[.book] [@authors.name:Anne Buschas] [@authors.name:Susanne Raven] [@authors.name:Szilvia Szita] [#Erkundungen B2] [##Deutsch als Fremdsprache] [@subject: Integriertes Kurs- und Arbeitsbuch] [@leave.levelCEFR:B2] [@publications:3., veränderte Auflage] [@publisher.name:SCHUBERT-Verlag, Leipzig] [@ISBN:978-3-941323-43-8] [.article] Zeichnungen: Jean-Marc Deltorn Die Hörtexte wurden gesprochen von: Burkhard Behnke, Claudia Gräf, Susanne Prager, Axel Thielmann © SCHUBERT-Verlag, Leipzig https://www.schubert-verlag.de 3., veränderte Auflage 2019 Alle Rechte vorbehalten ISBN:978-3-941323-43-8 ||Added: https://www.schubert-verlag.de|| ||Excluded: Bitte beachten Sie unser Internet-Angebot mit zusätzlichen Aufgaben und Übungen zum Lehrwerk unter: www.aufgaben.schubert-verlag.de|| ||Excluded: Das vorliegende Lehrbuch beinhaltet einen herausnehmbaren Lösungsschlüssel sowie eine CD zur Hörverstehensschulung. Die Hörmaterialien sind außerdem auf der Website des Verlags unter https://www.schubert-verlag.de/erkundungen_b2_audio3a.php und in unserer Audio-App verfügbar.|| ||Excluded: Layout und Satz: Diana Liebers|| ||Excluded: Printed in Germany|| [.toc] [.summary] [.chapter] [@progress:false] [#Kursübersicht] [.article:bitmark++] **Kapitel 1 Personen und Lebensläufe** __Sprachliche Handlungen__ Sich und andere vorstellen - Über Schulzeit und Ausbildung berichten - Das deutsche Schulsystem und das Schulsystem des Heimatlandes beschreiben - Eine Diskussion zum __Thema__ Lernen führen - Einen Leserbrief an eine Zeitschrift verfassen - Einen persönlichen Brief schreiben - Einen tabellarischen Lebenslauf schreiben - Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Lebensläufen in Deutschland und dem Heimatland erläutern - Eine Infografik zum Thema __Hochzeit__ beschreiben und über Hochzeitstraditionen im Heimatland mündlich und schriftlich berichten - Themenbezogene Lese - und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Angaben zur Person - Schulzeit und Schulsystem - Ausbildung - Lebenslauf - Partnersuche, Hochzeit und Singlehaushalte __Grammatik__ Modalverben - Vergangenheitsformen der regelmäßigen und unregelmäßigen Verben - Deklination der Adjektive __Fakultativ (Teil B)__ Besondere Menschen **Kapitel 2 Daheim und unterwegs** __Sprachliche Handlungen__ Informationen über die eigene Wohnsituation erfragen und geben - Über die allgemeinen Wohnbedingungen im Heimatland sprechen - Die Traumwohnung beschreiben - Wohnungsanzeigen in einem Internetportal lesen und darauf reagieren - Grafiken zum Thema __Städte__ und __Reisen__ beschreiben - Eine Städtetour planen - Städte beurteilen - Ratschläge zum Thema __Reisen__ geben - Ein Reiseziel präsentieren - Über Probleme beim Reisen berichten - Eine Beschwerdemail lesen und verfassen - Sich mündlich über etwas beschweren - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Wohnen - Städte - Reisetrends und Reiseziele - Beschwerde __Grammatik__ Lokalangaben: Lokale Präpositionen, Relativsätze mit __wo, woher/wohin__ - Passiv - Deklination der Adjektive (Wiederholung) __Fakultativ (Teil B)__ Eine kleine Hotelgeschichte - Besondere Hotels **Kapitel 3 Zwischen den Kulturen** __Sprachliche Handlungen__ Über Bewohner des Heimatlandes berichten - Verschiedene Nationalitäten benennen - Eine Diskussion über das Thema __Heimat__ führen - Über Leben und Arbeiten im Ausland sprechen - Gründe und Folgen benennen - Über interkulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Geschäftsleben und im Alltag diskutieren - Einen Smalltalk führen - Einen persönlichen Brief schreiben - Eine Mindmap erstellen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Länder und Nationalitäten - Auswandern - Interkulturelle Unterschiede - Smalltalk __Grammatik__ __n-__Deklination - Kausal- und Konsekutivangaben - Verben mit präpositionalem Kasus __Fakultativ (Teil B)__ Kennen Sie die Sorben? **Kapitel 4 Arbeit und Studium** __Sprachliche Handlungen__ Über Arbeitszeit und Tätigkeiten reden - Sich zum Thema __Stressfaktoren__ äußern und eine Reaktion auf einen Artikel verfassen - Über Anrede- und Grußformeln in geschäftlichen E-Mails diskutieren - E-Mails schreiben - Sich zum Thema __Besprechungen__ äußern - Eine Tagesordnung für eine Besprechung präsentieren - Einen Leserbrief an eine Zeitschrift verfassen - Telefonisch Termine vereinbaren und Informationen erfragen und geben - Informationen weiterleiten - Über Universitäten und Studienmöglichkeiten des Heimatlandes berichten - Eine Grafik zu beliebten Studienfächern beschreiben - Angebote von Universitäten miteinander vergleichen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Arbeitszeit und Stressfaktoren - Anrede- und Grußformen für E-Mails - Besprechungen und Tagesordnung - Telefonieren und Termine - Studium und Universität __Grammatik__ Konjunktiv II: Höflichkeit und Irrealität - Rektion der Verben - Die Wortstellung im Satz __Fakultativ (Teil B)__ Geschäftskorrespondenz **Kapitel 5 Zeit und Tätigkeit** __Sprachliche Handlungen__ Über Tätigkeiten und Zeiteinteilung reden - Den Tagesablauf beschreiben - Über Freizeit- beschäftigungen und Lesegewohnheiten sprechen - Forschungsergebnisse wiedergeben - Einen Forumsbeitrag schreiben - Eine Buchauswahl treffen und begründen - Über das Lesen bzw. bestimmte Bücher diskutieren - Einen Vortrag zum Thema __Lesen__ halten - Ein Gespräch über Sport und Sportvereine führen - Einen Artikel über die Geschichte des Fußballs vervollständigen - Die Geschichte des Fußballs im Heimatland oder einer anderen Sportart vorstellen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Tätigkeiten und Tagesablauf - Freizeitbeschäftigungen - Lesen und Bücher - Fußball und andere Sportarten __Grammatik__ Temporalangaben: Temporale Präpositionen, Temporalsätze, temporale Adjektive - Konditionalangaben - Umformung von Präpositionalgruppen in Nebensätze __Fakultativ (Teil B)__ Besondere Tätigkeiten und Hobbys **Kapitel 6 Spannung und Entspannung** __Sprachliche Handlungen__ Über Vor- und Nachteile verschiedener Nachrichtenquellen sprechen - Über Inhalt und Objektivität von Nachrichten diskutieren - Nachrichten selbst schreiben und vortragen - Meinungen anderer Personen und Gerüchte wiedergeben - Über Krimis im Fernsehen berichten - Einen Text zusammenfassen - Einen Kurzkrimi schreiben - Über das Interesse an Geschichte und Politik berichten - Veränderungen beschreiben - Kurzvorträge zu verschiedenen Themen halten - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Nachrichten und Aktuelles - Kriminalfilme - Politik und Geschichte __Grammatik__ Weitergabe von Informationen: Konjunktiv I und das Modalverb __sollen__ - Nomen-Verb-Verbindungen - Präpositionen __Fakultativ (Teil B)__ Kriminalität im Alltagsleben und in Wirtschaft und Politik **Kapitel 7 Technik und Trends** __Sprachliche Handlungen__ Über Geräte und den Umgang mit Technik sprechen - Grafiken zu den Themen __Technische Geräte__ und __Smartphones__ beschreiben - Geräte und andere Produkte beschreiben und präsentieren - Über Produkte mit eingebauten Fehlern sprechen - Sich über wichtige Dinge beim Produktkauf austauschen - Über Gefahren im Netz und Sicherheitsmaßnahmen berichten und diskutieren - Einen Kurzbericht für eine Zeitung nach Vorgaben schreiben - Die Art und Weise von Vorgängen beschreiben - Einen Forumsbeitrag verfassen - Über Lerntechniken berichten und Tipps zum Lernen geben - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Geräte - Produkte und Eigenschaften - Umgang mit Technik - Computer und Computerfrust - Trends __Grammatik__ Passiv und Passiversatzformen - Komparation der Adjektive - Partizipien als Adjektive - Modalangaben __Fakultativ (Teil B)__ Erfindungen und Erfinder **Kapitel 8 Gesundheit und Umwelt** __Sprachliche Handlungen__ Einen Vortrag zum Thema __Gesundes Leben__ strukturieren und halten - Empfehlungen zur Gesundheit geben - Gegensätze benennen - Über Krankheiten und Hausmittel sprechen - Über die ärztliche Versorgung berichten - Pro-und-Kontra-Diskussionen über die Themen __Gesunde Ernährung__ und __Tempolimit__ führen - Zukünftiges ausdrücken - Grafiken zu den Themen __Gesundheitswesen__ und __Umwelt__ beschreiben - Über Umweltbelastungen im täglichen Leben reden - Über eine Fotoauswahl diskutieren - Vorschläge zur Verbesserung der Umweltsituation unterbreiten - Einen Leserbrief an eine Onlineredaktion zum Thema __Tempolimit__ verfassen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Gesundheit und Krankheit - Ärztliche Versorgung - Essen und Nahrungsmittel - Umweltbelastungen für den Menschen - Tempolimit __Grammatik__ Konzessivangaben - Erweiterte Partizipien - __werden__ in Zukunfts-, Absichts- und Vermutungsbedeutung __Fakultativ (Teil B)__ Gesunder Mittagsschlaf - Schlafstörungen - Träume [.chapter] [@progress:false] [#Kapitelweise Kursübersicht] ||Added: "Kapitelweise"|| [.article:bitmark--] **Kapitel 1 Personen und Lebensläufe** __Sprachliche Handlungen__ Sich und andere vorstellen - Über Schulzeit und Ausbildung berichten - Das deutsche Schulsystem und das Schulsystem des Heimatlandes beschreiben - Eine Diskussion zum Thema __Lernen__ führen - Einen Leserbrief an eine Zeitschrift verfassen - Einen persönlichen Brief schreiben - Einen tabellarischen Lebenslauf schreiben - Unterschiede und Gemeinsamkeiten zwischen Lebensläufen in Deutschland und dem Heimatland erläutern - Eine Infografik zum Thema __Hochzeit__ beschreiben und über Hochzeitstraditionen im Heimatland mündlich und schriftlich berichten - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Angaben zur Person - Schulzeit und Schulsystem - Ausbildung - Lebenslauf - Partnersuche, Hochzeit und Singlehaushalte __Grammatik__ Modalverben - Vergangenheitsformen der regelmäßigen und unregelmäßigen Verben - Deklination der Adjektive __Fakultativ (Teil B)__ Besondere Menschen [.article:bitmark--] **Kapitel 2 Daheim und unterwegs** __Sprachliche Handlungen__ Informationen über die eigene Wohnsituation erfragen und geben - Über die allgemeinen Wohnbedingungen im Heimatland sprechen - Die Traumwohnung beschreiben - Wohnungsanzeigen in einem Internetportal lesen und darauf reagieren - Grafiken zum Thema __Städte__ und __Reisen__ beschreiben - Eine Städtetour planen - Städte beurteilen - Ratschläge zum Thema Reisen geben - Ein Reiseziel präsentieren - Über Probleme beim Reisen berichten - Eine Beschwerdemail lesen und verfassen - Sich mündlich über etwas beschweren - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Wohnen - Städte - Reisetrends und Reiseziele - Beschwerde __Grammatik__ Lokalangaben: Lokale Präpositionen, Relativsätze mit __wo, woher/wohin__ - Passiv - Deklination der Adjektive (Wiederholung) __Fakultativ (Teil B)__ Eine kleine Hotelgeschichte - Besondere Hotels [.article:bitmark--] **Kapitel 3 Zwischen den Kulturen** __Sprachliche Handlungen__ Über Bewohner des Heimatlandes berichten - Verschiedene Nationalitäten benennen - Eine Diskussion über das Thema __Heimat__ führen - Über Leben und Arbeiten im Ausland sprechen - Gründe und Folgen benennen - Über interkulturelle Unterschiede und Gemeinsamkeiten im Geschäftsleben und im Alltag diskutieren - Einen Smalltalk führen - Einen persönlichen Brief schreiben - Eine Mindmap erstellen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Länder und Nationalitäten - Auswandern - Interkulturelle Unterschiede - Smalltalk __Grammatik__ __n__-Deklination - Kausal- und Konsekutivangaben - Verben mit präpositionalem Kasus __Fakultativ (Teil B)__ Kennen Sie die Sorben? [.article:bitmark--] **Kapitel 4 Arbeit und Studium** __Sprachliche Handlungen__ Über Arbeitszeit und Tätigkeiten reden - Sich zum Thema __Stressfaktoren__ äußern und eine Reaktion auf einen Artikel verfassen - Über Anrede- und Grußformeln in geschäftlichen E-Mails diskutieren - E-Mails schreiben - Sich zum Thema __Besprechungen__ äußern - Eine Tagesordnung für eine Besprechung präsentieren - Einen Leserbrief an eine Zeitschrift verfassen - Telefonisch Termine vereinbaren und Informationen erfragen und geben - Informationen weiterleiten - Über Universitäten und Studienmöglichkeiten des Heimatlandes berichten - Eine Grafik zu beliebten Studienfächern beschreiben - Angebote von Universitäten miteinander vergleichen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Arbeitszeit und Stressfaktoren - Anrede- und Grußformen für E-Mails - Besprechungen und Tagesordnung - Telefonieren und Termine - Studium und Universität __Grammatik__ Konjunktiv II: Höflichkeit und Irrealität - Rektion der Verben - Die Wortstellung im Satz __Fakultativ (Teil B)__ Geschäftskorrespondenz [.article:bitmark--] **Kapitel 5 Zeit und Tätigkeit** __Sprachliche Handlungen__ Über Tätigkeiten und Zeiteinteilung reden - Den Tagesablauf beschreiben - Über Freizeit- beschäftigungen und Lesegewohnheiten sprechen - Forschungsergebnisse wiedergeben - Einen Forumsbeitrag schreiben - Eine Buchauswahl treffen und begründen - Über das Lesen bzw. bestimmte Bücher diskutieren - Einen Vortrag zum Thema __Lesen__ halten - Ein Gespräch über Sport und Sportvereine führen - Einen Artikel über die Geschichte des Fußballs vervollständigen - Die Geschichte des Fußballs im Heimatland oder einer anderen Sportart vorstellen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Tätigkeiten und Tagesablauf - Freizeitbeschäftigungen - Lesen und Bücher - Fußball und andere Sportarten __Grammatik__ Temporalangaben: Temporale Präpositionen, Temporalsätze, temporale Adjektive - Konditionalangaben - Umformung von Präpositionalgruppen in Nebensätze __Fakultativ (Teil B)__ Besondere Tätigkeiten und Hobbys [.article:bitmark--] **Kapitel 6 Spannung und Entspannung** __Sprachliche Handlungen__ Über Vor- und Nachteile verschiedener Nachrichtenquellen sprechen - Über Inhalt und Objektivität von Nachrichten diskutieren - Nachrichten selbst schreiben und vortragen - Meinungen anderer Personen und Gerüchte wiedergeben - Über Krimis im Fernsehen berichten - Einen Text zusammenfassen - Einen Kurzkrimi schreiben - Über das Interesse an Geschichte und Politik berichten - Veränderungen beschreiben - Kurzvorträge zu verschiedenen Themen halten - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Nachrichten und Aktuelles - Kriminalfilme - Politik und Geschichte __Grammatik__ Weitergabe von Informationen: Konjunktiv I und das Modalverb __sollen__ - Nomen-Verb-Verbindungen - Präpositionen __Fakultativ (Teil B)__ Kriminalität im Alltagsleben und in Wirtschaft und Politik [.article:bitmark--] **Kapitel 7 Technik und Trends** __Sprachliche Handlungen__ Über Geräte und den Umgang mit Technik sprechen - Grafiken zu den Themen __Technische Geräte__ und __Smartphones__ beschreiben - Geräte und andere Produkte beschreiben und präsentieren - Über Produkte mit eingebauten Fehlern sprechen - 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Zukünftiges ausdrücken - Grafiken zu den Themen __Gesundheitswesen__ und __Umwelt__ beschreiben - Über Umweltbelastungen im täglichen Leben reden - Über eine Fotoauswahl diskutieren - Vorschläge zur Verbesserung der Umweltsituation unterbreiten - Einen Leserbrief an eine Onlineredaktion zum Thema __Tempolimit__ verfassen - Themenbezogene Lese- und Hörtexte verstehen __Wortschatz__ Gesundheit und Krankheit - Ärztliche Versorgung - Essen und Nahrungsmittel - Umweltbelastungen für den Menschen - Tempolimit __Grammatik__ Konzessivangaben - Erweiterte Partizipien - __werden__ in Zukunfts-, Absichts- und Vermutungsbedeutung __Fakultativ (Teil B)__ Gesunder Mittagsschlaf - Schlafstörungen - Träume [.chapter] [#Vorwort] [@progress:false] [.article:bitmark--] **Erkundungen B2** ist ein modernes und kommunikatives Lehrwerk für fortgeschrittene erwachsene Lerner. Es schließt an **Begegnungen B1+** an und liegt in 3., aktualisierter Auflage vor. Das Lehrwerk richtet sich an Lerner, die auf schnelle und effektive Weise Deutsch lernen möchten. **Erkundungen B2** bietet: **◼︎ einen klar strukturierten Aufbau** Die acht Kapitel des Buches sind in jeweils vier Teile gegliedert: __Teil A: Themen und Aufgaben (obligatorischer Teil)__ Dieser Teil umfasst Lese- und Hörtexte, Wortschatztraining, Übungen zur mündlichen und schriftlichen Kommunikation und Grammatikübungen zu einem Thema. Hier werden grundlegende Fertigkeiten einführend behandelt und trainiert. __Teil B: Wissenswertes (fakultativer Teil)__ Im Teil B finden Sie Texte, Grafiken und Übungen, die auf interessante Weise das Thema erweitern und landeskundliche Einblicke vermitteln. Es ist ein Angebot für alle, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. __Teil C: Übersichten und Zusatzübungen zur Grammatik__ Dieser Übungsteil ermöglicht mit systematisierenden Übersichten und zahlreichen Übungen die Vertiefung der Grammatikkenntnisse. __Teil D: Rückblick__ Teil D besteht aus zwei Komponenten: wichtige Redemittel und Selbstevaluation. Er dient zur Festigung des Gelernten und zur Motivation weiterzulernen. **◼︎ ein integriertes Lehr- und Arbeitsbuch** Dadurch sind Vermittlung sowie Training und Übung des sprachlichen Materials eng miteinander verflochten. Das ist unkompliziert, praktisch und ermöglicht effektives Lernen. **◼︎ eine anspruchsvolle Progression** Die Progression ist auf erwachsene Lerner abgestimmt, die zügig erkennbare Lernerfolge erzielen möchten. **◼︎ einen informativen Anhang** Der Anhang enthält eine Redemittelübersicht, einen Übungssatz zur Vorbereitung auf das Goethe-Zertifikat B2, Grammatikübersichten und eine Liste unregelmäßiger Verben. **Erkundungen B2** führt zum Niveau B2 des Europäischen Referenzrahmens für Sprachen und zur Prüfung Goethe-Zertifikat B2. Das Lehrwerk wird durch ein Lehrerhandbuch ergänzt, in dem methodische Hinweise sowie Arbeitsblätter und Abschlusstests zu den einzelnen Kapiteln enthalten sind. Wir wünschen viel Erfolg und Freude bei der Arbeit mit **Erkundungen B2**. Anne Buscha, Susanne Raven und Szilvia Szita || Excluded: Außerdem werden vielfältige Zusatzmaterialien im Internet auf der Seite __www.aufgaben.schubert-verlag.de__ bereitgestellt.|| || Excluded: Zum Lehrwerk gehört ein herausnehmbares Lösungsheft. Hier sind auch die Transkriptionen der Hörtexte abgedruckt. Außerdem liegt dem Lehrwerk eine **Audio-CD** zur Schulung des Hörverstehens bei. Der Inhalt der CD ist auch unter *https://www.schubert-verlag.de/erkundungen_b2_audio3a.php* als kostenloser MP3-Download und in unserer Audio-App verfügbar.|| ||Excluded: Zu **Erkundungen B2** stehen auf unserer Website unter __www.schubert-verlag.de/b2_whiteboard.php__ Zusatzmaterialien für die Arbeit am Whiteboard kostenfrei zur Verfügung.|| [.chapter] [%1] [#Personen und Lebensläufe] [.article&image] Aline und Peter [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030913-2.jpg] [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Sich kennenlernen] [@leave.context:personal] [@leave.subject:Sich kennenlernen] [.interview:bitmark--&image] [%A1 – Partnerarbeit] [! Sich kennenlernen Befragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn zu den folgenden Stichpunkten, machen Sie sich Notizen und stellen Sie dann Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn den anderen Kursteilnehmern vor.] Meine Nachbarin/Mein Nachbar heißt ... Er/Sie wohnt in/kommt aus ... === **Diese Angaben muss man meistens machen:** Name:[@shortAnswer] === Wohnort:[@shortAnswer] === Geburtsort:[@shortAnswer] === Staatsangehörigkeit:[@shortAnswer] === Studium oder Berufsausbildung:[@shortAnswer] === jetzige Tätigkeit:[@shortAnswer] === Arbeitgeber:[@shortAnswer] === Familienstand:[@shortAnswer] === **Das kann man fragen oder sagen (wenn man will):** Kinder:[@shortAnswer] === Hobbys:[@shortAnswer] === **Und das möchte man manchmal wissen:** Lieblingstier:[@shortAnswer] === Lieblingsfarbe:[@shortAnswer] === Lieblingsessen:[@shortAnswer] === Lieblingsbuch oder Lieblingsfilm:[@shortAnswer] === **Und was interessiert Sie noch?** === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030918.png] ||removed bullet|| [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030935.png] [.interview] [%A2] [!Bilden Sie Fragen zu den vorgegebenen Antworten.] === ◇ Ulrike Lipka.[@shortAnswer] [@example:Wie heißen Sie? Wie ist Ihr Name?] === [%1]In Berlin, Ewaldstraße 15. In Hamburg.[@shortAnswer] [$Wo wohnen Sie?] === [%2]In Hamburg.[@shortAnswer] [$Wo sind Sie geboren?] === [%3]Am 23. August 1975.[@shortAnswer] [$Wann Sind Sie geboren?] === [%4]Ja, ich bin Deutsche.[@shortAnswer] [$Sind Sie Deutsche?] === [%5]Ich war auf der Grundschule und dann auf dem Gymnasium. Dort habe ich mein Abitur gemacht.[@shortAnswer] [$Was für eine Schulausbildung haben Sie?] === [%6]Ich habe Journalistik studiert.[@shortAnswer] [$Haben Sie studiert?/Was haben Sie studiert?] === [%7]Ich bin jetzt Nachrichtenredakteurin.[@shortAnswer] [$Als was arbeiten Sie jetzt?/Was für eine Stelle haben Sie?/Was machen Sie jetzt beruflich?] === [%8]Beim Deutschlandradio Kultur.[@shortAnswer] [$Wo arbeiten Sie?] === [%9]Nein, ich bin geschieden.[@shortAnswer] [$Sind Sie verheiratet/ledig?] === [%10]Ja, ich habe eine Tochter.[@shortAnswer] [$Haben Sie Kinder?] === [%11]Ich lese gern Krimis und spiele Tischtennis. Englisch, Russisch und Französisch.[@shortAnswer] [$Was machen Sie in Ihrer Freizeit?/Was sind Ihre Hobbys?] === [.match:bitmark--] [%A3a] [!Fragen Sie. Bilden Sie aus den Wortreihen Fragen im Präsens oder Präteritum.] === ◇ Sie – historische Romane – mögen __(Präsens)__ == Mögen Sie historische Romane?[@example] === ◇ wollen – werden – was – früher – Sie __(Präteritum)__ == Was wollten Sie früher werden?[@example] === [%1] warum – Deutsch lernen – Sie – wollen __(Präsens)__ == Warum wollen Sie Deutsch lernen? === [%2] möchten – wohin – fahren – Sie – im nächsten Urlaub __(Präsens)__ == Wohin möchten Sie im nächsten Urlaub fahren? === [%3] Musik – mögen – welche – Sie __(Präsens)__ == Welche Musik mögen Sie? === [%4] können – welche – sprechen – Sprachen – besonders gut – Sie __(Präsens)__ == Welche Sprachen können Sie besonders gut sprechen? === [%5] als Kind – dürfen – Sie – was – nicht – tun __(Präteritum)__ == Was durften Sie als Kind nicht tun? === [%6] aufstehen – Sie – morgens – müssen – wann __(Präsens)__ == Wann müssen Sie morgens aufstehen? === [%7] wohnen – Sie – wo – möchten – am liebsten __(Präsens)__ == Wo möchten Sie am liebsten wohnen? === [%8] Sie – Ski laufen – als Kind – können __(Präteritum)__ == Konnten Sie als Kind Ski laufen? === [%9] mögen – Sie – früher – Zeichentrickfilme __(Präteritum)__ == Mochten Sie früher Zeichentrickfilme? === [%10] eine Prüfung – wiederholen – schon mal – müssen – Sie __(Präteritum)__ == Mussten Sie schon mal eine Prüfung wiederholen? === [%11] in Ihrer Arbeitszeit – dürfen – Sie – privat im Internet – surfen __(Präsens)__ == Dürfen Sie in Ihrer Arbeitszeit privat im Internet surfen? === [.interview] [%A3b] [!Fragen Sie. Stellen Sie Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn acht Fragen aus der folgenden Auswahl und notieren Sie die Antworten.] === ◇ Mögen Sie historische Romane?[@shortAnswer] [@example:Mein Nachbar mag keine historischen Romane.] === [%1]Was wollten Sie früher werden?[@shortAnswer] === [%2]Warum wollen Sie Deutsch lernen?[@shortAnswer] === [%3]Wohin möchten Sie im nächsten Urlaub fahren?[@shortAnswer] === [%4]Welche Musik mögen Sie?[@shortAnswer] === [%5]Welche Sprachen können Sie besonders gut sprechen?[@shortAnswer] === [%6]Was durften Sie als Kind nicht tun?[@shortAnswer] === [%7]Wann müssen Sie morgens aufstehen?[@shortAnswer] === [%8]Wo möchten Sie am liebsten wohnen?[@shortAnswer] === [%9]Konnten Sie als Kind Ski laufen?[@shortAnswer] === [%9]Mochten Sie früher Zeichentrickfilme?[@shortAnswer] === [%10]Mussten Sie schon mal eine Prüfung wiederholen?[@shortAnswer] === [%11]Dürfen Sie in Ihrer Arbeitszeit privat im Internet surfen?[@shortAnswer] === ||angepasste Instruktion|| [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Modalverben ➔ Teil C][►kapitel1c] [.chapter] [###Schule und Ausbildung] [@leave.context:academic] [@leave.subject:Schule und Ausbildung] [.interview:bitmark--&imageWithAudio] [%A4a] [!Erinnern Sie sich an Ihre Schulzeit? Hören Sie die Berichte und ergänzen Sie die Informationen. Lesen Sie zuerst die Stichworte.] === **Jürgen** Schulweg:[@shortAnswer] [$lang, Busfahrt, 45 Minuten] === Lieblingsfächer:[@shortAnswer] [$naturwissenschaftliche Fächer (Physik, Chemie, Biologie)] === Probleme:[@shortAnswer] [$beim Sprachenlernen] === Berufswunsch:[@shortAnswer] [$Tiefseetaucher] === jetziger Beruf:[@shortAnswer] [$Betriebswirt] === **Martina** Schulweg:[@shortAnswer] [$sehr kurz, Schule war in der Nähe des Hauses] === Lieblingsfächer:[@shortAnswer] [$Deutsch, Englisch, Geschichte] === Probleme:[@shortAnswer] [$in Mathematik] === Berufswunsch:[@shortAnswer] [$Lehrerin] === jetziger Beruf:[@shortAnswer] [$Englischlehrerin] === [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/02_erkundungen_b2_3a.mp3] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/juergen_martina.png] [.cloze-solution-grouped] [%A4b] [!Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] Ich kann mich natürlich sehr gut an meinen Schulweg erinnern, denn meine Schule war in einem anderen [_Stadtteil][%1] und ich musste ziemlich lange mit dem Bus fahren, 45 Minuten. Meistens habe ich während der Busfahrt meine [_Hausaufgaben][%2] gemacht. Meine [_Handschrift][%3] war dann aber nicht die schönste und viele Lehrer konnten meine Hausaufgaben nicht richtig lesen. Ich kann mich auch noch an unseren Physiklehrer erinnern. Das war ein junger Lehrer und wir haben sehr viele interessante [_Experimente][%4] durchgeführt. Meine [_Lieblingsfächer][%5] waren eigentlich alle naturwissenschaftlichen Fächer, also Physik, Chemie und Biologie. Ich wollte früher immer Tiefseetaucher werden und im Ozean nach [_Schätzen][%6] und versunkenen Schiffen suchen. Unsere Englischlehrerin, Mrs. Jones, war sehr attraktiv und ich glaube, die [_Hälfte][%7] der Jungen war in sie verliebt. Ich auch. Leider hatte ich [_Schwierigkeiten][%8] mit Sprachen, weil ich zu faul war, [_Vokabeln][%9] zu lernen. Deshalb konnte mich Mrs. Jones nicht besonders gut leiden. [.interview&image] [%A5] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/532871_original_r_by_kathi_paul_pixelio.de.png] [!Fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin. Berichten Sie dann über die interessantesten Informationen, die Sie erhalten haben.] === [%1] Sind Sie gern/ungern zur Schule gegangen?[@shortAnswer] === [%2] Wie viele Schülerinnen/Schüler waren in Ihrer Klasse?[@shortAnswer] === [%3] Können Sie Ihren Schulweg beschreiben?[@shortAnswer] === [%4] Was waren Ihre Lieblingsfächer?[@shortAnswer] === [%5] Hatten Sie eine Lieblingslehrerin/einen Lieblingslehrer?[@shortAnswer] === [%6] Was wollten Sie damals gerne werden?[@shortAnswer] === [%7] Können Sie sich an etwas besonders Aufregendes/Lustiges aus Ihrer Schulzeit erinnern?[@shortAnswer] === [%8] Haben Sie noch Kontakt zu Schülern oder Lehrern der Grundschule?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark--] [%A6a] [!Der erste Schultag Berichten Sie.] • Erinnern Sie sich an Ihren ersten Schultag? • Hatten Sie auch eine Schultüte? • Gibt es in Ihrem Heimatland einen besonderen Brauch am ersten Schultag? [.assignment:bitmark--&image] [%A6b] [!Der erste Schultag Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/dok_detail_file.png] **Der erste Schultag** Wenn man in Deutschland über den ersten Schultag spricht, muss man auch von der Schultüte reden. Sie ist das deutlichste Kennzeichen der Mädchen und Jungen, die zum allerersten Mal in die Schule gehen. Der Schulanfang ist so alt wie die Schule selbst. Früher erfolgte der Schulanfang im Frühjahr oder Herbst und mit ihm entwickelten sich zahlreiche Bräuche. Die Tradition, den Schulanfang der Kinder mit Gebäck und Früchten zu versüßen, kann man bis in die Antike zurückverfolgen: „Es geben die Lehrer den Knaben süßes Gebäck, damit sie Lust bekommen, die ersten Lektionen zu lernen.“ (Horaz) Im Mittelalter erhielten Kinder zur Einschulung Brezeln, Feigen, Rosinen und Mandeln. Der Brauch, den Schulanfängern Süßigkeiten in einer Schultüte zu überreichen, entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Die „Zuckertüte“, wie sie wegen ihres Inhaltes vor allem in Thüringen und Sachsen heute noch heißt, war bereits im Jahre 1852 Anlass, ein Kinderbuch darüber zu zeichnen und zu schreiben. Der Überlieferung nach wuchsen die Zuckertüten an einem Zuckertütenbaum, der im Schulgebäude stand. Dieser Baum konnte sich auf dem Dachboden oder im Keller der Schule befinden. Heute hängen die Tüten in manchen Orten sogar an richtigen Bäumen. Vor 150 Jahren waren es nur Kinder der gehobenen Schichten, die ein Einschulungsgeschenk bekamen. Die meisten anderen Kinder mussten in der Landwirtschaft helfen oder durch andere Arbeiten zum Familienunterhalt beitragen. Als sich die Schulpflicht immer mehr durchsetzte, wurden die Schultüten häufiger – zunächst in Thüringen und Sachsen. Um 1910 begann Carl August Nestler, Zuckertüten fabrikmäßig herzustellen. Seit dieser Zeit wanderte der Schultütenbrauch auch in das übrige Deutschland. In den kleinen Orten Westdeutschlands kamen die Tüten allerdings erst in den 1950er-Jahren an. Die Form der Tüten hat sich in den letzten hundert Jahren nicht wesentlich geändert. Es überwiegt der runde Spitzkegel. In der ehemaligen DDR hatte sich eine sechseckige Tüte durchgesetzt. Heute klingt das Wort „Zuckertüte“ vor allem für Zahnärzte und gesundheitsbewusste Eltern sehr verdächtig. Die vielen Süßigkeiten in den Tüten müssen oft Zeichenstiften oder Spielzeug weichen. In mancher Schultüte findet sich sogar ein Handy. Hinweise, was alles in die Tüte kommen sollte und was nicht, kann man alle Jahre wieder in den Medien nachlesen. [.true-false&article:bitmark--] [%A6c] [!Der erste Schultag Stehen die hier genannten Aussagen im Text? Kreuzen Sie an.] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === [+1. Früher konnten die Kinder im Herbst oder im Frühjahr mit der Schule beginnen.] === [+2. Schon in der Antike gab es am ersten Schultag etwas Süßes, um die Kinder zum Lernen zu motivieren.] === [-3. Die erste Zuckertüte gab es im Jahr 1852.] === [-4. In den Schulen wuchsen früher sogenannte Zuckertütenbäume.] === [+5. Der Brauch mit der Zuckertüte stammt aus den Bundesländern Sachsen und Thüringen und breitete sich Anfang des 20. Jahrhunderts über ganz Deutschland aus.] === [+6. Heute sind die Zuckertüten nicht mehr ausschließlich mit Süßigkeiten gefüllt.] === [&article: **Der erste Schultag** Wenn man in Deutschland über den ersten Schultag spricht, muss man auch von der Schultüte reden. Sie ist das deutlichste Kennzeichen der Mädchen und Jungen, die zum allerersten Mal in die Schule gehen. Der Schulanfang ist so alt wie die Schule selbst. Früher erfolgte der Schulanfang im Frühjahr oder Herbst und mit ihm entwickelten sich zahlreiche Bräuche. Die Tradition, den Schulanfang der Kinder mit Gebäck und Früchten zu versüßen, kann man bis in die Antike zurückverfolgen: „Es geben die Lehrer den Knaben süßes Gebäck, damit sie Lust bekommen, die ersten Lektionen zu lernen.“ (Horaz) Im Mittelalter erhielten Kinder zur Einschulung Brezeln, Feigen, Rosinen und Mandeln. Der Brauch, den Schulanfängern Süßigkeiten in einer Schultüte zu überreichen, entstand Anfang des 19. Jahrhunderts. Die „Zuckertüte“, wie sie wegen ihres Inhaltes vor allem in Thüringen und Sachsen heute noch heißt, war bereits im Jahre 1852 Anlass, ein Kinderbuch darüber zu zeichnen und zu schreiben. Der Überlieferung nach wuchsen die Zuckertüten an einem Zuckertütenbaum, der im Schulgebäude stand. Dieser Baum konnte sich auf dem Dachboden oder im Keller der Schule befinden. Heute hängen die Tüten in manchen Orten sogar an richtigen Bäumen. Vor 150 Jahren waren es nur Kinder der gehobenen Schichten, die ein Einschulungsgeschenk bekamen. Die meisten anderen Kinder mussten in der Landwirtschaft helfen oder durch andere Arbeiten zum Familienunterhalt beitragen. Als sich die Schulpflicht immer mehr durchsetzte, wurden die Schultüten häufiger – zunächst in Thüringen und Sachsen. Um 1910 begann Carl August Nestler, Zuckertüten fabrikmäßig herzustellen. Seit dieser Zeit wanderte der Schultütenbrauch auch in das übrige Deutschland. In den kleinen Orten Westdeutschlands kamen die Tüten allerdings erst in den 1950er-Jahren an. Die Form der Tüten hat sich in den letzten hundert Jahren nicht wesentlich geändert. Es überwiegt der runde Spitzkegel. In der ehemaligen DDR hatte sich eine sechseckige Tüte durchgesetzt. Heute klingt das Wort „Zuckertüte“ vor allem für Zahnärzte und gesundheitsbewusste Eltern sehr verdächtig. Die vielen Süßigkeiten in den Tüten müssen oft Zeichenstiften oder Spielzeug weichen. In mancher Schultüte findet sich sogar ein Handy. Hinweise, was alles in die Tüte kommen sollte und was nicht, kann man alle Jahre wieder in den Medien nachlesen. ] [.interview] [%A6d] [!Der erste Schultag Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze im Präteritum. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen, den Kasus und die Reihenfolge der Satzglieder.] === ◇ Schulanfang – zahlreiche Bräuche – sich entwickeln [@example:Mit dem Schulanfang entwickelten sich zahlreiche Bräuche.][@shortAnswer] === [%1] die Lehrer – schon – Antike – süßes Gebäck – Schüler – geben[@shortAnswer] [$Die Lehrer gaben den/ihren Schülern schon in der Antike süßes Gebäck. ] === [%2] Anfang, 19. Jahrhundert – Deutschland – der Brauch mit der Zuckertüte – entstehen[@shortAnswer] [$Anfang des 19. Jahrhunderts entstand in Deutschland der Brauch mit der Zuckertüte.] === [%3] viele Süßigkeiten – Zuckertüte – sich befinden[@shortAnswer] [$In der Zuckertüte befanden sich viele Süßigkeiten.] === [%4] man – sagen – dass – Zuckertüten – Zuckertütenbäume – wachsen[@shortAnswer] [$Man sagte, dass die Zuckertüten an Zuckertütenbäumen wuchsen.] === [%5] vor 150 Jahren – nur – Kinder reicher Leute – ein Geschenk – Einschulung – bekommen[@shortAnswer] [$Vor 150 Jahren bekamen nur die Kinder reicher Leute ein Geschenk zur Einschulung.] === [%6] arme Kinder – arbeiten – müssen – um – Geld – verdienen[@shortAnswer] [$Arme Kinder mussten arbeiten, um Geld zu verdienen.] === [%7] 1910 – Carl August Nestler – beginnen – Zuckertüten – Fabrik – herstellen[@shortAnswer] [$1910 begann Carl August Nestler, Zuckertüten in einer Fabrik herzustellen. ] === [%8] der Brauch – ganz Deutschland – danach – sich verbreiten[@shortAnswer] [$Der Brauch verbreitete sich danach in ganz Deutschland.] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zu den Vergangenheitsformen der Verben ➔ Teil C][►kapitel1c] [.essay&image] [%A7a] [!Lernen in Deutschland Beschreiben Sie die folgende Grafik.] ||Die Grafik wurde uns nicht zur Verfügung gestellt|| [.interview&article:bitmark++] [%A7b] [!Lernen in Deutschland Lesen Sie den Text und beantworten Sie dazu die Fragen.] === [%1] Welche staatlichen und privaten Einrichtungen gibt es in Ihrem Heimatland für Kinder bis zum sechsten Lebensjahr?[@shortAnswer] === [%2] Welche Schulabschlüsse gibt es in Ihrem Heimatland und wie lange dauert die allgemeine Schulpflicht?[@shortAnswer] === [%3] Gibt es in Ihrem Heimatland staatliche Schulen und/oder Privatschulen?[@shortAnswer] === [%4] Tragen die Schüler eine Schuluniform?[@shortAnswer] === [&article: **Schulpflicht in Deutschland** Ab drei Jahren haben Kinder das Recht auf einen Kindergartenplatz. Der Kindergarten ist freiwillig. Mit sechs/sieben Jahren gilt die allgemeine Schulpflicht und das Kind besucht die erste Klasse. Die Schulpflicht beträgt im Allgemeinen neun Jahre, in vier Bundesländern zehn Jahre. Ab der fünften Klasse (etwa ab dem zehnten Lebensjahr) besucht das Kind/der Jugendliche eine weiterführende Schule. Das kann zum Beispiel eine Hauptschule (Schulabschluss nach neun Jahren), eine Realschule (Schulabschluss nach zehn Jahren) oder ein Gymnasium (Schulabschluss nach 12 oder 13 Jahren) sein. Eine gymnasiale Ausbildung wird außer am Gymnasium auch an der Gesamtschule angeboten. |remark • Kinder, die __(zwei Jahre)__ alt sind, gehen in __(die Kinderkrippe).__ • Wenn Kinder __(drei Jahre)__ alt sind, besuchen sie __(den Kindergarten).__ • Mit __(sechs/sieben Jahren)__ beginnt die Schulzeit/die Schule. • Ab dem __(zehnten)__ Lebensjahr geht man auf __(das Gymnasium/die Realschule/die Hauptschule).__ • __(Das Gymnasium/Die Realschule/Die Hauptschule)__ schließt man mit ... ab. • Nach __(dem Gymnasium/der Realschule/der Hauptschule)__ kann man __(an einer Universität)__ studieren/einen Beruf erlernen |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/klassenfoto-2-sw.png| ] [.assignment:bitmark++] [%A8a – Wortschatz: Schule und Ausbildung] [! Lesen Sie die folgenden Redemittel zum Thema __Schule und Ausbildung__.] **Schulzeit** • eine Schule besuchen/zur Schule gehen • auf eine Schule gehen/in die Schule gehen • die Schule schwänzen • die Schulausbildung abschließen • Fächer haben/wählen/mögen • ein gutes/mittelmäßiges/schlechtes Zeugnis erhalten/bekommen • für eine Prüfung lernen/büffeln (umg.) • eine Prüfung/das Abitur/die mittlere Reife machen/ablegen/bestehen • durch eine Prüfung fallen/bei einer Prüfung durchfallen • in die nächste Klasse (nicht) versetzt werden/sitzen bleiben **Nach der Schule** • einen Beruf wählen/ergreifen/erlernen • an einer Fachhochschule/Hochschule/Universität studieren • ein Studium beginnen/unterbrechen/weiterführen/abschließen • Vorlesungen und Seminare besuchen • Kurse machen/besuchen/belegen; an einem Kurs teilnehmen [.interview] [%A8b – Wortschatz: Schule und Ausbildung] [! Dialog: Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn. Formulieren Sie Fragen mit den angegebenen Wörtern. Ihre Nachbarin/Ihr Nachbar antwortet Ihnen.] === ◇ Schule[@shortAnswer] [@example:Welche Schule hast du/haben Sie besucht? Auf welche Schule bist du/sind Sie gegangen?] === [%1] Fächer[@shortAnswer] === [%2] schwänzen[@shortAnswer] === [%3] Nachhilfeunterricht[@shortAnswer] === [%4] Zeugnis[@shortAnswer] === [%5] Prüfungen[@shortAnswer] === [%6] Berufswunsch[@shortAnswer] === [.match-solution-grouped&image] [%A8c – Wortschatz: Schule und Ausbildung] [!Ordnen Sie das passende Verb/die passenden Verben zu.] === [%1] auf eine Schule == [%b]gehen[@example] === [%2] an einer Hochschule == [%f]studieren === [%3] einen Beruf == [%g]ergreifen === [%4] einen Kurs == [%a]belegen -- [%e]besuchen === [%5] in der Freizeit Deutsch == [%d]lernen === [%6] eine Prüfung == [%h]ablegen === [%7] an einer Semesterarbeit == [%c]schreiben === [%8] Vorlesungen == [%e]besuchen === ||Bild fehlt|| [.cloze-solution-grouped] [%A9] [!Ergänzen Sie die passenden Nomen.] Andreas war ein [_Musterschüler][@example]. Schon in der Grundschule war er [_Klassenbester][%1] Sein liebstes [_Fach][%2] war von Anfang an Mathematik. Er vergaß nie, seine [_Hausaufgaben][%3] zu machen. Nach der Grundschule ging er auf das[_Gymnasium][%4]. Jedes Jahr brachte er das beste[_Zeugnis][%5] der Klasse mit nach Hause. Er schrieb sehr gute [_Aufsätze][%6] und seine [_Diktate][%7] waren fehlerfrei. Als er älter wurde, gab er schwächeren Schülern [_Nachhilfeunterricht][%8]. Außerhalb der [_Schulzeit][%9] las Andreas viel, um seine [_Allgemeinbildung][%10] zu verbessern. Im [_Unterricht][%11] bereitete er sich auf seine [_Prüfungen][%12] gut vor. Sein [_Abitur][%13] bestand er mit einer sehr guten [_Durchschnittsnote][%14]. [.assignment:bitmark++] [%A10 – Diskussion] [! Lesen Sie die folgenden Aussagen zum Thema Lernen. Wählen Sie dann gemeinsam drei Aussagen, über die Sie in der Gruppe diskutieren wollen. Nutzen Sie bei Ihrer Argumentation auch die angegebenen Redemittel.] 1. Jeder kann alles lernen, wenn er nur will. 2. In der Schule soll in erster Linie Wissen vermittelt werden. 3. Wer in der Schule gute Zensuren hat, wird auch ein guter Arzt/Anwalt. 4. Früher waren die Schüler viel fleißiger. 5. Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr. 6. Nicht für die Schule, für das Leben lernen wir. |remark **zustimmen** • Damit/Mit dieser Aussage bin ich einverstanden. • Das sehe ich auch so. • Das entspricht auch meiner Erfahrung. • Ich kann dem nur zustimmen. **widersprechen** • Ich glaube eher, dass... • Das sehe ich ganz anders. • In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Meinung. • Das kann ich mir nicht vorstellen. [.essay:bitmark++] [%A11a – Schriftlicher Ausdruck] [! Brief an eine Zeitung Schreiben Sie eine Reaktion auf diesen Artikel an die Zeitung (ungefähr 180 Wörter).] Sagen Sie, • warum Sie schreiben • ob Schüler in Ihrem Heimatland eine Schuluniform tragen • welche Vorteile oder Nachteile das Tragen einer Schuluniform Ihrer Meinung nach hat. |remark:Schulkleidung statt Markenwahn Schüler in Uniform? Bayerns Ministerpräsident, die Bundesbildungsministerin und die Bundesjustizministerin sprachen sich für die Schuluniform aus. Die Bildungsministerin sagte gestern dazu, dass das Tragen einer Schuluniform zu begrüßen ist, wenn einheitliche Schulkleidung zur Identifizierung mit der Schule beiträgt und Symbol einer Gemeinschaft aller Schüler ist. „Falls Schulkleidung darüber hinaus dem verbreiteten Markenwahn entgegenwirkt, umso besser.“ ||Instruktion angepasst (Originalwortlaut: "Wählen Sie Thema a) oder b)|| ||Bild ergänzen|| [.essay:bitmark++&image] [%A11b – Schriftlicher Ausdruck] [!Persönlicher Brief Sie haben eine Freundin/einen Freund aus Ihrer Schulzeit lange nicht gesehen. Jetzt möchten Sie mit ihr/ihm wieder Kontakt aufnehmen.] Schreiben Sie einen Brief und berichten Sie, • warum Sie schreiben • was Sie seit Ihrer Schulzeit gemacht haben • über Ihre jetzige Situation und Ihre Pläne für die nächsten Wochen. |remark:Anrede und Gruß in persönlichen Briefen oder E-Mails **Anrede:** Liebe Petra, Lieber Peter Hallo Petra/Peter **Gruß:** Mit herzlichen Grüßen/Herzliche Grüße Mit lieben Grüßen/Liebe Grüße Sei herzlich/lieb gegrüßt von ... Die persönliche Anrede mit __Du/du, Ihr/ihr__ usw. kann groß- oder kleingeschrieben werden. Die gebräuchliche Form ist die Kleinschreibung. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/briefe_schreiben-neu.png] ||tbd: Instruktion angepasst (Originalwortlaut: "Wählen Sie Thema a) oder b)|| [.chapter] [###Lebensläufe] [@leave.context:business] [@leave.subject:Lebensläufe] [.assignment] [%A12] [!Wann war was? Ein Kursteilnehmer schreibt eine Jahreszahl aus seinem Lebenslauf an die Tafel. Die anderen Kursteilnehmer müssen das Ereignis erraten, das hinter der Jahreszahl steckt, indem sie Fragen stellen.] ||add picture:not found in main folder|| [.assignment:bitmark++] [%A13] [!Diskutieren Sie in Kleingruppen und berichten Sie über die interessantesten Diskussionsergebnisse im Plenum.] • In welchen Situationen braucht man einen Lebenslauf? • Wie sieht ein Lebenslauf in Ihrem Heimatland aus? Welche Angaben sind enthalten? Wie lang ist er? Worauf sollte man achten? • Was meinen Sie: Welche Rolle spielt der Lebenslauf im Rahmen einer Stellenbewerbung? [.essay:bitmark++] [%A14] [!Lebenslauf: Alles oder nichts auf knapp zwei Seiten Lesen Sie die folgenden Hinweise zum Verfassen eines Lebenslaufs und markieren Sie die Punkte, die sich von einem Lebenslauf in Ihrem Heimatland unterscheiden. Berichten Sie anschließend darüber.] Die meisten Personalchefs lesen zuerst den Lebenslauf. Er ist die wichtigste Visitenkarte eines Bewerbers. Der Lebenslauf muss auf Anhieb überzeugen, denn viele Personaler in deutschen Unternehmen fällen ihr Urteil in weniger als einer Minute. Erfüllt der Lebenslauf eines Kandidaten die Anforderungen nicht, werden die Bewerbungsunterlagen ohne weitere Beachtung aussortiert. Der Lebenslauf muss demzufolge aussagekräftig und leserfreundlich gestaltet sein. Das Grundprinzip eines erfolgreichen Lebenslaufs ist die Klarheit. Er sollte in übersichtliche Blöcke eingeteilt werden und darf eine Länge von zwei Seiten nicht überschreiten. |remark **1. Persönliche Angaben** • Vor- und Nachname, evtl. Geburtsname • Anschrift mit Telefonnummer und E-Mail-Adresse • Geburtsdatum, Geburtsort • Familienstand • Staatsangehörigkeit |remark **2. Berufserfahrung, bei Einsteigern Praxiserfahrung aus Praktika oder Hochschule** • Arbeitgeber und Ort • Abteilung und Position • Kurzbeschreibung von zwei bis fünf Tätigkeitsbeispielen |remark **3. Schule und Ausbildung/Studium** • Datum des Abschlusszeugnisses, Note • freiwilliges soziales Jahr/freiwilliges ökologisches Jahr/Bundesfreiwilligendienst (BFD) • Ausbildungsbezeichnung, Ausbildungsort, kennengelernte Bereiche, Abschluss • Hochschulstudium (Studiengang, Universität, Abschluss und Abschlussnote, Schwerpunkte und Thema der Abschlussarbeit) |remark **4. Zusatzqualifikationen** • Sprachen (mit Angabe des Sprachniveaus) • PC-Kenntnisse • andere Zusatzqualifikationen |remark **5. Auslandsaufenthalte** • Auslandssemester und Auslandspraktika • Auslandseinsätze im Beruf |remark **6. Fort- und Weiterbildung (nicht für Berufseinsteiger)** • Seminare, die über den Beruf hinausgehen |remark **7. Hobbys** (nur, wenn sie dem Beruf dienlich sind oder eine ehrenamtliche Tätigkeit beinhalten) Am Ende des Lebenslaufs stehen Datum und Unterschrift. In Deutschland wird der Lebenslauf normalerweise mit einem Bewerbungsfoto versehen. Diese Tradition hat sich in den letzten Jahren etwas gelockert. Experten empfehlen aber, auf das Bewerbungsfoto nicht zu verzichten, da es einen ersten persönlichen Eindruck vermittelt. Das Bild sollte nicht älter als ein Jahr sein und von einem Profi im Fotostudio angefertigt werden. Es kommt rechts oben auf den Lebenslauf. [@reference:Lebenslauf: Alles oder nichts auf knapp zwei Seiten. FOCUS online In: https://www.focus.de/finanzen/] [.cloze-solution-grouped:bitmark++&image] [%A15] [!Lesen Sie den Lebenslauf von Eva Schmidt. Ergänzen Sie die fehlenden Nomen. Arbeiten Sie zu zweit oder in Kleingruppen.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/screenshot.png] **Persönliche Angaben** Geburtsdatum: 22. Mai 1986 Staatsangehörigkeit: deutsch [_Familienstand][%1]: ledig **Berufserfahrung** 10/2012 bis heute: **Marketing-Communications-Managerin**, Network-GmbH, Leipzig Eigenständige Entwicklung, Durchführung und Steuerung von Marketing- und PR-Maßnahmen: • [_Optimierung][%2] von Prozessen und Instrumenten der internen und externen Kommunikation sowie deren Umsetzung • [_Erstellung][%3] und Aktualisierung von Verkaufsmaterialien (z. B. Broschüren) • Entwicklung und Monitoring von Direktmarketing-[_Kampagnen][%4] 04/2010 bis 09/2012: **PR-Assistentin**, Paul & Partner, Berlin • Analyse von Online-Marketingmaßnahmen für verschiedene [_Startup-Unternehmen][%5] • Unterstützung beim [_Aufbau][%6] von Websites • Platzierung von Unternehmen und Produkten in den sozialen Netzwerken 09/2009 bis 03/2010: **Praktikum**, Müller-Mediengruppe, Berlin [_Mitarbeit][%7] an der Werbekampagne „Berlin als grüne Stadt“ **Ausbildung** 07/2009: **Master of Arts Kommunikationswissenschaften** (Note 2,0), Freie Universität Berlin 10/2007 bis 07/2009: **Masterstudium Kommunikationswissenschaften**, Freie Universität Berlin • Schwerpunkt: Werbung und Öffentlichkeitsarbeit • [_Spezialisierung][%8]: Nutzung von Social-Media-Instrumenten • [_Titel][%9] der Masterarbeit: „Werbung in sozialen Medien“ (Note 1,5) 07/2007: **Bachelor of Arts Medienmanagement** (Note 1,8), Freie Universität Berlin 10/2004 bis 07/2007: **Bachelorstudium Medienmanagement**, Freie Universität Berlin 06/2004: [_Abitur][%10] (Note 1,8), Max-Planck-Gymnasium, Leipzig **Zusatzqualifikationen** __Englisch__: verhandlungssicher (Niveau C2 des Gemeinsamen Europäischen Referenzrahmens für Sprachen) __Französisch__: fließend (Niveau C1 des GER) __Spanisch__: [_Grundkenntnisse][%11] (Niveau A2 des GER) __EDV__: Microsoft Office (Outlook, Word, Excel, Powerpoint), CMS-Systeme, MS Dynamics, Google Analytics, E-Mail-Marketing-Tools **Fort- und Weiterbildung:** 09/2014 - Qualitätsmanagementsystem (ISO 9001) 11/2013 - Projektmanagement (PRINCE2) **Auslandsaufenthalte:** 07/2007 bis 09/2009 **Auslandspraktikum**, Werbefirma JUST, London Mitarbeit bei der Erarbeitung von Online-Werbekampagnen für die Firmen Easy-FLY und Take Away 09/2006 bis 01/2007 [_Auslandssemester][%12] (5. Studiensemester), University of Manchester Leipzig, 14. April 2016 E. Schmidt [.interview] [%A16] [!Formulieren Sie Wendungen für einen Lebenslauf im Nominalstil.] === ◇ Werbematerialien eigenständig erstellen[@shortAnswer] [@example:eigenständige Erstellung von Werbematerialien] === [%1] Daten analysieren[@shortAnswer] [$Analyse von Daten] === [%2] Veranstaltungen organisieren[@shortAnswer] [$Organisation von Veranstaltungen] === [%3] Kunden betreuen[@shortAnswer] [$Betreuung von Kunden] === [%4] Unterricht erteilen[@shortAnswer] [$Erteilen von Unterricht] === [%5] Websites aktualisieren[@shortAnswer] [$Aktualisierung von Websites] === [%6] Konzepte entwickeln[@shortAnswer] [$Entwicklung von Konzepten] === [%7] Seminare durchführen[@shortAnswer] [$Durchführung von Seminaren] === [%8] Arbeitsprozesse optimieren[@shortAnswer] [$Optimierung von Arbeitsprozessen] === [%9] Produktpräsentationen erarbeiten[@shortAnswer] [$Erarbeitung von Produktpräsentationen] === [%10] innovative Produkte vermarkten[@shortAnswer] [$Vermarktung innovativer Produkte oder Vermarktung von innovativen Produkten] === [%11] Strategien konzipieren[@shortAnswer] [$Konzeption von Strategien] === [%12] Kosten kalkulieren[@shortAnswer] [$Kalkulation der Kosten/ Kalkulation von Kosten/ Kostenkalkulation] === [%13] Firmen beraten[@shortAnswer] [$Beratung von Firmen oder Firmenberatung] === [%14] ein Projekt leiten[@shortAnswer] [$Leitung eines Projekts oder Projektleitung] === [%15] ein Qualitätsmanagementsystem implementieren[@shortAnswer] [$Implementierung eines Qualitätsmanagementsystems] === [.essay&image] [%A17 – Schriftlicher Ausdruck] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/studieren.png] [!Lebenslauf Schreiben Sie Ihren Lebenslauf oder den einer erfundenen Person.] [.interview:bitmark--] [%A18] [!Geben Sie folgende Angaben aus dem Lebenslauf des Bewerbers Otto Patzer wieder. Bilden Sie Sätze im Perfekt, wenn keine andere Zeitform angegeben ist. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen und den richtigen Kasus.] === ◇ 2001 – Abitur[@shortAnswer] [@example:Er hat im Jahr 2001 Abitur gemacht.] === [%1] 2001 bis 2002 – freiwilliges soziales Jahr im Altenpflegeheim „Trost“[@shortAnswer] [$Von 2001 bis 2002 hat Otto ein freiwilliges soziales Jahr im Altenpflegeheim „Trost“ gemacht oder Von 2001 bis 2002 hat Otto ein freiwilliges soziales Jahr im Altenpflegeheim „Trost“ absolviert.] === [%2] 2002 bis 2007 – Studium Bauingenieurwesen an der TU Braunschweig[@shortAnswer] [$Von 2002 bis 2007 hat er Bauingenieurwesen an der TU Braunschweig studiert.] === [%3] Studienschwerpunkte: Baustoffe und Bauwerkserhaltung __(Präteritum)__[@shortAnswer] [$Seine Studienschwerpunkte waren Baustoffe und Bauwerkserhaltung.] === [%4] 2007 – Abschluss als Diplom-Bauingenieur[@shortAnswer] [$2007 hat er sein Studium als Diplom-Bauingenieur abgeschlossen.] === [%5] 09/2007 bis 12/2007 – Praktikum im Bereich Holzbau bei der „Häusle-AG“, Nürnberg[@shortAnswer] [$Von September 2007 bis Dezember 2007 hat er ein Praktikum im Bereich„Holzbau“ bei der„Häusle-AG“ in Nürnberg absolviert oder Von September 2007 bis Dezember 2007 hat er ein Praktikum im Bereich„Holzbau“ bei der„Häusle-AG“ in Nürnberg gemacht. ] === [%6] 01/2008 bis 2010 – Junior-Projektmanager bei einer Münchner Baugesellschaft[@shortAnswer] [$Von Januar 2008 bis 2010 hat er als Junior-Projektmanager bei einer Münchner Baugesellschaft gearbeitet.] === [%7] Erstellung der Angebotsunterlagen für mehrere Bürohausprojekte in München[@shortAnswer] [$Er hat Angebotsunterlagen für mehrere Bürohausprojekte in München erstellt.] === [%8] Überwachung der Baudurchführung[@shortAnswer] [$Er hat die Baudurchführung überwacht.] === [%9] seit 2010 – Projektmanager bei der Ernst Köppel GmbH in Holzkirchen __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Seit 2010 arbeitet Otto als Projektmanager bei der Ernst Köppel GmbH in Holzkirchen oder Seit 2010 ist Otto als Projektmanager bei der Ernst Köppel GmbH in Holzkirchen beschäftigt.] === [%10] Kalkulation von Angeboten für Gebäudesanierungen __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Er kalkuliert Angebote für Gebäudesanierungen.] === [%11] Abnahme einzelner Bauabschnitte in mehreren Sanierungsprojekten __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Er nimmt einzelne Bauabschnitte in mehreren Sanierungsprojekten ab.] === [%12] Führen von Finanzierungsverhandlungen mit den örtlichen Kreditinstituten __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Er führt Finanzierungsverhandlungen mit den örtlichen Kreditinstituten.] === [.preparation-note] [%A19] [!Klassenspaziergang Gehen Sie durch die Klasse und befragen Sie mindestens drei Teilnehmer zu beruflichen Tätigkeiten, die sie in ihrem Lebenslauf angeben würden. Machen Sie sich Notizen und berichten Sie anschließend im Plenum.] [.cloze:bitmark++] [%A20a] [!Das Bewerbungsanschreiben Sie erhalten das folgende Bewerbungsanschreiben. Leider sind einzelne Wörter unleserlich. Rekonstruieren Sie den Text, indem Sie jeweils das fehlende Wort ergänzen.] ||Auf Screens unterschiedlicher Grösse macht die Instruktion “am Rand” keinen Sinn. Die Instruktion wurde daher angepasst|| **Ihr Stellenangebot als Ingenieur für Elektrotechnik** Sehr geehrte Frau Fischer, durch meine langjährige Tätigkeit im Bereich des industriellen Anlagebaus [_kenne][@example] ich die exzellente Reputation Ihres Unternehmens. Gerne würde ich meine Fähigkeiten [_für][%1] Ihr Unternehmen einsetzen, deshalb bewerbe ich mich hiermit um die ausgeschriebene [_Stelle][%2] als Ingenieur für Elektrotechnik. Besonders angesprochen hat mich die Aussicht [_auf][%3] eine verantwortungsvolle Position und die enge Zusammenarbeit mit internationalen [_Kunden][_Geschäftspartnern][_Partnern][%4]. Das Studium der Elektrotechnik an der Universität Nürnberg habe ich 2005 mit [_dem][_einem][%5] Diplom erfolgreich abgeschlossen. Seitdem konnte ich bei meinem jetzigen Arbeitgeber vielfältige Erfahrungen in der Projektierung von ==MSR-Anlagen== (@note: Mess-, Steuer- und Regelungsanlagen) und in der Automatisierung im industriellen Anlagenbau [_sammeln][_machen][%6]. Ich bin für die Durchführung von Engineering-Projekten im Bereich der Steuer- und Regelungstechnik für Industrieanlagen verantwortlich und stehe den Kunden [_und][%7] Lieferanten in allen projektrelevanten und elektrotechnischen Fragen zur [_Verfügung][%8]. Zur weiteren erfolgreichen Bewältigung meiner jetzigen Arbeitsaufgaben gehören [_neben][%9] Fachkenntnissen auch Teamgeist und ausgezeichnete kommunikative Fertigkeiten. Selbstverständlich verfüge ich über profunde Kenntnisse in ==SPS== (@note: speicherprogrammierbare Steuerung(en)). Ich [_spreche][%10] und schreibe fließend Englisch. Über die Einladung zu einem persönlichen Gespräch würde ich mich sehr [_freuen][%11]. Mit freundlichen Grüßen Max Muster [.interview:bitmark--] [%20b] [!Das Bewerbungsanschreiben Tätigkeitsbeschreibung in Bewerbungsanschreiben. Formulieren Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die angegebene Zeitform, den richtigen Kasus und eventuell fehlende Präpositionen.] === ◇ 2012 – ich – Marketing-Communications-Managerin – Network-GmbH – Leipzig – arbeiten __(Präsens)__[@shortAnswer] [@example:Seit 2012 arbeite ich als Marketing-Communications-Managerin bei der Firma Network-GmbH in Leipzig.] === [%1] meine Tätigkeit – die Konzipierung – neue Marketingstrategien – umfassen __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Meine Tätigkeit umfasst die Konzipierung neuer Marketingstrategien oder Meine Tätigkeit umfasst die Konzipierung von neuen Marketingstrategien.] === [%2] unsere Abteilung – die Firmenleitung – Entwicklung neuer Produkte – beraten __(Präsens)__[@shortAnswer] [$Unsere Abteilung berät die Firmenleitung bei der Entwicklung neuer Produkte.] === [%3] ausgeschriebene Stelle – ich – vor allem die Spezialisierung – Onlinemarketing – interessant finden __(Präsens)__[@shortAnswer] [$An der ausgeschriebenen Stelle finde ich vor allem die Spezialisierung auf das Online-Marketing interessant.] === [%4] mein Master-Studium – Freie Universität Berlin – ich – Thema Werbung in den neuen Medien – beschäftigen __(Perfekt)__[@shortAnswer] [$Während meines Master-Studiums an der Freien Universität Berlin habe ich mich mit dem Thema Werbung in den neuen Medien beschäftigt./ In meinem Master-Studium an der Freien Universität Berlin habe ich mich mit dem Thema Werbung in den neuen Medien beschäftigt./ Innerhalb meines Master-Studiums an der Freien Universität Berlin habe ich mich mit dem Thema Werbung in den neuen Medien beschäftigt.] === [%5] mein Praktikum – die international angesehene Werbefirma JUST – London – ich – Ausarbeitung von Online- Werbekampagnen – beteiligt sein __(Präteritum)__[@shortAnswer] [$Während meines Praktikum bei der international angesehenen Werbefirma JUST in London war ich an der Ausarbeitung von Online-Werbekampagnen beteiligt./ Innerhalb meines Praktikums bei der international angesehenen Werbefirma JUST in London war ich an der Ausarbeitung von Online-Werbekampagnen beteiligt./ In meinem Praktikum bei der international angesehenen Werbefirma JUST in London war ich an der Ausarbeitung von Online-Werbekampagnen beteiligt.] === [%6] ich – Erfahrungen – Bereich der Erstellung von Werbematerialien – sammeln können __(Präteritum)__[@shortAnswer] [$Ich konnte Erfahrungen im Bereich der Erstellung von Werbematerialen sammeln.] === [.chapter] [###Zwischenmenschliche Beziehungen] [@leave.context:personal] [@leave.subject:Zwischenmenschliche Beziehungen] ||maybe context family|| [.assignment] [%A21] [!Blitzumfrage. Fragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer und präsentieren Sie Ihr Umfrageergebnis: Wo lernen sich Paare heute kennen? Wo haben sich Paare vor 40 Jahren und vor 100 Jahren kennengelernt?] [.assignment:bitmark--] [%A22] [!Partnersuche heute. Lesen Sie den folgenden Text.] **Partnersuche heute** „Wer sich nicht trifft, wird auch kein Paar“ – so die Essenz der meisten wissenschaftlichen Aufsätze über das Kennenlernen. 1932 stellte ein US-Soziologe fest, dass 30 Prozent der Ehepaare in Philadelphia vor ihrem Kennenlernen bloß einen Block oder weniger voneinander entfernt gewohnt hatten. Nur 18 Prozent heirateten jemanden von außerhalb der Stadt. Die zunehmende Mobilität und Virtualität der vergangenen Jahrzehnte hat das Bild zwar verändert, aber nicht so stark, wie wir vermuten. Am Deutschen Jugendinstitut München findet gerade die größte Langzeituntersuchung zu Beziehungen und Familien in Deutschland statt. Von 2008 bis heute befragt ein interdisziplinäres Team in regelmäßigen Abständen Menschen, die bei der ersten Befragung entweder 15 bis 17, 25 bis 27 oder 35 bis 37 Jahre alt waren. Die ersten Daten zeigen, wo die 7 225 Befragten, die in einer Beziehung leben, ihren Partner fanden. Auf Platz eins liegt der Freundes- und Bekanntenkreis, jedes dritte Paar traf sich dort. Mit 22 Prozent liegen Arbeit, Schule und Ausbildung auf Platz zwei; Begegnungen in Kneipen und Diskos machen immerhin fast 16 Prozent aus. Hobby, Verein und Sport kommen mit knapp 9 Prozent auf Platz vier, das Internet liegt nur bei 5,6 Prozent. Dieses Ergebnis überraschte selbst die Forscher, denn sie hatten erwartet, dass das Internet eine größere Rolle spielt. Sieht man sich die Ergebnisse an, so ergibt sich ein differenziertes Bild: Während bei den 15- bis 17-Jährigen fast jede zehnte Liebe online begann, war es bei den 35- bis 37-Jährigen nicht einmal jede 25. Interessant ist, dass sich die Prozentzahl der Internetbekanntschaften bei den über 40-Jährigen wieder erhöht, darauf deutet jedenfalls eine aktuelle Studie der University of Oxford hin. Zum Kennenlernen eignen sich nach Aussage der Studie nicht nur Partnerschaftsbörsen, sondern auch Chats, Foren, soziale Netzwerke und Onlinespiele. Viel wichtiger als die virtuelle Welt ist für die Partnersuche das Arbeitsleben geworden. Frauen sind heute berufstätig, Kollegen kommen sich durch flachere Hierarchien und verschwindende Grenzen zwischen Job und Privatleben schneller näher. Neben der räumlichen Nähe bietet das Arbeitsumfeld einen weiteren Indikator für eine erfolgreiche Partnersuche: Gemeinsamkeiten. Insbesondere für langfristige Beziehungen wählen die meisten Menschen jemanden, mit dem sie Interessen teilen können und dessen sozialer Hintergrund sich vom eigenen kaum unterscheidet. Das gilt heute mehr als früher. Während vor drei Jahrzehnten 70 Prozent der Ehen in Deutschland zwischen zwei Menschen aus der gleichen sozialen Schicht geschlossen wurden, sind es heute 90 Prozent. Auch das Internet scheint daran wenig zu ändern. Die Onlineportale suchen in ihren Datenbanken vor allem nach Gemeinsamkeiten. Trotz sogenanntem „wissenschaftlichen Vorgehen“ bei der Partnersuche raten Flirt- und Kommunikationstrainer von Onlineportalen ab. Die Dating-Dienste suggerieren zu sehr, dass man sich den oder die Richtige mit genügend Nachdruck und Einsatz schon angeln könnte. Der dadurch erzeugte Erfolgsdruck sei aber das sicherste Mittel, das Spiel zu verlieren. [@reference: Partnersuche: Spiele, und du wirst finden. SPIEGEL ONLINE, 8.5.2012 (Eva-Maria Schnurr) In: https://www.spiegel.de/spiegelwissen/] [.true-false&article:bitmark--] [%A23a – Textverständnis] [!Sind die folgenden Aussagen richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === [%1][- Die Orte des Kennenlernens haben sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert. ] === [%2][+Die Studie des Jugendinstituts in München läuft über mehrere Jahre.] === [%3][-Sie gibt Auskunft über Menschen, die im Jahr 2008 in einer Beziehung gelebt haben. ] === [%4][-Die Ergebnisse der Studie entsprachen den Erwartungen der Forscher. ] === [%5][+Sie bestätigten die große Rolle des Freundes- und Bekanntenkreises bei der Partnersuche. ] === [%6][+Das Arbeitsleben gewann in den letzten Jahren für die Partnersuche an Bedeutung.] === [%7][+Bei der Partnersuche achten mehr Menschen auf Gemeinsamkeiten als früher. ] === [%8][-Die Partnersuche ist auf jeden Fall erfolgreich, wenn man lange genug sucht.] === [@reference: Partnersuche: Spiele, und du wirst finden. SPIEGEL ONLINE, 8.5.2012 (Eva-Maria Schnurr) In: https://www.spiegel.de/spiegelwissen/] [&article: **Partnersuche heute** „Wer sich nicht trifft, wird auch kein Paar“ – so die Essenz der meisten wissenschaftlichen Aufsätze über das Kennenlernen. 1932 stellte ein US-Soziologe fest, dass 30 Prozent der Ehepaare in Philadelphia vor ihrem Kennenlernen bloß einen Block oder weniger voneinander entfernt gewohnt hatten. Nur 18 Prozent heirateten jemanden von außerhalb der Stadt. Die zunehmende Mobilität und Virtualität der vergangenen Jahrzehnte hat das Bild zwar verändert, aber nicht so stark, wie wir vermuten. Am Deutschen Jugendinstitut München findet gerade die größte Langzeituntersuchung zu Beziehungen und Familien in Deutschland statt. Von 2008 bis heute befragt ein interdisziplinäres Team in regelmäßigen Abständen Menschen, die bei der ersten Befragung entweder 15 bis 17, 25 bis 27 oder 35 bis 37 Jahre alt waren. Die ersten Daten zeigen, wo die 7 225 Befragten, die in einer Beziehung leben, ihren Partner fanden. Auf Platz eins liegt der Freundes- und Bekanntenkreis, jedes dritte Paar traf sich dort. Mit 22 Prozent liegen Arbeit, Schule und Ausbildung auf Platz zwei; Begegnungen in Kneipen und Diskos machen immerhin fast 16 Prozent aus. Hobby, Verein und Sport kommen mit knapp 9 Prozent auf Platz vier, das Internet liegt nur bei 5,6 Prozent. Dieses Ergebnis überraschte selbst die Forscher, denn sie hatten erwartet, dass das Internet eine größere Rolle spielt. Sieht man sich die Ergebnisse an, so ergibt sich ein differenziertes Bild: Während bei den 15- bis 17-Jährigen fast jede zehnte Liebe online begann, war es bei den 35- bis 37-Jährigen nicht einmal jede 25. Interessant ist, dass sich die Prozentzahl der Internetbekanntschaften bei den über 40-Jährigen wieder erhöht, darauf deutet jedenfalls eine aktuelle Studie der University of Oxford hin. Zum Kennenlernen eignen sich nach Aussage der Studie nicht nur Partnerschaftsbörsen, sondern auch Chats, Foren, soziale Netzwerke und Onlinespiele. Viel wichtiger als die virtuelle Welt ist für die Partnersuche das Arbeitsleben geworden. Frauen sind heute berufstätig, Kollegen kommen sich durch flachere Hierarchien und verschwindende Grenzen zwischen Job und Privatleben schneller näher. Neben der räumlichen Nähe bietet das Arbeitsumfeld einen weiteren Indikator für eine erfolgreiche Partnersuche: Gemeinsamkeiten. Insbesondere für langfristige Beziehungen wählen die meisten Menschen jemanden, mit dem sie Interessen teilen können und dessen sozialer Hintergrund sich vom eigenen kaum unterscheidet. Das gilt heute mehr als früher. Während vor drei Jahrzehnten 70 Prozent der Ehen in Deutschland zwischen zwei Menschen aus der gleichen sozialen Schicht geschlossen wurden, sind es heute 90 Prozent. Auch das Internet scheint daran wenig zu ändern. Die Onlineportale suchen in ihren Datenbanken vor allem nach Gemeinsamkeiten. Trotz sogenanntem „wissenschaftlichen Vorgehen“ bei der Partnersuche raten Flirt- und Kommunikationstrainer von Onlineportalen ab. Die Dating-Dienste suggerieren zu sehr, dass man sich den oder die Richtige mit genügend Nachdruck und Einsatz schon angeln könnte. Der dadurch erzeugte Erfolgsdruck sei aber das sicherste Mittel, das Spiel zu verlieren.] [.essay&article:bitmark--] [%A23 b – Textverständnis] [!Fassen Sie die wichtigsten Aussagen des Textes zusammen. Finden Sie die Ergebnisse überraschend? Warum (nicht)? Begründen Sie Ihre Meinung.] [@reference: Partnersuche: Spiele, und du wirst finden. SPIEGEL ONLINE, 8.5.2012 (Eva-Maria Schnurr) In: https://www.spiegel.de/spiegelwissen/] [&article: **Partnersuche heute** „Wer sich nicht trifft, wird auch kein Paar“ – so die Essenz der meisten wissenschaftlichen Aufsätze über das Kennenlernen. 1932 stellte ein US-Soziologe fest, dass 30 Prozent der Ehepaare in Philadelphia vor ihrem Kennenlernen bloß einen Block oder weniger voneinander entfernt gewohnt hatten. Nur 18 Prozent heirateten jemanden von außerhalb der Stadt. Die zunehmende Mobilität und Virtualität der vergangenen Jahrzehnte hat das Bild zwar verändert, aber nicht so stark, wie wir vermuten. Am Deutschen Jugendinstitut München findet gerade die größte Langzeituntersuchung zu Beziehungen und Familien in Deutschland statt. Von 2008 bis heute befragt ein interdisziplinäres Team in regelmäßigen Abständen Menschen, die bei der ersten Befragung entweder 15 bis 17, 25 bis 27 oder 35 bis 37 Jahre alt waren. Die ersten Daten zeigen, wo die 7 225 Befragten, die in einer Beziehung leben, ihren Partner fanden. Auf Platz eins liegt der Freundes- und Bekanntenkreis, jedes dritte Paar traf sich dort. Mit 22 Prozent liegen Arbeit, Schule und Ausbildung auf Platz zwei; Begegnungen in Kneipen und Diskos machen immerhin fast 16 Prozent aus. Hobby, Verein und Sport kommen mit knapp 9 Prozent auf Platz vier, das Internet liegt nur bei 5,6 Prozent. Dieses Ergebnis überraschte selbst die Forscher, denn sie hatten erwartet, dass das Internet eine größere Rolle spielt. Sieht man sich die Ergebnisse an, so ergibt sich ein differenziertes Bild: Während bei den 15- bis 17-Jährigen fast jede zehnte Liebe online begann, war es bei den 35- bis 37-Jährigen nicht einmal jede 25. Interessant ist, dass sich die Prozentzahl der Internetbekanntschaften bei den über 40-Jährigen wieder erhöht, darauf deutet jedenfalls eine aktuelle Studie der University of Oxford hin. Zum Kennenlernen eignen sich nach Aussage der Studie nicht nur Partnerschaftsbörsen, sondern auch Chats, Foren, soziale Netzwerke und Onlinespiele. Viel wichtiger als die virtuelle Welt ist für die Partnersuche das Arbeitsleben geworden. Frauen sind heute berufstätig, Kollegen kommen sich durch flachere Hierarchien und verschwindende Grenzen zwischen Job und Privatleben schneller näher. Neben der räumlichen Nähe bietet das Arbeitsumfeld einen weiteren Indikator für eine erfolgreiche Partnersuche: Gemeinsamkeiten. Insbesondere für langfristige Beziehungen wählen die meisten Menschen jemanden, mit dem sie Interessen teilen können und dessen sozialer Hintergrund sich vom eigenen kaum unterscheidet. Das gilt heute mehr als früher. Während vor drei Jahrzehnten 70 Prozent der Ehen in Deutschland zwischen zwei Menschen aus der gleichen sozialen Schicht geschlossen wurden, sind es heute 90 Prozent. Auch das Internet scheint daran wenig zu ändern. Die Onlineportale suchen in ihren Datenbanken vor allem nach Gemeinsamkeiten. Trotz sogenanntem „wissenschaftlichen Vorgehen“ bei der Partnersuche raten Flirt- und Kommunikationstrainer von Onlineportalen ab. Die Dating-Dienste suggerieren zu sehr, dass man sich den oder die Richtige mit genügend Nachdruck und Einsatz schon angeln könnte. Der dadurch erzeugte Erfolgsdruck sei aber das sicherste Mittel, das Spiel zu verlieren.] [.cloze-instruction-grouped] [%A24a] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum.] 1932 [_fand][@example] ein US-Soziologe [_heraus][!herausfinden][@example], dass in Philadelphia nur 18 Prozent der Menschen jemanden [_heirateten][!heiraten][%1], der außerhalb der Stadt [_wohnt][!wohnen][%2]. In den letzten Jahrzehnten [_nahm][!zunehmen][%3] die Mobilität rasant [_zu][%3], die Gewohnheiten bei der Partnersuche[_veränderten][!verändern][%4] sich allerdings nur wenig. Bei einer Studie des Deutschen Jugendinstituts in München[_befragten][!befrage][%5] Forscher Kandidaten unterschiedlicher Altersgruppen, wo sie ihren Partner [_kennenlernten][!kennenlernen][%6]. Auf Platz eins [_lag][%7] mit 33 Prozent unangefochten der Freundes- und Bekanntenkreis, Platz zwei [_belegten][!belegen][%8] mit 22 Pro-zent Arbeit, Schule und Ausbildung. Das Internet [_kam][!kommen][%9] überraschenderweise nur auf 5,6 Prozent. Während der Onlinebereich die Erwartungen der Forscher nicht [_erfüllte][!erfüllen][%10], [_gewann][!gewinnen][%11] das Arbeitsleben bei der Partnersuche an Bedeutung. [.match-solution-grouped] [%A24b] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Welches Verb passt? Ordnen Sie zu.] === [%1] eine Studie == [%b]veröffentlichen[@example] === [%2] Daten == [%g]erheben === [%3] einen Platz == [%e]belegen === [%4] in einer Beziehung == [%a]leben === [%5] räumliche Nähe == [%d]bieten === [%6] eine Ehe == [%f]schließen === [%7] von Onlineportalen == [%c]abraten === [.assignment&image] [%A25a] [!Mündlicher Ausdruck: Bericht und Vergleich Sammeln Sie in Kleingruppen Wörter zum Thema Hochzeit und präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/infografik_2728_daten_und_fakten_zum_thema_hochzeit_in_deutschland_n-gek-sw_sz.jpg] [.interview&image] [%A25b] [!Mündlicher Ausdruck: Bericht und Vergleich Berichten Sie.] === Wo lernen sich Paare in Ihrem Heimatland kennen? === Wie sieht in Ihrem Heimatland eine typische Hochzeit aus? === Wo findet die Hochzeitszeremonie statt, wo die Feier? Wie lange dauert die Zeremonie, wie lange dauert die Feier? Wie viele Gäste kommen? Was gibt es traditionell zu essen und zu trinken? === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/verliebt-pfad.png] ||Aufzählungszeichen gelöscht|| ||Bild des verliebten Paares wurde ergänzt; dafür wurde in Aufgabe A25c auf dieses Bild verzichtet|| [.assignment:bitmark++&image] [%A25c – Mündlicher Ausdruck] [!Bericht und Vergleich Sprechen Sie zu zweit über die Infografik „Hochzeit in Deutschland“. Berichten Sie anschließend im Plenum, was Sie überrascht hat und in welchen Bereichen sich die Zahlen in Deutschland von Ihrem Heimatland unterscheiden. Nennen Sie für bestimmte Fakten, Entwicklungen oder Unterschiede auch Gründe. Nutzen Sie die folgenden Redemittel.] |remark:Eine Infografik beschreiben • Die Infografik zeigt, dass ... • Aus der Infografik geht hervor, dass ... • Aus den Zahlen wird deutlich, dass ... • Wenn man ... und ... miteinander vergleicht, dann kann/muss man feststellen, dass ... • Im Gegensatz zu Deutschland ... in meinem Heimatland ... • Erstaunt/Überrascht hat mich, dass ... • Das könnte daran liegen, dass ... • Ein Grund für diese Entwicklung/Unterschiede könnte sein, dass ... [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/infografik_2728_daten_und_fakten_zum_thema_hochzeit_in_deutschland_n-gek-sw_sz.jpg] ||angepasste Instruktion: Streichung des Verweises auf “(Seite 19)”|| ||auf das Bild des verliebten Paares wurde verzichtet; dieses Bild stattdessen der Übung A25b anhängt|| [.essay:bitmark--] [%A26 – Schriftlicher Ausdruck] [!Bericht Sie haben eine Radiosendung zum Thema __Heiraten in Deutschland__ gehört. Am Schluss der Sendung wurden Zuhörer aus anderen Ländern aufgefordert, einen kurzen Bericht über das Thema __Heiraten in meinem Heimatland__ zu schreiben und an den Sender zu schicken. In der nächsten Sendung wird über die interessantesten Zuschriften berichtet. Schreiben Sie einen Bericht über das genannte Thema (etwa 200 Wörter).] [.cloze] [%A27 – Wortschatz] [!Liebe und Leid Lösen Sie das Worträtsel. Suchen Sie die passenden Nomen. Das Lösungswort ergibt sich, wenn Sie die markierten Kästchen senkrecht lesen.] [%1] Das hat man, wenn der geliebte Partner/die geliebte Partnerin nicht da ist. [_S][@example] [_e][@example] [_h][@example][%1] [_n][@example] [_s][@example] [_u] [_c] [_h] [_t] [%2] Das Brautpaar muss sie während der Feier anschneiden, dann kann man sie essen. [_T] [_o][%2] [_r] [_t] [_e] [%3] Das machen viele Singles, manche online. [_P][@example] [_a][@example] [_r] [_t] [_n] [_e] [_r] [_s] [_u] [_c] [_h] [_e][%3] [%4] Man trägt ihn normalerweise, wenn man verheiratet ist. [_E] [_h][%4] [_e] [_r] [_i] [_n] [_g][@example] [%5] Man empfindet ihn, wenn die Ehe nicht gut geht und man sich trennt. [_T] [_r] [_e] [_n] [_n] [_u] [_n] [_g] [_s] [_s][@example] [_c][@example] [_h][@example] [_m] [_e] [_r] [_z][%5] [%6] Die Braut trägt es während der Hochzeit, es ist oft weiß. [_B][@example] [_r][@example] [_a] [_u] [_t] [_k] [_l] [_e][%6] [_i] [_d] [%7] Das hat man zum Beispiel, wenn man in jemanden verliebt ist und die Liebe nicht erwidert wird. [_L][@example] [_i][%7] [_e] [_b] [_e] [_s] [_k] [_u] [_m] [_m] [_e] [_r] [%8] Der, der die Braut heiratet. [_B] [_r] [_ä][@example] [_u][@example] [_t][%8] [_i] [_g] [_a] [_m] Lösung: [_H][!1][@example] [_o][!2] [_c][!3] [_h][!4] [_z][!5] [_e][!6] [_i][!7] [_t][!8] ||A27 - kreuzwortratsel adapt instructions|| [.assignment:bitmark++&image] [%28a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/729404_original_r_b_by_m._gapfel_pixelio.de.png] [!Das Privatleben von Prominenten Diskutieren Sie in Kleingruppen und berichten Sie über Ihre Diskussionsergebnisse.] • Warum, glauben Sie, finden so viele Leute Klatsch und Tratsch über Prominente so spannend? • Interessieren Sie sich für das Privatleben von Prominenten? Wenn ja, wo informieren Sie sich? • Welche Prominenten genießen in Ihrem Heimatland die größte mediale Aufmerksamkeit? [.cloze-solution-grouped:bitmark--&image] [%A28b] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/bruno-pfad.png] [!Das Privatleben von Prominenten Ergänzen Sie die fehlenden Nomen in der richtigen Form. Arbeiten Sie zu zweit.] **[_Ehe-Aus][@example] für Bruno?