K5 [.chapter] [%5] [#Zeit und Tätigkeit] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/football-606235_wwwpixabay_flooy_sw.jpg] Fußballfieber [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Zeit und Tätigkeit] [@leave.subject:Zeit und Tätigkeit] [@leave.context:personal] [.interview:bitmark--] [%A1a] [!Womit verbringen Sie Ihre Zeit? Fragen Sie Ihre Gesprächspartnerin/Ihren Gesprächspartner, womit sie/er die meiste Zeit in der Woche verbringt und wie viel Zeit sie/er dafür benötigt. Machen Sie sich Notizen und berichten Sie darüber. Vergleichen Sie die Tätigkeiten Ihrer Gesprächspartnerin/Ihres Gesprächspartners mit Ihren eigenen Tätigkeiten.] fernsehen ◇ arbeiten ◇ schlafen ◇ einkaufen ◇ essen ◇ mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein ◇ im Stau stehen ◇ Überstunden machen ◇ in Besprechungen sitzen ◇ im Internet surfen ◇ E-Mails lesen oder schreiben ◇ telefonieren ◇ Excel-Tabellen ausfüllen ◇ aufräumen und saubermachen ◇ Sport treiben ◇ ausgehen ◇ Zeitungen oder Bücher lesen ◇ lernen ◇ studieren ◇ kochen ◇ Körperpflege ◇ Freunde oder Familie besuchen ◇ ins Kino oder Theater gehen ◇ diskutieren ◇ einen Ausflug unternehmen ◇ zu einer Party gehen ◇ Handwerkstätigkeiten im Haus verrichten ◇ im Garten arbeiten ◇ mit den Kindern spielen ◇ spazieren gehen ◇ === **Sie** (Tätigkeit / Zeitumfang pro Woche) [!z. B. fernsehen (5 Stunden), einkaufen (2 Stunden), ...] === **Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin** (Tätigkeit / Zeitumfang pro Woche) [!z. B. fernsehen (5 Stunden), einkaufen (2 Stunden), ...] === [.essay] [%A1b] [!Womit verbringen Sie Ihre Zeit? Lesen Sie das folgende Ergebnis verschiedener wissenschaftlicher Studien über die Zeitverwendung der Deutschen. Beschreiben Sie, was Sie überrascht und in welchen Punkten sich die Studienergebnisse von Ihrem Heimatland (nicht) unterscheiden.] Womit die Deutschen ihre Zeit verbringen (durchschnittliche Lebenszeit: 80 Jahre) ◇ 24 Jahre + 4 Monate: schlafen ◇ 12 Jahre: fernsehen ◇ 12 Jahre: mit anderen Menschen unterhalten, davon geht es in ◇ 2 Jahren + 10 Monaten um Klatsch und Tratsch ◇ 8 Jahre: arbeiten ◇ 5 Jahre: essen, kochen, Brote schmieren ◇ 2 Jahre + 6 Monate: Auto fahren/im Stau stehen ◇ 1 Jahr + 10 Monate: Aus- und Weiterbildung ◇ 1 Jahr + 7 Monate: Sport treiben ◇ 1 Jahr + 4 Monate: die eigene Wohnung reinigen ◇ 1 Jahr: Kultur (Kino, Theater oder Konzerte besuchen) ◇ 9 Monate: waschen und bügeln ◇ 9 Monate: mit den eigenen Kindern spielen ◇ 4 Monate: am Computer spielen [.interview] [%A2] [!Berichten Sie.] === [%1]Wie wichtig sind Pausen für Sie?[@shortAnswer] === [%2]Welche Rolle spielen Pausen und Ruhezeiten in Ihrem Heimatland?[@shortAnswer] === [%3]Können Sie einfach dasitzen und nichts tun?[@shortAnswer] === [%4]Gab es Situationen in Ihrem Leben, in denen Sie sich selbst als faul beschreiben würden?[@shortAnswer] === [.essay:bitmark--] [%A3a] [!Tagesablauf Schreiben Sie zu Ihrem eigenen Tagesablauf oder Wochenplan einen Bericht und gehen Sie dabei auch auf die folgenden Fragen ein. Nutzen Sie die angegebenen Redemittel.] 1. Gibt es etwas, wofür Sie gern mehr Zeit zur Verfügung hätten? 2. Was raubt Ihnen Ihre Zeit? 3. Stehen Sie manchmal unter Zeitdruck? Wenn ja, warum? **Tagesablauf** ◇ einmal/mehrmals in der Woche/am Tag ◇ jeden Morgen/jeden Abend/jeden Tag ◇ am frühen/späten Vormittag/Abend ◇ jedes Wochenende/am Wochenende, in der Nacht ◇ gegen/um Mitternacht, am Anfang/Ende der Woche ◇ zur Mittagszeit, während der Arbeitszeit ◇ es dauert bis zum Abend, bis in die Nacht, bis 22.00 Uhr ◇ im Moment/Augenblick, an allen Wochentagen ◇ stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich ◇ augenblicklich, momentan, tagsüber, wochentags [.cloze:bitmark--&image] [%A3b] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gesundheit_sicherheit_2322.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/businesswoman_working_on_laptop_computer_uid_1.png] [!Tagesablauf Lesen Sie die Aussagen von Karola und Karsten über ihre Zeiteinteilung. Ergänzen Sie die temporalen Präpositionen und eventuell die Artikel/-endungen.] **Karola Schindler, 31:** Ich bin [_seit] drei Jahren freiberufliche Übersetzerin und kann mir meinen Tag selbst einteilen. Allerdings habe ich einen ziemlich straffen Zeitplan, denn ich muss [_von] Montag [_bis] Freitag täglich mindestens acht Seiten übersetzen. Am produktivsten bin ich [_am] Vormittag. [_Von][_Zwischen] 13.00 Uhr [_bis][_und] 14.00 Uhr mache ich Mittagspause und [_am] Nachmittag korrigiere ich die übersetzten Texte, recherchiere im Internet und erledige administrative Arbeiten. [_Vor][_Nach] Abendessen gehe ich zweimal [_in der] Woche ins Fitnessstudio. [_An den] anderen Abenden treffe ich mich mit Freunden, mache mein Haus sauber, gehe einkaufen oder ins Kino. Wenn die Zeit drängt, muss ich manchmal auch [_am] Wochenende arbeiten. Ich habe mir jedoch fest vorgenommen, [_in] dies[_em] Jahr wirklich Urlaub zu machen. [_Im] Moment bin ich ziemlich urlaubsreif. **Karsten Jost, 29:** Ich arbeite im städtischen Krankenhaus als Krankenpfleger und [_seit] 2005 bin ich auf der Intensivstation tätig. Wenn ich Frühschicht habe, muss ich [_um] 6.00 Uhr anfangen und arbeite dann [_bis] 14.30 Uhr. [_Am] Nachmittag gehe ich einkaufen oder helfe meiner Freundin im Haushalt. [_Im] Augenblick bin ich oft [_in der] Nacht im Einsatz, da akuter Personalmangel herrscht. Ich habe meistens [_am] Wochenanfang frei, denn ich muss [_an] fast jedem Wochenende arbeiten. Das ist anstrengend, aber [_an][_an den] freien Tagen genieße ich meine Freizeit und gehe schwimmen oder spiele Tennis. [_Im] Laufe der Zeit gewöhnt man sich an den Schichtdienst. Wenn ich keinen Spätdienst habe, gehe ich [_an den] Abenden gern ins Theater oder ins Kino. [_In den] Sommermonaten habe ich auch oft Dienst im Krankenhaus. Darum nehme ich meinen Jahresurlaub [_im] Herbst. Vielleicht fange ich [_im] nächsten Jahr eine Ausbildung als Physiotherapeut an, denn ich will nicht [_bis] zur Rente im Schichtdienst arbeiten. [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Temporalangaben ➔ Teil C][►kapitel5c] [.cloze-solution-grouped:bitmark--&image] [%A4] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/060-2b.png] [!Wortschatz rund um die Zeit Ergänzen Sie die Wörter mit __zeit-__.] ◇ Die Straße ist [_zeitweilig][@example] gesperrt. 1. Wir müssen heute [_zeitig] aufstehen, denn der Zug fährt bereits um 6.33 Uhr. 2. Ich finde, du solltest dich für das schwarze Kostüm entscheiden, das ist ziemlich [_zeitlos], du kannst es auch in ein paar Jahren noch tragen. 3. Lesen Sie gerne [_zeitgenössische] Literatur oder lieber klassische Romane? 4. Ich kann nicht erkennen, wer der Sieger ist, beide Läufer kamen [_zeitgleich] ins Ziel. 5. Könnten Sie [_zeitweise] in der Firma aushelfen? 6. Die Vorbereitung eines Mittagessens kann ziemlich [_zeitraubend] sein, vor allem wenn man vier Gänge servieren will. 7. Heute gibt es schon viele [_zeitsparende] Haushaltsgeräte, die die berufstätigen Menschen entlasten. 8. Du tippst ja immer noch auf einer Schreibmaschine. Das ist ja nun wirklich nicht mehr [_zeitgemäß]. [.interview:bitmark--] [%A4b] [!Wortschatz rund um die Zeit Welche Nomen lassen sich mit dem Wort __Freizeit__ verbinden und welche mit __Zeit__, sodass sinnvolle Komposita entstehen?] die Beschäftigung ◇ der Abschnitt ◇ die Not ◇ die Gestaltung ◇ der Druck ◇ das Alter ◇ der Park ◇ die Kleidung ◇ die Zone ◇ die Industrie ◇ der Punkt ◇ der Sport ◇ der Geist ◇ die Arbeit ◇ das Vergnügen ◇ der Raum ◇ die Einteilung === Freizeit- [$Freizeitbeschäftigung, Freizeitgestaltung, Freizeitpark, Freizeitkleidung, Freizeitindustrie, Freizeitsport, Freizeitvergnügen] === Zeit- [$Zeitabschnitt, Zeitnot, Zeitdruck, Zeitalter, Zeitzone, Zeitpunkt, Zeitgeist, Zeitarbeit, Zeitraum, Zeiteinteilung] === [.cloze-solution-grouped:bitmark--] [%A4c] [!Wortschatz rund um die Zeit Ergänzen Sie zusammengesetzte Wörter mit __Zeit-__.] 1. Beim 100-Meter-Lauf kamen die ersten drei Läufer fast gleichzeitig ins Ziel. Man konnte den Sieger erst in der [_Zeitlupe] erkennen. 2. Er hat viel zu viel zu tun. Unter diesem ständigen [_Zeitmangel] leidet er jetzt schon seit Monaten. 3. Damit brauchst du dich nicht zu beschäftigen. Das ist reine [_Zeitverschwendung]! 4. Um das Projekt rechtzeitig abzuschließen, müssen wir einen genauen [_Zeitplan] aufstellen. 5. Ich würde gern eine [_Zeitreise] machen und im 19. Jahrhundert leben. 6. In dieser kurzen [_Zeitspanne] spielte der Film 20 Millionen Euro ein. 7. Beim Formel-1-Rennen gab es einen Fehler beim Boxenstopp. Der Fahrer erhielt eine [_Zeitstrafe] von zehn Sekunden. 8. Ich kann die Arbeit in dieser Woche nicht mehr beenden. Der [_Zeitaufwand] ist größer, als ich dachte. 