[.book] [@authors.name:Anne Buschas] [@authors.name:Susanne Raven] [@authors.name:Szilvia Szita] [#Erkundungen B2] [##Deutsch als Fremdsprache] [@subject: Integriertes Kurs- und Arbeitsbuch] [@leave.levelCEFR:B2] [@publications:3., veränderte Auflage] [@publisher.name:SCHUBERT-Verlag, Leipzig] [@ISBN:978-3-941323-43-8] [.article] Zeichnungen: Jean-Marc Deltorn Die Hörtexte wurden gesprochen von: Burkhard Behnke, Claudia Gräf, Susanne Prager, Axel Thielmann © SCHUBERT-Verlag, Leipzig https://www.schubert-verlag.de 3., veränderte Auflage 2019 Alle Rechte vorbehalten ISBN:978-3-941323-43-8 ||Added: https://www.schubert-verlag.de|| ||Excluded: Bitte beachten Sie unser Internet-Angebot mit zusätzlichen Aufgaben und Übungen zum Lehrwerk unter: www.aufgaben.schubert-verlag.de|| ||Excluded: Das vorliegende Lehrbuch beinhaltet einen herausnehmbaren Lösungsschlüssel sowie eine CD zur Hörverstehensschulung. Die Hörmaterialien sind außerdem auf der Website des Verlags unter https://www.schubert-verlag.de/erkundungen_b2_audio3a.php und in unserer Audio-App verfügbar.|| ||Excluded: Layout und Satz: Diana Liebers|| ||Excluded: Printed in Germany|| [.toc] [.summary] [.chapter] [@progress:false] [#Kursübersicht] [.article:bitmark++] **Kapitel 1 Personen und Lebensläufe** __Sprachliche Handlungen__ Sich und andere vorstellen - Über Schulzeit und Ausbildung berichten - Das deutsche Schulsystem und das Schulsystem des Heimatlandes beschreiben - Eine Diskussion zum __Thema__ Lernen führen - Einen Leserbrief an eine Zeitschrift verfassen - Einen persönlichen Brief schreiben - Einen tabellarischen Lebenslauf schreiben - Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Lebensläufen in Deutschland und dem Heimatland erläutern - Eine Infografik zum Thema __Hochzeit__ beschreiben und über Hochzeitstraditionen im Heimatland mündlich und schriftlich berichten - Themenbezogene Lese - und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Angaben zur Person - Schulzeit und Schulsystem - Ausbildung - Lebenslauf - Partnersuche, Hochzeit und Singlehaushalte __Grammatik__ Modalverben - Vergangenheitsformen der regelmäßigen und unregelmäßigen Verben - Deklination der Adjektive __Fakultativ (Teil B)__ Besondere Menschen **Kapitel 2 Daheim und unterwegs** __Sprachliche Handlungen__ Informationen über die eigene Wohnsituation erfragen und geben - Über die allgemeinen Wohnbedingungen im Heimatland sprechen - Die Traumwohnung beschreiben - Wohnungsanzeigen in einem Internetportal lesen und darauf reagieren - Grafiken zum Thema __Städte__ und __Reisen__ beschreiben - Eine Städtetour planen - Städte beurteilen - Ratschläge zum Thema __Reisen__ geben - Ein Reiseziel präsentieren - Über Probleme beim Reisen berichten - Eine Beschwerdemail lesen und verfassen - Sich mündlich über etwas beschweren - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Wohnen - Städte - Reisetrends und Reiseziele - Beschwerde __Grammatik__ Lokalangaben: Lokale Präpositionen, Relativsätze mit __wo, woher/wohin__ - Passiv - Deklination der Adjektive (Wiederholung) __Fakultativ (Teil B)__ Eine kleine Hotelgeschichte - Besondere Hotels **Kapitel 3 Zwischen den Kulturen** __Sprachliche Handlungen__ Über Bewohner des Heimatlandes berichten - Verschiedene Nationalitäten benennen - Eine Diskussion über das Thema __Heimat__ führen - Über Leben und Arbeiten im Ausland sprechen - Gründe und Folgen benennen - Über interkulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Geschäftsleben und im Alltag diskutieren - Einen Smalltalk führen - Einen persönlichen Brief schreiben - Eine Mindmap erstellen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Länder und Nationalitäten - Auswandern - Interkulturelle Unterschiede - Smalltalk __Grammatik__ __n-__Deklination - Kausal- und Konsekutivangaben - Verben mit präpositionalem Kasus __Fakultativ (Teil B)__ Kennen Sie die Sorben? **Kapitel 4 Arbeit und Studium** __Sprachliche Handlungen__ Über Arbeitszeit und Tätigkeiten reden - Sich zum Thema __Stressfaktoren__ äußern und eine Reaktion auf einen Artikel verfassen - Über Anrede- und Grußformeln in geschäftlichen E-Mails diskutieren - E-Mails schreiben - Sich zum Thema __Besprechungen__ äußern - Eine Tagesordnung für eine Besprechung präsentieren - Einen Leserbrief an eine Zeitschrift verfassen - Telefonisch Termine vereinbaren und Informationen erfragen und geben - Informationen weiterleiten - Über Universitäten und Studienmöglichkeiten des Heimatlandes berichten - Eine Grafik zu beliebten Studienfächern beschreiben - Angebote von Universitäten miteinander vergleichen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Arbeitszeit und Stressfaktoren - Anrede- und Grußformen für E-Mails - Besprechungen und Tagesordnung - Telefonieren und Termine - Studium und Universität __Grammatik__ Konjunktiv II: Höflichkeit und Irrealität - Rektion der Verben - Die Wortstellung im Satz __Fakultativ (Teil B)__ Geschäftskorrespondenz **Kapitel 5 Zeit und Tätigkeit** __Sprachliche Handlungen__ Über Tätigkeiten und Zeiteinteilung reden - Den Tagesablauf beschreiben - Über Freizeit- beschäftigungen und Lesegewohnheiten sprechen - Forschungsergebnisse wiedergeben - Einen Forumsbeitrag schreiben - Eine Buchauswahl treffen und begründen - Über das Lesen bzw. bestimmte Bücher diskutieren - Einen Vortrag zum Thema __Lesen__ halten - Ein Gespräch über Sport und Sportvereine führen - Einen Artikel über die Geschichte des Fußballs vervollständigen - Die Geschichte des Fußballs im Heimatland oder einer anderen Sportart vorstellen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Tätigkeiten und Tagesablauf - Freizeitbeschäftigungen - Lesen und Bücher - Fußball und andere Sportarten __Grammatik__ Temporalangaben: Temporale Präpositionen, Temporalsätze, temporale Adjektive - Konditionalangaben - Umformung von Präpositionalgruppen in Nebensätze __Fakultativ (Teil B)__ Besondere Tätigkeiten und Hobbys **Kapitel 6 Spannung und Entspannung** __Sprachliche Handlungen__ Über Vor- und Nachteile verschiedener Nachrichtenquellen sprechen - Über Inhalt und Objektivität von Nachrichten diskutieren - Nachrichten selbst schreiben und vortragen - Meinungen anderer Personen und Gerüchte wiedergeben - Über Krimis im Fernsehen berichten - Einen Text zusammenfassen - Einen Kurzkrimi schreiben - Über das Interesse an Geschichte und Politik berichten - Veränderungen beschreiben - Kurzvorträge zu verschiedenen Themen halten - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Nachrichten und Aktuelles - Kriminalfilme - Politik und Geschichte __Grammatik__ Weitergabe von Informationen: Konjunktiv I und das Modalverb __sollen__ - Nomen-Verb-Verbindungen - Präpositionen __Fakultativ (Teil B)__ Kriminalität im Alltagsleben und in Wirtschaft und Politik **Kapitel 7 Technik und Trends** __Sprachliche Handlungen__ Über Geräte und den Umgang mit Technik sprechen - Grafiken zu den Themen __Technische Geräte__ und __Smartphones__ beschreiben - Geräte und andere Produkte beschreiben und präsentieren - Über Produkte mit eingebauten Fehlern sprechen - Sich über wichtige Dinge beim Produktkauf austauschen - Über Gefahren im Netz und Sicherheitsmaßnahmen berichten und diskutieren - Einen Kurzbericht für eine Zeitung nach Vorgaben schreiben - Die Art und Weise von Vorgängen beschreiben - Einen Forumsbeitrag verfassen - Über Lerntechniken berichten und Tipps zum Lernen geben - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Geräte - Produkte und Eigenschaften - Umgang mit Technik - Computer und Computerfrust - Trends __Grammatik__ Passiv und Passiversatzformen - Komparation der Adjektive - Partizipien als Adjektive - Modalangaben __Fakultativ (Teil B)__ Erfindungen und Erfinder **Kapitel 8 Gesundheit und Umwelt** __Sprachliche Handlungen__ Einen Vortrag zum Thema __Gesundes Leben__ strukturieren und halten - Empfehlungen zur Gesundheit geben - Gegensätze benennen - Über Krankheiten und Hausmittel sprechen - Über die ärztliche Versorgung berichten - Pro-und-Kontra-Diskussionen über die Themen __Gesunde Ernährung__ und __Tempolimit__ führen - Zukünftiges ausdrücken - Grafiken zu den Themen __Gesundheitswesen__ und __Umwelt__ beschreiben - Über Umweltbelastungen im täglichen Leben reden - Über eine Fotoauswahl diskutieren - Vorschläge zur Verbesserung der Umweltsituation unterbreiten - Einen Leserbrief an eine Onlineredaktion zum Thema __Tempolimit__ verfassen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Gesundheit und Krankheit - Ärztliche Versorgung - Essen und Nahrungsmittel - Umweltbelastungen für den Menschen - Tempolimit __Grammatik__ Konzessivangaben - Erweiterte Partizipien - __werden__ in Zukunfts-, Absichts- und Vermutungsbedeutung __Fakultativ (Teil B)__ Gesunder Mittagsschlaf - Schlafstörungen - Träume [.chapter] [@progress:false] [#Kapitelweise Kursübersicht] ||Added: "Kapitelweise"|| [.article:bitmark--] **Kapitel 1 Personen und Lebensläufe** __Sprachliche Handlungen__ Sich und andere vorstellen - Über Schulzeit und Ausbildung berichten - Das deutsche Schulsystem und das Schulsystem des Heimatlandes beschreiben - Eine Diskussion zum Thema __Lernen__ führen - Einen Leserbrief an eine Zeitschrift verfassen - Einen persönlichen Brief schreiben - Einen tabellarischen Lebenslauf schreiben - Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Lebensläufen in Deutschland und dem Heimatland erläutern - Eine Infografik zum Thema __Hochzeit__ beschreiben und über Hochzeitstraditionen im Heimatland mündlich und schriftlich berichten - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Angaben zur Person - Schulzeit und Schulsystem - Ausbildung - Lebenslauf - Partnersuche, Hochzeit und Singlehaushalte __Grammatik__ Modalverben - Vergangenheitsformen der regelmäßigen und unregelmäßigen Verben - Deklination der Adjektive __Fakultativ (Teil B)__ Besondere Menschen [.article:bitmark--] **Kapitel 2 Daheim und unterwegs** __Sprachliche Handlungen__ Informationen über die eigene Wohnsituation erfragen und geben - Über die allgemeinen Wohnbedingungen im Heimatland sprechen - Die Traumwohnung beschreiben - Wohnungsanzeigen in einem Internetportal lesen und darauf reagieren - Grafiken zum Thema __Städte__ und __Reisen__ beschreiben - Eine Städtetour planen - Städte beurteilen - Ratschläge zum Thema Reisen geben - Ein Reiseziel präsentieren - Über Probleme beim Reisen berichten - Eine Beschwerdemail lesen und verfassen - Sich mündlich über etwas beschweren - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Wohnen - Städte - Reisetrends und Reiseziele - Beschwerde __Grammatik__ Lokalangaben: Lokale Präpositionen, Relativsätze mit __wo, woher/wohin__ - Passiv - Deklination der Adjektive (Wiederholung) __Fakultativ (Teil B)__ Eine kleine Hotelgeschichte - Besondere Hotels [.article:bitmark--] **Kapitel 3 Zwischen den Kulturen** __Sprachliche Handlungen__ Über Bewohner des Heimatlandes berichten - Verschiedene Nationalitäten benennen - Eine Diskussion über das Thema __Heimat__ führen - Über Leben und Arbeiten im Ausland sprechen - Gründe und Folgen benennen - Über interkulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Geschäftsleben und im Alltag diskutieren - Einen Smalltalk führen - Einen persönlichen Brief schreiben - Eine Mindmap erstellen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Länder und Nationalitäten - Auswandern - Interkulturelle Unterschiede - Smalltalk __Grammatik__ __n__-Deklination - Kausal- und Konsekutivangaben - Verben mit präpositionalem Kasus __Fakultativ (Teil B)__ Kennen Sie die Sorben? [.article:bitmark--] **Kapitel 4 Arbeit und Studium** __Sprachliche Handlungen__ Über Arbeitszeit und Tätigkeiten reden - Sich zum Thema __Stressfaktoren__ äußern und eine Reaktion auf einen Artikel verfassen - Über Anrede- und Grußformeln in geschäftlichen E-Mails diskutieren - E-Mails schreiben - Sich zum Thema __Besprechungen__ äußern - Eine Tagesordnung für eine Besprechung präsentieren - Einen Leserbrief an eine Zeitschrift verfassen - Telefonisch Termine vereinbaren und Informationen erfragen und geben - Informationen weiterleiten - Über Universitäten und Studienmöglichkeiten des Heimatlandes berichten - Eine Grafik zu beliebten Studienfächern beschreiben - Angebote von Universitäten miteinander vergleichen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Arbeitszeit und Stressfaktoren - Anrede- und Grußformen für E-Mails - Besprechungen und Tagesordnung - Telefonieren und Termine - Studium und Universität __Grammatik__ Konjunktiv II: Höflichkeit und Irrealität - Rektion der Verben - Die Wortstellung im Satz __Fakultativ (Teil B)__ Geschäftskorrespondenz [.article:bitmark--] **Kapitel 5 Zeit und Tätigkeit** __Sprachliche Handlungen__ Über Tätigkeiten und Zeiteinteilung reden - Den Tagesablauf beschreiben - Über Freizeit- beschäftigungen und Lesegewohnheiten sprechen - Forschungsergebnisse wiedergeben - Einen Forumsbeitrag schreiben - Eine Buchauswahl treffen und begründen - Über das Lesen bzw. bestimmte Bücher diskutieren - Einen Vortrag zum Thema __Lesen__ halten - Ein Gespräch über Sport und Sportvereine führen - Einen Artikel über die Geschichte des Fußballs vervollständigen - Die Geschichte des Fußballs im Heimatland oder einer anderen Sportart vorstellen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Tätigkeiten und Tagesablauf - Freizeitbeschäftigungen - Lesen und Bücher - Fußball und andere Sportarten __Grammatik__ Temporalangaben: Temporale Präpositionen, Temporalsätze, temporale Adjektive - Konditionalangaben - Umformung von Präpositionalgruppen in Nebensätze __Fakultativ (Teil B)__ Besondere Tätigkeiten und Hobbys [.article:bitmark--] **Kapitel 6 Spannung und Entspannung** __Sprachliche Handlungen__ Über Vor- und Nachteile verschiedener Nachrichtenquellen sprechen - Über Inhalt und Objektivität von Nachrichten diskutieren - Nachrichten selbst schreiben und vortragen - Meinungen anderer Personen und Gerüchte wiedergeben - Über Krimis im Fernsehen berichten - Einen Text zusammenfassen - Einen Kurzkrimi schreiben - Über das Interesse an Geschichte und Politik berichten - Veränderungen beschreiben - Kurzvorträge zu verschiedenen Themen halten - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Nachrichten und Aktuelles - Kriminalfilme - Politik und Geschichte __Grammatik__ Weitergabe von Informationen: Konjunktiv I und das Modalverb __sollen__ - Nomen-Verb-Verbindungen - Präpositionen __Fakultativ (Teil B)__ Kriminalität im Alltagsleben und in Wirtschaft und Politik [.article:bitmark--] **Kapitel 7 Technik und Trends** __Sprachliche Handlungen__ Über Geräte und den Umgang mit Technik sprechen - Grafiken zu den Themen __Technische Geräte__ und __Smartphones__ beschreiben - Geräte und andere Produkte beschreiben und präsentieren - Über Produkte mit eingebauten Fehlern sprechen - Sich über wichtige Dinge beim Produktkauf austauschen - Über Gefahren im Netz und Sicherheitsmaßnahmen berichten und diskutieren - Einen Kurzbericht für eine Zeitung nach Vorgaben schreiben - Die Art und Weise von Vorgängen beschreiben - Einen Forumsbeitrag verfassen - Über Lerntechniken berichten und Tipps zum Lernen geben - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Geräte - Produkte und Eigenschaften - Umgang mit Technik - Computer und Computerfrust - Trends __Grammatik__ Passiv und Passiversatzformen - Komparation der Adjektive - Partizipien als Adjektive - Modalangaben __Fakultativ (Teil B)__ Erfindungen und Erfinder [.article:bitmark--] **Kapitel 8 Gesundheit und Umwelt** __Sprachliche Handlungen__ Einen Vortrag zum Thema __Gesundes Leben__ strukturieren und halten - Empfehlungen zur Gesundheit geben - Gegensätze benennen - Über Krankheiten und Hausmittel sprechen - Über die ärztliche Versorgung berichten - Pro-und-Kontra-Diskussionen über die Themen __Gesunde Ernährung__ und __Tempolimit__ führen - Zukünftiges ausdrücken - Grafiken zu den Themen __Gesundheitswesen__ und __Umwelt__ beschreiben - Über Umweltbelastungen im täglichen Leben reden - Über eine Fotoauswahl diskutieren - Vorschläge zur Verbesserung der Umweltsituation unterbreiten - Einen Leserbrief an eine Onlineredaktion zum Thema __Tempolimit__ verfassen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Gesundheit und Krankheit - Ärztliche Versorgung - Essen und Nahrungsmittel - Umweltbelastungen für den Menschen - Tempolimit __Grammatik__ Konzessivangaben - Erweiterte Partizipien - __werden__ in Zukunfts-, Absichts- und Vermutungsbedeutung __Fakultativ (Teil B)__ Gesunder Mittagsschlaf - Schlafstörungen - Träume [.chapter] [#Vorwort] [@progress:false] [.article:bitmark--] **Erkundungen B2** ist ein modernes und kommunikatives Lehrwerk für fortgeschrittene erwachsene Lerner. Es schließt an **Begegnungen B1+** an und liegt in 3., aktualisierter Auflage vor. Das Lehrwerk richtet sich an Lerner, die auf schnelle und effektive Weise Deutsch lernen möchten. **Erkundungen B2** bietet: **◼︎ einen klar strukturierten Aufbau** Die acht Kapitel des Buches sind in jeweils vier Teile gegliedert: __Teil A: Themen und Aufgaben (obligatorischer Teil)__ Dieser Teil umfasst Lese- und Hörtexte, Wortschatztraining, Übungen zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation und Grammatikübungen zu einem Thema. Hier werden grundlegende Fertigkeiten einführend behandelt und trainiert. __Teil B: Wissenswertes (fakultativer Teil)__ Im Teil B finden Sie Texte, Grafiken und Übungen, die auf interessante Weise das Thema erweitern und landeskundliche Einblicke vermitteln. Es ist ein Angebot für alle, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. __Teil C: Übersichten und Zusatzübungen zur Grammatik__ Dieser Übungsteil ermöglicht mit systematisierenden Übersichten und zahlreichen Übungen die Vertiefung der Grammatikkenntnisse. __Teil D: Rückblick__ Teil D besteht aus zwei Komponenten: wichtige Redemittel und Selbstevaluation. Er dient zur Festigung des Gelernten und zur Motivation weiterzulernen. **◼︎ ein integriertes Lehr- und Arbeitsbuch** Dadurch sind Vermittlung sowie Training und Übung des sprachlichen Materials eng miteinander verflochten. Das ist unkompliziert, praktisch und ermöglicht effektives Lernen. **◼︎ eine anspruchsvolle Progression** Die Progression ist auf erwachsene Lerner abgestimmt, die zügig erkennbare Lernerfolge erzielen möchten. **◼︎ einen informativen Anhang** Der Anhang enthält eine Redemittelübersicht, einen Übungssatz zur Vorbereitung auf das Goethe-Zertifikat B2, Grammatikübersichten und eine Liste unregelmäßiger Verben. **Erkundungen B2** führt zum Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen und zur Prüfung Goethe-Zertifikat B2. Das Lehrwerk wird durch ein Lehrerhandbuch ergänzt, in dem methodische Hinweise sowie Arbeitsblätter und Abschlusstests zu den einzelnen Kapiteln enthalten sind. Wir wünschen viel Erfolg und Freude bei der Arbeit mit **Erkundungen B2**. Anne Buscha, Susanne Raven und Szilvia Szita || Excluded: Außerdem werden vielfältige Zusatzmaterialien im Internet auf der Seite __www.aufgaben.schubert-verlag.de__ bereitgestellt.|| || Excluded: Zum Lehrwerk gehört ein herausnehmbares Lösungsheft. Hier sind auch die Transkriptionen der Hörtexte abgedruckt. Außerdem liegt dem Lehrwerk eine **Audio-CD** zur Schulung des Hörverstehens bei. Der Inhalt der CD ist auch unter *https://www.schubert-verlag.de/erkundungen_b2_audio3a.php* als kostenloser MP3-Download und in unserer Audio-App verfügbar.|| ||Excluded: Zu **Erkundungen B2** stehen auf unserer Website unter __www.schubert-verlag.de/b2_whiteboard.php__ Zusatzmaterialien für die Arbeit am Whiteboard kostenfrei zur Verfügung.|| [.chapter] [%1] [#Personen und Lebensläufe] [.article&image] Aline und Peter [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030913-2.jpg] [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Sich kennenlernen] [@leave.context:personal] [@leave.subject:Sich kennenlernen] [.interview:bitmark--&image] [%A1 – Partnerarbeit] [! Sich kennenlernen Befragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn zu den folgenden Stichpunkten, machen Sie sich Notizen und stellen Sie dann Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn den anderen Kursteilnehmern vor.] Meine Nachbarin/Mein Nachbar heißt ... Er/Sie wohnt in/kommt aus ... === **Diese Angaben muss man meistens machen:** Name:[@shortAnswer] === Wohnort:[@shortAnswer] === Geburtsort:[@shortAnswer] === Staatsangehörigkeit:[@shortAnswer] === Studium oder Berufsausbildung:[@shortAnswer] === jetzige Tätigkeit:[@shortAnswer] === Arbeitgeber:[@shortAnswer] === Familienstand:[@shortAnswer] === **Das kann man fragen oder sagen (wenn man will):** Kinder:[@shortAnswer] === Hobbys:[@shortAnswer] === **Und das möchte man manchmal wissen:** Lieblingstier:[@shortAnswer] === Lieblingsfarbe:[@shortAnswer] === Lieblingsessen:[@shortAnswer] === Lieblingsbuch oder Lieblingsfilm:[@shortAnswer] === **Und was interessiert Sie noch?** === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030918.png] ||removed bullet|| [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030935.png] [.interview] [%A2] [!Bilden Sie Fragen zu den vorgegebenen Antworten.] === ◇ Ulrike Lipka.[@shortAnswer] [@example:Wie heißen Sie? Wie ist Ihr Name?] === [%1]In Berlin, Ewaldstraße 15. In Hamburg.[@shortAnswer] [$Wo wohnen Sie?] === [%2]In Hamburg.[@shortAnswer] [$Wo sind Sie geboren?] === [%3]Am 23. August 1975.[@shortAnswer] [$Wann Sind Sie geboren?] === [%4]Ja, ich bin Deutsche.[@shortAnswer] [$Sind Sie Deutsche?] === [%5]Ich war auf der Grundschule und dann auf dem Gymnasium. Dort habe ich mein Abitur gemacht.[@shortAnswer] [$Was für eine Schulausbildung haben Sie?] === [%6]Ich habe Journalistik studiert.[@shortAnswer] [$Haben Sie studiert?/Was haben Sie studiert?] === [%7]Ich bin jetzt Nachrichtenredakteurin.[@shortAnswer] [$Als was arbeiten Sie jetzt?/Was für eine Stelle haben Sie?/Was machen Sie jetzt beruflich?] === [%8]Beim Deutschlandradio Kultur.[@shortAnswer] [$Wo arbeiten Sie?] === [%9]Nein, ich bin geschieden.[@shortAnswer] [$Sind Sie verheiratet/ledig?] === [%10]Ja, ich habe eine Tochter.[@shortAnswer] [$Haben Sie Kinder?] === [%11]Ich lese gern Krimis und spiele Tischtennis. Englisch, Russisch und Französisch.[@shortAnswer] [$Was machen Sie in Ihrer Freizeit?/Was sind Ihre Hobbys?] === [.match:bitmark--] [%A3a] [!Fragen Sie. Bilden Sie aus den Wortreihen Fragen im Präsens oder Präteritum.] === ◇ Sie – historische Romane – mögen __(Präsens)__ == Mögen Sie historische Romane?[@example] === ◇ wollen – werden – was – früher – Sie __(Präteritum)__ == Was wollten Sie früher werden?[@example] === [%1] warum – Deutsch lernen – Sie – wollen __(Präsens)__ == Warum wollen Sie Deutsch lernen? === [%2] möchten – wohin – fahren – Sie – im nächsten Urlaub __(Präsens)__ == Wohin möchten Sie im nächsten Urlaub fahren? === [%3] Musik – mögen – welche – Sie __(Präsens)__ == Welche Musik mögen Sie? === [%4] können – welche – sprechen – Sprachen – besonders gut – Sie __(Präsens)__ == Welche Sprachen können Sie besonders gut sprechen? === [%5] als Kind – dürfen – Sie – was – nicht – tun __(Präteritum)__ == Was durften Sie als Kind nicht tun? === [%6] aufstehen – Sie – morgens – müssen – wann __(Präsens)__ == Wann müssen Sie morgens aufstehen? === [%7] wohnen – Sie – wo – möchten – am liebsten __(Präsens)__ == Wo möchten Sie am liebsten wohnen? === [%8] Sie – Ski laufen – als Kind – können __(Präteritum)__ == Konnten Sie als Kind Ski laufen? === [%9] mögen – Sie – früher – Zeichentrickfilme __(Präteritum)__ == Mochten Sie früher Zeichentrickfilme? === [%10] eine Prüfung – wiederholen – schon mal – müssen – Sie __(Präteritum)__ == Mussten Sie schon mal eine Prüfung wiederholen? === [%11] in Ihrer Arbeitszeit – dürfen – Sie – privat im Internet – surfen __(Präsens)__ == Dürfen Sie in Ihrer Arbeitszeit privat im Internet surfen? === [.interview] [%A3b] [!Fragen Sie. Stellen Sie Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn acht Fragen aus der folgenden Auswahl und notieren Sie die Antworten.] === ◇ Mögen Sie historische Romane?[@shortAnswer] [@example:Mein Nachbar mag keine historischen Romane.] === [%1]Was wollten Sie früher werden?[@shortAnswer] === [%2]Warum wollen Sie Deutsch lernen?[@shortAnswer] === [%3]Wohin möchten Sie im nächsten Urlaub fahren?[@shortAnswer] === [%4]Welche Musik mögen Sie?[@shortAnswer] === [%5]Welche Sprachen können Sie besonders gut sprechen?[@shortAnswer] === [%6]Was durften Sie als Kind nicht tun?[@shortAnswer] === [%7]Wann müssen Sie morgens aufstehen?[@shortAnswer] === [%8]Wo möchten Sie am liebsten wohnen?[@shortAnswer] === [%9]Konnten Sie als Kind Ski laufen?[@shortAnswer] === [%9]Mochten Sie früher Zeichentrickfilme?[@shortAnswer] === [%10]Mussten Sie schon mal eine Prüfung wiederholen?[@shortAnswer] === [%11]Dürfen Sie in Ihrer Arbeitszeit privat im Internet surfen?[@shortAnswer] === ||angepasste Instruktion|| [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Modalverben ➔ Teil C][►kapitel1c] [.chapter] [###Schule und Ausbildung] [@leave.context:academic] [@leave.subject:Schule und Ausbildung] [.interview:bitmark--&imageWithAudio] [%A4a] [!Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit? Hören Sie die Berichte und ergänzen Sie die Informationen. Lesen Sie zuerst die Stichworte.] === **Jürgen** Schulweg:[@shortAnswer] [$lang, Busfahrt, 45 Minuten] === Lieblingsfächer:[@shortAnswer] [$naturwissenschaftliche Fächer (Physik, Chemie, Biologie)] === Probleme:[@shortAnswer] [$beim Sprachenlernen] === Berufswunsch:[@shortAnswer] [$Tiefseetaucher] === jetziger Beruf:[@shortAnswer] [$Betriebswirt] === **Martina** Schulweg:[@shortAnswer] [$sehr kurz, Schule war in der Nähe des Hauses] === Lieblingsfächer:[@shortAnswer] [$Deutsch, Englisch, Geschichte] === Probleme:[@shortAnswer] [$in Mathematik] === Berufswunsch:[@shortAnswer] [$Lehrerin] === jetziger Beruf:[@shortAnswer] [$Englischlehrerin] === [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/02_erkundungen_b2_3a.mp3] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/juergen_martina.png] [.cloze-solution-grouped] [%A4b] [!Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] Ich kann mich natürlich sehr gut an meinen Schulweg erinnern, denn meine Schule war in einem anderen [_Stadtteil][%1] und ich musste ziemlich lange mit dem Bus fahren, 45 Minuten. Meistens habe ich während der Busfahrt meine [_Hausaufgaben][%2] gemacht. Meine [_Handschrift][%3] war dann aber nicht die schönste und viele Lehrer konnten meine Hausaufgaben nicht richtig lesen. Ich kann mich auch noch an unseren Physiklehrer erinnern. Das war ein junger Lehrer und wir haben sehr viele interessante [_Experimente][%4] durchgeführt. Meine [_Lieblingsfächer][%5] waren eigentlich alle naturwissenschaftlichen Fächer, also Physik, Chemie und Biologie. Ich wollte früher immer Tiefseetaucher werden und im Ozean nach [_Schätzen][%6] und versunkenen Schiffen suchen. Unsere Englischlehrerin, Mrs. Jones, war sehr attraktiv und ich glaube, die [_Hälfte][%7] der Jungen war in sie verliebt. Ich auch. Leider hatte ich [_Schwierigkeiten][%8] mit Sprachen, weil ich zu faul war, [_Vokabeln][%9] zu lernen. Deshalb konnte mich Mrs. Jones nicht besonders gut leiden. [.interview&image] [%A5] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/532871_original_r_by_kathi_paul_pixelio.de.png] [!Fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin. Berichten Sie dann über die interessantesten Informationen, die Sie erhalten haben.] === [%1] Sind Sie gern/ungern zur Schule gegangen?[@shortAnswer] === [%2] Wie viele Schülerinnen/Schüler waren in Ihrer Klasse?[@shortAnswer] === [%3] Können Sie Ihren Schulweg beschreiben?[@shortAnswer] === [%4] Was waren Ihre Lieblingsfächer?[@shortAnswer] === [%5] Hatten Sie eine Lieblingslehrerin/einen Lieblingslehrer?[@shortAnswer] === [%6] Was wollten Sie damals gerne werden?[@shortAnswer] === [%7] Können Sie sich an etwas besonders Aufregendes/Lustiges aus Ihrer Schulzeit erinnern?[@shortAnswer] === [%8] Haben Sie noch Kontakt zu Schülern oder Lehrern der Grundschule?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark--] [%A6a] [!Der erste Schultag Berichten Sie.] • Erinnern Sie sich an Ihren ersten Schultag? • Hatten Sie auch eine Schultüte? • Gibt es in Ihrem Heimatland einen besonderen Brauch am ersten Schultag? [.assignment:bitmark--&image] [%A6b] [!Der erste Schultag Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/dok_detail_file.png] **Der erste Schultag** Wenn man in Deutschland über den ersten Schultag spricht, muss man auch von der Schultüte reden. Sie ist das deutlichste Kennzeichen der Mädchen und Jungen, die zum allerersten Mal in die Schule gehen. Der Schulanfang ist so alt wie die Schule selbst. Früher erfolgte der Schulanfang im Frühjahr oder Herbst und mit ihm entwickelten sich zahlreiche Bräuche. Die Tradition, den Schulanfang der Kinder mit Gebäck und Früchten zu versüßen, kann man bis in die Antike zurückverfolgen: „Es geben die Lehrer den Knaben süßes Gebäck, damit sie Lust bekommen, die ersten Lektionen zu lernen.“ (Horaz) Im Mittelalter erhielten Kinder zur Einschulung Brezeln, Feigen, Rosinen und Mandeln. Der Brauch, den Schulanfängern Süßigkeiten in einer Schultüte zu überreichen, entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Die „Zuckertüte“, wie sie wegen ihres Inhaltes vor allem in Thüringen und Sachsen heute noch heißt, war bereits im Jahre 1852 Anlass, ein Kinderbuch darüber zu zeichnen und zu schreiben. Der Überlieferung nach wuchsen die Zuckertüten an einem Zuckertütenbaum, der im Schulgebäude stand. Dieser Baum konnte sich auf dem Dachboden oder im Keller der Schule befinden. Heute hängen die Tüten in manchen Orten sogar an richtigen Bäumen. Vor 150 Jahren waren es nur Kinder der gehobenen Schichten, die ein Einschulungsgeschenk bekamen. Die meisten anderen Kinder mussten in der Landwirtschaft helfen oder durch andere Arbeiten zum Familienunterhalt beitragen. Als sich die Schulpflicht immer mehr durchsetzte, wurden die Schultüten häufiger – zunächst in Thüringen und Sachsen. Um 1910 begann Carl August Nestler, Zuckertüten fabrikmäßig herzustellen. Seit dieser Zeit wanderte der Schultütenbrauch auch in das übrige Deutschland. In den kleinen Orten Westdeutschlands kamen die Tüten allerdings erst in den 1950er-Jahren an. Die Form der Tüten hat sich in den letzten hundert Jahren nicht wesentlich geändert. Es überwiegt der runde Spitzkegel. In der ehemaligen DDR hatte sich eine sechseckige Tüte durchgesetzt. Heute klingt das Wort „Zuckertüte“ vor allem für Zahnärzte und gesundheitsbewusste Eltern sehr verdächtig. Die vielen Süßigkeiten in den Tüten müssen oft Zeichenstiften oder Spielzeug weichen. In mancher Schultüte findet sich sogar ein Handy. Hinweise, was alles in die Tüte kommen sollte und was nicht, kann man alle Jahre wieder in den Medien nachlesen. [.true-false&article:bitmark--] [%A6c] [!Der erste Schultag Stehen die hier genannten Aussagen im Text? Kreuzen Sie an.] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === [+1. Früher konnten die Kinder im Herbst oder im Frühjahr mit der Schule beginnen.] === [+2. Schon in der Antike gab es am ersten Schultag etwas Süßes, um die Kinder zum Lernen zu motivieren.] === [-3. Die erste Zuckertüte gab es im Jahr 1852.] === [-4. In den Schulen wuchsen früher sogenannte Zuckertütenbäume.] === [+5. Der Brauch mit der Zuckertüte stammt aus den Bundesländern Sachsen und Thüringen und breitete sich Anfang des 20. Jahrhunderts über ganz Deutschland aus.] === [+6. Heute sind die Zuckertüten nicht mehr ausschließlich mit Süßigkeiten gefüllt.] === [&article: **Der erste Schultag** Wenn man in Deutschland über den ersten Schultag spricht, muss man auch von der Schultüte reden. Sie ist das deutlichste Kennzeichen der Mädchen und Jungen, die zum allerersten Mal in die Schule gehen. Der Schulanfang ist so alt wie die Schule selbst. Früher erfolgte der Schulanfang im Frühjahr oder Herbst und mit ihm entwickelten sich zahlreiche Bräuche. Die Tradition, den Schulanfang der Kinder mit Gebäck und Früchten zu versüßen, kann man bis in die Antike zurückverfolgen: „Es geben die Lehrer den Knaben süßes Gebäck, damit sie Lust bekommen, die ersten Lektionen zu lernen.“ (Horaz) Im Mittelalter erhielten Kinder zur Einschulung Brezeln, Feigen, Rosinen und Mandeln. Der Brauch, den Schulanfängern Süßigkeiten in einer Schultüte zu überreichen, entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Die „Zuckertüte“, wie sie wegen ihres Inhaltes vor allem in Thüringen und Sachsen heute noch heißt, war bereits im Jahre 1852 Anlass, ein Kinderbuch darüber zu zeichnen und zu schreiben. Der Überlieferung nach wuchsen die Zuckertüten an einem Zuckertütenbaum, der im Schulgebäude stand. Dieser Baum konnte sich auf dem Dachboden oder im Keller der Schule befinden. Heute hängen die Tüten in manchen Orten sogar an richtigen Bäumen. Vor 150 Jahren waren es nur Kinder der gehobenen Schichten, die ein Einschulungsgeschenk bekamen. Die meisten anderen Kinder mussten in der Landwirtschaft helfen oder durch andere Arbeiten zum Familienunterhalt beitragen. Als sich die Schulpflicht immer mehr durchsetzte, wurden die Schultüten häufiger – zunächst in Thüringen und Sachsen. Um 1910 begann Carl August Nestler, Zuckertüten fabrikmäßig herzustellen. Seit dieser Zeit wanderte der Schultütenbrauch auch in das übrige Deutschland. In den kleinen Orten Westdeutschlands kamen die Tüten allerdings erst in den 1950er-Jahren an. Die Form der Tüten hat sich in den letzten hundert Jahren nicht wesentlich geändert. Es überwiegt der runde Spitzkegel. In der ehemaligen DDR hatte sich eine sechseckige Tüte durchgesetzt. Heute klingt das Wort „Zuckertüte“ vor allem für Zahnärzte und gesundheitsbewusste Eltern sehr verdächtig. Die vielen Süßigkeiten in den Tüten müssen oft Zeichenstiften oder Spielzeug weichen. In mancher Schultüte findet sich sogar ein Handy. Hinweise, was alles in die Tüte kommen sollte und was nicht, kann man alle Jahre wieder in den Medien nachlesen. ] [.interview] [%A6d] [!Der erste Schultag Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze im Präteritum. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen, den Kasus und die Reihenfolge der Satzglieder.] === ◇ Schulanfang – zahlreiche Bräuche – sich entwickeln [@example:Mit dem Schulanfang entwickelten sich zahlreiche Bräuche.][@shortAnswer] === [%1] die Lehrer – schon – Antike – süßes Gebäck – Schüler – geben[@shortAnswer] [$Die Lehrer gaben den/ihren Schülern schon in der Antike süßes Gebäck. ] === [%2] Anfang, 19. Jahrhundert – Deutschland – der Brauch mit der Zuckertüte – entstehen[@shortAnswer] [$Anfang des 19. Jahrhunderts entstand in Deutschland der Brauch mit der Zuckertüte.] === [%3] viele Süßigkeiten – Zuckertüte – sich befinden[@shortAnswer] [$In der Zuckertüte befanden sich viele Süßigkeiten.] === [%4] man – sagen – dass – Zuckertüten – Zuckertütenbäume – wachsen[@shortAnswer] [$Man sagte, dass die Zuckertüten an Zuckertütenbäumen wuchsen.] === [%5] vor 150 Jahren – nur – Kinder reicher Leute – ein Geschenk – Einschulung – bekommen[@shortAnswer] [$Vor 150 Jahren bekamen nur die Kinder reicher Leute ein Geschenk zur Einschulung.] === [%6] arme Kinder – arbeiten – müssen – um – Geld – verdienen[@shortAnswer] [$Arme Kinder mussten arbeiten, um Geld zu verdienen.] === [%7] 1910 – Carl August Nestler – beginnen – Zuckertüten – Fabrik – herstellen[@shortAnswer] [$1910 begann Carl August Nestler, Zuckertüten in einer Fabrik herzustellen. ] === [%8] der Brauch – ganz Deutschland – danach – sich verbreiten[@shortAnswer] [$Der Brauch verbreitete sich danach in ganz Deutschland.] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zu den Vergangenheitsformen der Verben ➔ Teil C][►kapitel1c] [.essay&image] [%A7a] [!Lernen in Deutschland Beschreiben Sie die folgende Grafik.] ||Die Grafik wurde uns nicht zur Verfügung gestellt|| [.interview&article:bitmark++] [%A7b] [!Lernen in Deutschland Lesen Sie den Text und beantworten Sie dazu die Fragen.] === [%1] Welche staatlichen und privaten Einrichtungen gibt es in Ihrem Heimatland für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr?[@shortAnswer] === [%2] Welche Schulabschlüsse gibt es in Ihrem Heimatland und wie lange dauert die allgemeine Schulpflicht?[@shortAnswer] === [%3] Gibt es in Ihrem Heimatland staatliche Schulen und/oder Privatschulen?[@shortAnswer] === [%4] Tragen die Schüler eine Schuluniform?[@shortAnswer] === [&article: **Schulpflicht in Deutschland** Ab drei Jahren haben Kinder das Recht auf einen Kindergartenplatz. Der Kindergarten ist freiwillig. Mit sechs/sieben Jahren gilt die allgemeine Schulpflicht und das Kind besucht die erste Klasse. Die Schulpflicht beträgt im Allgemeinen neun Jahre, in vier Bundesländern zehn Jahre. Ab der fünften Klasse (etwa ab dem zehnten Lebensjahr) besucht das Kind/der Jugendliche eine weiterführende Schule. Das kann zum Beispiel eine Hauptschule (Schulabschluss nach neun Jahren), eine Realschule (Schulabschluss nach zehn Jahren) oder ein Gymnasium (Schulabschluss nach 12 oder 13 Jahren) sein. Eine gymnasiale Ausbildung wird außer am Gymnasium auch an der Gesamtschule angeboten. |remark • Kinder, die __(zwei Jahre)__ alt sind, gehen in __(die Kinderkrippe).__ • Wenn Kinder __(drei Jahre)__ alt sind, besuchen sie __(den Kindergarten).__ • Mit __(sechs/sieben Jahren)__ beginnt die Schulzeit/die Schule. • Ab dem __(zehnten)__ Lebensjahr geht man auf __(das Gymnasium/die Realschule/die Hauptschule).__ • __(Das Gymnasium/Die Realschule/Die Hauptschule)__ schließt man mit ... ab. • Nach __(dem Gymnasium/der Realschule/der Hauptschule)__ kann man __(an einer Universität)__ studieren/einen Beruf erlernen |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/klassenfoto-2-sw.png| ] [.assignment:bitmark++] [%A8a – Wortschatz: Schule und Ausbildung] [! Lesen Sie die folgenden Redemittel zum Thema __Schule und Ausbildung__.] **Schulzeit** • eine Schule besuchen/zur Schule gehen • auf eine Schule gehen/in die Schule gehen • die Schule schwänzen • die Schulausbildung abschließen • Fächer haben/wählen/mögen • ein gutes/mittelmäßiges/schlechtes Zeugnis erhalten/bekommen • für eine Prüfung lernen/büffeln (umg.) • eine Prüfung/das Abitur/die mittlere Reife machen/ablegen/bestehen • durch eine Prüfung fallen/bei einer Prüfung durchfallen • in die nächste Klasse (nicht) versetzt werden/sitzen bleiben **Nach der Schule** • einen Beruf wählen/ergreifen/erlernen • an einer Fachhochschule/Hochschule/Universität studieren • ein Studium beginnen/unterbrechen/weiterführen/abschließen • Vorlesungen und Seminare besuchen • Kurse machen/besuchen/belegen; an einem Kurs teilnehmen [.interview] [%A8b – Wortschatz: Schule und Ausbildung] [! Dialog: Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn. Formulieren Sie Fragen mit den angegebenen Wörtern. Ihre Nachbarin/Ihr Nachbar antwortet Ihnen.] === ◇ Schule[@shortAnswer] [@example:Welche Schule hast du/haben Sie besucht? Auf welche Schule bist du/sind Sie gegangen?] === [%1] Fächer[@shortAnswer] === [%2] schwänzen[@shortAnswer] === [%3] Nachhilfeunterricht[@shortAnswer] === [%4] Zeugnis[@shortAnswer] === [%5] Prüfungen[@shortAnswer] === [%6] Berufswunsch[@shortAnswer] === [.match-solution-grouped&image] [%A8c – Wortschatz: Schule und Ausbildung] [!Ordnen Sie das passende Verb/die passenden Verben zu.] === [%1] auf eine Schule == [%b]gehen[@example] === [%2] an einer Hochschule == [%f]studieren === [%3] einen Beruf == [%g]ergreifen === [%4] einen Kurs == [%a]belegen -- [%e]besuchen === [%5] in der Freizeit Deutsch == [%d]lernen === [%6] eine Prüfung == [%h]ablegen === [%7] an einer Semesterarbeit == [%c]schreiben === [%8] Vorlesungen == [%e]besuchen === ||Bild fehlt|| [.cloze-solution-grouped] [%A9] [!Ergänzen Sie die passenden Nomen.] Andreas war ein [_Musterschüler][@example]. Schon in der Grundschule war er [_Klassenbester][%1] Sein liebstes [_Fach][%2] war von Anfang an Mathematik. Er vergaß nie, seine [_Hausaufgaben][%3] zu machen. Nach der Grundschule ging er auf das[_Gymnasium][%4]. Jedes Jahr brachte er das beste[_Zeugnis][%5] der Klasse mit nach Hause. Er schrieb sehr gute [_Aufsätze][%6] und seine [_Diktate][%7] waren fehlerfrei. Als er älter wurde, gab er schwächeren Schülern [_Nachhilfeunterricht][%8]. Außerhalb der [_Schulzeit][%9] las Andreas viel, um seine [_Allgemeinbildung][%10] zu verbessern. Im [_Unterricht][%11] bereitete er sich auf seine [_Prüfungen][%12] gut vor. Sein [_Abitur][%13] bestand er mit einer sehr guten [_Durchschnittsnote][%14]. [.assignment:bitmark++] [%A10 – Diskussion] [! Lesen Sie die folgenden Aussagen zum Thema Lernen. Wählen Sie dann gemeinsam drei Aussagen, über die Sie in der Gruppe diskutieren wollen. Nutzen Sie bei Ihrer Argumentation auch die angegebenen Redemittel.] 1. Jeder kann alles lernen, wenn er nur will. 2. In der Schule soll in erster Linie Wissen vermittelt werden. 3. Wer in der Schule gute Zensuren hat, wird auch ein guter Arzt/Anwalt. 4. Früher waren die Schüler viel fleißiger. 5. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. 6. Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir. |remark **zustimmen** • Damit/Mit dieser Aussage bin ich einverstanden. • Das sehe ich auch so. • Das entspricht auch meiner Erfahrung. • Ich kann dem nur zustimmen. **widersprechen** • Ich glaube eher, dass... • Das sehe ich ganz anders. • In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Meinung. • Das kann ich mir nicht vorstellen. [.essay:bitmark++] [%A11a – Schriftlicher Ausdruck] [! Brief an eine Zeitung Schreiben Sie eine Reaktion auf diesen Artikel an die Zeitung (ungefähr 180 Wörter).] Sagen Sie, • warum Sie schreiben • ob Schüler in Ihrem Heimatland eine Schuluniform tragen • welche Vorteile oder Nachteile das Tragen einer Schuluniform Ihrer Meinung nach hat. |remark:Schulkleidung statt Markenwahn Schüler in Uniform? Bayerns Ministerpräsident, die Bundesbildungsministerin und die Bundesjustizministerin sprachen sich für die Schuluniform aus. Die Bildungsministerin sagte gestern dazu, dass das Tragen einer Schuluniform zu begrüßen ist, wenn einheitliche Schulkleidung zur Identifizierung mit der Schule beiträgt und Symbol einer Gemeinschaft aller Schüler ist. „Falls Schulkleidung darüber hinaus dem verbreiteten Markenwahn entgegenwirkt, umso besser.“ ||Instruktion angepasst (Originalwortlaut: "Wählen Sie Thema a) oder b)|| ||Bild ergänzen|| [.essay:bitmark++&image] [%A11b – Schriftlicher Ausdruck] [!Persönlicher Brief Sie haben eine Freundin/einen Freund aus Ihrer Schulzeit lange nicht gesehen. Jetzt möchten Sie mit ihr/ihm wieder Kontakt aufnehmen.] Schreiben Sie einen Brief und berichten Sie, • warum Sie schreiben • was Sie seit Ihrer Schulzeit gemacht haben • über Ihre jetzige Situation und Ihre Pläne für die nächsten Wochen. |remark:Anrede und Gruß in persönlichen Briefen oder E-Mails **Anrede:** Liebe Petra, Lieber Peter Hallo Petra/Peter **Gruß:** Mit herzlichen Grüßen/Herzliche Grüße Mit lieben Grüßen/Liebe Grüße Sei herzlich/lieb gegrüßt von ... Die persönliche Anrede mit __Du/du, Ihr/ihr__ usw. kann groß- oder kleingeschrieben werden. Die gebräuchliche Form ist die Kleinschreibung. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/briefe_schreiben-neu.png] ||tbd: Instruktion angepasst (Originalwortlaut: "Wählen Sie Thema a) oder b)|| [.chapter] [###Lebensläufe] [@leave.context:business] [@leave.subject:Lebensläufe] [.assignment] [%A12] [!Wann war was? Ein Kursteilnehmer schreibt eine Jahreszahl aus seinem Lebenslauf an die Tafel. Die anderen Kursteilnehmer müssen das Ereignis erraten, das hinter der Jahreszahl steckt, indem sie Fragen stellen.] ||add picture:not found in main folder|| [.assignment:bitmark++] [%A13] [!Diskutieren Sie in Kleingruppen und berichten Sie über die interessantesten Diskussionsergebnisse im Plenum.] • In welchen Situationen braucht man einen Lebenslauf? • Wie sieht ein Lebenslauf in Ihrem Heimatland aus? Welche Angaben sind enthalten? Wie lang ist er? Worauf sollte man achten? • Was meinen Sie: Welche Rolle spielt der Lebenslauf im Rahmen einer Stellenbewerbung? [.essay:bitmark++] [%A14] [!Lebenslauf: Alles oder nichts auf knapp zwei Seiten Lesen Sie die folgenden Hinweise zum Verfassen eines Lebenslaufs und markieren Sie die Punkte, die sich von einem Lebenslauf in Ihrem Heimatland unterscheiden. Berichten Sie anschließend darüber.] Die meisten Personalchefs lesen zuerst den Lebenslauf. Er ist die wichtigste Visitenkarte eines Bewerbers. Der Lebenslauf muss auf Anhieb überzeugen, denn viele Personaler in deutschen Unternehmen fällen ihr Urteil in weniger als einer Minute. Erfüllt der Lebenslauf eines Kandidaten die Anforderungen nicht, werden die Bewerbungsunterlagen ohne weitere Beachtung aussortiert. Der Lebenslauf muss demzufolge aussagekräftig und leserfreundlich gestaltet sein. Das Grundprinzip eines erfolgreichen Lebenslaufs ist die Klarheit. Er sollte in übersichtliche Blöcke eingeteilt werden und darf eine Länge von zwei Seiten nicht überschreiten. |remark **1. Persönliche Angaben** • Vor- und Nachname, evtl. Geburtsname • Anschrift mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse • Geburtsdatum, Geburtsort • Familienstand • Staatsangehörigkeit |remark **2. Berufserfahrung, bei Einsteigern Praxiserfahrung aus Praktika oder Hochschule** • Arbeitgeber und Ort • Abteilung und Position • Kurzbeschreibung von zwei bis fünf Tätigkeitsbeispielen |remark **3. Schule und Ausbildung/Studium** • Datum des Abschlusszeugnisses, Note • freiwilliges soziales Jahr/freiwilliges ökologisches Jahr/Bundesfreiwilligendienst (BFD) • Ausbildungsbezeichnung, Ausbildungsort, kennengelernte Bereiche, Abschluss • Hochschulstudium (Studiengang, Universität, Abschluss und Abschlussnote, Schwerpunkte und Thema der Abschlussarbeit) |remark **4. Zusatzqualifikationen** • Sprachen (mit Angabe des Sprachniveaus) • PC-Kenntnisse • andere Zusatzqualifikationen |remark **5. Auslandsaufenthalte** • Auslandssemester und Auslandspraktika • Auslandseinsätze im Beruf |remark **6. Fort- und Weiterbildung (nicht für Berufseinsteiger)** • Seminare, die über den Beruf hinausgehen |remark **7. Hobbys** (nur, wenn sie dem Beruf dienlich sind oder eine ehrenamtliche Tätigkeit beinhalten) Am Ende des Lebenslaufs stehen Datum und Unterschrift. In Deutschland wird der Lebenslauf normalerweise mit einem Bewerbungsfoto versehen. Diese Tradition hat sich in den letzten Jahren etwas gelockert. Experten empfehlen aber, auf das Bewerbungsfoto nicht zu verzichten, da es einen ersten persönlichen Eindruck vermittelt. Das Bild sollte nicht älter als ein Jahr sein und von einem Profi im Fotostudio angefertigt werden. Es kommt rechts oben auf den Lebenslauf. [@reference:Lebenslauf: Alles oder nichts auf knapp zwei Seiten. FOCUS online In: https://www.focus.de/finanzen/] [.cloze-solution-grouped:bitmark++&image] [%A15] [!Lesen Sie den Lebenslauf von Eva Schmidt. Ergänzen Sie die fehlenden Nomen. Arbeiten Sie zu zweit oder in Kleingruppen.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/screenshot.png] **Persönliche Angaben** Geburtsdatum: 22. Mai 1986 Staatsangehörigkeit: deutsch [_Familienstand][%1]: ledig **Berufserfahrung** 10/2012 bis heute: **Marketing-Communications-Managerin**, Network-GmbH, Leipzig Eigenständige Entwicklung, Durchführung und Steuerung von Marketing- und PR-Maßnahmen: • [_Optimierung][%2] von Prozessen und Instrumenten der internen und externen Kommunikation sowie deren Umsetzung • [_Erstellung][%3] und Aktualisierung von Verkaufsmaterialien (z. B. Broschüren) • Entwicklung und Monitoring von Direktmarketing-[_Kampagnen][%4] 04/2010 bis 09/2012: **PR-Assistentin**, Paul & Partner, Berlin • Analyse von Online-Marketingmaßnahmen für verschiedene [_Startup-Unternehmen][%5] • Unterstützung beim [_Aufbau][%6] von Websites • Platzierung von Unternehmen und Produkten in den sozialen Netzwerken 09/2009 bis 03/2010: **Praktikum**, Müller-Mediengruppe, Berlin [_Mitarbeit][%7] an der Werbekampagne „Berlin als grüne Stadt“ **Ausbildung** 07/2009: **Master of Arts Kommunikationswissenschaften** (Note 2,0), Freie Universität Berlin 10/2007 bis 07/2009: **Masterstudium Kommunikationswissenschaften**, Freie Universität Berlin • Schwerpunkt: Werbung und Öffentlichkeitsarbeit • [_Spezialisierung][%8]: Nutzung von Social-Media-Instrumenten • [_Titel][%9] der Masterarbeit: „Werbung in sozialen Medien“ (Note 1,5) 07/2007: **Bachelor of Arts Medienmanagement** (Note 1,8), Freie Universität Berlin 10/2004 bis 07/2007: **Bachelorstudium Medienmanagement**, Freie Universität Berlin 06/2004: [_Abitur][%10] (Note 1,8), Max-Planck-Gymnasium, Leipzig **Zusatzqualifikationen** __Englisch__: verhandlungssicher (Niveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) __Französisch__: fließend (Niveau C1 des GER) __Spanisch__: [_Grundkenntnisse][%11] (Niveau A2 des GER) __EDV__: Microsoft Office (Outlook, Word, Excel, Powerpoint), CMS-Systeme, MS Dynamics, Google Analytics, E-Mail-Marketing-Tools **Fort- und Weiterbildung:** 09/2014 - Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001) 11/2013 - Projektmanagement (PRINCE2) **Auslandsaufenthalte:** 07/2007 bis 09/2009 **Auslandspraktikum**, Werbefirma JUST, London Mitarbeit bei der Erarbeitung von Online-Werbekampagnen für die Firmen Easy-FLY und Take Away 09/2006 bis 01/2007 [_Auslandssemester][%12] (5. Studiensemester), University of Manchester Leipzig, 14. April 2016 E. Schmidt [.interview] [%A16] [!Formulieren Sie Wendungen für einen Lebenslauf im Nominalstil.] === ◇ Werbematerialien eigenständig erstellen[@shortAnswer] [@example:eigenständige Erstellung von Werbematerialien] === [%1] Daten analysieren[@shortAnswer] [$Analyse von Daten] === [%2] Veranstaltungen organisieren[@shortAnswer] [$Organisation von Veranstaltungen] === [%3] Kunden betreuen[@shortAnswer] [$Betreuung von Kunden] === [%4] Unterricht erteilen[@shortAnswer] [$Erteilen von Unterricht] === [%5] Websites aktualisieren[@shortAnswer] [$Aktualisierung von Websites] === [%6] Konzepte entwickeln[@shortAnswer] [$Entwicklung von Konzepten] === [%7] Seminare durchführen[@shortAnswer] [$Durchführung von Seminaren] === [%8] Arbeitsprozesse optimieren[@shortAnswer] [$Optimierung von Arbeitsprozessen] === [%9] Produktpräsentationen erarbeiten[@shortAnswer] [$Erarbeitung von Produktpräsentationen] === [%10] innovative Produkte vermarkten[@shortAnswer] [$Vermarktung innovativer Produkte oder Vermarktung von innovativen Produkten] === [%11] Strategien konzipieren[@shortAnswer] [$Konzeption von Strategien] === [%12] Kosten kalkulieren[@shortAnswer] [$Kalkulation der Kosten/ Kalkulation von Kosten/ Kostenkalkulation] === [%13] Firmen beraten[@shortAnswer] [$Beratung von Firmen oder Firmenberatung] === [%14] ein Projekt leiten[@shortAnswer] [$Leitung eines Projekts oder Projektleitung] === [%15] ein Qualitätsmanagementsystem implementieren[@shortAnswer] [$Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems] === [.essay&image] [%A17 – Schriftlicher Ausdruck] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/studieren.png] [!Lebenslauf Schreiben Sie Ihren Lebenslauf oder den einer erfundenen Person.] [.interview:bitmark--] [%A18] [!Geben Sie folgende Angaben aus dem Lebenslauf des Bewerbers Otto Patzer wieder. Bilden Sie Sätze im Perfekt, wenn keine andere Zeitform angegeben ist. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen und den richtigen Kasus.] === ◇ 2001 – Abitur[@shortAnswer] [@example:Er hat im Jahr 2001 Abitur gemacht.] === [%1] 2001 bis 2002 – freiwilliges soziales Jahr im Altenpflegeheim „Trost“[@shortAnswer] [$Von 2001 bis 2002 hat Otto ein freiwilliges soziales Jahr im Altenpflegeheim „Trost“ gemacht oder Von 2001 bis 2002 hat Otto ein freiwilliges soziales Jahr im Altenpflegeheim „Trost“ absolviert.] === [%2] 2002 bis 2007 – Studium Bauingenieurwesen an der TU Braunschweig[@shortAnswer] [$Von 2002 bis 2007 hat er Bauingenieurwesen an der TU Braunschweig studiert.] === [%3] Studienschwerpunkte: Baustoffe und Bauwerkserhaltung __(Präteritum)__[@shortAnswer] [$Seine Studienschwerpunkte waren Baustoffe und Bauwerkserhaltung.] === [%4] 2007 – Abschluss als Diplom-Bauingenieur[@shortAnswer] [$2007 hat er sein Studium als Diplom-Bauingenieur abgeschlossen.] === [%5] 09/2007 bis 12/2007 – Praktikum im Bereich Holzbau bei der „Häusle-AG“, Nürnberg[@shortAnswer] [$Von September 2007 bis Dezember 2007 hat er ein Praktikum im Bereich„Holzbau“ bei der„Häusle-AG“ in Nürnberg absolviert oder Von September 2007 bis Dezember 2007 hat er ein Praktikum im Bereich„Holzbau“ bei der„Häusle-AG“ in Nürnberg gemacht. ] === [%6] 01/2008 bis 2010 – Junior-Projektmanager bei einer Münchner Baugesellschaft[@shortAnswer] [$Von Januar 2008 bis 2010 hat er als Junior-Projektmanager bei einer Münchner Baugesellschaft gearbeitet.] === [%7] Erstellung der Angebotsunterlagen für mehrere Bürohausprojekte in München[@shortAnswer] [$Er hat Angebotsunterlagen für mehrere Bürohausprojekte in München erstellt.] === [%8] Überwachung der Baudurchführung[@shortAnswer] [$Er hat die Baudurchführung überwacht.] === [%9] seit 2010 – Projektmanager bei der Ernst Köppel GmbH in Holzkirchen __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Seit 2010 arbeitet Otto als Projektmanager bei der Ernst Köppel GmbH in Holzkirchen oder Seit 2010 ist Otto als Projektmanager bei der Ernst Köppel GmbH in Holzkirchen beschäftigt.] === [%10] Kalkulation von Angeboten für Gebäudesanierungen __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Er kalkuliert Angebote für Gebäudesanierungen.] === [%11] Abnahme einzelner Bauabschnitte in mehreren Sanierungsprojekten __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Er nimmt einzelne Bauabschnitte in mehreren Sanierungsprojekten ab.] === [%12] Führen von Finanzierungsverhandlungen mit den örtlichen Kreditinstituten __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Er führt Finanzierungsverhandlungen mit den örtlichen Kreditinstituten.] === [.preparation-note] [%A19] [!Klassenspaziergang Gehen Sie durch die Klasse und befragen Sie mindestens drei Teilnehmer zu beruflichen Tätigkeiten, die sie in ihrem Lebenslauf angeben würden. Machen Sie sich Notizen und berichten Sie anschließend im Plenum.] [.cloze:bitmark++] [%A20a] [!Das Bewerbungsanschreiben Sie erhalten das folgende Bewerbungsanschreiben. Leider sind einzelne Wörter unleserlich. Rekonstruieren Sie den Text, indem Sie jeweils das fehlende Wort ergänzen.] ||Auf Screens unterschiedlicher Grösse macht die Instruktion “am Rand” keinen Sinn. Die Instruktion wurde daher angepasst|| **Ihr Stellenangebot als Ingenieur für Elektrotechnik** Sehr geehrte Frau Fischer, durch meine langjährige Tätigkeit im Bereich des industriellen Anlagebaus [_kenne][@example] ich die exzellente Reputation Ihres Unternehmens. Gerne würde ich meine Fähigkeiten [_für][%1] Ihr Unternehmen einsetzen, deshalb bewerbe ich mich hiermit um die ausgeschriebene [_Stelle][%2] als Ingenieur für Elektrotechnik. Besonders angesprochen hat mich die Aussicht [_auf][%3] eine verantwortungsvolle Position und die enge Zusammenarbeit mit internationalen [_Kunden][_Geschäftspartnern][_Partnern][%4]. Das Studium der Elektrotechnik an der Universität Nürnberg habe ich 2005 mit [_dem][_einem][%5] Diplom erfolgreich abgeschlossen. Seitdem konnte ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber vielfältige Erfahrungen in der Projektierung von ==MSR-Anlagen== (@note: Mess-, Steuer- und Regelungsanlagen) und in der Automatisierung im industriellen Anlagenbau [_sammeln][_machen][%6]. Ich bin für die Durchführung von Engineering-Projekten im Bereich der Steuer- und Regelungstechnik für Industrieanlagen verantwortlich und stehe den Kunden [_und][%7] Lieferanten in allen projektrelevanten und elektrotechnischen Fragen zur [_Verfügung][%8]. Zur weiteren erfolgreichen Bewältigung meiner jetzigen Arbeitsaufgaben gehören [_neben][%9] Fachkenntnissen auch Teamgeist und ausgezeichnete kommunikative Fertigkeiten. Selbstverständlich verfüge ich über profunde Kenntnisse in ==SPS== (@note: speicherprogrammierbare Steuerung(en)). Ich [_spreche][%10] und schreibe fließend Englisch. Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr [_freuen][%11]. Mit freundlichen Grüßen Max Muster [.interview:bitmark--] [%20b] [!Das Bewerbungsanschreiben Tätigkeitsbeschreibung in Bewerbungsanschreiben. Formulieren Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die angegebene Zeitform, den richtigen Kasus und eventuell fehlende Präpositionen.] === ◇ 2012 – ich – Marketing-Communications-Managerin – Network-GmbH – Leipzig – arbeiten __(Präsens)__[@shortAnswer] [@example:Seit 2012 arbeite ich als Marketing-Communications-Managerin bei der Firma Network-GmbH in Leipzig.] === [%1] meine Tätigkeit – die Konzipierung – neue Marketingstrategien – umfassen __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Meine Tätigkeit umfasst die Konzipierung neuer Marketingstrategien oder Meine Tätigkeit umfasst die Konzipierung von neuen Marketingstrategien.] === [%2] unsere Abteilung – die Firmenleitung – Entwicklung neuer Produkte – beraten __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Unsere Abteilung berät die Firmenleitung bei der Entwicklung neuer Produkte.] === [%3] ausgeschriebene Stelle – ich – vor allem die Spezialisierung – Onlinemarketing – interessant finden __(Präsens)__[@shortAnswer] [$An der ausgeschriebenen Stelle finde ich vor allem die Spezialisierung auf das Online-Marketing interessant.] === [%4] mein Master-Studium – Freie Universität Berlin – ich – Thema Werbung in den neuen Medien – beschäftigen __(Perfekt)__[@shortAnswer] [$Während meines Master-Studiums an der Freien Universität Berlin habe ich mich mit dem Thema Werbung in den neuen Medien beschäftigt./ In meinem Master-Studium an der Freien Universität Berlin habe ich mich mit dem Thema Werbung in den neuen Medien beschäftigt./ Innerhalb meines Master-Studiums an der Freien Universität Berlin habe ich mich mit dem Thema Werbung in den neuen Medien beschäftigt.] === [%5] mein Praktikum – die international angesehene Werbefirma JUST – London – ich – Ausarbeitung von Online- Werbekampagnen – beteiligt sein __(Präteritum)__[@shortAnswer] [$Während meines Praktikum bei der international angesehenen Werbefirma JUST in London war ich an der Ausarbeitung von Online-Werbekampagnen beteiligt./ Innerhalb meines Praktikums bei der international angesehenen Werbefirma JUST in London war ich an der Ausarbeitung von Online-Werbekampagnen beteiligt./ In meinem Praktikum bei der international angesehenen Werbefirma JUST in London war ich an der Ausarbeitung von Online-Werbekampagnen beteiligt.] === [%6] ich – Erfahrungen – Bereich der Erstellung von Werbematerialien – sammeln können __(Präteritum)__[@shortAnswer] [$Ich konnte Erfahrungen im Bereich der Erstellung von Werbematerialen sammeln.] === [.chapter] [###Zwischenmenschliche Beziehungen] [@leave.context:personal] [@leave.subject:Zwischenmenschliche Beziehungen] ||maybe context family|| [.assignment] [%A21] [!Blitzumfrage. Fragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer und präsentieren Sie Ihr Umfrageergebnis: Wo lernen sich Paare heute kennen? Wo haben sich Paare vor 40 Jahren und vor 100 Jahren kennengelernt?] [.assignment:bitmark--] [%A22] [!Partnersuche heute. Lesen Sie den folgenden Text.] **Partnersuche heute** „Wer sich nicht trifft, wird auch kein Paar“ – so die Essenz der meisten wissenschaftlichen Aufsätze über das Kennenlernen. 1932 stellte ein US-Soziologe fest, dass 30 Prozent der Ehepaare in Philadelphia vor ihrem Kennenlernen bloß einen Block oder weniger voneinander entfernt gewohnt hatten. Nur 18 Prozent heirateten jemanden von außerhalb der Stadt. Die zunehmende Mobilität und Virtualität der vergangenen Jahrzehnte hat das Bild zwar verändert, aber nicht so stark, wie wir vermuten. Am Deutschen Jugendinstitut München findet gerade die größte Langzeituntersuchung zu Beziehungen und Familien in Deutschland statt. Von 2008 bis heute befragt ein interdisziplinäres Team in regelmäßigen Abständen Menschen, die bei der ersten Befragung entweder 15 bis 17, 25 bis 27 oder 35 bis 37 Jahre alt waren. Die ersten Daten zeigen, wo die 7 225 Befragten, die in einer Beziehung leben, ihren Partner fanden. Auf Platz eins liegt der Freundes- und Bekanntenkreis, jedes dritte Paar traf sich dort. Mit 22 Prozent liegen Arbeit, Schule und Ausbildung auf Platz zwei; Begegnungen in Kneipen und Diskos machen immerhin fast 16 Prozent aus. Hobby, Verein und Sport kommen mit knapp 9 Prozent auf Platz vier, das Internet liegt nur bei 5,6 Prozent. Dieses Ergebnis überraschte selbst die Forscher, denn sie hatten erwartet, dass das Internet eine größere Rolle spielt. Sieht man sich die Ergebnisse an, so ergibt sich ein differenziertes Bild: Während bei den 15- bis 17-Jährigen fast jede zehnte Liebe online begann, war es bei den 35- bis 37-Jährigen nicht einmal jede 25. Interessant ist, dass sich die Prozentzahl der Internetbekanntschaften bei den über 40-Jährigen wieder erhöht, darauf deutet jedenfalls eine aktuelle Studie der University of Oxford hin. Zum Kennenlernen eignen sich nach Aussage der Studie nicht nur Partnerschaftsbörsen, sondern auch Chats, Foren, soziale Netzwerke und Onlinespiele. Viel wichtiger als die virtuelle Welt ist für die Partnersuche das Arbeitsleben geworden. Frauen sind heute berufstätig, Kollegen kommen sich durch flachere Hierarchien und verschwindende Grenzen zwischen Job und Privatleben schneller näher. Neben der räumlichen Nähe bietet das Arbeitsumfeld einen weiteren Indikator für eine erfolgreiche Partnersuche: Gemeinsamkeiten. Insbesondere für langfristige Beziehungen wählen die meisten Menschen jemanden, mit dem sie Interessen teilen können und dessen sozialer Hintergrund sich vom eigenen kaum unterscheidet. Das gilt heute mehr als früher. Während vor drei Jahrzehnten 70 Prozent der Ehen in Deutschland zwischen zwei Menschen aus der gleichen sozialen Schicht geschlossen wurden, sind es heute 90 Prozent. Auch das Internet scheint daran wenig zu ändern. Die Onlineportale suchen in ihren Datenbanken vor allem nach Gemeinsamkeiten. Trotz sogenanntem „wissenschaftlichen Vorgehen“ bei der Partnersuche raten Flirt- und Kommunikationstrainer von Onlineportalen ab. Die Dating-Dienste suggerieren zu sehr, dass man sich den oder die Richtige mit genügend Nachdruck und Einsatz schon angeln könnte. Der dadurch erzeugte Erfolgsdruck sei aber das sicherste Mittel, das Spiel zu verlieren. [@reference: Partnersuche: Spiele, und du wirst finden. SPIEGEL ONLINE, 8.5.2012 (Eva-Maria Schnurr) In: https://www.spiegel.de/spiegelwissen/] [.true-false&article:bitmark--] [%A23a – Textverständnis] [!Sind die folgenden Aussagen richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === [%1][- Die Orte des Kennenlernens haben sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. ] === [%2][+Die Studie des Jugendinstituts in München läuft über mehrere Jahre.] === [%3][-Sie gibt Auskunft über Menschen, die im Jahr 2008 in einer Beziehung gelebt haben. ] === [%4][-Die Ergebnisse der Studie entsprachen den Erwartungen der Forscher. ] === [%5][+Sie bestätigten die große Rolle des Freundes- und Bekanntenkreises bei der Partnersuche. ] === [%6][+Das Arbeitsleben gewann in den letzten Jahren für die Partnersuche an Bedeutung.] === [%7][+Bei der Partnersuche achten mehr Menschen auf Gemeinsamkeiten als früher. ] === [%8][-Die Partnersuche ist auf jeden Fall erfolgreich, wenn man lange genug sucht.] === [@reference: Partnersuche: Spiele, und du wirst finden. SPIEGEL ONLINE, 8.5.2012 (Eva-Maria Schnurr) In: https://www.spiegel.de/spiegelwissen/] [&article: **Partnersuche heute** „Wer sich nicht trifft, wird auch kein Paar“ – so die Essenz der meisten wissenschaftlichen Aufsätze über das Kennenlernen. 1932 stellte ein US-Soziologe fest, dass 30 Prozent der Ehepaare in Philadelphia vor ihrem Kennenlernen bloß einen Block oder weniger voneinander entfernt gewohnt hatten. Nur 18 Prozent heirateten jemanden von außerhalb der Stadt. Die zunehmende Mobilität und Virtualität der vergangenen Jahrzehnte hat das Bild zwar verändert, aber nicht so stark, wie wir vermuten. Am Deutschen Jugendinstitut München findet gerade die größte Langzeituntersuchung zu Beziehungen und Familien in Deutschland statt. Von 2008 bis heute befragt ein interdisziplinäres Team in regelmäßigen Abständen Menschen, die bei der ersten Befragung entweder 15 bis 17, 25 bis 27 oder 35 bis 37 Jahre alt waren. Die ersten Daten zeigen, wo die 7 225 Befragten, die in einer Beziehung leben, ihren Partner fanden. Auf Platz eins liegt der Freundes- und Bekanntenkreis, jedes dritte Paar traf sich dort. Mit 22 Prozent liegen Arbeit, Schule und Ausbildung auf Platz zwei; Begegnungen in Kneipen und Diskos machen immerhin fast 16 Prozent aus. Hobby, Verein und Sport kommen mit knapp 9 Prozent auf Platz vier, das Internet liegt nur bei 5,6 Prozent. Dieses Ergebnis überraschte selbst die Forscher, denn sie hatten erwartet, dass das Internet eine größere Rolle spielt. Sieht man sich die Ergebnisse an, so ergibt sich ein differenziertes Bild: Während bei den 15- bis 17-Jährigen fast jede zehnte Liebe online begann, war es bei den 35- bis 37-Jährigen nicht einmal jede 25. Interessant ist, dass sich die Prozentzahl der Internetbekanntschaften bei den über 40-Jährigen wieder erhöht, darauf deutet jedenfalls eine aktuelle Studie der University of Oxford hin. Zum Kennenlernen eignen sich nach Aussage der Studie nicht nur Partnerschaftsbörsen, sondern auch Chats, Foren, soziale Netzwerke und Onlinespiele. Viel wichtiger als die virtuelle Welt ist für die Partnersuche das Arbeitsleben geworden. Frauen sind heute berufstätig, Kollegen kommen sich durch flachere Hierarchien und verschwindende Grenzen zwischen Job und Privatleben schneller näher. Neben der räumlichen Nähe bietet das Arbeitsumfeld einen weiteren Indikator für eine erfolgreiche Partnersuche: Gemeinsamkeiten. Insbesondere für langfristige Beziehungen wählen die meisten Menschen jemanden, mit dem sie Interessen teilen können und dessen sozialer Hintergrund sich vom eigenen kaum unterscheidet. Das gilt heute mehr als früher. Während vor drei Jahrzehnten 70 Prozent der Ehen in Deutschland zwischen zwei Menschen aus der gleichen sozialen Schicht geschlossen wurden, sind es heute 90 Prozent. Auch das Internet scheint daran wenig zu ändern. Die Onlineportale suchen in ihren Datenbanken vor allem nach Gemeinsamkeiten. Trotz sogenanntem „wissenschaftlichen Vorgehen“ bei der Partnersuche raten Flirt- und Kommunikationstrainer von Onlineportalen ab. Die Dating-Dienste suggerieren zu sehr, dass man sich den oder die Richtige mit genügend Nachdruck und Einsatz schon angeln könnte. Der dadurch erzeugte Erfolgsdruck sei aber das sicherste Mittel, das Spiel zu verlieren.] [.essay&article:bitmark--] [%A23 b – Textverständnis] [!Fassen Sie die wichtigsten Aussagen des Textes zusammen. Finden Sie die Ergebnisse überraschend? Warum (nicht)? Begründen Sie Ihre Meinung.] [@reference: Partnersuche: Spiele, und du wirst finden. SPIEGEL ONLINE, 8.5.2012 (Eva-Maria Schnurr) In: https://www.spiegel.de/spiegelwissen/] [&article: **Partnersuche heute** „Wer sich nicht trifft, wird auch kein Paar“ – so die Essenz der meisten wissenschaftlichen Aufsätze über das Kennenlernen. 