** __Corinna (33), die fünfte [_Ehefrau][%1] des berühmten Sängers Bruno(63), will die [_Scheidung][%2]! __ In der letzten Zeit vermehrten sich die Gerüchte, Bruno habe ein [_Verhältnis][%3] mit der schönen Backgroundsängerin Sharika. Jetzt reagierte seine Ehefrau. In einem Interview mit der Zeitschrift BLITZ sagte die Blondine: „Jetzt ist [_Schluss][%4]! Ich kann es nicht ertragen, dass Bruno schon wieder eine [_Geliebte][%5] hat!“ Corinna hat bereits den erfolgreichen [_Scheidungsanwalt][%6] Otto August von Unmut engagiert, der sie im [_Scheidungsprozess][%7] vertreten soll. Sie fordert die Hälfte des [_Vermögens][%8] und das alleinige [_Sorgerecht][%9] für den gemeinsamen Sohn Lucas (6 Jahre). Was das Finanzielle betrifft, so räumen Experten der betrogenen Ehefrau wenig Chancen ein. Sie hatte vor der Hochzeit einen [_Ehevertrag][%10] unterschrieben und auf finanzielle [_Ansprüche][%11] im Fall einer Scheidung verzichtet. Für Bruno wäre es die fünfte Scheidung. Er hat bereits sieben Kinder aus früheren Ehen, für die er [_Unterhalt][%12] zahlen muss. Doch vielleicht gibt es eine unerwartete Wendung. Ein stadtbekannter Juwelier bestätigte gestern gegenüber BLITZ, dass Bruno Schmuck im Wert von 50 000 Euro gekauft habe. Ist der wertvolle Schmuck für Corinna? Will Bruno seinen [_Fehler][%13] wieder gutmachen? Gibt es am Ende sogar eine romantische [_Versöhnung][%14]? [.mark:bitmark--] [%A28c1] [!Das Privatleben von Prominenten Markieren Sie gemeinsam alle Adjektive in blau.] ||auf dem Mobile ist es schwierig, nur die Endungen zu markieren. Sinnvoller ist es, ganze Wörter zu markieren || **Ehe-Aus für Bruno?** __Corinna (33), die fünfte Ehefrau des ['berühmten][@mark:blue] Sängers Bruno (63), will die Scheidung!__ In der ['letzten][@mark:blue] Zeit vermehrten sich die Gerüchte, Bruno habe ein Verhältnis mit der ['schönen] Backgroundsängerin Sharika. Jetzt reagierte seine Ehefrau. In einem Interview mit der Zeitschrift BLITZ sagte die Blondine: „Jetzt ist Schluss! Ich kann es nicht ertragen, dass Bruno schon wieder eine Geliebte hat!“ Corinna hat bereits den ['erfolgreichen][@mark:blue] Scheidungsanwalt Otto August von Unmut engagiert, der sie im Scheidungsprozess vertreten soll. Sie fordert die Hälfte des Vermögens und das ['alleinige][@mark:blue] Sorgerecht für den ['gemeinsamen][@mark:blue] Sohn Lucas (6 Jahre). Was das Finanzielle betrifft, so räumen Experten der ['betrogenen][@mark:blue] Ehefrau wenig Chancen ein. Sie hatte vor der Hochzeit einen Ehevertrag unterschrieben und auf ['finanzielle][@mark:blue] Ansprüche im Fall einer Scheidung verzichtet. Für Bruno wäre es die fünfte Scheidung. Er hat bereits sieben Kinder aus früheren Ehen, für die er Unterhalt zahlen muss. Doch vielleicht gibt es eine ['unerwartete][@mark:blue] Wendung. Ein ['stadtbekannter][@mark:blue] Juwelier bestätigte gestern gegenüber BLITZ, dass Bruno Schmuck im Wert von 50 000 Euro gekauft habe. Ist der ['wertvolle] Schmuck für Corinna? Will Bruno seinen Fehler wieder gutmachen? Gibt es am Ende sogar eine ['romantische][@mark:blue] Versöhnung? [.multiple-choice-text] [%A28c2] [!Das Privatleben von Prominenten In welchem Genus, Kasus und Numerus steht die Nomengruppe?] des berühmten Sängers [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [+Genitiv][-Akkusativ][-Nominativ][-Dativ], In der letzten Zeit [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][-Nominativ][+Dativ] der schönen Backgroundsängerin [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][-Nominativ][+Dativ] den erfolgreichen Scheidungsanwalt [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] das alleinige Sorgerecht [-maskulin][-feminin][+neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] den gemeinsamen Sohn [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] der betrogenen Ehefrau [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][-Nominativ][+Dativ] finanzielle Ansprüche [-singular][+plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] eine unerwartete Wendung [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] Ein stadtbekannter Juwelier [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][+Nominativ][-Dativ] der wertvolle Schmuck [+maskulin][-feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][-Akkusativ][+Nominativ][-Dativ] eine romantische Versöhnung [-maskulin][+feminin][-neutral] [+singular][-plural] [-Genitiv][+Akkusativ][-Nominativ][-Dativ] ||Der Teil "Vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit anderen Lernern." wurde in der Instruktion weggelassen (Workshop 15.9.2020)|| [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%A29] [!Tipps fürs erste Date Ergänzen Sie die Adjektive in der richtigen Form.] Stellen Sie sich vor, Sie haben in einem Onlineforum einen besonders [_charmanten][!charmant][@example] Menschen kennengelernt und wollen nun endlich wissen, ob die [_netten][!nett][%1] E-Mails und die [_angenehme][!angenehm][%2] Telefonstimme Ihres [_potenziellen][!potenziell][%3] Traumpartners der Realität entsprechen. Worauf müssen Sie beim ersten [_persönlichen][!persönlich][%4] Treffen achten? Hier einige Tipps: 1. Das erste Date sollte immer an einem [_öffentlichen][!öffentlich][%5] Ort stattfinden, z. B. in einem [_gemütlichen][!gemütlich][%6] Café. Trotz eines [_intensiven][!intensiv][%7] Mailwechsels kann man nie wissen, wer oder was einen erwartet. Wird Ihnen ein Selbstdarsteller? Tritt der zweite Fall ein, sollten Sie sich nicht dazu zwingen, den ganzen Tag mit einem [_attraktiver und witziger][!attraktiv und witzig][%8] Mensch gegenübersitzen oder ein [_unerträglicher][!unerträglich][%9] Selbstdarsteller? Tritt der zweite Fall ein, sollten Sie sich nicht dazu zwingen,den ganzen Tag mit einem [_unsympathischen][!unsympathisch][%10] Fremden zu verbringen. Seien Sie am besten ehrlich und sagen Sie freundlich, dass Sie das Date beenden möchten. 2. Ein weiteres [_wichtiges][!wichtig][%11] Thema: Ihr Outfit. Tragen Sie das, was Sie immer tragen. In Zweifelsfällen raten Experten zur [_normalen][!normal][%12] Alltagskleidung, darin fühlt man sich wohl und kann entspannter kommunizieren. 3. Besondere Vorsicht gilt bei der Themenwahl. Vermeiden Sie beim ersten Date [_private oder berufliche][!privat oder beruflich][%13] Problemschilderungen, beispielsweise Ihre Ex-Beziehungen oder den Streit mit Ihrem Chef. Auch die Themen __Politik und Geld__ haben in einem [_guten][!gut][%14] Smalltalk nichts zu suchen. 4. Zeigen Sie beim ersten Treffen Gelassenheit und bleiben Sie so natürlich wie möglich. Das Einzige, worauf Sie vertrauen sollten, ist Ihre [_innere][!innere][%15] Stimme. Sollte der Funke nicht überspringen, dann seien Sie nicht enttäuscht. Betrachten Sie das Date einfach als [_lehrreiche][!lehrreich][%16] Erfahrung. [.internal-link] [!Zusatzübungen zur Deklination der Adjektive ➔ Teil C][►kapitel1c] ||long brackets indicate answers|| [.multiple-choice&imageWithAudio] [%A30a] [!Singles in Deutschland Sie hören jetzt ein Interview über Singles in Deutschland. Welche Aussage entspricht dem Text? Kreuzen Sie die richtige Antwort an.] === [!Die Anzahl der Singlehaushalte in Deutschland] [+a) ist so hoch wie nie.][@example] [-b) ist stabil.] [-c) zeigt einen gesellschaftlichen Umbruch.] === [!1. Die meisten Singles] [-a) wohnen auf dem Land.] [-b) sind überzeugte Junggesellen.] [+c) kann man in den Großstädten finden.] === [!2. Singles sind] [-a) überdurchschnittlich erfolgreich.] [+b) eher armutsgefährdet als andere Personen.] [-c) besonders häufig in Führungspositionen zu finden.] === [!3. Frauen] [-a) finden das Singleleben besonders attraktiv.] [+b) sind heute durch bessere Bildungschancen unabhängiger. ] [-c) nutzen ihr Singleleben häufiger, um Karriere zu machen.] === [!4. Studien zufolge] [+a) träumen die meisten Deutschen noch immer von der großen Liebe. ] [-b) steigt die Anzahl der überzeugten Singles.] [-c) werden viele Menschen mit nur einem Partner glücklich.] === [!5. Im europäischen Vergleich der Ein-Personen-Haushalte] [+a) liegt Deutschland auf Platz zwei.] [-b) gibt es kaum Unterschiede zwischen den Ländern. ] [-c) haben Finnland und Dänemark die meisten Singles.] === [@reference: Allein zu Haus. Single als Lebensmodell? Tagesspiegel online, 11.7.2012 (Hanna Gieffers/Matthias Schlegel). In: https://www.tagesspiegel.de/politik] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/727494_original_r_k_b_by_lupo_pixelio-heller.png] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/03_erkundungen_b2_3a.mp3] [.essay&audio] [%A30b] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/03_erkundungen_b2_3a.mp3] [!Singles in Deutschland Hören Sie das Interview an. Fassen Sie die wichtigsten Aussagen mündlich oder schriftlich zusammen.] [@reference: Allein zu Haus. Single als Lebensmodell? Tagesspiegel online, 11.7.2012 (Hanna Gieffers/Matthias Schlegel). In: https://www.tagesspiegel.de/politik] ||"noch einmal" in der Instruktion gestrichen (Workshop vom 15.9.2020)?|| [.interview] [%A31] [!Zahlen über Singles Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf eventuell fehlende Präpositionen und den richtigen Kasus.] === ◇ Erkenntnisse des Bundesamts für Statistik – rund 15,9 Millionen Menschen – Bundesrepublik – allein – leben[@shortAnswer] [@example:Nach Erkenntnissen des Bundesamts für Statistik leben rund 15,9 Millionen Menschen in der Bundesrepublik allein.] === [%1] das – ein Anstieg der Singlehaushalte – 40 Prozent – bedeuten[@shortAnswer] [$Das bedeutet einen Anstieg der Singlehaushalte um 40 Prozent.] === [%2] Großstädte – zirka ein Drittel der Haushalte – Ein-Personen-Haushalt – sein[@shortAnswer] [$In Großstädten sind zirka ein Drittel der Haushalte Ein-Personen-Haushalte.] === [%3] 60 Prozent der allein lebenden Männer – zwischen 35 und 64 Jahren – echte Junggesellen – sich selbst – bezeichnen[@shortAnswer] [$60 Prozent der allein lebenden Männer zwischen 35 und 64 Jahren bezeichnen sich selbst als echte Junggesellen.] === [%4] allerdings – 17 Prozent der Singles – mittleres Alter – Sozialleistungen – angewiesen sein[@shortAnswer] [$Allerdings sind 17 Prozent der Singles in mittlerem Alter auf Sozialleistungen angewiesen.] === [%5] männliche Singles – 11 Prozent – weniger – nicht allein lebende Männer – arbeiten[@shortAnswer] [$Bei männlichen Singles arbeiten 11 Prozent weniger als bei nicht allein lebenden Männern.] === [%6] weibliche Singles – erfolgreicher sein: – der Anteil an Führungskräften – 17 Prozent – liegen[@shortAnswer] [$Weibliche Singles sind erfolgreicher: Der Anteil an Führungskräften liegt bei 17 Prozent.] === [%7] im Schnitt – jeder Single – zirka 70 Quadratmeter Wohnfläche – Verfügung – stehen[@shortAnswer] [$Im Schnitt stehen jedem Single zirka 70 Quadratmeter Wohnfläche zur Verfügung.] === [%8] Studien zufolge – 66 Prozent der Deutschen – die Liebe fürs Leben – glauben[@shortAnswer] [$Studien zufolge glauben 66 Prozent der Deutschen an die Liebe fürs Leben.] === [.chapter] [##Teil B (fakultativ)] [.chapter] [###Außergewöhnliche Menschen] [@leave.context:] [@leave.subject:Außergewöhnliche Menschen] [.essay&article:bitmark++] [%B1] [!Die Helden der Deutschen Die Zeitschrift DER SPIEGEL beauftragte ein demoskopisches Institut, in einer Umfrage herauszufinden, welcher Deutsche den bedeutendsten Beitrag zur Entwicklung der Menschheit geleistet hat. Erstellen Sie zuerst selbst in Gruppen- oder Einzelarbeit eine Rangliste der BESTEN DREI und erklären Sie Ihre Wahl. Hier sind die Kandidaten:] [@reference: Die Helden der Deutschen. Der SPIEGEL 52/1999.] [&article: **Albert Einstein** Einstein revolutionierte die Physik. Er entwickelte die Relativitätstheorie und die einheitliche Feldtheorie. Den Nobelpreis bekam er 1921 für seine Deutung des Fotoeffekts. Der Mediziner entdeckte 1882 den Erreger der Tuberkulose mit einer neuen Färbemethode unter dem Mikroskop. Der Kampf gegen die Seuche konnte beginnen. 1905 erhielt er dafür den Nobelpreis. **Max Planck** Max Planck leistete mit seiner Quantentheorie einen grundlegenden Beitrag zur Entwicklung der Physik. 1918 erhielt er dafür den Nobelpreis. **Wilhelm Conrad Röntgen** Röntgen entdeckte die X-Strahlen (die später nach ihm als Röntgenstrahlen bezeichnet wurden). 1895 wendete er sie erstmals zur Durchleuchtung der Hand seiner Frau an und setzte so mit der Röntgenfotografie einen Meilenstein in der Entwicklung der Medizin. 1901 wurde er dafür mit dem Nobelpreis ausgezeichnet. **Johannes Gutenberg** Gutenberg erfand im Jahre 1440 den Buchdruck mit beweglichen Lettern. Bis dahin brauchte ein Mönch Jahre, um eine einzige Bibel herzustellen. Gutenberg brachte es im gleichen Zeitraum auf 80 Bibeln. **Martin Luther** Martin Luther übersetzte die Bibel ins Deutsche (1522 das Neue Testament, 1534 die gesamte Bibel) und schuf mit dieser Übersetzung die Grundlage des Hochdeutschen als gemeinsamer Sprache der Deutschen. Außerdem reformierte er mit seinen Reformationsschriften die Kirche. **Johann Wolfgang v. Goethe** Goethe gilt bis heute als das Genie der deutschen Literatur. Höhepunkt seines Schaffens ist sein 1808 veröffentlichtes Theaterstück „Faust I“. **Robert Koch** Der Mediziner entdeckte 1882 den Erreger der Tuberkulose mit einer neuen Färbemethode unter dem Mikroskop. Der Kampf gegen die Seuche konnte beginnen. 1905 erhielt er dafür den Nobelpreis. **Karl Marx** Marx schrieb mit seinem „Kapital“ die klassische Theorie des Geldes und mit dem Pamphlet „Das kommunistische Manifest“ legte er den theoretischen Grundstein für den Kommunismus. **Helmut Kohl** Kohl wurde als Kanzler der deutschen Wiedervereinigung (1990) gefeiert. Allerdings schadeten ungeklärte Geldgeschäfte während seiner Regierungszeit seinem Ansehen. **Albert Schweitzer** 1952 wurde der Mediziner mit dem Friedensnobelpreis für sein jahrelanges Wirken in der Urwaldkrankenstation Lambaréné geehrt. **Ludwig van Beethoven** Der schwerhörige Musiker komponierte zu Beginn des 19. Jahrhunderts meisterhafte Sinfonien. **Otto von Bismarck** Bismarck gründete 1871 das Deutsche Reich und führte eine Sozialversicherung für Arbeiter ein. **Nikolaus Kopernikus** 1543 veröffentlichte Kopernikus seine Erkenntnis, dass nicht die Erde im Mittelpunkt der Welt steht und alles um sie kreist, sondern die Sonne. Damit wurde das geozentrische Weltbild durch das heliozentrische abgelöst. • An der müßigen Diskussion, ob Kopernikus Pole oder Deutscher war, wollen wir uns nicht beteiligen. Zu seiner Zeit existierten Nationalstaaten im heutigen Sinne noch nicht. ] ||images are separate, should be addapted /ich denke wir sollten Schubert vorschlagen, hier zu jedem Kandidaten ein Bild zu ergänzen und dafür bei B2 auf die Bilder von Gutenberg und Bismarck zu verzichten, siehe auch die Anmerkung zu B2|| [.essay&image] [%B2] [!Vergleichen Sie Ihre persönliche Reihenfolge mit der Wahl der deutschen Umfrageteilnehmer.] ||Grafik fehlt|| [.multiple-response] [%B3] [!Für welche Persönlichkeiten interessieren sich diese Schüler? In einer Abiturklasse sollen die Schüler einen Aufsatz über eine bedeutende Persönlichkeit schreiben. Welche der in B1 vorgestellten Personen wäre wohl für die folgenden Schüler interessant? Es gibt manchmal mehrere Lösungen, manchmal keine Lösung. In diesem Fall wählen Sie „negativ“.] === [!Oskar interessiert sich für Physik und will gerne Astrophysiker werden.] [+Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [+Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Paula möchte später mal Philosophie studieren.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [+Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Gudrun will Politikerin werden.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [+Karl Marx] [+Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [+Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Sebastian hat schon einen Studienplatz für Germanistik in Frankfurt.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [+Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Georg sieht alle Krimiserien im Fernsehen und will Kriminalistik studieren.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [+negativ] === [!Kirsten bewirbt sich um einen Studienplatz für Medizin.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [+Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [+Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [+Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Michael will Schauspieler werden.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [+Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Caroline singt gern und spielt sehr gut Klavier.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [+Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Ottos Vater ist Pfarrer. Otto denkt darüber nach, auch Pfarrer zu werden.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [+Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [-Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [!Claudias Interesse gilt der Biologie, besonders dem Leben von Bakterien.] [-Albert Einstein] [-Max Planck] [-Wilhelm Conrad Röntgen] [-Johannes Gutenberg] [-Martin Luther] [-Johann Wolfgang v. Goethe] [+Robert Koch] [-Karl Marx] [-Helmut Kohl] [-Albert Schweitzer] [-Ludwig van Beethoven] [-Otto von Bismarck] [-Nikolaus Kopernikus] [-negativ] === [.cloze-instruction-grouped:bitmark--&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/cellarius_ptolemaic_system.jpg] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum. Manche Verben sind mehrmals zu verwenden werden.] [%B4] **1. Albert Einstein** [_revolutionierte][!revolutionieren] die Physik. Er [_entwickelte][!entwickeln] die Relativitätstheorie und die einheitliche Feldtheorie. Den Nobelpreis [_bekam][!bekommen][_erhielt][!erhalten] er 1921 für seine Deutung des Fotoeffekts. **2. Max Planck** [_leistete][!leisten] mit seiner Quantentheorie einen grundlegenden Beitrag zur Entwicklung der Physik. 1918 [_erhielt][!erhalten][_bekam][!bekommen] er dafür den Nobelpreis. **3. Wilhelm Conrad Röntgen** [_entdeckte][_entdecken] die X-Strahlen. 1895 [_wendete] er sie erstmals zur Durchleuchtung der Hand seiner Frau [_an] und [_setzte] so mit der Röntgenfotografie einen Meilenstein in der Entwicklung der Medizin. **4. Johannes Gutenberg** [_erfand] im Jahre 1440 den Buchdruck mit beweglichen Lettern. Bis dahin [_brauchte] ein Mönch drei Jahre, um eine einzige Bibel herzustellen. Gutenberg brachte es im gleichen Zeitraum auf 80 Bibeln. **5. Martin Luther** [_übersetzte] die Bibel ins Deutsche und [_schuf] mit dieser Übersetzung die Grundlage des Hochdeutschen als gemeinsamer Sprache der Deutschen. **6. Johann Wolfgang v. Goethe** gilt bis heute als das Genie der deutschen Literatur. 1808 [_veröffentlichte][_schrieb] er das Theaterstück Faust I. **7. Robert Koch** [_entdeckte][_entdecken] 1882 den Erreger der Tuberkulose mit einer neuen Färbemethode unter dem Mikroskop. Der Kampf gegen die Seuche [_konnte][!können] beginnen. 1905 [_erhielt][!erhalten][_bekam][!bekommen] er dafür den Nobelpreis. **8. Karl Marx** [_schrieb][!schreiben][_veröffentlichte][!veröffentlichen] mit seinem __Kapital__ die klassische Theorie des Geldes und mit dem Pamphlet __Das Kommunistische Manifest__ [_legte][!legen] er den theoretischen Grundstein für den Kommunismus. **9. Helmut Kohl** wurde als Kanzler der deutschen Wiedervereinigung gefeiert. Allerdings [_schadeten][!schaden] ungeklärte Geldgeschäfte während seiner Regierungszeit seinem Ansehen. **10. Albert Schweitzer** [_arbeitete][!arbeiten] jahrelang in der Urwaldkrankenstation Lambaréné. 1952 zeichnete ihn das Nobelpreiskomitee mit dem Friedensnobelpreis aus. **11. Ludwig van Beethoven** [_komponierte][!komponieren] zu Beginn des 19. Jahrhunderts meisterhafte Sinfonien. **12. Otto von Bismarck** [_gründete][!gründen] 1871 das Deutsche Reich und führte eine Sozialversicherung für Arbeiter ein. **13. Nikolaus Kopernikus** [_veröffentlichte][!veröffentlichen] 1543 seine Erkenntnis, dass nicht die Erde im Mittelpunkt der Welt steht und alles um sie kreist, sondern die Sonne. Damit [_wurde] das geozentrische Weltbild durch das heliozentrische [_abgelöst][!ablösen] ||Instruktion: "Manche Verben sind mehrmals zu verwenden werden." anstatt "Manche Verben können mehrmals verwendet werden."|| [.assignment] [%B5] [!Stellen Sie zwei oder drei Menschen Ihres Heimatlandes vor, die Ihrer Meinung nach etwas Besonderes zur Entwicklung der Menschheit beigetragen haben.] [.assignment:bitmark--&image] [%B6] [!Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/lippe-detmold.jpg] **Eine starke Frau: Pauline von Lippe-Detmold** Fürstin Pauline zur Lippe, 1769 in Ballenstedt geboren, gilt heute als Musterbeispiel für jene Regenten von kleinen Herrschaftsgebieten, in die das alte deutsche Reich zerfallen war. Pauline führte ihr kleines Fürstentum so mustergültig, dass die Bewohner bis zu den Weltkriegen in gutem bürgerlichen Wohlstand leben konnten. Ihr Vater, Fürst von Anhalt-Bernburg, erzog sie auf gleiche Weise wie ihren Bruder. Sie erhielt Unterricht in Staatswissenschaften und verbrachte den ganzen Tag am Schreibtisch. Später heiratete sie den Fürsten Leopold zur Lippe, der aber schon im Jahre 1802 starb. Von da an musste Pauline die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn übernehmen. Schon bald bemerkte sie das Elend und die große Armut, die im Lande herrschten. Sie las Bücher über moderne Sozialfürsorge und erkannte, dass die Armen vor allem Arbeit brauchten. Sie errichtete Berufsschulen für Kinder. Dort erlernten sie ein kleines Handwerk und erhielten dafür ein bisschen Geld. Dieser Lohn half den Kindern später beim Aufbau einer eigenen Existenz. Pauline ließ Listen von Armen und Kranken anfertigen und wer ganz hilfebedürftig war, wurde kostenlos in Krankenstuben versorgt. Zur Betreuung von Wahnsinnigen und Gemütskranken ließ sie ein Schloss umbauen und Kuhställe einrichten, in denen die Kranken Käse und Butter herstellen konnten. Nach der Gründung des ersten deutschen Kindergartens in Detmold (1802) veranstaltete sie ein Seminar für Frauen, um Erzieherinnen für weitere Kindergärten auszubilden. Pauline legte Vorratslager mit Getreide an, was für Zeiten der Hungersnot dringend notwendig war. Sie sorgte für neue Straßenkarten und verkürzte die Wehrpflicht für junge Männer auf fünf Jahre. In vielen Dingen, z. B. in der Fürsorge für Geisteskranke, war Pauline ihrer Zeit so weit voraus, dass sie auf Unverständnis bei Teilen der Bevölkerung und der eigenen Familie stieß. Sie starb 1820 völlig verarmt in Detmold. Bei der hastigen Beerdigung folgten nur wenige ihrem Sarg, nicht einmal ihre eigenen Kinder. Paulines wohltätige Einrichtungen aber gibt es bis heute und im Volk ist sie dafür unvergessen. [@reference: Eine starke Frau. Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung (NRZ), 18.2.2001 (Marlis Haase)] [.cloze-instruction-grouped] [%B7] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum.] 1. Pauline [_führte][!führen] ihr kleines Fürstentum mustergültig. 1. Ihr Vater [_erzog][!erziehen] sie auf gleiche Weise wie ihren Bruder. 1. Sie [_erhielt][!erhalten] Unterricht in Staatswissenschaften und [_verbrachte][!verbringen] den ganzen Tag am Schreibtisch. 1. Später [_heiratete][!heiraten] sie den Fürsten Leopold zur Lippe, der aber schon im Jahre 1802 [_starb][!sterben]. 1. Von da an [_übernahm][!übernehmen] Pauline die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn. 1. Sie [_bemerkte][!bemerken] bald, dass Elend und Armut im Lande [_herrschten][!herrschen]. 1. Sie [_las][!lesen] Bücher über moderne Sozialfürsorge. 1. Sie [_erkannte][!erkennen], dass die Armen vor allem Arbeit brauchten. 1. Sie [_errichtete][!errichten] Berufsschulen für Kinder. 1. Die Kinder [_erlernten][!erlernen] dort ein kleines Handwerk und [_bekamen][!bekommen] dafür ein bisschen Geld. 1. Sie [_ließ][!lassen] Listen von Armen und Kranken anfertigen. 1. Pfleger [_betreuten][!betreuen] Wahnsinnige und Gemütskranke in einem Schloss. 1. In Kuhställen [_konnten][!können] Kranke Käse und Butter herstellen. 1. Sie [_gründete][!gründen] den ersten deutschen Kindergarten. 1. Sie [_veranstaltete][!veranstalten] ein Seminar für Frauen. 1. Sie [_legte an][!anlegen] Vorratslager für Getreide. 1. Sie [_verkürzte][!verkürzen] die Wehrpflicht auf fünf Jahre. 1. Bei der Beerdigung [_folgten][!folgen] nur wenige ihrem Sarg. [.interview&article:bitmark--] [%B8] [!Beantworten Sie die folgenden Fragen.] === [%1] Welche soziale Tat von Fürstin Pauline halten Sie für die wichtigste?[@shortAnswer] === [%2] Wie beurteilen Sie die Reaktion der Familie auf Paulines Wirken?[@shortAnswer] === [%3] Welche Rolle sollten Ihrer Meinung nach Monarchen oder Landesfürsten in der heutigen Zeit spielen?[@shortAnswer] === [@reference: Eine starke Frau. Neue Ruhr Zeitung/Neue Rhein Zeitung (NRZ), 18.2.2001 (Marlis Haase)] [&article: **Eine starke Frau: Pauline von Lippe-Detmold** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/lippe-detmold.jpg| Fürstin Pauline zur Lippe, 1769 in Ballenstedt geboren, gilt heute als Musterbeispiel für jene Regenten von kleinen Herrschaftsgebieten, in die das alte deutsche Reich zerfallen war. Pauline führte ihr kleines Fürstentum so mustergültig, dass die Bewohner bis zu den Weltkriegen in gutem bürgerlichen Wohlstand leben konnten. Ihr Vater, Fürst von Anhalt-Bernburg, erzog sie auf gleiche Weise wie ihren Bruder. Sie erhielt Unterricht in Staatswissenschaften und verbrachte den ganzen Tag am Schreibtisch. Später heiratete sie den Fürsten Leopold zur Lippe, der aber schon im Jahre 1802 starb. Von da an musste Pauline die Regentschaft für ihren unmündigen Sohn übernehmen. Schon bald bemerkte sie das Elend und die große Armut, die im Lande herrschten. Sie las Bücher über moderne Sozialfürsorge und erkannte, dass die Armen vor allem Arbeit brauchten. Sie errichtete Berufsschulen für Kinder. Dort erlernten sie ein kleines Handwerk und erhielten dafür ein bisschen Geld. Dieser Lohn half den Kindern später beim Aufbau einer eigenen Existenz. Pauline ließ Listen von Armen und Kranken anfertigen und wer ganz hilfebedürftig war, wurde kostenlos in Krankenstuben versorgt. Zur Betreuung von Wahnsinnigen und Gemütskranken ließ sie ein Schloss umbauen und Kuhställe einrichten, in denen die Kranken Käse und Butter herstellen konnten. Nach der Gründung des ersten deutschen Kindergartens in Detmold (1802) veranstaltete sie ein Seminar für Frauen, um Erzieherinnen für weitere Kindergärten auszubilden. Pauline legte Vorratslager mit Getreide an, was für Zeiten der Hungersnot dringend notwendig war. Sie sorgte für neue Straßenkarten und verkürzte die Wehrpflicht für junge Männer auf fünf Jahre. In vielen Dingen, z. B. in der Fürsorge für Geisteskranke, war Pauline ihrer Zeit so weit voraus, dass sie auf Unverständnis bei Teilen der Bevölkerung und der eigenen Familie stieß. Sie starb 1820 völlig verarmt in Detmold. Bei der hastigen Beerdigung folgten nur wenige ihrem Sarg, nicht einmal ihre eigenen Kinder. Paulines wohltätige Einrichtungen aber gibt es bis heute und im Volk ist sie dafür unvergessen. ] [.chapter][▼kapitel1c] [##Teil C] [.chapter] [###Modalverben] [@grammar:Modalverben] [.match-solution-grouped] [%C1a1] [!Ordnen Sie den Modalverben die passende Umschreibung zu.] === [%1] mögen == jemand findet etwas gut[@example] === [%2] müssen == etwas ist notwendig; es ist eine Pflicht === [%3] sollen == eine andere Person wünscht etwas von jemandem === [%4] wollen == jemand hat die Absicht === [%5] können == es besteht die Möglichkeit/Gelegenheit, etwas zu tun; jemand ist in der Lage, etwas zu tun === [%6] dürfen == etwas ist erlaubt === ||tbd: Aufteilung auf zwei Bits|| [.interview] [%C1a2] [!Bilden Sie jeweils einen Beispielsatz mit folgenden Modalverben.] === [%1] mögen[@shortAnswer] [@example:Ich mag Jazz-Musik.] === [%2] müssen[@shortAnswer] === [%3] sollen[@shortAnswer] === [%4] wollen[@shortAnswer] === [%5] können[@shortAnswer] === [%6] dürfen[@shortAnswer] === [.match-solution-grouped] [%C1b1] [!Ordnen Sie den Modalverben die passende Umschreibung zu.] === [%1] nicht können == jemand ist nicht in der Lage, etwas zu tun; man hat keine Gelegenheit === [%2] nicht dürfen == es ist verboten; es ist nicht erwünscht === [%3] nicht brauchen/müssen == es ist nicht notwendig === [%4] nicht wollen == jemand hat nicht den Wunsch === [%5] nicht mögen == jemand kann etwas/jemanden nicht leiden === [%6] nicht sollen == eine andere Person hat etwas dagegen; es ist verboten (Du sollst nicht stehlen!) === ||tbd: Aufteilung auf zwei Bits|| [.interview] [%C1b2] [!Bilden Sie dann jeweils einen Beispielsatz mit dem Modalverb.] === [%1] nicht können[@shortAnswer] === [%2] nicht dürfen[@shortAnswer] === [%3] nicht brauchen/müssen[@shortAnswer] === [%4] nicht wollen[@shortAnswer] === [%5] nicht mögen[@shortAnswer] === [%6] nicht sollen[@shortAnswer] === ||tbd: Aufteilung auf zwei Bits|| [.cloze:bitmark--] [%C2] [!Ergänzen Sie die Modalverben in der richtigen Form im Präsens und im Präteritum.] **1. können** ich [_kann][@example] [_konnte][@example] er [_kann][!Präsens] [_konnte][!Präteritum] wir [_können][!Präsens] [_konnten][!Präteritum] **2. müssen** du [_musst][!Präsens] [_musstest][!Präteritum] er [_muss][!Präsens] [_musste][!Präteritum] ihr [_müsst][!Präsens] [_musstet][!Präteritum] **3. wollen** ich [_will][!Präsens] [_wollte][!Präteritum] du [_willst][!Präsens] [_wolltest][!Präteritum] Sie [_wollen][!Präsens] [_wollten][!Präteritum] **4. sollen** er [_soll][!Präsens] [_sollte][!Präteritum] wir [_sollen][!Präsens] [_sollten][!Präteritum] ihr [_sollt][!Präsens] [_solltet][!Präteritum] **5. mögen** ich [_mag][!Präsens] [_mochte][!Präteritum] es [_mag][!Präsens] [_mochte][!Präteritum] Sie [_mögen][!Präsens] [_mochten][!Präteritum] **6. dürfen** du [_darfst][!Präsens] [_durftest][!Präteritum] er [_darf][!Präsens] [_durfte][!Präteritum] wir [_dürfen][!Präsens] [_durften][!Präteritum] [.cloze-instruction-grouped] [%C3] [!Auf der Party Was passt wohin? Ergänzen Sie die fehlenden Modalverben in der richtigen Form.] 1. Schön, dass Sie gekommen sind! [_Möchten][!möchte(n)] Sie sich allein mit den anderen bekannt machen oder [_darf][!dürfen] ich Sie vorstellen? – Danke, das ist sehr nett gemeint, aber wir [_wollen][!wollen] uns erst einmal ein bisschen umsehen. 2. Schatz, du [_musst][!müssen] unbedingt Gabi Müller kennenlernen. Sie ist so nett. Ich [_wollte][!wollen] euch schon lange miteinander bekannt machen, aber immer [_konntest][!können] du nicht. 3. [_Darf][!dürfen] ich vorstellen – Gabi Müller, meine Frau Kerstin. – Freut mich. Ich habe übrigens schon viel von Ihnen gehört. – Ja? Das [_müssen][!müssen] Sie mir einmal erzählen! [.cloze] [%C4] [!Ergänzen Sie die fehlenden Modalverben in der richtigen Form. Es gibt manchmal mehrere Lösungen.] ◇ [_Darf][@example] ich Sie mal kurz stören? 1. Der Kopierer geht wieder. Du [_kannst] jetzt kopieren. 2. [_Möchten] Sie noch eine Tasse Tee? 3. Herr Müller hat sich krankgemeldet. Du [_musst][_sollst] ihn bei der Besprechung vertreten. 4. Alles ist gut gelaufen. Du [_brauchst] dir keine Sorgen zu machen. 5. Bei diesem Problem [_kann] Ihnen nur ein Spezialist helfen. 6. Ist Ihnen heiß? [_Soll] ich das Fenster öffnen? 7. Du [_musst][_solltest] dich auf die Prüfung gut vorbereiten, sonst fällst du durch. 8. [_Darf] ich hier eine Zigarette rauchen? – Lieber nicht. Der Chef [_mag] das nicht. 9. Wenn Sie zu diesem Thema mehr wissen wollen, [_müssen] Sie sich an Dr. Stuber wenden. 10. Ich habe im Lotto gewonnen und [_will][_möchte] mein Geld anlegen. Was [_können] Sie mir empfehlen? 1. Tut mir leid. Ich [_kann] heute Abend nicht mitkommen. Ich [_muss] Überstunden machen. 2. Warum isst du nichts? [_Magst] du keinen Schokoladenkuchen? 3. Schönen Gruß von Herrn Schulze. Du [_sollst] ihm heute noch das Angebot faxen. 4. Ich [_muss] täglich nur noch 61/2 Stunden arbeiten. 5. [_Soll] ich den Brief gleich schreiben oder [_kann] ich das auch morgen erledigen? 6. Wir [_wollen][_möchten] auf keinen Fall im selben Hotel wie letztes Jahr übernachten. 7. Mein Französisch ist zu schlecht. Ich [_kann] diesen Brief nicht übersetzen. 8. Du [_brauchst] jetzt nicht aufzuräumen. Ich mache das nachher. 9. Was [_mögen] Sie an Ihrer Arbeit besonders? 2. Die Zeit ist um. Wir [_müssen] jetzt Schluss machen. [.cloze:bitmark--] [%C5] [!Ergänzen Sie die Modalverben __können, wollen, sollen, müssen, mögen, dürfen__ im Präteritum.] 1. Ich [_konnte] gestern leider nicht kommen, ich hatte solche Zahnschmerzen. 2. Sie [_durfte] als Kind nicht alleine in den Park gehen. 3. Herr Meier [_musste] in den letzten Wochen jeden Tag bis 21 Uhr arbeiten. 4. Ich bin froh, dass wir einen neuen Chef haben. Den alten [_mochte] ich nicht. 5. Der Brief liegt ja immer noch hier! Der [_sollte] doch schon gestern zur Post gebracht werden. 6. Frau Meier war ja schon wieder bei dir. Was [_wollte] sie denn? [.chapter] [###Vergangenheitsformen der Verben] [@grammar:Vergangenheitsformen der Verben] [.article:bitmark++] **Gebrauch der Zeitformen:** Das Präteritum verwendet man vor allem für schriftliche Äußerungen. In der mündlichen Kommunikation gebrauchen wir in der Regel das Perfekt. Die Hilfsverben __haben__ und __sein__ und die Modalverben bilden eine Ausnahme und werden meistens im Präteritum verwendet. **Bildung des Perfekts:** Alle Verben, die einen Akkusativ verlangen, und alle reflexiven Verben bilden das Perfekt mit __haben__. __Wir haben ein Haus gebaut. Ich habe mich geärgert.__ Verben der Orts- und Zustandsänderung sowie sein und bleiben bilden das Perfekt mit __sein__. __Wir sind nach Italien gefahren. Die Blumen sind verblüht.__ ||add tables|| [.match-matrix] [%C6] [!Setzen Sie die Verben in die angegebenen Zeitformen.] === [#] == [#Präsens] == [#Präteritum] == [#Perfekt] === [%1]arbeiten == [!ich]arbeite[@example] == [!er]arbeitete == [!ihr]habt gearbeitet === [%2]wissen == [!er]weiß == [!wir]wussten == [!Sie]haben gewusst === [%3]können == [!du]kannst == [!er]konnte == [!wir]haben gekonnt === [%4]sitzen == [!ich]sitze == [!du]saßest == [!ihr]habt gesessen === [%5]rennen == [!du]rennst == [!wir]rannten == [!ihr]seid gerannt === [%6]sagen == [!ich]sage == [!du]sagtest == [!ihr]habt gesagt === [%7]liegen == [!ich]liege == [!er]lag == [!Sie]haben gelegen === [%8]legen == [!ich]lege == [!du]legtest == [!wir]haben gelegt === [%9]mögen == [!er]mag == [!wir]mochten == [!ihr]habt gemocht === [%10]verlieren == [!ich]verliere == [!du]verlorst == [!Sie]haben verloren === [%11]gehen == [!ich]gehe == [!du]gingst == [!er]ist gegangen === [%12]lesen == [!ich]lese == [!er]las == [!wir]haben gelesen === [.interview] [%C7] [!Setzen Sie die folgenden Sätze erst ins Präteritum und dann ins Perfekt.] === [%1] Er weiß mal wieder nicht Bescheid. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Er wusste mal wieder nicht Bescheid] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Er hat nicht Bescheid gewusst.] === [%2] Sie nennt einen falschen Namen. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Sie nannte einen falschen Namen.] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Sie hat einen falschen Namen genannt.] === [%3] Der Student wendet sich mit dem Problem an den Professor. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Der Student wendete sich mit dem Problem an den Professor oder Der Student wandte sich mit dem Problem an den Professor] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Der Student hat sich an den Professor gewendet oder Der Student hat sich an den Professor gewandt.] === [%4] Anna denkt nicht daran, sich zu entschuldigen. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Anna dachte nicht daran, sich zu entschuldigen] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Anna hat nicht daran gedacht, sich zu entschuldigen.] === [%5] Wir senden Ihnen die Waren sofort nach Erhalt des Auftrags. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Wir sendeten Ihnen die Waren sofort nach Erhalt des Auftrags oder Wir sandten Ihnen die Waren sofort nach Erhalt des Auftrags] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Wir haben Ihnen die Waren gesendet oder Wir haben Ihnen die Waren gesandt.] === [%6] Kennst du diese Leute? [!Präteritum][@shortAnswer] [$Kanntest du diese Leute] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Hast du diese Leute gekannt?] === [%7] Der Einbrecher rennt die Straße hinunter. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Der Einbrecher rannte die Straße hinunter] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Der Einbrecher ist die Straße hinuntergerannt.] === [%8] Er bringt ihr regelmäßig Blumen mit. [!Präteritum][@shortAnswer] [$Er brachte ihr regelmäßig Blumen mit] === [!Perfekt][@shortAnswer][$Er hat ihr regelmäßig Blumen mitgebracht.] === [.cloze:bitmark--] [%C8] [!Bilden Sie das Perfekt der Verben.] ◇ Den Roman [_habe][@example] ich schon [_gelesen][@example]. __(lesen)__ 1. Ich [_habe] vor zwei Jahren mit dem Rauchen [_aufgehört]. __(aufhören)__ 2. Ich [_habe] meinen Pass zu Hause [_vergessen]. __(vergessen)__ 3. Wo [_seid] ihr euch zum ersten Mal [_begegnet]? __(begegnen)__ 4. Wo [_hast] du deine Uhr [_verloren]? __(verlieren)__ 5. Wir [_sind] früher öfter [_verreist]. __(verreisen)__ 6. Ich [_habe] im Januar [_geheiratet]. __(heiraten)__ 7. Daran [_habe] ich leider nicht [_gedacht]. __(denken)__ 8. Der Dieb [_ist] unerkannt [_verschwunden]. __(verschwinden)__ 9. Das Haus [_ist] bis auf die Grundmauern [_abgebrannt]. __(abbrennen)__ 1. [_Hast] du dich bei ihm [_entschuldigt]? __(entschuldigen)__ [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%C9] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben im Präteritum.] **Sophie Scholl** Die letzten beiden Jahre vor ihrer Reifeprüfung im März 1940 [_verliefen][!verlaufen][%1] für Sophie Scholl–äußerlichbetrachtet–ohne größere Konflikte. Sie widmete dem Unterricht gerade so viel Aufmerksamkeit, wie zur Wahrung ihres Leistungsniveaus notwendig war. Neben der Schule [_ging][!nachgehen][%2] die Gymnasiastin weiter ihren Hobbys [_nach][%2], vor allem den künstlerischen: Zeichnen und gelegentlich auch Töpfern. Einer Freundin [_teilte][!mitteilen][%3] sie im November 1938 [_mit][%3], dass sie beim Aktmalen immer noch Männer zeichnen müsse. Im Sommer [_war][!sein][%4] das Baden ihre Lieblingsbeschäftigung. Sie [_liebte][!lieben][%5] es aber auch, einfach draußen zu sein. Ihr Verhältnis zur Natur [_änderte][!ändern][%6] sich nicht, es wurde eher noch inniger. In den Sommerferien [_unternahm][!unternehmen][%7] sie zusammen mit ihrem Bruder Werner einen Ausflug an die Nordsee und erlebte dabei eine stürmische Fahrt in einem Fischkutter. Ein Jahr später, 1939, [_hielt][!aufhalten][%8] sie sich für einige Tage im Künstlerdorf Worpswede [_auf][%8], wo sie manchen Künstlern bei ihrer Arbeit zuschauen [_durfte][!dürfen][%9]. Sie [_lernte][!kennenlernen][%10] das Werk der Malerin Paula Modersohn [_kennen][%10], für die sie eine große Verehrung empfand. Bei solchen Reisen [_sehnte][!sehnen][%11] sie sich immer schnell nach ihrem Schwabenland zurück. Sie [_plante][!planen][%12] ihre Ferien rechtzeitig und [_sparte][!sparen][%13] sich eisern das dafür erforderliche Taschengeld zusammen. [@reference: Sophie Scholl. Aus: Hermann Vinke: Das kurze Leben der Sophie Scholl. © 1980 Ravensburger Buchverlag Otto Maier GmbH] [.match-solution-grouped] [%C10.1] [!Suchen Sie für die Verben passende Nomen] === ◇ erlernen == Beruf[@example] === [%1] abschließen == Studium === [%2] absolvieren == Praktikum === [%3] bestehen == Prüfung === [%4] beherrschen == Officeprogramme === [%5] anwenden == Kenntnisse === [%6] studieren == Physik === [%7] tragen == Schuluniform === [%8] unterbrechen == Ausbildung === [.interview:bitmark--] [%C10.2] [!Bilden Sie kurze Sätze im Präteritum und Perfekt] === ◇ Beruf erlernen [@example:Paul erlernte einen Beruf. Paul hat einen Beruf erlernt.][@shortAnswer] === [%1]Studium abschließen[@shortAnswer] === [%2]Praktikum absolvieren[@shortAnswer] === [%3]Prüfung bestehen[@shortAnswer] === [%4]Officeprogramme beherrschen[@shortAnswer] === [%5]Kenntnisse anwenden[@shortAnswer] === [%6]Physik studieren[@shortAnswer] === [%7]Schuluniform tragen[@shortAnswer] === [%8]Ausbildung unterbrechen[@shortAnswer] === [.chapter] [###Die Deklination der Adjektive] [@grammar:Deklination der Adjektive] ||add tables|| [.interview:bitmark++] [%C11] [!Bilden Sie mindestens zehn sinnvolle Kombinationen im Nominativ. Benutzen Sie den unbestimmten und den bestimmten Artikel.] |remark Schriftsteller ◇ Chef ◇ Freundin ◇ Mathelehrer ◇ Studentin ◇ Unterrichtfach ◇ Handschrift ◇ Diktats Zeugnis ◇ Prüfung ◇ Aufsatz ◇ Unterricht ◇ Schulkleidung ◇ Liebe ◇ Studium ◇ Gedicht ◇ Ehemann ◇ Gesichtsausdruck ◇ Figur ◇ Vorlesung ◇ Zuckertüte |remark leserlich ◇ bekannt ◇ arrogant ◇ tolerant ◇ fröhlich ◇ zuverlässig ◇ berühmt ◇ verständnisvoll ◇ schlank ◇ freundlich ◇ gut ◇ fehlerfrei ◇ interessant ◇ fleißigs ◇ faul ◇ schön ◇ schwierig ◇ unglücklich ◇ ironisch ◇ hilfsbereit ◇ streng ◇ offen ◇ attraktiv ◇ unordentlich ◇ pünktlichsgewissenhaftsgutmütigsgroßstraurigs großzügig ◇ intelligent ◇ praktisch ◇ geheimnisvoll === **Unbestimmter Artikel:** [!ein bekannter, berühmter ... Schriftsteller,] === **Bestimmter Artikel:** [!der...] === [.cloze] [%C12a] [!Ergänzen Sie die Endungen, falls erforderlich (falls nicht erforderlich schreiben Sie bitte "-"). Bestimmter/unbestimmter Artikel und Adjektiv/Partizip im Nominativ] Das ist ... ◇ ein[_e][@example] richtig[_e][@example] Entscheidung. 1. ein[_-] unpassend[_er] Moment. 2. mein[_-] früher[_er] Mathematiklehrer. 3. d[_er] nett[_e] Mann von gestern. 4. ein[_e] traurig[_e] Geschichte. 5. d[_as] jüngst[_e] Kind meiner Schwester. 6. unser[_-] neu[_r] Nachbar. 7. ein[_-] total chaotisch[_er] Mensch. 8. ein[_-] sehr nett[_er] Kollege. 9. ein[_-] klein[_es] Zimmer. 1. d[_as] verschwunden[_e] Bild. ||in der Instruktion "__(falls nicht erforderlich schreiben Sie bitte "-")__" ergänzt|| [.cloze] [%C12b] [!Ergänzen Sie die Endungen, falls erforderlich. Bestimmter/unbestimmter Artikel und Adjektiv im Akkusativ oder Dativ] ◇ Ich danke dir für d[_ie][@example] schön[_en][@example] Blumen. 1. Er trug zum Fest sein[_en] best[_en] Anzug. 2. Mit dies[_em] alt[_en] Auto wollt ihr nach Spanien fahren? 3. Ich hielt ihn bisher für ein[_en] zuverlässig[_en] Freund. 4. Was hast du da für ein[_-] schön[_es] Armband! 5. Borgst du mir dein[_en] warm[_en] Mantel? 6. Er hat ein[_-] neu[_es] Haus gekauft. 7. Dies[_en] langweilig[_en] Film habe ich schon gesehen. 8. Er spricht mit ein[_em] leicht[_en] französisch[_en] Akzent. 9. Gestern besichtigten wir ein herrlich[_es] alt[_es] Schloss. 10. Nach ein[_er] kurz[_en] Ansprache erhoben die Gäste die Gläser auf d[_as] jung[_e] Paar. || what to do with -/0 answers?|| [.interview:bitmark--] [%C13] [!Formulieren Sie Fragen und antworten Sie.] === ◇ Kompliment – gelungen [@example:Was ist für Sie ein gelungenes Kompliment? Ein gelungenes Kompliment ist für mich, wenn mich jemand fragt, ob ich abgenommen habe.][@shortAnswer] === [%1] Verhalten – merkwürdig[@shortAnswer] === [%2] Ort zum Lesen – ideal[@shortAnswer] === [%3] Sprache – schön[@shortAnswer] === [%4] Urlaub – erholsam[@shortAnswer] === [%5] Sportart – schwierig[@shortAnswer] === [%6] Fest – misslungen[@shortAnswer] === [%7] Unterricht – gut[@shortAnswer] === [%8] Wochenende – toll[@shortAnswer] === [%9] Idee – großartig[@shortAnswer] === [%10] Ereignis – wichtig[@shortAnswer] === [%11] Beruf – anstrengend[@shortAnswer] === [%12] Apparat – zeitsparend[@shortAnswer] === [.chapter] [##Teil D] [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark++] **Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels:** [%D1] **Angaben zur eigenen Person** • Ich heiße ... • Mein Name ist ... • Ich komme aus ... • Ich wohne in ... • Ich bin von Beruf ... • Ich arbeite bei ... als ... • Ich bin ledig/Single, verheiratet, geschieden. • Ich habe die __(deutsche)__ Staatsbürgerschaft. • Ich bin __(Deutsche(r)). __ • In meiner Freizeit ... **Schule und Ausbildung** __Die Schulzeit:__ • eine Schule besuchen/zur Schule gehen • auf eine Schule/in die Schule gehen • am ersten Schultag ein Einschulungsgeschenk/eine Schultüte/eine Zuckertüte bekommen • (naturwissenschaftliche) Fächer haben/wählen/mögen • ein guter/schlechter Schüler, eine gute/schlechte Schülerin, ein Musterschüler/eine Musterschülerin, Klassenbester sein • Nachhilfeunterricht geben/bekommen • einen Aufsatz/ein Diktat schreiben • ein gutes/mittelmäßiges/schlechtes Zeugnis erhalten/bekommen • Mein Lieblingsfach ist ... • die Schule schwänzen • Schulkleidung/eine Schuluniform tragen • für eine Prüfung lernen/büffeln (umg.) • eine Prüfung machen/bestehen, durch eine Prüfung fallen • in die nächste Klasse (nicht) versetzt werden/sitzen bleiben • das Abitur/die mittlere Reife machen/ablegen/bestehen • die Schulausbildung abschließen __Nach der Schule:__ • einen Beruf wählen/ergreifen/erlernen • an einer Fachhochschule/Hochschule/Universität studieren • ein Studium beginnen/unterbrechen/weiterführen/abschließen • Vorlesungen und Seminare besuchen/Kurse machen/ besuchen/belegen; an einem Kurs teilnehmen • eine Semesterarbeit/Diplomarbeit/Masterarbeit/ Doktorarbeit schreiben **Lebensläufe/Arbeitserfahrungen** • sich um/für eine Stelle bewerben • ein Studium an einer Universität/eine Lehre erfolgreich abschließen • Erfahrungen in verschiedenen Bereichen sammeln • über profunde Fachkenntnisse verfügen • fließend Englisch sprechen und schreiben • als Marketing-Managerin bei einer Firma arbeiten • verantwortlich für die Durchführung von Projekten sein • Kunden und Lieferanten in allen Fragen zur Verfügung stehen • an der Ausarbeitung von Online-Werbekampagnen beteiligt sein • sich mit dem Thema Werbung beschäftigen • Werbematerialien eigenständig erstellen • Daten analysieren • Veranstaltungen organisieren • Kunden betreuen und beraten • Websites aktualisieren und pflegen • Konzepte entwickeln • Arbeitsprozesse optimieren • Präsentationen erarbeiten • Produkte vermarkten • Kosten kalkulieren • Projekte/eine Abteilung leiten **Zwischenmenschliche Beziehungen** • sich in jemanden verlieben • jemanden heiraten/eine Ehe schließen • an die Liebe fürs Leben glauben • jemanden in Partnerbörsen/am Arbeitsplatz kennenlernen • einen Partner suchen und finden • in einer Beziehung leben • (erst später) eine feste Partnerschaft eingehen • mit jemandem die gleichen Interessen teilen • jemanden mit gleichem sozialen und kulturellen Hintergrund wählen • nach Gemeinsamkeiten suchen • sich den richtigen Partner angeln • von Onlineportalen abraten • die Gewohnheiten bei der Partnersuche (nicht) verändern • an Bedeutung gewinnen • Gerüchte vermehren sich. • ein Verhältnis mit jemandem/eine Geliebte/einen Geliebten haben • etwas nicht mehr ertragen können • einen Scheidungsanwalt engagieren • Geld/das Sorgerecht für die Kinder fordern • einen Ehevertrag unterschreiben • auf finanzielle Ansprüche verzichten • einen Fehler wiedergutmachen • eine romantische Versöhnung feiern • freiwillig/unfreiwillig allein leben • einen Singlehaushalt führen • ein echter Junggeselle sein • einen Trend zum Singledasein verzeichnen • Die Anzahl der Trennungen steigt. • im europäischen Vergleich zu den Schlusslichtern zählen **Taten berühmter Persönlichkeiten** • einen Beitrag (zur Entwicklung der Wissenschaft) leisten • eine neue Theorie entwickeln • den Nobelpreis erhalten/jemanden mit dem Nobelpreis ehren • die Grundlage für etwas schaffen • (die Bibel) ins (Deutsche) übersetzen • als ein Genie gelten • den theoretischen Grundstein für (den Kommunismus) legen • etwas entdecken/erfinden • (einen Staat) gründen • (eine Versicherung für Arbeiter) einführen • (Berufsschulen) errichten • jemanden ausbilden • für jemanden sorgen • auf das Unverständnis der Bevölkerung stoßen ||tbd: Doppelpunkt nach der Einleitung|| [.self-assessment] [%D2 – Evaluation] [!Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann Auskunft über mich selbst geben und andere Leute nach persönlichen Angaben befragen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann kurz über meine Schulzeit, meine Ausbildung und das deutsche Schulsystem berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen tabellarischen Lebenslauf schreiben und über Ausbildungsabschlüsse und Arbeitserfahrungen Auskunft geben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Texte über Partnersuche und Singlehaushalte verstehen und die wichtigsten Aussagen wiedergeben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann eine Infografik zum Thema Hochzeit in Deutschland beschreiben und über Hochzeitsrituale mündlich und schriftlich berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann über das Thema Privatleben von Prominenten diskutieren. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann ausführlichere Biografien und Berichte über berühmte Persönlichkeiten verstehen. (fakultativ) [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [%2] [#Daheim und unterwegs] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_35_norwegen_-_2.jpg] [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Wohnen] [@leave.context:business] [@leave.subject:Wohnen] [.cloze-solution-grouped:bitmark--] [%A1] [!Lesen Sie die folgenden Kurztexte und ergänzen Sie die fehlenden Textteile. Arbeiten Sie zu zweit. Markieren Sie beim Lesen wichtigen Wortschatz.] **1. Wohnungen** Beim Zensus zählten die Statistiker nicht nur die Bevölkerung, [_sondern auch den Gebäudebestand][@example]. Hier sind einige Ergebnisse: In Deutschland stehen 19 Millionen Häuser mit exakt 41 298 747 Wohnungen – das heißt, dass auf jede Wohnung weniger als zwei Menschen kommen. **2. Stadt oder Land** 85 Prozent der Deutschen wohnen in Großstädten, Städten und Städtchen. Die höchste Einwohnerzahl hat Berlin,[_hier leben rund 3,5 Millionen Menschen] **3. Eigentum oder Miete** Die meisten Deutschen leben nach wie vor [_zur Miete], nämlich 52 Prozent. 42,6 Prozent besitzen eine eigene Wohnung. Vor allem in den Städten ist der Anteil der Mietwohnungen hoch: In der „Mieterstadt“ Berlin etwa [_liegt die Eigentümerquote] bei nur 14,8 Prozent. Die höchsten Mieten zahlt man in München mit durchschnittlich 10,25 Euro pro Quadratmeter, das sind 65 Prozent mehr [_als im Bundesdurchschnitt] **4. Leerstand** Fast jede zwanzigste Wohnung (4,5 Prozent) in Deutschland steht leer, wobei die Unterschiede von Region zu Region groß sind. In Sachsen ist jede zehnte Wohnung unbewohnt, in Hamburg [_beträgt der Leerstand] dagegen lediglich 1,6 Prozent. **5. Ferienwohnungen** Rund ein Prozent der Immobilien sind Ferienwohnungen. Besonders viele gibt es [_an der Küste und im Alpenvorland] **6. Wohnungsgröße** Die durchschnittliche Wohnung in Deutschland ist gut 90 Quadratmeter groß und hat 4,4 Zimmer. Fast 40 Prozent aller Wohnungen haben sogar fünf oder mehr Zimmer. [_Nicht ganz so viel Platz] haben die Menschen in den Städten, vor allem in Hamburg und Berlin. In Berlin ist jede zehnte Wohnung kleiner als 40 Quadratmeter. **7. Sanitäranlagen** Überraschenderweise haben in Deutschland etwa 330 000 Wohnungen weder Dusche noch Toilette. In knapp 680 000 Wohnobjekten fehlt entweder ein WC oder das Bad. Besonders häufig sind [_so karg ausgestattete Wohnungen]in Ostdeutschland. **8. Heizung** Für einige Bundesbürger heißt es im Winter zittern – oder [_warm anziehen]. Beinahe 200 000 Wohnungen hierzulande haben keine Heizung. Knapp 2,5 Millionen Wohnungen werden mit Öfen beheizt. [@reference: Ergebnisse des Zensus: Wie die Deutschen wohnen. Handelsblatt Online, 3.6.2013 In: http://www.handelsblatt.com/finanzen/ © Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten.] [.interview:bitmark--] [%A2 – Sätze mit ähnlicher Bedeutung] [!Formen Sie die Sätze so um, dass Sie die in Klammern angegebenen Wörter in der richtigen Form in den Satz einarbeiten. Arbeiten Sie zu zweit und vergleichen Sie im Anschluss Ihre Ergebnisse mit anderen Teilnehmern.] === ◇ In Deutschland **kommen** auf jede Wohnung weniger als zwei Menschen. __(wohnen – durchschnittlich)__[@shortAnswer] [@example:In Deutschland wohnen in jeder Wohnung durchschnittlich weniger als zwei Menschen.] === [%1]Die meisten Deutschen **leben** nach wie vor **zur Miete**, nämlich 52 Prozent. __(mieten – Wohnung)__[@shortAnswer] [_Die meisten Deutschen mieten eine Wohnung, nämlich 52 Prozent.] === [%2]In der „Mieterstadt“ Berlin **liegt die Eigentümerquote** bei nur 14,8 Prozent. __(es – geben – Wohnungseigentümer)__[@shortAnswer] [_In der „Mieterstadt“ Berlin gibt es 14,8 Prozent Wohnungseigentümer.] === [%3]Die höchsten Mieten zahlt man in München mit durchschnittlich 10,25 Euro pro Quadratmeter, das **sind** 65 Prozent mehr als im Bundesdurchschnitt. __(liegt)__[@shortAnswer] [_Die höchsten Mieten zahlt man in München mit durchschnittlich 10,25 Euro pro Quadratmeter, das liegt 65 Prozent über dem Bundesdurchschnitt.] === [%4]In Hamburg **beträgt der Wohnungsleerstand** 1,6 Prozent. __(leer stehen – Wohnungen)__[@shortAnswer] [_In Hamburg stehen 1,6 Prozent der Wohnungen leer.] === [%5]In Deutschland **haben** die Menschen viel Platz: Die durchschnittliche Wohnung **ist** gut 90 Quadratmeter groß und hat 4,4 Zimmer. __(Verfügung – stehen, Größe – haben)__[@shortAnswer] [_In Deutschland steht den Menschen viel Platz zur Verfügung: Die durchschnittliche Wohnung hat eine Größe von gut 90 Quadratmetern und 4,4 Zimmer.] === [%6]Besonders häufig **sind so karg ausgestattete** Wohnungen in Ostdeutschland. __(verfügen – nicht – Bad oder WC)__[@shortAnswer] [_Wohnungen, die nicht über ein Bad oder WC verfügen, gibt es besonders häufig (häufiger) in Ostdeutschland.] === [.assignment] [%A3 – Mündlicher Ausdruck] [!Bericht Berichten Sie. Wie ist die allgemeine Wohnungssituation in Ihrem Heimatland? Wo gibt es Unterschiede zu Deutschland? Suchen Sie ggf. Informationen im Internet.] [.interview:bitmark--] [%A4 – Interview] [!Fragen Sie zwei Kursteilnehmer und fassen Sie im Anschluss die Antworten im Plenum zusammen.] === **Partnerin/Partner 1** Wo wohnen Sie?[@shortAnswer] === Wie groß ist das Zimmer/die Wohnung/ das Haus, in dem/der Sie wohnen?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Parkplatz, einen Abstellraum oder einen Garten?[@shortAnswer] === Ist Ihre Wohnung eher modern, klassisch, gemütlich oder pragmatisch eingerichtet?[@shortAnswer] === Sind Sie ein guter Heimwerker? Wenn ja, was können Sie selbst machen/reparieren?[@shortAnswer] === **Partnerin/Partner 2** Wo wohnen Sie?[@shortAnswer] === Wie groß ist das Zimmer/die Wohnung/ das Haus, in dem/der Sie wohnen?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Parkplatz, einen Abstellraum oder einen Garten?[@shortAnswer] === Ist Ihre Wohnung eher modern, klassisch, gemütlich oder pragmatisch eingerichtet?[@shortAnswer] === Sind Sie ein guter Heimwerker? Wenn ja, was können Sie selbst machen/reparieren?[@shortAnswer] === [.essay:bitmark++&image] [%A5 – Schriftlicher Ausdruck] [!Beschreibung – Ihre Traumwohnung In der Onlineausgabe der Zeitschrift „Modernes Wohnen“ wurden Leser gebeten, ihre Traumwohnung zu beschreiben. Antworten Sie der Onlineredaktion. Schreiben Sie etwa 150 bis 200 Wörter.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/haus.png] |remark • Dorf – Kleinstadt – Großstadt (Innenstadt/Stadtrand) • am Meer – in den Bergen – auf dem Land • Hochhaus – Mehrfamilienhaus – Reihenhaus – Doppelhaushälfte – Einfamilienhaus • viele Zimmer – großes Wohnzimmer – große Küche – großes Bad – helle Räume – hohe Fenster – Terrasse – Balkon – ==Stuck an der Decke==(@info:Verzierung aus Gips, Kalk, Sand und Wasser= [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Ortsangaben ➔ Teil C][►kapitel2c] [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%A6] [!Mietpreise in Deutschland Lesen Sie den folgenden Text und ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] **München hängt alle ab** Die Mieten in Deutschland sind im vergangenen Jahr um 1,3 Prozent [_gestiegen][!steigen][@example]. Das [_entspricht][!entsprechen][%1] ungefähr dem Anstieg des Vorjahres, wie das Marktforschungsunternehmen F+B [_mitteilte][!mitteilen][%2]. Für den sogenannten Mietspiegel wurden die Mietkosten in 334 Städten und Gemeinden [_ausgewertet][!auswerten][%3]. Auf Platz eins der teuersten Städte Deutschlands [_liegt][!liegen][%4] München – und zwar mit weitem Abstand. Auf Platz zwei des Rankings [_landete][!landen][%5] das bayerische Germering. Auch Stuttgart, Dachau, Tübingen und Köln [_befinden][!befinden][%6] sich unter den Top Ten der Städte mit den höchsten Mieten. Insgesamt [_steigen][_stiegen][!steigen][%7] die Mieten vor allem in den Großstädten. Das liegt daran, dass ein attraktives Arbeitsplatzangebot mehr Interessenten [_anzieht][!anziehen][%8], der Wohnungsmarkt wird enger und die Mieten [_klettern][!klettern][%9] in die Höhe. In Berlin ist das Wohnen den Angaben zufolge immer noch vergleichsweise günstig. In den westlichen Stadtteilen Berlins [_kosten][!kosten][%10] Wohnungen momentan im Schnitt 6,03 Euro, in den östlichen 5,70 Euro pro Quadratmeter. [@reference: Deutschland-Ranking der Mietpreise: München hängt alle ab. SPIEGEL ONLINE, 4.2.2014 In: http://www.spiegel.de/wirtschaft/soziales] [.essay:bitmark++] [%A7] [!Angebote vergleichen Sie suchen in Berlin eine Zweizimmerwohnung und haben im Internet zwei Mietangebote gefunden. Vergleichen Sie die Wohnungen miteinander und nennen Sie Vor- und Nachteile. Entscheiden Sie sich am Ende für eine Wohnung. Arbeiten Sie zu zweit.] |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/616701_original_r_k_by_pogobuschel_pixelio.de.jpg| |info **Berlin-Mitte Modernes Komfortapartment in der Charlottenstraße mit Südwest-Balkon Kaltmiete:** 787 Euro **Nebenkosten:** 142 Euro **Heizkosten:** 69 Euro **Gesamtmiete:** 998 Euro Miete für Garage: 80 Euro Kaution: 3 Monatsmieten **Zimmer:** 2 **Schlafzimmer:** 1 **Bad:** 1 **Balkon:** Südwest **Einbauküche:** ja **Etage:** 2 **m² Fläche:** 63 **bezugsfrei:** ab sofort **Baujahr:** 2000 **Objektzustand:** vollständig renoviert **Qualität der Ausstattung:** gehoben (Parkett, Einbauküche mit Markengeräten) **Heizungsart:** Zentralheizung (Fußbodenheizung) **Lage:** zentral, nur wenige Gehminuten bis zur Staatsoper und zu Szenerestaurants, U-Bahn-Station Kochstraße |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/587550_original_r_by_andreas_hermsdorf_pixelio.de.jpg| |info **Berlin-Wedding Platz für 2 am Humboldthain! Erstbezug nach Sanierung! Kaltmiete:** 420 Euro **Nebenkosten:** 119 Euro **Heizkosten:** 60 Euro **Gesamtmiete:** 599 Euro **Kaution:** 1260 Euro **Zimmer:** 2 **Schlafzimmer:** 1 **Bad:** 1 **Balkon:** ja **Etage:** 3 **m² Fläche:** 52 **bezugsfrei:** ab sofort **Baujahr:** 1956 **Objektzustand:** saniert 2015 **Qualität der Ausstattung:** normal **Heizungsart:** Zentralheizung **Lage:** zwischen den Bahnhöfen Humboldthain und Gesundbrunnen, in unmittelbarer Nähe des Volksparks Humboldthain, Anbindung: S-Bahn S41, 42 und S1, U-Bahn U8, diverse Buslinien |remark **Redemittel** • Als Vorteil/Nachteil würde ich ansehen/betrachten, dass ... • Einer der wichtigsten Vorteile/ positiven Aspekte der Wohnung ist ... • ... würde mich stören. [.assignment:bitmark++] [%A8] [!Telefongespräch Führen Sie zu zweit ein Telefongespräch, eine/einer ist der Wohnungssuchende, eine/einer der Vermieter/Makler.] Sie interessieren sich für eine der oben angebotenen Wohnungen und fragen den Vermieter/Makler: • ob die Wohnung noch zu mieten ist • wann man die Wohnung besichtigen kann • was Sie sonst noch über die Wohnung wissen möchten. [.assignment:bitmark--] [%A9] [!Mieten in Deutschland Lesen Sie die sechs Hinweise zum Thema __Mietwohnungen in Deutschland__.] 1. Sie können in Deutschland eine Wohnung über einen Makler, einen Vermieterverein oder direkt von einem Vermieter mieten. 2. Es gibt in vielen Mietwohnungen keine eingebauten Küchen. In diesen Fällen muss man eine Küche mitbringen oder sich eine neue kaufen. Sollte doch eine Küche in der Wohnung sein, kann es sein, dass Sie einen Ablösebetrag dafür bezahlen müssen. 3. Vermieter wünschen sich in der Regel eine pünktliche Mietzahlung und keine kurzfristigen Mieterwechsel. Deshalb überprüfen Vermieter die Verdienst- und Arbeitssituation des potenziellen Mieters (z. B. anhand einer Einkommensbescheinigung und des Arbeitsvertrages). 4. Sie sollten sich den Mietvertrag gut durchlesen. Achten Sie auf Kündigungsfristen oder auf Stellen im Vertrag, die etwas verbieten, z. B. das Halten von Haustieren. 5. In Deutschland sind die zu mietenden Wohnungen meistens mit einem Fußbodenbelag ausgestattet und die Wände sind weiß gestrichen. Bei Mietbeginn muss der Mieter eine Kaution bezahlen, die er zurückbekommt, wenn er aus der Wohnung wieder auszieht. Die Wohnung muss aber in dem Zustand verlassen werden, in dem sie vorgefunden wurde. Ist das nicht der Fall, hat der Vermieter das Recht, die Kaution einzubehalten. 6. In vielen Mietshäusern gibt es eine Hausordnung. In so einer Hausordnung wird zum Beispiel vorgeschrieben, ab wann man die Haustür zuzuschließen hat und ob die Mieter das Treppenhaus säubern müssen. Wenn man keinen Ärger mit den Nachbarn möchte, sollte man die Vorschriften der Hausordnung im Wesentlichen befolgen. [.true-false:bitmark++] [%A10] [!Steht das so im Text oder nicht? Kreuzen Sie an, ob die hier genannten Aussagen richtig oder falsch sind.] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === [+1. Die Vermieter interessieren sich für die finanziellen Verhältnisse der künftigen Mieter. ] === [-2. Man kann in Deutschland eine Wohnung ausschließlich über einen Makler mieten. ] === [+3. Wenn bereits eine Einbauküche in der Wohnung vorhanden ist, muss der Neumieter im Regelfall eine Ablöse zahlen. ] === [-4. In Deutschland muss der Mieter beim Verlassen der Wohnung den Fußbodenbelag entfernen. ] === [-5. Man sollte die Hausordnung beachten, damit man keinen Ärger mit dem Vermieter bekommt. ] === [+6. In der Hausordnung steht u. a., ob die Treppe von den Mietern gereinigt werden muss. ] === [.cloze-and-multiple-choice-text] [!Bilden Sie zusammengesetzte Nomen (Komposita). Geben Sie auch die Artikel an.] [%A11] [+der][-die][-das] Vermieter- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][+-verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [-der][+die][-das] Monats- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][+-miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [+der][-die][-das] Fußboden- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][+-belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [-der][+die][-das] Miet-[--küche][+-wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [+der][-die][-das] Miet-[--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][+-vertrag][--ordnung] [-der][+die][-das] Einbau- [+-küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [+der][-die][-das] Ablöse- [--küche][--wohnung][--haus][+-betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [-der][-die][+das] Treppen- [--küche][--wohnung][+-haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][--ordnung] [-der][+die][-das] Haus- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][--frist][--vertrag][+-ordnung] [-der][+die][-das] Kündigungs- [--küche][--wohnung][--haus][--betrag][--miete][--verein][--belag][+-frist][--vertrag][--ordnung] [.assignment] [%A12 – Rollenspiel] [!Die lieben Nachbarn] 1. Es ist 23.30 Uhr. Sie müssen morgen sehr früh auf- stehen und wollen schlafen, aber Ihr Nachbar hört sehr laut Musik. Versuchen Sie, mit dem Nachbarn zu reden. 2. Es ist Sonntag früh 8.30 Uhr. Die Nachbarin hantiert schon seit einer Stunde mit der Bohrmaschine. Versuchen Sie der Nachbarin deutlich zu machen, dass Sie noch schlafen wollen. Wie reagieren Sie? [.chapter] [###Städte in Deutschland] [@leave.context:business] [@leave.subject:Städte in Deutschland] [.essay:bitmark++] [%A13] [!Welche Städte haben die meisten Besucher? Beschreiben Sie die folgende Grafik.] |remark:Redemittel • Man kann in/aus der Statistik deutlich erkennen ... • Aus der Statistik kann man entnehmen ... • Aus der Statistik geht hervor ... • Die Statistik zeigt ... • An der Spitze/Auf Platz eins/zwei steht/liegt ... • Dahinter kommt ... • Nicht so viele Besucher verzeichnen die Städte ... ||Die Grafik fehlt uns noch|| [.interview] [%A14 – Partnerinterview] [!Fragen Sie Ihre Gesprächspartnerin/Ihren Gesprächspartner und berichten Sie selbst. Fassen Sie im Anschluss die interessantesten Ergebnisse im Plenum zusammen.] === 1. In welchen deutschen Städten waren Sie schon einmal?[@shortAnswer] === 2. Welche deutsche Stadt hat Ihnen am besten gefallen und warum?[@shortAnswer] === 3. Welche deutsche Stadt möchten Sie gerne kennenlernen und warum?[@shortAnswer] === 4. Wenn Sie als Tourist eine Stadt besuchen, was sehen Sie sich dann am liebsten oder zuerst an?[@shortAnswer] === 5. Machen Sie gerne Stadtrundfahrten mit? Wenn ja, warum? Wenn nein, warum nicht?[@shortAnswer] === 6. Spazieren Sie manchmal mit Gästen oder Freunden durch Ihren Wohnort und sind Sie dann der Stadtführer?[@shortAnswer] === [.multiple-choice&image] [%A15] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/dresden002_kap2st_dte.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/img_6060st_dte40.jpg] [!Städtequiz: Informieren Sie sich. Welche Antwort ist richtig? Kreuzen Sie an.] === [!In welcher Stadt wurde der Dichter Johann Wolfgang von Goethe geboren?] [-Hamburg ] [+Frankfurt a. M. ] [-Mainz] === [!Welche Stadt hat die meisten Einwohner?] [+Berlin] [-Frankfurt a. M. ] [-Köln] === [!In welcher Stadt fanden 1972 die Olympischen Spiele statt?] [+München] [-Berlin] [-Leipzig] === [!Welche Stadt ist für ihre Bratwürste berühmt?] [-Hamburg ] [-Rostock] [+Nürnberg] === [!In welcher Stadt befindet sich die älteste Universität Deutschlands] [-Berlin] [-München ] [+Heidelberg] === [!In welcher Stadt wohnte und arbeitete der Komponist Johann Sebastian Bach?] [-Dresden ] [+Leipzig] [-Hannover] === [!In welcher Stadt findet jährlich die größte Industriemesse der Welt statt?] [-Leipzig ] [-Frankfurt a. M. ] [+Hannover] === [!In welcher Stadt feiert man den Karneval besonders ausgelassen?] [-Münster ] [+Köln] [-Stuttgart] === [.essay:bitmark++] [%A16] [!Stadtreise Sie feiern dieses Jahr einen runden Geburtstag und einige Freunde aus dem Ausland wollen Sie für drei Tage besuchen. Planen Sie zu zweit eine Städtetour für Ihre Freunde. ] Einigen Sie sich auf eine Stadt und überlegen Sie, was Sie unternehmen werden. Denken Sie dabei u. a. an: • Übernachtung • Essen • Sehenswürdigkeiten • kulturelle Veranstaltungen/Sportveranstaltungen • Museens • Ausflüge in die Umgebung [.interview] [%A17a] [!Beurteilung von Städten Berichten Sie.] === Welche Stadt in Ihrem Heimatland gefällt Ihnen am besten und warum? === [.essay:bitmark++] [%A17b] [!Beurteilung von Städten Wie beurteilen Sie Ihre Heimatstadt oder die Stadt, in der Sie gerade wohnen? Orientieren Sie sich an den fünf Wohlfühlfaktoren für Städte.] |remark:Die fünf Wohlfühlfaktoren **1. Sicherheit und Ansehen** Der Wohnort ist vergleichsweise hoch angesehen, verfügt über ein großes Maß an Sicherheit und wenig soziale Probleme. **2. Grün und ruhig** Dies umfasst den Zugang zur Natur, viele Parks und Grünflächen, ausreichend Parkplätze, geringe Verkehrsdichte sowie Senioren- und Kinderfreundlichkeit. **3. Hip und lebendig** Der Wohnort wird von seinen Bewohnern als lebendig, szenig, alternativ, modern oder aufstrebend eingeschätzt. **4. Infrastruktur** Hierunter fallen ein guter öffentlicher Nahverkehr, viele Cafés und Restaurants, optimale Erreichbarkeit und das Vorhandensein von Supermärkten und Shoppingangeboten sowie von vielen kleinen Geschäften. **5. Familie und Arbeit** Hierzu zählen Faktoren wie das Vorhandensein von Schulen und Kitas, viele Sportstätten, eine gute Erreichbarkeit des Arbeitsplatzes und die Nähe zu Freunden und der Familie. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/737057_original_r_by_birgith_pixelio.de-bea.png| |info:Redemittel • ... verfügt über/bietet ... • ... hat gute/schlechte/viele/wenige ... • ... für mich ist ... am wichtigsten/steht ... an erster Stelle • Ich brauche unbedingt/lege sehr viel Wert auf ... • Besonders positiv/negativ an ... ist ... • Die Stadt plant für die Zukunft .../braucht dringend mehr Geld für ... [@reference: Deutschlands beliebteste Städte. Sicher, sauber, grün: Diese Stadt läuft sogar München den Rang ab. FOCUS online, 11.12.2013 In: https://www.focus.de/immobilien/wohnen] [.interview:bitmark--] [%A18] [!Deutschlands beliebteste Städte Berichten Sie über die Resultate einer Studie zum Thema __Zufriedenheit mit der eigenen Stadt__. Formulieren Sie Sätze wie im Beispiel. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen, den richtigen Kasus und die angegebene Zeitform.] === ◇ das Marktforschungsinstitut GFK – eine Studie zum Thema __Zufriedenheit mit der eigenen Stadt__ – durchführen __(Perfekt)__[@shortAnswer] [@example: Das Marktforschungsinstitut GFK hat eine Studie zum Thema Zufriedenheit mit der eigenen Stadt durchgeführt.] === [%1] die wichtigste Erkenntnis – Studie – sein, – dass – Sicherheit, Grünanlagen und ein positives Image – der größte Einfluss – die Zufriedenheit – die Stadtbewohner – haben __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die wichtigste Erkenntnis der Studie ist, dass Sicherheit, Grünanlagen und ein positives Image den größten Einfluss auf die Zufriedenheit der Stadtbewohner haben] === [%2] viele – überraschend finden __(Präteritum)__, – dass – Bürger – Leipzig – ihre Stadt – am zufriedensten sein __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Viele fanden überraschend, dass die Bürger von Leipzig mit ihrer Stadt am zufriedensten sind. ] === [%3] die Leipziger – zahlreiche Grünflächen, herausragende Kinder- und Seniorenfreundlichkeit und gute Infrastruk-tur – vor allem – schätzen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Leipziger schätzen vor allem die zahlreichen Grünflächen, die herausragende Kinder- und Seniorenfreundlichkeit und die gute Infrastruktur.] === [%4] Köln – Platz zwei – kommen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Köln kommt auf Platz zwei.] === [%5] die Kölner – „die kölsche Geselligkeit“, – das heißt die Atmosphäre – Cafés und Restaurants – mögen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Kölner mögen„die kölsche Geselligkeit“, das heißt die Atmosphäre in den Cafés und Restaurants. ] === [%6] München, drittbeliebteste Stadt, – andere Faktoren – Vordergrund – stehen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_In München, der drittbeliebtesten Stadt, stehen andere Faktoren im Vordergrund.] === [%7] die bayerische Landeshauptstadt – ihre Parks und eine hohe Sicherheit – glänzen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die bayerische Landeshauptstadt glänzt mit ihren Parks und der hohen Sicherheit.] === [.cloze:bitmark--&imageWithAudio] [%A19a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_41_-_4.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/img_8408-b_cherei.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_41-neu.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_42-neu.png] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/04_erkundungen_b2_3a.mp3] ||image description: Wenn Sie sich selbst ein Bild von der Arbeit der Staatssicherheit in der ehemaligen DDR machen wollen, empfehlen wir Ihnen den Film: „Das Leben der anderen“. could not find the first img|| [%A19a] [!Kennen Sie Leipzig? Sie sind mit einer Reisegruppe in Leipzig und machen eine Stadtrundfahrt mit dem Bus. Der Stadtführer gibt auf der Busreise einige Informationen über Leipzig und stellt einige Sehenswürdigkeiten vor. Hören Sie die folgenden Texte und ergänzen Sie die fehlenden Angaben.] 1. Die **Stadt Leipzig** befindet sich im Bundesland [_Sachsen]. Sie hat mehr als [_550 000] Einwohner. Das Stadtrecht wurde Leipzig im Jahr [_1165] verliehen. Leipzig hat eine lange Tradition als [_Messestandort]. Die Leipziger Universität wurde [_1409] gegründet. 2. Das **Völkerschlachtdenkmal** ist eines der Wahrzeichen Leipzigs und das größte Denkmal Europas. Es erinnert an die [_Völkerschlacht], die vom 16. bis 19. Oktober 1813 vor den Toren der Stadt stattfand. Sie führte im Rahmen der Befreiungskriege zu einer Niederlage Napoleons gegen die Truppen der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden. Der Grundstein für das Denkmal wurde am 18. Oktober 1898 gelegt. [_1913] wurde es eingeweiht. Das Denkmal ist [_91] Meter hoch und steht direkt auf dem Brennpunkt des Kampfgeschehens. Von unten bis zur Aussichtsplattform auf der Spitze muss man 500 Stufen nach oben gehen. Von dort aus hat man einen sehr schönen [_Überblick] über Leipzig. 3. Die **Deutsche Nationalbibliothek** wurde 1912 unter dem Namen Deutsche Bücherei gegründet und diente bis zur deutschen Teilung als [_einzige] Sammelstätte für die gesamte deutschsprachige Literatur ab 1913. Seit Dezember 2010 ist auch das Deutsche Musikarchiv am [_Standort] Leipzig angesiedelt. Mit der 1946 gegründeten Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main gehören diese [_drei Einrichtungen] zur 2006 neu benannten Gesamtinstitution: Deutsche Nationalbibliothek. Alle Standorte erfüllen heute gemeinsam die gesetzlich festgelegten Aufgaben zum Sammeln, [_Erschließen] und bibliografischen Verzeichnen der deutschen und deutschsprachigen Literatur und Musik. Der [_Gesamtbestand] der Deutschen Nationalbibliothek umfasst im Moment über 29,7 Millionen Medieneinheiten und täglich kommen Tausende neue Bücher, Zeitschriften oder CDs dazu. Im Mai 2011 wurde der neue Erweiterungsbau eröffnet. Er bietet [_zusätzlichen Platz] für die Bestände der Bibliothek und einen Lesesaal. 4. Hier in der Innenstadt von Leipzig steht die weltberühmte **Thomaskirche**. Sie war die Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, der hier von [_1723] bis [_zu seinem Tode 1750] als Thomaskantor arbeitete. Ursprünglich war die Thomaskirche eine alte Marktkirche, die zwischen 1212 und 1222 umgebaut wurde. Im gleichen Jahr, also 1212, wurde auch der älteste Knabenchor Deutschlands, der Thomanerchor, gegründet, der noch heute regelmäßig in der Thomaskirche auftritt. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im spätgotischen Stil umgebaut. [_Zu Pfingsten 1539] predigte hier der Reformator Martin Luther. 5. Und hier sehen Sie ein Denkmal, das ganz stark mit der neuen Geschichte Leipzigs zu tun hat: das **Museum in der „Runden Ecke“**. Wie Sie vielleicht schon wissen, haben die Bürger von Leipzig und ihre Montagsdemonstrationen im Jahr 1989 maßgeblich zur [_Wiedervereinigung Deutschlands] beigetragen. Im gleichen Jahr entstand auch das Bürgerkomitee Leipzig, das sich bis heute den Forderungen nach Freiheit und Demokratie verpflichtet fühlt. Im August 1990 [_eröffnete] der Verein in der „Runden Ecke“ die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“. In diesem Gebäude hatte die Leipziger Bezirksverwaltung für [_Staatssicherheit] 40 Jahre lang ihren Sitz. In den ehemaligen Büros der Stasi-Offiziere können sich nun Besucher über Funktion, [_Arbeitsweisen und Geschichte] der Stasi informieren. Das Bürgerkomitee hat versucht, das authentische Umfeld weitgehend zu erhalten, um die Gäste etwas von der Arbeitsatmosphäre erahnen zu lassen, die bis 1989 in der „Runden Ecke“ herrschte. [.true-false&article:bitmark--] [%A19b] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/04_erkundungen_b2_3a.mp3] ||cut out audio, there cannot be 2 resources|| [!Kennen Sie Leipzig? Haben Sie die folgenden Aussagen gehört oder gelesen? Kreuzen Sie an.] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === [+1. Bücher und der Buchhandel spielen in Leipzig schon seit Langem eine große Rolle. ] === [-2. Leipzig ist die einzige Stadt in Deutschland, die die gesamte deutsche und deutschsprachige Literatur sammelt und katalogisiert. ] === [+3. In der Deutschen Nationalbibliothek wurde mehr Platz benötigt. 2011 wurde ein Erweiterungsbau eröffnet.] === [+4. Neben der Universität hat Leipzig auch eine Handels- und eine Musikhochschule. ] === [-5. An dieser Musikhochschule studierte und komponierte unter anderem der Komponist Johann Sebastian Bach.] === [+6. Im 1212 gegründeten Thomanerchor singen nur Jungen. ] === [-7. Das Völkerschlachtdenkmal erinnert an den Sieg Napoleons und seiner Truppen im Jahr 1913. ] === [+8. Das Gebäude des Museums in der „Runden Ecke“ war in der DDR die Bezirksverwaltung der Staatssicherheit.] === [-9. Damit sich die Besucher über die Arbeitsweise der Stasi-Offiziere und das Geschehen von damals informieren können, wurde das Gebäude umgebaut.] === ||article-attachment and audio go together?|| [&article: 1. Die Stadt Leipzig befindet sich im Bundesland Sachsen. Sie hat mehr als 550 000 Einwohner. Das Stadtrecht wurde Leipzig im Jahr 1165 verliehen. Leipzig hat eine lange Tradition als Messestandort. Die Leipziger Universität wurde 1409 gegründet. 2. Das Völkerschlachtdenkmal ist eines der Wahrzeichen Leipzigs und das größte Denkmal Europas. Es erinnert an die Völkerschlacht, die vom 16. bis 19. Oktober 1813 vor den Toren der Stadt stattfand. Sie führte im Rahmen der Befreiungskriege zu einer Niederlage Napoleons gegen die Truppen der Österreicher, Preußen, Russen und Schweden. Der Grund- stein für das Denkmal wurde am 18. Oktober 1898 gelegt. 1913 wurde es eingeweiht. Das Denkmal ist 91 Meter hoch und steht direkt auf dem Brennpunkt des Kampfgeschehens. Von unten bis zur Aussichtsplattform auf der Spitze muss man 500 Stufen nach oben gehen. Von dort aus hat man einen sehr schönen Überblick über Leipzig. 3. Die Deutsche Nationalbibliothek wurde 1912 unter dem Namen Deutsche Bücherei gegründet und diente bis zur deutschen Teilung als einzige Sammelstätte für die gesamte deutschsprachige Literatur ab 1913. Seit Dezember 2010 ist auch das Deutsche Musikarchiv am Standort Leipzig angesiedelt. Mit der 1946 gegründeten Deutschen Bibliothek in Frankfurt am Main gehören diese drei Einrichtungen zur 2006 neu benannten Gesamtinstitution: Deutsche Nationalbibliothek. Alle Standorte erfüllen heute gemeinsam die gesetzlich festgelegten Aufgaben zum Sammeln, Erschließen und bibliografischen Verzeichnen der deutschen und deutschsprachigen Literatur und Musik. Der Gesamtbestand der Deutschen Nationalbibliothek umfasst im Moment über 29,7 Millionen Medieneinheiten und täglich kommen Tausende neue Bücher, Zeitschriften oder CDs dazu. Im Mai 2011 wurde der neue Erweiterungsbau eröffnet. Er bietet zusätzlichen Platz für die Bestände der Bibliothek und einen Lesesaal. 4. Hier in der Innenstadt von Leipzig steht die weltberühmte Thomaskirche. Sie war die Wirkungsstätte von Johann Sebastian Bach, der hier von 1723 bis zu seinem Tode 1750 als Thomaskantor arbeitete. Ursprünglich war die Thomaskirche eine alte Marktkirche, die zwischen 1212 und 1222 umgebaut wurde. Im gleichen Jahr, also 1212, wurde auch der älteste Knabenchor Deutschlands, der Thomanerchor, gegründet, der noch heute regelmäßig in der Thomaskirche auftritt. Im 15. Jahrhundert wurde die Kirche im spätgotischen Stil umgebaut. Zu Pfingsten 1539 predigte hier der Reformator Martin Luther. 5. Und hier sehen Sie ein Denkmal, das ganz stark mit der neuen Geschichte Leipzigs zu tun hat: das Museum in der „Runden Ecke“. Wie Sie vielleicht schon wissen, haben die Bürger von Leipzig und ihre Montagsdemonstrationen im Jahr 1989 maßgeblich zur Wiedervereinigung Deutschlands beigetragen. Im gleichen Jahr entstand auch das Bürgerkomitee Leipzig, das sich bis heute den Forderungen nach Freiheit und Demokratie verpflichtet fühlt. Im August 1990 eröffnete der Verein in der „Runden Ecke“ die Ausstellung „Stasi – Macht und Banalität“. In diesem Gebäude hatte die Leipziger Bezirksverwaltung für Staatssicherheit 40 Jahre lang ihren Sitz. In den ehemaligen Büros der Stasi-Offiziere können sich nun Besucher über Funktion, Arbeitsweisen und Geschichte der Stasi informieren. Das Bürgerkomitee hat versucht, das authentische Umfeld weitgehend zu erhalten, um die Gäste etwas von der Arbeitsatmosphäre erahnen zu lassen, die bis 1989 in der „Runden Ecke“ herrschte.] [.cloze-instruction-grouped] [%A19c] [!Kennen Sie Leipzig? Ergänzen Sie die Verben im Passiv Präteritum.] 1. Leipzig [_wurde] 1165 das Stadtrecht [_verliehen][!verleihen]. 2. Die Universität [_wurde] im Jahre 1409 als „Alma Mater Lipsiensis“ [_gegründet][!gründen]. 3. Der Grundstein für das Völkerschlachtdenkmal [_wurde] am 18. Oktober 1898 [_gelegt][!legen]. 4. Das Völkerschlachtdenkmal [_wurde] 1913 [_eingeweiht][!einweihen]. 5. Ursprünglich war die Thomaskirche eine alte Marktkirche, die zwischen 1212 und 1222 [_umgebaut wurde][!umbauen]. 6. Im gleichen Jahr, also 1212, [_wurde] auch der Thomanerchor [_gegründet][!gründen]. [.internal-link] [!Zusatzübungen zum Passiv ➔ Teil C][►kapitel2c] [.cloze] [%A20] [!Was ist in Ihrem Wohnort vorhanden? Hier finden Sie einige Anhaltspunkte zur Auswahl. Ergänzen Sie die richtigen Artikel und berichten Sie dann mündlich.] [_das] Museum [_die] Moschee [_das] Schloss [_der] Fluss [_das] Denkmal [_die] Stadtmauer [_das] Fußballstadion [_die] Schule [_die] Universität [_die] Bibliothek [_der] Marktplatz [_der] Hafen [_die] Kirche [_der] Stadtpark [_das] Bürogebäude [_der] Bahnhof [_der] historische Stadtkern [_die] Kunstgalerie [_das] Krankenhaus [_die] Fußgängerzone [.chapter] [###Reisen] [@leave.context:travel] [@leave.subject:Reisen] [.assignment] [%A21] [!Klassenspaziergang Wählen Sie drei Fragen aus und befragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer. Berichten Sie dann im Plenum über die gesammelten Informationen.] 1. Wie oft verreisen Sie im Jahr geschäftlich und/oder privat? 2. Wo haben Sie Ihren letzten Urlaub verbracht? 3. Was ist Ihr Traum-Urlaubsziel? 4. Informieren Sie sich vor einer privaten Reise über das Reiseziel? Wenn ja, wie? 5. Mögen Sie Flughäfen? Fliegen Sie gern? 6. Was halten Sie von Kreuzfahrten? 7. Welche Reisen liegen im Moment in Ihrem Heimatland im Trend? 8. In welche Stadt würden Sie gern einmal reisen? 9. Nach welchen Kriterien wählen Sie Ihr Urlaubsziel? [.cloze] [%A22a] [!Reisetrends Lesen Sie die folgenden Textabschnitte (1, 2, 3, 4, 5, 6) und suchen Sie die passenden Ergänzungen (A, B, C, D, E).] 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. [_B] 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. [_E] 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. [_A] 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. [_C] 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). [_B] |info A. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. |info B. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. |info C. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. |info D. Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen. |info: E. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. [@reference: Urlaubs-Trends: So reist der Weltbürger. Handelsblatt Online, 29.4.2014 In: https://www.handelsblatt.com/panorama/ © Handelsblatt GmbH. Alle Rechte vorbehalten.] [.essay:bitmark++&article] [%A22b] [!Reisetrends Fassen Sie den Inhalt des Textes mündlich oder schriftlich zusammen.] |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/urlaub.jpg| Gehen Sie dabei auf die folgenden Punkte ein: • Urlaubsbudgets • Reiseziele • Reisetrends • Reiseinformationen • Hotelservice [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.interview:bitmark--&article] [%A23a] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Was bedeuten die folgenden Ausdrücke? Erklären Sie sie mit anderen Worten.] === 1. Dafür wird auch wieder **tief in die Tasche** gegriffen.[@shortAnswer] == [$viel Geld ausgeben] === 2. **die Katze im Sack kaufen**[@shortAnswer] == [$sich vorher nicht informieren/et- was ungeprüft kaufen/buchen] === [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.match-solution-grouped&article] [%A23b] ||img not found|| [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Was kann man miteinander kombinieren? Ordnen Sie die passenden Verben zu. Arbeiten Sie zu zweit.] === [%1]die Koffer == [%c]packen[@example] === [%2]in den Urlaub == [%h]fahren === [%3]Geld == [%i]ausgeben === [%4]über dem europäischen Durchschnitt == [%j]liegen === [%5]mehr Inlandsreisen == [%a]planen === [%6]das angenehme Wetter == [%k]genießen -- [%l]nutzen === [%7]den Strandurlaub == [%d]bevorzugen === [%8]böse Überraschungen == [%e]erleben === [%9]mobile Angebote == [%l]nutzen === [%10]sich über verschiede Angebote == [%b]informieren === [%11]auf Serviceleistungen == [%g]achten === [%12]auf die Hotelbar Wert == [%f]legen === [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.cloze:bitmark--&article] [%A23c] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Reisen. Ergänzen Sie die Verben: __reisen, bereisen, herumreisen, verreisen__.] 1. einen Kontinent [_bereisen] 2. in fremde Länder [_reisen] 3. in der Urlaubszeit [_verreisen] 4. in einem fremden Land [_herumreisen] [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.interview:bitmark--&article] [%A23d] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die angegebene Zeitform, eventuell fehlende Präpositionen und den richtigen Kasus.] === ◇ viele Reisende – die Sehenswürdigkeiten – die Metropolen – besuchen __(Präsens)__[@shortAnswer] [@example:Viele Reisende besuchen die Sehenswürdigkeiten in den Metropolen.] === [%1]insgesamt – die Anzahl der Städtereisen – die vergangenen fünf Jahre – stark zunehmen __(Perfekt)__[@shortAnswer] [_Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den vergangenen fünf Jahren stark zugenommen.] === [%2]bei den Kreuzfahrten – das Wachstum – vergangenes Jahr – zweistelliger Bereich – liegen __(Präteritum)__[@shortAnswer] [_Bei den Kreuzfahrten lag das Wachstum im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich.] === [%3]viele Befragte – es – die Ferne – ziehen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Viele Befragte zieht es in die Ferne.] === [%4]fast alle Urlauber – vor der Reise – mittels verschiedenster Kanäle – das anvisierte Ziel – sich informieren __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Fast alle Urlauber informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel.] === [%5]die Deutschen – Recherche – immer häufiger – mobile Angebote – nutzen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Deutschen nutzen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote.] === [%6]die Umfrage – die meisten Urlauber – kostenloses WLAN – vor Ort – am wichtigsten sein __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Laut Umfrage ist für die meisten Urlauber kostenloses WLAN vor Ort am wichtigsten.] === [&article: 1. Gute Nachrichten für die Tourismusindustrie: Viele Deutsche werden dieses Jahr wieder die Koffer packen und in den Urlaub fahren – dafür wird auch wieder tief in die Tasche gegriffen. Das geplante jährliche Urlaubsbudget einer deutschen Familie liegt mit 6 095 Euro – genauso wie das der Österreicher mit 5 405 Euro – über dem europäischen (4 952 Euro) sowie globalen (4 489 Euro) Durchschnitt. Am meisten geben die Schweizer aus – Ihnen ist der Urlaub laut der Befragung 8 468 Euro wert. 2. Im eigenen Land ist es doch ganz schön: Die Deutschen planen für dieses Jahr mehr Inlandsreisen. 81 Prozent wollen in mindestens einer Urlaubsphase im Land bleiben und das angenehme Wetter genießen. Doch viele der Befragten zieht es auch in die Ferne. Europa gilt dabei als Top-Ziel, gefolgt von Asien und Nordamerika. Spanien und Italien waren in den letzten Monaten die beliebtesten Reiseländer der Deutschen. 3. Ganz egal ob in Deutschland, Europa oder weltweit: Die meisten deutschen Urlauber bevorzugen einen Strandurlaub. 44 Prozent sonnen sich an Stränden. 37 Prozent der Deutschen planen eher Städtereisen. Sie zieht es zu den vielen Sehenswürdigkeiten in den Metropolen weltweit. Insgesamt hat die Anzahl der Städtereisen in den A vergangenen fünf Jahren stark zugenommen. Ein weiterer Reisetrend sind nach wie vor Kreuzfahrten, das Wachstum lag im vergangenen Jahr im zweistelligen Bereich. 4. Die Katze im Sack kaufen – und am Ende böse Überraschungen erleben – ist out: Fast alle Urlauber recherchieren ausgiebig und informieren sich vor der Reise mittels verschiedenster Kanäle über das anvisierte Ziel. Wie alle Nationen nutzen auch die Deutschen zur Recherche immer häufiger mobile Angebote. 29 Prozent gaben an, sich auch am Urlaubsort über die verschiedenen Angebote mobil zu informieren. 5. Die Serviceleistungen, auf die Gäste vor Ort laut der Umfrage am meisten achten, sind kostenloses WLAN (66 Prozent), gefolgt von kostenlosem Frühstück (62 Prozent), Parkplätzen (46 Prozent), Shuttleservice vom Hotel zu Ausflugszielen oder Bahnhöfen und Flughäfen (26 Prozent). Der Shuttleservice ist vor allem Frauen wichtig, während die Männer häufiger auf die Hotelbar Wert legen.] [.assignment:bitmark++] [%A24] [!Ratschläge zum Thema __Reisen__] 1. Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin weiß nicht, wohin er/sie dieses Jahr in den Urlaub fahren soll. Versuchen Sie in einem Gespräch seine/ihre Vorlieben bzw. Abneigungen herauszufinden und geben Sie ihm/ihr Ratschläge. 2. Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin ist der Meinung, dass Urlaub zu Hause am schönsten ist. Erzählen Sie ihm/ihr etwas über die Vorteile eines Auslandsurlaubs und versuchen Sie ihn/sie davon zu überzeugen, nächstes Jahr auch ins Ausland zu fahren. 3. Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin hat große Angst vorm Fliegen und kann deshalb keine fernen Länder besuchen. Geben Sie ihm/ ihr Ratschläge, was er/sie gegen die Flugangst tun kann. 4. Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin versteht nicht, dass Menschen Urlaub auf dem Campingplatz machen. Berichten Sie über Urlaub auf dem Campingplatz und versuchen Sie, Ihren Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin von dieser Art des Urlaubs zu überzeugen. |remark:Empfehlungen geben • Du solltest .../Sie sollten ... • Ich an deiner/Ihrer Stelle würde ... • ... kann ich sehr empfehlen. • Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit ... in ... • Ich rate dir/Ihnen ... • Es wäre gut ... [.essay:bitmark++] [%A25a] [!Reiseziele Beschreiben Sie die folgende Statistik mithilfe der angegebenen Redemittel.] |remark Eine Statistik beschreiben • Die Statistik zeigt ... • Aus der Umfrage geht hervor, dass ... • ... Prozent der Deutschen reisten/fuhren ... • Das beliebteste/Ein weiteres beliebtes Reiseziel war/ist ... • An der Spitze/Auf Platz ... liegt ... ||das Bild mit der Statistik fehlt|| [.cloze:bitmark--] [%A25b] [!Reiseziele Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und die Artikel, falls erforderlich.] **Wohin fahren Sie in Ihrem nächsten Urlaub?** [_in die][@example] Schweiz [_an die] Mittelmeerküste [_in die] Niederlande [_nach] Schweden [_auf die] Insel Hiddensee [_in eine] einsame Hütte [_an den] Nordpol [_nach] Peking [_nach] Sibirien **Wo wollen Sie Ihren nächsten Urlaub verbringen?** [_in der][@example] Schweiz [_an der] Mittelmeerküste [_in den] Niederlande [_in] Schweden [_auf der] Insel Hiddensee [_in einer] einsame Hütte [_am] Nordpol [_in] Peking [_in] Sibirien ||match matrix update?|| [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Richtungsangaben ➔ Teil C][►kapitel2c] [.assignment:bitmark++] [%A26 – Mündlicher Ausdruck] [!Präsentation] Sie sind zu einer Konferenz zum Thema __Reisen erweitert den Blick__ eingeladen. Im Rahmen dieser Veranstaltung sollen Sie in einem kleineren Rahmen Ihr Heimatland, eine bestimmte Gegend in Ihrem Heimatland oder eine Stadt vorstellen. Halten Sie eine kurze Präsentation. Beschreiben Sie das gewählte Reiseziel und gehen Sie auf Besonderheiten ein. Geben Sie auch Empfehlungen für potenzielle Reisende. Nutzen Sie für Ihre Präsentation ausgewählte Redemittel aus der folgenden Übersicht. |remark:Präsentation **Die Präsentation einleiten und strukturieren** • Ich würde Ihnen gerne ... vorstellen. • Beginnen möchte ich mit ... • Danach beschreibe ich .../erzähle ich etwas über ... • Zum Schluss werde ich noch kurz auf ... eingehen. **Allgemeines über das Reiseziel berichten** • ... liegt in ... • Das Klima/Das Wetter ist ... • ... hat viele .../verfügt über ... • In ... kann man ... erleben/genießen/bewundern/erkunden ... • Hier folgt ein kurzer Ausflug/Rückblick in die Geschichte: ... **Besonderheiten hervorheben** • Als Besonderheit gilt ... • Etwas ganz Besonderes ist ... • ... ist einzigartig. **Über Erfahrungen berichten/Empfehlungen geben** • Aus eigener Erfahrung weiß ich, dass ... • Viele Besucher zieht es ... • ... ist sehr beliebt bei ... • Ich empfehle jedem Besucher, ... • Ich war schon in ... und kann ... wärmstens empfehlen. [.chapter] [###Ärger im Urlaub] [@leave.context:travel] [@leave.subject:Ärger im Urlaub] [.interview&image] [%A27a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/044-1b-2.png] [!Müll und andere Katastrophen Was muss passieren, damit der Urlaub zu einer großen Enttäuschung wird? Erarbeiten Sie in Gruppen fünf Beispiele und stellen Sie diese anschließend im Plenum vor.] === Beispiel 1 [@shortAnswer] === Beispiel 2 [@shortAnswer] === Beispiel 3 [@shortAnswer] === Beispiel 4 [@shortAnswer] === Beispiel 5 [@shortAnswer] === [.interview:bitmark--] [%A27b – Interview] [!Müll und andere Katastrophen Ärger im Urlaub. Fragen Sie drei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und berichten Sie.] 1. Haben Sie sich im Urlaub schon mal über das Hotel, die Bedingungen am Urlaubsort, die Bedienung im Restaurant, das Essen o. Ä. geärgert? 2. Haben Sie sich nach dem Urlaub darüber beschwert? Wenn ja, auf welche Weise? === **Gesprächspartnerin/Gesprächspartner?** [!wer?][@shortAnswer] === [!Geärgert? Worüber?][@shortAnswer] === [!Beschwert? Wie?][@shortAnswer] === **Gesprächspartnerin/Gesprächspartner?** [!wer?][@shortAnswer] === [!Geärgert? Worüber?][@shortAnswer] === [!Beschwert? Wie?][@shortAnswer] === **Gesprächspartnerin/Gesprächspartner?** [!wer?][@shortAnswer] === [!Geärgert? Worüber?][@shortAnswer] === [!Beschwert? Wie?][@shortAnswer] === [.cloze-instruction-grouped] [%A28] [!Der Urlaub von Marie Marie hatte einen schrecklichen Urlaub. In einer E-Mail an Paul hat sie ihre Erlebnisse beschrieben. Ergänzen Sie die fehlenden Verben. Achten Sie dabei besonders auf die richtige Zeitform.] Lieber Paul, ich bin aus dem Urlaub zurück und schon wieder urlaubsreif! Die Reise war so katastrophal, dass ich dir gleich darüber [_berichten][!berichten][@example] möchte. Ich hoffe, du [_hast][!haben][%1] Verständnis für diese Art der Bewältigung meines Ärgers. Die ganze Reise [_ging][!losgehen][%2] schon mal mit einer vierstündigen Verspätung des Fluges [_los][%2]. Am Urlaubsort musste ich noch ungefähr eine Stunde auf ein Taxi [_warten][!warten][%3] und [_kam][!ankommen][%4] dann ziemlich müde im Hotel [_an][%4]. Wie du weißt, hatte ich ein 5-Sterne-Hotel mit Halbpension [_gebucht][!buchen][%5]. Das Hotel sollte nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt sein und direkt am Strand [_liegen][!liegen][%6]. Auf der Website des Reiseveranstalters waren ein großer Pool, ein Tennisplatz und ein sehr gemütlich wirkendes Hotelrestaurant zu sehen. Wir haben es uns zusammen [_angesehen][!ansehen][%7], erinnerst du dich noch daran? Du kannst dir nicht [_vorstellen][!vorstellen][%8], wie unsere Unterkunft in Wirklichkeit [_aussah][!aussehen][%9]! Das Zimmer war so klein wie eine Besenkammer und die Wände vermutlich seit 20 Jahren nicht [_gestrichen][!streichen][%10] worden. Der Kühlschrank war kaputt und im Bad [_gab][!geben][%11] es zum Zähneputzen und Duschen nur kaltes Wasser. Ich hasse kaltes Wasser! Im hoteleigenen Swimmingpool [_reparierte][!reparieren][%12] jemand die Fliesen, er war also leer. Wer baden wollte, [_musste][!müssen][%13] an den Strand gehen, aber der war total überfüllt. Natürlich wollten alle anderen Leute auch die Sonne und das Meer [_genießen][!genießen][%14]. Der Abstand zwischen den Personen [_betrug][!betragen][%15] vielleicht 30 Zentimeter und ich habe mich irgendwie dazwischengedrängelt. Abends kam dann die nächste Überraschung. Um einen Platz im Restaurant zu bekommen, [_stand][!stehen][%16] ich fast eine Stunde in einer Warteschlange. Dabei ist mir meist der Appetit vergangen. Als ich mich nach dem Tennisplatz [_erkundigte][!erkundigen][%17], stellte sich heraus, dass der zum Nachbarhotel [_gehörte][!gehören][%18] und man ihn nur gegen eine sehr hohe Gebühr [_benutzen][!benutzen][%19] durfte. Das ist doch unglaublich, oder? Das fünf Kilometer entfernt liegende historische Stadtzentrum habe ich nicht [_besichtigt][!besichtigen][%20]. Es [_fuhren][!fahren][%21] keine Busse und ich hatte keine Lust, zu laufen oder ein Taxi zu nehmen. Ich bin froh, dass ich wieder zu Hause bin. Jetzt [_erhole][!erholen][%22] ich mich erst einmal und dann [_verfasse][!verfassen][%23] ich eine Beschwerdemail an den Reiseveranstalter und die Fluggesellschaft. Melde dich mal wieder. Mit lieben Grüßen Marie [.essay:bitmark++&article] [%A29] [!Eine Beschwerdemail Lesen Sie die E-Mail von Marie an Paul. Ihnen ist im Urlaub etwas Ähnliches passiert. Schreiben Sie eine E-Mail an den Reiseveranstalter INTERREISE und berichten Sie über die Probleme, die Sie im Urlaub hatten, bzw. die Mängel, die im Hotel aufgetreten sind. Fordern Sie einen Teil Ihres Geldes zurück.] |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/beschweren.png| [&article: Lieber Paul, ich bin aus dem Urlaub zurück und schon wieder urlaubsreif! Die Reise war so katastrophal, dass ich dir gleich darüber berichten möchte. Ich hoffe, du hast Verständnis für diese Art der Bewältigung meines Ärgers. Die ganze Reise ging schon mal mit einer vierstündigen Verspätung des Fluges los. Am Urlaubsort musste ich noch ungefähr eine Stunde auf ein Taxi warten und kam dann ziemlich müde im Hotel an. Wie du weißt, hatte ich ein 5-Sterne-Hotel mit Halbpension gebucht. Das Hotel sollte nur wenige Minuten vom Stadtzentrum entfernt sein und direkt am Strand liegen. Auf der Website des Reiseveranstalters waren ein großer Pool, ein Tennisplatz und ein sehr gemütlich wirkendes Hotelrestaurant zu sehen. Wir haben es uns zusammen angesehen, erinnerst du dich noch daran? Du kannst dir nicht vorstellen, wie unsere Unterkunft in Wirklichkeit aussah Das Zimmer war so klein wie eine Besenkammer und die Wände vermutlich seit 20 Jahren nicht gestrichen worden. Der Kühlschrank war kaputt und im Bad gab es zum Zähneputzen und Duschen nur kaltes Wasser. Ich hasse kaltes Wasser! Im hoteleigenen Swimmingpool reparierte jemand die Fliesen, er war also leer. Wer baden wollte, musste an den Strand gehen, aber der war total überfüllt. Natürlich wollten alle anderen Leute auch die Sonne und das Meer genießen. Der Abstand zwischen den Personen betrug vielleicht 30 Zentimeter und ich habe mich irgendwie dazwischengedrängelt. Abends kam dann die nächste Überraschung. Um einen Platz im Restaurant zu bekommen, stand ich fast eine Stunde in einer Warteschlange. Dabei ist mir meist der Appetit vergangen. Als ich mich nach dem Tennisplatz erkundigte, stellte sich heraus, dass der zum Nachbarhotel gehörte und man ihn nur gegen eine sehr hohe Gebühr benutzen durfte. Das ist doch unglaublich, oder? Das fünf Kilometer entfernt liegende historische Stadtzentrum habe ich nicht besichtigt. Es fuhren keine Busse und ich hatte keine Lust, zu laufen oder ein Taxi zu nehmen. Ich bin froh, dass ich wieder zu Hause bin. Jetzt erhole ich mich erst einmal und dann verfasse ich eine Beschwerdemail an den Reiseveranstalter und die Fluggesellschaft. Melde dich mal wieder. Mit lieben Grüßen Marie |remark:Sich beschweren • Ich möchte mich/Wir möchten uns beschweren über ... • Wir waren nicht in vollem Maße zufrieden/sehr unzufrieden mit ... • Von/Vom ... waren wir ziemlich enttäuscht./... hat uns enttäuscht. • Von/Vom ... hätten wir etwas anderes/mehr erwartet. • ... entsprach nicht meinen/unseren Erwartungen. • ... mir/uns ... Prozent des gezahlten Betrages zu erstatten/zurückzuzahlen. |info:Anrede und Gruß in formellen E-Mails: Anrede: __Sehr geehrte Damen und Herren, __ Gruß: __Mit freundlichen Grüßen__ ] [.assignment:bitmark++] [%A30] [!Nichts als Ärger Spielen Sie Dialoge. Sie beschweren sich, Ihr Ansprechpartner bemüht sich um eine Lösung.] **Auf dem Flughafen** (Tourist – Flughafenangestellter) • Ihr Gepäck ist nicht angekommen. • Sie können Ihren Koffer nicht finden. Ein anderer Reisender hat vermutlich Ihren Koffer mitgenommen, denn auf dem Band bleibt ein ähnlicher Koffer zurück. **Auf der Polizei** (Tourist – Polizeibeamter) • Bei der Stadtbesichtigung wurde Ihr Portemonnaie gestohlen. • Sie haben Ihren Ausweis verloren. **Im Restaurant** (Tourist – Kellner) • Die Vorspeise und das Hauptgericht sind kalt. • Der Kellner hat die Getränke doppelt berechnet. **Im Hotel** (Tourist – Rezeptionistin) • Ihr Zimmer liegt zur Straße. Sie können nachts nicht schlafen. • Im Zimmer ist kein Fernseher, obwohl es im Katalog angegeben war. [.cloze:bitmark++] [%A31a] [!Sie lesen in einer Zeitschrift einen Artikel über Fluggastrechte. Welche Sätze passen in die Lücken 1 bis 8? Zwei Sätze passen nicht. Arbeiten Sie zu zweit. Vergleichen Sie danach Ihre Lösungen mit anderen Kursteilnehmern.] **Ärger beim Fliegen** Über vier Milliarden Menschen sind jährlich mit dem Flugzeug unterwegs, Tendenz steigend. In Deutschland gilt das Flugzeug bei Urlaubsreisen als das beliebteste Verkehrsmittel, das sicherste ist es sowieso. Doch gerade zur Urlaubszeit steigt das Verkehrsaufkommen an den Flughäfen. [_g][@example] Für Urlaubsreisende ist dies besonders ärgerlich, denn lange Wartezeiten bedeuten gleichzeitig verlorene Urlaubszeit. [_b][%1] Gegen Stress und Ärger auf dem Flughafen helfen dann nur noch eine gewisse Gelassenheit und das Wissen über die Rechte von Fluggästen.[_c][%2] In dieser EU-Verordnung wird beschrieben, welche Ausgleichs- und Versorgungsleistungen Passagieren bei großen Verspätungen, bei Nichtbeförderungen, Überbuchungen und Annullierungen von Flügen zustehen. [_e][%3] Die Betreuungsleistung beinhaltet zum Beispiel die Versorgung mit Essen und Getränken oder eine Hotelübernachtung einschließlich Transfer vom und zum Flughafen. Einen finanziellen Ausgleich erhalten Passagiere bei Verspätungen von über drei Stunden am Zielort. [_a][%4] Bei Flugstrecken bis zu 1500 km besteht ein Anspruch auf 250 Euro, bei einer Distanz von 1500 bis 3500 km bekommt der Fluggast 400 Euro, bei über 3500 km sind es 600 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Linienflug, Charterflug oder einen Flug innerhalb einer Pauschalreise (Flug und Hotel) handelt. Der Anspruch auf Ausgleichszahlung gilt für alle Flüge, die innerhalb der EU starten oder von einer europäischen Fluggesellschaft durchgeführt werden. Und hier wird es auch schon schwierig: [_k][%5] Bucht man die gleiche Reise mit einer türkischen Fluggesellschaft, fällt nur der Flug von Frankfurt unter diese Regelung. [_i][%6] Wer zum Beispiel nach einer Verspätung oder einem Flugausfall sein Reiserecht bei einer europäischen Fluggesellschaft geltend machen möchte, kann auf Schwierigkeiten stoßen. [_j][%7] Einige Fluggesellschaften haben ihre Kontaktdaten für den Reklamationsfall auf ihren Websites so gut versteckt, dass man sie nur mit Mühe findet. Hat man sie nach langem Suchen entdeckt, ist der Kundenservice per Telefon nicht erreichbar oder die E-Mails werden nicht beantwortet.[_d][%8] Sie schieben die Verspätung gern auf außergewöhnliche Umstände wie Streiks oder das Wetter. So kann es sein, dass man sich nicht nur über die Verspätung, sondern auch noch über das Verhalten der Fluggesellschaft im Reklamationsfall ärgert. |remark a. Die Höhe der Zahlung hängt von der Flugdistanz ab. b. Viele Passagiere sind demzufolge schon vor dem Abflug genervt. c. Die Fluggastrechte für die Europäische Union sind in der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 geregelt. d. Nicht selten verschweigen die Airlines den wahren Verspätungsgrund. e. Zunächst haben die Passagiere Anspruch auf Betreuung und Unterstützung am Flughafen. f. Die Rechte von Fluggästen spielen keine Rolle. g. Es kommt gehäuft zu Verspätungen oder Flugausfällen. h. Die Urlaubsfreude ist groß. i. Aber recht haben bedeutet nicht immer recht be- kommen. j. Die erste Hürde ist der Ansprechpartner. k. Bei einem Hin- und Rückflug Frankfurt–Istanbul mit einer deutschen Fluggesellschaft gilt die EU-Verordnung im Verspätungsfall für beide Flüge. ||noch zu ergänzen|| [.multiple-choice&article:bitmark++] [%A31b] [!Fluggastrechte Lesen Sie den nachstehenden Text. Kreuzen Sie die richtige Lösung an.] === [!1. Die Verordnung (EG) Nr. 261/2004] [-a) regelt die Rechte von europäischen Fluggästen.] [+b) beschreibt die Leistungen, die Fluggästen z. B. im Verspätungsfall zustehen.] [-c) sichert Fluggästen ein Recht auf Versorgung] [-d) auf dem Flughafen zu.] === [!2. Die Verordnung gilt] [-a) für alle Flüge, die in Europa starten oder landen.] [-b) nur für Flüge von europäischen Fluggesellschaften.] [+c) für alle Flüge, die in Europa starten, und alle Flüge von europäischen Fluggesellschaften.] === [!3. Im Verspätungsfall ist die Höhe der Ausgleichszahlung abhängig von] [-a) der Verspätungszeit beim Start.] [-b) der Verspätungszeit am Zielort.] [+c) der Flugdistanz.] === [!4. Fluggesellschaften] [-a) reagieren auf Reklamationen in jedem Fall.] [+b) brauchen unter bestimmten Umständen nichts zu zahlen.] [-c) müssen bei allen Verspätungen über drei Stunden einen Ausgleich zahlen.] === [&article: **Ärger beim Fliegen** Über vier Milliarden Menschen sind jährlich mit dem Flugzeug unterwegs, Tendenz steigend. In Deutschland gilt das Flugzeug bei Urlaubsreisen als das beliebteste Verkehrsmittel, das sicherste ist es sowieso. Doch gerade zur Urlaubszeit steigt das Verkehrsaufkommen an den Flughäfen. Es kommt gehäuft zu Verspätungen oder Flugausfällen. Für Urlaubsreisende ist dies besonders ärgerlich, denn lange Wartezeiten bedeuten gleichzeitig verlorene Urlaubszeit Viele Passagiere sind demzufolge schon vor dem Abflug genervt. Gegen Stress und Ärger auf dem Flughafen helfen dann nur noch eine gewisse Gelassenheit und das Wissen über die Rechte von Fluggästen. Die Fluggastrechte für die Europäische Union sind in der Verordnung (EG) Nr. 261/2004 geregelt. In dieser EU-Verordnung wird beschrieben, welche Ausgleichs- und Versorgungsleistungen Passagieren bei großen Verspätungen, bei Nichtbeförderungen, Überbuchungen und Annullierungen von Flügen zustehen. Zunächst haben die Passagiere Anspruch auf Betreuung und Unterstützung am Flughafen. Die Betreuungsleistung beinhaltet zum Beispiel die Versorgung mit Essen und Getränken oder eine Hotelübernachtung einschließlich Transfer vom und zum Flughafen. Einen finanziellen Ausgleich erhalten Passagiere bei Verspätungen von über drei Stunden am Zielort. Die Höhe der Zahlung hängt von der Flugdistanz ab. Bei Flugstrecken bis zu 1 500 km besteht ein Anspruch auf 250 Euro, bei einer Distanz von 1 500 bis 3 500 km bekommt der Fluggast 400 Euro, bei über 3 500 km sind es 600 Euro. Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um einen Linienflug, Charterflug oder einen Flug innerhalb einer Pauschalreise (Flug und Hotel) handelt. Der Anspruch auf Ausgleichszahlung gilt für alle Flüge, die innerhalb der EU starten oder von einer europäischen Fluggesellschaft durchgeführt werden. Und hier wird es auch schon schwierig: Bei einem Hin- und Rückflug Frankfurt–Istanbul mit einer deutschen Fluggesellschaft gilt die EU-Verordnung im Verspätungsfall für beide Flüge. Bucht man die gleiche Reise mit einer türkischen Fluggesellschaft, fällt nur der Flug von Frankfurt unter diese Regelung. Aber recht haben bedeutet nicht immer recht bekommen. Wer zum Beispiel nach einer Verspätung oder einem Flugausfall sein Reiserecht bei einer europäischen Fluggesellschaft geltend machen möchte, kann auf Schwierigkeiten stoßen. Die erste Hürde ist der Ansprechpartner. Einige Fluggesellschaften haben ihre Kontaktdaten für den Reklamationsfall auf ihren Websites so gut versteckt, dass man sie nur mit Mühe findet. Hat man sie nach langem Suchen entdeckt, ist der Kundenservice per Telefon nicht erreichbar oder die E-Mails werden nicht beantwortet. Nicht selten verschweigen die Airlines den wahren Verspätungsgrund. Sie schieben die Verspätung gern auf außergewöhnliche Umstände wie Streiks oder das Wetter. So kann es sein, dass man sich nicht nur über die Verspätung, sondern auch noch über das Verhalten der Fluggesellschaft im Reklamationsfall ärgert.] [.cloze:bitmark--] [%A31c] [!Fluggastrechte Bilden Sie aus den Verben Nomen auf __-ung__.] ◇ Der Abflug verspätet sich. [_die Verspätung][@example] 1. Der Flug ist überbucht. [_die Überbuchung] 2. Die Airline führt einen Flug durch. [_die Durchführung] 3. Die Passagiere werden betreut. [_die Betreuung] 4. Fluggäste werden nicht befördert. [_die Beförderung] 5. Ein Flug wird annulliert. [_die Annullierung] 6. Jemand wird unterstützt. [_die Unterstützung] 7. Etwas wird gesetzlich geregelt. __die gesetzliche__ [_Regelung] 8. Ein Ausgleich wird gezahlt. __die Ausgleichs__[_zahlung] [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [!Fluggastrechte Ergänzen Sie die Verben in der richtigen Form und unterstreichen Sie wichtige Wendungen zum Thema __Fluggastrechte__.] [%A31d] ◇ Die EU hat die Rechte von Fluggästen in einer Verordnung [_geregelt][!regeln][@example]. 1. Den Passagieren [_stehen][!zustehen], z. B. bei großen Verspätungen, Ausgleichs- und Versorgungsleistungen [_zu]. 2. Die Passagiere [_haben][!haben] Anspruch auf Betreuung und Unterstützung am Flughafen. 3. Einen finanziellen Ausgleich [_erhalten][!erhalten] Passagiere bei Verspätungen von über drei Stunden am Zielort. 4. Die Höhe der Zahlung [_hängt][!abhängen] von der Flugdistanz [_ab]. 5. Bei Flugstrecken bis zu 1 500 km [_besteht][!bestehen] ein Anspruch auf 250 Euro. 6. Der Anspruch auf Ausgleichszahlung [_gilt][!gelten] für alle Flüge von europäischen Fluggesellschaften. 7. Flüge nichteuropäischer Airlines, die außerhalb Europas [_starten][!starten], [_fallen][!fallen] nicht unter diese Regelung. 8. Wer sein Reiserecht geltend [_macht][!machen], [_stößt][!stoßen] manchmal auf Schwierigkeiten. 9. Fluggesellschaften [_schieben][!schieben] die Verspätung gerne auf außergewöhnliche Umstände. [.essay] [%A31e] [!Fluggastrechte E-Mail an eine Fluggesellschaft] Sie sind mit einer deutschen Fluggesellschaft von Berlin nach Porto (Entfernung Luftlinie 2 085 km) und wieder zurückgeflogen. Die Maschine hatte auf dem Hinflug drei Stunden und zehn Minuten Verspätung. Die Gesellschaft hat keinen Grund für die Verspätung angegeben. Schreiben Sie eine E-Mail an die Airline und fordern Sie eine Ausgleichszahlung. [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark--] [%A32a] [!Reisebedingungen Sie haben bei einem Reiseveranstalter eine Pauschalreise gebucht. Lesen Sie die Allgemeinen Reisebedingungen und wählen Sie zu den Punkten 1 bis 6 die passenden Überschriften.] **◼︎ Auszug aus den Allgemeinen Reisebedingungen** [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][+Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages][@example] Anzahlung und Restzahlung des Reisepreises erfolgen vor Reiseantritt ausschließlich an den Reiseveranstalter und nicht an den Reisevermittler bzw. das Reisebüro. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht zum vereinbarten Termin, so ist der Reiseveranstalter nach Mahnung des Kunden berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten und ihm Rücktrittskosten in Rechnung zu stellen. (1) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][+Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Anpassungen von Reiseleistungen seitens des Reiseveranstalters, die nach Vertragsabschluss aus unterschiedlichen Gründen notwendig werden können, sind nur gestattet, wenn die Änderungen die Gesamtleistung der Reise nicht erheblich beeinträchtigen. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis zu informieren und ihm den Änderungsgrund mitzuteilen. (2) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][+Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle einer nachträglichen Erhöhung der Beförderungskosten durch die ausführende Airline oder der Abgaben für Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren anzupassen. (3) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][+Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter in schriftlicher Form zu erklären. Der Reiseveranstalter hat in diesem Fall Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für seine Aufwendungen in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Rücktritts. Bei einer Absage bis 10 Tage vor Reiseantritt sind 80 Prozent des Reisepreises fällig. (4) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][+Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Nach Vertragsabschluss hat der Kunde in der Regel kein Recht auf Änderungen des Reisetermins, des Reiseziels, der Unterkunft oder der Beförderungsart. Werden die Änderungswünsche des Kunden dennoch berücksichtigt, kann der Reiseveranstalter zusätzliche Kosten geltend machen. (5) [+Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][-Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Stellt der Kunde während der Reise Mängel fest, so kann er die Beseitigung der Mängel verlangen. Der Reisende ist aber verpflichtet, dem Reiseveranstalter die Mängel unverzüglich anzuzeigen. Erfolgt die Mängelanzeige am Urlaubsort nicht, hat der Reisende keinen Anspruch auf Minderung des Reisepreises. (6) [-Mitwirkungspflicht des Reisenden][-Umbuchungen][-Rücktrittsmöglichkeiten des Reiseveranstalters][-Rücktritt und Stornokosten][+Beschränkung der Haftung][-Preiserhöhung][-Bezahlung][-Leistungsveränderungen ][-Datenschutz][-Abschluss des Vertrages] Reisende haben nur einen Anspruch auf Ausgleichszahlung für Schäden, wenn der Reiseveranstalter dafür allein verantwortlich ist. Mögliche darüber hinausgehende Ansprüche bei Fremdleistungen, zum Beispiel bei Flugverspätungen, übernimmt der Reiseveranstalter nicht. [@reference:Nach: Hurtigruten Online, Zugriff: 4.1.2019 https://www.hurtigruten.de/praktische-informationen/] ||change instruction, why doesn't the bit work?|| [.essay:bitmark--] [%A32b] [!Reisebedingungen Lesen Sie den Text noch einmal und notieren Sie wichtige Redemittel aus dem Reiserecht.] **Auszug aus den Allgemeinen Reisebedingungen** **Bezahlung** Anzahlung und Restzahlung des Reisepreises erfolgen vor Reiseantritt ausschließlich an den Reiseveranstalter und nicht an den Reisevermittler bzw. das Reisebüro. Leistet der Kunde die Anzahlung und/oder die Restzahlung nicht zum vereinbarten Termin, so ist der Reiseveranstalter nach Mahnung des Kunden berechtigt, vom Reisevertrag zurückzutreten und ihm Rücktrittskosten in Rechnung zu stellen. **Leistungsveränderungen** Anpassungen von Reiseleistungen seitens des Reiseveranstalters, die nach Vertragsabschluss aus unterschiedlichen Gründen notwendig werden können, sind nur gestattet, wenn die Änderungen die Gesamtleistung der Reise nicht erheblich beeinträchtigen. Der Reiseveranstalter ist verpflichtet, den Kunden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich nach Kenntnis zu informieren und ihm den Änderungsgrund mitzuteilen. **Preiserhöhung** Der Reiseveranstalter behält sich das Recht vor, den im Reisevertrag vereinbarten Preis im Falle einer nachträglichen Erhöhung der Beförderungskosten durch die ausführende Airline oder der Abgaben für Leistungen wie Hafen- oder Flughafengebühren anzupassen. **Rücktritt und Stornokosten** Der Kunde kann jederzeit vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten. Der Rücktritt ist gegenüber dem Reiseveranstalter in schriftlicher Form zu erklären. Der Reiseveranstalter hat in diesem Fall Anspruch auf eine angemessene Entschädigung für seine Aufwendungen in Abhängigkeit vom Zeitpunkt des Rücktritts. Bei einer Absage bis 10 Tage vor Reiseantritt sind 80 Prozent des Reisepreises fällig. **Umbuchungen** Nach Vertragsabschluss hat der Kunde in der Regel kein Recht auf Änderungen des Reisetermins, des Reiseziels, der Unterkunft oder der Beförderungsart. Werden die Änderungswünsche des Kunden dennoch berücksichtigt, kann der Reiseveranstalter zusätzliche Kosten geltend machen. **Mitwirkungspflicht des Reisenden** Stellt der Kunde während der Reise Mängel fest, so kann er die Beseitigung der Mängel verlangen. Der Reisende ist aber verpflichtet, dem Reiseveranstalter die Mängel unverzüglich anzuzeigen. Erfolgt die Mängelanzeige am Urlaubsort nicht, hat der Reisende keinen Anspruch auf Minderung des Reisepreises. **Beschränkung der Haftung** Reisende haben nur einen Anspruch auf Ausgleichszahlung für Schäden, wenn der Reiseveranstalter dafür allein verantwortlich ist. Mögliche darüber hinausgehende Ansprüche bei Fremdleistungen, zum Beispiel bei Flugverspätungen, übernimmt der Reiseveranstalter nicht. [.match] [%A32c] [!Reisebedingungen Was passt? Ordnen Sie zu.] === [%1]eine Anzahlung == [%d]leisten[@example] === [%2]vom Reisevertrag == [%f]zurücktreten === [%3]den vereinbarten Preis == [%i]bezahlen === [%4]kein Recht auf Änderungen == [%b]haben === [%5]jemanden über einen Änderungsgrund == [%e]informieren === [%6]Mängel == [%a]feststellen === [%7]die Beseitigung der Mängel == [%h]verlangen === [%8]Änderungswünsche == [%c]berücksichtigen === [%9]jemandem entstandene Kosten in Rechnung == [%g]stellen === [.chapter] [##Teil B] [.chapter] [###Hotels] [@leave.context:travel] [@leave.subject:Hotels] [.assignment:bitmark--&image] [%B1] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/zahlen_141_auf_blau_schildchen-frei.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/pict0202-bea.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/pict0202-bea.png] [!Von der Herberge zum Luxushotel Lesen Sie den folgenden Text.] **Eine kleine Hotel-Geschichte** Schon im alten Griechenland bildete sich ein Gewerbe heraus, das von der Beherbergung Fremder lebte. Es genoss jedoch keinen guten Ruf, da die weit auseinander gelegenen Herbergen nur minimalen Standard boten. Reisende mussten ihre eigenen Lebensmittel, ihr Geschirr und das Bettzeug mitbringen. Im antiken Rom war es schon wesentlich komfortabler. Es gab bereits detaillierte Herbergsverzeichnisse, die darüber Auskunft gaben, ob eine Herberge beispielsweise ein angeschlossenes Schwimmbad besaß. In speziellen Landkarten für Reisende waren Unterbringungsmöglichkeiten markiert und entsprechend ihrer Ausstattung klassifiziert. In Nordeuropa waren die Gaststätten und Herbergen noch im Mittelalter ausgesprochen primitiv. Statt in Betten mussten die Reisenden auf Stroh1 liegen, das oft von Ungeziefer2 wimmelte. Oft teilten sich mehr als zehn Fremde ein gemeinsames Lager und rückten in kalten Nächten eng zusammen, um sich zu wärmen. Adlige Reisende und die gehobene Bürgerschaft suchten solche Herbergen nicht auf. Sie kamen in den Klöstern3 unter oder residierten standesgemäß bei befreundeten Familien. Erst im 17. Jahrhundert entstanden in Frankreich Übernachtungsmöglichkeiten, die auch Adligen und der gehobenen Bürgerschaft standesgemäße Unterkunft bieten konnten: sogenannte Hotels. Auch in Deutschland und Großbritannien begannen sich solche luxuriösen Alternativen zu den einfachen Herbergen herauszubilden, allerdings hießen sie in Deutschland anfangs meist nicht __Hotel__, sondern __Hof__. Ab 1820 blühten die Kurreisen4. Die oberen und mittleren Bürgerschichten reisten mit Kindern, Bediensteten und viel Gepäck einige Wochen aufs Land. Nur Reiche konnten sich diesen Luxus leisten. Mit der Kurreise entstanden auch die Kurhotels, in Deutschland vor allem in Baden-Baden und Wiesbaden. Die prächtigsten unter ihnen waren Grand-Hotels. Zu den Grand-Hotels, die sich bis heute ihren großen Ruf erhalten haben, gehören das __Ritz__ in Paris, das __Waldorf-Astoria__ in New York, das __Savoy__ in London und das __Adlon__ in Berlin. Sie stehen für Eleganz und Komfort, Repräsentanz und gesellschaftliche Bestätigung. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten sich große internationale Hotelketten heraus. Die meisten waren amerikanische Unternehmen, darunter __Hyatt, Marriott__ und __Hilton__. Die Hotelketten führten zu einer großen Veränderung auf dem Hotelmarkt: Sie führten Standards bezüglich des Services und der Ausstattung ein. „Hier weiß man, was man bekommt“ – das traf oft auch auf die Architektur der Hotels zu, die überwiegend im nüchternen, kastenförmigen Baustil der 1960er- und 1970er-Jahre erbaut wurden. [@reference: Eine kleine Hotelgeschichte. Planet Wissen (Christine Buth) In: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft] [.multiple-choice&article:bitmark--] [%B2a – Textarbeit] [!Entscheiden Sie, welche der Antworten a), b) oder c) passt. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.] === [!1. Die Unterkünfte im alten Griechenland] [-a) waren überall beliebt.] [+b) waren sehr einfach.] [-c) fand man nur in Großstädten.] === [!2. In Nordeuropa] [+a) mussten die Reisenden im Mittelalter zusammen auf Stroh schlafen.] [-b) gab es schon früh einen Reiseatlas.] [-c) mussten Adlige mit anderen Reisenden in einem Zimmer übernachten.] === [!3. Ab 1820] [-a) konnten alle Leute reisen.] [+b) entstanden mit den Kurreisen auch die großen Grand-Hotels.] [-c) reisten hauptsächlich die adligen Familien.] === [!4. Die großen internationalen Hotelketten] [-a) haben eine individualistische Architektur.] [-b) gab es in den 1960er- und 1970er-Jahren nur in Amerika.] [+c) bezeichnen eine Trendwende hinsichtlich der Servicestandards.] === [&article: **Eine kleine Hotel-Geschichte** Schon im alten Griechenland bildete sich ein Gewerbe heraus, das von der Beherbergung Fremder lebte. Es genoss jedoch keinen guten Ruf, da die weit auseinander gelegenen Herbergen nur minimalen Standard boten. Reisende mussten ihre eigenen Lebensmittel, ihr Geschirr und das Bettzeug mitbringen. Im antiken Rom war es schon wesentlich komfortabler. Es gab bereits detaillierte Herbergsverzeichnisse, die darüber Auskunft gaben, ob eine Herberge beispielsweise ein angeschlossenes Schwimmbad besaß. In speziellen Landkarten für Reisende waren Unterbringungsmöglichkeiten markiert und entsprechend ihrer Ausstattung klassifiziert. In Nordeuropa waren die Gaststätten und Herbergen noch im Mittelalter ausgesprochen primitiv. Statt in Betten mussten die Reisenden auf Stroh1 liegen, das oft von Ungeziefer2 wimmelte. Oft teilten sich mehr als zehn Fremde ein gemeinsames Lager und rückten in kalten Nächten eng zusammen, um sich zu wärmen. Adlige Reisende und die gehobene Bürgerschaft suchten solche Herbergen nicht auf. Sie kamen in den Klöstern3 unter oder residierten standesgemäß bei befreundeten Familien. Erst im 17. Jahrhundert entstanden in Frankreich Übernachtungsmöglichkeiten, die auch Adligen und der gehobenen Bürgerschaft standesgemäße Unterkunft bieten konnten: sogenannte Hotels. Auch in Deutschland und Großbritannien begannen sich solche luxuriösen Alternativen zu den einfachen Herbergen herauszubilden, allerdings hießen sie in Deutschland anfangs meist nicht __Hotel__, sondern __Hof__. Ab 1820 blühten die Kurreisen4. Die oberen und mittleren Bürgerschichten reisten mit Kindern, Bediensteten und viel Gepäck einige Wochen aufs Land. Nur Reiche konnten sich diesen Luxus leisten. Mit der Kurreise entstanden auch die Kurhotels, in Deutschland vor allem in Baden-Baden und Wiesbaden. Die prächtigsten unter ihnen waren Grand-Hotels. Zu den Grand-Hotels, die sich bis heute ihren großen Ruf erhalten haben, gehören das __Ritz__ in Paris, das __Waldorf-Astoria__ in New York, das __Savoy__ in London und das __Adlon__ in Berlin. Sie stehen für Eleganz und Komfort, Repräsentanz und gesellschaftliche Bestätigung. Nach dem Zweiten Weltkrieg bildeten sich große internationale Hotelketten heraus. Die meisten waren amerikanische Unternehmen, darunter __Hyatt, Marriott__ und __Hilton__. Die Hotelketten führten zu einer großen Veränderung auf dem Hotelmarkt: Sie führten Standards bezüglich des Services und der Ausstattung ein. „Hier weiß man, was man bekommt“ – das traf oft auch auf die Architektur der Hotels zu, die überwiegend im nüchternen, kastenförmigen Baustil der 1960er- und 1970er-Jahre erbaut wurden.] [@reference: Eine kleine Hotelgeschichte. Planet Wissen (Christine Buth) In: https://www.planet-wissen.de/gesellschaft] [.match-all:bitmark++] [%B2b ] [!Textarbeit Wortschatz: Suchen Sie jeweils zwei Synonyme. Achtung: Nicht alle vorgegebenen Wörter können verwendet werden.] |remark hauptsächlich ◇ der kleinste Teil ◇ Ausstattung ◇ Unterbringung ◇ Hotel ◇ logieren ◇ weitgehend ◇ residieren ◇ angesehen sein ◇ Unterbringungsmöglichkeit ◇ einen guten Namen haben ◇ nicht akzeptiert werden ◇ essen ◇ Bürogebäude ◇ Übernachtung ◇ Kneipe === [%1]Beherbergung == Unterbringung -- Übernachtung === [%2]Herberge == Hotel -- Unterbringungsmöglichkeit === [%3]übernachten == logieren -- residieren === [%4]überwiegend == hauptsächlich -- weitgehend === [%5]einen guten Ruf haben == einen guten Namen haben -- angesehen sein === [.assignment:bitmark++] [%B3a] [!Hotels mit besonderer Note Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Reise für vier Tage nach Deutschland gewonnen. Lesen Sie die Kurzinformationen.] **1. Galerie Hotel Leipziger Hof – Hier schlafen Sie mit einem Original!** 72 komfortable, gemütliche Gästezimmer mit Originalarbeiten Leipziger Künstler warten auf Sie. Alle Zimmer – auch die kleinen – sind mit Bad, WC, Fön, Minibar, Telefon, Fax- und Internetanschluss und mit großen Schreibtischen ausgestattet. Raucher- und Nichtraucherzimmer auf Wunsch. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/hotel_leipziger_hof.png| Der Sammler, Klaus Eberhard, ist Gründer und Eigentümer dieses originellen Leipziger Hotels. Er hat Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus den 1980er- und 1990er-Jahren bis zum heutigen Tage zusammengetragen. Hinzugekommen sind ebenso Arbeiten früherer Epochen bis zu den 1920er-Jahren. Die Werke spiegeln vielfältige künstlerische Ansätze wider, die meisten von ihnen sind der sogenannten __Leipziger Schule__ zuzuordnen. **2. Hotel Alcatraz „Haben Sie noch eine Zelle frei?“ ** Früher logierten die Gäste auf Staatskosten im „Hotel Alcatraz“, zwar nicht freiwillig, dafür aber inklusive Vollpension und Morgensport. Im ehemaligen Gefängnis von Kaiserslautern können jetzt Hotelgäste schlummern, für 49 Euro pro Übernachtung inklusive Zellenpyjama, Gefängnisfrühstück und Blick aufs kleine Gitterfenster. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/kugel_und_kette_angeh_ngt_zu_str_fling_bein_1-sw.png| Hier erleben die Besucher das richtige Gefängnis-Feeling! Die Zellen verfügen über ein originalgetreues Gefängnisbett, ein Waschbecken und eine Toilette. Die Gemeinschaftsduschen befinden sich auf dem Gang. **3. Antjes Leuchtturm,** erbaut 1300 bis 1310, ein sehr schöner historischer Bau, ist das Wahrzeichen unserer Insel im Hamburgischen Wattenmeer bei Cuxhaven. In früheren Jahrhunderten beschützte er die Elbmündung vor Piraten. 1815 übernahm der Turm die Rolle eines Leuchtturms. Seine dicken Mauern beherbergen sieben gemütliche Zimmer, die für junge und ältere Leute immer wieder ein beliebtes Reiseziel sind. **4. Hotel zur Leuther Mühle** Inmitten dieser einzigartigen Landschaft zwischen Rhein und Maas liegt das traditionsreiche Hotel-Restaurant __Leuther Mühle__. Die Gäste finden hier im Herzen der malerischen Seenstadt Nettetal ein ebenso gepflegtes Hotel wie ausgezeichnetes Restaurant vor. Die naturnahe Lage der ehemaligen, aufwendig restaurierten Wassermühle direkt am Flüsschen Nette lassen die Besucher immer wieder ins Schwärmen geraten. Das rustikal-elegante Ambiente und die kulinarische Vielfalt der mehrfach preisgekrönten Küche haben schon unzählige Feinschmecker überzeugt. Freundliche Hotelzimmer, bester Service, eine individuelle Bedienung und ein nahezu unbegrenztes Freizeitangebot runden das umfassende Angebot des Hotel-Restaurants __Leuther Mühle__ ab. [.essay:bitmark++] [%B3b] [!Hotels mit besonderer Note Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Reise für vier Tage nach Deutschland gewonnen. Beschreiben Sie die Hotels mit eigenen Worten.] **1. Galerie Hotel Leipziger Hof – Hier schlafen Sie mit einem Original!** 72 komfortable, gemütliche Gästezimmer mit Originalarbeiten Leipziger Künstler warten auf Sie. Alle Zimmer – auch die kleinen – sind mit Bad, WC, Fön, Minibar, Telefon, Fax- und Internetanschluss und mit großen Schreibtischen ausgestattet. Raucher- und Nichtraucherzimmer auf Wunsch. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/hotel_leipziger_hof.png| Der Sammler, Klaus Eberhard, ist Gründer und Eigentümer dieses originellen Leipziger Hotels. Er hat Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus den 1980er- und 1990er-Jahren bis zum heutigen Tage zusammengetragen. Hinzugekommen sind ebenso Arbeiten früherer Epochen bis zu den 1920er-Jahren. Die Werke spiegeln vielfältige künstlerische Ansätze wider, die meisten von ihnen sind der sogenannten __Leipziger Schule__ zuzuordnen. **2. Hotel Alcatraz „Haben Sie noch eine Zelle frei?“ ** Früher logierten die Gäste auf Staatskosten im „Hotel Alcatraz“, zwar nicht freiwillig, dafür aber inklusive Vollpension und Morgensport. Im ehemaligen Gefängnis von Kaiserslautern können jetzt Hotelgäste schlummern, für 49 Euro pro Übernachtung inklusive Zellenpyjama, Gefängnisfrühstück und Blick aufs kleine Gitterfenster. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/kugel_und_kette_angeh_ngt_zu_str_fling_bein_1-sw.png| Hier erleben die Besucher das richtige Gefängnis-Feeling! Die Zellen verfügen über ein originalgetreues Gefängnisbett, ein Waschbecken und eine Toilette. Die Gemeinschaftsduschen befinden sich auf dem Gang. **3. Antjes Leuchtturm,** erbaut 1300 bis 1310, ein sehr schöner historischer Bau, ist das Wahrzeichen unserer Insel im Hamburgischen Wattenmeer bei Cuxhaven. In früheren Jahrhunderten beschützte er die Elbmündung vor Piraten. 1815 übernahm der Turm die Rolle eines Leuchtturms. Seine dicken Mauern beherbergen sieben gemütliche Zimmer, die für junge und ältere Leute immer wieder ein beliebtes Reiseziel sind. **4. Hotel zur Leuther Mühle** Inmitten dieser einzigartigen Landschaft zwischen Rhein und Maas liegt das traditionsreiche Hotel-Restaurant __Leuther Mühle__. Die Gäste finden hier im Herzen der malerischen Seenstadt Nettetal ein ebenso gepflegtes Hotel wie ausgezeichnetes Restaurant vor. Die naturnahe Lage der ehemaligen, aufwendig restaurierten Wassermühle direkt am Flüsschen Nette lassen die Besucher immer wieder ins Schwärmen geraten. Das rustikal-elegante Ambiente und die kulinarische Vielfalt der mehrfach preisgekrönten Küche haben schon unzählige Feinschmecker überzeugt. Freundliche Hotelzimmer, bester Service, eine individuelle Bedienung und ein nahezu unbegrenztes Freizeitangebot runden das umfassende Angebot des Hotel-Restaurants __Leuther Mühle__ ab. [.essay:bitmark++] [%B3c] [!Hotels mit besonderer Note Herzlichen Glückwunsch! Sie haben eine Reise für vier Tage nach Deutschland gewonnen. Wählen Sie ein Hotel aus und begründen Sie Ihre Wahl.] **1. Galerie Hotel Leipziger Hof – Hier schlafen Sie mit einem Original!** 72 komfortable, gemütliche Gästezimmer mit Originalarbeiten Leipziger Künstler warten auf Sie. Alle Zimmer – auch die kleinen – sind mit Bad, WC, Fön, Minibar, Telefon, Fax- und Internetanschluss und mit großen Schreibtischen ausgestattet. Raucher- und Nichtraucherzimmer auf Wunsch. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/hotel_leipziger_hof.png| Der Sammler, Klaus Eberhard, ist Gründer und Eigentümer dieses originellen Leipziger Hotels. Er hat Gemälde, Zeichnungen und Grafiken aus den 1980er- und 1990er-Jahren bis zum heutigen Tage zusammengetragen. Hinzugekommen sind ebenso Arbeiten früherer Epochen bis zu den 1920er-Jahren. Die Werke spiegeln vielfältige künstlerische Ansätze wider, die meisten von ihnen sind der sogenannten __Leipziger Schule__ zuzuordnen. **2. Hotel Alcatraz „Haben Sie noch eine Zelle frei?“ ** Früher logierten die Gäste auf Staatskosten im „Hotel Alcatraz“, zwar nicht freiwillig, dafür aber inklusive Vollpension und Morgensport. Im ehemaligen Gefängnis von Kaiserslautern können jetzt Hotelgäste schlummern, für 49 Euro pro Übernachtung inklusive Zellenpyjama, Gefängnisfrühstück und Blick aufs kleine Gitterfenster. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/kugel_und_kette_angeh_ngt_zu_str_fling_bein_1-sw.png| Hier erleben die Besucher das richtige Gefängnis-Feeling! Die Zellen verfügen über ein originalgetreues Gefängnisbett, ein Waschbecken und eine Toilette. Die Gemeinschaftsduschen befinden sich auf dem Gang. **3. Antjes Leuchtturm,** erbaut 1300 bis 1310, ein sehr schöner historischer Bau, ist das Wahrzeichen unserer Insel im Hamburgischen Wattenmeer bei Cuxhaven. In früheren Jahrhunderten beschützte er die Elbmündung vor Piraten. 1815 übernahm der Turm die Rolle eines Leuchtturms. Seine dicken Mauern beherbergen sieben gemütliche Zimmer, die für junge und ältere Leute immer wieder ein beliebtes Reiseziel sind. **4. Hotel zur Leuther Mühle** Inmitten dieser einzigartigen Landschaft zwischen Rhein und Maas liegt das traditionsreiche Hotel-Restaurant __Leuther Mühle__. Die Gäste finden hier im Herzen der malerischen Seenstadt Nettetal ein ebenso gepflegtes Hotel wie ausgezeichnetes Restaurant vor. Die naturnahe Lage der ehemaligen, aufwendig restaurierten Wassermühle direkt am Flüsschen Nette lassen die Besucher immer wieder ins Schwärmen geraten. Das rustikal-elegante Ambiente und die kulinarische Vielfalt der mehrfach preisgekrönten Küche haben schon unzählige Feinschmecker überzeugt. Freundliche Hotelzimmer, bester Service, eine individuelle Bedienung und ein nahezu unbegrenztes Freizeitangebot runden das umfassende Angebot des Hotel-Restaurants __Leuther Mühle__ ab. [.match-solution-grouped] [%B4] [!Ordnen Sie die passenden Verben zu.] Man kann: === [%1]Kunstwerke == genießen -- zuordnen === [%2]Werke einer künstlerischen Richtung == sammeln -- zusammentragen === [%3]ins Schwärmen == geraten === [%4]erstklassigen Komfort == vorfinden === [%5]das richtige Feeling == erleben -- genießen === [%6]in einem Hotel == übernachten -- schlummern === ||this bitmark doesn't fit perfectly, it shows the numbers of possible solutions|| [.essay:bitmark++] [%B5] [!Rollenspiel: Beschwerde im Hotel Wählen Sie eine Rolle und machen Sie sich Stichpunkte. Spielen Sie dann Dialoge.] **Hotelgast** • Das Zimmer ist zu laut. Sie haben am nächsten Tag ein wichtiges Treffen und brauchen Ihren Schlaf. • Im Badezimmer haben Sie Schimmel entdeckt. Sie möchten das Hotel sofort verlassen und erkundigen sich nach anderen Übernachtungsmöglichkeiten. • Im Internet stand, dass das Hotel über einen kostenlosen Internetanschluss verfügt. Jetzt sollen Sie zehn Euro pro Tag für die Internetnutzung zahlen. • Sie hatten telefonisch ein Doppelzimmer für 90 Euro reserviert. Jetzt kommen Sie nach einer langen Fahrt im Hotel an und erfahren, dass es nur noch Zimmer ab 200 Euro pro Nacht gibt. • Das Essen des Hotelrestaurants wird im Prospekt hoch gelobt. Sie haben dort gerade zu Abend gegessen und sind verärgert. Die Suppe war aus der Dose, der Hauptgang schmeckte mittelmäßig, auf die Nachspeise haben Sie 40 Minuten gewartet. |remark:Sich beschweren • Ich möchte mich über ... beschweren. • Wir sind davon ausgegangen, dass ... • Jetzt müssen wir feststellen, dass ... • Wir sind sehr enttäuscht von ... • Wir hoffen, dass Sie ... **Rezeptionist/in** • Das Hotel ist ausgebucht. • Sie brauchen jeden Hotelgast, denn das Hotel ist halb leer. • Leider ist das im Internet falsch beschrieben. • Leider haben Sie keine Informationen über die telefonische Reservierung vorliegen. • Ihnen ist bekannt, dass es in der Hotelküche zurzeit Probleme gibt, weil zwei Köche in der letzten Woche gekündigt haben. |remark:Eine Beschwerde entgegennehmen • Das tut mir leid. • Ich kann Ihren Ärger verstehen. • Ich werde mich darum kümmern, dass ... • Wir werden nach einer Lösung suchen. • Uns ist leider ein Fehler passiert/unterlaufen ... • Wir können Ihnen anbieten, dass ... [.essay] [%B6] [!Wie sind Ihre Erfahrungen? Berichten Sie über ein Hotel, an das Sie besonders gute oder besonders schlechte Erinnerungen haben.] [.correction:bitmark--&image] [%B7 – Schriftlicher Ausdruck] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/briefbogen-subshine.png] [!Sie arbeiten im __Sunshine-Hotel__ und ein Kollege bittet Sie, diesen Brief zu korrigieren, weil Sie besser Deutsch können. Korrigieren Sie die falschen Formen.] [-**Reservierungsbestätigung** Sehr geehrter Frau Klug, vielen Dank vor Ihre Reservierung. Gerne bestätigen wir das Folgende: Anreise: 30. Juli Abreise: 5. August Preis: 1 Doppelzimmer First Business Class 147,00 EUR pro Zimmer/Nacht Dieser Preis beinhaltet ein reichhaltigem Frühstücksbuffet und die Nutzung unser Wellnessbereichs mit Außenpool, Whirlpool, Sauna und Solarium. Für kosmetische Behandlungen und Massagen empfehlen wir Sie, im Voraus einen Termin zu vereinbart. Die Zimmer stehen Ihnen im Anreisetag ab 15.00 Uhr zur Verfügung. Sollten Sie nach 18.00 Uhr anreisen, bitten wir Sie, uns das vorher kurz mitteilen. Am Abreisetag muss das Zimmer bis 12.00 Uhr geräumt worden. Wann Sie am Abreisetag Ihr Zimmer noch bis zum Abend nutzen möchten, berechnen wir 50 % des Preises. Wir freuen euch, Sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen schon jetzt eine angenehme Anreise. Mit freundlichen Grüsse John Summer Sunshine-Hotel] [+**Reservierungsbestätigung** Sehr geehrte Frau Klug, vielen Dank für Ihre Reservierung. Gerne bestätigen wir das Folgende: Anreise: 30. Juli Abreise: 5. August Preis: 1 Doppelzimmer First Business Class 147,00 EUR pro Zimmer/Nacht Dieser Preis beinhaltet ein reichhaltiges Frühstücksbuffet und die Nutzung unseres Wellnessbereichs mit Außenpool, Whirlpool, Sauna und Solarium. Für kosmetische Behandlungen und Massagen empfehlen wir Ihnen, im Voraus einen Termin zu vereinbaren. Die Zimmer stehen Ihnen am Anreisetag ab 15.00 Uhr zur Verfügung. Sollten Sie nach 18.00 Uhr anreisen, bitten wir Sie, uns das vorher kurz mitzuteilen. Am Abreisetag muss das Zimmer bis 12.00 Uhr geräumt werden. Wenn Sie am Abreisetag Ihr Zimmer noch bis zum Abend nutzen möchten, berechnen wir 50 % des Preises. Wir freuen uns, Sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen schon jetzt eine angenehme Anreise. Mit freundlichen Grüßen John Summer Sunshine-Hotel] [@example:**Reservierungsbestätigung** Sehr geehrte Frau Klug, vielen Dank vor Ihre Reservierung. Gerne bestätigen wir das Folgende: Anreise: 30. Juli Abreise: 5. August Preis: 1 Doppelzimmer First Business Class 147,00 EUR pro Zimmer/Nacht Dieser Preis beinhaltet ein reichhaltigem Frühstücksbuffet und die Nutzung unser Wellnessbereichs mit Außenpool, Whirlpool, Sauna und Solarium. Für kosmetische Behandlungen und Massagen empfehlen wir Sie, im Voraus einen Termin zu vereinbart. Die Zimmer stehen Ihnen im Anreisetag ab 15.00 Uhr zur Verfügung. Sollten Sie nach 18.00 Uhr anreisen, bitten wir Sie, uns das vorher kurz mitteilen. Am Abreisetag muss das Zimmer bis 12.00 Uhr geräumt worden. Wann Sie am Abreisetag Ihr Zimmer noch bis zum Abend nutzen möchten, berechnen wir 50 % des Preises. Wir freuen euch, Sie in unserem Hause begrüßen zu dürfen und wünschen Ihnen schon jetzt eine angenehme Anreise. Mit freundlichen Grüsse John Summer Sunshine-Hotel] [.cloze-and-multiple-choice-text] [%B8] [!Werbung ist alles. Ergänzen Sie die Adjektive durch eine passende Vorsilbe.] In unserem Hotel werden Ihnen alle Wünsche erfüllt. Wir bieten [-tief-][-top-][+voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][-riesen-][@example]klimatisierte Zimmer mit einer [-tief-][-top-][-voll-][+wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][-riesen-]schönen[%1] Aussicht direkt auf das [+tief-][-top-][-voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][-riesen-]blaue[%2] Meer. Die Zimmer sind im [-tief-][+top-][-voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][-riesen-]modernen[%3] Design ausgestattet und verfügen über [-tief-][-top-][-voll-][-wunder-][+extra-][-aller-][-brand-][-riesen-]breite[%4] Betten. Motivierte Animatoren begleiten Sie beim Fitnesstraining in unserem [-tief-][-top-][-voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][+brand-][-riesen-]neuen[%5] Fitnessstudio. Im hoteleigenen Restaurant erwartet Sie ein [-tief-][-top-][-voll-][-wunder-][-extra-][-aller-][-brand-][+riesen-]großes[%6] Angebot an kulinarischen Spezialitäten. Unsere Köche arbeiten nur mit [-tief-][-top-][-voll-][-wunder-][-extra-][+aller-][-brand-][-riesen-]feinsten[%7] Zutaten und verwöhnen Ihren Gaumen. Besuchen Sie uns und Ihr Urlaub wird zu einem unvergleichlichen Erlebnis! [.chapter][▼kapitel2c] [##Teil C] [.chapter] [###Lokalangaben] [@grammar:Lokalangaben] ||add table|| [.interview] [%C1] [!Beantworten Sie die folgenden Fragen.] === ◇ Wo liegt das Buch?[!(Tisch][@shortAnswer] [@example: Das Buch liegt auf dem Tisch.] === [%1] Wo hängt das Bild?[!(Wand)][@shortAnswer] [_Das Bild hängt an der Wand.] === [%2] Wo wohnen Sie?[!