9. Wenn du die wenig befahrene Landstraße nimmst, hast du einen [_Zeitgewinn] von ca. zwei Stunden. [.match-solution-grouped:bitmark--] [%A5] [!Redensarten zum Thema __Zeit__ Ordnen Sie den Sprichwörtern und Redensarten die passenden Erklärungen zu. Kennen Sie ähnliche Zitate oder Sprüche aus Ihrem Heimatland?] === [%1] Die Zeit ist noch nicht reif. == Wir müssen noch ein bisschen warten. === [%2] Kommt Zeit, kommt Rat. == Mit etwas Geduld findet man eine Lösung. === [%3] Zeit ist Geld. == Man soll die Zeit nicht ungenutzt lassen. === [%4] Die Zeit heilt alle Wunden. == Irgendwann vergeht jeder Schmerz. === [%5] Es ist höchste Zeit. == Es ist schon fast zu spät. === [%6] Alles zu seiner Zeit. == Es sollte alles zum richtigen Zeitpunkt getan werden. === [%7] Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. == Man sollte Aufgaben immer gleich erledigen. === [%8] Morgenstund hat Gold im Mund. == Wer früh aufsteht, kann mehr schaffen/ erreichen. === [%9] Die Zeit rinnt einem durch die Finger. == Die Zeit vergeht zu schnell. === [.essay:bitmark--] [%A6] [!Welche Rolle spielen __Zeit__ und __Pünktlichkeit__ in Ihrem Heimatland? Berichten Sie.] ◇ im Privatleben (z. B. beim Essen, bei Einladungen usw.) ◇ im öffentlichen Leben (z. B. bei den Verkehrsmitteln) ◇ im Berufsleben (z. B. Einhaltung von Terminen) [.chapter] [###Freizeit] [@leave.context:personal] [@leave.subject:Freizeit] [.assignment:bitmark--&image] [%A7] [!Lesen Sie die folgende Kurzgeschichte von Wladimir Kaminer aus: __Helden des Alltags__.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/heldendesalltags.png] ||pixelated picture|| **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen verfallen ====(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität). [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.interview&article:bitmark++] [%A8a] [!Fragen zum Text Fassen Sie den Text kurz zusammen.] === Die Geschichte handelt von ... ◇ Es geht in der Kurzgeschichte um ... ◇ Der Autor beschreibt/erzählt ... [$Die Geschichte handelt von einer ungewöhnlichen Freizeitbeschäftigung. Der Autor beschreibt das Sammeln von Birkensaft, womit sein Vater und viele andere Russen früher in Moskau ihre Freizeit verbrachten. Zum einen entstand diese Beschäftigung daraus, sich selbst mit Lebensmitteln aus dem Wald zu versorgen, zum anderen machte sie mehr Spaß als die tägliche Arbeit. Nachdem der Vater nach Berlin gezogen war, musste er sein Hobby wechseln, denn in Berlin gibt es keine Birkenwälder.] === [&article: **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität).] [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.interview&article:bitmark++] [%A8b] [!Fragen zum Text Beantworten Sie die folgenden Fragen] === [%1] Was tun die Menschen nach Meinung des Autors normalerweise in ihrer Freizeit?[@shortAnswer] === [$Sie machen etwas Langweiliges oder Anstrengendes, was aber nach der öffentlichen Meinung als lohnenswert gilt.] === [%2] Was machten früher viele Menschen in Moskau? Warum?[@shortAnswer] === [$Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen Geschäften, deshalb besorgten sie sich Nahrungsmittel aus dem Wald.] === [%3] Was war die Lieblingsbeschäftigung des Vaters?[@shortAnswer] === [$Er sammelte Birkensaft.] === [%4] Wie reagierte der Staat auf das Verhalten der Bürger?[@shortAnswer] === [$Der Staat erzeugte selbst Birkensaft und verkaufte ihn sehr billig.] === [%5] Was tut der Vater des Autors jetzt in Berlin?[@shortAnswer] === [$Er schnitzt Figuren aus Holz.] === [&article: **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität).] [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.interview] [%A9] [!Berichten Sie.] === Haben Sie Verwandte, Freunde oder Bekannte, die besonderen Freizeitbeschäftigungen nachgehen?[@shortAnswer] === Gibt es in Ihrem Heimatland typische, landesspezifische Freizeitbeschäftigungen?[@shortAnswer] === [.essay&article:bitmark--] [%A10a] [!Wladimir Kaminer Gefällt Ihnen die Kurzgeschichte von Wladimir Kaminer? Begründen Sie Ihre Meinung.] [&article: **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen verfallen ====(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität). [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.cloze:bitmark--&image] [%A10b] [!Wladimir Kaminer Lesen Sie die Informationen über den Autor. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und eventuell die Artikel.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/wladimir_kaminer_2008_(3713591562).png] **Wladimir Kaminer** Wladimir Kaminer wurde [_in] 1967 Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur [_für] Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie [_am] Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 wohnt er [_mit] seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Kaminer veröffentlicht regelmäßig Texte [_in] verschiedenen deutschen Zeitungen und Zeitschriften. Er hatte eine wöchentliche Sendung namens __Wladimirs Welt__ beim __SFB 4 Radio MultiKulti__ sowie eine Rubrik [_beim] ZDF-Morgenmagazin und organisierte [_im] __Kaffee Burger__ Veranstaltungen wie seine inzwischen berüchtigte __Russendisko__. [_In] der gleichnamigen Erzählsammlung sowie dem Roman __Militärmusik__ wurde das kreative Multitalent [_zu] einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren [_in] Deutschland. [.essay] [%A10c] [!Wladimir Kaminer Recherchieren Sie im Internet, welche Bücher Wladimir Kaminer geschrieben hat. Berichten Sie anhand der erhaltenen Informationen über ein Buch.] [.interview:bitmark--] [%A11] [!Interview: Freizeit Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner. Machen Sie Notizen und berichten Sie anschließend.] === **Partnerin/Partner 1** Trennen Sie Arbeitszeit und Freizeit? Warum (nicht)?[@shortAnswer] === Welche Tätigkeiten assoziieren Sie mit dem Wort Freizeit?[@shortAnswer] === Haben sich Ihre Freizeitaktivitäten in den letzten Jahren verändert? Wenn ja, wie?[@shortAnswer] === Was machen Sie heute in Ihrer Freizeit am liebsten? Nennen Sie drei Aktivitäten.[@shortAnswer] === **Partnerin/Partner 2** Trennen Sie Arbeitszeit und Freizeit? Warum (nicht)?[@shortAnswer] === Welche Tätigkeiten assoziieren Sie mit dem Wort Freizeit?[@shortAnswer] === Haben sich Ihre Freizeitaktivitäten in den letzten Jahren verändert? Wenn ja, wie?[@shortAnswer] === Was machen Sie heute in Ihrer Freizeit am liebsten? Nennen Sie drei Aktivitäten.[@shortAnswer] === [.multiple-choice&imageWithAudio] [%A12a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fotolia_3187666_s.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/801188_original_r_k_b_by_wolfgang_resmer_pixelio.de.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/647333_original_r_k_b_by_tim_reckmann_pixelio.de.png] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/11_erkundungen_b2_3a.mp3] [!Freizeitverhalten Sie hören im Radio ein Gespräch mit mehreren Personen. Sie hören den Text einmal. Lesen Sie die Aufgaben und entscheiden Sie: Wer sagt das? Lesen Sie zuerst das Beispiel.] === [%◇][!Die Freizeitaktivitäten der Deutschen sind sehr unterschiedlich.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%1][!Die Freizeitaktivitäten werden von den Medien bestimmt.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%2][!Viele möchten auf der einen Seite ihre persönlichen Kontakte ausbauen, auf der anderen Seite nutzen sie aber zur Kommunikation in zunehmendem Maße die Medien.] [-a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [+c) Herr Senf] === [%3][!Kommunikation über Medien ist weniger tiefgehend als persönliche Kommunikation.] [+a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%4][!Neue Medien eröffnen auch neue Kommunikationsmöglichkeiten.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%5][!Die Nutzung der digitalen Medien erschwert die Entspannung und Erholung in der Freizeit.] [+a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%6][!Klare Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit gibt es nicht mehr.] [-a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [+c) Herr Senf] === [%7][!Sport ist gut für die Gesundheit.] [+a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%8][!Auch beim Sport in der Freizeit wünschen sich die Menschen mehr Flexibilität.