1932 stellte ein US-Soziologe fest, dass 30 Prozent der Ehepaare in Philadelphia vor ihrem Kennenlernen bloß einen Block oder weniger voneinander entfernt gewohnt hatten. Nur 18 Prozent heirateten jemanden von außerhalb der Stadt. Die zunehmende Mobilität und Virtualität der vergangenen Jahrzehnte hat das Bild zwar verändert, aber nicht so stark, wie wir vermuten. Am Deutschen Jugendinstitut München findet gerade die größte Langzeituntersuchung zu Beziehungen und Familien in Deutschland statt. Von 2008 bis heute befragt ein interdisziplinäres Team in regelmäßigen Abständen Menschen, die bei der ersten Befragung entweder 15 bis 17, 25 bis 27 oder 35 bis 37 Jahre alt waren. Die ersten Daten zeigen, wo die 7 225 Befragten, die in einer Beziehung leben, ihren Partner fanden. Auf Platz eins liegt der Freundes- und Bekanntenkreis, jedes dritte Paar traf sich dort. Mit 22 Prozent liegen Arbeit, Schule und Ausbildung auf Platz zwei; Begegnungen in Kneipen und Diskos machen immerhin fast 16 Prozent aus. Hobby, Verein und Sport kommen mit knapp 9 Prozent auf Platz vier, das Internet liegt nur bei 5,6 Prozent. Dieses Ergebnis überraschte selbst die Forscher, denn sie hatten erwartet, dass das Internet eine größere Rolle spielt. Sieht man sich die Ergebnisse an, so ergibt sich ein differenziertes Bild: Während bei den 15- bis 17-Jährigen fast jede zehnte Liebe online begann, war es bei den 35- bis 37-Jährigen nicht einmal jede 25. Interessant ist, dass sich die Prozentzahl der Internetbekanntschaften bei den über 40-Jährigen wieder erhöht, darauf deutet jedenfalls eine aktuelle Studie der University of Oxford hin. Zum Kennenlernen eignen sich nach Aussage der Studie nicht nur Partnerschaftsbörsen, sondern auch Chats, Foren, soziale Netzwerke und Onlinespiele. Viel wichtiger als die virtuelle Welt ist für die Partnersuche das Arbeitsleben geworden. Frauen sind heute berufstätig, Kollegen kommen sich durch flachere Hierarchien und verschwindende Grenzen zwischen Job und Privatleben schneller näher. Neben der räumlichen Nähe bietet das Arbeitsumfeld einen weiteren Indikator für eine erfolgreiche Partnersuche: Gemeinsamkeiten. Insbesondere für langfristige Beziehungen wählen die meisten Menschen jemanden, mit dem sie Interessen teilen können und dessen sozialer Hintergrund sich vom eigenen kaum unterscheidet. Das gilt heute mehr als früher. Während vor drei Jahrzehnten 70 Prozent der Ehen in Deutschland zwischen zwei Menschen aus der gleichen sozialen Schicht geschlossen wurden, sind es heute 90 Prozent. Auch das Internet scheint daran wenig zu ändern. Die Onlineportale suchen in ihren Datenbanken vor allem nach Gemeinsamkeiten. Trotz sogenanntem „wissenschaftlichen Vorgehen“ bei der Partnersuche raten Flirt- und Kommunikationstrainer von Onlineportalen ab. Die Dating-Dienste suggerieren zu sehr, dass man sich den oder die Richtige mit genügend Nachdruck und Einsatz schon angeln könnte. Der dadurch erzeugte Erfolgsdruck sei aber das sicherste Mittel, das Spiel zu verlieren.] [.cloze-instruction-grouped] [%A24a] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum.] 1932 [_fand][@example] ein US-Soziologe [_heraus][!herausfinden][@example], dass in Philadelphia nur 18 Prozent der Menschen jemanden [_heirateten][!heiraten][%1], der außerhalb der Stadt [_wohnt][!wohnen][%2]. In den letzten Jahrzehnten [_nahm][!zunehmen][%3] die Mobilität rasant [_zu][%3], die Gewohnheiten bei der Partnersuche[_veränderten][!verändern][%4] sich allerdings nur wenig. Bei einer Studie des Deutschen Jugendinstituts in München[_befragten][!befrage][%5] Forscher Kandidaten unterschiedlicher Altersgruppen, wo sie ihren Partner [_kennenlernten][!kennenlernen][%6]. Auf Platz eins [_lag][%7] mit 33 Prozent unangefochten der Freundes- und Bekanntenkreis, Platz zwei [_belegten][!belegen][%8] mit 22 Pro-zent Arbeit, Schule und Ausbildung. Das Internet [_kam][!kommen][%9] überraschenderweise nur auf 5,6 Prozent. Während der Onlinebereich die Erwartungen der Forscher nicht [_erfüllte][!erfüllen][%10], [_gewann][!gewinnen][%11] das Arbeitsleben bei der Partnersuche an Bedeutung. [.match-solution-grouped] [%A24b] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Welches Verb passt? Ordnen Sie zu.] === [%1] eine Studie == [%b]veröffentlichen[@example] === [%2] Daten == [%g]erheben === [%3] einen Platz == [%e]belegen === [%4] in einer Beziehung == [%a]leben === [%5] räumliche Nähe == [%d]bieten === [%6] eine Ehe == [%f]schließen === [%7] von Onlineportalen == [%c]abraten === [.assignment&image] [%A25a] [!Mündlicher Ausdruck: Bericht und Vergleich Sammeln Sie in Kleingruppen Wörter zum Thema Hochzeit und präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/infografik_2728_daten_und_fakten_zum_thema_hochzeit_in_deutschland_n-gek-sw_sz.jpg] [.interview&image] [%A25b] [!Mündlicher Ausdruck: Bericht und Vergleich Berichten Sie.] === Wo lernen sich Paare in Ihrem Heimatland kennen? === Wie sieht in Ihrem Heimatland eine typische Hochzeit aus? === Wo findet die Hochzeitszeremonie statt, wo die Feier? Wie lange dauert die Zeremonie, wie lange dauert die Feier? Wie viele Gäste kommen? Was gibt es traditionell zu essen und zu trinken? === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/verliebt-pfad.png] ||Aufzählungszeichen gelöscht|| ||Bild des verliebten Paares wurde ergänzt; dafür wurde in Aufgabe A25c auf dieses Bild verzichtet|| [.assignment:bitmark++&image] [%A25c – Mündlicher Ausdruck] [!Bericht und Vergleich Sprechen Sie zu zweit über die Infografik „Hochzeit in Deutschland“. Berichten Sie anschließend im Plenum, was Sie überrascht hat und in welchen Bereichen sich die Zahlen in Deutschland von Ihrem Heimatland unterscheiden. Nennen Sie für bestimmte Fakten, Entwicklungen oder Unterschiede auch Gründe. Nutzen Sie die folgenden Redemittel.] |remark:Eine Infografik beschreiben • Die Infografik zeigt, dass ... • Aus der Infografik geht hervor, dass ... • Aus den Zahlen wird deutlich, dass ... • Wenn man ... und ... miteinander vergleicht, dann kann/muss man feststellen, dass ... • Im Gegensatz zu Deutschland ... in meinem Heimatland ... • Erstaunt/Überrascht hat mich, dass ... • Das könnte daran liegen, dass ... • Ein Grund für diese Entwicklung/Unterschiede könnte sein, dass ... [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/infografik_2728_daten_und_fakten_zum_thema_hochzeit_in_deutschland_n-gek-sw_sz.jpg] ||angepasste Instruktion: Streichung des Verweises auf “(Seite 19)”|| ||auf das Bild des verliebten Paares wurde verzichtet; dieses Bild stattdessen der Übung A25b anhängt|| [.essay:bitmark--] [%A26 – Schriftlicher Ausdruck] [!Bericht Sie haben eine Radiosendung zum Thema __Heiraten in Deutschland__ gehört. Am Schluss der Sendung wurden Zuhörer aus anderen Ländern aufgefordert, einen kurzen Bericht über das Thema __Heiraten in meinem Heimatland__ zu schreiben und an den Sender zu schicken. In der nächsten Sendung wird über die interessantesten Zuschriften berichtet. Schreiben Sie einen Bericht über das genannte Thema (etwa 200 Wörter).] [.cloze] [%A27 – Wortschatz] [!Liebe und Leid Lösen Sie das Worträtsel. Suchen Sie die passenden Nomen. Das Lösungswort ergibt sich, wenn Sie die markierten Kästchen senkrecht lesen.] [%1] Das hat man, wenn der geliebte Partner/die geliebte Partnerin nicht da ist. [_S][@example] [_e][@example] [_h][@example][%1] [_n][@example] [_s][@example] [_u] [_c] [_h] [_t] [%2] Das Brautpaar muss sie während der Feier anschneiden, dann kann man sie essen. [_T] [_o][%2] [_r] [_t] [_e] [%3] Das machen viele Singles, manche online. [_P][@example] [_a][@example] [_r] [_t] [_n] [_e] [_r] [_s] [_u] [_c] [_h] [_e][%3] [%4] Man trägt ihn normalerweise, wenn man verheiratet ist. [_E] [_h][%4] [_e] [_r] [_i] [_n] [_g][@example] [%5] Man empfindet ihn, wenn die Ehe nicht gut geht und man sich trennt. [_T] [_r] [_e] [_n] [_n] [_u] [_n] [_g] [_s] [_s][@example] [_c][@example] [_h][@example] [_m] [_e] [_r] [_z][%5] [%6] Die Braut trägt es während der Hochzeit, es ist oft weiß. [_B][@example] [_r][@example] [_a] [_u] [_t] [_k] [_l] [_e][%6] [_i] [_d] [%7] Das hat man zum Beispiel, wenn man in jemanden verliebt ist und die Liebe nicht erwidert wird. [_L][@example] [_i][%7] [_e] [_b] [_e] [_s] [_k] [_u] [_m] [_m] [_e] [_r] [%8] Der, der die Braut heiratet. [_B] [_r] [_ä][@example] [_u][@example] [_t][%8] [_i] [_g] [_a] [_m] Lösung: [_H][!1][@example] [_o][!2] [_c][!3] [_h][!4] [_z][!5] [_e][!6] [_i][!7] [_t][!8] ||A27 - kreuzwortratsel adapt instructions|| [.assignment:bitmark++&image] [%28a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/729404_original_r_b_by_m._gapfel_pixelio.de.png] [!Das Privatleben von Prominenten Diskutieren Sie in Kleingruppen und berichten Sie über Ihre Diskussionsergebnisse.] • Warum, glauben Sie, finden so viele Leute Klatsch und Tratsch über Prominente so spannend? • Interessieren Sie sich für das Privatleben von Prominenten? Wenn ja, wo informieren Sie sich? • Welche Prominenten genießen in Ihrem Heimatland die größte mediale Aufmerksamkeit? [.cloze-solution-grouped:bitmark--&image] [%A28b] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/bruno-pfad.png] [!Das Privatleben von Prominenten Ergänzen Sie die fehlenden Nomen in der richtigen Form. Arbeiten Sie zu zweit.] **[_Ehe-Aus][@example] für Bruno?** __Corinna (33), die fünfte [_Ehefrau][%1] des berühmten Sängers Bruno(63), will die [_Scheidung][%2]! __ In der letzten Zeit vermehrten sich die Gerüchte, Bruno habe ein [_Verhältnis][%3] mit der schönen Backgroundsängerin Sharika. Jetzt reagierte seine Ehefrau. In einem Interview mit der Zeitschrift BLITZ sagte die Blondine: „Jetzt ist [_Schluss][%4]! Ich kann es nicht ertragen, dass Bruno schon wieder eine [_Geliebte][%5] hat!“ Corinna hat bereits den erfolgreichen [_Scheidungsanwalt][%6] Otto August von Unmut engagiert, der sie im [_Scheidungsprozess][%7] vertreten soll. Sie fordert die Hälfte des [_Vermögens][%8] und das alleinige [_Sorgerecht][%9] für den gemeinsamen Sohn Lucas (6 Jahre). Was das Finanzielle betrifft, so räumen Experten der betrogenen Ehefrau wenig Chancen ein. Sie hatte vor der Hochzeit einen [_Ehevertrag][%10] unterschrieben und auf finanzielle [_Ansprüche][%11] im Fall einer Scheidung verzichtet. Für Bruno wäre es die fünfte Scheidung. Er hat bereits sieben Kinder aus früheren Ehen, für die er [_Unterhalt][%12] zahlen muss. Doch vielleicht gibt es eine unerwartete Wendung. Ein stadtbekannter Juwelier bestätigte gestern gegenüber BLITZ, dass Bruno Schmuck im Wert von 50 000 Euro gekauft habe. Ist der wertvolle Schmuck für Corinna? Will Bruno seinen [_Fehler][%13] wieder gutmachen? Gibt es am Ende sogar eine romantische [_Versöhnung][%14]? [.mark:bitmark--] [%A28c1] [!Das Privatleben von Prominenten Markieren Sie gemeinsam alle Adjektive in blau.] ||auf dem Mobile ist es schwierig, nur die Endungen zu markieren. Sinnvoller ist es, ganze Wörter zu markieren || **Ehe-Aus für Bruno?** __Corinna (33), die fünfte Ehefrau des ['berühmten][@mark:blue] Sängers Bruno (63), will die Scheidung!__ In der ['letzten][@mark:blue] Zeit vermehrten sich die Gerüchte, Bruno habe ein Verhältnis mit der ['schönen] Backgroundsängerin Sharika. Jetzt reagierte seine Ehefrau. In einem Interview mit der Zeitschrift BLITZ sagte die Blondine: „Jetzt ist Schluss! Ich kann es nicht ertragen, dass Bruno schon wieder eine Geliebte hat!“ Corinna hat bereits den ['erfolgreichen][@mark:blue] Scheidungsanwalt Otto August von Unmut engagiert, der sie im Scheidungsprozess vertreten soll. Sie fordert die Hälfte des Vermögens und das ['alleinige][@mark:blue] Sorgerecht für den ['gemeinsamen][@mark:blue] Sohn Lucas (6 Jahre). Was das Finanzielle betrifft, so räumen Experten der ['betrogenen][@mark:blue] Ehefrau wenig Chancen ein. Sie hatte vor der Hochzeit einen Ehevertrag unterschrieben und auf ['finanzielle][@mark:blue] Ansprüche im Fall einer Scheidung verzichtet. Für Bruno wäre es die fünfte Scheidung. Er hat bereits sieben Kinder aus früheren Ehen, für die er Unterhalt zahlen muss. Doch vielleicht gibt es eine ['unerwartete][@mark:blue] Wendung. Ein ['stadtbekannter][@mark:blue] Juwelier bestätigte gestern gegenüber BLITZ, dass Bruno Schmuck im Wert von 50 000 Euro gekauft habe. Ist der ['wertvolle] Schmuck für Corinna? Will Bruno seinen Fehler wieder gutmachen? Gibt es am Ende sogar eine ['romantische][@mark:blue] Versöhnung? [.multiple-choice-text] [%A28c2] [!Das Privatleben von Prominenten In welchem Genus, Kasus und Numerus steht die Nomengruppe?] des berühmten Sängers [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [+Genitiv][-Akkusativ][-Nominativ][-Dativ], In der letzten Zeit [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][-Nominativ][+Dativ] der schönen Backgroundsängerin [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][-Nominativ][+Dativ] den erfolgreichen Scheidungsanwalt [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] das alleinige Sorgerecht [-maskulin][-feminin][+neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] den gemeinsamen Sohn [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] der betrogenen Ehefrau [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][-Nominativ][+Dativ] finanzielle Ansprüche [-singular][+plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] eine unerwartete Wendung [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] Ein stadtbekannter Juwelier [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][+Nominativ][-Dativ] der wertvolle Schmuck [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][+Nominativ][-Dativ] eine romantische Versöhnung [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] ||Der Teil "Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit anderen Lernern." wurde in der Instruktion weggelassen (Workshop 15.9.2020)|| [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%A29] [!Tipps fürs erste Date Ergänzen Sie die Adjektive in der richtigen Form.] Stellen Sie sich vor, Sie haben in einem Onlineforum einen besonders [_charmanten][!charmant][@example] Menschen kennengelernt und wollen nun endlich wissen, ob die [_netten][!nett][%1] E-Mails und die [_angenehme][!angenehm][%2] Telefonstimme Ihres [_potenziellen][!potenziell][%3] Traumpartners der Realität entsprechen. Worauf müssen Sie beim ersten [_persönlichen][!persönlich][%4] Treffen achten? Hier einige Tipps: 1. Das erste Date sollte immer an einem [_öffentlichen][!öffentlich][%5] Ort stattfinden, z. B. in einem [_gemütlichen][!gemütlich][%6] Café. Trotz eines [_intensiven][!intensiv][%7] Mailwechsels kann man nie wissen, wer oder was einen erwartet. Wird Ihnen ein Selbstdarsteller? Tritt der zweite Fall ein, sollten Sie sich nicht dazu zwingen, den ganzen Tag mit einem [_attraktiver und witziger][!attraktiv und witzig][%8] Mensch gegenübersitzen oder ein [_unerträglicher][!unerträglich][%9] Selbstdarsteller? Tritt der zweite Fall ein, sollten Sie sich nicht dazu zwingen,den ganzen Tag mit einem [_unsympathischen][!unsympathisch][%10] Fremden zu verbringen. Seien Sie am besten ehrlich und sagen Sie freundlich, dass Sie das Date beenden möchten. 2. Ein weiteres [_wichtiges][!wichtig][%11] Thema: Ihr Outfit. Tragen Sie das, was Sie immer tragen. In Zweifelsfällen raten Experten zur [_normalen][!normal][%12] Alltagskleidung, darin fühlt man sich wohl und kann entspannter kommunizieren. 3. Besondere Vorsicht gilt bei der Themenwahl. Vermeiden Sie beim ersten Date [_private oder berufliche][!privat oder beruflich][%13] Problemschilderungen, beispielsweise Ihre Ex-Beziehungen oder den Streit mit Ihrem Chef. Auch die Themen __Politik und Geld__ haben in einem [_guten][!gut][%14] Smalltalk nichts zu suchen. 4. Zeigen Sie beim ersten Treffen Gelassenheit und bleiben Sie so natürlich wie möglich. Das Einzige, worauf Sie vertrauen sollten, ist Ihre [_innere][!innere][%15] Stimme. Sollte der Funke nicht überspringen, dann seien Sie nicht enttäuscht. Betrachten Sie das Date einfach als [_lehrreiche][!lehrreich][%16] Erfahrung. [.internal-link] [!Zusatzübungen zur Deklination der Adjektive ➔ Teil C][►kapitel1c] ||long brackets indicate answers|| [.multiple-choice&imageWithAudio] [%A30a] [!Singles in Deutschland Sie hören jetzt ein Interview über Singles in Deutschland. Welche Aussage entspricht dem Text? Kreuzen Sie die richtige Antwort an.] === [!Die Anzahl der Singlehaushalte in Deutschland] [+a) ist so hoch wie nie.][@example] [-b) ist stabil.] [-c) zeigt einen gesellschaftlichen Umbruch.] === [!1. Die meisten Singles] [-a) wohnen auf dem Land.] [-b) sind überzeugte Junggesellen.] [+c) kann man in den Großstädten finden.] === [!2. Singles sind] [-a) überdurchschnittlich erfolgreich.] [+b) eher armutsgefährdet als andere Personen.] [-c) besonders häufig in Führungspositionen zu finden.] === [!3. Frauen] [-a) finden das Singleleben besonders attraktiv.] [+b) sind heute durch bessere Bildungschancen unabhängiger. ] [-c) nutzen ihr Singleleben häufiger, um Karriere zu machen.] === [!4. Studien zufolge] [+a) träumen die meisten Deutschen noch immer von der großen Liebe. ] [-b) steigt die Anzahl der überzeugten Singles.] [-c) werden viele Menschen mit nur einem Partner glücklich.] === [!5. Im europäischen Vergleich der Ein-Personen-Haushalte] [+a) liegt Deutschland auf Platz zwei.] [-b) gibt es kaum Unterschiede zwischen den Ländern. ] [-c) haben Finnland und Dänemark die meisten Singles.] === [@reference: Allein zu Haus. Single als Lebensmodell? Tagesspiegel online, 11.7.2012 (Hanna Gieffers/Matthias Schlegel). In: https://www.tagesspiegel.de/politik] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/727494_original_r_k_b_by_lupo_pixelio-heller.png] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/03_erkundungen_b2_3a.mp3] [.essay&audio] [%A30b] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/03_erkundungen_b2_3a.mp3] [!Singles in Deutschland Hören Sie das Interview an. Fassen Sie die wichtigsten Aussagen mündlich oder schriftlich zusammen.] [@reference: Allein zu Haus. Single als Lebensmodell? Tagesspiegel online, 11.7.2012 (Hanna Gieffers/Matthias Schlegel). In: https://www.tagesspiegel.de/politik] ||"noch einmal" in der Instruktion gestrichen (Workshop vom 15.9.2020)?|| [.interview] [%A31] [!Zahlen über Singles Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf eventuell fehlende Präpositionen und den richtigen Kasus.] === ◇ Erkenntnisse des Bundesamts für Statistik – rund 15,9 Millionen Menschen – Bundesrepublik – allein – leben[@shortAnswer] [@example:Nach Erkenntnissen des Bundesamts für Statistik leben rund 15,9 Millionen Menschen in der Bundesrepublik allein.] === [%1] das – ein Anstieg der Singlehaushalte – 40 Prozent – bedeuten[@shortAnswer] [$Das bedeutet einen Anstieg der Singlehaushalte um 40 Prozent.] === [%2] Großstädte – zirka ein Drittel der Haushalte – Ein-Personen-Haushalt – sein[@shortAnswer] [$In Großstädten sind zirka ein Drittel der Haushalte Ein-Personen-Haushalte.] === [%3] 60 Prozent der allein lebenden Männer – zwischen 35 und 64 Jahren – echte Junggesellen – sich selbst – bezeichnen[@shortAnswer] [$60 Prozent der allein lebenden Männer zwischen 35 und 64 Jahren bezeichnen sich selbst als echte Junggesellen.] === [%4] allerdings – 17 Prozent der Singles – mittleres Alter – Sozialleistungen – angewiesen sein[@shortAnswer] [$Allerdings sind 17 Prozent der Singles in mittlerem Alter auf Sozialleistungen angewiesen.] === [%5] männliche Singles – 11 Prozent – weniger – nicht allein lebende Männer – arbeiten[@shortAnswer] [$Bei männlichen Singles arbeiten 11 Prozent weniger als bei nicht allein lebenden Männern.] === [%6] weibliche Singles – erfolgreicher sein: – der Anteil an Führungskräften – 17 Prozent – liegen[@shortAnswer] [$Weibliche Singles sind erfolgreicher: Der Anteil an Führungskräften liegt bei 17 Prozent.] === [%7] im Schnitt – jeder Single – zirka 70 Quadratmeter Wohnfläche – Verfügung – stehen[@shortAnswer] [$Im Schnitt stehen jedem Single zirka 70 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.] === [%8] Studien zufolge – 66 Prozent der Deutschen – die Liebe fürs Leben – glauben[@shortAnswer] [$Studien zufolge glauben 66 Prozent der Deutschen an die Liebe fürs Leben.] === [.chapter] [##Teil B (fakultativ)] [.chapter] [###Außergewöhnliche Menschen] [@leave.context:] [@leave.subject:Außergewöhnliche Menschen] [.essay&article:bitmark++] [%B1] [!Die Helden der Deutschen Die Zeitschrift DER SPIEGEL beauftragte ein demoskopisches Institut, in einer Umfrage herauszufinden, welcher Deutsche den bedeutendsten Beitrag zur Entwicklung der Menschheit geleistet hat. Erstellen Sie zuerst selbst in Gruppen- oder Einzelarbeit eine Rangliste der BESTEN DREI und erklären Sie Ihre Wahl. Hier sind die Kandidaten:] [@reference: Die Helden der Deutschen. Der SPIEGEL 52/1999.] [&article: **Albert Einstein** Einstein revolutionierte die Physik. Er entwickelte die Relativitätstheorie und die einheitliche Feldtheorie. Den Nobelpreis bekam er 1921 für seine Deutung des Fotoeffekts. Der Mediziner entdeckte 1882 den Erreger der Tuberkulose mit einer neuen Färbemethode unter dem Mikroskop. Der Kampf gegen die Seuche konnte beginnen. 1905 erhielt er dafür den Nobelpreis. **Max Planck** Max Planck leistete mit seiner Quantentheorie einen grundlegenden Beitrag zur Entwicklung der Physik. 1918 erhielt er dafür den Nobelpreis. **Wilhelm Conrad Röntgen** Röntgen entdeckte die X-Strahlen (die später nach ihm als Röntgenstrahlen bezeichnet wurden). 1895 wendete er sie erstmals zur Durchleuchtung der Hand seiner Frau an und setzte so mit der Röntgenfotografie einen Meilenstein in der Entwicklung der Medizin. 1901 wurde er dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. **Johannes Gutenberg** Gutenberg erfand im Jahre 1440 den Buchdruck mit beweglichen Lettern. Bis dahin brauchte ein Mönch Jahre, um eine einzige Bibel herzustellen. Gutenberg brachte es im gleichen Zeitraum auf 80 Bibeln. **Martin Luther** Martin Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche (1522 das Neue Testament, 1534 die gesamte Bibel) und schuf mit dieser Übersetzung die Grundlage des Hochdeutschen als gemeinsamer Sprache der Deutschen. Außerdem reformierte er mit seinen Reformationsschriften die Kirche. **Johann Wolfgang v. Goethe** Goethe gilt bis heute als das Genie der deutschen Literatur. Höhepunkt seines Schaffens ist sein 1808 veröffentlichtes Theaterstück „Faust I“. **Robert Koch** Der Mediziner entdeckte 1882 den Erreger der Tuberkulose mit einer neuen Färbemethode unter dem Mikroskop. Der Kampf gegen die Seuche konnte beginnen. 1905 erhielt er dafür den Nobelpreis. **Karl Marx** Marx schrieb mit seinem „Kapital“ die klassische Theorie des Geldes und mit dem Pamphlet „Das kommunistische Manifest“ legte er den theoretischen Grundstein für den Kommunismus. **Helmut Kohl** Kohl wurde als Kanzler der deutschen Wiedervereinigung (1990) gefeiert. Allerdings schadeten ungeklärte Geldgeschäfte während seiner Regierungszeit seinem Ansehen. **Albert Schweitzer** 1952 wurde der Mediziner mit dem Friedensnobelpreis für sein jahrelanges Wirken in der Urwaldkrankenstation Lambaréné geehrt. **Ludwig van Beethoven** Der schwerhörige Musiker komponierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts meisterhafte Sinfonien. **Otto von Bismarck** Bismarck gründete 1871 das Deutsche Reich und führte eine Sozialversicherung für Arbeiter ein. **Nikolaus Kopernikus** 1543 veröffentlichte Kopernikus seine Erkenntnis, dass nicht die Erde im Mittelpunkt der Welt steht und alles um sie kreist, sondern die Sonne. Damit wurde das geozentrische Weltbild durch das heliozentrische abgelöst. • An der müßigen Diskussion, ob Kopernikus Pole oder Deutscher war, wollen wir uns nicht beteiligen. Zu seiner Zeit existierten Nationalstaaten im heutigen Sinne noch nicht. ] ||images are separate, should be addapted /ich denke wir sollten Schubert vorschlagen, hier zu jedem Kandidaten ein Bild zu ergänzen und dafür bei B2 auf die Bilder von Gutenberg und Bismarck zu verzichten, siehe auch die Anmerkung zu B2|| [.essay&image] [%B2] [!Vergleichen Sie Ihre persönliche Reihenfolge mit der Wahl der deutschen Umfrageteilnehmer.] ||Grafik fehlt|| [.multiple-response] [%B3] [!Für welche Persönlichkeiten interessieren sich diese Schüler? In einer Abiturklasse sollen die Schüler einen Aufsatz über eine bedeutende Persönlichkeit schreiben. Welche der in B1 vorgestellten Personen wäre wohl für die folgenden Schüler interessant? Es gibt manchmal mehrere Lösungen, manchmal keine Lösung. In diesem Fall wählen Sie „negativ“.] === [!Oskar interessiert sich für Physik und will gerne Astrophysiker werden.] [+Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [+Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Paula möchte später mal Philosophie studieren.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [+Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Gudrun will Politikerin werden.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [+Karl Marx] [+Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [+Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Sebastian hat schon einen Studienplatz für Germanistik in Frankfurt.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [+Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Georg sieht alle Krimiserien im Fernsehen und will Kriminalistik studieren.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [+negativ] === [!Kirsten bewirbt sich um einen Studienplatz für Medizin.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [+Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [+Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [+Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Michael will Schauspieler werden.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [+Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Caroline singt gern und spielt sehr gut Klavier.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [+Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Ottos Vater ist Pfarrer. Otto denkt darüber nach, auch Pfarrer zu werden.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [+Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Claudias Interesse gilt der Biologie, besonders dem Leben von Bakterien.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [+Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [.cloze-instruction-grouped:bitmark--&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/cellarius_ptolemaic_system.jpg] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum. Manche Verben sind mehrmals zu verwenden werden.] [%B4] **1. Albert Einstein** [_revolutionierte][!revolutionieren] die Physik. Er [_entwickelte][!entwickeln] die Relativitätstheorie und die einheitliche Feldtheorie. Den Nobelpreis [_bekam][!bekommen][_erhielt][!erhalten] er 1921 für seine Deutung des Fotoeffekts. **2. Max Planck** [_leistete][!leisten] mit seiner Quantentheorie einen grundlegenden Beitrag zur Entwicklung der Physik. 1918 [_erhielt][!erhalten][_bekam][!bekommen] er dafür den Nobelpreis. **3. Wilhelm Conrad Röntgen** [_entdeckte][_entdecken] die X-Strahlen. 1895 [_wendete] er sie erstmals zur Durchleuchtung der Hand seiner Frau [_an] und [_setzte] so mit der Röntgenfotografie einen Meilenstein in der Entwicklung der Medizin. **4. Johannes Gutenberg** [_erfand] im Jahre 1440 den Buchdruck mit beweglichen Lettern. Bis dahin [_brauchte] ein Mönch drei Jahre, um eine einzige Bibel herzustellen. Gutenberg brachte es im gleichen Zeitraum auf 80 Bibeln. **5. Martin Luther** [_übersetzte] die Bibel ins Deutsche und [_schuf] mit dieser Übersetzung die Grundlage des Hochdeutschen als gemeinsamer Sprache der Deutschen. **6. Johann Wolfgang v. Goethe** gilt bis heute als das Genie der deutschen Literatur. 1808 [_veröffentlichte][_schrieb] er das Theaterstück Faust I. **7. Robert Koch** [_entdeckte][_entdecken] 1882 den Erreger der Tuberkulose mit einer neuen Färbemethode unter dem Mikroskop. Der Kampf gegen die Seuche [_konnte][!können] beginnen. 1905 [_erhielt][!erhalten][_bekam][!bekommen] er dafür den Nobelpreis. **8. Karl Marx** [_schrieb][!schreiben][_veröffentlichte][!veröffentlichen] mit seinem __Kapital__ die klassische Theorie des Geldes und mit dem Pamphlet __Das Kommunistische Manifest__ [_legte][!legen] er den theoretischen Grundstein für den Kommunismus. **9. Helmut Kohl** wurde als Kanzler der deutschen Wiedervereinigung gefeiert. Allerdings [_schadeten][!schaden] ungeklärte Geldgeschäfte während seiner Regierungszeit seinem Ansehen. **10. Albert Schweitzer** [_arbeitete][!arbeiten] jahrelang in der Urwaldkrankenstation Lambaréné. 1952 zeichnete ihn das Nobelpreiskomitee mit dem Friedensnobelpreis aus. **11. Ludwig van Beethoven** [_komponierte][!komponieren] zu Beginn des 19. Jahrhunderts meisterhafte Sinfonien. **12. Otto von Bismarck** [_gründete][!gründen] 1871 das Deutsche Reich und führte eine Sozialversicherung für Arbeiter ein. **13. Nikolaus Kopernikus** [_veröffentlichte][!veröffentlichen] 1543 seine Erkenntnis, dass nicht die Erde im Mittelpunkt der Welt steht und alles um sie kreist, sondern die Sonne. Damit [_wurde] das geozentrische Weltbild durch das heliozentrische [_abgelöst][!ablösen] ||Instruktion: "Manche Verben sind mehrmals zu verwenden werden." anstatt "Manche Verben können mehrmals verwendet werden."|| [.assignment] [%B5] [!Stellen Sie zwei oder drei Menschen Ihres Heimatlandes vor, die Ihrer Meinung nach etwas Besonderes zur Entwicklung der Menschheit beigetragen haben.] [.assignment:bitmark--&image] [%B6] [!Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/lippe-detmold.jpg] **Eine starke Frau: Pauline von Lippe-Detmold** Fürstin Pauline zur Lippe, 1769 in Ballenstedt geboren, gilt heute als Musterbeispiel für jene Regenten von kleinen Herrschaftsgebieten, in die das alte deutsche Reich zerfallen war. Pauline führte ihr kleines Fürstentum so mustergültig, dass die Bewohner bis zu den Weltkriegen in gutem bürgerlichen Wohlstand leben konnten. Ihr Vater, Fürst von Anhalt-Bernburg, erzog sie auf gleiche Weise wie ihren Bruder. Sie erhielt Unterricht in Staatswissenschaften und verbrachte den ganzen Tag am Schreibtisch. Später heiratete sie den Fürsten Leopold zur Lippe, der aber schon im Jahre 1802 starb. Von da an musste Pauline die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn übernehmen. Schon bald bemerkte sie das Elend und die große Armut, die im Lande herrschten. Sie las Bücher über moderne Sozialfürsorge und erkannte, dass die Armen vor allem Arbeit brauchten. Sie errichtete Berufsschulen für Kinder. Dort erlernten sie ein kleines Handwerk und erhielten dafür ein bisschen Geld. Dieser Lohn half den Kindern später beim Aufbau einer eigenen Existenz. Pauline ließ Listen von Armen und Kranken anfertigen und wer ganz hilfebedürftig war, wurde kostenlos in Krankenstuben versorgt. Zur Betreuung von Wahnsinnigen und Gemütskranken ließ sie ein Schloss umbauen und Kuhställe einrichten, in denen die Kranken Käse und Butter herstellen konnten. Nach der Gründung des ersten deutschen Kindergartens in Detmold (1802) veranstaltete sie ein Seminar für Frauen, um Erzieherinnen für weitere Kindergärten auszubilden. Pauline legte Vorratslager mit Getreide an, was für Zeiten der Hungersnot dringend notwendig war. Sie sorgte für neue Straßenkarten und verkürzte die Wehrpflicht für junge Männer auf fünf Jahre. In vielen Dingen, z. B. in der Fürsorge für Geisteskranke, war Pauline ihrer Zeit so weit voraus, dass sie auf Unverständnis bei Teilen der Bevölkerung und der eigenen Familie stieß. Sie starb 1820 völlig verarmt in Detmold. Bei der hastigen Beerdigung folgten nur wenige ihrem Sarg, nicht einmal ihre eigenen Kinder. Paulines wohltätige Einrichtungen aber gibt es bis heute und im Volk ist sie dafür unvergessen. [@reference: Eine starke Frau. Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung (NRZ), 18.2.2001 (Marlis Haase)] [.cloze-instruction-grouped] [%B7] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum.] 1. Pauline [_führte][!führen] ihr kleines Fürstentum mustergültig. 1. Ihr Vater [_erzog][!erziehen] sie auf gleiche Weise wie ihren Bruder. 1. Sie [_erhielt][!erhalten] Unterricht in Staatswissenschaften und [_verbrachte][!verbringen] den ganzen Tag am Schreibtisch. 1. Später [_heiratete][!heiraten] sie den Fürsten Leopold zur Lippe, der aber schon im Jahre 1802 [_starb][!sterben]. 1. Von da an [_übernahm][!übernehmen] Pauline die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn. 1. Sie [_bemerkte][!bemerken] bald, dass Elend und Armut im Lande [_herrschten][!herrschen]. 1. Sie [_las][!lesen] Bücher über moderne Sozialfürsorge. 1. Sie [_erkannte][!erkennen], dass die Armen vor allem Arbeit brauchten. 1. Sie [_errichtete][!errichten] Berufsschulen für Kinder. 1. Die Kinder [_erlernten][!erlernen] dort ein kleines Handwerk und [_bekamen][!bekommen] dafür ein bisschen Geld. 1. Sie [_ließ][!lassen] Listen von Armen und Kranken anfertigen. 1. Pfleger [_betreuten][!betreuen] Wahnsinnige und Gemütskranke in einem Schloss. 1. In Kuhställen [_konnten][!können] Kranke Käse und Butter herstellen. 1. Sie [_gründete][!gründen] den ersten deutschen Kindergarten. 1. Sie [_veranstaltete][!veranstalten] ein Seminar für Frauen. 1. Sie [_legte an][!anlegen] Vorratslager für Getreide. 1. Sie [_verkürzte][!verkürzen] die Wehrpflicht auf fünf Jahre. 1. Bei der Beerdigung [_folgten][!folgen] nur wenige ihrem Sarg. [.interview&article:bitmark--] [%B8] [!Beantworten Sie die folgenden Fragen.] === [%1] Welche soziale Tat von Fürstin Pauline halten Sie für die wichtigste?[@shortAnswer] === [%2] Wie beurteilen Sie die Reaktion der Familie auf Paulines Wirken?[@shortAnswer] === [%3] Welche Rolle sollten Ihrer Meinung nach Monarchen oder Landesfürsten in der heutigen Zeit spielen?[@shortAnswer] === [@reference: Eine starke Frau. Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung (NRZ), 18.2.2001 (Marlis Haase)] [&article: **Eine starke Frau: Pauline von Lippe-Detmold** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/lippe-detmold.jpg| Fürstin Pauline zur Lippe, 1769 in Ballenstedt geboren, gilt heute als Musterbeispiel für jene Regenten von kleinen Herrschaftsgebieten, in die das alte deutsche Reich zerfallen war. Pauline führte ihr kleines Fürstentum so mustergültig, dass die Bewohner bis zu den Weltkriegen in gutem bürgerlichen Wohlstand leben konnten. Ihr Vater, Fürst von Anhalt-Bernburg, erzog sie auf gleiche Weise wie ihren Bruder. Sie erhielt Unterricht in Staatswissenschaften und verbrachte den ganzen Tag am Schreibtisch. Später heiratete sie den Fürsten Leopold zur Lippe, der aber schon im Jahre 1802 starb. Von da an musste Pauline die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn übernehmen. Schon bald bemerkte sie das Elend und die große Armut, die im Lande herrschten. Sie las Bücher über moderne Sozialfürsorge und erkannte, dass die Armen vor allem Arbeit brauchten. Sie errichtete Berufsschulen für Kinder. Dort erlernten sie ein kleines Handwerk und erhielten dafür ein bisschen Geld. Dieser Lohn half den Kindern später beim Aufbau einer eigenen Existenz. Pauline ließ Listen von Armen und Kranken anfertigen und wer ganz hilfebedürftig war, wurde kostenlos in Krankenstuben versorgt. Zur Betreuung von Wahnsinnigen und Gemütskranken ließ sie ein Schloss umbauen und Kuhställe einrichten, in denen die Kranken Käse und Butter herstellen konnten. Nach der Gründung des ersten deutschen Kindergartens in Detmold (1802) veranstaltete sie ein Seminar für Frauen, um Erzieherinnen für weitere Kindergärten auszubilden. Pauline legte Vorratslager mit Getreide an, was für Zeiten der Hungersnot dringend notwendig war. Sie sorgte für neue Straßenkarten und verkürzte die Wehrpflicht für junge Männer auf fünf Jahre. In vielen Dingen, z. B. in der Fürsorge für Geisteskranke, war Pauline ihrer Zeit so weit voraus, dass sie auf Unverständnis bei Teilen der Bevölkerung und der eigenen Familie stieß. Sie starb 1820 völlig verarmt in Detmold. Bei der hastigen Beerdigung folgten nur wenige ihrem Sarg, nicht einmal ihre eigenen Kinder. Paulines wohltätige Einrichtungen aber gibt es bis heute und im Volk ist sie dafür unvergessen. ] [.chapter][▼kapitel1c] [##Teil C] [.chapter] [###Modalverben] [@grammar:Modalverben] [.match-solution-grouped] [%C1a1] [!Ordnen Sie den Modalverben die passende Umschreibung zu.] === [%1] mögen == jemand findet etwas gut[@example] === [%2] müssen == etwas ist notwendig; es ist eine Pflicht === [%3] sollen == eine andere Person wünscht etwas von jemandem === [%4] wollen == jemand hat die Absicht === [%5] können == es besteht die Möglichkeit/Gelegenheit, etwas zu tun; jemand ist in der Lage, etwas zu tun === [%6] dürfen == etwas ist erlaubt === ||tbd: Aufteilung auf zwei Bits|| [.interview] [%C1a2] [!Bilden Sie jeweils einen Beispielsatz mit folgenden Modalverben.] === [%1] mögen[@shortAnswer] [@example:Ich mag Jazz-Musik.] === [%2] müssen[@shortAnswer] === [%3] sollen[@shortAnswer] === [%4] wollen[@shortAnswer] === [%5] können[@shortAnswer] === [%6] dürfen[@shortAnswer] === [.match-solution-grouped] [%C1b1] [!Ordnen Sie den Modalverben die passende Umschreibung zu.] === [%1] nicht können == jemand ist nicht in der Lage, etwas zu tun; man hat keine Gelegenheit === [%2] nicht dürfen == es ist verboten; es ist nicht erwünscht === [%3] nicht brauchen/müssen == es ist nicht notwendig === [%4] nicht wollen == jemand hat nicht den Wunsch === [%5] nicht mögen == jemand kann etwas/jemanden nicht leiden === [%6] nicht sollen == eine andere Person hat etwas dagegen; es ist verboten (Du sollst nicht stehlen!) === ||tbd: Aufteilung auf zwei Bits|| [.interview] [%C1b2] [!Bilden Sie dann jeweils einen Beispielsatz mit dem Modalverb.] === [%1] nicht können[@shortAnswer] === [%2] nicht dürfen[@shortAnswer] === [%3] nicht brauchen/müssen[@shortAnswer] === [%4] nicht wollen[@shortAnswer] === [%5] nicht mögen[@shortAnswer] === [%6] nicht sollen[@shortAnswer] === ||tbd: Aufteilung auf zwei Bits|| [.cloze:bitmark--] [%C2] [!Ergänzen Sie die Modalverben in der richtigen Form im Präsens und im Präteritum.] **1. können** ich [_kann][@example] [_konnte][@example] er [_kann][!Präsens] [_konnte][!Präteritum] wir [_können][!Präsens] [_konnten][!Präteritum] **2. müssen** du [_musst][!Präsens] [_musstest][!Präteritum] er [_muss][!Präsens] [_musste][!Präteritum] ihr [_müsst][!Präsens] [_musstet][!Präteritum] **3. wollen** ich [_will][!Präsens] [_wollte][!Präteritum] du [_willst][!Präsens] [_wolltest][!Präteritum] Sie [_wollen][!Präsens] [_wollten][!Präteritum] **4. sollen** er [_soll][!Präsens] [_sollte][!Präteritum] wir [_sollen][!Präsens] [_sollten][!Präteritum] ihr [_sollt][!Präsens] [_solltet][!Präteritum] **5. mögen** ich [_mag][!Präsens] [_mochte][!Präteritum] es [_mag][!Präsens] [_mochte][!Präteritum] Sie [_mögen][!Präsens] [_mochten][!Präteritum] **6. dürfen** du [_darfst][!Präsens] [_durftest][!Präteritum] er [_darf][!Präsens] [_durfte][!Präteritum] wir [_dürfen][!Präsens] [_durften][!Präteritum] [.cloze-instruction-grouped] [%C3] [!Auf der Party Was passt wohin? Ergänzen Sie die fehlenden Modalverben in der richtigen Form.] 1. Schön, dass Sie gekommen sind! [_Möchten][!möchte(n)] Sie sich allein mit den anderen bekannt machen oder [_darf][!dürfen] ich Sie vorstellen? – Danke, das ist sehr nett gemeint, aber wir [_wollen][!wollen] uns erst einmal ein bisschen umsehen. 2. Schatz, du [_musst][!müssen] unbedingt Gabi Müller kennenlernen. Sie ist so nett. Ich [_wollte][!wollen] euch schon lange miteinander bekannt machen, aber immer [_konntest][!können] du nicht. 3. [_Darf][!dürfen] ich vorstellen – Gabi Müller, meine Frau Kerstin. – Freut mich. Ich habe übrigens schon viel von Ihnen gehört. – Ja? Das [_müssen][!müssen] Sie mir einmal erzählen! [.cloze] [%C4] [!Ergänzen Sie die fehlenden Modalverben in der richtigen Form. Es gibt manchmal mehrere Lösungen.] ◇ [_Darf][@example] ich Sie mal kurz stören? 1. Der Kopierer geht wieder. Du [_kannst] jetzt kopieren. 2. [_Möchten] Sie noch eine Tasse Tee? 3. Herr Müller hat sich krankgemeldet. Du [_musst][_sollst] ihn bei der Besprechung vertreten. 4. Alles ist gut gelaufen. Du [_brauchst] dir keine Sorgen zu machen. 5. Bei diesem Problem [_kann] Ihnen nur ein Spezialist helfen. 6. Ist Ihnen heiß? [_Soll] ich das Fenster öffnen? 7. Du [_musst][_solltest] dich auf die Prüfung gut vorbereiten, sonst fällst du durch. 8. [_Darf] ich hier eine Zigarette rauchen? – Lieber nicht. Der Chef [_mag] das nicht. 9. Wenn Sie zu diesem Thema mehr wissen wollen, [_müssen] Sie sich an Dr. Stuber wenden. 10. Ich habe im Lotto gewonnen und [_will][_möchte] mein Geld anlegen. Was [_können] Sie mir empfehlen? 1. Tut mir leid. Ich [_kann] heute Abend nicht mitkommen. Ich [_muss] Überstunden machen. 2. Warum isst du nichts? [_Magst] du keinen Schokoladenkuchen? 3. Schönen Gruß von Herrn Schulze. Du [_sollst] ihm heute noch das Angebot faxen. 4. Ich [_muss] täglich nur noch 61/2 Stunden arbeiten. 5. [_Soll] ich den Brief gleich schreiben oder [_kann] ich das auch morgen erledigen? 6. Wir [_wollen][_möchten] auf keinen Fall im selben Hotel wie letztes Jahr übernachten. 7. Mein Französisch ist zu schlecht. Ich [_kann] diesen Brief nicht übersetzen. 8. Du [_brauchst] jetzt nicht aufzuräumen. Ich mache das nachher. 9. Was [_mögen] Sie an Ihrer Arbeit besonders? 2. Die Zeit ist um. Wir [_müssen] jetzt Schluss machen. [.cloze:bitmark--] [%C5] [!Ergänzen Sie die Modalverben __können, wollen, sollen, müssen, mögen, dürfen__ im Präteritum.] 1. Ich [_konnte] gestern leider nicht kommen, ich hatte solche Zahnschmerzen. 2. Sie [_durfte] als Kind nicht alleine in den Park gehen. 3. Herr Meier [_musste] in den letzten Wochen jeden Tag bis 21 Uhr arbeiten. 4. Ich bin froh, dass wir einen neuen Chef haben. Den alten [_mochte] ich nicht. 5. Der Brief liegt ja immer noch hier! Der [_sollte] doch schon gestern zur Post gebracht werden. 6. Frau Meier war ja schon wieder bei dir. Was [_wollte] sie denn? [.chapter] [###Vergangenheitsformen der Verben] [@grammar:Vergangenheitsformen der Verben] [.article:bitmark++] **Gebrauch der Zeitformen:** Das Präteritum verwendet man vor allem für schriftliche Äußerungen. In der mündlichen Kommunikation gebrauchen wir in der Regel das Perfekt. Die Hilfsverben __haben__ und __sein__ und die Modalverben bilden eine Ausnahme und werden meistens im Präteritum verwendet. **Bildung des Perfekts:** Alle Verben, die einen Akkusativ verlangen, und alle reflexiven Verben bilden das Perfekt mit __haben__. __Wir haben ein Haus gebaut. Ich habe mich geärgert.__ Verben der Orts- und Zustandsänderung sowie sein und bleiben bilden das Perfekt mit __sein__. __Wir sind nach Italien gefahren. Die Blumen sind verblüht.__ ||add tables|| [.match-matrix] [%C6] [!Setzen Sie die Verben in die angegebenen Zeitformen.] === [#] == [#Präsens] == [#Präteritum] == [#Perfekt] === [%1]arbeiten == [!ich]arbeite[@example] == [!er]arbeitete == [!ihr]habt gearbeitet === [%2]wissen == [!er]weiß == [!wir]wussten == [!Sie]haben gewusst === [%3]können == [!du]kannst == [!er]konnte == [!wir]haben gekonnt === [%4]sitzen == [!ich]sitze == [!du]saßest == [!ihr]habt gesessen === [%5]rennen == [!du]rennst == [!wir]rannten == [!ihr]seid gerannt === [%6]sagen == [!ich]sage == [!du]sagtest == [!ihr]habt gesagt === [%7]liegen == [!ich]liege == [!er]lag == [!Sie]haben gelegen === [%8]legen == [!ich]lege == [!du]legtest == [!wir]haben gelegt === [%9]mögen == [!er]mag == [!wir]mochten == [!ihr]habt gemocht === [%10]verlieren == [!ich]verliere == [!du]verlorst == [!Sie]haben verloren === [%11]gehen == [!ich]gehe == [!du]gingst == [!er]ist gegangen === [%12]lesen == [!ich]lese == [!er]las == [!wir]haben gelesen === [.interview] [%C7] [!Setzen Sie die folgenden Sätze erst ins Präteritum und dann ins Perfekt.] === [%1] Er weiß mal wieder nicht Bescheid. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Er wusste mal wieder nicht Bescheid] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Er hat nicht Bescheid gewusst.] === [%2] Sie nennt einen falschen Namen. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Sie nannte einen falschen Namen.] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Sie hat einen falschen Namen genannt.] === [%3] Der Student wendet sich mit dem Problem an den Professor. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Der Student wendete sich mit dem Problem an den Professor oder Der Student wandte sich mit dem Problem an den Professor] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Der Student hat sich an den Professor gewendet oder Der Student hat sich an den Professor gewandt.] === [%4] Anna denkt nicht daran, sich zu entschuldigen. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Anna dachte nicht daran, sich zu entschuldigen] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Anna hat nicht daran gedacht, sich zu entschuldigen.] === [%5] Wir senden Ihnen die Waren sofort nach Erhalt des Auftrags. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Wir sendeten Ihnen die Waren sofort nach Erhalt des Auftrags oder Wir sandten Ihnen die Waren sofort nach Erhalt des Auftrags] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Wir haben Ihnen die Waren gesendet oder Wir haben Ihnen die Waren gesandt.] === [%6] Kennst du diese Leute? [!Präteritum][@shortAnswer] [$Kanntest du diese Leute] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Hast du diese Leute gekannt?] === [%7] Der Einbrecher rennt die Straße hinunter. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Der Einbrecher rannte die Straße hinunter] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Der Einbrecher ist die Straße hinuntergerannt.] === [%8] Er bringt ihr regelmäßig Blumen mit. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Er brachte ihr regelmäßig Blumen mit] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Er hat ihr regelmäßig Blumen mitgebracht.] === [.cloze:bitmark--] [%C8] [!Bilden Sie das Perfekt der Verben.] ◇ Den Roman [_habe][@example] ich schon [_gelesen][@example]. __(lesen)__ 1. Ich [_habe] vor zwei Jahren mit dem Rauchen [_aufgehört]. __(aufhören)__ 2. Ich [_habe] meinen Pass zu Hause [_vergessen]. __(vergessen)__ 3. Wo [_seid] ihr euch zum ersten Mal [_begegnet]? __(begegnen)__ 4. Wo [_hast] du deine Uhr [_verloren]? __(verlieren)__ 5. Wir [_sind] früher öfter [_verreist]. __(verreisen)__ 6. Ich [_habe] im Januar [_geheiratet]. __(heiraten)__ 7. Daran [_habe] ich leider nicht [_gedacht]. __(denken)__ 8. Der Dieb [_ist] unerkannt [_verschwunden]. __(verschwinden)__ 9. Das Haus [_ist] bis auf die Grundmauern [_abgebrannt]. __(abbrennen)__ 1. [_Hast] du dich bei ihm [_entschuldigt]? __(entschuldigen)__ [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%C9] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum.] **Sophie Scholl** Die letzten beiden Jahre vor ihrer Reifeprüfung im März 1940 [_verliefen][!verlaufen][%1] für Sophie Scholl–äußerlichbetrachtet–ohne größere Konflikte. Sie widmete dem Unterricht gerade so viel Aufmerksamkeit, wie zur Wahrung ihres Leistungsniveaus notwendig war. Neben der Schule [_ging][!nachgehen][%2] die Gymnasiastin weiter ihren Hobbys [_nach][%2], vor allem den künstlerischen: Zeichnen und gelegentlich auch Töpfern. Einer Freundin [_teilte][!mitteilen][%3] sie im November 1938 [_mit][%3], dass sie beim Aktmalen immer noch Männer zeichnen müsse. Im Sommer [_war][!sein][%4] das Baden ihre Lieblingsbeschäftigung. Sie [_liebte][!lieben][%5] es aber auch, einfach draußen zu sein. Ihr Verhältnis zur Natur [_änderte][!ändern][%6] sich nicht, es wurde eher noch inniger. In den Sommerferien [_unternahm][!unternehmen][%7] sie zusammen mit ihrem Bruder Werner einen Ausflug an die Nordsee und erlebte dabei eine stürmische Fahrt in einem Fischkutter. Ein Jahr später, 1939, [_hielt][!aufhalten][%8] sie sich für einige Tage im Künstlerdorf Worpswede [_auf][%8], wo sie manchen Künstlern bei ihrer Arbeit zuschauen [_durfte][!dürfen][%9]. Sie [_lernte][!kennenlernen][%10] das Werk der Malerin Paula Modersohn [_kennen][%10], für die sie eine große Verehrung empfand. Bei solchen Reisen [_sehnte][!sehnen][%11] sie sich immer schnell nach ihrem Schwabenland zurück. Sie [_plante][!planen][%12] ihre Ferien rechtzeitig und [_sparte][!sparen][%13] sich eisern das dafür erforderliche Taschengeld zusammen. [@reference: Sophie Scholl. Aus: Hermann Vinke: Das kurze Leben der Sophie Scholl. © 1980 Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH] [.match-solution-grouped] [%C10.1] [!Suchen Sie für die Verben passende Nomen] === ◇ erlernen == Beruf[@example] === [%1] abschließen == Studium === [%2] absolvieren == Praktikum === [%3] bestehen == Prüfung === [%4] beherrschen == Officeprogramme === [%5] anwenden == Kenntnisse === [%6] studieren == Physik === [%7] tragen == Schuluniform === [%8] unterbrechen == Ausbildung === [.interview:bitmark--] [%C10.2] [!Bilden Sie kurze Sätze im Präteritum und Perfekt] === ◇ Beruf erlernen [@example:Paul erlernte einen Beruf. Paul hat einen Beruf erlernt.][@shortAnswer] === [%1]Studium abschließen[@shortAnswer] === [%2]Praktikum absolvieren[@shortAnswer] === [%3]Prüfung bestehen[@shortAnswer] === [%4]Officeprogramme beherrschen[@shortAnswer] === [%5]Kenntnisse anwenden[@shortAnswer] === [%6]Physik studieren[@shortAnswer] === [%7]Schuluniform tragen[@shortAnswer] === [%8]Ausbildung unterbrechen[@shortAnswer] === [.chapter] [###Die Deklination der Adjektive] [@grammar:Deklination der Adjektive] ||add tables|| [.interview:bitmark++] [%C11] [!Bilden Sie mindestens zehn sinnvolle Kombinationen im Nominativ. Benutzen Sie den unbestimmten und den bestimmten Artikel.] |remark Schriftsteller ◇ Chef ◇ Freundin ◇ Mathelehrer ◇ Studentin ◇ Unterrichtfach ◇ Handschrift ◇ Diktats Zeugnis ◇ Prüfung ◇ Aufsatz ◇ Unterricht ◇ Schulkleidung ◇ Liebe ◇ Studium ◇ Gedicht ◇ Ehemann ◇ Gesichtsausdruck ◇ Figur ◇ Vorlesung ◇ Zuckertüte |remark leserlich ◇ bekannt ◇ arrogant ◇ tolerant ◇ fröhlich ◇ zuverlässig ◇ berühmt ◇ verständnisvoll ◇ schlank ◇ freundlich ◇ gut ◇ fehlerfrei ◇ interessant ◇ fleißigs ◇ faul ◇ schön ◇ schwierig ◇ unglücklich ◇ ironisch ◇ hilfsbereit ◇ streng ◇ offen ◇ attraktiv ◇ unordentlich ◇ pünktlichsgewissenhaftsgutmütigsgroßstraurigs großzügig ◇ intelligent ◇ praktisch ◇ geheimnisvoll === **Unbestimmter Artikel:** [!ein bekannter, berühmter ... Schriftsteller,] === **Bestimmter Artikel:** [!der...] === [.cloze] [%C12a] [!Ergänzen Sie die Endungen, falls erforderlich (falls nicht erforderlich schreiben Sie bitte "-"). Bestimmter/unbestimmter Artikel und Adjektiv/Partizip im Nominativ] Das ist ... ◇ ein[_e][@example] richtig[_e][@example] Entscheidung. 1. ein[_-] unpassend[_er] Moment. 2. mein[_-] früher[_er] Mathematiklehrer. 3. d[_er] nett[_e] Mann von gestern. 4. ein[_e] traurig[_e] Geschichte. 5. d[_as] jüngst[_e] Kind meiner Schwester. 6. unser[_-] neu[_r] Nachbar. 7. ein[_-] total chaotisch[_er] Mensch. 8. ein[_-] sehr nett[_er] Kollege. 9. ein[_-] klein[_es] Zimmer. 1. d[_as] verschwunden[_e] Bild. ||in der Instruktion "__(falls nicht erforderlich schreiben Sie bitte "-")__" ergänzt|| [.cloze] [%C12b] [!Ergänzen Sie die Endungen, falls erforderlich. Bestimmter/unbestimmter Artikel und Adjektiv im Akkusativ oder Dativ] ◇ Ich danke dir für d[_ie][@example] schön[_en][@example] Blumen. 1. Er trug zum Fest sein[_en] best[_en] Anzug. 2. Mit dies[_em] alt[_en] Auto wollt ihr nach Spanien fahren? 3. Ich hielt ihn bisher für ein[_en] zuverlässig[_en] Freund. 4. Was hast du da für ein[_-] schön[_es] Armband! 5. Borgst du mir dein[_en] warm[_en] Mantel? 6. Er hat ein[_-] neu[_es] Haus gekauft. 7. Dies[_en] langweilig[_en] Film habe ich schon gesehen. 8. Er spricht mit ein[_em] leicht[_en] französisch[_en] Akzent. 9. Gestern besichtigten wir ein herrlich[_es] alt[_es] Schloss. 10. Nach ein[_er] kurz[_en] Ansprache erhoben die Gäste die Gläser auf d[_as] jung[_e] Paar. || what to do with -/0 answers?|| [.interview:bitmark--] [%C13] [!Formulieren Sie Fragen und antworten Sie.] === ◇ Kompliment – gelungen [@example:Was ist für Sie ein gelungenes Kompliment? Ein gelungenes Kompliment ist für mich, wenn mich jemand fragt, ob ich abgenommen habe.][@shortAnswer] === [%1] Verhalten – merkwürdig[@shortAnswer] === [%2] Ort zum Lesen – ideal[@shortAnswer] === [%3] Sprache – schön[@shortAnswer] === [%4] Urlaub – erholsam[@shortAnswer] === [%5] Sportart – schwierig[@shortAnswer] === [%6] Fest – misslungen[@shortAnswer] === [%7] Unterricht – gut[@shortAnswer] === [%8] Wochenende – toll[@shortAnswer] === [%9] Idee – großartig[@shortAnswer] === [%10] Ereignis – wichtig[@shortAnswer] === [%11] Beruf – anstrengend[@shortAnswer] === [%12] Apparat – zeitsparend[@shortAnswer] === [.chapter] [##Teil D] [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark++] **Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels:** [%D1] **Angaben zur eigenen Person** • Ich heiße ... • Mein Name ist ... • Ich komme aus ... • Ich wohne in ... • Ich bin von Beruf ... • Ich arbeite bei ... als ... • Ich bin ledig/Single, verheiratet, geschieden. • Ich habe die __(deutsche)__ Staatsbürgerschaft. • Ich bin __(Deutsche(r)). __ • In meiner Freizeit ... **Schule und Ausbildung** __Die Schulzeit:__ • eine Schule besuchen/zur Schule gehen • auf eine Schule/in die Schule gehen • am ersten Schultag ein Einschulungsgeschenk/eine Schultüte/eine Zuckertüte bekommen • (naturwissenschaftliche) Fächer haben/wählen/mögen • ein guter/schlechter Schüler, eine gute/schlechte Schülerin, ein Musterschüler/eine Musterschülerin, Klassenbester sein • Nachhilfeunterricht geben/bekommen • einen Aufsatz/ein Diktat schreiben • ein gutes/mittelmäßiges/schlechtes Zeugnis erhalten/bekommen • Mein Lieblingsfach ist ... • die Schule schwänzen • Schulkleidung/eine Schuluniform tragen • für eine Prüfung lernen/büffeln (umg.) • eine Prüfung machen/bestehen, durch eine Prüfung fallen • in die nächste Klasse (nicht) versetzt werden/sitzen bleiben • das Abitur/die mittlere Reife machen/ablegen/bestehen • die Schulausbildung abschließen __Nach der Schule:__ • einen Beruf wählen/ergreifen/erlernen • an einer Fachhochschule/Hochschule/Universität studieren • ein Studium beginnen/unterbrechen/weiterführen/abschließen • Vorlesungen und Seminare besuchen/Kurse machen/ besuchen/belegen; an einem Kurs teilnehmen • eine Semesterarbeit/Diplomarbeit/Masterarbeit/ Doktorarbeit schreiben **Lebensläufe/Arbeitserfahrungen** • sich um/für eine Stelle bewerben • ein Studium an einer Universität/eine Lehre erfolgreich abschließen • Erfahrungen in verschiedenen Bereichen sammeln • über profunde Fachkenntnisse verfügen • fließend Englisch sprechen und schreiben • als Marketing-Managerin bei einer Firma arbeiten • verantwortlich für die Durchführung von Projekten sein • Kunden und Lieferanten in allen Fragen zur Verfügung stehen • an der Ausarbeitung von Online-Werbekampagnen beteiligt sein • sich mit dem Thema Werbung beschäftigen • Werbematerialien eigenständig erstellen • Daten analysieren • Veranstaltungen organisieren • Kunden betreuen und beraten • Websites aktualisieren und pflegen • Konzepte entwickeln • Arbeitsprozesse optimieren • Präsentationen erarbeiten • Produkte vermarkten • Kosten kalkulieren • Projekte/eine Abteilung leiten **Zwischenmenschliche Beziehungen** • sich in jemanden verlieben • jemanden heiraten/eine Ehe schließen • an die Liebe fürs Leben glauben • jemanden in Partnerbörsen/am Arbeitsplatz kennenlernen • einen Partner suchen und finden • in einer Beziehung leben • (erst später) eine feste Partnerschaft eingehen • mit jemandem die gleichen Interessen teilen • jemanden mit gleichem sozialen und kulturellen Hintergrund wählen • nach Gemeinsamkeiten suchen • sich den richtigen Partner angeln • von Onlineportalen abraten • die Gewohnheiten bei der Partnersuche (nicht) verändern • an Bedeutung gewinnen • Gerüchte vermehren sich. • ein Verhältnis mit jemandem/eine Geliebte/einen Geliebten haben • etwas nicht mehr ertragen können • einen Scheidungsanwalt engagieren • Geld/das Sorgerecht für die Kinder fordern • einen Ehevertrag unterschreiben • auf finanzielle Ansprüche verzichten • einen Fehler wiedergutmachen • eine romantische Versöhnung feiern • freiwillig/unfreiwillig allein leben • einen Singlehaushalt führen • ein echter Junggeselle sein • einen Trend zum Singledasein verzeichnen • Die Anzahl der Trennungen steigt. • im europäischen Vergleich zu den Schlusslichtern zählen **Taten berühmter Persönlichkeiten** • einen Beitrag (zur Entwicklung der Wissenschaft) leisten • eine neue Theorie entwickeln • den Nobelpreis erhalten/jemanden mit dem Nobelpreis ehren • die Grundlage für etwas schaffen • (die Bibel) ins (Deutsche) übersetzen • als ein Genie gelten • den theoretischen Grundstein für (den Kommunismus) legen • etwas entdecken/erfinden • (einen Staat) gründen • (eine Versicherung für Arbeiter) einführen • (Berufsschulen) errichten • jemanden ausbilden • für jemanden sorgen • auf das Unverständnis der Bevölkerung stoßen ||tbd: Doppelpunkt nach der Einleitung|| [.self-assessment] [%D2 – Evaluation] [!Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann Auskunft über mich selbst geben und andere Leute nach persönlichen Angaben befragen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann kurz über meine Schulzeit, meine Ausbildung und das deutsche Schulsystem berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen tabellarischen Lebenslauf schreiben und über Ausbildungsabschlüsse und Arbeitserfahrungen Auskunft geben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Texte über Partnersuche und Singlehaushalte verstehen und die wichtigsten Aussagen wiedergeben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann eine Infografik zum Thema Hochzeit in Deutschland beschreiben und über Hochzeitsrituale mündlich und schriftlich berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann über das Thema Privatleben von Prominenten diskutieren. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann ausführlichere Biografien und Berichte über berühmte Persönlichkeiten verstehen. (fakultativ) [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [%2] [#Daheim und unterwegs] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_35_norwegen_-_2.jpg] [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Wohnen] [@leave.context:business] [@leave.subject:Wohnen] [.cloze-solution-grouped:bitmark--] [%A1] [!Lesen Sie die folgenden Kurztexte und ergänzen Sie die fehlenden Textteile. Arbeiten Sie zu zweit. Markieren Sie beim Lesen wichtigen Wortschatz.] **1. Wohnungen** Beim Zensus zählten die Statistiker nicht nur die Bevölkerung, [_sondern auch den Gebäudebestand][@example]. Hier sind einige Ergebnisse: In Deutschland stehen 19 Millionen Häuser mit exakt 41 298 747 Wohnungen – das heißt, dass auf jede Wohnung weniger als zwei Menschen kommen. **2. Stadt oder Land** 85 Prozent der Deutschen wohnen in Großstädten, Städten und Städtchen. Die höchste Einwohnerzahl hat Berlin,[_hier leben rund 3,5 Millionen Menschen] **3. Eigentum oder Miete** Die meisten Deutschen leben nach wie vor [_zur Miete], nämlich 52 Prozent. 42,6 Prozent besitzen eine eigene Wohnung. Vor allem in den Städten ist der Anteil der Mietwohnungen hoch: In der „Mieterstadt“ Berlin etwa [_liegt die Eigentümerquote] bei nur 14,8 Prozent. Die höchsten Mieten zahlt man in München mit durchschnittlich 10,25 Euro pro Quadratmeter, das sind 65 Prozent mehr [_als im Bundesdurchschnitt] **4. Leerstand** Fast jede zwanzigste Wohnung (4,5 Prozent) in Deutschland steht leer, wobei die Unterschiede von Region zu Region groß sind. In Sachsen ist jede zehnte Wohnung unbewohnt, in Hamburg [_beträgt der Leerstand] dagegen lediglich 1,6 Prozent. **5. Ferienwohnungen** Rund ein Prozent der Immobilien sind Ferienwohnungen. Besonders viele gibt es [_an der Küste und im Alpenvorland] **6. Wohnungsgröße** Die durchschnittliche Wohnung in Deutschland ist gut 90 Quadratmeter groß und hat 4,4 Zimmer. Fast 40 Prozent aller Wohnungen haben sogar fünf oder mehr Zimmer. [_Nicht ganz so viel Platz] haben die Menschen in den Städten, vor allem in Hamburg und Berlin. In Berlin ist jede zehnte Wohnung kleiner als 40 Quadratmeter. **7. Sanitäranlagen** Überraschenderweise haben in Deutschland etwa 330 000 Wohnungen weder Dusche noch Toilette. In knapp 680 000 Wohnobjekten fehlt entweder ein WC oder das Bad. Besonders häufig sind [_so karg ausgestattete Wohnungen]in Ostdeutschland. **8. Heizung** Für einige Bundesbürger heißt es im Winter zittern – oder [_warm anziehen]. Beinahe 200 000 Wohnungen hierzulande haben keine Heizung. Knapp 2,5 Millionen Wohnungen werden mit Öfen beheizt. [@reference: Ergebnisse des Zensus: Wie die Deutschen wohnen. Handelsblatt Online, 3.6.2013 In: http://www.handelsblatt.com/finanzen/ © Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten.] [.interview:bitmark--] [%A2 – Sätze mit ähnlicher Bedeutung] [!Formen Sie die Sätze so um, dass Sie die in Klammern angegebenen Wörter in der richtigen Form in den Satz einarbeiten. Arbeiten Sie zu zweit und vergleichen Sie im Anschluss Ihre Ergebnisse mit anderen Teilnehmern.] === ◇ In Deutschland **kommen** auf jede Wohnung weniger als zwei Menschen. __(wohnen – durchschnittlich)__[@shortAnswer] [@example:In Deutschland wohnen in jeder Wohnung durchschnittlich weniger als zwei Menschen.] === [%1]Die meisten Deutschen **leben** nach wie vor **zur Miete**, nämlich 52 Prozent. __(mieten – Wohnung)__[@shortAnswer] [_Die meisten Deutschen mieten eine Wohnung, nämlich 52 Prozent.] === [%2]In der „Mieterstadt“ Berlin **liegt die Eigentümerquote** bei nur 14,8 Prozent. __(es – geben – Wohnungseigentümer)__[@shortAnswer] [_In der „Mieterstadt“ Berlin gibt es 14,8 Prozent Wohnungseigentümer.] === [%3]Die höchsten Mieten zahlt man in München mit durchschnittlich 10,25 Euro pro Quadratmeter, das **sind** 65 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. __(liegt)__[@shortAnswer] [_Die höchsten Mieten zahlt man in München mit durchschnittlich 10,25 Euro pro Quadratmeter, das liegt 65 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.] === [%4]In Hamburg **beträgt der Wohnungsleerstand** 1,6 Prozent. __(leer stehen – Wohnungen)__[@shortAnswer] [_In Hamburg stehen 1,6 Prozent der Wohnungen leer.] === [%5]In Deutschland **haben** die Menschen viel Platz: Die durchschnittliche Wohnung **ist** gut 90 Quadratmeter groß und hat 4,4 Zimmer. __(Verfügung – stehen, Größe – haben)__[@shortAnswer] [_In Deutschland steht den Menschen viel Platz zur Verfügung: Die durchschnittliche Wohnung hat eine Größe von gut 90 Quadratmetern und 4,4 Zimmer.] === [%6]Besonders häufig **sind so karg ausgestattete** Wohnungen in Ostdeutschland. __(verfügen – nicht – Bad oder WC)__[@shortAnswer] [_Wohnungen, die nicht über ein Bad oder WC verfügen, gibt es besonders häufig (häufiger) in Ostdeutschland.] === [.assignment] [%A3 – Mündlicher Ausdruck] [!Bericht Berichten Sie. Wie ist die allgemeine Wohnungssituation in Ihrem Heimatland? Wo gibt es Unterschiede zu Deutschland? Suchen Sie ggf. Informationen im Internet.] [.interview:bitmark--] [%A4 – Interview] [!Fragen Sie zwei Kursteilnehmer und fassen Sie im Anschluss die Antworten im Plenum zusammen.] === **Partnerin/Partner 1** Wo wohnen Sie?[@shortAnswer] === Wie groß ist das Zimmer/die Wohnung/ das Haus, in dem/der Sie wohnen?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Parkplatz, einen Abstellraum oder einen Garten?[@shortAnswer] === Ist Ihre Wohnung eher modern, klassisch, gemütlich oder pragmatisch eingerichtet?[@shortAnswer] === Sind Sie ein guter Heimwerker? Wenn ja, was können Sie selbst machen/reparieren?[@shortAnswer] === **Partnerin/Partner 2** Wo wohnen Sie?[@shortAnswer] === Wie groß ist das Zimmer/die Wohnung/ das Haus, in dem/der Sie wohnen?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Parkplatz, einen Abstellraum oder einen Garten?[@shortAnswer] === Ist Ihre Wohnung eher modern, klassisch, gemütlich oder pragmatisch eingerichtet?[@shortAnswer] === Sind Sie ein guter Heimwerker? Wenn ja, was können Sie selbst machen/reparieren?[@shortAnswer] === [.essay:bitmark++&image] [%A5 – Schriftlicher Ausdruck] [!Beschreibung – Ihre Traumwohnung In der Onlineausgabe der Zeitschrift „Modernes Wohnen“ wurden Leser gebeten, ihre Traumwohnung zu beschreiben. Antworten Sie der Onlineredaktion. Schreiben Sie etwa 150 bis 200 Wörter.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/haus.png] |remark • Dorf – Kleinstadt – Großstadt (Innenstadt/Stadtrand) • am Meer – in den Bergen – auf dem Land • Hochhaus – Mehrfamilienhaus – Reihenhaus – Doppelhaushälfte – Einfamilienhaus • viele Zimmer – großes Wohnzimmer – große Küche – großes Bad – helle Räume – hohe Fenster – Terrasse – Balkon – ==Stuck an der Decke==(@info:Verzierung aus Gips, Kalk, Sand und Wasser= [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Ortsangaben ➔ Teil C][►kapitel2c] [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%A6] [!Mietpreise in Deutschland Lesen Sie den folgenden Text und ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] **München hängt alle ab** Die Mieten in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent [_gestiegen][!steigen][@example]. Das [_entspricht][!entsprechen][%1] ungefähr dem Anstieg des Vorjahres, wie das Marktforschungsunternehmen F+B [_mitteilte][!mitteilen][%2]. Für den sogenannten Mietspiegel wurden die Mietkosten in 334 Städten und Gemeinden [_ausgewertet][!auswerten][%3]. Auf Platz eins der teuersten Städte Deutschlands [_liegt][!liegen][%4] München – und zwar mit weitem Abstand. Auf Platz zwei des Rankings [_landete][!landen][%5] das bayerische Germering. Auch Stuttgart, Dachau, Tübingen und Köln [_befinden][!befinden][%6] sich unter den Top Ten der Städte mit den höchsten Mieten. Insgesamt [_steigen][_stiegen][!steigen][%7] die Mieten vor allem in den Großstädten. Das liegt daran, dass ein attraktives Arbeitsplatzangebot mehr Interessenten [_anzieht][!anziehen][%8], der Wohnungsmarkt wird enger und die Mieten [_klettern][!klettern][%9] in die Höhe. In Berlin ist das Wohnen den Angaben zufolge immer noch vergleichsweise günstig. In den westlichen Stadtteilen Berlins [_kosten][!kosten][%10] Wohnungen momentan im Schnitt 6,03 Euro, in den östlichen 5,70 Euro pro Quadratmeter. [@reference: Deutschland-Ranking der Mietpreise: München hängt alle ab. SPIEGEL ONLINE, 4.2.2014 In: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales] [.essay:bitmark++] [%A7] [!Angebote vergleichen Sie suchen in Berlin eine Zweizimmerwohnung und haben im Internet zwei Mietangebote gefunden. Vergleichen Sie die Wohnungen miteinander und nennen Sie Vor- und Nachteile. Entscheiden Sie sich am Ende für eine Wohnung. Arbeiten Sie zu zweit.] |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/616701_original_r_k_by_pogobuschel_pixelio.de.jpg| |info **Berlin-Mitte Modernes Komfortapartment in der Charlottenstraße mit Südwest-Balkon Kaltmiete:** 787 Euro **Nebenkosten:** 142 Euro **Heizkosten:** 69 Euro **Gesamtmiete:** 998 Euro Miete für Garage: 80 Euro Kaution: 3 Monatsmieten **Zimmer:** 2 **Schlafzimmer:** 1 **Bad:** 1 **Balkon:** Südwest **Einbauküche:** ja **Etage:** 2 **m² Fläche:** 63 **bezugsfrei:** ab sofort **Baujahr:** 2000 **Objektzustand:** vollständig renoviert **Qualität der Ausstattung:** gehoben (Parkett, Einbauküche mit Markengeräten) **Heizungsart:** Zentralheizung (Fußbodenheizung) **Lage:** zentral, nur wenige Gehminuten bis zur Staatsoper und zu Szenerestaurants, U-Bahn-Station Kochstraße |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/587550_original_r_by_andreas_hermsdorf_pixelio.de.jpg| |info **Berlin-Wedding Platz für 2 am Humboldthain! Erstbezug nach Sanierung! Kaltmiete:** 420 Euro **Nebenkosten:** 119 Euro **Heizkosten:** 60 Euro **Gesamtmiete:** 599 Euro **Kaution:** 1260 Euro **Zimmer:** 2 **Schlafzimmer:** 1 **Bad:** 1 **Balkon:** ja **Etage:** 3 **m² Fläche:** 52 **bezugsfrei:** ab sofort **Baujahr:** 1956 **Objektzustand:** saniert 2015 **Qualität der Ausstattung:** normal **Heizungsart:** Zentralheizung **Lage:** zwischen den Bahnhöfen Humboldthain und Gesundbrunnen, in unmittelbarer Nähe des Volksparks Humboldthain, Anbindung: S-Bahn S41, 42 und S1, U-Bahn U8, diverse Buslinien |remark **Redemittel** • Als Vorteil/Nachteil würde ich ansehen/betrachten, dass ... • Einer der wichtigsten Vorteile/ positiven Aspekte der Wohnung ist ... • ... würde mich stören. [.assignment:bitmark++] [%A8] [!Telefongespräch Führen Sie zu zweit ein Telefongespräch, eine/einer ist der Wohnungssuchende, eine/einer der Vermieter/Makler.] Sie interessieren sich für eine der oben angebotenen Wohnungen und fragen den Vermieter/Makler: • ob die Wohnung noch zu mieten ist • wann man die Wohnung besichtigen kann • was Sie sonst noch über die Wohnung wissen möchten. [.assignment:bitmark--] [%A9] [!Mieten in Deutschland Lesen Sie die sechs Hinweise zum Thema __Mietwohnungen in Deutschland__.] 1. Sie können in Deutschland eine Wohnung über einen Makler, einen Vermieterverein oder direkt von einem Vermieter mieten. 2. Es gibt in vielen Mietwohnungen keine eingebauten Küchen. In diesen Fällen muss man eine Küche mitbringen oder sich eine neue kaufen. Sollte doch eine Küche in der Wohnung sein, kann es sein, dass Sie einen Ablösebetrag dafür bezahlen müssen. 3. Vermieter wünschen sich in der Regel eine pünktliche Mietzahlung und keine kurzfristigen Mieterwechsel. Deshalb überprüfen Vermieter die Verdienst- und Arbeitssituation des potenziellen Mieters (z. B. anhand einer Einkommensbescheinigung und des Arbeitsvertrages). 4. Sie sollten sich den Mietvertrag gut durchlesen. Achten Sie auf Kündigungsfristen oder auf Stellen im Vertrag, die etwas verbieten, z. B. das Halten von Haustieren. 5. In Deutschland sind die zu mietenden Wohnungen meistens mit einem Fußbodenbelag ausgestattet und die Wände sind weiß gestrichen. Bei Mietbeginn muss der Mieter eine Kaution bezahlen, die er zurückbekommt, wenn er aus der Wohnung wieder auszieht. Die Wohnung muss aber in dem Zustand verlassen werden, in dem sie vorgefunden wurde. Ist das nicht der Fall, hat der Vermieter das Recht, die Kaution einzubehalten. 6. In vielen Mietshäusern gibt es eine Hausordnung. In so einer Hausordnung wird zum Beispiel vorgeschrieben, ab wann man die Haustür zuzuschließen hat und ob die Mieter das Treppenhaus säubern müssen. Wenn man keinen Ärger mit den Nachbarn möchte, sollte man die Vorschriften der Hausordnung im Wesentlichen befolgen. [.true-false:bitmark++] [%A10] [!Steht das so im Text oder nicht? Kreuzen Sie an, ob die hier genannten Aussagen richtig oder falsch sind.] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === [+1. Die Vermieter interessieren sich für die finanziellen Verhältnisse der künftigen Mieter. ] === [-2. Man kann in Deutschland eine Wohnung ausschließlich über einen Makler mieten. ] === [+3. Wenn bereits eine Einbauküche in der Wohnung vorhanden ist, muss der Neumieter im Regelfall eine Ablöse zahlen. ] === [-4. In Deutschland muss der Mieter beim Verlassen der Wohnung den Fußbodenbelag entfernen. ] === [-5. Man sollte die Hausordnung beachten, damit man keinen Ärger mit dem Vermieter bekommt. ] === [+6. In der Hausordnung steht u. a., ob die Treppe von den Mietern gereinigt werden muss. ] === [.cloze-and-multiple-choice-text] [!Bilden Sie zusammengesetzte Nomen (Komposita). Geben Sie auch die Artikel an.] [%A11] [+der][-die][-das] Vermieter- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][+-verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [-der][+die][-das] Monats- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][+-miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [+der][-die][-das] Fußboden- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][+-belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [-der][+die][-das] Miet-[--küche][+-wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [+der][-die][-das] Miet-[--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][+-vertrag][--ordnung] [-der][+die][-das] Einbau- [+-küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [+der][-die][-das] Ablöse- [--küche][--wohnung][--haus][+-betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [-der][-die][+das] Treppen- [--küche][--wohnung][+-haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [-der][+die][-das] Haus- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][+-ordnung] [-der][+die][-das] Kündigungs- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][+-frist][--vertrag][--ordnung] [.assignment] [%A12 – Rollenspiel] [!Die lieben Nachbarn] 1. Es ist 23.30 Uhr. Sie müssen morgen sehr früh auf- stehen und wollen schlafen, aber Ihr Nachbar hört sehr laut Musik. Versuchen Sie, mit dem Nachbarn zu reden. 2. Es ist Sonntag früh 8.30 Uhr. Die Nachbarin hantiert schon seit einer Stunde mit der Bohrmaschine. Versuchen Sie der Nachbarin deutlich zu machen, dass Sie noch schlafen wollen. Wie reagieren Sie? [.chapter] [###Städte in Deutschland] [@leave.context:business] [@leave.subject:Städte in Deutschland] [.essay:bitmark++] [%A13] [!Welche Städte haben die meisten Besucher? Beschreiben Sie die folgende Grafik.] |remark:Redemittel • Man kann in/aus der Statistik deutlich erkennen ... • Aus der Statistik kann man entnehmen ... • Aus der Statistik geht hervor ... • Die Statistik zeigt ... • An der Spitze/Auf Platz eins/zwei steht/liegt ... • Dahinter kommt ... • Nicht so viele Besucher verzeichnen die Städte ... ||Die Grafik fehlt uns noch|| [.interview] [%A14 – Partnerinterview] [!Fragen Sie Ihre Gesprächspartnerin/Ihren Gesprächspartner und berichten Sie selbst. Fassen Sie im Anschluss die interessantesten Ergebnisse im Plenum zusammen.] === 1. In welchen deutschen Städten waren Sie schon einmal?[@shortAnswer] === 2. Welche deutsche Stadt hat Ihnen am besten gefallen und warum?[@shortAnswer] === 3. Welche deutsche Stadt möchten Sie gerne kennenlernen und warum?[@shortAnswer] === 4. Wenn Sie als Tourist eine Stadt besuchen, was sehen Sie sich dann am liebsten oder zuerst an?[@shortAnswer] === 5. Machen Sie gerne Stadtrundfahrten mit? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?[@shortAnswer] === 6. Spazieren Sie manchmal mit Gästen oder Freunden durch Ihren Wohnort und sind Sie dann der Stadtführer?[@shortAnswer] === [.multiple-choice&image] [%A15] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/dresden002_kap2st_dte.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/img_6060st_dte40.jpg] [!Städtequiz: Informieren Sie sich. Welche Antwort ist richtig? Kreuzen Sie an.] === [!In welcher Stadt wurde der Dichter Johann Wolfgang von Goethe geboren?] [-Hamburg ] [+Frankfurt a. M. ] [-Mainz] === [!Welche Stadt hat die meisten Einwohner?] [+Berlin] [-Frankfurt a. M. ] [-Köln] === [!In welcher Stadt fanden 1972 die Olympischen Spiele statt?] [+München] [-Berlin] [-Leipzig] === [!Welche Stadt ist für ihre Bratwürste berühmt?] [-Hamburg ] [-Rostock] [+Nürnberg] === [!In welcher Stadt befindet sich die älteste Universität Deutschlands] [-Berlin] [-München ] [+Heidelberg] === [!In welcher Stadt wohnte und arbeitete der Komponist Johann Sebastian Bach?] [-Dresden ] [+Leipzig] [-Hannover] === [!In welcher Stadt findet jährlich die größte Industriemesse der Welt statt?] [-Leipzig ] [-Frankfurt a. M. ] [+Hannover] === [!In welcher Stadt feiert man den Karneval besonders ausgelassen?] [-Münster ] [+Köln] [-Stuttgart] === [.essay:bitmark++] [%A16] [!Stadtreise Sie feiern dieses Jahr einen runden Geburtstag und einige Freunde aus dem Ausland wollen Sie für drei Tage besuchen. Planen Sie zu zweit eine Städtetour für Ihre Freunde. ] Einigen Sie sich auf eine Stadt und überlegen Sie, was Sie unternehmen werden. Denken Sie dabei u. a. an: • Übernachtung • Essen • Sehenswürdigkeiten • kulturelle Veranstaltungen/Sportveranstaltungen • Museens • Ausflüge in die Umgebung [.interview] [%A17a] [!Beurteilung von Städten Berichten Sie.] === Welche Stadt in Ihrem Heimatland gefällt Ihnen am besten und warum? === [.essay:bitmark++] [%A17b] [!Beurteilung von Städten Wie beurteilen Sie Ihre Heimatstadt oder die Stadt, in der Sie gerade wohnen? Orientieren Sie sich an den fünf Wohlfühlfaktoren für Städte.] |remark:Die fünf Wohlfühlfaktoren **1. Sicherheit und Ansehen** Der Wohnort ist vergleichsweise hoch angesehen, verfügt über ein großes Maß an Sicherheit und wenig soziale Probleme. **2. Grün und ruhig** Dies umfasst den Zugang zur Natur, viele Parks und Grünflächen, ausreichend Parkplätze, geringe Verkehrsdichte sowie Senioren- und Kinderfreundlichkeit. **3. Hip und lebendig** Der Wohnort wird von seinen Bewohnern als lebendig, szenig, alternativ, modern oder aufstrebend eingeschätzt. **4. Infrastruktur** Hierunter fallen ein guter öffentlicher Nahverkehr, viele Cafés und Restaurants, optimale Erreichbarkeit und das Vorhandensein von Supermärkten und Shoppingangeboten sowie von vielen kleinen Geschäften. **5. Familie und Arbeit** Hierzu zählen Faktoren wie das Vorhandensein von Schulen und Kitas, viele Sportstätten, eine gute Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes und die Nähe zu Freunden und der Familie. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/737057_original_r_by_birgith_pixelio.de-bea.png| |info:Redemittel • ... verfügt über/bietet ... • ... hat gute/schlechte/viele/wenige ... • ... für mich ist ... am wichtigsten/steht ... an erster Stelle • Ich brauche unbedingt/lege sehr viel Wert auf ... • Besonders positiv/negativ an ... ist ... • Die Stadt plant für die Zukunft .../braucht dringend mehr Geld für ... [@reference: Deutschlands beliebteste Städte. Sicher, sauber, grün: Diese Stadt läuft sogar München den Rang ab. FOCUS online, 11.12.2013 In: https://www.focus.de/immobilien/wohnen] [.interview:bitmark--] [%A18] [!Deutschlands beliebteste Städte Berichten Sie über die Resultate einer Studie zum Thema __Zufriedenheit mit der eigenen Stadt__. Formulieren Sie Sätze wie im Beispiel. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen, den richtigen Kasus und die angegebene Zeitform.] === ◇ das Marktforschungsinstitut GFK – eine Studie zum Thema __Zufriedenheit mit der eigenen Stadt__ – durchführen __(Perfekt)__[@shortAnswer] [@example: Das Marktforschungsinstitut GFK hat eine Studie zum Thema Zufriedenheit mit der eigenen Stadt durchgeführt.] === [%1] die wichtigste Erkenntnis – Studie – sein, – dass – Sicherheit, Grünanlagen und ein positives Image – der größte Einfluss – die Zufriedenheit – die Stadtbewohner – haben __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die wichtigste Erkenntnis der Studie ist, dass Sicherheit, Grünanlagen und ein positives Image den größten Einfluss auf die Zufriedenheit der Stadtbewohner haben] === [%2] viele – überraschend finden __(Präteritum)__, – dass – Bürger – Leipzig – ihre Stadt – am zufriedensten sein __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Viele fanden überraschend, dass die Bürger von Leipzig mit ihrer Stadt am zufriedensten sind. ] === [%3] die Leipziger – zahlreiche Grünflächen, herausragende Kinder- und Seniorenfreundlichkeit und gute Infrastruk-tur – vor allem – schätzen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Leipziger schätzen vor allem die zahlreichen Grünflächen, die herausragende Kinder- und Seniorenfreundlichkeit und die gute Infrastruktur.] === [%4] Köln – Platz zwei – kommen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Köln kommt auf Platz zwei.] === [%5] die Kölner – „die kölsche Geselligkeit“, – das heißt die Atmosphäre – Cafés und Restaurants – mögen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Kölner mögen„die kölsche Geselligkeit“, das heißt die Atmosphäre in den Cafés und Restaurants. ] === [%6] München, drittbeliebteste Stadt, – andere Faktoren – Vordergrund – stehen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_In München, der drittbeliebtesten Stadt, stehen andere Faktoren im Vordergrund.] === [%7] die bayerische Landeshauptstadt – ihre Parks und eine hohe Sicherheit – glänzen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die bayerische Landeshauptstadt glänzt mit ihren Parks und der hohen Sicherheit.] === [.cloze:bitmark--&imageWithAudio] [%A19a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_41_-_4.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/img_8408-b_cherei.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_41-neu.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_42-neu.png] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/04_erkundungen_b2_3a.mp3] ||image description: Wenn Sie sich selbst ein Bild von der Arbeit der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR machen wollen, empfehlen wir Ihnen den Film: „Das Leben der anderen“. could not find the first img|| [%A19a] [!Kennen Sie Leipzig? Sie sind mit einer Reisegruppe in Leipzig und machen eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Der Stadtführer gibt auf der Busreise einige Informationen über Leipzig und stellt einige Sehenswürdigkeiten vor. Hören Sie die folgenden Texte und ergänzen Sie die fehlenden Angaben.] 1. Die **Stadt Leipzig** befindet sich im Bundesland [_Sachsen]. Sie hat mehr als [_550 000] Einwohner. Das Stadtrecht wurde Leipzig im Jahr [_1165] verliehen. Leipzig hat eine lange Tradition als [_Messestandort]. Die Leipziger Universität wurde [_1409] gegründet. 2. Das **Völkerschlachtdenkmal** ist eines der Wahrzeichen Leipzigs und das größte Denkmal Europas. Es erinnert an die [_Völkerschlacht], die vom 16. bis 19. Oktober 1813 vor den Toren der Stadt stattfand. Sie führte im Rahmen der Befreiungskriege zu einer Niederlage Napoleons gegen die Truppen der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden. Der Grundstein für das Denkmal wurde am 18. Oktober 1898 gelegt. [_1913] wurde es eingeweiht. Das Denkmal ist [_91] Meter hoch und steht direkt auf dem Brennpunkt des Kampfgeschehens. Von unten bis zur Aussichtsplattform auf der Spitze muss man 500 Stufen nach oben gehen. Von dort aus hat man einen sehr schönen [_Überblick] über Leipzig. 3. Die **Deutsche Nationalbibliothek** wurde 1912 unter dem Namen Deutsche Bücherei gegründet und diente bis zur deutschen Teilung als [_einzige] Sammelstätte für die gesamte deutschsprachige Literatur ab 1913. Seit Dezember 2010 ist auch das Deutsche Musikarchiv am [_Standort] Leipzig angesiedelt. Mit der 1946 gegründeten Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main gehören diese [_drei Einrichtungen] zur 2006 neu benannten Gesamtinstitution: Deutsche Nationalbibliothek. Alle Standorte erfüllen heute gemeinsam die gesetzlich festgelegten Aufgaben zum Sammeln, [_Erschließen] und bibliografischen Verzeichnen der deutschen und deutschsprachigen Literatur und Musik. Der [_Gesamtbestand] der Deutschen Nationalbibliothek umfasst im Moment über 29,7 Millionen Medieneinheiten und täglich kommen Tausende neue Bücher, Zeitschriften oder CDs dazu. Im Mai 2011 wurde der neue Erweiterungsbau eröffnet. Er bietet [_zusätzlichen Platz] für die Bestände der Bibliothek und einen Lesesaal. 4. Hier in der Innenstadt von Leipzig steht die weltberühmte **Thomaskirche**. Sie war die Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, der hier von [_1723] bis [_zu seinem Tode 1750] als Thomaskantor arbeitete. Ursprünglich war die Thomaskirche eine alte Marktkirche, die zwischen 1212 und 1222 umgebaut wurde. Im gleichen Jahr, also 1212, wurde auch der älteste Knabenchor Deutschlands, der Thomanerchor, gegründet, der noch heute regelmäßig in der Thomaskirche auftritt. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im spätgotischen Stil umgebaut. [_Zu Pfingsten 1539] predigte hier der Reformator Martin Luther. 5. Und hier sehen Sie ein Denkmal, das ganz stark mit der neuen Geschichte Leipzigs zu tun hat: das **Museum in der „Runden Ecke“**. Wie Sie vielleicht schon wissen, haben die Bürger von Leipzig und ihre Montagsdemonstrationen im Jahr 1989 maßgeblich zur [_Wiedervereinigung Deutschlands] beigetragen. Im gleichen Jahr entstand auch das Bürgerkomitee Leipzig, das sich bis heute den Forderungen nach Freiheit und Demokratie verpflichtet fühlt. Im August 1990 [_eröffnete] der Verein in der „Runden Ecke“ die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“. In diesem Gebäude hatte die Leipziger Bezirksverwaltung für [_Staatssicherheit] 40 Jahre lang ihren Sitz. In den ehemaligen Büros der Stasi-Offiziere können sich nun Besucher über Funktion, [_Arbeitsweisen und Geschichte] der Stasi informieren. Das Bürgerkomitee hat versucht, das authentische Umfeld weitgehend zu erhalten, um die Gäste etwas von der Arbeitsatmosphäre erahnen zu lassen, die bis 1989 in der „Runden Ecke“ herrschte. [.true-false&article:bitmark--] [%A19b] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/04_erkundungen_b2_3a.mp3] ||cut out audio, there cannot be 2 resources|| [!Kennen Sie Leipzig? Haben Sie die folgenden Aussagen gehört oder gelesen? Kreuzen Sie an.] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === [+1. Bücher und der Buchhandel spielen in Leipzig schon seit Langem eine große Rolle. ] === [-2. Leipzig ist die einzige Stadt in Deutschland, die die gesamte deutsche und deutschsprachige Literatur sammelt und katalogisiert. ] === [+3. In der Deutschen Nationalbibliothek wurde mehr Platz benötigt. 2011 wurde ein Erweiterungsbau eröffnet.] === [+4. Neben der Universität hat Leipzig auch eine Handels- und eine Musikhochschule. ] === [-5. An dieser Musikhochschule studierte und komponierte unter anderem der Komponist Johann Sebastian Bach.] === [+6. Im 1212 gegründeten Thomanerchor singen nur Jungen. ] === [-7. Das Völkerschlachtdenkmal erinnert an den Sieg Napoleons und seiner Truppen im Jahr 1913. ] === [+8. Das Gebäude des Museums in der „Runden Ecke“ war in der DDR die Bezirksverwaltung der Staatssicherheit.] === [-9. Damit sich die Besucher über die Arbeitsweise der Stasi-Offiziere und das Geschehen von damals informieren können, wurde das Gebäude umgebaut.] === ||article-attachment and audio go together?|| [&article: 1. Die Stadt Leipzig befindet sich im Bundesland Sachsen. Sie hat mehr als 550 000 Einwohner. Das Stadtrecht wurde Leipzig im Jahr 1165 verliehen. Leipzig hat eine lange Tradition als Messestandort. Die Leipziger Universität wurde 1409 gegründet. 2. Das Völkerschlachtdenkmal ist eines der Wahrzeichen Leipzigs und das größte Denkmal Europas. Es erinnert an die Völkerschlacht, die vom 16. bis 19. Oktober 1813 vor den Toren der Stadt stattfand. Sie führte im Rahmen der Befreiungskriege zu einer Niederlage Napoleons gegen die Truppen der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden. Der Grund- stein für das Denkmal wurde am 18. Oktober 1898 gelegt. 1913 wurde es eingeweiht. Das Denkmal ist 91 Meter hoch und steht direkt auf dem Brennpunkt des Kampfgeschehens. Von unten bis zur Aussichtsplattform auf der Spitze muss man 500 Stufen nach oben gehen. Von dort aus hat man einen sehr schönen Überblick über Leipzig. 3. Die Deutsche Nationalbibliothek wurde 1912 unter dem Namen Deutsche Bücherei gegründet und diente bis zur deutschen Teilung als einzige Sammelstätte für die gesamte deutschsprachige Literatur ab 1913. Seit Dezember 2010 ist auch das Deutsche Musikarchiv am Standort Leipzig angesiedelt. Mit der 1946 gegründeten Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main gehören diese drei Einrichtungen zur 2006 neu benannten Gesamtinstitution: Deutsche Nationalbibliothek. Alle Standorte erfüllen heute gemeinsam die gesetzlich festgelegten Aufgaben zum Sammeln, Erschließen und bibliografischen Verzeichnen der deutschen und deutschsprachigen Literatur und Musik. Der Gesamtbestand der Deutschen Nationalbibliothek umfasst im Moment über 29,7 Millionen Medieneinheiten und täglich kommen Tausende neue Bücher, Zeitschriften oder CDs dazu. Im Mai 2011 wurde der neue Erweiterungsbau eröffnet. Er bietet zusätzlichen Platz für die Bestände der Bibliothek und einen Lesesaal. 4. Hier in der Innenstadt von Leipzig steht die weltberühmte Thomaskirche. Sie war die Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, der hier von 1723 bis zu seinem Tode 1750 als Thomaskantor arbeitete. Ursprünglich war die Thomaskirche eine alte Marktkirche, die zwischen 1212 und 1222 umgebaut wurde. Im gleichen Jahr, also 1212, wurde auch der älteste Knabenchor Deutschlands, der Thomanerchor, gegründet, der noch heute regelmäßig in der Thomaskirche auftritt. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im spätgotischen Stil umgebaut. Zu Pfingsten 1539 predigte hier der Reformator Martin Luther. 5. Und hier sehen Sie ein Denkmal, das ganz stark mit der neuen Geschichte Leipzigs zu tun hat: das Museum in der „Runden Ecke“. Wie Sie vielleicht schon wissen, haben die Bürger von Leipzig und ihre Montagsdemonstrationen im Jahr 1989 maßgeblich zur Wiedervereinigung Deutschlands beigetragen. Im gleichen Jahr entstand auch das Bürgerkomitee Leipzig, das sich bis heute den Forderungen nach Freiheit und Demokratie verpflichtet fühlt. Im August 1990 eröffnete der Verein in der „Runden Ecke“ die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“. In diesem Gebäude hatte die Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit 40 Jahre lang ihren Sitz. In den ehemaligen Büros der Stasi-Offiziere können sich nun Besucher über Funktion, Arbeitsweisen und Geschichte der Stasi informieren. Das Bürgerkomitee hat versucht, das authentische Umfeld weitgehend zu erhalten, um die Gäste etwas von der Arbeitsatmosphäre erahnen zu lassen, die bis 1989 in der „Runden Ecke“ herrschte.] [.cloze-instruction-grouped] [%A19c] [!Kennen Sie Leipzig? Ergänzen Sie die Verben im Passiv Präteritum.] 1. Leipzig [_wurde] 1165 das Stadtrecht [_verliehen][!verleihen]. 2. Die Universität [_wurde] im Jahre 1409 als „Alma Mater Lipsiensis“ [_gegründet][!gründen]. 3. Der Grundstein für das Völkerschlachtdenkmal [_wurde] am 18. Oktober 1898 [_gelegt][!legen]. 4. Das Völkerschlachtdenkmal [_wurde] 1913 [_eingeweiht][!einweihen]. 5. Ursprünglich war die Thomaskirche eine alte Marktkirche, die zwischen 1212 und 1222 [_umgebaut wurde][!umbauen]. 6. Im gleichen Jahr, also 1212, [_wurde] auch der Thomanerchor [_gegründet][!gründen]. [.internal-link] [!Zusatzübungen zum Passiv ➔ Teil C][►kapitel2c] [.cloze] [%A20] [!Was ist in Ihrem Wohnort vorhanden? Hier finden Sie einige Anhaltspunkte zur Auswahl. Ergänzen Sie die richtigen Artikel und berichten Sie dann mündlich.] [_das] Museum [_die] Moschee [_das] Schloss [_der] Fluss [_das] Denkmal [_die] Stadtmauer [_das] Fußballstadion [_die] Schule [_die] Universität [_die] Bibliothek [_der] Marktplatz [_der] Hafen [_die] Kirche [_der] Stadtpark [_das] Bürogebäude [_der] Bahnhof [_der] historische Stadtkern [_die] Kunstgalerie [_das] Krankenhaus [_die] Fußgängerzone [.chapter] [###Reisen] [@leave.context:travel] [@leave.subject:Reisen] [.assignment] [%A21] [!Klassenspaziergang Wählen Sie drei Fragen aus und befragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer. Berichten Sie dann im Plenum über die gesammelten Informationen.] 1. Wie oft verreisen Sie im Jahr geschäftlich und/oder privat? 2. Wo haben Sie Ihren letzten Urlaub verbracht? 3. Was ist Ihr Traum-Urlaubsziel? 4. Informieren Sie sich vor einer privaten Reise über das Reiseziel? Wenn ja, wie? 5. Mögen Sie Flughäfen? Fliegen Sie gern? 6. Was halten Sie von Kreuzfahrten? 7. Welche Reisen liegen im Moment in Ihrem Heimatland im Trend? 8. In welche Stadt würden Sie gern einmal reisen? 9. Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihr Urlaubsziel? [.cloze] [%A22a] [!Reisetrends Lesen Sie die folgenden Textabschnitte (1, 2, 3, 4, 5, 6) und suchen Sie die passenden Ergänzungen (A, B, C, D, E).] 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. [_B] 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. [_E] 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. [_A] 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. [_C] 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). [_B] |info A. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. |info B. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. |info C. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. |info D. Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen. |info: E. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. [@reference: Urlaubs-Trends: So reist der Weltbürger. Handelsblatt Online, 29.4.2014 In: https://www.handelsblatt.com/panorama/ © Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten.] [.essay:bitmark++&article] [%A22b] [!Reisetrends Fassen Sie den Inhalt des Textes mündlich oder schriftlich zusammen.] |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/urlaub.jpg| Gehen Sie dabei auf die folgenden Punkte ein: • Urlaubsbudgets • Reiseziele • Reisetrends • Reiseinformationen • Hotelservice [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.interview:bitmark--&article] [%A23a] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Was bedeuten die folgenden Ausdrücke? Erklären Sie sie mit anderen Worten.] === 1. Dafür wird auch wieder **tief in die Tasche** gegriffen.[@shortAnswer] == [$viel Geld ausgeben] === 2. **die Katze im Sack kaufen**[@shortAnswer] == [$sich vorher nicht informieren/et- was ungeprüft kaufen/buchen] === [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.match-solution-grouped&article] [%A23b] ||img not found|| [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Was kann man miteinander kombinieren? Ordnen Sie die passenden Verben zu. Arbeiten Sie zu zweit.] === [%1]die Koffer == [%c]packen[@example] === [%2]in den Urlaub == [%h]fahren === [%3]Geld == [%i]ausgeben === [%4]über dem europäischen Durchschnitt == [%j]liegen === [%5]mehr Inlandsreisen == [%a]planen === [%6]das angenehme Wetter == [%k]genießen -- [%l]nutzen === [%7]den Strandurlaub == [%d]bevorzugen === [%8]böse Überraschungen == [%e]erleben === [%9]mobile Angebote == [%l]nutzen === [%10]sich über verschiede Angebote == [%b]informieren === [%11]auf Serviceleistungen == [%g]achten === [%12]auf die Hotelbar Wert == [%f]legen === [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.cloze:bitmark--&article] [%A23c] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Reisen. Ergänzen Sie die Verben: __reisen, bereisen, herumreisen, verreisen__.] 1. einen Kontinent [_bereisen] 2. in fremde Länder [_reisen] 3. in der Urlaubszeit [_verreisen] 4. in einem fremden Land [_herumreisen] [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.interview:bitmark--&article] [%A23d] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die angegebene Zeitform, eventuell fehlende Präpositionen und den richtigen Kasus.] === ◇ viele Reisende – die Sehenswürdigkeiten – die Metropolen – besuchen __(Präsens)__[@shortAnswer] [@example:Viele Reisende besuchen die Sehenswürdigkeiten in den Metropolen.] === [%1]insgesamt – die Anzahl der Städtereisen – die vergangenen fünf Jahre – stark zunehmen __(Perfekt)__[@shortAnswer] [_Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen.] === [%2]bei den Kreuzfahrten – das Wachstum – vergangenes Jahr – zweistelliger Bereich – liegen __(Präteritum)__[@shortAnswer] [_Bei den Kreuzfahrten lag das Wachstum im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich.] === [%3]viele Befragte – es – die Ferne – ziehen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Viele Befragte zieht es in die Ferne.] === [%4]fast alle Urlauber – vor der Reise – mittels verschiedenster Kanäle – das anvisierte Ziel – sich informieren __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Fast alle Urlauber informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel.] === [%5]die Deutschen – Recherche – immer häufiger – mobile Angebote – nutzen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Deutschen nutzen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote.] === [%6]die Umfrage – die meisten Urlauber – kostenloses WLAN – vor Ort – am wichtigsten sein __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Laut Umfrage ist für die meisten Urlauber kostenloses WLAN vor Ort am wichtigsten.] === [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.assignment:bitmark++] [%A24] [!Ratschläge zum Thema __Reisen__] 1. Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin weiß nicht, wohin er/sie dieses Jahr in den Urlaub fahren soll. Versuchen Sie in einem Gespräch seine/ihre Vorlieben bzw. Abneigungen herauszufinden und geben Sie ihm/ihr Ratschläge. 2. Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin ist der Meinung, dass Urlaub zu Hause am schönsten ist. Erzählen Sie ihm/ihr etwas über die Vorteile eines Auslandsurlaubs und versuchen Sie ihn/sie davon zu überzeugen, nächstes Jahr auch ins Ausland zu fahren. 3. Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin hat große Angst vorm Fliegen und kann deshalb keine fernen Länder besuchen. Geben Sie ihm/ ihr Ratschläge, was er/sie gegen die Flugangst tun kann. 4. Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin versteht nicht, dass Menschen Urlaub auf dem Campingplatz machen. Berichten Sie über Urlaub auf dem Campingplatz und versuchen Sie, Ihren Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin von dieser Art des Urlaubs zu überzeugen. |remark:Empfehlungen geben • Du solltest .../Sie sollten ... • Ich an deiner/Ihrer Stelle würde ... • ... kann ich sehr empfehlen. • Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit ... in ... • Ich rate dir/Ihnen ... • Es wäre gut ... [.essay:bitmark++] [%A25a] [!Reiseziele Beschreiben Sie die folgende Statistik mithilfe der angegebenen Redemittel.] |remark Eine Statistik beschreiben • Die Statistik zeigt ... • Aus der Umfrage geht hervor, dass ... • ... Prozent der Deutschen reisten/fuhren ... • Das beliebteste/Ein weiteres beliebtes Reiseziel war/ist ... • An der Spitze/Auf Platz ... liegt ... ||das Bild mit der Statistik fehlt|| [.cloze:bitmark--] [%A25b] [!Reiseziele Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und die Artikel, falls erforderlich.] **Wohin fahren Sie in Ihrem nächsten Urlaub?** [_in die][@example] Schweiz [_an die] Mittelmeerküste [_in die] Niederlande [_nach] Schweden [_auf die] Insel Hiddensee [_in eine] einsame Hütte [_an den] Nordpol [_nach] Peking [_nach] Sibirien **Wo wollen Sie Ihren nächsten Urlaub verbringen?** [_in der][@example] Schweiz [_an der] Mittelmeerküste [_in den] Niederlande [_in] Schweden [_auf der] Insel Hiddensee [_in einer] einsame Hütte [_am] Nordpol [_in] Peking [_in] Sibirien ||match matrix update?|| [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Richtungsangaben ➔ Teil C][►kapitel2c] [.assignment:bitmark++] [%A26 – Mündlicher Ausdruck] [!Präsentation] Sie sind zu einer Konferenz zum Thema __Reisen erweitert den Blick__ eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Sie in einem kleineren Rahmen Ihr Heimatland, eine bestimmte Gegend in Ihrem Heimatland oder eine Stadt vorstellen. Halten Sie eine kurze Präsentation. Beschreiben Sie das gewählte Reiseziel und gehen Sie auf Besonderheiten ein. Geben Sie auch Empfehlungen für potenzielle Reisende. Nutzen Sie für Ihre Präsentation ausgewählte Redemittel aus der folgenden Übersicht. |remark:Präsentation **Die Präsentation einleiten und strukturieren** • Ich würde Ihnen gerne ... vorstellen. • Beginnen möchte ich mit ... • Danach beschreibe ich .../erzähle ich etwas über ... • Zum Schluss werde ich noch kurz auf ... eingehen. **Allgemeines über das Reiseziel berichten** • ... liegt in ... • Das Klima/Das Wetter ist ... • ... hat viele .../verfügt über ... • In ... kann man ... erleben/genießen/bewundern/erkunden ... • Hier folgt ein kurzer Ausflug/Rückblick in die Geschichte: ... **Besonderheiten hervorheben** • Als Besonderheit gilt ... • Etwas ganz Besonderes ist ... • ... ist einzigartig. **Über Erfahrungen berichten/Empfehlungen geben** • Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ... • Viele Besucher zieht es ... • ... ist sehr beliebt bei ... • Ich empfehle jedem Besucher, ... • Ich war schon in ... und kann ... wärmstens empfehlen. [.chapter] [###Ärger im Urlaub] [@leave.context:travel] [@leave.subject:Ärger im Urlaub] [.interview&image] [%A27a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/044-1b-2.png] [!Müll und andere Katastrophen Was muss passieren, damit der Urlaub zu einer großen Enttäuschung wird? Erarbeiten Sie in Gruppen fünf Beispiele und stellen Sie diese anschließend im Plenum vor.] === Beispiel 1 [@shortAnswer] === Beispiel 2 [@shortAnswer] === Beispiel 3 [@shortAnswer] === Beispiel 4 [@shortAnswer] === Beispiel 5 [@shortAnswer] === [.interview:bitmark--] [%A27b – Interview] [!Müll und andere Katastrophen Ärger im Urlaub. Fragen Sie drei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und berichten Sie.] 1. Haben Sie sich im Urlaub schon mal über das Hotel, die Bedingungen am Urlaubsort, die Bedienung im Restaurant, das Essen o. Ä. geärgert? 2. Haben Sie sich nach dem Urlaub darüber beschwert? Wenn ja, auf welche Weise? === **Gesprächspartnerin/Gesprächspartner?** [!wer?][@shortAnswer] === [!Geärgert? Worüber?][@shortAnswer] === [!Beschwert? Wie?][@shortAnswer] === **Gesprächspartnerin/Gesprächspartner?** [!wer?][@shortAnswer] === [!Geärgert? Worüber?][@shortAnswer] === [!Beschwert? Wie?][@shortAnswer] === **Gesprächspartnerin/Gesprächspartner?** [!wer?][@shortAnswer] === [!Geärgert? Worüber?][@shortAnswer] === [!Beschwert? Wie?][@shortAnswer] === [.cloze-instruction-grouped] [%A28] [!Der Urlaub von Marie Marie hatte einen schrecklichen Urlaub. In einer E-Mail an Paul hat sie ihre Erlebnisse beschrieben. Ergänzen Sie die fehlenden Verben. Achten Sie dabei besonders auf die richtige Zeitform.] Lieber Paul, ich bin aus dem Urlaub zurück und schon wieder urlaubsreif! Die Reise war so katastrophal, dass ich dir gleich darüber [_berichten][!berichten][@example] möchte. Ich hoffe, du [_hast][!haben][%1] Verständnis für diese Art der Bewältigung meines Ärgers. Die ganze Reise [_ging][!losgehen][%2] schon mal mit einer vierstündigen Verspätung des Fluges [_los][%2]. Am Urlaubsort musste ich noch ungefähr eine Stunde auf ein Taxi [_warten][!warten][%3] und [_kam][!ankommen][%4] dann ziemlich müde im Hotel [_an][%4]. Wie du weißt, hatte ich ein 5-Sterne-Hotel mit Halbpension [_gebucht][!buchen][%5]. Das Hotel sollte nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt sein und direkt am Strand [_liegen][!liegen][%6]. Auf der Website des Reiseveranstalters waren ein großer Pool, ein Tennisplatz und ein sehr gemütlich wirkendes Hotelrestaurant zu sehen. Wir haben es uns zusammen [_angesehen][!ansehen][%7], erinnerst du dich noch daran? Du kannst dir nicht [_vorstellen][!vorstellen][%8], wie unsere Unterkunft in Wirklichkeit [_aussah][!aussehen][%9]! Das Zimmer war so klein wie eine Besenkammer und die Wände vermutlich seit 20 Jahren nicht [_gestrichen][!streichen][%10] worden. Der Kühlschrank war kaputt und im Bad [_gab][!geben][%11] es zum Zähneputzen und Duschen nur kaltes Wasser. Ich hasse kaltes Wasser! Im hoteleigenen Swimmingpool [_reparierte][!reparieren][%12] jemand die Fliesen, er war also leer. Wer baden wollte, [_musste][!müssen][%13] an den Strand gehen, aber der war total überfüllt. Natürlich wollten alle anderen Leute auch die Sonne und das Meer [_genießen][!genießen][%14]. Der Abstand zwischen den Personen [_betrug][!betragen][%15] vielleicht 30 Zentimeter und ich habe mich irgendwie dazwischengedrängelt. Abends kam dann die nächste Überraschung. Um einen Platz im Restaurant zu bekommen, [_stand][!stehen][%16] ich fast eine Stunde in einer Warteschlange. Dabei ist mir meist der Appetit vergangen. Als ich mich nach dem Tennisplatz [_erkundigte][!erkundigen][%17], stellte sich heraus, dass der zum Nachbarhotel [_gehörte][!gehören][%18] und man ihn nur gegen eine sehr hohe Gebühr [_benutzen][!benutzen][%19] durfte. Das ist doch unglaublich, oder? Das fünf Kilometer entfernt liegende historische Stadtzentrum habe ich nicht [_besichtigt][!besichtigen][%20]. Es [_fuhren][!fahren][%21] keine Busse und ich hatte keine Lust, zu laufen oder ein Taxi zu nehmen. Ich bin froh, dass ich wieder zu Hause bin. Jetzt [_erhole][!erholen][%22] ich mich erst einmal und dann [_verfasse][!verfassen][%23] ich eine Beschwerdemail an den Reiseveranstalter und die Fluggesellschaft. Melde dich mal wieder. Mit lieben Grüßen Marie [.essay:bitmark++&article] [%A29] [!Eine Beschwerdemail Lesen Sie die E-Mail von Marie an Paul. Ihnen ist im Urlaub etwas Ähnliches passiert. Schreiben Sie eine E-Mail an den Reiseveranstalter INTERREISE und berichten Sie über die Probleme, die Sie im Urlaub hatten, bzw. die Mängel, die im Hotel aufgetreten sind. Fordern Sie einen Teil Ihres Geldes zurück.] |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/beschweren.png| [&article: Lieber Paul, ich bin aus dem Urlaub zurück und schon wieder urlaubsreif! Die Reise war so katastrophal, dass ich dir gleich darüber berichten möchte. Ich hoffe, du hast Verständnis für diese Art der Bewältigung meines Ärgers. Die ganze Reise ging schon mal mit einer vierstündigen Verspätung des Fluges los. Am Urlaubsort musste ich noch ungefähr eine Stunde auf ein Taxi warten und kam dann ziemlich müde im Hotel an. Wie du weißt, hatte ich ein 5-Sterne-Hotel mit Halbpension gebucht. Das Hotel sollte nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt sein und direkt am Strand liegen. Auf der Website des Reiseveranstalters waren ein großer Pool, ein Tennisplatz und ein sehr gemütlich wirkendes Hotelrestaurant zu sehen. Wir haben es uns zusammen angesehen, erinnerst du dich noch daran? Du kannst dir nicht vorstellen, wie unsere Unterkunft in Wirklichkeit aussah Das Zimmer war so klein wie eine Besenkammer und die Wände vermutlich seit 20 Jahren nicht gestrichen worden. Der Kühlschrank war kaputt und im Bad gab es zum Zähneputzen und Duschen nur kaltes Wasser. Ich hasse kaltes Wasser! Im hoteleigenen Swimmingpool reparierte jemand die Fliesen, er war also leer. Wer baden wollte, musste an den Strand gehen, aber der war total überfüllt. Natürlich wollten alle anderen Leute auch die Sonne und das Meer genießen. Der Abstand zwischen den Personen betrug vielleicht 30 Zentimeter und ich habe mich irgendwie dazwischengedrängelt. Abends kam dann die nächste Überraschung. Um einen Platz im Restaurant zu bekommen, stand ich fast eine Stunde in einer Warteschlange. Dabei ist mir meist der Appetit vergangen. Als ich mich nach dem Tennisplatz erkundigte, stellte sich heraus, dass der zum Nachbarhotel gehörte und man ihn nur gegen eine sehr hohe Gebühr benutzen durfte. Das ist doch unglaublich, oder? Das fünf Kilometer entfernt liegende historische Stadtzentrum habe ich nicht besichtigt. Es fuhren keine Busse und ich hatte keine Lust, zu laufen oder ein Taxi zu nehmen. Ich bin froh, dass ich wieder zu Hause bin. Jetzt erhole ich mich erst einmal und dann verfasse ich eine Beschwerdemail an den Reiseveranstalter und die Fluggesellschaft. Melde dich mal wieder. Mit lieben Grüßen Marie |remark:Sich beschweren • Ich möchte mich/Wir möchten uns beschweren über ... • Wir waren nicht in vollem Maße zufrieden/sehr unzufrieden mit ... • Von/Vom ... waren wir ziemlich enttäuscht./... hat uns enttäuscht. • Von/Vom ... hätten wir etwas anderes/mehr erwartet. • ... entsprach nicht meinen/unseren Erwartungen. • ... mir/uns ... Prozent des gezahlten Betrages zu erstatten/zurückzuzahlen. |info:Anrede und Gruß in formellen E-Mails: Anrede: __Sehr geehrte Damen und Herren, __ Gruß: __Mit freundlichen Grüßen__ ] [.assignment:bitmark++] [%A30] [!Nichts als Ärger Spielen Sie Dialoge. Sie beschweren sich, Ihr Ansprechpartner bemüht sich um eine Lösung.] **Auf dem Flughafen** (Tourist – Flughafenangestellter) • Ihr Gepäck ist nicht angekommen. • Sie können Ihren Koffer nicht finden. Ein anderer Reisender hat vermutlich Ihren Koffer mitgenommen, denn auf dem Band bleibt ein ähnlicher Koffer zurück. **Auf der Polizei** (Tourist – Polizeibeamter) • Bei der Stadtbesichtigung wurde Ihr Portemonnaie gestohlen. • Sie haben Ihren Ausweis verloren. **Im Restaurant** (Tourist – Kellner) • Die Vorspeise und das Hauptgericht sind kalt. • Der Kellner hat die Getränke doppelt berechnet. **Im Hotel** (Tourist – Rezeptionistin) • Ihr Zimmer liegt zur Straße. Sie können nachts nicht schlafen. • Im Zimmer ist kein Fernseher, obwohl es im Katalog angegeben war. [.cloze:bitmark++] [%A31a] [!Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über Fluggastrechte. Welche Sätze passen in die Lücken 1 bis 8? Zwei Sätze passen nicht. Arbeiten Sie zu zweit. Vergleichen Sie danach Ihre Lösungen mit anderen Kursteilnehmern.] **Ärger beim Fliegen** Über vier Milliarden Menschen sind jährlich mit dem Flugzeug unterwegs, Tendenz steigend. In Deutschland gilt das Flugzeug bei Urlaubsreisen als das beliebteste Verkehrsmittel, das sicherste ist es sowieso. Doch gerade zur Urlaubszeit steigt das Verkehrsaufkommen an den Flughäfen. [_g][@example] Für Urlaubsreisende ist dies besonders ärgerlich, denn lange Wartezeiten bedeuten gleichzeitig verlorene Urlaubszeit. [_b][%1] Gegen Stress und Ärger auf dem Flughafen helfen dann nur noch eine gewisse Gelassenheit und das Wissen über die Rechte von Fluggästen.[_c][%2] In dieser EU-Verordnung wird beschrieben, welche Ausgleichs- und Versorgungsleistungen Passagieren bei großen Verspätungen, bei Nichtbeförderungen, Überbuchungen und Annullierungen von Flügen zustehen. [_e][%3] Die Betreuungsleistung beinhaltet zum Beispiel die Versorgung mit Essen und Getränken oder eine Hotelübernachtung einschließlich Transfer vom und zum Flughafen. Einen finanziellen Ausgleich erhalten Passagiere bei Verspätungen von über drei Stunden am Zielort. [_a][%4] Bei Flugstrecken bis zu 1500 km besteht ein Anspruch auf 250 Euro, bei einer Distanz von 1500 bis 3500 km bekommt der Fluggast 400 Euro, bei über 3500 km sind es 600 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Linienflug, Charterflug oder einen Flug innerhalb einer Pauschalreise (Flug und Hotel) handelt. Der Anspruch auf Ausgleichszahlung gilt für alle Flüge, die innerhalb der EU starten oder von einer europäischen Fluggesellschaft durchgeführt werden. Und hier wird es auch schon schwierig: [_k][%5] Bucht man die gleiche Reise mit einer türkischen Fluggesellschaft, fällt nur der Flug von Frankfurt unter diese Regelung. [_i][%6] Wer zum Beispiel nach einer Verspätung oder einem Flugausfall sein Reiserecht bei einer europäischen Fluggesellschaft geltend machen möchte, kann auf Schwierigkeiten stoßen. [_j][%7] Einige Fluggesellschaften haben ihre Kontaktdaten für den Reklamationsfall auf ihren Websites so gut versteckt, dass man sie nur mit Mühe findet. Hat man sie nach langem Suchen entdeckt, ist der Kundenservice per Telefon nicht erreichbar oder die E-Mails werden nicht beantwortet.[_d][%8] Sie schieben die Verspätung gern auf außergewöhnliche Umstände wie Streiks oder das Wetter. So kann es sein, dass man sich nicht nur über die Verspätung, sondern auch noch über das Verhalten der Fluggesellschaft im Reklamationsfall ärgert. |remark a. Die Höhe der Zahlung hängt von der Flugdistanz ab. b. Viele Passagiere sind demzufolge schon vor dem Abflug genervt. c. Die Fluggastrechte für die Europäische Union sind in der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 geregelt. d. Nicht selten verschweigen die Airlines den wahren Verspätungsgrund. e. Zunächst haben die Passagiere Anspruch auf Betreuung und Unterstützung am Flughafen. f. Die Rechte von Fluggästen spielen keine Rolle. g. Es kommt gehäuft zu Verspätungen oder Flugausfällen. h. Die Urlaubsfreude ist groß. i. Aber recht haben bedeutet nicht immer recht be- kommen. j. Die erste Hürde ist der Ansprechpartner. k. Bei einem Hin- und Rückflug Frankfurt–Istanbul mit einer deutschen Fluggesellschaft gilt die EU-Verordnung im Verspätungsfall für beide Flüge. ||noch zu ergänzen|| [.multiple-choice&article:bitmark++] [%A31b] [!Fluggastrechte Lesen Sie den nachstehenden Text. Kreuzen Sie die richtige Lösung an.] === [!1. Die Verordnung (EG) Nr. 261/2004] [-a) regelt die Rechte von europäischen Fluggästen.] [+b) beschreibt die Leistungen, die Fluggästen z. B. im Verspätungsfall zustehen.] [-c) sichert Fluggästen ein Recht auf Versorgung] [-d) auf dem Flughafen zu.] === [!2. Die Verordnung gilt] [-a) für alle Flüge, die in Europa starten oder landen.] [-b) nur für Flüge von europäischen Fluggesellschaften.] [+c) für alle Flüge, die in Europa starten, und alle Flüge von europäischen Fluggesellschaften.] === [!3. Im Verspätungsfall ist die Höhe der Ausgleichszahlung abhängig von] [-a) der Verspätungszeit beim Start.] [-b) der Verspätungszeit am Zielort.] [+c) der Flugdistanz.] === [!4. Fluggesellschaften] [-a) reagieren auf Reklamationen in jedem Fall.] [+b) brauchen unter bestimmten Umständen nichts zu zahlen.] [-c) müssen bei allen Verspätungen über drei Stunden einen Ausgleich zahlen.] === [&article: **Ärger beim Fliegen** Über vier Milliarden Menschen sind jährlich mit dem Flugzeug unterwegs, Tendenz steigend. In Deutschland gilt das Flugzeug bei Urlaubsreisen als das beliebteste Verkehrsmittel, das sicherste ist es sowieso. Doch gerade zur Urlaubszeit steigt das Verkehrsaufkommen an den Flughäfen. Es kommt gehäuft zu Verspätungen oder Flugausfällen. Für Urlaubsreisende ist dies besonders ärgerlich, denn lange Wartezeiten bedeuten gleichzeitig verlorene Urlaubszeit Viele Passagiere sind demzufolge schon vor dem Abflug genervt. Gegen Stress und Ärger auf dem Flughafen helfen dann nur noch eine gewisse Gelassenheit und das Wissen über die Rechte von Fluggästen. Die Fluggastrechte für die Europäische Union sind in der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 geregelt. In dieser EU-Verordnung wird beschrieben, welche Ausgleichs- und Versorgungsleistungen Passagieren bei großen Verspätungen, bei Nichtbeförderungen, Überbuchungen und Annullierungen von Flügen zustehen. Zunächst haben die Passagiere Anspruch auf Betreuung und Unterstützung am Flughafen. Die Betreuungsleistung beinhaltet zum Beispiel die Versorgung mit Essen und Getränken oder eine Hotelübernachtung einschließlich Transfer vom und zum Flughafen. Einen finanziellen Ausgleich erhalten Passagiere bei Verspätungen von über drei Stunden am Zielort. Die Höhe der Zahlung hängt von der Flugdistanz ab. Bei Flugstrecken bis zu 1 500 km besteht ein Anspruch auf 250 Euro, bei einer Distanz von 1 500 bis 3 500 km bekommt der Fluggast 400 Euro, bei über 3 500 km sind es 600 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Linienflug, Charterflug oder einen Flug innerhalb einer Pauschalreise (Flug und Hotel) handelt. Der Anspruch auf Ausgleichszahlung gilt für alle Flüge, die innerhalb der EU starten oder von einer europäischen Fluggesellschaft durchgeführt werden. Und hier wird es auch schon schwierig: Bei einem Hin- und Rückflug Frankfurt–Istanbul mit einer deutschen Fluggesellschaft gilt die EU-Verordnung im Verspätungsfall für beide Flüge. Bucht man die gleiche Reise mit einer türkischen Fluggesellschaft, fällt nur der Flug von Frankfurt unter diese Regelung. Aber recht haben bedeutet nicht immer recht bekommen. Wer zum Beispiel nach einer Verspätung oder einem Flugausfall sein Reiserecht bei einer europäischen Fluggesellschaft geltend machen möchte, kann auf Schwierigkeiten stoßen. Die erste Hürde ist der Ansprechpartner. Einige Fluggesellschaften haben ihre Kontaktdaten für den Reklamationsfall auf ihren Websites so gut versteckt, dass man sie nur mit Mühe findet. Hat man sie nach langem Suchen entdeckt, ist der Kundenservice per Telefon nicht erreichbar oder die E-Mails werden nicht beantwortet. Nicht selten verschweigen die Airlines den wahren Verspätungsgrund. Sie schieben die Verspätung gern auf außergewöhnliche Umstände wie Streiks oder das Wetter. So kann es sein, dass man sich nicht nur über die Verspätung, sondern auch noch über das Verhalten der Fluggesellschaft im Reklamationsfall ärgert.] [.cloze:bitmark--] [%A31c] [!Fluggastrechte Bilden Sie aus den Verben Nomen auf __-ung__.] ◇ Der Abflug verspätet sich. [_die Verspätung][@example] 1. Der Flug ist überbucht. [_die Überbuchung] 2. Die Airline führt einen Flug durch. [_die Durchführung] 3. Die Passagiere werden betreut. [_die Betreuung] 4. Fluggäste werden nicht befördert. [_die Beförderung] 5. Ein Flug wird annulliert. [_die Annullierung] 6. Jemand wird unterstützt. [_die Unterstützung] 7. Etwas wird gesetzlich geregelt. __die gesetzliche__ [_Regelung] 8. Ein Ausgleich wird gezahlt. __die Ausgleichs__[_zahlung] [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [!Fluggastrechte Ergänzen Sie die Verben in der richtigen Form und unterstreichen Sie wichtige Wendungen zum Thema __Fluggastrechte__.] [%A31d] ◇ Die EU hat die Rechte von Fluggästen in einer Verordnung [_geregelt][!regeln][@example]. 1. Den Passagieren [_stehen][!zustehen], z. B. bei großen Verspätungen, Ausgleichs- und Versorgungsleistungen [_zu]. 2. Die Passagiere [_haben][!haben] Anspruch auf Betreuung und Unterstützung am Flughafen. 3. Einen finanziellen Ausgleich [_erhalten][!erhalten] Passagiere bei Verspätungen von über drei Stunden am Zielort. 4. Die Höhe der Zahlung [_hängt][!abhängen] von der Flugdistanz [_ab]. 5. Bei Flugstrecken bis zu 1 500 km [_besteht][!bestehen] ein Anspruch auf 250 Euro. 6. Der Anspruch auf Ausgleichszahlung [_gilt][!gelten] für alle Flüge von europäischen Fluggesellschaften. 7. Flüge nichteuropäischer Airlines, die außerhalb Europas [_starten][!starten], [_fallen][!fallen] nicht unter diese Regelung. 8. Wer sein Reiserecht geltend [_macht][!machen], [_stößt][!stoßen] manchmal auf Schwierigkeiten. 9. Fluggesellschaften [_schieben][!schieben] die Verspätung gerne auf außergewöhnliche Umstände. [.essay] [%A31e] [!Fluggastrechte E-Mail an eine Fluggesellschaft] Sie sind mit einer deutschen Fluggesellschaft von Berlin nach Porto (Entfernung Luftlinie 2 085 km) und wieder zurückgeflogen. Die Maschine hatte auf dem Hinflug drei Stunden und zehn Minuten Verspätung. Die Gesellschaft hat keinen Grund für die Verspätung angegeben. Schreiben Sie eine E-Mail an die Airline und fordern Sie eine Ausgleichszahlung. [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark--] [%A32a] [!Reisebedingungen Sie haben bei einem Reiseveranstalter eine Pauschalreise gebucht. Lesen Sie die Allgemeinen Reisebedingungen und wählen Sie zu den Punkten 1 bis 6 die passenden Überschriften.] **◼︎ Auszug aus den Allgemeinen Reisebedingungen** [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][+Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages][@example] Anzahlung und Restzahlung des Reisepreises erfolgen vor Reiseantritt ausschließlich an den Reiseveranstalter und nicht an den Reisevermittler bzw. das Reisebüro. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht zum vereinbarten Termin, so ist der Reiseveranstalter nach Mahnung des Kunden berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten und ihm Rücktrittskosten in Rechnung zu stellen. (1) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][+Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Anpassungen von Reiseleistungen seitens des Reiseveranstalters, die nach Vertragsabschluss aus unterschiedlichen Gründen notwendig werden können, sind nur gestattet, wenn die Änderungen die Gesamtleistung der Reise nicht erheblich beeinträchtigen. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis zu informieren und ihm den Änderungsgrund mitzuteilen. (2) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][+Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle einer nachträglichen Erhöhung der Beförderungskosten durch die ausführende Airline oder der Abgaben für Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren anzupassen. (3) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][+Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter in schriftlicher Form zu erklären. Der Reiseveranstalter hat in diesem Fall Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für seine Aufwendungen in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Rücktritts. Bei einer Absage bis 10 Tage vor Reiseantritt sind 80 Prozent des Reisepreises fällig. (4) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][+Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Nach Vertragsabschluss hat der Kunde in der Regel kein Recht auf Änderungen des Reisetermins, des Reiseziels, der Unterkunft oder der Beförderungsart. Werden die Änderungswünsche des Kunden dennoch berücksichtigt, kann der Reiseveranstalter zusätzliche Kosten geltend machen. (5) [+Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Stellt der Kunde während der Reise Mängel fest, so kann er die Beseitigung der Mängel verlangen. Der Reisende ist aber verpflichtet, dem Reiseveranstalter die Mängel unverzüglich anzuzeigen. Erfolgt die Mängelanzeige am Urlaubsort nicht, hat der Reisende keinen Anspruch auf Minderung des Reisepreises. (6) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][+Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Reisende haben nur einen Anspruch auf Ausgleichszahlung für Schäden, wenn der Reiseveranstalter dafür allein verantwortlich ist. Mögliche darüber hinausgehende Ansprüche bei Fremdleistungen, zum Beispiel bei Flugverspätungen, übernimmt der Reiseveranstalter nicht. [@reference:Nach: Hurtigruten Online, Zugriff: 4.1.2019 https://www.hurtigruten.de/praktische-informationen/] ||change instruction, why doesn't the bit work?|| [.essay:bitmark--] [%A32b] [!Reisebedingungen Lesen Sie den Text noch einmal und notieren Sie wichtige Redemittel aus dem Reiserecht.] **Auszug aus den Allgemeinen Reisebedingungen** **Bezahlung** Anzahlung und Restzahlung des Reisepreises erfolgen vor Reiseantritt ausschließlich an den Reiseveranstalter und nicht an den Reisevermittler bzw. das Reisebüro. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht zum vereinbarten Termin, so ist der Reiseveranstalter nach Mahnung des Kunden berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten und ihm Rücktrittskosten in Rechnung zu stellen. **Leistungsveränderungen** Anpassungen von Reiseleistungen seitens des Reiseveranstalters, die nach Vertragsabschluss aus unterschiedlichen Gründen notwendig werden können, sind nur gestattet, wenn die Änderungen die Gesamtleistung der Reise nicht erheblich beeinträchtigen. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis zu informieren und ihm den Änderungsgrund mitzuteilen. **Preiserhöhung** Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle einer nachträglichen Erhöhung der Beförderungskosten durch die ausführende Airline oder der Abgaben für Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren anzupassen. **Rücktritt und Stornokosten** Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter in schriftlicher Form zu erklären. Der Reiseveranstalter hat in diesem Fall Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für seine Aufwendungen in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Rücktritts. Bei einer Absage bis 10 Tage vor Reiseantritt sind 80 Prozent des Reisepreises fällig. **Umbuchungen** Nach Vertragsabschluss hat der Kunde in der Regel kein Recht auf Änderungen des Reisetermins, des Reiseziels, der Unterkunft oder der Beförderungsart. Werden die Änderungswünsche des Kunden dennoch berücksichtigt, kann der Reiseveranstalter zusätzliche Kosten geltend machen. **Mitwirkungspflicht des Reisenden** Stellt der Kunde während der Reise Mängel fest, so kann er die Beseitigung der Mängel verlangen. Der Reisende ist aber verpflichtet, dem Reiseveranstalter die Mängel unverzüglich anzuzeigen. Erfolgt die Mängelanzeige am Urlaubsort nicht, hat der Reisende keinen Anspruch auf Minderung des Reisepreises. **Beschränkung der Haftung** Reisende haben nur einen Anspruch auf Ausgleichszahlung für Schäden, wenn der Reiseveranstalter dafür allein verantwortlich ist. Mögliche darüber hinausgehende Ansprüche bei Fremdleistungen, zum Beispiel bei Flugverspätungen, übernimmt der Reiseveranstalter nicht. [.match] [%A32c] [!Reisebedingungen Was passt? Ordnen Sie zu.] === [%1]eine Anzahlung == [%d]leisten[@example] === [%2]vom Reisevertrag == [%f]zurücktreten === [%3]den vereinbarten Preis == [%i]bezahlen === [%4]kein Recht auf Änderungen == [%b]haben === [%5]jemanden über einen Änderungsgrund == [%e]informieren === [%6]Mängel == [%a]feststellen === [%7]die Beseitigung der Mängel == [%h]verlangen === [%8]Änderungswünsche == [%c]berücksichtigen === [%9]jemandem entstandene Kosten in Rechnung == [%g]stellen === [.chapter] [##Teil B] [.chapter] [###Hotels] [@leave.context:travel] [@leave.subject:Hotels] [.assignment:bitmark--&image] [%B1] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/zahlen_141_auf_blau_schildchen-frei.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/pict0202-bea.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/pict0202-bea.png] [!Von der Herberge zum Luxushotel Lesen Sie den folgenden Text.] **Eine kleine Hotel-Geschichte** Schon im alten Griechenland bildete sich ein Gewerbe heraus, das von der Beherbergung Fremder lebte. Es genoss jedoch keinen guten Ruf, da die weit auseinander gelegenen Herbergen nur minimalen Standard boten. Reisende mussten ihre eigenen Lebensmittel, ihr Geschirr und das Bettzeug mitbringen. Im antiken Rom war es schon wesentlich komfortabler. Es gab bereits detaillierte Herbergsverzeichnisse, die darüber Auskunft gaben, ob eine Herberge beispielsweise ein angeschlossenes Schwimmbad besaß. In speziellen Landkarten für Reisende waren Unterbringungsmöglichkeiten markiert und entsprechend ihrer Ausstattung klassifiziert. In Nordeuropa waren die Gaststätten und Herbergen noch im Mittelalter ausgesprochen primitiv. Statt in Betten mussten die Reisenden auf Stroh1 liegen, das oft von Ungeziefer2 wimmelte. Oft teilten sich mehr als zehn Fremde ein gemeinsames Lager und rückten in kalten Nächten eng zusammen, um sich zu wärmen. Adlige Reisende und die gehobene Bürgerschaft suchten solche Herbergen nicht auf. Sie kamen in den Klöstern3 unter oder residierten standesgemäß bei befreundeten Familien. Erst im 17. Jahrhundert entstanden in Frankreich Übernachtungsmöglichkeiten, die auch Adligen und der gehobenen Bürgerschaft standesgemäße Unterkunft bieten konnten: sogenannte Hotels. Auch in Deutschland und Großbritannien begannen sich solche luxuriösen Alternativen zu den einfachen Herbergen herauszubilden, allerdings hießen sie in Deutschland anfangs meist nicht __Hotel__, sondern __Hof__. Ab 1820 blühten die Kurreisen4. Die oberen und mittleren Bürgerschichten reisten mit Kindern, Bediensteten und viel Gepäck einige Wochen aufs Land. Nur Reiche konnten sich diesen Luxus leisten. Mit der Kurreise entstanden auch die Kurhotels, in Deutschland vor allem in Baden-Baden und Wiesbaden. Die prächtigsten unter ihnen waren Grand-Hotels. Zu den Grand-Hotels, die sich bis heute ihren großen Ruf erhalten haben, gehören das __Ritz__ in Paris, das __Waldorf-Astoria__ in New York, das __Savoy__ in London und das __Adlon__ in Berlin. Sie stehen für Eleganz und Komfort, Repräsentanz und gesellschaftliche Bestätigung. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten sich große internationale Hotelketten heraus. Die meisten waren amerikanische Unternehmen, darunter __Hyatt, Marriott__ und __Hilton__. Die Hotelketten führten zu einer großen Veränderung auf dem Hotelmarkt: Sie führten Standards bezüglich des Services und der Ausstattung ein. „Hier weiß man, was man bekommt“ – das traf oft auch auf die Architektur der Hotels zu, die überwiegend im nüchternen, kastenförmigen Baustil der 1960er- und 1970er-Jahre erbaut wurden. [@reference: Eine kleine Hotelgeschichte. Planet Wissen (Christine Buth) In: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft] [.multiple-choice&article:bitmark--] [%B2a – Textarbeit] [!Entscheiden Sie, welche der Antworten a), b) oder c) passt. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.] === [!1. Die Unterkünfte im alten Griechenland] [-a) waren überall beliebt.] [+b) waren sehr einfach.] [-c) fand man nur in Großstädten.] === [!2. In Nordeuropa] [+a) mussten die Reisenden im Mittelalter zusammen auf Stroh schlafen.] [-b) gab es schon früh einen Reiseatlas.] [-c) mussten Adlige mit anderen Reisenden in einem Zimmer übernachten.] === [!3. Ab 1820] [-a) konnten alle Leute reisen.] [+b) entstanden mit den Kurreisen auch die großen Grand-Hotels.] [-c) reisten hauptsächlich die adligen Familien.] === [!4. Die großen internationalen Hotelketten] [-a) haben eine individualistische Architektur.] [-b) gab es in den 1960er- und 1970er-Jahren nur in Amerika.] [+c) bezeichnen eine Trendwende hinsichtlich der Servicestandards.] === [&article: **Eine kleine Hotel-Geschichte** Schon im alten Griechenland bildete sich ein Gewerbe heraus, das von der Beherbergung Fremder lebte. Es genoss jedoch keinen guten Ruf, da die weit auseinander gelegenen Herbergen nur minimalen Standard boten. Reisende mussten ihre eigenen Lebensmittel, ihr Geschirr und das Bettzeug mitbringen. Im antiken Rom war es schon wesentlich komfortabler. Es gab bereits detaillierte Herbergsverzeichnisse, die darüber Auskunft gaben, ob eine Herberge beispielsweise ein angeschlossenes Schwimmbad besaß. In speziellen Landkarten für Reisende waren Unterbringungsmöglichkeiten markiert und entsprechend ihrer Ausstattung klassifiziert. In Nordeuropa waren die Gaststätten und Herbergen noch im Mittelalter ausgesprochen primitiv. Statt in Betten mussten die Reisenden auf Stroh1 liegen, das oft von Ungeziefer2 wimmelte. Oft teilten sich mehr als zehn Fremde ein gemeinsames Lager und rückten in kalten Nächten eng zusammen, um sich zu wärmen. Adlige Reisende und die gehobene Bürgerschaft suchten solche Herbergen nicht auf. Sie kamen in den Klöstern3 unter oder residierten standesgemäß bei befreundeten Familien. Erst im 17. Jahrhundert entstanden in Frankreich Übernachtungsmöglichkeiten, die auch Adligen und der gehobenen Bürgerschaft standesgemäße Unterkunft bieten konnten: sogenannte Hotels. Auch in Deutschland und Großbritannien begannen sich solche luxuriösen Alternativen zu den einfachen Herbergen herauszubilden, allerdings hießen sie in Deutschland anfangs meist nicht __Hotel__, sondern __Hof__. Ab 1820 blühten die Kurreisen4. Die oberen und mittleren Bürgerschichten reisten mit Kindern, Bediensteten und viel Gepäck einige Wochen aufs Land. Nur Reiche konnten sich diesen Luxus leisten. Mit der Kurreise entstanden auch die Kurhotels, in Deutschland vor allem in Baden-Baden und Wiesbaden. Die prächtigsten unter ihnen waren Grand-Hotels. Zu den Grand-Hotels, die sich bis heute ihren großen Ruf erhalten haben, gehören das __Ritz__ in Paris, das __Waldorf-Astoria__ in New York, das __Savoy__ in London und das __Adlon__ in Berlin. Sie stehen für Eleganz und Komfort, Repräsentanz und gesellschaftliche Bestätigung. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten sich große internationale Hotelketten heraus. Die meisten waren amerikanische Unternehmen, darunter __Hyatt, Marriott__ und __Hilton__. Die Hotelketten führten zu einer großen Veränderung auf dem Hotelmarkt: Sie führten Standards bezüglich des Services und der Ausstattung ein. „Hier weiß man, was man bekommt“ – das traf oft auch auf die Architektur der Hotels zu, die überwiegend im nüchternen, kastenförmigen Baustil der 1960er- und 1970er-Jahre erbaut wurden.] [@reference: Eine kleine Hotelgeschichte. Planet Wissen (Christine Buth) In: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft] [.match-all:bitmark++] [%B2b ] [!Textarbeit Wortschatz: Suchen Sie jeweils zwei Synonyme. Achtung: Nicht alle vorgegebenen Wörter können verwendet werden.] |remark hauptsächlich ◇ der kleinste Teil ◇ Ausstattung ◇ Unterbringung ◇ Hotel ◇ logieren ◇ weitgehend ◇ residieren ◇ angesehen sein ◇ Unterbringungsmöglichkeit ◇ einen guten Namen haben ◇ nicht akzeptiert werden ◇ essen ◇ Bürogebäude ◇ Übernachtung ◇ Kneipe === [%1]Beherbergung == Unterbringung -- Übernachtung === [%2]Herberge == Hotel -- Unterbringungsmöglichkeit === [%3]übernachten == logieren -- residieren === [%4]überwiegend == hauptsächlich -- weitgehend === [%5]einen guten Ruf haben == einen guten Namen haben -- angesehen sein === [.assignment:bitmark++] [%B3a] [!Hotels mit besonderer Note Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Reise für vier Tage nach Deutschland gewonnen. Lesen Sie die Kurzinformationen.] **1. Galerie Hotel Leipziger Hof – Hier schlafen Sie mit einem Original!** 72 komfortable, gemütliche Gästezimmer mit Originalarbeiten Leipziger Künstler warten auf Sie. Alle Zimmer – auch die kleinen – sind mit Bad, WC, Fön, Minibar, Telefon, Fax- und Internetanschluss und mit großen Schreibtischen ausgestattet. Raucher- und Nichtraucherzimmer auf Wunsch. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/hotel_leipziger_hof.png| Der Sammler, Klaus Eberhard, ist Gründer und Eigentümer dieses originellen Leipziger Hotels. Er hat Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus den 1980er- und 1990er-Jahren bis zum heutigen Tage zusammengetragen. Hinzugekommen sind ebenso Arbeiten früherer Epochen bis zu den 1920er-Jahren. Die Werke spiegeln vielfältige künstlerische Ansätze wider, die meisten von ihnen sind der sogenannten __Leipziger Schule__ zuzuordnen. **2. Hotel Alcatraz „Haben Sie noch eine Zelle frei?“ ** Früher logierten die Gäste auf Staatskosten im „Hotel Alcatraz“, zwar nicht freiwillig, dafür aber inklusive Vollpension und Morgensport. Im ehemaligen Gefängnis von Kaiserslautern können jetzt Hotelgäste schlummern, für 49 Euro pro Übernachtung inklusive Zellenpyjama, Gefängnisfrühstück und Blick aufs kleine Gitterfenster. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/kugel_und_kette_angeh_ngt_zu_str_fling_bein_1-sw.png| Hier erleben die Besucher das richtige Gefängnis-Feeling! Die Zellen verfügen über ein originalgetreues Gefängnisbett, ein Waschbecken und eine Toilette. Die Gemeinschaftsduschen befinden sich auf dem Gang. **3. Antjes Leuchtturm,** erbaut 1300 bis 1310, ein sehr schöner historischer Bau, ist das Wahrzeichen unserer Insel im Hamburgischen Wattenmeer bei Cuxhaven. In früheren Jahrhunderten beschützte er die Elbmündung vor Piraten. 1815 übernahm der Turm die Rolle eines Leuchtturms. Seine dicken Mauern beherbergen sieben gemütliche Zimmer, die für junge und ältere Leute immer wieder ein beliebtes Reiseziel sind. **4. Hotel zur Leuther Mühle** Inmitten dieser einzigartigen Landschaft zwischen Rhein und Maas liegt das traditionsreiche Hotel-Restaurant __Leuther Mühle__. Die Gäste finden hier im Herzen der malerischen Seenstadt Nettetal ein ebenso gepflegtes Hotel wie ausgezeichnetes Restaurant vor. Die naturnahe Lage der ehemaligen, aufwendig restaurierten Wassermühle direkt am Flüsschen Nette lassen die Besucher immer wieder ins Schwärmen geraten. Das rustikal-elegante Ambiente und die kulinarische Vielfalt der mehrfach preisgekrönten Küche haben schon unzählige Feinschmecker überzeugt. Freundliche Hotelzimmer, bester Service, eine individuelle Bedienung und ein nahezu unbegrenztes Freizeitangebot runden das umfassende Angebot des Hotel-Restaurants __Leuther Mühle__ ab. [.essay:bitmark++] [%B3b] [!Hotels mit besonderer Note Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Reise für vier Tage nach Deutschland gewonnen. Beschreiben Sie die Hotels mit eigenen Worten.] **1. Galerie Hotel Leipziger Hof – Hier schlafen Sie mit einem Original!** 72 komfortable, gemütliche Gästezimmer mit Originalarbeiten Leipziger Künstler warten auf Sie. Alle Zimmer – auch die kleinen – sind mit Bad, WC, Fön, Minibar, Telefon, Fax- und Internetanschluss und mit großen Schreibtischen ausgestattet. Raucher- und Nichtraucherzimmer auf Wunsch. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/hotel_leipziger_hof.png| Der Sammler, Klaus Eberhard, ist Gründer und Eigentümer dieses originellen Leipziger Hotels. Er hat Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus den 1980er- und 1990er-Jahren bis zum heutigen Tage zusammengetragen. Hinzugekommen sind ebenso Arbeiten früherer Epochen bis zu den 1920er-Jahren. Die Werke spiegeln vielfältige künstlerische Ansätze wider, die meisten von ihnen sind der sogenannten __Leipziger Schule__ zuzuordnen. **2. Hotel Alcatraz „Haben Sie noch eine Zelle frei?“ ** Früher logierten die Gäste auf Staatskosten im „Hotel Alcatraz“, zwar nicht freiwillig, dafür aber inklusive Vollpension und Morgensport. Im ehemaligen Gefängnis von Kaiserslautern können jetzt Hotelgäste schlummern, für 49 Euro pro Übernachtung inklusive Zellenpyjama, Gefängnisfrühstück und Blick aufs kleine Gitterfenster. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/kugel_und_kette_angeh_ngt_zu_str_fling_bein_1-sw.png| Hier erleben die Besucher das richtige Gefängnis-Feeling! Die Zellen verfügen über ein originalgetreues Gefängnisbett, ein Waschbecken und eine Toilette. Die Gemeinschaftsduschen befinden sich auf dem Gang. **3. Antjes Leuchtturm,** erbaut 1300 bis 1310, ein sehr schöner historischer Bau, ist das Wahrzeichen unserer Insel im Hamburgischen Wattenmeer bei Cuxhaven. In früheren Jahrhunderten beschützte er die Elbmündung vor Piraten. 1815 übernahm der Turm die Rolle eines Leuchtturms. Seine dicken Mauern beherbergen sieben gemütliche Zimmer, die für junge und ältere Leute immer wieder ein beliebtes Reiseziel sind. **4. Hotel zur Leuther Mühle** Inmitten dieser einzigartigen Landschaft zwischen Rhein und Maas liegt das traditionsreiche Hotel-Restaurant __Leuther Mühle__. Die Gäste finden hier im Herzen der malerischen Seenstadt Nettetal ein ebenso gepflegtes Hotel wie ausgezeichnetes Restaurant vor. Die naturnahe Lage der ehemaligen, aufwendig restaurierten Wassermühle direkt am Flüsschen Nette lassen die Besucher immer wieder ins Schwärmen geraten. Das rustikal-elegante Ambiente und die kulinarische Vielfalt der mehrfach preisgekrönten Küche haben schon unzählige Feinschmecker überzeugt. Freundliche Hotelzimmer, bester Service, eine individuelle Bedienung und ein nahezu unbegrenztes Freizeitangebot runden das umfassende Angebot des Hotel-Restaurants __Leuther Mühle__ ab. [.essay:bitmark++] [%B3c] [!Hotels mit besonderer Note Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Reise für vier Tage nach Deutschland gewonnen. Wählen Sie ein Hotel aus und begründen Sie Ihre Wahl.] **1. Galerie Hotel Leipziger Hof – Hier schlafen Sie mit einem Original!** 72 komfortable, gemütliche Gästezimmer mit Originalarbeiten Leipziger Künstler warten auf Sie. Alle Zimmer – auch die kleinen – sind mit Bad, WC, Fön, Minibar, Telefon, Fax- und Internetanschluss und mit großen Schreibtischen ausgestattet. Raucher- und Nichtraucherzimmer auf Wunsch. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/hotel_leipziger_hof.png| Der Sammler, Klaus Eberhard, ist Gründer und Eigentümer dieses originellen Leipziger Hotels. Er hat Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus den 1980er- und 1990er-Jahren bis zum heutigen Tage zusammengetragen. Hinzugekommen sind ebenso Arbeiten früherer Epochen bis zu den 1920er-Jahren. Die Werke spiegeln vielfältige künstlerische Ansätze wider, die meisten von ihnen sind der sogenannten __Leipziger Schule__ zuzuordnen. **2. Hotel Alcatraz „Haben Sie noch eine Zelle frei?“ ** Früher logierten die Gäste auf Staatskosten im „Hotel Alcatraz“, zwar nicht freiwillig, dafür aber inklusive Vollpension und Morgensport. Im ehemaligen Gefängnis von Kaiserslautern können jetzt Hotelgäste schlummern, für 49 Euro pro Übernachtung inklusive Zellenpyjama, Gefängnisfrühstück und Blick aufs kleine Gitterfenster. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/kugel_und_kette_angeh_ngt_zu_str_fling_bein_1-sw.png| Hier erleben die Besucher das richtige Gefängnis-Feeling! Die Zellen verfügen über ein originalgetreues Gefängnisbett, ein Waschbecken und eine Toilette. Die Gemeinschaftsduschen befinden sich auf dem Gang. **3. Antjes Leuchtturm,** erbaut 1300 bis 1310, ein sehr schöner historischer Bau, ist das Wahrzeichen unserer Insel im Hamburgischen Wattenmeer bei Cuxhaven. In früheren Jahrhunderten beschützte er die Elbmündung vor Piraten. 