(kleine Wohnung, sechste Etage)][@shortAnswer] [_Ich wohne in einer kleinen Wohnung in der sechsten Etage.] === [%3] Wo haben Sie studiert?[!(Schweiz)][@shortAnswer] [_Ich habe in der Schweiz studiert.] === [%4] Wo haben Sie Ihren Urlaub verbracht?[!(Niederlande)][@shortAnswer] [_Ich habe meinen Urlaub in den Niederlanden verbracht.] === [%5] Wo liegt das Dokument?[!(Büro, Schreibtisch)][@shortAnswer] [_Das Dokument liegt im Büro auf dem Schreibtisch.] === [%6] Wo warst du?[!(Sportplatz)][@shortAnswer] [_Ich war auf dem Sportplatz.] === [%7] Wo ist er operiert worden?[!(Universitätsklinik)][@shortAnswer] [_Er ist in der Universitätsklinik operiert worden.] === [%8] Wo befindet sich der Informationsschalter?[!(Eingang, Bahnhof)][@shortAnswer] [_Der Informationsschalter befindet sich am Eingang des Bahnhofs.] === [%9] Wo liegt das Haus des Försters?[!(Wald)][@shortAnswer] [_Das Haus des Försters liegt im Wald.] === [%10] Wo lagert der Wein?[!(Keller)][@shortAnswer] [_Der Wein lagert im Keller.] === [.cloze:bitmark--&image] [%C2.1] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/frau_f__e_in_schwarz_sandalen-sw.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/menschen_9483-sw.png] [!Ergänzen Sie die Präpositionen und den bestimmten/unbestimmten Artikel. Manchmal gibt es mehrere Möglichkeiten.] **Wohin gehen Sie?** Ich gehe ... 1. [_zum][_in den] Bahnhof 2. [_zum][_ins] Kino 3. [_zum] Deutschkurs 4. [_in den] Keller 5. [_zum] Arzt 6. [_an den] Strand 7. [_zu meiner] Nachbarin 8. [_auf den] Dachboden **Wohin fahren Sie?** Ich fahre ... 9. [_an die] Elbe 10. [_nach] Italien 11. [_in die] USA 12. [_auf die] Kanarischen Inseln 13. [_in den] Nahen Osten 14. [_in meine] Heimatstadt 15. [_in die] Türkei 16. [_nach] Hause 17. [_ans] Schwarze Meer 18. [_nach] Irland [.essay] [%C2.2] [!Erklären Sie den Unterschied: ] Ich gehe zum Kino. ➔ Ich gehe ins Kino. Ich gehe zur Post. ➔ Ich gehe in die Post. [?Unterschied: zum Kino: in Richtung Kino/Post; ins Kino: ins Kino/in die Post hineingehen] [.interview:bitmark--] [%C3] [!Ergänzen Sie Orts- bzw. Richtungsangaben.] === ◇ Die Leute sitzen [@example: __am Tisch/auf der Parkbank/im Gras ... __][@shortAnswer] === [%1]Wir fahren jedes Jahr ...[@shortAnswer] === [%2]Marie ist nicht ...[@shortAnswer] === Sie ist ...[@shortAnswer] === [%3]Er stellt das Fahrrad immer ...[@shortAnswer] === [%4]Aber heute steht das Fahrrad ...[@shortAnswer] === [%5]Der Ball liegt ...[@shortAnswer] === [%6]Wir waren letztes Jahr ...[@shortAnswer] === [%7]Ich würde das Bild ... hängen.[@shortAnswer] === [%8]Als wir in ... ankamen, regnete es in Strömen.[@shortAnswer] === [%9]Ich lege Bücher niemals ...[@shortAnswer] === [%10]Sie ist mit Franz ... verabredet.[@shortAnswer] === [%11]Ich bin müde. Ich lege mich ...[@shortAnswer] === [%12]Es ist wunderschönes Wetter. Lass uns ... gehen.[@shortAnswer] === [%13]Carlo hat seinen Laptop ... vergessen.[@shortAnswer] === [%14]Hast du meine Sonnencreme gesehen? Ja,...[@shortAnswer] === [%15]Kommst du mit ...?[@shortAnswer] === [%16]Judith arbeitet jetzt ...[@shortAnswer] === [%17]Der Ehrengast sitzt ...[@shortAnswer] === [?(Beispiele) 1. ans Meer/nach Italien/in die Schweiz 2. im Büro/zu Hause, im Kino/beim Friseur 3. an die Hauswand/ direkt vor den Eingang 4. im Keller 5. im Gras/hinter dem Tor/unter dem Schrank 6. in Spanien/in den Niederlanden/ auf einem Zeltplatz 7. neben den Schrank/über das Bett 8. Moskau/auf den Kanarischen Inseln/am Urlaubsort 9. auf den Ofen/ins Bad/in die Küche 10. vor dem Kino/in dem japanischen Restaurant 11. ins Bett/auf das Sofa 12. an den Strand/in die Stadt/ins Freibad 13. im Büro 14. sie steht im Bad/liegt schon im Koffer 15. in die Kantine zum Mittagessen 16. bei Siemens/im Büro neben mir 17. in der ersten Reihe/neben der Königin] [.cloze:bitmark--] [%C4] [!Ergänzen Sie die Wechselpräpositionen __in, auf, an__ und den bestimmten Artikel im Dativ oder Akkusativ.] 1. Wenn wir in einer anderen Stadt sind, gehen wir immer [_ins] Museum oder [_in die] Kunstgalerie. 2. [_Im] Warenhaus fühle ich mich nicht wohl, ich gehe lieber [_in die] kleinen Geschäfte. 3. Die Familie will auch in diesem Jahr wieder Urlaub [_an der ] Ostsee machen. 4. Dresden liegt [_an der] Elbe. 5. [_Im] Hotel __Leipziger Hof__ hängt ein originales Kunstwerk [_an der] Wand. 6. Sie haben hier die Möglichkeit, jeden Abend [_ins] Schwimmbad und [_in die] Sauna zu gehen. 7. Jungs sind gern [_auf dem] Fußballplatz. 8. [_In der] Deutschen Nationalbibliothek werden alle deutschsprachigen Bücher gesammelt. 9. Man kann [_auf den] Berg klettern, aber man braucht viel Mut. 10. Vorlesungen zur Stadtgeschichte finden montags [_in der][_an der] Volkshochschule statt. 11. Viele Menschen wollen [_am] Stadtrand wohnen. 12. Claudia surft gern [_im] Internet. 13. Gehst du lieber [_ins] Theater oder [_ins] Restaurant? 14. Die Bürogebäude befinden sich [_im][_in einem] Industriegebiet 15. Geht sie wirklich jeden Abend [_ins] Einkaufszentrum? 16. Eine Wanderung [_in den] Bergen ist sehr schön, genauso wie ein Spaziergang [_am] Strand. 17. Sie belegt einen Deutschkurs [_an der] Universität [_in] Heidelberg. 18. Die Wohnung liegt [_im] sogenannten Künstlerviertel. 19. Die alten Fotografien sind [_in] Kartons oben [_auf dem] Dachboden 20. Im Urlaub saß sie gern [_auf dem] Balkon und sah [_aufs][_auf das] Meer. ||"Weitere lokale Präpositionen" ergänzen|| [.interview-instruction-grouped:bitmark--] [%C5] [!Bilden Sie Sätze in der angegebenen Zeitform.] === ◇ Kerstin – Friseur – kommen – von__(Präsens)__[@shortAnswer] [@example:Kerstin kommt vom Friseur.] === [%1] du – das Geschirr – Spülmaschine – nehmen – schon – aus – ?__(Perfekt)__[@shortAnswer] [_Hast du das Geschirr schon aus der Spülmaschine genommen?] === [%2] Polizei – Theater – sich befinden – gegenüber__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Polizei befindet sich gegenüber dem Theater][_Die Polizei befindet sich dem Theater gegenüber.] === [%3] Jan – beim Einparken – Verkehrsschild – fahren – gegen__(Perfekt)__[@shortAnswer] [_Jan ist beim Einparken gegen das Verkehrsschild gefahren.] === [%4] Zug – um 12.56 Uhr – Hamburg-Hauptbahnhof – fahren – ab__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Der Zug fährt um 12.56 Uhr ab Hamburg-Hauptbahnhof. ] === [%5] neues Einkaufszentrum – Stadt – liegen – 3 km – außerhalb__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Das neue Einkaufszentrum liegt 3 km außerhalb der Stadt.] === [%6] Rauchen – Gebäude – verboten sein – innerhalb__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Rauchen ist innerhalb des Gebäudes verboten.] === [%7] Kraftwerk – Fluss – gebaut werden – unweit__(Präsens)__[@shortAnswer] [_Das Kraftwerk wird unweit des Flusses gebaut.] === [%8] wir – Häuserblock – zweimal – laufen – um__(Präteritum)__[@shortAnswer] [_Wir liefen zweimal um den Häuserblock.] === [.cloze-and-multiple-choice-text] [%C6] [!Wiederholung: Präpositionen Lesen Sie die Antwort auf eine Wohnungsanzeige und markieren Sie die richtige Präposition.] Sehr geehrte Damen und Herren, [+in][-aus][-von] der Süddeutschen Zeitung [-von][+vom][-bis] 13. Mai bieten Sie ein möbliertes Zimmer [-von][+mit][-über] Zentralheizung und warmem Wasser [-gegen][-aus][+für] monatlich 300,– Euro an. Da ich [-bei][-in][+im] Wintersemester dieses Jahres einen Studienplatz [-auf][-in][+an] der Universität München bekommen habe, wäre ich [-für][+an][-in] Ihrem Angebot sehr interessiert. Das Wintersemester dauert [-von][+vom][-aus] 1. Oktober [-bis über][-bis auf][+bis zum] 28. Februar. Ich komme [+aus][-bei][-von] Gouda, bin 21 Jahre alt und studiere zurzeit Deutsch und Geschichte [+in][-nach][-bei] Utrecht. [+Am][-Im][-Um] Wochenende fahre ich [-in][+nach][-zu] München und würde mir bei dieser Gelegenheit gern das Zimmer ansehen. Mit freundlichen Grüßen Wim Berg [.article:bitmark++] **Relativsätze mit lokalen Präpositionen** |remark __Präpositionen + Relativpronomen__ Das Haus, **in dem** ich wohne, wird renoviert. Die Stadt, **in die** ich umgezogen bin, gefällt mir gut. Die Stadt, **aus der** ich komme, war mir zu hektisch. oder |remark __wo/wohin/woher __ Das Haus, **wo** ich wohne, wird renoviert. Die Stadt, **wohin** ich umgezogen bin, gefällt mir gut. Die Stadt, **woher** ich komme, war mir zu hektisch. Nach Städte- und Ländernamen steht nur wo oder __wohin/woher__: Leipzig, **wohin** ich umgezogen bin, gefällt mir gut. [.cloze] [%C7] [!Ergänzen Sie die Relativpronomen.] ◇ Das ist Salzburg, [_wo][@example] Wolfgang Amadeus Mozart geboren wurde. 1. Das ist kein Ort, [_an dem][_wo] man sich besonders wohlfühlt. 2. Die Kleinstadt, [_in die][_wohin] Otto gezogen ist, hat ungefähr 50 000 Einwohner. 3. In dem sibirischen Dorf, [_aus dem][_woher] er kommt, können die Temperaturen im Winter bis auf 60 Grad unter Null sinken. 4. In Berlin, [_wo] das Endspiel zur Fußballweltmeisterschaft stattfand, gab es eine riesige Party. 5. Der Wein kann nur an solchen Orten gut reifen, [_an denen][_wo] die Sonne scheint. 6. An der Stelle, [_an der][_wo] der Tanker verunglückt ist, bildeten sich riesige Ölflächen auf dem Wasser. 7. Das Ufer der Elbe, [_an dem][_wo] teure Villen gebaut wurden, kann man vom Schiff aus sehr gut sehen. 8. Der berühmte Friedhof, [_auf dem][_wo] der deutsche Dichter Heinrich Heine begraben wurde, ist in Paris. 9. 1931 übersiedelte der Künstler nach New York, [_wo] er den Rest seines Lebens verbrachte. 10. Ich möchte in einer Gegend wohnen, [_in der][_wo] es viele Restaurants gibt. [.chapter][▼passiv] [###Das Passiv] [@grammar:Das Passiv] [.article:bitmark++] |remark:Zeitformen __Präsens:__ Das Gebäude **wird renoviert.** __Präteritum:__ Das Gebäude **wurde renoviert.** __Perfekt:__ Das Gebäude **ist renoviert worden.** __Plusquamperfekt:__ Das Gebäude **war renoviert worden.** |remark:Passivsätze mit Modalverb __Präsens:__ Das Gebäude **muss renoviert werden.** __Präteritum:__ Das Gebäude **musste renoviert werden.** __Perfekt:__ Das Gebäude **hat renoviert werden müssen.** __(Hilfsverb: haben!)__ __Plusquamperfekt:__ Das Gebäude **hatte renoviert werden müssen**. __(Hilfsverb: haben!)__ |remark:Passiv im Nebensatz Ich habe nicht gewusst, • dass das Haus schon **verkauft wurde.** • dass das Haus schon **verkauft worden ist.** • dass das Haus schon **verkauft werden konnte.** |info:Beachten Sie: Beim Passivsatz steht nicht eine handelnde Person im Vordergrund, sondern ein Geschehen. Beispiele: • Aktiv: __Meine Hausärztin hat mich vor Kurzem gründlich untersucht.__ • Passiv: __Ich bin vor Kurzem gründlich untersucht worden.__ Passivkonstruktionen verwendet man häufig: • in Nachrichten: __Die Friedensverhandlungen wurden unterbrochen.__ • bei Beschreibungen (auch Gerätebeschreibungen): __Das Schmuckstück wurde aus den teuersten Steinen gefertigt.__ • bei Verallgemeinerungen: __In Frankreich wird zum Essen Wein getrunken.__ • wenn die handelnde Person nicht bekannt ist: __Die Universität Leipzig wurde 1409 gegründet.__ [.interview:bitmark--] [%C8] [!Wann war was? Bilden Sie Fragen im Passiv Perfekt und antworten Sie.] === ◇ Universität Leipzig – gründen __(1409)__[@shortAnswer] [@example:Wann ist die Universität Leipzig gegründet worden? ] [@example:Die Universität ist 1409 gegründet worden.] === [%1]Museumsinsel in Berlin – in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes – aufnehmen __(1999)__[@shortAnswer] [_Wann ist die Museumsinsel in Berlin in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden?] [_Die Museumsinsel in Berlin ist 1999 in die UNESCO-Liste des Weltkulturerbes aufgenommen worden.] === [%2]Brandenburger Tor – errichten __(zwischen 1788 und 1791)__[@shortAnswer] [_Wann ist das Brandenburger Tor errichtet worden?] [_Das Brandenburger Tor ist zwischen 1788 und 1791 errichtet worden.] === [%3]Reichstagsgebäude – durch einen Brand – schwer – beschädigen __(1933)__[@shortAnswer] [_Wann ist das Reichstagsgebäude durch einen Brand schwer beschädigt worden?] [_Das Reichstagsgebäude ist 1933 durch einen Brand schwer beschädigt worden.] === [%4]Dresden – zur Hauptstadt des Freistaates Sachsen – ernennen __(1918)__[@shortAnswer] [_Wann ist Dresden zur Hauptstadt des Freistaates Sachsen ernannt worden? ] [_Dresden ist 1918 zur Hauptstadt des Freistaates Sachsen ernannt worden.] === [%5]Innenstadt von Dresden – total – zerstören __(Februar 1945)__[@shortAnswer] [_Wann ist die Innenstadt von Dresden total zerstört worden?] [_Die Innenstadt von Dresden ist im Februar 1945 total zerstört worden.] === [%6]Berliner Mauer – bauen __(1961)__[@shortAnswer] [_Wann ist die Berliner Mauer gebaut worden?] [_Die Berliner Mauer ist 1961 gebaut worden.] === [%7]„Runde Ecke“ in Leipzig – für Bürger – zugänglich machen __(1990)__[@shortAnswer] [_Wann ist die „Runde Ecke“ in Leipzig für Bürger zugänglich gemacht worden?] [_Die „Runde Ecke“ in Leipzig ist 1990 für Bürger zugänglich gemacht worden.] === [%8]Buchmesse in Frankfurt – eröffnen __(10. Oktober)__[@shortAnswer] [_Wann ist die Buchmesse in Frankfurt eröffnet worden?] [_Die Buchmesse in Frankfurt ist am 10. Oktober eröffnet worden.] === [.match] [%C9] [!Formen Sie die Nominalkonstruktionen in Sätze im Passiv Präteritum um.] === ◇ die Bestellung der Ware == [$Die Ware wurde bestellt.][@example] === [%1]die Verhinderung des Anschlags == [$Der Anschlag wurde verhindert.] === [%2]die Vertretung des Direktors == [$Der Direktor wurde vertreten.] === [%3]die Belohnung des Kindes == [$Das Kind wurde belohnt.] === [%4]die Unterbrechung der Theatervorstellung == [$Die Theatervorstellung wurde unterbrochen.] === [%5]die Schließung der Abteilung == [$Die Abteilung wurde geschlossen.] === [%6]die Eröffnung der Blumenschau == [$Die Blumenschau wurde eröffnet.] === [%7]die Ansteckung der Familienmitglieder == [$Die Familienmitglieder wurden angesteckt.] === [%8]die Ausweisung des Journalisten == [$Der Journalist wurde ausgewiesen.] === [%9]die Ernennung des neuen Vorsitzenden == [$Ein neuer Vorsitzender wurde ernannt.] === [%10]die Verletzung des Autofahrers == [$Der Autofahrer wurde verletzt.] === [%11]die Vernehmung des Zeugen == [$Der Zeuge wurde vernommen.] === [%12]die Erläuterung des Vorgangs == [$Der Vorgang wurde erläutert.] === [%13]die Aufklärung des Mordfalls == [$Der Mordfall wurde aufgeklärt.] === [%14]die Angleichung der Löhne == [$Die Löhne wurden angeglichen.] === [.interview] [%C10a] [!Was ist heute alles passiert? Bilden Sie Sätze in der angegebenen Zeitform im Passiv.] === ◇ über 20 Autos – verkaufen[!(Perfekt)][@shortAnswer] [@example:Heute sind über 20 Autos verkauft worden.] === [%1] Brief – bereits – abschicken[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Der Brief ist bereits abgeschickt worden.] === [%2] Ausstellung junger Künstler – im Museum – eröffnen[!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Die Ausstellung junger Künstler wurde im Museum eröffnet.] === [%3] Verhandlungen der Regierungsvertreter – wieder aufnehmen[!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Die Verhandlungen der Regierungsvertreter wurden wieder aufgenommen.] [_Die Verhandlungen mit dem Regierungsvertreter wurden wieder aufgenommen.] === [%4] Vorschläge – von den Arbeitskollegen – akzeptieren[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Die Vorschläge sind von den Arbeitskollegen akzeptiert worden.] === [%5] Wissenschaftler – Nobelpreis – ehren[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Der Wissenschaftler ist mit dem Nobelpreis geehrt worden.] === [%6] geheime Dokumente – in der Zeitung – veröffentlichen[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Die geheimen Dokumente sind von der Zeitung veröffentlicht worden.] [_Die geheimen Dokumente sind in der Zeitung veröffentlicht worden.] === [%7] Flugzeug der Lufthansa – vor drei Stunden – kontrollieren[!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Das Flugzeug der Lufthansa wurde vor drei Stunden kontrolliert.] === [%8] Bau des neuen Kanzleramtes – abschließen[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Der Bau des neuen Kanzleramtes ist abgeschlossen worden.] === [%9] Dieb – von der Polizei – auf frischer Tat – ertappen[!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Der Dieb wurde von der Polizei auf frischer Tat ertappt.] === [%10] illegaler Müllexport – von Umweltschützern – stoppen[!(Perfekt)][@shortAnswer] [_Der illegale Müllexport ist von Umweltschützern gestoppt worden.] === [.interview:bitmark--] [%C10b] [!Was ist heute alles passiert? Bilden Sie Sätze im Passiv Präteritum.] === ◇ Verunglückte – sofort – können – helfen[@shortAnswer] [@example:Den Verunglückten konnte sofort geholfen werden.] === [%1]entlaufener Tiger – können – wieder einfangen[@shortAnswer] [$Der entlaufene Tiger konnte wieder eingefangen werden.] === [%2]Bücher – rechtzeitig – können – liefern[@shortAnswer] [$Die Bücher konnten rechtzeitig geliefert werden.] === [%3]die Unfallursache – können – finden[@shortAnswer] [$Die Unfallursache konnte gefunden werden.] === [%4]Schäden – sofort – müssen – beseitigen[@shortAnswer] [$Die Schäden mussten sofort beseitigt werden.] === [%5]geschmuggelte Zigaretten – können – sicherstellen[@shortAnswer] [$Die geschmuggelten Zigaretten konnten sichergestellt werden.] === [%6]Abteilung – müssen – schließen[@shortAnswer] [$Die Abteilung musste geschlossen werden.] === [.match:bitmark--] [%C11] [!Bilden Sie Nebensätze im Passiv.] === ◇ Peter – helfen – können Es ist schön, dass == [@example] Es ist schön, dass **Peter geholfen werden kann/konnte.** === [%1]Strom – abstellen Ich weiß nicht, wann == [$der Strom abgestellt wird.] -- [$der Strom abgestellt wurde.] -- [$der Strom abgestellt worden ist.] === [%2]neue Galerie – eröffnen Ich freue mich darüber, dass == [$eine neue Galerie eröffnet wird.] -- [$eine neue Galerie eröffnet wurde.] -- [$eine neue Galerie eröffnet worden ist.] === [%3]Projekt – Regierung – unterstützen Ich finde es toll, dass == [$das Projekt von der Regierung unterstützt wird.] -- [$das Projekt von der Regierung unterstützt wurde.] -- [$das Projekt von der Regierung unterstützt worden ist.] === [%4]Kursgebühren – erhöhen – sollen Ich weiß nicht, ob == [$die Kursgebühren erhöht werden sollen.] === [%5]Fenster – streichen – müssen Ich bin auch der Meinung, dass == [$die Fenster gestrichen werden müssen.] === [%6]Mitarbeiter – entlassen – müssen Ich weiß nicht, wie viele == [$Mitarbeiter entlassen werden mussten.] -- [$Mitarbeiter entlassen werden mussten.] === [.interview] [%C12] [!Wortschatzwiederholung: Fluggast- und Reiserechte Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die fehlenden Präpositionen und den richtigen Kasus der Ergänzungen und Angaben.] === ◇ (...) Urlaubszeit – es – gehäuft – (...) Verspätungen oder (Flugausfälle) – kommen [@example: Zur Urlaubszeit kommt es gehäuft zu Verspätungen oder Flugausfällen.][@shortAnswer] === [%1] gegen Stress und Ärger – (...) (der) Flughafen – das Wissen (...) die Rechte von Fluggästen – helfen [$Gegen Stress und Ärger auf dem Flughafen hilft das Wissen über die Rechte von Fluggästen.][@shortAnswer] === [%2] die EU-Verordnung – Regeln zu Ausgleichs- und Versorgungsleistungen (...) (Passagiere) – enthalten [$Die EU-Verordnung enthält Regeln zu Ausgleichs- und Versorgungsleistungen von Passagieren.][@shortAnswer] === [%3] zunächst – (die) Passagiere – ein Anspruch (...) Betreuung und Unterstützung – (...) (der) Flughafen – zustehen [$Zunächst steht den Passagieren ein Anspruch auf Betreuung und Unterstützung auf dem Flughafen zu.][@shortAnswer] === [%4] Passagiere – (ein finanzieller) Ausgleich – (...) Verspätungen, Umbuchungen oder (Flugausfälle) – erhalten [$Passagiere erhalten einen finanziellen Ausgleich bei Verspätungen, Umbuchungen oder Flugausfällen.][@shortAnswer] === [%5] die Höhe der Zahlung – (...) (die) Flugdistanz – abhängen [$Die Höhe der Zahlung hängt von der Flugdistanz ab.][@shortAnswer] === [%6] (ein) Anspruch (...) Ausgleichszahlung – alle Passagiere – haben, – die – (...) (eine europäische) Fluggesellschaft – fliegen – oder – (...) (ein europäischer) Flughafen – starten [$Einen Anspruch auf Ausgleichszahlung haben alle Passagiere, die mit einer europäischen Fluggesellschaft fliegen oder von einem europäischen Flughafen starten.][@shortAnswer] === [%7] wenn – Passagiere – ihr Reiserecht – geltend machen wollen, – sie – (...) Schwierigkeiten – stoßen können [$Wenn Passagiere ihr Reiserecht geltend machen wollen, können sie auf Schwierigkeiten stoßen.][@shortAnswer] === [%8] nicht selten – die Airlines – die Verspätung – (...) außergewöhnliche Umstände wie Streiks oder Wetterbedingungen – schieben [$Nicht selten schieben die Airlines die Verspätung auf außergewöhnliche Umstände wie Streiks oder Wetterbedingungen.][@shortAnswer] === [%9] die Bezahlung des Reisepreises – (...) Reiseantritt – (...) (der) Reiseveranstalter – erfolgen [$Die Bezahlung des Reisepreises erfolgt vor Reiseantritt bei dem (beim) Reiseveranstalter.][@shortAnswer] === [%10] wenn – der Kunde – (der) Reisepreis – nicht überweisen, – (er) – die Rücktrittskosten – (...) Rechnung – gestellt werden [$Wenn der Kunde den Reisepreis nicht überweist, werden ihm die Rücktrittskosten in Rechnung gestellt.][@shortAnswer] === [%11] der Reiseveranstalter – die Reisenden – (...) wesentliche Leistungsänderungen – unverzüglich – informieren müssen [$Der Reiseveranstalter muss die Reisenden über wesentliche Leistungsänderungen unverzüglich informieren.][@shortAnswer] === [%12] der Kunde – (...) Reisebeginn – (...) (die) Reise – zurücktreten können [$Der Kunde kann vor Reisebeginn von der Reise zurücktreten.][@shortAnswer] === [.cloze:bitmark--] [%C13] [!Wiederholung: Deklination der Adjektive (Diese Übung bezieht sich auf die Hotelbeschreibungen im Teil B.) Ergänzen Sie die Endungen der Adjektive und Artikel.] 1. 72 komfortabl[_e], gemütlich[_e] Gästezimmer warten auf Sie. 2. Alle Zimmer – auch die klein[_en] – sind mit groß[_en] Schreibtischen ausgestattet. 3. Zu der Sammlung hinzugekommen sind Kunstwerke früher[_er] Epochen. 4. Die Werke spiegeln vielfältig[_e] künstlerisch[_e] Ansätze wider. 5. Inmitten dies[_er] einzigartig[_en] Landschaft liegt d[_as] traditionsreich[_e] Hotel-Restaurant __Leuther Mühle.__ 6. Die Gäste finden hier im Herzen d[_er] malerisch[_en] Stadt Nettetal ein ebenso gepflegt[_es] Hotel wie ausgezeichnet[_es] Restaurant vor. 7. D[_ie] naturnah[_e] Lage der ehemalig[_en] aufwendig restauriert[_en] Wassermühle lassen die Besucher ins Schwärmen geraten. 8. D[_as] rustikal-elegant[_e] Ambiente und d[_ie] kulinarisch[_e]. Vielfalt d[_er] mehrfach preisgekrönt[_en] Küche haben schon unzählig[_e] Feinschmecker überzeugt. 9. Freundlich[_e] Hotelzimmer, best[_er] Service, individuell[_e] Bedienung und ein nahezu unbegrenzt[_es] Freizeitangebot runden d[_as] umfassend[_e] Angebot des Hotel-Restaurants __Leuther__ Mühle ab. 10. D[_ie] dick[_en] Mauern d[_es] alt[_en] Leuchtturms beherbergen sieben gemütlich[_e] Zimmer, die für jung[_e] und älter[_e] Leute immer wieder ein beliebt[_es] Reiseziel sind. [.chapter] [##Teil D] [.chapter] [###Rückblick] [@leave.subject:Rückblick] [.assignment:bitmark++] [!Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.] [%D1] **Wohnen** • auf dem Land/in der Stadt/am Stadtrand/in einer ländlichen Umgebung/am Meer/in den Bergen wohnen/leben • zur Miete wohnen/Mieter sein • die höchsten Mieten zahlen • die Kaltmiete/die Gesamtmiete/die Nebenkosten/die Heizkosten beträgt/betragen ... • Die Mieten steigen/klettern in die Höhe. • Die Wohnungsnachfrage zieht an. • Vermieter wünschen sich eine pünktliche Mietzahlung und keine kurzfristigen Mieterwechsel. • bei Mietbeginn eine Kaution bezahlen/die Kaution einbehalten • sich den Mietvertrag gut durchlesen • die Hausordnung einhalten • Regeln/Vorschriften berücksichtigen • eine eigene Wohnung/eine Eigentumswohnung besitzen/selbst nutzen • Eine Wohnung steht leer./der Leerstand • viel/wenig Platz haben/über viel/wenig Platz verfügen • Die Wohnungen sind karg ausgestattet/haben keine Sanitäreinrichtungen. • Wohnungen über eine Zentralheizung mit Wärme versorgen • eine Wohnung modern/klassisch/gemütlich/praktisch einrichten • ein guter Heimwerker sein **Städte in Deutschland** • mit einer Stadt zufrieden sein • Einfluss auf die Zufriedenheit der Bürger haben • Grünflächen, Sicherheit, Seniorenfreundlichkeit schätzen/wichtig finden • gute Freizeitmöglichkeiten bieten • soziale Probleme und mangelnde Infrastruktur beklagen • die Großstadt/die Kleinstadt/die Innenstadt/die Sehenswürdigkeit/den historischen Stadtkern besuchen/besichtigen • eine Stadtrundfahrt/eine Busreise machen • das Stadtrecht besitzen/verleihen • das Wahrzeichen sein • die Stadt/die Universität gründen • die Bibliothek eröffnen • die Kirche/das Denkmal einweihen • den Grundstein für ein Denkmal/ein Gebäude legen • Zur Stadt gehören: die Stadtmauer/die Fußgängerzone/das Gewerbegelände/das Bürogebäude/das Einkaufszentrum/das Schloss/der Fluss/kulturelle Einrichtungen. **Reisen** • die Koffer packen und in den Urlaub fahren • für den Urlaub tief in die Tasche greifen • viel/wenig Geld ausgeben • Viele Urlauber zieht es in die Ferne. • als Top-Ziel gelten • einen Strandurlaub bevorzugen/sich an Stränden sonnen • Städtereisen planen • sich über das anvisierte Ziel informieren • mobile Angebote zur Recherche nutzen • die Katze im Sack kaufen • eine/keine böse Überraschung erleben • auf Servicleistungen achten • auf ein kostenloses Frühstück/die Hotelbar Wert legen • Ausgleichs- und Versorgungsleistungen enthalten • einen Anspruch auf Unterstützung haben • sein Recht geltend machen • eine Anzahlung leisten • vom Reisevertrag zurücktreten • die Reise beeinträchtigen • den vereinbarten Preis anpassen • jemanden über einen Änderungsgrund informieren • Mängel feststellen/anzeigen • die Beseitigung der Mängel verlangen • Änderungswünsche berücksichtigen • jemandem entstandene Kosten in Rechnung stellen **Hotels** • im Hotel/in der Herberge/in der Pension/in der Unterkunft übernachten • das luxuriöse/einfache/komfortable/preisgünstige/ prächtige/elegante/gepflegte/ausgezeichnete/traditionsreiche Hotel • Das Hotel/Die Hotelkette hat einen guten Ruf. • Das Hotel verfügt über gemütliche/komfortable Gästezimmer. • Das Hotel bietet Einzel-/Doppel-/Dreibettzimmer mit Bad/WC/Minibar/Telefon/Internetanschluss. • Der Hoteleigentümer/Der Hotelbesitzer hat das Hotel aufwendig renoviert. • Das Hotel liegt inmitten einer einzigartigen Landschaft/in verkehrsgünstiger Lage. • die aufwendig restaurierte Wassermühle • die kulinarische Vielfalt genießen • Feinschmecker geraten ins Schwärmen. • ein beliebtes Reiseziel sein • über ein großes/unbegrenztes/vielfältiges Freizeitangebot verfügen [.self-assessment] [%D2] [!Evaluation Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann Texte zum Thema Wohnen in Deutschland verstehen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann meine persönliche Wohnsituation und die allgemeine Wohnsituation in meinem Heimatland beschreiben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann mich zu verschiedenen Wohnformen und Wohnbedingungen mündlich und schriftlich äußern und meine Ansichten begründen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Wohnungsangebote auf Websites verstehen, vergleichen und darauf reagieren. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann allgemeine Informationen über Städte und detaillierte Informationen bei einer Stadtführung verstehen und über Städte, die ich kenne, berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Texte zum Thema Reisen verstehen, mich nach allem Wissenswerten bei einer Reise erkundigen und über eigene Reisen ausführlich berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann über das Thema Ärger im Urlaub sprechen und eine Beschwerde formulieren. Ich kann Texte zum Thema Reiserecht verstehen und eine E-Mail an eine Fluggesellschaft schreiben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann ausführlichere Texte über Hotels verstehen, Hotelbeschreibungen wiedergeben und eine Hotelauswahl begründen. (fakultativ) [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [%3] [#Zwischen den Kulturen] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/pic00068_london3.jpg] [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Europa und die Deutschen] [@leave.subject:Europa und die Deutschen] [.cloze] [%A1] [!Europa-Rekorde Worum geht es? Raten Sie und ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] ◇ Die Schweiz hat die meisten [_Amtssprachen][@example] in Europa, es sind vier. Innerhalb der Europäischen Union sind 24 Sprachen als [_Amtssprachen][@example] anerkannt. 1. Von den europäischen Städten hat Moskau mit 11,5 Millionen die meisten [_Einwohner]. Innerhalb der Europäischen Union ist London mit 8,5 Millionen [_Einwohnern] führend. 2. Das größte [_Land] Europas ist Russland, genauer gesagt der kleine Teil Russlands, der zu Europa gehört. Der europäische Teil erstreckt sich über eine [_Fläche] von 4 Millionen km2. 3. Es ist umstritten, ob der Mont Blanc in den französischen Alpen (4 807 Meter) oder der Elbrus im Kaukasus (5633 Meter) der höchste [_Berg] Europas ist. Der Elbrus liegt an der Grenze zwischen Europa und Asien, deshalb zählen ihn manche zu Europa, manche zu Asien. 4. Der höchste noch aktive [_Vulkan] ist der Ätna (3 350 Meter) auf der italienischen Insel Sizilien. Er brach das letzte Mal im Jahr 2001 aus. 5. Die Gutenberg-Bibel ist das älteste [_Buch] Europas, das mit beweglichen Metall-Lettern gedruckt wurde. Die Bibel entstand zwischen 1450 und 1456. 6. Die größte [_Insel] Europas ist Großbritannien mit 229 850 km2. 7. Der längste [_Fluss] ist die russische Wolga mit einer Länge von 3 600 km. Die Wolga verbindet den Norden und den Westen Europas mit Zentralasien. 8. Der größte [_See] Europas liegt im Nordwesten Russlands unweit der finnischen Grenze. Es ist der Ladoga [_Ladogasee]. Er ist 120 Tage im Jahr zugefroren. 9. Die größte [_Düne] Europas befindet sich in Frankreich: die [_Düne] von Pyla. Da der feine Sand ständig verweht wird, schwankt ihre Höhe zwischen 100 und 120 Metern. 10. In Finnland gibt es so viele [_Handynutzer] nutzer wie in keinem anderen europäischen Land. Aber die Finnen telefonieren nicht nur mit ihrem [_Handy], sie werfen auch damit. In Finnland findet seit Jahren eine [_Handy]-Weitwurf-Weltmeisterschaft statt. Der Rekord liegt bei über 100 Metern. 11. Die niederländische Flotte hat eine lange Tradition: Im 17. Jahrhundert war sie doppelt so groß wie die britische und französische Flotte zusammen. Rotterdam hat den größten [_Hafen] und die Niederländer besitzen bis heute die meisten [_Schiffe] Europas. 12. Deutschland galt lange Zeit als das Land der Dichter und Denker. Heute ist es das Land der Erfinder, denn in Deutschland werden die meisten [_Patente] angemeldet. 13. Am gesündesten ernähren sich in Europa die Griechen. Sie essen das meiste [_Obst] und [_Gemüse]. 14. In Dänemark verbringt man seine Freizeit nicht gerne allein. Die meisten Dänen sind deshalb Mitglied in einem [_Verein]. Prozentual gesehen sind sie in diesem Bereich Europameister. [.assignment:bitmark++&image] [%A2] [!Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030229_80-81.jpg] ||very pixelated image|| **Die Europäer im Vergleich** Im statistischen Amt der Europäischen Union __Eurostat__ werden viele Daten des Lebens der Europäer von der Geburt bis zum Tod erfasst. Eine Dokumentation von 2013 enthüllt, dass die Deutschen in vielen Bereichen im Mittelfeld liegen. Nach den Angaben dieser Dokumentation haben die Spanierinnen mit 86,1Jahren die höchste Lebenserwartung, bei den Männern können die Italiener mit 80,3Jahren auf ein langes Leben hoffen. In Deutschland werden die Frauen 83,2 Jahre die Männer 78,6 Jahre alt und liegen damit knapp über dem EU-Durchschnitt. Bei den Geburtenzahlen befinden sich die deutschen Frauen mit je 1,4 unterhalb des EU-Durchschnitts von 1,6 Kindern pro Frau. Eine besonders 25 niedrige Geburtenrate weist Portugal mit 1,2 Kindern pro Frau auf, Spitzenreiter sind die Franzosen mit 2,0. Die meisten Selbstmorde verübten die Litauer – bei den Männern schieden dort statistisch gesehen 60 von 100000 freiwillig aus dem Leben. Trauriger Spitzenreiter beim Tod durch Verbrechen sind die Letten. In Lettland wurden 6 von 100 000 Bürgern Opfer von Gewalttaten, in Luxemburg dagegen nur 0,3 von 100 000 Menschen. Die höchsten Konsumausgaben für Alkohol, Tabak und Betäubungsmittel verzeichneten die Esten mit 8,9 Prozent, gefolgt von den Luxemburgern mit 8,3 Prozent. Die Deutschen gaben mit 3,2 Prozent ihres Geldes anteilig am wenigsten für Alkohol und Zigaretten aus. Auch bei der Anzahl der erlernten Fremdsprachen liegen die Deutschen mit 1,3 Fremdsprachen pro Schüler unter dem europäischen Durchschnitt. Demgegenüber können Schüler in Luxemburg immerhin durchschnittlich 2,5 Fremdsprachen vorweisen. Fleißigste EU-Bürger waren __Eurostat__ zufolge die Griechen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 44,2 Stunden bei Vollzeiterwerbstätigkeit. Deutsche Arbeitnehmer lagen genau beim EU-Durchschnitt von 41,5 Stunden pro Woche. Beim technischen Fortschritt, z. B. der Nutzung des Internets, liegen die Schweden vorn. 95 Prozent aller Einwohner nutzen in Schweden das Internet, bei den Deutschen sind es nur 84 Prozent. Im Durchschnitt nutzen jedoch nur 75 Prozent der Einwohner der EU das Internet. [@reference: Die Europäer im Vergleich. Daten aus EUROSTAT-Jahrbuch 2015] [.interview:bitmark++] [%A3a – Textarbeit] [!Beantworten Sie die Fragen zum Text. Arbeiten Sie zu zweit.] === 1. Welche Daten über das Leben der Europäer werden im statistischen Amt der Europäischen Union Eurostat erfasst?[@shortAnswer] [$Alle Daten des Lebens der Europäer von der Geburt bis zum Tod, z. B. die Lebenserwartung, die Geburtenzahlen, die Selbstmordrate, die Anzahl der Verbrechen (Verbrechensrate), die Konsumausgaben, die Anzahl der Fremdsprachen, die Arbeitszeit, die Internetnutzung, das Einkommen/der Bruttojahresverdienst] === 2. Welche Nationalitäten werden in dem Text genannt?[@shortAnswer] [$die Spanier, die Italiener, die Deutschen, die Portugiesen, die Litauer, die Letten, die Esten, die Luxemburger, die Griechen, die Schweden] === 3. In welchen Bereichen liegen die Deutschen genau im EU-Durchschnitt, wo liegen Sie darunter, wo darüber?[@shortAnswer] [$Die Deutschen liegen im EU-Durchschnitt: bei der Arbeitszeit; über dem EU-Durchschnitt: bei der Lebenserwartung, bei der Internetnutzung; unter dem EU-Durchschnitt: bei den Geburtenzahlen, beim Alkohol- und Zigarettenkonsum, beim Fremdsprachenlernen] === 4. Welche Angaben im Text haben Sie überrascht, welche haben Sie erwartet?[@shortAnswer] === |remark:Die Europäer im Vergleich Im statistischen Amt der Europäischen Union __Eurostat__ werden viele Daten des Lebens der Europäer von der Geburt bis zum Tod erfasst. Eine Dokumentation von 2013 enthüllt, dass die Deutschen in vielen Bereichen im Mittelfeld liegen. Nach den Angaben dieser Dokumentation haben die Spanierinnen mit 86,1Jahren die höchste Lebenserwartung, bei den Männern können die Italiener mit 80,3Jahren auf ein langes Leben hoffen. In Deutschland werden die Frauen 83,2 Jahre die Männer 78,6 Jahre alt und liegen damit knapp über dem EU-Durchschnitt. Bei den Geburtenzahlen befinden sich die deutschen Frauen mit je 1,4 unterhalb des EU-Durchschnitts von 1,6 Kindern pro Frau. Eine besonders 25 niedrige Geburtenrate weist Portugal mit 1,2 Kindern pro Frau auf, Spitzenreiter sind die Franzosen mit 2,0. Die meisten Selbstmorde verübten die Litauer – bei den Männern schieden dort statistisch gesehen 60 von 100000 freiwillig aus dem Leben. Trauriger Spitzenreiter beim Tod durch Verbrechen sind die Letten. In Lettland wurden 6 von 100 000 Bürgern Opfer von Gewalttaten, in Luxemburg dagegen nur 0,3 von 100 000 Menschen. Die höchsten Konsumausgaben für Alkohol, Tabak und Betäubungsmittel verzeichneten die Esten mit 8,9 Prozent, gefolgt von den Luxemburgern mit 8,3 Prozent. Die Deutschen gaben mit 3,2 Prozent ihres Geldes anteilig am wenigsten für Alkohol und Zigaretten aus. Auch bei der Anzahl der erlernten Fremdsprachen liegen die Deutschen mit 1,3 Fremdsprachen pro Schüler unter dem europäischen Durchschnitt. Demgegenüber können Schüler in Luxemburg immerhin durchschnittlich 2,5 Fremdsprachen vorweisen. Fleißigste EU-Bürger waren __Eurostat__ zufolge die Griechen mit einer wöchentlichen Arbeitszeit von 44,2 Stunden bei Vollzeiterwerbstätigkeit. Deutsche Arbeitnehmer lagen genau beim EU-Durchschnitt von 41,5 Stunden pro Woche. Beim technischen Fortschritt, z. B. der Nutzung des Internets, liegen die Schweden vorn. 95 Prozent aller Einwohner nutzen in Schweden das Internet, bei den Deutschen sind es nur 84 Prozent. Im Durchschnitt nutzen jedoch nur 75 Prozent der Einwohner der EU das Internet. [@reference: Die Europäer im Vergleich. Daten aus EUROSTAT-Jahrbuch 2015] [.essay] [%A3b – Textarbeit] [!Berichten Sie aus Ihrer Perspektive über die Bewohner Ihres Heimatlandes (Lebenserwartung/Einkommen/Arbeitszeit ...) oder über Besonderheiten im täglichen Leben.] [.cloze-instruction-grouped] [%A3c – Textarbeit] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] 1. Das statistische Amt der Europäischen Union [_erfasst][!erfassen] alle Daten des Lebens der Europäer. 2. Die Deutschen [_liegen][!liegen] in einigen Bereichen im Mittelfeld. 3. Bei den Männern können die Italiener auf ein langes Leben [_hoffen][!hoffen]. 4. Die meisten Selbstmorde [_verübten][!verüben] die Litauer. 5. Statistisch gesehen [_schieden][!scheiden] 60 von 100 000 Litauern freiwillig aus dem Leben. 6. Die Deutschen [_geben][_gaben][!ausgeben] 3,2 Prozent ihres Geldes für Alkohol und Zigaretten [_aus], damit [_befinden][!befinden] sie sich am unteren Ende der Skala. 7. 95 Prozent aller Einwohner [_nutzen][!nutzen] in Schweden das Internet. [.interview:bitmark--] [%A4 – Interview] [!Europa Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner und berichten Sie.] === **Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner 1:** Welche europäischen Länder möchten Sie unbedingt einmal kennenlernen? Warum?[@shortAnswer] === In welchem europäischen Land würden Sie immer wieder Urlaub machen?[@shortAnswer] === Welche Fremdsprachen beherrschen Sie? Welche Fremdsprachen möchten Sie gern noch lernen? Warum?[@shortAnswer] === Welche europäische Großstadt ist Ihrer Meinung nach die schönste?[@shortAnswer] === **Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner 2:** Welche europäischen Länder möchten Sie unbedingt einmal kennenlernen? Warum?[@shortAnswer] === In welchem europäischen Land würden Sie immer wieder Urlaub machen?[@shortAnswer] === Welche Fremdsprachen beherrschen Sie? Welche Fremdsprachen möchten Sie gern noch lernen? Warum?[@shortAnswer] === Welche europäische Großstadt ist Ihrer Meinung nach die schönste?[@shortAnswer] === [.essay&image] [%A5a] [!Länder und Einwohner In welchen Ländern der Europäischen Union waren Sie schon? Beschreiben Sie die Länder kurz. Verwenden Sie dafür unter anderem die Angaben aus der Grafik. (Wenn Sie noch nie in Europa waren, beschreiben Sie kurz Ihr Heimatland oder eines seiner Nachbarländer.)] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/glo-011892_sz_2.png] [.match-matrix] [%A5b] [!Länder und Einwohner Benennen Sie die Einwohner (männlich/weiblich und im Plural) der ausgewählten Länder.] === [#Land] == [#männlicher Einwohner] == [#Einwohnerin] == [#Einwohner (Plural)] === ◇ Irland == der Ire[@example] == die Irin[@example] == die Iren[@example] === [%1]Litauen == der Litauer[@example] == die Litauerin == die Litauer === [%2]Dänemark == der Däne == die Dänin == die Dänen === [%3]Schweden == der Schwede == die Schwedin == die Schweden === [%4]Polen == der Pole == die Polin == die Polen === [%5]Tschechien == der Tscheche == die Tschechin == die Tschechen === [%6]Slowakei == der Slowake == die Slowakin == die Slowaken === [%7]Rumänien == der Rumäne == die Rumänin == die Rumänen === [%8]Österreich == der Österreicher == die Österreicherin == die Österreicher === [%9]Bulgarien == der Bulgare == die Bulgarin == die Bulgaren === [%10]Griechenland == der Grieche == die Griechin == die Griechen === [%11]Spanien == der Spanier == die Spanierin == die Spanier === [%12]Portugal == der Portugiese == die Portugiesin == die Portugiesen === [%13]Frankreich == der Franzose == die Französin == die Franzosen === [%14]Belgien == der Belgier == die Belgierin == die Belgier === [%15]Niederlande == der Niederländer == die Niederländerin == die Niederländer === [%16]Großbritannien == der Brite == die Britin == die Briten === [.article:bitmark--] **◼︎ Deklination der Nomen** Bei der Bildung und Deklination der maskulinen Nationalitätenvertreter unterscheiden wir zwei Gruppen: 1. **Nomen auf -e:** der Ir**e** Diese Nomen gehören zur __n-__Deklination. Bei den femininen Formen fällt die Endung __-e__ weg und an deren Stelle tritt ein __-in__: die Ir**in.** 2. **Nomen auf -er:** der Litau**er** Diese Nomen gehören zur Deklination I maskulin. Bei den femininen Formen wird die Endung __-in__ angefügt: die Litauer**in**. [.internal-link] [!Zusatzübungen zur Deklination der Nomen ➔ Teil C][►kapitel3c] [.cloze-instruction-grouped:bitmark--&image] [%A6] [!Persönlichkeiten aus Osteuropa Ordnen Sie den folgenden Persönlichkeiten die entsprechende Nationalität zu. Ergänzen Sie außerdem die fehlenden Verben in der richtigen Form.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/dvorak.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/smetana.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/curie.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/2390-001-netrepko.png] **1. Antonín Dvořák und Bedřich Smetana** Antonín Dvořák und Bedřich Smetana [_gehören][@example] zu den berühmtesten slawischen Komponisten im 19. Jahrhundert. Durch ihre Opern (z. B. __Rusalka, Die verkaufte Braut__), Orchesterwerke, Kammer- und Klaviermusikstücke [_erlangten][!erlangen] die beiden Komponisten auch über die Landesgrenzen hinweg Berühmtheit. Smetana und Dvořák sind [_Tschechen][@example]. **2. Marie Skłodowska Curie** Sie [_entdeckte][!entdecken] mit ihrem Mann Pierre Curie die radioaktiven Elemente Polonium und Radium. 1903 [_erhielt][!erhalten] sie (mit ihrem Mann zusammen) den Nobelpreis für Physik und 1911 den Nobelpreis für Chemie. Ihr Mann ist Franzose, aber sie ist von Geburt [_Polin] **3. Michail Gorbatschow** Er war von 1985 bis 1991 Generalsekretär der Kommunistischen Partei der Sowjetunion. Er [_leitete][!einleiten] in den 1980er-Jahren innenpolitische Reformen [_ein]. Gorbatschow forderte in der Sowjetunion Glasnost (Öffentlichkeit) und Perestrojka (Umgestaltung) des Kommunismus und [_ermöglichte][!ermöglichen] damit die Wiedervereinigung Deutschlands. 1990 wurde er mit dem Friedensnobelpreis geehrt. Gorbatschow ist [_Russe]. **4. Christo** Der Künstler, der mit seinem vollständigen Namen Christo Vladimirov Javacheff heißt, verhüllt vorübergehend Gegenstände, Gebäude oder Teile einer Landschaft. In Deutschland [_weckte][!wecken] er 1995 mit der Verhüllung des Reichstagsgebäudes das Interesse vieler Millionen Menschen. Er [_lebt][!leben] heute in den USA, aber ursprünglich ist er [_Bulgare]. **5. Franz Liszt und Béla Bartók** Liszt und Bartók sind nicht nur Komponisten. Im 19. Jahrhundert [_genossen][!genießen] sie auch als Pianisten wegen ihres virtuosen Klavierspiels Anerkennung und Ruhm. Sie knüpften in ihren Kompositionen an die osteuropäischen historischen Volksmusiken an und [_schrieben][!schreiben] sinfonische Dichtungen, Oratorien, Messen und Rhapsodien. Beide sind [_Ungarn]. **6. Anna Netrebko** Anna Netrebko wurde 1971 in Krasnodar geboren. Ihr Gesangsstudium [_absolvierte][!absolvieren] sie am Rimski-Korsakow-Konservatorium in Sankt Petersburg. 1994 [_feierte][!feiern] sie am Mariinski-Theater ihr Debüt. Auftritte in den USA und auf vielen europäischen Opernbühnen folgten. Heute singt Anna Netrebko als Sopranistin an der Metropolitan Opera in New York, an der Wiener Staatsoper und an der Mailänder Scala. Anna ist [_Russin]. **7. Alexander Dubček** Der Politiker war 1968 Mitinitiator und Symbolfigur des Prager Frühlings. Er [_kämpfte][!kämpfen] für einen menschlicheren Sozialismus. Als der Prager Aufstand [_niedergeschlagen][!niederschlagen] wurde, schloss man ihn aus der Kommunistischen Partei aus. Dubček konnte 1992 sein Comeback feiern und wurde Vorsitzender der Sozialdemokratischen Partei der Slowakei. Alexander Dubček ist nämlich kein Tscheche – wie viele Menschen denken – sondern [_Slowake]. **8. Karol Wojtyła** Unter diesem Namen ist er ziemlich unbekannt. Nennt man ihn jedoch Johannes Paul II., dann wissen alle Bescheid. Bevor er 1978 von den Kardinälen zum Papst [_gewählt][!wählen] wurde, war er Erzbischof von Krakau und ab 1967 Kardinal. Davor [_lehrte][!lehren] er als Professor für Moraltheologie an den Universitäten Krakau und Lublin. Karel Wojtyła ist [_Pole]. [.chapter] [###Abenteuer in der Fremde] [@leave.subject:Abenteuer in der Fremde] [@leave.context:travel] [.essay:bitmark++&audio] [%A7a] [!Lesen und hören Sie den folgenden Text von Franz Hohler. Geben Sie die Geschichte ganz kurz mit eigenen Worten wieder.] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/05_erkundungen_b2_3a.mp3] **Die ungleichen Regenwürmer** Tief unter einem ==Sauerampferfeld==(@remark:Sauerampfer = Wildgemüse) lebten einmal zwei Regenwürmer und ernährten sich von Sauerampferwurzeln. Eines Tages sagte der erste Regenwurm: „Wohlan, ==ich bin es satt==(@remark:ich bin es satt = ich habe keine Lust mehr ), hier unten zu leben, ich will eine Reise machen und die Welt kennenlernen.“ Er packte sein Köfferchen und bohrte sich nach oben, und als er sah, wie die Sonne schien und der Wind über das Sauerampferfeld strich, wurde es ihm leicht ums Herz, und er schlängelte sich fröhlich zwischen den Stengeln hindurch. Doch er war kaum drei ==Fuß==(@remark: Fuß = Maßeinheit: 1 Fuß = 30,48 cm) weit gekommen, da entdeckte ihn eine ==Amsel==(@remark:Amsel = Singvogel) und fraß ihn auf. Der zweite Regenwurm hingegen blieb immer in seinem Loch unter dem Boden, fraß jeden Tag seine Sauerampferwurzeln und blieb die längste Zeit am Leben. Aber sagt mir selbst – ist das ein Leben? [@reference: Franz Hohler: Die ungleichen Regenwürmer. © Franz Hohler] [.interview:bitmark++] [%A7b] [!Welche Einstellung hat der Autor Ihrer Meinung nach zum Thema __In die Fremde__ gehen?] ◇ eine positive Einstellung ◇ eine skeptische/negative Einstellung === [@shortAnswer] === |remark:Die ungleichen Regenwürmer Tief unter einem ==Sauerampferfeld==(@remark:Sauerampfer = Wildgemüse) lebten einmal zwei Regenwürmer und ernährten sich von Sauerampferwurzeln. Eines Tages sagte der erste Regenwurm: „Wohlan, ==ich bin es satt==(@remark:ich bin es satt = ich habe keine Lust mehr ), hier unten zu leben, ich will eine Reise machen und die Welt kennenlernen.“ Er packte sein Köfferchen und bohrte sich nach oben, und als er sah, wie die Sonne schien und der Wind über das Sauerampferfeld strich, wurde es ihm leicht ums Herz, und er schlängelte sich fröhlich zwischen den Stengeln hindurch. Doch er war kaum drei ==Fuß==(@remark: Fuß = Maßeinheit: 1 Fuß = 30,48 cm) weit gekommen, da entdeckte ihn eine ==Amsel==(@remark:Amsel = Singvogel) und fraß ihn auf. Der zweite Regenwurm hingegen blieb immer in seinem Loch unter dem Boden, fraß jeden Tag seine Sauerampferwurzeln und blieb die längste Zeit am Leben. Aber sagt mir selbst – ist das ein Leben? [@reference: Franz Hohler: Die ungleichen Regenwürmer. © Franz Hohler] [.interview:bitmark--] [%A8a] [!Heimat Was verbinden Sie mit dem Wort __Heimat__, was mit dem Wort __Fremde__? Assoziieren Sie.] === Heimat === Fremde === [.assignment:bitmark--] [%A8b] [!Heimat Gruppenarbeit: Diskussion über Heimat] 1. Diskutieren Sie in der Gruppe die Aussage __Heimat ist kein Ort, Heimat ist ein Gefühl.__ Sind Sie mit dieser Aussage einverstanden? Begründen Sie Ihre Meinung und nennen Sie Beispiele. 2. Präsentieren Sie die wichtigsten Aussagen und einige Beispiele im Plenum. [.interview] [%A9 – Partnerarbeit] [!Auswandern Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.] === 1. Können Sie sich vorstellen, in ein anderes Land auszuwandern oder in einem anderen Land für mehrere Jahre zu wohnen?[@shortAnswer] === 2. Welches Land wäre (außer Ihrem Heimatland) Ihr Traumland? Warum?[@shortAnswer] === 3. Welche Gründe gibt es, das eigene Land für mehrere Jahre oder für immer zu verlassen?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark--] [%A10a] [!Gründe und Folgen Lesen Sie die folgenden Beispielsätze.] __◼︎Gründe:__ Warum würdest du gern nach Italien auswandern? ➡ __Frage nach einem (konkreten) Grund__ **Angabe eines (konkreten) Grundes:** Ich würde gern nach Italien auswandern, **weil** das Essen dort so gut __schmeckt.__ Ich würde gern nach Italien auswandern, **denn** das Essen __schmeckt__ dort so gut. Das Essen schmeckt in Italien so gut, **deshalb/deswegen/darum** __würde__ ich gern nach Italien auswandern. Das Essen schmeckt in Italien so gut, ich __würde__ **deshalb/deswegen/darum** gern nach Italien auswandern. __(Verweis auf den Grund im ersten Hauptsatz)__ Ich würde gern **wegen** des leckeren Essens nach Italien auswandern. __(eher Schriftsprache)__ __◼︎ Folgen:__ **Angabe einer (konkreten) Folge:** Das Essen schmeckt in Italien **so** gut, **dass** ich gern nach Italien auswandern __würde.__ [.interview:bitmark--] [%A10b] [!Gründe und Folgen Warum würden Sie gern nach __Traumalia__ auswandern? Nennen Sie Gründe. Nutzen Sie jeweils zwei verschiedene grammatische Möglichkeiten.] === ◇ **gutes Essen** [@example:Ich würde gern nach Traumalia auswandern, __weil mir das Essen dort so gut schmeckt.__ Ich würde gern __wegen des guten Essens__ nach Traumalia auswandern. Das Essen schmeckt dort so gut, __deshalb würde ich gern nach Traumalia__ auswandern.][@shortAnswer] === [%1] **weiße Strände** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [%2] **gutes Wetter** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [%3] **wilde Tiere** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [%4] **gute und preiswerte Verkehrsmittel** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [%5] **hervorragende Arbeitsmöglichkeiten** Möglichkeit 1[@shortAnswer] === Möglichkeit 2[@shortAnswer] === [?(Beispielsätze) 1. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil die Strände dort so weiß sind./Ich würde gern wegen der weißen Stände nach Traumalia auswandern. b) Die Strände sind dort so weiß, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern. 2. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil das Wetter dort immer gut ist./Ich würde gern wegen des guten Wetters nach Traumalia auswandern. b) Das Wetter ist dort so gut, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern. 3. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil es dort wilde Tiere gibt./Ich würde gern wegen der wilden Tiere nach Traumalia auswandern. b) Es gibt dort wilde Tiere, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern. 4. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil es dort gute und preiswerte Verkehrsmittel gibt./Ich würde gern wegen der guten und preiswerten Verkehrsmittel nach Traumalia auswandern. b) Es gibt dort gute und preiswerte Verkehrsmittel, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern. 5. a) Ich würde gern nach Traumalia auswandern, weil die Arbeitsmöglichkeiten dort hervorragend sind./Ich würde gern wegen der hervorragenden Arbeitsmöglichkeiten nach Traumalia auswandern. b) Die Arbeitsmöglichkeiten sind dort hervorragend, deshalb würde ich gern nach Traumalia auswandern.] [.internal-link] [!Zusatzübungen zur Angabe von Gründen und Folgen ➔ Teil C][►kapitel3c] [.assignment:bitmark--&image] [%A11] [!Lesen Sie den folgenden Text.] **Abenteuer Ausland** Viele Deutsche zog und zieht es ins Ausland. Dabei waren Abenteuerlust, Abwechslung und die Suche nach einer interessanten Herausforderung im beruflichen Bereich früher die stärksten Motive. Vor allem intellektuelle Weltenbummler hielten einst Ausschau nach vielfältigen Erfahrungen und Karrieremöglichkeiten, denn die besten Chancen auf einen gut bezahlten Job im Ausland hatten in der Vergangenheit hauptsächlich Arbeitskräfte mit einem akademischen Abschluss. Das hat sich nach der Jahrtausendwende verändert. Deutsche Facharbeiter (auch die über 50-Jährigen) werden wegen ihrer soliden Ausbildung sowohl im praktischen als auch im theoretischen Bereich immer mehr geschätzt. Zeitarbeitsagenturen und Personaldienstleistungsfirmen bieten auf Jobbörsen viele Stellen für Handwerker in Skandinavien an: Kfz-Mechaniker, Elektriker, Zimmermänner, Maurer, Dachdecker, Schweißer usw. Bei den Arbeitssuchenden aus Deutschland sind auch Länder wie Österreich, die Schweiz und Spanien sehr beliebt. Hier werden vor allem qualifizierte Arbeitskräfte in der Gastronomie- und Tourismusbranche gesucht. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet hohe Vermittlungsquoten in Länder wie Norwegen, Dänemark, Niederlande, Irland, Großbritannien und Island. Dort bieten sich außer im boomenden Baugewerbe und in der metallverarbeitenden Industrie gute Möglichkeiten für Fachkräfte im medizinischen Pflegebereich, in Callcenteragenturen und im Finanz- und Bankwesen. Offiziellen Angaben zufolge wanderten im Jahr 2013 knapp 140000 Deutsche aus und suchten ihr Glück im Ausland. Und das sind nur die, die sich ordnungsgemäß abgemeldet haben. Man weiß nicht, wie viele pendeln oder ihren deutschen Wohnsitz formal behalten haben. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_73.png] [.interview&article:bitmark--] [%A12a – Textarbeit] [!Beantworten Sie die Fragen.] === [%1] Worum geht es in dem Text? Formulieren Sie in drei bis vier Sätzen die Hauptaussagen des Textes.[@shortAnswer] == [$Es geht in dem Text darum, dass Deutsche ins Ausland gehen, um Arbeit zu finden. Früher waren das hauptsächlich Akademiker, seit einigen Jahren werden auch deutsche Facharbeiter zunehmend ins Ausland vermittelt. Unter den Arbeitssuchenden sind vor allem Länder in West- und Nordwesteuropa beliebt.] === [%2] Welche Handwerksberufe werden in dem Text genannt und welche kennen Sie noch?[@shortAnswer] == [$Kfz-Mechaniker, Elektriker, Zimmermänner, Maurer, Dachdecker und Schweißer] === [%3] Arbeiten in Ihrem Heimatland Fachkräfte aus dem Ausland? Wenn ja, in welchen Berufszweigen? Woher kommen die Fachkräfte?[@shortAnswer] === [%4] In welche Länder wandern Fachkräfte aus Ihrem Heimatland aus? Welche Länder sind bei den Arbeitssuchenden beliebt?[@shortAnswer] === [&article: **Abenteuer Ausland** Viele Deutsche zog und zieht es ins Ausland. Dabei waren Abenteuerlust, Abwechslung und die Suche nach einer interessanten Herausforderung im beruflichen Bereich früher die stärksten Motive. Vor allem intellektuelle Weltenbummler hielten einst Ausschau nach vielfältigen Erfahrungen und Karrieremöglichkeiten, denn die besten Chancen auf einen gut bezahlten Job im Ausland hatten in der Vergangenheit hauptsächlich Arbeitskräfte mit einem akademischen Abschluss. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_73.png| Das hat sich nach der Jahrtausendwende verändert. Deutsche Facharbeiter (auch die über 50-Jährigen) werden wegen ihrer soliden Ausbildung sowohl im praktischen als auch im theoretischen Bereich immer mehr geschätzt. Zeitarbeitsagenturen und Personaldienstleistungsfirmen bieten auf Jobbörsen viele Stellen für Handwerker in Skandinavien an: Kfz-Mechaniker, Elektriker, Zimmermänner, Maurer, Dachdecker, Schweißer usw. Bei den Arbeitssuchenden aus Deutschland sind auch Länder wie Österreich, die Schweiz und Spanien sehr beliebt. Hier werden vor allem qualifizierte Arbeitskräfte in der Gastronomie- und Tourismusbranche gesucht. Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet hohe Vermittlungsquoten in Länder wie Norwegen, Dänemark, Niederlande, Irland, Großbritannien und Island. Dort bieten sich außer im boomenden Baugewerbe und in der metallverarbeitenden Industrie gute Möglichkeiten für Fachkräfte im medizinischen Pflegebereich, in Callcenteragenturen und im Finanz- und Bankwesen. Offiziellen Angaben zufolge wanderten im Jahr 2013 knapp 140000 Deutsche aus und suchten ihr Glück im Ausland. Und das sind nur die, die sich ordnungsgemäß abgemeldet haben. Man weiß nicht, wie viele pendeln oder ihren deutschen Wohnsitz formal behalten haben.] [.interview:bitmark--] [%A12b – Textarbeit] [!Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die fehlenden Präpositionen, den richtigen Kasus der Nomen und die in Klammern angegebene Zeitform der Verben. Arbeiten Sie zu zweit und vergleichen Sie Ihre Ergebnisse mit anderen Teilnehmern.] === ◇ viele Deutsche – es – Ausland – ziehen __(Präsens)__ [@example: Viele Deutsche zieht es ins Ausland.][@shortAnswer] === [%1]ein wichtiges Motiv – der Umzug – Ausland – die Suche – eine interessante berufliche Herausforderung – sein __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Ein wichtiges Motiv für den Umzug ins Ausland ist die Suche nach einer interessanten beruflichen Herausforderung.] === [%2]die besten Chancen – ein gut bezahlter Job – früher – hauptsächlich – Arbeitskräfte – ein akademischer Abschluss – haben __(Präteritum)__[@shortAnswer] [_Die besten Chancen auf einen gut bezahlten Job hatten früher hauptsächlich Arbeitskräfte mit einem akademischen Abschluss.] === [%3]das – sich verändern __(Perfekt)__[@shortAnswer] [_Das hat sich verändert.] === [%4]deutsche Facharbeiter – ihre solide Ausbildung – sehr geschätzt werden __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Deutsche Facharbeiter werden aufgrund/wegen ihrer soliden Ausbildung sehr geschätzt.] === [%5]Arbeitsagenturen – viele Stellen – Handwerker – Skandinavien – anbieten __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Arbeitsagenturen bieten viele Stellen für Handwerker in Skandinavien an.] === [%6]deutsche Arbeitssuchende – Länder wie Österreich, die Schweiz und Spanien – sehr beliebt sein __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Deutsche Arbeitssuchende sind in Ländern wie Österreich, der Schweiz und Spanien sehr beliebt.] === [%7]die Bundesagentur für Arbeit – hohe Vermittlungsquoten – nordwesteuropäische Länder – verzeichnen __(Präsens)__[@shortAnswer] [_Die Bundesagentur für Arbeit verzeichnet hohe Vermittlungsquoten in nordwesteuropäische Länder.] === [.correction:bitmark--&imageWithAudio] [%A13] [!Hören Sie Erfahrungsberichte zum Thema __Arbeiten im Ausland__. Hören Sie die Berichte zweimal und korrigieren Sie während des Hörens die falschen Informationen und ergänzen Sie die fehlenden Informationen.] Der Journalist Tobias Schade hat für einen Artikel im Werbeblatt einer Jobbörse mit vier Deutschen, die ins europäische Ausland gegangen sind, kurze Interviews geführt. Der Journalist hat schnell Stichpunkte für seinen Artikel notiert. **-- 1. --** **Name:** __Frank Wagner__ **Jahr:** __[-_____________][+2001]__ **Grund:** __Job in einer Gartenbaufirma__ **Land:** __[-Dänemark][+Norwegen]__ **Beruf:** __Baumaschinen-Fahrer__ **Pluspunkte im neuen Land:** __eigenes Haus und traumhafte Winter__ **Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:** __musste sich an die Mentalität der Menschen gewöhnen__ **Rückkehrabsicht:** __[-will sobald wie möglich zurück][+will nicht zurück]__ **-- 2. -- ** **Name:** Paula Fischer **Jahr:** __[-Januar][+August] 2005__ **Grund:** __fand keine Stelle in Deutschland__ **Land:** [-_____________][+Irland] **Beruf:** __Kundenberaterin bei Google__ **Pluspunkte im neuen Land:** __Einheimische sind kontaktfreudig, man findet leicht Anschluss__ **Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:** __[-niedrige][+hohe] Lebenshaltungskosten__ **Rückkehrabsicht:** __weiß es noch nicht__ **-- 3. --** **Name:** __Ulrich Haas__ **Jahr:** __[-_____________][+Anfang der 80er-Jahre]__ **Grund:** __flüchtete vor Hektik und Alltagsproblemen__ **Land:** __Griechenland__ **Beruf:** __[-_____________][+Arzt]__ **Pluspunkte im neuen Land:** __Sonne, Wärme, Ruhe, zufriedenes und einfaches Leben__ **Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:** __Bürokratie auf den Ämtern__ **Rückkehrabsicht:** __[-erst im Alter][+keine]__ **-- 4. --** **Name:** __Anke Seidel__ **Jahr:** __[_2006][_Juli 2006]__ **Grund:** __[-_____________][+Sie und ihr Mann haben eine Stelle gefunden]__ **Land:** __Österreich (Tirol)__ **Beruf:** __[-_____________][+Kellnerin]__ **Pluspunkte im neuen Land:** __[-Sie liebt die bergige Landschaft und man findet in Österreich immer einen Job.][+Ihre Familie liebt die bergige Landschaft (sie mag die Berge nicht)]__ **Anfangsschwierigkeiten und Minuspunkte:** __kann sich nicht mehr richtig um ihre Eltern kümmern, hat oft Heimweh__ **Rückkehrabsicht:** __will später nach Deutschland zurück__ [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/06_erkundungen_b2_3a.mp3] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030952-bea.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/img_6352haas.png] [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark--] [%A14] [!Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen, die fehlenden Endungen und den Kasus.] ◇ Frank Wagner brauchte Zeit, bis er sich [_an][@example] d[_as][@example] Land gewöhnte. __sich gewöhnen + [_an][@example] [+Akkusativ][-Dativ][@example]__ 1. In Norwegen wird niemand laut, auch wenn er sich [_über] ein[_en] Kollegen ärgert. __sich ärgern + [_über] [+Akkusativ][-Dativ]__ 2. Er beschäftigt sich in der Firma jetzt [_mit] wichtig[_en] Leitungsaufgaben. __sich beschäftigen + [_mit] [-Akkusativ][+Dativ]__ 3. Inzwischen fühlt er sich [_mit] d[_em] neu[_en] Land verbunden. __sich verbunden fühlen + [_mit] [-Akkusativ][+Dativ]__ 4. [_Von] ein[_em] Leben in Deutschland träumt er schon lange nicht mehr. __träumen + [_von] [-Akkusativ][+Dativ]__ 5. Paula Fischer fürchtete sich [_vor] d[_em] Neuanfang. __sich fürchten + [_vor] [-Akkusativ][+Dativ]__ 6. Aber sie hat sich [_auf] ihr Gefühl verlassen. __sich verlassen + [_auf] [+Akkusativ][-Dativ]__ 7. Genau [_nach] dies[_er] Stelle hatte sie gesucht. __suchen + [_nach] [-Akkusativ][+Dativ]__ 8. Sie ist offen und interessiert sich [_für] viel[_e] Dinge. __sich interessieren + [_für] [+Akkusativ][-Dativ]__ 9. Sie hofft, dass sie sich [_in] ein[_en] Iren verliebt. __sich verlieben + [_in] [+Akkusativ][-Dativ]__ 10. Ulrich Haas flüchtete Anfang der 1980er-Jahre [_vor] d[_em] Stress und d[_er] Hektik. __flüchten + [_vor] [-Akkusativ][+Dativ]__ 11. Er sehnte sich [_nach] Sonne, Wärme und Ruhe. __sich sehnen + [_nach] [-Akkusativ][+Dativ]__ 12. Jetzt begnügt er sich [_mit] ein[_em] einfach[_en] zurückgezogen[_en] Leben. __sich begnügen + [_mit] [-Akkusativ][+Dativ]__ 13. Er gehört nun [_zur] Dorfgemeinschaft. __gehören + [_zu] [-Akkusativ][+Dativ]__ 14. Ulrich Haas kann nicht verstehen, wenn jemand [_auf] d[_ie] deutsch[_e] Bürokratie schimpft. __schimpfen + [_auf] [+Akkusativ][-Dativ]__ 15. Wer die griechischen Ämter kennt, wird in Zukunft [_von] Deutschland schwärmen. __schwärmen + [_von] [-Akkusativ][+Dativ]__ 16. Anke Seidel wurde [_vor] ein[_em] schnell[_en] Umzug ins Ausland gewarnt. __warnen + [_vor] [-Akkusativ][+Dativ]__ 17. [_Über] ein[_en] Mangel an Arbeit kann sie sich nicht beklagen. __sich beklagen + [_über] [+Akkusativ][-Dativ]__ 18. Sie findet es schade, dass sie sich nicht mehr richtig [_um] ihr[_e] Eltern kümmern kann. __sich kümmern + [_um] [+Akkusativ][-Dativ]__ 19. Aber ihre Familie will [_auf] d[_ie] bergig[_e] Landschaft nicht mehr verzichten. __verzichten + [_auf] [+Akkusativ][-Dativ]__ [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Verben mit präpositionalem Kasus ➔ Teil C][►kapitel3c] [.chapter] [###Kulturelle Unterschiede im Berufsleben] [@leave.subject:Kulturelle Unterschiede im Berufsleben] [.assignment:bitmark++&image] [%A15] [! Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/rot_plastik_korb_von_franz_sisch_pommes_frites_1.png] **Kostspielige Missverständnisse** Verschwitzt kommen die Entsandten eines deutschen Unternehmens am Flughafen von Casablanca an. Von einer Gruppe einheimischer Geschäftsleute werden sie freundlich empfangen. Die Gastgeber haben sich Gedanken gemacht, wie sie den Verhandlungen mit den zukünftigen Geschäftspartnern ==einen günstigen Boden bereiten==(@remark: einen günstigen Boden bereiten = etwas gut vorbereiten) können: Ein schmackhaftes Essen zum Auftakt kann da doch nicht verkehrt sein. Die Deutschen erwarten ein vornehmes Essen, stattdessen türmen sich auf ihrem Tisch Cheeseburger und fettige Pommes. Den deutschen Gästen sieht man ihr Unbehagen an, das Lächeln der Gastgeber gefriert ebenfalls. Sie sind über die ausbleibende Freude enttäuscht, denn sie hatten es ja nur gut gemeint. Ein schlechter Start für die erste Verhandlungsrunde. Keiner der beiden Partner hatte sich zuvor ausreichend über die ==Gepflogenheiten==(@remark:Gepflogenheiten = Gewohnheiten, Sitten) im anderen Land informiert. In arabischen Ländern gilt Essen wie bei McDonalds als etwas Besonderes, in Deutschland ist es zumindest als Geschäftsessen ==verpönt==(@remark:verpönt sein = nach herrschender Sitte untersagt sein). Mangelndes Wissen über die kulturellen Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt, führt oft dazu, dass Manager erfolglos von Gesprächen zurückkehren und sich gar nicht erklären können, wie die Barrieren zwischen ihnen und den Gesprächspartnern entstanden sind. Viele Unternehmen senden deshalb ihre Mitarbeiter zu länderspezifischen Seminaren, bei denen man Dinge, auf die man bei Geschäftsverhandlungen achten muss, erfährt. So lernt man z. B., dass Japaner die Farbe Grau bei Anzügen schätzen, nicht so sehr aber bunte Krawatten oder Hemden, oder dass man beim Geschäftsessen mit französischen Partnern in der Pause zwischen Dessert und Käse auf keinen Fall abschalten sollte, denn in dieser Zeit werden bevorzugt delikate Geschäftsfragen besprochen und gelöst. Man muss nicht gleich in die Rolle eines Franzosen oder Briten schlüpfen, um erfolgreich zu verhandeln, aber es ist wichtig, ein Gespür für die fremde Nation im Allgemeinen zu entwickeln und sich über Strukturen und Gepflogenheiten vorher zu informieren. Das vereinfacht den Umgang miteinander enorm. [@reference: Kostspielige Missverständnisse. Süddeutsche Zeitung, 17.6.2000 (Stephanie Schmidt)] [.interview&article:bitmark++] [%A16a – Textarbeit] [!Beantworten Sie die Fragen zum Text.] === [%1] Welche Gründe nennt der Text für das Scheitern von Verhandlungen?[@shortAnswer] [$Ungenügende Informationen und mangelndes Wissen über die kulturellen Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt, führen zum Scheitern von Verhandlungen.] === [%2] Wie reagieren die Unternehmen?[@shortAnswer] [$Betriebe organisieren Schulungen und Seminare für Mitarbeiter, bei denen man wichtige Verhaltensregeln für Geschäftsverhandlungen lernt, z. B. über die Anzugsordnung oder die Rolle eines Geschäftsessens.] === [%3] Worauf kommt es bei Gesprächen mit ausländischen Partnern an?[@shortAnswer] [$Es kommt auf das richtige Gespür/Gefühl für die fremde Nation und auf eine gute Vorbereitung an.] === [&article: **Kostspielige Missverständnisse** Verschwitzt kommen die Entsandten eines deutschen Unternehmens am Flughafen von Casablanca an. Von einer Gruppe einheimischer Geschäftsleute werden sie freundlich empfangen. Die Gastgeber haben sich Gedanken gemacht, wie sie den Verhandlungen mit den zukünftigen Geschäftspartnern ==einen günstigen Boden bereiten==(@remark: einen günstigen Boden bereiten = etwas gut vorbereiten) können: Ein schmackhaftes Essen zum Auftakt kann da doch nicht verkehrt sein. Die Deutschen erwarten ein vornehmes Essen, stattdessen türmen sich auf ihrem Tisch Cheeseburger und fettige Pommes. Den deutschen Gästen sieht man ihr Unbehagen an, das Lächeln der Gastgeber gefriert ebenfalls. Sie sind über die ausbleibende Freude enttäuscht, denn sie hatten es ja nur gut gemeint. Ein schlechter Start für die erste Verhandlungsrunde. Keiner der beiden Partner hatte sich zuvor ausreichend über die ==Gepflogenheiten==(@remark:Gepflogenheiten = Gewohnheiten, Sitten) im anderen Land informiert. In arabischen Ländern gilt Essen wie bei McDonalds als etwas Besonderes, in Deutschland ist es zumindest als Geschäftsessen ==verpönt==(@remark:verpönt sein = nach herrschender Sitte untersagt sein). Mangelndes Wissen über die kulturellen Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt, führt oft dazu, dass Manager erfolglos von Gesprächen zurückkehren und sich gar nicht erklären können, wie die Barrieren zwischen ihnen und den Gesprächspartnern entstanden sind. Viele Unternehmen senden deshalb ihre Mitarbeiter zu länderspezifischen Seminaren, bei denen man Dinge, auf die man bei Geschäftsverhandlungen achten muss, erfährt. So lernt man z. B., dass Japaner die Farbe Grau bei Anzügen schätzen, nicht so sehr aber bunte Krawatten oder Hemden, oder dass man beim Geschäftsessen mit französischen Partnern in der Pause zwischen Dessert und Käse auf keinen Fall abschalten sollte, denn in dieser Zeit werden bevorzugt delikate Geschäftsfragen besprochen und gelöst. Man muss nicht gleich in die Rolle eines Franzosen oder Briten schlüpfen, um erfolgreich zu verhandeln, aber es ist wichtig, ein Gespür für die fremde Nation im Allgemeinen zu entwickeln und sich über Strukturen und Gepflogenheiten vorher zu informieren. Das vereinfacht den Umgang miteinander enorm. [@reference: Kostspielige Missverständnisse. Süddeutsche Zeitung, 17.6.2000 (Stephanie Schmidt)] [.true-false&article:bitmark++] [%A16b – Textarbeit] [!Stellen Sie fest, wie der Autor des Textes die folgenden Fragen beurteilt: positiv oder negativ.] [@labelTrue:positiv][@labelFalse:negativ] Wie beurteilt der Autor... === [+Maßnahmen zur Weiterbildung der Mitarbeiter in länderspezifischen Seminaren?][@example] === [-1. die Reaktion der deutschen Gäste nach dem Auftaktessen?] === [-2. mangelndes Wissen über kulturelle Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt?] === [-3. das Tragen bunter Krawatten und Hemden bei Verhandlungen mit japanischen Gesprächspartnern?] === [+4. aufmerksames Zuhören während der Pause zwischen Dessert und Käse in Frankreich?] === [+5. ein gründliches Studium der Gepflogenheiten im Land der Gesprächspartner?] === [&article: **Kostspielige Missverständnisse** Verschwitzt kommen die Entsandten eines deutschen Unternehmens am Flughafen von Casablanca an. Von einer Gruppe einheimischer Geschäftsleute werden sie freundlich empfangen. Die Gastgeber haben sich Gedanken gemacht, wie sie den Verhandlungen mit den zukünftigen Geschäftspartnern ==einen günstigen Boden bereiten==(@remark: einen günstigen Boden bereiten = etwas gut vorbereiten) können: Ein schmackhaftes Essen zum Auftakt kann da doch nicht verkehrt sein. Die Deutschen erwarten ein vornehmes Essen, stattdessen türmen sich auf ihrem Tisch Cheeseburger und fettige Pommes. Den deutschen Gästen sieht man ihr Unbehagen an, das Lächeln der Gastgeber gefriert ebenfalls. Sie sind über die ausbleibende Freude enttäuscht, denn sie hatten es ja nur gut gemeint. Ein schlechter Start für die erste Verhandlungsrunde. Keiner der beiden Partner hatte sich zuvor ausreichend über die ==Gepflogenheiten==(@remark:Gepflogenheiten = Gewohnheiten, Sitten) im anderen Land informiert. In arabischen Ländern gilt Essen wie bei McDonalds als etwas Besonderes, in Deutschland ist es zumindest als Geschäftsessen ==verpönt==(@remark:verpönt sein = nach herrschender Sitte untersagt sein). Mangelndes Wissen über die kulturellen Eigenheiten der Nation, mit der man verhandelt, führt oft dazu, dass Manager erfolglos von Gesprächen zurückkehren und sich gar nicht erklären können, wie die Barrieren zwischen ihnen und den Gesprächspartnern entstanden sind. Viele Unternehmen senden deshalb ihre Mitarbeiter zu länderspezifischen Seminaren, bei denen man Dinge, auf die man bei Geschäftsverhandlungen achten muss, erfährt. So lernt man z. B., dass Japaner die Farbe Grau bei Anzügen schätzen, nicht so sehr aber bunte Krawatten oder Hemden, oder dass man beim Geschäftsessen mit französischen Partnern in der Pause zwischen Dessert und Käse auf keinen Fall abschalten sollte, denn in dieser Zeit werden bevorzugt delikate Geschäftsfragen besprochen und gelöst. Man muss nicht gleich in die Rolle eines Franzosen oder Briten schlüpfen, um erfolgreich zu verhandeln, aber es ist wichtig, ein Gespür für die fremde Nation im Allgemeinen zu entwickeln und sich über Strukturen und Gepflogenheiten vorher zu informieren. Das vereinfacht den Umgang miteinander enorm. [@reference: Kostspielige Missverständnisse. Süddeutsche Zeitung, 17.6.2000 (Stephanie Schmidt)] [.cloze-and-multiple-choice-text] [%A17] [!Welche drei Nomen haben jeweils ähnliche Bedeutung? Ordnen Sie zu.] der Beginn [-das Empfinden][-die Besonderheit][-die Gewohnheit][-der Fehlschlag][-die Sitzung][+der Anfang][@example] [-das Scheitern][-die Sitte][-die Besprechung][-die Eigenheit][+der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen][@example] die Versammlung [-das Empfinden][-die Besonderheit][-die Gewohnheit][-der Fehlschlag][+die Sitzung][-der Anfang] [-das Scheitern][-die Sitte][+die Besprechung][-die Eigenheit][-der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen] das Gespür [+das Empfinden][-die Besonderheit][-die Gewohnheit][-der Fehlschlag][-die Sitzung][-der Anfang] [-das Scheitern][-die Sitte][-die Besprechung][-die Eigenheit][-der Auftakt][+das Einfühlungsvermögen] die Enttäuschung [-das Empfinden][-die Besonderheit][-die Gewohnheit][+der Fehlschlag][-die Sitzung][-der Anfang] [+das Scheitern][-die Sitte][-die Besprechung][-die Eigenheit][-der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen] die Gepflogenheit [-das Empfinden][-die Besonderheit][+die Gewohnheit][-der Fehlschlag][-die Sitzung][-der Anfang] [-das Scheitern][+die Sitte][-die Besprechung][-die Eigenheit][-der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen] die Eigenart [-das Empfinden][+die Besonderheit][-die Gewohnheit][-der Fehlschlag][-die Sitzung][-der Anfang] [-das Scheitern][-die Sitte][-die Besprechung][+die Eigenheit][-der Auftakt][-das Einfühlungsvermögen] [.cloze-solution-grouped] [%A18] [!Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] 1. Vor geschäftlichen [_Verhandlungen] sollten sich die Gastgeber darüber [_Gedanken] machen, wie sie für künftige Geschäftsbeziehungen einen günstigen [_Boden] bereiten können. 2. Sie sollten sich zuvor ausreichend über die [_Gepflogenheiten] des Landes informieren, damit ihnen eine [_Enttäuschung], z. B. bei einem Geschäftsessen, erspart bleibt. 3. Mangelndes Wissen über die kulturellen [_Eigenheiten] einer Nation kann zum [_Scheitern] von Geschäftsverhandlungen führen. 4. Man muss nicht gleich in die [_Rolle] des fremden Geschäftspartners schlüpfen, um erfolgreich zu verhandeln, aber es ist wichtig, ein [_Gespür] für die fremde Nation im Allgemeinen zu entwickeln und auf kulturelle Besonderheiten [_Rücksicht] und zu nehmen. 5. Das vereinfacht den [_Umgang] miteinander enorm. [.interview:bitmark++] [%A19] [!Worauf achtet man in Ihrem Heimatland und in Deutschland Ihrer Meinung nach im beruflichen Umfeld? Ergänzen Sie in der Kleingruppe die Lücken und diskutieren Sie Gemeinsamkeiten und Unterschiede.] === **Begrüßung:** Hand geben? Küssen?[@shortAnswer] Deutschland [@example:Bei der Begrüßung gibt man sich die Hand.] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Anrede:** Du/Sie? Herr/Frau ...? Vorname? Akademische Titel? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Geschäftsgespräche und Verhandlungen:** Gleich zur Sache kommen? Sich zum gegenseitigen Kennenlernen viel Zeit nehmen? Gespräch mit Witzen auflockern? Private Themen? Mitten in den Verhandlungen mit den eigenen Leuten beraten? Blickkontakt? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Geschäftsessen:** Gesprächsthemen? Alkohol? Esssitten? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Umgang mit der Zeit:** Einhalten von Terminen? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Umgang mit Gesprächspartnern:** Private Einladungen? Zu Hause anrufen? Gastgeschenke? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Umgang mit Kollegen:** Hierarchische Strukturen? Lange oder kurze Entscheidungswege?Einhalten von Zuständigkeiten? Anrede? Private Kontakte? Kritik üben? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Begrüßung:** Hand geben? Küssen? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Anrede:** Du/Sie? Herr/Frau ...? Vorname? Akademische Titel? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Geschäftsgespräche und Verhandlungen:** Gleich zur Sache kommen? Sich zum gegenseitigen Kennenlernen viel Zeit nehmen? Gespräch mit Witzen auflockern? Private Themen? Mitten in den Verhandlungen mit den eigenen Leuten beraten? Blickkontakt? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Geschäftsessen:** Gesprächsthemen? Alkohol? Esssitten? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === **Umgang mit der Zeit:** Einhalten von Terminen? Deutschland[@shortAnswer] === Ihr Heimatland[@shortAnswer] === |remark:Wenn Sie überhaupt keine Erfahrungen mit deutschen Geschäftsleuten oder dem deutschen Geschäftsleben haben, dann finden Sie hier ein paar kurze (allgemeine) Informationen: • Bei der Begrüßung gibt man sich die Hand. • Die Anrede erfolgt in der Regel mit: Herr ... und Frau ... und den akademischen Titeln. Siezen Sie Ihre Geschäfts-partner. • Als Gesprächsbeginn sind humoristische Einlagen (Witze o. Ä.), vor allem, wenn man sich nicht kennt, nicht geeignet. Sie führen eher zur „Versteifung“ der Situation. Deutsche beginnen nach einem kurzen Smalltalk gern relativ schnell mit dem geschäftlichen Teil. Private Gesprächsthemen sollten Sie bei geschäftlichen Besprechungen meiden. Suchen Sie Blickkontakt, bleiben Sie höflich und bei der Sache. • Themen, die Sie auch z. B. bei einem Geschäftsessen nicht von sich aus ansprechen sollten, sind: Politik, Religion, die Konkurrenz, private Missgeschicke, Ihre Krankheitsgeschichte o. Ä. • In Deutschland wird das Privatleben vom Geschäftsleben strikt getrennt, dass bedeutet, dass z. B. Anrufe zu Hause nur nach vorheriger Absprache möglich sind und private Einladungen seltener als vielleicht in Ihrem Heimatland ausgesprochen werden. • Weitere wichtige Punkte sind: Pünktlichkeit (sowohl bei Terminen, wie z. B. Besprechungen, als auch bei abgesprochenen Fristen, z. B. Liefer- oder Zahlungsfristen) und die Einhaltung von Zuständigkeiten und Dienstwegen. Es wird nicht so gern gesehen, wenn in der dienstlichen Hierarchie Mitarbeiter übersprungen werden oder Personen angesprochen bzw. beauftragt werden, die in einem anderen Gebiet arbeiten. Die viel beschriebenen flachen Hierarchien und kurzen Entscheidungswege stehen bei einigen Firmen nur in der Firmenbeschreibung und sind nicht in die Praxis umgesetzt worden. [.essay] [%A20] [!Entwerfen Sie anhand der Angaben in Übung A19 sieben kurze Regeln für den erfolgreichen Umgang mit Geschäftsleuten in Ihrem Heimatland. Präsentieren Sie die Regeln dann vor der Gruppe.] [.cloze-instruction-grouped] [%A21a] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] Sie [_legen][!legen][@example] viel Wert auf Höflichkeit, bedanken und [_entschuldigen][!entschuldigen][%1] sich häufig. Auf viele Deutsche [_wirken][!wirken][%2] sie anfangs sehr freundlich. Aufforderungen werden nie direkt, sondern immer im Konjunktiv [_formuliert][!formulieren][%3]. „Meetings beginnen, bevor sie angefangen haben“, [_erklärt][!erklären][%4] ein Kulturexperte. „Es ist ganz normal, sich schon vor dem Treffen mit allen Beteiligten über ihre Standpunkte [_auszutauschen][!auszutauschen][%5]. Es [_herrschen][!herrschen][%6] flache Hierarchien, Gruppenentscheidungen sind heilig.“ [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.cloze-instruction-grouped] [%A21b] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] „Sie verkaufen nicht, sie [_verführen][!verführen][%1]“, heißt es. Mit anderen Worten: Eine starre Tagesordnung, das sture Abhaken von Gesprächspunkten oder faktenlastige Vorträge können in Verhandlungen tödlich sein. Um an Informationen zu [_kommen][!kommen][%2], muss man selbst aktiv [_werden][!werden][%3]. Ein geeigneter Weg dazu ist das Geschäftsessen: Sobald die zwischenmenschliche Beziehung enger wird, sind auch die Infos leichter zu [_haben][!haben][%4]. Beim Essen ist allerdings Geduld gefragt, denn manchmal [_kommen][!kommen][%5] das gute Angebot oder die Information, die man [_braucht][!][%6], erst zum Schluss. [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.cloze-instruction-grouped] [%A21c] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] Sie [_schätzen][!schätzen][%1] die Distanz. Sie [_begrüßen][!begrüßen][%2] sich nur dann per Händedruck, wenn sie sich zum ersten Mal [_treffen][!treffen][%3] oder sehr lange nicht gesehen haben. Der Abstand zum Gegenüber wird auch beim Smalltalk [_gewahrt][!wahren][%4]: Überaus angeregt können sich die Geschäftspartner über das Wetter, die Anreise oder die Premiere in der Oper [_unterhalten][!unterhalten][%5] – Privates aber [_bleibt][!bleiben][%6] privat. Trotz der Distanz sind sie sehr höflich, selbst Anweisungen werden als höfliche Bitten [_formuliert][!formulieren][%7]. [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.cloze-instruction-grouped] [%A21d] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] Wer sich auf die Gesten seiner Geschäftspartner [_verlässt][!verlassen][%1], kann schnell in die Irre [_geführt][!führen][%2] werden. Denn Kopfschütteln [_bedeutet][!bedeuten][%3] Zustimmung, zweimaliges Nicken hingegen Ablehnung. Eine bestimmte Lautstärke und starkes Gestikulieren [_gehören][!gehören][%4] zum normalen Gesprächsverhalten dazu und [_zeigen][!zeigen][%5] besonderes Interesse für das Thema. Gleichzeitig werden Informationen viel indirekter [_ausgetauscht][!][%6]. Jemandem direkt zu sagen, was man [_denkt][!denken][%7], [_gilt][!gelten][%8] als unhöflich. Die Hierarchien sind wesentlich ausgeprägter als in Deutschland, von ihrem Chef [_erwarten][!erwarten][%9] die Mitarbeiter in größeren Besprechungen klare Anweisungen. [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.cloze-instruction-grouped] [%A21e] [!Wie Europa verhandelt Auch innerhalb Europas gibt es unterschiedliche Verhandlungskulturen. Lesen Sie die folgenden Beschreibung und ergänzen Sie während des Lesens die fehlenden Verben in der richtigen Form.] Der Anzug aus feinstem Stoff, das Auto ein Porsche, ein Doktortitel auf der Visitenkarte – beste Voraussetzungen, um sich das Geschäft mit ihnen gründlich zu [_verderben][!verderben][%1]. Das Schlüsselwort für Erfolg [_heißt][!heißen][%2] Gleichheit, Hierarchien werden [_kleingeschrieben][!kleinschreiben][%3]. Werte wie Bescheidenheit, Kompromissbereitschaft, Zusammenarbeit [_stehen][!stehen][%4] in Verhandlungen im Vordergrund. Das Interesse [_gilt][!gelten][%5] schnellen und pragmatischen Lösungen. Es wird lieber [_ausprobiert][!ausprobieren][%6], als sich an Theorien und Regelwerken zu [_orientieren][!orientieren][%7]. [@reference: Wie die Welt verhandelt. DIE ZEIT online, 13.9.2012 (Kathrin Fromm/Jenni Roth/Arnfrid Schenk/Catalina Schröder) In: https://www.zeit.de/2012/38/interkulturelle-kompetenzen-karriere] [.multiple-choice-text:bitmark--] [%A21f] [!Wie Europa verhandelt Ordnen Sie die Ihrer Meinung nach zu den Texten jeweils passende Nationalität zu.] Text A = [+Schweizer][-Franzosen][-Briten][-Bulgaren][-Niederländer] Text B = [-Schweizer][+Franzosen][-Briten][-Bulgaren][-Niederländer] Text C = [-Schweizer][-Franzosen][+Briten][-Bulgaren][-Niederländer] Text D = [-Schweizer][-Franzosen][-Briten][+Bulgaren][-Niederländer] Text E = [-Schweizer][-Franzosen][-Briten][-Bulgaren][+Niederländer] **A.** Sie legen viel Wert auf Höflichkeit, bedanken und entschuldigen sich häufig. Auf viele Deutsche wirken sie anfangs sehr freundlich. Aufforderungen werden nie direkt, sondern immer im Konjunktiv formuliert. „Meetings beginnen, bevor sie angefangen haben“, erklärt ein Kulturexperte. „Es ist ganz normal, sich schon vor dem Treffen mit allen Beteiligten über ihre Standpunkte auszutauschen. Es herrschen flache Hierarchien, Gruppenentscheidungen sind heilig.“ **B.** „Sie verkaufen nicht, sie verführen“, heißt es. Mit anderen Worten: Eine starre Tagesordnung, das sture Abhaken von Gesprächspunkten oder faktenlastige Vorträge können in Verhandlungen tödlich sein. Um an Informationen zu kommen, muss man selbst aktiv werden. Ein geeigneter Weg dazu ist das Geschäftsessen: Sobald die zwischenmenschliche Beziehung enger wird, sind auch die Infos leichter zu haben. Beim Essen ist allerdings Geduld gefragt, denn manchmal kommen das gute Angebot oder die Information, die man braucht, erst zum Schluss. **C.** Sie schätzen die Distanz. Sie begrüßen sich nur dann per Händedruck, wenn sie sich zum ersten Mal treffen oder sehr lange nicht gesehen haben. Der Abstand zum Gegenüber wird auch beim Smalltalk gewahrt: Überaus angeregt können sich die Geschäftspartner über das Wetter, die Anreise oder die Premiere in der Oper unterhalten – Privates aber bleibt privat. Trotz der Distanz sind sie sehr höflich, selbst Anweisungen werden als höfliche Bitten formuliert. **D.** Wer sich auf die Gesten seiner Geschäftspartner verlässt, kann schnell in die Irre geführt werden. Denn Kopfschütteln bedeutetZustimmung, zweimaliges Nicken hingegen Ablehnung. Eine bestimmte Lautstärke und starkes Gestikulieren gehören zum normalen Gesprächsverhalten dazu und zeigen besonderes Interesse für das Thema. Gleichzeitig werden Informationen viel indirekter ausgetauscht. Jemandem direkt zu sagen, was man denkt, gilt als unhöflich. Die Hierarchien sind wesentlich ausgeprägter als in Deutschland, von ihrem Chef erwarten die Mitarbeiter in größeren Besprechungen klare Anweisungen. **E.** Der Anzug aus feinstem Stoff, das Auto ein Porsche, ein Doktortitel auf der Visitenkarte – beste Voraussetzungen, um sich das Geschäft mit ihnen gründlich zu verderben. Das Schlüsselwort für Erfolg heißt Gleichheit, Hierarchien werden kleingeschrieben. Werte wie Bescheidenheit, Kompromissbereitschaft, Zusammenarbeit stehen in Verhandlungen im Vordergrund. Das Interesse gilt schnellen und pragmatischen Lösungen. Es wird lieber ausprobiert, als sich an Theorien und Regelwerken zu orientieren. [.interview:bitmark++] [%A22] [!Schreiben Sie wichtige Wendungen aus den folgenden Texten auf und formulieren Sie im Anschluss in etwa sechs Zeilen, was bei geschäftlichen Verhandlungen in Ihrem Heimatland besonders zu beachten ist.] === **A.** Sie legen viel Wert auf Höflichkeit, bedanken und entschuldigen sich häufig. Auf viele Deutsche wirken sie anfangs sehr freundlich. Aufforderungen werden nie direkt, sondern immer im Konjunktiv formuliert. „Meetings beginnen, bevor sie angefangen haben“, erklärt ein Kulturexperte. „Es ist ganz normal, sich schon vor dem Treffen mit allen Beteiligten über ihre Standpunkte auszutauschen. Es herrschen flache Hierarchien, Gruppenentscheidungen sind heilig.“[@shortAnswer] === **B.** „Sie verkaufen nicht, sie verführen“, heißt es. Mit anderen Worten: Eine starre Tagesordnung, das sture Abhaken von Gesprächspunkten oder faktenlastige Vorträge können in Verhandlungen tödlich sein. Um an Informationen zu kommen, muss man selbst aktiv werden. Ein geeigneter Weg dazu ist das Geschäftsessen: Sobald die zwischenmenschliche Beziehung enger wird, sind auch die Infos leichter zu haben. Beim Essen ist allerdings Geduld gefragt, denn manchmal kommen das gute Angebot oder die Information, die man braucht, erst zum Schluss.[@shortAnswer] === **C.** Sie schätzen die Distanz. Sie begrüßen sich nur dann per Händedruck, wenn sie sich zum ersten Mal treffen oder sehr lange nicht gesehen haben. Der Abstand zum Gegenüber wird auch beim Smalltalk gewahrt: Überaus angeregt können sich die Geschäftspartner über das Wetter, die Anreise oder die Premiere in der Oper unterhalten – Privates aber bleibt privat. Trotz der Distanz sind sie sehr höflich, selbst Anweisungen werden als höfliche Bitten formuliert.[@shortAnswer] === **D.** Wer sich auf die Gesten seiner Geschäftspartner verlässt, kann schnell in die Irre geführt werden. Denn Kopfschütteln bedeutetZustimmung, zweimaliges Nicken hingegen Ablehnung. Eine bestimmte Lautstärke und starkes Gestikulieren gehören zum normalen Gesprächsverhalten dazu und zeigen besonderes Interesse für das Thema. Gleichzeitig werden Informationen viel indirekter ausgetauscht. Jemandem direkt zu sagen, was man denkt, gilt als unhöflich. Die Hierarchien sind wesentlich ausgeprägter als in Deutschland, von ihrem Chef erwarten die Mitarbeiter in größeren Besprechungen klare Anweisungen.[@shortAnswer] === **E.** Der Anzug aus feinstem Stoff, das Auto ein Porsche, ein Doktortitel auf der Visitenkarte – beste Voraussetzungen, um sich das Geschäft mit ihnen gründlich zu verderben. Das Schlüsselwort für Erfolg heißt Gleichheit, Hierarchien werden kleingeschrieben. Werte wie Bescheidenheit, Kompromissbereitschaft, Zusammenarbeit stehen in Verhandlungen im Vordergrund. Das Interesse gilt schnellen und pragmatischen Lösungen. Es wird lieber ausprobiert, als sich an Theorien und Regelwerken zu orientieren.[@shortAnswer] === **Bei geschäftlichen Verhandlungen in Ihrem Heimatland besonders zu beachten ist:**[@longAnswer] === [.chapter] [###Smalltalk] [@leave.subject:Smalltalk] [@leave.context:personal] [.assignment] [%A23a – Smalltalk] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Lesen Sie den Text] Kontakte sind weltweit im Geschäftsleben die Basis für Erfolg. Und jeder Kontakt beginnt mit Smalltalk. Diese „Aufwärmphase“ schafft Vertrauen und eine gemeinsame Basis, die es erlaubt, besser über berufliche Belange zu sprechen. Durch Smalltalk zu Beginn eines beruflichen Gesprächs erhöht sich die Bereitschaft des Gegenübers zum Zuhören. Und dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit, seine eigenen Ziele eher zu erreichen. Deshalb sprechen Kommunikationsberater heute auch eher von Smarttalk als von Smalltalk. [.true-false] [%A23b/1 – Smalltalk] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Wie gut sind Ihre Smalltalk-Fähigkeiten? Testen Sie sich selbst. Beantworten Sie die Fragen mit Ja oder Nein.] [@labelTrue:ja][@labelFalse:nein] === [+1. Als Gesprächseinstieg eignen sich Themen wie Wetter und Anreise.] === [-3. Damit Sie richtig verstanden werden, sollten Sie sehr laut reden.] === [+4. Beim Smalltalk ist aufmerksames und aktives Zuhören besonders wichtig.] === [+5. Für den Smalltalk sind offene Fragen (Wann/Wo/Wie/Warum ...) besonders geeignet.] === [+6. Wenn Ihnen jemand ein Kompliment macht, sollten Sie es lächelnd und dankend annehmen.] === [+7. Mit einer aufrechten Körperhaltung und Blickkontakt zeigen Sie Interesse an Ihrer Gesprächspartnerin/Ihrem Gesprächspartner.] === [+8. Zu einem guten Gespräch gehört ein bisschen Selbstironie.] === [-9. Es ist ratsam, vor allem bei deutschen Geschäftspartnern das Gespräch mit einem Witz zu beginnen, um die Atmosphäre aufzulockern.] === [-10. Es ist immer gut, Visitenkarten zu verteilen, auch beim abendlichen Dinner.] === [+11. Wenn Ihnen jemand eine Visitenkarte überreicht, sollten Sie sie erst lesen, bevor Sie sie einstecken.] === [+12. Bei einem Empfang sollte der Abstand zwischen den Gesprächspartnern ungefähr zwei Armlängen betragen.] === [-13. Wenn Ihr Gesprächspartner aufdringlich oder beleidigend wird, müssen Sie ihm deutlich die Meinung sagen.] === ||"Vergleichen Sie Ihre Antworten mit dem Lösungsschlüssel." in der Instruktion gestrichen|| [.true-false] [%A23b/2 – Smalltalk] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Weitere geeignete Gesprächsthemen sind:] [@labelTrue:ja][@labelFalse:nein] === [+a) der eigene Jaguar, die eigene Penthousewohnung oder der teure Urlaub auf einer Südseeinsel] === [-b) die aktuelle politische Lage und Ihre Meinung dazu] === [-c) Ihr Lieblingsrestaurant und Ihr Lieblingsessen] === [-d) Klatsch und Tratsch über Prominente] === [-e) die Erkrankung Ihres Kollegen] === [+f) Ihr letzter Museumsbesuch im Louvre] === [+g) Ihre Hobbys] === [+h) die Stadt, in der Sie sich befinden] === [-i) Ihr Einkommen] === [-j) die Probleme mit Ihrer Partnerin/Ihrem Partner] === [+k) Ihre Meinung über gute Kaffee-/Tee-/Wein-/Champagnersorten] === [+l) Ihre Arbeit oder die Aktivitäten Ihrer Firma] === ||"Vergleichen Sie Ihre Antworten mit dem Lösungsschlüssel." in der Instruktion gestrichen|| [.essay] [%A23c – Smalltalk] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Berichten Sie über Erfahrungen mit Smalltalk aus Ihrem Heimatland. Was sollte man unbedingt beachten?] [.assignment] [%A23d – Smalltalk/Partnerarbeit] [!Kleine Gespräche mit Wirkung Führen Sie mit Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn einen Smalltalk. Beachten Sie: Wer fragt, führt das Gespräch!] Wetter Anreise ◇ Stadt ◇ Kunst ◇ Kino ◇ Essen/Trinken ◇ Hobbys ◇ Reisen ◇ Arbeit ◇ Firma ◇ Konferenzen ◇ ... [.chapter] [###Kulturelle Unterschiede im Alltagsleben] [@leave.subject:Kulturelle Unterschiede im Alltagsleben] [@leave.context:personal] [.interview:bitmark--] [%A24a] [!Wie reagieren Sie? Wie reagieren Sie in den folgenden Situationen oder wie reagiert man Ihrer Ansicht nach in Ihrem Heimatland? Schreiben Sie etwas zu jeder Situation.] === [%1]Sie stehen an einer leeren Straßenkreuzung und haben es eilig. Doch die Ampel für die Fußgänger steht auf Rot. __In diesem Fall bleibe 2 ich immer stehen und ...__[@shortAnswer] === __Aber in meinem Heimatland ...__[@shortAnswer] === [%2]Sie sind Student und haben sich gut auf die Prüfungen vorbereitet. Ein Ihnen gut bekannter Kommilitone hat das nicht getan. Er sitzt während der Prüfung direkt neben Ihnen und versucht, von Ihnen abzuschreiben === [%3]Sie sitzen im Restaurant und am Nachbartisch sitzt eine Familie mit vielen Kindern. Ein Kind spielt mit einem Papierflugzeug und das landet in Ihrem Essen === [%4]Vor einem Fahrstuhl stehen Sie, eine Frau und ein Mann. Der Fahrstuhl kommt, die Tür geht auf. === [%5]Ein Polizist hält Sie auf der Straße an und möchte Ihren Ausweis sehen. === [%6]Sie möchten jemandem etwas erzählen und werden von ihm immer wieder unterbrochen. === [%7]Sie werden in einem teuren Geschäft von einer Verkäuferin/einem Verkäufer unfreundlich behandelt. === [.assignment&image] [%A24b] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l101045680-81.png] [!Wie reagieren Sie? Sie werden manchmal auch mit Alltagssituationen konfrontiert, in denen Sie schnell reagieren müssen. Spielen Sie die folgenden Situationen zu zweit.] 1. Sie stehen an der Kasse eines Supermarktes. Die Schlange ist lang und Sie stehen schon ziemlich weit vorn. Da kommt ein Fremder und bittet Sie, ihn vorzulassen. 2. Sie kommen in Ihr Büro. An Ihrem Schreibtisch steht ein Kollege und durchsucht Ihre Schubladen. 3. Es klingelt an Ihrer Wohnungstür. Sie haben eine kleine Zweizimmerwohnung. Ein Bekannter von früher steht mit seiner vierköpfigen Familie vor Ihrer Tür und möchte gern drei Wochen bei Ihnen wohnen. 4. Sie wollten sich etwas Wertvolles kaufen und bemerken im Geschäft, dass Sie Ihre Geldbörse zu Hause vergessen haben. Ein Bekannter, den Sie nur flüchtig kennen, steht zufällig hinter Ihnen. Er bietet Ihnen an, Ihnen die Geldsumme zu borgen. 5. Sie sitzen im Zug, fühlen sich aber nicht wohl. Außerdem sind Sie sehr müde. Ihnen gegenüber sitzt eine fremde Person, die sich gern mit Ihnen unterhalten möchte. [.essay&image] [%A25] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030221_80-81.png] [!Persönlicher Brief] Ein Freund/Eine Freundin von Ihnen möchte Ihr Heimatland besuchen und bittet Sie um Ratschläge, worauf er/sie besonders achten soll. Berichten Sie in einem Brief darüber, was ein ausländischer Besucher Ihrer Meinung nach über das tägliche Leben, z. B. beim Einkaufen, im Straßenverkehr, bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, im Restaurant, in Museen, in Kirchen, bezüglich seiner Kleidung usw., wissen sollte. Schreiben Sie ca. 200 Wörter. [.take-picture:bitmark++&image] [%A26 – Mindmap] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gedankenkarte.png] [!Lesen Sie das Beispiel eines persönlicher Briefs und erstellen Sie selbst, bevor Sie den Brief schreiben, Ihre eigene Mindmap. Schiessen Sie ein Foto von Ihrer eigenen Mindmap.] Wenn man einen Aufsatz oder einen Vortrag vorbereitet, kann man (als eine von vielen Möglichkeiten) eine Mindmap erstellen – meist geschieht dies handschriftlich. |remark:Persönlicher Brief Ein Freund/Eine Freundin von Ihnen möchte Ihr Heimatland besuchen und bittet Sie um Ratschläge, worauf er/sie besonders achten soll. Berichten Sie in einem Brief darüber, was ein ausländischer Besucher Ihrer Meinung nach über das tägliche Leben, z. B. beim Einkaufen, im Straßenverkehr, bei der Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel, im Restaurant, in Museen, in Kirchen, bezüglich seiner Kleidung usw., wissen sollte. **Beim Erstellen einer Mindmap sind folgende Regeln zu beachten:** 1. Das Thema kommt in die Mitte des Blattes. 2. Von dort aus werden Haupt- und Nebenäste angelegt. 3. Die Ordnungsstruktur geht vom Allgemeinen zum Besonderen, vom Oberbegriff zum Unterbegriff. 4. Bei den Hauptästen, die Themenfelder darstellen, werden im Allgemeinen Großbuchstaben verwendet, bei den Seitenästen benutzt man die Kleinschreibung. 5. Sie können auch mit Symbolen oder Bildern arbeiten. [.chapter] [###Kennen Sie die Sorben?] [@leave.subject:Kennen Sie die Sorben?] [.article] Die Texte und Aufgaben in diesem fakultativen Teil B stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.cloze-and-multiple-choice-text&image] [%B1] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/angelika_wuntke7158-niedersorbische_trachten-sw.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/sorben_2008.jpg] [!Haben Sie schon einmal etwas von den Sorben gehört? Lesen Sie den folgenden Text und ordnen Sie die passenden Teilüberschriften zu.] [-Alles nur Folklore und Brauchtum?][+Was sind die Sorben?][-Was ist anders bei den Sorben?][-Haben die Sorben eigene politische Rechte?][-Waren die Sorben schon immer da?] 1. Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben nicht in Sorbistan oder in der Sorabei, sondern im Osten Deutschlands, genauer gesagt in der Lausitz: in Sachsen die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben/Wenden. Die kulturellen Zentren sind die Städte Bautzen und Cottbus. Die Sorben sind eine nationale (ethnische) Minderheit ohne eigenen Staat, ohne Mutterland oder gar Autonomiegebiete. Wie viele Sorben es noch gibt, kann nicht eindeutig gesagt werden, da deutsche Staatsbürger ihre Nationalitätenzugehörigkeit nirgendwo angeben müssen. Es wird jedoch geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60000 nach subjektivem Zugehörigkeitsgefühl. [-Alles nur Folklore und Brauchtum?][-Was sind die Sorben?][-Was ist anders bei den Sorben?][-Haben die Sorben eigene politische Rechte?][+Waren die Sorben schon immer da?] 2. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische Stämme in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit wurde der Name „Sorben“ dann allmählich auf die in der Lausitz siedelnden Stämme, Lusitzer und Milzener, übertragen. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)fränkischen Reich und wurden in dieses eingegliedert. Ein eigener Staat konnte somit von Anfang an nicht entstehen. Die heute noch in der Lausitz lebenden Sorben sind also die Reste der westslawischen Stämme, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge besiedelten. [-Alles nur Folklore und Brauchtum?][-Was sind die Sorben?][+Was ist anders bei den Sorben?][-Haben die Sorben eigene politische Rechte?][-Waren die Sorben schon immer da?] 3. Die Sorben haben eine eigene Sprache und Kultur, die nicht nur in verschiedenen Vereinen und Gruppen gepflegt wird, sondern noch lebt. Gerade deswegen fallen vielerorts in der Lausitz zweisprachige Ortsschilder und Bezeichnungen an öffentlichen Gebäuden in deutscher und sorbischer Sprache auf. Außerdem tragen in vier Regionen vor allem ältere Frauen noch täglich die sorbische Tracht, jüngere nur zu großen Feiertagen. Nicht alle, aber viele sorbische Bräuche werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit, das Osterreiten, das Hexenbrennen und das Maibaumwerfen. [-Alles nur Folklore und Brauchtum?][-Was sind die Sorben?][-Was ist anders bei den Sorben?][+Haben die Sorben eigene politische Rechte?][-Waren die Sorben schon immer da?] 4. In anderer Hinsicht unterscheiden sich die Sorben nicht von ihren Mitmenschen. Sie haben keine zusätzlichen Rechte, außer, dass Sprache und Kultur gepflegt werden dürfen. Sie werden durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Dies ist in den Verfassungen Sachsens und Brandenburgs verankert. Nach außen werden die Sorben durch ihren Dachverband, die „Domowina“, vertreten. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer Allianz“, die die Interessen der Volksgruppe wahrnehmen möchte. [+Alles nur Folklore und Brauchtum?][-Was sind die Sorben?][-Was ist anders bei den Sorben?][-Haben die Sorben eigene politische Rechte?][-Waren die Sorben schon immer da?] 5. Die offensichtlichsten Merkmale der Sorben sind Sprache, Kultur und Brauchtum. Zum sorbischen Selbstbewusstsein gehören jedoch auch eine Menge moderner Einrichtungen. Dies sind nicht nur der Hörfunk und das Fernsehen, sondern auch andere Einrichtungen, die sich professionell mit der sorbischen Sprache und Kultur beschäftigen. In Leipzig entstand zum Beispiel zu DDR-Zeiten das Institut für Sorabistik an der Universität Leipzig, in Bautzen das Institut für Volksforschung, das Deutsch- Sorbische Volkstheater, das Ensemble für sorbische Volkskultur. Außerdem werden im Domowina- und im Lusatia-Verlag nicht nur neue wissenschaftliche Schriften, sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer Sprache herausgegeben. [@reference: Kennen Sie die Sorben? https://www.mdr.de/sorbisches-programm/ rundfunk/artikel75852.html] [.true-false&article:bitmark--] [%B2a – Textarbeit] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] [!Sind die folgenden Aussagen richtig oder falsch? Kreuzen Sie an.] === [+1. Die Sorben sind eine in Deutschland lebende ethnische Minderheit.] === [-2. Sie sind sorbische Staatsbürger und kämpfen für ihre Autonomie.] === [+3. Die heutigen Sorben gingen aus den slawischen Stämmen hervor, die im 6. Jahrhundert aus dem Osten kamen und sich auf deutschem Gebiet ansiedelten.] === [+4. Das sorbische Brauchtum wird besonders von den älteren Sorben gepflegt.] === [-5. Die Sorben haben sowohl ihre eigene Partei als auch eigene politische Rechte.] === [+6. Die sorbische Sprache und Kultur wird auch heute noch von verschiedenen Einrichtungen aufrechterhalten.] === [&article: **Was sind die Sorben?** 1. Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben nicht in Sorbistan oder in der Sorabei, sondern im Osten Deutschlands, genauer gesagt in der Lausitz: in Sachsen die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben/Wenden. Die kulturellen Zentren sind die Städte Bautzen und Cottbus. Die Sorben sind eine nationale (ethnische) Minderheit ohne eigenen Staat, ohne Mutterland oder gar Autonomiegebiete. Wie viele Sorben es noch gibt, kann nicht eindeutig gesagt werden, da deutsche Staatsbürger ihre Nationalitätenzugehörigkeit nirgendwo angeben müssen. Es wird jedoch geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60000 nach subjektivem Zugehörigkeitsgefühl. **Waren die Sorben schon immer da?** 2. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische Stämme in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit wurde der Name „Sorben“ dann allmählich auf die in der Lausitz siedelnden Stämme, Lusitzer und Milzener, übertragen. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)fränkischen Reich und wurden in dieses eingegliedert. Ein eigener Staat konnte somit von Anfang an nicht entstehen. Die heute noch in der Lausitz lebenden Sorben sind also die Reste der westslawischen Stämme, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge besiedelten. **Was ist anders bei den Sorben?** 3. Die Sorben haben eine eigene Sprache und Kultur, die nicht nur in verschiedenen Vereinen und Gruppen gepflegt wird, sondern noch lebt. Gerade deswegen fallen vielerorts in der Lausitz zweisprachige Ortsschilder und Bezeichnungen an öffentlichen Gebäuden in deutscher und sorbischer Sprache auf. Außerdem tragen in vier Regionen vor allem ältere Frauen noch täglich die sorbische Tracht, jüngere nur zu großen Feiertagen. Nicht alle, aber viele sorbische Bräuche werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit, das Osterreiten, das Hexenbrennen und das Maibaumwerfen. **Haben die Sorben eigene politische Rechte?** 4. In anderer Hinsicht unterscheiden sich die Sorben nicht von ihren Mitmenschen. Sie haben keine zusätzlichen Rechte, außer, dass Sprache und Kultur gepflegt werden dürfen. Sie werden durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Dies ist in den Verfassungen Sachsens und Brandenburgs verankert. Nach außen werden die Sorben durch ihren Dachverband, die „Domowina“, vertreten. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer Allianz“, die die Interessen der Volksgruppe wahrnehmen möchte. **Alles nur Folklore und Brauchtum?** 5. Die offensichtlichsten Merkmale der Sorben sind Sprache, Kultur und Brauchtum. Zum sorbischen Selbstbewusstsein gehören jedoch auch eine Menge moderner Einrichtungen. Dies sind nicht nur der Hörfunk und das Fernsehen, sondern auch andere Einrichtungen, die sich professionell mit der sorbischen Sprache und Kultur beschäftigen. In Leipzig entstand zum Beispiel zu DDR-Zeiten das Institut für Sorabistik an der Universität Leipzig, in Bautzen das Institut für Volksforschung, das Deutsch- Sorbische Volkstheater, das Ensemble für sorbische Volkskultur. Außerdem werden im Domowina- und im Lusatia-Verlag nicht nur neue wissenschaftliche Schriften, sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer Sprache herausgegeben.] [@reference: Kennen Sie die Sorben? https://www.mdr.de/sorbisches-programm/ rundfunk/artikel75852.html] [.cloze-solution-grouped] [%B2b – Textarbeit] [!Ergänzen Sie in der folgenden Textvariante die passenden Nomen.] Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben im Osten Deutschlands. Sie sind eine nationale [_Minderheit][%1] ohne eigenen Staat. Es wird geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60 000 nach subjektivem [_Zugehörigkeitsgefühl][%2]. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische [_Stämme][%3] in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende [_Abhängigkeit][%4] vom fränkischen Reich und wurden in dieses Reich eingegliedert. Die Sorben haben eine eigene Sprache und [_Kultur][%5], die in verschiedenen [_Vereinen][%6] und Gruppen gepflegt wird. In der Lausitz findet man noch heute zweisprachige [_Ortsschilder][%7] und Bezeichnungen an öffentlichen [_Gebäuden][%8] in deutscher und sorbischer Sprache. Außerdem tragen vor allem ältere Frauen noch täglich in vier Regionen die sorbische [_Tracht][%9]. Viele sorbische [_Bräuche][%10] werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit oder das Hexenbrennen. In politischer Hinsicht haben die Sorben keine zusätzlichen [_Rechte][%11]. Die Förderung ihrer Sprache und Kultur aber ist in den [_Verfassungen][%12] der Bundesländer Sachsen und Brandenburg verankert. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer [_Allianz][%13]“, die die [_Interessen][%14] der Volksgruppe vertreten möchte. Zum sorbischen [_Selbstbewusstsein][%15] gehören auch eine Menge moderner Einrichtungen, wie Hörfunk und Fernsehen. Außerdem werden in sorbischen [_Verlagen][%16] neue wissenschaftliche Schriften und Literatur in sorbischer Sprache herausgegeben. [.cloze&article:bitmark--] [%B2c – Textarbeit] [!Suchen Sie die passenden Wörter aus dem Text. Die Buchstaben in den farbigen Fächern ergeben ein zusammengesetztes Nomen.] [%1] ein sorbischer Brauch [_H][%1] [_e][_x][@example] [_e] [_n] [_b] [_r] [_e] [_n] [_n] [_e] [_n] [%2] Synonym für das Verb verlassen [_w][@example] [_e][%2][@example] [_g][@example] [_z][@example] [_i][@example] [_e][@example] [_h][@example] [_e][@example] [_n][@example] [%3] Gegend, in der die Sorben jetzt wohnen [_L][@example] [_a] [_u] [_s] [_i][%3] [_t] [_z] [%4] der Name eines sorbischen Verlags [_D] [_o] [_m][%4] [_o] [_w][@example] [_i] [_n] [_a] [%5] ein Bundesland, in dem die Sorben zu Hause sind [_S] [_a][%5] [_c] [_h] [_s] [_e] [_n] [%6] eine Stadt in Ostsachsen [_B][@example] [_a] [_u] [_t][%6] [_z] [_e] [_n] [%7] sorbischer Brauch [_V] [_o][@example] [_g] [_e] [_l][%7] [_h][@example] [_o] [_c] [_h] [_z] [_e] [_i] [_t] [%8] ein Fluss in Brandenburg [_S] [_a][%8] [_a] [_l][@example] [_e] [%9] slawischer Stamm [_M][@example] [_i][@example] [_l] [_z] [_e] [_n][%9] [_e] [_r] [%10] ein anderer Name für die Sorben [_W] [_e][@example] [_n] [_d][%10] [_e] [_n] Lösung: [_H][!1] [_e][!2][@example] [_i][!3] [_m][!4] [_a][!5] [_t][!6] [_l][!7] [_a][!8] [_n][!9] [_d][!10] [&article: **Was sind die Sorben?** 1. Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben nicht in Sorbistan oder in der Sorabei, sondern im Osten Deutschlands, genauer gesagt in der Lausitz: in Sachsen die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben/Wenden. Die kulturellen Zentren sind die Städte Bautzen und Cottbus. Die Sorben sind eine nationale (ethnische) Minderheit ohne eigenen Staat, ohne Mutterland oder gar Autonomiegebiete. Wie viele Sorben es noch gibt, kann nicht eindeutig gesagt werden, da deutsche Staatsbürger ihre Nationalitätenzugehörigkeit nirgendwo angeben müssen. Es wird jedoch geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60000 nach subjektivem Zugehörigkeitsgefühl. **Waren die Sorben schon immer da?** 2. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische Stämme in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit wurde der Name „Sorben“ dann allmählich auf die in der Lausitz siedelnden Stämme, Lusitzer und Milzener, übertragen. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)fränkischen Reich und wurden in dieses eingegliedert. Ein eigener Staat konnte somit von Anfang an nicht entstehen. Die heute noch in der Lausitz lebenden Sorben sind also die Reste der westslawischen Stämme, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge besiedelten. **Was ist anders bei den Sorben?** 3. Die Sorben haben eine eigene Sprache und Kultur, die nicht nur in verschiedenen Vereinen und Gruppen gepflegt wird, sondern noch lebt. Gerade deswegen fallen vielerorts in der Lausitz zweisprachige Ortsschilder und Bezeichnungen an öffentlichen Gebäuden in deutscher und sorbischer Sprache auf. Außerdem tragen in vier Regionen vor allem ältere Frauen noch täglich die sorbische Tracht, jüngere nur zu großen Feiertagen. Nicht alle, aber viele sorbische Bräuche werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit, das Osterreiten, das Hexenbrennen und das Maibaumwerfen. **Haben die Sorben eigene politische Rechte?** 4. In anderer Hinsicht unterscheiden sich die Sorben nicht von ihren Mitmenschen. Sie haben keine zusätzlichen Rechte, außer, dass Sprache und Kultur gepflegt werden dürfen. Sie werden durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Dies ist in den Verfassungen Sachsens und Brandenburgs verankert. Nach außen werden die Sorben durch ihren Dachverband, die „Domowina“, vertreten. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer Allianz“, die die Interessen der Volksgruppe wahrnehmen möchte. **Alles nur Folklore und Brauchtum?** 5. Die offensichtlichsten Merkmale der Sorben sind Sprache, Kultur und Brauchtum. Zum sorbischen Selbstbewusstsein gehören jedoch auch eine Menge moderner Einrichtungen. Dies sind nicht nur der Hörfunk und das Fernsehen, sondern auch andere Einrichtungen, die sich professionell mit der sorbischen Sprache und Kultur beschäftigen. In Leipzig entstand zum Beispiel zu DDR-Zeiten das Institut für Sorabistik an der Universität Leipzig, in Bautzen das Institut für Volksforschung, das Deutsch- Sorbische Volkstheater, das Ensemble für sorbische Volkskultur. Außerdem werden im Domowina- und im Lusatia-Verlag nicht nur neue wissenschaftliche Schriften, sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer Sprache herausgegeben.] [.cloze-and-multiple-choice-text] [%B2d – Textarbeit] [!Was kann man? Ordnen Sie zu.] 1. eine Tracht [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][+tragen][-geraten][-wahrnehmen] 2. etwas in der Verfassung [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][+verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] 3. Interessen [+vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][+wahrnehmen] 4. Sitten und Gebräuche [-vertreten][+pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] 5. die Kultur und die Sprache [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][+fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] 6. in Abhängigkeit [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][+geraten][-wahrnehmen] 7. sich in einem Gebiet [-vertreten][-pflegen][-herausgeben][-verankern][+ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] 8. Bücher und Zeitschriften [-vertreten][-pflegen][+herausgeben][-verankern][-ansiedeln][-fördern][-tragen][-geraten][-wahrnehmen] [.essay&article:bitmark--] [%B2e – Textarbeit] [!Fassen Sie den Text B1 mit eigenen Worten zusammen.] Texte zusammenfassen ◇ Das Thema des Textes ist ... ◇ Im Text geht es hauptsächlich/in erster Linie um ... ◇ Die wichtigsten Aussagen/Hauptaussagen des Textes sind ... [&article: **Was sind die Sorben?** 1. Die Sorben sind ein westslawisches Volk und leben nicht in Sorbistan oder in der Sorabei, sondern im Osten Deutschlands, genauer gesagt in der Lausitz: in Sachsen die Obersorben, in Brandenburg die Niedersorben/Wenden. Die kulturellen Zentren sind die Städte Bautzen und Cottbus. Die Sorben sind eine nationale (ethnische) Minderheit ohne eigenen Staat, ohne Mutterland oder gar Autonomiegebiete. Wie viele Sorben es noch gibt, kann nicht eindeutig gesagt werden, da deutsche Staatsbürger ihre Nationalitätenzugehörigkeit nirgendwo angeben müssen. Es wird jedoch geschätzt, dass es noch etwa 20 000 aktiv sprechende Sorben gibt bzw. 60000 nach subjektivem Zugehörigkeitsgefühl. **Waren die Sorben schon immer da?** 2. Während der Völkerwanderung im 6. Jahrhundert kamen einige slawische Stämme in die Region zwischen den Flüssen Saale und Neiße. Im Laufe des Mittelalters und der frühen Neuzeit wurde der Name „Sorben“ dann allmählich auf die in der Lausitz siedelnden Stämme, Lusitzer und Milzener, übertragen. Im 8. und 9. Jahrhundert gerieten sie in zunehmende Abhängigkeit vom (ost)fränkischen Reich und wurden in dieses eingegliedert. Ein eigener Staat konnte somit von Anfang an nicht entstehen. Die heute noch in der Lausitz lebenden Sorben sind also die Reste der westslawischen Stämme, die im frühen Mittelalter das Gebiet zwischen Ostsee und Erzgebirge besiedelten. **Was ist anders bei den Sorben?** 3. Die Sorben haben eine eigene Sprache und Kultur, die nicht nur in verschiedenen Vereinen und Gruppen gepflegt wird, sondern noch lebt. Gerade deswegen fallen vielerorts in der Lausitz zweisprachige Ortsschilder und Bezeichnungen an öffentlichen Gebäuden in deutscher und sorbischer Sprache auf. Außerdem tragen in vier Regionen vor allem ältere Frauen noch täglich die sorbische Tracht, jüngere nur zu großen Feiertagen. Nicht alle, aber viele sorbische Bräuche werden im Alltag gepflegt, wie zum Beispiel die Vogelhochzeit, das Osterreiten, das Hexenbrennen und das Maibaumwerfen. **Haben die Sorben eigene politische Rechte?** 4. In anderer Hinsicht unterscheiden sich die Sorben nicht von ihren Mitmenschen. Sie haben keine zusätzlichen Rechte, außer, dass Sprache und Kultur gepflegt werden dürfen. Sie werden durch die Stiftung für das sorbische Volk gefördert. Dies ist in den Verfassungen Sachsens und Brandenburgs verankert. Nach außen werden die Sorben durch ihren Dachverband, die „Domowina“, vertreten. Seit März 2005 existiert auch die „Lausitzer Allianz“, die die Interessen der Volksgruppe wahrnehmen möchte. **Alles nur Folklore und Brauchtum?** 5. Die offensichtlichsten Merkmale der Sorben sind Sprache, Kultur und Brauchtum. Zum sorbischen Selbstbewusstsein gehören jedoch auch eine Menge moderner Einrichtungen. Dies sind nicht nur der Hörfunk und das Fernsehen, sondern auch andere Einrichtungen, die sich professionell mit der sorbischen Sprache und Kultur beschäftigen. In Leipzig entstand zum Beispiel zu DDR-Zeiten das Institut für Sorabistik an der Universität Leipzig, in Bautzen das Institut für Volksforschung, das Deutsch- Sorbische Volkstheater, das Ensemble für sorbische Volkskultur. Außerdem werden im Domowina- und im Lusatia-Verlag nicht nur neue wissenschaftliche Schriften, sondern auch Belletristik in ober- und niedersorbischer Sprache herausgegeben.] [.interview] [%B3] [!Berichten Sie.] === 1. Gibt es ethnische Minderheiten in Ihrem Heimatland?[@shortAnswer] === 2. Wenn ja, kennen Sie traditionelle Bräuche dieser ethnischen Minderheiten?[@shortAnswer] === 3. Wissen Sie etwas über andere Minderheiten in Deutschland, zum Beispiel die in Deutschland lebenden Dänen, die Friesen oder die deutschen Sinti und Roma? Wenn nicht, informieren Sie sich im Internet über eine Minderheit und suchen Sie Unterschiede zur sorbischen Minderheit heraus.[@shortAnswer] === [.cloze:bitmark--&image] [%B4] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/haus_und_heimat_10708-sw.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/wk-09040071-kinder-brautpaar_schleifer_tracht-vogelhochzeit.png] [!In einer Zeitschrift werden zwei sorbische Bräuche beschrieben. Beim Kopieren des Textes sind leider einzelne Wörter unleserlich geworden. Rekonstruieren Sie die Texte und ergänzen Sie die fehlenden Wörter.] **Die Vogelhochzeit** Die Vogelhochzeit ist ein Brauch aus vorchristlicher [_Zeit]. Die Sorben wollten die Naturgötter für sich gewinnen und bereiteten Speisen als Opfergaben zu. Die Menschen warteten [_nach] dem langen Winter auf den Frühling. Mit der Zeit wurden aus [_den] Opfergaben Geschenke für Kinder. Die Vogelhochzeit wird [_am] 25. Januar gefeiert und hängt mit den Beobachtungen aus [_der] Tier- und Pflanzenwelt zusammen. Einige Vogelarten beginnen bereits Eier zu legen. Die Kinder füttern [_im] Winter die Vögel und dürfen zur Belohnung an der Hochzeit [_teilnehmen] Sie stellen Teller und Schüsseln ans Fenster und bekommen süßes Gebäck: eine Elster aus Teig. In Kindergärten und Schulen wird die Hochzeit mit der Elster als Braut und [_dem] Raben als Bräutigam gefeiert. Das Brautpaar ist festlich [_gekleidet][_angezogen], meist mit der sorbischen Festtagstracht. Die anderen Kinder [_sind][_haben sich] als Vögel verkleidet. Es wird gesungen und getanzt. **Hexenbrennen** Das Hexenbrennen ist eine alte slawische Tradition und [_findet] jedes Jahr am 30. April statt. Im gesamten Monat April [_sammeln] die Menschen Holz. Daraus entsteht ein großer „Scheiterhaufen“. Eine gebastelte Strohpuppe wird auf [_den] Haufengestellt. Sobald es dunkel wird, wird das Hexenfeuer [_angezündet][_angesteckt]. Die Strohhexe symbolisierte einst den Winter und [_das] Böse. Mit dem Hexenbrennen sollte das Unheil für [_immer]verjagt werden. Heute ist das Hexenbrennen ein nächtliches [_Spektakel][_Ereignis], das viele Menschen aus nah und fern anlockt. [.assignment:bitmark++] [%B5a] [!Ein Ausflug in den Spreewald Sie und Ihre Nachbarin/Ihr Nachbar machen zusammen einen Ausflug in die Lausitz, genauer gesagt in den Spreewald. Der Reiseveranstalter hat Ihnen ein Programm zur Auswahl zugesandt. Was wollen Sie im Spreewald unternehmen? Einigen Sie sich auf ein bis zwei Aktivitäten. Begründen Sie Ihre Auswahl.] **A. Kahnfahrt durch den Spreewald** Besuchen Sie eine Flusslandschaft, die zu den schönsten und zugleich einzigartigsten Naturschutzgebieten Europas gehört. Die Begriffe Spree und Wald verstehen sich als urwüchsiges Delta mit einem Hunderte Kilometer in sich verzweigten Wasserwegenetz auf engstem Raum. Seit 1991 ist der Spreewald ein UNESCO- Biosphärenreservat. Bestaunen auch Sie die wunderbare Flusslandschaft bei einer halbtägigen Kahnfahrt. Für Essen und Trinken ist gesorgt. **B. Spreewald-Originale** Man sagt, die Spreewaldgurke sei bekannter als der Spreewald. Auf jeden Fall macht sie überall Appetit – und das in geschmackvoller Art als berühmte saure Gurke, als Gewürzgurke, Pfeffergurke, Knoblauchgurke oder als Senfgurke. Als eine bedeutende Gemüsekammer Deutschlands hat der Spreewald eine lange Tradition im Gemüseanbau und in der Konservierung der Produkte. Informieren Sie sich über die Herstellung der Spreewaldgurke und die Tradition des Gemüseanbaus mit anschließender Verkostung. **C. Relaxen in der Spreewaldtherme** In der Spreewaldtherme in Burg finden Sie ein modernes Angebot für Gesundheit und Wellness. Solebad, Saunagarten, Wellnessgalerie und Fitnesspanorama lassen keine Wünsche offen. Die Sole kommt direkt aus den Tiefen des Spreewaldes. **D. Fahrradtour** Für Fahrradfreunde gibt es im Spreewald den 250 km langen „Gurkenradweg“. Einen Teil davon lernen Sie bei unserer eintägigen Tour kennen. Nutzen Sie die Gelegenheit und besichtigen Sie auf sportliche Weise zahlreiche Sehenswürdigkeiten, an denen Sie der Weg vorbeiführt. **E. Sommertheater in der Slawenburg Raddusch** Musikalische Abendveranstaltungen mit Ballett, Chor und Orchester des Sorbischen National- Ensembles in der spektakulär beleuchteten Slawenburg Raddusch. Am 20. und 21. August wird die Ballettoper „Krabat oder die Erschaffung der Welt”, am 20. bis 24. August die Ballettoper „Jahr der Könige” aufgeführt. Quelle und Inspiration dieser einzigartigen folkloristischen Bühnenkunst sind die lebendigen Sitten und Bräuche des sorbischen Volkes. **F. Freilandmuseum Lehde** Im Freilandmuseum Lehde wurden drei komplette altwendische Hofanlagen aus verschiedenen Teilen des Spreewaldes aufgebaut. In den einzelnen Gebäuden erfahren Sie Interessantes über Wohn- und Lebensweisen der Spreewälder, ihre Trachten und zu welchen Gelegenheiten sie heute noch getragen werden, die Flora und Fauna, typisches Handwerk. Außerdem finden Sie hier die älteste Kahnbauerei des Dorfes Lehde und unsere neue „Gurkenbude“ mit Gurkenkräutergarten. [.cloze&article:bitmark++] [%B5b] [!Ein Ausflug in den Spreewald Die folgenden Personen haben auch Interesse an einem Ausflug in den Spreewald. Welches Angebot empfehlen Sie? Es ist möglich, dass Sie nicht für jede Person etwas Passendes finden. Schreiben Sie in diesem Fall „0“.] ◇ Franziska M. geht gern ins Theater. [_e][@example] 1. August K. ist ein gestresster Manager und will sich im Spreewald entspannen. [_c] 2. Otto F. sitzt den ganzen Tag im Büro und braucht in seiner Freizeit den sportlichen Ausgleich. [_d] 3. Herr und Frau Kuhn interessieren sich für alte Handwerkskunst und frühere Lebensgewohnheiten unterschiedlicher Völker. [_f] 4. Martina G. möchte die sorbische Literatur kennenlernen und etwas über den sorbischen Schriftsteller Juri Brězan erfahren. [_0] 5. Überall, wohin er fährt, sucht Günter H. nach kulinarischen Spezialitäten. [_b] 6. Hans und Bärbel sind frisch verliebt und möchten eine romantische Bootsfahrt machen. [_a] [&article: **A. Kahnfahrt durch den Spreewald** Besuchen Sie eine Flusslandschaft, die zu den schönsten und zugleich einzigartigsten Naturschutzgebieten Europas gehört. Die Begriffe Spree und Wald verstehen sich als urwüchsiges Delta mit einem Hunderte Kilometer in sich verzweigten Wasserwegenetz auf engstem Raum. Seit 1991 ist der Spreewald ein UNESCO- Biosphärenreservat. Bestaunen auch Sie die wunderbare Flusslandschaft bei einer halbtägigen Kahnfahrt. Für Essen und Trinken ist gesorgt. **B. Spreewald-Originale** Man sagt, die Spreewaldgurke sei bekannter als der Spreewald. Auf jeden Fall macht sie überall Appetit – und das in geschmackvoller Art als berühmte saure Gurke, als Gewürzgurke, Pfeffergurke, Knoblauchgurke oder als Senfgurke. Als eine bedeutende Gemüsekammer Deutschlands hat der Spreewald eine lange Tradition im Gemüseanbau und in der Konservierung der Produkte. Informieren Sie sich über die Herstellung der Spreewaldgurke und die Tradition des Gemüseanbaus mit anschließender Verkostung. **C. Relaxen in der Spreewaldtherme** In der Spreewaldtherme in Burg finden Sie ein modernes Angebot für Gesundheit und Wellness. Solebad, Saunagarten, Wellnessgalerie und Fitnesspanorama lassen keine Wünsche offen. Die Sole kommt direkt aus den Tiefen des Spreewaldes. **D. Fahrradtour** Für Fahrradfreunde gibt es im Spreewald den 250 km langen „Gurkenradweg“. Einen Teil davon lernen Sie bei unserer eintägigen Tour kennen. Nutzen Sie die Gelegenheit und besichtigen Sie auf sportliche Weise zahlreiche Sehenswürdigkeiten, an denen Sie der Weg vorbeiführt. **E. Sommertheater in der Slawenburg Raddusch** Musikalische Abendveranstaltungen mit Ballett, Chor und Orchester des Sorbischen National- Ensembles in der spektakulär beleuchteten Slawenburg Raddusch. Am 20. und 21. August wird die Ballettoper „Krabat oder die Erschaffung der Welt”, am 20. bis 24. August die Ballettoper „Jahr der Könige” aufgeführt. Quelle und Inspiration dieser einzigartigen folkloristischen Bühnenkunst sind die lebendigen Sitten und Bräuche des sorbischen Volkes. **F. Freilandmuseum Lehde** Im Freilandmuseum Lehde wurden drei komplette altwendische Hofanlagen aus verschiedenen Teilen des Spreewaldes aufgebaut. In den einzelnen Gebäuden erfahren Sie Interessantes über Wohn- und Lebensweisen der Spreewälder, ihre Trachten und zu welchen Gelegenheiten sie heute noch getragen werden, die Flora und Fauna, typisches Handwerk. Außerdem finden Sie hier die älteste Kahnbauerei des Dorfes Lehde und unsere neue „Gurkenbude“ mit Gurkenkräutergarten.] [.chapter][▼kapitel3c] [##Teil C] [.chapter] [###n-Deklination der Nomen] [@grammar:n-Deklination der Nomen] [.article:bitmark--] **Deklination maskuliner Nomen** **n-Deklination:** Nach demselben Prinzip wie Junge werden folgende maskuline Nomen dekliniert: **1. Personen und Tiere auf -e:** • **Personen:** der Bote ◇ der Bube ◇ der Erbe ◇ der Experte ◇ der Gefährte ◇ der Genosse ◇ der Hirte ◇ der Junge ◇ der Knabe ◇ der Kollege ◇ der Komplize ◇ der Kunde ◇ der Laie ◇ der Lotse ◇ der Neffe ◇ der Riese ◇ der Sklave ◇ der Zeuge • **Nationalitäten:** der Brite ◇ der Bulgare ◇ der Däne ◇ der Franzose ◇ der Grieche ◇ der Ire • **Tiere:** der Affe ◇ der Bär ◇ der Bulle ◇ der Hase ◇ der Löwe ◇ der Ochse ◇ der Rabe **2. weitere Personen:** der Bauer ◇ der Herr ◇ der Fürst ◇ der Graf ◇ der Held ◇ der Kamerad ◇ der Narr ◇ der Nachbar ◇ der Prinz **3. Nomen auf -and, -ant, -ent, -ist:** der Doktorand ◇ der Elefant ◇ der Lieferant ◇ der Demonstrant ◇ der Student ◇ der Präsident ◇ der Produzent ◇ der Korrespondent ◇ der Polizist ◇ der Kommunist ◇ der Terrorist ◇ der Journalist **4. Nomen aus dem Griechischen:** der Biologe ◇ der Soziologe ◇ der Fotograf ◇ der Architekt ◇ der Diplomat ◇ der Demokrat ◇ der Automat ◇ der Monarch ◇ der Katholik **5. einige abstrakte Nomen (Genitiv mit -s):** der Name ◇ der Gedanke ◇ der Buchstabe __Achtung!__ Es gibt eine Ausnahme: Die Vertreter Deutschlands werden wie Adjektive dekliniert (der Deutsche, ein Deutscher, die Deutschen, Deutsche). ||Tabelle ergänzen|| [.cloze-instruction-grouped] [%C1] [!Ergänzen Sie die passenden Nomen im Plural.] 1. Vom Gipfeltreffen der sieben [_Staatspräsidenten][!Staatspräsident] berichteten [_Journalisten][!Journalist] aus aller Welt. 2. Bei dem Fußballspiel waren Tausende von [_Polizisten][!Polizist] im Einsatz. 3. An der Ausschreibung für den neuen Regierungssitz beteiligten sich viele [_Architekten][!Architekt]. 4. Die Anzahl der [_Studenten][!Student] in diesem Fach ist nicht gestiegen, die Anzahl der [_Interessenten][!Interessent] aber hat um ein Vielfaches zugenommen. 5. Nach dem Tod des Unternehmers streiten sich jetzt die [_Erben][!Erbe] um die Aufteilung des Vermögens. 6. Die Unfallstelle wurde von den [_Experten][!Experte] genau untersucht. [.cloze-instruction-grouped] [%C2] [!Ergänzen Sie die passenden Nomen im Singular.] 1. Der Richter glaubte der Aussage des [_Zeugen][!Zeuge] nicht. 2. Nach dem Bericht unseres [_Korrespondenten][!Korrespondent] ist die Lage im Krisengebiet ernst. 3. Die berühmte Schauspielerin besuchte mit ihrem [_Lebensgefährten][!Lebensgefährte] die Salzburger Festspiele. 4. Die Ware ist wieder einmal nicht pünktlich angekommen. Mit diesem [_Lieferanten][!Lieferant] haben wir immer Ärger! 5. Wie verstehst du dich mit deinem neuen [_Nachbarn][!Nachbar]? 6. Haben Sie die Telefonnummer des [_Kunden][!Kunde] notiert? 7. Wer war die schöne Frau an der Seite des [_Monarchen][!Monarch]? 8. Ich hätte gerne [_Herrn][!Herr] Meier gesprochen. [.cloze:bitmark--&image] [%C3] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030559_87.png] [!Ergänzen Sie die fehlenden Endungen.] **Klassentreffen** Letztes Wochenende hatten wir Klassentreffen. Meine Klasse war sehr international. Ich war vorher sehr aufgeregt und fragte mich, ob mein Banknachbar Gilles, ein Franz[_ose], wohl kommen würde. Leider kam er nicht. Er hat vor zwei Jahren eine Franz[_ösin] geheiratet und lebt jetzt in Paris. Dafür traf ich Mehmet wieder, einen Türk[_en], er ist noch Junggeselle und arbeitet in einem türkischen Restaurant. Carlos, unser einziger Span[_ier], erschien mit seiner Frau Antonella, einer Span[_ierin]. Meine Freundin Evangeliya ist Griech[_in]. Sie hat sich früher sehr für Schwed[_en] interessiert, doch leider kein Schwed[_e] für sie. Jetzt ist sie mit Marec, einem Pol[_en], verheiratet. Michael war auch da. Er ist Ir[_e] und arbeitet seit einem Jahr bei einer Computerfirma in Dublin. John, unser Schott[_e], hat sich am meisten verändert. Er hat mindestens 30 kg zugenommen. Seit ich ihn kenne, weiß ich, dass man Schott[_en] wohl als Brit[_en] , aber nicht als Engländ[_er] bezeichnen darf. Ein paar Deutsche gab es in meiner Klasse natürlich auch noch. Doch über die erzähle ich nichts, sonst wird die Geschichte zu lang. [.match-matrix] [%C4.1] [!Ergänzen Sie die Bezeichnungen für die Einwohner der folgenden Länder.] === [#Land] == [#männliche Einwohner] == [#Einwohnerin] == [#Einwohner (Plural)] === 1. der Sudan == der Sudanese == die Sudanesin == die Sudanesen === 2. der Iran == der Iraner == die Iranerin == die Iraner == 3. Peru == der Peruaner == die Peruanerin == die Peruaner == 4. Chile == der Chilene == die Chilenin == die Chilenen == 5. Kanada == der Kanadier == die Kanadierin == die Kanadier == 6. die Türkei == der Türke == die Türkin == die Türken == 7. China == der Chinese == die Chinesin == die Chinesen == 8. Japan == der Japaner == die Japanerin == die Japaner == 9. Mexiko == der Mexikaner == die Mexikanerin == die Mexikaner == 10. Russland == der Russe == die Russin == die Russen == 11. Indien == der Inder == die Inderin == die Inder == 12. Thailand == der Thailänder == die Thailänderin == die Thailänder == 13. Ukraine == der Ukrainer == die Ukrainerin == die Ukrainer == 14. die Schweiz == der Schweizer == die Schweizerin == die Schweizer == 15. Marokko == der Marokkaner == die Marokkanerin == die Marokkaner == 16. Jordanien == der Jordanier == die Jordanierin == die Jordanier === [.match-matrix] [%C4.2] Aber === [#Land] == [#männliche Einwohner] == [#Einwohnerin] == [#Einwohner (Plural)] === 17. Israel == der Israeli[@example] == die Israeli[@example] == die Israelis[@example] === 18. Somalia == der Somali[@example] == die Somali[@example] == die Somalis[@example] === 19. Saudi-Arabien == der Saudi[@example] == die Saudi[@example] == die Saudis[@example] === 20. Pakistan == der Pakistani[@example] == die Pakistani[@example] == die Pakistanis[@example] === [.interview] [%C5] [!Bilden Sie Sätze. Das zuerst genannte Wort steht auch am Anfang des Satzes.] === ◇ die Zuschauer – schon lange – sich freuen auf – der neue Dirigent[@shortAnswer] [@example:Die Zuschauer freuten sich schon lange auf den neuen Dirigenten.] === [%1] die Dozentin – regelmäßig – sich beschäftigen mit – der begabte Student[@shortAnswer] [_Die Dozentin beschäftigt sich regelmäßig mit dem begabten Studenten.] === [%2] warten auf – tatsächlich – ihr – der weltberühmte Pianist – ?[@shortAnswer] [_Wartet ihr tatsächlich auf den weltberühmten Pianisten?] === [%3] der Politiker – sich ärgern über – der aufdringliche Journalist[@shortAnswer] [_Der Politiker ärgert sich über den aufdringlichen Journalisten.] === [%4] der Wissenschaftler – sich interessieren für – die Westslawen[@shortAnswer] [_Der Wissenschaftler interessiert sich für die Westslawen.] === [%5] die Griechin – vielleicht – sich verlieben in – der sympathische Ire[@shortAnswer] [_Die Griechin hat sich vielleicht in den sympathischen Iren verliebt.] === [%6] können – man – sich verlassen auf – der neue Kollege – ?[@shortAnswer] [_Kann man sich auf den neuen Kollegen verlassen?] === [%7] der Korrespondent – gern – sich erinnern an – der freundliche Türke[@shortAnswer] [_Der Korrespondent erinnert sich gern an den freundlichen Türken.] === [%8] der Autofahrer – sich bedanken bei – Polizist – für – die Hilfe[@shortAnswer] [_Der Autofahrer bedankt sich bei dem Polizisten für die Hilfe.] === [%9] Herr Müller – sich entschuldigen bei – sein Nachbar[@shortAnswer] [_Herr Müller entschuldigt sich bei seinem Nachbarn.] === [.chapter] [###Kausal- und Konsekutivangaben] [@grammar:Kausal- und Konsekutivangaben] [.article:bitmark--] **Verbalform** Gründe: Kausalangaben Ich würde gern nach Italien auswandern, **weil** das Essen dort so gut __schmeckt__. **➔ Subjunktion** ➔ __Weil__ leitet einen Nebensatz ein, der einen Grund angibt. Das finite Verb steht an letzter Stelle. Ich würde gern nach Italien auswandern, **denn** das Essen __schmeckt__ dort so gut. **➔Konjunktion** ➔ Der Hauptsatz nach __denn__ nennt einen Grund. Das finite Verb steht an zweiter Stelle nach __denn.__ Das Essen schmeckt in Italien so gut, **deshalb/deswegen/darum/demzufolge** __würde__ ich gern nach Italien auswandern. Das Essen schmeckt in Italien so gut, ich __würde__ **deshalb/deswegen/darum/demzufolge** gern nach Italien auswandern. **➔Konjunktionaladverb** ➔ Nach __deshalb/darum__ ... folgt ein Hauptsatz: Das finite Verb steht direkt nach __deshalb/darum. Deshalb/darum__ ... sind Adverbien, sie können vor oder hinter dem finiten Verb stehen. ➔ Die Adverbien verweisen auf den Grund, der im ersten Hauptsatz angegeben wird. Erwartete Folgen: Konsekutivangaben Das Essen schmeckt in Italien **so** gut, **dass** ich gern nach Italien auswandern __würde.__ **➔Subjunktion** ➔Nebensätze mit __so ... dass__ geben die Folge der Handlung des Hauptsatzes an. Das finite Verb steht an letzter Stelle. **Nominalform** Gründe Der Wettkampf musste **wegen** schlechten Wetters unterbrochen werden. **➔Präposition mit dem Genitiv** **Aus** Angst schwieg er. ➔ Präposition mit dem Dativ: Aus steht bei bewussten, beabsichtigten Handlungen. Sie sprang vor Freude in die Luft. ➔ Präposition mit dem Dativ: __Vor__ steht bei eher unbewussten körperlichen Reaktionen. __Wegen, aus__ und __vor__ leiten keinen Satz ein. Sie sind Präpositionen und stehen direkt vor einem Nomen bzw. einer Nomengruppe. __Wegen__ wird hauptsächlich in der Schriftsprache verwendet. Folgen **Infolge** schlechten Wetters musste der Wettkampf unterbrochen werden. ➔ Präposition mit dem Genitiv [.interview:bitmark--] [%C6] [!Erfinden Sie Gründe. Bilden Sie abwechselnd Sätze mit __weil__ und __denn__.] === Herr Proll ist sehr traurig.[@shortAnswer] [@example: Herr Proll ist sehr traurig, **weil** sein Hund gestorben ist. Herr Proll ist sehr traurig, **denn** sein Hund ist gestorben.] === [%1] Marie kam zu spät zum Unterricht.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%2] Josef hat seine Hausaufgaben nicht gemacht.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%3] Willi ist beim Wettkampf als Letzter durchs Ziel gelaufen.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%4] Georgs Sachen sind sehr schmutzig.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%5] Frau Weiß ist überglücklich.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%6] Fritz hatte mit seinem Kleinwagen einen Unfall.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [%7] Familie Müller kann dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren.[@shortAnswer][!weil] === [@shortAnswer][!denn] === [?(Beispielsätze) 1. Marie kam zu spät zum Unterricht, denn sie hat mal wieder verschlafen. 2. Josef hat seine Hausaufgaben nicht gemacht, weil er eine schwere Erkältung hatte. 3. Willi ist beim Wettkampf als Letzter durchs Ziel gelaufen, denn er hat sich beim Start den Fuß verstaucht. 4. Georgs Sachen sind sehr schmutzig, weil er keine Waschmaschine hat. 5. Frau Weiß ist überglücklich, denn sie hat sich gestern verliebt. 6. Fritz hatte mit seinem Klein- wagen einen Unfall, weil er zu schnell gefahren ist. 7. Familie Müller kann dieses Jahr nicht in den Urlaub fahren, weil das ganze Geld für einen neuen Fernseher ausgegeben wurde.] [.interview:bitmark--] [%C7] [!Was passiert danach? Lesen Sie die Gründe und nennen Sie mögliche Reaktionen. Lassen Sie Ihrer Fantasie freien Lauf. Verwenden Sie verschiedene grammatische Möglichkeiten]. === ◇ Susi war eifersüchtig.[@shortAnswer] [@example: **Deshalb/Deswegen/Darum** durchsuchte sie Martins Kleiderschrank. Susi war so eifersüchtig, **dass** sie Martins Kleiderschrank durchsuchte.] === [%1] Paul war betrunken.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%2] Marie war wütend.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%3] Christian kam wie immer zu spät zur Arbeit.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%4] Steffi gab mehr Geld aus, als sie hatte.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%5] Fritz verpasste den Zug.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%6] Karin hat Angst vorm Fliegen.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%7] Marianne arbeitet zu viel.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%8] Otto wurde von Petra verlassen.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%9] Christine liest ausschließlich Krimis.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%10] Annemarie isst sehr gern Schokolade.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%11] Anton trainierte täglich sechs Stunden.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%12] Franz machte in seiner Schulzeit nie Hausaufgaben.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [%13] Marta nahm keinen Regenschirm mit.[@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [@shortAnswer] === [?(Beispielsätze) 1. Paul war so betrunken, dass er nicht mehr laufen konnte. 2. Marie war so wütend, dass sie beim Rausgehen die Tür hinter sich zuschlug. 3. Christian kam wie immer zu spät zur Arbeit, deshalb bekam er vom Chef heute eine Abmahnung. 4. Steffi gab mehr Geld aus als sie hatte, deswegen ist sie jetzt pleite. 5. Fritz verpasste den Zug, darum ist er bis abends in Leipzig geblieben. 6. Karin hat Angst vorm Fliegen, demzufolge fährt sie immer mit dem Auto in den Urlaub. 7. Marianne arbeitet zu viel, deshalb ist sie immer so nervös. 8. Otto wurde von Petra verlassen, darum trinkt er im Moment etwas mehr Bier. 9. Christine liest ausschließlich Krimis, deswegen träumt sie oft von Polizisten und Mördern. 10. Annemarie isst sehr gern Schokolade, deshalb wiegt sie über 100 kg. 11. Anton trainierte täglich sechs Stunden, deswegen ist er so gut in Form. 12. Franz machte in seiner Schulzeit nie Hausaufgaben, demzufolge war sein Abitur nicht gut. 13. Marta nahm keinen Regenschirm mit, deshalb wurde sie nass.] [.interview:bitmark--] [%C8] [!Verbinden Sie die beiden Sätze miteinander, indem Sie die angegebene Satzverbindung verwenden. Achten Sie besonders auf die Stellung der Verben. ] === ◇ Er hat Hunger. Er kauft sich eine Currywurst.__(weil)__[@shortAnswer] [@example: Weil er Hunger hat, kauft er sich eine Currywurst. Er kauft sich eine Currywurst, weil er Hunger hat.] === ◇ Er hat Hunger. Er kauft sich eine Currywurst.__(denn)__[@shortAnswer] [@example: Er kauft sich eine Currywurst, denn er hat Hunger.] === ◇ Er hat Hunger. Er kauft sich eine Currywurst.__(deswegen)__[@shortAnswer] [@example: Er hat Hunger, deswegen kauft er sich eine Currywurst.] === [%1] Er friert. Er zieht sich einen Pullover an.[!(weil)][@shortAnswer] [_Er zieht sich einen Pullover an, weil er friert.] === [%2] Er war wütend. Er warf das Glas auf den Boden.[!(weil)][@shortAnswer] [_Weil er wütend war, warf er das Glas auf den Boden.] === [%3] Er hat sich den Fuß verletzt. Er kann nicht mitspielen.[!(denn)][@shortAnswer] [_Er kann nicht mitspielen, denn er hat sich den Fuß verletzt.] === [%4] Sie hat Ärger mit ihrem Freund. Sie kann sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren.[!(darum)][@shortAnswer] [_Sie hat Ärger mit ihrem Freund, darum kann sie sich nicht auf ihre Arbeit konzentrieren.] === [%5] Mein Auto ist kaputt. Ich kann dich nicht abholen.[!(weil)][@shortAnswer] [_Ich kann dich nicht abholen, weil mein Auto kaputt ist.] === [%6] Ich habe starke Zahnschmerzen. Ich muss dringend zum Arzt.[!(denn)][@shortAnswer] [_Ich muss dringend zum Arzt, denn ich habe starke Zahnschmerzen.] === [%7] Das Verhalten der Menschen hat sich nicht wesentlich verändert. Die Umweltprobleme sind noch groß.[!(demzufolge)][@shortAnswer] [_Das Verhalten der Menschen hat sich nicht wesentlich verändert, demzufolge sind die Umweltprobleme noch groß.] === [%8] Ich muss heute länger arbeiten. Ich komme erst sehr spät nach Hause.[!(weil)][@shortAnswer] [_Weil ich heute länger arbeiten muss, komme ich erst sehr spät nach Hause.] === [%9] Sie ist verliebt. Sie hat seit Tagen gute Laune.[!(so ... dass)][@shortAnswer] [_Sie ist so verliebt, dass sie seit Tagen gute Laune hat.] === [%10] Sie stand im Stau. Sie kam zur Sitzung 30 Minuten zu spät.[!(deshalb)][@shortAnswer] [_Sie stand im Stau, deshalb kam sie zur Sitzung 30 Minuten zu spät.] === [%11] Viele Menschen arbeiten nachts. Sie leiden unter Schlafstörungen.[!(deswegen)][@shortAnswer] [_Viele Menschen arbeiten nachts, deswegen leiden sie unter Schlafstörungen.] === [%12] Herr Schneider war nervös. Er lief die ganze Zeit im Zimmer auf und ab.[!(so ... dass)][@shortAnswer] [_Herr Schneider war so nervös, dass er die ganze Zeit im Zimmer auf und ab lief.] === [%13] Die Wetterverhältnisse waren sehr schlecht. Es kam zu einer Reihe von Verkehrsunfällen.[!(deshalb)][@shortAnswer] [_Die Wetterverhältnisse waren sehr schlecht, deshalb kam es zu einer Reihe von Verkehrsunfällen.] === [%14] Der Betrieb leitete seine Abwässer in den Fluss. Die Wasserqualität verschlechterte sich.[!(demzufolge)][@shortAnswer] [_Der Betrieb leitete seine Abwässer in den Fluss, demzufolge verschlechterte sich die Wasserqualität.] === [%15] Das Schiff havarierte. Das Öl floss ins Meer.[!(darum)][@shortAnswer] [_Das Schiff havarierte, darum floss das Öl ins Meer.] === [%16] Das Öl verklebte das Gefieder. Es starben viele Vögel.[!(deswegen)][@shortAnswer] [_Das Öl verklebte das Gefieder, deswegen starben viele Vögel.] === [%17] Viele junge Menschen sind in ihrem Heimatland arbeitslos. Sie gehen ins Ausland.[!(weil)][@shortAnswer] [_Weil viele junge Menschen in ihrem Heimatland arbeitslos sind, gehen sie ins Ausland.] === [%18] Dort finden vor allem Fachkräfte schnell eine Anstellung. In einigen Bereichen fehlt es an ausgebildetem Personal.[!(denn)][@shortAnswer] [_Dort finden vor allem Fachkräfte schnell eine Anstellung, denn in einigen Bereichen fehlt es an ausgebildetem Personal.] === [.chapter] [###Verben mit präpositionalem Kasus] [@grammar:Verben mit präpositionalem Kasus] [.article:bitmark--] Ich warte __auf meine Schwester.__ Ich denke __an meinen Freund.__ __Im Deutschen gibt es eine Reihe von Verben, die mit einer festen Präposition ge- braucht werden. Zu empfehlen ist, dass man das Verb, die Präposition und den Kasus des nachfolgenden Objekts gleich zusammen lernt.__ 1. **Aussagen und Fragen** ||add tables|| [.cloze-and-multiple-choice-text] [%C9] [!Ordnen Sie den Verbgruppen die richtige Präposition mit dem richtigen Kasus zu.] 1. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][+an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ][@example] arbeiten erkranken hängen teilnehmen 2. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][+an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] glauben denken sich gewöhnen sich erinnern 3. [-bei + Dativ][+auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] beruhen basieren bestehen beharren 4. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][+auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] warten sich verlassen sich freuen verzichten 5. [+bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich bedanken bleiben sich beschweren sich entschuldigen 6. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][+für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich bedanken sich interessieren sorgen sprechen 7. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][+gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich wehren protestieren stimmen verstoßen 8. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][+in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich irren sich täuschen sich üben unterrichten 9. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][+in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich verlieben teilen geraten einwilligen 10. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][+mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] anfangen sich beschäftigen rechnen sich begnügen 11. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][+nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] fragen riechen schmecken sich sehnen 12. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][+um + Akkusativ] sich bemühen beneiden sich handeln bitten 13. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][+über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich freuen sich ärgern diskutieren schimpfen 14. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][+von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] abhängen leben träumen schwärmen 15. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][+vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][-zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] sich fürchten warnen schützen flüchten 16. [-bei + Dativ][-auf + Dativ][-an + Dativ][-auf + Akkusativ][-an + Akkusativ][-gegen + Akkusativ][-vor + Dativ][-in + Dativ][-nach + Dativ][-in + Akkusativ][-für + Akkusativ][-mit + Dativ][-von + Dativ][+zu + Dativ][-über + Akkusativ][-um + Akkusativ] gehören neigen sich entschließen zählen [.cloze] [%C10-1 – Partnerinterview] [!Fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin.] ◇ Wo[_ran][@example] denken Sie/denkst du gerade? 1. Wo[_vor] fürchten Sie sich manchmal? 2. Wo[_rüber] denken Sie oft nach? 3. Wo[_rüber][_rauf] freuen Sie sich besonders? 4. Wo[_rüber] haben Sie sich letzte Woche geärgert? 5. Wo[_ran] könnten Sie sich nicht gewöhnen? 6. Gibt es etwas, wo[_vor] Sie erschrecken? 7. Wo[_mit] beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit? 8. Wo[_rauf] können Sie sich immer verlassen? 9. Wo[_mit] können Sie im nächsten Jahr ganz sicher rechnen? 10. Wo[_von] träumen Sie ab und zu? 11. Wo[_rüber] schimpfen Sie manchmal? ||cloze and interview would be helpful|| [.interview] [%C10-2 – Partnerinterview] [!Fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin und berichten Sie anschlieẞend über die Antworten. (Sie dürfen natürlich lügen.)] === ◇ Woran denken Sie/denkst du gerade?[@shortAnswer] [@example: Ich denke gerade an das Ende der Unterrichtsstunde. Mein Nachbar/Meine Nachbarin denkt gerade an das Ende der Unterrichtsstunde.] === [%1] Wovor fürchten Sie sich manchmal?[@shortAnswer] === [%2] Worüber denken Sie oft nach?[@shortAnswer] === [%3] Worüber/Worauf freuen Sie sich besonders?[@shortAnswer] === [%4] Worüber haben Sie sich letzte Woche geärgert?[@shortAnswer] === [%5] Woran könnten Sie sich nicht gewöhnen?[@shortAnswer] === [%6] Gibt es etwas, wovor Sie erschrecken?[@shortAnswer] === [%7] Womit beschäftigen Sie sich in Ihrer Freizeit?[@shortAnswer] === [%8] Worauf können Sie sich immer verlassen?[@shortAnswer] === [%9] Womit können Sie im nächsten Jahr ganz sicher rechnen?[@shortAnswer] === [%10] Wovon träumen Sie ab und zu?[@shortAnswer] === [%11] Worüber schimpfen Sie manchmal?[@shortAnswer] === [.cloze] [%C11] [!Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und Artikelendungen, wenn nötig.] 1. Viele ausländische Handwerksbetriebe interessieren sich auch [_für] ältere Fachkräfte aus Deutschland. 2. Der deutsche Arzt flüchtete [_vor] d[_er] Hektik und [_dem] Stress, er sehnte sich [_nach] Wärme und Ruhe. 3. Experten warnen [_vor] d[_em] schnellen Umzug ins Ausland. 4. Die Bundesagentur für Arbeit beschäftigt sich [_mit] d[_er] Vermittlung von Arbeitskräften. 5. Berufe wie Schweißer, Dachdecker und Tischler gehören [_zu] d[_en] Handwerksberufen. 6. Es brauchte seine Zeit, bis er sich [_an] d[_ie] Eigenheiten der Menschen im neuen Land gewöhnt hatte. 7. Man kann sich im Allgemeinen [_auf] d[_ie] gut ausgebildeten Facharbeiter verlassen. 8. Die Naturwissenschaftlerin kann sich [_über] ein[_en] Mangel an Arbeit nicht beklagen. 9. Wer kümmert sich [_um] d[_ie] Ausbildung der Lehrlinge? 10. Viele Griechen schwärmen [_von] d[_em] Gesundheits- und Sozialwesen in Deutschland. 11. Sie hat sich [_in] d[_en] Schweden verliebt, der an der Universität als Assistent arbeitet. 12. Interessieren Sie sich [_für] d[_ie] politische und wirtschaftliche Entwicklung in den westeuropäischen Ländern? 13. Ich ärgere mich oft [_über] Vorurteile. Darum warne ich meine Geschäftspartner [_vor] voreiligen Meinungen. 14. Sie bedauert sehr, dass sie nicht richtig [_für] d[_en] alten Vater in ihrem Heimatland sorgen kann. [.cloze] [%C12] [!Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen, Pronominaladverbien und Endungen.] ◇ Erinnerst du dich noch an deine Schulzeit? Oh ja, [_daran][@example] erinnere ich mich noch sehr gut. 1. Denkst du schon wieder [_an] dein[_e] Arbeit? Nein, ich habe keine Lust, [_daran] zu denken. 2. Beruht der Vertrag [_auf] ein[_er] rechtlichen Grundlage? Natürlich beruht er [_darauf]! 3. Hast du dich [_für] d[_ie] Blumen schon bedankt? Nein, [_dafür] habe ich mich noch nicht bedankt. 4. Sprichst du noch einmal mit Klaus [_über] d[_as] Problem? Wir haben bereits gestern [_darüber] gesprochen. 5. Hat sich Susanne [_über] Georgs Verhalten geärgert? Ich glaube, sie hat sich sehr [_darüber] geärgert. 6. Nimmst du am Samstag [_an] d[_er] Exkursion teil? Nein, [_daran] nehme ich nicht teil. 7. Hast du [_nach] d[_en] Öffnungszeiten gefragt? Ja, ich habe [_danach] gefragt. [.chapter] [##Teil D] [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark++] [%D1] Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels. **Europa und die Deutschen** • die Daten/die Wirtschaftsdaten/die Angaben der Europäer von der Geburt bis zum Tod erfassen/registrieren • Die Deutschen/Die Europäer/Die Ungarn/Die Litauer/ Die Franzosen liegen im Mittelfeld/an der Spitze/unter dem Durchschnitt/unterhalb der Mitte/einsam vorn. • die Dokumentation/die Statistik enthüllt/zeigt/ weist auf/verzeichnet • statistisch gesehen/der Statistik zufolge/laut (der) Statistik • der Durchschnittsbürger/der Durchschnittseuropäer/durchschnittlich/im Durchschnitt • Selbstmord verüben/freiwillig aus dem Leben scheiden • der höchste/niedrigste/stärkste Alkoholkonsum • europäische Länder/Großstädte/Kleinstädte/Sprachen/Bürger/Einwohner/Persönlichkeiten • Der Komponist/Dirigent/Pianist ist über Landesgrenzen hinweg bekannt/berühmt. • Er/Sie ist von Geburt Bulgare/Bulgarin. • Sie wurden wegen ihres Klavierspiels verehrt/gepriesen. • Unter diesem Namen ist er/sie bekannt/berühmt geworden. • die Symbolfigur/der Initiator **Abenteuer Ausland** • ins europäische Ausland/in ein anderes Land/nach (Norwegen) ziehen/umziehen • das Abenteuer/die Abwechslung/die Herausforderung suchen/finden • nach besseren Chancen/Karrieremöglichkeiten/besser bezahlten Jobs/einer soliden Ausbildung/einer neuen Stelle Ausschau halten • Deutsche Arbeitskräfte/Arbeitssuchende/Facharbeiter/Handwerker werden im Ausland geschätzt/gern genommen. • Die Bundesagentur für Arbeit/Die Zeitarbeitsagentur verzeichnet hohe Vermittlungsquoten. • Möglichkeiten bieten sich im Baugewerbe/im Finanz- und Bankwesen/in der Industrie/im Handwerk/im medizinischen Pflegebereich. • pendeln/der Pendelverkehr/der Pendler/die Pendlerin • sich an das neue Land/an die neuen Kollegen gewöhnen • sich in einer anderen Stadt/in einem anderen Land wohlfühlen • sich mit seiner Familie/seinem Land/seiner Heimat verbunden fühlen • an die Heimat/die Rückkehr/die Bekannten/die Verwandten denken • von Deutschland/der Heimat/einem besseren Leben träumen/schwärmen • sich vor dem Neuanfang/dem Ungewissen fürchten • sich auf das Gefühl/die Intuition/den Verstand/andere Menschen verlassen • auf die alte/vertraute/gewohnte Umgebung verzichten **Kulturelle Unterschiede** • einheimische/ausländische/zukünftige Geschäftspartner empfangen/begrüßen/willkommen heißen • das Missverständnis/das Unbehagen • sich über die Gewohnheiten/die Sitten/die Gepflogenheiten/die kulturellen Eigenheiten/feste Rituale informieren/erkundigen • der Start/der Auftakt/der Beginn einer Verhandlungsrunde/eines Geschäftsessens/einer geschäftlichen Begegnung/einer Geschäftsverhandlung • lockeren/informellen/formellen Umgang pflegen/ schätzen/bevorzugen • auf Höflichkeit Wert legen • Aufforderungen nicht direkt/immer höflich formulieren • sich angeregt unterhalten • Geduld haben/brauchen/ist gefragt • Im Vordergrund stehen Werte wie Bescheidenheit oder Kompromissbereitschaft. • zum normalen Geschäftsverhalten gehören • sich (nicht) auf Gesten seiner Geschäftspartner verlassen • Die Hierarchien sind ausgeprägt/flach. • es sich mit jemandem gründlich verderben • etwas kann für Verhandlungen tödlich sein **Kennen Sie die Sorben?** • die anerkannte/kleine/große Minderheit/Bevölkerungsgruppe • Die Sorben/die Dänen/die Friesen siedelten sich an/ leben/wohnen in Deutschland. • sich an Lebensbedingungen/Umstände/Gewohnheiten anpassen • die Kultur eines Volkes verbieten/untersagen • die Eigenständigkeit/die Selbstständigkeit/die weitere Existenz bewahren/schützen/hüten/aufrechterhalten • eigene Vereine/Organisationen/Verlage/Institutionen gründen/aufbauen/errichten • die Entwicklung der Sprache und Kultur fördern/unterstützen/ausbauen • eine eigene Verfassung/politische Rechte erhalten • die Heimat verlassen • traditionelle Feste pflegen/begehen/feiern • die sorbische Geschichte/Literatur/Tracht/Hochzeit/Familie/Familienfeier/Sprache • der sorbische Rundfunk/Brauch/Ort • das sorbische Fest/Kostüm/Brauchtum • einwandfrei/gut/ausgezeichnet/mittelmäßig Sorbisch verstehen/sprechen/schreiben • zu den Naturschutzgebieten gehören • eine lange Tradition im Gemüseanbau und in der Gemüsekonservierung haben • Interessantes über Wohn- und Lebensweisen erfahren [.self-assessment] [%D2 – Evaluation] [!Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann über einige Länder Europas und deren Einwohner sprechen und Texte zu diesem Thema verstehen. Ich kenne die europäischen Ländernamen und Nationalitätenbezeichnungen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann allgemeine Fragen nach dem Warum ausführlich beantworten und Gründe und Folgen in Haupt- oder Nebensatz deutlich angeben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Zeitungstexte, Hörübungen mit Interviews und Informationen zum Thema Deutsche im Ausland ohne Probleme verstehen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Erfahrungsberichte verschiedener Personen zum Thema Arbeiten im Ausland mit eigenen Worten wiedergeben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann über kulturelle Unterschiede im Berufs- und Alltagsleben diskutieren und meine persönliche Meinung darstellen und begründen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen Smalltalk führen und Tipps zum Smalltalk in meinem Heimatland geben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen persönlichen Brief über kulturelle Gewohnheiten in meinem Heimatland formulieren und Ratschläge zu Verhaltensnormen geben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann ausführlichere Texte über Minderheiten in Deutschland verstehen und mich zur Situation von Minderheiten in meinem Heimatland äußern. (fakultativ) [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [#Arbeit und Studium] [%4] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/img_7751ro.jpg] [.chapter] [#Teil A] [.chapter] [#Im Arbeitsalltag] [@leave.context:business] [@leave.subject:Im Arbeitsalltag] [.assignment] [%A1a] [!Tätigkeiten von Managern Was machen eigentlich Führungskräfte den ganzen Tag? Diskutieren Sie in Kleingruppen über Tätigkeiten von Führungskräften und berichten Sie anschließend darüber im Plenum.] [.assignment:bitmark--&image] [%A1b] [!Tätigkeiten von Managern Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/haus_und_heimat_7012.png] **Das rätselhafte Leben der Chefs** Das tägliche Arbeitspensum der meisten Manager ist stramm: Sitzungen leiten, mit Mitarbeitern und Vorgesetzten sprechen, Berichte lesen und schreiben, die E-Mail-Flut bewältigen, Kunden und Lieferanten treffen und nicht zuletzt Entscheidungen fällen. Aber wie viel Zeit kosten alle diese Tätigkeiten?Hier finden Sie einige Angaben aus Studien und Umfragen unter Managern. **1. Chefetage** 60 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen Menschen aus der Führungsetage tatsächlich in Meetings. **2. Pendeln** Für die meisten Manager ist der Weg ins Büro Teil des Arbeitstages. Nur 30 Prozent definieren das Pendeln als Freizeit. Die meisten holen die gute alte Zeitung aus dem Koffer und blättern sie durch, 17 Prozent arbeiten mit dem Laptop. **3. Teamarbeit** Zu den Aufgaben von Führungskräften gehören viele Branchenkontakte, Treffen mit Politikern und anderen Unternehmern. Doch Manager verbringen auch einen Teil ihrer Zeit, nämlich 42 Prozent, ausschließlich mit den eigenen Angestellten. **4. Mittagspause** Durchschnittlich gönnen sich Manager eine Auszeit von 35 Minuten für die Mittagspause. Allerdings nur an zwei Tagen in der Woche: Untersuchungen zeigen, dass sie im Schnitt an drei Arbeitstagen ohne Mittagspause weiterarbeiten. **5. Recherche** Manager brauchen Informationen, um gute Entscheidungen zu treffen. Deshalb investieren sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag zwei Stunden, um Informationen zu suchen. Das Problem ist nur: Die Hälfte dieser Informationen stellt sich später als unnütz heraus. **6. E-Mails** Nach einer Umfrage wenden Manager zwei bis drei Stunden pro Tag auf, um E-Mails zu lesen, zu beantworten und zu versenden. Einige von ihnen checken vom Moment des Aufstehens bis Mitternacht permanent ihre E-Mails. **7. Mitarbeiterführung** Manager müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit pünktlich und gut erledigen. Im Durchschnitt beschäftigen sich Manager in 10 bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Mitarbeiterführung, zum Beispiel, indem sie die Mitarbeiter direkt betreuen und weiterbilden. **8. Schreibarbeit** Berichte, Nachrichten, Stellungnahmen, E-Mails – Manager müssen viel schreiben. 11,6 Stunden wöchentlich fallen für die schriftlichen Tätigkeiten an. Manager der höheren Hierarchieebenen müssen mehr Schreibarbeit leisten, sie finden diese Tätigkeit aber auch störender als andere. **9. Fitness** Manager sind durchaus sportbegeistert. 85 Prozent treiben regelmäßig Sport, die meisten morgens (70 Prozent). [@reference: Manager-Quiz: Das rätselhafte Leben der Chefs. SPIEGEL ONLINE, 8.3.2012 (Christopher Krämer/Christina Kestel/Sven Bergmann) In: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/] [.essay&article:bitmark--] [%A1c] [!Tätigkeiten von Managern Fassen Sie den Text kurz zusammen. Stimmen die Angaben im Text mit Ihren Erwartungen überein? Berichten Sie.] [&article: **Das rätselhafte Leben der Chefs** Das tägliche Arbeitspensum der meisten Manager ist stramm: Sitzungen leiten, mit Mitarbeitern und Vorgesetzten sprechen, Berichte lesen und schreiben, die E-Mail-Flut bewältigen, Kunden und Lieferanten treffen und nicht zuletzt Entscheidungen fällen. Aber wie viel Zeit kosten alle diese Tätigkeiten?Hier finden Sie einige Angaben aus Studien und Umfragen unter Managern. **1. Chefetage** 60 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen Menschen aus der Führungsetage tatsächlich in Meetings. **2. Pendeln** Für die meisten Manager ist der Weg ins Büro Teil des Arbeitstages. Nur 30 Prozent definieren das Pendeln als Freizeit. Die meisten holen die gute alte Zeitung aus dem Koffer und blättern sie durch, 17 Prozent arbeiten mit dem Laptop. **3. Teamarbeit** Zu den Aufgaben von Führungskräften gehören viele Branchenkontakte, Treffen mit Politikern und anderen Unternehmern. Doch Manager verbringen auch einen Teil ihrer Zeit, nämlich 42 Prozent, ausschließlich mit den eigenen Angestellten. **4. Mittagspause** Durchschnittlich gönnen sich Manager eine Auszeit von 35 Minuten für die Mittagspause. Allerdings nur an zwei Tagen in der Woche: Untersuchungen zeigen, dass sie im Schnitt an drei Arbeitstagen ohne Mittagspause weiterarbeiten. **5. Recherche** Manager brauchen Informationen, um gute Entscheidungen zu treffen. Deshalb investieren sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag zwei Stunden, um Informationen zu suchen. Das Problem ist nur: Die Hälfte dieser Informationen stellt sich später als unnütz heraus. **6. E-Mails** Nach einer Umfrage wenden Manager zwei bis drei Stunden pro Tag auf, um E-Mails zu lesen, zu beantworten und zu versenden. Einige von ihnen checken vom Moment des Aufstehens bis Mitternacht permanent ihre E-Mails. **7. Mitarbeiterführung** Manager müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit pünktlich und gut erledigen. Im Durchschnitt beschäftigen sich Manager in 10 bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Mitarbeiterführung, zum Beispiel, indem sie die Mitarbeiter direkt betreuen und weiterbilden. **8. Schreibarbeit** Berichte, Nachrichten, Stellungnahmen, E-Mails – Manager müssen viel schreiben. 11,6 Stunden wöchentlich fallen für die schriftlichen Tätigkeiten an. Manager der höheren Hierarchieebenen müssen mehr Schreibarbeit leisten, sie finden diese Tätigkeit aber auch störender als andere. **9. Fitness** Manager sind durchaus sportbegeistert. 85 Prozent treiben regelmäßig Sport, die meisten morgens (70 Prozent). [@reference: Manager-Quiz: Das rätselhafte Leben der Chefs. SPIEGEL ONLINE, 8.3.2012 (Christopher Krämer/Christina Kestel/Sven Bergmann) In: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/] [.match&article:bitmark++] [%A2a] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Was passt zusammen? Ordnen Sie die richtigen Verben zu. Orientieren Sie sich am Inhalt des Textes.] === [%1]die Arbeitszeit in Meetings == [@example]verbringen === [%2]Sitzungen == leiten === [%3]die gute alte Zeitung == durchblättern === [%4]sich eine halbe Stunde Mittagspause == gönnen === [%5]während der Mittagspause == abc === [%6]Informationen == suchen === [%7]die E-Mail-Flut == bewältigen === [%8]zwei bis drei Stunden für E-Mails == aufwenden === [%9]Mails von morgens bis Mitternacht == checken === [%10]sich mit der Mitarbeiterführung == beschäftigen === [%11]Entscheidungen == treffen === [%12]Mitarbeiter == betreuen === [%13]Berichte == schreiben === [%14]Schreibarbeit == leisten === [%15]regelmäßig Sport == treiben === [&article: |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/meeting4.png| **Das rätselhafte Leben der Chefs** Das tägliche Arbeitspensum der meisten Manager ist stramm: Sitzungen leiten, mit Mitarbeitern und Vorgesetzten sprechen, Berichte lesen und schreiben, die E-Mail-Flut bewältigen, Kunden und Lieferanten treffen und nicht zuletzt Entscheidungen fällen. Aber wie viel Zeit kosten alle diese Tätigkeiten?Hier finden Sie einige Angaben aus Studien und Umfragen unter Managern. **1. Chefetage** 60 Prozent ihrer Arbeitszeit verbringen Menschen aus der Führungsetage tatsächlich in Meetings. **2. Pendeln** Für die meisten Manager ist der Weg ins Büro Teil des Arbeitstages. Nur 30 Prozent definieren das Pendeln als Freizeit. Die meisten holen die gute alte Zeitung aus dem Koffer und blättern sie durch, 17 Prozent arbeiten mit dem Laptop. **3. Teamarbeit** Zu den Aufgaben von Führungskräften gehören viele Branchenkontakte, Treffen mit Politikern und anderen Unternehmern. Doch Manager verbringen auch einen Teil ihrer Zeit, nämlich 42 Prozent, ausschließlich mit den eigenen Angestellten. **4. Mittagspause** Durchschnittlich gönnen sich Manager eine Auszeit von 35 Minuten für die Mittagspause. Allerdings nur an zwei Tagen in der Woche: Untersuchungen zeigen, dass sie im Schnitt an drei Arbeitstagen ohne Mittagspause weiterarbeiten. **5. Recherche** Manager brauchen Informationen, um gute Entscheidungen zu treffen. Deshalb investieren sie an einem durchschnittlichen Arbeitstag zwei Stunden, um Informationen zu suchen. Das Problem ist nur: Die Hälfte dieser Informationen stellt sich später als unnütz heraus. **6. E-Mails** Nach einer Umfrage wenden Manager zwei bis drei Stunden pro Tag auf, um E-Mails zu lesen, zu beantworten und zu versenden. Einige von ihnen checken vom Moment des Aufstehens bis Mitternacht permanent ihre E-Mails. **7. Mitarbeiterführung** Manager müssen dafür sorgen, dass Mitarbeiter ihre Arbeit pünktlich und gut erledigen. Im Durchschnitt beschäftigen sich Manager in 10 bis 40 Prozent ihrer Arbeitszeit mit der Mitarbeiterführung, zum Beispiel, indem sie die Mitarbeiter direkt betreuen und weiterbilden. **8. Schreibarbeit** Berichte, Nachrichten, Stellungnahmen, E-Mails – Manager müssen viel schreiben. 11,6 Stunden wöchentlich fallen für die schriftlichen Tätigkeiten an. Manager der höheren Hierarchieebenen müssen mehr Schreibarbeit leisten, sie finden diese Tätigkeit aber auch störender als andere. **9. Fitness** Manager sind durchaus sportbegeistert. 85 Prozent treiben regelmäßig Sport, die meisten morgens (70 Prozent). ] [@reference: Manager-Quiz: Das rätselhafte Leben der Chefs. SPIEGEL ONLINE, 8.3.2012 (Christopher Krämer/Christina Kestel/Sven Bergmann) In: http://www.spiegel.de/karriere/berufsleben/] [.interview:bitmark--] [%A2b] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Bilden Sie so viele Komposita wie möglich. Nennen Sie auch den Artikel.] |info Mittag ◇ Arbeit ◇ Branchen (Pl.) ◇ Mitarbeiter ◇ Hierarchie ◇ Führung |info Pensum ◇ Etage ◇ Tag ◇ Kraft ◇ Kontakte (Pl.) ◇ Zeit ◇ Pause ◇ Führung ◇ Ebene === [!die Mittagspause, ...][@longAnswer] === [.essay:bitmark--] [%A3] [!Klassenspaziergang Wählen Sie vier Fragen aus und befragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer. Berichten Sie dann im Plenum über die gesammelten Informationen.] 1. Wann beginnt Ihre Arbeitszeit und wann endet sie? 2. Was genau tun Sie während Ihrer Arbeitszeit? Beschreiben Sie kurz Ihre Tätigkeiten. 3. Welche Tätigkeiten empfinden Sie als Zeitverschwendung? Warum? 4. Für welche Tätigkeiten hätten Sie gern mehr Zeit? 5. Wie lange machen Sie Mittagspause? Wo essen Sie mittags? 6. Machen Sie manchmal Überstunden? Wenn ja, werden die Überstunden bezahlt, bekommen Sie freie Tage oder gehören die Überstunden zu Ihrer normalen Tätigkeit? 7. Wie oft nehmen Sie an Besprechungen oder Konferenzen teil? 8. Wie viele E-Mails erhalten Sie pro Tag, wie viele schreiben Sie? 9. Lesen und/oder schreiben Sie am Wochenende oder im Urlaub dienstliche Mails? 10. Trinken Sie gelegentlich mit einem oder mehreren Kollegen Kaffee? Wenn ja, worüber sprechen Sie in der Kaffeepause? 11. Machen Sie während Ihrer Arbeitszeit Entspannungsübungen oder Übungen für den Rücken, den „Mausarm“ oder Ähnliches? 12. Fühlen Sie sich manchmal gestresst? Wenn ja, was tun Sie dagegen? [.essay] [%A4] [!Stress im Büro Was sehen Sie als größte Stressfaktoren im Büro? Erstellen Sie in Kleingruppen eine Liste und präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.] [.cloze-solution-grouped] [%A5a] [!Leistungsdruck Lesen Sie den folgenden Text aus einer Zeitung und ergänzen Sie die fehlenden Textstellen.] Stress macht krank, dieser Zusammenhang ist schon lange bekannt. Einer aktuellen Umfrage zufolge leiden viele Beschäftigte in Deutschland [_unter zu großem Druck am Arbeitsplatz][%1]. Für ein Viertel der Befragten ist das eigene Arbeitstempo zu hoch und langfristig nicht durchzuhalten. 18 Prozent stoßen oft [_an ihre Leistungsgrenzen][%2], 23 Prozent machen keine Pausen. Viele beklagten, dass das Arbeitsumfeld [_durch steigende Leistungsziele][%3] geprägt wird. Werden die hohen Ziele dann erreicht, gelten diese sofort [_als neuer Maßstab][%4] Jeder zweite Befragte gab an, keinen oder nur geringen Einfluss [_auf die Arbeitsmenge][%5] zu haben. Laut Studie besteht ein großer Handlungsbedarf vonseiten der Unternehmen. Das Management kann die Leistungskultur maßgeblich beeinflussen und [_durch realistische Arbeitsziele][%6] ein gesünderes Arbeitsumfeld schaffen. Dazu gehören verbindliche Zielvereinbarungsgespräche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wichtig ist, dass die vereinbarten Ziele [_innerhalb der vertraglichen Arbeitszeit][%7] erreichbar sind. [.assignment] [%A5b] [!Leistungsdruck Fassen Sie den Text mündlich zusammen.] Stress macht krank, dieser Zusammenhang ist schon lange bekannt. Einer aktuellen Umfrage zufolge leiden viele Beschäftigte in Deutschland unter zu großem Druck am Arbeitsplatz. Für ein Viertel der Befragten ist das eigene Arbeitstempo zu hoch und langfristig nicht durchzuhalten. 18 Prozent stoßen oft an ihre Leistungsgrenzen, 23 Prozent machen keine Pausen. Viele beklagten, dass das Arbeitsumfeld durch steigende Leistungsziele geprägt wird. Werden die hohen Ziele dann erreicht, gelten diese sofort als neuer Maßstab. Jeder zweite Befragte gab an, keinen oder nur geringen Einfluss auf die Arbeitsmenge zu haben. Laut Studie besteht ein großer Handlungsbedarf vonseiten der Unternehmen. Das Management kann die Leistungskultur maßgeblich beeinflussen und durch realistische Arbeitsziele ein gesünderes Arbeitsumfeld schaffen. Dazu gehören verbindliche Zielvereinbarungsgespräche zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer. Wichtig ist, dass die vereinbarten Ziele innerhalb der vertraglichen Arbeitszeit erreichbar sind. [.cloze-solution-grouped] [%A5c] [!Leistungsdruck Welches Nomen passt? Ordnen Sie zu.] 1. Viele Beschäftige machen keine [_Pausen]. 2. Wenn ein Ziel erreicht ist, gilt es im nächsten Jahr als neuer [_Maßstab]. 3. Viele Arbeitnehmer haben keinen Einfluss auf die von ihnen zu bearbeitende [_Arbeitsmenge]. 4. Wenn der Druck zu groß ist, stoßen die Arbeitnehmer schnell an ihre [_Leistungsgrenzen]. 5. Vonseiten der Unternehmen besteht ein großer [_Handlungsbedarf]. 6. Es müssen [_Zielvereinbarungsgespräche] geführt werden. 7. Vereinbarte Ziele müssen innerhalb der vertraglichen [_Arbeitszeit] erreichbar sein. [.essay:bitmark++] [%A6] [!Schriftlicher Ausdruck: Reaktion auf einen Zeitungsartikel Schreiben Sie eine E-Mail mit Ihrer Meinung zum Text __Leistungsdruck__ an die Redaktion der Zeitung. Verwenden Sie in Ihrer E-Mail acht der folgenden Nomen.] |remark Druck ◇ Leistungsgrenzen ◇ Leistungsziele ◇ Arbeitsumfang ◇ Gespräche ◇ Arbeitsumfeld ◇ Pausen ◇ Arbeitszeit ◇ Arbeitsmenge ◇ Maßstab [.interview:bitmark++] [%A7] [!Formulieren Sie Tipps für gestresste Arbeitnehmer.] |remark Es ist wichtig, ... ◇ Man sollte ... ◇ Empfehlenswert ist es auch ... === ◇ die Mittagspause einhalten[@shortAnswer] [@example: Es ist wichtig, die Mittagspause einzuhalten.] === [%1]regelmäßig Pausen machen[@shortAnswer] === [%2]Probleme ansprechen, nicht verschweigen[@shortAnswer] === [%3]Prioritäten setzen[@shortAnswer] === [%4]Nein sagen lernen[@shortAnswer] === [%5]Ablenkungen vermeiden[@shortAnswer] === [%6]einen kurzen Spaziergang machen[@shortAnswer] === [?(Beispielsätze) 1. Man sollte regelmäßig Pausen machen. 2. Es ist wichtig, Probleme anzusprechen und nicht zu verschweigen. 3. Empfehlenswert ist (es) auch, Prioritäten zu setzen. 4. Es ist wichtig, Nein sagen zu lernen. 5. Ablen- kungen sollte man vermeiden. 6. Empfehlenswert ist (es) auch, einen kurzen Spaziergang zu machen.] [.chapter] [###E-Mails] [@leave.subject:E-Mails] [@leave.context:business] [.assignment:bitmark--&image] [%A8a] [!Permanente Erreichbarkeit Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/laptop_freizeit-pfad.png] **Keine E-Mails in der Freizeit** Der Siegeszug des Internets hat das Arbeitsleben verändert. Mit der Verbreitung von Smartphones geht die Entwicklung weiter. Wer will, ist rund um die Uhr fast überall auf der Welt online und erreichbar, auch für den Chef. Insbesondere Vorgesetzte nutzen die technischen Möglichkeiten nur allzu gerne, um ihre Mitarbeiter auf sämtlichen möglichen Kanälen zu konsultieren – wenn nötig nach Dienstschluss, am Wochenende,im Urlaub und an Feiertagen. Das müsse ein Ende haben, sagte die ehemalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen schon im Jahr 2012: Sie forderte Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. Bedarf dafür scheint es zu geben: Einer Untersuchung zufolge müssen 60 Prozent der Arbeitnehmer auch in ihrer Freizeit erreichbar sein, 33 Prozent sogar oft oder sehr oft. Die Zahl der Beschwerden von Menschen, die sich im Job überfordert fühlen und eine „Entgrenzung“ ihrer Arbeit beklagen, nehme zu. Einige prominente Unternehmen haben bereits Initiativen gestartet, um ihre Mitarbeiter vor einer Dauerbeanspruchung durch den Arbeitgeber zu schützen: Sportartikelhersteller Puma und die Deutsche Telekom bestehen nicht darauf, dass ihre Mitarbeiter in ihrer Freizeit E-Mails lesen und beantworten. Bei VW werden 30 Minuten nach Arbeitsende keine E-Mails mehr auf die Smartphones der Beschäftigten weitergeleitet. Die Beschäftigten bei Autobauer BMW sollen mit ihren Vorgesetzten Zeiten vereinbaren, in denen sie grundsätzlich nicht erreichbar sind. Die meisten Unternehmen machen es sich allerdings zunutze, dass das Arbeitsrecht keine expliziten Regeln dazu trifft und dass viele Arbeitnehmer die Auf hebung der Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit bereits akzeptiert haben. [@reference: Stress nach Feierabend. Permanente Erreichbarkeit: E-Mail, Anrufe, SMS – so weit darf Ihr Chef gehen. FOCUS online (Danuta Szarek) In: http://www.focus.de/finanzen/recht/] [.assignment:bitmark++&article:bitmark--] [%A8b] [!Permanente Erreichbarkeit Halten Sie einen Kurzvortrag über den Inhalt des Lesetextes. Sprechen Sie ungefähr drei Minuten und gehen Sie auf folgende Punkte ein:] ◇ Welche Aussage enthält die Meldung? ◇ Welche Beispiele fallen Ihnen dazu ein? ◇ Welche Meinung haben Sie dazu? |info:Redemittel Das Thema des Textes ist ... ◇ Der Text handelt von ... ◇ In dem Text geht es um ... ◇ Als Beispiele nennt der Text ... ◇ ... werden als Beispiele im Text angeführt. ◇ Ich kann ähnliche/ganz andere Beispiele anführen: ... ◇ Dazu fällt mir folgendes Beispiel ein: ... ◇ Aus meinen Erfahrungen kann ich berichten, dass ... ◇ In meinem Arbeitsbereich ist es (nicht) üblich, dass ... ◇ Meiner Meinung nach ...◇ Ich bin der Meinung, dass ... [&article: **Keine E-Mails in der Freizeit** Der Siegeszug des Internets hat das Arbeitsleben verändert. Mit der Verbreitung von Smartphones geht die Entwicklung weiter. Wer will, ist rund um die Uhr fast überall auf der Welt online und erreichbar, auch für den Chef. Insbesondere Vorgesetzte nutzen die technischen Möglichkeiten nur allzu gerne, um ihre Mitarbeiter auf sämtlichen möglichen Kanälen zu konsultieren – wenn nötig nach Dienstschluss, am Wochenende,im Urlaub und an Feiertagen. Das müsse ein Ende haben, sagte die ehemalige Bundesarbeitsministerin Ursula von der Leyen schon im Jahr 2012: Sie forderte Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeit und Freizeit. Bedarf dafür scheint es zu geben: Einer Untersuchung zufolge müssen 60 Prozent der Arbeitnehmer auch in ihrer Freizeit erreichbar sein, 33 Prozent sogar oft oder sehr oft. Die Zahl der Beschwerden von Menschen, die sich im Job überfordert fühlen und eine „Entgrenzung“ ihrer Arbeit beklagen, nehme zu. Einige prominente Unternehmen haben bereits Initiativen gestartet, um ihre Mitarbeiter vor einer Dauerbeanspruchung durch den Arbeitgeber zu schützen: Sportartikelhersteller Puma und die Deutsche Telekom bestehen nicht darauf, dass ihre Mitarbeiter in ihrer Freizeit E-Mails lesen und beantworten. Bei VW werden 30 Minuten nach Arbeitsende keine E-Mails mehr auf die Smartphones der Beschäftigten weitergeleitet. Die Beschäftigten bei Autobauer BMW sollen mit ihren Vorgesetzten Zeiten vereinbaren, in denen sie grundsätzlich nicht erreichbar sind. Die meisten Unternehmen machen es sich allerdings zunutze, dass das Arbeitsrecht keine expliziten Regeln dazu trifft und dass viele Arbeitnehmer die Auf hebung der Grenzen zwischen Arbeits- und Freizeit bereits akzeptiert haben. [@reference: Stress nach Feierabend. Permanente Erreichbarkeit: E-Mail, Anrufe, SMS – so weit darf Ihr Chef gehen. FOCUS online (Danuta Szarek) In: http://www.focus.de/finanzen/recht/] [.interview:bitmark--] [%A9a] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf die angegebene Zeitform.] === ◇ der Siegeszug des Internets – das Arbeitsleben – verändern __(Perfekt)__[@shortAnswer] [@example: Der Siegeszug des Internets hat das Arbeitsleben verändert.] === [%1]viele Chefs – die Bereitschaft der Mitarbeiter – ausnutzen[@shortAnswer] [_Viele Chefs nutzen die Bereitschaft der Mitarbeiter aus.] === [%2]sie – ihre Kollegen – nach Dienstschluss, am Wochenende, im Urlaub und an Feiertagen – kontaktieren[@shortAnswer] [_Sie kontaktieren ihre Kollegen nach Dienstschluss, am Wochenende, im Urlaub und an Feiertagen.] === [%3]die ehemalige Bundesarbeitsministerin – Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeit und Freizeit – fordern[@shortAnswer] [!(Präteritum)] [_Die ehemalige Bundesarbeitsministerin forderte Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeit und Freizeit.] === [%4]einige prominente Unternehmen – bereits Initiativen zum Schutz der Mitarbeiter – starten [!(Präteritum)][@shortAnswer] [_Einige prominente Unternehmen starteten bereits Initiativen zum Schutz der Mitarbeiter.] === [%5]bei VW – 30 Minuten nach Arbeitsende – keine E-Mails – mehr – weitergeleitet werden [!(Präsens)][@shortAnswer] [_Bei VW werden 30 Minuten nach Arbeitsende keine E-Mails mehr weitergeleitet.] === [%6]viele Arbeitnehmer – aber – die Aufhebung der Grenzen zwischen Arbeit und Freizeit – akzeptieren [!(Präsens)][@shortAnswer] [_Viele Arbeitnehmer akzeptieren aber die Aufhebung der Grenzen von Arbeit und Freizeit.] === [.match:bitmark--] [%A9b] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Bilden Sie aus dem Verb ein Nomen. Formulieren Sie nominale Ausdrücke mit dem Genitiv oder der Präposition von.] === ◇das Arbeitsleben hat sich verändert == [@example] die Veränderung des Arbeitslebens === [%1]Smartphones nutzen == [$die Nutzung von Smartphones] === [%2]Mitarbeiter sind ständig erreichbar == [$die ständige Erreichbarkeit der Mitarbeiter] === [%3]Arbeits- und Freizeit klar trennen == [$die klare Trennung von Arbeits- und Freizeit] === [%4]Grenzen aufheben == [$die Aufhebung der Grenzen] === [%5]die gesundheitlichen Beschwerden nehmen zu == [$die Zunahme der gesundheitlichen Beschwerden] === [%6]Mitarbeiter vor Dauerbeanspruchung schützen == [$der Schutz der Mitarbeiter vor Dauerbeanspruchung] === [%7]E-Mails nach der Arbeitszeit weiterleiten == [$die Weiterleitung von E-Mails nach der Arbeitszeit] === [.multiple-choice-text:bitmark--] [%A10a] [!E-Mails im Büro Anrede- und Grußformeln in geschäftlichen E-Mails. Ordnen Sie die Anrede- und Grußformeln dem richtigen Adressaten/Kontext zu.] |info **informell/persönlich:** Man kennt den Adressaten gut, spricht ihn/sie mit dem Vornamen an. **sehr formell:** Man kennt den Adressaten nicht bzw. kennt nur den Namen. **zum internen Gebrauch:** Im Kollegenkreis an eine größere Adressatenrunde **formell/neutral:** Man hatte mit dem Adressaten bereits Kontakt (schriftlich, mündlich oder persönlich). **formell/persönlich:** Man hatte mit dem Adressaten bereits Kontakt (schriftlich, mündlich oder persönlich). **1. Adressat/Kontext:** [-informell/persönlich][+sehr formell][-zum internen Gebrauch][-formell/neutral][-formell/persönlich] **Anrede** Sehr geehrte Damen und Herren, ◇ Sehr geehrter Herr Meier, ◇ Sehr geehrte Frau Meier, **Gruß** Mit freundlichen Grüßen ◇ Mit freundlichem Gruß ◇ Freundliche Grüße **2. Adressat/Kontext:** [-informell/persönlich][-sehr formell][-zum internen Gebrauch][+formell/neutral][-formell/persönlich] **Anrede** Guten Morgen(,) Herr/Frau Meier, ◇ Guten Tag(,) Herr/Frau Meier, ◇ Hallo(,) Herr/Frau Meier, **Gruß** Mit besten Grüßen ◇ Viele Grüße (aus Paris) ◇ Schöne Grüße (nach München) **3. Adressat/Kontext:** [-informell/persönlich][-sehr formell][-zum internen Gebrauch][-formell/neutral][+formell/persönlich] **Anrede** Lieber Herr Meier, ◇ Liebe Frau Meier, **Gruß** Mit besten Grüßen ◇ Beste Grüße ◇ Viele Grüße (aus Paris) ◇ Schöne Grüße (nach München) ◇ Herzliche Grüße **4. Adressat/Kontext:** [+informell/persönlich][-sehr formell][-zum internen Gebrauch][-formell/neutral][-formell/persönlich] **Anrede** Hallo Peter/Petra, ◇ Lieber Peter, ◇ Liebe Petra, **Gruß** Herzliche Grüße ◇ Liebe Grüße **5. Adressat/Kontext:** [-informell/persönlich][+sehr formell][+zum internen Gebrauch][-formell/neutral][-formell/persönlich] **Anrede** Liebe Kollegen, ◇ Liebe Kolleginnen, ◇ Liebe Leute, **Gruß** Schöne Grüße ◇ Herzliche Grüße ◇ Bis bald [.assignment:bitmark--] [%A10b] [!E-Mails im Büro Lesen Sie die folgenden Tipps:] • Nach der Anrede (Liebe Frau Müller,) steht ein Komma, nach dem Komma schreibt man klein weiter: __Liebe Frau Müller, vielen Dank für Ihre Mail.__ • Die formelle persönliche Anrede __(Sie, Ihnen, Ihre Firma usw.)__ wird großgeschrieben. • Wenn mehrere Mails aufeinanderfolgen und der Mailverkehr den Charakter einer Unterhaltung hat, kann man auf die Anrede und den Gruß verzichten. Allerdings müssen am Anfang und am Ende der „Unterhaltung“ immer eine Anrede und eine Grußformel stehen. • Abkürzungen wie MfG __(Mit freundlichen Grüßen)__ oder LG __(Liebe Grüße)__ sind in formellen oder neutralen E-Mails kein guter Stil. [.essay] [%A10c] [!E-Mails im Büro Berichten Sie von E-Mail-Regeln in Ihrer Muttersprache/Ihrem Heimatland.] [.essay&image] [%A11 – Schriftlicher Ausdruck] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/508353_original_r_k_by_iwona_golczyk_pixelio.de.png] [!E-Mails im Büro Schreiben Sie mindestens eine E-Mail. Vergessen Sie Anrede und Gruß nicht.] 1. Laden Sie Ihre Kollegen zu einer kurzen Teambesprechung ein. Geben Sie Ort, Zeit und einige Tagesordnungspunkte an. 2. Der deutsche Kollege Klaus Schmidt (Sie kennen ihn nicht) hat für die Zweigstelle in München einen Vorschlag für ein neues Evaluationssystem erarbeitet. Sie möchten diesen Vorschlag gerne sehen, weil Sie auch über ein neues Evaluationssystem nachdenken. 3. Sie haben am Donnerstag um 17.00 Uhr einen Termin beim Abteilungsleiter Max Fisch. Leider müssen Sie genau um diese Zeit Ihr Kind vom Kindergarten abholen, Ihr Partner/Ihre Partnerin ist krank. [.chapter] [###Besprechungen] [@leave.subject:Besprechungen] [.interview:bitmark--] [%A12] [!Führen Sie Blitzinterviews mit zwei Gesprächspartnern. Geben Sie danach die interessantesten Informationen wieder.] === **Gesprächspartner 1:**[@shortAnswer] === Wie viele Besprechungen haben Sie monatlich/wöchentlich? Was für Besprechungen sind das?[@shortAnswer] === Worin sehen Sie Vorteile und Nachteile von Besprechungen?[@shortAnswer] === Welche Punkte/Teile/Situationen finden Sie überflüssig bzw. stören Sie in einer Besprechung?[@shortAnswer] === **Gesprächspartner 2:**[@shortAnswer] === Wie viele Besprechungen haben Sie monatlich/wöchentlich? Was für Besprechungen sind das?[@shortAnswer] === Worin sehen Sie Vorteile und Nachteile von Besprechungen?[@shortAnswer] === Welche Punkte/Teile/Situationen finden Sie überflüssig bzw. stören Sie in einer Besprechung?[@shortAnswer] === [.multiple-choice:bitmark--&audio] [%A13a] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/07_erkundungen_b2_3a.mp3] [!Motivierende Treffen? Sie hören ein Interview mit dem Managementtrainer Hartmut Laufer zum Thema __Besprechungen__. Welche Aussage entspricht dem Text? Kreuzen Sie die richtige Antwort an. Überprüfen Sie beim zweiten Hören.] === [!1. Die Entwicklungen in der Arbeitswelt haben dazu geführt,] [-a) dass die Mitarbeiter besser informiert sind.] [-b) dass im höheren Management mehr Besprechungen durchgeführt werden. ] [+c) dass es generell mehr Besprechungen gibt.] === [!2. Bevor ein Meeting stattfindet, sollte man sich überlegen,] [+a) ob man über das Thema auch in einer anderen Form kommunizieren kann. ] [-b) wie man Kopierpapier spart.] [-c) wie man Personalkosten spart.] === [!3. Der Vorteil eines Meetings gegenüber einer E-Mail liegt darin, dass] [-a) die Mitarbeiter ihre Gefühle ausleben können.] [+b) man eine unmittelbare Reaktion von allen Teilnehmern erhält. ] [-c) man über das entscheidende Thema lange diskutieren kann.] === [!4. Ein Meeting ist erfolgreich, wenn] [-a) es wenig Widerspruch gibt.] [-b) der Chef seine Meinung durchsetzen kann.] [+c) das Besprechungsresultat zur Zufriedenheit und Motivation der Teilnehmer beiträgt.] === [!5. Erfolg kann man erzielen, indem man] [+a) die Teilnehmer und ihre Meinungen ernst nimmt. ] [-b) alle ausreden lässt.] [-c) die beschlossenen Maßnahmen sofort kontrolliert.] === [!6. Regelmäßige Besprechungen] [-a) sind immer sinnvoll.] [-b) sind reine Zeitverschwendung.] [+c) sollten nur dann eingeführt werden, wenn sie mit Inhalten gefüllt werden können.] === [@reference: Zeitfresser Meeting. heute.de, 7.5.2012 (Dorothea von Trotha Interview mit Hartmut Laufer) In: http://www.heute.de/zeitfresser-meeting] ||there is no A13b|| [.cloze-instruction-grouped&image] [%A14] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Hörtextes. Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/meeting.png] Es [_gibt][!geben][@example] eine klare Tendenz zu mehr Meetings. Und je höher man in der Hierarchie [_steht][!stehen][%1], umso mehr Meetings werden es. Die Gründe dafür liegen auf der Hand: Die Arbeitsabläufe werden immer komplexer, die Unternehmen sind heute internationaler aufgestellt. Mitarbeiter müssen besser [_informiert][!informieren][%2] werden. Das [_führt][!führen][%3] dazu, dass nicht nur sehr viel mehr Besprechungen [_stattfinden][!stattfinden][%4], sondern in Besprechungen auch sehr viel Zeit [_vergeudet][!vergeuden][%5] wird. Um das zu [_vermeiden][!vermeiden][%6], sollte vor jeder Besprechung [_überlegt][!überlegen][%7] werden: Ist das Meeting wirklich notwendig? Oder könnte man das Thema auch per E-Mail [_klären][!klären][%8]? Entscheidet man sich für ein Treffen, dann sollte man es professionell [_planen][!planen][%9] und [_leiten][!leiten][%10]. Der Vorteil einer Besprechung [_liegt][!liegen][%11] darin, dass man ein sehr direktes Feedback [_bekommt][!bekommen][%12], manchmal auch nur durch Körpersprache. Die Reaktionen der Teilnehmer muss der Moderator wahrnehmen und darauf [_reagieren][!reagieren][%13]. Außerdem [_erreicht][!erreichen][%14] man in einem Meeting alle Teilnehmer gleichzeitig und [_erhält][!erhalten][%15] sofort eine Gruppenmeinung. [.interview] [%A15] [!Regeln für ein erfolgreiches Meeting Formulieren Sie Sätze im Passiv. Orientieren Sie sich an den Beispielsätzen.] === ◇ Tagesordnung – rechtzeitig zuschicken[@shortAnswer] [@example:Die Tagesordnung muss rechtzeitig zugeschickt werden.] === ◇ genaue Zeitplanung – erstellen[@shortAnswer] [@example:Es muss eine genaue Zeitplanung erstellt werden.] === [%1] Zeitpuffer für Unvorhergesehenes – einplanen[@shortAnswer] [_Es muss ein Zeitpuffer für Unvorhergesehenes eingeplant werden.] === [%2] während der Besprechung – Zeitplanung – einhalten[@shortAnswer] [_Während der Besprechung muss die Zeitplanung eingehalten werden.] === [%3] Unterlagen – vorher bereitstellen[@shortAnswer] [_(Die/Alle) Unterlagen müssen vorher bereitgestellt werden.] === [%4] Teilnehmer – gezielt auswählen[@shortAnswer] [_Die Teilnehmer müssen gezielt ausgewählt werden.] === [%5] diejenigen Mitarbeiter, die wichtige Kenntnisse haben – einladen[@shortAnswer] [_Diejenigen Mitarbeiter, die wichtige Kenntnisse haben, müssen eingeladen werden.] === [%6] Diskussion – von einem Moderator – lenken[@shortAnswer] [_Die Diskussion muss von einem Moderator gelenkt werden.] === [%7] Vielredner – stoppen[@shortAnswer] [_Vielredner müssen gestoppt werden.] === [%8] mit Besprechung – grundsätzlich pünktlich beginnen, auch wenn einzelne Teilnehmer noch fehlen[@shortAnswer] [_Mit der Besprechung muss grundsätzlich pünktlich begonnen werden, auch wenn einzelne Teilnehmer noch fehlen.] === [%9] Besprechungen – vormittags – anberaumen[@shortAnswer] [_Besprechungen müssen vormittags anberaumt werden.] === [%10] die Leistungskurve des Menschen – beachten[@shortAnswer] [_Die Leistungskurve des Menschen muss beachtet werden.] === [%11] alle mobilen Geräte – für die Dauer der Besprechung – ausschalten[@shortAnswer] [_Alle mobilen Geräte müssen für die Dauer der Besprechung ausgeschaltet werden.] === [%12] alle 11/2 Stunden – Pause – einlegen[@shortAnswer] [_Alle 11/2 Stunden muss eine Pause eingelegt werden.] === [.internal-link] [!Hinweise zum Passiv ➔ Kapitel 2][►passiv] [.assignment:bitmark--] [%A16] [!Lesen Sie die folgenden Redemittel.] **Besprechungen** • eine Besprechung/eine Sitzung durchführen • eine Versammlung/eine Tagung/eine Konferenz abhalten • Eine Besprechung findet statt. • eine Besprechung leiten/moderieren • an einer Besprechung teilnehmen • die Tagesordnung/die Tagesordnungspunkte festlegen • das/ein Protokoll/schreiben/führen/abfassen • protokollieren • Auf unserer Tagesordnung stehen heute folgende Punkte/Themen: ... • Ich schlage folgende Tagesordnungspunkte vor: ... • Wir befassen uns (heute) mit ... • Wir sprechen/diskutieren (heute) über .../Wir besprechen heute ... • Wir haben uns folgendes Programm vorgenommen ... • Erstens .../Zweitens .../Drittens ... • Der erste Punkt unserer Tagesordnung ist ... • Als zweiten Punkt haben wir ... vorgesehen ... • Als letztes Thema steht ... auf dem Programm. • Am Anfang/Zu Beginn sprechen wir über .../Wir beginnen mit ... • Danach werden wir ... • Anschließend ... • Zum Schluss ... [.assignment:bitmark--&image] [%A17] [!Sammeln Sie in Gruppen Tagesordnungspunkte für eine der folgenden Sitzungen. Stellen Sie die erarbeitete Tagesordnung anschließend im Plenum vor. Achten Sie auf die zeitliche Abfolge.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/haus_und_heimat_141.png] **Sitzung des Stadtrates** Der Stadtrat plant eine Sitzung zum Bau eines großen Einkaufs- und Erlebniszentrums. **Sitzung der Mitarbeiter eines Fernsehsenders** Beim Fernsehsender LOOK sind die Einschaltquoten drastisch zurückgegangen. Auf einer Sitzung sollen Maßnahmen getroffen werden, um wieder mehr Zuschauer zu gewinnen. **Sitzung der Mitarbeiter eines Theaters mit dem Kulturdezernenten** Der Kulturdezernent der Stadt hat dem Theater die Hälfte der finanziellen Unterstützung gestrichen. Auf einer Sitzung mit dem Kulturdezernenten wollen die Mitarbeiter des Theaters dagegen kämpfen. **Lehrersitzung** Die Lehrer an einem Sprachinstitut wollen den Unterricht teilnehmerorientierter gestalten. In einer Sitzung sollen dazu Ideen gesammelt und Entscheidungen getroffen werden. **Betriebsversammlung** In der Firma Siemens sollen Mitarbeiter stärker motiviert werden. Zu diesem Thema wird eine Sitzung mit Vertretern des Managements und Mitarbeitern aus verschiedenen Abteilungen stattfinden. [.essay:bitmark--] [%A18 – Schriftlicher Ausdruck] [!Reaktion auf einen Vorschlag] In der Zeitschrift __Management heute__ hat ein führender Unternehmensberater folgende zwei Vorschläge gegen die Zeitverschwendung in Arbeitsbesprechungen unterbreitet: Schreiben Sie eine E-Mail (ca. 200 Wörter) an die Zeitschrift, in der Sie Ihre Meinung zu den genannten Vorschlägen darlegen und vielleicht eigene Vorschlä- ge zu diesem Thema machen. **Lesermeinung** Keine Zeitverschwendung in Arbeitsbesprechungen: 1. Alle Arbeitsbesprechungen werden im Stehen abgehalten. 2. Arbeitsbesprechungen finden prinzipiell eine Stunde vor Beginn der offiziellen Arbeitszeit statt. [.chapter] [###Telefonate] [@leave.subject:Telefonate] [@leave.context:business] [.interview&image] [%A19] [!Termine. Berichten Sie.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/l1030950-bea.png] === [%1] Haben Sie regelmäßige Termine, z. B. Besprechungen, Kundengespräche? Wenn ja, wann? Und wie sieht der Inhalt dieser regelmäßigen Termine aus?[@shortAnswer] === [%2] Passiert es Ihnen manchmal, dass Sie Termine nicht einhalten können oder dass Sie einen Termin verschieben müssen? Warum?[@shortAnswer] === [%3] Haben Sie schon einmal einen Termin vergessen?[@shortAnswer] === [.mark:bitmark--] [%A21] [!Lesen Sie die folgenden Redemittel und markieren Sie wichtige Ausdrücke. ] **Termine** __einen Termin kann man ...__ vereinbaren ◇ machen ◇ festlegen ◇ festsetzen ◇ sich geben lassen ◇ einhalten ◇ überschreiten ◇ verschieben ◇ verlegen ◇ absagen ◇ vergessen ◇ nicht wahrnehmen ◇ versäumen ◇ verschwitzen __(umg.)__ ◇ in den Terminkalender eintragen __weitere Termine:__ Arzttermin ◇ Operationstermin ◇ Gerichtstermin ◇ Abgabetermin (z. B. für eine schriftliche Arbeit) Einsendetermin (z. B. bei einem Preisausschreiben) ◇ Zahlungstermin ◇ Liefertermin ◇ Besuchstermin __Wann haben/hätten Sie Zeit?__ morgen ◇ übermorgen __Wann geht/ginge es bei Ihnen?__ am Freitag (vormittags/nachmittags) __Wann passt es Ihnen?/ würde es Ihnen passen?__ um 13.00 Uhr um 11.30 Uhr/halb zwölf __Wann ist/wäre es Ihnen recht?__ um 13.15 Uhr/Viertel nach eins/viertel zwei um 15.45 Uhr/Viertel vor vier/drei viertel vier nächste Woche/in der nächsten Woche __Das passt mir gut. Am Montag passt es ausgezeichnet. Das ist mir recht. Morgen wäre es mir lieber. Die Zeit/Der Termin kommt mir gelegen. Das trifft sich gut. Dann kann ich auch.__ [.assignment:bitmark++] [%A22] [!Lesen Sie noch einmal die folgenden Sätze aus den Dialogen und beachten Sie die hervorgehobenen Verbformen.] 1. **Könnten** wir vielleicht für die nächste Woche einen Termin bei Ihnen in Köln vereinbaren? 2. Es **müsste** allerdings Ende der Woche sein. 3. Donnerstagnachmittag **wäre** mir sehr recht. Sagen wir um 15.00 Uhr. **Ginge** das bei Ihnen? 4. **Hätten** Sie um 16.00 Uhr Zeit? 5. Ich **würde** gern einen Sprachkurs bei Ihnen **machen**. |remark Die Sätze stehen im Konjunktiv II. Man verwendet den Konjunktiv II unter anderem, wenn man höflich und zurückhaltend wirken möchte. Im Geschäftsleben ist diese Form üblich. [.cloze&image] [%A23a] [!Sagen Sie es höflich. Ergänzen Sie das Verb im Konjunktiv II.] 1. Ich [_hätte] gern Frau Schneider gesprochen. 2. [_Könnten][_Würden] Sie mich mit der Verkaufsabteilung verbinden? 3. Ich [_würde] gern an einem Sprachkurs teilnehmen. 4. [_Könnten] wir vielleicht für die nächste Woche einen Termin bei Ihnen in Köln vereinbaren? 5. Wann [_hätten] Sie Zeit? 6. [_Ginge] es auch eine Stunde später? 7. Es [_müsste] allerdings vor 12.00 Uhr sein, dann habe ich den nächsten Termin. 8. Morgen [_wäre] mir lieber. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/dossiers1_4arbeitb_ro.png] [.interview] [%A23b] [!Sagen Sie es höflich. Formulieren Sie die Sätze höflicher. Manchmal gibt es mehrere Möglichkeiten.] === ◇ Ich will Herrn Huber sprechen.[@shortAnswer] [@example:Ich würde gern Herrn Huber sprechen. Könnte ich bitte Herrn Huber sprechen?] === [%1]Schicken Sie mir bitte die Unterlagen zu?[@shortAnswer] [_Würden Sie mir bitte die Unterlagen zuschicken?] === [%2]Ich will mit Frau Reschke einen Termin vereinbaren.[@shortAnswer] [_Ich würde gern mit Frau Reschke einen Termin vereinbaren.] === [%3]Kann ich den Termin verschieben?[@shortAnswer] [_Könnte ich den Termin verschieben?] === [%4]Tragen Sie den Termin in den Kalender ein?[@shortAnswer] [_Könnten Sie den Termin in den Kalender eintragen?] [_Würden Sie den Termin in den Kalender eintragen?] === [%5]Rufen Sie mich morgen zurück?[@shortAnswer] [_Würden Sie mich morgen zurückrufen? ] [_Könnten Sie mich morgen zurückrufen? ] === [%6]Schreiben Sie heute Protokoll, Frau Meier?[@shortAnswer] [_Könnten Sie heute Protokoll schreiben?] === [%7]Haben Sie um 15.00 Uhr eine Stunde Zeit für mich?[@shortAnswer] [_Hätten Sie um 15.00 Uhr eine Stunde Zeit für mich?] === [%8]Kann ich mal telefonieren?[@shortAnswer] [_Könnte ich mal telefonieren?] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zum Konjunktiv II ➔ Teil C][►kapitel4c] [.essay] [%A24] [!Vereinbaren Sie Termine. Spielen oder schreiben Sie Dialoge.] 1. Sie möchten einen Termin mit Herrn Jans von der Anwaltskanzlei Möller vereinbaren. Sie haben Fehler in einem Vertrag entdeckt und möchten den Vertrag noch einmal von einem Anwalt prüfen lassen. 2. Sie haben einen Termin beim Zahnarzt. Eine Sitzung in Ihrem Büro hat so lange gedauert, dass Sie den Termin nicht einhalten konnten. Entschuldigen Sie sich und bitten Sie um einen neuen Termin. 3. Sie haben in zwei Wochen einen Termin in Deutschland und müssen die Ergebnisse eines Projekts präsentieren. Sie können aber schon jetzt absehen, dass Sie in zwei Wochen noch keine Ergebnisse vorlegen können. Verschieben Sie den Termin. 4. Sie sind die Sekretärin von Frau Schneider. Ein Firmenvertreter ruft schon zum dritten Mal an, um einen Termin bei Frau Schneider zu bekommen. Frau Schneider hat allerdings an einem solchen Gespräch kein Interesse. Versuchen Sie, dem Firmenvertreter auf freundliche Weise abzusagen. [.interview] [%A25] [!Erarbeiten Sie in Gruppen: Was sagt man in den folgenden Situationen am Telefon?] === ◇ Sie melden sich und verlangen eine bestimmte Person. [@example: Guten Tag, Franz Appelt hier, KONAK International. Ich hätte gern Herrn Schimanski gesprochen./Ich würde gern Herrn Schimanski sprechen. Könnte ich bitte Herrn Schimanski sprechen?] === [%1] Sie müssen eine Person entschuldigen, weil diese nicht da ist, und bieten Ihre Hilfe an.[@shortAnswer] === [%2] Sie möchten die im Moment nicht erreichbare Person wissen lassen, dass die Waren noch nicht eingetroffen sind.[@shortAnswer] === [%3] Sie möchten den Namen des Anrufers wissen, Sie haben ihn schon wieder vergessen.[@shortAnswer] === [%4] Sie haben Probleme, Ihren Telefonpartner akustisch zu verstehen.[@shortAnswer] === [%5] Sie fragen nach dem Grund des Anrufs.[@shortAnswer] === [%6] Sie werden um Informationen gebeten. Sie können diese Fragen aber nicht beantworten.[@shortAnswer] === [%7] Sie möchten Ihren Telefonpartner treffen und geben einen Grund an.[@shortAnswer] === [%8] Sie brauchen die Unterlagen bis morgen Abend.[@shortAnswer] === [%9] Sie möchten das Gespräch beenden und versprechen, Ihren Telefonpartner auf dem Laufenden zu halten.[@shortAnswer] === [%10] Sie reagieren auf einen Dank.[@shortAnswer] === [?1. Tut mir leid, Frau/Herr Müller ist im Moment nicht da/nicht im Büro/nicht im Hause/in einer Besprechung/zu Tisch. Kann ich Ihnen vielleicht helfen?/Kann ich Frau/Herrn Müller etwas ausrichten? Möchten Sie eine Nachricht hinterlassen? 2. Könnten Sie Frau/Herrn Müller bitte ausrichten/sagen, dass die Waren noch nicht eingetroffen sind? 3. Wie war Ihr Name, bitte? 4. Ich kann Sie leider sehr schlecht verstehen. Könnten/Würden Sie bitte etwas lauter/langsamer sprechen? Könnten/Würden Sie das bitte noch einmal wiederholen? 5. Worum geht es?/Worum handelt es sich?/Was kann ich für Sie tun? 6. Leider kann ich Ihnen diese Frage im Moment nicht beantworten/diese Informationen nicht geben. Kann ich Sie zurückrufen, wenn mir die Informationen vorliegen?/Ich melde mich bei Ihnen, sobald ich die Informationen habe. Ich kümmere mich darum und rufe Sie sofort zurück. 7. Könnten wir einen Termin vereinbaren/machen? Ich würde Ihnen gern unsere neuen Produkte vorstellen./Es geht um unsere neuen Produkte. 8. Ich hätte die Unterlagen gerne bis morgen Abend./Sagen Sie bitte Herrn Müller, dass ich die Unterlagen bis morgen Abend brauche. 9. Ich glaube, wir haben alles Wichtige besprochen. Ich halte Sie auf dem Laufenden./Ich melde mich, sobald sich etwas Neues ergibt/sobald es etwas Neues gibt. 10. Ich danke Ihnen./Gern geschehen./Keine Ursache.] [.internal-link] [!Eine Übersicht über Redemittel zum Telefonieren finden Sie im Teil D.][►kapitel4d] [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%A26] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] **Dialog 1** 1. Könnte ich bitte Herrn Prof. Müller [_sprechen][!sprechen]? 2. Tut mir leid, Herr Prof. Müller [_hat][!haben] zurzeit eine wichtige Besprechung. 3. Wann kann ich ihn wieder [_erreichen][!erreichen]? 4. Das kann ich Ihnen leider nicht [_sagen][!sagen]. Kann er Sie morgen [_zurückrufen][!zurückrufen]? 5. Könnten Sie ihm bitte [_ausrichten][!ausrichten], dass die Untersuchungen abgeschlossen sind? 6. Ich werde ihn [_informieren][!informieren], sobald die Besprechung [_beendet][!beenden] ist. **Dialog 2** 1. Könnten Sie mich bitte mit Frau Herz [_verbinden][!verbinden]? 2. Tut mir leid, Frau Herz ist nicht im Hause. Kann ich Ihnen [_weiterhelfen][!weiterhelfen]? 3. Ja, ich möchte gerne [_wissen][!wissen], was in dem Abschlussbericht steht. 4. Tut mir leid, solche Auskünfte können wir am Telefon nicht [_geben][!geben]. Da müssten Sie persönlich [_vorbeikommen][!vorbeikommen] und mit Frau Herz reden. 5. Könnten Sie Frau Herz [_bitten][!bitten], mich zurückzurufen? 6. Ja, gerne. Könnten Sie Ihren Namen bitte [_buchstabieren][!buchstabieren]? [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark--] [%A27] [!Ergänzen Sie __Sie__ oder __Ihnen__.] 1. Kann ich [+Sie][-Ihnen] morgen zurückrufen? 2. Ich werde [-Sie][+Ihnen] die Ergebnisse noch heute mailen. 3. Wir konnten [+Sie][-Ihnen] leider nicht eher benachrichtigen. 4. Ich kann [-Sie][+Ihnen] die neuen Preise frühestens nächste Woche mitteilen. 5. Ich halte [+Sie][-Ihnen] auf dem Laufenden. 6. Ich verbinde [+Sie][-Ihnen] mit dem Kundenservice. Die Kollegen werden [-Sie][+Ihnen] weiterhelfen. 7. Es freut mich, dass wir [-Sie][+Ihnen] eine Freude bereiten konnten. 8. Ich danke [-Sie][+Ihnen] 9. Ich kann [+Sie][-Ihnen] leider überhaupt nicht verstehen. Die Verbindung ist sehr schlecht. 10. Ich soll [-Sie][+Ihnen] ausrichten, dass die Ware erst morgen eintrifft. 11. Wo können wir [+Sie][-Ihnen] erreichen? 12. Der Mitarbeiter antwortet [-Sie][+Ihnen], sobald wir mehr wissen. [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Verben mit direktem Kasus und zur Wortstellung im Mittelfeld ➔ Teil C][►kapitel4c] [.cloze-instruction-grouped] [%A28] [!Informationen erfragen Lesen Sie die folgende E-Mail an einen Verlag und ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form. Arbeiten Sie zu zweit. Markieren Sie danach die Redemittel zur Frage nach Liefer- und Zahlungsbedingungen.] Sehr geehrte Damen und Herren, ich [_arbeite][!arbeiten][@example] als Dozentin für Geschichte an einer Hochschule in Polen und möchte im Rahmen eines Projekts mit meinen Studenten eine Woche nach Berlin [_fahren][!fahren][%1]. In Ihrem Verlagsprogramm habe ich [_gesehen][!sehen][%2], dass Sie verschiedene Bücher zu Berlin [_anbieten][!anbieten][%3]. Mich würde [_interessieren][!interessieren][%4], welches Buch sich besonders für Geschichtsstudenten [_eignet][!eignen][%5]. Es sollte in jedem Fall einige Fakten zur Geschichte der Stadt im 19. und 20. Jahrhundert [_enthalten][!enthalten][%6]. Des Weiteren hätte ich noch einige Fragen zu den Liefer- und Zahlungsbedingungen: [_Gewähren][!gewähren][%7] Sie bei einer Anzahl von 30 Büchern Rabatt oder [_gibt][!geben][%8] es für Studenten generell eine Ermäßigung? Wie und wann [_erfolgt][!erfolgen][%9] die Zahlung? Wie schnell können Sie die Bücher nach Polen [_liefern][!liefern][%10]? Mit welchen Versandkosten müssen wir [_rechnen][!rechnen][%11]? Unsere Reise ist für den 14. Juni [_geplant][!planen][%12]. Wir [_benötigen][!benötigen][%13] die Bücher spätestens acht Wochen vor Reisebeginn. Mit Dank im Voraus und freundlichen Grüßen Ivanka Koslowski [.assignment] [%A29] [!Spielen Sie Dialoge. Bereiten Sie sich auf Ihre Rolle vor und machen Sie sich Stichpunkte.] 1. Sie sind eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter der Firma IMO und möchten neue Schreibtische bestellen. Im Katalog der Firma GRÜNHOLZ haben Sie Schreibtische gesehen, die Ihnen gefallen. Rufen Sie bei der Firma GRÜNHOLZ an und fragen Sie nach Einzelheiten: Zahlungsbedingungen, Lieferfristen, evtl. andere Farben. 2. Sie sind eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter der Firma POLO und haben vor acht Wochen bei der Firma DELTA neue Computer gekauft. Jetzt gibt es damit Probleme. Rufen Sie bei DELTA an, erklären Sie die Situation und verlangen Sie Hilfe. 3. Sie sind eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter der Baufirma NEUHAUS und warten seit einem Tag auf Zement, ohne den Sie nicht weiterbauen können. Rufen Sie die Zementfabrik ZEMA an, erklären Sie die Situation und setzen Sie eine Frist. 4. Sie sind eine Mitarbeiterin/ein Mitarbeiter der Firma AIR. Sie planen die Inneneinrichtung von Flugzeugen. Rufen Sie Ihren Kollegen Max Schnell in München an und vereinbaren Sie einen Termin, um über die neuen Sitze zu diskutieren. Sie möchten sich unbedingt dort treffen, weil Sie noch nie in München waren. [.true-false:bitmark--&audio] [%A30.1] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/09_erkundungen_b2_3a.mp3] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] [!Gespräche und Äußerungen Sie hören jetzt vier Gespräche und Äußerungen. Sie hören jeden Text einmal. Wählen Sie bei den Aufgaben die korrekte Lösung __richtig__ oder __falsch__.] === [+Die Frau empfiehlt Peter, einen Sprachkurs zu besuchen.] === [+__Reverse__ Mentoring ist ein Programm zur Entwicklung von Mitarbeitern.] === [-Der Mann findet den Vorschlag der Kollegin sehr gut.] === [+Nach Meinung der Gewerkschaften hat die Bearbeitung von E-Mails in der Freizeit negative Folgen für die Gesundheit.] === [.multiple-choice&audio] [%A30.2] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/09_erkundungen_b2_3a.mp3] === [!Peter] [+a) will aus beruflichen Gründen Französisch lernen. ] [-b) will keinen Kurs machen, weil er keine Zeit hat. ] [-c) will sich sofort bei dem Sprachkurs anmelden.] === [!In dem Programm ] [-a) übernehmen die jungen Mitarbeiter Managementaufgaben.] [-b) werden Manager von jungen Mitarbeitern in die digitale Arbeit eingeführt.] [+c) profitieren beide Seiten von den Kenntnissen des jeweils anderen.] === [!Der Vorschlag dient dazu, ] [+a) dass Informationen und Ideen einem bestimmten Personenkreis schneller zugänglich gemacht werden.] [-b) dass die Kollegen in München mithilfe einer digitalen Plattform über alles informiert werden.] [-c) dass jeder Mitarbeiter weiß, was in der Firma passiert.] === [!Der Betriebsratschef forderte ] [-a) die Sperrung der Mailkonten für Mitarbeiter. ] [-b) die Bezahlung von Arbeit in der Freizeit.] [+c) die Beschränkung der Bearbeitung von Mails auf die Arbeitszeit.] === [.essay:bitmark--] [%A31] [!Eine E-Mail an Frau Maler Sie arbeiten seit einem halben Jahr für eine deutsche Firma. Die Abteilungsleiterin, Frau Maler, und die Mitarbeiter sind sehr nett, aber Sie fühlen sich unterfordert. Jetzt gibt es ein neues, großes Projekt mit internationalen Partnern und Sie möchten gerne an diesem Projekt mitarbeiten. Schreiben Sie eine E-Mail an Frau Maler.] • Machen Sie einen Vorschlag. • Begründen Sie, warum gerade Sie geeignet sind. • Schildern Sie Ihre Situation. • Zeigen Sie auch Verständnis für die bisherige Vorgehensweise der Leitung. Überlegen Sie sich eine passende Reihenfolge der inhaltlichen Punkte. Achten Sie neben der Korrektheit auch auf abwechslungsreiche und sinnvolle sprachliche Übergänge und Verknüpfungen. Schreiben Sie mindestens 100 Wörter. [.chapter] [###An der Universität] [@leave.context:academic] [@leave.subject:An der Universität] [.essay:bitmark--] [%A32] [!Was assoziieren Sie mit dem Wort __Universität__? Arbeiten Sie in Kleingruppen und präsentieren Sie Ihr Assoziogramm im Plenum.] [.interview:bitmark--] [%A33] [!Führen Sie Blitzinterviews mit zwei Gesprächspartnern. Geben Sie danach die interessantesten Informationen wieder.] === **Name:**[@shortAnswer] === Haben Sie studiert, studieren Sie gerade oder möchten Sie studieren? Wenn ja, was?[@shortAnswer] === Wenn Sie sich ein Studienfach und eine Universität aussuchen könnten, was würden Sie wählen?[@shortAnswer] === Möchten Sie, dass Ihre Kinder einmal studieren? Warum/Warum nicht?[@shortAnswer] === **Name:**[@shortAnswer] === Haben Sie studiert, studieren Sie gerade oder möchten Sie studieren? Wenn ja, was?[@shortAnswer] === Wenn Sie sich ein Studienfach und eine Universität aussuchen könnten, was würden Sie wählen?[@shortAnswer] === Möchten Sie, dass Ihre Kinder einmal studieren? Warum/Warum nicht?[@shortAnswer] === [.interview:bitmark++] [%A34] [!Lesen Sie den folgenden Text und geben Sie den Textabschnitten Überschriften. Arbeiten Sie zu zweit.] **So leben Deutschlands Studenten** 55 Prozent aller jungen Menschen eines Jahrgangs nehmen inzwischen ein Studium auf – so viele wie noch nie. Ungefähr 2,5 Millionen Studenten studieren in Deutschland an Hochschulen und Universitäten. Eine Sozialerhebung des deutschen Studentenwerks zum Leben der Studenten ergab folgendes Bild: === **Titel:**[@shortAnswer] === Der größte Anteil der Studenten (22 Prozent) ist in den Ingenieurwissenschaften eingeschrieben (alle Ingenieurfächer zusammen) – seit 1997 stellen sie zum ersten Mal wieder die größte Fächergruppe. An zweiter Stelle stehen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (21 Prozent), Mathematik und Naturwissenschaften stehen mit 20 Prozent an dritter Stelle. Betrachtet man hingegen die 25 einzelnen Fächer, bleibt BWL (Betriebswirtschaftslehre) Spitzenreiter. **Titel:**[@shortAnswer] === 35 Stunden pro Woche investieren Studenten nach eigenen Angaben durchschnittlich in ihr Studium: 18 Stunden für Lehrveranstaltungen, 17 Stunden für das Selbststudium. Wer neben dem Studium jobbt, verbringt zirka 33 Stunden mit dem Studium, hat aber eine wöchentliche Gesamtbelastung von 46 Stunden. Wer nicht jobbt, studiert hingegen mehr: 39 Stunden. Die durchschnittliche Gesamtarbeitszeit von Studenten (Studium und Job) liegt derzeit bei 42 Stunden pro Woche. **Titel:**[@shortAnswer] === Gut die Hälfte der Studenten lebt in einer festen Beziehung, darunter mehr Frauen als Männer. 43 Prozent sind Singles, darunter mehr Männer als Frauen. 6 Prozent sind verheiratet, 5 Prozent haben ein Kind. **Titel:**[@shortAnswer] === Obwohl Kinder aus Akademikerfamilien mit höherer Wahrscheinlichkeit, nämlich zu 77 Prozent, ein Studium beginnen als Kinder aus Arbeiterfamilien (23 Prozent), sind beide Gruppen an der Hochschule gleich groß – was auch daran liegt, dass Akademiker in der Gesamtbevölkerung eine eher kleinere Gruppe mit tendenziell weniger Nachwuchs darstellen. **Titel:**[@shortAnswer] === Der Durchschnittsstudent verfügt über 864 Euro im Monat. 87 Prozent gaben an, von den Eltern mit durchschnittlich 476 Euro unterstützt zu werden. Knapp zwei Drittel arbeiten neben dem Studium und verdienen damit durchschnittlich 323 Euro im Monat. Fast jeder Dritte bezieht ==BAföG==(@hint:BAföG = Bundesausbildungsförderungsgesetz (staatliche finanzielle Unterstützung für Studenten)) (durchschnittlich 443 Euro), 6 Prozent der Studenten haben einen Kredit aufgenommen. **Titel:**[@shortAnswer] === Immer weniger setzen ihr Studium aus. Die Unterbrecherquote verringerte sich von 11 Prozent auf 9 Prozent. Gründe für eine Unterbrechung gibt es viele: Krankheit und Zweifel am Studium sind die häufigsten. **Titel:**[@shortAnswer] === Die größte Gruppe wohnt allein oder mit dem Partner in einer eigenen Wohnung (37 Prozent). Wohngemeinschaften sind mit 29 Prozent die am zweitstärksten verbreitete Wohnform. Fast jeder Vierte lebt bei den Eltern oder anderen Verwandten, jeder Zehnte in einem Studentenwohnheim. **Titel:**[@shortAnswer] === [@reference: Sozialerhebung: So leben Deutschlands Studenten. SPIEGEL ONLINE, 26.6.2013 (Lena Greiner) In: https://www.spiegel.de/unispiegel/studium/] [.interview&article:bitmark--] [%A35a – Textverständnis] [!Vervollständigen Sie die Sätze. Orientieren Sie sich inhaltlich am Text in A34.] === ◇ 55 Prozent aller jungen Menschen eines Jahrgangs[@shortAnswer] [@example: studieren/besuchen eine Universität oder Hochschule.] === [%1]Die meisten Studenten[@shortAnswer] === [%2]Betrachtet man die Studentenzahlen der einzelnen Fächer,[@shortAnswer] === [%3]Durchschnittlich 35 Stunden pro Woche[@shortAnswer] === [%4]43 Prozent der Studenten[@shortAnswer] === [%5]Bei Kindern aus Akademikerfamilien[@shortAnswer] === [%6]864 Euro im Monat[@shortAnswer] === [%7]9 Prozent der Studenten[@shortAnswer] === [%8]Krankheit und Zweifel am Studium[@shortAnswer] === [&article: **So leben Deutschlands Studenten** 55 Prozent aller jungen Menschen eines Jahrgangs nehmen inzwischen ein Studium auf – so viele wie noch nie. Ungefähr 2,5 Millionen Studenten studieren in Deutschland an Hochschulen und Universitäten. Eine Sozialerhebung des deutschen Studentenwerks zum Leben der Studenten ergab folgendes Bild: Der größte Anteil der Studenten (22 Prozent) ist in den Ingenieurwissenschaften eingeschrieben (alle Ingenieurfächer zusammen) – seit 1997 stellen sie zum ersten Mal wieder die größte Fächergruppe. An zweiter Stelle stehen Rechts- und Wirtschaftswissenschaften (21 Prozent), Mathematik und Naturwissenschaften stehen mit 20 Prozent an dritter Stelle. Betrachtet man hingegen die 25 einzelnen Fächer, bleibt BWL (Betriebswirtschaftslehre) Spitzenreiter. 35 Stunden pro Woche investieren Studenten nach eigenen Angaben durchschnittlich in ihr Studium: 18 Stunden für Lehrveranstaltungen, 17 Stunden für das Selbststudium. Wer neben dem Studium jobbt, verbringt zirka 33 Stunden mit dem Studium, hat aber eine wöchentliche Gesamtbelastung von 46 Stunden. Wer nicht jobbt, studiert hingegen mehr: 39 Stunden. Die durchschnittliche Gesamtarbeitszeit von Studenten (Studium und Job) liegt derzeit bei 42 Stunden pro Woche. Gut die Hälfte der Studenten lebt in einer festen Beziehung, darunter mehr Frauen als Männer. 43 Prozent sind Singles, darunter mehr Männer als Frauen. 6 Prozent sind verheiratet, 5 Prozent haben ein Kind. Obwohl Kinder aus Akademikerfamilien mit höherer Wahrscheinlichkeit, nämlich zu 77 Prozent, ein Studium beginnen als Kinder aus Arbeiterfamilien (23 Prozent), sind beide Gruppen an der Hochschule gleich groß – was auch daran liegt, dass Akademiker in der Gesamtbevölkerung eine eher kleinere Gruppe mit tendenziell weniger Nachwuchs darstellen. Der Durchschnittsstudent verfügt über 864 Euro im Monat. 87 Prozent gaben an, von den Eltern mit durchschnittlich 476 Euro unterstützt zu werden. Knapp zwei Drittel arbeiten neben dem Studium und verdienen damit durchschnittlich 323 Euro im Monat. Fast jeder Dritte bezieht BAföG◇ (durchschnittlich 443 Euro), 6 Prozent der Studenten haben einen Kredit aufgenommen. Immer weniger setzen ihr Studium aus. Die Unterbrecherquote verringerte sich von 11 Prozent auf 9 Prozent. Gründe für eine Unterbrechung gibt es viele: Krankheit und Zweifel am Studium sind die häufigsten. Die größte Gruppe wohnt allein oder mit dem Partner in einer eigenen Wohnung (37 Prozent). Wohngemeinschaften sind mit 29 Prozent die am zweitstärksten verbreitete Wohnform. Fast jeder Vierte lebt bei den Eltern oder anderen Verwandten, jeder Zehnte in einem Studentenwohnheim. ◇BAföG = Bundesausbildungsförderungsgesetz (staatliche finanzielle Unterstützung für Studenten) ] [.match-solution-grouped] [%A35b – Textverständnis] [!Was gehört zusammen. Ergänzen Sie das passende Verb.] === [%1]ein Studium an einer Universität[@example] == [%d]aufnehmen === [%2]an einer Universität == [%c]studieren === [%3]sich an einer Universität == [%j]einschreiben === [%4]sich für ein Studienfach == [%b]entscheiden === [%5]viel Zeit pro Woche in das Studium == [%e]investieren === [%6]in einer festen Beziehung == [%i]leben === [%7]über 864 Euro im Monat == [%a]verfügen === [%8]staatliche Unterstützung (BAföG) == [%h]beziehen === [%9]einen Kredit == [%d]aufnehmen === [%10]das Studium aus Krankheitsgründen == [%f]unterbrechen === [.interview&image] [!Berichten Sie aus Ihrem Heimatland.] [%A36] === Wie viel Prozent eines Jahrgangs studieren?