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [.cloze-solution-grouped] [%A12b] [!Freizeitverhalten Ergänzen Sie in der Textzusammenfassung die fehlenden Nomen. Arbeiten Sie zu zweit.] Bei der neuesten [_Umfrage][@example] über das Freizeitverhalten in Deutschland ließen sich klare [_Trends][%1] feststellen. Der Fernseher ist noch immer die [_Nummer][%2] eins bei den Freizeitbeschäftigungen, aber die mobilen [_Endgeräte][%3] wie Tablets oder Smartphones gewinnen durch den inzwischen flächendeckenden [_Internetzugang][%4] immer mehr an [_Bedeutung][%5]. Viele nutzen die mobilen Geräte in ihrer Freizeit für alle möglichen [_Aktivitäten][%6]: zum Telefonieren mit Verwandten und Freunden, zum Online-Einkauf, zum Spielen, zum Musikhören, zum [_Austausch][%7] von Informationen über die sozialen Medien. Eine [_Folge][%8] der veränderten Mediennutzung ist, dass persönliche [_Treffen][%9] laut Statistik um 25 Prozent zurückgegangen sind. Das ist eine interessante [_Entwicklung][%10], denn bei der Umfrage haben viele Teilnehmer angegeben, dass sie gerne mehr [_Zeit][%11] mit der Familie oder mit Freunden verbringen möchten. Beim Thema Erholung und [_Entspannung][%12] lassen sich auch zwei scheinbar unterschiedliche Tendenzen erkennen, die aber eng zusammengehören. Auf der einen Seite haben viele Menschen [_Angst][%13], etwas zu verpassen, und sind deshalb immer und auf allen medialen Kanälen erreichbar und aktiv, auf der anderen Seite wird das [_Bedürfnis][%14] nach Erholung größer. Auch die stressiger gewordene [_Arbeitswelt][%15] und die fließenden [_Grenzen][%16] von Arbeitszeit und Freizeit führen dazu, dass viele am Wochenende ihre [_Ruhe][%17] haben wollen. Sportliche Aktivitäten liegen unverändert im Trend, denn sie helfen beim [_Stressabbau][%18]. Der [_Wunsch][%19] nach mehr Flexibilität führt aber auch hier zu [_Veränderungen][%20]. Die Zahl der Menschen, die ein Fitnessstudio besuchen, hat deutlich zugenommen, die [_Mitgliederzahlen][%21] in Sportvereinen sind dagegen gesunken. Wir möchten zwar etwas für unsere [_Gesundheit][%22] und Fitness tun, die Zeit dafür wollen wir aber selbst bestimmen. [.essay&article] [%A12c] [!Freizeitverhalten Fassen Sie den Text mündlich oder schriftlich zusammen. Orientieren Sie sich an folgenden Punkten:] ◇ Nutzung der Medien ◇ persönliche Treffen ◇ Bedürfnis nach Erholung ◇ sportliche Aktivitäten [&article: Bei der neuesten Umfrage über das Freizeitverhalten in Deutschland ließen sich klare Trends feststellen. Der Fernseher ist noch immer die Nummer eins bei den Freizeitbeschäftigungen, aber die mobilen Endgeräte wie Tablets oder Smartphones gewinnen durch den inzwischen flächendeckenden Internetzugang immer mehr an Bedeutung. Viele nutzen die mobilen Geräte in ihrer Freizeit für alle möglichen Aktivitäten: zum Telefonieren mit Verwandten und Freunden, zum Online-Einkauf, zum Spielen, zum Musikhören, zum Austausch von Informationen über die sozialen Medien. Eine Folge der veränderten Mediennutzung ist, dass persönliche Treffen laut Statistik um 25 Prozent zurückgegangen sind. Das ist eine interessante Entwicklung, denn bei der Umfrage haben viele Teilnehmer angegeben, dass sie gerne mehr Zeit mit der Familie oder mit Freunden verbringen möchten. Beim Thema Erholung und Entspannung lassen sich auch zwei scheinbar unterschiedliche Tendenzen erkennen, die aber eng zusammengehören. Auf der einen Seite haben viele Menschen Angst, etwas zu verpassen, und sind deshalb immer und auf allen medialen Kanälen erreichbar und aktiv, auf der anderen Seite wird das Bedürfnis nach Erholung größer. Auch die stressiger gewordene Arbeitswelt und die fließenden Grenzen von Arbeitszeit und Freizeit führen dazu, dass viele am Wochenende ihre Ruhe haben wollen. Sportliche Aktivitäten liegen unverändert im Trend, denn sie helfen beim Stressabbau. Der Wunsch nach mehr Flexibilität führt aber auch hier zu Veränderungen. Die Zahl der Menschen, die ein Fitnessstudio besuchen, hat deutlich zugenommen, die Mitgliederzahlen in Sportvereinen sind dagegen gesunken. Wir möchten zwar etwas für unsere Gesundheit und Fitness tun, die Zeit dafür wollen wir aber selbst bestimmen. ] [.interview] [%A13] [!Umfrage Beantworten Sie in kleinen Gruppen die folgenden Fragen und berichten Sie anschließend im Plenum.] === Wie viele Stunden verbringen Sie in Ihrer Freizeit mit digitalen Medien (Smartphone, Tablet, Computer)?[@shortAnswer] === Was vermuten Sie? Wirkt sich die Mediennutzung auf das Zufriedenheitsgefühl der Menschen aus?[@shortAnswer] === [.assignment] [%A14a] [!Studienergebnisse: Mediennutzung Lesen Sie den Text.] In einem Fachmagazin veröffentlichte ein Forscherteam der San Diego State University die Ergebnisse einer Untersuchung über den Zusammenhang von Mediennutzung und Zufriedenheitsgefühl bei Jugendlichen. Als Grundlage dienten Daten einer großen US- amerikanischen Studie, an der mehr als eine Million Teenager teilnahmen. Das Fazit der Arbeit war eindeutig: Jugendliche, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit Computerspielen, Chatten oder Surfen in sozialen Netzwerken verbrachten, waren weniger glücklich als Jugendliche im gleichen Alter, die lieber Bücher lasen, Sport trieben oder sich mit ihren Freunden trafen. Die zufriedensten Teenager nutzten die digitalen Medien etwas weniger als eine Stunde pro Tag. Die untersuchten Daten führten die Wissenschaftler zu der These, dass die Nutzungsdauer von digitalen Medien in einem proportionalen Verhältnis zum Glücksgefühl steht: Je länger sich die Studienteilnehmer mit ihren Mobilgeräten und Computern die Zeit vertrieben, desto unglücklicher waren sie. [@reference: Nach: Heise Online, 28.1.2018 https://www.heise.de/newsticker/meldung/] [.interview:bitmark--] [%A14b] [!Studienergebnisse: Mediennutzung Suchen Sie im Text Wörter und Wendungen, die man zur Wiedergabe von Forschungsergebnissen verwenden kann. Ergänzen Sie eigene Vorschläge. Arbeiten Sie zu zweit. Vergleichen Sie danach Ihre Redemittel mit anderen Teilnehmern.] In einem Fachmagazin veröffentlichte ein Forscherteam der San Diego State University die Ergebnisse einer Untersuchung über den Zusammenhang von Mediennutzung und Zufriedenheitsgefühl bei Jugendlichen. Als Grundlage dienten Daten einer großen US- amerikanischen Studie, an der mehr als eine Million Teenager teilnahmen. Das Fazit der Arbeit war eindeutig: Jugendliche, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit Computerspielen, Chatten oder Surfen in sozialen Netzwerken verbrachten, waren weniger glücklich als Jugendliche im gleichen Alter, die lieber Bücher lasen, Sport trieben oder sich mit ihren Freunden trafen. Die zufriedensten Teenager nutzten die digitalen Medien etwas weniger als eine Stunde pro Tag. Die untersuchten Daten führten die Wissenschaftler zu der These, dass die Nutzungsdauer von digitalen Medien in einem proportionalen Verhältnis zum Glücksgefühl steht: Je länger sich die Studienteilnehmer mit ihren Mobilgeräten und Computern die Zeit vertrieben, desto unglücklicher waren sie. === [!das Fachmagazin, etwas (Ergebnisse) veröffentlichen ...][$ein Forscherteam, die Ergebnisse einer Untersuchung, als Grundlage dienen, an einer Studie teilnehmen, Fazit der Arbeit sein, die untersuchten Daten, Wissenschaftler zu der These führen] === [.assignment:bitmark++&image] [%A14c] [!Studienergebnisse: Mediennutzung Halten Sie einen kurzen Vortrag. Berücksichtigen Sie dabei die folgenden Punkte.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/computer_chatten_neu-pfad.png] 1. Geben Sie die Informationen des Textes wieder. |remark:Redemittel ◇ In dem Text geht es um ... (den Zusammenhang von Mediennutzung und Zufriedenheit bei Jugendlichen/die Ergebnisse einer Studie von Forschern der San Diego State University). ◇ Ein Forscherteam der San Diego State University hat ... untersucht. ◇ Forscher haben herausgefunden, dass ... ◇ Eine Studie der San Diego State University kam zu dem Ergebnis, dass ... !! 2. Sagen Sie Ihre Meinung zu den Ergebnissen der Studie. 3. Beschreiben Sie Ihre eigene Mediennutzung in Ihrer Freizeit. [.essay:bitmark++&image] [%A15] [!Forumsbeitrag: Freizeitverhalten heute Schreiben Sie einen Forumsbeitrag für die Zeitschrift __Psychologie online__.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schreiben-pfad.png] ◇ Gehen Sie kurz auf einige Fakten zum Freizeitverhalten ein. ◇ Äußern Sie Ihre Meinung dazu. ◇ Berichten Sie von Ihren eigenen Erfahrungen. ◇ Unterbreiten Sie Vorschläge, wie man den Medienkonsum einschränken und persönliche Treffen wieder intensivieren könnte. Schreiben Sie mindestens 150 Wörter. |remark: Tipps ◇ **Leiten Sie Ihren Beitrag mit einigen allgemeinen Bemerkungen zum Thema ein:** Das Freizeitverhalten der Menschen verändert sich stetig, es passt sich an die gesellschaftlichen Entwicklungen an. ◇ **Nennen Sie einige Fakten:** Umfragen/Studien haben ergeben, dass ... ◇ **Formulieren Sie Ihre Meinung:** Meiner Meinung nach .../Meines Erachtens ... /Ich halte diese Entwicklung für ... ◇ **Berichten Sie von eigenen Erfahrungen:** Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ... /Mein eigenes Freizeitverhalten hat sich (auch/nicht) verändert. In meinem Heimatland ... ◇ **Unterbreiten Sie Vorschläge:** Wir sollten ... Um (den Medienkonsum einzuschränken), könnten wir ... ◇ **Schließen Sie Ihren Beitrag mit einem Schlusssatz ab.