1815 übernahm der Turm die Rolle eines Leuchtturms. Seine dicken Mauern beherbergen sieben gemütliche Zimmer, die für junge und ältere Leute immer wieder ein beliebtes Reiseziel sind. **4. Hotel zur Leuther Mühle** Inmitten dieser einzigartigen Landschaft zwischen Rhein und Maas liegt das traditionsreiche Hotel-Restaurant __Leuther Mühle__. Die Gäste finden hier im Herzen der malerischen Seenstadt Nettetal ein ebenso gepflegtes Hotel wie ausgezeichnetes Restaurant vor. Die naturnahe Lage der ehemaligen, aufwendig restaurierten Wassermühle direkt am Flüsschen Nette lassen die Besucher immer wieder ins Schwärmen geraten. Das rustikal-elegante Ambiente und die kulinarische Vielfalt der mehrfach preisgekrönten Küche haben schon unzählige Feinschmecker überzeugt. Freundliche Hotelzimmer, bester Service, eine individuelle Bedienung und ein nahezu unbegrenztes Freizeitangebot runden das umfassende Angebot des Hotel-Restaurants __Leuther Mühle__ ab. [.match-solution-grouped] [%B4] [!Ordnen Sie die passenden Verben zu.] Man kann: === [%1]Kunstwerke == genießen -- zuordnen === [%2]Werke einer künstlerischen Richtung == sammeln -- zusammentragen === [%3]ins Schwärmen == geraten === [%4]erstklassigen Komfort == vorfinden === [%5]das richtige Feeling == erleben -- genießen === [%6]in einem Hotel == übernachten -- schlummern === ||this bitmark doesn't fit perfectly, it shows the numbers of possible solutions|| [.essay:bitmark++] [%B5] [!Rollenspiel: Beschwerde im Hotel Wählen Sie eine Rolle und machen Sie sich Stichpunkte. Spielen Sie dann Dialoge.] **Hotelgast** • Das Zimmer ist zu laut. Sie haben am nächsten Tag ein wichtiges Treffen und brauchen Ihren Schlaf. • Im Badezimmer haben Sie Schimmel entdeckt. Sie möchten das Hotel sofort verlassen und erkundigen sich nach anderen Übernachtungsmöglichkeiten. • Im Internet stand, dass das Hotel über einen kostenlosen Internetanschluss verfügt. Jetzt sollen Sie zehn Euro pro Tag für die Internetnutzung zahlen. • Sie hatten telefonisch ein Doppelzimmer für 90 Euro reserviert. Jetzt kommen Sie nach einer langen Fahrt im Hotel an und erfahren, dass es nur noch Zimmer ab 200 Euro pro Nacht gibt. • Das Essen des Hotelrestaurants wird im Prospekt hoch gelobt. Sie haben dort gerade zu Abend gegessen und sind verärgert. Die Suppe war aus der Dose, der Hauptgang schmeckte mittelmäßig, auf die Nachspeise haben Sie 40 Minuten gewartet. |remark:Sich beschweren • Ich möchte mich über ... beschweren. • Wir sind davon ausgegangen, dass ... • Jetzt müssen wir feststellen, dass ... • Wir sind sehr enttäuscht von ... • Wir hoffen, dass Sie ... **Rezeptionist/in** • Das Hotel ist ausgebucht. • Sie brauchen jeden Hotelgast, denn das Hotel ist halb leer. • Leider ist das im Internet falsch beschrieben. • Leider haben Sie keine Informationen über die telefonische Reservierung vorliegen. • Ihnen ist bekannt, dass es in der Hotelküche zurzeit Probleme gibt, weil zwei Köche in der letzten Woche gekündigt haben. |remark:Eine Beschwerde entgegennehmen • Das tut mir leid. • Ich kann Ihren Ärger verstehen. • Ich werde mich darum kümmern, dass ... • Wir werden nach einer Lösung suchen. • Uns ist leider ein Fehler passiert/unterlaufen ... • Wir können Ihnen anbieten, dass ... [.essay] [%B6] [!Wie sind Ihre Erfahrungen? Berichten Sie über ein Hotel, an das Sie besonders gute oder besonders schlechte Erinnerungen haben.] [.correction:bitmark--&image] [%B7 – Schriftlicher Ausdruck] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/briefbogen-subshine.png] [!Sie arbeiten im __Sunshine-Hotel__ und ein Kollege bittet Sie, diesen Brief zu korrigieren, weil Sie besser Deutsch können. Korrigieren Sie die falschen Formen.] [-**Reservierungsbestätigung** Sehr geehrter Frau Klug, vielen Dank vor Ihre Reservierung. Gerne bestätigen wir das Folgende: Anreise: 30. Juli Abreise: 5. August Preis: 1 Doppelzimmer First Business Class 147,00 EUR pro Zimmer/Nacht Dieser Preis beinhaltet ein reichhaltigem Frühstücksbuffet und die Nutzung unser Wellnessbereichs mit Außenpool, Whirlpool, Sauna und Solarium. Für kosmetische Behandlungen und Massagen empfehlen wir Sie, im Voraus einen Termin zu vereinbart. Die Zimmer stehen Ihnen im Anreisetag ab 15.00 Uhr zur Verfügung. Sollten Sie nach 18.00 Uhr anreisen, bitten wir Sie, uns das vorher kurz mitteilen. Am Abreisetag muss das Zimmer bis 12.00 Uhr geräumt worden. Wann Sie am Abreisetag Ihr Zimmer noch bis zum Abend nutzen möchten, berechnen wir 50 % des Preises. Wir freuen euch, Sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen schon jetzt eine angenehme Anreise. Mit freundlichen Grüsse John Summer Sunshine-Hotel] [+**Reservierungsbestätigung** Sehr geehrte Frau Klug, vielen Dank für Ihre Reservierung. Gerne bestätigen wir das Folgende: Anreise: 30. Juli Abreise: 5. August Preis: 1 Doppelzimmer First Business Class 147,00 EUR pro Zimmer/Nacht Dieser Preis beinhaltet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und die Nutzung unseres Wellnessbereichs mit Außenpool, Whirlpool, Sauna und Solarium. Für kosmetische Behandlungen und Massagen empfehlen wir Ihnen, im Voraus einen Termin zu vereinbaren. Die Zimmer stehen Ihnen am Anreisetag ab 15.00 Uhr zur Verfügung. Sollten Sie nach 18.00 Uhr anreisen, bitten wir Sie, uns das vorher kurz mitzuteilen. Am Abreisetag muss das Zimmer bis 12.00 Uhr geräumt werden. Wenn Sie am Abreisetag Ihr Zimmer noch bis zum Abend nutzen möchten, berechnen wir 50 % des Preises. Wir freuen uns, Sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen schon jetzt eine angenehme Anreise. Mit freundlichen Grüßen John Summer Sunshine-Hotel] [@example:**Reservierungsbestätigung** Sehr geehrte Frau Klug, vielen Dank vor Ihre Reservierung. Gerne bestätigen wir das Folgende: Anreise: 30. Juli Abreise: 5. August Preis: 1 Doppelzimmer First Business Class 147,00 EUR pro Zimmer/Nacht Dieser Preis beinhaltet ein reichhaltigem Frühstücksbuffet und die Nutzung unser Wellnessbereichs mit Außenpool, Whirlpool, Sauna und Solarium. Für kosmetische Behandlungen und Massagen empfehlen wir Sie, im Voraus einen Termin zu vereinbart. Die Zimmer stehen Ihnen im Anreisetag ab 15.00 Uhr zur Verfügung. Sollten Sie nach 18.00 Uhr anreisen, bitten wir Sie, uns das vorher kurz mitteilen. Am Abreisetag muss das Zimmer bis 12.00 Uhr geräumt worden. Wann Sie am Abreisetag Ihr Zimmer noch bis zum Abend nutzen möchten, berechnen wir 50 % des Preises. Wir freuen euch, Sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen schon jetzt eine angenehme Anreise. Mit freundlichen Grüsse John Summer Sunshine-Hotel] [.cloze-and-multiple-choice-text] [%B8] [!Werbung ist alles. Ergänzen Sie die Adjektive durch eine passende Vorsilbe.] In unserem Hotel werden Ihnen alle Wünsche erfüllt. Wir bieten [-tief-][-top-][+voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][-riesen-][@example]klimatisierte Zimmer mit einer [-tief-][-top-][-voll-][+wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][-riesen-]schönen[%1] Aussicht direkt auf das [+tief-][-top-][-voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][-riesen-]blaue[%2] Meer. Die Zimmer sind im [-tief-][+top-][-voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][-riesen-]modernen[%3] Design ausgestattet und verfügen über [-tief-][-top-][-voll-][-wunder-][+extra-][-aller-][-brand-][-riesen-]breite[%4] Betten. Motivierte Animatoren begleiten Sie beim Fitnesstraining in unserem [-tief-][-top-][-voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][+brand-][-riesen-]neuen[%5] Fitnessstudio. Im hoteleigenen Restaurant erwartet Sie ein [-tief-][-top-][-voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][+riesen-]großes[%6] Angebot an kulinarischen Spezialitäten. Unsere Köche arbeiten nur mit [-tief-][-top-][-voll-][-wunder-][-extra-][+aller-][-brand-][-riesen-]feinsten[%7] Zutaten und verwöhnen Ihren Gaumen. Besuchen Sie uns und Ihr Urlaub wird zu einem unvergleichlichen Erlebnis! [.chapter][▼kapitel2c] [##Teil C] [.chapter] [###Lokalangaben] [@grammar:Lokalangaben] ||add table|| [.interview] [%C1] [!Beantworten Sie die folgenden Fragen.] === ◇ Wo liegt das Buch?[!(Tisch][@shortAnswer] [@example: Das Buch liegt auf dem Tisch.] === [%1] Wo hängt das Bild?[!(Wand)][@shortAnswer] [_Das Bild hängt an der Wand.] === [%2] Wo wohnen Sie?[!(kleine Wohnung, sechste Etage)][@shortAnswer] [_Ich wohne in einer kleinen Wohnung in der sechsten Etage.] === [%3] Wo haben Sie studiert?[!(Schweiz)][@shortAnswer] [_Ich habe in der Schweiz studiert.] === [%4] Wo haben Sie Ihren Urlaub verbracht?[!(Niederlande)][@shortAnswer] [_Ich habe meinen Urlaub in den Niederlanden verbracht.] === [%5] Wo liegt das Dokument?[!(Büro, Schreibtisch)][@shortAnswer] [_Das Dokument liegt im Büro auf dem Schreibtisch.] === [%6] Wo warst du?[!(Sportplatz)][@shortAnswer] [_Ich war auf dem Sportplatz.] === [%7] Wo ist er operiert worden?[!(Universitätsklinik)][@shortAnswer] [_Er ist in der Universitätsklinik operiert worden.] === [%8] Wo befindet sich der Informationsschalter?[!(Eingang, Bahnhof)][@shortAnswer] [_Der Informationsschalter befindet sich am Eingang des Bahnhofs.] === [%9] Wo liegt das Haus des Försters?[!(Wald)][@shortAnswer] [_Das Haus des Försters liegt im Wald.] === [%10] Wo lagert der Wein?[!(Keller)][@shortAnswer] [_Der Wein lagert im Keller.] === [.cloze:bitmark--&image] [%C2.1] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/frau_f__e_in_schwarz_sandalen-sw.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/menschen_9483-sw.png] [!Ergänzen Sie die Präpositionen und den bestimmten/unbestimmten Artikel. Manchmal gibt es mehrere Möglichkeiten.] **Wohin gehen Sie?** Ich gehe ... 1. [_zum][_in den] Bahnhof 2. [_zum][_ins] Kino 3. [_zum] Deutschkurs 4. [_in den] Keller 5. [_zum] Arzt 6. [_an den] Strand 7. [_zu meiner] Nachbarin 8. [_auf den] Dachboden **Wohin fahren Sie?** Ich fahre ... 9. [_an die] Elbe 10. [_nach] Italien 11. [_in die] USA 12. [_auf die] Kanarischen Inseln 13. [_in den] Nahen Osten 14. [_in meine] Heimatstadt 15. [_in die] Türkei 16. [_nach] Hause 17. [_ans] Schwarze Meer 18. [_nach] Irland [.essay] [%C2.2] [!Erklären Sie den Unterschied: ] Ich gehe zum Kino. ➔ Ich gehe ins Kino. Ich gehe zur Post. ➔ Ich gehe in die Post. [?Unterschied: zum Kino: in Richtung Kino/Post; ins Kino: ins Kino/in die Post hineingehen] [.interview:bitmark--] [%C3] [!Ergänzen Sie Orts- bzw. Richtungsangaben.] === ◇ Die Leute sitzen [@example: __am Tisch/auf der Parkbank/im Gras ... __][@shortAnswer] === [%1]Wir fahren jedes Jahr ...[@shortAnswer] === [%2]Marie ist nicht ...[@shortAnswer] === Sie ist ...[@shortAnswer] === [%3]Er stellt das Fahrrad immer ...[@shortAnswer] === [%4]Aber heute steht das Fahrrad ...[@shortAnswer] === [%5]Der Ball liegt ...[@shortAnswer] === [%6]Wir waren letztes Jahr ...[@shortAnswer] === [%7]Ich würde das Bild ... hängen.[@shortAnswer] === [%8]Als wir in ... ankamen, regnete es in Strömen.[@shortAnswer] === [%9]Ich lege Bücher niemals ...[@shortAnswer] === [%10]Sie ist mit Franz ... verabredet.[@shortAnswer] === [%11]Ich bin müde. Ich lege mich ...[@shortAnswer] === [%12]Es ist wunderschönes Wetter. Lass uns ... gehen.[@shortAnswer] === [%13]Carlo hat seinen Laptop ... vergessen.[@shortAnswer] === [%14]Hast du meine Sonnencreme gesehen? Ja,...[@shortAnswer] === [%15]Kommst du mit ...?[@shortAnswer] === [%16]Judith arbeitet jetzt ...[@shortAnswer] === [%17]Der Ehrengast sitzt ...[@shortAnswer] === [?(Beispiele) 1. ans Meer/nach Italien/in die Schweiz 2. im Büro/zu Hause, im Kino/beim Friseur 3. an die Hauswand/ direkt vor den Eingang 4. im Keller 5. im Gras/hinter dem Tor/unter dem Schrank 6. in Spanien/in den Niederlanden/ auf einem Zeltplatz 7. neben den Schrank/über das Bett 8. Moskau/auf den Kanarischen Inseln/am Urlaubsort 9. auf den Ofen/ins Bad/in die Küche 10. vor dem Kino/in dem japanischen Restaurant 11. ins Bett/auf das Sofa 12. an den Strand/in die Stadt/ins Freibad 13. im Büro 14. sie steht im Bad/liegt schon im Koffer 15. in die Kantine zum Mittagessen 16. bei Siemens/im Büro neben mir 17. in der ersten Reihe/neben der Königin] [.cloze:bitmark--] [%C4] [!Ergänzen Sie die Wechselpräpositionen __in, auf, an__ und den bestimmten Artikel im Dativ oder Akkusativ.] 1. Wenn wir in einer anderen Stadt sind, gehen wir immer [_ins] Museum oder [_in die] Kunstgalerie. 2. [_Im] Warenhaus fühle ich mich nicht wohl, ich gehe lieber [_in die] kleinen Geschäfte. 3. Die Familie will auch in diesem Jahr wieder Urlaub [_an der ] Ostsee machen. 4. Dresden liegt [_an der] Elbe. 5. [_Im] Hotel __Leipziger Hof__ hängt ein originales Kunstwerk [_an der] Wand. 6. Sie haben hier die Möglichkeit, jeden Abend [_ins] Schwimmbad und [_in die] Sauna zu gehen. 7. Jungs sind gern [_auf dem] Fußballplatz. 8. [_In der] Deutschen Nationalbibliothek werden alle deutschsprachigen Bücher gesammelt. 9. Man kann [_auf den] Berg klettern, aber man braucht viel Mut. 10. Vorlesungen zur Stadtgeschichte finden montags [_in der][_an der] Volkshochschule statt. 11. Viele Menschen wollen [_am] Stadtrand wohnen. 12. Claudia surft gern [_im] Internet. 13. Gehst du lieber [_ins] Theater oder [_ins] Restaurant? 14. Die Bürogebäude befinden sich [_im][_in einem] Industriegebiet 15. Geht sie wirklich jeden Abend [_ins] Einkaufszentrum? 16. Eine Wanderung [_in den] Bergen ist sehr schön, genauso wie ein Spaziergang [_am] Strand. 17. Sie belegt einen Deutschkurs [_an der] Universität [_in] Heidelberg. 18. Die Wohnung liegt [_im] sogenannten Künstlerviertel. 19. Die alten Fotografien sind [_in] Kartons oben [_auf dem] Dachboden 20. Im Urlaub saß sie gern [_auf dem] Balkon und sah [_aufs][_auf das] Meer. ||"Weitere lokale Präpositionen" ergänzen|| [.interview-instruction-grouped:bitmark--] [%C5] [!Bilden Sie Sätze in der angegebenen Zeitform.] === ◇ Kerstin – Friseur – kommen – von__(Präsens)__[@shortAnswer] [@example:Kerstin kommt vom Friseur.] === [%1] du – das Geschirr – Spülmaschine – nehmen – schon – aus – ?__(Perfekt)__[@shortAnswer] [_Hast du das Geschirr schon aus der Spülmaschine genommen?] === [%2] Polizei – Theater – sich befinden – gegenüber__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Polizei befindet sich gegenüber dem Theater][_Die Polizei befindet sich dem Theater gegenüber.] === [%3] Jan – beim Einparken – Verkehrsschild – fahren – gegen__(Perfekt)__[@shortAnswer] [_Jan ist beim Einparken gegen das Verkehrsschild gefahren.] === [%4] Zug – um 12.56 Uhr – Hamburg-Hauptbahnhof – fahren – ab__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Der Zug fährt um 12.56 Uhr ab Hamburg-Hauptbahnhof. ] === [%5] neues Einkaufszentrum – Stadt – liegen – 3 km – außerhalb__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Das neue Einkaufszentrum liegt 3 km außerhalb der Stadt.] === [%6] Rauchen – Gebäude – verboten sein – innerhalb__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Rauchen ist innerhalb des Gebäudes verboten.] === [%7] Kraftwerk – Fluss – gebaut werden – unweit__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Das Kraftwerk wird unweit des Flusses gebaut.] === [%8] wir – Häuserblock – zweimal – laufen – um__(Präteritum)__[@shortAnswer] [_Wir liefen zweimal um den Häuserblock.] === [.cloze-and-multiple-choice-text] [%C6] [!Wiederholung: Präpositionen Lesen Sie die Antwort auf eine Wohnungsanzeige und markieren Sie die richtige Präposition.] Sehr geehrte Damen und Herren, [+in][-aus][-von] der Süddeutschen Zeitung [-von][+vom][-bis] 13. Mai bieten Sie ein möbliertes Zimmer [-von][+mit][-über] Zentralheizung und warmem Wasser [-gegen][-aus][+für] monatlich 300,– Euro an. Da ich [-bei][-in][+im] Wintersemester dieses Jahres einen Studienplatz [-auf][-in][+an] der Universität München bekommen habe, wäre ich [-für][+an][-in] Ihrem Angebot sehr interessiert. Das Wintersemester dauert [-von][+vom][-aus] 1. Oktober [-bis über][-bis auf][+bis zum] 28. Februar. Ich komme [+aus][-bei][-von] Gouda, bin 21 Jahre alt und studiere zurzeit Deutsch und Geschichte [+in][-nach][-bei] Utrecht. [+Am][-Im][-Um] Wochenende fahre ich [-in][+nach][-zu] München und würde mir bei dieser Gelegenheit gern das Zimmer ansehen. Mit freundlichen Grüßen Wim Berg [.article:bitmark++] **Relativsätze mit lokalen Präpositionen** |remark __Präpositionen + Relativpronomen__ Das Haus, **in dem** ich wohne, wird renoviert. Die Stadt, **in die** ich umgezogen bin, gefällt mir gut. Die Stadt, **aus der** ich komme, war mir zu hektisch. oder |remark __wo/wohin/woher __ Das Haus, **wo** ich wohne, wird renoviert. Die Stadt, **wohin** ich umgezogen bin, gefällt mir gut. Die Stadt, **woher** ich komme, war mir zu hektisch. Nach Städte- und Ländernamen steht nur wo oder __wohin/woher__: Leipzig, **wohin** ich umgezogen bin, gefällt mir gut. [.cloze] [%C7] [!Ergänzen Sie die Relativpronomen.] ◇ Das ist Salzburg, [_wo][@example] Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde. 1. Das ist kein Ort, [_an dem][_wo] man sich besonders wohlfühlt. 2. Die Kleinstadt, [_in die][_wohin] Otto gezogen ist, hat ungefähr 50 000 Einwohner. 3. In dem sibirischen Dorf, [_aus dem][_woher] er kommt, können die Temperaturen im Winter bis auf 60 Grad unter Null sinken. 4. In Berlin, [_wo] das Endspiel zur Fußballweltmeisterschaft stattfand, gab es eine riesige Party. 5. Der Wein kann nur an solchen Orten gut reifen, [_an denen][_wo] die Sonne scheint. 6. An der Stelle, [_an der][_wo] der Tanker verunglückt ist, bildeten sich riesige Ölflächen auf dem Wasser. 7. Das Ufer der Elbe, [_an dem][_wo] teure Villen gebaut wurden, kann man vom Schiff aus sehr gut sehen. 8. Der berühmte Friedhof, [_auf dem][_wo] der deutsche Dichter Heinrich Heine begraben wurde, ist in Paris. 9. 1931 übersiedelte der Künstler nach New York, [_wo] er den Rest seines Lebens verbrachte. 10. Ich möchte in einer Gegend wohnen, [_in der][_wo] es viele Restaurants gibt. [.chapter][▼passiv] [###Das Passiv] [@grammar:Das Passiv] [.article:bitmark++] |remark:Zeitformen __Präsens:__ Das Gebäude **wird renoviert.** __Präteritum:__ Das Gebäude **wurde renoviert.** __Perfekt:__ Das Gebäude **ist renoviert worden.** __Plusquamperfekt:__ Das Gebäude **war renoviert worden.** |remark:Passivsätze mit Modalverb __Präsens:__ Das Gebäude **muss renoviert werden.** __Präteritum:__ Das Gebäude **musste renoviert werden.** __Perfekt:__ Das Gebäude **hat renoviert werden müssen.** __(Hilfsverb: haben!)__ __Plusquamperfekt:__ Das Gebäude **hatte renoviert werden müssen**. __(Hilfsverb: haben!)__ |remark:Passiv im Nebensatz Ich habe nicht gewusst, • dass das Haus schon **verkauft wurde.** • dass das Haus schon **verkauft worden ist.** • dass das Haus schon **verkauft werden konnte.** |info:Beachten Sie: Beim Passivsatz steht nicht eine handelnde Person im Vordergrund, sondern ein Geschehen. Beispiele: • Aktiv: __Meine Hausärztin hat mich vor Kurzem gründlich untersucht.__ • Passiv: __Ich bin vor Kurzem gründlich untersucht worden.__ Passivkonstruktionen verwendet man häufig: • in Nachrichten: __Die Friedensverhandlungen wurden unterbrochen.__ • bei Beschreibungen (auch Gerätebeschreibungen): __Das Schmuckstück wurde aus den teuersten Steinen gefertigt.__ • bei Verallgemeinerungen: __In Frankreich wird zum Essen Wein getrunken.__ • wenn die handelnde Person nicht bekannt ist: __Die Universität Leipzig wurde 1409 gegründet.__ [.interview:bitmark--] [%C8] [!Wann war was? Bilden Sie Fragen im Passiv Perfekt und antworten Sie.] === ◇ Universität Leipzig – gründen __(1409)__[@shortAnswer] [@example:Wann ist die Universität Leipzig gegründet worden? ] [@example:Die Universität ist 1409 gegründet worden.] === [%1]Museumsinsel in Berlin – in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes – aufnehmen __(1999)__[@shortAnswer] [_Wann ist die Museumsinsel in Berlin in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden?] [_Die Museumsinsel in Berlin ist 1999 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden.] === [%2]Brandenburger Tor – errichten __(zwischen 1788 und 1791)__[@shortAnswer] [_Wann ist das Brandenburger Tor errichtet worden?] [_Das Brandenburger Tor ist zwischen 1788 und 1791 errichtet worden.] === [%3]Reichstagsgebäude – durch einen Brand – schwer – beschädigen __(1933)__[@shortAnswer] [_Wann ist das Reichstagsgebäude durch einen Brand schwer beschädigt worden?] [_Das Reichstagsgebäude ist 1933 durch einen Brand schwer beschädigt worden.] === [%4]Dresden – zur Hauptstadt des Freistaates Sachsen – ernennen __(1918)__[@shortAnswer] [_Wann ist Dresden zur Hauptstadt des Freistaates Sachsen ernannt worden? ] [_Dresden ist 1918 zur Hauptstadt des Freistaates Sachsen ernannt worden.] === [%5]Innenstadt von Dresden – total – zerstören __(Februar 1945)__[@shortAnswer] [_Wann ist die Innenstadt von Dresden total zerstört worden?] [_Die Innenstadt von Dresden ist im Februar 1945 total zerstört worden.] === [%6]Berliner Mauer – bauen __(1961)__[@shortAnswer] [_Wann ist die Berliner Mauer gebaut worden?] [_Die Berliner Mauer ist 1961 gebaut worden.] === [%7]„Runde Ecke“ in Leipzig – für Bürger – zugänglich machen __(1990)__[@shortAnswer] [_Wann ist die „Runde Ecke“ in Leipzig für Bürger zugänglich gemacht worden?] [_Die „Runde Ecke“ in Leipzig ist 1990 für Bürger zugänglich gemacht worden.] === [%8]Buchmesse in Frankfurt – eröffnen __(10. Oktober)__[@shortAnswer] [_Wann ist die Buchmesse in Frankfurt eröffnet worden?] [_Die Buchmesse in Frankfurt ist am 10. Oktober eröffnet worden.] === [.match] [%C9] [!Formen Sie die Nominalkonstruktionen in Sätze im Passiv Präteritum um.] === ◇ die Bestellung der Ware == [$Die Ware wurde bestellt.][@example] === [%1]die Verhinderung des Anschlags == [$Der Anschlag wurde verhindert.] === [%2]die Vertretung des Direktors == [$Der Direktor wurde vertreten.] === [%3]die Belohnung des Kindes == [$Das Kind wurde belohnt.] === [%4]die Unterbrechung der Theatervorstellung == [$Die Theatervorstellung wurde unterbrochen.] === [%5]die Schließung der Abteilung == [$Die Abteilung wurde geschlossen.] === [%6]die Eröffnung der Blumenschau == [$Die Blumenschau wurde eröffnet.] === [%7]die Ansteckung der Familienmitglieder == [$Die Familienmitglieder wurden angesteckt.] === [%8]die Ausweisung des Journalisten == [$Der Journalist wurde ausgewiesen.] === [%9]die Ernennung des neuen Vorsitzenden == [$Ein neuer Vorsitzender wurde ernannt.] === [%10]die Verletzung des Autofahrers == [$Der Autofahrer wurde verletzt.] === [%11]die Vernehmung des Zeugen == [$Der Zeuge wurde vernommen.] === [%12]die Erläuterung des Vorgangs == [$Der Vorgang wurde erläutert.] === [%13]die Aufklärung des Mordfalls == [$Der Mordfall wurde aufgeklärt.] === [%14]die Angleichung der Löhne == [$Die Löhne wurden angeglichen.] === [.interview] [%C10a] [!Was ist heute alles passiert? Bilden Sie Sätze in der angegebenen Zeitform im Passiv.] === ◇ über 20 Autos – verkaufen[!(Perfekt)][@shortAnswer] [@example:Heute sind über 20 Autos verkauft worden.] === [%1] Brief – bereits – abschicken[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Der Brief ist bereits abgeschickt worden.] === [%2] Ausstellung junger Künstler – im Museum – eröffnen[!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Die Ausstellung junger Künstler wurde im Museum eröffnet.] === [%3] Verhandlungen der Regierungsvertreter – wieder aufnehmen[!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Die Verhandlungen der Regierungsvertreter wurden wieder aufgenommen.] [_Die Verhandlungen mit dem Regierungsvertreter wurden wieder aufgenommen.] === [%4] Vorschläge – von den Arbeitskollegen – akzeptieren[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Die Vorschläge sind von den Arbeitskollegen akzeptiert worden.] === [%5] Wissenschaftler – Nobelpreis – ehren[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Der Wissenschaftler ist mit dem Nobelpreis geehrt worden.] === [%6] geheime Dokumente – in der Zeitung – veröffentlichen[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Die geheimen Dokumente sind von der Zeitung veröffentlicht worden.] [_Die geheimen Dokumente sind in der Zeitung veröffentlicht worden.] === [%7] Flugzeug der Lufthansa – vor drei Stunden – kontrollieren[!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Das Flugzeug der Lufthansa wurde vor drei Stunden kontrolliert.] === [%8] Bau des neuen Kanzleramtes – abschließen[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Der Bau des neuen Kanzleramtes ist abgeschlossen worden.] === [%9] Dieb – von der Polizei – auf frischer Tat – ertappen[!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Der Dieb wurde von der Polizei auf frischer Tat ertappt.] === [%10] illegaler Müllexport – von Umweltschützern – stoppen[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Der illegale Müllexport ist von Umweltschützern gestoppt worden.] === [.interview:bitmark--] [%C10b] [!Was ist heute alles passiert? Bilden Sie Sätze im Passiv Präteritum.] === ◇ Verunglückte – sofort – können – helfen[@shortAnswer] [@example:Den Verunglückten konnte sofort geholfen werden.] === [%1]entlaufener Tiger – können – wieder einfangen[@shortAnswer] [$Der entlaufene Tiger konnte wieder eingefangen werden.] === [%2]Bücher – rechtzeitig – können – liefern[@shortAnswer] [$Die Bücher konnten rechtzeitig geliefert werden.] === [%3]die Unfallursache – können – finden[@shortAnswer] [$Die Unfallursache konnte gefunden werden.] === [%4]Schäden – sofort – müssen – beseitigen[@shortAnswer] [$Die Schäden mussten sofort beseitigt werden.] === [%5]geschmuggelte Zigaretten – können – sicherstellen[@shortAnswer] [$Die geschmuggelten Zigaretten konnten sichergestellt werden.] === [%6]Abteilung – müssen – schließen[@shortAnswer] [$Die Abteilung musste geschlossen werden.] === [.match:bitmark--] [%C11] [!Bilden Sie Nebensätze im Passiv.] === ◇ Peter – helfen – können Es ist schön, dass == [@example] Es ist schön, dass **Peter geholfen werden kann/konnte.** === [%1]Strom – abstellen Ich weiß nicht, wann == [$der Strom abgestellt wird.] -- [$der Strom abgestellt wurde.] -- [$der Strom abgestellt worden ist.] === [%2]neue Galerie – eröffnen Ich freue mich darüber, dass == [$eine neue Galerie eröffnet wird.] -- [$eine neue Galerie eröffnet wurde.] -- [$eine neue Galerie eröffnet worden ist.] === [%3]Projekt – Regierung – unterstützen Ich finde es toll, dass == [$das Projekt von der Regierung unterstützt wird.] -- [$das Projekt von der Regierung unterstützt wurde.] -- [$das Projekt von der Regierung unterstützt worden ist.] === [%4]Kursgebühren – erhöhen – sollen Ich weiß nicht, ob == [$die Kursgebühren erhöht werden sollen.] === [%5]Fenster – streichen – müssen Ich bin auch der Meinung, dass == [$die Fenster gestrichen werden müssen.] === [%6]Mitarbeiter – entlassen – müssen Ich weiß nicht, wie viele == [$Mitarbeiter entlassen werden mussten.] -- [$Mitarbeiter entlassen werden mussten.] === [.interview] [%C12] [!Wortschatzwiederholung: Fluggast- und Reiserechte Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die fehlenden Präpositionen und den richtigen Kasus der Ergänzungen und Angaben.] === ◇ (...) Urlaubszeit – es – gehäuft – (...) Verspätungen oder (Flugausfälle) – kommen [@example: Zur Urlaubszeit kommt es gehäuft zu Verspätungen oder Flugausfällen.][@shortAnswer] === [%1] gegen Stress und Ärger – (...) (der) Flughafen – das Wissen (...) die Rechte von Fluggästen – helfen [$Gegen Stress und Ärger auf dem Flughafen hilft das Wissen über die Rechte von Fluggästen.][@shortAnswer] === [%2] die EU-Verordnung – Regeln zu Ausgleichs- und Versorgungsleistungen (...) (Passagiere) – enthalten [$Die EU-Verordnung enthält Regeln zu Ausgleichs- und Versorgungsleistungen von Passagieren.][@shortAnswer] === [%3] zunächst – (die) Passagiere – ein Anspruch (...) Betreuung und Unterstützung – (...) (der) Flughafen – zustehen [$Zunächst steht den Passagieren ein Anspruch auf Betreuung und Unterstützung auf dem Flughafen zu.][@shortAnswer] === [%4] Passagiere – (ein finanzieller) Ausgleich – (...) Verspätungen, Umbuchungen oder (Flugausfälle) – erhalten [$Passagiere erhalten einen finanziellen Ausgleich bei Verspätungen, Umbuchungen oder Flugausfällen.][@shortAnswer] === [%5] die Höhe der Zahlung – (...) (die) Flugdistanz – abhängen [$Die Höhe der Zahlung hängt von der Flugdistanz ab.][@shortAnswer] === [%6] (ein) Anspruch (...) Ausgleichszahlung – alle Passagiere – haben, – die – (...) (eine europäische) Fluggesellschaft – fliegen – oder – (...) (ein europäischer) Flughafen – starten [$Einen Anspruch auf Ausgleichszahlung haben alle Passagiere, die mit einer europäischen Fluggesellschaft fliegen oder von einem europäischen Flughafen starten.][@shortAnswer] === [%7] wenn – Passagiere – ihr Reiserecht – geltend machen wollen, – sie – (...) Schwierigkeiten – stoßen können [$Wenn Passagiere ihr Reiserecht geltend machen wollen, können sie auf Schwierigkeiten stoßen.][@shortAnswer] === [%8] nicht selten – die Airlines – die Verspätung – (...) außergewöhnliche Umstände wie Streiks oder Wetterbedingungen – schieben [$Nicht selten schieben die Airlines die Verspätung auf außergewöhnliche Umstände wie Streiks oder Wetterbedingungen.][@shortAnswer] === [%9] die Bezahlung des Reisepreises – (...) Reiseantritt – (...) (der) Reiseveranstalter – erfolgen [$Die Bezahlung des Reisepreises erfolgt vor Reiseantritt bei dem (beim) Reiseveranstalter.][@shortAnswer] === [%10] wenn – der Kunde – (der) Reisepreis – nicht überweisen, – (er) – die Rücktrittskosten – (...) Rechnung – gestellt werden [$Wenn der Kunde den Reisepreis nicht überweist, werden ihm die Rücktrittskosten in Rechnung gestellt.][@shortAnswer] === [%11] der Reiseveranstalter – die Reisenden – (...) wesentliche Leistungsänderungen – unverzüglich – informieren müssen [$Der Reiseveranstalter muss die Reisenden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich informieren.][@shortAnswer] === [%12] der Kunde – (...) Reisebeginn – (...) (die) Reise – zurücktreten können [$Der Kunde kann vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten.][@shortAnswer] === [.cloze:bitmark--] [%C13] [!Wiederholung: Deklination der Adjektive (Diese Übung bezieht sich auf die Hotelbeschreibungen im Teil B.) Ergänzen Sie die Endungen der Adjektive und Artikel.] 1. 72 komfortabl[_e], gemütlich[_e] Gästezimmer warten auf Sie. 2. Alle Zimmer – auch die klein[_en] – sind mit groß[_en] Schreibtischen ausgestattet. 3. Zu der Sammlung hinzugekommen sind Kunstwerke früher[_er] Epochen. 4. Die Werke spiegeln vielfältig[_e] künstlerisch[_e] Ansätze wider. 5. Inmitten dies[_er] einzigartig[_en] Landschaft liegt d[_as] traditionsreich[_e] Hotel-Restaurant __Leuther Mühle.__ 6. Die Gäste finden hier im Herzen d[_er] malerisch[_en] Stadt Nettetal ein ebenso gepflegt[_es] Hotel wie ausgezeichnet[_es] Restaurant vor. 7. D[_ie] naturnah[_e] Lage der ehemalig[_en] aufwendig restauriert[_en] Wassermühle lassen die Besucher ins Schwärmen geraten. 8. D[_as] rustikal-elegant[_e] Ambiente und d[_ie] kulinarisch[_e]. Vielfalt d[_er] mehrfach preisgekrönt[_en] Küche haben schon unzählig[_e] Feinschmecker überzeugt. 9. Freundlich[_e] Hotelzimmer, best[_er] Service, individuell[_e] Bedienung und ein nahezu unbegrenzt[_es] Freizeitangebot runden d[_as] umfassend[_e] Angebot des Hotel-Restaurants __Leuther__ Mühle ab. 10. D[_ie] dick[_en] Mauern d[_es] alt[_en] Leuchtturms beherbergen sieben gemütlich[_e] Zimmer, die für jung[_e] und älter[_e] Leute immer wieder ein beliebt[_es] Reiseziel sind. [.chapter] [##Teil D] [.chapter] [###Rückblick] [@leave.subject:Rückblick] [.assignment:bitmark++] [!Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.] [%D1] **Wohnen** • auf dem Land/in der Stadt/am Stadtrand/in einer ländlichen Umgebung/am Meer/in den Bergen wohnen/leben • zur Miete wohnen/Mieter sein • die höchsten Mieten zahlen • die Kaltmiete/die Gesamtmiete/die Nebenkosten/die Heizkosten beträgt/betragen ... • Die Mieten steigen/klettern in die Höhe. • Die Wohnungsnachfrage zieht an. • Vermieter wünschen sich eine pünktliche Mietzahlung und keine kurzfristigen Mieterwechsel. • bei Mietbeginn eine Kaution bezahlen/die Kaution einbehalten • sich den Mietvertrag gut durchlesen • die Hausordnung einhalten • Regeln/Vorschriften berücksichtigen • eine eigene Wohnung/eine Eigentumswohnung besitzen/selbst nutzen • Eine Wohnung steht leer./der Leerstand • viel/wenig Platz haben/über viel/wenig Platz verfügen • Die Wohnungen sind karg ausgestattet/haben keine Sanitäreinrichtungen. • Wohnungen über eine Zentralheizung mit Wärme versorgen • eine Wohnung modern/klassisch/gemütlich/praktisch einrichten • ein guter Heimwerker sein **Städte in Deutschland** • mit einer Stadt zufrieden sein • Einfluss auf die Zufriedenheit der Bürger haben • Grünflächen, Sicherheit, Seniorenfreundlichkeit schätzen/wichtig finden • gute Freizeitmöglichkeiten bieten • soziale Probleme und mangelnde Infrastruktur beklagen • die Großstadt/die Kleinstadt/die Innenstadt/die Sehenswürdigkeit/den historischen Stadtkern besuchen/besichtigen • eine Stadtrundfahrt/eine Busreise machen • das Stadtrecht besitzen/verleihen • das Wahrzeichen sein • die Stadt/die Universität gründen • die Bibliothek eröffnen • die Kirche/das Denkmal einweihen • den Grundstein für ein Denkmal/ein Gebäude legen • Zur Stadt gehören: die Stadtmauer/die Fußgängerzone/das Gewerbegelände/das Bürogebäude/das Einkaufszentrum/das Schloss/der Fluss/kulturelle Einrichtungen. **Reisen** • die Koffer packen und in den Urlaub fahren • für den Urlaub tief in die Tasche greifen • viel/wenig Geld ausgeben • Viele Urlauber zieht es in die Ferne. • als Top-Ziel gelten • einen Strandurlaub bevorzugen/sich an Stränden sonnen • Städtereisen planen • sich über das anvisierte Ziel informieren • mobile Angebote zur Recherche nutzen • die Katze im Sack kaufen • eine/keine böse Überraschung erleben • auf Servicleistungen achten • auf ein kostenloses Frühstück/die Hotelbar Wert legen • Ausgleichs- und Versorgungsleistungen enthalten • einen Anspruch auf Unterstützung haben • sein Recht geltend machen • eine Anzahlung leisten • vom Reisevertrag zurücktreten • die Reise beeinträchtigen • den vereinbarten Preis anpassen • jemanden über einen Änderungsgrund informieren • Mängel feststellen/anzeigen • die Beseitigung der Mängel verlangen • Änderungswünsche berücksichtigen • jemandem entstandene Kosten in Rechnung stellen **Hotels** • im Hotel/in der Herberge/in der Pension/in der Unterkunft übernachten • das luxuriöse/einfache/komfortable/preisgünstige/ prächtige/elegante/gepflegte/ausgezeichnete/traditionsreiche Hotel • Das Hotel/Die Hotelkette hat einen guten Ruf. • Das Hotel verfügt über gemütliche/komfortable Gästezimmer. • Das Hotel bietet Einzel-/Doppel-/Dreibettzimmer mit Bad/WC/Minibar/Telefon/Internetanschluss. • Der Hoteleigentümer/Der Hotelbesitzer hat das Hotel aufwendig renoviert. • Das Hotel liegt inmitten einer einzigartigen Landschaft/in verkehrsgünstiger Lage. • die aufwendig restaurierte Wassermühle • die kulinarische Vielfalt genießen • Feinschmecker geraten ins Schwärmen. • ein beliebtes Reiseziel sein • über ein großes/unbegrenztes/vielfältiges Freizeitangebot verfügen [.self-assessment] [%D2] [!Evaluation Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann Texte zum Thema Wohnen in Deutschland verstehen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann meine persönliche Wohnsituation und die allgemeine Wohnsituation in meinem Heimatland beschreiben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann mich zu verschiedenen Wohnformen und Wohnbedingungen mündlich und schriftlich äußern und meine Ansichten begründen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Wohnungsangebote auf Websites verstehen, vergleichen und darauf reagieren. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann allgemeine Informationen über Städte und detaillierte Informationen bei einer Stadtführung verstehen und über Städte, die ich kenne, berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Texte zum Thema Reisen verstehen, mich nach allem Wissenswerten bei einer Reise erkundigen und über eigene Reisen ausführlich berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann über das Thema Ärger im Urlaub sprechen und eine Beschwerde formulieren. Ich kann Texte zum Thema Reiserecht verstehen und eine E-Mail an eine Fluggesellschaft schreiben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann ausführlichere Texte über Hotels verstehen, Hotelbeschreibungen wiedergeben und eine Hotelauswahl begründen. (fakultativ) [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [%3] [#Zwischen den Kulturen] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/pic00068_london3.jpg] [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Europa und die Deutschen] [@leave.subject:Europa und die Deutschen] [.cloze] [%A1] [!Europa-Rekorde Worum geht es? Raten Sie und ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] ◇ Die Schweiz hat die meisten [_Amtssprachen][@example] in Europa, es sind vier. Innerhalb der Europäischen Union sind 24 Sprachen als [_Amtssprachen][@example] anerkannt. 1. Von den europäischen Städten hat Moskau mit 11,5 Millionen die meisten [_Einwohner]. Innerhalb der Europäischen Union ist London mit 8,5 Millionen [_Einwohnern] führend. 2. Das größte [_Land] Europas ist Russland, genauer gesagt der kleine Teil Russlands, der zu Europa gehört. Der europäische Teil erstreckt sich über eine [_Fläche] von 4 Millionen km2. 3. Es ist umstritten, ob der Mont Blanc in den französischen Alpen (4 807 Meter) oder der Elbrus im Kaukasus (5633 Meter) der höchste [_Berg] Europas ist. Der Elbrus liegt an der Grenze zwischen Europa und Asien, deshalb zählen ihn manche zu Europa, manche zu Asien. 4. Der höchste noch aktive [_Vulkan] ist der Ätna (3 350 Meter) auf der italienischen Insel Sizilien. Er brach das letzte Mal im Jahr 2001 aus. 5. Die Gutenberg-Bibel ist das älteste [_Buch] Europas, das mit beweglichen Metall-Lettern gedruckt wurde. Die Bibel entstand zwischen 1450 und 1456. 6. Die größte [_Insel] Europas ist Großbritannien mit 229 850 km2. 7. Der längste [_Fluss] ist die russische Wolga mit einer Länge von 3 600 km. Die Wolga verbindet den Norden und den Westen Europas mit Zentralasien. 8. Der größte [_See] Europas liegt im Nordwesten Russlands unweit der finnischen Grenze. Es ist der Ladoga [_Ladogasee]. Er ist 120 Tage im Jahr zugefroren. 9. Die größte [_Düne] Europas befindet sich in Frankreich: die [_Düne] von Pyla. Da der feine Sand ständig verweht wird, schwankt ihre Höhe zwischen 100 und 120 Metern. 10. In Finnland gibt es so viele [_Handynutzer] nutzer wie in keinem anderen europäischen Land. Aber die Finnen telefonieren nicht nur mit ihrem [_Handy], sie werfen auch damit. In Finnland findet seit Jahren eine [_Handy]-Weitwurf-Weltmeisterschaft statt. Der Rekord liegt bei über 100 Metern. 11. Die niederländische Flotte hat eine lange Tradition: Im 17. Jahrhundert war sie doppelt so groß wie die britische und französische Flotte zusammen. Rotterdam hat den größten [_Hafen] und die Niederländer besitzen bis heute die meisten [_Schiffe] Europas. 12. Deutschland galt lange Zeit als das Land der Dichter und Denker. Heute ist es das Land der Erfinder, denn in Deutschland werden die meisten [_Patente] angemeldet. 13. Am gesündesten ernähren sich in Europa die Griechen. Sie essen das meiste [_Obst] und [_Gemüse]. 14. In Dänemark verbringt man seine Freizeit nicht gerne allein. Die meisten Dänen sind deshalb Mitglied in einem [_Verein]. Prozentual gesehen sind sie in diesem Bereich Europameister. [.assignment:bitmark++&image] [%A2] [!Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030229_80-81.jpg] ||very pixelated image|| **Die Europäer im Vergleich** Im statistischen Amt der Europäischen Union __Eurostat__ werden viele Daten des Lebens der Europäer von der Geburt bis zum Tod erfasst. Eine Dokumentation von 2013 enthüllt, dass die Deutschen in vielen Bereichen im Mittelfeld liegen. Nach den Angaben dieser Dokumentation haben die Spanierinnen mit 86,1Jahren die höchste Lebenserwartung, bei den Männern können die Italiener mit 80,3Jahren auf ein langes Leben hoffen. In Deutschland werden die Frauen 83,2 Jahre die Männer 78,6 Jahre alt und liegen damit knapp über dem EU-Durchschnitt. Bei den Geburtenzahlen befinden sich die deutschen Frauen mit je 1,4 unterhalb des EU-Durchschnitts von 1,6 Kindern pro Frau. Eine besonders 25 niedrige Geburtenrate weist Portugal mit 1,2 Kindern pro Frau auf, Spitzenreiter sind die Franzosen mit 2,0. Die meisten Selbstmorde verübten die Litauer – bei den Männern schieden dort statistisch gesehen 60 von 100000 freiwillig aus dem Leben. Trauriger Spitzenreiter beim Tod durch Verbrechen sind die Letten. In Lettland wurden 6 von 100 000 Bürgern Opfer von Gewalttaten, in Luxemburg dagegen nur 0,3 von 100 000 Menschen. Die höchsten Konsumausgaben für Alkohol, Tabak und Betäubungsmittel verzeichneten die Esten mit 8,9 Prozent, gefolgt von den Luxemburgern mit 8,3 Prozent. Die Deutschen gaben mit 3,2 Prozent ihres Geldes anteilig am wenigsten für Alkohol und Zigaretten aus. Auch bei der Anzahl der erlernten Fremdsprachen liegen die Deutschen mit 1,3 Fremdsprachen pro Schüler unter dem europäischen Durchschnitt. Demgegenüber können Schüler in Luxemburg immerhin durchschnittlich 2,5 Fremdsprachen vorweisen. Fleißigste EU-Bürger waren __Eurostat__ zufolge die Griechen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 44,2 Stunden bei Vollzeiterwerbstätigkeit. Deutsche Arbeitnehmer lagen genau beim EU-Durchschnitt von 41,5 Stunden pro Woche. Beim technischen Fortschritt, z. B. der Nutzung des Internets, liegen die Schweden vorn. 95 Prozent aller Einwohner nutzen in Schweden das Internet, bei den Deutschen sind es nur 84 Prozent. Im Durchschnitt nutzen jedoch nur 75 Prozent der Einwohner der EU das Internet. [@reference: Die Europäer im Vergleich. Daten aus EUROSTAT-Jahrbuch 2015] [.interview:bitmark++] [%A3a – Textarbeit] [!Beantworten Sie die Fragen zum Text. Arbeiten Sie zu zweit.] === 1. Welche Daten über das Leben der Europäer werden im statistischen Amt der Europäischen Union Eurostat erfasst?[@shortAnswer] [$Alle Daten des Lebens der Europäer von der Geburt bis zum Tod, z. B. die Lebenserwartung, die Geburtenzahlen, die Selbstmordrate, die Anzahl der Verbrechen (Verbrechensrate), die Konsumausgaben, die Anzahl der Fremdsprachen, die Arbeitszeit, die Internetnutzung, das Einkommen/der Bruttojahresverdienst] === 2. Welche Nationalitäten werden in dem Text genannt?[@shortAnswer] [$die Spanier, die Italiener, die Deutschen, die Portugiesen, die Litauer, die Letten, die Esten, die Luxemburger, die Griechen, die Schweden] === 3. In welchen Bereichen liegen die Deutschen genau im EU-Durchschnitt, wo liegen Sie darunter, wo darüber?[@shortAnswer] [$Die Deutschen liegen im EU-Durchschnitt: bei der Arbeitszeit; über dem EU-Durchschnitt: bei der Lebenserwartung, bei der Internetnutzung; unter dem EU-Durchschnitt: bei den Geburtenzahlen, beim Alkohol- und Zigarettenkonsum, beim Fremdsprachenlernen] === 4. Welche Angaben im Text haben Sie überrascht, welche haben Sie erwartet?[@shortAnswer] === |remark:Die Europäer im Vergleich Im statistischen Amt der Europäischen Union __Eurostat__ werden viele Daten des Lebens der Europäer von der Geburt bis zum Tod erfasst. Eine Dokumentation von 2013 enthüllt, dass die Deutschen in vielen Bereichen im Mittelfeld liegen. Nach den Angaben dieser Dokumentation haben die Spanierinnen mit 86,1Jahren die höchste Lebenserwartung, bei den Männern können die Italiener mit 80,3Jahren auf ein langes Leben hoffen. In Deutschland werden die Frauen 83,2 Jahre die Männer 78,6 Jahre alt und liegen damit knapp über dem EU-Durchschnitt. Bei den Geburtenzahlen befinden sich die deutschen Frauen mit je 1,4 unterhalb des EU-Durchschnitts von 1,6 Kindern pro Frau. Eine besonders 25 niedrige Geburtenrate weist Portugal mit 1,2 Kindern pro Frau auf, Spitzenreiter sind die Franzosen mit 2,0. Die meisten Selbstmorde verübten die Litauer – bei den Männern schieden dort statistisch gesehen 60 von 100000 freiwillig aus dem Leben. Trauriger Spitzenreiter beim Tod durch Verbrechen sind die Letten. In Lettland wurden 6 von 100 000 Bürgern Opfer von Gewalttaten, in Luxemburg dagegen nur 0,3 von 100 000 Menschen. Die höchsten Konsumausgaben für Alkohol, Tabak und Betäubungsmittel verzeichneten die Esten mit 8,9 Prozent, gefolgt von den Luxemburgern mit 8,3 Prozent. Die Deutschen gaben mit 3,2 Prozent ihres Geldes anteilig am wenigsten für Alkohol und Zigaretten aus. Auch bei der Anzahl der erlernten Fremdsprachen liegen die Deutschen mit 1,3 Fremdsprachen pro Schüler unter dem europäischen Durchschnitt. Demgegenüber können Schüler in Luxemburg immerhin durchschnittlich 2,5 Fremdsprachen vorweisen. Fleißigste EU-Bürger waren __Eurostat__ zufolge die Griechen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 44,2 Stunden bei Vollzeiterwerbstätigkeit. Deutsche Arbeitnehmer lagen genau beim EU-Durchschnitt von 41,5 Stunden pro Woche. Beim technischen Fortschritt, z. B. der Nutzung des Internets, liegen die Schweden vorn. 95 Prozent aller Einwohner nutzen in Schweden das Internet, bei den Deutschen sind es nur 84 Prozent. Im Durchschnitt nutzen jedoch nur 75 Prozent der Einwohner der EU das Internet. [@reference: Die Europäer im Vergleich. Daten aus EUROSTAT-Jahrbuch 2015] [.essay] [%A3b – Textarbeit] [!Berichten Sie aus Ihrer Perspektive über die Bewohner Ihres Heimatlandes (Lebenserwartung/Einkommen/Arbeitszeit ...) oder über Besonderheiten im täglichen Leben.] [.cloze-instruction-grouped] [%A3c – Textarbeit] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] 1. Das statistische Amt der Europäischen Union [_erfasst][!erfassen] alle Daten des Lebens der Europäer. 2. Die Deutschen [_liegen][!liegen] in einigen Bereichen im Mittelfeld. 3. Bei den Männern können die Italiener auf ein langes Leben [_hoffen][!hoffen]. 4. Die meisten Selbstmorde [_verübten][!verüben] die Litauer. 5. Statistisch gesehen [_schieden][!scheiden] 60 von 100 000 Litauern freiwillig aus dem Leben. 6. Die Deutschen [_geben][_gaben][!ausgeben] 3,2 Prozent ihres Geldes für Alkohol und Zigaretten [_aus], damit [_befinden][!befinden] sie sich am unteren Ende der Skala. 7. 95 Prozent aller Einwohner [_nutzen][!nutzen] in Schweden das Internet. [.interview:bitmark--] [%A4 – Interview] [!Europa Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner und berichten Sie.] === **Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner 1:** Welche europäischen Länder möchten Sie unbedingt einmal kennenlernen? Warum?[@shortAnswer] === In welchem europäischen Land würden Sie immer wieder Urlaub machen?[@shortAnswer] === Welche Fremdsprachen beherrschen Sie? Welche Fremdsprachen möchten Sie gern noch lernen? Warum?[@shortAnswer] === Welche europäische Großstadt ist Ihrer Meinung nach die schönste?[@shortAnswer] === **Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner 2:** Welche europäischen Länder möchten Sie unbedingt einmal kennenlernen? Warum?[@shortAnswer] === In welchem europäischen Land würden Sie immer wieder Urlaub machen?[@shortAnswer] === Welche Fremdsprachen beherrschen Sie? Welche Fremdsprachen möchten Sie gern noch lernen? Warum?[@shortAnswer] === Welche europäische Großstadt ist Ihrer Meinung nach die schönste?[@shortAnswer] === [.essay&image] [%A5a] [!Länder und Einwohner In welchen Ländern der Europäischen Union waren Sie schon? Beschreiben Sie die Länder kurz. Verwenden Sie dafür unter anderem die Angaben aus der Grafik. (Wenn Sie noch nie in Europa waren, beschreiben Sie kurz Ihr Heimatland oder eines seiner Nachbarländer.)] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/glo-011892_sz_2.png] [.match-matrix] [%A5b] [!Länder und Einwohner Benennen Sie die Einwohner (männlich/weiblich und im Plural) der ausgewählten Länder.] === [#Land] == [#männlicher Einwohner] == [#Einwohnerin] == [#Einwohner (Plural)] === ◇ Irland == der Ire[@example] == die Irin[@example] == die Iren[@example] === [%1]Litauen == der Litauer[@example] == die Litauerin == die Litauer === [%2]Dänemark == der Däne == die Dänin == die Dänen === [%3]Schweden == der Schwede == die Schwedin == die Schweden === [%4]Polen == der Pole == die Polin == die Polen === [%5]Tschechien == der Tscheche == die Tschechin == die Tschechen === [%6]Slowakei == der Slowake == die Slowakin == die Slowaken === [%7]Rumänien == der Rumäne == die Rumänin == die Rumänen === [%8]Österreich == der Österreicher == die Österreicherin == die Österreicher === [%9]Bulgarien == der Bulgare == die Bulgarin == die Bulgaren === [%10]Griechenland == der Grieche == die Griechin == die Griechen === [%11]Spanien == der Spanier == die Spanierin == die Spanier === [%12]Portugal == der Portugiese == die Portugiesin == die Portugiesen === [%13]Frankreich == der Franzose == die Französin == die Franzosen === [%14]Belgien == der Belgier == die Belgierin == die Belgier === [%15]Niederlande == der Niederländer == die Niederländerin == die Niederländer === [%16]Großbritannien == der Brite == die Britin == die Briten === [.article:bitmark--] **◼︎ Deklination der Nomen** Bei der Bildung und Deklination der maskulinen Nationalitätenvertreter unterscheiden wir zwei Gruppen: 1. **Nomen auf -e:** der Ir**e** Diese Nomen gehören zur __n-__Deklination. Bei den femininen Formen fällt die Endung __-e__ weg und an deren Stelle tritt ein __-in__: die Ir**in.** 2. **Nomen auf -er:** der Litau**er** Diese Nomen gehören zur Deklination I maskulin. Bei den femininen Formen wird die Endung __-in__ angefügt: die Litauer**in**. [.internal-link] [!Zusatzübungen zur Deklination der Nomen ➔ Teil C][►kapitel3c] [.cloze-instruction-grouped:bitmark--&image] [%A6] [!Persönlichkeiten aus Osteuropa Ordnen Sie den folgenden Persönlichkeiten die entsprechende Nationalität zu. Ergänzen Sie außerdem die fehlenden Verben in der richtigen Form.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/dvorak.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/smetana.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/curie.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/2390-001-netrepko.png] **1. Antonín Dvořák und Bedřich Smetana** Antonín Dvořák und Bedřich Smetana [_gehören][@example] zu den berühmtesten slawischen Komponisten im 19. Jahrhundert. Durch ihre Opern (z. B. __Rusalka, Die verkaufte Braut__), Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusikstücke [_erlangten][!erlangen] die beiden Komponisten auch über die Landesgrenzen hinweg Berühmtheit. Smetana und Dvořák sind [_Tschechen][@example]. **2. Marie Skłodowska Curie** Sie [_entdeckte][!entdecken] mit ihrem Mann Pierre Curie die radioaktiven Elemente Polonium und Radium. 1903 [_erhielt][!erhalten] sie (mit ihrem Mann zusammen) den Nobelpreis für Physik und 1911 den Nobelpreis für Chemie. Ihr Mann ist Franzose, aber sie ist von Geburt [_Polin] **3. Michail Gorbatschow** Er war von 1985 bis 1991 Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Er [_leitete][!einleiten] in den 1980er-Jahren innenpolitische Reformen [_ein]. Gorbatschow forderte in der Sowjetunion Glasnost (Öffentlichkeit) und Perestrojka (Umgestaltung) des Kommunismus und [_ermöglichte][!ermöglichen] damit die Wiedervereinigung Deutschlands. 1990 wurde er mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Gorbatschow ist [_Russe]. **4. Christo** Der Künstler, der mit seinem vollständigen Namen Christo Vladimirov Javacheff heißt, verhüllt vorübergehend Gegenstände, Gebäude oder Teile einer Landschaft. In Deutschland [_weckte][!wecken] er 1995 mit der Verhüllung des Reichstagsgebäudes das Interesse vieler Millionen Menschen. Er [_lebt][!leben] heute in den USA, aber ursprünglich ist er [_Bulgare]. **5. Franz Liszt und Béla Bartók** Liszt und Bartók sind nicht nur Komponisten. Im 19. Jahrhundert [_genossen][!genießen] sie auch als Pianisten wegen ihres virtuosen Klavierspiels Anerkennung und Ruhm. Sie knüpften in ihren Kompositionen an die osteuropäischen historischen Volksmusiken an und [_schrieben][!schreiben] sinfonische Dichtungen, Oratorien, Messen und Rhapsodien. Beide sind [_Ungarn]. **6. Anna Netrebko** Anna Netrebko wurde 1971 in Krasnodar geboren. Ihr Gesangsstudium [_absolvierte][!absolvieren] sie am Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg. 1994 [_feierte][!feiern] sie am Mariinski-Theater ihr Debüt. Auftritte in den USA und auf vielen europäischen Opernbühnen folgten. Heute singt Anna Netrebko als Sopranistin an der Metropolitan Opera in New York, an der Wiener Staatsoper und an der Mailänder Scala. Anna ist [_Russin]. **7. Alexander Dubček** Der Politiker war 1968 Mitinitiator und Symbolfigur des Prager Frühlings. Er [_kämpfte][!kämpfen] für einen menschlicheren Sozialismus. Als der Prager Aufstand [_niedergeschlagen][!niederschlagen] wurde, schloss man ihn aus der Kommunistischen Partei aus. Dubček konnte 1992 sein Comeback feiern und wurde Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei der Slowakei. Alexander Dubček ist nämlich kein Tscheche – wie viele Menschen denken – sondern [_Slowake]. **8. Karol Wojtyła** Unter diesem Namen ist er ziemlich unbekannt. Nennt man ihn jedoch Johannes Paul II., dann wissen alle Bescheid. Bevor er 1978 von den Kardinälen zum Papst [_gewählt][!wählen] wurde, war er Erzbischof von Krakau und ab 1967 Kardinal. Davor [_lehrte][!lehren] er als Professor für Moraltheologie an den Universitäten Krakau und Lublin. Karel Wojtyła ist [_Pole]. [.chapter] [###Abenteuer in der Fremde] [@leave.subject:Abenteuer in der Fremde] [@leave.context:travel] [.essay:bitmark++&audio] [%A7a] [!Lesen und hören Sie den folgenden Text von Franz Hohler. Geben Sie die Geschichte ganz kurz mit eigenen Worten wieder.] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/05_erkundungen_b2_3a.mp3] **Die ungleichen Regenwürmer** Tief unter einem ==Sauerampferfeld==(@remark:Sauerampfer = Wildgemüse) lebten einmal zwei Regenwürmer und ernährten sich von Sauerampferwurzeln. Eines Tages sagte der erste Regenwurm: „Wohlan, ==ich bin es satt==(@remark:ich bin es satt = ich habe keine Lust mehr ), hier unten zu leben, ich will eine Reise machen und die Welt kennenlernen.“ Er packte sein Köfferchen und bohrte sich nach oben, und als er sah, wie die Sonne schien und der Wind über das Sauerampferfeld strich, wurde es ihm leicht ums Herz, und er schlängelte sich fröhlich zwischen den Stengeln hindurch. Doch er war kaum drei ==Fuß==(@remark: Fuß = Maßeinheit: 1 Fuß = 30,48 cm) weit gekommen, da entdeckte ihn eine ==Amsel==(@remark:Amsel = Singvogel) und fraß ihn auf. Der zweite Regenwurm hingegen blieb immer in seinem Loch unter dem Boden, fraß jeden Tag seine Sauerampferwurzeln und blieb die längste Zeit am Leben. Aber sagt mir selbst – ist das ein Leben? [@reference: Franz Hohler: Die ungleichen Regenwürmer. © Franz Hohler] [.interview:bitmark++] [%A7b] [!Welche Einstellung hat der Autor Ihrer Meinung nach zum Thema __In die Fremde__ gehen?] ◇ eine positive Einstellung ◇ eine skeptische/negative Einstellung === [@shortAnswer] === |remark:Die ungleichen Regenwürmer Tief unter einem ==Sauerampferfeld==(@remark:Sauerampfer = Wildgemüse) lebten einmal zwei Regenwürmer und ernährten sich von Sauerampferwurzeln. Eines Tages sagte der erste Regenwurm: „Wohlan, ==ich bin es satt==(@remark:ich bin es satt = ich habe keine Lust mehr ), hier unten zu leben, ich will eine Reise machen und die Welt kennenlernen.“ Er packte sein Köfferchen und bohrte sich nach oben, und als er sah, wie die Sonne schien und der Wind über das Sauerampferfeld strich, wurde es ihm leicht ums Herz, und er schlängelte sich fröhlich zwischen den Stengeln hindurch. Doch er war kaum drei ==Fuß==(@remark: Fuß = Maßeinheit: 1 Fuß = 30,48 cm) weit gekommen, da entdeckte ihn eine ==Amsel==(@remark:Amsel = Singvogel) und fraß ihn auf. Der zweite Regenwurm hingegen blieb immer in seinem Loch unter dem Boden, fraß jeden Tag seine Sauerampferwurzeln und blieb die längste Zeit am Leben. Aber sagt mir selbst – ist das ein Leben? [@reference: Franz Hohler: Die ungleichen Regenwürmer. © Franz Hohler] [.interview:bitmark--] [%A8a] [!Heimat Was verbinden Sie mit dem Wort __Heimat__, was mit dem Wort __Fremde__? Assoziieren Sie.] === Heimat === Fremde === [.assignment:bitmark--] [%A8b] [!Heimat Gruppenarbeit: Diskussion über Heimat] 1. Diskutieren Sie in der Gruppe die Aussage __Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl.__ Sind Sie mit dieser Aussage einverstanden? Begründen Sie Ihre Meinung und nennen Sie Beispiele. 2. Präsentieren Sie die wichtigsten Aussagen und einige Beispiele im Plenum. [.interview] [%A9 – Partnerarbeit] [!Auswandern Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.] === 1. Können Sie sich vorstellen, in ein anderes Land auszuwandern oder in einem anderen Land für mehrere Jahre zu wohnen?[@shortAnswer] === 2. Welches Land wäre (außer Ihrem Heimatland) Ihr Traumland? Warum?[@shortAnswer] === 3. Welche Gründe gibt es, das eigene Land für mehrere Jahre oder für immer zu verlassen?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark--] [%A10a] [!Gründe und Folgen Lesen Sie die folgenden Beispielsätze.] __◼︎Gründe:__ Warum würdest du gern nach Italien auswandern? ➡ __Frage nach einem (konkreten) Grund__ **Angabe eines (konkreten) Grundes:** Ich würde gern nach Italien auswandern, **weil** das Essen dort so gut __schmeckt.__ Ich würde gern nach Italien auswandern, **denn** das Essen __schmeckt__ dort so gut. Das Essen schmeckt in Italien so gut, **deshalb/deswegen/darum** __würde__ ich gern nach Italien auswandern. Das Essen schmeckt in Italien so gut, ich __würde__ **deshalb/deswegen/darum** gern nach Italien auswandern. __(Verweis auf den Grund im ersten Hauptsatz)__ Ich würde gern **wegen** des leckeren Essens nach Italien auswandern. __(eher Schriftsprache)__ __◼︎ Folgen:__ **Angabe einer (konkreten) Folge:** Das Essen schmeckt in Italien **so** gut, **dass** ich gern nach Italien auswandern __würde.__ [.interview:bitmark--] [%A10b] [!Gründe und Folgen Warum würden Sie gern nach __Traumalia__ auswandern? Nennen Sie Gründe. Nutzen Sie jeweils zwei verschiedene grammatische Möglichkeiten.] === ◇ **gutes Essen** [@example:Ich würde gern nach Traumalia auswandern, __weil mir das Essen dort so gut schmeckt.__ Ich würde gern __wegen des guten Essens__ nach Traumalia auswandern. Das Essen schmeckt dort so gut, __deshalb würde ich gern nach Traumalia__ auswandern.][@shortAnswer] === [%1] **weiße Strände** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [%2] **gutes Wetter** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [%3] **wilde Tiere** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [%4] **gute und preiswerte Verkehrsmittel** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [%5] **hervorragende Arbeitsmöglichkeiten** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [?(Beispielsätze) 1. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil die Strände dort so weiß sind./Ich würde gern wegen der weißen Stände nach Traumalia auswandern. b) Die Strände sind dort so weiß, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern. 2. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil das Wetter dort immer gut ist./Ich würde gern wegen des guten Wetters nach Traumalia auswandern. b) Das Wetter ist dort so gut, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern. 3. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil es dort wilde Tiere gibt./Ich würde gern wegen der wilden Tiere nach Traumalia auswandern. b) Es gibt dort wilde Tiere, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern. 4. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil es dort gute und preiswerte Verkehrsmittel gibt./Ich würde gern wegen der guten und preiswerten Verkehrsmittel nach Traumalia auswandern. b) Es gibt dort gute und preiswerte Verkehrsmittel, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern. 5. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil die Arbeitsmöglichkeiten dort hervorragend sind./Ich würde gern wegen der hervorragenden Arbeitsmöglichkeiten nach Traumalia auswandern. b) Die Arbeitsmöglichkeiten sind dort hervorragend, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern.] [.internal-link] [!Zusatzübungen zur Angabe von Gründen und Folgen ➔ Teil C][►kapitel3c] [.assignment:bitmark--&image] [%A11] [!Lesen Sie den folgenden Text.] **Abenteuer Ausland** Viele Deutsche zog und zieht es ins Ausland. Dabei waren Abenteuerlust, Abwechslung und die Suche nach einer interessanten Herausforderung im beruflichen Bereich früher die stärksten Motive. Vor allem intellektuelle Weltenbummler hielten einst Ausschau nach vielfältigen Erfahrungen und Karrieremöglichkeiten, denn die besten Chancen auf einen gut bezahlten Job im Ausland hatten in der Vergangenheit hauptsächlich Arbeitskräfte mit einem akademischen Abschluss. Das hat sich nach der Jahrtausendwende verändert. Deutsche Facharbeiter (auch die über 50-Jährigen) werden wegen ihrer soliden Ausbildung sowohl im praktischen als auch im theoretischen Bereich immer mehr geschätzt. Zeitarbeitsagenturen und Personaldienstleistungsfirmen bieten auf Jobbörsen viele Stellen für Handwerker in Skandinavien an: Kfz-Mechaniker, Elektriker, Zimmermänner, Maurer, Dachdecker, Schweißer usw. Bei den Arbeitssuchenden aus Deutschland sind auch Länder wie Österreich, die Schweiz und Spanien sehr beliebt. Hier werden vor allem qualifizierte Arbeitskräfte in der Gastronomie- und Tourismusbranche gesucht. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet hohe Vermittlungsquoten in Länder wie Norwegen, Dänemark, Niederlande, Irland, Großbritannien und Island. Dort bieten sich außer im boomenden Baugewerbe und in der metallverarbeitenden Industrie gute Möglichkeiten für Fachkräfte im medizinischen Pflegebereich, in Callcenteragenturen und im Finanz- und Bankwesen. Offiziellen Angaben zufolge wanderten im Jahr 2013 knapp 140000 Deutsche aus und suchten ihr Glück im Ausland. Und das sind nur die, die sich ordnungsgemäß abgemeldet haben. Man weiß nicht, wie viele pendeln oder ihren deutschen Wohnsitz formal behalten haben. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_73.png] [.interview&article:bitmark--] [%A12a – Textarbeit] [!Beantworten Sie die Fragen.] === [%1] Worum geht es in dem Text? Formulieren Sie in drei bis vier Sätzen die Hauptaussagen des Textes.[@shortAnswer] == [$Es geht in dem Text darum, dass Deutsche ins Ausland gehen, um Arbeit zu finden. Früher waren das hauptsächlich Akademiker, seit einigen Jahren werden auch deutsche Facharbeiter zunehmend ins Ausland vermittelt. Unter den Arbeitssuchenden sind vor allem Länder in West- und Nordwesteuropa beliebt.] === [%2] Welche Handwerksberufe werden in dem Text genannt und welche kennen Sie noch?[@shortAnswer] == [$Kfz-Mechaniker, Elektriker, Zimmermänner, Maurer, Dachdecker und Schweißer] === [%3] Arbeiten in Ihrem Heimatland Fachkräfte aus dem Ausland? Wenn ja, in welchen Berufszweigen? Woher kommen die Fachkräfte?[@shortAnswer] === [%4] In welche Länder wandern Fachkräfte aus Ihrem Heimatland aus? Welche Länder sind bei den Arbeitssuchenden beliebt?[@shortAnswer] === [&article: **Abenteuer Ausland** Viele Deutsche zog und zieht es ins Ausland. Dabei waren Abenteuerlust, Abwechslung und die Suche nach einer interessanten Herausforderung im beruflichen Bereich früher die stärksten Motive. Vor allem intellektuelle Weltenbummler hielten einst Ausschau nach vielfältigen Erfahrungen und Karrieremöglichkeiten, denn die besten Chancen auf einen gut bezahlten Job im Ausland hatten in der Vergangenheit hauptsächlich Arbeitskräfte mit einem akademischen Abschluss. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_73.png| Das hat sich nach der Jahrtausendwende verändert. Deutsche Facharbeiter (auch die über 50-Jährigen) werden wegen ihrer soliden Ausbildung sowohl im praktischen als auch im theoretischen Bereich immer mehr geschätzt. Zeitarbeitsagenturen und Personaldienstleistungsfirmen bieten auf Jobbörsen viele Stellen für Handwerker in Skandinavien an: Kfz-Mechaniker, Elektriker, Zimmermänner, Maurer, Dachdecker, Schweißer usw. Bei den Arbeitssuchenden aus Deutschland sind auch Länder wie Österreich, die Schweiz und Spanien sehr beliebt. Hier werden vor allem qualifizierte Arbeitskräfte in der Gastronomie- und Tourismusbranche gesucht. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet hohe Vermittlungsquoten in Länder wie Norwegen, Dänemark, Niederlande, Irland, Großbritannien und Island. Dort bieten sich außer im boomenden Baugewerbe und in der metallverarbeitenden Industrie gute Möglichkeiten für Fachkräfte im medizinischen Pflegebereich, in Callcenteragenturen und im Finanz- und Bankwesen. Offiziellen Angaben zufolge wanderten im Jahr 2013 knapp 140000 Deutsche aus und suchten ihr Glück im Ausland. Und das sind nur die, die sich ordnungsgemäß abgemeldet haben. Man weiß nicht, wie viele pendeln oder ihren deutschen Wohnsitz formal behalten haben.] [.interview:bitmark--] [%A12b – Textarbeit] [!Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die fehlenden Präpositionen, den richtigen Kasus der Nomen und die in Klammern angegebene Zeitform der Verben. Arbeiten Sie zu zweit und vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit anderen Teilnehmern.] === ◇ viele Deutsche – es – Ausland – ziehen __(Präsens)__ [@example: Viele Deutsche zieht es ins Ausland.][@shortAnswer] === [%1]ein wichtiges Motiv – der Umzug – Ausland – die Suche – eine interessante berufliche Herausforderung – sein __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Ein wichtiges Motiv für den Umzug ins Ausland ist die Suche nach einer interessanten beruflichen Herausforderung.] === [%2]die besten Chancen – ein gut bezahlter Job – früher – hauptsächlich – Arbeitskräfte – ein akademischer Abschluss – haben __(Präteritum)__[@shortAnswer] [_Die besten Chancen auf einen gut bezahlten Job hatten früher hauptsächlich Arbeitskräfte mit einem akademischen Abschluss.] === [%3]das – sich verändern __(Perfekt)__[@shortAnswer] [_Das hat sich verändert.] === [%4]deutsche Facharbeiter – ihre solide Ausbildung – sehr geschätzt werden __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Deutsche Facharbeiter werden aufgrund/wegen ihrer soliden Ausbildung sehr geschätzt.] === [%5]Arbeitsagenturen – viele Stellen – Handwerker – Skandinavien – anbieten __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Arbeitsagenturen bieten viele Stellen für Handwerker in Skandinavien an.] === [%6]deutsche Arbeitssuchende – Länder wie Österreich, die Schweiz und Spanien – sehr beliebt sein __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Deutsche Arbeitssuchende sind in Ländern wie Österreich, der Schweiz und Spanien sehr beliebt.] === [%7]die Bundesagentur für Arbeit – hohe Vermittlungsquoten – nordwesteuropäische Länder – verzeichnen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet hohe Vermittlungsquoten in nordwesteuropäische Länder.] === [.correction:bitmark--&imageWithAudio] [%A13] [!Hören Sie Erfahrungsberichte zum Thema __Arbeiten im Ausland__. Hören Sie die Berichte zweimal und korrigieren Sie während des Hörens die falschen Informationen und ergänzen Sie die fehlenden Informationen.] Der Journalist Tobias Schade hat für einen Artikel im Werbeblatt einer Jobbörse mit vier Deutschen, die ins europäische Ausland gegangen sind, kurze Interviews geführt. Der Journalist hat schnell Stichpunkte für seinen Artikel notiert. **-- 1. --** **Name:** __Frank Wagner__ **Jahr:** __[-_____________][+2001]__ **Grund:** __Job in einer Gartenbaufirma__ **Land:** __[-Dänemark][+Norwegen]__ **Beruf:** __Baumaschinen-Fahrer__ **Pluspunkte im neuen Land:** __eigenes Haus und traumhafte Winter__ **Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:** __musste sich an die Mentalität der Menschen gewöhnen__ **Rückkehrabsicht:** __[-will sobald wie möglich zurück][+will nicht zurück]__ **-- 2. -- ** **Name:** Paula Fischer **Jahr:** __[-Januar][+August] 2005__ **Grund:** __fand keine Stelle in Deutschland__ **Land:** [-_____________][+Irland] **Beruf:** __Kundenberaterin bei Google__ **Pluspunkte im neuen Land:** __Einheimische sind kontaktfreudig, man findet leicht Anschluss__ **Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:** __[-niedrige][+hohe] Lebenshaltungskosten__ **Rückkehrabsicht:** __weiß es noch nicht__ **-- 3. --** **Name:** __Ulrich Haas__ **Jahr:** __[-_____________][+Anfang der 80er-Jahre]__ **Grund:** __flüchtete vor Hektik und Alltagsproblemen__ **Land:** __Griechenland__ **Beruf:** __[-_____________][+Arzt]__ **Pluspunkte im neuen Land:** __Sonne, Wärme, Ruhe, zufriedenes und einfaches Leben__ **Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:** __Bürokratie auf den Ämtern__ **Rückkehrabsicht:** __[-erst im Alter][+keine]__ **-- 4. --** **Name:** __Anke Seidel__ **Jahr:** __[_2006][_Juli 2006]__ **Grund:** __[-_____________][+Sie und ihr Mann haben eine Stelle gefunden]__ **Land:** __Österreich (Tirol)__ **Beruf:** __[-_____________][+Kellnerin]__ **Pluspunkte im neuen Land:** __[-Sie liebt die bergige Landschaft und man findet in Österreich immer einen Job.][+Ihre Familie liebt die bergige Landschaft (sie mag die Berge nicht)]__ **Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:** __kann sich nicht mehr richtig um ihre Eltern kümmern, hat oft Heimweh__ **Rückkehrabsicht:** __will später nach Deutschland zurück__ [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/06_erkundungen_b2_3a.mp3] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030952-bea.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/img_6352haas.png] [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark--] [%A14] [!Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen, die fehlenden Endungen und den Kasus.] ◇ Frank Wagner brauchte Zeit, bis er sich [_an][@example] d[_as][@example] Land gewöhnte. __sich gewöhnen + [_an][@example] [+Akkusativ][-Dativ][@example]__ 1. In Norwegen wird niemand laut, auch wenn er sich [_über] ein[_en] Kollegen ärgert. __sich ärgern + [_über] [+Akkusativ][-Dativ]__ 2. Er beschäftigt sich in der Firma jetzt [_mit] wichtig[_en] Leitungsaufgaben. __sich beschäftigen + [_mit] [-Akkusativ][+Dativ]__ 3. Inzwischen fühlt er sich [_mit] d[_em] neu[_en] Land verbunden. __sich verbunden fühlen + [_mit] [-Akkusativ][+Dativ]__ 4. [_Von] ein[_em] Leben in Deutschland träumt er schon lange nicht mehr. __träumen + [_von] [-Akkusativ][+Dativ]__ 5. Paula Fischer fürchtete sich [_vor] d[_em] Neuanfang. __sich fürchten + [_vor] [-Akkusativ][+Dativ]__ 6. Aber sie hat sich [_auf] ihr Gefühl verlassen. __sich verlassen + [_auf] [+Akkusativ][-Dativ]__ 7. Genau [_nach] dies[_er] Stelle hatte sie gesucht. __suchen + [_nach] [-Akkusativ][+Dativ]__ 8. Sie ist offen und interessiert sich [_für] viel[_e] Dinge. __sich interessieren + [_für] [+Akkusativ][-Dativ]__ 9. Sie hofft, dass sie sich [_in] ein[_en] Iren verliebt. __sich verlieben + [_in] [+Akkusativ][-Dativ]__ 10. Ulrich Haas flüchtete Anfang der 1980er-Jahre [_vor] d[_em] Stress und d[_er] Hektik. __flüchten + [_vor] [-Akkusativ][+Dativ]__ 11. Er sehnte sich [_nach] Sonne, Wärme und Ruhe. __sich sehnen + [_nach] [-Akkusativ][+Dativ]__ 12. Jetzt begnügt er sich [_mit] ein[_em] einfach[_en] zurückgezogen[_en] Leben. __sich begnügen + [_mit] [-Akkusativ][+Dativ]__ 13. Er gehört nun [_zur] Dorfgemeinschaft. __gehören + [_zu] [-Akkusativ][+Dativ]__ 14. Ulrich Haas kann nicht verstehen, wenn jemand [_auf] d[_ie] deutsch[_e] Bürokratie schimpft. __schimpfen + [_auf] [+Akkusativ][-Dativ]__ 15. Wer die griechischen Ämter kennt, wird in Zukunft [_von] Deutschland schwärmen. __schwärmen + [_von] [-Akkusativ][+Dativ]__ 16. Anke Seidel wurde [_vor] ein[_em] schnell[_en] Umzug ins Ausland gewarnt. __warnen + [_vor] [-Akkusativ][+Dativ]__ 17. [_Über] ein[_en] Mangel an Arbeit kann sie sich nicht beklagen. __sich beklagen + [_über] [+Akkusativ][-Dativ]__ 18. Sie findet es schade, dass sie sich nicht mehr richtig [_um] ihr[_e] Eltern kümmern kann. __sich kümmern + [_um] [+Akkusativ][-Dativ]__ 19. Aber ihre Familie will [_auf] d[_ie] bergig[_e] Landschaft nicht mehr verzichten. __verzichten + [_auf] [+Akkusativ][-Dativ]__ [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Verben mit präpositionalem Kasus ➔ Teil C][►kapitel3c] [.chapter] [###Kulturelle Unterschiede im Berufsleben] [@leave.subject:Kulturelle Unterschiede im Berufsleben] [.assignment:bitmark++&image] [%A15] [! Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/rot_plastik_korb_von_franz_sisch_pommes_frites_1.png] **Kostspielige Missverständnisse** Verschwitzt kommen die Entsandten eines deutschen Unternehmens am Flughafen von Casablanca an. Von einer Gruppe einheimischer Geschäftsleute werden sie freundlich empfangen. Die Gastgeber haben sich Gedanken gemacht, wie sie den Verhandlungen mit den zukünftigen Geschäftspartnern ==einen günstigen Boden bereiten==(@remark: einen günstigen Boden bereiten = etwas gut vorbereiten) können: Ein schmackhaftes Essen zum Auftakt kann da doch nicht verkehrt sein. Die Deutschen erwarten ein vornehmes Essen, stattdessen türmen sich auf ihrem Tisch Cheeseburger und fettige Pommes. Den deutschen Gästen sieht man ihr Unbehagen an, das Lächeln der Gastgeber gefriert ebenfalls. Sie sind über die ausbleibende Freude enttäuscht, denn sie hatten es ja nur gut gemeint. Ein schlechter Start für die erste Verhandlungsrunde. Keiner der beiden Partner hatte sich zuvor ausreichend über die ==Gepflogenheiten==(@remark:Gepflogenheiten = Gewohnheiten, Sitten) im anderen Land informiert. In arabischen Ländern gilt Essen wie bei McDonalds als etwas Besonderes, in Deutschland ist es zumindest als Geschäftsessen ==verpönt==(@remark:verpönt sein = nach herrschender Sitte untersagt sein). Mangelndes Wissen über die kulturellen Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt, führt oft dazu, dass Manager erfolglos von Gesprächen zurückkehren und sich gar nicht erklären können, wie die Barrieren zwischen ihnen und den Gesprächspartnern entstanden sind. Viele Unternehmen senden deshalb ihre Mitarbeiter zu länderspezifischen Seminaren, bei denen man Dinge, auf die man bei Geschäftsverhandlungen achten muss, erfährt. So lernt man z. B., dass Japaner die Farbe Grau bei Anzügen schätzen, nicht so sehr aber bunte Krawatten oder Hemden, oder dass man beim Geschäftsessen mit französischen Partnern in der Pause zwischen Dessert und Käse auf keinen Fall abschalten sollte, denn in dieser Zeit werden bevorzugt delikate Geschäftsfragen besprochen und gelöst. Man muss nicht gleich in die Rolle eines Franzosen oder Briten schlüpfen, um erfolgreich zu verhandeln, aber es ist wichtig, ein Gespür für die fremde Nation im Allgemeinen zu entwickeln und sich über Strukturen und Gepflogenheiten vorher zu informieren. Das vereinfacht den Umgang miteinander enorm. [@reference: Kostspielige Missverständnisse. Süddeutsche Zeitung, 17.6.2000 (Stephanie Schmidt)] [.interview&article:bitmark++] [%A16a – Textarbeit] [!Beantworten Sie die Fragen zum Text.] === [%1] Welche Gründe nennt der Text für das Scheitern von Verhandlungen?[@shortAnswer] [$Ungenügende Informationen und mangelndes Wissen über die kulturellen Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt, führen zum Scheitern von Verhandlungen.] === [%2] Wie reagieren die Unternehmen?[@shortAnswer] [$Betriebe organisieren Schulungen und Seminare für Mitarbeiter, bei denen man wichtige Verhaltensregeln für Geschäftsverhandlungen lernt, z. B. über die Anzugsordnung oder die Rolle eines Geschäftsessens.] === [%3] Worauf kommt es bei Gesprächen mit ausländischen Partnern an?[@shortAnswer] [$Es kommt auf das richtige Gespür/Gefühl für die fremde Nation und auf eine gute Vorbereitung an.] === [&article: **Kostspielige Missverständnisse** Verschwitzt kommen die Entsandten eines deutschen Unternehmens am Flughafen von Casablanca an. Von einer Gruppe einheimischer Geschäftsleute werden sie freundlich empfangen. Die Gastgeber haben sich Gedanken gemacht, wie sie den Verhandlungen mit den zukünftigen Geschäftspartnern ==einen günstigen Boden bereiten==(@remark: einen günstigen Boden bereiten = etwas gut vorbereiten) können: Ein schmackhaftes Essen zum Auftakt kann da doch nicht verkehrt sein. Die Deutschen erwarten ein vornehmes Essen, stattdessen türmen sich auf ihrem Tisch Cheeseburger und fettige Pommes. Den deutschen Gästen sieht man ihr Unbehagen an, das Lächeln der Gastgeber gefriert ebenfalls. Sie sind über die ausbleibende Freude enttäuscht, denn sie hatten es ja nur gut gemeint. Ein schlechter Start für die erste Verhandlungsrunde. Keiner der beiden Partner hatte sich zuvor ausreichend über die ==Gepflogenheiten==(@remark:Gepflogenheiten = Gewohnheiten, Sitten) im anderen Land informiert. In arabischen Ländern gilt Essen wie bei McDonalds als etwas Besonderes, in Deutschland ist es zumindest als Geschäftsessen ==verpönt==(@remark:verpönt sein = nach herrschender Sitte untersagt sein). Mangelndes Wissen über die kulturellen Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt, führt oft dazu, dass Manager erfolglos von Gesprächen zurückkehren und sich gar nicht erklären können, wie die Barrieren zwischen ihnen und den Gesprächspartnern entstanden sind. Viele Unternehmen senden deshalb ihre Mitarbeiter zu länderspezifischen Seminaren, bei denen man Dinge, auf die man bei Geschäftsverhandlungen achten muss, erfährt. So lernt man z. B., dass Japaner die Farbe Grau bei Anzügen schätzen, nicht so sehr aber bunte Krawatten oder Hemden, oder dass man beim Geschäftsessen mit französischen Partnern in der Pause zwischen Dessert und Käse auf keinen Fall abschalten sollte, denn in dieser Zeit werden bevorzugt delikate Geschäftsfragen besprochen und gelöst. Man muss nicht gleich in die Rolle eines Franzosen oder Briten schlüpfen, um erfolgreich zu verhandeln, aber es ist wichtig, ein Gespür für die fremde Nation im Allgemeinen zu entwickeln und sich über Strukturen und Gepflogenheiten vorher zu informieren. Das vereinfacht den Umgang miteinander enorm. [@reference: Kostspielige Missverständnisse. Süddeutsche Zeitung, 17.6.2000 (Stephanie Schmidt)] [.true-false&article:bitmark++] [%A16b – Textarbeit] [!Stellen Sie fest, wie der Autor des Textes die folgenden Fragen beurteilt: positiv oder negativ.] [@labelTrue:positiv][@labelFalse:negativ] Wie beurteilt der Autor... === [+Maßnahmen zur Weiterbildung der Mitarbeiter in länderspezifischen Seminaren?][@example] === [-1. die Reaktion der deutschen Gäste nach dem Auftaktessen?] === [-2. mangelndes Wissen über kulturelle Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt?] === [-3. das Tragen bunter Krawatten und Hemden bei Verhandlungen mit japanischen Gesprächspartnern?] === [+4. aufmerksames Zuhören während der Pause zwischen Dessert und Käse in Frankreich?] === [+5. ein gründliches Studium der Gepflogenheiten im Land der Gesprächspartner?] === [&article: **Kostspielige Missverständnisse** Verschwitzt kommen die Entsandten eines deutschen Unternehmens am Flughafen von Casablanca an. Von einer Gruppe einheimischer Geschäftsleute werden sie freundlich empfangen. Die Gastgeber haben sich Gedanken gemacht, wie sie den Verhandlungen mit den zukünftigen Geschäftspartnern ==einen günstigen Boden bereiten==(@remark: einen günstigen Boden bereiten = etwas gut vorbereiten) können: Ein schmackhaftes Essen zum Auftakt kann da doch nicht verkehrt sein. Die Deutschen erwarten ein vornehmes Essen, stattdessen türmen sich auf ihrem Tisch Cheeseburger und fettige Pommes. Den deutschen Gästen sieht man ihr Unbehagen an, das Lächeln der Gastgeber gefriert ebenfalls. Sie sind über die ausbleibende Freude enttäuscht, denn sie hatten es ja nur gut gemeint. Ein schlechter Start für die erste Verhandlungsrunde. Keiner der beiden Partner hatte sich zuvor ausreichend über die ==Gepflogenheiten==(@remark:Gepflogenheiten = Gewohnheiten, Sitten) im anderen Land informiert. In arabischen Ländern gilt Essen wie bei McDonalds als etwas Besonderes, in Deutschland ist es zumindest als Geschäftsessen ==verpönt==(@remark:verpönt sein = nach herrschender Sitte untersagt sein). Mangelndes Wissen über die kulturellen Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt, führt oft dazu, dass Manager erfolglos von Gesprächen zurückkehren und sich gar nicht erklären können, wie die Barrieren zwischen ihnen und den Gesprächspartnern entstanden sind. Viele Unternehmen senden deshalb ihre Mitarbeiter zu länderspezifischen Seminaren, bei denen man Dinge, auf die man bei Geschäftsverhandlungen achten muss, erfährt. So lernt man z. B., dass Japaner die Farbe Grau bei Anzügen schätzen, nicht so sehr aber bunte Krawatten oder Hemden, oder dass man beim Geschäftsessen mit französischen Partnern in der Pause zwischen Dessert und Käse auf keinen Fall abschalten sollte, denn in dieser Zeit werden bevorzugt delikate Geschäftsfragen besprochen und gelöst. Man muss nicht gleich in die Rolle eines Franzosen oder Briten schlüpfen, um erfolgreich zu verhandeln, aber es ist wichtig, ein Gespür für die fremde Nation im Allgemeinen zu entwickeln und sich über Strukturen und Gepflogenheiten vorher zu informieren. Das vereinfacht den Umgang miteinander enorm. [@reference: Kostspielige Missverständnisse. Süddeutsche Zeitung, 17.6.2000 (Stephanie Schmidt)] [.cloze-and-multiple-choice-text] [%A17] [!Welche drei Nomen haben jeweils ähnliche Bedeutung? Ordnen Sie zu.] der Beginn [-das Empfinden][-die Besonderheit][-die Gewohnheit][-der Fehlschlag][-die Sitzung][+der Anfang][@example] [-das Scheitern][-die Sitte][-die Besprechung][-die Eigenheit][+der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen][@example] die Versammlung [-das Empfinden][-die Besonderheit][-die Gewohnheit][-der Fehlschlag][+die Sitzung][-der Anfang] [-das Scheitern][-die Sitte][+die Besprechung][-die Eigenheit][-der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen] das Gespür [+das Empfinden][-die Besonderheit][-die Gewohnheit][-der Fehlschlag][-die Sitzung][-der Anfang] [-das Scheitern][-die Sitte][-die Besprechung][-die Eigenheit][-der Auftakt][+das Einfühlungsvermögen] die Enttäuschung [-das Empfinden][-die Besonderheit][-die Gewohnheit][+der Fehlschlag][-die Sitzung][-der Anfang] [+das Scheitern][-die Sitte][-die Besprechung][-die Eigenheit][-der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen] die Gepflogenheit [-das Empfinden][-die Besonderheit][+die Gewohnheit][-der Fehlschlag][-die Sitzung][-der Anfang] [-das Scheitern][+die Sitte][-die Besprechung][-die Eigenheit][-der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen] die Eigenart [-das Empfinden][+die Besonderheit][-die Gewohnheit][-der Fehlschlag][-die Sitzung][-der Anfang] [-das Scheitern][-die Sitte][-die Besprechung][+die Eigenheit][-der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen] [.cloze-solution-grouped] [%A18] [!Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] 1. Vor geschäftlichen [_Verhandlungen] sollten sich die Gastgeber darüber [_Gedanken] machen, wie sie für künftige Geschäftsbeziehungen einen günstigen [_Boden] bereiten können. 2. Sie sollten sich zuvor ausreichend über die [_Gepflogenheiten] des Landes informieren, damit ihnen eine [_Enttäuschung], z. B. bei einem Geschäftsessen, erspart bleibt. 3. Mangelndes Wissen über die kulturellen [_Eigenheiten] einer Nation kann zum [_Scheitern] von Geschäftsverhandlungen führen. 4. Man muss nicht gleich in die [_Rolle] des fremden Geschäftspartners schlüpfen, um erfolgreich zu verhandeln, aber es ist wichtig, ein [_Gespür] für die fremde Nation im Allgemeinen zu entwickeln und auf kulturelle Besonderheiten [_Rücksicht] und zu nehmen. 5. Das vereinfacht den [_Umgang] miteinander enorm. [.interview:bitmark++] [%A19] [!Worauf achtet man in Ihrem Heimatland und in Deutschland Ihrer Meinung nach im beruflichen Umfeld? Ergänzen Sie in der Kleingruppe die Lücken und diskutieren Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede.] === **Begrüßung:** Hand geben? Küssen?[@shortAnswer] Deutschland [@example:Bei der Begrüßung gibt man sich die Hand.] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Anrede:** Du/Sie? Herr/Frau ...? Vorname? Akademische Titel? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Geschäftsgespräche und Verhandlungen:** Gleich zur Sache kommen? Sich zum gegenseitigen Kennenlernen viel Zeit nehmen? Gespräch mit Witzen auflockern? Private Themen? Mitten in den Verhandlungen mit den eigenen Leuten beraten? Blickkontakt? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Geschäftsessen:** Gesprächsthemen? Alkohol? Esssitten? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Umgang mit der Zeit:** Einhalten von Terminen? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Umgang mit Gesprächspartnern:** Private Einladungen? Zu Hause anrufen? Gastgeschenke? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Umgang mit Kollegen:** Hierarchische Strukturen? Lange oder kurze Entscheidungswege?Einhalten von Zuständigkeiten? Anrede? Private Kontakte? Kritik üben? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Begrüßung:** Hand geben? Küssen? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Anrede:** Du/Sie? Herr/Frau ...? Vorname? Akademische Titel? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Geschäftsgespräche und Verhandlungen:** Gleich zur Sache kommen? Sich zum gegenseitigen Kennenlernen viel Zeit nehmen? Gespräch mit Witzen auflockern? Private Themen? Mitten in den Verhandlungen mit den eigenen Leuten beraten? Blickkontakt? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Geschäftsessen:** Gesprächsthemen? Alkohol? Esssitten? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Umgang mit der Zeit:** Einhalten von Terminen? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === |remark:Wenn Sie überhaupt keine Erfahrungen mit deutschen Geschäftsleuten oder dem deutschen Geschäftsleben haben, dann finden Sie hier ein paar kurze (allgemeine) Informationen: • Bei der Begrüßung gibt man sich die Hand. • Die Anrede erfolgt in der Regel mit: Herr ... und Frau ... und den akademischen Titeln. Siezen Sie Ihre Geschäfts-partner. • Als Gesprächsbeginn sind humoristische Einlagen (Witze o. Ä.), vor allem, wenn man sich nicht kennt, nicht geeignet. Sie führen eher zur „Versteifung“ der Situation. Deutsche beginnen nach einem kurzen Smalltalk gern relativ schnell mit dem geschäftlichen Teil. Private Gesprächsthemen sollten Sie bei geschäftlichen Besprechungen meiden. Suchen Sie Blickkontakt, bleiben Sie höflich und bei der Sache. • Themen, die Sie auch z. B. bei einem Geschäftsessen nicht von sich aus ansprechen sollten, sind: Politik, Religion, die Konkurrenz, private Missgeschicke, Ihre Krankheitsgeschichte o. Ä. • In Deutschland wird das Privatleben vom Geschäftsleben strikt getrennt, dass bedeutet, dass z. B. Anrufe zu Hause nur nach vorheriger Absprache möglich sind und private Einladungen seltener als vielleicht in Ihrem Heimatland ausgesprochen werden. • Weitere wichtige Punkte sind: Pünktlichkeit (sowohl bei Terminen, wie z. B. Besprechungen, als auch bei abgesprochenen Fristen, z. B. Liefer- oder Zahlungsfristen) und die Einhaltung von Zuständigkeiten und Dienstwegen. Es wird nicht so gern gesehen, wenn in der dienstlichen Hierarchie Mitarbeiter übersprungen werden oder Personen angesprochen bzw. beauftragt werden, die in einem anderen Gebiet arbeiten. Die viel beschriebenen flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswege stehen bei einigen Firmen nur in der Firmenbeschreibung und sind nicht in die Praxis umgesetzt worden. [.essay] [%A20] [!Entwerfen Sie anhand der Angaben in Übung A19 sieben kurze Regeln für den erfolgreichen Umgang mit Geschäftsleuten in Ihrem Heimatland. Präsentieren Sie die Regeln dann vor der Gruppe.] [.cloze-instruction-grouped] [%A21a] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] Sie [_legen][!legen][@example] viel Wert auf Höflichkeit, bedanken und [_entschuldigen][!entschuldigen][%1] sich häufig. Auf viele Deutsche [_wirken][!wirken][%2] sie anfangs sehr freundlich. Aufforderungen werden nie direkt, sondern immer im Konjunktiv [_formuliert][!formulieren][%3]. „Meetings beginnen, bevor sie angefangen haben“, [_erklärt][!erklären][%4] ein Kulturexperte. „Es ist ganz normal, sich schon vor dem Treffen mit allen Beteiligten über ihre Standpunkte [_auszutauschen][!auszutauschen][%5]. Es [_herrschen][!herrschen][%6] flache Hierarchien, Gruppenentscheidungen sind heilig.“ [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.cloze-instruction-grouped] [%A21b] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] „Sie verkaufen nicht, sie [_verführen][!verführen][%1]“, heißt es. Mit anderen Worten: Eine starre Tagesordnung, das sture Abhaken von Gesprächspunkten oder faktenlastige Vorträge können in Verhandlungen tödlich sein. Um an Informationen zu [_kommen][!kommen][%2], muss man selbst aktiv [_werden][!werden][%3]. Ein geeigneter Weg dazu ist das Geschäftsessen: Sobald die zwischenmenschliche Beziehung enger wird, sind auch die Infos leichter zu [_haben][!haben][%4]. Beim Essen ist allerdings Geduld gefragt, denn manchmal [_kommen][!kommen][%5] das gute Angebot oder die Information, die man [_braucht][!][%6], erst zum Schluss. [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.cloze-instruction-grouped] [%A21c] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] Sie [_schätzen][!schätzen][%1] die Distanz. Sie [_begrüßen][!begrüßen][%2] sich nur dann per Händedruck, wenn sie sich zum ersten Mal [_treffen][!treffen][%3] oder sehr lange nicht gesehen haben. Der Abstand zum Gegenüber wird auch beim Smalltalk [_gewahrt][!wahren][%4]: Überaus angeregt können sich die Geschäftspartner über das Wetter, die Anreise oder die Premiere in der Oper [_unterhalten][!unterhalten][%5] – Privates aber [_bleibt][!bleiben][%6] privat. Trotz der Distanz sind sie sehr höflich, selbst Anweisungen werden als höfliche Bitten [_formuliert][!formulieren][%7]. [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.cloze-instruction-grouped] [%A21d] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] Wer sich auf die Gesten seiner Geschäftspartner [_verlässt][!verlassen][%1], kann schnell in die Irre [_geführt][!führen][%2] werden. Denn Kopfschütteln [_bedeutet][!bedeuten][%3] Zustimmung, zweimaliges Nicken hingegen Ablehnung. Eine bestimmte Lautstärke und starkes Gestikulieren [_gehören][!gehören][%4] zum normalen Gesprächsverhalten dazu und [_zeigen][!zeigen][%5] besonderes Interesse für das Thema. Gleichzeitig werden Informationen viel indirekter [_ausgetauscht][!][%6]. Jemandem direkt zu sagen, was man [_denkt][!denken][%7], [_gilt][!gelten][%8] als unhöflich. Die Hierarchien sind wesentlich ausgeprägter als in Deutschland, von ihrem Chef [_erwarten][!erwarten][%9] die Mitarbeiter in größeren Besprechungen klare Anweisungen. [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.cloze-instruction-grouped] [%A21e] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] Der Anzug aus feinstem Stoff, das Auto ein Porsche, ein Doktortitel auf der Visitenkarte – beste Voraussetzungen, um sich das Geschäft mit ihnen gründlich zu [_verderben][!verderben][%1]. Das Schlüsselwort für Erfolg [_heißt][!heißen][%2] Gleichheit, Hierarchien werden [_kleingeschrieben][!kleinschreiben][%3]. Werte wie Bescheidenheit, Kompromissbereitschaft, Zusammenarbeit [_stehen][!stehen][%4] in Verhandlungen im Vordergrund. Das Interesse [_gilt][!gelten][%5] schnellen und pragmatischen Lösungen. Es wird lieber [_ausprobiert][!ausprobieren][%6], als sich an Theorien und Regelwerken zu [_orientieren][!orientieren][%7]. [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.multiple-choice-text:bitmark--] [%A21f] [!Wie Europa verhandelt Ordnen Sie die Ihrer Meinung nach zu den Texten jeweils passende Nationalität zu.] Text A = [+Schweizer][-Franzosen][-Briten][-Bulgaren][-Niederländer] Text B = [-Schweizer][+Franzosen][-Briten][-Bulgaren][-Niederländer] Text C = [-Schweizer][-Franzosen][+Briten][-Bulgaren][-Niederländer] Text D = [-Schweizer][-Franzosen][-Briten][+Bulgaren][-Niederländer] Text E = [-Schweizer][-Franzosen][-Briten][-Bulgaren][+Niederländer] **A.** Sie legen viel Wert auf Höflichkeit, bedanken und entschuldigen sich häufig. Auf viele Deutsche wirken sie anfangs sehr freundlich. Aufforderungen werden nie direkt, sondern immer im Konjunktiv formuliert. „Meetings beginnen, bevor sie angefangen haben“, erklärt ein Kulturexperte. „Es ist ganz normal, sich schon vor dem Treffen mit allen Beteiligten über ihre Standpunkte auszutauschen. Es herrschen flache Hierarchien, Gruppenentscheidungen sind heilig.“ **B.** „Sie verkaufen nicht, sie verführen“, heißt es. Mit anderen Worten: Eine starre Tagesordnung, das sture Abhaken von Gesprächspunkten oder faktenlastige Vorträge können in Verhandlungen tödlich sein. Um an Informationen zu kommen, muss man selbst aktiv werden. Ein geeigneter Weg dazu ist das Geschäftsessen: Sobald die zwischenmenschliche Beziehung enger wird, sind auch die Infos leichter zu haben. Beim Essen ist allerdings Geduld gefragt, denn manchmal kommen das gute Angebot oder die Information, die man braucht, erst zum Schluss. **C.** Sie schätzen die Distanz. Sie begrüßen sich nur dann per Händedruck, wenn sie sich zum ersten Mal treffen oder sehr lange nicht gesehen haben. Der Abstand zum Gegenüber wird auch beim Smalltalk gewahrt: Überaus angeregt können sich die Geschäftspartner über das Wetter, die Anreise oder die Premiere in der Oper unterhalten – Privates aber bleibt privat. Trotz der Distanz sind sie sehr höflich, selbst Anweisungen werden als höfliche Bitten formuliert. **D.** Wer sich auf die Gesten seiner Geschäftspartner verlässt, kann schnell in die Irre geführt werden. Denn Kopfschütteln bedeutetZustimmung, zweimaliges Nicken hingegen Ablehnung. Eine bestimmte Lautstärke und starkes Gestikulieren gehören zum normalen Gesprächsverhalten dazu und zeigen besonderes Interesse für das Thema. Gleichzeitig werden Informationen viel indirekter ausgetauscht. Jemandem direkt zu sagen, was man denkt, gilt als unhöflich. Die Hierarchien sind wesentlich ausgeprägter als in Deutschland, von ihrem Chef erwarten die Mitarbeiter in größeren Besprechungen klare Anweisungen. **E.** Der Anzug aus feinstem Stoff, das Auto ein Porsche, ein Doktortitel auf der Visitenkarte – beste Voraussetzungen, um sich das Geschäft mit ihnen gründlich zu verderben. Das Schlüsselwort für Erfolg heißt Gleichheit, Hierarchien werden kleingeschrieben. Werte wie Bescheidenheit, Kompromissbereitschaft, Zusammenarbeit stehen in Verhandlungen im Vordergrund. Das Interesse gilt schnellen und pragmatischen Lösungen. Es wird lieber ausprobiert, als sich an Theorien und Regelwerken zu orientieren. [.interview:bitmark++] [%A22] [!Schreiben Sie wichtige Wendungen aus den folgenden Texten auf und formulieren Sie im Anschluss in etwa sechs Zeilen, was bei geschäftlichen Verhandlungen in Ihrem Heimatland besonders zu beachten ist.] === **A.** Sie legen viel Wert auf Höflichkeit, bedanken und entschuldigen sich häufig. Auf viele Deutsche wirken sie anfangs sehr freundlich. Aufforderungen werden nie direkt, sondern immer im Konjunktiv formuliert. „Meetings beginnen, bevor sie angefangen haben“, erklärt ein Kulturexperte. „Es ist ganz normal, sich schon vor dem Treffen mit allen Beteiligten über ihre Standpunkte auszutauschen. Es herrschen flache Hierarchien, Gruppenentscheidungen sind heilig.“[@shortAnswer] === **B.** „Sie verkaufen nicht, sie verführen“, heißt es. Mit anderen Worten: Eine starre Tagesordnung, das sture Abhaken von Gesprächspunkten oder faktenlastige Vorträge können in Verhandlungen tödlich sein. Um an Informationen zu kommen, muss man selbst aktiv werden. Ein geeigneter Weg dazu ist das Geschäftsessen: Sobald die zwischenmenschliche Beziehung enger wird, sind auch die Infos leichter zu haben. Beim Essen ist allerdings Geduld gefragt, denn manchmal kommen das gute Angebot oder die Information, die man braucht, erst zum Schluss.[@shortAnswer] === **C.** Sie schätzen die Distanz. Sie begrüßen sich nur dann per Händedruck, wenn sie sich zum ersten Mal treffen oder sehr lange nicht gesehen haben. Der Abstand zum Gegenüber wird auch beim Smalltalk gewahrt: Überaus angeregt können sich die Geschäftspartner über das Wetter, die Anreise oder die Premiere in der Oper unterhalten – Privates aber bleibt privat. Trotz der Distanz sind sie sehr höflich, selbst Anweisungen werden als höfliche Bitten formuliert.[@shortAnswer] === **D.** Wer sich auf die Gesten seiner Geschäftspartner verlässt, kann schnell in die Irre geführt werden. Denn Kopfschütteln bedeutetZustimmung, zweimaliges Nicken hingegen Ablehnung. Eine bestimmte Lautstärke und starkes Gestikulieren gehören zum normalen Gesprächsverhalten dazu und zeigen besonderes Interesse für das Thema. Gleichzeitig werden Informationen viel indirekter ausgetauscht. Jemandem direkt zu sagen, was man denkt, gilt als unhöflich. Die Hierarchien sind wesentlich ausgeprägter als in Deutschland, von ihrem Chef erwarten die Mitarbeiter in größeren Besprechungen klare Anweisungen.[@shortAnswer] === **E.** Der Anzug aus feinstem Stoff, das Auto ein Porsche, ein Doktortitel auf der Visitenkarte – beste Voraussetzungen, um sich das Geschäft mit ihnen gründlich zu verderben. Das Schlüsselwort für Erfolg heißt Gleichheit, Hierarchien werden kleingeschrieben. Werte wie Bescheidenheit, Kompromissbereitschaft, Zusammenarbeit stehen in Verhandlungen im Vordergrund. Das Interesse gilt schnellen und pragmatischen Lösungen. Es wird lieber ausprobiert, als sich an Theorien und Regelwerken zu orientieren.[@shortAnswer] === **Bei geschäftlichen Verhandlungen in Ihrem Heimatland besonders zu beachten ist:**[@longAnswer] === [.chapter] [###Smalltalk] [@leave.subject:Smalltalk] [@leave.context:personal] [.assignment] [%A23a – Smalltalk] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Lesen Sie den Text] Kontakte sind weltweit im Geschäftsleben die Basis für Erfolg. Und jeder Kontakt beginnt mit Smalltalk. Diese „Aufwärmphase“ schafft Vertrauen und eine gemeinsame Basis, die es erlaubt, besser über berufliche Belange zu sprechen. Durch Smalltalk zu Beginn eines beruflichen Gesprächs erhöht sich die Bereitschaft des Gegenübers zum Zuhören. Und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, seine eigenen Ziele eher zu erreichen. Deshalb sprechen Kommunikationsberater heute auch eher von Smarttalk als von Smalltalk. [.true-false] [%A23b/1 – Smalltalk] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Wie gut sind Ihre Smalltalk-Fähigkeiten? Testen Sie sich selbst. Beantworten Sie die Fragen mit Ja oder Nein.] [@labelTrue:ja][@labelFalse:nein] === [+1. Als Gesprächseinstieg eignen sich Themen wie Wetter und Anreise.] === [-3. Damit Sie richtig verstanden werden, sollten Sie sehr laut reden.] === [+4. Beim Smalltalk ist aufmerksames und aktives Zuhören besonders wichtig.] === [+5. Für den Smalltalk sind offene Fragen (Wann/Wo/Wie/Warum ...) besonders geeignet.] === [+6. Wenn Ihnen jemand ein Kompliment macht, sollten Sie es lächelnd und dankend annehmen.] === [+7. Mit einer aufrechten Körperhaltung und Blickkontakt zeigen Sie Interesse an Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner.] === [+8. Zu einem guten Gespräch gehört ein bisschen Selbstironie.] === [-9. Es ist ratsam, vor allem bei deutschen Geschäftspartnern das Gespräch mit einem Witz zu beginnen, um die Atmosphäre aufzulockern.] === [-10. Es ist immer gut, Visitenkarten zu verteilen, auch beim abendlichen Dinner.] === [+11. Wenn Ihnen jemand eine Visitenkarte überreicht, sollten Sie sie erst lesen, bevor Sie sie einstecken.] === [+12. Bei einem Empfang sollte der Abstand zwischen den Gesprächspartnern ungefähr zwei Armlängen betragen.] === [-13. Wenn Ihr Gesprächspartner aufdringlich oder beleidigend wird, müssen Sie ihm deutlich die Meinung sagen.] === ||"Vergleichen Sie Ihre Antworten mit dem Lösungsschlüssel." in der Instruktion gestrichen|| [.true-false] [%A23b/2 – Smalltalk] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Weitere geeignete Gesprächsthemen sind:] [@labelTrue:ja][@labelFalse:nein] === [+a) der eigene Jaguar, die eigene Penthousewohnung oder der teure Urlaub auf einer Südseeinsel] === [-b) die aktuelle politische Lage und Ihre Meinung dazu] === [-c) Ihr Lieblingsrestaurant und Ihr Lieblingsessen] === [-d) Klatsch und Tratsch über Prominente] === [-e) die Erkrankung Ihres Kollegen] === [+f) Ihr letzter Museumsbesuch im Louvre] === [+g) Ihre Hobbys] === [+h) die Stadt, in der Sie sich befinden] === [-i) Ihr Einkommen] === [-j) die Probleme mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner] === [+k) Ihre Meinung über gute Kaffee-/Tee-/Wein-/Champagnersorten] === [+l) Ihre Arbeit oder die Aktivitäten Ihrer Firma] === ||"Vergleichen Sie Ihre Antworten mit dem Lösungsschlüssel." in der Instruktion gestrichen|| [.essay] [%A23c – Smalltalk] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Berichten Sie über Erfahrungen mit Smalltalk aus Ihrem Heimatland. Was sollte man unbedingt beachten?] [.assignment] [%A23d – Smalltalk/Partnerarbeit] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Führen Sie mit Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn einen Smalltalk. Beachten Sie: Wer fragt, führt das Gespräch!] Wetter Anreise ◇ Stadt ◇ Kunst ◇ Kino ◇ Essen/Trinken ◇ Hobbys ◇ Reisen ◇ Arbeit ◇ Firma ◇ Konferenzen ◇ ... [.chapter] [###Kulturelle Unterschiede im Alltagsleben] [@leave.subject:Kulturelle Unterschiede im Alltagsleben] [@leave.context:personal] [.interview:bitmark--] [%A24a] [!Wie reagieren Sie? Wie reagieren Sie in den folgenden Situationen oder wie reagiert man Ihrer Ansicht nach in Ihrem Heimatland? Schreiben Sie etwas zu jeder Situation.] === [%1]Sie stehen an einer leeren Straßenkreuzung und haben es eilig. Doch die Ampel für die Fußgänger steht auf Rot. __In diesem Fall bleibe 2 ich immer stehen und ...__[@shortAnswer] === __Aber in meinem Heimatland ...__[@shortAnswer] === [%2]Sie sind Student und haben sich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Ein Ihnen gut bekannter Kommilitone hat das nicht getan. Er sitzt während der Prüfung direkt neben Ihnen und versucht, von Ihnen abzuschreiben === [%3]Sie sitzen im Restaurant und am Nachbartisch sitzt eine Familie mit vielen Kindern. Ein Kind spielt mit einem Papierflugzeug und das landet in Ihrem Essen === [%4]Vor einem Fahrstuhl stehen Sie, eine Frau und ein Mann. Der Fahrstuhl kommt, die Tür geht auf. === [%5]Ein Polizist hält Sie auf der Straße an und möchte Ihren Ausweis sehen. === [%6]Sie möchten jemandem etwas erzählen und werden von ihm immer wieder unterbrochen. === [%7]Sie werden in einem teuren Geschäft von einer Verkäuferin/einem Verkäufer unfreundlich behandelt. === [.assignment&image] [%A24b] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l101045680-81.png] [!Wie reagieren Sie? Sie werden manchmal auch mit Alltagssituationen konfrontiert, in denen Sie schnell reagieren müssen. Spielen Sie die folgenden Situationen zu zweit.] 1. Sie stehen an der Kasse eines Supermarktes. Die Schlange ist lang und Sie stehen schon ziemlich weit vorn. Da kommt ein Fremder und bittet Sie, ihn vorzulassen. 2. Sie kommen in Ihr Büro. An Ihrem Schreibtisch steht ein Kollege und durchsucht Ihre Schubladen. 3. Es klingelt an Ihrer Wohnungstür. Sie haben eine kleine Zweizimmerwohnung. Ein Bekannter von früher steht mit seiner vierköpfigen Familie vor Ihrer Tür und möchte gern drei Wochen bei Ihnen wohnen. 4. Sie wollten sich etwas Wertvolles kaufen und bemerken im Geschäft, dass Sie Ihre Geldbörse zu Hause vergessen haben. Ein Bekannter, den Sie nur flüchtig kennen, steht zufällig hinter Ihnen. Er bietet Ihnen an, Ihnen die Geldsumme zu borgen. 5. Sie sitzen im Zug, fühlen sich aber nicht wohl. Außerdem sind Sie sehr müde. Ihnen gegenüber sitzt eine fremde Person, die sich gern mit Ihnen unterhalten möchte. [.essay&image] [%A25] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030221_80-81.png] [!Persönlicher Brief] Ein Freund/Eine Freundin von Ihnen möchte Ihr Heimatland besuchen und bittet Sie um Ratschläge, worauf er/sie besonders achten soll. Berichten Sie in einem Brief darüber, was ein ausländischer Besucher Ihrer Meinung nach über das tägliche Leben, z. B. beim Einkaufen, im Straßenverkehr, bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, im Restaurant, in Museen, in Kirchen, bezüglich seiner Kleidung usw., wissen sollte. Schreiben Sie ca. 200 Wörter. [.take-picture:bitmark++&image] [%A26 – Mindmap] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gedankenkarte.png] [!Lesen Sie das Beispiel eines persönlicher Briefs und erstellen Sie selbst, bevor Sie den Brief schreiben, Ihre eigene Mindmap. Schiessen Sie ein Foto von Ihrer eigenen Mindmap.] Wenn man einen Aufsatz oder einen Vortrag vorbereitet, kann man (als eine von vielen Möglichkeiten) eine Mindmap erstellen – meist geschieht dies handschriftlich. |remark:Persönlicher Brief Ein Freund/Eine Freundin von Ihnen möchte Ihr Heimatland besuchen und bittet Sie um Ratschläge, worauf er/sie besonders achten soll. Berichten Sie in einem Brief darüber, was ein ausländischer Besucher Ihrer Meinung nach über das tägliche Leben, z. B. beim Einkaufen, im Straßenverkehr, bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, im Restaurant, in Museen, in Kirchen, bezüglich seiner Kleidung usw., wissen sollte. **Beim Erstellen einer Mindmap sind folgende Regeln zu beachten:** 1. Das Thema kommt in die Mitte des Blattes. 2. Von dort aus werden Haupt- und Nebenäste angelegt. 3. Die Ordnungsstruktur geht vom Allgemeinen zum Besonderen, vom Oberbegriff zum Unterbegriff. 4. Bei den Hauptästen, die Themenfelder darstellen, werden im Allgemeinen Großbuchstaben verwendet, bei den Seitenästen benutzt man die Kleinschreibung. 5. Sie können auch mit Symbolen oder Bildern arbeiten. [.chapter] [###Kennen Sie die Sorben?] [@leave.subject:Kennen Sie die Sorben?] [.article] Die Texte und Aufgaben in diesem fakultativen Teil B stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.cloze-and-multiple-choice-text&image] [%B1] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/angelika_wuntke7158-niedersorbische_trachten-sw.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/sorben_2008.jpg] [!Haben Sie schon einmal etwas von den Sorben gehört? Lesen Sie den folgenden Text und ordnen Sie die passenden Teilüberschriften zu.] [-Alles nur Folklore und Brauchtum?][+Was sind die Sorben?][-Was ist anders bei den Sorben?][-Haben die Sorben eigene politische Rechte?][-Waren die Sorben schon immer da?] 1. Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben nicht in Sorbistan oder in der Sorabei, sondern im Osten Deutschlands, genauer gesagt in der Lausitz: in Sachsen die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben/Wenden. Die kulturellen Zentren sind die Städte Bautzen und Cottbus. Die Sorben sind eine nationale (ethnische) Minderheit ohne eigenen Staat, ohne Mutterland oder gar Autonomiegebiete. Wie viele Sorben es noch gibt, kann nicht eindeutig gesagt werden, da deutsche Staatsbürger ihre Nationalitätenzugehörigkeit nirgendwo angeben müssen. Es wird jedoch geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60000 nach subjektivem Zugehörigkeitsgefühl. [-Alles nur Folklore und Brauchtum?][-Was sind die Sorben?][-Was ist anders bei den Sorben?][-Haben die Sorben eigene politische Rechte?][+Waren die Sorben schon immer da?] 2. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische Stämme in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit wurde der Name „Sorben“ dann allmählich auf die in der Lausitz siedelnden Stämme, Lusitzer und Milzener, übertragen. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)fränkischen Reich und wurden in dieses eingegliedert. Ein eigener Staat konnte somit von Anfang an nicht entstehen. Die heute noch in der Lausitz lebenden Sorben sind also die Reste der westslawischen Stämme, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge besiedelten. [-Alles nur Folklore und Brauchtum?][-Was sind die Sorben?][+Was ist anders bei den Sorben?][-Haben die Sorben eigene politische Rechte?][-Waren die Sorben schon immer da?] 3. Die Sorben haben eine eigene Sprache und Kultur, die nicht nur in verschiedenen Vereinen und Gruppen gepflegt wird, sondern noch lebt. Gerade deswegen fallen vielerorts in der Lausitz zweisprachige Ortsschilder und Bezeichnungen an öffentlichen Gebäuden in deutscher und sorbischer Sprache auf. Außerdem tragen in vier Regionen vor allem ältere Frauen noch täglich die sorbische Tracht, jüngere nur zu großen Feiertagen. Nicht alle, aber viele sorbische Bräuche werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit, das Osterreiten, das Hexenbrennen und das Maibaumwerfen. [-Alles nur Folklore und Brauchtum?][-Was sind die Sorben?][-Was ist anders bei den Sorben?][+Haben die Sorben eigene politische Rechte?][-Waren die Sorben schon immer da?] 4. In anderer Hinsicht unterscheiden sich die Sorben nicht von ihren Mitmenschen. Sie haben keine zusätzlichen Rechte, außer, dass Sprache und Kultur gepflegt werden dürfen. Sie werden durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Dies ist in den Verfassungen Sachsens und Brandenburgs verankert. Nach außen werden die Sorben durch ihren Dachverband, die „Domowina“, vertreten. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer Allianz“, die die Interessen der Volksgruppe wahrnehmen möchte. [+Alles nur Folklore und Brauchtum?][-Was sind die Sorben?][-Was ist anders bei den Sorben?][-Haben die Sorben eigene politische Rechte?][-Waren die Sorben schon immer da?] 5. Die offensichtlichsten Merkmale der Sorben sind Sprache, Kultur und Brauchtum. Zum sorbischen Selbstbewusstsein gehören jedoch auch eine Menge moderner Einrichtungen. Dies sind nicht nur der Hörfunk und das Fernsehen, sondern auch andere Einrichtungen, die sich professionell mit der sorbischen Sprache und Kultur beschäftigen. In Leipzig entstand zum Beispiel zu DDR-Zeiten das Institut für Sorabistik an der Universität Leipzig, in Bautzen das Institut für Volksforschung, das Deutsch- Sorbische Volkstheater, das Ensemble für sorbische Volkskultur. Außerdem werden im Domowina- und im Lusatia-Verlag nicht nur neue wissenschaftliche Schriften, sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer Sprache herausgegeben. [@reference: Kennen Sie die Sorben? https://www.mdr.de/sorbisches-programm/ rundfunk/artikel75852.html] [.true-false&article:bitmark--] [%B2a – Textarbeit] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] [!Sind die folgenden Aussagen richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.] === [+1. Die Sorben sind eine in Deutschland lebende ethnische Minderheit.] === [-2. Sie sind sorbische Staatsbürger und kämpfen für ihre Autonomie.] === [+3. Die heutigen Sorben gingen aus den slawischen Stämmen hervor, die im 6. Jahrhundert aus dem Osten kamen und sich auf deutschem Gebiet ansiedelten.] === [+4. Das sorbische Brauchtum wird besonders von den älteren Sorben gepflegt.] === [-5. Die Sorben haben sowohl ihre eigene Partei als auch eigene politische Rechte.] === [+6. Die sorbische Sprache und Kultur wird auch heute noch von verschiedenen Einrichtungen aufrechterhalten.] === [&article: **Was sind die Sorben?** 1. Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben nicht in Sorbistan oder in der Sorabei, sondern im Osten Deutschlands, genauer gesagt in der Lausitz: in Sachsen die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben/Wenden. Die kulturellen Zentren sind die Städte Bautzen und Cottbus. Die Sorben sind eine nationale (ethnische) Minderheit ohne eigenen Staat, ohne Mutterland oder gar Autonomiegebiete. Wie viele Sorben es noch gibt, kann nicht eindeutig gesagt werden, da deutsche Staatsbürger ihre Nationalitätenzugehörigkeit nirgendwo angeben müssen. Es wird jedoch geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60000 nach subjektivem Zugehörigkeitsgefühl. **Waren die Sorben schon immer da?** 2. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische Stämme in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit wurde der Name „Sorben“ dann allmählich auf die in der Lausitz siedelnden Stämme, Lusitzer und Milzener, übertragen. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)fränkischen Reich und wurden in dieses eingegliedert. Ein eigener Staat konnte somit von Anfang an nicht entstehen. Die heute noch in der Lausitz lebenden Sorben sind also die Reste der westslawischen Stämme, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge besiedelten. **Was ist anders bei den Sorben?** 3. Die Sorben haben eine eigene Sprache und Kultur, die nicht nur in verschiedenen Vereinen und Gruppen gepflegt wird, sondern noch lebt. Gerade deswegen fallen vielerorts in der Lausitz zweisprachige Ortsschilder und Bezeichnungen an öffentlichen Gebäuden in deutscher und sorbischer Sprache auf. Außerdem tragen in vier Regionen vor allem ältere Frauen noch täglich die sorbische Tracht, jüngere nur zu großen Feiertagen. Nicht alle, aber viele sorbische Bräuche werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit, das Osterreiten, das Hexenbrennen und das Maibaumwerfen. **Haben die Sorben eigene politische Rechte?** 4. In anderer Hinsicht unterscheiden sich die Sorben nicht von ihren Mitmenschen. Sie haben keine zusätzlichen Rechte, außer, dass Sprache und Kultur gepflegt werden dürfen. Sie werden durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Dies ist in den Verfassungen Sachsens und Brandenburgs verankert. Nach außen werden die Sorben durch ihren Dachverband, die „Domowina“, vertreten. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer Allianz“, die die Interessen der Volksgruppe wahrnehmen möchte. **Alles nur Folklore und Brauchtum?** 5. Die offensichtlichsten Merkmale der Sorben sind Sprache, Kultur und Brauchtum. Zum sorbischen Selbstbewusstsein gehören jedoch auch eine Menge moderner Einrichtungen. Dies sind nicht nur der Hörfunk und das Fernsehen, sondern auch andere Einrichtungen, die sich professionell mit der sorbischen Sprache und Kultur beschäftigen. In Leipzig entstand zum Beispiel zu DDR-Zeiten das Institut für Sorabistik an der Universität Leipzig, in Bautzen das Institut für Volksforschung, das Deutsch- Sorbische Volkstheater, das Ensemble für sorbische Volkskultur. Außerdem werden im Domowina- und im Lusatia-Verlag nicht nur neue wissenschaftliche Schriften, sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer Sprache herausgegeben.] [@reference: Kennen Sie die Sorben? https://www.mdr.de/sorbisches-programm/ rundfunk/artikel75852.html] [.cloze-solution-grouped] [%B2b – Textarbeit] [!Ergänzen Sie in der folgenden Textvariante die passenden Nomen.] Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben im Osten Deutschlands. Sie sind eine nationale [_Minderheit][%1] ohne eigenen Staat. Es wird geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60 000 nach subjektivem [_Zugehörigkeitsgefühl][%2]. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische [_Stämme][%3] in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende [_Abhängigkeit][%4] vom fränkischen Reich und wurden in dieses Reich eingegliedert. Die Sorben haben eine eigene Sprache und [_Kultur][%5], die in verschiedenen [_Vereinen][%6] und Gruppen gepflegt wird. In der Lausitz findet man noch heute zweisprachige [_Ortsschilder][%7] und Bezeichnungen an öffentlichen [_Gebäuden][%8] in deutscher und sorbischer Sprache. Außerdem tragen vor allem ältere Frauen noch täglich in vier Regionen die sorbische [_Tracht][%9]. Viele sorbische [_Bräuche][%10] werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit oder das Hexenbrennen. In politischer Hinsicht haben die Sorben keine zusätzlichen [_Rechte][%11]. Die Förderung ihrer Sprache und Kultur aber ist in den [_Verfassungen][%12] der Bundesländer Sachsen und Brandenburg verankert. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer [_Allianz][%13]“, die die [_Interessen][%14] der Volksgruppe vertreten möchte. Zum sorbischen [_Selbstbewusstsein][%15] gehören auch eine Menge moderner Einrichtungen, wie Hörfunk und Fernsehen. Außerdem werden in sorbischen [_Verlagen][%16] neue wissenschaftliche Schriften und Literatur in sorbischer Sprache herausgegeben. [.cloze&article:bitmark--] [%B2c – Textarbeit] [!Suchen Sie die passenden Wörter aus dem Text. Die Buchstaben in den farbigen Fächern ergeben ein zusammengesetztes Nomen.] [%1] ein sorbischer Brauch [_H][%1] [_e][_x][@example] [_e] [_n] [_b] [_r] [_e] [_n] [_n] [_e] [_n] [%2] Synonym für das Verb verlassen [_w][@example] [_e][%2][@example] [_g][@example] [_z][@example] [_i][@example] [_e][@example] [_h][@example] [_e][@example] [_n][@example] [%3] Gegend, in der die Sorben jetzt wohnen [_L][@example] [_a] [_u] [_s] [_i][%3] [_t] [_z] [%4] der Name eines sorbischen Verlags [_D] [_o] [_m][%4] [_o] [_w][@example] [_i] [_n] [_a] [%5] ein Bundesland, in dem die Sorben zu Hause sind [_S] [_a][%5] [_c] [_h] [_s] [_e] [_n] [%6] eine Stadt in Ostsachsen [_B][@example] [_a] [_u] [_t][%6] [_z] [_e] [_n] [%7] sorbischer Brauch [_V] [_o][@example] [_g] [_e] [_l][%7] [_h][@example] [_o] [_c] [_h] [_z] [_e] [_i] [_t] [%8] ein Fluss in Brandenburg [_S] [_a][%8] [_a] [_l][@example] [_e] [%9] slawischer Stamm [_M][@example] [_i][@example] [_l] [_z] [_e] [_n][%9] [_e] [_r] [%10] ein anderer Name für die Sorben [_W] [_e][@example] [_n] [_d][%10] [_e] [_n] Lösung: [_H][!1] [_e][!2][@example] [_i][!3] [_m][!4] [_a][!5] [_t][!6] [_l][!7] [_a][!8] [_n][!9] [_d][!10] [&article: **Was sind die Sorben?** 1. Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben nicht in Sorbistan oder in der Sorabei, sondern im Osten Deutschlands, genauer gesagt in der Lausitz: in Sachsen die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben/Wenden. Die kulturellen Zentren sind die Städte Bautzen und Cottbus. Die Sorben sind eine nationale (ethnische) Minderheit ohne eigenen Staat, ohne Mutterland oder gar Autonomiegebiete. Wie viele Sorben es noch gibt, kann nicht eindeutig gesagt werden, da deutsche Staatsbürger ihre Nationalitätenzugehörigkeit nirgendwo angeben müssen. Es wird jedoch geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60000 nach subjektivem Zugehörigkeitsgefühl. **Waren die Sorben schon immer da?** 2. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische Stämme in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit wurde der Name „Sorben“ dann allmählich auf die in der Lausitz siedelnden Stämme, Lusitzer und Milzener, übertragen. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)fränkischen Reich und wurden in dieses eingegliedert. Ein eigener Staat konnte somit von Anfang an nicht entstehen. Die heute noch in der Lausitz lebenden Sorben sind also die Reste der westslawischen Stämme, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge besiedelten. **Was ist anders bei den Sorben?** 3. Die Sorben haben eine eigene Sprache und Kultur, die nicht nur in verschiedenen Vereinen und Gruppen gepflegt wird, sondern noch lebt. Gerade deswegen fallen vielerorts in der Lausitz zweisprachige Ortsschilder und Bezeichnungen an öffentlichen Gebäuden in deutscher und sorbischer Sprache auf. Außerdem tragen in vier Regionen vor allem ältere Frauen noch täglich die sorbische Tracht, jüngere nur zu großen Feiertagen. Nicht alle, aber viele sorbische Bräuche werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit, das Osterreiten, das Hexenbrennen und das Maibaumwerfen. **Haben die Sorben eigene politische Rechte?** 4. In anderer Hinsicht unterscheiden sich die Sorben nicht von ihren Mitmenschen. Sie haben keine zusätzlichen Rechte, außer, dass Sprache und Kultur gepflegt werden dürfen. Sie werden durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Dies ist in den Verfassungen Sachsens und Brandenburgs verankert. Nach außen werden die Sorben durch ihren Dachverband, die „Domowina“, vertreten. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer Allianz“, die die Interessen der Volksgruppe wahrnehmen möchte. **Alles nur Folklore und Brauchtum?** 5. Die offensichtlichsten Merkmale der Sorben sind Sprache, Kultur und Brauchtum. Zum sorbischen Selbstbewusstsein gehören jedoch auch eine Menge moderner Einrichtungen. Dies sind nicht nur der Hörfunk und das Fernsehen, sondern auch andere Einrichtungen, die sich professionell mit der sorbischen Sprache und Kultur beschäftigen. In Leipzig entstand zum Beispiel zu DDR-Zeiten das Institut für Sorabistik an der Universität Leipzig, in Bautzen das Institut für Volksforschung, das Deutsch- Sorbische Volkstheater, das Ensemble für sorbische Volkskultur. Außerdem werden im Domowina- und im Lusatia-Verlag nicht nur neue wissenschaftliche Schriften, sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer Sprache herausgegeben.] [.cloze-and-multiple-choice-text] [%B2d – Textarbeit] [!Was kann man? Ordnen Sie zu.] 1. eine Tracht [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][+tragen][-geraten][-wahrnehmen] 2. etwas in der Verfassung [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][+verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] 3. Interessen [+vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][+wahrnehmen] 4. Sitten und Gebräuche [-vertreten][+pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] 5. die Kultur und die Sprache [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][+fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] 6. in Abhängigkeit [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][+geraten][-wahrnehmen] 7. sich in einem Gebiet [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][+ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] 8. Bücher und Zeitschriften [-vertreten][-pflegen][+herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] [.essay&article:bitmark--] [%B2e – Textarbeit] [!Fassen Sie den Text B1 mit eigenen Worten zusammen.] Texte zusammenfassen ◇ Das Thema des Textes ist ... ◇ Im Text geht es hauptsächlich/in erster Linie um ... ◇ Die wichtigsten Aussagen/Hauptaussagen des Textes sind ... [&article: **Was sind die Sorben?** 1. Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben nicht in Sorbistan oder in der Sorabei, sondern im Osten Deutschlands, genauer gesagt in der Lausitz: in Sachsen die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben/Wenden. Die kulturellen Zentren sind die Städte Bautzen und Cottbus. Die Sorben sind eine nationale (ethnische) Minderheit ohne eigenen Staat, ohne Mutterland oder gar Autonomiegebiete. Wie viele Sorben es noch gibt, kann nicht eindeutig gesagt werden, da deutsche Staatsbürger ihre Nationalitätenzugehörigkeit nirgendwo angeben müssen. Es wird jedoch geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60000 nach subjektivem Zugehörigkeitsgefühl. **Waren die Sorben schon immer da?** 2. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische Stämme in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit wurde der Name „Sorben“ dann allmählich auf die in der Lausitz siedelnden Stämme, Lusitzer und Milzener, übertragen. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)fränkischen Reich und wurden in dieses eingegliedert. Ein eigener Staat konnte somit von Anfang an nicht entstehen. Die heute noch in der Lausitz lebenden Sorben sind also die Reste der westslawischen Stämme, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge besiedelten. **Was ist anders bei den Sorben?** 3. Die Sorben haben eine eigene Sprache und Kultur, die nicht nur in verschiedenen Vereinen und Gruppen gepflegt wird, sondern noch lebt. Gerade deswegen fallen vielerorts in der Lausitz zweisprachige Ortsschilder und Bezeichnungen an öffentlichen Gebäuden in deutscher und sorbischer Sprache auf. Außerdem tragen in vier Regionen vor allem ältere Frauen noch täglich die sorbische Tracht, jüngere nur zu großen Feiertagen. Nicht alle, aber viele sorbische Bräuche werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit, das Osterreiten, das Hexenbrennen und das Maibaumwerfen. **Haben die Sorben eigene politische Rechte?** 4. In anderer Hinsicht unterscheiden sich die Sorben nicht von ihren Mitmenschen. Sie haben keine zusätzlichen Rechte, außer, dass Sprache und Kultur gepflegt werden dürfen. Sie werden durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Dies ist in den Verfassungen Sachsens und Brandenburgs verankert. Nach außen werden die Sorben durch ihren Dachverband, die „Domowina“, vertreten. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer Allianz“, die die Interessen der Volksgruppe wahrnehmen möchte. **Alles nur Folklore und Brauchtum?** 5. Die offensichtlichsten Merkmale der Sorben sind Sprache, Kultur und Brauchtum. Zum sorbischen Selbstbewusstsein gehören jedoch auch eine Menge moderner Einrichtungen. Dies sind nicht nur der Hörfunk und das Fernsehen, sondern auch andere Einrichtungen, die sich professionell mit der sorbischen Sprache und Kultur beschäftigen. In Leipzig entstand zum Beispiel zu DDR-Zeiten das Institut für Sorabistik an der Universität Leipzig, in Bautzen das Institut für Volksforschung, das Deutsch- Sorbische Volkstheater, das Ensemble für sorbische Volkskultur. Außerdem werden im Domowina- und im Lusatia-Verlag nicht nur neue wissenschaftliche Schriften, sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer Sprache herausgegeben.] [.interview] [%B3] [!Berichten Sie.] === 1. Gibt es ethnische Minderheiten in Ihrem Heimatland?[@shortAnswer] === 2. Wenn ja, kennen Sie traditionelle Bräuche dieser ethnischen Minderheiten?[@shortAnswer] === 3. Wissen Sie etwas über andere Minderheiten in Deutschland, zum Beispiel die in Deutschland lebenden Dänen, die Friesen oder die deutschen Sinti und Roma? Wenn nicht, informieren Sie sich im Internet über eine Minderheit und suchen Sie Unterschiede zur sorbischen Minderheit heraus.[@shortAnswer] === [.cloze:bitmark--&image] [%B4] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/haus_und_heimat_10708-sw.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/wk-09040071-kinder-brautpaar_schleifer_tracht-vogelhochzeit.png] [!In einer Zeitschrift werden zwei sorbische Bräuche beschrieben. Beim Kopieren des Textes sind leider einzelne Wörter unleserlich geworden. Rekonstruieren Sie die Texte und ergänzen Sie die fehlenden Wörter.] **Die Vogelhochzeit** Die Vogelhochzeit ist ein Brauch aus vorchristlicher [_Zeit]. Die Sorben wollten die Naturgötter für sich gewinnen und bereiteten Speisen als Opfergaben zu. Die Menschen warteten [_nach] dem langen Winter auf den Frühling. Mit der Zeit wurden aus [_den] Opfergaben Geschenke für Kinder. Die Vogelhochzeit wird [_am] 25. Januar gefeiert und hängt mit den Beobachtungen aus [_der] Tier- und Pflanzenwelt zusammen. Einige Vogelarten beginnen bereits Eier zu legen. Die Kinder füttern [_im] Winter die Vögel und dürfen zur Belohnung an der Hochzeit [_teilnehmen] Sie stellen Teller und Schüsseln ans Fenster und bekommen süßes Gebäck: eine Elster aus Teig. In Kindergärten und Schulen wird die Hochzeit mit der Elster als Braut und [_dem] Raben als Bräutigam gefeiert. Das Brautpaar ist festlich [_gekleidet][_angezogen], meist mit der sorbischen Festtagstracht. Die anderen Kinder [_sind][_haben sich] als Vögel verkleidet. Es wird gesungen und getanzt. **Hexenbrennen** Das Hexenbrennen ist eine alte slawische Tradition und [_findet] jedes Jahr am 30. April statt. Im gesamten Monat April [_sammeln] die Menschen Holz. Daraus entsteht ein großer „Scheiterhaufen“. Eine gebastelte Strohpuppe wird auf [_den] Haufengestellt. Sobald es dunkel wird, wird das Hexenfeuer [_angezündet][_angesteckt]. Die Strohhexe symbolisierte einst den Winter und [_das] Böse. Mit dem Hexenbrennen sollte das Unheil für [_immer]verjagt werden. Heute ist das Hexenbrennen ein nächtliches [_Spektakel][_Ereignis], das viele Menschen aus nah und fern anlockt. [.assignment:bitmark++] [%B5a] [!Ein Ausflug in den Spreewald Sie und Ihre Nachbarin/Ihr Nachbar machen zusammen einen Ausflug in die Lausitz, genauer gesagt in den Spreewald. Der Reiseveranstalter hat Ihnen ein Programm zur Auswahl zugesandt. Was wollen Sie im Spreewald unternehmen? Einigen Sie sich auf ein bis zwei Aktivitäten. Begründen Sie Ihre Auswahl.] **A. Kahnfahrt durch den Spreewald** Besuchen Sie eine Flusslandschaft, die zu den schönsten und zugleich einzigartigsten Naturschutzgebieten Europas gehört. Die Begriffe Spree und Wald verstehen sich als urwüchsiges Delta mit einem Hunderte Kilometer in sich verzweigten Wasserwegenetz auf engstem Raum. Seit 1991 ist der Spreewald ein UNESCO- Biosphärenreservat. Bestaunen auch Sie die wunderbare Flusslandschaft bei einer halbtägigen Kahnfahrt. Für Essen und Trinken ist gesorgt. **B. Spreewald-Originale** Man sagt, die Spreewaldgurke sei bekannter als der Spreewald. Auf jeden Fall macht sie überall Appetit – und das in geschmackvoller Art als berühmte saure Gurke, als Gewürzgurke, Pfeffergurke, Knoblauchgurke oder als Senfgurke. Als eine bedeutende Gemüsekammer Deutschlands hat der Spreewald eine lange Tradition im Gemüseanbau und in der Konservierung der Produkte. Informieren Sie sich über die Herstellung der Spreewaldgurke und die Tradition des Gemüseanbaus mit anschließender Verkostung. **C. Relaxen in der Spreewaldtherme** In der Spreewaldtherme in Burg finden Sie ein modernes Angebot für Gesundheit und Wellness. Solebad, Saunagarten, Wellnessgalerie und Fitnesspanorama lassen keine Wünsche offen. Die Sole kommt direkt aus den Tiefen des Spreewaldes. **D. Fahrradtour** Für Fahrradfreunde gibt es im Spreewald den 250 km langen „Gurkenradweg“. Einen Teil davon lernen Sie bei unserer eintägigen Tour kennen. Nutzen Sie die Gelegenheit und besichtigen Sie auf sportliche Weise zahlreiche Sehenswürdigkeiten, an denen Sie der Weg vorbeiführt. **E. Sommertheater in der Slawenburg Raddusch** Musikalische Abendveranstaltungen mit Ballett, Chor und Orchester des Sorbischen National- Ensembles in der spektakulär beleuchteten Slawenburg Raddusch. Am 20. und 21. August wird die Ballettoper „Krabat oder die Erschaffung der Welt”, am 20. bis 24. August die Ballettoper „Jahr der Könige” aufgeführt. Quelle und Inspiration dieser einzigartigen folkloristischen Bühnenkunst sind die lebendigen Sitten und Bräuche des sorbischen Volkes. **F. Freilandmuseum Lehde** Im Freilandmuseum Lehde wurden drei komplette altwendische Hofanlagen aus verschiedenen Teilen des Spreewaldes aufgebaut. In den einzelnen Gebäuden erfahren Sie Interessantes über Wohn- und Lebensweisen der Spreewälder, ihre Trachten und zu welchen Gelegenheiten sie heute noch getragen werden, die Flora und Fauna, typisches Handwerk. Außerdem finden Sie hier die älteste Kahnbauerei des Dorfes Lehde und unsere neue „Gurkenbude“ mit Gurkenkräutergarten. [.cloze&article:bitmark++] [%B5b] [!Ein Ausflug in den Spreewald Die folgenden Personen haben auch Interesse an einem Ausflug in den Spreewald. Welches Angebot empfehlen Sie? Es ist möglich, dass Sie nicht für jede Person etwas Passendes finden. Schreiben Sie in diesem Fall „0“.] ◇ Franziska M. geht gern ins Theater. [_e][@example] 1. August K. ist ein gestresster Manager und will sich im Spreewald entspannen. [_c] 2. Otto F. sitzt den ganzen Tag im Büro und braucht in seiner Freizeit den sportlichen Ausgleich. [_d] 3. Herr und Frau Kuhn interessieren sich für alte Handwerkskunst und frühere Lebensgewohnheiten unterschiedlicher Völker. [_f] 4. Martina G. möchte die sorbische Literatur kennenlernen und etwas über den sorbischen Schriftsteller Juri Brězan erfahren. [_0] 5. Überall, wohin er fährt, sucht Günter H. nach kulinarischen Spezialitäten. [_b] 6. Hans und Bärbel sind frisch verliebt und möchten eine romantische Bootsfahrt machen. [_a] [&article: **A. Kahnfahrt durch den Spreewald** Besuchen Sie eine Flusslandschaft, die zu den schönsten und zugleich einzigartigsten Naturschutzgebieten Europas gehört. Die Begriffe Spree und Wald verstehen sich als urwüchsiges Delta mit einem Hunderte Kilometer in sich verzweigten Wasserwegenetz auf engstem Raum. Seit 1991 ist der Spreewald ein UNESCO- Biosphärenreservat. Bestaunen auch Sie die wunderbare Flusslandschaft bei einer halbtägigen Kahnfahrt. Für Essen und Trinken ist gesorgt. **B. Spreewald-Originale** Man sagt, die Spreewaldgurke sei bekannter als der Spreewald. Auf jeden Fall macht sie überall Appetit – und das in geschmackvoller Art als berühmte saure Gurke, als Gewürzgurke, Pfeffergurke, Knoblauchgurke oder als Senfgurke. Als eine bedeutende Gemüsekammer Deutschlands hat der Spreewald eine lange Tradition im Gemüseanbau und in der Konservierung der Produkte. Informieren Sie sich über die Herstellung der Spreewaldgurke und die Tradition des Gemüseanbaus mit anschließender Verkostung. **C. Relaxen in der Spreewaldtherme** In der Spreewaldtherme in Burg finden Sie ein modernes Angebot für Gesundheit und Wellness. Solebad, Saunagarten, Wellnessgalerie und Fitnesspanorama lassen keine Wünsche offen. Die Sole kommt direkt aus den Tiefen des Spreewaldes. **D. Fahrradtour** Für Fahrradfreunde gibt es im Spreewald den 250 km langen „Gurkenradweg“. Einen Teil davon lernen Sie bei unserer eintägigen Tour kennen. Nutzen Sie die Gelegenheit und besichtigen Sie auf sportliche Weise zahlreiche Sehenswürdigkeiten, an denen Sie der Weg vorbeiführt. **E. Sommertheater in der Slawenburg Raddusch** Musikalische Abendveranstaltungen mit Ballett, Chor und Orchester des Sorbischen National- Ensembles in der spektakulär beleuchteten Slawenburg Raddusch. Am 20. und 21. August wird die Ballettoper „Krabat oder die Erschaffung der Welt”, am 20. bis 24. August die Ballettoper „Jahr der Könige” aufgeführt. Quelle und Inspiration dieser einzigartigen folkloristischen Bühnenkunst sind die lebendigen Sitten und Bräuche des sorbischen Volkes. **F. Freilandmuseum Lehde** Im Freilandmuseum Lehde wurden drei komplette altwendische Hofanlagen aus verschiedenen Teilen des Spreewaldes aufgebaut. In den einzelnen Gebäuden erfahren Sie Interessantes über Wohn- und Lebensweisen der Spreewälder, ihre Trachten und zu welchen Gelegenheiten sie heute noch getragen werden, die Flora und Fauna, typisches Handwerk. Außerdem finden Sie hier die älteste Kahnbauerei des Dorfes Lehde und unsere neue „Gurkenbude“ mit Gurkenkräutergarten.] [.chapter][▼kapitel3c] [##Teil C] [.chapter] [###n-Deklination der Nomen] [@grammar:n-Deklination der Nomen] [.article:bitmark--] **Deklination maskuliner Nomen** **n-Deklination:** Nach demselben Prinzip wie Junge werden folgende maskuline Nomen dekliniert: **1. Personen und Tiere auf -e:** • **Personen:** der Bote ◇ der Bube ◇ der Erbe ◇ der Experte ◇ der Gefährte ◇ der Genosse ◇ der Hirte ◇ der Junge ◇ der Knabe ◇ der Kollege ◇ der Komplize ◇ der Kunde ◇ der Laie ◇ der Lotse ◇ der Neffe ◇ der Riese ◇ der Sklave ◇ der Zeuge • **Nationalitäten:** der Brite ◇ der Bulgare ◇ der Däne ◇ der Franzose ◇ der Grieche ◇ der Ire • **Tiere:** der Affe ◇ der Bär ◇ der Bulle ◇ der Hase ◇ der Löwe ◇ der Ochse ◇ der Rabe **2. weitere Personen:** der Bauer ◇ der Herr ◇ der Fürst ◇ der Graf ◇ der Held ◇ der Kamerad ◇ der Narr ◇ der Nachbar ◇ der Prinz **3. Nomen auf -and, -ant, -ent, -ist:** der Doktorand ◇ der Elefant ◇ der Lieferant ◇ der Demonstrant ◇ der Student ◇ der Präsident ◇ der Produzent ◇ der Korrespondent ◇ der Polizist ◇ der Kommunist ◇ der Terrorist ◇ der Journalist **4. Nomen aus dem Griechischen:** der Biologe ◇ der Soziologe ◇ der Fotograf ◇ der Architekt ◇ der Diplomat ◇ der Demokrat ◇ der Automat ◇ der Monarch ◇ der Katholik **5. einige abstrakte Nomen (Genitiv mit -s):** der Name ◇ der Gedanke ◇ der Buchstabe __Achtung!__ Es gibt eine Ausnahme: Die Vertreter Deutschlands werden wie Adjektive dekliniert (der Deutsche, ein Deutscher, die Deutschen, Deutsche). ||Tabelle ergänzen|| [.cloze-instruction-grouped] [%C1] [!Ergänzen Sie die passenden Nomen im Plural.] 1. Vom Gipfeltreffen der sieben [_Staatspräsidenten][!Staatspräsident] berichteten [_Journalisten][!Journalist] aus aller Welt. 2. Bei dem Fußballspiel waren Tausende von [_Polizisten][!Polizist] im Einsatz. 3. An der Ausschreibung für den neuen Regierungssitz beteiligten sich viele [_Architekten][!Architekt]. 4. Die Anzahl der [_Studenten][!Student] in diesem Fach ist nicht gestiegen, die Anzahl der [_Interessenten][!Interessent] aber hat um ein Vielfaches zugenommen. 5. Nach dem Tod des Unternehmers streiten sich jetzt die [_Erben][!Erbe] um die Aufteilung des Vermögens. 6. Die Unfallstelle wurde von den [_Experten][!Experte] genau untersucht. [.cloze-instruction-grouped] [%C2] [!Ergänzen Sie die passenden Nomen im Singular.] 1. Der Richter glaubte der Aussage des [_Zeugen][!Zeuge] nicht. 2. Nach dem Bericht unseres [_Korrespondenten][!Korrespondent] ist die Lage im Krisengebiet ernst. 3. Die berühmte Schauspielerin besuchte mit ihrem [_Lebensgefährten][!Lebensgefährte] die Salzburger Festspiele. 4. Die Ware ist wieder einmal nicht pünktlich angekommen. Mit diesem [_Lieferanten][!Lieferant] haben wir immer Ärger! 5. Wie verstehst du dich mit deinem neuen [_Nachbarn][!Nachbar]? 6. Haben Sie die Telefonnummer des [_Kunden][!Kunde] notiert? 7. Wer war die schöne Frau an der Seite des [_Monarchen][!Monarch]? 8. Ich hätte gerne [_Herrn][!Herr] Meier gesprochen. [.cloze:bitmark--&image] [%C3] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030559_87.png] [!Ergänzen Sie die fehlenden Endungen.] **Klassentreffen** Letztes Wochenende hatten wir Klassentreffen. Meine Klasse war sehr international. Ich war vorher sehr aufgeregt und fragte mich, ob mein Banknachbar Gilles, ein Franz[_ose], wohl kommen würde. Leider kam er nicht. Er hat vor zwei Jahren eine Franz[_ösin] geheiratet und lebt jetzt in Paris. Dafür traf ich Mehmet wieder, einen Türk[_en], er ist noch Junggeselle und arbeitet in einem türkischen Restaurant. Carlos, unser einziger Span[_ier], erschien mit seiner Frau Antonella, einer Span[_ierin]. Meine Freundin Evangeliya ist Griech[_in]. Sie hat sich früher sehr für Schwed[_en] interessiert, doch leider kein Schwed[_e] für sie. Jetzt ist sie mit Marec, einem Pol[_en], verheiratet. Michael war auch da. Er ist Ir[_e] und arbeitet seit einem Jahr bei einer Computerfirma in Dublin. John, unser Schott[_e], hat sich am meisten verändert. Er hat mindestens 30 kg zugenommen. Seit ich ihn kenne, weiß ich, dass man Schott[_en] wohl als Brit[_en] , aber nicht als Engländ[_er] bezeichnen darf. Ein paar Deutsche gab es in meiner Klasse natürlich auch noch. Doch über die erzähle ich nichts, sonst wird die Geschichte zu lang. [.match-matrix] [%C4.1] [!Ergänzen Sie die Bezeichnungen für die Einwohner der folgenden Länder.] === [#Land] == [#männliche Einwohner] == [#Einwohnerin] == [#Einwohner (Plural)] === 1. der Sudan == der Sudanese == die Sudanesin == die Sudanesen === 2. der Iran == der Iraner == die Iranerin == die Iraner == 3. Peru == der Peruaner == die Peruanerin == die Peruaner == 4. Chile == der Chilene == die Chilenin == die Chilenen == 5. Kanada == der Kanadier == die Kanadierin == die Kanadier == 6. die Türkei == der Türke == die Türkin == die Türken == 7. China == der Chinese == die Chinesin == die Chinesen == 8. Japan == der Japaner == die Japanerin == die Japaner == 9. Mexiko == der Mexikaner == die Mexikanerin == die Mexikaner == 10. Russland == der Russe == die Russin == die Russen == 11. Indien == der Inder == die Inderin == die Inder == 12. Thailand == der Thailänder == die Thailänderin == die Thailänder == 13. Ukraine == der Ukrainer == die Ukrainerin == die Ukrainer == 14. die Schweiz == der Schweizer == die Schweizerin == die Schweizer == 15. Marokko == der Marokkaner == die Marokkanerin == die Marokkaner == 16. Jordanien == der Jordanier == die Jordanierin == die Jordanier === [.match-matrix] [%C4.2] Aber === [#Land] == [#männliche Einwohner] == [#Einwohnerin] == [#Einwohner (Plural)] === 17. Israel == der Israeli[@example] == die Israeli[@example] == die Israelis[@example] === 18. Somalia == der Somali[@example] == die Somali[@example] == die Somalis[@example] === 19. Saudi-Arabien == der Saudi[@example] == die Saudi[@example] == die Saudis[@example] === 20. Pakistan == der Pakistani[@example] == die Pakistani[@example] == die Pakistanis[@example] === [.interview] [%C5] [!Bilden Sie Sätze. Das zuerst genannte Wort steht auch am Anfang des Satzes.] === ◇ die Zuschauer – schon lange – sich freuen auf – der neue Dirigent[@shortAnswer] [@example:Die Zuschauer freuten sich schon lange auf den neuen Dirigenten.] === [%1] die Dozentin – regelmäßig – sich beschäftigen mit – der begabte Student[@shortAnswer] [_Die Dozentin beschäftigt sich regelmäßig mit dem begabten Studenten.] === [%2] warten auf – tatsächlich – ihr – der weltberühmte Pianist – ?