[@shortAnswer] === Aus welchen sozialen Schichten kommen die meisten Studenten?[@shortAnswer] === Wie viel kostet ein Studium?[@shortAnswer] === Wie finanzieren die meisten Studenten ihr Studium?[@shortAnswer] === Wo wohnen die Studenten?[@shortAnswer] === Was sind die beliebtesten Studienfächer? Vergleichen Sie Ihre Angaben/Vermutungen mit den Zahlen aus Deutschland.[@shortAnswer] === ||add image - not found|| [.interview&image] [%A37a] [!Akademische Berufe Beschreiben Sie die Tätigkeiten der folgenden Berufe.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/doctor_with_stethoscope_around_his_neck_uid_9.png] === 1. Arzt/Ärztin[@shortAnswer] === 2. Rechtsanwalt/-anwältin[@shortAnswer] === 3. Apotheker/-in[@shortAnswer] === 4. Hochschullehrer/-in[@shortAnswer] === 5. Informatiker/-in[@shortAnswer] === 6. Astrophysiker/-in[@shortAnswer] === 7. Topmanager/-in in einer großen Firma[@shortAnswer] === 8. Finanzexperte/-expertin in einer Bank[@shortAnswer] === 9. Bauingenieur/-in[@shortAnswer] === 10. Architekt/-in[@shortAnswer] === [.essay:bitmark--] [%A37b] [!Akademische Berufe Forumsbeitrag Schreiben Sie einen Forumsbeitrag zum Thema __Akademische Berufe.__] • Beschreiben Sie den Ausbildungsweg zu einem akademischen Beruf in Ihrem Heimatland. • Beschreiben Sie Vor- und Nachteile einiger ausgewählter akademischer Berufe. • Nennen Sie einige Berufe, die in Ihrem Heimatland hohes Ansehen haben, und begründen Sie Ihre Aussage. • Beschreiben und begründen Sie Ihre eigene Berufswahl. Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss. Bearbeiten Sie alle Inhaltspunkte und achten Sie neben der Korrektheit auch auf abwechslungsreiche und sinnvolle sprachliche Übergänge und Verknüpfungen. Schreiben Sie mindestens 150 Wörter. [.interview&image] [%A37c] [!Akademische Berufe Berichten Sie.] === 1. Welche akademischen Berufe genießen in Ihrem Heimatland einen besonders hohen Stellenwert? Nennen Sie auch Gründe. === 2. Wie wichtig sind in Ihrem Heimatland akademische Titel? In welchen Berufen gibt es besonders viele Promovierte? Welche Vorteile bringt der Doktortitel mit sich? Welche Nachteile kann ein Doktortitel haben? === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/abschluss.png] [.true-false:bitmark--] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] [%A38] [!Deutschlands beliebtestes Studienfach: Betriebswirtschaftslehre (BWL) Sie hören jetzt ein Interview mit Professor Alfred Kieser zum BWL-Studium in Deutschland. Entsprechen die folgenden Aussagen dem Hörtext? Wenn ja, markieren Sie __richtig__, wenn nein, markieren Sie __falsch__.] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/10_erkundungen_b2_3a.mp3] === [+1. Viele Studenten erhoffen sich nach dem Studium gute Berufschancen.] === [-2. Schon in der Schule interessieren sich viele Schüler inhaltlich für das Fach Ökonomie.] === [+3. Die Studieninhalte sind festgelegt, es gibt wenig Spielraum für Spezialisierung.] === [-4. Beim BWL-Studium geht es um die kritische Auseinandersetzung mit verschiedenen Theoriemodellen.] === [-5. Gute Schüler werden auch gute Studenten.] === [+6. Die hohe Anzahl an Studierenden erfordert von den Studenten Eigeninitiative und Selbstständigkeit.] === [-7. Die Mehrheit bewältigt die Studienanforderungen nicht.] === [-8. Die meisten BWL-Studenten werden Spitzenmanager.] === [@reference: Deutschlands beliebtestes Studienfach: „BWLer müssen vor allem büffeln“ SPIEGEL ONLINE, 10.4.2011 (Christoph Titz Interview mit Alfred Kieser) In: https://www.spiegel.de/karriere/berufsstart/] [.cloze-solution-grouped&image] [%A39] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Hörtextes. Ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] BWL ist das größte [_Massenfach][@example] seit Erfindung der Hochschule. 205 900 [_Studierende][%1] in Deutschland studieren Betriebswirtschaftslehre. Damit ist das Fach die mit weitem Abstand beliebteste [_Studienrichtung][%2]. Das liegt unter anderem daran, dass das Fach gute [_Berufschancen][%3] verspricht. Denn kaum einer studiert BWL, weil er ein besonderes [_Interesse][%4] daran hat. Wer seinen [_Neigungen][%5] folgt, landet eher bei Kunstgeschichte oder Germanistik. Das Bachelorstudium ist sehr standardisiert, es gibt kaum [_Wahlmöglichkeiten][%6]. Auch der [_Masterstudiengang][%7] ist nicht so freizügig wie früher. BWL-Studenten müssen vor allem gut büffeln◇. Ein Student im ersten Semester muss jetzt viel [_Eigeninitiative][%8] zeigen und selbstständig arbeiten. Die Gefahr für die Erstsemester-Studenten besteht darin, dass sie die [_Orientierung][%9] verlieren. Gerade wer mit sehr guten [_Noten][%10] aus der Schule kommt, tut sich oft schwer mit der Selbstorganisation und der gewaltigen [_Stoffmenge][%11]. Man muss sehr viele [_Lehrveranstaltungen][%12] besuchen, zu denen man keine sehr tiefe Beziehung entwickelt. Manche Studenten kleiden sich schon wie Manager, das ist die frühe [_Identifizierung][%13] mit dem Beruf. Aber man fängt natürlich nicht als Topmanager an. Zunächst kommen [_Berufseinsteiger][%14] in die Personalabteilung oder ins Marketing. Viele [_Absolventen][%15] werden in Jobs eingestellt, für die sie überqualifiziert sind. Nach dem Studienstart ist das oft die zweite [_Enttäuschung][%16]: Die Stelle entspricht nicht den hohen [_Erwartungen][%17]. ◇büffeln: lernen [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/uniabschluss-pfad.png] [.match] [%A40] [!Uni-Wortschatz Beschreiben Sie die folgenden Begriffe mit anderen Worten.] === [%1]der Kommilitone == [$der Mitstudent/Studienkollege] === [%2]das Stipendium == [$finanzielle Unterstützung (meist vom Staat, von einer Organisation oder von der Universität) für Studierende] === [%3]die Exmatrikulation == [$offizielles Austragen aus dem Personenverzeichnis beim Verlassen der Universität] === [%4]die Immatrikulation == [$Einschreibung an einer Universität] === [%5]die Promotion == [$Schreiben der Doktorarbeit, später Verleihung des Doktortitels] === [%6]das Auslandssemester == [$ein Semester im Ausland studieren] === [%7]das Praktikum == [$praktische Erfahrungen (z. B. in einer Firma) sammeln] === [%8]der Absolvent == [$jemand, der eine Ausbildung an einer Bildungseinrichtung erfolgreich abgeschlossen hat] === [%9]der Studiengang == [$Studienprogramm (Abfolge von Vorlesungen und Seminaren) in einem bestimmten Fachgebiet] === [%10]die Studiengebühren == [$Geld, das eine Universität für das Studium verlangt] === [%11]die Vorlesung == [$Lehrveranstaltung, bei der ein Dozent über ein bestimmtes Thema vorträgt] === [%12]das Studentenwohnheim == [$Gebäude, in dem ausschließlich Studenten wohnen] === [%13]ein Studium mit Zulassungsbeschränkung == [$Studium, für dessen Zulassung bestimmte Auswahlkriterien gelten (Numerus clausus)] === [.essay] [%A41a] [!Universitäten Berichten Sie. Welche großen und besonders bekannten Universitäten gibt es in Ihrem Heimatland?] [.essay:bitmark++&article:bitmark++] [%A41b] [!Universitäten Sie möchten gerne in Deutschland studieren. Freunde haben Ihnen zwei Universitäten empfohlen, die Freie Universität Berlin und die Universität Erfurt. Lesen Sie die folgenden Kurzinformationen und überlegen Sie, welche Universität für Sie eher infrage käme. Wägen Sie Vor- und Nachteile gegeneinander ab. Arbeiten Sie zu zweit.] |remark:Einen Vergleich anstellen ◇ Wenn man die Universitäten miteinander vergleicht, ... ◇ Im Vergleich zur Universität Erfurt ... ◇ An der Freien Universität Berlin ..., in Erfurt dagegen ... ◇ ... sehe ich als großen Vorteil. ◇ Ein Nachteil ist .../Als Nachteil empfinde ich ... ◇ Ich persönlich bevorzuge ... ◇ Für mich kommt nur ... infrage, weil dort ... ◇ Ich würde gern in ... studieren, denn ... |info:Studium an der Freien Universität Berlin Die Freie Universität Berlin ist eine von wenigen Universitäten, die in einem deutschen Exzellenzwettbewerb gleich zweimal ausgezeichnet wurden. Sie bietet knapp 200 Studiengänge in einer Vielzahl von Fächern. Derzeit gibt es 29 000 Studierende, von diesen kommen 15 Prozent aus dem Ausland. Die Freie Universität ist seit vielen Jahren bei ausländischen Forschern und Studierenden sehr beliebt. Der universitäre Infoservice berät umfassend über das Studium. Unter dem Dach der „Dahlem Research School“ werden Nachwuchswissenschaftler in 23 Promotionsprogrammen gefördert. An der Freien Universität haben zahlreiche bekannte Persönlichkeiten aus Politik und Gesellschaft studiert oder gelehrt. [&article: ◼︎**Neun Gründe für ein Studium an der Universität Erfurt** **1. Geisteswissenschaften** Die Universität Erfurt ist eine geisteswissenschaftliche Reformuniversität. Sie bietet insgesamt 47 Bachelor- und Master- Studiengänge an. An der Hochschule gibt es 700 Studierende, 102 Professoren und Professorinnen sowie 228 wissenschaftliche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. **2. Fächerübergreifend studieren** Mit dem Zwei-Fach-Bachelor studieren Sie an der Universität Erfurt eine Hauptstudienrichtung und eine Nebenstudienrichtung. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/eingangsbereich_unierfurt_s.110.jpg| Dabei können Sie fast alle Bachelor-Studiengänge miteinander kombinieren. **3. Gut ausgestattet** Zum Forschen, Recherchieren und Lernen steht Ihnen die Universitäts- und Forschungsbibliothek mit mehr als einer Million Büchern und Medien direkt auf dem Campus zur Verfügung. Außerdem sind die Vorlesungs- und Seminarräume und ComputerPools bestens ausgestattet. **4. Campus-Universität** Die Wege zu den Lehrgebäuden, Wohnheimen, Sportanlagen und Cafés sind kurz. Auch die Universitätsbibliothek und die Verwaltung sind direkt auf dem Campus. **5. Betreuung von Anfang an** Sie werden von Anfang an intensiv begleitet und betreut. Bei den Studieneinführungstagen lernen Sie neben Ihren Kommilitonen auch den Campus und die moderne Bibliothek kennen. In den ersten Phasen des Studiums hilft Ihnen außerdem das Mentoren-Programm, sich schnell zurechtzufinden. Der Mentor unterstützt Sie dabei, die passende Strategie fürs Studium zu finden und ist für Sie da, wenn es doch mal Schwierigkeiten gibt. **6. Lebendige Wissenschaft** Auf den wissenschaftlichen Nachwuchs legt die Universität besonderen Wert. So können sich auch nach dem Master vielfältige Möglichkeiten für Sie ergeben, hier weiterhin zu forschen – beispielsweise in einer Forschergruppe des renommierten Max-Weber-Kollegs für kultur- und sozialwissenschaftliche Studien. **7. Uni global: Im Ausland studieren und arbeiten** An der Universität Erfurt studieren zurzeit 379 internationale Studierende, die den Campus mit ihrer Sprache und Kultur bereichern. Nutzen auch Sie die Möglichkeit, ein oder zwei Semester an einer unserer 45 Partnerhochschulen zu studieren oder an einem der 75 ERASMUS-Programme teilzunehmen! **8. Stadt mit historischem Flair** Vom Campus der Universität gelangen Sie direkt mit der Straßenbahn oder dem Fahrrad in zehn Minuten in die Altstadt. Sie zählt zu den schönsten mittelalterlichen Innenstädten Deutschlands. Als Landeshauptstadt Thüringens mit rund 200 000 Einwohnern ist Erfurt eine moderne Großstadt mit historischem Flair. **9. Günstig leben und wohnen ** In Erfurt sind die Lebenshaltungskosten im Vergleich zu anderen Städten niedrig. Ein schönes Zimmer, gesundes Essen, Kino- und Barbesuche sind auch mit einem kleinen Budget möglich.] [@reference: 10 Gründe für ein Studium an der Universität Erfurt. In: https://www.uni-erfurt.de/studium/studieninteressierte/warum/] [.match-solution-grouped] [%A42a] [!Beratung und Information Was passt zusammen? Verbinden Sie die Satzteile miteinander.] === [%1]Bei Fragen rund um ein Studium an der Freien Universität Berlin können sich Studieninteressierte und immatrikulierte Studierende == [%c]an den Infoservice der Freien Universität Berlin wenden. === [%2]Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter beantworten telefonisch, per E-Mail oder im Chat Fragen == [%a]zu Studienangebot, Bewerbung, Auslandsaufenthalt oder Hochschulwechsel. === [%3]Die Allgemeine Studienberatung bietet den Studierenden die Gelegenheit == [%d]zu persönlichen Beratungsgesprächen, u. a. zu folgenden Themen: Unsicherheit darüber, ob oder was man studieren sollte, fehlende Vorkenntnisse, Zulassungschancen, Orientierungsschwierigkeiten bei Studienbeginn oder falsche Fächerwahl. === [%4]Die psychologische Beratung unterstützt Studierende der Freien Universität Berlin == [%b]durch ein Angebot an Veranstaltungen sowie Lernmodulen zu Themen wie Zeit- und Selbstmanagement, Überwindung von Prüfungs- und Redeängsten, Examensvorbereitung oder wissenschaftliches Schreiben. === [%5]Die psychologische Beratung steht den Studierenden auch == [%f]für eine persönliche Einzelberatung zur Verfügung. === [%6]Darüber hinaus bietet die Freie Universität ihren Studierenden weitere Beratungseinrichtungen == [%e]für diverse Fragen und Herausforderungen, die sich im Studium ergeben können. === [.assignment&image] [%A42b] [!Beratung und Information Informationen bei einer Universität einholen.] Rufen Sie beim Infoservice der FU Berlin an und holen Sie Informationen ein. Spielen Sie Telefondialoge. 1. Sie würden gern im nächsten Jahr an der FU Berlin Germanistik im Bachelor-Studiengang studieren. Fragen Sie nach folgenden Punkten: Semesterbeginn, Bewerbungsschluss, Bewerbungsunterlagen, besondere Bedingungen für die Bewerbung (Sprachnachweis o. Ä.), Wohnmöglichkeiten, Studiengebühr, Inhalt und Dauer des Studiums. 2. Sie studieren BWL und haben nach zwei Monaten festgestellt, dass dieses Studienfach nicht das richtige für Sie ist. Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten, mit einem anderen Studiengang zu beginnen. 3. Sie haben bereits einen Studienplatz. Ihr Studium beginnt in drei Monaten. Fragen Sie nach verschiedenen Möglichkeiten der Unterbringung, der Lage der Studentenwohnheime, Preisen, Anreise/Abreise und Unterkunftsmöglichkeiten in den Semesterferien. 4. Sie wollten eigentlich im Herbstsemester an der Freien Universität Berlin studieren, doch die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Rufen Sie die Universität an und fragen Sie nach Möglichkeiten, damit Sie doch noch im Oktober mit dem Studium beginnen können. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de1.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de2.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de3.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/738099_original_r_by_www.einstellungstest-polizei-zoll.de_pixelio.de4.png] [.essay] [%A42c] [!Schreiben Sie zu zwei Themen eine E-Mail an den Infoservice der FU Berlin.] 1. Sie würden gern im nächsten Jahr an der FU Berlin Germanistik im Bachelor-Studiengang studieren. Fragen Sie nach folgenden Punkten: Semesterbeginn, Bewerbungsschluss, Bewerbungsunterlagen, besondere Bedingungen für die Bewerbung (Sprachnachweis o. Ä.), Wohnmöglichkeiten, Studiengebühr, Inhalt und Dauer des Studiums. 2. Sie studieren BWL und haben nach zwei Monaten festgestellt, dass dieses Studienfach nicht das richtige für Sie ist. Erkundigen Sie sich nach Möglichkeiten, mit einem anderen Studiengang zu beginnen. 3. Sie haben bereits einen Studienplatz. Ihr Studium beginnt in drei Monaten. Fragen Sie nach verschiedenen Möglichkeiten der Unterbringung, der Lage der Studentenwohnheime, Preisen, Anreise/Abreise und Unterkunftsmöglichkeiten in den Semesterferien. 4. Sie wollten eigentlich im Herbstsemester an der Freien Universität Berlin studieren, doch die Bewerbungsfrist ist abgelaufen. Rufen Sie die Universität an und fragen Sie nach Möglichkeiten, damit Sie doch noch im Oktober mit dem Studium beginnen können. [.chapter] [##Teil B – fakultativ] [.chapter] [###Geschäftskorrespondenz] [@leave.context:business] [@leave.subject:Geschäftskorrespondenz] [.article:bitmark--] Die Texte und Aufgaben in diesem __fakultativen Teil B__ stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.assignment:bitmark--] [%B1a] [!Die Anfrage Lesen Sie den Text.] UTR-Pädagogikzentrum Laura Weber Korte Gracht 84 2743 RL Utrecht Niederlande Verlag Land & Leute Vertriebsabteilung Völkerstr. 18 04207 Leipzig Deutschland **Anfrage Reiseführer Leipzig** Sehr geehrte Damen und Herren, für unsere Pädagogikstudenten sind wir auf der Suche nach einem geeigneten Buchtitel zur Vorbereitung auf eine Leipzigreise. Im Internet haben wir gesehen, dass Sie drei Bücher über Leipzig im Verlagsprogramm haben. Uns interessiert besonders das Taschenbuch „Leipzig und die Wende“. Wir wären Ihnen dankbar, wenn Sie uns zu diesem Titel ein Angebot für 40 Exemplare unterbreiten könnten. Teilen Sie uns bitte auch die Höhe der Versandkosten und die Lieferzeit mit. Wir hoffen auf ein baldiges Angebot und danken Ihnen im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Laura Weber Arbeitsgruppe Deutsch Anlage: Broschüre der Arbeitsgruppe Deutsch cc: Deutschdozenten: Holger Dorn, Antje Hanke, Kirsten Gruber ||add screenshot|| [.cloze-and-multiple-choice-text] [%B1b] [!Die Anfrage Nennen Sie die einzelnen Bestandteile eines Geschäftsbriefes.] • die Anlage • die Anschrift/die Adresse des Empfängers • der Ort und das Datum • die Unterschrift • das Bezugszeichen • die Schlussformel • die Anrede • die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf) • der Brieftext • der Verteiler • der Betreff oder die Betreffzeile 1. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][+die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile][@example] 2. [-die Anlage][+die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 3. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][+das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 4. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][+der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 5. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][+der Betreff oder die Betreffzeile] 6. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][+die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 7. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][+der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 8. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][+die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 9. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][+die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 10. [+die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][-der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] 11. [-die Anlage][-die Anschrift/die Adresse des Empfängers][-der Ort und das Datum][-die Unterschrift][-das Bezugszeichen][-die Schlussformel][-die Anrede][-die Anschrift/die Adresse des Absenders (der Briefkopf)][-der Brieftext][+der Verteiler][-der Betreff oder die Betreffzeile] ▶︎ Geschäftsbriefe weisen nicht immer alle genannten Punkte auf. Einige Bestandteile werden nur bei Bedarf verwendet. [.cloze:bitmark--] [%B2] [!Lesen Sie das Angebot und ergänzen Sie die Personalpronomen im richtigen Kasus.] **Angebot zu „Leipzig und die Wende“** Sehr geehrte Frau Weber, wir danken [_Ihnen] für Ihre Anfrage vom 27.9. und freuen uns, dass [_Sie] an unserem Verlagsprogramm und insbesondere an dem Titel „Leipzig und die Wende“ interessiert sind. [_Sie][_Wir] meinen, dass das praktische Taschenbuch für Pädagogikstudenten im Ausland sehr gut geeignet ist. Der Preis eines Exemplars „Leipzig und die Wende“ beträgt 16 Euro zzgl. 1 Euro Versandkosten pro Exemplar. Wir können [_Ihnen] auf den Gesamtpreis von 680 Euro eine Ermäßigung von fünf Prozent anbieten. Sobald der Betrag von 646 Euro auf unserem Konto verbucht ist, senden wir [_Ihnen] die Bücher zu. Unsere Lieferzeit ins benachbarte Ausland beträgt etwa vier Tage. In der Anlage senden wir [_Ihnen] die Rechnung sowie unser neues Verlagsprogramm für das nächste Halbjahr und hoffen, dass [_Sie] auch weiterhin Interesse an unserem Verlagsprogramm und unseren Titeln haben. Mit freundlichen Grüßen Helmut Koch Vertriebsleiter Verlag Land & Leute [.essay:bitmark++&image] [%B3] [!Schreiben Sie selbst Anfragen bzw. Angebote und nutzen Sie dazu die Redemittel. Wählen Sie einen Auftrag aus.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1731.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1732.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1735.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1737.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1744.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1745.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schilder_und_symbole_1750.png] |remark 1. Erkundigen Sie sich bei einem Sprachinstitut nach dem Kursangebot, den Preisen und den Kurszeiten für das nächste Jahr. (Es steht nichts auf der Website.) |remark 2. Sie wollen mit Ihrer Abteilung einen Ausflug nach Aachen unternehmen. Höhepunkt des Ausflugs soll eine Betriebsbesichtigung sein. Sie haben im Internet gelesen, dass die Süßwarenfabrik Zentis solche Betriebsbesichtigungen nach schriftlicher Voranmeldung für ausländische Besuchergruppen durchführt. Schreiben Sie eine Anfrage. In Ihrem Brief sollten folgende Punkte enthalten sein: Datumsvorschläge, Teilnehmerzahl, Grund des Besuchs, kurze Vorstellung Ihrer Abteilung, Frage nach Kosten und einer Informationsbroschüre. Adresse: Zentis GmbH & Co. KG, Abteilung Öffentlichkeitsarbeit, Jülicher Straße 177, 52070 Aachen, Deutschland. |remark 3. Anfrage: Sie suchen für Ihre Firma zehn neue Flachbildschirme. Erkundigen Sie sich bei der Firma IMAX nach dem Angebot (Typen/Preise/ Lieferzeiten/Wartung). Angebot: Sie sind Mitarbeiter der Firma IMAX. Unterbreiten Sie ein Angebot für zehn Flachbildschirme. |remark 4. Sie sollen nach Stichpunkten Ihres Chefs/Ihrer Chefin eine Dienstreise nach Mecklenburg-Vorpommern organisieren und haben im Internet ein neu eröffnetes Hotel an der deutschen Ostseeküste entdeckt. Entwerfen Sie zu den Stichworten eine Anfrage per E-Mail. __Datum:__ 24.9. bis 28.9. __Unterkunft:__ drei Einzelzimmer/Dusche/Halbpension, vier Doppelzimmer/Dusche/Halbpension __Anfrage:__ Menüvorschlag für ein geschäftliches Mittagessen für 15 Personen, 26.9., 13.30 Uhr und Ausflugsvorschlag für den 27.9. |info:Geschäftsbriefe schreiben • Anrede: Sehr geehrte Frau ...,/Sehr geehrter Herr ..., Sehr geehrte Damen und Herren ..., • Schluss: Mit freundlichen Grüßen ... • Ihrer Anzeige/Ihrer Website entnehmen wir .../ Sie bieten ... an./Wir haben ... gelesen ... • Ich suche .../Wir sind auf der Suche nach .../Ich interessiere mich für ... • Bitte senden Sie uns ausführliche Informationen/ein Angebot über ... • Vielen Dank für Ihr Interesse an .../Ihr Schreiben vom ... • Wir können Ihnen folgendes Angebot unterbreiten: ... zum Stückpreis von ... • Unsere Liefer- und Zahlungsbedingungen lauten: Die Zahlung erfolgt innerhalb von .../Der Kaufpreis ist binnen ... nach Erhalt der Rechnung fällig. Die Lieferfrist beträgt .../Die Lieferung erfolgt am/ innerhalb von ... • Wir halten unser Angebot ... offen. • Wir freuen uns auf Ihren Auftrag. [.essay:bitmark++] [%B4] [!Schreiben Sie halbformelle E-Mails und Briefe. Wählen Sie einen Auftrag aus.] 1. Entwerfen Sie eine E-Mail an einen deutschen Mitarbeiter, der bald für vier Wochen in Ihrer Abteilung arbeiten wird. Beschreiben Sie ihm Ihre Abteilung, Ihren Arbeitsplatz, die Pausenmöglichkeiten und verschiedene Möglichkeiten zur Freizeitgestaltung in Ihrer Heimatstadt. 2. Langjährige Geschäftsfreunde von Ihnen wollen Ihre Heimatstadt besuchen. Sie möchten sich gern mit Ihren Geschäftsfreunden treffen und bieten außerdem Ihre Hilfe als Stadtführer an. 3. Schreiben Sie eine kurze E-Mail an den Kollegen Dr. Götz in Freiburg/Deutschland und fragen Sie ihn, ob er in der nächsten Woche zu dringenden Verhandlungsgesprächen (bitte genaues Datum, Zeit, Ort angeben) in Ihr Unternehmen kommen kann. Fragen Sie auch, ob er eine Unterkunft in Ihrem Heimatort benötigt. 4. Sie haben eine Projektbesprechung bei einer deutschen Tochterfirma. Erkundigen Sie sich bei den dortigen Kollegen nach Einzelheiten der Besprechung. |remark:Halbformelle Briefe schreiben • **Anrede:** Lieber Herr ...,/Liebe Frau ..., • **Schluss:** Beste Grüße/Mit bestem Gruß ... Herzliche Grüße/Mit herzlichen Grüßen ... [.correction] [%B5] [!Eine Reklamation Ein ausländischer Freund bittet Sie darum, eine Reklamation an einen deutschen Schulbuchverlag zu korrigieren, da Sie besser Deutsch können.] [-Sehr geehrte Dame und Herren, gestern ich habe die bestellten Bücher aus Ihrem Verlag erhalten, es sich handelt um die Titel „Neue Redemittel“ und „Grammatik 3“. Leider sind die Bücher beschädigd, vermutlich sind sie unterwegs nass geworden. Viele Seiten war zusammengeklebt. So kann ich die Bücher leider nicht meer verwenden. Ich benötige die Bücher jedoch dringend vor mein Studium. Ich hoffe, dass Sie mir kurzfristig zwei neuen Exemplare der genannten Titel unentgeltlich zur Verfügung stellen können. Würden Sie mich bitte auch noch mitteilen, ob ich Ihnen die beschädigten Bücher soll zurücksenden? Mir gefällt ihre neue Schulbuchreihe „Was denn nun?“ sehr gut. Weil ich als Pädagogikstudentin gerade ein Praktikum an eine Schule mache, wurde ich gern mit dem neuen Material arbeiten. Könnten Sie mir eine Probeexemplar zusenden? Vielen Dank in Voraus. Mit freundlichem Grüßen Danielle Montain] [+Sehr geehrte Damen und Herren, gestern habe die bestellten Bücher aus Ihrem Verlag erhalten, es handelt sich um die Titel „Neue Redemittel“ und „Grammatik 3“. Leider sind die Bücher beschädigt, vermutlich sind sie unterwegs nass geworden. Viele Seiten waren zusammengeklebt. So kann ich die Bücher leider nicht mehr verwenden. Ich benötige die Bücher jedoch dringend für mein Studium. Ich hoffe, dass Sie mir kurzfristig zwei neue Exemplare der genannten Titel unentgeltlich zur Verfügung stellen können. Würden Sie mir bitte auch noch mitteilen, ob ich Ihnen die beschädigten Bücher zurücksenden soll? Mir gefällt Ihre neue Schulbuchreihe „Was denn nun?“ sehr gut. Weil ich als Pädagogikstudentin gerade ein Praktikum an einer Schule mache, würde ich gern mit dem neuen Material arbeiten. Könnten Sie mir ein Probeexemplar zusenden? Vielen Dank im Voraus. Mit freundlichen Grüßen Danielle Montain] [@example: Sehr geehrte Damen und Herren, gestern habe ich die bestellten Bücher aus Ihrem Verlag erhalten, es sich handelt um die Titel „Neue Redemittel“ und „Grammatik 3“. Leider sind die Bücher beschädigd, vermutlich sind sie unterwegs nass geworden. Viele Seiten war zusammengeklebt. So kann ich die Bücher leider nicht meer verwenden. Ich benötige die Bücher jedoch dringend vor mein Studium. Ich hoffe, dass Sie mir kurzfristig zwei neuen Exemplare der genannten Titel unentgeltlich zur Verfügung stellen können. Würden Sie mich bitte auch noch mitteilen, ob ich Ihnen die beschädigten Bücher soll zurücksenden? Mir gefällt ihre neue Schulbuchreihe „Was denn nun?“ sehr gut. Weil ich als Pädagogikstudentin gerade ein Praktikum an eine Schule mache, wurde ich gern mit dem neuen Material arbeiten. Könnten Sie mir eine Probeexemplar zusenden? Vielen Dank in Voraus. Mit freundlichem Grüßen Danielle Montain] ||In der Instruktion gelöscht: "1. Fehler im Wort: Schreiben Sie die richtige Form an den Rand. (Beispiel 1) 2. Fehler in der Satzstellung: Schreiben Sie das falsch platzierte Wort an den Rand, zusammen mit dem Wort, mit dem es vorkommen soll. (Beispiel 2)"|| [.chapter] [##Teil C][▼kapitel4c] [.chapter] [###Konjunktiv II: Höflichkeit und Irrealität] [@grammar:Konjunktiv II] [.article:bitmark--] ◼︎Gebrauch **Könnte** ich bitte Herrn Müller sprechen? ➔ höfliche Frage **Würdest** du bitte das Fenster öffnen? ➔ höfliche Aufforderung Wir **sollten** mit der Entscheidung noch warten. ➔ Vorschlag Ich **würde** mir das (an deiner Stelle) noch einmal überlegen. ➔ Meinungsäußerung **Müsste** ich doch nicht immer neue Wörter lernen! ➔ Wunsch (irreal) Wenn ich Zeit **hätte**, würde ich sofort zu ihm fahren. ➔ Bedingung (irreal) Fast/Beinahe **hätte** ich fünf Millionen Euro gewonnen. ➔ verpasste Gelegenheit Er tut so, als ob er mich nicht sehen **würde**. ➔ Vergleich (irreal) ◼︎Gegenwart ||add table|| ◼︎Vergangenheit ||add table|| [.match] [%C1] [!Formulieren Sie Vorschläge.] Ich würde vorschlagen, dass .../Es wäre gut/sinnvoll/ratsam, wenn wir .../Wir sollten .../Wir könnten z. B. auch ... === [%1] gemeinsam – zum Essen – gehen == [$Ich würde vorschlagen, dass wir gemeinsam essen gehen.] === [%2] zusätzlich – Mitarbeiter – einstellen == [$Wir sollten zusätzlich einen Mitarbeiter/neue Mitarbeiter einstellen.] === [%3] Dr. Hofmann – Mithilfe – Projekt – bitten == [$Es wäre gut, wenn wir Dr. Hofmann um Mithilfe bei dem Projekt bitten würden.] === [%4] Englischkurs – Mitarbeiter – organisieren == [$Wir könnten z. B. auch einen Englischkurs für die Mitarbeiter organisieren.] === [%5] Einsparungen – Materialverbrauch – nachdenken == [$Es wäre ratsam, wenn wir auch über Einsparungen beim Materialverbrauch nachdenken würden.] === [%6] krank, Mitarbeiter – Blumenstrauß – Krankenhaus – schicken == [$Wir sollten dem kranken Mitarbeiter einen Blumenstrauß ins Krankenhaus schicken.] === [%7] wöchentlich – Teamsitzung – durchführen == [$Ich würde vorschlagen, dass wir wöchentlich eine Teamsitzung durchführen.] === [%8] Forschungsergebnisse – Konferenz – München – vorstellen == [$Es wäre sinnvoll, die Forschungsergebnisse auf der Konferenz in München vorzustellen.] === [.interview] [%C2a] [!Bilden Sie irreale Bedingungssätze. Wenn ich Zeit hätte, ...] === ◇ Auto[@shortAnswer] [@example:Wenn ich Zeit hätte, würde ich mal mein Auto waschen.] === [%1] Hausaufgaben[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich immer meine Hausaufgaben machen.] === [%2] Bücher[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich all die Bücher lesen, die ich mir im Urlaub gekauft habe.] === [%3] Wohnung[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich mal meine Wohnung aufräumen.] === [%4] Sport[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich regelmäßig Sport treiben.] === [%5] Essen[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich ein wunderbares Essen kochen.] === [%6] Freunde[@shortAnswer] [$Wenn ich Zeit hätte, würde ich meine Freunde in Frankreich besuchen.] === [.interview] [%C2b] [!Bilden Sie irreale Bedingungssätze. Was würden Sie tun, ...] === [%1] wenn Sie von einer fremden Person um 100 Euro gebeten würden? [!Wenn ich von einer fremden Person um 100 Euro gebeten würde, ...] [@shortAnswer] === [%2] wenn Sie neben Ihrem Lieblingsschauspieler/Ihrer Lieblingsschauspielerin im Flugzeug sitzen würden?[@shortAnswer] [$Wenn ich neben meinem Lieblingsschauspieler im Flugzeug sitzen würde, würde ich ihn um ein Autogramm bitten.] === [%3] wenn Sie nach dem Essen in einem Restaurant bemerken würden, dass Sie kein Geld bei sich hätten?[@shortAnswer] [$Wenn ich nach dem Essen in einem Restaurant bemerken würde, dass ich weder Geld noch Kreditkarten bei mir hätte, würde ich meinen Mann fragen, ob er die Rechnung bezahlt.] === [%4] wenn Sie auf der Autobahn feststellen würden, dass der Tank leer ist?[@shortAnswer] [$Wenn ich auf der Autobahn feststellen würde, dass der Tank leer ist, würde ich mich schwarz ärgern.] === [%5] wenn Ihr Handy mitten in einem Konzert klingeln würde?[@shortAnswer] [$Wenn mein Handy mitten in einem Konzert klingeln würde, würde ich vor Scham im/in den Erdboden versinken.] === [%6] wenn Sie eine E-Mail mit einem Virus geöffnet hätten?[@shortAnswer] [$Wenn ich eine E-Mail mit einem Virus geöffnet hätte, würde ich laut um Hilfe schreien.] === [.interview:bitmark--] [%C3] [!Bilden Sie Sätze in der Vergangenheit mit __fast__ oder __beinahe__. Beschreiben Sie die nicht eingetretene Folge.] === ◇ Der Hut hat mir so gut gefallen.[@shortAnswer] [@example:Beinahe hätte ich ihn gekauft.] === [%1] Die Polizei verfolgte den Bankräuber.[@shortAnswer] [$Beinahe wäre der Räuber entkommen.] === [%2] Ich war früher in Peter sehr verliebt.[@shortAnswer] [$Beinahe hätte ich ihn geheiratet.] === [%3] Ich hatte gestern zum siebten Mal Fahrprüfung.[@shortAnswer] [$Fast hätte ich sie diesmal bestanden.] === [%4] Ich war am Wochenende auf der Rennbahn und habe auf ein Pferd gewettet.[@shortAnswer] [$Fast hätte ich 5 000 Euro gewonnen.] === [%5] Der Taxifahrer achtete nicht auf die Ampel.[@shortAnswer] [$Fast wäre er deshalb bei Rot über die Kreuzung gefahren.] === [%6] Während der Landung des Flugzeugs kam ein Sturm auf.[@shortAnswer] [$Beinahe hätten wir notlanden müssen.] === [%7] Max hat den Termin nicht in seinen Kalender eingetragen.[@shortAnswer] [$Fast hätte er den Termin vergessen.] === [%8] Der Kunde hatte keine Wegbeschreibung zur Firma und keinen Stadtplan.[@shortAnswer] [$Fast hätte er die Firma nicht gefunden.] === [.match:bitmark--] [%C4] [!Was wäre, wenn ...? Bilden Sie Sätze in der Vergangenheit.] === ◇ ich: Zeit haben – die Arbeit abschließen können == [@example]Wenn ich Zeit gehabt hätte, hätte ich die Arbeit abschließen können. === [%1] wir: rechtzeitig ankommen – noch etwas essen können == [$Wenn wir rechtzeitig angekommen wären, hätten wir noch etwas essen können.] === [%2] ich: Herrn Schneiders Handynummer haben – ihn informieren können == [$Wenn ich Herrn Schneiders Handynummer gehabt hätte, hätte ich ihn informieren können.] === [%3] wir: sich Argumente vorher gut überlegen – die Verhandlungen besser führen können == [$Wenn wir uns die Argumente vorher gut überlegt hätten, hätten wir die Verhandlungen besser führen können.] === [%4] wir: die Preise nicht erhöhen – mehr Produkte verkaufen können == [$Wenn wir die Preise nicht erhöht hätten, hätten wir mehr Produkte verkaufen können.] === [%5] die Mannschaft: sich besser vorbereiten – das Spiel gewinnen können == [$Wenn sich die Mannschaft besser vorbereitet hätte, hätte sie das Spiel gewinnen können.] === [%6] du: die E-Mail gleich beantworten – das Problem sofort lösen können == [$Wenn du die E-Mail gleich beantwortet hättest, hättest du das Problem sofort lösen können.] === [.match:bitmark--] [%C5] [!Leider ist die Welt oft anders, als man es sich wünscht. Bilden Sie irreale Wunschsätze.] === ◇ **Realität:** Es regnet schon den fünften Tag. == Wenn doch endlich die Sonne schiene/scheinen würde![@example] === [%1] **Realität:** Er ruft mich nicht an. == [!Wunsch]Wenn er mich doch endlich anrufen würde! === [%2] **Realität:** Es ist kalt und ich habe keinen Pullover eingepackt. == [!Wunsch]Wenn ich doch nur etwas Warmes zum Anziehen/einen Pullover eingepackt hätte! === [%3] **Realität:** Sie hat ihr ganzes Geld für diesen Ring ausgegeben, jetzt ist sie pleite. == [!Wunsch]Wenn sie ihr Geld doch gespart/nicht für diesen Ring ausgegeben hätte! === [%4] **Realität:** Er hat vor dem Examen nicht gelernt. == [!Wunsch]Wenn er doch bloß gelernt hätte! === [%5] **Realität:** Sie erinnert sich nicht mehr an ihr Versprechen. == [!Wunsch]Wenn sie sich doch an ihr Versprechen erinnern würde/erinnert hätte! === [%6] **Realität:** Ich habe zu wenig Zeit. == [!Wunsch]Wenn ich doch mehr Zeit hätte! === [%7] **Realität:** Der Urlaub ist schon zu Ende. == [!Wunsch]Wenn der Urlaub doch nicht schon zu Ende wäre/noch ewig dauern würde! === [%8] **Realität:** Er hat mal wieder nicht auf seine Eltern gehört. == [!Wunsch]Wenn er doch auf seine Eltern gehört hätte! === [.match:bitmark--] [%C6] [!Bilden Sie irreale Vergleichssätze.] === **◇ mich nicht sehen** Er tut so, als ob... == er mich nicht sehen würde.[@example] === **[%1]krank sein** Sie macht auf mich den Eindruck, als ob... == sie krank wäre === **[%2]nächtelang nicht geschlafen** Er sieht aus, als ob... == er nächtelang nicht geschlafen hätte === **[%3]tagelang gehungert** Anna aß so viel, als ob... == sie tagelang gehungert hätte === **[%4]jahrelang in Polen gelebt** Sigmund spricht Polnisch, als ob... == er jahrelang in Polen gelebt hätte === **[%5]jemanden verfolgen** Er rannte die Treppen hinunter, als ob... == ihn jemand verfolgt hätte === **[%6]noch nie davon gehört** Er schien so überrascht, als ob... == er noch nie davon gehört hätte === [.chapter] [###Rektion der Verben: Das Verb regiert im Satz.] [@grammar:Rektion der Verben: Das Verb regiert im Satz] [.article:bitmark--] ||add tables|| **Einige Verben mit Nominativ und Akkusativ:** __jemanden__ ... befragen ◇ beglückwünschen (zu) ◇ beneiden (um) ◇ besuchensbitten (um) ◇ langweilen ◇ lieben ◇ loben (für) ◇ kennen ◇ sehen ◇ treffen ◇ unterbrechen ◇ untersuchen ◇ verhören ◇ verlassen ◇ verstehen **Einige Verben mit Nominativ und Dativ:** __jemandem__ ... antworten (auf) ◇ begegnen ◇ beistehen ◇ danken (für) ◇ drohen (mit) ◇ gefallen ◇ glauben ◇ gratulieren (zu) ◇ helfen ◇ imponieren ◇ missfallen ◇ misstrauen ◇ nachgeben ◇ nützen ◇ schaden ◇ vertrauen ◇ widersprechen ◇ zuhören ◇ zulächeln ◇ zureden ◇ zusehen (bei) ◇ zustimmen ◇ zuwinken **Einige Verben mit Nominativ, Dativ und Akkusativ:** __jemandem etwas__ ... anvertrauen ◇ beantworten ◇ bewilligen ◇ borgen ◇ bringen ◇ empfehlen ◇ entziehen ◇ erlauben ◇ erzählen ◇ faxen ◇ geben ◇ leihen ◇ mitteilen ◇ sagen ◇ schenken ◇ schicken ◇ schreiben ◇ senden ◇ überreichen ◇ verbieten ◇ verdanken ◇ verschweigen ◇ versprechen ◇ verkaufen ◇ verweigern ◇ verzeihen ◇ wegnehmen ◇ wünschen ◇ zeigen [.match] [%C7] [!Dativ oder Akkusativ? Bilden Sie Sätze. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen. (Das erste Wort ist das Subjekt.)] === ◇ Chef – Angestellter – Kündigung – drohen == [@example]Der Chef drohte/droht dem Angestellten mit der Kündigung. === [%1]Vortrag – ich – langweilen == [$Der Vortrag langweilt mich.] -- [$Der Vortrag langweilte mich.] === [%2]Polizei – Einbrecher – verhören == [$Die Polizei verhört den Einbrecher.] -- [$Die Polizei verhörte den Einbrecher.] === [%3]ich – du – danken – Blumen == [$Ich danke dir für die Blumen.] -- [$Ich dankte dir für die Blumen.] === [%4]Tochter – Vater – widersprechen == [$Die Tochter widerspricht dem Vater.] -- [$Die Tochter widersprach dem Vater.] === [%5]Nachbar – er – Gefallen – bitten == [$Der Nachbar bittet ihn um einen Gefallen.] -- [$Der Nachbar bat ihn um einen Gefallen.] === [%6]sie – kein Handwerker – mehr vertrauen == [$Sie vertraut keinem Handwerker mehr.] -- [$Sie vertraute keinem Handwerker mehr.] === [%7]er – ich – freundlich zulächeln == [$Er lächelt mir freundlich zu. ] -- [$Er lächelte mir freundlich zu.] === [%8]Arzt – Patient – untersuchen == [$Der Arzt untersucht den Patienten.] -- [$Der Arzt untersuchte den Patienten.] === [%9]dein Benehmen – ich – gar nicht gefallen == [$Dein Benehmen gefällt mir gar nicht.] -- [$Dein Benehmen gefiel mir gar nicht.] === [%10]alle Kollegen – Vorschlag – zustimmen == [$Alle Kollegen stimmen dem Vorschlag zu.] -- [$Alle Kollegen stimmten dem Vorschlag zu.] === [.match:bitmark--] [%C8] [!Dativ und Akkusativ __oder__ Akkusativ und Akkusativ? Bilden Sie Sätze. (Das erste Wort ist das Subjekt.)] === ◇ ich – er – kein Geheimnis – anvertrauen können == Ich kann/konnt ihm kein Geheimnis anvertrauen. [@example] === [%1]Bank – Kunde – Kredit – bewilligen == Die Bank bewilligt dem Kunden den Kredit. -- Die Bank bewilligte dem Kunden den Kredit. === [%2]Arzt – ich – Untersuchungsergebnisse – mitteilen == Der Arzt teilt mir die Untersuchungsergebnisse mit. -- Der Arzt teilte mir die Untersuchungsergebnisse mit. === [%3]er – ich – Geigespielen – lehren == Er lehrt mich (das) Geigespielen. -- Er lehrte mich (das) Geigespielen. === [%4]Präsident IOC – Sieger – Medaille – überreichen == Der Präsident des IOC überreicht dem Sieger die Medaille. -- Der Präsident des IOC überreichte dem Sieger die Medaille. === [%5]Tennisspieler – Trainer – Sieg – verdanken == Der Tennisspieler verdankt dem Trainer den Sieg. -- Der Tennisspieler verdankte dem Trainer den Sieg. -- Der Tennisspieler verdankt dem Trainer seinen Sieg. -- Der Tennisspieler verdankte dem Trainer seinen Sieg. === [%6]unbedachte Äußerung – Manager – weitere Karriere – kosten == Die unbedachte Äußerung kostet den Manager die weitere Karriere. -- Die unbedachte Äußerung kostete den Manager die weitere Karriere. === [%7]Regierung – Diplomaten – Einreise – verweigern == Die Regierung verweigert dem Diplomaten die Einreise. -- Die Regierung verweigerte dem Diplomaten die Einreise. === [%8]Polizei – er – Führerschein – entziehen == Die Polizei entzieht ihm den Führerschein. -- Die Polizei entzog ihm den Führerschein. -- Die Polizei entzieht ihm seinen Führerschein. -- Die Polizei entzog ihm seinen Führerschein. === [%9]Mannschaftskapitän – Torwart – Flasche◇ – nennen == Der Mannschaftskapitän nennt den Torwart eine Flasche. -- Der Mannschaftskapitän nannte den Torwart eine Flasche. === [%10]Vater – Kind – Belohnung – versprechen == Der Vater verspricht dem Kind eine Belohnung. -- Der Vater versprach dem Kind eine Belohnung. === [%11]ich – Sie – neuer Termin – morgen – mitteilen == Ich teile Ihnen den neuen Termin morgen mit. === [%12]Seminararbeit – ich – zu viel Zeit – kosten == Die Seminararbeit kostet mich zu viel Zeit. -- Die Seminararbeit kostete mich zu viel Zeit. === ◇ Flasche = Schimpfwort [.cloze:bitmark--] [%C9] [!Dativ oder Akkusativ? Ergänzen Sie __mir__ oder __mich__, __dir__ oder __dich__.] 1. Ich habe [_mich] gestern über das Verhalten meines Kollegen geärgert. 2. Kannst du [_mir] bis morgen Bescheid sagen? 3. Ich kann [_dir] mein Fahrrad nicht schon wieder borgen, kauf [_dir] doch mal selber eins. 4. Ich möchte [_mich] für das Geschenk sehr herzlich bedanken. 5. Es hat [_mich] gefreut, dass er [_mich][_dich] gleich angerufen hat. 6. Könnten Sie [_mich] am Bahnhof abholen? 7. Wie hat er [_dich] genannt? 8. Du hast [_mir] versprochen, dass du pünktlich bist, aber du hast [_dich] nicht daran gehalten. 9. Die Reise nach Rom hat [_mir] sehr gefallen. Genauso habe ich [_mir] Rom vorgestellt. 10. Ich habe [_dir] bei der Konzertprobe zugehört. Du hast [_dich] ja unglaublich verbessert! [.chapter] [###Die Wortstellung im Satz] [@grammar:Die Wortstellung im Satz] [.article:bitmark--] ◼︎**Die Position der Verben im Hauptsatz** ▶︎ Außer im Ja-Nein-Fragesatz steht das finite Verb in Aussage- und Fragesätzen immer an Position 2. ▶︎ Zweiteilige Verben bilden eine Satzklammer. Bei Nomen-Verb-Verbindungen wird die Satzklammer mit dem Nomen gebildet. ◼︎**Die Wortstellung im Mittelfeld** **a) Kasusergänzungen** ||add table|| ▶︎ Normalerweise ist die Reihenfolge: Dativ vor Akkusativ. Gibt es zwei Pronomen, steht der Akkusativ vor dem Dativ. ▶︎ Dativ- oder Akkusativergänzungen stehen vor präpositionalen Ergänzungen. **b) Angaben** ||add table|| ▶︎ Die Reihenfolge der Angaben ist meistens: **te**mporal (wann?) – **ka**usal (warum?) – **mo**dal und instrumental (wie? mit wem? womit?) – **lo**kal (wo? wohin?) Kleine Eselsbrücke: __te – ka – mo – lo__. ▶︎ Die Angaben stehen oft zwischen den Dativ- und Akkusativergänzungen. ◼︎**Das Nachfeld** ||add table|| ▶︎ In Vergleichssätzen können Angaben mit als und wie nach der Satzklammer stehen. ◼︎**Variable Wortstellungen** ||add table|| ▶︎ Überraschende, hervorgehobene oder neue Informationen stehen am Ende, bekannte Informationen stehen vorn. Die Betonung liegt auf den neuen Informationen. ▶︎ Quellenangaben stehen oft auf Position 1. [.match] [%C10] [!Bilden Sie Sätze. Achten Sie auf die Reihenfolge der Angaben. Es gibt mehrere Möglichkeiten.] Andrea hat viel zu tun. === ◇ Sie muss fahren – (zur Arbeit – mit dem Auto – jeden Morgen) == Andrea muss jeden Morgen mit dem Auto zur Arbeit fahren.[@example] === [%1]Sie muss kochen – (Kaffee – für den Chef) == Sie muss für den Chef Kaffee kochen. -- Sie muss Kaffee für den Chef kochen. === [%2]Sie muss erinnern – (an die Besprechung – gleich – mit dem Informatiker – den Chef) == Sie muss den Chef gleich an die Besprechung mit dem Informatiker erinnern. === [%3]Sie muss sprechen – (in ihrem Büro – mit Kunden – vormittags) == Sie muss vormittags mit Kunden in ihrem Büro sprechen. === [%4]Sie muss organisieren – (nach Hannover – eine Dienstreise – zur Messe – für ihre Kollegen) == Sie muss eine Dienstreise für ihre Kollegen zur Messe nach Hannover organisieren. === [%5]Sie muss eingeben – (die Verkaufszahlen – in die Excel-Tabelle – zur Abrechnung) == Sie muss die Verkaufszahlen zur Abrechnung in die Excel-Tabelle eingeben. === [.match-all] [%C11] [!Bilden Sie Fragen und antworten Sie wie im Beispiel.] Kannst Du ...? === ◇ ich – dein Bleistift – mal – leihen == Kannst du mir mal deinen Bleistift leihen? Ja, ich leihe ihn dir.[@example] === [%1]die Gäste – das Restaurant Milano – auf dem Stadtplan – zeigen == Kannst du den Gästen auf dem Stadtplan das Restaurant „Milano“ zeigen? -- Ja, ich zeige es ihnen. === [%2]die Firma Krüger – das Angebot – faxen == Kannst du der Firma Krüger das Angebot faxen? -- Ja, ich faxe es ihr. === [%3]ich – die Hausarbeit – am Wochenende – abnehmen == Kannst du mir am Wochenende die Hausarbeit abnehmen? -- Ja, ich nehme sie dir ab. === [%4]der Chef – das Protokoll der Sitzung – heute noch – geben == Kannst du dem Chef heute noch das Protokoll der Sitzung geben? -- Ja, ich gebe es ihm. === [%5]ich – dein Auto – schenken == Kannst du mir dein Auto schenken? -- Nein, ich schenke es dir nicht. === [%6]wir – zwei Flaschen Mineralwasser – mitbringen == Kannst du uns zwei Flaschen Mineralwasser mitbringen? -- Ja, ich bringe sie euch mit. === [.match] [%C12] [!Bilden Sie Sätze. Achten Sie auf die Reihenfolge der Satzglieder, den Kasus und die fehlenden Präpositionen.] === [%1]haben – tägliches Leben – ehrlich gemeinte Komplimente – eine soziale Funktion == [$Ehrlich gemeinte Komplimente haben eine soziale Funktion im täglichen Leben/im täglichen Leben eine soziale Funktion.] === [%2]Interesse und Aufmerksamkeit – andere Menschen – ein Kompliment – signalisieren == [$Ein Kompliment signalisiert anderen Menschen Interesse und Aufmerksamkeit.] === [%3]USA – nette Floskeln – gehören – Alltag == [$In den USA gehören nette Floskeln zum Alltag.] === [%4]Deutschland – haben – viele Leute – Probleme – Annehmen von Komplimenten == [$In Deutschland haben viele Leute Probleme mit dem Annehmen von Komplimenten.] === [%5]Bemerkungen – Anzug des Kollegen – nicht – wirken – glaubwürdig == [$Bemerkungen über den Anzug des Kollegen wirken nicht glaubwürdig.] === [.chapter] [##Teil D][▼kapitel4d] [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark++] [%D1] [!Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.] |remark:Am Telefon **1. Sie melden sich am Telefon.** • Guten Tag, __(Name)__ hier./Guten, Tag, mein Name ist .../__(Name)__, von der Firma ... **2. Sie möchten eine bestimmte Person sprechen.** • Kann/Könnte ich bitte Herrn/Frau ... sprechen? • Ich möchte/würde gerne (mit) Herrn/Frau ... sprechen. • Ich hätte gern Herrn/Frau ... gesprochen. **3. Sie verbinden den Anrufer und fragen nach dem Namen.** • Ich verbinde Sie. Einen Moment bitte. • Wie war Ihr Name? __(Der Anrufer hat seinen Namen schon genannt.)__ • Wie ist Ihr Name? __(Der Anrufer hat seinen Namen noch nicht genannt.)__ • Könnten Sie Ihren Namen buchstabieren? **4. Die gewünschte Person ist nicht da.** • Tut mir leid, Herr/Frau ... ist heute nicht im Büro. • Ich kann Herrn/Frau ... im Moment leider nicht erreichen. • Kann ich ihm/ihr etwas ausrichten?/Möchten Sie eine Nachricht hinterlassen? • Möchten Sie später noch einmal anrufen?/Soll Herr/Frau ... Sie zurückrufen? **5. Sie bieten Ihre Hilfe an.** • Kann ich Ihnen helfen?/Was kann ich für Sie tun? **6. Sie möchten einer Person, die nicht da ist, eine Nachricht hinterlassen.** • Könnten Sie Herrn/Frau ... ausrichten, dass __(die Verträge noch nicht da sind)__. • Könnten Sie Herrn/Frau ... bitte sagen, er/sie soll mich zurückrufen. **7. Sie fragen nach dem Grund des Anrufes.** • Worum geht es?/Worum handelt es sich? **8. Sie nennen den Grund.** • Ich möchte/würde gern __(unsere neuen Produkte vorstellen)__. • Es geht um/Es handelt sich um __(die neuen Produkte)__. • Ich rufe an, weil __(ich Ihnen ein neues Produkt vorstellen möchte ...)__ • Ich rufe wegen __(der neuen Produkte)__ an. **9. Sie möchten Informationen.** • Ich möchte gerne wissen, __(wann ...)__ • Könnten Sie mir sagen, __(wann ...)__ • Ich habe eine Frage: __(Wann ...)__ **10. Sie möchten eine bestimmte Person treffen.** • Ich würde gern mit __(Ihnen/Herrn .../Frau ...)__ einen Termin vereinbaren. **11. Sie machen einen Terminvorschlag.** • Geht/Ginge es am __(Dienstag, dem fünften März)__ um (11.00) Uhr? • Passt es Ihnen am __(Dienstag, dem fünften März)__ um (11.00) Uhr? • Hätten Sie nächste Woche Zeit? **12. Sie reagieren auf den Terminvorschlag.** • Da muss ich erst mal in meinem Terminkalender nachsehen. • Nein, das tut mir leid. Am ... habe ich leider keine Zeit. • Ja, der ... um ... passt mir./Ja, am ... würde es mir passen./Ich hätte am ... Zeit. • Der Termin kommt mir sehr gelegen./Das trifft sich gut. Zu diesem Zeitpunkt kann ich auch. **13. Sie müssen einen Termin absagen.** • Ich muss den Termin am ... leider absagen, denn ... • Mir ist leider etwas dazwischengekommen. Könnten wir den Termin verschieben? **14. Sie sagen, was Sie noch tun wollen.** • Ich werde Sie auf dem Laufenden halten./Ich werde Sie informieren, sobald .../Ich sage Ihnen sofort Bescheid, wenn ... • Ich werde mich um __(die Angelegenheit)__ kümmern. **15. Sie beenden das Gespräch.** • Danke für Ihren Anruf. • Ich melde mich __(nächste Woche)__ wieder. • Auf Wiederhören. |remark:Im Arbeitsalltag • die Arbeitszeit in Meetings verbringen • Sitzungen leiten/an Sitzungen/Besprechungen teilnehmen • sich eine halbe Stunde Mittagspause gönnen/während der Pause weiterarbeiten/die Pausen einhalten • Informationen suchen und bekommen • Mitarbeiter betreuen/führen • die E-Mail-Flut bewältigen/zwei bis drei Stunden für E-Mails aufwenden/Mails von morgens bis Mitternacht checken • sich mit der Mitarbeiterführung beschäftigen • Entscheidungen treffen • Berichte schreiben/Schreibarbeit leisten • unter Druck am Arbeitsplatz/unter Stress leiden • das Arbeitstempo nicht durchhalten • an Leistungsgrenzen stoßen • ein Ziel erreichen/Ziele setzen/Ziele vereinbaren/ Zielvereinbarungsgespräche führen • ein gesundes Arbeitsumfeld schaffen • Probleme ansprechen/nicht verschweigen • sich entspannen/Entspannungsübungen machen/Sport treiben |remark:E-Mails • die Bereitschaft der Mitarbeiter ausnutzen • Kollegen nach Dienstschluss kontaktieren • ständig erreichbar sein • Gesundheitliche Beschwerden nehmen zu. • Regeln zur klaren Trennung zwischen Arbeits- und Freizeit fordern • Initiativen zum Schutz der Mitarbeiter starten • nach Arbeitsende keine E-Mails mehr weiterleiten • Mitarbeiter vor Dauerbeanspruchung schützen • die Aufhebung der Grenzen von Arbeits- und Freizeit __(nicht)__ akzeptieren |remark:Besprechungen • eine Tendenz zu mehr Meetings verzeichnen • als Zeitfresser gelten • Themen schriftlich oder per E-Mail klären • sich für ein Meeting/eine Besprechung/eine Sitzung entscheiden • ein Treffen professionell vorbereiten • einen Zeitpuffer für Unvorhergesehenes einplanen • die Zeitplanung einhalten • Unterlagen bereitstellen • Teilnehmer gezielt auswählen • Mitarbeiter, die wichtige Kenntnisse mitbringen, einladen • Diskussionen leiten und lenken • Vielredner stoppen • mit der Besprechung pünktlich beginnen • Besprechungen vormittags anberaumen • die Leistungskurve des Menschen beachten/berücksichtigen • mobile Geräte ausschalten • direktes Feedback, manchmal durch Körpersprache, bekommen • Reaktionen der Teilnehmer wahrnehmen und darauf reagieren |remark:An der Universität • sich für ein Studienfach entscheiden/interessieren • ein Studienfach wählen/wechseln • das größte Massenfach seit der Erfindung der Hochschule sein • Ein Studienfach verspricht gute Berufschancen. • seinen Neigungen/Vorlieben folgen • sich an einer Universität einschreiben/ein Studium an einer Universität aufnehmen/an einer Universität studieren • das Studium __(aus Krankheitsgründen)__ unterbrechen/beenden • Zeit in das Studium investieren/Zeit mit dem Studium verbringen • Eigeninitiative zeigen und selbstständig arbeiten/gut büffeln __(umg.)__ können • viele Lehrveranstaltungen besuchen • die Orientierung verlieren • eine Enttäuschung erleben/nicht den hohen Erwartungen entsprechen • in einer festen Beziehung/allein leben/in einem Studentenwohnheim wohnen • über 864 Euro im Monat verfügen/staatliche Unterstützung (BAföG) beziehen/einen Kredit aufnehmen |remark:Korrespondenz • die Anfrage/das Angebot/der Auftrag • Wir sind auf der Suche nach .../Wir suchen ... • Im Internet/Auf Ihrer Homepage/In Ihrer Anzeige haben wir gesehen/gelesen, dass ... • sich besonders interessieren für .../interessiert sein an .../besonderes Interesse haben an ... • für eine schnelle Antwort dankbar sein/auf ein baldiges Angebot hoffen/sich auf den Auftrag freuen • im Voraus danken • die Anschrift des Empfängers/des Absenders • In der Anlage senden wir ein Belegexemplar/eine Kopie/einen Vertrag. • den Katalog/die Broschüre/den Prospekt schicken/ senden/zusenden/erhalten/bekommen/anfordern/bestellen • um ausführliche Informationen bitten • Die Liefer- und Zahlungsbedingungen lauten: ... • Die Zahlung ist nach Erhalt der Rechnung fällig. • dem Absender danken/sich beim Absender bedanken |remark:Anrede und Grüße in Briefen oder E-Mails • **Formell:** Anrede: - Sehr geehrte Damen und Herren, - Sehr geehrte Frau __(Müller)__, - Sehr geehrter Herr __(Müller)__, Gruß: - Mit freundlichen Grüßen • **Halbformell:** Anrede: - Liebe Frau __(Müller)__, - Lieber Herr __(Müller)__, Gruß: - Mit besten Grüßen __Die formelle Anrede mit „Sie“, „Ihnen“ usw. wird großgeschrieben__ • **Informell:** Anrede:- - Liebe __(Petra)__, - Lieber __(Peter)__, Gruß: - Mit herzlichen Grüßen - Mit lieben Grüßen __Die persönliche Anrede mit „Du“, „Ihr“ usw. kann groß- oder kleingeschrieben werden.__ [.chapter] [%5] [#Zeit und Tätigkeit] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/football-606235_wwwpixabay_flooy_sw.jpg] Fußballfieber [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Zeit und Tätigkeit] [@leave.subject:Zeit und Tätigkeit] [@leave.context:personal] [.interview:bitmark--] [%A1a] [!Womit verbringen Sie Ihre Zeit?] Fragen Sie Ihre Gesprächspartnerin/Ihren Gesprächspartner, womit sie/er die meiste Zeit in der Woche verbringt und wie viel Zeit sie/er dafür benötigt. Machen Sie sich Notizen und berichten Sie darüber. Vergleichen Sie die Tätigkeiten Ihrer Gesprächspartnerin/Ihres Gesprächspartners mit Ihren eigenen Tätigkeiten. |info fernsehen ◇ arbeiten ◇ schlafen ◇ einkaufen ◇ essen ◇ mit dem Auto oder mit öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs sein ◇ im Stau stehen ◇ Überstunden machen ◇ in Besprechungen sitzen ◇ im Internet surfen ◇ E-Mails lesen oder schreiben ◇ telefonieren ◇ Excel-Tabellen ausfüllen ◇ aufräumen und saubermachen ◇ Sport treiben ◇ ausgehen ◇ Zeitungen oder Bücher lesen ◇ lernen ◇ studieren ◇ kochen ◇ Körperpflege ◇ Freunde oder Familie besuchen ◇ ins Kino oder Theater gehen ◇ diskutieren ◇ einen Ausflug unternehmen ◇ zu einer Party gehen ◇ Handwerkstätigkeiten im Haus verrichten ◇ im Garten arbeiten ◇ mit den Kindern spielen ◇ spazieren gehen ◇ ... === **Sie** (Tätigkeit / Zeitumfang pro Woche) [!z. B. fernsehen (5 Stunden), einkaufen (2 Stunden), ...] === **Ihr Gesprächspartner/Ihre Gesprächspartnerin** (Tätigkeit / Zeitumfang pro Woche) [!z. B. fernsehen (5 Stunden), einkaufen (2 Stunden), ...] === [.essay:bitmark++] [%A1b] [!Womit verbringen Sie Ihre Zeit? Lesen Sie das folgende Ergebnis verschiedener wissenschaftlicher Studien über die Zeitverwendung der Deutschen. Beschreiben Sie, was Sie überrascht und in welchen Punkten sich die Studienergebnisse von Ihrem Heimatland (nicht) unterscheiden.] Womit die Deutschen ihre Zeit verbringen (durchschnittliche Lebenszeit: 80 Jahre) • 24 Jahre + 4 Monate: schlafen • 12 Jahre: fernsehen • 12 Jahre: mit anderen Menschen unterhalten, davon geht es in 2 Jahren + 10 Monaten um Klatsch und Tratsch • 8 Jahre: arbeiten • 5 Jahre: essen, kochen, Brote schmieren • 2 Jahre + 6 Monate: Auto fahren/im Stau stehen • 1 Jahr + 10 Monate: Aus- und Weiterbildung • 1 Jahr + 7 Monate: Sport treiben • 1 Jahr + 4 Monate: die eigene Wohnung reinigen • 1 Jahr: Kultur (Kino, Theater oder Konzerte besuchen) • 9 Monate: waschen und bügeln • 9 Monate: mit den eigenen Kindern spielen • 4 Monate: am Computer spielen [.interview] [%A2] [!Berichten Sie.] === [%1]Wie wichtig sind Pausen für Sie?[@shortAnswer] === [%2]Welche Rolle spielen Pausen und Ruhezeiten in Ihrem Heimatland?[@shortAnswer] === [%3]Können Sie einfach dasitzen und nichts tun?[@shortAnswer] === [%4]Gab es Situationen in Ihrem Leben, in denen Sie sich selbst als faul beschreiben würden?[@shortAnswer] === [.essay:bitmark--] [%A3a] [!Tagesablauf Schreiben Sie zu Ihrem eigenen Tagesablauf oder Wochenplan einen Bericht und gehen Sie dabei auch auf die folgenden Fragen ein. Nutzen Sie die angegebenen Redemittel.] 1. Gibt es etwas, wofür Sie gern mehr Zeit zur Verfügung hätten? 2. Was raubt Ihnen Ihre Zeit? 3. Stehen Sie manchmal unter Zeitdruck? Wenn ja, warum? **Tagesablauf** ◇ einmal/mehrmals in der Woche/am Tag ◇ jeden Morgen/jeden Abend/jeden Tag ◇ am frühen/späten Vormittag/Abend ◇ jedes Wochenende/am Wochenende, in der Nacht ◇ gegen/um Mitternacht, am Anfang/Ende der Woche ◇ zur Mittagszeit, während der Arbeitszeit ◇ es dauert bis zum Abend, bis in die Nacht, bis 22.00 Uhr ◇ im Moment/Augenblick, an allen Wochentagen ◇ stündlich, täglich, wöchentlich, monatlich ◇ augenblicklich, momentan, tagsüber, wochentags [.cloze:bitmark++] [%A3b] [!Tagesablauf Lesen Sie die Aussagen von Karola und Karsten über ihre Zeiteinteilung. Ergänzen Sie die temporalen Präpositionen und eventuell die Artikel/-endungen.] **Karola Schindler, 31:** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/businesswoman_working_on_laptop_computer_uid_1.png| Ich bin [_seit] drei Jahren freiberufliche Übersetzerin und kann mir meinen Tag selbst einteilen. Allerdings habe ich einen ziemlich straffen Zeitplan, denn ich muss [_von] Montag [_bis] Freitag täglich mindestens acht Seiten übersetzen. Am produktivsten bin ich [_am] Vormittag. [_Von][_Zwischen] 13.00 Uhr [_bis][_und] 14.00 Uhr mache ich Mittagspause und [_am] Nachmittag korrigiere ich die übersetzten Texte, recherchiere im Internet und erledige administrative Arbeiten. [_Vor][_Nach] Abendessen gehe ich zweimal [_in der] Woche ins Fitnessstudio. [_An den] anderen Abenden treffe ich mich mit Freunden, mache mein Haus sauber, gehe einkaufen oder ins Kino. Wenn die Zeit drängt, muss ich manchmal auch [_am] Wochenende arbeiten. Ich habe mir jedoch fest vorgenommen, [_in] dies[_em] Jahr wirklich Urlaub zu machen. [_Im] Moment bin ich ziemlich urlaubsreif. **Karsten Jost, 29:** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gesundheit_sicherheit_2322.png| Ich arbeite im städtischen Krankenhaus als Krankenpfleger und [_seit] 2005 bin ich auf der Intensivstation tätig. Wenn ich Frühschicht habe, muss ich [_um] 6.00 Uhr anfangen und arbeite dann [_bis] 14.30 Uhr. [_Am] Nachmittag gehe ich einkaufen oder helfe meiner Freundin im Haushalt. [_Im] Augenblick bin ich oft [_in der] Nacht im Einsatz, da akuter Personalmangel herrscht. Ich habe meistens [_am] Wochenanfang frei, denn ich muss [_an] fast jedem Wochenende arbeiten. Das ist anstrengend, aber [_an][_an den] freien Tagen genieße ich meine Freizeit und gehe schwimmen oder spiele Tennis. [_Im] Laufe der Zeit gewöhnt man sich an den Schichtdienst. Wenn ich keinen Spätdienst habe, gehe ich [_an den] Abenden gern ins Theater oder ins Kino. [_In den] Sommermonaten habe ich auch oft Dienst im Krankenhaus. Darum nehme ich meinen Jahresurlaub [_im] Herbst. Vielleicht fange ich [_im] nächsten Jahr eine Ausbildung als Physiotherapeut an, denn ich will nicht [_bis] zur Rente im Schichtdienst arbeiten. [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Temporalangaben ➔ Teil C][►kapitel5c] [.cloze-solution-grouped:bitmark--&image] [%A4] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/060-2b.png] [!Wortschatz rund um die Zeit Ergänzen Sie die Wörter mit __zeit-__.] ◇ Die Straße ist [_zeitweilig][@example] gesperrt. 1. Wir müssen heute [_zeitig] aufstehen, denn der Zug fährt bereits um 6.33 Uhr. 2. Ich finde, du solltest dich für das schwarze Kostüm entscheiden, das ist ziemlich [_zeitlos], du kannst es auch in ein paar Jahren noch tragen. 3. Lesen Sie gerne [_zeitgenössische] Literatur oder lieber klassische Romane? 4. Ich kann nicht erkennen, wer der Sieger ist, beide Läufer kamen [_zeitgleich] ins Ziel. 5. Könnten Sie [_zeitweise] in der Firma aushelfen? 6. Die Vorbereitung eines Mittagessens kann ziemlich [_zeitraubend] sein, vor allem wenn man vier Gänge servieren will. 7. Heute gibt es schon viele [_zeitsparende] Haushaltsgeräte, die die berufstätigen Menschen entlasten. 8. Du tippst ja immer noch auf einer Schreibmaschine. Das ist ja nun wirklich nicht mehr [_zeitgemäß]. [.interview:bitmark--] [%A4b] [!Wortschatz rund um die Zeit Welche Nomen lassen sich mit dem Wort __Freizeit__ verbinden und welche mit __Zeit__, sodass sinnvolle Komposita entstehen?] die Beschäftigung ◇ der Abschnitt ◇ die Not ◇ die Gestaltung ◇ der Druck ◇ das Alter ◇ der Park ◇ die Kleidung ◇ die Zone ◇ die Industrie ◇ der Punkt ◇ der Sport ◇ der Geist ◇ die Arbeit ◇ das Vergnügen ◇ der Raum ◇ die Einteilung === Freizeit- [$Freizeitbeschäftigung, Freizeitgestaltung, Freizeitpark, Freizeitkleidung, Freizeitindustrie, Freizeitsport, Freizeitvergnügen] === Zeit- [$Zeitabschnitt, Zeitnot, Zeitdruck, Zeitalter, Zeitzone, Zeitpunkt, Zeitgeist, Zeitarbeit, Zeitraum, Zeiteinteilung] === [.cloze-solution-grouped:bitmark--] [%A4c] [!Wortschatz rund um die Zeit Ergänzen Sie zusammengesetzte Wörter mit __Zeit-__.] 1. Beim 100-Meter-Lauf kamen die ersten drei Läufer fast gleichzeitig ins Ziel. Man konnte den Sieger erst in der [_Zeitlupe] erkennen. 2. Er hat viel zu viel zu tun. Unter diesem ständigen [_Zeitmangel] leidet er jetzt schon seit Monaten. 3. Damit brauchst du dich nicht zu beschäftigen. Das ist reine [_Zeitverschwendung]! 4. Um das Projekt rechtzeitig abzuschließen, müssen wir einen genauen [_Zeitplan] aufstellen. 5. Ich würde gern eine [_Zeitreise] machen und im 19. Jahrhundert leben. 6. In dieser kurzen [_Zeitspanne] spielte der Film 20 Millionen Euro ein. 7. Beim Formel-1-Rennen gab es einen Fehler beim Boxenstopp. Der Fahrer erhielt eine [_Zeitstrafe] von zehn Sekunden. 8. Ich kann die Arbeit in dieser Woche nicht mehr beenden. Der [_Zeitaufwand] ist größer, als ich dachte. 9. Wenn du die wenig befahrene Landstraße nimmst, hast du einen [_Zeitgewinn] von ca. zwei Stunden. [.match-solution-grouped:bitmark--] [%A5] [!Redensarten zum Thema __Zeit__ Ordnen Sie den Sprichwörtern und Redensarten die passenden Erklärungen zu. Kennen Sie ähnliche Zitate oder Sprüche aus Ihrem Heimatland?] === [%1] Die Zeit ist noch nicht reif. == Wir müssen noch ein bisschen warten. === [%2] Kommt Zeit, kommt Rat. == Mit etwas Geduld findet man eine Lösung. === [%3] Zeit ist Geld. == Man soll die Zeit nicht ungenutzt lassen. === [%4] Die Zeit heilt alle Wunden. == Irgendwann vergeht jeder Schmerz. === [%5] Es ist höchste Zeit. == Es ist schon fast zu spät. === [%6] Alles zu seiner Zeit. == Es sollte alles zum richtigen Zeitpunkt getan werden. === [%7] Was du heute kannst besorgen, das verschiebe nicht auf morgen. == Man sollte Aufgaben immer gleich erledigen. === [%8] Morgenstund hat Gold im Mund. == Wer früh aufsteht, kann mehr schaffen/ erreichen. === [%9] Die Zeit rinnt einem durch die Finger. == Die Zeit vergeht zu schnell. === [.essay:bitmark--] [%A6] [!Welche Rolle spielen __Zeit__ und __Pünktlichkeit__ in Ihrem Heimatland? Berichten Sie.] ◇ im Privatleben (z. B. beim Essen, bei Einladungen usw.) ◇ im öffentlichen Leben (z. B. bei den Verkehrsmitteln) ◇ im Berufsleben (z. B. Einhaltung von Terminen) [.chapter] [###Freizeit] [@leave.context:personal] [@leave.subject:Freizeit] [.assignment:bitmark--&image] [%A7] [!Lesen Sie die folgende Kurzgeschichte von Wladimir Kaminer aus: __Helden des Alltags__.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/heldendesalltags.png] ||pixelated picture|| **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität). [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.interview&article:bitmark++] [%A8a] [!Fragen zum Text Fassen Sie den Text kurz zusammen.] === Die Geschichte handelt von ... ◇ Es geht in der Kurzgeschichte um ... ◇ Der Autor beschreibt/erzählt ... [$Die Geschichte handelt von einer ungewöhnlichen Freizeitbeschäftigung. Der Autor beschreibt das Sammeln von Birkensaft, womit sein Vater und viele andere Russen früher in Moskau ihre Freizeit verbrachten. Zum einen entstand diese Beschäftigung daraus, sich selbst mit Lebensmitteln aus dem Wald zu versorgen, zum anderen machte sie mehr Spaß als die tägliche Arbeit. Nachdem der Vater nach Berlin gezogen war, musste er sein Hobby wechseln, denn in Berlin gibt es keine Birkenwälder.] === [&article: **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität).] [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.interview&article:bitmark++] [%A8b] [!Fragen zum Text Beantworten Sie die folgenden Fragen] === [%1] Was tun die Menschen nach Meinung des Autors normalerweise in ihrer Freizeit?[@shortAnswer] == [$Sie machen etwas Langweiliges oder Anstrengendes, was aber nach der öffentlichen Meinung als lohnenswert gilt.] === [%2] Was machten früher viele Menschen in Moskau? Warum?[@shortAnswer] == [$Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen Geschäften, deshalb besorgten sie sich Nahrungsmittel aus dem Wald.] === [%3] Was war die Lieblingsbeschäftigung des Vaters?[@shortAnswer] == [$Er sammelte Birkensaft.] === [%4] Wie reagierte der Staat auf das Verhalten der Bürger?[@shortAnswer] == [$Der Staat erzeugte selbst Birkensaft und verkaufte ihn sehr billig.] === [%5] Was tut der Vater des Autors jetzt in Berlin?[@shortAnswer] == [$Er schnitzt Figuren aus Holz.] === [&article: **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität).] [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.interview] [%A9] [!Berichten Sie.] === Haben Sie Verwandte, Freunde oder Bekannte, die besonderen Freizeitbeschäftigungen nachgehen?[@shortAnswer] === Gibt es in Ihrem Heimatland typische, landesspezifische Freizeitbeschäftigungen?[@shortAnswer] === [.essay&article:bitmark--] [%A10a] [!Wladimir Kaminer Gefällt Ihnen die Kurzgeschichte von Wladimir Kaminer? Begründen Sie Ihre Meinung.] [&article: **Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen** Oft läuft der Mensch blind hinter dem eigenen Vorteil her und vergisst dabei völlig seinen Spaß. Egal, was man macht, Hauptsache es lohnt sich. Und so geht man studieren, quält sich mit der Suche nach dem richtigen Beruf, den richtigen Freunden der richtigen Frau. Man übt ständig irgendwelche Tätigkeiten aus, die anstrengend und langweilig sind, dafür aber der öffentlichen Meinung nach als lohnenswert gelten. Dagegen werden die Dinge, die wirklich Spaß machen und Menschen zu ungewöhnlichen Leistungen herausfordern, oft als sinnlose Beschäftigung ==abgetan==(@note:abgelehnt). Mein Vater zum Beispiel hat drei Studiengänge absolviert, danach vierzig Jahre in einem Betrieb gearbeitet, der Schiffsausrüstungen produzierte, aber viel Spaß hat es ihm nicht gemacht. Nur im Wald fühlte er sich richtig glücklich. In Moskau widmete er seine ganze Freizeit dem Sammeln von ==Birkensaft==(@note:Saft der Birke (eines Baumes)). Viele sowjetische Bürger gingen damals auf die Suche nach ausgefallenen Lebensmitteln und Getränken. Sie vertrauten der Natur mehr als den staatlichen ==Versorgungseinrichtungen==(@note:Geschäften). Der Wald ==bescherte==(@noteschenkte) ihnen Pilze, Beeren, Kräuter und nicht zuletzt Birkensaft. Das Zapfen verlangt Konzentration und Erfahrung. Mein Vater suchte sich immer eine besonders saftige Birke aus und machte mit dem Messer einen Schnitt in ihren Stamm. Die Tropfen flossen langsam herunter und landeten schließlich in einer Büchse, die unten auf dem Boden aufgestellt und sorgfältig getarnt war, sodass andere Birkensaftliebhaber sie nicht gleich fanden. Drei Tage später tauschte mein Vater die volle Büchse gegen eine leere aus. Der Staat bemühte sich, das Vertrauen der Bürger zurückzugewinnen, indem er die Ladenregale mit staatlich erzeugtem Birkensaft in Drei-Liter-Gläsern füllte und sie zum Dumping-Preis von dreißig Kopeken pro Glas verkaufte. Die Menschen trauten aber dem staatlichen Saft nicht. ==Man munkelte==(@note:Das Gerücht ging um), er wäre nicht aus echten Birken gewonnen, sondern aus gesüßtem Wasser hergestellt worden. Man konnte dem Staat aber nie etwas nachweisen, weil auch der echte Birkensaft wie gesüßtes Wasser schmeckte und wahrscheinlich auch gesüßtes Wasser war. In Berlin musste mein Vater sein Freizeitvergnügen notgedrungen aufgeben. Er wohnt im Randbezirk Karow-Nord, in der Nähe der Wälder des westlichen Barnims. Dort gibt es keine saftigen Birken, nur Kiefern, die keinen Saft haben, dafür aber gutes Holz. Deswegen ist mein Vater nun dem Schnitzen ==verfallen==(@note:betreibt es mit (zu viel) Intensität). [@reference: Wladimir Kaminer: Menschen und ihre Freizeitbeschäftigungen. Aus: Wladimir Kaminer/Helmut Höge, Helden des Alltags © 2006 Wilhelm Goldmann Verlag, München, in der Verlagsgruppe Random House GmbH] [.cloze:bitmark--&image] [%A10b] [!Wladimir Kaminer Lesen Sie die Informationen über den Autor. Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und eventuell die Artikel.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/wladimir_kaminer_2008_(3713591562).png] **Wladimir Kaminer** Wladimir Kaminer wurde [_in] 1967 Moskau geboren. Er absolvierte eine Ausbildung zum Toningenieur [_für] Theater und Rundfunk und studierte anschließend Dramaturgie [_am] Moskauer Theaterinstitut. Seit 1990 wohnt er [_mit] seiner Frau und seinen beiden Kindern in Berlin. Kaminer veröffentlicht regelmäßig Texte [_in] verschiedenen deutschen Zeitungen und Zeitschriften. Er hatte eine wöchentliche Sendung namens __Wladimirs Welt__ beim __SFB 4 Radio MultiKulti__ sowie eine Rubrik [_beim] ZDF-Morgenmagazin und organisierte [_im] __Kaffee Burger__ Veranstaltungen wie seine inzwischen berüchtigte __Russendisko__. [_In] der gleichnamigen Erzählsammlung sowie dem Roman __Militärmusik__ wurde das kreative Multitalent [_zu] einem der beliebtesten und gefragtesten Autoren [_in] Deutschland. [.essay] [%A10c] [!Wladimir Kaminer Recherchieren Sie im Internet, welche Bücher Wladimir Kaminer geschrieben hat. Berichten Sie anhand der erhaltenen Informationen über ein Buch.] [.interview:bitmark--] [%A11 – Interview] [!Freizeit Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner. Machen Sie Notizen und berichten Sie anschließend.] === **Partnerin/Partner 1** Trennen Sie Arbeitszeit und Freizeit? Warum (nicht)?[@shortAnswer] === Welche Tätigkeiten assoziieren Sie mit dem Wort Freizeit?[@shortAnswer] === Haben sich Ihre Freizeitaktivitäten in den letzten Jahren verändert? Wenn ja, wie?[@shortAnswer] === Was machen Sie heute in Ihrer Freizeit am liebsten? Nennen Sie drei Aktivitäten.[@shortAnswer] === **Partnerin/Partner 2** Trennen Sie Arbeitszeit und Freizeit? Warum (nicht)?[@shortAnswer] === Welche Tätigkeiten assoziieren Sie mit dem Wort Freizeit?[@shortAnswer] === Haben sich Ihre Freizeitaktivitäten in den letzten Jahren verändert? Wenn ja, wie?[@shortAnswer] === Was machen Sie heute in Ihrer Freizeit am liebsten? Nennen Sie drei Aktivitäten.[@shortAnswer] === [.multiple-choice&imageWithAudio] [%A12a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fotolia_3187666_s.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/801188_original_r_k_b_by_wolfgang_resmer_pixelio.de.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/647333_original_r_k_b_by_tim_reckmann_pixelio.de.png] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/11_erkundungen_b2_3a.mp3] [!Freizeitverhalten Sie hören im Radio ein Gespräch mit mehreren Personen. Sie hören den Text einmal. Lesen Sie die Aufgaben und entscheiden Sie: Wer sagt das? Lesen Sie zuerst das Beispiel.] === ◇ [!Die Freizeitaktivitäten der Deutschen sind sehr unterschiedlich.