** Ich hoffe, dass wir uns in Zukunft wieder mehr um persönliche Kontakte zu unseren Freunden und Verwandten bemühen und dadurch vielleicht weniger einsam und unglücklich sind.!! [.chapter] [###Zeit zum Lesen] [@leave.subject:Zeit zum Lesen] [.interview:bitmark--&image] [%A16] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/joyceulysses2.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/harry4.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/jesus_von_texas.jpg] [!Partnerarbeit: Lesegewohnheiten Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.] === [%1] Wann und wo lesen Sie? (Tageszeit/Situation: z. B. beim Zugfahren/ nach dem Frühstück/während der Arbeitszeit)[@shortAnswer] === [%2] Was lesen Sie? (Zeitungen/Zeitschriften/Bücher/Berichte/Protokolle/ wissenschaftliche Arbeiten/Comics/Anzeigen)[@shortAnswer] === [%3] Was ist Ihr Lieblingsbuch?[@shortAnswer] === [%4] Verwenden Sie für unterschiedliche Texte verschiedene Lesestile? Wie lesen Sie was? (langsam/genau/schnell/nur die Überschriften/ alles zweimal/ich blättere nur durch und betrachte die Fotos/ich suche nach Schlüsselwörtern ...)[@shortAnswer] === [%5] Stehen in Ihrem Bücherschrank Bücher, die Sie noch nicht gelesen haben bzw. die Sie nicht ausgelesen haben?[@shortAnswer] === [%6] Wie oft lesen Sie Bücher nicht zu Ende?[@shortAnswer] === [%7] Welches Buch hat Sie bisher am meisten enttäuscht bzw. gelangweilt?[@shortAnswer] === **Wussten Sie das schon?** Laut Ergebnis einer britischen Umfrage unter 4 000 Erwachsenen kaufen 55Prozent der Befragten Bücher nur für das Regal, nicht zum Lesen. Die am häufigsten genannten nicht (aus)gelesenen Bücher waren: 1. Jesus von Texas (DBC Pierre), 2. Harry Potter – der Feuerkelch (Joanne Rowling), 3. Ulysses (James Joyce). [.interview] [%A17] [!Konditionalangaben Ergänzen Sie die Sätze frei. Vergleichen Sie danach Ihre Sätze mit anderen Kursteilnehmern.] === [%1] Wenn mich ein Buch fasziniert,...[@shortAnswer] === [%2] Ich lese gern, wenn...[@shortAnswer] === [%3] Wenn ich beruflich viele Dokumente lesen muss,...[@shortAnswer] === [%4] Wenn Kinder viel lesen,...[@shortAnswer] === [%5] Wenn ich mehr Zeit hätte,...[@shortAnswer] === [%6] Wenn ein Prominenter seine Autobiografie schreibt,....[@shortAnswer] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Konditionalangaben ➔ Teil C][►kapitel5c] [.multiple-choice-text:bitmark--&image] [%A18a] [!Buchauswahl Arbeiten Sie zu zweit. Jede/Jeder wählt drei Bücher aus und liest die Texte. Ergänzen Sie die fehlenden Nebensätze.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/b_ume.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gutes_leben.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/hegen.jpg] ||article bit++ for multiple images? pixelated image|| **1. Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück** Schon seit ewigen Zeiten sind die Menschen auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben. Doch das Leben ist viel zu komplex, um es mit einer Grundregel besser gestalten zu können. Das Buch bietet den Lesern 52 Ideen,[-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][+wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben] __(Verlag: Piper)__ **2. Sebastian Fitzek: Flugangst 7A** Auch in seinem neuen Roman spielt der Bestsellerautor wieder mit den Ängsten der Leser. An Bord einer Passagiermaschine befinden sich ein psychisch kranker Passagier und ein Psychiater,[+dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben], das Verhalten des Passagiers so zu beeinflussen, dass es zu keinen Störungen während des Fluges kommt. Ob er eine Katastrophe verhindern kann? __(Verlag: Droemer Knaur)__ **3. Franz Hohler: Das Päckchen** Im neuen Roman des bekannten Schweizer Autors geht es um einen Züricher Bibliothekar,[-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][+der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben]. Kurze Zeit später übergibt ihm eine unbekannte alte Frau ein Päckchen zur Aufbewahrung, damit es nicht in falsche Hände gerät. Als der Bibliothekar das Päckchen zu Hause öffnet, entdeckt er ein Exemplar eines Wörterbuches, das als ältestes deutschsprachiges Buch überhaupt gilt. __(Verlag: Luchterhand)__ **4. Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume** Geschehen im Wald tatsächlich geheimnisvolle Dinge? Gibt es Bäume,[-dessen Aufgabe es ist][+die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben]? Haben Bäume Gefühle, ein Gedächtnis? Ja!, sagt Autor und Förster Peter Wohlleben und erzählt faszinierende Geschichten über die höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. __(Verlag: Ludwig)__ **5. Hannes Hegen: Die Reise ins All** Die Comicfiguren Dig, Dag und Digedag hatten in der DDR Kultstatus, jetzt werden die 50 Jahre alten Hefte wieder veröffentlicht. In „Die Reise ins All“ werden die Comichelden in der Sahara von einer Rakete entführt und an Bord eines Raumschiffes gebracht. Damit beginnt für sie eine Reise durch das Weltall, [-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][+auf der sie viele Abenteuer erleben]. __(Verlag: Tessloff)__ **6. Robert Menasse: Die Hauptstadt** Der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Menasse spielt in der Europa-Hauptstadt Brüssel,[-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][+wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben]. Mit einem Appell zur historischen Verantwortung, dem Aufzeigen nationaler und privater Interessen sowie der Beschreibung menschlicher Schwächen und großer Gefühle ist dem Autor ein großer Europaroman gelungen. __(Verlag: Suhrkamp)__ [.essay&article:bitmark--] [%A18b] [!Buchauswahl Berichten Sie Ihrer Partnerin/Ihrem Partner über Ihre drei Bücher. Geben Sie den Inhalt kurz wieder und sagen Sie, ob Sie das Buch lesen würden. Begründen Sie Ihre Aussage.] 1. Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück 2. Sebastian Fitzek: Flugangst 7A 3. Franz Hohler: Das Päckchen 4. Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume 5. Hannes Hegen: Die Reise ins All 6. Robert Menasse: Die Hauptstadt [&article: **1. Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück** Schon seit ewigen Zeiten sind die Menschen auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben. Doch das Leben ist viel zu komplex, um es mit einer Grundregel besser gestalten zu können. Das Buch bietet den Lesern 52 Ideen,wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können __(Verlag: Piper)__ **2. Sebastian Fitzek: Flugangst 7A** Auch in seinem neuen Roman spielt der Bestsellerautor wieder mit den Ängsten der Leser. An Bord einer Passagiermaschine befinden sich ein psychisch kranker Passagier und ein Psychiater,dessen Aufgabe es ist, das Verhalten des Passagiers so zu beeinflussen, dass es zu keinen Störungen während des Fluges kommt. Ob er eine Katastrophe verhindern kann? __(Verlag: Droemer Knaur)__ **3. Franz Hohler: Das Päckchen** Im neuen Roman des bekannten Schweizer Autors geht es um einen Züricher Bibliothekar,[-dessen Aufgabe es ist der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält. Kurze Zeit später übergibt ihm eine unbekannte alte Frau ein Päckchen zur Aufbewahrung, damit es nicht in falsche Hände gerät. Als der Bibliothekar das Päckchen zu Hause öffnet, entdeckt er ein Exemplar eines Wörterbuches, das als ältestes deutschsprachiges Buch überhaupt gilt. __(Verlag: Luchterhand)__ **4. Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume** Geschehen im Wald tatsächlich geheimnisvolle Dinge? Gibt es Bäume, die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen? Haben Bäume Gefühle, ein Gedächtnis? Ja!, sagt Autor und Förster Peter Wohlleben und erzählt faszinierende Geschichten über die höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. __(Verlag: Ludwig)__ **5. Hannes Hegen: Die Reise ins All** Die Comicfiguren Dig, Dag und Digedag hatten in der DDR Kultstatus, jetzt werden die 50 Jahre alten Hefte wieder veröffentlicht. In „Die Reise ins All“ werden die Comichelden in der Sahara von einer Rakete entführt und an Bord eines Raumschiffes gebracht. Damit beginnt für sie eine Reise durch das Weltall, auf der sie viele Abenteuer erleben. __(Verlag: Tessloff)__ **6. Robert Menasse: Die Hauptstadt** Der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Menasse spielt in der Europa-Hauptstadt Brüssel,wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen. Mit einem Appell zur historischen Verantwortung, dem Aufzeigen nationaler und privater Interessen sowie der Beschreibung menschlicher Schwächen und großer Gefühle ist dem Autor ein großer Europaroman gelungen. __(Verlag: Suhrkamp)__ ] [.match-solution-grouped] [%A18c] [!Buchauswahl Was passt zusammen? Ergänzen Sie die passenden Verben.] === [%1]auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben == [%e]sein[@example] === [%2]seinem Ziel ein Stück == [%d]näherkommen === [%3]sich an Bord einer Passagiermaschine == [%h]befinden === [%4]mit den Ängsten der Leser == [%i]spielen === [%5]einen seltsamen Anruf == [%b]erhalten === [%6]in falsche Hände == [%a]geraten === [%7]alte und kranke Nachbarn == [%j]pflegen === [%8]Kultstatus == [%f]haben === [%9]Abenteuer == [%g]erleben === [%10]im Hintergrund die Strippen == [%c]ziehen === [.essay] [%A18d] [!Buchauswahl Ihre persönliche Buchempfehlung Stellen Sie ein Buch vor, das Ihrer Meinung nach sehr lesenswert ist. Beschreiben Sie kurz den Inhalt und begründen Sie Ihre Auswahl.] [.assignment:bitmark++] [%A19] [!Eine Diskussion führen Sie nehmen an einer Diskussionsrunde zum Thema __Lesen__ teil und diskutieren mit einer Partnerin/einem Partner. Einigen Sie sich zunächst auf eine der drei Aussagen.] 