[@shortAnswer] [_Wartet ihr tatsächlich auf den weltberühmten Pianisten?] === [%3] der Politiker – sich ärgern über – der aufdringliche Journalist[@shortAnswer] [_Der Politiker ärgert sich über den aufdringlichen Journalisten.] === [%4] der Wissenschaftler – sich interessieren für – die Westslawen[@shortAnswer] [_Der Wissenschaftler interessiert sich für die Westslawen.] === [%5] die Griechin – vielleicht – sich verlieben in – der sympathische Ire[@shortAnswer] [_Die Griechin hat sich vielleicht in den sympathischen Iren verliebt.] === [%6] können – man – sich verlassen auf – der neue Kollege – ?[@shortAnswer] [_Kann man sich auf den neuen Kollegen verlassen?] === [%7] der Korrespondent – gern – sich erinnern an – der freundliche Türke[@shortAnswer] [_Der Korrespondent erinnert sich gern an den freundlichen Türken.] === [%8] der Autofahrer – sich bedanken bei – Polizist – für – die Hilfe[@shortAnswer] [_Der Autofahrer bedankt sich bei dem Polizisten für die Hilfe.] === [%9] Herr Müller – sich entschuldigen bei – sein Nachbar[@shortAnswer] [_Herr Müller entschuldigt sich bei seinem Nachbarn.] === [.chapter] [###Kausal- und Konsekutivangaben] [@grammar:Kausal- und Konsekutivangaben] [.article:bitmark--] **Verbalform** Gründe: Kausalangaben Ich würde gern nach Italien auswandern, **weil** das Essen dort so gut __schmeckt__. **➔ Subjunktion** ➔ __Weil__ leitet einen Nebensatz ein, der einen Grund angibt. Das finite Verb steht an letzter Stelle. Ich würde gern nach Italien auswandern, **denn** das Essen __schmeckt__ dort so gut. **➔Konjunktion** ➔ Der Hauptsatz nach __denn__ nennt einen Grund. Das finite Verb steht an zweiter Stelle nach __denn.__ Das Essen schmeckt in Italien so gut, **deshalb/deswegen/darum/demzufolge** __würde__ ich gern nach Italien auswandern. Das Essen schmeckt in Italien so gut, ich __würde__ **deshalb/deswegen/darum/demzufolge** gern nach Italien auswandern. **➔Konjunktionaladverb** ➔ Nach __deshalb/darum__ ... folgt ein Hauptsatz: Das finite Verb steht direkt nach __deshalb/darum. Deshalb/darum__ ... sind Adverbien, sie können vor oder hinter dem finiten Verb stehen. ➔ Die Adverbien verweisen auf den Grund, der im ersten Hauptsatz angegeben wird. Erwartete Folgen: Konsekutivangaben Das Essen schmeckt in Italien **so** gut, **dass** ich gern nach Italien auswandern __würde.__ **➔Subjunktion** ➔Nebensätze mit __so ... dass__ geben die Folge der Handlung des Hauptsatzes an. Das finite Verb steht an letzter Stelle. **Nominalform** Gründe Der Wettkampf musste **wegen** schlechten Wetters unterbrochen werden. **➔Präposition mit dem Genitiv** **Aus** Angst schwieg er. ➔ Präposition mit dem Dativ: Aus steht bei bewussten, beabsichtigten Handlungen. Sie sprang vor Freude in die Luft. ➔ Präposition mit dem Dativ: __Vor__ steht bei eher unbewussten körperlichen Reaktionen. __Wegen, aus__ und __vor__ leiten keinen Satz ein. Sie sind Präpositionen und stehen direkt vor einem Nomen bzw. einer Nomengruppe. __Wegen__ wird hauptsächlich in der Schriftsprache verwendet. Folgen **Infolge** schlechten Wetters musste der Wettkampf unterbrochen werden. ➔ Präposition mit dem Genitiv [.interview:bitmark--] [%C6] [!Erfinden Sie Gründe. Bilden Sie abwechselnd Sätze mit __weil__ und __denn__.] === Herr Proll ist sehr traurig.[@shortAnswer] [@example: Herr Proll ist sehr traurig, **weil** sein Hund gestorben ist. Herr Proll ist sehr traurig, **denn** sein Hund ist gestorben.] === [%1] Marie kam zu spät zum Unterricht.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%2] Josef hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%3] Willi ist beim Wettkampf als Letzter durchs Ziel gelaufen.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%4] Georgs Sachen sind sehr schmutzig.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%5] Frau Weiß ist überglücklich.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%6] Fritz hatte mit seinem Kleinwagen einen Unfall.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%7] Familie Müller kann dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [?(Beispielsätze) 1. Marie kam zu spät zum Unterricht, denn sie hat mal wieder verschlafen. 2. Josef hat seine Hausaufgaben nicht gemacht, weil er eine schwere Erkältung hatte. 3. Willi ist beim Wettkampf als Letzter durchs Ziel gelaufen, denn er hat sich beim Start den Fuß verstaucht. 4. Georgs Sachen sind sehr schmutzig, weil er keine Waschmaschine hat. 5. Frau Weiß ist überglücklich, denn sie hat sich gestern verliebt. 6. Fritz hatte mit seinem Klein- wagen einen Unfall, weil er zu schnell gefahren ist. 7. Familie Müller kann dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren, weil das ganze Geld für einen neuen Fernseher ausgegeben wurde.] [.interview:bitmark--] [%C7] [!Was passiert danach? Lesen Sie die Gründe und nennen Sie mögliche Reaktionen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Verwenden Sie verschiedene grammatische Möglichkeiten]. === ◇ Susi war eifersüchtig.[@shortAnswer] [@example: **Deshalb/Deswegen/Darum** durchsuchte sie Martins Kleiderschrank. Susi war so eifersüchtig, **dass** sie Martins Kleiderschrank durchsuchte.] === [%1] Paul war betrunken.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%2] Marie war wütend.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%3] Christian kam wie immer zu spät zur Arbeit.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%4] Steffi gab mehr Geld aus, als sie hatte.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%5] Fritz verpasste den Zug.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%6] Karin hat Angst vorm Fliegen.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%7] Marianne arbeitet zu viel.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%8] Otto wurde von Petra verlassen.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%9] Christine liest ausschließlich Krimis.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%10] Annemarie isst sehr gern Schokolade.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%11] Anton trainierte täglich sechs Stunden.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%12] Franz machte in seiner Schulzeit nie Hausaufgaben.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%13] Marta nahm keinen Regenschirm mit.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [?(Beispielsätze) 1. Paul war so betrunken, dass er nicht mehr laufen konnte. 2. Marie war so wütend, dass sie beim Rausgehen die Tür hinter sich zuschlug. 3. Christian kam wie immer zu spät zur Arbeit, deshalb bekam er vom Chef heute eine Abmahnung. 4. Steffi gab mehr Geld aus als sie hatte, deswegen ist sie jetzt pleite. 5. Fritz verpasste den Zug, darum ist er bis abends in Leipzig geblieben. 6. Karin hat Angst vorm Fliegen, demzufolge fährt sie immer mit dem Auto in den Urlaub. 7. Marianne arbeitet zu viel, deshalb ist sie immer so nervös. 8. Otto wurde von Petra verlassen, darum trinkt er im Moment etwas mehr Bier. 9. Christine liest ausschließlich Krimis, deswegen träumt sie oft von Polizisten und Mördern. 10. Annemarie isst sehr gern Schokolade, deshalb wiegt sie über 100 kg. 11. Anton trainierte täglich sechs Stunden, deswegen ist er so gut in Form. 12. Franz machte in seiner Schulzeit nie Hausaufgaben, demzufolge war sein Abitur nicht gut. 13. Marta nahm keinen Regenschirm mit, deshalb wurde sie nass.] [.interview:bitmark--] [%C8] [!Verbinden Sie die beiden Sätze miteinander, indem Sie die angegebene Satzverbindung verwenden. Achten Sie besonders auf die Stellung der Verben. ] === ◇ Er hat Hunger. Er kauft sich eine Currywurst.__(weil)__[@shortAnswer] [@example: Weil er Hunger hat, kauft er sich eine Currywurst. Er kauft sich eine Currywurst, weil er Hunger hat.] === ◇ Er hat Hunger. Er kauft sich eine Currywurst.__(denn)__[@shortAnswer] [@example: Er kauft sich eine Currywurst, denn er hat Hunger.] === ◇ Er hat Hunger. Er kauft sich eine Currywurst.__(deswegen)__[@shortAnswer] [@example: Er hat Hunger, deswegen kauft er sich eine Currywurst.] === [%1] Er friert. Er zieht sich einen Pullover an.[!(weil)][@shortAnswer] [_Er zieht sich einen Pullover an, weil er friert.] === [%2] Er war wütend. Er warf das Glas auf den Boden.[!(weil)][@shortAnswer] [_Weil er wütend war, warf er das Glas auf den Boden.] === [%3] Er hat sich den Fuß verletzt. Er kann nicht mitspielen.[!(denn)][@shortAnswer] [_Er kann nicht mitspielen, denn er hat sich den Fuß verletzt.] === [%4] Sie hat Ärger mit ihrem Freund. Sie kann sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren.[!(darum)][@shortAnswer] [_Sie hat Ärger mit ihrem Freund, darum kann sie sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren.] === [%5] Mein Auto ist kaputt. Ich kann dich nicht abholen.[!(weil)][@shortAnswer] [_Ich kann dich nicht abholen, weil mein Auto kaputt ist.] === [%6] Ich habe starke Zahnschmerzen. Ich muss dringend zum Arzt.[!(denn)][@shortAnswer] [_Ich muss dringend zum Arzt, denn ich habe starke Zahnschmerzen.] === [%7] Das Verhalten der Menschen hat sich nicht wesentlich verändert. Die Umweltprobleme sind noch groß.[!(demzufolge)][@shortAnswer] [_Das Verhalten der Menschen hat sich nicht wesentlich verändert, demzufolge sind die Umweltprobleme noch groß.] === [%8] Ich muss heute länger arbeiten. Ich komme erst sehr spät nach Hause.[!(weil)][@shortAnswer] [_Weil ich heute länger arbeiten muss, komme ich erst sehr spät nach Hause.] === [%9] Sie ist verliebt. Sie hat seit Tagen gute Laune.[!(so ... dass)][@shortAnswer] [_Sie ist so verliebt, dass sie seit Tagen gute Laune hat.] === [%10] Sie stand im Stau. Sie kam zur Sitzung 30 Minuten zu spät.[!(deshalb)][@shortAnswer] [_Sie stand im Stau, deshalb kam sie zur Sitzung 30 Minuten zu spät.] === [%11] Viele Menschen arbeiten nachts. Sie leiden unter Schlafstörungen.[!(deswegen)][@shortAnswer] [_Viele Menschen arbeiten nachts, deswegen leiden sie unter Schlafstörungen.] === [%12] Herr Schneider war nervös. Er lief die ganze Zeit im Zimmer auf und ab.[!(so ... dass)][@shortAnswer] [_Herr Schneider war so nervös, dass er die ganze Zeit im Zimmer auf und ab lief.] === [%13] Die Wetterverhältnisse waren sehr schlecht. Es kam zu einer Reihe von Verkehrsunfällen.[!(deshalb)][@shortAnswer] [_Die Wetterverhältnisse waren sehr schlecht, deshalb kam es zu einer Reihe von Verkehrsunfällen.] === [%14] Der Betrieb leitete seine Abwässer in den Fluss. Die Wasserqualität verschlechterte sich.[!(demzufolge)][@shortAnswer] [_Der Betrieb leitete seine Abwässer in den Fluss, demzufolge verschlechterte sich die Wasserqualität.] === [%15] Das Schiff havarierte. Das Öl floss ins Meer.[!(darum)][@shortAnswer] [_Das Schiff havarierte, darum floss das Öl ins Meer.] === [%16] Das Öl verklebte das Gefieder. Es starben viele Vögel.[!(deswegen)][@shortAnswer] [_Das Öl verklebte das Gefieder, deswegen starben viele Vögel.] === [%17] Viele junge Menschen sind in ihrem Heimatland arbeitslos. Sie gehen ins Ausland.[!(weil)][@shortAnswer] [_Weil viele junge Menschen in ihrem Heimatland arbeitslos sind, gehen sie ins Ausland.] === [%18] Dort finden vor allem Fachkräfte schnell eine Anstellung. In einigen Bereichen fehlt es an ausgebildetem Personal.[!(denn)][@shortAnswer] [_Dort finden vor allem Fachkräfte schnell eine Anstellung, denn in einigen Bereichen fehlt es an ausgebildetem Personal.] === [.chapter] [###Verben mit präpositionalem Kasus] [@grammar:Verben mit präpositionalem Kasus] [.article:bitmark--] Ich warte __auf meine Schwester.__ Ich denke __an meinen Freund.__ __Im Deutschen gibt es eine Reihe von Verben, die mit einer festen Präposition ge- braucht werden. Zu empfehlen ist, dass man das Verb, die Präposition und den Kasus des nachfolgenden Objekts gleich zusammen lernt.__ 1. **Aussagen und Fragen** ||add tables|| [.cloze-and-multiple-choice-text] [%C9] [!Ordnen Sie den Verbgruppen die richtige Präposition mit dem richtigen Kasus zu.] 1. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][+an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ][@example] arbeiten erkranken hängen teilnehmen 2. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][+an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] glauben denken sich gewöhnen sich erinnern 3. [-bei + Dativ][+auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] beruhen basieren bestehen beharren 4. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][+auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] warten sich verlassen sich freuen verzichten 5. [+bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich bedanken bleiben sich beschweren sich entschuldigen 6. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][+für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich bedanken sich interessieren sorgen sprechen 7. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][+gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich wehren protestieren stimmen verstoßen 8. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][+in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich irren sich täuschen sich üben unterrichten 9. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][+in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich verlieben teilen geraten einwilligen 10. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][+mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] anfangen sich beschäftigen rechnen sich begnügen 11. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][+nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] fragen riechen schmecken sich sehnen 12. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][+um + Akkusativ] sich bemühen beneiden sich handeln bitten 13. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][+über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich freuen sich ärgern diskutieren schimpfen 14. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][+von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] abhängen leben träumen schwärmen 15. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][+vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich fürchten warnen schützen flüchten 16. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][+zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] gehören neigen sich entschließen zählen [.cloze] [%C10-1 – Partnerinterview] [!Fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin.] ◇ Wo[_ran][@example] denken Sie/denkst du gerade? 1. Wo[_vor] fürchten Sie sich manchmal? 2. Wo[_rüber] denken Sie oft nach? 3. Wo[_rüber][_rauf] freuen Sie sich besonders? 4. Wo[_rüber] haben Sie sich letzte Woche geärgert? 5. Wo[_ran] könnten Sie sich nicht gewöhnen? 6. Gibt es etwas, wo[_vor] Sie erschrecken? 7. Wo[_mit] beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit? 8. Wo[_rauf] können Sie sich immer verlassen? 9. Wo[_mit] können Sie im nächsten Jahr ganz sicher rechnen? 10. Wo[_von] träumen Sie ab und zu? 11. Wo[_rüber] schimpfen Sie manchmal? ||cloze and interview would be helpful|| [.interview] [%C10-2 – Partnerinterview] [!Fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin und berichten Sie anschlieẞend über die Antworten. (Sie dürfen natürlich lügen.)] === ◇ Woran denken Sie/denkst du gerade?[@shortAnswer] [@example: Ich denke gerade an das Ende der Unterrichtsstunde. Mein Nachbar/Meine Nachbarin denkt gerade an das Ende der Unterrichtsstunde.] === [%1] Wovor fürchten Sie sich manchmal?[@shortAnswer] === [%2] Worüber denken Sie oft nach?[@shortAnswer] === [%3] Worüber/Worauf freuen Sie sich besonders?[@shortAnswer] === [%4] Worüber haben Sie sich letzte Woche geärgert?[@shortAnswer] === [%5] Woran könnten Sie sich nicht gewöhnen?[@shortAnswer] === [%6] Gibt es etwas, wovor Sie erschrecken?[@shortAnswer] === [%7] Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?[@shortAnswer] === [%8] Worauf können Sie sich immer verlassen?[@shortAnswer] === [%9] Womit können Sie im nächsten Jahr ganz sicher rechnen?[@shortAnswer] === [%10] Wovon träumen Sie ab und zu?[@shortAnswer] === [%11] Worüber schimpfen Sie manchmal?[@shortAnswer] === [.cloze] [%C11] [!Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und Artikelendungen, wenn nötig.] 1. Viele ausländische Handwerksbetriebe interessieren sich auch [_für] ältere Fachkräfte aus Deutschland. 2. Der deutsche Arzt flüchtete [_vor] d[_er] Hektik und [_dem] Stress, er sehnte sich [_nach] Wärme und Ruhe. 3. Experten warnen [_vor] d[_em] schnellen Umzug ins Ausland. 4. Die Bundesagentur für Arbeit beschäftigt sich [_mit] d[_er] Vermittlung von Arbeitskräften. 5. Berufe wie Schweißer, Dachdecker und Tischler gehören [_zu] d[_en] Handwerksberufen. 6. Es brauchte seine Zeit, bis er sich [_an] d[_ie] Eigenheiten der Menschen im neuen Land gewöhnt hatte. 7. Man kann sich im Allgemeinen [_auf] d[_ie] gut ausgebildeten Facharbeiter verlassen. 8. Die Naturwissenschaftlerin kann sich [_über] ein[_en] Mangel an Arbeit nicht beklagen. 9. Wer kümmert sich [_um] d[_ie] Ausbildung der Lehrlinge? 10. Viele Griechen schwärmen [_von] d[_em] Gesundheits- und Sozialwesen in Deutschland. 11. Sie hat sich [_in] d[_en] Schweden verliebt, der an der Universität als Assistent arbeitet. 12. Interessieren Sie sich [_für] d[_ie] politische und wirtschaftliche Entwicklung in den westeuropäischen Ländern? 13. Ich ärgere mich oft [_über] Vorurteile. Darum warne ich meine Geschäftspartner [_vor] voreiligen Meinungen. 14. Sie bedauert sehr, dass sie nicht richtig [_für] d[_en] alten Vater in ihrem Heimatland sorgen kann. [.cloze] [%C12] [!Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen, Pronominaladverbien und Endungen.] ◇ Erinnerst du dich noch an deine Schulzeit? Oh ja, [_daran][@example] erinnere ich mich noch sehr gut. 1. Denkst du schon wieder [_an] dein[_e] Arbeit? Nein, ich habe keine Lust, [_daran] zu denken. 2. Beruht der Vertrag [_auf] ein[_er] rechtlichen Grundlage? Natürlich beruht er [_darauf]! 3. Hast du dich [_für] d[_ie] Blumen schon bedankt? Nein, [_dafür] habe ich mich noch nicht bedankt. 4. Sprichst du noch einmal mit Klaus [_über] d[_as] Problem? Wir haben bereits gestern [_darüber] gesprochen. 5. Hat sich Susanne [_über] Georgs Verhalten geärgert? Ich glaube, sie hat sich sehr [_darüber] geärgert. 6. Nimmst du am Samstag [_an] d[_er] Exkursion teil? Nein, [_daran] nehme ich nicht teil. 7. Hast du [_nach] d[_en] Öffnungszeiten gefragt? Ja, ich habe [_danach] gefragt. [.chapter] [##Teil D] [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark++] [%D1] Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels. **Europa und die Deutschen** • die Daten/die Wirtschaftsdaten/die Angaben der Europäer von der Geburt bis zum Tod erfassen/registrieren • Die Deutschen/Die Europäer/Die Ungarn/Die Litauer/ Die Franzosen liegen im Mittelfeld/an der Spitze/unter dem Durchschnitt/unterhalb der Mitte/einsam vorn. • die Dokumentation/die Statistik enthüllt/zeigt/ weist auf/verzeichnet • statistisch gesehen/der Statistik zufolge/laut (der) Statistik • der Durchschnittsbürger/der Durchschnittseuropäer/durchschnittlich/im Durchschnitt • Selbstmord verüben/freiwillig aus dem Leben scheiden • der höchste/niedrigste/stärkste Alkoholkonsum • europäische Länder/Großstädte/Kleinstädte/Sprachen/Bürger/Einwohner/Persönlichkeiten • Der Komponist/Dirigent/Pianist ist über Landesgrenzen hinweg bekannt/berühmt. • Er/Sie ist von Geburt Bulgare/Bulgarin. • Sie wurden wegen ihres Klavierspiels verehrt/gepriesen. • Unter diesem Namen ist er/sie bekannt/berühmt geworden. • die Symbolfigur/der Initiator **Abenteuer Ausland** • ins europäische Ausland/in ein anderes Land/nach (Norwegen) ziehen/umziehen • das Abenteuer/die Abwechslung/die Herausforderung suchen/finden • nach besseren Chancen/Karrieremöglichkeiten/besser bezahlten Jobs/einer soliden Ausbildung/einer neuen Stelle Ausschau halten • Deutsche Arbeitskräfte/Arbeitssuchende/Facharbeiter/Handwerker werden im Ausland geschätzt/gern genommen. • Die Bundesagentur für Arbeit/Die Zeitarbeitsagentur verzeichnet hohe Vermittlungsquoten. • Möglichkeiten bieten sich im Baugewerbe/im Finanz- und Bankwesen/in der Industrie/im Handwerk/im medizinischen Pflegebereich. • pendeln/der Pendelverkehr/der Pendler/die Pendlerin • sich an das neue Land/an die neuen Kollegen gewöhnen • sich in einer anderen Stadt/in einem anderen Land wohlfühlen • sich mit seiner Familie/seinem Land/seiner Heimat verbunden fühlen • an die Heimat/die Rückkehr/die Bekannten/die Verwandten denken • von Deutschland/der Heimat/einem besseren Leben träumen/schwärmen • sich vor dem Neuanfang/dem Ungewissen fürchten • sich auf das Gefühl/die Intuition/den Verstand/andere Menschen verlassen • auf die alte/vertraute/gewohnte Umgebung verzichten **Kulturelle Unterschiede** • einheimische/ausländische/zukünftige Geschäftspartner empfangen/begrüßen/willkommen heißen • das Missverständnis/das Unbehagen • sich über die Gewohnheiten/die Sitten/die Gepflogenheiten/die kulturellen Eigenheiten/feste Rituale informieren/erkundigen • der Start/der Auftakt/der Beginn einer Verhandlungsrunde/eines Geschäftsessens/einer geschäftlichen Begegnung/einer Geschäftsverhandlung • lockeren/informellen/formellen Umgang pflegen/ schätzen/bevorzugen • auf Höflichkeit Wert legen • Aufforderungen nicht direkt/immer höflich formulieren • sich angeregt unterhalten • Geduld haben/brauchen/ist gefragt • Im Vordergrund stehen Werte wie Bescheidenheit oder Kompromissbereitschaft. • zum normalen Geschäftsverhalten gehören • sich (nicht) auf Gesten seiner Geschäftspartner verlassen • Die Hierarchien sind ausgeprägt/flach. • es sich mit jemandem gründlich verderben • etwas kann für Verhandlungen tödlich sein **Kennen Sie die Sorben?** • die anerkannte/kleine/große Minderheit/Bevölkerungsgruppe • Die Sorben/die Dänen/die Friesen siedelten sich an/ leben/wohnen in Deutschland. • sich an Lebensbedingungen/Umstände/Gewohnheiten anpassen • die Kultur eines Volkes verbieten/untersagen • die Eigenständigkeit/die Selbstständigkeit/die weitere Existenz bewahren/schützen/hüten/aufrechterhalten • eigene Vereine/Organisationen/Verlage/Institutionen gründen/aufbauen/errichten • die Entwicklung der Sprache und Kultur fördern/unterstützen/ausbauen • eine eigene Verfassung/politische Rechte erhalten • die Heimat verlassen • traditionelle Feste pflegen/begehen/feiern • die sorbische Geschichte/Literatur/Tracht/Hochzeit/Familie/Familienfeier/Sprache • der sorbische Rundfunk/Brauch/Ort • das sorbische Fest/Kostüm/Brauchtum • einwandfrei/gut/ausgezeichnet/mittelmäßig Sorbisch verstehen/sprechen/schreiben • zu den Naturschutzgebieten gehören • eine lange Tradition im Gemüseanbau und in der Gemüsekonservierung haben • Interessantes über Wohn- und Lebensweisen erfahren [.self-assessment] [%D2 – Evaluation] [!Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann über einige Länder Europas und deren Einwohner sprechen und Texte zu diesem Thema verstehen. Ich kenne die europäischen Ländernamen und Nationalitätenbezeichnungen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann allgemeine Fragen nach dem Warum ausführlich beantworten und Gründe und Folgen in Haupt- oder Nebensatz deutlich angeben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Zeitungstexte, Hörübungen mit Interviews und Informationen zum Thema Deutsche im Ausland ohne Probleme verstehen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Erfahrungsberichte verschiedener Personen zum Thema Arbeiten im Ausland mit eigenen Worten wiedergeben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann über kulturelle Unterschiede im Berufs- und Alltagsleben diskutieren und meine persönliche Meinung darstellen und begründen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen Smalltalk führen und Tipps zum Smalltalk in meinem Heimatland geben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen persönlichen Brief über kulturelle Gewohnheiten in meinem Heimatland formulieren und Ratschläge zu Verhaltensnormen geben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann ausführlichere Texte über Minderheiten in Deutschland verstehen und mich zur Situation von Minderheiten in meinem Heimatland äußern. (fakultativ) [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [#Arbeit und Studium] [%4] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/img_7751ro.jpg] [.chapter] [#Teil A] [.chapter] [#Im Arbeitsalltag] [@leave.context:business] [@leave.subject:Im Arbeitsalltag] [.assignment] [%A1a] [!Tätigkeiten von Managern Was machen eigentlich Führungskräfte den ganzen Tag? Diskutieren Sie in Kleingruppen über Tätigkeiten von Führungskräften und berichten Sie anschließend darüber im Plenum.] [.assignment:bitmark--&image] [%A1b] [!Tätigkeiten von Managern Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/haus_und_heimat_7012.png] **Das rätselhafte Leben der Chefs** Das tägliche Arbeitspensum der meisten Manager ist stramm: Sitzungen leiten, mit Mitarbeitern und Vorgesetzten sprechen, Berichte lesen und schreiben, die E-Mail-Flut bewältigen, Kunden und Lieferanten treffen und nicht zuletzt Entscheidungen fällen. Aber wie viel Zeit kosten alle diese Tätigkeiten?Hier finden Sie einige Angaben aus Studien und Umfragen unter Managern. **1. Chefetage** 60 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen Menschen aus der Führungsetage tatsächlich in Meetings. **2. Pendeln** Für die meisten Manager ist der Weg ins Büro Teil des Arbeitstages. Nur 30 Prozent definieren das Pendeln als Freizeit. Die meisten holen die gute alte Zeitung aus dem Koffer und blättern sie durch, 17 Prozent arbeiten mit dem Laptop. **3. Teamarbeit** Zu den Aufgaben von Führungskräften gehören viele Branchenkontakte, Treffen mit Politikern und anderen Unternehmern. Doch Manager verbringen auch einen Teil ihrer Zeit, nämlich 42 Prozent, ausschließlich mit den eigenen Angestellten. **4. Mittagspause** Durchschnittlich gönnen sich Manager eine Auszeit von 35 Minuten für die Mittagspause. Allerdings nur an zwei Tagen in der Woche: Untersuchungen zeigen, dass sie im Schnitt an drei Arbeitstagen ohne Mittagspause weiterarbeiten. **5. Recherche** Manager brauchen Informationen, um gute Entscheidungen zu treffen. Deshalb investieren sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag zwei Stunden, um Informationen zu suchen. Das Problem ist nur: Die Hälfte dieser Informationen stellt sich später als unnütz heraus. **6. E-Mails** Nach einer Umfrage wenden Manager zwei bis drei Stunden pro Tag auf, um E-Mails zu lesen, zu beantworten und zu versenden. Einige von ihnen checken vom Moment des Aufstehens bis Mitternacht permanent ihre E-Mails. **7. Mitarbeiterführung** Manager müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit pünktlich und gut erledigen. Im Durchschnitt beschäftigen sich Manager in 10 bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Mitarbeiterführung, zum Beispiel, indem sie die Mitarbeiter direkt betreuen und weiterbilden. **8. Schreibarbeit** Berichte, Nachrichten, Stellungnahmen, E-Mails – Manager müssen viel schreiben. 11,6 Stunden wöchentlich fallen für die schriftlichen Tätigkeiten an. Manager der höheren Hierarchieebenen müssen mehr Schreibarbeit leisten, sie finden diese Tätigkeit aber auch störender als andere. **9. Fitness** Manager sind durchaus sportbegeistert. 85 Prozent treiben regelmäßig Sport, die meisten morgens (70 Prozent). [@reference: Manager-Quiz: Das rätselhafte Leben der Chefs. SPIEGEL ONLINE, 8.3.2012 (Christopher Krämer/Christina Kestel/Sven Bergmann) In: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/] [.essay&article:bitmark--] [%A1c] [!Tätigkeiten von Managern Fassen Sie den Text kurz zusammen. Stimmen die Angaben im Text mit Ihren Erwartungen überein? Berichten Sie.] [&article: **Das rätselhafte Leben der Chefs** Das tägliche Arbeitspensum der meisten Manager ist stramm: Sitzungen leiten, mit Mitarbeitern und Vorgesetzten sprechen, Berichte lesen und schreiben, die E-Mail-Flut bewältigen, Kunden und Lieferanten treffen und nicht zuletzt Entscheidungen fällen. Aber wie viel Zeit kosten alle diese Tätigkeiten?Hier finden Sie einige Angaben aus Studien und Umfragen unter Managern. **1. Chefetage** 60 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen Menschen aus der Führungsetage tatsächlich in Meetings. **2. Pendeln** Für die meisten Manager ist der Weg ins Büro Teil des Arbeitstages. Nur 30 Prozent definieren das Pendeln als Freizeit. Die meisten holen die gute alte Zeitung aus dem Koffer und blättern sie durch, 17 Prozent arbeiten mit dem Laptop. **3. Teamarbeit** Zu den Aufgaben von Führungskräften gehören viele Branchenkontakte, Treffen mit Politikern und anderen Unternehmern. Doch Manager verbringen auch einen Teil ihrer Zeit, nämlich 42 Prozent, ausschließlich mit den eigenen Angestellten. **4. Mittagspause** Durchschnittlich gönnen sich Manager eine Auszeit von 35 Minuten für die Mittagspause. Allerdings nur an zwei Tagen in der Woche: Untersuchungen zeigen, dass sie im Schnitt an drei Arbeitstagen ohne Mittagspause weiterarbeiten. **5. Recherche** Manager brauchen Informationen, um gute Entscheidungen zu treffen. Deshalb investieren sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag zwei Stunden, um Informationen zu suchen. Das Problem ist nur: Die Hälfte dieser Informationen stellt sich später als unnütz heraus. **6. E-Mails** Nach einer Umfrage wenden Manager zwei bis drei Stunden pro Tag auf, um E-Mails zu lesen, zu beantworten und zu versenden. Einige von ihnen checken vom Moment des Aufstehens bis Mitternacht permanent ihre E-Mails. **7. Mitarbeiterführung** Manager müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit pünktlich und gut erledigen. Im Durchschnitt beschäftigen sich Manager in 10 bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Mitarbeiterführung, zum Beispiel, indem sie die Mitarbeiter direkt betreuen und weiterbilden. **8. Schreibarbeit** Berichte, Nachrichten, Stellungnahmen, E-Mails – Manager müssen viel schreiben. 11,6 Stunden wöchentlich fallen für die schriftlichen Tätigkeiten an. Manager der höheren Hierarchieebenen müssen mehr Schreibarbeit leisten, sie finden diese Tätigkeit aber auch störender als andere. **9. Fitness** Manager sind durchaus sportbegeistert. 85 Prozent treiben regelmäßig Sport, die meisten morgens (70 Prozent). [@reference: Manager-Quiz: Das rätselhafte Leben der Chefs. SPIEGEL ONLINE, 8.3.2012 (Christopher Krämer/Christina Kestel/Sven Bergmann) In: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/] [.match&article:bitmark++] [%A2a] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Was passt zusammen? Ordnen Sie die richtigen Verben zu. Orientieren Sie sich am Inhalt des Textes.] === [%1]die Arbeitszeit in Meetings == [@example]verbringen === [%2]Sitzungen == leiten === [%3]die gute alte Zeitung == durchblättern === [%4]sich eine halbe Stunde Mittagspause == gönnen === [%5]während der Mittagspause == abc === [%6]Informationen == suchen === [%7]die E-Mail-Flut == bewältigen === [%8]zwei bis drei Stunden für E-Mails == aufwenden === [%9]Mails von morgens bis Mitternacht == checken === [%10]sich mit der Mitarbeiterführung == beschäftigen === [%11]Entscheidungen == treffen === [%12]Mitarbeiter == betreuen === [%13]Berichte == schreiben === [%14]Schreibarbeit == leisten === [%15]regelmäßig Sport == treiben === [&article: |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/meeting4.png| **Das rätselhafte Leben der Chefs** Das tägliche Arbeitspensum der meisten Manager ist stramm: Sitzungen leiten, mit Mitarbeitern und Vorgesetzten sprechen, Berichte lesen und schreiben, die E-Mail-Flut bewältigen, Kunden und Lieferanten treffen und nicht zuletzt Entscheidungen fällen. Aber wie viel Zeit kosten alle diese Tätigkeiten?Hier finden Sie einige Angaben aus Studien und Umfragen unter Managern. **1. Chefetage** 60 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen Menschen aus der Führungsetage tatsächlich in Meetings. **2. Pendeln** Für die meisten Manager ist der Weg ins Büro Teil des Arbeitstages. Nur 30 Prozent definieren das Pendeln als Freizeit. Die meisten holen die gute alte Zeitung aus dem Koffer und blättern sie durch, 17 Prozent arbeiten mit dem Laptop. **3. Teamarbeit** Zu den Aufgaben von Führungskräften gehören viele Branchenkontakte, Treffen mit Politikern und anderen Unternehmern. Doch Manager verbringen auch einen Teil ihrer Zeit, nämlich 42 Prozent, ausschließlich mit den eigenen Angestellten. **4. Mittagspause** Durchschnittlich gönnen sich Manager eine Auszeit von 35 Minuten für die Mittagspause. Allerdings nur an zwei Tagen in der Woche: Untersuchungen zeigen, dass sie im Schnitt an drei Arbeitstagen ohne Mittagspause weiterarbeiten. **5. Recherche** Manager brauchen Informationen, um gute Entscheidungen zu treffen. Deshalb investieren sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag zwei Stunden, um Informationen zu suchen. Das Problem ist nur: Die Hälfte dieser Informationen stellt sich später als unnütz heraus. **6. E-Mails** Nach einer Umfrage wenden Manager zwei bis drei Stunden pro Tag auf, um E-Mails zu lesen, zu beantworten und zu versenden. Einige von ihnen checken vom Moment des Aufstehens bis Mitternacht permanent ihre E-Mails. **7. Mitarbeiterführung** Manager müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit pünktlich und gut erledigen. Im Durchschnitt beschäftigen sich Manager in 10 bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Mitarbeiterführung, zum Beispiel, indem sie die Mitarbeiter direkt betreuen und weiterbilden. **8. Schreibarbeit** Berichte, Nachrichten, Stellungnahmen, E-Mails – Manager müssen viel schreiben. 11,6 Stunden wöchentlich fallen für die schriftlichen Tätigkeiten an. Manager der höheren Hierarchieebenen müssen mehr Schreibarbeit leisten, sie finden diese Tätigkeit aber auch störender als andere. **9. Fitness** Manager sind durchaus sportbegeistert. 85 Prozent treiben regelmäßig Sport, die meisten morgens (70 Prozent). ] [@reference: Manager-Quiz: Das rätselhafte Leben der Chefs. SPIEGEL ONLINE, 8.3.2012 (Christopher Krämer/Christina Kestel/Sven Bergmann) In: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/] [.interview:bitmark--] [%A2b] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Bilden Sie so viele Komposita wie möglich. Nennen Sie auch den Artikel.] |info Mittag ◇ Arbeit ◇ Branchen (Pl.) ◇ Mitarbeiter ◇ Hierarchie ◇ Führung |info Pensum ◇ Etage ◇ Tag ◇ Kraft ◇ Kontakte (Pl.) ◇ Zeit ◇ Pause ◇ Führung ◇ Ebene === [!die Mittagspause, ...][@longAnswer] === [.essay:bitmark--] [%A3] [!Klassenspaziergang Wählen Sie vier Fragen aus und befragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer. Berichten Sie dann im Plenum über die gesammelten Informationen.] 1. Wann beginnt Ihre Arbeitszeit und wann endet sie? 2. Was genau tun Sie während Ihrer Arbeitszeit? Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten. 3. Welche Tätigkeiten empfinden Sie als Zeitverschwendung? Warum? 4. Für welche Tätigkeiten hätten Sie gern mehr Zeit? 5. Wie lange machen Sie Mittagspause? Wo essen Sie mittags? 6. Machen Sie manchmal Überstunden? Wenn ja, werden die Überstunden bezahlt, bekommen Sie freie Tage oder gehören die Überstunden zu Ihrer normalen Tätigkeit? 7. Wie oft nehmen Sie an Besprechungen oder Konferenzen teil? 8. Wie viele E-Mails erhalten Sie pro Tag, wie viele schreiben Sie? 9. Lesen und/oder schreiben Sie am Wochenende oder im Urlaub dienstliche Mails? 10. Trinken Sie gelegentlich mit einem oder mehreren Kollegen Kaffee? Wenn ja, worüber sprechen Sie in der Kaffeepause? 11. Machen Sie während Ihrer Arbeitszeit Entspannungsübungen oder Übungen für den Rücken, den „Mausarm“ oder Ähnliches? 12. Fühlen Sie sich manchmal gestresst? Wenn ja, was tun Sie dagegen? [.essay] [%A4] [!Stress im Büro Was sehen Sie als größte Stressfaktoren im Büro? Erstellen Sie in Kleingruppen eine Liste und präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.] [.cloze-solution-grouped] [%A5a] [!Leistungsdruck Lesen Sie den folgenden Text aus einer Zeitung und ergänzen Sie die fehlenden Textstellen.] Stress macht krank, dieser Zusammenhang ist schon lange bekannt. Einer aktuellen Umfrage zufolge leiden viele Beschäftigte in Deutschland [_unter zu großem Druck am Arbeitsplatz][%1]. Für ein Viertel der Befragten ist das eigene Arbeitstempo zu hoch und langfristig nicht durchzuhalten. 18 Prozent stoßen oft [_an ihre Leistungsgrenzen][%2], 23 Prozent machen keine Pausen. Viele beklagten, dass das Arbeitsumfeld [_durch steigende Leistungsziele][%3] geprägt wird. Werden die hohen Ziele dann erreicht, gelten diese sofort [_als neuer Maßstab][%4] Jeder zweite Befragte gab an, keinen oder nur geringen Einfluss [_auf die Arbeitsmenge][%5] zu haben. Laut Studie besteht ein großer Handlungsbedarf vonseiten der Unternehmen. Das Management kann die Leistungskultur maßgeblich beeinflussen und [_durch realistische Arbeitsziele][%6] ein gesünderes Arbeitsumfeld schaffen. Dazu gehören verbindliche Zielvereinbarungsgespräche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wichtig ist, dass die vereinbarten Ziele [_innerhalb der vertraglichen Arbeitszeit][%7] erreichbar sind. [.assignment] [%A5b] [!Leistungsdruck Fassen Sie den Text mündlich zusammen.] Stress macht krank, dieser Zusammenhang ist schon lange bekannt. Einer aktuellen Umfrage zufolge leiden viele Beschäftigte in Deutschland unter zu großem Druck am Arbeitsplatz. Für ein Viertel der Befragten ist das eigene Arbeitstempo zu hoch und langfristig nicht durchzuhalten. 18 Prozent stoßen oft an ihre Leistungsgrenzen, 23 Prozent machen keine Pausen. Viele beklagten, dass das Arbeitsumfeld durch steigende Leistungsziele geprägt wird. Werden die hohen Ziele dann erreicht, gelten diese sofort als neuer Maßstab. Jeder zweite Befragte gab an, keinen oder nur geringen Einfluss auf die Arbeitsmenge zu haben. Laut Studie besteht ein großer Handlungsbedarf vonseiten der Unternehmen. Das Management kann die Leistungskultur maßgeblich beeinflussen und durch realistische Arbeitsziele ein gesünderes Arbeitsumfeld schaffen. Dazu gehören verbindliche Zielvereinbarungsgespräche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wichtig ist, dass die vereinbarten Ziele innerhalb der vertraglichen Arbeitszeit erreichbar sind. [.cloze-solution-grouped] [%A5c] [!Leistungsdruck Welches Nomen passt? Ordnen Sie zu.] 1. Viele Beschäftige machen keine [_Pausen]. 2. Wenn ein Ziel erreicht ist, gilt es im nächsten Jahr als neuer [_Maßstab]. 3. Viele Arbeitnehmer haben keinen Einfluss auf die von ihnen zu bearbeitende [_Arbeitsmenge]. 4. Wenn der Druck zu groß ist, stoßen die Arbeitnehmer schnell an ihre [_Leistungsgrenzen]. 5. Vonseiten der Unternehmen besteht ein großer [_Handlungsbedarf]. 6. Es müssen [_Zielvereinbarungsgespräche] geführt werden. 7. Vereinbarte Ziele müssen innerhalb der vertraglichen [_Arbeitszeit] erreichbar sein. [.essay:bitmark++] [%A6] [!Schriftlicher Ausdruck: Reaktion auf einen Zeitungsartikel Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihrer Meinung zum Text __Leistungsdruck__ an die Redaktion der Zeitung. Verwenden Sie in Ihrer E-Mail acht der folgenden Nomen.] |remark Druck ◇ Leistungsgrenzen ◇ Leistungsziele ◇ Arbeitsumfang ◇ Gespräche ◇ Arbeitsumfeld ◇ Pausen ◇ Arbeitszeit ◇ Arbeitsmenge ◇ Maßstab [.interview:bitmark++] [%A7] [!Formulieren Sie Tipps für gestresste Arbeitnehmer.] |remark Es ist wichtig, ... ◇ Man sollte ... ◇ Empfehlenswert ist es auch ... === ◇ die Mittagspause einhalten[@shortAnswer] [@example: Es ist wichtig, die Mittagspause einzuhalten.] === [%1]regelmäßig Pausen machen[@shortAnswer] === [%2]Probleme ansprechen, nicht verschweigen[@shortAnswer] === [%3]Prioritäten setzen[@shortAnswer] === [%4]Nein sagen lernen[@shortAnswer] === [%5]Ablenkungen vermeiden[@shortAnswer] === [%6]einen kurzen Spaziergang machen[@shortAnswer] === [?(Beispielsätze) 1. Man sollte regelmäßig Pausen machen. 2. Es ist wichtig, Probleme anzusprechen und nicht zu verschweigen. 3. Empfehlenswert ist (es) auch, Prioritäten zu setzen. 4. Es ist wichtig, Nein sagen zu lernen. 5. Ablen- kungen sollte man vermeiden. 6. Empfehlenswert ist (es) auch, einen kurzen Spaziergang zu machen.] [.chapter] [###E-Mails] [@leave.subject:E-Mails] [@leave.context:business] [.assignment:bitmark--&image] [%A8a] [!Permanente Erreichbarkeit Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/laptop_freizeit-pfad.png] **Keine E-Mails in der Freizeit** Der Siegeszug des Internets hat das Arbeitsleben verändert. Mit der Verbreitung von Smartphones geht die Entwicklung weiter. Wer will, ist rund um die Uhr fast überall auf der Welt online und erreichbar, auch für den Chef. Insbesondere Vorgesetzte nutzen die technischen Möglichkeiten nur allzu gerne, um ihre Mitarbeiter auf sämtlichen möglichen Kanälen zu konsultieren – wenn nötig nach Dienstschluss, am Wochenende,im Urlaub und an Feiertagen. Das müsse ein Ende haben, sagte die ehemalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen schon im Jahr 2012: Sie forderte Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. Bedarf dafür scheint es zu geben: Einer Untersuchung zufolge müssen 60 Prozent der Arbeitnehmer auch in ihrer Freizeit erreichbar sein, 33 Prozent sogar oft oder sehr oft. Die Zahl der Beschwerden von Menschen, die sich im Job überfordert fühlen und eine „Entgrenzung“ ihrer Arbeit beklagen, nehme zu. Einige prominente Unternehmen haben bereits Initiativen gestartet, um ihre Mitarbeiter vor einer Dauerbeanspruchung durch den Arbeitgeber zu schützen: Sportartikelhersteller Puma und die Deutsche Telekom bestehen nicht darauf, dass ihre Mitarbeiter in ihrer Freizeit E-Mails lesen und beantworten. Bei VW werden 30 Minuten nach Arbeitsende keine E-Mails mehr auf die Smartphones der Beschäftigten weitergeleitet. Die Beschäftigten bei Autobauer BMW sollen mit ihren Vorgesetzten Zeiten vereinbaren, in denen sie grundsätzlich nicht erreichbar sind. Die meisten Unternehmen machen es sich allerdings zunutze, dass das Arbeitsrecht keine expliziten Regeln dazu trifft und dass viele Arbeitnehmer die Auf hebung der Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit bereits akzeptiert haben. [@reference: Stress nach Feierabend. Permanente Erreichbarkeit: E-Mail, Anrufe, SMS – so weit darf Ihr Chef gehen. FOCUS online (Danuta Szarek) In: http://www.focus.de/finanzen/recht/] [.assignment:bitmark++&article:bitmark--] [%A8b] [!Permanente Erreichbarkeit Halten Sie einen Kurzvortrag über den Inhalt des Lesetextes. Sprechen Sie ungefähr drei Minuten und gehen Sie auf folgende Punkte ein:] ◇ Welche Aussage enthält die Meldung? ◇ Welche Beispiele fallen Ihnen dazu ein? ◇ Welche Meinung haben Sie dazu? |info:Redemittel Das Thema des Textes ist ... ◇ Der Text handelt von ... ◇ In dem Text geht es um ... ◇ Als Beispiele nennt der Text ... ◇ ... werden als Beispiele im Text angeführt. ◇ Ich kann ähnliche/ganz andere Beispiele anführen: ... ◇ Dazu fällt mir folgendes Beispiel ein: ... ◇ Aus meinen Erfahrungen kann ich berichten, dass ... ◇ In meinem Arbeitsbereich ist es (nicht) üblich, dass ... ◇ Meiner Meinung nach ...◇ Ich bin der Meinung, dass ... [&article: **Keine E-Mails in der Freizeit** Der Siegeszug des Internets hat das Arbeitsleben verändert. Mit der Verbreitung von Smartphones geht die Entwicklung weiter. Wer will, ist rund um die Uhr fast überall auf der Welt online und erreichbar, auch für den Chef. Insbesondere Vorgesetzte nutzen die technischen Möglichkeiten nur allzu gerne, um ihre Mitarbeiter auf sämtlichen möglichen Kanälen zu konsultieren – wenn nötig nach Dienstschluss, am Wochenende,im Urlaub und an Feiertagen. Das müsse ein Ende haben, sagte die ehemalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen schon im Jahr 2012: Sie forderte Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. Bedarf dafür scheint es zu geben: Einer Untersuchung zufolge müssen 60 Prozent der Arbeitnehmer auch in ihrer Freizeit erreichbar sein, 33 Prozent sogar oft oder sehr oft. Die Zahl der Beschwerden von Menschen, die sich im Job überfordert fühlen und eine „Entgrenzung“ ihrer Arbeit beklagen, nehme zu. Einige prominente Unternehmen haben bereits Initiativen gestartet, um ihre Mitarbeiter vor einer Dauerbeanspruchung durch den Arbeitgeber zu schützen: Sportartikelhersteller Puma und die Deutsche Telekom bestehen nicht darauf, dass ihre Mitarbeiter in ihrer Freizeit E-Mails lesen und beantworten. Bei VW werden 30 Minuten nach Arbeitsende keine E-Mails mehr auf die Smartphones der Beschäftigten weitergeleitet. Die Beschäftigten bei Autobauer BMW sollen mit ihren Vorgesetzten Zeiten vereinbaren, in denen sie grundsätzlich nicht erreichbar sind. Die meisten Unternehmen machen es sich allerdings zunutze, dass das Arbeitsrecht keine expliziten Regeln dazu trifft und dass viele Arbeitnehmer die Auf hebung der Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit bereits akzeptiert haben. [@reference: Stress nach Feierabend. Permanente Erreichbarkeit: E-Mail, Anrufe, SMS – so weit darf Ihr Chef gehen. FOCUS online (Danuta Szarek) In: http://www.focus.de/finanzen/recht/] [.interview:bitmark--] [%A9a] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die angegebene Zeitform.] === ◇ der Siegeszug des Internets – das Arbeitsleben – verändern __(Perfekt)__[@shortAnswer] [@example: Der Siegeszug des Internets hat das Arbeitsleben verändert.] === [%1]viele Chefs – die Bereitschaft der Mitarbeiter – ausnutzen[@shortAnswer] [_Viele Chefs nutzen die Bereitschaft der Mitarbeiter aus.] === [%2]sie – ihre Kollegen – nach Dienstschluss, am Wochenende, im Urlaub und an Feiertagen – kontaktieren[@shortAnswer] [_Sie kontaktieren ihre Kollegen nach Dienstschluss, am Wochenende, im Urlaub und an Feiertagen.] === [%3]die ehemalige Bundesarbeitsministerin – Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeit und Freizeit – fordern[@shortAnswer] [!(Präteritum)] [_Die ehemalige Bundesarbeitsministerin forderte Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeit und Freizeit.] === [%4]einige prominente Unternehmen – bereits Initiativen zum Schutz der Mitarbeiter – starten [!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Einige prominente Unternehmen starteten bereits Initiativen zum Schutz der Mitarbeiter.] === [%5]bei VW – 30 Minuten nach Arbeitsende – keine E-Mails – mehr – weitergeleitet werden [!(Präsens)][@shortAnswer] [_Bei VW werden 30 Minuten nach Arbeitsende keine E-Mails mehr weitergeleitet.] === [%6]viele Arbeitnehmer – aber – die Aufhebung der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit – akzeptieren [!(Präsens)][@shortAnswer] [_Viele Arbeitnehmer akzeptieren aber die Aufhebung der Grenzen von Arbeit und Freizeit.] === [.match:bitmark--] [%A9b] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Bilden Sie aus dem Verb ein Nomen. Formulieren Sie nominale Ausdrücke mit dem Genitiv oder der Präposition von.] === ◇das Arbeitsleben hat sich verändert == [@example] die Veränderung des Arbeitslebens === [%1]Smartphones nutzen == [$die Nutzung von Smartphones] === [%2]Mitarbeiter sind ständig erreichbar == [$die ständige Erreichbarkeit der Mitarbeiter] === [%3]Arbeits- und Freizeit klar trennen == [$die klare Trennung von Arbeits- und Freizeit] === [%4]Grenzen aufheben == [$die Aufhebung der Grenzen] === [%5]die gesundheitlichen Beschwerden nehmen zu == [$die Zunahme der gesundheitlichen Beschwerden] === [%6]Mitarbeiter vor Dauerbeanspruchung schützen == [$der Schutz der Mitarbeiter vor Dauerbeanspruchung] === [%7]E-Mails nach der Arbeitszeit weiterleiten == [$die Weiterleitung von E-Mails nach der Arbeitszeit] === [.multiple-choice-text:bitmark--] [%A10a] [!E-Mails im Büro Anrede- und Grußformeln in geschäftlichen E-Mails. Ordnen Sie die Anrede- und Grußformeln dem richtigen Adressaten/Kontext zu.] |info **informell/persönlich:** Man kennt den Adressaten gut, spricht ihn/sie mit dem Vornamen an. **sehr formell:** Man kennt den Adressaten nicht bzw. kennt nur den Namen. **zum internen Gebrauch:** Im Kollegenkreis an eine größere Adressatenrunde **formell/neutral:** Man hatte mit dem Adressaten bereits Kontakt (schriftlich, mündlich oder persönlich). **formell/persönlich:** Man hatte mit dem Adressaten bereits Kontakt (schriftlich, mündlich oder persönlich). **1. Adressat/Kontext:** [-informell/persönlich][+sehr formell][-zum internen Gebrauch][-formell/neutral][-formell/persönlich] **Anrede** Sehr geehrte Damen und Herren, ◇ Sehr geehrter Herr Meier, ◇ Sehr geehrte Frau Meier, **Gruß** Mit freundlichen Grüßen ◇ Mit freundlichem Gruß ◇ Freundliche Grüße **2. Adressat/Kontext:** [-informell/persönlich][-sehr formell][-zum internen Gebrauch][+formell/neutral][-formell/persönlich] **Anrede** Guten Morgen(,) Herr/Frau Meier, ◇ Guten Tag(,) Herr/Frau Meier, ◇ Hallo(,) Herr/Frau Meier, **Gruß** Mit besten Grüßen ◇ Viele Grüße (aus Paris) ◇ Schöne Grüße (nach München) **3. Adressat/Kontext:** [-informell/persönlich][-sehr formell][-zum internen Gebrauch][-formell/neutral][+formell/persönlich] **Anrede** Lieber Herr Meier, ◇ Liebe Frau Meier, **Gruß** Mit besten Grüßen ◇ Beste Grüße ◇ Viele Grüße (aus Paris) ◇ Schöne Grüße (nach München) ◇ Herzliche Grüße **4. Adressat/Kontext:** [+informell/persönlich][-sehr formell][-zum internen Gebrauch][-formell/neutral][-formell/persönlich] **Anrede** Hallo Peter/Petra, ◇ Lieber Peter, ◇ Liebe Petra, **Gruß** Herzliche Grüße ◇ Liebe Grüße **5. Adressat/Kontext:** [-informell/persönlich][+sehr formell][+zum internen Gebrauch][-formell/neutral][-formell/persönlich] **Anrede** Liebe Kollegen, ◇ Liebe Kolleginnen, ◇ Liebe Leute, **Gruß** Schöne Grüße ◇ Herzliche Grüße ◇ Bis bald [.assignment:bitmark--] [%A10b] [!E-Mails im Büro Lesen Sie die folgenden Tipps:] • Nach der Anrede (Liebe Frau Müller,) steht ein Komma, nach dem Komma schreibt man klein weiter: __Liebe Frau Müller, vielen Dank für Ihre Mail.__ • Die formelle persönliche Anrede __(Sie, Ihnen, Ihre Firma usw.)__ wird großgeschrieben. • Wenn mehrere Mails aufeinanderfolgen und der Mailverkehr den Charakter einer Unterhaltung hat, kann man auf die Anrede und den Gruß verzichten. Allerdings müssen am Anfang und am Ende der „Unterhaltung“ immer eine Anrede und eine Grußformel stehen. • Abkürzungen wie MfG __(Mit freundlichen Grüßen)__ oder LG __(Liebe Grüße)__ sind in formellen oder neutralen E-Mails kein guter Stil. [.essay] [%A10c] [!E-Mails im Büro Berichten Sie von E-Mail-Regeln in Ihrer Muttersprache/Ihrem Heimatland.] [.essay&image] [%A11 – Schriftlicher Ausdruck] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/508353_original_r_k_by_iwona_golczyk_pixelio.de.png] [!E-Mails im Büro Schreiben Sie mindestens eine E-Mail. Vergessen Sie Anrede und Gruß nicht.] 1. Laden Sie Ihre Kollegen zu einer kurzen Teambesprechung ein. Geben Sie Ort, Zeit und einige Tagesordnungspunkte an. 2. Der deutsche Kollege Klaus Schmidt (Sie kennen ihn nicht) hat für die Zweigstelle in München einen Vorschlag für ein neues Evaluationssystem erarbeitet. Sie möchten diesen Vorschlag gerne sehen, weil Sie auch über ein neues Evaluationssystem nachdenken. 3. Sie haben am Donnerstag um 17.00 Uhr einen Termin beim Abteilungsleiter Max Fisch. Leider müssen Sie genau um diese Zeit Ihr Kind vom Kindergarten abholen, Ihr Partner/Ihre Partnerin ist krank. [.chapter] [###Besprechungen] [@leave.subject:Besprechungen] [.interview:bitmark--] [%A12] [!Führen Sie Blitzinterviews mit zwei Gesprächspartnern. Geben Sie danach die interessantesten Informationen wieder.] === **Gesprächspartner 1:**[@shortAnswer] === Wie viele Besprechungen haben Sie monatlich/wöchentlich? Was für Besprechungen sind das?[@shortAnswer] === Worin sehen Sie Vorteile und Nachteile von Besprechungen?[@shortAnswer] === Welche Punkte/Teile/Situationen finden Sie überflüssig bzw. stören Sie in einer Besprechung?[@shortAnswer] === **Gesprächspartner 2:**[@shortAnswer] === Wie viele Besprechungen haben Sie monatlich/wöchentlich? Was für Besprechungen sind das?[@shortAnswer] === Worin sehen Sie Vorteile und Nachteile von Besprechungen?[@shortAnswer] === Welche Punkte/Teile/Situationen finden Sie überflüssig bzw. stören Sie in einer Besprechung?[@shortAnswer] === [.multiple-choice:bitmark--&audio] [%A13a] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/07_erkundungen_b2_3a.mp3] [!Motivierende Treffen? Sie hören ein Interview mit dem Managementtrainer Hartmut Laufer zum Thema __Besprechungen__. Welche Aussage entspricht dem Text? Kreuzen Sie die richtige Antwort an. Überprüfen Sie beim zweiten Hören.] === [!1. Die Entwicklungen in der Arbeitswelt haben dazu geführt,] [-a) dass die Mitarbeiter besser informiert sind.] [-b) dass im höheren Management mehr Besprechungen durchgeführt werden. ] [+c) dass es generell mehr Besprechungen gibt.] === [!2. Bevor ein Meeting stattfindet, sollte man sich überlegen,] [+a) ob man über das Thema auch in einer anderen Form kommunizieren kann. ] [-b) wie man Kopierpapier spart.] [-c) wie man Personalkosten spart.] === [!3. Der Vorteil eines Meetings gegenüber einer E-Mail liegt darin, dass] [-a) die Mitarbeiter ihre Gefühle ausleben können.] [+b) man eine unmittelbare Reaktion von allen Teilnehmern erhält. ] [-c) man über das entscheidende Thema lange diskutieren kann.] === [!4. Ein Meeting ist erfolgreich, wenn] [-a) es wenig Widerspruch gibt.] [-b) der Chef seine Meinung durchsetzen kann.] [+c) das Besprechungsresultat zur Zufriedenheit und Motivation der Teilnehmer beiträgt.] === [!5. Erfolg kann man erzielen, indem man] [+a) die Teilnehmer und ihre Meinungen ernst nimmt. ] [-b) alle ausreden lässt.] [-c) die beschlossenen Maßnahmen sofort kontrolliert.] === [!6. Regelmäßige Besprechungen] [-a) sind immer sinnvoll.] [-b) sind reine Zeitverschwendung.] [+c) sollten nur dann eingeführt werden, wenn sie mit Inhalten gefüllt werden können.] === [@reference: Zeitfresser Meeting. heute.de, 7.5.2012 (Dorothea von Trotha Interview mit Hartmut Laufer) In: http://www.heute.de/zeitfresser-meeting] ||there is no A13b|| [.cloze-instruction-grouped&image] [%A14] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Hörtextes. Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/meeting.png] Es [_gibt][!geben][@example] eine klare Tendenz zu mehr Meetings. Und je höher man in der Hierarchie [_steht][!stehen][%1], umso mehr Meetings werden es. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Arbeitsabläufe werden immer komplexer, die Unternehmen sind heute internationaler aufgestellt. Mitarbeiter müssen besser [_informiert][!informieren][%2] werden. Das [_führt][!führen][%3] dazu, dass nicht nur sehr viel mehr Besprechungen [_stattfinden][!stattfinden][%4], sondern in Besprechungen auch sehr viel Zeit [_vergeudet][!vergeuden][%5] wird. Um das zu [_vermeiden][!vermeiden][%6], sollte vor jeder Besprechung [_überlegt][!überlegen][%7] werden: Ist das Meeting wirklich notwendig? Oder könnte man das Thema auch per E-Mail [_klären][!klären][%8]? Entscheidet man sich für ein Treffen, dann sollte man es professionell [_planen][!planen][%9] und [_leiten][!leiten][%10]. Der Vorteil einer Besprechung [_liegt][!liegen][%11] darin, dass man ein sehr direktes Feedback [_bekommt][!bekommen][%12], manchmal auch nur durch Körpersprache. Die Reaktionen der Teilnehmer muss der Moderator wahrnehmen und darauf [_reagieren][!reagieren][%13]. Außerdem [_erreicht][!erreichen][%14] man in einem Meeting alle Teilnehmer gleichzeitig und [_erhält][!erhalten][%15] sofort eine Gruppenmeinung. [.interview] [%A15] [!Regeln für ein erfolgreiches Meeting Formulieren Sie Sätze im Passiv. Orientieren Sie sich an den Beispielsätzen.] === ◇ Tagesordnung – rechtzeitig zuschicken[@shortAnswer] [@example:Die Tagesordnung muss rechtzeitig zugeschickt werden.] === ◇ genaue Zeitplanung – erstellen[@shortAnswer] [@example:Es muss eine genaue Zeitplanung erstellt werden.] === [%1] Zeitpuffer für Unvorhergesehenes – einplanen[@shortAnswer] [_Es muss ein Zeitpuffer für Unvorhergesehenes eingeplant werden.] === [%2] während der Besprechung – Zeitplanung – einhalten[@shortAnswer] [_Während der Besprechung muss die Zeitplanung eingehalten werden.] === [%3] Unterlagen – vorher bereitstellen[@shortAnswer] [_(Die/Alle) Unterlagen müssen vorher bereitgestellt werden.] === [%4] Teilnehmer – gezielt auswählen[@shortAnswer] [_Die Teilnehmer müssen gezielt ausgewählt werden.] === [%5] diejenigen Mitarbeiter, die wichtige Kenntnisse haben – einladen[@shortAnswer] [_Diejenigen Mitarbeiter, die wichtige Kenntnisse haben, müssen eingeladen werden.] === [%6] Diskussion – von einem Moderator – lenken[@shortAnswer] [_Die Diskussion muss von einem Moderator gelenkt werden.] === [%7] Vielredner – stoppen[@shortAnswer] [_Vielredner müssen gestoppt werden.] === [%8] mit Besprechung – grundsätzlich pünktlich beginnen, auch wenn einzelne Teilnehmer noch fehlen[@shortAnswer] [_Mit der Besprechung muss grundsätzlich pünktlich begonnen werden, auch wenn einzelne Teilnehmer noch fehlen.] === [%9] Besprechungen – vormittags – anberaumen[@shortAnswer] [_Besprechungen müssen vormittags anberaumt werden.] === [%10] die Leistungskurve des Menschen – beachten[@shortAnswer] [_Die Leistungskurve des Menschen muss beachtet werden.] === [%11] alle mobilen Geräte – für die Dauer der Besprechung – ausschalten[@shortAnswer] [_Alle mobilen Geräte müssen für die Dauer der Besprechung ausgeschaltet werden.] === [%12] alle 11/2 Stunden – Pause – einlegen[@shortAnswer] [_Alle 11/2 Stunden muss eine Pause eingelegt werden.] === [.internal-link] [!Hinweise zum Passiv ➔ Kapitel 2][►passiv] [.assignment:bitmark--] [%A16] [!Lesen Sie die folgenden Redemittel.] **Besprechungen** • eine Besprechung/eine Sitzung durchführen • eine Versammlung/eine Tagung/eine Konferenz abhalten • Eine Besprechung findet statt. • eine Besprechung leiten/moderieren • an einer Besprechung teilnehmen • die Tagesordnung/die Tagesordnungspunkte festlegen • das/ein Protokoll/schreiben/führen/abfassen • protokollieren • Auf unserer Tagesordnung stehen heute folgende Punkte/Themen: ... • Ich schlage folgende Tagesordnungspunkte vor: ... • Wir befassen uns (heute) mit ... • Wir sprechen/diskutieren (heute) über .../Wir besprechen heute ... • Wir haben uns folgendes Programm vorgenommen ... • Erstens .../Zweitens .../Drittens ... • Der erste Punkt unserer Tagesordnung ist ... • Als zweiten Punkt haben wir ... vorgesehen ... • Als letztes Thema steht ... auf dem Programm. • Am Anfang/Zu Beginn sprechen wir über .../Wir beginnen mit ... • Danach werden wir ... • Anschließend ... • Zum Schluss ... [.assignment:bitmark--&image] [%A17] [!Sammeln Sie in Gruppen Tagesordnungspunkte für eine der folgenden Sitzungen. Stellen Sie die erarbeitete Tagesordnung anschließend im Plenum vor. Achten Sie auf die zeitliche Abfolge.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/haus_und_heimat_141.png] **Sitzung des Stadtrates** Der Stadtrat plant eine Sitzung zum Bau eines großen Einkaufs- und Erlebniszentrums. **Sitzung der Mitarbeiter eines Fernsehsenders** Beim Fernsehsender LOOK sind die Einschaltquoten drastisch zurückgegangen. Auf einer Sitzung sollen Maßnahmen getroffen werden, um wieder mehr Zuschauer zu gewinnen. **Sitzung der Mitarbeiter eines Theaters mit dem Kulturdezernenten** Der Kulturdezernent der Stadt hat dem Theater die Hälfte der finanziellen Unterstützung gestrichen. Auf einer Sitzung mit dem Kulturdezernenten wollen die Mitarbeiter des Theaters dagegen kämpfen. **Lehrersitzung** Die Lehrer an einem Sprachinstitut wollen den Unterricht teilnehmerorientierter gestalten. In einer Sitzung sollen dazu Ideen gesammelt und Entscheidungen getroffen werden. **Betriebsversammlung** In der Firma Siemens sollen Mitarbeiter stärker motiviert werden. Zu diesem Thema wird eine Sitzung mit Vertretern des Managements und Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen stattfinden. [.essay:bitmark--] [%A18 – Schriftlicher Ausdruck] [!Reaktion auf einen Vorschlag] In der Zeitschrift __Management heute__ hat ein führender Unternehmensberater folgende zwei Vorschläge gegen die Zeitverschwendung in Arbeitsbesprechungen unterbreitet: Schreiben Sie eine E-Mail (ca. 200 Wörter) an die Zeitschrift, in der Sie Ihre Meinung zu den genannten Vorschlägen darlegen und vielleicht eigene Vorschlä- ge zu diesem Thema machen. **Lesermeinung** Keine Zeitverschwendung in Arbeitsbesprechungen: 1. Alle Arbeitsbesprechungen werden im Stehen abgehalten. 2. Arbeitsbesprechungen finden prinzipiell eine Stunde vor Beginn der offiziellen Arbeitszeit statt. [.chapter] [###Telefonate] [@leave.subject:Telefonate] [@leave.context:business] [.interview&image] [%A19] [!Termine. Berichten Sie.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030950-bea.png] === [%1] Haben Sie regelmäßige Termine, z. B. Besprechungen, Kundengespräche? Wenn ja, wann? Und wie sieht der Inhalt dieser regelmäßigen Termine aus?[@shortAnswer] === [%2] Passiert es Ihnen manchmal, dass Sie Termine nicht einhalten können oder dass Sie einen Termin verschieben müssen? Warum?[@shortAnswer] === [%3] Haben Sie schon einmal einen Termin vergessen?[@shortAnswer] === [.mark:bitmark--] [%A21] [!Lesen Sie die folgenden Redemittel und markieren Sie wichtige Ausdrücke. ] **Termine** __einen Termin kann man ...__ vereinbaren ◇ machen ◇ festlegen ◇ festsetzen ◇ sich geben lassen ◇ einhalten ◇ überschreiten ◇ verschieben ◇ verlegen ◇ absagen ◇ vergessen ◇ nicht wahrnehmen ◇ versäumen ◇ verschwitzen __(umg.)__ ◇ in den Terminkalender eintragen __weitere Termine:__ Arzttermin ◇ Operationstermin ◇ Gerichtstermin ◇ Abgabetermin (z. B. für eine schriftliche Arbeit) Einsendetermin (z. B. bei einem Preisausschreiben) ◇ Zahlungstermin ◇ Liefertermin ◇ Besuchstermin __Wann haben/hätten Sie Zeit?__ morgen ◇ übermorgen __Wann geht/ginge es bei Ihnen?__ am Freitag (vormittags/nachmittags) __Wann passt es Ihnen?/ würde es Ihnen passen?__ um 13.00 Uhr um 11.30 Uhr/halb zwölf __Wann ist/wäre es Ihnen recht?__ um 13.15 Uhr/Viertel nach eins/viertel zwei um 15.45 Uhr/Viertel vor vier/drei viertel vier nächste Woche/in der nächsten Woche __Das passt mir gut. Am Montag passt es ausgezeichnet. Das ist mir recht. Morgen wäre es mir lieber. Die Zeit/Der Termin kommt mir gelegen. Das trifft sich gut. Dann kann ich auch.__ [.assignment:bitmark++] [%A22] [!Lesen Sie noch einmal die folgenden Sätze aus den Dialogen und beachten Sie die hervorgehobenen Verbformen.] 1. **Könnten** wir vielleicht für die nächste Woche einen Termin bei Ihnen in Köln vereinbaren? 2. Es **müsste** allerdings Ende der Woche sein. 3. Donnerstagnachmittag **wäre** mir sehr recht. Sagen wir um 15.00 Uhr. **Ginge** das bei Ihnen? 4. **Hätten** Sie um 16.00 Uhr Zeit? 5. Ich **würde** gern einen Sprachkurs bei Ihnen **machen**. |remark Die Sätze stehen im Konjunktiv II. Man verwendet den Konjunktiv II unter anderem, wenn man höflich und zurückhaltend wirken möchte. Im Geschäftsleben ist diese Form üblich. [.cloze&image] [%A23a] [!Sagen Sie es höflich. Ergänzen Sie das Verb im Konjunktiv II.] 1. Ich [_hätte] gern Frau Schneider gesprochen. 2. [_Könnten][_Würden] Sie mich mit der Verkaufsabteilung verbinden? 3. Ich [_würde] gern an einem Sprachkurs teilnehmen. 4. [_Könnten] wir vielleicht für die nächste Woche einen Termin bei Ihnen in Köln vereinbaren? 5. Wann [_hätten] Sie Zeit? 6. [_Ginge] es auch eine Stunde später? 7. Es [_müsste] allerdings vor 12.00 Uhr sein, dann habe ich den nächsten Termin. 8. Morgen [_wäre] mir lieber. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/dossiers1_4arbeitb_ro.png] [.interview] [%A23b] [!Sagen Sie es höflich. Formulieren Sie die Sätze höflicher. Manchmal gibt es mehrere Möglichkeiten.] === ◇ Ich will Herrn Huber sprechen.[@shortAnswer] [@example:Ich würde gern Herrn Huber sprechen. Könnte ich bitte Herrn Huber sprechen?] === [%1]Schicken Sie mir bitte die Unterlagen zu?[@shortAnswer] [_Würden Sie mir bitte die Unterlagen zuschicken?] === [%2]Ich will mit Frau Reschke einen Termin vereinbaren.[@shortAnswer] [_Ich würde gern mit Frau Reschke einen Termin vereinbaren.] === [%3]Kann ich den Termin verschieben?[@shortAnswer] [_Könnte ich den Termin verschieben?] === [%4]Tragen Sie den Termin in den Kalender ein?[@shortAnswer] [_Könnten Sie den Termin in den Kalender eintragen?] [_Würden Sie den Termin in den Kalender eintragen?] === [%5]Rufen Sie mich morgen zurück?[@shortAnswer] [_Würden Sie mich morgen zurückrufen? ] [_Könnten Sie mich morgen zurückrufen? ] === [%6]Schreiben Sie heute Protokoll, Frau Meier?[@shortAnswer] [_Könnten Sie heute Protokoll schreiben?] === [%7]Haben Sie um 15.00 Uhr eine Stunde Zeit für mich?[@shortAnswer] [_Hätten Sie um 15.00 Uhr eine Stunde Zeit für mich?] === [%8]Kann ich mal telefonieren?[@shortAnswer] [_Könnte ich mal telefonieren?] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zum Konjunktiv II ➔ Teil C][►kapitel4c] [.essay] [%A24] [!Vereinbaren Sie Termine. Spielen oder schreiben Sie Dialoge.] 1. Sie möchten einen Termin mit Herrn Jans von der Anwaltskanzlei Möller vereinbaren. Sie haben Fehler in einem Vertrag entdeckt und möchten den Vertrag noch einmal von einem Anwalt prüfen lassen. 2. Sie haben einen Termin beim Zahnarzt. Eine Sitzung in Ihrem Büro hat so lange gedauert, dass Sie den Termin nicht einhalten konnten. Entschuldigen Sie sich und bitten Sie um einen neuen Termin. 3. Sie haben in zwei Wochen einen Termin in Deutschland und müssen die Ergebnisse eines Projekts präsentieren. Sie können aber schon jetzt absehen, dass Sie in zwei Wochen noch keine Ergebnisse vorlegen können. Verschieben Sie den Termin. 4. Sie sind die Sekretärin von Frau Schneider. Ein Firmenvertreter ruft schon zum dritten Mal an, um einen Termin bei Frau Schneider zu bekommen. Frau Schneider hat allerdings an einem solchen Gespräch kein Interesse. Versuchen Sie, dem Firmenvertreter auf freundliche Weise abzusagen. [.interview] [%A25] [!Erarbeiten Sie in Gruppen: Was sagt man in den folgenden Situationen am Telefon?] === ◇ Sie melden sich und verlangen eine bestimmte Person. [@example: Guten Tag, Franz Appelt hier, KONAK International. Ich hätte gern Herrn Schimanski gesprochen./Ich würde gern Herrn Schimanski sprechen. Könnte ich bitte Herrn Schimanski sprechen?] === [%1] Sie müssen eine Person entschuldigen, weil diese nicht da ist, und bieten Ihre Hilfe an.[@shortAnswer] === [%2] Sie möchten die im Moment nicht erreichbare Person wissen lassen, dass die Waren noch nicht eingetroffen sind.[@shortAnswer] === [%3] Sie möchten den Namen des Anrufers wissen, Sie haben ihn schon wieder vergessen.[@shortAnswer] === [%4] Sie haben Probleme, Ihren Telefonpartner akustisch zu verstehen.[@shortAnswer] === [%5] Sie fragen nach dem Grund des Anrufs.[@shortAnswer] === [%6] Sie werden um Informationen gebeten. Sie können diese Fragen aber nicht beantworten.[@shortAnswer] === [%7] Sie möchten Ihren Telefonpartner treffen und geben einen Grund an.[@shortAnswer] === [%8] Sie brauchen die Unterlagen bis morgen Abend.[@shortAnswer] === [%9] Sie möchten das Gespräch beenden und versprechen, Ihren Telefonpartner auf dem Laufenden zu halten.[@shortAnswer] === [%10] Sie reagieren auf einen Dank.[@shortAnswer] === [?1. Tut mir leid, Frau/Herr Müller ist im Moment nicht da/nicht im Büro/nicht im Hause/in einer Besprechung/zu Tisch. Kann ich Ihnen vielleicht helfen?/Kann ich Frau/Herrn Müller etwas ausrichten? Möchten Sie eine Nachricht hinterlassen? 2. Könnten Sie Frau/Herrn Müller bitte ausrichten/sagen, dass die Waren noch nicht eingetroffen sind? 3. Wie war Ihr Name, bitte? 4. Ich kann Sie leider sehr schlecht verstehen. Könnten/Würden Sie bitte etwas lauter/langsamer sprechen? Könnten/Würden Sie das bitte noch einmal wiederholen? 5. Worum geht es?/Worum handelt es sich?/Was kann ich für Sie tun? 6. Leider kann ich Ihnen diese Frage im Moment nicht beantworten/diese Informationen nicht geben. Kann ich Sie zurückrufen, wenn mir die Informationen vorliegen?/Ich melde mich bei Ihnen, sobald ich die Informationen habe. Ich kümmere mich darum und rufe Sie sofort zurück. 7. Könnten wir einen Termin vereinbaren/machen? Ich würde Ihnen gern unsere neuen Produkte vorstellen./Es geht um unsere neuen Produkte. 8. Ich hätte die Unterlagen gerne bis morgen Abend./Sagen Sie bitte Herrn Müller, dass ich die Unterlagen bis morgen Abend brauche. 9. Ich glaube, wir haben alles Wichtige besprochen. Ich halte Sie auf dem Laufenden./Ich melde mich, sobald sich etwas Neues ergibt/sobald es etwas Neues gibt. 10. Ich danke Ihnen./Gern geschehen./Keine Ursache.] [.internal-link] [!Eine Übersicht über Redemittel zum Telefonieren finden Sie im Teil D.][►kapitel4d] [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%A26] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] **Dialog 1** 1. Könnte ich bitte Herrn Prof. Müller [_sprechen][!sprechen]? 2. Tut mir leid, Herr Prof. Müller [_hat][!haben] zurzeit eine wichtige Besprechung. 