1. Das Lesen von Comics sollte man Kindern grundsätzlich verbieten. Sie lernen sonst nicht ricttig lesen und schreiben. 2. Es ist egal, was man liest. Hauptsache, man liest. 3. Kriminalromane sind minderwertige Literatur. Es ist reine Zeitverschwendung, wenn man so etwas liest. ◇ Legen Sie Ihren Standpunkt dar und nennen Sie Ihre Argumente. ◇ Reagieren Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin/Ihres Gesprächspartners. ◇ Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen? Nutzen Sie bei Ihrer Argumentation die folgenden Redemittel: |info Meinungsäußerung ◇ Meiner Meinung nach/Meines Erachtens ... ◇ Ich bin der Meinung/Auffassung, dass ... ◇ Ich halte ... für wichtig/lehrreich/gefährlich ... zustimmen ◇ Damit/Mit dieser Aussage bin ich einverstanden. ◇ Das sehe ich auch so. ◇ Das entspricht auch meiner Erfahrung. ◇ Ich kann dem nur zustimmen. widersprechen ◇ Ich glaube eher, dass ... ◇ Meiner Meinung nach ist das nicht richtig. ◇ In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Meinung. ◇ Das kann ich mir nicht vorstellen. ◇ Das glaube ich nicht. Zweifel äußern ◇ Das hat Vor- und Nachteile. ◇ Auf der einen Seite haben Sie recht, auf der anderen Seite sehe ich Probleme ... ◇ Ich befürchte, dass ... ◇ Man sollte bedenken, dass ... [.essay:bitmark--] [%A20] [!Vortrag: Lesen Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen einen kurzen Vortrag halten. Anschließend beantworten Sie einige Fragen zu Ihrem Vortrag. Sie haben zehn Minuten Zeit, um sich vorzubereiten. Notieren Sie einige Stichpunkte. Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Sprechen Sie etwa vier Minuten. Die Notizen aus der Vorbereitungszeit können Sie verwenden.] **Thema: Kinder und Jugendliche lesen zu wenig** ◇ Sagen Sie Ihre Meinung zu der Aussage und begründen Sie sie. ◇ Nennen Sie einige Beispiele. ◇ Beschreiben Sie die Bedeutung des Lesens für die Ausbildung und Erziehung. ◇ Nennen Sie einige geeignete Maßnahmen. [.cloze-solution-grouped:bitmark--&image] [%A21] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/b_cherwurm.png] 1. Er kann seine Rede nicht frei halten, er muss sie [_ablesen]. 2. Dieses Buch ist sehr schwierig, man muss sich in den Stil des Autors erst [_einlesen]. 3. Wie viel kostet das Auto? 350 000 Euro? Oh nein, 35 000 Euro, ich habe mich [_verlesen]. 4. Papa, kannst du mir eine Geschichte [_vorlesen]? 5. Bist du schon fertig mit dem Buch? Ja, ich habe es [_ausgelesen]. 6. Das Kleingedruckte beim Kaufvertrag sollte man sich immer genau [_durchlesen]. 7. Tut mir leid, ich kann dir deine Frage nicht beantworten. Das muss ich in einem Fachbuch [_nachlesen]. **Bücherwurm und Leseratte** Bücherwurm und Leseratte, wie man oft gemunkelt hatte, treffen sich an Donnerstagen im Archiv von Buchenhagen. Zwischen Büchern und Papier rascheln sie bis früh um vier. Das Ergebnis: „Außer Lesen“, schwört der Wurm, „ist nichts gewesen!“ __Hansgeorg Stengel__ [@reference:Hansgeorg Stengel: Bücherwurm und Leseratte. Aus: H. Stengel/ H.-E. Ernst: Wasserhahn und Muskelkater. LEiV-Verlag Leipzig 2000.] [.chapter] [###Zeit für den Sport] [@leave.subject:Zeit für den Sport] [.interview:bitmark--&image] [%A22] [!Sportarten Suchen Sie fünf Sportarten und Wörter, die zu den Sportarten passen.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/handball-pfad.png] === **Sport treiben** Sportart 1: Handball spielen [!das Spielfeld die Mannschaft der Ball der Strafschuss das Tor/der Torwart den Ball halten] === Sportart 2: Schlittschuh laufen [!passende Wörter] === Sportart 3: [@shortAnswer] [!Sportart] === [!passende Wörter] === Sportart 4: [@shortAnswer] [!Sportart] === [!passende Wörter] === Sportart 5: [@shortAnswer] [!Sportart] === [!passende Wörter] === [.interview:bitmark--] [%A23] [!Interview: Sport Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner und berichten Sie.] === **Name**[@shortAnswer] === Treiben Sie selbst Sport? Welche Sportarten üben Sie aus?[@shortAnswer] === Welche Sportarten finden Sie ästhetisch am schönsten? Welche Sportarten begeistern Sie als Fernsehzuschauer am meisten?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Lieblingssportler/eine Lieblingssportlerin?[@shortAnswer] === Kennen Sie deutsche Sportlerinnen und Sportler? Welche?[@shortAnswer] === Besuchen Sie manchmal Sportveranstaltungen? Welche?[@shortAnswer] === **Name**[@shortAnswer] === Treiben Sie selbst Sport? Welche Sportarten üben Sie aus?[@shortAnswer] === Welche Sportarten finden Sie ästhetisch am schönsten? Welche Sportarten begeistern Sie als Fernsehzuschauer am meisten?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Lieblingssportler/eine Lieblingssportlerin?[@shortAnswer] === Kennen Sie deutsche Sportlerinnen und Sportler? Welche?[@shortAnswer] === Besuchen Sie manchmal Sportveranstaltungen? Welche?[@shortAnswer] === [.interview&image] [%A24] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/glo-005855_f_5855_.jpg] [!Beantworten Sie die Fragen und beschreiben Sie anschließend die Grafik.] === 1. Leistungssportler oder Sportmuffel? Wie bezeichnen Sie sich selbst?[@shortAnswer] === 2. Aus welchem Grund/welchen Gründen treiben Sie Sport bzw. keinen Sport?[@shortAnswer] === 3. Welche Sportarten sind in Ihrem Heimatland besonders beliebt? Welchen Stellenwert hat der Fußball?[@shortAnswer] === Grafik Beschreibung[@shortAnswer] === [.internal-link][!Redemittel zur Beschreibung einer Statistik Kapitel 1/2 ][►...] [.multiple-choice] [%A25] [!Kleine Fußball-Kunde Sind Sie ein Fußballfan? Beantworten Sie die Fragen alleine oder in Gruppen.] === [%1][!Der wichtigste Titel beim Fußball ist „Fußballweltmeister“. Wann fand die erste Weltmeisterschaft statt?] [+a) 1930 in Uruguay ] [-b) 1938 in Frankreich ] [-c) 1958 in Brasilien] === [%2][!Welche Farben hat das Trikot der deutschen Fußball- Nationalmannschaft?] [+a) schwarz – weiß] [-b) schwarz – rot – gelb] [-c) rot – schwarz] === [%3][!Wann war das erste Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft?] [-a) 1929] [-b) 1952] [+c) 1908] === [%4][!Welche Mannschaft wurde öfter Fußballweltmeister?] [-a) Deutschland] [+b) Brasilien] [-c) Argentinien] === [%5][!Als Deutschland 1974 Weltmeister wurde, verlor die Mannschaft in der Vorrunde ein Spiel mit politischer Bedeutung gegen] [-a) die Sowjetunion] [-b) die Niederlande] [+c) die DDR] === [%6][!Gegen wen verlor die deutsche Nationalmannschaft 1966 in London das Endspiel um die Weltmeisterschaft?] [-a) Frankreich] [+b) England ] [-c) Italien] === [%7][!Wer war sowohl als Spieler als auch als Trainer bzw. Teamchef der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister?] [-a) Rudi Völler] [-b) Joachim Löw] [+c) Franz Beckenbauer] === [.interview] [%A26] [!Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.] === [%1] Spielen Sie Fußball bzw. haben Sie früher Fußball gespielt?[@shortAnswer] === [%2] Sehen Sie sich Fußballspiele live im Stadion oder im Fernsehen an?[@shortAnswer] === [%3] Wissen Sie, welcher Fußballklub jetzt gerade die Landesmeisterschaften in Ihrem Heimatland anführt?[@shortAnswer] === [%4] Kennen Sie den Trainer und einige Spieler der Nationalmannschaft Ihres Heimatlandes? Sind Sie mit den Leistungen der Nationalmannschaft zufrieden?[@shortAnswer] === [%5] Stellen Sie sich vor, es findet eine Fußballweltmeisterschaft statt und Ihr Heimatland ist nicht vertreten. Welcher Mannschaft wünschen Sie den Sieg? Warum?[@shortAnswer] === [%6] Was halten Sie von Frauenfußball?[@shortAnswer] === [.interview:bitmark--] [%A27] [!Eine kleine Fußballgeschichte] Leider ist der Autor der Geschichte __des Fußballs__ mit seinem Artikel nicht ganz fertig geworden. Bei einigen Absätzen hat er nur die Fakten zusammengetragen. Formulieren Sie Sätze und schreiben Sie die fehlenden Absätze. [@reference: Fußball – eine Erfindung der Neuzeit? Planet Wissen (Martin Gresch)] === **Fußball – eine Erfindung der Neuzeit?