3. Wann kann ich ihn wieder [_erreichen][!erreichen]? 4. Das kann ich Ihnen leider nicht [_sagen][!sagen]. Kann er Sie morgen [_zurückrufen][!zurückrufen]? 5. Könnten Sie ihm bitte [_ausrichten][!ausrichten], dass die Untersuchungen abgeschlossen sind? 6. Ich werde ihn [_informieren][!informieren], sobald die Besprechung [_beendet][!beenden] ist. **Dialog 2** 1. Könnten Sie mich bitte mit Frau Herz [_verbinden][!verbinden]? 2. Tut mir leid, Frau Herz ist nicht im Hause. Kann ich Ihnen [_weiterhelfen][!weiterhelfen]? 3. Ja, ich möchte gerne [_wissen][!wissen], was in dem Abschlussbericht steht. 4. Tut mir leid, solche Auskünfte können wir am Telefon nicht [_geben][!geben]. Da müssten Sie persönlich [_vorbeikommen][!vorbeikommen] und mit Frau Herz reden. 5. Könnten Sie Frau Herz [_bitten][!bitten], mich zurückzurufen? 6. Ja, gerne. Könnten Sie Ihren Namen bitte [_buchstabieren][!buchstabieren]? [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark--] [%A27] [!Ergänzen Sie __Sie__ oder __Ihnen__.] 1. Kann ich [+Sie][-Ihnen] morgen zurückrufen? 2. Ich werde [-Sie][+Ihnen] die Ergebnisse noch heute mailen. 3. Wir konnten [+Sie][-Ihnen] leider nicht eher benachrichtigen. 4. Ich kann [-Sie][+Ihnen] die neuen Preise frühestens nächste Woche mitteilen. 5. Ich halte [+Sie][-Ihnen] auf dem Laufenden. 6. Ich verbinde [+Sie][-Ihnen] mit dem Kundenservice. Die Kollegen werden [-Sie][+Ihnen] weiterhelfen. 7. Es freut mich, dass wir [-Sie][+Ihnen] eine Freude bereiten konnten. 8. Ich danke [-Sie][+Ihnen] 9. Ich kann [+Sie][-Ihnen] leider überhaupt nicht verstehen. Die Verbindung ist sehr schlecht. 10. Ich soll [-Sie][+Ihnen] ausrichten, dass die Ware erst morgen eintrifft. 11. Wo können wir [+Sie][-Ihnen] erreichen? 12. Der Mitarbeiter antwortet [-Sie][+Ihnen], sobald wir mehr wissen. [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Verben mit direktem Kasus und zur Wortstellung im Mittelfeld ➔ Teil C][►kapitel4c] [.cloze-instruction-grouped] [%A28] [!Informationen erfragen Lesen Sie die folgende E-Mail an einen Verlag und ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form. Arbeiten Sie zu zweit. Markieren Sie danach die Redemittel zur Frage nach Liefer- und Zahlungsbedingungen.] Sehr geehrte Damen und Herren, ich [_arbeite][!arbeiten][@example] als Dozentin für Geschichte an einer Hochschule in Polen und möchte im Rahmen eines Projekts mit meinen Studenten eine Woche nach Berlin [_fahren][!fahren][%1]. In Ihrem Verlagsprogramm habe ich [_gesehen][!sehen][%2], dass Sie verschiedene Bücher zu Berlin [_anbieten][!anbieten][%3]. Mich würde [_interessieren][!interessieren][%4], welches Buch sich besonders für Geschichtsstudenten [_eignet][!eignen][%5]. Es sollte in jedem Fall einige Fakten zur Geschichte der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert [_enthalten][!enthalten][%6]. Des Weiteren hätte ich noch einige Fragen zu den Liefer- und Zahlungsbedingungen: [_Gewähren][!gewähren][%7] Sie bei einer Anzahl von 30 Büchern Rabatt oder [_gibt][!geben][%8] es für Studenten generell eine Ermäßigung? Wie und wann [_erfolgt][!erfolgen][%9] die Zahlung? Wie schnell können Sie die Bücher nach Polen [_liefern][!liefern][%10]? Mit welchen Versandkosten müssen wir [_rechnen][!rechnen][%11]? Unsere Reise ist für den 14. Juni [_geplant][!planen][%12]. Wir [_benötigen][!benötigen][%13] die Bücher spätestens acht Wochen vor Reisebeginn. Mit Dank im Voraus und freundlichen Grüßen Ivanka Koslowski [.assignment] [%A29] [!Spielen Sie Dialoge. Bereiten Sie sich auf Ihre Rolle vor und machen Sie sich Stichpunkte.] 1. Sie sind eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter der Firma IMO und möchten neue Schreibtische bestellen. Im Katalog der Firma GRÜNHOLZ haben Sie Schreibtische gesehen, die Ihnen gefallen. Rufen Sie bei der Firma GRÜNHOLZ an und fragen Sie nach Einzelheiten: Zahlungsbedingungen, Lieferfristen, evtl. andere Farben. 2. Sie sind eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter der Firma POLO und haben vor acht Wochen bei der Firma DELTA neue Computer gekauft. Jetzt gibt es damit Probleme. Rufen Sie bei DELTA an, erklären Sie die Situation und verlangen Sie Hilfe. 3. Sie sind eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter der Baufirma NEUHAUS und warten seit einem Tag auf Zement, ohne den Sie nicht weiterbauen können. Rufen Sie die Zementfabrik ZEMA an, erklären Sie die Situation und setzen Sie eine Frist. 4. Sie sind eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter der Firma AIR. Sie planen die Inneneinrichtung von Flugzeugen. Rufen Sie Ihren Kollegen Max Schnell in München an und vereinbaren Sie einen Termin, um über die neuen Sitze zu diskutieren. Sie möchten sich unbedingt dort treffen, weil Sie noch nie in München waren. [.true-false:bitmark--&audio] [%A30.1] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/09_erkundungen_b2_3a.mp3] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] [!Gespräche und Äußerungen Sie hören jetzt vier Gespräche und Äußerungen. Sie hören jeden Text einmal. Wählen Sie bei den Aufgaben die korrekte Lösung __richtig__ oder __falsch__.] === [+Die Frau empfiehlt Peter, einen Sprachkurs zu besuchen.] === [+__Reverse__ Mentoring ist ein Programm zur Entwicklung von Mitarbeitern.] === [-Der Mann findet den Vorschlag der Kollegin sehr gut.] === [+Nach Meinung der Gewerkschaften hat die Bearbeitung von E-Mails in der Freizeit negative Folgen für die Gesundheit.] === [.multiple-choice&audio] [%A30.2] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/09_erkundungen_b2_3a.mp3] === [!Peter] [+a) will aus beruflichen Gründen Französisch lernen. ] [-b) will keinen Kurs machen, weil er keine Zeit hat. ] [-c) will sich sofort bei dem Sprachkurs anmelden.] === [!In dem Programm ] [-a) übernehmen die jungen Mitarbeiter Managementaufgaben.] [-b) werden Manager von jungen Mitarbeitern in die digitale Arbeit eingeführt.] [+c) profitieren beide Seiten von den Kenntnissen des jeweils anderen.] === [!Der Vorschlag dient dazu, ] [+a) dass Informationen und Ideen einem bestimmten Personenkreis schneller zugänglich gemacht werden.] [-b) dass die Kollegen in München mithilfe einer digitalen Plattform über alles informiert werden.] [-c) dass jeder Mitarbeiter weiß, was in der Firma passiert.] === [!Der Betriebsratschef forderte ] [-a) die Sperrung der Mailkonten für Mitarbeiter. ] [-b) die Bezahlung von Arbeit in der Freizeit.] [+c) die Beschränkung der Bearbeitung von Mails auf die Arbeitszeit.] === [.essay:bitmark--] [%A31] [!Eine E-Mail an Frau Maler Sie arbeiten seit einem halben Jahr für eine deutsche Firma. Die Abteilungsleiterin, Frau Maler, und die Mitarbeiter sind sehr nett, aber Sie fühlen sich unterfordert. Jetzt gibt es ein neues, großes Projekt mit internationalen Partnern und Sie möchten gerne an diesem Projekt mitarbeiten. Schreiben Sie eine E-Mail an Frau Maler.] • Machen Sie einen Vorschlag. • Begründen Sie, warum gerade Sie geeignet sind. • Schildern Sie Ihre Situation. • Zeigen Sie auch Verständnis für die bisherige Vorgehensweise der Leitung. Überlegen Sie sich eine passende Reihenfolge der inhaltlichen Punkte. Achten Sie neben der Korrektheit auch auf abwechslungsreiche und sinnvolle sprachliche Übergänge und Verknüpfungen. Schreiben Sie mindestens 100 Wörter. [.chapter] [###An der Universität] [@leave.context:academic] [@leave.subject:An der Universität] [.essay:bitmark--] [%A32] [!Was assoziieren Sie mit dem Wort __Universität__? Arbeiten Sie in Kleingruppen und präsentieren Sie Ihr Assoziogramm im Plenum.] [.interview:bitmark--] [%A33] [!Führen Sie Blitzinterviews mit zwei Gesprächspartnern. Geben Sie danach die interessantesten Informationen wieder.] === **Name:**[@shortAnswer] === Haben Sie studiert, studieren Sie gerade oder möchten Sie studieren? Wenn ja, was?[@shortAnswer] === Wenn Sie sich ein Studienfach und eine Universität aussuchen könnten, was würden Sie wählen?[@shortAnswer] === Möchten Sie, dass Ihre Kinder einmal studieren? Warum/Warum nicht?[@shortAnswer] === **Name:**[@shortAnswer] === Haben Sie studiert, studieren Sie gerade oder möchten Sie studieren? Wenn ja, was?[@shortAnswer] === Wenn Sie sich ein Studienfach und eine Universität aussuchen könnten, was würden Sie wählen?[@shortAnswer] === Möchten Sie, dass Ihre Kinder einmal studieren? Warum/Warum nicht?[@shortAnswer] === [.interview:bitmark++] [%A34] [!Lesen Sie den folgenden Text und geben Sie den Textabschnitten Überschriften. Arbeiten Sie zu zweit.] **So leben Deutschlands Studenten** 55 Prozent aller jungen Menschen eines Jahrgangs nehmen inzwischen ein Studium auf – so viele wie noch nie. Ungefähr 2,5 Millionen Studenten studieren in Deutschland an Hochschulen und Universitäten. Eine Sozialerhebung des deutschen Studentenwerks zum Leben der Studenten ergab folgendes Bild: === **Titel:**[@shortAnswer] === Der größte Anteil der Studenten (22 Prozent) ist in den Ingenieurwissenschaften eingeschrieben (alle Ingenieurfächer zusammen) – seit 1997 stellen sie zum ersten Mal wieder die größte Fächergruppe. An zweiter Stelle stehen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (21 Prozent), Mathematik und Naturwissenschaften stehen mit 20 Prozent an dritter Stelle. Betrachtet man hingegen die 25 einzelnen Fächer, bleibt BWL (Betriebswirtschaftslehre) Spitzenreiter. **Titel:**[@shortAnswer] === 35 Stunden pro Woche investieren Studenten nach eigenen Angaben durchschnittlich in ihr Studium: 18 Stunden für Lehrveranstaltungen, 17 Stunden für das Selbststudium. Wer neben dem Studium jobbt, verbringt zirka 33 Stunden mit dem Studium, hat aber eine wöchentliche Gesamtbelastung von 46 Stunden. Wer nicht jobbt, studiert hingegen mehr: 39 Stunden. Die durchschnittliche Gesamtarbeitszeit von Studenten (Studium und Job) liegt derzeit bei 42 Stunden pro Woche. **Titel:**[@shortAnswer] === Gut die Hälfte der Studenten lebt in einer festen Beziehung, darunter mehr Frauen als Männer. 43 Prozent sind Singles, darunter mehr Männer als Frauen. 6 Prozent sind verheiratet, 5 Prozent haben ein Kind. **Titel:**[@shortAnswer] === Obwohl Kinder aus Akademikerfamilien mit höherer Wahrscheinlichkeit, nämlich zu 77 Prozent, ein Studium beginnen als Kinder aus Arbeiterfamilien (23 Prozent), sind beide Gruppen an der Hochschule gleich groß – was auch daran liegt, dass Akademiker in der Gesamtbevölkerung eine eher kleinere Gruppe mit tendenziell weniger Nachwuchs darstellen. **Titel:**[@shortAnswer] === Der Durchschnittsstudent verfügt über 864 Euro im Monat. 87 Prozent gaben an, von den Eltern mit durchschnittlich 476 Euro unterstützt zu werden. Knapp zwei Drittel arbeiten neben dem Studium und verdienen damit durchschnittlich 323 Euro im Monat. Fast jeder Dritte bezieht ==BAföG==(@hint:BAföG = Bundesausbildungsförderungsgesetz (staatliche finanzielle Unterstützung für Studenten)) (durchschnittlich 443 Euro), 6 Prozent der Studenten haben einen Kredit aufgenommen. **Titel:**[@shortAnswer] === Immer weniger setzen ihr Studium aus. Die Unterbrecherquote verringerte sich von 11 Prozent auf 9 Prozent. Gründe für eine Unterbrechung gibt es viele: Krankheit und Zweifel am Studium sind die häufigsten. **Titel:**[@shortAnswer] === Die größte Gruppe wohnt allein oder mit dem Partner in einer eigenen Wohnung (37 Prozent). Wohngemeinschaften sind mit 29 Prozent die am zweitstärksten verbreitete Wohnform. Fast jeder Vierte lebt bei den Eltern oder anderen Verwandten, jeder Zehnte in einem Studentenwohnheim. **Titel:**[@shortAnswer] === [@reference: Sozialerhebung: So leben Deutschlands Studenten. SPIEGEL ONLINE, 26.6.2013 (Lena Greiner) In: https://www.spiegel.de/unispiegel/studium/] [.interview&article:bitmark--] [%A35a – Textverständnis] [!Vervollständigen Sie die Sätze. Orientieren Sie sich inhaltlich am Text in A34.] === ◇ 55 Prozent aller jungen Menschen eines Jahrgangs[@shortAnswer] [@example: studieren/besuchen eine Universität oder Hochschule.] === [%1]Die meisten Studenten[@shortAnswer] === [%2]Betrachtet man die Studentenzahlen der einzelnen Fächer,[@shortAnswer] === [%3]Durchschnittlich 35 Stunden pro Woche[@shortAnswer] === [%4]43 Prozent der Studenten[@shortAnswer] === [%5]Bei Kindern aus Akademikerfamilien[@shortAnswer] === [%6]864 Euro im Monat[@shortAnswer] === [%7]9 Prozent der Studenten[@shortAnswer] === [%8]Krankheit und Zweifel am Studium[@shortAnswer] === [&article: **So leben Deutschlands Studenten** 55 Prozent aller jungen Menschen eines Jahrgangs nehmen inzwischen ein Studium auf – so viele wie noch nie. Ungefähr 2,5 Millionen Studenten studieren in Deutschland an Hochschulen und Universitäten. Eine Sozialerhebung des deutschen Studentenwerks zum Leben der Studenten ergab folgendes Bild: Der größte Anteil der Studenten (22 Prozent) ist in den Ingenieurwissenschaften eingeschrieben (alle Ingenieurfächer zusammen) – seit 1997 stellen sie zum ersten Mal wieder die größte Fächergruppe. An zweiter Stelle stehen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (21 Prozent), Mathematik und Naturwissenschaften stehen mit 20 Prozent an dritter Stelle. Betrachtet man hingegen die 25 einzelnen Fächer, bleibt BWL (Betriebswirtschaftslehre) Spitzenreiter. 35 Stunden pro Woche investieren Studenten nach eigenen Angaben durchschnittlich in ihr Studium: 18 Stunden für Lehrveranstaltungen, 17 Stunden für das Selbststudium. Wer neben dem Studium jobbt, verbringt zirka 33 Stunden mit dem Studium, hat aber eine wöchentliche Gesamtbelastung von 46 Stunden. Wer nicht jobbt, studiert hingegen mehr: 39 Stunden. Die durchschnittliche Gesamtarbeitszeit von Studenten (Studium und Job) liegt derzeit bei 42 Stunden pro Woche. Gut die Hälfte der Studenten lebt in einer festen Beziehung, darunter mehr Frauen als Männer. 43 Prozent sind Singles, darunter mehr Männer als Frauen. 6 Prozent sind verheiratet, 5 Prozent haben ein Kind. Obwohl Kinder aus Akademikerfamilien mit höherer Wahrscheinlichkeit, nämlich zu 77 Prozent, ein Studium beginnen als Kinder aus Arbeiterfamilien (23 Prozent), sind beide Gruppen an der Hochschule gleich groß – was auch daran liegt, dass Akademiker in der Gesamtbevölkerung eine eher kleinere Gruppe mit tendenziell weniger Nachwuchs darstellen. Der Durchschnittsstudent verfügt über 864 Euro im Monat. 87 Prozent gaben an, von den Eltern mit durchschnittlich 476 Euro unterstützt zu werden. Knapp zwei Drittel arbeiten neben dem Studium und verdienen damit durchschnittlich 323 Euro im Monat. Fast jeder Dritte bezieht BAföG◇ (durchschnittlich 443 Euro), 6 Prozent der Studenten haben einen Kredit aufgenommen. Immer weniger setzen ihr Studium aus. Die Unterbrecherquote verringerte sich von 11 Prozent auf 9 Prozent. Gründe für eine Unterbrechung gibt es viele: Krankheit und Zweifel am Studium sind die häufigsten. Die größte Gruppe wohnt allein oder mit dem Partner in einer eigenen Wohnung (37 Prozent). Wohngemeinschaften sind mit 29 Prozent die am zweitstärksten verbreitete Wohnform. Fast jeder Vierte lebt bei den Eltern oder anderen Verwandten, jeder Zehnte in einem Studentenwohnheim. ◇BAföG = Bundesausbildungsförderungsgesetz (staatliche finanzielle Unterstützung für Studenten) ] [.match-solution-grouped] [%A35b – Textverständnis] [!Was gehört zusammen. Ergänzen Sie das passende Verb.] === [%1]ein Studium an einer Universität[@example] == [%d]aufnehmen === [%2]an einer Universität == [%c]studieren === [%3]sich an einer Universität == [%j]einschreiben === [%4]sich für ein Studienfach == [%b]entscheiden === [%5]viel Zeit pro Woche in das Studium == [%e]investieren === [%6]in einer festen Beziehung == [%i]leben === [%7]über 864 Euro im Monat == [%a]verfügen === [%8]staatliche Unterstützung (BAföG) == [%h]beziehen === [%9]einen Kredit == [%d]aufnehmen === [%10]das Studium aus Krankheitsgründen == [%f]unterbrechen === [.interview&image] [!Berichten Sie aus Ihrem Heimatland.] [%A36] === Wie viel Prozent eines Jahrgangs studieren?[@shortAnswer] === Aus welchen sozialen Schichten kommen die meisten Studenten?[@shortAnswer] === Wie viel kostet ein Studium?[@shortAnswer] === Wie finanzieren die meisten Studenten ihr Studium?[@shortAnswer] === Wo wohnen die Studenten?[@shortAnswer] === Was sind die beliebtesten Studienfächer? Vergleichen Sie Ihre Angaben/Vermutungen mit den Zahlen aus Deutschland.[@shortAnswer] === ||add image - not found|| [.interview&image] [%A37a] [!Akademische Berufe Beschreiben Sie die Tätigkeiten der folgenden Berufe.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/doctor_with_stethoscope_around_his_neck_uid_9.png] === 1. Arzt/Ärztin[@shortAnswer] === 2. Rechtsanwalt/-anwältin[@shortAnswer] === 3. Apotheker/-in[@shortAnswer] === 4. Hochschullehrer/-in[@shortAnswer] === 5. Informatiker/-in[@shortAnswer] === 6. Astrophysiker/-in[@shortAnswer] === 7. Topmanager/-in in einer großen Firma[@shortAnswer] === 8. Finanzexperte/-expertin in einer Bank[@shortAnswer] === 9. Bauingenieur/-in[@shortAnswer] === 10. Architekt/-in[@shortAnswer] === [.essay:bitmark--] [%A37b] [!Akademische Berufe Forumsbeitrag Schreiben Sie einen Forumsbeitrag zum Thema __Akademische Berufe.__] • Beschreiben Sie den Ausbildungsweg zu einem akademischen Beruf in Ihrem Heimatland. • Beschreiben Sie Vor- und Nachteile einiger ausgewählter akademischer Berufe. • Nennen Sie einige Berufe, die in Ihrem Heimatland hohes Ansehen haben, und begründen Sie Ihre Aussage. • Beschreiben und begründen Sie Ihre eigene Berufswahl. Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss. Bearbeiten Sie alle Inhaltspunkte und achten Sie neben der Korrektheit auch auf abwechslungsreiche und sinnvolle sprachliche Übergänge und Verknüpfungen. Schreiben Sie mindestens 150 Wörter. [.interview&image] [%A37c] [!Akademische Berufe Berichten Sie.] === 1. Welche akademischen Berufe genießen in Ihrem Heimatland einen besonders hohen Stellenwert? Nennen Sie auch Gründe. === 2. Wie wichtig sind in Ihrem Heimatland akademische Titel? In welchen Berufen gibt es besonders viele Promovierte? Welche Vorteile bringt der Doktortitel mit sich? Welche Nachteile kann ein Doktortitel haben? === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/abschluss.png] [.true-false:bitmark--] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] [%A38] [!Deutschlands beliebtestes Studienfach: Betriebswirtschaftslehre (BWL) Sie hören jetzt ein Interview mit Professor Alfred Kieser zum BWL-Studium in Deutschland. Entsprechen die folgenden Aussagen dem Hörtext? Wenn ja, markieren Sie __richtig__, wenn nein, markieren Sie __falsch__.] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/10_erkundungen_b2_3a.mp3] === [+1. Viele Studenten erhoffen sich nach dem Studium gute Berufschancen.] === [-2. Schon in der Schule interessieren sich viele Schüler inhaltlich für das Fach Ökonomie.] === [+3. Die Studieninhalte sind festgelegt, es gibt wenig Spielraum für Spezialisierung.] === [-4. Beim BWL-Studium geht es um die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Theoriemodellen.] === [-5. Gute Schüler werden auch gute Studenten.] === [+6. Die hohe Anzahl an Studierenden erfordert von den Studenten Eigeninitiative und Selbstständigkeit.] === [-7. Die Mehrheit bewältigt die Studienanforderungen nicht.] === [-8. Die meisten BWL-Studenten werden Spitzenmanager.] === [@reference: Deutschlands beliebtestes Studienfach: „BWLer müssen vor allem büffeln“ SPIEGEL ONLINE, 10.4.2011 (Christoph Titz Interview mit Alfred Kieser) In: https://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/] [.cloze-solution-grouped&image] [%A39] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Hörtextes. Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] BWL ist das größte [_Massenfach][@example] seit Erfindung der Hochschule. 205 900 [_Studierende][%1] in Deutschland studieren Betriebswirtschaftslehre. Damit ist das Fach die mit weitem Abstand beliebteste [_Studienrichtung][%2]. Das liegt unter anderem daran, dass das Fach gute [_Berufschancen][%3] verspricht. Denn kaum einer studiert BWL, weil er ein besonderes [_Interesse][%4] daran hat. Wer seinen [_Neigungen][%5] folgt, landet eher bei Kunstgeschichte oder Germanistik. Das Bachelorstudium ist sehr standardisiert, es gibt kaum [_Wahlmöglichkeiten][%6]. Auch der [_Masterstudiengang][%7] ist nicht so freizügig wie früher. BWL-Studenten müssen vor allem gut büffeln◇. Ein Student im ersten Semester muss jetzt viel [_Eigeninitiative][%8] zeigen und selbstständig arbeiten. Die Gefahr für die Erstsemester-Studenten besteht darin, dass sie die [_Orientierung][%9] verlieren. Gerade wer mit sehr guten [_Noten][%10] aus der Schule kommt, tut sich oft schwer mit der Selbstorganisation und der gewaltigen [_Stoffmenge][%11]. Man muss sehr viele [_Lehrveranstaltungen][%12] besuchen, zu denen man keine sehr tiefe Beziehung entwickelt. Manche Studenten kleiden sich schon wie Manager, das ist die frühe [_Identifizierung][%13] mit dem Beruf. Aber man fängt natürlich nicht als Topmanager an. Zunächst kommen [_Berufseinsteiger][%14] in die Personalabteilung oder ins Marketing. Viele [_Absolventen][%15] werden in Jobs eingestellt, für die sie überqualifiziert sind. Nach dem Studienstart ist das oft die zweite [_Enttäuschung][%16]: Die Stelle entspricht nicht den hohen [_Erwartungen][%17]. ◇büffeln: lernen [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/uniabschluss-pfad.png] [.match] [%A40] [!Uni-Wortschatz Beschreiben Sie die folgenden Begriffe mit anderen Worten.] === [%1]der Kommilitone == [$der Mitstudent/Studienkollege] === [%2]das Stipendium == [$finanzielle Unterstützung (meist vom Staat, von einer Organisation oder von der Universität) für Studierende] === [%3]die Exmatrikulation == [$offizielles Austragen aus dem Personenverzeichnis beim Verlassen der Universität] === [%4]die Immatrikulation == [$Einschreibung an einer Universität] === [%5]die Promotion == [$Schreiben der Doktorarbeit, später Verleihung des Doktortitels] === [%6]das Auslandssemester == [$ein Semester im Ausland studieren] === [%7]das Praktikum == [$praktische Erfahrungen (z. B. in einer Firma) sammeln] === [%8]der Absolvent == [$jemand, der eine Ausbildung an einer Bildungseinrichtung erfolgreich abgeschlossen hat] === [%9]der Studiengang == [$Studienprogramm (Abfolge von Vorlesungen und Seminaren) in einem bestimmten Fachgebiet] === [%10]die Studiengebühren == [$Geld, das eine Universität für das Studium verlangt] === [%11]die Vorlesung == [$Lehrveranstaltung, bei der ein Dozent über ein bestimmtes Thema vorträgt] === [%12]das Studentenwohnheim == [$Gebäude, in dem ausschließlich Studenten wohnen] === [%13]ein Studium mit Zulassungsbeschränkung == [$Studium, für dessen Zulassung bestimmte Auswahlkriterien gelten (Numerus clausus)] === [.essay] [%A41a] [!Universitäten Berichten Sie. Welche großen und besonders bekannten Universitäten gibt es in Ihrem Heimatland?] [.essay:bitmark++&article:bitmark++] [%A41b] [!Universitäten Sie möchten gerne in Deutschland studieren. Freunde haben Ihnen zwei Universitäten empfohlen, die Freie Universität Berlin und die Universität Erfurt. Lesen Sie die folgenden Kurzinformationen und überlegen Sie, welche Universität für Sie eher infrage käme. Wägen Sie Vor- und Nachteile gegeneinander ab. Arbeiten Sie zu zweit.] |remark:Einen Vergleich anstellen ◇ Wenn man die Universitäten miteinander vergleicht, ... ◇ Im Vergleich zur Universität Erfurt ... ◇ An der Freien Universität Berlin ..., in Erfurt dagegen ... ◇ ... sehe ich als großen Vorteil. ◇ Ein Nachteil ist .../Als Nachteil empfinde ich ... ◇ Ich persönlich bevorzuge ... ◇ Für mich kommt nur ... infrage, weil dort ... ◇ Ich würde gern in ... studieren, denn ... |info:Studium an der Freien Universität Berlin Die Freie Universität Berlin ist eine von wenigen Universitäten, die in einem deutschen Exzellenzwettbewerb gleich zweimal ausgezeichnet wurden. Sie bietet knapp 200 Studiengänge in einer Vielzahl von Fächern. Derzeit gibt es 29 000 Studierende, von diesen kommen 15 Prozent aus dem Ausland. Die Freie Universität ist seit vielen Jahren bei ausländischen Forschern und Studierenden sehr beliebt. Der universitäre Infoservice berät umfassend über das Studium. Unter dem Dach der „Dahlem Research School“ werden Nachwuchswissenschaftler in 23 Promotionsprogrammen gefördert. An der Freien Universität haben zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft studiert oder gelehrt. [&article: ◼︎**Neun Gründe für ein Studium an der Universität Erfurt** **1. Geisteswissenschaften** Die Universität Erfurt ist eine geisteswissenschaftliche Reformuniversität. Sie bietet insgesamt 47 Bachelor- und Master- Studiengänge an. An der Hochschule gibt es 700 Studierende, 102 Professoren und Professorinnen sowie 228 wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. **2. Fächerübergreifend studieren** Mit dem Zwei-Fach-Bachelor studieren Sie an der Universität Erfurt eine Hauptstudienrichtung und eine Nebenstudienrichtung. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/eingangsbereich_unierfurt_s.110.jpg| Dabei können Sie fast alle Bachelor-Studiengänge miteinander kombinieren. **3. Gut ausgestattet** Zum Forschen, Recherchieren und Lernen steht Ihnen die Universitäts- und Forschungsbibliothek mit mehr als einer Million Büchern und Medien direkt auf dem Campus zur Verfügung. Außerdem sind die Vorlesungs- und Seminarräume und ComputerPools bestens ausgestattet. **4. Campus-Universität** Die Wege zu den Lehrgebäuden, Wohnheimen, Sportanlagen und Cafés sind kurz. Auch die Universitätsbibliothek und die Verwaltung sind direkt auf dem Campus. **5. Betreuung von Anfang an** Sie werden von Anfang an intensiv begleitet und betreut. Bei den Studieneinführungstagen lernen Sie neben Ihren Kommilitonen auch den Campus und die moderne Bibliothek kennen. In den ersten Phasen des Studiums hilft Ihnen außerdem das Mentoren-Programm, sich schnell zurechtzufinden. Der Mentor unterstützt Sie dabei, die passende Strategie fürs Studium zu finden und ist für Sie da, wenn es doch mal Schwierigkeiten gibt. **6. Lebendige Wissenschaft** Auf den wissenschaftlichen Nachwuchs legt die Universität besonderen Wert. So können sich auch nach dem Master vielfältige Möglichkeiten für Sie ergeben, hier weiterhin zu forschen – beispielsweise in einer Forschergruppe des renommierten Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien. **7. Uni global: Im Ausland studieren und arbeiten** An der Universität Erfurt studieren zurzeit 379 internationale Studierende, die den Campus mit ihrer Sprache und Kultur bereichern. Nutzen auch Sie die Möglichkeit, ein oder zwei Semester an einer unserer 45 Partnerhochschulen zu studieren oder an einem der 75 ERASMUS-Programme teilzunehmen! **8. Stadt mit historischem Flair** Vom Campus der Universität gelangen Sie direkt mit der Straßenbahn oder dem Fahrrad in zehn Minuten in die Altstadt. Sie zählt zu den schönsten mittelalterlichen Innenstädten Deutschlands. Als Landeshauptstadt Thüringens mit rund 200 000 Einwohnern ist Erfurt eine moderne Großstadt mit historischem Flair. **9. Günstig leben und wohnen ** In Erfurt sind die Lebenshaltungskosten im Vergleich zu anderen Städten niedrig. Ein schönes Zimmer, gesundes Essen, Kino- und Barbesuche sind auch mit einem kleinen Budget möglich.] [@reference: 10 Gründe für ein Studium an der Universität Erfurt. In: https://www.uni-erfurt.de/studium/studieninteressierte/warum/] [.match-solution-grouped] [%A42a] [!Beratung und Information Was passt zusammen? Verbinden Sie die Satzteile miteinander.] === [%1]Bei Fragen rund um ein Studium an der Freien Universität Berlin können sich Studieninteressierte und immatrikulierte Studierende == [%c]an den Infoservice der Freien Universität Berlin wenden. === [%2]Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten telefonisch, per E-Mail oder im Chat Fragen == [%a]zu Studienangebot, Bewerbung, Auslandsaufenthalt oder Hochschulwechsel. === [%3]Die Allgemeine Studienberatung bietet den Studierenden die Gelegenheit == [%d]zu persönlichen Beratungsgesprächen, u. a. zu folgenden Themen: Unsicherheit darüber, ob oder was man studieren sollte, fehlende Vorkenntnisse, Zulassungschancen, Orientierungsschwierigkeiten bei Studienbeginn oder falsche Fächerwahl. === [%4]Die psychologische Beratung unterstützt Studierende der Freien Universität Berlin == [%b]durch ein Angebot an Veranstaltungen sowie Lernmodulen zu Themen wie Zeit- und Selbstmanagement, Überwindung von Prüfungs- und Redeängsten, Examensvorbereitung oder wissenschaftliches Schreiben. === [%5]Die psychologische Beratung steht den Studierenden auch == [%f]für eine persönliche Einzelberatung zur Verfügung. === [%6]Darüber hinaus bietet die Freie Universität ihren Studierenden weitere Beratungseinrichtungen == [%e]für diverse Fragen und Herausforderungen, die sich im Studium ergeben können. === [.assignment&image] [%A42b] [!Beratung und Information Informationen bei einer Universität einholen.] Rufen Sie beim Infoservice der FU Berlin an und holen Sie Informationen ein. Spielen Sie Telefondialoge. 1. Sie würden gern im nächsten Jahr an der FU Berlin Germanistik im Bachelor-Studiengang studieren. Fragen Sie nach folgenden Punkten: Semesterbeginn, Bewerbungsschluss, Bewerbungsunterlagen, besondere Bedingungen für die Bewerbung (Sprachnachweis o. Ä.), Wohnmöglichkeiten, Studiengebühr, Inhalt und Dauer des Studiums. 2. Sie studieren BWL und haben nach zwei Monaten festgestellt, dass dieses Studienfach nicht das richtige für Sie ist. Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten, mit einem anderen Studiengang zu beginnen. 3. Sie haben bereits einen Studienplatz. Ihr Studium beginnt in drei Monaten. Fragen Sie nach verschiedenen Möglichkeiten der Unterbringung, der Lage der Studentenwohnheime, Preisen, Anreise/Abreise und Unterkunftsmöglichkeiten in den Semesterferien. 4. Sie wollten eigentlich im Herbstsemester an der Freien Universität Berlin studieren, doch die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Rufen Sie die Universität an und fragen Sie nach Möglichkeiten, damit Sie doch noch im Oktober mit dem Studium beginnen können. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de1.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de2.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de3.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de4.png] [.essay] [%A42c] [!Schreiben Sie zu zwei Themen eine E-Mail an den Infoservice der FU Berlin.] 1. Sie würden gern im nächsten Jahr an der FU Berlin Germanistik im Bachelor-Studiengang studieren. Fragen Sie nach folgenden Punkten: Semesterbeginn, Bewerbungsschluss, Bewerbungsunterlagen, besondere Bedingungen für die Bewerbung (Sprachnachweis o. Ä.), Wohnmöglichkeiten, Studiengebühr, Inhalt und Dauer des Studiums. 2. Sie studieren BWL und haben nach zwei Monaten festgestellt, dass dieses Studienfach nicht das richtige für Sie ist. Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten, mit einem anderen Studiengang zu beginnen. 3. Sie haben bereits einen Studienplatz. Ihr Studium beginnt in drei Monaten. Fragen Sie nach verschiedenen Möglichkeiten der Unterbringung, der Lage der Studentenwohnheime, Preisen, Anreise/Abreise und Unterkunftsmöglichkeiten in den Semesterferien. 4. Sie wollten eigentlich im Herbstsemester an der Freien Universität Berlin studieren, doch die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Rufen Sie die Universität an und fragen Sie nach Möglichkeiten, damit Sie doch noch im Oktober mit dem Studium beginnen können. [.chapter] [##Teil B – fakultativ] [.chapter] [###Geschäftskorrespondenz] [@leave.context:business] [@leave.subject:Geschäftskorrespondenz] [.article:bitmark--] Die Texte und Aufgaben in diesem __fakultativen Teil B__ stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.assignment:bitmark--] [%B1a] [!Die Anfrage Lesen Sie den Text.] UTR-Pädagogikzentrum Laura Weber Korte Gracht 84 2743 RL Utrecht Niederlande Verlag Land & Leute Vertriebsabteilung Völkerstr. 18 04207 Leipzig Deutschland **Anfrage Reiseführer Leipzig** Sehr geehrte Damen und Herren, für unsere Pädagogikstudenten sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Buchtitel zur Vorbereitung auf eine Leipzigreise. Im Internet haben wir gesehen, dass Sie drei Bücher über Leipzig im Verlagsprogramm haben. Uns interessiert besonders das Taschenbuch „Leipzig und die Wende“. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns zu diesem Titel ein Angebot für 40 Exemplare unterbreiten könnten. Teilen Sie uns bitte auch die Höhe der Versandkosten und die Lieferzeit mit. Wir hoffen auf ein baldiges Angebot und danken Ihnen im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Laura Weber Arbeitsgruppe Deutsch Anlage: Broschüre der Arbeitsgruppe Deutsch cc: Deutschdozenten: Holger Dorn, Antje Hanke, Kirsten Gruber ||add screenshot|| [.cloze-and-multiple-choice-text] [%B1b] [!Die Anfrage Nennen Sie die einzelnen Bestandteile eines Geschäftsbriefes.] • die Anlage • die Anschrift/die Adresse des Empfängers • der Ort und das Datum • die Unterschrift • das Bezugszeichen • die Schlussformel • die Anrede • die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf) • der Brieftext • der Verteiler • der Betreff oder die Betreffzeile 1. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][+die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile][@example] 2. [-die Anlage][+die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 3. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][+das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 4. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][+der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 5. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][+der Betreff oder die Betreffzeile] 6. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][+die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 7. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][+der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 8. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][+die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 9. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][+die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 10. [+die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 11. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][+der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] ▶︎ Geschäftsbriefe weisen nicht immer alle genannten Punkte auf. Einige Bestandteile werden nur bei Bedarf verwendet. [.cloze:bitmark--] [%B2] [!Lesen Sie das Angebot und ergänzen Sie die Personalpronomen im richtigen Kasus.] **Angebot zu „Leipzig und die Wende“** Sehr geehrte Frau Weber, wir danken [_Ihnen] für Ihre Anfrage vom 27.9. und freuen uns, dass [_Sie] an unserem Verlagsprogramm und insbesondere an dem Titel „Leipzig und die Wende“ interessiert sind. [_Sie][_Wir] meinen, dass das praktische Taschenbuch für Pädagogikstudenten im Ausland sehr gut geeignet ist. Der Preis eines Exemplars „Leipzig und die Wende“ beträgt 16 Euro zzgl. 1 Euro Versandkosten pro Exemplar. Wir können [_Ihnen] auf den Gesamtpreis von 680 Euro eine Ermäßigung von fünf Prozent anbieten. Sobald der Betrag von 646 Euro auf unserem Konto verbucht ist, senden wir [_Ihnen] die Bücher zu. Unsere Lieferzeit ins benachbarte Ausland beträgt etwa vier Tage. In der Anlage senden wir [_Ihnen] die Rechnung sowie unser neues Verlagsprogramm für das nächste Halbjahr und hoffen, dass [_Sie] auch weiterhin Interesse an unserem Verlagsprogramm und unseren Titeln haben. Mit freundlichen Grüßen Helmut Koch Vertriebsleiter Verlag Land & Leute [.essay:bitmark++&image] [%B3] [!Schreiben Sie selbst Anfragen bzw. Angebote und nutzen Sie dazu die Redemittel. Wählen Sie einen Auftrag aus.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1731.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1732.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1735.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1737.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1744.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1745.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1750.png] |remark 1. Erkundigen Sie sich bei einem Sprachinstitut nach dem Kursangebot, den Preisen und den Kurszeiten für das nächste Jahr. (Es steht nichts auf der Website.) |remark 2. Sie wollen mit Ihrer Abteilung einen Ausflug nach Aachen unternehmen. Höhepunkt des Ausflugs soll eine Betriebsbesichtigung sein. Sie haben im Internet gelesen, dass die Süßwarenfabrik Zentis solche Betriebsbesichtigungen nach schriftlicher Voranmeldung für ausländische Besuchergruppen durchführt. Schreiben Sie eine Anfrage. In Ihrem Brief sollten folgende Punkte enthalten sein: Datumsvorschläge, Teilnehmerzahl, Grund des Besuchs, kurze Vorstellung Ihrer Abteilung, Frage nach Kosten und einer Informationsbroschüre. Adresse: Zentis GmbH & Co. KG, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Jülicher Straße 177, 52070 Aachen, Deutschland. |remark 3. Anfrage: Sie suchen für Ihre Firma zehn neue Flachbildschirme. Erkundigen Sie sich bei der Firma IMAX nach dem Angebot (Typen/Preise/ Lieferzeiten/Wartung). Angebot: Sie sind Mitarbeiter der Firma IMAX. Unterbreiten Sie ein Angebot für zehn Flachbildschirme. |remark 4. Sie sollen nach Stichpunkten Ihres Chefs/Ihrer Chefin eine Dienstreise nach Mecklenburg-Vorpommern organisieren und haben im Internet ein neu eröffnetes Hotel an der deutschen Ostseeküste entdeckt. Entwerfen Sie zu den Stichworten eine Anfrage per E-Mail. __Datum:__ 24.9. bis 28.9. __Unterkunft:__ drei Einzelzimmer/Dusche/Halbpension, vier Doppelzimmer/Dusche/Halbpension __Anfrage:__ Menüvorschlag für ein geschäftliches Mittagessen für 15 Personen, 26.9., 13.30 Uhr und Ausflugsvorschlag für den 27.9. |info:Geschäftsbriefe schreiben • Anrede: Sehr geehrte Frau ...,/Sehr geehrter Herr ..., Sehr geehrte Damen und Herren ..., • Schluss: Mit freundlichen Grüßen ... • Ihrer Anzeige/Ihrer Website entnehmen wir .../ Sie bieten ... an./Wir haben ... gelesen ... • Ich suche .../Wir sind auf der Suche nach .../Ich interessiere mich für ... • Bitte senden Sie uns ausführliche Informationen/ein Angebot über ... • Vielen Dank für Ihr Interesse an .../Ihr Schreiben vom ... • Wir können Ihnen folgendes Angebot unterbreiten: ... zum Stückpreis von ... • Unsere Liefer- und Zahlungsbedingungen lauten: Die Zahlung erfolgt innerhalb von .../Der Kaufpreis ist binnen ... nach Erhalt der Rechnung fällig. Die Lieferfrist beträgt .../Die Lieferung erfolgt am/ innerhalb von ... • Wir halten unser Angebot ... offen. • Wir freuen uns auf Ihren Auftrag. [.essay:bitmark++] [%B4] [!Schreiben Sie halbformelle E-Mails und Briefe. Wählen Sie einen Auftrag aus.] 1. Entwerfen Sie eine E-Mail an einen deutschen Mitarbeiter, der bald für vier Wochen in Ihrer Abteilung arbeiten wird. Beschreiben Sie ihm Ihre Abteilung, Ihren Arbeitsplatz, die Pausenmöglichkeiten und verschiedene Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung in Ihrer Heimatstadt. 2. Langjährige Geschäftsfreunde von Ihnen wollen Ihre Heimatstadt besuchen. Sie möchten sich gern mit Ihren Geschäftsfreunden treffen und bieten außerdem Ihre Hilfe als Stadtführer an. 3. Schreiben Sie eine kurze E-Mail an den Kollegen Dr. Götz in Freiburg/Deutschland und fragen Sie ihn, ob er in der nächsten Woche zu dringenden Verhandlungsgesprächen (bitte genaues Datum, Zeit, Ort angeben) in Ihr Unternehmen kommen kann. Fragen Sie auch, ob er eine Unterkunft in Ihrem Heimatort benötigt. 4. Sie haben eine Projektbesprechung bei einer deutschen Tochterfirma. Erkundigen Sie sich bei den dortigen Kollegen nach Einzelheiten der Besprechung. |remark:Halbformelle Briefe schreiben • **Anrede:** Lieber Herr ...,/Liebe Frau ..., • **Schluss:** Beste Grüße/Mit bestem Gruß ... Herzliche Grüße/Mit herzlichen Grüßen ... [.correction] [%B5] [!Eine Reklamation Ein ausländischer Freund bittet Sie darum, eine Reklamation an einen deutschen Schulbuchverlag zu korrigieren, da Sie besser Deutsch können.] [-Sehr geehrte Dame und Herren, gestern ich habe die bestellten Bücher aus Ihrem Verlag erhalten, es sich handelt um die Titel „Neue Redemittel“ und „Grammatik 3“. Leider sind die Bücher beschädigd, vermutlich sind sie unterwegs nass geworden. Viele Seiten war zusammengeklebt. So kann ich die Bücher leider nicht meer verwenden. Ich benötige die Bücher jedoch dringend vor mein Studium. Ich hoffe, dass Sie mir kurzfristig zwei neuen Exemplare der genannten Titel unentgeltlich zur Verfügung stellen können. Würden Sie mich bitte auch noch mitteilen, ob ich Ihnen die beschädigten Bücher soll zurücksenden? Mir gefällt ihre neue Schulbuchreihe „Was denn nun?“ sehr gut. Weil ich als Pädagogikstudentin gerade ein Praktikum an eine Schule mache, wurde ich gern mit dem neuen Material arbeiten. Könnten Sie mir eine Probeexemplar zusenden? Vielen Dank in Voraus. Mit freundlichem Grüßen Danielle Montain] [+Sehr geehrte Damen und Herren, gestern habe die bestellten Bücher aus Ihrem Verlag erhalten, es handelt sich um die Titel „Neue Redemittel“ und „Grammatik 3“. Leider sind die Bücher beschädigt, vermutlich sind sie unterwegs nass geworden. Viele Seiten waren zusammengeklebt. So kann ich die Bücher leider nicht mehr verwenden. Ich benötige die Bücher jedoch dringend für mein Studium. Ich hoffe, dass Sie mir kurzfristig zwei neue Exemplare der genannten Titel unentgeltlich zur Verfügung stellen können. Würden Sie mir bitte auch noch mitteilen, ob ich Ihnen die beschädigten Bücher zurücksenden soll? Mir gefällt Ihre neue Schulbuchreihe „Was denn nun?“ sehr gut. Weil ich als Pädagogikstudentin gerade ein Praktikum an einer Schule mache, würde ich gern mit dem neuen Material arbeiten. Könnten Sie mir ein Probeexemplar zusenden? Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Danielle Montain] [@example: Sehr geehrte Damen und Herren, gestern habe ich die bestellten Bücher aus Ihrem Verlag erhalten, es sich handelt um die Titel „Neue Redemittel“ und „Grammatik 3“. Leider sind die Bücher beschädigd, vermutlich sind sie unterwegs nass geworden. Viele Seiten war zusammengeklebt. So kann ich die Bücher leider nicht meer verwenden. Ich benötige die Bücher jedoch dringend vor mein Studium. Ich hoffe, dass Sie mir kurzfristig zwei neuen Exemplare der genannten Titel unentgeltlich zur Verfügung stellen können. Würden Sie mich bitte auch noch mitteilen, ob ich Ihnen die beschädigten Bücher soll zurücksenden? Mir gefällt ihre neue Schulbuchreihe „Was denn nun?“ sehr gut. Weil ich als Pädagogikstudentin gerade ein Praktikum an eine Schule mache, wurde ich gern mit dem neuen Material arbeiten. Könnten Sie mir eine Probeexemplar zusenden? Vielen Dank in Voraus. Mit freundlichem Grüßen Danielle Montain] ||In der Instruktion gelöscht: "1. Fehler im Wort: Schreiben Sie die richtige Form an den Rand. (Beispiel 1) 2. Fehler in der Satzstellung: Schreiben Sie das falsch platzierte Wort an den Rand, zusammen mit dem Wort, mit dem es vorkommen soll. (Beispiel 2)"|| [.chapter] [##Teil C][▼kapitel4c] [.chapter] [###Konjunktiv II: Höflichkeit und Irrealität] [@grammar:Konjunktiv II] [.article:bitmark--] ◼︎Gebrauch **Könnte** ich bitte Herrn Müller sprechen? ➔ höfliche Frage **Würdest** du bitte das Fenster öffnen? ➔ höfliche Aufforderung Wir **sollten** mit der Entscheidung noch warten. ➔ Vorschlag Ich **würde** mir das (an deiner Stelle) noch einmal überlegen. ➔ Meinungsäußerung **Müsste** ich doch nicht immer neue Wörter lernen! ➔ Wunsch (irreal) Wenn ich Zeit **hätte**, würde ich sofort zu ihm fahren. ➔ Bedingung (irreal) Fast/Beinahe **hätte** ich fünf Millionen Euro gewonnen. ➔ verpasste Gelegenheit Er tut so, als ob er mich nicht sehen **würde**. ➔ Vergleich (irreal) ◼︎Gegenwart ||add table|| ◼︎Vergangenheit ||add table|| [.match] [%C1] [!Formulieren Sie Vorschläge.] Ich würde vorschlagen, dass .../Es wäre gut/sinnvoll/ratsam, wenn wir .../Wir sollten .../Wir könnten z. B. auch ... === [%1] gemeinsam – zum Essen – gehen == [$Ich würde vorschlagen, dass wir gemeinsam essen gehen.] === [%2] zusätzlich – Mitarbeiter – einstellen == [$Wir sollten zusätzlich einen Mitarbeiter/neue Mitarbeiter einstellen.] === [%3] Dr. Hofmann – Mithilfe – Projekt – bitten == [$Es wäre gut, wenn wir Dr. Hofmann um Mithilfe bei dem Projekt bitten würden.] === [%4] Englischkurs – Mitarbeiter – organisieren == [$Wir könnten z. B. auch einen Englischkurs für die Mitarbeiter organisieren.] === [%5] Einsparungen – Materialverbrauch – nachdenken == [$Es wäre ratsam, wenn wir auch über Einsparungen beim Materialverbrauch nachdenken würden.] === [%6] krank, Mitarbeiter – Blumenstrauß – Krankenhaus – schicken == [$Wir sollten dem kranken Mitarbeiter einen Blumenstrauß ins Krankenhaus schicken.] === [%7] wöchentlich – Teamsitzung – durchführen == [$Ich würde vorschlagen, dass wir wöchentlich eine Teamsitzung durchführen.] === [%8] Forschungsergebnisse – Konferenz – München – vorstellen == [$Es wäre sinnvoll, die Forschungsergebnisse auf der Konferenz in München vorzustellen.] === [.interview] [%C2a] [!Bilden Sie irreale Bedingungssätze. Wenn ich Zeit hätte, ...] === ◇ Auto[@shortAnswer] [@example:Wenn ich Zeit hätte, würde ich mal mein Auto waschen.] === [%1] Hausaufgaben[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich immer meine Hausaufgaben machen.] === [%2] Bücher[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich all die Bücher lesen, die ich mir im Urlaub gekauft habe.] === [%3] Wohnung[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich mal meine Wohnung aufräumen.] === [%4] Sport[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich regelmäßig Sport treiben.] === [%5] Essen[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich ein wunderbares Essen kochen.] === [%6] Freunde[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich meine Freunde in Frankreich besuchen.] === [.interview] [%C2b] [!Bilden Sie irreale Bedingungssätze. Was würden Sie tun, ...] === [%1] wenn Sie von einer fremden Person um 100 Euro gebeten würden? [!Wenn ich von einer fremden Person um 100 Euro gebeten würde, ...] [@shortAnswer] === [%2] wenn Sie neben Ihrem Lieblingsschauspieler/Ihrer Lieblingsschauspielerin im Flugzeug sitzen würden?[@shortAnswer] [$Wenn ich neben meinem Lieblingsschauspieler im Flugzeug sitzen würde, würde ich ihn um ein Autogramm bitten.] === [%3] wenn Sie nach dem Essen in einem Restaurant bemerken würden, dass Sie kein Geld bei sich hätten?[@shortAnswer] [$Wenn ich nach dem Essen in einem Restaurant bemerken würde, dass ich weder Geld noch Kreditkarten bei mir hätte, würde ich meinen Mann fragen, ob er die Rechnung bezahlt.] === [%4] wenn Sie auf der Autobahn feststellen würden, dass der Tank leer ist?[@shortAnswer] [$Wenn ich auf der Autobahn feststellen würde, dass der Tank leer ist, würde ich mich schwarz ärgern.] === [%5] wenn Ihr Handy mitten in einem Konzert klingeln würde?[@shortAnswer] [$Wenn mein Handy mitten in einem Konzert klingeln würde, würde ich vor Scham im/in den Erdboden versinken.] === [%6] wenn Sie eine E-Mail mit einem Virus geöffnet hätten?[@shortAnswer] [$Wenn ich eine E-Mail mit einem Virus geöffnet hätte, würde ich laut um Hilfe schreien.] === [.interview:bitmark--] [%C3] [!Bilden Sie Sätze in der Vergangenheit mit __fast__ oder __beinahe__. Beschreiben Sie die nicht eingetretene Folge.] === ◇ Der Hut hat mir so gut gefallen.[@shortAnswer] [@example:Beinahe hätte ich ihn gekauft.] === [%1] Die Polizei verfolgte den Bankräuber.[@shortAnswer] [$Beinahe wäre der Räuber entkommen.] === [%2] Ich war früher in Peter sehr verliebt.[@shortAnswer] [$Beinahe hätte ich ihn geheiratet.] === [%3] Ich hatte gestern zum siebten Mal Fahrprüfung.[@shortAnswer] [$Fast hätte ich sie diesmal bestanden.] === [%4] Ich war am Wochenende auf der Rennbahn und habe auf ein Pferd gewettet.[@shortAnswer] [$Fast hätte ich 5 000 Euro gewonnen.] === [%5] Der Taxifahrer achtete nicht auf die Ampel.[@shortAnswer] [$Fast wäre er deshalb bei Rot über die Kreuzung gefahren.] === [%6] Während der Landung des Flugzeugs kam ein Sturm auf.[@shortAnswer] [$Beinahe hätten wir notlanden müssen.] === [%7] Max hat den Termin nicht in seinen Kalender eingetragen.[@shortAnswer] [$Fast hätte er den Termin vergessen.] === [%8] Der Kunde hatte keine Wegbeschreibung zur Firma und keinen Stadtplan.[@shortAnswer] [$Fast hätte er die Firma nicht gefunden.] === [.match:bitmark--] [%C4] [!Was wäre, wenn ...? Bilden Sie Sätze in der Vergangenheit.] === ◇ ich: Zeit haben – die Arbeit abschließen können == [@example]Wenn ich Zeit gehabt hätte, hätte ich die Arbeit abschließen können. === [%1] wir: rechtzeitig ankommen – noch etwas essen können == [$Wenn wir rechtzeitig angekommen wären, hätten wir noch etwas essen können.] === [%2] ich: Herrn Schneiders Handynummer haben – ihn informieren können == [$Wenn ich Herrn Schneiders Handynummer gehabt hätte, hätte ich ihn informieren können.] === [%3] wir: sich Argumente vorher gut überlegen – die Verhandlungen besser führen können == [$Wenn wir uns die Argumente vorher gut überlegt hätten, hätten wir die Verhandlungen besser führen können.] === [%4] wir: die Preise nicht erhöhen – mehr Produkte verkaufen können == [$Wenn wir die Preise nicht erhöht hätten, hätten wir mehr Produkte verkaufen können.] === [%5] die Mannschaft: sich besser vorbereiten – das Spiel gewinnen können == [$Wenn sich die Mannschaft besser vorbereitet hätte, hätte sie das Spiel gewinnen können.] === [%6] du: die E-Mail gleich beantworten – das Problem sofort lösen können == [$Wenn du die E-Mail gleich beantwortet hättest, hättest du das Problem sofort lösen können.] === [.match:bitmark--] [%C5] [!Leider ist die Welt oft anders, als man es sich wünscht. Bilden Sie irreale Wunschsätze.] === ◇ **Realität:** Es regnet schon den fünften Tag. == Wenn doch endlich die Sonne schiene/scheinen würde![@example] === [%1] **Realität:** Er ruft mich nicht an. == [!Wunsch]Wenn er mich doch endlich anrufen würde! === [%2] **Realität:** Es ist kalt und ich habe keinen Pullover eingepackt. == [!Wunsch]Wenn ich doch nur etwas Warmes zum Anziehen/einen Pullover eingepackt hätte! === [%3] **Realität:** Sie hat ihr ganzes Geld für diesen Ring ausgegeben, jetzt ist sie pleite. == [!Wunsch]Wenn sie ihr Geld doch gespart/nicht für diesen Ring ausgegeben hätte! === [%4] **Realität:** Er hat vor dem Examen nicht gelernt. == [!Wunsch]Wenn er doch bloß gelernt hätte! === [%5] **Realität:** Sie erinnert sich nicht mehr an ihr Versprechen. == [!Wunsch]Wenn sie sich doch an ihr Versprechen erinnern würde/erinnert hätte! === [%6] **Realität:** Ich habe zu wenig Zeit. == [!Wunsch]Wenn ich doch mehr Zeit hätte! === [%7] **Realität:** Der Urlaub ist schon zu Ende. == [!Wunsch]Wenn der Urlaub doch nicht schon zu Ende wäre/noch ewig dauern würde! === [%8] **Realität:** Er hat mal wieder nicht auf seine Eltern gehört. == [!Wunsch]Wenn er doch auf seine Eltern gehört hätte! === [.match:bitmark--] [%C6] [!Bilden Sie irreale Vergleichssätze.] === **◇ mich nicht sehen** Er tut so, als ob... == er mich nicht sehen würde.[@example] === **[%1]krank sein** Sie macht auf mich den Eindruck, als ob... == sie krank wäre === **[%2]nächtelang nicht geschlafen** Er sieht aus, als ob... == er nächtelang nicht geschlafen hätte === **[%3]tagelang gehungert** Anna aß so viel, als ob... == sie tagelang gehungert hätte === **[%4]jahrelang in Polen gelebt** Sigmund spricht Polnisch, als ob... == er jahrelang in Polen gelebt hätte === **[%5]jemanden verfolgen** Er rannte die Treppen hinunter, als ob... == ihn jemand verfolgt hätte === **[%6]noch nie davon gehört** Er schien so überrascht, als ob... == er noch nie davon gehört hätte === [.chapter] [###Rektion der Verben: Das Verb regiert im Satz.] [@grammar:Rektion der Verben: Das Verb regiert im Satz] [.article:bitmark--] ||add tables|| **Einige Verben mit Nominativ und Akkusativ:** __jemanden__ ... befragen ◇ beglückwünschen (zu) ◇ beneiden (um) ◇ besuchensbitten (um) ◇ langweilen ◇ lieben ◇ loben (für) ◇ kennen ◇ sehen ◇ treffen ◇ unterbrechen ◇ untersuchen ◇ verhören ◇ verlassen ◇ verstehen **Einige Verben mit Nominativ und Dativ:** __jemandem__ ... antworten (auf) ◇ begegnen ◇ beistehen ◇ danken (für) ◇ drohen (mit) ◇ gefallen ◇ glauben ◇ gratulieren (zu) ◇ helfen ◇ imponieren ◇ missfallen ◇ misstrauen ◇ nachgeben ◇ nützen ◇ schaden ◇ vertrauen ◇ widersprechen ◇ zuhören ◇ zulächeln ◇ zureden ◇ zusehen (bei) ◇ zustimmen ◇ zuwinken **Einige Verben mit Nominativ, Dativ und Akkusativ:** __jemandem etwas__ ... anvertrauen ◇ beantworten ◇ bewilligen ◇ borgen ◇ bringen ◇ empfehlen ◇ entziehen ◇ erlauben ◇ erzählen ◇ faxen ◇ geben ◇ leihen ◇ mitteilen ◇ sagen ◇ schenken ◇ schicken ◇ schreiben ◇ senden ◇ überreichen ◇ verbieten ◇ verdanken ◇ verschweigen ◇ versprechen ◇ verkaufen ◇ verweigern ◇ verzeihen ◇ wegnehmen ◇ wünschen ◇ zeigen [.match] [%C7] [!Dativ oder Akkusativ? Bilden Sie Sätze. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen. (Das erste Wort ist das Subjekt.)] === ◇ Chef – Angestellter – Kündigung – drohen == [@example]Der Chef drohte/droht dem Angestellten mit der Kündigung. === [%1]Vortrag – ich – langweilen == [$Der Vortrag langweilt mich.] -- [$Der Vortrag langweilte mich.] === [%2]Polizei – Einbrecher – verhören == [$Die Polizei verhört den Einbrecher.] -- [$Die Polizei verhörte den Einbrecher.] === [%3]ich – du – danken – Blumen == [$Ich danke dir für die Blumen.] -- [$Ich dankte dir für die Blumen.] === [%4]Tochter – Vater – widersprechen == [$Die Tochter widerspricht dem Vater.] -- [$Die Tochter widersprach dem Vater.] === [%5]Nachbar – er – Gefallen – bitten == [$Der Nachbar bittet ihn um einen Gefallen.] -- [$Der Nachbar bat ihn um einen Gefallen.] === [%6]sie – kein Handwerker – mehr vertrauen == [$Sie vertraut keinem Handwerker mehr.] -- [$Sie vertraute keinem Handwerker mehr.] === [%7]er – ich – freundlich zulächeln == [$Er lächelt mir freundlich zu. ] -- [$Er lächelte mir freundlich zu.] === [%8]Arzt – Patient – untersuchen == [$Der Arzt untersucht den Patienten.] -- [$Der Arzt untersuchte den Patienten.] === [%9]dein Benehmen – ich – gar nicht gefallen == [$Dein Benehmen gefällt mir gar nicht.] -- [$Dein Benehmen gefiel mir gar nicht.] === [%10]alle Kollegen – Vorschlag – zustimmen == [$Alle Kollegen stimmen dem Vorschlag zu.] -- [$Alle Kollegen stimmten dem Vorschlag zu.] === [.match:bitmark--] [%C8] [!Dativ und Akkusativ __oder__ Akkusativ und Akkusativ? Bilden Sie Sätze. (Das erste Wort ist das Subjekt.)] === ◇ ich – er – kein Geheimnis – anvertrauen können == Ich kann/konnt ihm kein Geheimnis anvertrauen. [@example] === [%1]Bank – Kunde – Kredit – bewilligen == Die Bank bewilligt dem Kunden den Kredit. -- Die Bank bewilligte dem Kunden den Kredit. === [%2]Arzt – ich – Untersuchungsergebnisse – mitteilen == Der Arzt teilt mir die Untersuchungsergebnisse mit. -- Der Arzt teilte mir die Untersuchungsergebnisse mit. === [%3]er – ich – Geigespielen – lehren == Er lehrt mich (das) Geigespielen. -- Er lehrte mich (das) Geigespielen. === [%4]Präsident IOC – Sieger – Medaille – überreichen == Der Präsident des IOC überreicht dem Sieger die Medaille. -- Der Präsident des IOC überreichte dem Sieger die Medaille. === [%5]Tennisspieler – Trainer – Sieg – verdanken == Der Tennisspieler verdankt dem Trainer den Sieg. -- Der Tennisspieler verdankte dem Trainer den Sieg. -- Der Tennisspieler verdankt dem Trainer seinen Sieg. -- Der Tennisspieler verdankte dem Trainer seinen Sieg. === [%6]unbedachte Äußerung – Manager – weitere Karriere – kosten == Die unbedachte Äußerung kostet den Manager die weitere Karriere. -- Die unbedachte Äußerung kostete den Manager die weitere Karriere. === [%7]Regierung – Diplomaten – Einreise – verweigern == Die Regierung verweigert dem Diplomaten die Einreise. -- Die Regierung verweigerte dem Diplomaten die Einreise. === [%8]Polizei – er – Führerschein – entziehen == Die Polizei entzieht ihm den Führerschein. -- Die Polizei entzog ihm den Führerschein. -- Die Polizei entzieht ihm seinen Führerschein. -- Die Polizei entzog ihm seinen Führerschein. === [%9]Mannschaftskapitän – Torwart – Flasche◇ – nennen == Der Mannschaftskapitän nennt den Torwart eine Flasche. -- Der Mannschaftskapitän nannte den Torwart eine Flasche. === [%10]Vater – Kind – Belohnung – versprechen == Der Vater verspricht dem Kind eine Belohnung. -- Der Vater versprach dem Kind eine Belohnung. === [%11]ich – Sie – neuer Termin – morgen – mitteilen == Ich teile Ihnen den neuen Termin morgen mit. === [%12]Seminararbeit – ich – zu viel Zeit – kosten == Die Seminararbeit kostet mich zu viel Zeit. -- Die Seminararbeit kostete mich zu viel Zeit. === ◇ Flasche = Schimpfwort [.cloze:bitmark--] [%C9] [!Dativ oder Akkusativ? Ergänzen Sie __mir__ oder __mich__, __dir__ oder __dich__.] 1. Ich habe [_mich] gestern über das Verhalten meines Kollegen geärgert. 2. Kannst du [_mir] bis morgen Bescheid sagen? 3. Ich kann [_dir] mein Fahrrad nicht schon wieder borgen, kauf [_dir] doch mal selber eins. 4. Ich möchte [_mich] für das Geschenk sehr herzlich bedanken. 5. Es hat [_mich] gefreut, dass er [_mich][_dich] gleich angerufen hat. 6. Könnten Sie [_mich] am Bahnhof abholen? 7. Wie hat er [_dich] genannt? 8. Du hast [_mir] versprochen, dass du pünktlich bist, aber du hast [_dich] nicht daran gehalten. 9. Die Reise nach Rom hat [_mir] sehr gefallen. Genauso habe ich [_mir] Rom vorgestellt. 10. Ich habe [_dir] bei der Konzertprobe zugehört. Du hast [_dich] ja unglaublich verbessert! [.chapter] [###Die Wortstellung im Satz] [@grammar:Die Wortstellung im Satz] [.article:bitmark--] ◼︎**Die Position der Verben im Hauptsatz** ▶︎ Außer im Ja-Nein-Fragesatz steht das finite Verb in Aussage- und Fragesätzen immer an Position 2. ▶︎ Zweiteilige Verben bilden eine Satzklammer. Bei Nomen-Verb-Verbindungen wird die Satzklammer mit dem Nomen gebildet. ◼︎**Die Wortstellung im Mittelfeld** **a) Kasusergänzungen** ||add table|| ▶︎ Normalerweise ist die Reihenfolge: Dativ vor Akkusativ. Gibt es zwei Pronomen, steht der Akkusativ vor dem Dativ. ▶︎ Dativ- oder Akkusativergänzungen stehen vor präpositionalen Ergänzungen. **b) Angaben** ||add table|| ▶︎ Die Reihenfolge der Angaben ist meistens: **te**mporal (wann?) – **ka**usal (warum?) – **mo**dal und instrumental (wie? mit wem? womit?) – **lo**kal (wo? wohin?) Kleine Eselsbrücke: __te – ka – mo – lo__. ▶︎ Die Angaben stehen oft zwischen den Dativ- und Akkusativergänzungen. ◼︎**Das Nachfeld** ||add table|| ▶︎ In Vergleichssätzen können Angaben mit als und wie nach der Satzklammer stehen. ◼︎**Variable Wortstellungen** ||add table|| ▶︎ Überraschende, hervorgehobene oder neue Informationen stehen am Ende, bekannte Informationen stehen vorn. Die Betonung liegt auf den neuen Informationen. ▶︎ Quellenangaben stehen oft auf Position 1. [.match] [%C10] [!Bilden Sie Sätze. Achten Sie auf die Reihenfolge der Angaben. Es gibt mehrere Möglichkeiten.] Andrea hat viel zu tun. === ◇ Sie muss fahren – (zur Arbeit – mit dem Auto – jeden Morgen) == Andrea muss jeden Morgen mit dem Auto zur Arbeit fahren.[@example] === [%1]Sie muss kochen – (Kaffee – für den Chef) == Sie muss für den Chef Kaffee kochen. -- Sie muss Kaffee für den Chef kochen. === [%2]Sie muss erinnern – (an die Besprechung – gleich – mit dem Informatiker – den Chef) == Sie muss den Chef gleich an die Besprechung mit dem Informatiker erinnern. === [%3]Sie muss sprechen – (in ihrem Büro – mit Kunden – vormittags) == Sie muss vormittags mit Kunden in ihrem Büro sprechen. === [%4]Sie muss organisieren – (nach Hannover – eine Dienstreise – zur Messe – für ihre Kollegen) == Sie muss eine Dienstreise für ihre Kollegen zur Messe nach Hannover organisieren. === [%5]Sie muss eingeben – (die Verkaufszahlen – in die Excel-Tabelle – zur Abrechnung) == Sie muss die Verkaufszahlen zur Abrechnung in die Excel-Tabelle eingeben. === [.match-all] [%C11] [!Bilden Sie Fragen und antworten Sie wie im Beispiel.] Kannst Du ...? === ◇ ich – dein Bleistift – mal – leihen == Kannst du mir mal deinen Bleistift leihen? Ja, ich leihe ihn dir.[@example] === [%1]die Gäste – das Restaurant Milano – auf dem Stadtplan – zeigen == Kannst du den Gästen auf dem Stadtplan das Restaurant „Milano“ zeigen? -- Ja, ich zeige es ihnen. === [%2]die Firma Krüger – das Angebot – faxen == Kannst du der Firma Krüger das Angebot faxen? -- Ja, ich faxe es ihr. === [%3]ich – die Hausarbeit – am Wochenende – abnehmen == Kannst du mir am Wochenende die Hausarbeit abnehmen? -- Ja, ich nehme sie dir ab. === [%4]der Chef – das Protokoll der Sitzung – heute noch – geben == Kannst du dem Chef heute noch das Protokoll der Sitzung geben? -- Ja, ich gebe es ihm. === [%5]ich – dein Auto – schenken == Kannst du mir dein Auto schenken? -- Nein, ich schenke es dir nicht. === [%6]wir – zwei Flaschen Mineralwasser – mitbringen == Kannst du uns zwei Flaschen Mineralwasser mitbringen? -- Ja, ich bringe sie euch mit. === [.match] [%C12] [!Bilden Sie Sätze. Achten Sie auf die Reihenfolge der Satzglieder, den Kasus und die fehlenden Präpositionen.] === [%1]haben – tägliches Leben – ehrlich gemeinte Komplimente – eine soziale Funktion == [$Ehrlich gemeinte Komplimente haben eine soziale Funktion im täglichen Leben/im täglichen Leben eine soziale Funktion.] === [%2]Interesse und Aufmerksamkeit – andere Menschen – ein Kompliment – signalisieren == [$Ein Kompliment signalisiert anderen Menschen Interesse und Aufmerksamkeit.] === [%3]USA – nette Floskeln – gehören – Alltag == [$In den USA gehören nette Floskeln zum Alltag.] === [%4]Deutschland – haben – viele Leute – Probleme – Annehmen von Komplimenten == [$In Deutschland haben viele Leute Probleme mit dem Annehmen von Komplimenten.] === [%5]Bemerkungen – Anzug des Kollegen – nicht – wirken – glaubwürdig == [$Bemerkungen über den Anzug des Kollegen wirken nicht glaubwürdig.] === [.chapter] [##Teil D][▼kapitel4d] [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark++] [%D1] [!Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.] |remark:Am Telefon **1. Sie melden sich am Telefon.** • Guten Tag, __(Name)__ hier./Guten, Tag, mein Name ist .../__(Name)__, von der Firma ... **2. Sie möchten eine bestimmte Person sprechen.** • Kann/Könnte ich bitte Herrn/Frau ... sprechen? • Ich möchte/würde gerne (mit) Herrn/Frau ... sprechen. • Ich hätte gern Herrn/Frau ... gesprochen. **3. Sie verbinden den Anrufer und fragen nach dem Namen.** • Ich verbinde Sie. Einen Moment bitte. • Wie war Ihr Name? __(Der Anrufer hat seinen Namen schon genannt.)__ • Wie ist Ihr Name? __(Der Anrufer hat seinen Namen noch nicht genannt.)__ • Könnten Sie Ihren Namen buchstabieren? **4. Die gewünschte Person ist nicht da.** • Tut mir leid, Herr/Frau ... ist heute nicht im Büro. • Ich kann Herrn/Frau ... im Moment leider nicht erreichen. • Kann ich ihm/ihr etwas ausrichten?/Möchten Sie eine Nachricht hinterlassen? • Möchten Sie später noch einmal anrufen?/Soll Herr/Frau ... Sie zurückrufen? **5. Sie bieten Ihre Hilfe an.** • Kann ich Ihnen helfen?/Was kann ich für Sie tun? **6. Sie möchten einer Person, die nicht da ist, eine Nachricht hinterlassen.** • Könnten Sie Herrn/Frau ... ausrichten, dass __(die Verträge noch nicht da sind)__. • Könnten Sie Herrn/Frau ... bitte sagen, er/sie soll mich zurückrufen. **7. Sie fragen nach dem Grund des Anrufes.** • Worum geht es?/Worum handelt es sich? **8. Sie nennen den Grund.** • Ich möchte/würde gern __(unsere neuen Produkte vorstellen)__. • Es geht um/Es handelt sich um __(die neuen Produkte)__. • Ich rufe an, weil __(ich Ihnen ein neues Produkt vorstellen möchte ...)__ • Ich rufe wegen __(der neuen Produkte)__ an. **9. Sie möchten Informationen.** • Ich möchte gerne wissen, __(wann ...)__ • Könnten Sie mir sagen, __(wann ...)__ • Ich habe eine Frage: __(Wann ...)__ **10. Sie möchten eine bestimmte Person treffen.** • Ich würde gern mit __(Ihnen/Herrn .../Frau ...)__ einen Termin vereinbaren. **11. Sie machen einen Terminvorschlag.** • Geht/Ginge es am __(Dienstag, dem fünften März)__ um (11.00) Uhr? • Passt es Ihnen am __(Dienstag, dem fünften März)__ um (11.00) Uhr? • Hätten Sie nächste Woche Zeit? **12. Sie reagieren auf den Terminvorschlag.** • Da muss ich erst mal in meinem Terminkalender nachsehen. • Nein, das tut mir leid. Am ... habe ich leider keine Zeit. • Ja, der ... um ... passt mir./Ja, am ... würde es mir passen./Ich hätte am ... Zeit. • Der Termin kommt mir sehr gelegen./Das trifft sich gut. Zu diesem Zeitpunkt kann ich auch. **13. Sie müssen einen Termin absagen.** • Ich muss den Termin am ... leider absagen, denn ... • Mir ist leider etwas dazwischengekommen. Könnten wir den Termin verschieben? **14. Sie sagen, was Sie noch tun wollen.** • Ich werde Sie auf dem Laufenden halten./Ich werde Sie informieren, sobald .../Ich sage Ihnen sofort Bescheid, wenn ... • Ich werde mich um __(die Angelegenheit)__ kümmern. **15. Sie beenden das Gespräch.** • Danke für Ihren Anruf. • Ich melde mich __(nächste Woche)__ wieder. • Auf Wiederhören. |remark:Im Arbeitsalltag • die Arbeitszeit in Meetings verbringen • Sitzungen leiten/an Sitzungen/Besprechungen teilnehmen • sich eine halbe Stunde Mittagspause gönnen/während der Pause weiterarbeiten/die Pausen einhalten • Informationen suchen und bekommen • Mitarbeiter betreuen/führen • die E-Mail-Flut bewältigen/zwei bis drei Stunden für E-Mails aufwenden/Mails von morgens bis Mitternacht checken • sich mit der Mitarbeiterführung beschäftigen • Entscheidungen treffen • Berichte schreiben/Schreibarbeit leisten • unter Druck am Arbeitsplatz/unter Stress leiden • das Arbeitstempo nicht durchhalten • an Leistungsgrenzen stoßen • ein Ziel erreichen/Ziele setzen/Ziele vereinbaren/ Zielvereinbarungsgespräche führen • ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen • Probleme ansprechen/nicht verschweigen • sich entspannen/Entspannungsübungen machen/Sport treiben |remark:E-Mails • die Bereitschaft der Mitarbeiter ausnutzen • Kollegen nach Dienstschluss kontaktieren • ständig erreichbar sein • Gesundheitliche Beschwerden nehmen zu. • Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit fordern • Initiativen zum Schutz der Mitarbeiter starten • nach Arbeitsende keine E-Mails mehr weiterleiten • Mitarbeiter vor Dauerbeanspruchung schützen • die Aufhebung der Grenzen von Arbeits- und Freizeit __(nicht)__ akzeptieren |remark:Besprechungen • eine Tendenz zu mehr Meetings verzeichnen • als Zeitfresser gelten • Themen schriftlich oder per E-Mail klären • sich für ein Meeting/eine Besprechung/eine Sitzung entscheiden • ein Treffen professionell vorbereiten • einen Zeitpuffer für Unvorhergesehenes einplanen • die Zeitplanung einhalten • Unterlagen bereitstellen • Teilnehmer gezielt auswählen • Mitarbeiter, die wichtige Kenntnisse mitbringen, einladen • Diskussionen leiten und lenken • Vielredner stoppen • mit der Besprechung pünktlich beginnen • Besprechungen vormittags anberaumen • die Leistungskurve des Menschen beachten/berücksichtigen • mobile Geräte ausschalten • direktes Feedback, manchmal durch Körpersprache, bekommen • Reaktionen der Teilnehmer wahrnehmen und darauf reagieren |remark:An der Universität • sich für ein Studienfach entscheiden/interessieren • ein Studienfach wählen/wechseln • das größte Massenfach seit der Erfindung der Hochschule sein • Ein Studienfach verspricht gute Berufschancen. • seinen Neigungen/Vorlieben folgen • sich an einer Universität einschreiben/ein Studium an einer Universität aufnehmen/an einer Universität studieren • das Studium __(aus Krankheitsgründen)__ unterbrechen/beenden • Zeit in das Studium investieren/Zeit mit dem Studium verbringen • Eigeninitiative zeigen und selbstständig arbeiten/gut büffeln __(umg.)__ können • viele Lehrveranstaltungen besuchen • die Orientierung verlieren • eine Enttäuschung erleben/nicht den hohen Erwartungen entsprechen • in einer festen Beziehung/allein leben/in einem Studentenwohnheim wohnen • über 864 Euro im Monat verfügen/staatliche Unterstützung (BAföG) beziehen/einen Kredit aufnehmen |remark:Korrespondenz • die Anfrage/das Angebot/der Auftrag • Wir sind auf der Suche nach .../Wir suchen ... • Im Internet/Auf Ihrer Homepage/In Ihrer Anzeige haben wir gesehen/gelesen, dass ... • sich besonders interessieren für .../interessiert sein an .../besonderes Interesse haben an ... • für eine schnelle Antwort dankbar sein/auf ein baldiges Angebot hoffen/sich auf den Auftrag freuen • im Voraus danken • die Anschrift des Empfängers/des Absenders • In der Anlage senden wir ein Belegexemplar/eine Kopie/einen Vertrag. • den Katalog/die Broschüre/den Prospekt schicken/ senden/zusenden/erhalten/bekommen/anfordern/bestellen • um ausführliche Informationen bitten • Die Liefer- und Zahlungsbedingungen lauten: ... • Die Zahlung ist nach Erhalt der Rechnung fällig. • dem Absender danken/sich beim Absender bedanken |remark:Anrede und Grüße in Briefen oder E-Mails • **Formell:** Anrede: - Sehr geehrte Damen und Herren, - Sehr geehrte Frau __(Müller)__, - Sehr geehrter Herr __(Müller)__, Gruß: - Mit freundlichen Grüßen • **Halbformell:** Anrede: - Liebe Frau __(Müller)__, - Lieber Herr __(Müller)__, Gruß: - Mit besten Grüßen __Die formelle Anrede mit „Sie“, „Ihnen“ usw. wird großgeschrieben__ • **Informell:** Anrede:- - Liebe __(Petra)__, - Lieber __(Peter)__, Gruß: - Mit herzlichen Grüßen - Mit lieben Grüßen __Die persönliche Anrede mit „Du“, „Ihr“ usw. kann groß- oder kleingeschrieben werden.