** Fußball gehört zu den populärsten Sportarten der Welt. Besonders in Europa und Südamerika ist Fußball die Nummer eins auf der Beliebtheitsskala, aber auch in Afrika und Asien hat die Begeisterung für den Fußball in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. ◇die Geschichte des Fußballs – beginnen – vor Tausenden von Jahren ◇ Wissenschaftler – erste Formen des Fußballs – 3. Jahrhundert vor Christus – datieren ◇ China – man – ein Ballspiel ➔ spielen eine mit Federn gefüllte Lederkugel – Fuß – ein etwa 40 Zentimeter großes Netz – befördert werden müssen ◇ 200 vor Christus bis etwa 600 nach Christus – das Fußballspiel – China – seinen Höhepunkt – erreichen ◇ es – beliebter Unterhaltungssport – werden + zahlreiche Zuschauer – haben◇ [$Die Geschichte des Fußballs beginnt/begann vor Tausenden von Jahren. Wissenschaftler datieren erste Formen des Fußballs auf das 3. Jahrhundert vor Christus. In China spielte man ein Ballspiel, bei dem eine mit Federn gefüllte Lederkugel mit dem Fuß in ein etwa 40 Zentimeter großes Netz befördert werden musste. 200 vor Christus bis etwa 600 nach Christus erreichte das Fußballspiel in China seinen Höhepunkt. Es wurde ein beliebter Unterhaltungssport und hatte zahlreiche Zuschauer.] === Im 8. Jahrhundert tauchte unter dem Namen „Kemari“ ein ähnliches Spiel mit dem Fuß in Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit geschickten Fußstößen so lange wie möglich in der Luft zu halten. Bei den Griechen und Römern (800 v. Chr. bis 600 n. Chr.) wurde das Fußballspiel, wie auch schon in China, zur militärischen Körperertüchtigung eingesetzt. Der griechische Philosoph Platon sprach damals von der „Sphairomachia“, der sogenannten „Ballschlacht“, was auf eine recht raue Spielweise schließen lässt, ähnlich dem heutigen „American Football“. Auch auf dem amerikanischen Kontinent gab es bei den Mayas und Azteken zahlreiche fußballähnliche Ballspiele. ◇Mittelalter – Italien – Mittelpunkt des Fußballspiels – werden ◇ unter dem Namen „giuoco del calcio“ – es – die Massen – begeistern können ◇ Florenz – Kirchplatz – Fußballspiele – ausgetragen werden ➔ zwei Zelte – Tore – dienen ◇ jede Mannschaft – 27 Spieler – bestehen ◇ es – Torwart + Schiedsrichter – auch – geben◇ [$Im Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels. Unter dem Namen „giuoco del calcio“ konnte es die Massen begeistern. In Florenz wurden auf dem Kirchplatz Fußballspiele ausgetragen, bei denen zwei Zelte als Tore dienten. Jede Mannschaft bestand aus 27 Spielern. Es gab auch einen Torwart und einen Schiedsrichter.] === Heute gilt die britische Insel als die Geburtsstätte des modernen Fußballs. Mitte des 19. Jahrhunderts trennten sich die Ballspiele „Rugby“ und „Fußball“ voneinander. 1863 wurde in London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische „Football Association“ (FA). Während der ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. Witzigerweise mussten die Spieler damals Mützen tragen und Hosen, die über die Knie reichten. In den nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. In der Saison 1871/72 wurde dann zum ersten Mal der „Englische Pokal“, der FA Cup, ausgespielt. Das erste Finale gewann der Wanderers FC mit 1 0 gegen die Royal Engineers. ◇nach – Gründung des ersten Fußballverbands – England – Fußball – auch Schottland, Irland + Wales – bald – ziehen ◇ europäisches Festland – die Niederlande + Dänemark – die ersten Länder – sein ➔ 1889 nationale Verbände – gründen ◇ Deutschland – 1890 – folgen ◇ Endspiel – erste offizielle deutsche Fußballmeisterschaft – der VfB Leipzig – gewinnen ◇ 1905 – der Deutsche Fußballbund – Fußball-Weltverband FIFA – beitretens erste Weltmeisterschaft – 1930 – Uruguay – ausgespielt werden ◇ nur 13 Nationen – dieses Turnier–sich melden ◇ die Deutschen – aus Kostengründen – diese Weltmeisterschaft – nicht teilnehmen◇ [$Nach der Gründung des ersten Fußballverbands in England zog der Fußball bald auch nach Schottland, Irland und Wales. Auf dem europäischen Festland waren die Niederlande und Dänemark die ersten Länder, die 1889 nationale Verbände gründeten. Deutschland folgte 1890. Im Endspiel der ersten offiziellen deutschen Fußballmeisterschaft gewann der VfB Leipzig. 1905 trat der Deutsche Fußballbund dem Fußball-Weltverband FIFA bei. Die erste Weltmeisterschaft wurde 1930 in Uruguay ausgespielt. Nur 13 Nationen meldeten sich für dieses Turnier. Die Deutschen nahmen aus Kostengründen nicht an dieser Weltmeisterschaft teil.] === [.interview&article:bitmark--] [%A28a] [!Textarbeit Beantworten Sie die Fragen zum Text in ganzen Sätzen.] === [%1] Was zählt nach Meinung der Wissenschaftler zu den ersten Formen des Fußballs? [$Zu den ersten Formen des Fußballs zählt ein Spiel, das in China im dritten Jahrhundert vor Christus gespielt wurde. In diesem Spiel musste eine Lederkugel mit dem Fuß in ein Netz befördert werden.] === [%2] Was war das Ziel des Fußballspiels im alten Japan? [$Ziel des Fußballspiels im alten Japan war es, den Ball mit Fußstößen so lange wie möglich in der Luft zu halten.] === [%3] Wie wird das Fußballspiel bei den Griechen und Römern beschrieben? [$Bei den Griechen und Römern wurde das Fußballspiel zur militärischen Körperertüchtigung (zum Militärsport) eingesetzt. Das Spiel war so ähnlich wie das heutige„American Football“. Es wird von einer rauen Spielweise berichtet.] === [%4] Warum gilt Großbritannien als Geburtsstätte des modernen Fußballs? [$1863 wurde in London der erste Fußballverband der Welt gegründet und es wurden die ersten Spielregeln festgelegt/ erarbeitet.] === [%5] Welche Fakten werden zur deutschen Fußballgeschichte genannt? [$1890 wurde der Deutsche Fußballbund gegründet. Der erste deutsche Fußballmeister war der VfB Leipzig. 1905 trat der Deutsche Fußballbund der FIFA bei. An der ersten Weltmeisterschaft in Uruguay konnten die Deutschen aus Kostengründen nicht teilnehmen.] === [&article: **Fußball – eine Erfindung der Neuzeit?** Fußball gehört zu den populärsten Sportarten der Welt. Besonders in Europa und Südamerika ist Fußball die Nummer eins auf der Beliebtheitsskala, aber auch in Afrika und Asien hat die Begeisterung für den Fußball in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Die Geschichte des Fußballs beginnt/begann vor Tausenden von Jahren. Wissenschaftler datieren erste Formen des Fußballs auf das 3. Jahrhundert vor Christus. In China spielte man ein Ballspiel, bei dem eine mit Federn gefüllte Lederkugel mit dem Fuß in ein etwa 40 Zentimeter großes Netz befördert werden musste. 200 vor Christus bis etwa 600 nach Christus erreichte das Fußballspiel in China seinen Höhepunkt. Es wurde ein beliebter Unterhaltungssport und hatte zahlreiche Zuschauer. Im 8. Jahrhundert tauchte unter dem Namen „Kemari“ ein ähnliches Spiel mit dem Fuß in Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit geschickten Fußstößen so lange wie möglich in der Luft zu halten. Bei den Griechen und Römern (800 v. Chr. bis 600 n. Chr.) wurde das Fußballspiel, wie auch schon in China, zur militärischen Körperertüchtigung eingesetzt. Der griechische Philosoph Platon sprach damals von der „Sphairomachia“, der sogenannten „Ballschlacht“, was auf eine recht raue Spielweise schließen lässt, ähnlich dem heutigen „American Football“. Auch auf dem amerikanischen Kontinent gab es bei den Mayas und Azteken zahlreiche fußballähnliche Ballspiele. Im Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels. Unter dem Namen „giuoco del calcio“ konnte es die Massen begeistern. In Florenz wurden auf dem Kirchplatz Fußballspiele ausgetragen, bei denen zwei Zelte als Tore dienten. Jede Mannschaft bestand aus 27 Spielern. Es gab auch einen Torwart und einen Schiedsrichter. Heute gilt die britische Insel als die Geburtsstätte des modernen Fußballs. Mitte des 19. Jahrhunderts trennten sich die Ballspiele „Rugby“ und „Fußball“ voneinander. 1863 wurde in London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische „Football Association“ (FA). Während der ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. Witzigerweise mussten die Spieler damals Mützen tragen und Hosen, die über die Knie reichten. In den nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. In der Saison 1871/72 wurde dann zum ersten Mal der „Englische Pokal“, der FA Cup, ausgespielt. Das erste Finale gewann der Wanderers FC mit 1 : 0 gegen die Royal Engineers. Nach der Gründung des ersten Fußballverbands in England zog der Fußball bald auch nach Schottland, Irland und Wales. Auf dem europäischen Festland waren die Niederlande und Dänemark die ersten Länder, die 1889 nationale Verbände gründeten. Deutschland folgte 1890. Im Endspiel der ersten offiziellen deutschen Fußballmeisterschaft gewann der VfB Leipzig. 1905 trat der Deutsche Fußballbund dem Fußball-Weltverband FIFA bei. Die erste Weltmeisterschaft wurde 1930 in Uruguay ausgespielt. Nur 13 Nationen meldeten sich für dieses Turnier. Die Deutschen nahmen aus Kostengründen nicht an dieser Weltmeisterschaft teil.] [.cloze] [%A28b] [!Textarbeit Ergänzen Sie in dem folgenden Text die lokalen und temporalen Präpositionen und die Artikel, wenn nötig.] Die Geschichte des Fußballs begann [_vor] Tausenden von Jahren [_in] China. 