__ [.chapter] [%5] [#Zeit und Tätigkeit] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/football-606235_wwwpixabay_flooy_sw.jpg] Fußballfieber [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Zeit und Tätigkeit] [@leave.subject:Zeit und Tätigkeit] [@leave.context:personal] [.interview:bitmark--] [%A1a] [!Womit verbringen Sie Ihre Zeit?] Fragen Sie Ihre Gesprächspartnerin/Ihren Gesprächspartner, womit sie/er die meiste Zeit in der Woche verbringt und wie viel Zeit sie/er dafür benötigt. Machen Sie sich Notizen und berichten Sie darüber. Vergleichen Sie die Tätigkeiten Ihrer Gesprächspartnerin/Ihres Gesprächspartners mit Ihren eigenen Tätigkeiten. |info fernsehen ◇ arbeiten ◇ schlafen ◇ einkaufen ◇ essen ◇ mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein ◇ im Stau stehen ◇ Überstunden machen ◇ in Besprechungen sitzen ◇ im Internet surfen ◇ E-Mails lesen oder schreiben ◇ telefonieren ◇ Excel-Tabellen ausfüllen ◇ aufräumen und saubermachen ◇ Sport treiben ◇ ausgehen ◇ Zeitungen oder Bücher lesen ◇ lernen ◇ studieren ◇ kochen ◇ Körperpflege ◇ Freunde oder Familie besuchen ◇ ins Kino oder Theater gehen ◇ diskutieren ◇ einen Ausflug unternehmen ◇ zu einer Party gehen ◇ Handwerkstätigkeiten im Haus verrichten ◇ im Garten arbeiten ◇ mit den Kindern spielen ◇ spazieren gehen ◇ ... === **Sie** (Tätigkeit / Zeitumfang pro Woche) [!z. B. fernsehen (5 Stunden), einkaufen (2 Stunden), ...] === **Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin** (Tätigkeit / Zeitumfang pro Woche) [!z. B. fernsehen (5 Stunden), einkaufen (2 Stunden), ...] === [.essay:bitmark++] [%A1b] [!Womit verbringen Sie Ihre Zeit? Lesen Sie das folgende Ergebnis verschiedener wissenschaftlicher Studien über die Zeitverwendung der Deutschen. Beschreiben Sie, was Sie überrascht und in welchen Punkten sich die Studienergebnisse von Ihrem Heimatland (nicht) unterscheiden.] Womit die Deutschen ihre Zeit verbringen (durchschnittliche Lebenszeit: 80 Jahre) • 24 Jahre + 4 Monate: schlafen • 12 Jahre: fernsehen • 12 Jahre: mit anderen Menschen unterhalten, davon geht es in 2 Jahren + 10 Monaten um Klatsch und Tratsch • 8 Jahre: arbeiten • 5 Jahre: essen, kochen, Brote schmieren • 2 Jahre + 6 Monate: Auto fahren/im Stau stehen • 1 Jahr + 10 Monate: Aus- und Weiterbildung • 1 Jahr + 7 Monate: Sport treiben • 1 Jahr + 4 Monate: die eigene Wohnung reinigen • 1 Jahr: Kultur (Kino, Theater oder Konzerte besuchen) • 9 Monate: waschen und bügeln • 9 Monate: mit den eigenen Kindern spielen • 4 Monate: am Computer spielen [.interview] [%A2] [!Berichten Sie.] === [%1]Wie wichtig sind Pausen für Sie?[@shortAnswer] === [%2]Welche Rolle spielen Pausen und Ruhezeiten in Ihrem Heimatland?[@shortAnswer] === [%3]Können Sie einfach dasitzen und nichts tun?[@shortAnswer] === [%4]Gab es Situationen in Ihrem Leben, in denen Sie sich selbst als faul beschreiben würden?[@shortAnswer] === [.essay:bitmark--] [%A3a] [!Tagesablauf Schreiben Sie zu Ihrem eigenen Tagesablauf oder Wochenplan einen Bericht und gehen Sie dabei auch auf die folgenden Fragen ein. Nutzen Sie die angegebenen Redemittel.] 1. Gibt es etwas, wofür Sie gern mehr Zeit zur Verfügung hätten? 2. Was raubt Ihnen Ihre Zeit? 3. Stehen Sie manchmal unter Zeitdruck? Wenn ja, warum? **Tagesablauf** ◇ einmal/mehrmals in der Woche/am Tag ◇ jeden Morgen/jeden Abend/jeden Tag ◇ am frühen/späten Vormittag/Abend ◇ jedes Wochenende/am Wochenende, in der Nacht ◇ gegen/um Mitternacht, am Anfang/Ende der Woche ◇ zur Mittagszeit, während der Arbeitszeit ◇ es dauert bis zum Abend, bis in die Nacht, bis 22.00 Uhr ◇ im Moment/Augenblick, an allen Wochentagen ◇ stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich ◇ augenblicklich, momentan, tagsüber, wochentags [.cloze:bitmark++] [%A3b] [!Tagesablauf Lesen Sie die Aussagen von Karola und Karsten über ihre Zeiteinteilung. Ergänzen Sie die temporalen Präpositionen und eventuell die Artikel/-endungen.] **Karola Schindler, 31:** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/businesswoman_working_on_laptop_computer_uid_1.png| Ich bin [_seit] drei Jahren freiberufliche Übersetzerin und kann mir meinen Tag selbst einteilen. Allerdings habe ich einen ziemlich straffen Zeitplan, denn ich muss [_von] Montag [_bis] Freitag täglich mindestens acht Seiten übersetzen. Am produktivsten bin ich [_am] Vormittag. [_Von][_Zwischen] 13.00 Uhr [_bis][_und] 14.00 Uhr mache ich Mittagspause und [_am] Nachmittag korrigiere ich die übersetzten Texte, recherchiere im Internet und erledige administrative Arbeiten. [_Vor][_Nach] Abendessen gehe ich zweimal [_in der] Woche ins Fitnessstudio. [_An den] anderen Abenden treffe ich mich mit Freunden, mache mein Haus sauber, gehe einkaufen oder ins Kino. Wenn die Zeit drängt, muss ich manchmal auch [_am] Wochenende arbeiten. Ich habe mir jedoch fest vorgenommen, [_in] dies[_em] Jahr wirklich Urlaub zu machen. [_Im] Moment bin ich ziemlich urlaubsreif. **Karsten Jost, 29:** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gesundheit_sicherheit_2322.png| Ich arbeite im städtischen Krankenhaus als Krankenpfleger und [_seit] 2005 bin ich auf der Intensivstation tätig. Wenn ich Frühschicht habe, muss ich [_um] 6.00 Uhr anfangen und arbeite dann [_bis] 14.30 Uhr. [_Am] Nachmittag gehe ich einkaufen oder helfe meiner Freundin im Haushalt. [_Im] Augenblick bin ich oft [_in der] Nacht im Einsatz, da akuter Personalmangel herrscht. Ich habe meistens [_am] Wochenanfang frei, denn ich muss [_an] fast jedem Wochenende arbeiten. Das ist anstrengend, aber [_an][_an den] freien Tagen genieße ich meine Freizeit und gehe schwimmen oder spiele Tennis. [_Im] Laufe der Zeit gewöhnt man sich an den Schichtdienst. Wenn ich keinen Spätdienst habe, gehe ich [_an den] Abenden gern ins Theater oder ins Kino. [_In den] Sommermonaten habe ich auch oft Dienst im Krankenhaus. Darum nehme ich meinen Jahresurlaub [_im] Herbst. Vielleicht fange ich [_im] nächsten Jahr eine Ausbildung als Physiotherapeut an, denn ich will nicht [_bis] zur Rente im Schichtdienst arbeiten. [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Temporalangaben ➔ Teil C][►kapitel5c] [.cloze-solution-grouped:bitmark--&image] [%A4] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/060-2b.png] [!Wortschatz rund um die Zeit Ergänzen Sie die Wörter mit __zeit-__.] ◇ Die Straße ist [_zeitweilig][@example] gesperrt. 1. Wir müssen heute [_zeitig] aufstehen, denn der Zug fährt bereits um 6.33 Uhr. 2. Ich finde, du solltest dich für das schwarze Kostüm entscheiden, das ist ziemlich [_zeitlos], du kannst es auch in ein paar Jahren noch tragen. 3. Lesen Sie gerne [_zeitgenössische] Literatur oder lieber klassische Romane? 4. Ich kann nicht erkennen, wer der Sieger ist, beide Läufer kamen [_zeitgleich] ins Ziel. 5. Könnten Sie [_zeitweise] in der Firma aushelfen? 6. Die Vorbereitung eines Mittagessens kann ziemlich [_zeitraubend] sein, vor allem wenn man vier Gänge servieren will. 7. Heute gibt es schon viele [_zeitsparende] Haushaltsgeräte, die die berufstätigen Menschen entlasten. 8. Du tippst ja immer noch auf einer Schreibmaschine. Das ist ja nun wirklich nicht mehr [_zeitgemäß]. [.interview:bitmark--] [%A4b] [!Wortschatz rund um die Zeit Welche Nomen lassen sich mit dem Wort __Freizeit__ verbinden und welche mit __Zeit__, sodass sinnvolle Komposita entstehen?] die Beschäftigung ◇ der Abschnitt ◇ die Not ◇ die Gestaltung ◇ der Druck ◇ das Alter ◇ der Park ◇ die Kleidung ◇ die Zone ◇ die Industrie ◇ der Punkt ◇ der Sport ◇ der Geist ◇ die Arbeit ◇ das Vergnügen ◇ der Raum ◇ die Einteilung === Freizeit- [$Freizeitbeschäftigung, Freizeitgestaltung, Freizeitpark, Freizeitkleidung, Freizeitindustrie, Freizeitsport, Freizeitvergnügen] === Zeit- [$Zeitabschnitt, Zeitnot, Zeitdruck, Zeitalter, Zeitzone, Zeitpunkt, Zeitgeist, Zeitarbeit, Zeitraum, Zeiteinteilung] === [.cloze-solution-grouped:bitmark--] [%A4c] [!Wortschatz rund um die Zeit Ergänzen Sie zusammengesetzte Wörter mit __Zeit-__.] 1. Beim 100-Meter-Lauf kamen die ersten drei Läufer fast gleichzeitig ins Ziel. Man konnte den Sieger erst in der [_Zeitlupe] erkennen. 2. Er hat viel zu viel zu tun. Unter diesem ständigen [_Zeitmangel] leidet er jetzt schon seit Monaten. 3. Damit brauchst du dich nicht zu beschäftigen. Das ist reine [_Zeitverschwendung]! 4. Um das Projekt rechtzeitig abzuschließen, müssen wir einen genauen [_Zeitplan] aufstellen. 5. Ich würde gern eine [_Zeitreise] machen und im 19. Jahrhundert leben. 6. In dieser kurzen [_Zeitspanne] spielte der Film 20 Millionen Euro ein. 7. Beim Formel-1-Rennen gab es einen Fehler beim Boxenstopp. Der Fahrer erhielt eine [_Zeitstrafe] von zehn Sekunden. 8. Ich kann die Arbeit in dieser Woche nicht mehr beenden. Der [_Zeitaufwand] ist größer, als ich dachte. 9. Wenn du die wenig befahrene Landstraße nimmst, hast du einen [_Zeitgewinn] von ca. zwei Stunden. [.match-solution-grouped:bitmark--] [%A5] [!Redensarten zum Thema __Zeit__ Ordnen Sie den Sprichwörtern und Redensarten die passenden Erklärungen zu. Kennen Sie ähnliche Zitate oder Sprüche aus Ihrem Heimatland?] === [%1] Die Zeit ist noch nicht reif. == Wir müssen noch ein bisschen warten. === [%2] Kommt Zeit, kommt Rat. == Mit etwas Geduld findet man eine Lösung. === [%3] Zeit ist Geld. == Man soll die Zeit nicht ungenutzt lassen. === [%4] Die Zeit heilt alle Wunden. == Irgendwann vergeht jeder Schmerz. === [%5] Es ist höchste Zeit. == Es ist schon fast zu spät. === [%6] Alles zu seiner Zeit. == Es sollte alles zum richtigen Zeitpunkt getan werden. === [%7] Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. == Man sollte Aufgaben immer gleich erledigen. === [%8] Morgenstund hat Gold im Mund. == Wer früh aufsteht, kann mehr schaffen/ erreichen. === [%9] Die Zeit rinnt einem durch die Finger. == Die Zeit vergeht zu schnell. === [.essay:bitmark--] [%A6] [!Welche Rolle spielen __Zeit__ und __Pünktlichkeit__ in Ihrem Heimatland? Berichten Sie.] ◇ im Privatleben (z. B. beim Essen, bei Einladungen usw.) ◇ im öffentlichen Leben (z. B. bei den Verkehrsmitteln) ◇ im Berufsleben (z. B. Einhaltung von Terminen) [.chapter] [###Freizeit] [@leave.context:personal] [@leave.subject:Freizeit] [.assignment:bitmark--&image] [%A7] [!Lesen Sie die folgende Kurzgeschichte von Wladimir Kaminer aus: __Helden des Alltags__.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/heldendesalltags.png] ||pixelated picture|| **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität). [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.interview&article:bitmark++] [%A8a] [!Fragen zum Text Fassen Sie den Text kurz zusammen.] === Die Geschichte handelt von ... ◇ Es geht in der Kurzgeschichte um ... ◇ Der Autor beschreibt/erzählt ... [$Die Geschichte handelt von einer ungewöhnlichen Freizeitbeschäftigung. Der Autor beschreibt das Sammeln von Birkensaft, womit sein Vater und viele andere Russen früher in Moskau ihre Freizeit verbrachten. Zum einen entstand diese Beschäftigung daraus, sich selbst mit Lebensmitteln aus dem Wald zu versorgen, zum anderen machte sie mehr Spaß als die tägliche Arbeit. Nachdem der Vater nach Berlin gezogen war, musste er sein Hobby wechseln, denn in Berlin gibt es keine Birkenwälder.] === [&article: **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität).] [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.interview&article:bitmark++] [%A8b] [!Fragen zum Text Beantworten Sie die folgenden Fragen] === [%1] Was tun die Menschen nach Meinung des Autors normalerweise in ihrer Freizeit?[@shortAnswer] == [$Sie machen etwas Langweiliges oder Anstrengendes, was aber nach der öffentlichen Meinung als lohnenswert gilt.] === [%2] Was machten früher viele Menschen in Moskau? Warum?[@shortAnswer] == [$Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen Geschäften, deshalb besorgten sie sich Nahrungsmittel aus dem Wald.] === [%3] Was war die Lieblingsbeschäftigung des Vaters?[@shortAnswer] == [$Er sammelte Birkensaft.] === [%4] Wie reagierte der Staat auf das Verhalten der Bürger?[@shortAnswer] == [$Der Staat erzeugte selbst Birkensaft und verkaufte ihn sehr billig.] === [%5] Was tut der Vater des Autors jetzt in Berlin?[@shortAnswer] == [$Er schnitzt Figuren aus Holz.] === [&article: **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität).] [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.interview] [%A9] [!Berichten Sie.] === Haben Sie Verwandte, Freunde oder Bekannte, die besonderen Freizeitbeschäftigungen nachgehen?[@shortAnswer] === Gibt es in Ihrem Heimatland typische, landesspezifische Freizeitbeschäftigungen?[@shortAnswer] === [.essay&article:bitmark--] [%A10a] [!Wladimir Kaminer Gefällt Ihnen die Kurzgeschichte von Wladimir Kaminer? Begründen Sie Ihre Meinung.] [&article: **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität). [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.cloze:bitmark--&image] [%A10b] [!Wladimir Kaminer Lesen Sie die Informationen über den Autor. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und eventuell die Artikel.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/wladimir_kaminer_2008_(3713591562).png] **Wladimir Kaminer** Wladimir Kaminer wurde [_in] 1967 Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur [_für] Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie [_am] Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 wohnt er [_mit] seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Kaminer veröffentlicht regelmäßig Texte [_in] verschiedenen deutschen Zeitungen und Zeitschriften. Er hatte eine wöchentliche Sendung namens __Wladimirs Welt__ beim __SFB 4 Radio MultiKulti__ sowie eine Rubrik [_beim] ZDF-Morgenmagazin und organisierte [_im] __Kaffee Burger__ Veranstaltungen wie seine inzwischen berüchtigte __Russendisko__. [_In] der gleichnamigen Erzählsammlung sowie dem Roman __Militärmusik__ wurde das kreative Multitalent [_zu] einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren [_in] Deutschland. [.essay] [%A10c] [!Wladimir Kaminer Recherchieren Sie im Internet, welche Bücher Wladimir Kaminer geschrieben hat. Berichten Sie anhand der erhaltenen Informationen über ein Buch.] [.interview:bitmark--] [%A11 – Interview] [!Freizeit Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner. Machen Sie Notizen und berichten Sie anschließend.] === **Partnerin/Partner 1** Trennen Sie Arbeitszeit und Freizeit? Warum (nicht)?[@shortAnswer] === Welche Tätigkeiten assoziieren Sie mit dem Wort Freizeit?[@shortAnswer] === Haben sich Ihre Freizeitaktivitäten in den letzten Jahren verändert? Wenn ja, wie?[@shortAnswer] === Was machen Sie heute in Ihrer Freizeit am liebsten? Nennen Sie drei Aktivitäten.[@shortAnswer] === **Partnerin/Partner 2** Trennen Sie Arbeitszeit und Freizeit? Warum (nicht)?[@shortAnswer] === Welche Tätigkeiten assoziieren Sie mit dem Wort Freizeit?[@shortAnswer] === Haben sich Ihre Freizeitaktivitäten in den letzten Jahren verändert? Wenn ja, wie?[@shortAnswer] === Was machen Sie heute in Ihrer Freizeit am liebsten? Nennen Sie drei Aktivitäten.[@shortAnswer] === [.multiple-choice&imageWithAudio] [%A12a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fotolia_3187666_s.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/801188_original_r_k_b_by_wolfgang_resmer_pixelio.de.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/647333_original_r_k_b_by_tim_reckmann_pixelio.de.png] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/11_erkundungen_b2_3a.mp3] [!Freizeitverhalten Sie hören im Radio ein Gespräch mit mehreren Personen. Sie hören den Text einmal. Lesen Sie die Aufgaben und entscheiden Sie: Wer sagt das? Lesen Sie zuerst das Beispiel.] === ◇ [!Die Freizeitaktivitäten der Deutschen sind sehr unterschiedlich.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%1][!Die Freizeitaktivitäten werden von den Medien bestimmt.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%2][!Viele möchten auf der einen Seite ihre persönlichen Kontakte ausbauen, auf der anderen Seite nutzen sie aber zur Kommunikation in zunehmendem Maße die Medien.] [-a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [+c) Herr Senf] === [%3][!Kommunikation über Medien ist weniger tiefgehend als persönliche Kommunikation.] [+a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%4][!Neue Medien eröffnen auch neue Kommunikationsmöglichkeiten.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%5][!Die Nutzung der digitalen Medien erschwert die Entspannung und Erholung in der Freizeit.] [+a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%6][!Klare Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit gibt es nicht mehr.] [-a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [+c) Herr Senf] === [%7][!Sport ist gut für die Gesundheit.] [+a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%8][!Auch beim Sport in der Freizeit wünschen sich die Menschen mehr Flexibilität.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [.cloze-solution-grouped] [%A12b] [!Freizeitverhalten Ergänzen Sie in der Textzusammenfassung die fehlenden Nomen. Arbeiten Sie zu zweit.] Bei der neuesten [_Umfrage][@example] über das Freizeitverhalten in Deutschland ließen sich klare [_Trends][%1] feststellen. Der Fernseher ist noch immer die [_Nummer][%2] eins bei den Freizeitbeschäftigungen, aber die mobilen [_Endgeräte][%3] wie Tablets oder Smartphones gewinnen durch den inzwischen flächendeckenden [_Internetzugang][%4] immer mehr an [_Bedeutung][%5]. Viele nutzen die mobilen Geräte in ihrer Freizeit für alle möglichen [_Aktivitäten][%6]: zum Telefonieren mit Verwandten und Freunden, zum Online-Einkauf, zum Spielen, zum Musikhören, zum [_Austausch][%7] von Informationen über die sozialen Medien. Eine [_Folge][%8] der veränderten Mediennutzung ist, dass persönliche [_Treffen][%9] laut Statistik um 25 Prozent zurückgegangen sind. Das ist eine interessante [_Entwicklung][%10], denn bei der Umfrage haben viele Teilnehmer angegeben, dass sie gerne mehr [_Zeit][%11] mit der Familie oder mit Freunden verbringen möchten. Beim Thema Erholung und [_Entspannung][%12] lassen sich auch zwei scheinbar unterschiedliche Tendenzen erkennen, die aber eng zusammengehören. Auf der einen Seite haben viele Menschen [_Angst][%13], etwas zu verpassen, und sind deshalb immer und auf allen medialen Kanälen erreichbar und aktiv, auf der anderen Seite wird das [_Bedürfnis][%14] nach Erholung größer. Auch die stressiger gewordene [_Arbeitswelt][%15] und die fließenden [_Grenzen][%16] von Arbeitszeit und Freizeit führen dazu, dass viele am Wochenende ihre [_Ruhe][%17] haben wollen. Sportliche Aktivitäten liegen unverändert im Trend, denn sie helfen beim [_Stressabbau][%18]. Der [_Wunsch][%19] nach mehr Flexibilität führt aber auch hier zu [_Veränderungen][%20]. Die Zahl der Menschen, die ein Fitnessstudio besuchen, hat deutlich zugenommen, die [_Mitgliederzahlen][%21] in Sportvereinen sind dagegen gesunken. Wir möchten zwar etwas für unsere [_Gesundheit][%22] und Fitness tun, die Zeit dafür wollen wir aber selbst bestimmen. [.essay&article] [%A12c] [!Freizeitverhalten Fassen Sie den Text mündlich oder schriftlich zusammen. Orientieren Sie sich an folgenden Punkten:] • Nutzung der Medien • persönliche Treffen • Bedürfnis nach Erholung • sportliche Aktivitäten [&article: Bei der neuesten Umfrage über das Freizeitverhalten in Deutschland ließen sich klare Trends feststellen. Der Fernseher ist noch immer die Nummer eins bei den Freizeitbeschäftigungen, aber die mobilen Endgeräte wie Tablets oder Smartphones gewinnen durch den inzwischen flächendeckenden Internetzugang immer mehr an Bedeutung. Viele nutzen die mobilen Geräte in ihrer Freizeit für alle möglichen Aktivitäten: zum Telefonieren mit Verwandten und Freunden, zum Online-Einkauf, zum Spielen, zum Musikhören, zum Austausch von Informationen über die sozialen Medien. Eine Folge der veränderten Mediennutzung ist, dass persönliche Treffen laut Statistik um 25 Prozent zurückgegangen sind. Das ist eine interessante Entwicklung, denn bei der Umfrage haben viele Teilnehmer angegeben, dass sie gerne mehr Zeit mit der Familie oder mit Freunden verbringen möchten. Beim Thema Erholung und Entspannung lassen sich auch zwei scheinbar unterschiedliche Tendenzen erkennen, die aber eng zusammengehören. Auf der einen Seite haben viele Menschen Angst, etwas zu verpassen, und sind deshalb immer und auf allen medialen Kanälen erreichbar und aktiv, auf der anderen Seite wird das Bedürfnis nach Erholung größer. Auch die stressiger gewordene Arbeitswelt und die fließenden Grenzen von Arbeitszeit und Freizeit führen dazu, dass viele am Wochenende ihre Ruhe haben wollen. Sportliche Aktivitäten liegen unverändert im Trend, denn sie helfen beim Stressabbau. Der Wunsch nach mehr Flexibilität führt aber auch hier zu Veränderungen. Die Zahl der Menschen, die ein Fitnessstudio besuchen, hat deutlich zugenommen, die Mitgliederzahlen in Sportvereinen sind dagegen gesunken. Wir möchten zwar etwas für unsere Gesundheit und Fitness tun, die Zeit dafür wollen wir aber selbst bestimmen. ] [.interview] [%A13] [!Umfrage Beantworten Sie in kleinen Gruppen die folgenden Fragen und berichten Sie anschließend im Plenum.] === Wie viele Stunden verbringen Sie in Ihrer Freizeit mit digitalen Medien (Smartphone, Tablet, Computer)?[@shortAnswer] === Was vermuten Sie? Wirkt sich die Mediennutzung auf das Zufriedenheitsgefühl der Menschen aus?[@shortAnswer] === [.assignment] [%A14a] [!Studienergebnisse: Mediennutzung Lesen Sie den Text.] In einem Fachmagazin veröffentlichte ein Forscherteam der San Diego State University die Ergebnisse einer Untersuchung über den Zusammenhang von Mediennutzung und Zufriedenheitsgefühl bei Jugendlichen. Als Grundlage dienten Daten einer großen US- amerikanischen Studie, an der mehr als eine Million Teenager teilnahmen. Das Fazit der Arbeit war eindeutig: Jugendliche, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit Computerspielen, Chatten oder Surfen in sozialen Netzwerken verbrachten, waren weniger glücklich als Jugendliche im gleichen Alter, die lieber Bücher lasen, Sport trieben oder sich mit ihren Freunden trafen. Die zufriedensten Teenager nutzten die digitalen Medien etwas weniger als eine Stunde pro Tag. Die untersuchten Daten führten die Wissenschaftler zu der These, dass die Nutzungsdauer von digitalen Medien in einem proportionalen Verhältnis zum Glücksgefühl steht: Je länger sich die Studienteilnehmer mit ihren Mobilgeräten und Computern die Zeit vertrieben, desto unglücklicher waren sie. [@reference: Nach: Heise Online, 28.1.2018 https://www.heise.de/newsticker/meldung/] [.interview:bitmark--] [%A14b] [!Studienergebnisse: Mediennutzung Suchen Sie im Text Wörter und Wendungen, die man zur Wiedergabe von Forschungsergebnissen verwenden kann. Ergänzen Sie eigene Vorschläge. Arbeiten Sie zu zweit. Vergleichen Sie danach Ihre Redemittel mit anderen Teilnehmern.] In einem Fachmagazin veröffentlichte ein Forscherteam der San Diego State University die Ergebnisse einer Untersuchung über den Zusammenhang von Mediennutzung und Zufriedenheitsgefühl bei Jugendlichen. Als Grundlage dienten Daten einer großen US- amerikanischen Studie, an der mehr als eine Million Teenager teilnahmen. Das Fazit der Arbeit war eindeutig: Jugendliche, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit Computerspielen, Chatten oder Surfen in sozialen Netzwerken verbrachten, waren weniger glücklich als Jugendliche im gleichen Alter, die lieber Bücher lasen, Sport trieben oder sich mit ihren Freunden trafen. Die zufriedensten Teenager nutzten die digitalen Medien etwas weniger als eine Stunde pro Tag. Die untersuchten Daten führten die Wissenschaftler zu der These, dass die Nutzungsdauer von digitalen Medien in einem proportionalen Verhältnis zum Glücksgefühl steht: Je länger sich die Studienteilnehmer mit ihren Mobilgeräten und Computern die Zeit vertrieben, desto unglücklicher waren sie. === [!das Fachmagazin, etwas (Ergebnisse) veröffentlichen ...][$ein Forscherteam, die Ergebnisse einer Untersuchung, als Grundlage dienen, an einer Studie teilnehmen, Fazit der Arbeit sein, die untersuchten Daten, Wissenschaftler zu der These führen] === [.assignment:bitmark++&image] [%A14c] [!Studienergebnisse: Mediennutzung Halten Sie einen kurzen Vortrag. Berücksichtigen Sie dabei die folgenden Punkte.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/computer_chatten_neu-pfad.png] 1. Geben Sie die Informationen des Textes wieder. |remark:Redemittel • In dem Text geht es um ... (den Zusammenhang von Mediennutzung und Zufriedenheit bei Jugendlichen/die Ergebnisse einer Studie von Forschern der San Diego State University). • Ein Forscherteam der San Diego State University hat ... untersucht. • Forscher haben herausgefunden, dass ... • Eine Studie der San Diego State University kam zu dem Ergebnis, dass ... 2. Sagen Sie Ihre Meinung zu den Ergebnissen der Studie. 3. Beschreiben Sie Ihre eigene Mediennutzung in Ihrer Freizeit. [.essay:bitmark++&image] [%A15] [!Forumsbeitrag: Freizeitverhalten heute Schreiben Sie einen Forumsbeitrag für die Zeitschrift __Psychologie online__.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schreiben-pfad.png] • Gehen Sie kurz auf einige Fakten zum Freizeitverhalten ein. • Äußern Sie Ihre Meinung dazu. • Berichten Sie von Ihren eigenen Erfahrungen. • Unterbreiten Sie Vorschläge, wie man den Medienkonsum einschränken und persönliche Treffen wieder intensivieren könnte. Schreiben Sie mindestens 150 Wörter. |remark:Tipps • **Leiten Sie Ihren Beitrag mit einigen allgemeinen Bemerkungen zum Thema ein:** Das Freizeitverhalten der Menschen verändert sich stetig, es passt sich an die gesellschaftlichen Entwicklungen an. • **Nennen Sie einige Fakten:** Umfragen/Studien haben ergeben, dass ... • **Formulieren Sie Ihre Meinung:** Meiner Meinung nach .../Meines Erachtens ... /Ich halte diese Entwicklung für ... • **Berichten Sie von eigenen Erfahrungen:** Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ... /Mein eigenes Freizeitverhalten hat sich (auch/nicht) verändert. In meinem Heimatland ... • **Unterbreiten Sie Vorschläge:** Wir sollten ... Um (den Medienkonsum einzuschränken), könnten wir ... • **Schließen Sie Ihren Beitrag mit einem Schlusssatz ab.** Ich hoffe, dass wir uns in Zukunft wieder mehr um persönliche Kontakte zu unseren Freunden und Verwandten bemühen und dadurch vielleicht weniger einsam und unglücklich sind.!! [.chapter] [###Zeit zum Lesen] [@leave.subject:Zeit zum Lesen] [.interview:bitmark--&image] [%A16] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/joyceulysses2.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/harry4.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/jesus_von_texas.jpg] [!Partnerarbeit: Lesegewohnheiten Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.] === [%1] Wann und wo lesen Sie? (Tageszeit/Situation: z. B. beim Zugfahren/ nach dem Frühstück/während der Arbeitszeit)[@shortAnswer] === [%2] Was lesen Sie? (Zeitungen/Zeitschriften/Bücher/Berichte/Protokolle/ wissenschaftliche Arbeiten/Comics/Anzeigen)[@shortAnswer] === [%3] Was ist Ihr Lieblingsbuch?[@shortAnswer] === [%4] Verwenden Sie für unterschiedliche Texte verschiedene Lesestile? Wie lesen Sie was? (langsam/genau/schnell/nur die Überschriften/ alles zweimal/ich blättere nur durch und betrachte die Fotos/ich suche nach Schlüsselwörtern ...) === [%5] Stehen in Ihrem Bücherschrank Bücher, die Sie noch nicht gelesen haben bzw. die Sie nicht ausgelesen haben?[@shortAnswer] === [%6] Wie oft lesen Sie Bücher nicht zu Ende?[@shortAnswer] === [%7] Welches Buch hat Sie bisher am meisten enttäuscht bzw. gelangweilt?[@shortAnswer] === |info:Wussten Sie das schon? Laut Ergebnis einer britischen Umfrage unter 4 000 Erwachsenen kaufen 55Prozent der Befragten Bücher nur für das Regal, nicht zum Lesen. Die am häufigsten genannten nicht (aus)gelesenen Bücher waren: 1. Jesus von Texas (DBC Pierre), 2. Harry Potter – der Feuerkelch (Joanne Rowling), 3. Ulysses (James Joyce). [.interview] [%A17] [!Konditionalangaben Ergänzen Sie die Sätze frei. Vergleichen Sie danach Ihre Sätze mit anderen Kursteilnehmern.] === [%1] Wenn mich ein Buch fasziniert,...[@shortAnswer] === [%2] Ich lese gern, wenn...[@shortAnswer] === [%3] Wenn ich beruflich viele Dokumente lesen muss,...[@shortAnswer] === [%4] Wenn Kinder viel lesen,...[@shortAnswer] === [%5] Wenn ich mehr Zeit hätte,...[@shortAnswer] === [%6] Wenn ein Prominenter seine Autobiografie schreibt,....[@shortAnswer] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Konditionalangaben ➔ Teil C][►kapitel5c] [.multiple-choice-text:bitmark++] [%A18a] [!Buchauswahl Arbeiten Sie zu zweit. Jede/Jeder wählt drei Bücher aus und liest die Texte. Ergänzen Sie die fehlenden Nebensätze.] **1. Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gutes_leben.jpg| Schon seit ewigen Zeiten sind die Menschen auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben. Doch das Leben ist viel zu komplex, um es mit einer Grundregel besser gestalten zu können. Das Buch bietet den Lesern 52 Ideen,[-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][+wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben] __(Verlag: Piper)__ **2. Sebastian Fitzek: Flugangst 7A** Auch in seinem neuen Roman spielt der Bestsellerautor wieder mit den Ängsten der Leser. An Bord einer Passagiermaschine befinden sich ein psychisch kranker Passagier und ein Psychiater,[+dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben], das Verhalten des Passagiers so zu beeinflussen, dass es zu keinen Störungen während des Fluges kommt. Ob er eine Katastrophe verhindern kann? __(Verlag: Droemer Knaur)__ **3. Franz Hohler: Das Päckchen** Im neuen Roman des bekannten Schweizer Autors geht es um einen Züricher Bibliothekar,[-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][+der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben]. Kurze Zeit später übergibt ihm eine unbekannte alte Frau ein Päckchen zur Aufbewahrung, damit es nicht in falsche Hände gerät. Als der Bibliothekar das Päckchen zu Hause öffnet, entdeckt er ein Exemplar eines Wörterbuches, das als ältestes deutschsprachiges Buch überhaupt gilt. __(Verlag: Luchterhand)__ **4. Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/b_ume.jpg| Geschehen im Wald tatsächlich geheimnisvolle Dinge? Gibt es Bäume,[-dessen Aufgabe es ist][+die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben]? Haben Bäume Gefühle, ein Gedächtnis? Ja!, sagt Autor und Förster Peter Wohlleben und erzählt faszinierende Geschichten über die höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. __(Verlag: Ludwig)__ **5. Hannes Hegen: Die Reise ins All** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/hegen.jpg| Die Comicfiguren Dig, Dag und Digedag hatten in der DDR Kultstatus, jetzt werden die 50 Jahre alten Hefte wieder veröffentlicht. In „Die Reise ins All“ werden die Comichelden in der Sahara von einer Rakete entführt und an Bord eines Raumschiffes gebracht. Damit beginnt für sie eine Reise durch das Weltall, [-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][+auf der sie viele Abenteuer erleben]. __(Verlag: Tessloff)__ **6. Robert Menasse: Die Hauptstadt** Der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Menasse spielt in der Europa-Hauptstadt Brüssel,[-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][+wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben]. Mit einem Appell zur historischen Verantwortung, dem Aufzeigen nationaler und privater Interessen sowie der Beschreibung menschlicher Schwächen und großer Gefühle ist dem Autor ein großer Europaroman gelungen. __(Verlag: Suhrkamp)__ [.essay&article:bitmark--] [%A18b] [!Buchauswahl Berichten Sie Ihrer Partnerin/Ihrem Partner über Ihre drei Bücher. Geben Sie den Inhalt kurz wieder und sagen Sie, ob Sie das Buch lesen würden. Begründen Sie Ihre Aussage.] 1. Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück 2. Sebastian Fitzek: Flugangst 7A 3. Franz Hohler: Das Päckchen 4. Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume 5. Hannes Hegen: Die Reise ins All 6. Robert Menasse: Die Hauptstadt [&article: **1. Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück** Schon seit ewigen Zeiten sind die Menschen auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben. Doch das Leben ist viel zu komplex, um es mit einer Grundregel besser gestalten zu können. Das Buch bietet den Lesern 52 Ideen,wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können __(Verlag: Piper)__ **2. Sebastian Fitzek: Flugangst 7A** Auch in seinem neuen Roman spielt der Bestsellerautor wieder mit den Ängsten der Leser. An Bord einer Passagiermaschine befinden sich ein psychisch kranker Passagier und ein Psychiater,dessen Aufgabe es ist, das Verhalten des Passagiers so zu beeinflussen, dass es zu keinen Störungen während des Fluges kommt. Ob er eine Katastrophe verhindern kann? __(Verlag: Droemer Knaur)__ **3. Franz Hohler: Das Päckchen** Im neuen Roman des bekannten Schweizer Autors geht es um einen Züricher Bibliothekar,[-dessen Aufgabe es ist der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält. Kurze Zeit später übergibt ihm eine unbekannte alte Frau ein Päckchen zur Aufbewahrung, damit es nicht in falsche Hände gerät. Als der Bibliothekar das Päckchen zu Hause öffnet, entdeckt er ein Exemplar eines Wörterbuches, das als ältestes deutschsprachiges Buch überhaupt gilt. __(Verlag: Luchterhand)__ **4. Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume** Geschehen im Wald tatsächlich geheimnisvolle Dinge? Gibt es Bäume, die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen? Haben Bäume Gefühle, ein Gedächtnis? Ja!, sagt Autor und Förster Peter Wohlleben und erzählt faszinierende Geschichten über die höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. __(Verlag: Ludwig)__ **5. Hannes Hegen: Die Reise ins All** Die Comicfiguren Dig, Dag und Digedag hatten in der DDR Kultstatus, jetzt werden die 50 Jahre alten Hefte wieder veröffentlicht. In „Die Reise ins All“ werden die Comichelden in der Sahara von einer Rakete entführt und an Bord eines Raumschiffes gebracht. Damit beginnt für sie eine Reise durch das Weltall, auf der sie viele Abenteuer erleben. __(Verlag: Tessloff)__ **6. Robert Menasse: Die Hauptstadt** Der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Menasse spielt in der Europa-Hauptstadt Brüssel,wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen. Mit einem Appell zur historischen Verantwortung, dem Aufzeigen nationaler und privater Interessen sowie der Beschreibung menschlicher Schwächen und großer Gefühle ist dem Autor ein großer Europaroman gelungen. __(Verlag: Suhrkamp)__ ] [.match-solution-grouped] [%A18c] [!Buchauswahl Was passt zusammen? Ergänzen Sie die passenden Verben.] === [%1]auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben == [%e]sein[@example] === [%2]seinem Ziel ein Stück == [%d]näherkommen === [%3]sich an Bord einer Passagiermaschine == [%h]befinden === [%4]mit den Ängsten der Leser == [%i]spielen === [%5]einen seltsamen Anruf == [%b]erhalten === [%6]in falsche Hände == [%a]geraten === [%7]alte und kranke Nachbarn == [%j]pflegen === [%8]Kultstatus == [%f]haben === [%9]Abenteuer == [%g]erleben === [%10]im Hintergrund die Strippen == [%c]ziehen === [.essay] [%A18d] [!Buchauswahl Ihre persönliche Buchempfehlung Stellen Sie ein Buch vor, das Ihrer Meinung nach sehr lesenswert ist. Beschreiben Sie kurz den Inhalt und begründen Sie Ihre Auswahl.] [.assignment:bitmark++] [%A19] [!Eine Diskussion führen Sie nehmen an einer Diskussionsrunde zum Thema __Lesen__ teil und diskutieren mit einer Partnerin/einem Partner. Einigen Sie sich zunächst auf eine der drei Aussagen.] |info 1. Das Lesen von Comics sollte man Kindern grundsätzlich verbieten. Sie lernen sonst nicht ricttig lesen und schreiben. |info 2. Es ist egal, was man liest. Hauptsache, man liest. |info 3. Kriminalromane sind minderwertige Literatur. Es ist reine Zeitverschwendung, wenn man so etwas liest. • Legen Sie Ihren Standpunkt dar und nennen Sie Ihre Argumente. • Reagieren Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin/Ihres Gesprächspartners. • Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen? Nutzen Sie bei Ihrer Argumentation die folgenden Redemittel: |remark:Meinungsäußerung • Meiner Meinung nach/Meines Erachtens ... • Ich bin der Meinung/Auffassung, dass ... • Ich halte ... für wichtig/lehrreich/gefährlich ... |remark:zustimmen • Damit/Mit dieser Aussage bin ich einverstanden. • Das sehe ich auch so. • Das entspricht auch meiner Erfahrung. • Ich kann dem nur zustimmen. |remark:widersprechen • Ich glaube eher, dass ... • Meiner Meinung nach ist das nicht richtig. • In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Meinung. • Das kann ich mir nicht vorstellen. • Das glaube ich nicht. remarkZweifel äußern • Das hat Vor- und Nachteile. • Auf der einen Seite haben Sie recht, auf der anderen Seite sehe ich Probleme ... • Ich befürchte, dass ... • Man sollte bedenken, dass ... [.essay:bitmark--] [%A20] [!Vortrag: Lesen Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen einen kurzen Vortrag halten. Anschließend beantworten Sie einige Fragen zu Ihrem Vortrag. Sie haben zehn Minuten Zeit, um sich vorzubereiten. Notieren Sie einige Stichpunkte. Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Sprechen Sie etwa vier Minuten. Die Notizen aus der Vorbereitungszeit können Sie verwenden.] **Thema: Kinder und Jugendliche lesen zu wenig** • Sagen Sie Ihre Meinung zu der Aussage und begründen Sie sie. • Nennen Sie einige Beispiele. • Beschreiben Sie die Bedeutung des Lesens für die Ausbildung und Erziehung. • Nennen Sie einige geeignete Maßnahmen. [.cloze-solution-grouped:bitmark++&image] [%A21] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/b_cherwurm.png] 1. Er kann seine Rede nicht frei halten, er muss sie [_ablesen]. 2. Dieses Buch ist sehr schwierig, man muss sich in den Stil des Autors erst [_einlesen]. 3. Wie viel kostet das Auto? 350 000 Euro? Oh nein, 35 000 Euro, ich habe mich [_verlesen]. 4. Papa, kannst du mir eine Geschichte [_vorlesen]? 5. Bist du schon fertig mit dem Buch? Ja, ich habe es [_ausgelesen]. 6. Das Kleingedruckte beim Kaufvertrag sollte man sich immer genau [_durchlesen]. 7. Tut mir leid, ich kann dir deine Frage nicht beantworten. Das muss ich in einem Fachbuch [_nachlesen]. |remark:Bücherwurm und Leseratte Bücherwurm und Leseratte, wie man oft gemunkelt hatte, treffen sich an Donnerstagen im Archiv von Buchenhagen. Zwischen Büchern und Papier rascheln sie bis früh um vier. Das Ergebnis: „Außer Lesen“, schwört der Wurm, „ist nichts gewesen!“ __Hansgeorg Stengel__ [@reference:Hansgeorg Stengel: Bücherwurm und Leseratte. Aus: H. Stengel/ H.-E. Ernst: Wasserhahn und Muskelkater. LEiV-Verlag Leipzig 2000.] [.chapter] [###Zeit für den Sport] [@leave.subject:Zeit für den Sport] [.interview:bitmark--&image] [%A22] [!Sportarten Suchen Sie fünf Sportarten und Wörter, die zu den Sportarten passen.] === **Sport treiben** Sportart 1: Handball spielen [!das Spielfeld, die Mannschaft, der Ball, der Strafschuss, das Tor/der Torwart, den Ball halten] === Sportart 2: Schlittschuh laufen [!passende Wörter] === Sportart 3: [@shortAnswer] [!welche Sportart?] === [!passende Wörter] === Sportart 4: [@shortAnswer] [!welche Sportart?] === [!passende Wörter] === Sportart 5: [@shortAnswer] [!welche Sportart?] === [!passende Wörter] === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/handball-pfad.png] [.interview:bitmark--] [%A23] [!Interview: Sport Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und berichten Sie.] === **Name**[@shortAnswer] === Treiben Sie selbst Sport? Welche Sportarten üben Sie aus?[@shortAnswer] === Welche Sportarten finden Sie ästhetisch am schönsten? Welche Sportarten begeistern Sie als Fernsehzuschauer am meisten?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Lieblingssportler/eine Lieblingssportlerin?[@shortAnswer] === Kennen Sie deutsche Sportlerinnen und Sportler? Welche?[@shortAnswer] === Besuchen Sie manchmal Sportveranstaltungen? Welche?[@shortAnswer] === **Name**[@shortAnswer] === Treiben Sie selbst Sport? Welche Sportarten üben Sie aus?[@shortAnswer] === Welche Sportarten finden Sie ästhetisch am schönsten? Welche Sportarten begeistern Sie als Fernsehzuschauer am meisten?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Lieblingssportler/eine Lieblingssportlerin?[@shortAnswer] === Kennen Sie deutsche Sportlerinnen und Sportler? Welche?[@shortAnswer] === Besuchen Sie manchmal Sportveranstaltungen? Welche?[@shortAnswer] === [.interview&image] [%A24] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/glo-005855_f_5855_.jpg] [!Beantworten Sie die Fragen und beschreiben Sie anschließend die Grafik.] === 1. Leistungssportler oder Sportmuffel? Wie bezeichnen Sie sich selbst?[@shortAnswer] === 2. Aus welchem Grund/welchen Gründen treiben Sie Sport bzw. keinen Sport?[@shortAnswer] === 3. Welche Sportarten sind in Ihrem Heimatland besonders beliebt? Welchen Stellenwert hat der Fußball?[@shortAnswer] === Grafik Beschreibung[@shortAnswer] === [.internal-link][!Redemittel zur Beschreibung einer Statistik Kapitel 1/2 ][►...] [.multiple-choice] [%A25] [!Kleine Fußball-Kunde Sind Sie ein Fußballfan? Beantworten Sie die Fragen alleine oder in Gruppen.] === [%1][!Der wichtigste Titel beim Fußball ist „Fußballweltmeister“. Wann fand die erste Weltmeisterschaft statt?] [+a) 1930 in Uruguay ] [-b) 1938 in Frankreich ] [-c) 1958 in Brasilien] === [%2][!Welche Farben hat das Trikot der deutschen Fußball- Nationalmannschaft?] [+a) schwarz – weiß] [-b) schwarz – rot – gelb] [-c) rot – schwarz] === [%3][!Wann war das erste Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft?] [-a) 1929] [-b) 1952] [+c) 1908] === [%4][!Welche Mannschaft wurde öfter Fußballweltmeister?] [-a) Deutschland] [+b) Brasilien] [-c) Argentinien] === [%5][!Als Deutschland 1974 Weltmeister wurde, verlor die Mannschaft in der Vorrunde ein Spiel mit politischer Bedeutung gegen] [-a) die Sowjetunion] [-b) die Niederlande] [+c) die DDR] === [%6][!Gegen wen verlor die deutsche Nationalmannschaft 1966 in London das Endspiel um die Weltmeisterschaft?] [-a) Frankreich] [+b) England ] [-c) Italien] === [%7][!Wer war sowohl als Spieler als auch als Trainer bzw. Teamchef der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister?] [-a) Rudi Völler] [-b) Joachim Löw] [+c) Franz Beckenbauer] === [.interview] [%A26] [!Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.] === [%1] Spielen Sie Fußball bzw. haben Sie früher Fußball gespielt?[@shortAnswer] === [%2] Sehen Sie sich Fußballspiele live im Stadion oder im Fernsehen an?[@shortAnswer] === [%3] Wissen Sie, welcher Fußballklub jetzt gerade die Landesmeisterschaften in Ihrem Heimatland anführt?[@shortAnswer] === [%4] Kennen Sie den Trainer und einige Spieler der Nationalmannschaft Ihres Heimatlandes? Sind Sie mit den Leistungen der Nationalmannschaft zufrieden?[@shortAnswer] === [%5] Stellen Sie sich vor, es findet eine Fußballweltmeisterschaft statt und Ihr Heimatland ist nicht vertreten. Welcher Mannschaft wünschen Sie den Sieg? Warum?[@shortAnswer] === [%6] Was halten Sie von Frauenfußball?[@shortAnswer] === [.interview:bitmark++] [%A27] [!Eine kleine Fußballgeschichte] Leider ist der Autor der Geschichte __des Fußballs__ mit seinem Artikel nicht ganz fertig geworden. Bei einigen Absätzen hat er nur die Fakten zusammengetragen. Formulieren Sie Sätze und schreiben Sie die fehlenden Absätze. [@reference: Fußball – eine Erfindung der Neuzeit? Planet Wissen (Martin Gresch)] === **Fußball – eine Erfindung der Neuzeit?** Fußball gehört zu den populärsten Sportarten der Welt. Besonders in Europa und Südamerika ist Fußball die Nummer eins auf der Beliebtheitsskala, aber auch in Afrika und Asien hat die Begeisterung für den Fußball in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. __die Geschichte des Fußballs – beginnen – vor Tausenden von Jahren ◇ Wissenschaftler – erste Formen des Fußballs – 3. Jahrhundert vor Christus – datieren ◇ China – man – ein Ballspiel ➔ spielen eine mit Federn gefüllte Lederkugel – Fuß – ein etwa 40 Zentimeter großes Netz – befördert werden müssen ◇ 200 vor Christus bis etwa 600 nach Christus – das Fußballspiel – China – seinen Höhepunkt – erreichen ◇ es – beliebter Unterhaltungssport – werden + zahlreiche Zuschauer – haben__ [$Die Geschichte des Fußballs beginnt/begann vor Tausenden von Jahren. Wissenschaftler datieren erste Formen des Fußballs auf das 3. Jahrhundert vor Christus. In China spielte man ein Ballspiel, bei dem eine mit Federn gefüllte Lederkugel mit dem Fuß in ein etwa 40 Zentimeter großes Netz befördert werden musste. 200 vor Christus bis etwa 600 nach Christus erreichte das Fußballspiel in China seinen Höhepunkt. Es wurde ein beliebter Unterhaltungssport und hatte zahlreiche Zuschauer.] === Im 8. Jahrhundert tauchte unter dem Namen „Kemari“ ein ähnliches Spiel mit dem Fuß in Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit geschickten Fußstößen so lange wie möglich in der Luft zu halten. Bei den Griechen und Römern (800 v. Chr. bis 600 n. Chr.) wurde das Fußballspiel, wie auch schon in China, zur militärischen Körperertüchtigung eingesetzt. Der griechische Philosoph Platon sprach damals von der „Sphairomachia“, der sogenannten „Ballschlacht“, was auf eine recht raue Spielweise schließen lässt, ähnlich dem heutigen „American Football“. Auch auf dem amerikanischen Kontinent gab es bei den Mayas und Azteken zahlreiche fußballähnliche Ballspiele. __Mittelalter – Italien – Mittelpunkt des Fußballspiels – werden ◇ unter dem Namen „giuoco del calcio“ – es – die Massen – begeistern können ◇ Florenz – Kirchplatz – Fußballspiele – ausgetragen werden ➔ zwei Zelte – Tore – dienen ◇ jede Mannschaft – 27 Spieler – bestehen ◇ es – Torwart + Schiedsrichter – auch – geben__ [$Im Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels. Unter dem Namen „giuoco del calcio“ konnte es die Massen begeistern. In Florenz wurden auf dem Kirchplatz Fußballspiele ausgetragen, bei denen zwei Zelte als Tore dienten. Jede Mannschaft bestand aus 27 Spielern. Es gab auch einen Torwart und einen Schiedsrichter.] === Heute gilt die britische Insel als die Geburtsstätte des modernen Fußballs. Mitte des 19. Jahrhunderts trennten sich die Ballspiele „Rugby“ und „Fußball“ voneinander. 1863 wurde in London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische „Football Association“ (FA). Während der ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. Witzigerweise mussten die Spieler damals Mützen tragen und Hosen, die über die Knie reichten. In den nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. In der Saison 1871/72 wurde dann zum ersten Mal der „Englische Pokal“, der FA Cup, ausgespielt. Das erste Finale gewann der Wanderers FC mit 1 : 0 gegen die Royal Engineers. __nach – Gründung des ersten Fußballverbands – England – Fußball – auch Schottland, Irland + Wales – bald – ziehen ◇ europäisches Festland – die Niederlande + Dänemark – die ersten Länder – sein ➔ 1889 nationale Verbände – gründen ◇ Deutschland – 1890 – folgen ◇ Endspiel – erste offizielle deutsche Fußballmeisterschaft – der VfB Leipzig – gewinnen ◇ 1905 – der Deutsche Fußballbund – Fußball-Weltverband FIFA – beitretens erste Weltmeisterschaft – 1930 – Uruguay – ausgespielt werden ◇ nur 13 Nationen – dieses Turnier–sich melden ◇ die Deutschen – aus Kostengründen – diese Weltmeisterschaft – nicht teilnehmen__ [$Nach der Gründung des ersten Fußballverbands in England zog der Fußball bald auch nach Schottland, Irland und Wales. Auf dem europäischen Festland waren die Niederlande und Dänemark die ersten Länder, die 1889 nationale Verbände gründeten. Deutschland folgte 1890. Im Endspiel der ersten offiziellen deutschen Fußballmeisterschaft gewann der VfB Leipzig. 1905 trat der Deutsche Fußballbund dem Fußball-Weltverband FIFA bei. Die erste Weltmeisterschaft wurde 1930 in Uruguay ausgespielt. Nur 13 Nationen meldeten sich für dieses Turnier. Die Deutschen nahmen aus Kostengründen nicht an dieser Weltmeisterschaft teil.] === [.interview&article:bitmark--] [%A28a] [!Textarbeit Beantworten Sie die Fragen zum Text in ganzen Sätzen.] === [%1] Was zählt nach Meinung der Wissenschaftler zu den ersten Formen des Fußballs? [$Zu den ersten Formen des Fußballs zählt ein Spiel, das in China im dritten Jahrhundert vor Christus gespielt wurde. In diesem Spiel musste eine Lederkugel mit dem Fuß in ein Netz befördert werden.] === [%2] Was war das Ziel des Fußballspiels im alten Japan? [$Ziel des Fußballspiels im alten Japan war es, den Ball mit Fußstößen so lange wie möglich in der Luft zu halten.] === [%3] Wie wird das Fußballspiel bei den Griechen und Römern beschrieben? [$Bei den Griechen und Römern wurde das Fußballspiel zur militärischen Körperertüchtigung (zum Militärsport) eingesetzt. Das Spiel war so ähnlich wie das heutige„American Football“. Es wird von einer rauen Spielweise berichtet.] === [%4] Warum gilt Großbritannien als Geburtsstätte des modernen Fußballs? [$1863 wurde in London der erste Fußballverband der Welt gegründet und es wurden die ersten Spielregeln festgelegt/ erarbeitet.] === [%5] Welche Fakten werden zur deutschen Fußballgeschichte genannt? [$1890 wurde der Deutsche Fußballbund gegründet. Der erste deutsche Fußballmeister war der VfB Leipzig. 1905 trat der Deutsche Fußballbund der FIFA bei. An der ersten Weltmeisterschaft in Uruguay konnten die Deutschen aus Kostengründen nicht teilnehmen.] === [&article: **Fußball – eine Erfindung der Neuzeit?** Fußball gehört zu den populärsten Sportarten der Welt. Besonders in Europa und Südamerika ist Fußball die Nummer eins auf der Beliebtheitsskala, aber auch in Afrika und Asien hat die Begeisterung für den Fußball in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Die Geschichte des Fußballs beginnt/begann vor Tausenden von Jahren. Wissenschaftler datieren erste Formen des Fußballs auf das 3. Jahrhundert vor Christus. In China spielte man ein Ballspiel, bei dem eine mit Federn gefüllte Lederkugel mit dem Fuß in ein etwa 40 Zentimeter großes Netz befördert werden musste. 200 vor Christus bis etwa 600 nach Christus erreichte das Fußballspiel in China seinen Höhepunkt. Es wurde ein beliebter Unterhaltungssport und hatte zahlreiche Zuschauer. Im 8. Jahrhundert tauchte unter dem Namen „Kemari“ ein ähnliches Spiel mit dem Fuß in Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit geschickten Fußstößen so lange wie möglich in der Luft zu halten. Bei den Griechen und Römern (800 v. Chr. bis 600 n. Chr.) wurde das Fußballspiel, wie auch schon in China, zur militärischen Körperertüchtigung eingesetzt. Der griechische Philosoph Platon sprach damals von der „Sphairomachia“, der sogenannten „Ballschlacht“, was auf eine recht raue Spielweise schließen lässt, ähnlich dem heutigen „American Football“. Auch auf dem amerikanischen Kontinent gab es bei den Mayas und Azteken zahlreiche fußballähnliche Ballspiele. Im Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels. Unter dem Namen „giuoco del calcio“ konnte es die Massen begeistern. In Florenz wurden auf dem Kirchplatz Fußballspiele ausgetragen, bei denen zwei Zelte als Tore dienten. Jede Mannschaft bestand aus 27 Spielern. Es gab auch einen Torwart und einen Schiedsrichter. Heute gilt die britische Insel als die Geburtsstätte des modernen Fußballs. Mitte des 19. Jahrhunderts trennten sich die Ballspiele „Rugby“ und „Fußball“ voneinander. 1863 wurde in London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische „Football Association“ (FA). Während der ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. Witzigerweise mussten die Spieler damals Mützen tragen und Hosen, die über die Knie reichten. In den nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. In der Saison 1871/72 wurde dann zum ersten Mal der „Englische Pokal“, der FA Cup, ausgespielt. Das erste Finale gewann der Wanderers FC mit 1 : 0 gegen die Royal Engineers. Nach der Gründung des ersten Fußballverbands in England zog der Fußball bald auch nach Schottland, Irland und Wales. Auf dem europäischen Festland waren die Niederlande und Dänemark die ersten Länder, die 1889 nationale Verbände gründeten. Deutschland folgte 1890. Im Endspiel der ersten offiziellen deutschen Fußballmeisterschaft gewann der VfB Leipzig. 1905 trat der Deutsche Fußballbund dem Fußball-Weltverband FIFA bei. Die erste Weltmeisterschaft wurde 1930 in Uruguay ausgespielt. Nur 13 Nationen meldeten sich für dieses Turnier. Die Deutschen nahmen aus Kostengründen nicht an dieser Weltmeisterschaft teil.] [.cloze] [%A28b – Textarbeit] [!Ergänzen Sie in dem folgenden Text die lokalen und temporalen Präpositionen und die Artikel, wenn nötig.] Die Geschichte des Fußballs begann [_vor] Tausenden von Jahren [_in] China. 200 vor Christus [_bis] etwa 600 [_nach] Christus erreichte das Fußballspiel dort seinen Höhepunkt. [_Im] 8. Jahrhundert tauchte unter dem Namen „Kemari“ ein ähnliches Spiel [_in] Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit Fußstößen so lange wie möglich [_in der] Luft zu halten. [_Im] Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels, dort wurden zum Beispiel [_in] Florenz Fußballspiele [_auf dem] Kirchplatz ausgetragen. [_-] 1863 wurde [_in] London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische „Football Association“ (FA). [_Während der][_In den][_Auf den] ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. [_In den] nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. [_Nach][_Nach der] Gründung des ersten Fußballverbands [_in] England zog der Fußball [_um die] ganze Welt. [.match-solution-grouped] [%A28c – Textarbeit] [!Ordnen Sie passende Verben zu.] === Regeln == erarbeiten[@example] -- festlegen -- verfeinern === einen Verband == gründen === einem Verband == beitreten === eine Meisterschaft == gewinnen === die Massen == begeistern === einen Höhepunkt == erreichen === Mützen und Hosen == tragen === zu den populärsten Sportarten == gehören -- werden === [.essay:bitmark++&image] [%A29] [!Recherchieren Sie im Internet und berichten Sie über die Fußballgeschichte Ihres Heimatlandes. Wenn Sie selbst gar kein Interesse an Fußball haben, können Sie auch über die Geschichte einer anderen Sportart berichten.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fussball.png] |remark:Fußball • Zu den populären/unpopulären Sportarten gehörten/gehören ... • Auf der Beliebtheitsskala oben/unten standen/stehen ... • Die Begeisterung hat zugenommen/abgenommen. • Die Sportart entstand ... • Ziel des Spiels war/ist ... • Das Spiel wurde immer beliebter/geriet wieder in Vergessenheit. • Erste Regeln wurden ... festgelegt. • Erste Wettkämpfe/Die erste Weltmeisterschaft fanden/fand ... statt. • Daran nahmen ... teil. • Es gab (Spieler/einen Torwart/einen Schiedsrichter ...). • Die Mannschaft bestand aus ... Spielern. • ... wurde der erste Verein/Verband gegründet. • Das erste Spiel gewann/verlor die Mannschaft aus ... [.chapter] [##Teil B] [.article:bitmark--] Die Texte und Aufgaben in diesem __fakultativen Teil B__ stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.chapter] [###Besondere Tätigkeiten und Hobbys] [@leave.subject:Besondere Tätigkeiten und Hobbys] [@leave.context:personal] [.assignment:bitmark--] [%B1] [!Lesen Sie den Text.] **Dritte Stunde Bienenkunde** __Schüler schlüpfen unter die Imkerhaube oder entschlüsseln Geheimschriften, sie satteln Dressurpferde oder springen aufs Wakeboard. Das klingt nach Hobbys, es sind aber keine: Es handelt sich hier um Wahlfächer an deutschen Schulen.__ 1. An der hessischen Gesamtschule Niederwalgern schnallen sich Schüler ein Wakeboard unter die Füße und stürzen sich in den See. Im Sommer wird im Wahlfach Wasserski das Klassenzimmer gegen den See getauscht. Hier gleiten die Schüler mit 30 Stundenkilometern übers Wasser, wenn sie es schaffen, sich an dem Seil, das über dem Wasser kreist, aufrecht zu halten. „Dazu braucht es schon ein bisschen Kraft“, meint Schulleiter Horst Tritschler. Deshalb gibt es eine kurze Teststrecke, auf der Anfänger den schwierigen Start und das Balancieren üben können. Erfahrene Schüler steigern das Tempo, fahren Slalom und springen über Rampen. 2. Wenn am Adolf-Weber-Gymnasium in München das Wahlfach Bienenkunde auf dem Stundenplan steht, streifen sich zehn Schüler Imkerblusen und Hauben über und gehen in den Schulgarten. Dort leben zwölf Bienenvölker mit jeweils einigen tausend Bienen. Zu den Aufgaben der Kursteilnehmer gehört es, die Tiere zu pflegen, die ==Schleuderreife==(@note:Schleuderreife = Stadium, in dem Honig zentrifugiert wird) des Honigs festzustellen und den Honig schließlich auf dem Schulbasar zu verkaufen. „Unsere Bienen sind friedfertig“, erklärt der Biologielehrer. Nur sehr selten wird ein Schüler gestochen, eigentlich nur dann, wenn sich zufällig eine der Bienen in einen Blusenärmel verirrt. 3. Am Gymnasium Gröbenzell geht es weniger gefährlich zu. Skytala-==Verschlüsselung==(@note:Verschlüsselung = eine Nachricht durch Codes ersetzen==, Vigenère- oder Caesar-Chiffre sind Thema des Wahlkurses Kryptologie. Im vergangenen Schuljahr saßen ausschließlich Jungs in den Reihen. 15 Schüler aus der siebten Klasse übten sich darin, Informationen vor Dritten zu verbergen, geheime Nachrichten zu versenden und den Code verschlüsselter Nachrichten zu knacken. Einige haben eine eigene Geheimschrift entwickelt, um die persönliche Datensicherheit, z. B. in E-Mails, zu gewährleisten. 4. An der Gesamtschule im brandenburgischen Neustadt/Dosse sind Pferde immer präsent. Drei Schulstunden in der Woche dürfen die Teilnehmer des Wahlfaches Reitsport auf dem Pferderücken verbringen. Mit den Schulpferden des nahe gelegenen ==Landesgestüts==(@note:Gestüt = Betrieb, in dem Pferde gezüchtet werden== üben sie Dressurreiten und Springen. Einmal in der Woche gibt es Theorieunterricht. Der Unterricht wird benotet. Auch Manuel Baierl aus der 9. Klasse hat das Wahlpflichtfach belegt und liebt besonders das Springreiten. „Wir haben hier viele sehr gute Pferde, die meisten davon Brandenburger. Mit denen macht das Reiten wirklich Spaß. Und auch beruflich kann einem das Fach nutzen.“ Denn wer das Fach bis zum Abitur belegt, kann die Schule mit Trainerschein verlassen. __Es ist durchaus möglich, dass eines dieser Hobby-Wahlfächer in Zukunft als Abiturfach anerkannt wird. Am Gymnasium in Laucha in Sachsen-Anhalt legen die Schüler ihre mündliche Abiturprüfung bereits im Fach Weinbau ab.__ [@reference: Dritte Stunde Bienenkunde. SPIEGEL ONLINE, 11.4.2007 (Anja Burkel) In: https://www.spiegel.de/schulspiegel/] [.match:bitmark++&article:bitmark++] [%B2a – Textarbeit] [!Tragen Sie die wichtigsten Informationen aus dem Text in Stichpunkten in die Übersichten.] === **1. Schule:** == hessische Gesamtschule[@example] === Ort: == Niederwalgern[@example] === Wahlfach: == Wasserski[@example] === Zubehör: == Wakeboard[@example] === Tätigkeiten: == übers Wasser gleiten, balancieren, Slalom fahren, über Rampen springen[@example] === Meinungen und Zitate von Lehrern/Schülern: == „Man braucht ein bisschen Kraft, um sich aufrecht zu halten.”[@example] === **2. Schule:** == Adolf-Weber-Gymnasium === Ort: == München === Wahlfach: == Bienenkunde === Zubehör: == Imkerblusen, Hauben === Tätigkeiten: == Tiere pflegen, Reife des Honigs feststellen, Honig verkaufen === Meinungen und Zitate von Lehrern/Schülern: == „Unsere Bienen sind friedfertig.“ === **3. Schule:** == Gymnasium === Ort: == Gröbenzell === Wahlfach: == Kryptologie === Tätigkeiten: == Informationen vor Dritten verbergen, geheime Nachrichten versenden, den Code verschlüsselter Nachrichten knacken === **4. Schule:** == Gesamtschule === Ort: == Neustadt/Dosse === Wahlfach: == Reitsport === Zubehör: == Schulpferde === Tätigkeiten: == Dressurreiten, Springen, Theorieunterricht === Meinungen und Zitate von Lehrern/Schülern: == „gute Pferde, mit denen das Reiten Spaß macht“ === [&article: **Dritte Stunde Bienenkunde** __Schüler schlüpfen unter die Imkerhaube oder entschlüsseln Geheimschriften, sie satteln Dressurpferde oder springen aufs Wakeboard. Das klingt nach Hobbys, es sind aber keine: Es handelt sich hier um Wahlfächer an deutschen Schulen.__ 1. An der hessischen Gesamtschule Niederwalgern schnallen sich Schüler ein Wakeboard unter die Füße und stürzen sich in den See. Im Sommer wird im Wahlfach Wasserski das Klassenzimmer gegen den See getauscht. Hier gleiten die Schüler mit 30 Stundenkilometern übers Wasser, wenn sie es schaffen, sich an dem Seil, das über dem Wasser kreist, aufrecht zu halten. „Dazu braucht es schon ein bisschen Kraft“, meint Schulleiter Horst Tritschler. Deshalb gibt es eine kurze Teststrecke, auf der Anfänger den schwierigen Start und das Balancieren üben können. Erfahrene Schüler steigern das Tempo, fahren Slalom und springen über Rampen. 2. Wenn am Adolf-Weber-Gymnasium in München das Wahlfach Bienenkunde auf dem Stundenplan steht, streifen sich zehn Schüler Imkerblusen und Hauben über und gehen in den Schulgarten. Dort leben zwölf Bienenvölker mit jeweils einigen tausend Bienen. Zu den Aufgaben der Kursteilnehmer gehört es, die Tiere zu pflegen, die ==Schleuderreife==(@note:Schleuderreife = Stadium, in dem Honig zentrifugiert wird) des Honigs festzustellen und den Honig schließlich auf dem Schulbasar zu verkaufen. „Unsere Bienen sind friedfertig“, erklärt der Biologielehrer. Nur sehr selten wird ein Schüler gestochen, eigentlich nur dann, wenn sich zufällig eine der Bienen in einen Blusenärmel verirrt. 3. Am Gymnasium Gröbenzell geht es weniger gefährlich zu. ==Skytala-Verschlüsselung==(@note:Verschlüsselung = eine Nachricht durch Codes ersetzen==, Vigenère- oder Caesar-Chiffre sind Thema des Wahlkurses Kryptologie. Im vergangenen Schuljahr saßen ausschließlich Jungs in den Reihen. 15 Schüler aus der siebten Klasse übten sich darin, Informationen vor Dritten zu verbergen, geheime Nachrichten zu versenden und den Code verschlüsselter Nachrichten zu knacken. Einige haben eine eigene Geheimschrift entwickelt, um die persönliche Datensicherheit, z. B. in E-Mails, zu gewährleisten. 4. An der Gesamtschule im brandenburgischen Neustadt/Dosse sind Pferde immer präsent. Drei Schulstunden in der Woche dürfen die Teilnehmer des Wahlfaches Reitsport auf dem Pferderücken verbringen. Mit den Schulpferden des nahe gelegenen ==Landesgestüts==(@note:Gestüt = Betrieb, in dem Pferde gezüchtet werden) üben sie Dressurreiten und Springen. Einmal in der Woche gibt es Theorieunterricht. Der Unterricht wird benotet. Auch Manuel Baierl aus der 9. Klasse hat das Wahlpflichtfach belegt und liebt besonders das Springreiten. „Wir haben hier viele sehr gute Pferde, die meisten davon Brandenburger. Mit denen macht das Reiten wirklich Spaß. Und auch beruflich kann einem das Fach nutzen.“ Denn wer das Fach bis zum Abitur belegt, kann die Schule mit Trainerschein verlassen. __Es ist durchaus möglich, dass eines dieser Hobby-Wahlfächer in Zukunft als Abiturfach anerkannt wird. Am Gymnasium in Laucha in Sachsen-Anhalt legen die Schüler ihre mündliche Abiturprüfung bereits im Fach Weinbau ab.__] [@reference: Dritte Stunde Bienenkunde. SPIEGEL ONLINE, 11.4.2007 (Anja Burkel) In: https://www.spiegel.de/schulspiegel/] [.cloze-instruction-grouped] [%B2b] [!Textarbeit Ergänzen Sie die Verben.] 1. Wenn du eine Fremdsprache richtig beherrschen willst, solltest du viel [_üben][!üben]. 2. Sie ist recht sicher auf dem Wakeboard und darf deshalb das Tempo [_steigern][!steigern]. 3. [_Entschlüsselt][!entschlüsseln] ihr im Wahlfach Kryptologie auch Geheimsprache? 4. Ehe er ins tiefe Wasser [_springen][!springen] darf, muss er erst einmal schwimmen lernen. 5. Hast du etwa vor, mir etwas zu [_verbergen][!verbergen]? 6. Ihr [_taucht][!tauchen] aber tief! Habt ihr das in einer Tauchschule gelernt? 7. Im Urlaub [_verirre][!sich verirren] ich mich regelmäßig bei langen Waldwanderungen. 8. Creme dich bitte gut ein, sonst [_stechen][!stechen] dich die Mücken! 9. [_Versenden][!versenden] Sie heute noch die Unterlagen für die Freizeitbroschüre? 10. Du hast es gut, du hast Ferien und ich muss arbeiten. Ich würde gern mit dir [_tauschen][!tauschen]! 11. Ich bewundere die Eiskunstläufer, wie federleicht sie übers Eis [_gleiten][!gleiten]! 12. Karoline [_reitet][!reiten] schon seit zehn Jahren und hat jetzt ein eigenes Pferd. [.cloze-and-multiple-choice-text] [%B2c] [!Textarbeit Bilden Sie Komposita und bestimmen Sie dann den Artikel.] [_das] Wahl[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][+fach][-zimmer] [_das] Klassen[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][+zimmer] [_das] Bienen[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][+volk][-fach][-zimmer] [_der] Schul[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][+leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Körper[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][+spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_der] Stunden[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][+plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Geheim[-reiter][-prüfung][+schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Wasser[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][+oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Abitur[-reiter][+prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_der] Dressur[+reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Kurs[-reiter][-prüfung][-schrift][+teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [.match-solution-grouped] [%B2d1] [!Textarbeit Suchen Sie die Satzteile, die zusammengehören.] === Als im vergangenen Jahr der Kurs Kryptologie stattfand, == nahmen daran ausschließlich Jungen teil. === Wenn die Schüler am Münchner Gymnasium Bienenkunde haben, == streifen sie sich die Imkeranzüge und Hauben über. === Eine Schülergruppe versucht, den Code einer verschlüsselten Nachricht zu knacken, == während eine andere geheime Nachrichten versendet. === Solange seine Kraft reicht, == schwebt er über dem Wasser. === Nachdem sie auf der Teststrecke trainiert hatte, == konnte sie ihr Tempo steigern und Slalom fahren. === Der junge Imker wurde von einer Biene gestochen, == als er sich dem Bienenstock näherte. === Er ist viel ausgeglichener, == seit er Extremsport treibt. === Ehe er die Geheimschrift vollständig entschlüsseln kann, == wird noch viel Zeit vergehen. === Der Sportler trainiert so lange, == bis er die geforderte Norm erreicht. === [.mark] [%B2d2 – Textarbeit] [!Markieren Sie die temporalen und konditionalen Konjunktionen.] Als im vergangenen Jahr der Kurs Kryptologie stattfand,nahmen daran ausschließlich Jungen teil. Wenn die Schüler am Münchner Gymnasium Bienenkunde haben, streifen sie sich die Imkeranzüge und Hauben über. Eine Schülergruppe versucht, den Code einer verschlüsselten Nachricht zu knacken, während eine andere geheime Nachrichten versendet. Solange seine Kraft reicht, schwebt er über dem Wasser. Nachdem sie auf der Teststrecke trainiert hatte, konnte sie ihr Tempo steigern und Slalom fahren. Der junge Imker wurde von einer Biene gestochen, als er sich dem Bienenstock näherte. Er ist viel ausgeglichener, seit er Extremsport treibt. Ehe er die Geheimschrift vollständig entschlüsseln kann, wird noch viel Zeit vergehen. Der Sportler trainiert so lange, bis er die geforderte Norm erreicht. ||TODO: Lösungen ergänzen|| [.correction:bitmark--] [%B3] [!Extremsport Ein ausländischer Freund, der in Berlin studiert, bittet Sie darum, einen Brief über den Trendsport __Wakeboarden__ zu korrigieren, da Sie besser Deutsch können.] [-Berlin, 4. März ... Liebe Ralf, gestern ich habe Deinen interessanten und ausführlichen Brief erhalten. Ich danke Dich sehr dafür. Du hast mich in Deinem Brief gefragt, ob ich auch ein besondere Hobby habe. Ja, ich beschäftige mich mit Wakeboarden. Seit zwei Jahren habe ich mit diesem Sport, der Snowboarden, Wellenreiten und Surfen zugleich ist, angefangen. Ist es eigentlich Wasserskifahren mit einem Board/Brett. Ich trainiere zweimal in die Woche an einem See mit einer Liftanlage. In Deutschland gibt es inzwischen 55 Liftanlagen und mehr wie 200 000 aktive Wakeboarder. Wakeboarden jeder sehr schnell lernen kann, man muss allerdings ein gutes Gleichgewichtsgefühl haben. In Unterschied zum klassischen Wasserski geht man beim Wakeboarden in der Lüfte. Man vollführt Sprünge, Saltos, Flips und Rotationen. Mich macht dieser kreative und anspruchsvolle Sport viel Spaß. Vielleicht Du solltest es auch einmal versuchen. In den meisten Wasserskischulen werden Kurse für Anfänger angeboten, man kann aber auch in einem Wakeboardamp teilnehmen. Wen Du noch Fragen hast, werde ich Dir diese gern beantworten. Viele Grüße Marcel] [+Berlin, 4. März ... Lieber Ralf, gestern habe ich Deinen interessanten und ausführlichen Brief erhalten. Ich danke Dir sehr dafür. Du hast mich in Deinem Brief gefragt, ob ich auch ein besonderes Hobby habe. Ja, ich beschäftige mich mit Wakeboarden. Vor zwei Jahren habe ich mit diesem Sport, der Snowboarden, Wellenreiten und Surfen zugleich ist, angefangen. Es ist eigentlich Wasserskifahren mit einem Board/Brett. Ich trainiere zweimal in der Woche an einem See mit einer Liftanlage. In Deutschland gibt es inzwischen 55 Liftanlagen und mehr als 200 000 aktive Wakeboarder. Wakeboarden kann jeder sehr schnell lernen, man muss allerdings ein gutes Gleichgewichtsgefühl haben. Im Unterschied zum klassischen Wasserski geht man beim Wakeboarden in die Lüfte. Man vollführt Sprünge, Saltos, Flips und Rotationen. Mir macht dieser kreative und anspruchsvolle Sport viel Spaß. Vi