200 vor Christus [_bis] etwa 600 [_nach] Christus erreichte das Fußballspiel dort seinen Höhepunkt. [_Im] 8. Jahrhundert tauchte unter dem Namen „Kemari“ ein ähnliches Spiel [_in] Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit Fußstößen so lange wie möglich [_in der] Luft zu halten. [_Im] Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels, dort wurden zum Beispiel [_in] Florenz Fußballspiele [_auf dem] Kirchplatz ausgetragen. [_-] 1863 wurde [_in] London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische „Football Association“ (FA). [_Während der][_In den][_Auf den] ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. [_In den] nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. [_Nach][_Nach der] Gründung des ersten Fußballverbands [_in] England zog der Fußball [_um die] ganze Welt. ||-/0 antwort|| [.match-solution-grouped] [%A28c] [!Textarbeit Ordnen Sie passende Verben zu.] === Regeln == erarbeiten[@example] -- festlegen -- verfeinern === einen Verband == gründen === einem Verband == beitreten === eine Meisterschaft == gewinnen === die Massen == begeistern === einen Höhepunkt == erreichen === Mützen und Hosen == tragen === zu den populärsten Sportarten == gehören -- werden === ||what to do with the multiple possibilities? if sb wants to add multiple answers to a question|| [.essay:bitmark++&image] [%A29] [!Recherchieren Sie im Internet und berichten Sie über die Fußballgeschichte Ihres Heimatlandes. Wenn Sie selbst gar kein Interesse an Fußball haben, können Sie auch über die Geschichte einer anderen Sportart berichten.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fussball.png] |info: Fußball ◇ Zu den populären/unpopulären Sportarten gehörten/gehören ... ◇ Auf der Beliebtheitsskala oben/unten standen/stehen ... ◇ Die Begeisterung hat zugenommen/abgenommen. ◇ Die Sportart entstand ... ◇ Ziel des Spiels war/ist ... ◇ Das Spiel wurde immer beliebter/geriet wieder in Vergessenheit. ◇ Erste Regeln wurden ... festgelegt. ◇ Erste Wettkämpfe/Die erste Weltmeisterschaft fanden/fand ... statt. ◇ Daran nahmen ... teil. ◇ Es gab (Spieler/einen Torwart/einen Schiedsrichter ...). ◇ Die Mannschaft bestand aus ... Spielern. ◇ ... wurde der erste Verein/Verband gegründet. ◇ Das erste Spiel gewann/verlor die Mannschaft aus ... [.chapter] [##Teil B] [.article:bitmark--] Die Texte und Aufgaben in diesem __fakultativen Teil B__ stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.chapter] [###Besondere Tätigkeiten und Hobbys] [@leave.subject:Besondere Tätigkeiten und Hobbys] [@leave.context:personal] [.assignment:bitmark--] [%B1] [!Lesen Sie den Text.] **Dritte Stunde Bienenkunde** __Schüler schlüpfen unter die Imkerhaube oder entschlüsseln Geheimschriften, sie satteln Dressurpferde oder springen aufs Wakeboard. Das klingt nach Hobbys, es sind aber keine: Es handelt sich hier um Wahlfächer an deutschen Schulen.__ 1. An der hessischen Gesamtschule Niederwalgern schnallen sich Schüler ein Wakeboard unter die Füße und stürzen sich in den See. Im Sommer wird im Wahlfach Wasserski das Klassenzimmer gegen den See getauscht. Hier gleiten die Schüler mit 30 Stundenkilometern übers Wasser, wenn sie es schaffen, sich an dem Seil, das über dem Wasser kreist, aufrecht zu halten. „Dazu braucht es schon ein bisschen Kraft“, meint Schulleiter Horst Tritschler. Deshalb gibt es eine kurze Teststrecke, auf der Anfänger den schwierigen Start und das Balancieren üben können. Erfahrene Schüler steigern das Tempo, fahren Slalom und springen über Rampen. 2. Wenn am Adolf-Weber-Gymnasium in München das Wahlfach Bienenkunde auf dem Stundenplan steht, streifen sich zehn Schüler Imkerblusen und Hauben über und gehen in den Schulgarten. Dort leben zwölf Bienenvölker mit jeweils einigen tausend Bienen. Zu den Aufgaben der Kursteilnehmer gehört es, die Tiere zu pflegen, die ==Schleuderreife==(@note:Schleuderreife = Stadium, in dem Honig zentrifugiert wird) des Honigs festzustellen und den Honig schließlich auf dem Schulbasar zu verkaufen. „Unsere Bienen sind friedfertig“, erklärt der Biologielehrer. Nur sehr selten wird ein Schüler gestochen, eigentlich nur dann, wenn sich zufällig eine der Bienen in einen Blusenärmel verirrt. 3. Am Gymnasium Gröbenzell geht es weniger gefährlich zu. Skytala-Verschlüsselung ====(@note:Verschlüsselung = eine Nachricht durch Codes ersetzen==, Vigenère- oder Caesar-Chiffre sind Thema des Wahlkurses Kryptologie. Im vergangenen Schuljahr saßen ausschließlich Jungs in den Reihen. 15 Schüler aus der siebten Klasse übten sich darin, Informationen vor Dritten zu verbergen, geheime Nachrichten zu versenden und den Code verschlüsselter Nachrichten zu knacken. Einige haben eine eigene Geheimschrift entwickelt, um die persönliche Datensicherheit, z. B. in E-Mails, zu gewährleisten. 4. An der Gesamtschule im brandenburgischen Neustadt/Dosse sind Pferde immer präsent. Drei Schulstunden in der Woche dürfen die Teilnehmer des Wahlfaches Reitsport auf dem Pferderücken verbringen. Mit den Schulpferden des nahe gelegenen Landesgestüts ====(@note:Gestüt = Betrieb, in dem Pferde gezüchtet werden== üben sie Dressurreiten und Springen. Einmal in der Woche gibt es Theorieunterricht. Der Unterricht wird benotet. Auch Manuel Baierl aus der 9. Klasse hat das Wahlpflichtfach belegt und liebt besonders das Springreiten. „Wir haben hier viele sehr gute Pferde, die meisten davon Brandenburger. Mit denen macht das Reiten wirklich Spaß. Und auch beruflich kann einem das Fach nutzen.“ Denn wer das Fach bis zum Abitur belegt, kann die Schule mit Trainerschein verlassen. __Es ist durchaus möglich, dass eines dieser Hobby-Wahlfächer in Zukunft als Abiturfach anerkannt wird. Am Gymnasium in Laucha in Sachsen-Anhalt legen die Schüler ihre mündliche Abiturprüfung bereits im Fach Weinbau ab.__ [@reference: Dritte Stunde Bienenkunde. SPIEGEL ONLINE, 11.4.2007 (Anja Burkel) In: https://www.spiegel.de/schulspiegel/] [.match:bitmark--&article:bitmark++] [%B2] [!Textarbeit Tragen Sie die wichtigsten Informationen aus dem Text in Stichpunkten in die Übersichten.] === **1. Schule:** == hessische Gesamtschule[@example] === Ort: == Niederwalgern[@example] === Wahlfach: == Wasserski[@example] === Zubehör: == Wakeboard[@example] === Tätigkeiten: == übers Wasser gleiten, balancieren, Slalom fahren, über Rampen springen[@example] === Meinungen und Zitate von Lehrern/Schülern: == „Man braucht ein bisschen Kraft, um sich aufrecht zu halten.”[@example] === **2. Schule:** == Adolf-Weber-Gymnasium === Ort: == München === Wahlfach: == Bienenkunde === Zubehör: == Imkerblusen, Hauben === Tätigkeiten: == Tiere pflegen, Reife des Honigs feststellen, Honig verkaufen === Meinungen und Zitate von Lehrern/Schülern: == „Unsere Bienen sind friedfertig.“ === **3. Schule:** == Gymnasium === Ort: == Gröbenzell === Wahlfach: == Kryptologie === Tätigkeiten: == Informationen vor Dritten verbergen, geheime Nachrichten versenden, den Code verschlüsselter Nachrichten knacken === **4. Schule:** == Gesamtschule === Ort: == Neustadt/Dosse === Wahlfach: == Reitsport === Zubehör: == Schulpferde === Tätigkeiten: == Dressurreiten, Springen, Theorieunterricht === Meinungen und Zitate von Lehrern/Schülern: == „gute Pferde, mit denen das Reiten Spaß macht“ === [&article: **Dritte Stunde Bienenkunde**] __Schüler schlüpfen unter die Imkerhaube oder entschlüsseln Geheimschriften, sie satteln Dressurpferde oder springen aufs Wakeboard. Das klingt nach Hobbys, es sind aber keine: Es handelt sich hier um Wahlfächer an deutschen Schulen.__ 1. An der hessischen Gesamtschule Niederwalgern schnallen sich Schüler ein Wakeboard unter die Füße und stürzen sich in den See. Im Sommer wird im Wahlfach Wasserski das Klassenzimmer gegen den See getauscht. Hier gleiten die Schüler mit 30 Stundenkilometern übers Wasser, wenn sie es schaffen, sich an dem Seil, das über dem Wasser kreist, aufrecht zu halten. „Dazu braucht es schon ein bisschen Kraft“, meint Schulleiter Horst Tritschler. Deshalb gibt es eine kurze Teststrecke, auf der Anfänger den schwierigen Start und das Balancieren üben können. Erfahrene Schüler steigern das Tempo, fahren Slalom und springen über Rampen. 2. Wenn am Adolf-Weber-Gymnasium in München das Wahlfach Bienenkunde auf dem Stundenplan steht, streifen sich zehn Schüler Imkerblusen und Hauben über und gehen in den Schulgarten. Dort leben zwölf Bienenvölker mit jeweils einigen tausend Bienen. Zu den Aufgaben der Kursteilnehmer gehört es, die Tiere zu pflegen, die ==Schleuderreife==(@note:Schleuderreife = Stadium, in dem Honig zentrifugiert wird) des Honigs festzustellen und den Honig schließlich auf dem Schulbasar zu verkaufen. „Unsere Bienen sind friedfertig“, erklärt der Biologielehrer. Nur sehr selten wird ein Schüler gestochen, eigentlich nur dann, wenn sich zufällig eine der Bienen in einen Blusenärmel verirrt. 3. Am Gymnasium Gröbenzell geht es weniger gefährlich zu. Skytala-Verschlüsselung ====(@note:Verschlüsselung = eine Nachricht durch Codes ersetzen==, Vigenère- oder Caesar-Chiffre sind Thema des Wahlkurses Kryptologie. Im vergangenen Schuljahr saßen ausschließlich Jungs in den Reihen. 15 Schüler aus der siebten Klasse übten sich darin, Informationen vor Dritten zu verbergen, geheime Nachrichten zu versenden und den Code verschlüsselter Nachrichten zu knacken. Einige haben eine eigene Geheimschrift entwickelt, um die persönliche Datensicherheit, z. B. in E-Mails, zu gewährleisten. ||add picture - not found|| 4. An der Gesamtschule im brandenburgischen Neustadt/Dosse sind Pferde immer präsent. Drei Schulstunden in der Woche dürfen die Teilnehmer des Wahlfaches Reitsport auf dem Pferderücken verbringen. Mit den Schulpferden des nahe gelegenen Landesgestüts ====(@note:Gestüt = Betrieb, in dem Pferde gezüchtet werden== üben sie Dressurreiten und Springen. Einmal in der Woche gibt es Theorieunterricht. Der Unterricht wird benotet. Auch Manuel Baierl aus der 9. Klasse hat das Wahlpflichtfach belegt und liebt besonders das Springreiten. „Wir haben hier viele sehr gute Pferde, die meisten davon Brandenburger. Mit denen macht das Reiten wirklich Spaß. Und auch beruflich kann einem das Fach nutzen.“ Denn wer das Fach bis zum Abitur belegt, kann die Schule mit Trainerschein verlassen. __Es ist durchaus möglich, dass eines dieser Hobby-Wahlfächer in Zukunft als Abiturfach anerkannt wird. Am Gymnasium in Laucha in Sachsen-Anhalt legen die Schüler ihre mündliche Abiturprüfung bereits im Fach Weinbau ab.__] [@reference: Dritte Stunde Bienenkunde. SPIEGEL ONLINE, 11.4.2007 (Anja Burkel) In: https://www.spiegel.de/schulspiegel/] [.cloze-instruction-grouped] [%B2b] [!Textarbeit Ergänzen Sie die Verben.] 1. Wenn du eine Fremdsprache richtig beherrschen willst, solltest du viel [_üben][!üben]. 2. Sie ist recht sicher auf dem Wakeboard und darf deshalb das Tempo [_steigern][!steigern]. 3. [_Entschlüsselt][!entschlüsseln] ihr im Wahlfach Kryptologie auch Geheimsprache? 4. Ehe er ins tiefe Wasser [_springen][!springen] darf, muss er erst einmal schwimmen lernen. 5. Hast du etwa vor, mir etwas zu [_verbergen][!verbergen]? 6. Ihr [_taucht][!tauchen] aber tief! Habt ihr das in einer Tauchschule gelernt? 7. Im Urlaub [_verirre][!sich verirren] ich mich regelmäßig bei langen Waldwanderungen. 8. Creme dich bitte gut ein, sonst [_stechen][!stechen] dich die Mücken! 9. [_Versenden][!versenden] Sie heute noch die Unterlagen für die Freizeitbroschüre? 10. Du hast es gut, du hast Ferien und ich muss arbeiten. Ich würde gern mit dir [_tauschen][!tauschen]! 11. Ich bewundere die Eiskunstläufer, wie federleicht sie übers Eis [_gleiten][!gleiten]! 12. Karoline [_reitet][!reiten] schon seit zehn Jahren und hat jetzt ein eigenes Pferd. [.cloze-and-multiple-choice-text] [%B2c] [!Textarbeit Bilden Sie Komposita und bestimmen Sie dann den Artikel.] [_das] Wahl[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][+fach][-zimmer] [_das] Klassen[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][+zimmer] [_das] Bienen[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][+volk][-fach][-zimmer] [_der] Schul[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][+leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Körper[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][+spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_der] Stunden[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][+plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Geheim[-reiter][-prüfung][+schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Wasser[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][+oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Abitur[-reiter][+prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_der] Dressur[+reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Kurs[-reiter][-prüfung][-schrift][+teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [.match-solution-grouped] [%B2d1] [!Textarbeit Suchen Sie die Satzteile, die zusammengehören.] === Als im vergangenen Jahr der Kurs Kryptologie stattfand, == nahmen daran ausschließlich Jungen teil. === Wenn die Schüler am Münchner Gymnasium Bienenkunde haben, == streifen sie sich die Imkeranzüge und Hauben über. === Eine Schülergruppe versucht, den Code einer verschlüsselten Nachricht zu knacken, == während eine andere geheime Nachrichten versendet. === Solange seine Kraft reicht, == schwebt er über dem Wasser. === Nachdem sie auf der Teststrecke trainiert hatte, == konnte sie ihr Tempo steigern und Slalom fahren. === Der junge Imker wurde von einer Biene gestochen, == als er sich dem Bienenstock näherte. === Er ist viel ausgeglichener, == seit er Extremsport treibt. === Ehe er die Geheimschrift vollständig entschlüsseln kann, == wird noch viel Zeit vergehen. === Der Sportler trainiert so lange, == bis er die geforderte Norm erreicht. === [.mark] [%B2d2] [!Textarbeit Markieren Sie die temporalen und konditionalen Konjunktionen.] Als im vergangenen Jahr der Kurs Kryptologie stattfand,nahmen daran ausschließlich Jungen teil. Wenn die Schüler am Münchner Gymnasium Bienenkunde haben, streifen sie sich die Imkeranzüge und Hauben über. Eine Schülergruppe versucht, den Code einer verschlüsselten Nachricht zu knacken, während eine andere geheime Nachrichten versendet. Solange seine Kraft reicht, schwebt er über dem Wasser. Nachdem sie auf der Teststrecke trainiert hatte, konnte sie ihr Tempo steigern und Slalom fahren. Der junge Imker wurde von einer Biene gestochen, als er sich dem Bienenstock näherte. Er ist viel ausgeglichener, seit er Extremsport treibt. Ehe er die Geheimschrift vollständig entschlüsseln kann, wird noch viel Zeit vergehen. Der Sportler trainiert so lange, bis er die geforderte Norm erreicht. [.interview:bitmark--] [%B3] [!Extremsport Ein ausländischer Freund, der in Berlin studiert, bittet Sie darum, einen Brief über den Trendsport __Wakeboarden__ zu korrigieren, da Sie besser Deutsch können.] Fehler im Wort: Schreiben Sie die richtige Form an den Rand. (Beispiel 1) Fehler in der Satzstellung: Schreiben Sie das falsch platzierte Wort an den Rand, zusammen mit dem Wort, mit dem es vorkommen soll. (Beispiel 2) Berlin, 4. März ... === __Liebe__ Ralf,[@shortAnswer] [@example:Lieber] gestern __ich habe__ Deinen interessanten und ausführlichen Brief erhalten.[@shortAnswer] [@example:habe ich] === Ich danke Dich sehr dafür. Du hast mich in Deinem Brief gefragt, ob ich[@shortAnswer] [$Dir] auch ein besondere Hobby habe. Ja, ich beschäftige mich mit Wakeboarden.[@shortAnswer] === [$besonderes] Seit zwei Jahren habe ich mit diesem Sport, der Snowboarden, Wellenreiten und Surfen[@shortAnswer] [$Vor] === zugleich ist, angefangen. Ist es eigentlich Wasserskifahren mit einem Board/Brett.[@shortAnswer] [$Es ist] Ich trainiere zweimal in die Woche an einem See mit einer Liftanlage. In Deutschland[@shortAnswer] [$in der] === gibt es inzwischen 55 Liftanlagen und mehr wie 200 000 aktive Wakeboarder.[@shortAnswer] [$mehr als] === Wakeboarden jeder sehr schnell lernen kann, man muss allerdings ein gutes[@shortAnswer] [$kann jeder] Gleichgewichtsgefühl haben. In Unterschied zum klassischen Wasserski[@shortAnswer] [$Im Unterschied] === geht man beim Wakeboarden in der Lüfte. Man vollführt Sprünge, Saltos, Flips[@shortAnswer] [$in die Lüfte] und Rotationen. Mich macht dieser kreative und anspruchsvolle Sport viel Spaß.[@shortAnswer] [$Mir] === Vielleicht Du solltest es auch einmal versuchen. In den meisten Wasserskischulen[@shortAnswer] [$solltest Du] werden Kurse für Anfänger angeboten, man kann aber auch in einem Wakeboard-[@shortAnswer] [$an] === camp teilnehmen. Wen Du noch Fragen hast, werde ich Dir diese gern beantworten.[@shortAnswer] [$Wenn] [$END] === Viele Grüße Marcel ||maybe match? Du gross geschrieben?|| [.interview:bitmark++&image] [%B4] [!Interview: Extremsport Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und berichten Sie.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/rock_climber_pulling_himself_up_rock_face_with_rope_uid.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/sport_&_freizeit_469.png] === **Name**[@shortAnswer] === Kennen Sie Extremsportarten? Was halten Sie persönlich davon und warum betreiben manche Menschen Extremsport?[@shortAnswer] === Nennen Sie, vielleicht anhand von Beispielen, die Gefahren von Extremsport.[@shortAnswer] === **Name**[@shortAnswer] === Kennen Sie Extremsportarten? Was halten Sie persönlich davon und warum betreiben manche Menschen Extremsport?[@shortAnswer] === Nennen Sie, vielleicht anhand von Beispielen, die Gefahren von Extremsport.[@shortAnswer] === ||