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%1][!Die Freizeitaktivitäten werden von den Medien bestimmt.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%2][!Viele möchten auf der einen Seite ihre persönlichen Kontakte ausbauen, auf der anderen Seite nutzen sie aber zur Kommunikation in zunehmendem Maße die Medien.] [-a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [+c) Herr Senf] === [%3][!Kommunikation über Medien ist weniger tiefgehend als persönliche Kommunikation.] [+a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%4][!Neue Medien eröffnen auch neue Kommunikationsmöglichkeiten.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%5][!Die Nutzung der digitalen Medien erschwert die Entspannung und Erholung in der Freizeit.] [+a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%6][!Klare Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit gibt es nicht mehr.] [-a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [+c) Herr Senf] === [%7][!Sport ist gut für die Gesundheit.] [+a) Moderator] [-b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [%8][!Auch beim Sport in der Freizeit wünschen sich die Menschen mehr Flexibilität.] [-a) Moderator] [+b) Frau Köhler] [-c) Herr Senf] === [.cloze-solution-grouped] [%A12b] [!Freizeitverhalten Ergänzen Sie in der Textzusammenfassung die fehlenden Nomen. Arbeiten Sie zu zweit.] Bei der neuesten [_Umfrage][@example] über das Freizeitverhalten in Deutschland ließen sich klare [_Trends][%1] feststellen. Der Fernseher ist noch immer die [_Nummer][%2] eins bei den Freizeitbeschäftigungen, aber die mobilen [_Endgeräte][%3] wie Tablets oder Smartphones gewinnen durch den inzwischen flächendeckenden [_Internetzugang][%4] immer mehr an [_Bedeutung][%5]. Viele nutzen die mobilen Geräte in ihrer Freizeit für alle möglichen [_Aktivitäten][%6]: zum Telefonieren mit Verwandten und Freunden, zum Online-Einkauf, zum Spielen, zum Musikhören, zum [_Austausch][%7] von Informationen über die sozialen Medien. Eine [_Folge][%8] der veränderten Mediennutzung ist, dass persönliche [_Treffen][%9] laut Statistik um 25 Prozent zurückgegangen sind. Das ist eine interessante [_Entwicklung][%10], denn bei der Umfrage haben viele Teilnehmer angegeben, dass sie gerne mehr [_Zeit][%11] mit der Familie oder mit Freunden verbringen möchten. Beim Thema Erholung und [_Entspannung][%12] lassen sich auch zwei scheinbar unterschiedliche Tendenzen erkennen, die aber eng zusammengehören. Auf der einen Seite haben viele Menschen [_Angst][%13], etwas zu verpassen, und sind deshalb immer und auf allen medialen Kanälen erreichbar und aktiv, auf der anderen Seite wird das [_Bedürfnis][%14] nach Erholung größer. Auch die stressiger gewordene [_Arbeitswelt][%15] und die fließenden [_Grenzen][%16] von Arbeitszeit und Freizeit führen dazu, dass viele am Wochenende ihre [_Ruhe][%17] haben wollen. Sportliche Aktivitäten liegen unverändert im Trend, denn sie helfen beim [_Stressabbau][%18]. Der [_Wunsch][%19] nach mehr Flexibilität führt aber auch hier zu [_Veränderungen][%20]. Die Zahl der Menschen, die ein Fitnessstudio besuchen, hat deutlich zugenommen, die [_Mitgliederzahlen][%21] in Sportvereinen sind dagegen gesunken. Wir möchten zwar etwas für unsere [_Gesundheit][%22] und Fitness tun, die Zeit dafür wollen wir aber selbst bestimmen. [.essay&article] [%A12c] [!Freizeitverhalten Fassen Sie den Text mündlich oder schriftlich zusammen. Orientieren Sie sich an folgenden Punkten:] • Nutzung der Medien • persönliche Treffen • Bedürfnis nach Erholung • sportliche Aktivitäten [&article: Bei der neuesten Umfrage über das Freizeitverhalten in Deutschland ließen sich klare Trends feststellen. Der Fernseher ist noch immer die Nummer eins bei den Freizeitbeschäftigungen, aber die mobilen Endgeräte wie Tablets oder Smartphones gewinnen durch den inzwischen flächendeckenden Internetzugang immer mehr an Bedeutung. Viele nutzen die mobilen Geräte in ihrer Freizeit für alle möglichen Aktivitäten: zum Telefonieren mit Verwandten und Freunden, zum Online-Einkauf, zum Spielen, zum Musikhören, zum Austausch von Informationen über die sozialen Medien. Eine Folge der veränderten Mediennutzung ist, dass persönliche Treffen laut Statistik um 25 Prozent zurückgegangen sind. Das ist eine interessante Entwicklung, denn bei der Umfrage haben viele Teilnehmer angegeben, dass sie gerne mehr Zeit mit der Familie oder mit Freunden verbringen möchten. Beim Thema Erholung und Entspannung lassen sich auch zwei scheinbar unterschiedliche Tendenzen erkennen, die aber eng zusammengehören. Auf der einen Seite haben viele Menschen Angst, etwas zu verpassen, und sind deshalb immer und auf allen medialen Kanälen erreichbar und aktiv, auf der anderen Seite wird das Bedürfnis nach Erholung größer. Auch die stressiger gewordene Arbeitswelt und die fließenden Grenzen von Arbeitszeit und Freizeit führen dazu, dass viele am Wochenende ihre Ruhe haben wollen. Sportliche Aktivitäten liegen unverändert im Trend, denn sie helfen beim Stressabbau. Der Wunsch nach mehr Flexibilität führt aber auch hier zu Veränderungen. Die Zahl der Menschen, die ein Fitnessstudio besuchen, hat deutlich zugenommen, die Mitgliederzahlen in Sportvereinen sind dagegen gesunken. Wir möchten zwar etwas für unsere Gesundheit und Fitness tun, die Zeit dafür wollen wir aber selbst bestimmen. ] [.interview] [%A13] [!Umfrage Beantworten Sie in kleinen Gruppen die folgenden Fragen und berichten Sie anschließend im Plenum.] === Wie viele Stunden verbringen Sie in Ihrer Freizeit mit digitalen Medien (Smartphone, Tablet, Computer)?[@shortAnswer] === Was vermuten Sie? Wirkt sich die Mediennutzung auf das Zufriedenheitsgefühl der Menschen aus?[@shortAnswer] === [.assignment] [%A14a] [!Studienergebnisse: Mediennutzung Lesen Sie den Text.] In einem Fachmagazin veröffentlichte ein Forscherteam der San Diego State University die Ergebnisse einer Untersuchung über den Zusammenhang von Mediennutzung und Zufriedenheitsgefühl bei Jugendlichen. Als Grundlage dienten Daten einer großen US- amerikanischen Studie, an der mehr als eine Million Teenager teilnahmen. Das Fazit der Arbeit war eindeutig: Jugendliche, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit Computerspielen, Chatten oder Surfen in sozialen Netzwerken verbrachten, waren weniger glücklich als Jugendliche im gleichen Alter, die lieber Bücher lasen, Sport trieben oder sich mit ihren Freunden trafen. Die zufriedensten Teenager nutzten die digitalen Medien etwas weniger als eine Stunde pro Tag. Die untersuchten Daten führten die Wissenschaftler zu der These, dass die Nutzungsdauer von digitalen Medien in einem proportionalen Verhältnis zum Glücksgefühl steht: Je länger sich die Studienteilnehmer mit ihren Mobilgeräten und Computern die Zeit vertrieben, desto unglücklicher waren sie. [@reference: Nach: Heise Online, 28.1.2018 https://www.heise.de/newsticker/meldung/] [.interview:bitmark--] [%A14b] [!Studienergebnisse: Mediennutzung Suchen Sie im Text Wörter und Wendungen, die man zur Wiedergabe von Forschungsergebnissen verwenden kann. Ergänzen Sie eigene Vorschläge. Arbeiten Sie zu zweit. Vergleichen Sie danach Ihre Redemittel mit anderen Teilnehmern.] In einem Fachmagazin veröffentlichte ein Forscherteam der San Diego State University die Ergebnisse einer Untersuchung über den Zusammenhang von Mediennutzung und Zufriedenheitsgefühl bei Jugendlichen. Als Grundlage dienten Daten einer großen US- amerikanischen Studie, an der mehr als eine Million Teenager teilnahmen. Das Fazit der Arbeit war eindeutig: Jugendliche, die einen großen Teil ihrer Freizeit mit Computerspielen, Chatten oder Surfen in sozialen Netzwerken verbrachten, waren weniger glücklich als Jugendliche im gleichen Alter, die lieber Bücher lasen, Sport trieben oder sich mit ihren Freunden trafen. Die zufriedensten Teenager nutzten die digitalen Medien etwas weniger als eine Stunde pro Tag. Die untersuchten Daten führten die Wissenschaftler zu der These, dass die Nutzungsdauer von digitalen Medien in einem proportionalen Verhältnis zum Glücksgefühl steht: Je länger sich die Studienteilnehmer mit ihren Mobilgeräten und Computern die Zeit vertrieben, desto unglücklicher waren sie. === [!das Fachmagazin, etwas (Ergebnisse) veröffentlichen ...][$ein Forscherteam, die Ergebnisse einer Untersuchung, als Grundlage dienen, an einer Studie teilnehmen, Fazit der Arbeit sein, die untersuchten Daten, Wissenschaftler zu der These führen] === [.assignment:bitmark++&image] [%A14c] [!Studienergebnisse: Mediennutzung Halten Sie einen kurzen Vortrag. Berücksichtigen Sie dabei die folgenden Punkte.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/computer_chatten_neu-pfad.png] 1. Geben Sie die Informationen des Textes wieder. |remark:Redemittel • In dem Text geht es um ... (den Zusammenhang von Mediennutzung und Zufriedenheit bei Jugendlichen/die Ergebnisse einer Studie von Forschern der San Diego State University). • Ein Forscherteam der San Diego State University hat ... untersucht. • Forscher haben herausgefunden, dass ... • Eine Studie der San Diego State University kam zu dem Ergebnis, dass ... 2. Sagen Sie Ihre Meinung zu den Ergebnissen der Studie. 3. Beschreiben Sie Ihre eigene Mediennutzung in Ihrer Freizeit. [.essay:bitmark++&image] [%A15] [!Forumsbeitrag: Freizeitverhalten heute Schreiben Sie einen Forumsbeitrag für die Zeitschrift __Psychologie online__.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schreiben-pfad.png] • Gehen Sie kurz auf einige Fakten zum Freizeitverhalten ein. • Äußern Sie Ihre Meinung dazu. • Berichten Sie von Ihren eigenen Erfahrungen. • Unterbreiten Sie Vorschläge, wie man den Medienkonsum einschränken und persönliche Treffen wieder intensivieren könnte. Schreiben Sie mindestens 150 Wörter. |remark:Tipps • **Leiten Sie Ihren Beitrag mit einigen allgemeinen Bemerkungen zum Thema ein:** Das Freizeitverhalten der Menschen verändert sich stetig, es passt sich an die gesellschaftlichen Entwicklungen an. • **Nennen Sie einige Fakten:** Umfragen/Studien haben ergeben, dass ... • **Formulieren Sie Ihre Meinung:** Meiner Meinung nach .../Meines Erachtens ... /Ich halte diese Entwicklung für ... • **Berichten Sie von eigenen Erfahrungen:** Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass ... /Mein eigenes Freizeitverhalten hat sich (auch/nicht) verändert. In meinem Heimatland ... • **Unterbreiten Sie Vorschläge:** Wir sollten ... Um (den Medienkonsum einzuschränken), könnten wir ... • **Schließen Sie Ihren Beitrag mit einem Schlusssatz ab.** Ich hoffe, dass wir uns in Zukunft wieder mehr um persönliche Kontakte zu unseren Freunden und Verwandten bemühen und dadurch vielleicht weniger einsam und unglücklich sind.!! [.chapter] [###Zeit zum Lesen] [@leave.subject:Zeit zum Lesen] [.interview:bitmark--&image] [%A16] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/joyceulysses2.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/harry4.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/jesus_von_texas.jpg] [!Partnerarbeit: Lesegewohnheiten Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.] === [%1] Wann und wo lesen Sie? (Tageszeit/Situation: z. B. beim Zugfahren/ nach dem Frühstück/während der Arbeitszeit)[@shortAnswer] === [%2] Was lesen Sie? (Zeitungen/Zeitschriften/Bücher/Berichte/Protokolle/ wissenschaftliche Arbeiten/Comics/Anzeigen)[@shortAnswer] === [%3] Was ist Ihr Lieblingsbuch?[@shortAnswer] === [%4] Verwenden Sie für unterschiedliche Texte verschiedene Lesestile? Wie lesen Sie was? (langsam/genau/schnell/nur die Überschriften/ alles zweimal/ich blättere nur durch und betrachte die Fotos/ich suche nach Schlüsselwörtern ...) === [%5] Stehen in Ihrem Bücherschrank Bücher, die Sie noch nicht gelesen haben bzw. die Sie nicht ausgelesen haben?[@shortAnswer] === [%6] Wie oft lesen Sie Bücher nicht zu Ende?[@shortAnswer] === [%7] Welches Buch hat Sie bisher am meisten enttäuscht bzw. gelangweilt?[@shortAnswer] === |info:Wussten Sie das schon? Laut Ergebnis einer britischen Umfrage unter 4 000 Erwachsenen kaufen 55Prozent der Befragten Bücher nur für das Regal, nicht zum Lesen. Die am häufigsten genannten nicht (aus)gelesenen Bücher waren: 1. Jesus von Texas (DBC Pierre), 2. Harry Potter – der Feuerkelch (Joanne Rowling), 3. Ulysses (James Joyce). [.interview] [%A17] [!Konditionalangaben Ergänzen Sie die Sätze frei. Vergleichen Sie danach Ihre Sätze mit anderen Kursteilnehmern.] === [%1] Wenn mich ein Buch fasziniert,...[@shortAnswer] === [%2] Ich lese gern, wenn...[@shortAnswer] === [%3] Wenn ich beruflich viele Dokumente lesen muss,...[@shortAnswer] === [%4] Wenn Kinder viel lesen,...[@shortAnswer] === [%5] Wenn ich mehr Zeit hätte,...[@shortAnswer] === [%6] Wenn ein Prominenter seine Autobiografie schreibt,....[@shortAnswer] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Konditionalangaben ➔ Teil C][►kapitel5c] [.multiple-choice-text:bitmark++] [%A18a] [!Buchauswahl Arbeiten Sie zu zweit. Jede/Jeder wählt drei Bücher aus und liest die Texte. Ergänzen Sie die fehlenden Nebensätze.] **1. Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gutes_leben.jpg| Schon seit ewigen Zeiten sind die Menschen auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben. Doch das Leben ist viel zu komplex, um es mit einer Grundregel besser gestalten zu können. Das Buch bietet den Lesern 52 Ideen,[-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][+wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben] __(Verlag: Piper)__ **2. Sebastian Fitzek: Flugangst 7A** Auch in seinem neuen Roman spielt der Bestsellerautor wieder mit den Ängsten der Leser. An Bord einer Passagiermaschine befinden sich ein psychisch kranker Passagier und ein Psychiater,[+dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben], das Verhalten des Passagiers so zu beeinflussen, dass es zu keinen Störungen während des Fluges kommt. Ob er eine Katastrophe verhindern kann? __(Verlag: Droemer Knaur)__ **3. Franz Hohler: Das Päckchen** Im neuen Roman des bekannten Schweizer Autors geht es um einen Züricher Bibliothekar,[-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][+der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben]. Kurze Zeit später übergibt ihm eine unbekannte alte Frau ein Päckchen zur Aufbewahrung, damit es nicht in falsche Hände gerät. Als der Bibliothekar das Päckchen zu Hause öffnet, entdeckt er ein Exemplar eines Wörterbuches, das als ältestes deutschsprachiges Buch überhaupt gilt. __(Verlag: Luchterhand)__ **4. Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/b_ume.jpg| Geschehen im Wald tatsächlich geheimnisvolle Dinge? Gibt es Bäume,[-dessen Aufgabe es ist][+die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben]? Haben Bäume Gefühle, ein Gedächtnis? Ja!, sagt Autor und Förster Peter Wohlleben und erzählt faszinierende Geschichten über die höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. __(Verlag: Ludwig)__ **5. Hannes Hegen: Die Reise ins All** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/hegen.jpg| Die Comicfiguren Dig, Dag und Digedag hatten in der DDR Kultstatus, jetzt werden die 50 Jahre alten Hefte wieder veröffentlicht. In „Die Reise ins All“ werden die Comichelden in der Sahara von einer Rakete entführt und an Bord eines Raumschiffes gebracht. Damit beginnt für sie eine Reise durch das Weltall, [-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][-wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][+auf der sie viele Abenteuer erleben]. __(Verlag: Tessloff)__ **6. Robert Menasse: Die Hauptstadt** Der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Menasse spielt in der Europa-Hauptstadt Brüssel,[-dessen Aufgabe es ist][-die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen][-wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können][+wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen][-der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält][-auf der sie viele Abenteuer erleben]. Mit einem Appell zur historischen Verantwortung, dem Aufzeigen nationaler und privater Interessen sowie der Beschreibung menschlicher Schwächen und großer Gefühle ist dem Autor ein großer Europaroman gelungen. __(Verlag: Suhrkamp)__ [.essay&article:bitmark--] [%A18b] [!Buchauswahl Berichten Sie Ihrer Partnerin/Ihrem Partner über Ihre drei Bücher. Geben Sie den Inhalt kurz wieder und sagen Sie, ob Sie das Buch lesen würden. Begründen Sie Ihre Aussage.] 1. Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück 2. Sebastian Fitzek: Flugangst 7A 3. Franz Hohler: Das Päckchen 4. Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume 5. Hannes Hegen: Die Reise ins All 6. Robert Menasse: Die Hauptstadt [&article: **1. Rolf Dobelli: Die Kunst des guten Lebens: 52 überraschende Wege zum Glück** Schon seit ewigen Zeiten sind die Menschen auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben. Doch das Leben ist viel zu komplex, um es mit einer Grundregel besser gestalten zu können. Das Buch bietet den Lesern 52 Ideen,wie sie dem Ziel eines guten Lebens ein Stück näherkommen können __(Verlag: Piper)__ **2. Sebastian Fitzek: Flugangst 7A** Auch in seinem neuen Roman spielt der Bestsellerautor wieder mit den Ängsten der Leser. An Bord einer Passagiermaschine befinden sich ein psychisch kranker Passagier und ein Psychiater,dessen Aufgabe es ist, das Verhalten des Passagiers so zu beeinflussen, dass es zu keinen Störungen während des Fluges kommt. Ob er eine Katastrophe verhindern kann? __(Verlag: Droemer Knaur)__ **3. Franz Hohler: Das Päckchen** Im neuen Roman des bekannten Schweizer Autors geht es um einen Züricher Bibliothekar,[-dessen Aufgabe es ist der auf einer Dienstreise in Bern einen seltsamen Anruf erhält. Kurze Zeit später übergibt ihm eine unbekannte alte Frau ein Päckchen zur Aufbewahrung, damit es nicht in falsche Hände gerät. Als der Bibliothekar das Päckchen zu Hause öffnet, entdeckt er ein Exemplar eines Wörterbuches, das als ältestes deutschsprachiges Buch überhaupt gilt. __(Verlag: Luchterhand)__ **4. Peter Wohlleben: Das geheime Leben der Bäume** Geschehen im Wald tatsächlich geheimnisvolle Dinge? Gibt es Bäume, die miteinander kommunizieren oder alte und kranke Nachbarn liebevoll pflegen? Haben Bäume Gefühle, ein Gedächtnis? Ja!, sagt Autor und Förster Peter Wohlleben und erzählt faszinierende Geschichten über die höchst erstaunlichen Fähigkeiten der Bäume. __(Verlag: Ludwig)__ **5. Hannes Hegen: Die Reise ins All** Die Comicfiguren Dig, Dag und Digedag hatten in der DDR Kultstatus, jetzt werden die 50 Jahre alten Hefte wieder veröffentlicht. In „Die Reise ins All“ werden die Comichelden in der Sahara von einer Rakete entführt und an Bord eines Raumschiffes gebracht. Damit beginnt für sie eine Reise durch das Weltall, auf der sie viele Abenteuer erleben. __(Verlag: Tessloff)__ **6. Robert Menasse: Die Hauptstadt** Der mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnete Roman des österreichischen Schriftstellers Robert Menasse spielt in der Europa-Hauptstadt Brüssel,wo europäische Beamte ihre Karrieren vorantreiben und Lobbyisten im Hintergrund die Strippen ziehen. Mit einem Appell zur historischen Verantwortung, dem Aufzeigen nationaler und privater Interessen sowie der Beschreibung menschlicher Schwächen und großer Gefühle ist dem Autor ein großer Europaroman gelungen. __(Verlag: Suhrkamp)__ ] [.match-solution-grouped] [%A18c] [!Buchauswahl Was passt zusammen? Ergänzen Sie die passenden Verben.] === [%1]auf der Suche nach einer Formel für ein gutes Leben == [%e]sein[@example] === [%2]seinem Ziel ein Stück == [%d]näherkommen === [%3]sich an Bord einer Passagiermaschine == [%h]befinden === [%4]mit den Ängsten der Leser == [%i]spielen === [%5]einen seltsamen Anruf == [%b]erhalten === [%6]in falsche Hände == [%a]geraten === [%7]alte und kranke Nachbarn == [%j]pflegen === [%8]Kultstatus == [%f]haben === [%9]Abenteuer == [%g]erleben === [%10]im Hintergrund die Strippen == [%c]ziehen === [.essay] [%A18d] [!Buchauswahl Ihre persönliche Buchempfehlung Stellen Sie ein Buch vor, das Ihrer Meinung nach sehr lesenswert ist. Beschreiben Sie kurz den Inhalt und begründen Sie Ihre Auswahl.] [.assignment:bitmark++] [%A19] [!Eine Diskussion führen Sie nehmen an einer Diskussionsrunde zum Thema __Lesen__ teil und diskutieren mit einer Partnerin/einem Partner. Einigen Sie sich zunächst auf eine der drei Aussagen.] |info 1. Das Lesen von Comics sollte man Kindern grundsätzlich verbieten. Sie lernen sonst nicht ricttig lesen und schreiben. |info 2. Es ist egal, was man liest. Hauptsache, man liest. |info 3. Kriminalromane sind minderwertige Literatur. Es ist reine Zeitverschwendung, wenn man so etwas liest. • Legen Sie Ihren Standpunkt dar und nennen Sie Ihre Argumente. • Reagieren Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin/Ihres Gesprächspartners. • Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen? Nutzen Sie bei Ihrer Argumentation die folgenden Redemittel: |remark:Meinungsäußerung • Meiner Meinung nach/Meines Erachtens ... • Ich bin der Meinung/Auffassung, dass ... • Ich halte ... für wichtig/lehrreich/gefährlich ... |remark:zustimmen • Damit/Mit dieser Aussage bin ich einverstanden. • Das sehe ich auch so. • Das entspricht auch meiner Erfahrung. • Ich kann dem nur zustimmen. |remark:widersprechen • Ich glaube eher, dass ... • Meiner Meinung nach ist das nicht richtig. • In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Meinung. • Das kann ich mir nicht vorstellen. • Das glaube ich nicht. remarkZweifel äußern • Das hat Vor- und Nachteile. • Auf der einen Seite haben Sie recht, auf der anderen Seite sehe ich Probleme ... • Ich befürchte, dass ... • Man sollte bedenken, dass ... [.essay:bitmark--] [%A20] [!Vortrag: Lesen Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen einen kurzen Vortrag halten. Anschließend beantworten Sie einige Fragen zu Ihrem Vortrag. Sie haben zehn Minuten Zeit, um sich vorzubereiten. Notieren Sie einige Stichpunkte. Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Sprechen Sie etwa vier Minuten. Die Notizen aus der Vorbereitungszeit können Sie verwenden.] **Thema: Kinder und Jugendliche lesen zu wenig** • Sagen Sie Ihre Meinung zu der Aussage und begründen Sie sie. • Nennen Sie einige Beispiele. • Beschreiben Sie die Bedeutung des Lesens für die Ausbildung und Erziehung. • Nennen Sie einige geeignete Maßnahmen. [.cloze-solution-grouped:bitmark++&image] [%A21] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/b_cherwurm.png] 1. Er kann seine Rede nicht frei halten, er muss sie [_ablesen]. 2. Dieses Buch ist sehr schwierig, man muss sich in den Stil des Autors erst [_einlesen]. 3. Wie viel kostet das Auto? 350 000 Euro? Oh nein, 35 000 Euro, ich habe mich [_verlesen]. 4. Papa, kannst du mir eine Geschichte [_vorlesen]? 5. Bist du schon fertig mit dem Buch? Ja, ich habe es [_ausgelesen]. 6. Das Kleingedruckte beim Kaufvertrag sollte man sich immer genau [_durchlesen]. 7. Tut mir leid, ich kann dir deine Frage nicht beantworten. Das muss ich in einem Fachbuch [_nachlesen]. |remark:Bücherwurm und Leseratte Bücherwurm und Leseratte, wie man oft gemunkelt hatte, treffen sich an Donnerstagen im Archiv von Buchenhagen. Zwischen Büchern und Papier rascheln sie bis früh um vier. Das Ergebnis: „Außer Lesen“, schwört der Wurm, „ist nichts gewesen!“ __Hansgeorg Stengel__ [@reference:Hansgeorg Stengel: Bücherwurm und Leseratte. Aus: H. Stengel/ H.-E. Ernst: Wasserhahn und Muskelkater. LEiV-Verlag Leipzig 2000.] [.chapter] [###Zeit für den Sport] [@leave.subject:Zeit für den Sport] [.interview:bitmark--&image] [%A22] [!Sportarten Suchen Sie fünf Sportarten und Wörter, die zu den Sportarten passen.] === **Sport treiben** Sportart 1: Handball spielen [!das Spielfeld, die Mannschaft, der Ball, der Strafschuss, das Tor/der Torwart, den Ball halten] === Sportart 2: Schlittschuh laufen [!passende Wörter] === Sportart 3: [@shortAnswer] [!welche Sportart?] === [!passende Wörter] === Sportart 4: [@shortAnswer] [!welche Sportart?] === [!passende Wörter] === Sportart 5: [@shortAnswer] [!welche Sportart?] === [!passende Wörter] === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/handball-pfad.png] [.interview:bitmark--] [%A23] [!Interview: Sport Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und berichten Sie.] === **Name**[@shortAnswer] === Treiben Sie selbst Sport? Welche Sportarten üben Sie aus?[@shortAnswer] === Welche Sportarten finden Sie ästhetisch am schönsten? Welche Sportarten begeistern Sie als Fernsehzuschauer am meisten?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Lieblingssportler/eine Lieblingssportlerin?[@shortAnswer] === Kennen Sie deutsche Sportlerinnen und Sportler? Welche?[@shortAnswer] === Besuchen Sie manchmal Sportveranstaltungen? Welche?[@shortAnswer] === **Name**[@shortAnswer] === Treiben Sie selbst Sport? Welche Sportarten üben Sie aus?[@shortAnswer] === Welche Sportarten finden Sie ästhetisch am schönsten? Welche Sportarten begeistern Sie als Fernsehzuschauer am meisten?[@shortAnswer] === Haben Sie einen Lieblingssportler/eine Lieblingssportlerin?[@shortAnswer] === Kennen Sie deutsche Sportlerinnen und Sportler? Welche?[@shortAnswer] === Besuchen Sie manchmal Sportveranstaltungen? Welche?[@shortAnswer] === [.interview&image] [%A24] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/glo-005855_f_5855_.jpg] [!Beantworten Sie die Fragen und beschreiben Sie anschließend die Grafik.] === 1. Leistungssportler oder Sportmuffel? Wie bezeichnen Sie sich selbst?[@shortAnswer] === 2. Aus welchem Grund/welchen Gründen treiben Sie Sport bzw. keinen Sport?[@shortAnswer] === 3. Welche Sportarten sind in Ihrem Heimatland besonders beliebt? Welchen Stellenwert hat der Fußball?[@shortAnswer] === Grafik Beschreibung[@shortAnswer] === [.internal-link][!Redemittel zur Beschreibung einer Statistik Kapitel 1/2 ][►...] [.multiple-choice] [%A25] [!Kleine Fußball-Kunde Sind Sie ein Fußballfan? Beantworten Sie die Fragen alleine oder in Gruppen.] === [%1][!Der wichtigste Titel beim Fußball ist „Fußballweltmeister“. Wann fand die erste Weltmeisterschaft statt?] [+a) 1930 in Uruguay ] [-b) 1938 in Frankreich ] [-c) 1958 in Brasilien] === [%2][!Welche Farben hat das Trikot der deutschen Fußball- Nationalmannschaft?] [+a) schwarz – weiß] [-b) schwarz – rot – gelb] [-c) rot – schwarz] === [%3][!Wann war das erste Länderspiel der deutschen Nationalmannschaft?] [-a) 1929] [-b) 1952] [+c) 1908] === [%4][!Welche Mannschaft wurde öfter Fußballweltmeister?] [-a) Deutschland] [+b) Brasilien] [-c) Argentinien] === [%5][!Als Deutschland 1974 Weltmeister wurde, verlor die Mannschaft in der Vorrunde ein Spiel mit politischer Bedeutung gegen] [-a) die Sowjetunion] [-b) die Niederlande] [+c) die DDR] === [%6][!Gegen wen verlor die deutsche Nationalmannschaft 1966 in London das Endspiel um die Weltmeisterschaft?] [-a) Frankreich] [+b) England ] [-c) Italien] === [%7][!Wer war sowohl als Spieler als auch als Trainer bzw. Teamchef der deutschen Nationalmannschaft Weltmeister?] [-a) Rudi Völler] [-b) Joachim Löw] [+c) Franz Beckenbauer] === [.interview] [%A26] [!Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.] === [%1] Spielen Sie Fußball bzw. haben Sie früher Fußball gespielt?[@shortAnswer] === [%2] Sehen Sie sich Fußballspiele live im Stadion oder im Fernsehen an?[@shortAnswer] === [%3] Wissen Sie, welcher Fußballklub jetzt gerade die Landesmeisterschaften in Ihrem Heimatland anführt?[@shortAnswer] === [%4] Kennen Sie den Trainer und einige Spieler der Nationalmannschaft Ihres Heimatlandes? Sind Sie mit den Leistungen der Nationalmannschaft zufrieden?[@shortAnswer] === [%5] Stellen Sie sich vor, es findet eine Fußballweltmeisterschaft statt und Ihr Heimatland ist nicht vertreten. Welcher Mannschaft wünschen Sie den Sieg? Warum?[@shortAnswer] === [%6] Was halten Sie von Frauenfußball?[@shortAnswer] === [.interview:bitmark++] [%A27] [!Eine kleine Fußballgeschichte] Leider ist der Autor der Geschichte __des Fußballs__ mit seinem Artikel nicht ganz fertig geworden. Bei einigen Absätzen hat er nur die Fakten zusammengetragen. Formulieren Sie Sätze und schreiben Sie die fehlenden Absätze. [@reference: Fußball – eine Erfindung der Neuzeit? Planet Wissen (Martin Gresch)] === **Fußball – eine Erfindung der Neuzeit?** Fußball gehört zu den populärsten Sportarten der Welt. Besonders in Europa und Südamerika ist Fußball die Nummer eins auf der Beliebtheitsskala, aber auch in Afrika und Asien hat die Begeisterung für den Fußball in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. __die Geschichte des Fußballs – beginnen – vor Tausenden von Jahren ◇ Wissenschaftler – erste Formen des Fußballs – 3. Jahrhundert vor Christus – datieren ◇ China – man – ein Ballspiel ➔ spielen eine mit Federn gefüllte Lederkugel – Fuß – ein etwa 40 Zentimeter großes Netz – befördert werden müssen ◇ 200 vor Christus bis etwa 600 nach Christus – das Fußballspiel – China – seinen Höhepunkt – erreichen ◇ es – beliebter Unterhaltungssport – werden + zahlreiche Zuschauer – haben__ [$Die Geschichte des Fußballs beginnt/begann vor Tausenden von Jahren. Wissenschaftler datieren erste Formen des Fußballs auf das 3. Jahrhundert vor Christus. In China spielte man ein Ballspiel, bei dem eine mit Federn gefüllte Lederkugel mit dem Fuß in ein etwa 40 Zentimeter großes Netz befördert werden musste. 200 vor Christus bis etwa 600 nach Christus erreichte das Fußballspiel in China seinen Höhepunkt. Es wurde ein beliebter Unterhaltungssport und hatte zahlreiche Zuschauer.] === Im 8. Jahrhundert tauchte unter dem Namen „Kemari“ ein ähnliches Spiel mit dem Fuß in Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit geschickten Fußstößen so lange wie möglich in der Luft zu halten. Bei den Griechen und Römern (800 v. Chr. bis 600 n. Chr.) wurde das Fußballspiel, wie auch schon in China, zur militärischen Körperertüchtigung eingesetzt. Der griechische Philosoph Platon sprach damals von der „Sphairomachia“, der sogenannten „Ballschlacht“, was auf eine recht raue Spielweise schließen lässt, ähnlich dem heutigen „American Football“. Auch auf dem amerikanischen Kontinent gab es bei den Mayas und Azteken zahlreiche fußballähnliche Ballspiele. __Mittelalter – Italien – Mittelpunkt des Fußballspiels – werden ◇ unter dem Namen „giuoco del calcio“ – es – die Massen – begeistern können ◇ Florenz – Kirchplatz – Fußballspiele – ausgetragen werden ➔ zwei Zelte – Tore – dienen ◇ jede Mannschaft – 27 Spieler – bestehen ◇ es – Torwart + Schiedsrichter – auch – geben__ [$Im Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels. Unter dem Namen „giuoco del calcio“ konnte es die Massen begeistern. In Florenz wurden auf dem Kirchplatz Fußballspiele ausgetragen, bei denen zwei Zelte als Tore dienten. Jede Mannschaft bestand aus 27 Spielern. Es gab auch einen Torwart und einen Schiedsrichter.] === Heute gilt die britische Insel als die Geburtsstätte des modernen Fußballs. Mitte des 19. Jahrhunderts trennten sich die Ballspiele „Rugby“ und „Fußball“ voneinander. 1863 wurde in London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische „Football Association“ (FA). Während der ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. Witzigerweise mussten die Spieler damals Mützen tragen und Hosen, die über die Knie reichten. In den nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. In der Saison 1871/72 wurde dann zum ersten Mal der „Englische Pokal“, der FA Cup, ausgespielt. Das erste Finale gewann der Wanderers FC mit 1 : 0 gegen die Royal Engineers. __nach – Gründung des ersten Fußballverbands – England – Fußball – auch Schottland, Irland + Wales – bald – ziehen ◇ europäisches Festland – die Niederlande + Dänemark – die ersten Länder – sein ➔ 1889 nationale Verbände – gründen ◇ Deutschland – 1890 – folgen ◇ Endspiel – erste offizielle deutsche Fußballmeisterschaft – der VfB Leipzig – gewinnen ◇ 1905 – der Deutsche Fußballbund – Fußball-Weltverband FIFA – beitretens erste Weltmeisterschaft – 1930 – Uruguay – ausgespielt werden ◇ nur 13 Nationen – dieses Turnier–sich melden ◇ die Deutschen – aus Kostengründen – diese Weltmeisterschaft – nicht teilnehmen__ [$Nach der Gründung des ersten Fußballverbands in England zog der Fußball bald auch nach Schottland, Irland und Wales. Auf dem europäischen Festland waren die Niederlande und Dänemark die ersten Länder, die 1889 nationale Verbände gründeten. Deutschland folgte 1890. Im Endspiel der ersten offiziellen deutschen Fußballmeisterschaft gewann der VfB Leipzig. 1905 trat der Deutsche Fußballbund dem Fußball-Weltverband FIFA bei. Die erste Weltmeisterschaft wurde 1930 in Uruguay ausgespielt. Nur 13 Nationen meldeten sich für dieses Turnier. Die Deutschen nahmen aus Kostengründen nicht an dieser Weltmeisterschaft teil.] === [.interview&article:bitmark--] [%A28a] [!Textarbeit Beantworten Sie die Fragen zum Text in ganzen Sätzen.] === [%1] Was zählt nach Meinung der Wissenschaftler zu den ersten Formen des Fußballs? [$Zu den ersten Formen des Fußballs zählt ein Spiel, das in China im dritten Jahrhundert vor Christus gespielt wurde. In diesem Spiel musste eine Lederkugel mit dem Fuß in ein Netz befördert werden.] === [%2] Was war das Ziel des Fußballspiels im alten Japan? [$Ziel des Fußballspiels im alten Japan war es, den Ball mit Fußstößen so lange wie möglich in der Luft zu halten.] === [%3] Wie wird das Fußballspiel bei den Griechen und Römern beschrieben? [$Bei den Griechen und Römern wurde das Fußballspiel zur militärischen Körperertüchtigung (zum Militärsport) eingesetzt. Das Spiel war so ähnlich wie das heutige„American Football“. Es wird von einer rauen Spielweise berichtet.] === [%4] Warum gilt Großbritannien als Geburtsstätte des modernen Fußballs? [$1863 wurde in London der erste Fußballverband der Welt gegründet und es wurden die ersten Spielregeln festgelegt/ erarbeitet.] === [%5] Welche Fakten werden zur deutschen Fußballgeschichte genannt? [$1890 wurde der Deutsche Fußballbund gegründet. Der erste deutsche Fußballmeister war der VfB Leipzig. 1905 trat der Deutsche Fußballbund der FIFA bei. An der ersten Weltmeisterschaft in Uruguay konnten die Deutschen aus Kostengründen nicht teilnehmen.] === [&article: **Fußball – eine Erfindung der Neuzeit?** Fußball gehört zu den populärsten Sportarten der Welt. Besonders in Europa und Südamerika ist Fußball die Nummer eins auf der Beliebtheitsskala, aber auch in Afrika und Asien hat die Begeisterung für den Fußball in den letzten Jahrzehnten stark zugenommen. Die Geschichte des Fußballs beginnt/begann vor Tausenden von Jahren. Wissenschaftler datieren erste Formen des Fußballs auf das 3. Jahrhundert vor Christus. In China spielte man ein Ballspiel, bei dem eine mit Federn gefüllte Lederkugel mit dem Fuß in ein etwa 40 Zentimeter großes Netz befördert werden musste. 200 vor Christus bis etwa 600 nach Christus erreichte das Fußballspiel in China seinen Höhepunkt. Es wurde ein beliebter Unterhaltungssport und hatte zahlreiche Zuschauer. Im 8. Jahrhundert tauchte unter dem Namen „Kemari“ ein ähnliches Spiel mit dem Fuß in Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit geschickten Fußstößen so lange wie möglich in der Luft zu halten. Bei den Griechen und Römern (800 v. Chr. bis 600 n. Chr.) wurde das Fußballspiel, wie auch schon in China, zur militärischen Körperertüchtigung eingesetzt. Der griechische Philosoph Platon sprach damals von der „Sphairomachia“, der sogenannten „Ballschlacht“, was auf eine recht raue Spielweise schließen lässt, ähnlich dem heutigen „American Football“. Auch auf dem amerikanischen Kontinent gab es bei den Mayas und Azteken zahlreiche fußballähnliche Ballspiele. Im Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels. Unter dem Namen „giuoco del calcio“ konnte es die Massen begeistern. In Florenz wurden auf dem Kirchplatz Fußballspiele ausgetragen, bei denen zwei Zelte als Tore dienten. Jede Mannschaft bestand aus 27 Spielern. Es gab auch einen Torwart und einen Schiedsrichter. Heute gilt die britische Insel als die Geburtsstätte des modernen Fußballs. Mitte des 19. Jahrhunderts trennten sich die Ballspiele „Rugby“ und „Fußball“ voneinander. 1863 wurde in London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische „Football Association“ (FA). Während der ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. Witzigerweise mussten die Spieler damals Mützen tragen und Hosen, die über die Knie reichten. In den nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. In der Saison 1871/72 wurde dann zum ersten Mal der „Englische Pokal“, der FA Cup, ausgespielt. Das erste Finale gewann der Wanderers FC mit 1 : 0 gegen die Royal Engineers. Nach der Gründung des ersten Fußballverbands in England zog der Fußball bald auch nach Schottland, Irland und Wales. Auf dem europäischen Festland waren die Niederlande und Dänemark die ersten Länder, die 1889 nationale Verbände gründeten. Deutschland folgte 1890. Im Endspiel der ersten offiziellen deutschen Fußballmeisterschaft gewann der VfB Leipzig. 1905 trat der Deutsche Fußballbund dem Fußball-Weltverband FIFA bei. Die erste Weltmeisterschaft wurde 1930 in Uruguay ausgespielt. Nur 13 Nationen meldeten sich für dieses Turnier. Die Deutschen nahmen aus Kostengründen nicht an dieser Weltmeisterschaft teil.] [.cloze] [%A28b – Textarbeit] [!Ergänzen Sie in dem folgenden Text die lokalen und temporalen Präpositionen und die Artikel, wenn nötig.] Die Geschichte des Fußballs begann [_vor] Tausenden von Jahren [_in] China. 200 vor Christus [_bis] etwa 600 [_nach] Christus erreichte das Fußballspiel dort seinen Höhepunkt. [_Im] 8. Jahrhundert tauchte unter dem Namen „Kemari“ ein ähnliches Spiel [_in] Japan auf. Ziel des Spiels war es, den Ball mit Fußstößen so lange wie möglich [_in der] Luft zu halten. [_Im] Mittelalter wurde Italien zum Mittelpunkt des Fußballspiels, dort wurden zum Beispiel [_in] Florenz Fußballspiele [_auf dem] Kirchplatz ausgetragen. [_-] 1863 wurde [_in] London der erste Fußballverband der Welt gegründet, die englische „Football Association“ (FA). [_Während der][_In den][_Auf den] ersten Sitzungen der FA erarbeiteten deren Mitglieder die ersten reinen Fußballregeln. [_In den] nächsten Jahren verfeinerte sich das sportliche Regelwerk. [_Nach][_Nach der] Gründung des ersten Fußballverbands [_in] England zog der Fußball [_um die] ganze Welt. [.match-solution-grouped] [%A28c – Textarbeit] [!Ordnen Sie passende Verben zu.] === Regeln == erarbeiten[@example] -- festlegen -- verfeinern === einen Verband == gründen === einem Verband == beitreten === eine Meisterschaft == gewinnen === die Massen == begeistern === einen Höhepunkt == erreichen === Mützen und Hosen == tragen === zu den populärsten Sportarten == gehören -- werden === [.essay:bitmark++&image] [%A29] [!Recherchieren Sie im Internet und berichten Sie über die Fußballgeschichte Ihres Heimatlandes. Wenn Sie selbst gar kein Interesse an Fußball haben, können Sie auch über die Geschichte einer anderen Sportart berichten.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fussball.png] |remark:Fußball • Zu den populären/unpopulären Sportarten gehörten/gehören ... • Auf der Beliebtheitsskala oben/unten standen/stehen ... • Die Begeisterung hat zugenommen/abgenommen. • Die Sportart entstand ... • Ziel des Spiels war/ist ... • Das Spiel wurde immer beliebter/geriet wieder in Vergessenheit. • Erste Regeln wurden ... festgelegt. • Erste Wettkämpfe/Die erste Weltmeisterschaft fanden/fand ... statt. • Daran nahmen ... teil. • Es gab (Spieler/einen Torwart/einen Schiedsrichter ...). • Die Mannschaft bestand aus ... Spielern. • ... wurde der erste Verein/Verband gegründet. • Das erste Spiel gewann/verlor die Mannschaft aus ... [.chapter] [##Teil B] [.article:bitmark--] Die Texte und Aufgaben in diesem __fakultativen Teil B__ stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.chapter] [###Besondere Tätigkeiten und Hobbys] [@leave.subject:Besondere Tätigkeiten und Hobbys] [@leave.context:personal] [.assignment:bitmark--] [%B1] [!Lesen Sie den Text.] **Dritte Stunde Bienenkunde** __Schüler schlüpfen unter die Imkerhaube oder entschlüsseln Geheimschriften, sie satteln Dressurpferde oder springen aufs Wakeboard. Das klingt nach Hobbys, es sind aber keine: Es handelt sich hier um Wahlfächer an deutschen Schulen.__ 1. An der hessischen Gesamtschule Niederwalgern schnallen sich Schüler ein Wakeboard unter die Füße und stürzen sich in den See. Im Sommer wird im Wahlfach Wasserski das Klassenzimmer gegen den See getauscht. Hier gleiten die Schüler mit 30 Stundenkilometern übers Wasser, wenn sie es schaffen, sich an dem Seil, das über dem Wasser kreist, aufrecht zu halten. „Dazu braucht es schon ein bisschen Kraft“, meint Schulleiter Horst Tritschler. Deshalb gibt es eine kurze Teststrecke, auf der Anfänger den schwierigen Start und das Balancieren üben können. Erfahrene Schüler steigern das Tempo, fahren Slalom und springen über Rampen. 2. Wenn am Adolf-Weber-Gymnasium in München das Wahlfach Bienenkunde auf dem Stundenplan steht, streifen sich zehn Schüler Imkerblusen und Hauben über und gehen in den Schulgarten. Dort leben zwölf Bienenvölker mit jeweils einigen tausend Bienen. Zu den Aufgaben der Kursteilnehmer gehört es, die Tiere zu pflegen, die ==Schleuderreife==(@note:Schleuderreife = Stadium, in dem Honig zentrifugiert wird) des Honigs festzustellen und den Honig schließlich auf dem Schulbasar zu verkaufen. „Unsere Bienen sind friedfertig“, erklärt der Biologielehrer. Nur sehr selten wird ein Schüler gestochen, eigentlich nur dann, wenn sich zufällig eine der Bienen in einen Blusenärmel verirrt. 3. Am Gymnasium Gröbenzell geht es weniger gefährlich zu. Skytala-==Verschlüsselung==(@note:Verschlüsselung = eine Nachricht durch Codes ersetzen==, Vigenère- oder Caesar-Chiffre sind Thema des Wahlkurses Kryptologie. Im vergangenen Schuljahr saßen ausschließlich Jungs in den Reihen. 15 Schüler aus der siebten Klasse übten sich darin, Informationen vor Dritten zu verbergen, geheime Nachrichten zu versenden und den Code verschlüsselter Nachrichten zu knacken. Einige haben eine eigene Geheimschrift entwickelt, um die persönliche Datensicherheit, z. B. in E-Mails, zu gewährleisten. 4. An der Gesamtschule im brandenburgischen Neustadt/Dosse sind Pferde immer präsent. Drei Schulstunden in der Woche dürfen die Teilnehmer des Wahlfaches Reitsport auf dem Pferderücken verbringen. Mit den Schulpferden des nahe gelegenen ==Landesgestüts==(@note:Gestüt = Betrieb, in dem Pferde gezüchtet werden== üben sie Dressurreiten und Springen. Einmal in der Woche gibt es Theorieunterricht. Der Unterricht wird benotet. Auch Manuel Baierl aus der 9. Klasse hat das Wahlpflichtfach belegt und liebt besonders das Springreiten. „Wir haben hier viele sehr gute Pferde, die meisten davon Brandenburger. Mit denen macht das Reiten wirklich Spaß. Und auch beruflich kann einem das Fach nutzen.“ Denn wer das Fach bis zum Abitur belegt, kann die Schule mit Trainerschein verlassen. __Es ist durchaus möglich, dass eines dieser Hobby-Wahlfächer in Zukunft als Abiturfach anerkannt wird. Am Gymnasium in Laucha in Sachsen-Anhalt legen die Schüler ihre mündliche Abiturprüfung bereits im Fach Weinbau ab.__ [@reference: Dritte Stunde Bienenkunde. SPIEGEL ONLINE, 11.4.2007 (Anja Burkel) In: https://www.spiegel.de/schulspiegel/] [.match:bitmark++&article:bitmark++] [%B2a – Textarbeit] [!Tragen Sie die wichtigsten Informationen aus dem Text in Stichpunkten in die Übersichten.] === **1. Schule:** == hessische Gesamtschule[@example] === Ort: == Niederwalgern[@example] === Wahlfach: == Wasserski[@example] === Zubehör: == Wakeboard[@example] === Tätigkeiten: == übers Wasser gleiten, balancieren, Slalom fahren, über Rampen springen[@example] === Meinungen und Zitate von Lehrern/Schülern: == „Man braucht ein bisschen Kraft, um sich aufrecht zu halten.”[@example] === **2. Schule:** == Adolf-Weber-Gymnasium === Ort: == München === Wahlfach: == Bienenkunde === Zubehör: == Imkerblusen, Hauben === Tätigkeiten: == Tiere pflegen, Reife des Honigs feststellen, Honig verkaufen === Meinungen und Zitate von Lehrern/Schülern: == „Unsere Bienen sind friedfertig.“ === **3. Schule:** == Gymnasium === Ort: == Gröbenzell === Wahlfach: == Kryptologie === Tätigkeiten: == Informationen vor Dritten verbergen, geheime Nachrichten versenden, den Code verschlüsselter Nachrichten knacken === **4. Schule:** == Gesamtschule === Ort: == Neustadt/Dosse === Wahlfach: == Reitsport === Zubehör: == Schulpferde === Tätigkeiten: == Dressurreiten, Springen, Theorieunterricht === Meinungen und Zitate von Lehrern/Schülern: == „gute Pferde, mit denen das Reiten Spaß macht“ === [&article: **Dritte Stunde Bienenkunde** __Schüler schlüpfen unter die Imkerhaube oder entschlüsseln Geheimschriften, sie satteln Dressurpferde oder springen aufs Wakeboard. Das klingt nach Hobbys, es sind aber keine: Es handelt sich hier um Wahlfächer an deutschen Schulen.__ 1. An der hessischen Gesamtschule Niederwalgern schnallen sich Schüler ein Wakeboard unter die Füße und stürzen sich in den See. Im Sommer wird im Wahlfach Wasserski das Klassenzimmer gegen den See getauscht. Hier gleiten die Schüler mit 30 Stundenkilometern übers Wasser, wenn sie es schaffen, sich an dem Seil, das über dem Wasser kreist, aufrecht zu halten. „Dazu braucht es schon ein bisschen Kraft“, meint Schulleiter Horst Tritschler. Deshalb gibt es eine kurze Teststrecke, auf der Anfänger den schwierigen Start und das Balancieren üben können. Erfahrene Schüler steigern das Tempo, fahren Slalom und springen über Rampen. 2. Wenn am Adolf-Weber-Gymnasium in München das Wahlfach Bienenkunde auf dem Stundenplan steht, streifen sich zehn Schüler Imkerblusen und Hauben über und gehen in den Schulgarten. Dort leben zwölf Bienenvölker mit jeweils einigen tausend Bienen. Zu den Aufgaben der Kursteilnehmer gehört es, die Tiere zu pflegen, die ==Schleuderreife==(@note:Schleuderreife = Stadium, in dem Honig zentrifugiert wird) des Honigs festzustellen und den Honig schließlich auf dem Schulbasar zu verkaufen. „Unsere Bienen sind friedfertig“, erklärt der Biologielehrer. Nur sehr selten wird ein Schüler gestochen, eigentlich nur dann, wenn sich zufällig eine der Bienen in einen Blusenärmel verirrt. 3. Am Gymnasium Gröbenzell geht es weniger gefährlich zu. ==Skytala-Verschlüsselung==(@note:Verschlüsselung = eine Nachricht durch Codes ersetzen==, Vigenère- oder Caesar-Chiffre sind Thema des Wahlkurses Kryptologie. Im vergangenen Schuljahr saßen ausschließlich Jungs in den Reihen. 15 Schüler aus der siebten Klasse übten sich darin, Informationen vor Dritten zu verbergen, geheime Nachrichten zu versenden und den Code verschlüsselter Nachrichten zu knacken. Einige haben eine eigene Geheimschrift entwickelt, um die persönliche Datensicherheit, z. B. in E-Mails, zu gewährleisten. 4. An der Gesamtschule im brandenburgischen Neustadt/Dosse sind Pferde immer präsent. Drei Schulstunden in der Woche dürfen die Teilnehmer des Wahlfaches Reitsport auf dem Pferderücken verbringen. Mit den Schulpferden des nahe gelegenen ==Landesgestüts==(@note:Gestüt = Betrieb, in dem Pferde gezüchtet werden) üben sie Dressurreiten und Springen. Einmal in der Woche gibt es Theorieunterricht. Der Unterricht wird benotet. Auch Manuel Baierl aus der 9. Klasse hat das Wahlpflichtfach belegt und liebt besonders das Springreiten. „Wir haben hier viele sehr gute Pferde, die meisten davon Brandenburger. Mit denen macht das Reiten wirklich Spaß. Und auch beruflich kann einem das Fach nutzen.“ Denn wer das Fach bis zum Abitur belegt, kann die Schule mit Trainerschein verlassen. __Es ist durchaus möglich, dass eines dieser Hobby-Wahlfächer in Zukunft als Abiturfach anerkannt wird. Am Gymnasium in Laucha in Sachsen-Anhalt legen die Schüler ihre mündliche Abiturprüfung bereits im Fach Weinbau ab.__] [@reference: Dritte Stunde Bienenkunde. SPIEGEL ONLINE, 11.4.2007 (Anja Burkel) In: https://www.spiegel.de/schulspiegel/] [.cloze-instruction-grouped] [%B2b] [!Textarbeit Ergänzen Sie die Verben.] 1. Wenn du eine Fremdsprache richtig beherrschen willst, solltest du viel [_üben][!üben]. 2. Sie ist recht sicher auf dem Wakeboard und darf deshalb das Tempo [_steigern][!steigern]. 3. [_Entschlüsselt][!entschlüsseln] ihr im Wahlfach Kryptologie auch Geheimsprache? 4. Ehe er ins tiefe Wasser [_springen][!springen] darf, muss er erst einmal schwimmen lernen. 5. Hast du etwa vor, mir etwas zu [_verbergen][!verbergen]? 6. Ihr [_taucht][!tauchen] aber tief! Habt ihr das in einer Tauchschule gelernt? 7. Im Urlaub [_verirre][!sich verirren] ich mich regelmäßig bei langen Waldwanderungen. 8. Creme dich bitte gut ein, sonst [_stechen][!stechen] dich die Mücken! 9. [_Versenden][!versenden] Sie heute noch die Unterlagen für die Freizeitbroschüre? 10. Du hast es gut, du hast Ferien und ich muss arbeiten. Ich würde gern mit dir [_tauschen][!tauschen]! 11. Ich bewundere die Eiskunstläufer, wie federleicht sie übers Eis [_gleiten][!gleiten]! 12. Karoline [_reitet][!reiten] schon seit zehn Jahren und hat jetzt ein eigenes Pferd. [.cloze-and-multiple-choice-text] [%B2c] [!Textarbeit Bilden Sie Komposita und bestimmen Sie dann den Artikel.] [_das] Wahl[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][+fach][-zimmer] [_das] Klassen[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][+zimmer] [_das] Bienen[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][+volk][-fach][-zimmer] [_der] Schul[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][+leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Körper[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][+spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_der] Stunden[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][+plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Geheim[-reiter][-prüfung][+schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Wasser[-reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][+oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Abitur[-reiter][+prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_der] Dressur[+reiter][-prüfung][-schrift][-teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [_die] Kurs[-reiter][-prüfung][-schrift][+teilnehmer][-oberfläche][-spannung][-leiter][-plan][-volk][-fach][-zimmer] [.match-solution-grouped] [%B2d1] [!Textarbeit Suchen Sie die Satzteile, die zusammengehören.] === Als im vergangenen Jahr der Kurs Kryptologie stattfand, == nahmen daran ausschließlich Jungen teil. === Wenn die Schüler am Münchner Gymnasium Bienenkunde haben, == streifen sie sich die Imkeranzüge und Hauben über. === Eine Schülergruppe versucht, den Code einer verschlüsselten Nachricht zu knacken, == während eine andere geheime Nachrichten versendet. === Solange seine Kraft reicht, == schwebt er über dem Wasser. === Nachdem sie auf der Teststrecke trainiert hatte, == konnte sie ihr Tempo steigern und Slalom fahren. === Der junge Imker wurde von einer Biene gestochen, == als er sich dem Bienenstock näherte. === Er ist viel ausgeglichener, == seit er Extremsport treibt. === Ehe er die Geheimschrift vollständig entschlüsseln kann, == wird noch viel Zeit vergehen. === Der Sportler trainiert so lange, == bis er die geforderte Norm erreicht. === [.mark] [%B2d2 – Textarbeit] [!Markieren Sie die temporalen und konditionalen Konjunktionen.] Als im vergangenen Jahr der Kurs Kryptologie stattfand,nahmen daran ausschließlich Jungen teil. Wenn die Schüler am Münchner Gymnasium Bienenkunde haben, streifen sie sich die Imkeranzüge und Hauben über. Eine Schülergruppe versucht, den Code einer verschlüsselten Nachricht zu knacken, während eine andere geheime Nachrichten versendet. Solange seine Kraft reicht, schwebt er über dem Wasser. Nachdem sie auf der Teststrecke trainiert hatte, konnte sie ihr Tempo steigern und Slalom fahren. Der junge Imker wurde von einer Biene gestochen, als er sich dem Bienenstock näherte. Er ist viel ausgeglichener, seit er Extremsport treibt. Ehe er die Geheimschrift vollständig entschlüsseln kann, wird noch viel Zeit vergehen. Der Sportler trainiert so lange, bis er die geforderte Norm erreicht. ||TODO: Lösungen ergänzen|| [.correction:bitmark--] [%B3] [!Extremsport Ein ausländischer Freund, der in Berlin studiert, bittet Sie darum, einen Brief über den Trendsport __Wakeboarden__ zu korrigieren, da Sie besser Deutsch können.] [-Berlin, 4. März ... Liebe Ralf, gestern ich habe Deinen interessanten und ausführlichen Brief erhalten. Ich danke Dich sehr dafür. Du hast mich in Deinem Brief gefragt, ob ich auch ein besondere Hobby habe. Ja, ich beschäftige mich mit Wakeboarden. Seit zwei Jahren habe ich mit diesem Sport, der Snowboarden, Wellenreiten und Surfen zugleich ist, angefangen. Ist es eigentlich Wasserskifahren mit einem Board/Brett. Ich trainiere zweimal in die Woche an einem See mit einer Liftanlage. In Deutschland gibt es inzwischen 55 Liftanlagen und mehr wie 200 000 aktive Wakeboarder. Wakeboarden jeder sehr schnell lernen kann, man muss allerdings ein gutes Gleichgewichtsgefühl haben. In Unterschied zum klassischen Wasserski geht man beim Wakeboarden in der Lüfte. Man vollführt Sprünge, Saltos, Flips und Rotationen. Mich macht dieser kreative und anspruchsvolle Sport viel Spaß. Vielleicht Du solltest es auch einmal versuchen. In den meisten Wasserskischulen werden Kurse für Anfänger angeboten, man kann aber auch in einem Wakeboardamp teilnehmen. Wen Du noch Fragen hast, werde ich Dir diese gern beantworten. Viele Grüße Marcel] [+Berlin, 4. März ... Lieber Ralf, gestern habe ich Deinen interessanten und ausführlichen Brief erhalten. Ich danke Dir sehr dafür. Du hast mich in Deinem Brief gefragt, ob ich auch ein besonderes Hobby habe. Ja, ich beschäftige mich mit Wakeboarden. Vor zwei Jahren habe ich mit diesem Sport, der Snowboarden, Wellenreiten und Surfen zugleich ist, angefangen. Es ist eigentlich Wasserskifahren mit einem Board/Brett. Ich trainiere zweimal in der Woche an einem See mit einer Liftanlage. In Deutschland gibt es inzwischen 55 Liftanlagen und mehr als 200 000 aktive Wakeboarder. Wakeboarden kann jeder sehr schnell lernen, man muss allerdings ein gutes Gleichgewichtsgefühl haben. Im Unterschied zum klassischen Wasserski geht man beim Wakeboarden in die Lüfte. Man vollführt Sprünge, Saltos, Flips und Rotationen. Mir macht dieser kreative und anspruchsvolle Sport viel Spaß. Vielleicht solltest Du es auch einmal versuchen. In den meisten Wasserskischulen werden Kurse für Anfänger angeboten, man kann aber auch an einem Wakeboardamp teilnehmen. Wenn Du noch Fragen hast, werde ich Dir diese gern beantworten. Viele Grüße Marcel] [@example: Berlin, 4. März ... Lieber Ralf, gestern habe ich Deinen interessanten und ausführlichen Brief erhalten. Ich danke Dich sehr dafür. Du hast mich in Deinem Brief gefragt, ob ich auch ein besondere Hobby habe. Ja, ich beschäftige mich mit Wakeboarden. Seit zwei Jahren habe ich mit diesem Sport, der Snowboarden, Wellenreiten und Surfen zugleich ist, angefangen. Ist es eigentlich Wasserskifahren mit einem Board/Brett. Ich trainiere zweimal in die Woche an einem See mit einer Liftanlage. In Deutschland gibt es inzwischen 55 Liftanlagen und mehr wie 200 000 aktive Wakeboarder. Wakeboarden jeder sehr schnell lernen kann, man muss allerdings ein gutes Gleichgewichtsgefühl haben. In Unterschied zum klassischen Wasserski geht man beim Wakeboarden in der Lüfte. Man vollführt Sprünge, Saltos, Flips und Rotationen. Mich macht dieser kreative und anspruchsvolle Sport viel Spaß. Vielleicht Du solltest es auch einmal versuchen. In den meisten Wasserskischulen werden Kurse für Anfänger angeboten, man kann aber auch in einem Wakeboardamp teilnehmen. Wen Du noch Fragen hast, werde ich Dir diese gern beantworten. Viele Grüße Marcel] ||Gelöscht: - Fehler im Wort: Schreiben Sie die richtige Form an den Rand. (Beispiel 1) - Fehler in der Satzstellung: Schreiben Sie das falsch platzierte Wort an den Rand, zusammen mit dem Wort, mit dem es vorkommen soll. (Beispiel 2)|| [.interview:bitmark++&image] [%B4] [!Interview: Extremsport Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen/Gesprächspartner und berichten Sie.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/rock_climber_pulling_himself_up_rock_face_with_rope_uid.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/sport_&_freizeit_469.png] === **Name**[@shortAnswer] === Kennen Sie Extremsportarten? Was halten Sie persönlich davon und warum betreiben manche Menschen Extremsport?[@shortAnswer] === Nennen Sie, vielleicht anhand von Beispielen, die Gefahren von Extremsport.[@shortAnswer] === **Name**[@shortAnswer] === Kennen Sie Extremsportarten? Was halten Sie persönlich davon und warum betreiben manche Menschen Extremsport?[@shortAnswer] === Nennen Sie, vielleicht anhand von Beispielen, die Gefahren von Extremsport.[@shortAnswer] === ||Name? notes don't show up|| |remark:Extremsport • sich für das Außergewöhnliche/Besondere/Extreme begeistern • mit der Mode Schritt halten • einen Kick/einen Nervenkitzel spüren • aus dem Alltag ausbrechen und etwas Neues erleben • seine eigenen Grenzen/Schwachpunkte kennen und überwinden/ überschreiten lernen • an die eigenen Grenzen stoßen • in/cool/locker/modern sein • Freiheit/Zeit/Raum in einer neuen Dimension spüren/fühlen/erleben • Eisklettern, Bungeejumping, Gleitschirmfliegen • Extremsport kann süchtig machen. [.chapter][▼kapitel5c] [##Teil C] [.chapter] [###Temporalangaben] [@grammar:Temporalangaben] [.article:bitmark--] **◼︎ Temporale Präpositionen** __Zeitpunkt__ Wann hast du mit ihm darüber gesprochen/sprichst du mit ihm darüber? ||insert table|| __Zeitdauer__ ||insert table|| [.interview:bitmark--] [%C1a] [!Beantworten Sie die Fragen wie im Beispiel. Es gibt oft mehrere Lösungen. Wann hat Cornelia Zeit?] === ◇ Mittwoch[@shortAnswer] [@example: __Cornelia hat am Mittwoch Zeit.__] === [%1] Wochenende[@shortAnswer] [$am Wochenende] === [%2] nächste Woche[@shortAnswer] [$nächste Woche/in der nächsten Woche ] === [%3] zwei Stunden[@shortAnswer] [$in zwei Stunden] === [%4] 14.00 Uhr[@shortAnswer] [$um 14.00 Uhr] === [%5] Nachmittag[@shortAnswer] [$am Nachmittag] === [.interview:bitmark--] [%C1b] [!Beantworten Sie die Fragen wie im Beispiel. Es gibt oft mehrere Lösungen. Wann ist sie bei dir gewesen?] === [%1]1/2 Stunde[@shortAnswer] [$vor einer halben Stunde] === [%2]Weihnachten[@shortAnswer] [$(zu/an) Weihnachten] === [%3]Sommerferien[@shortAnswer] [$in den Sommerferien] === [%4]letzten Dienstag[@shortAnswer] [$letzten Dienstag/am letzten Dienstag] === [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark--] [%C2] [!Ergänzen Sie die Präpositionen __seit__ oder __vor__.] 1. [+Seit][-Vor] ein paar Jahren müssen die Arbeitnehmer in vielen Unternehmen Überstunden machen. 2. Er hat [+seit][-vor] zwei Monaten ein eigenes Auto. Dabei ist er erst [-seit][+vor] einem Jahr 18 geworden. 3. [+Seit][-Vor] wann besitzt du ein eigenes Sparkonto? Ich habe mein erstes Sparkonto [-seit][+vor] zehn Jahren eröffnet. 4. [-Seit][+Vor] nicht allzu langer Zeit ist der beste Mitarbeiter des Unternehmens in Rente gegangen. 5. Ich bin froh, dass meine Spareinlage [+seit][-vor] einigen Monaten gewinnbringend ist. 6. Warum hat sich das Unternehmen [-seit][+vor] drei Jahren für das System der Arbeitszeitkonten entschieden? 7. Er hatte im vergangenen Herbst ein Magengeschwür. [+Seit][-Vor] dieser Zeit macht er keine Überstunden mehr. 8. Sie haben [-seit][+vor] 20 Jahren geheiratet und sind [+seit][-vor] drei Monaten geschieden. [.match:bitmark--] [%C3] [!Bilden Sie aus den Wortreihen Sätze mit den temporalen Präpositionen __in__ oder __an__ und eventuell dem Artikel.] === ◇ gern – Urlaub – faulenzen – die Familie == [@example]Im Urlaub faulenzt die Familie gern. === [%1]müssen – immer – Wochenende – viel arbeiten – er == [$Er muss am Wochenende immer viel arbeiten.] === [%2]zwei Zeitungen – Sonja – lesen – Abend == [$Sonja liest am Abend zwei Zeitungen.] === [%3]Vormittag – er – Sitzungsprotokoll – tippen == [$Er tippt am Vormittag das Sitzungsprotokoll.] === [%4]wir – wenig Zeit – Augenblick – haben == [$Wir haben im Augenblick wenig Zeit.] === [%5]er – Geburtstag – 6.April – feiern == [$Er feiert seinen Geburtstag am 6. April.] === [%6]ich – Studium – Herbst – beginnen == [$Im Herbst beginne ich mit dem Studium.] === [%7]Anfang der Woche – Sport – du – oft – treiben == [$Du treibst am Anfang der Woche oft Sport.] === [%8]spät – Nacht – zurückkommen – erst – ich == [$Ich komme erst spät in der Nacht zurück.] === [%9]gesund – Laufe der Zeit – werden – sicher – der Patient == [$Im Laufe der Zeit wird der Patient sicher gesund.] === [%10]du – machen – Pause – was? == [$Was machst du in der Pause?] === [.cloze] [%C4] [!Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen, wenn nötig.] 1. Die Gegend ist [_im] Frühling am schönsten. 2. [_-][_Am] Ende des Jahres muss das Projekt abgeschlossen sein. 3. Er hat sich [_während] seines Urlaubs gut erholt. 4. Das Bild ist [_zu] Beginn des letzten Jahrhunderts entstanden. 5. Wir treffen uns [_am] Dienstag [_um][_gegen] 15.30 Uhr. 6. Der Vertrag wurde [_vor] zehn Jahren von den beiden Regierungen unterzeichnet. 7. Der Sportler wurde [_-] 2008 Olympiasieger. 8. [_Am] Anfang der Sitzung wurde die Tagesordnung vorgestellt. 9. Ich sehe ihn erst [_in] drei Monaten wieder. 10. Wir haben [_in] der Frühstückspause über das Problem gesprochen. 11. Marie besucht ihre Eltern [_-][_zu][_an] Weihnachten. 12. Hast du dich [_bei][_während] der Besprechung auch so gelangweilt? 13. Ich muss mich beeilen, [_in] einer halben Stunde fährt mein Zug. 14. [_Bis zum] 15. Mai haben Sie Zeit, die Unterlagen einzureichen. 15. Was macht ihr [_--][_zu][_an] Silvester? 16. Könntest du das [_innerhalb] der nächsten drei Tage erledigen? [.article:bitmark++] **◼︎ Sätze: Temporale Satzverbindungen** |remark:Zeitliches Nacheinander **Nachdem** Paul in einem italienischen Restaurant gegessen hatte, ging er ins Kino. **Bevor/Ehe** Paul ins Kino ging, aß er in einem italienischen Restaurant. **Beachten Sie:** **Nachdem** Paul in einem italienischen Restaurant gegessen hatte __(Plusquamperfekt)__, ging er ins Kino __(Präteritum)__. **Subjunktionen:** nachdem bevor ehe |remark:Gleichzeitigkeit **Vergangenheit:** **Während** Paul in Spanien war, besuchte er Maria. **Als** Paul in Spanien war, besuchte er Maria. __(einmalig)__ Immer/Jedes Mal **wenn** Paul in Spanien war, besuchte er Maria. __(mehrmalig)__ **Gegenwart/Zukunft:** **Während** Paul in Spanien ist, besucht er Maria. **Wenn** Paul in Spanien ist, besucht er Maria. **Solange** ich diese Rückenschmerzen noch habe/hatte, spiele/spielte ich nicht mehr Tischtennis. zur__Betonung der gleichen Anfangs- oder Endpunkte parallel laufender Handlungen__ **Subjunktionen:** während als wenn solange |remark:Zeitdauer/Anfangspunkt **Seit/Seitdem** er abgereist ist, haben wir nichts mehr von ihm gehört. **Subjunktionen:** seit seitdem |remark:Zeitdauer/Endpunkt **Bis** du dein Examen machen kannst, musst du noch viel lernen. **Subjunktion:** bis [.interview] [%C5] [!Verbinden Sie die Sätze miteinander. Verwenden Sie Subjunktionen, die Gleichzeitigkeit ausdrücken.] === ◇ Wir räumten auf. Wir fanden den verschwundenen Ring.[@shortAnswer] [@example: Während/Als wir aufräumten, fanden wir den verschwundenen Ring. Wir fanden den verschwundenen Ring, während/als wir aufräumten.] === [%1] Er studierte. Er trieb viel Sport.[@shortAnswer] [$Als/Während er studierte, trieb er viel Sport.] === [%2] Sie war krank. Sie las viel.[@shortAnswer] [$Als/Während sie krank war, las sie viel. ] === [%3] Sie packte die Koffer für die Reise. Er sah fern.[@shortAnswer] [$Als/Während sie die Koffer für die Reise packte, sah er fern.] === [%4] Er fuhr oft nach München. Dort besuchte er das Hofbräuhaus.[@shortAnswer] [$Jedes Mal, wenn er nach München fuhr, besuchte er das Hofbräuhaus.] === [%5] Sie stieg in die S-Bahn. Ein Unbekannter raubte ihr die Handtasche.[@shortAnswer] [$Als sie in die S-Bahn stieg, raubte ihr ein Unbekannter die Handtasche.] === [%6] Die Sängerin sang gerade eine Arie. Da klingelte im Publikum ein Handy.[@shortAnswer] [$Gerade als die Sängerin eine Arie sang, klingelte im Publikum ein Handy. ] === [%7] Die Rettungsarbeiten waren in vollem Gange. Es gab ein zweites Erdbeben.[@shortAnswer] [$Als/Während die Rettungsarbeiten in vollem Gange waren, gab es ein zweites Erdbeben.] === [%8] Ich schenke den Gästen Wein ein. Du könntest vielleicht die Vorspeise servieren.[@shortAnswer] [$Wenn/Während ich den Gästen Wein einschenke, könntest du vielleicht die Vorspeise servieren. ] === [%9] Du hast Rückenschmerzen. Du solltest keine schweren Einkaufstüten tragen.[@shortAnswer] [$Solange/Wenn du Rückenschmerzen hast, solltest du keine schweren Einkaufstüten tragen.] === [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark--] [%C6] [!Ergänzen Sie die Konjunktionen __wenn__ oder __als__.] 1. [-Wenn][+Als] sie klein war, wollte sie Spitzensportlerin werden. 2. [+Wenn][-Als] man täglich Sport treibt, erhöht sich die Ausdauer. 3. Ich schwimme gern und viel, [+wenn][-als] ich die Zeit und das Geld dazu habe. 4. [-Wenn][+Als] er noch Single war, hatte er viel mehr Zeit für seine Hobbys. 5. Immer [+wenn][-als] die Familie in den Freizeitpark gehen wollte, regnete es. 6. Er trägt auch Freizeitkleidung, [+wenn][-als] er in die Firma fährt. 7. Er geriet unter Zeitdruck, [-wenn][+als] der Termin immer näher rückte. 8. [+Wenn][-Als] ihr die Überstunden auf einem Arbeitszeitkonto sammelt, könnt ihr im nächsten Jahr eine längere Auszeit nehmen. 9. Niemand im Kollegium konnte Petra vertreten, deshalb hatte sie jedes Mal, [+wenn][-als] sie aus dem Urlaub zurückkam, unglaublich viel zu tun. 10. [-Wenn][+Als] du noch jung warst, bist du jeden Morgen 30 Minuten durch den Park gerannt. [.interview:bitmark--] [%C7] [!Verbinden Sie die Sätze mit __nachdem__. Achten Sie auf die Zeitform.] === ◇ Er bemerkte den Fehler, danach ging er gleich zu seinem Chef.[@shortAnswer] [@example:Nachdem er den Fehler __bemerkt hatte, ging__ er gleich zu seinem Chef.] === [%1]Er stellte das Manuskript fertig, danach übersandte er es dem Verlag.[@shortAnswer] [$Nachdem er das Manuskript fertiggestellt hatte, übersandte er es dem Verlag.] === [%2]Zwei Beamte führten eine ausführliche Sicherheitskontrolle durch. Danach durften die Passagiere an Bord des Flugzeuges gehen.[@shortAnswer] [$Erst nachdem zwei Beamte eine ausführliche Sicherheitskontrolle durchgeführt hatten, durften die Passagiere an Bord des Flugzeuges gehen.] === [%3]Zuerst drückte der Bankangestellte auf den roten Knopf, dann öffnete sich die Tür zum Tresorraum automatisch.[@shortAnswer] [$Nachdem der Bankangestellte auf den roten Knopf gedrückt hatte, öffnete sich die Tür zum Tresorraum automatisch. ] === [%4]Es regnete tagelang. Es kam in einigen Teilen des Landes zu Überschwemmungen.[@shortAnswer] [$Nachdem es tagelang geregnet hatte, kam es in einigen Teilen des Landes zu Überschwemmungen.] === [%5]Zuerst untersuchte der Arzt den Verletzten, anschließend wurde er sofort operiert.[@shortAnswer] [$Nachdem der Arzt den Verletzten untersucht hatte, wurde er sofort operiert.] === [%6]Die Experten ermittelten die Unfallursache. Der Flugzeugtyp wurde sofort aus dem Verkehr gezogen.[@shortAnswer] [$Nachdem die Experten die Unfallursache ermittelt hatten, wurde der Flugzeugtyp sofort aus dem Verkehr gezogen.] === [.match:bitmark--] [%C8] [!Bilden Sie Sätze mit __bevor/ehe__. Achten Sie auf die Satzstellung und eventuell fehlende Präpositionen.] === ◇ du – schwimmen gehensdu – dein Zimmer – aufräumen müssen – noch Bevor du schwimmen gehst, musst du noch dein Zimmer aufräumen. == Bevor du schwimmen gehst, musst du noch dein Zimmer aufräumen.[@example] === [%1] wir – Vertrag – unterschreiben ◇ Anwalt – ihn – prüfen müssen == Bevor wir den Vertrag unterschreiben, muss der Anwalt ihn prüfen. -- Ehe wir den Vertrag unterschreiben, muss der Anwalt ihn prüfen. === [%2] du – Vorstellungsgespräch – gehen ◇ du – dich – Firma – gut informieren müssen == Bevor du zum Vorstellungsgespräch gehst, musst du dich gut über die Firma informieren. -- Ehe du zum Vorstellungsgespräch gehst, musst du dich gut über die Firma informieren. === [%3] du – dich – Prüfung – anmelden ◇ du – viel lernen müssen – noch == Bevor du dich zur Prüfung anmeldest, musst du noch viel lernen. -- Ehe du dich zur Prüfung anmeldest, musst du noch viel lernen. === [%4] du – Brief – abschicken ◇ ihn – Peter – Korrektur lesen == Bevor du den Brief abschickst, sollte ihn Peter Korrektur lesen. -- Ehe du den Brief abschickst, sollte ihn Peter Korrektur lesen. === [%5] wir – Fernseher – kaufen können ◇ wir – fleißig – sparen müssen – noch == Bevorwir den Fernseher kaufen können, müssen wir noch fleißig sparen. -- Ehe wir den Fernseher kaufen können, müssen wir noch fleißig sparen. === [%6] Passagiere – einsteigen ◇ Flugzeug – technisch – überprüft werden == Bevor die Passagiere einsteigen, wird das Flugzeug technisch überprüft. -- Ehe die Passagiere einsteigen, wird das Flugzeug technisch überprüft. === [.article:bitmark--] **◼︎ Ausgewählte temporale Adjektive** **Gegenwart:** • gegenwärtig, heutig, augenblicklich, momentan, jetzig **Zukunft:** • morgig, zukünftig **Vergangenheit:** • gestrig, ehemalig, vorherig, damalig **allgemein:** • einmalig, mehrmalig • täglich __(die täglichen Nachrichten)__ -tägig __(die zweitägige Konferenz)__ • monatlich __(das monatliche Gehalt)__ -monatig __(ein dreimonatiges Praktikum)__ • jährlich __(die jährliche Untersuchung)__ -jährig __(das vierjährige Studium)__ |info Temporale Adjektive werden vorwiegend in der Schriftsprache verwendet. [.cloze:bitmark--] [%C9] [!Ergänzen Sie die temporalen Adjektive.] **◇ vorher:** Wie war die [_vorherige][@example] Frage? **1. im Moment**: Ihre [_momentane] finanzielle Lage ist besorgniserregend. **2. von heute:** Was steht in der [_heutigen] Zeitung? **3. im Augenblick:** Wie ist die [_augenblickliche] Situation im Krisengebiet? **4. von damals:** Das ist mein [_damaliger] Chef. **5. in der Zukunft:** Paul kommt mit seiner [_zukünftigen] Frau. **6. einmal:** Das ist eine [_einmalige] Chance. **7. im Monat:** Martas [_monatliches] Einkommen ist nicht sehr hoch **8. drei Jahre:** Er beginnt ein [_dreijähriges] Studium in England. **9. in der Gegenwart:** Das ist der [_gegenwärtige] Stand der Verhandlungen **10. zwei Monate:** Sein Gesundheitszustand hat sich nach dem [_zweimonatigen] Kuraufenthalt stark verbessert. **11. halbes Jahr:** Er absolvierte ein [_halbjähriges] Praktikum am Forensischen Institut. **12. jede Woche:** Immer mittwochs früh findet unsere [_wöchentliche] Mitarbeiterbesprechung statt. [.chapter] [###Konditionalangaben] [@grammar:Konditionalangaben] [.article:bitmark--] **◼︎ Verbalform** Bedingungen **Wenn/Falls** das Wetter schlecht __ist__, kommen wir nicht. **Wenn/Falls** Sie das Gerät __abschalten__, müssen Sie die Anweisungen beachten. **Wenn/Falls** wir keinen Computer __haben__, schaffen wir die Arbeit nicht. ➔ Subjunktionen **◼︎ Nominalform** Bedingungen **Bei** schlechtem Wetter kommen wir nicht. **Beim** Abschalten des Gerätes müssen Sie die Anweisungen beachten. ➔ Präposition mit dem Dativ **Ohne** Computer schaffen wir die Arbeit nicht. ➔ Präposition mit dem Akkusativ Hinweise zur Umformung von Präpositionalgruppen in Nebensätze 1. **Bei schlechtem Wetter** kommen wir nicht. 2. **Beim Abschalten des Gerätes** müssen Sie die Anweisungen beachten. 3. **Ohne Computer** schaffen wir die Arbeit nicht. **1.** Wenn Sie einen Satz bilden wollen, dann brauchen Sie ein **Verb**. Formen Sie das Nomen in ein Verb um oder suchen Sie ein zum Nomen passendes Verb. 1. bei schlechtem Wetter das Wetter **ist schlecht** 2. beim Abschalten **abschalten** 3. ohne Computer keinen Computer **haben** **2.** Sie brauchen ein **Subjekt**: 1. **Wetter** 2. Übernehmen Sie das Subjekt aus dem zweiten Teil das Satzes: **Sie** 3. **Computer** **3.** Und Sie brauchen eine **Satzverbindung**, die einen Nebensatz einleitet: **wenn/falls/im Falle, dass ...** **4.** Die Präposition wird gestrichen und der **Satz mit Subjunktion, Subjekt und Verb** geformt: Lösung: 1. **Wenn/Falls das Wetter schlecht ist**, kommen wir nicht. 2. **Wenn Sie das Gerät abschalten**, müssen Sie die Anweisungen beachten. 3. **Wenn/Falls wir keinen Computer haben**, schaffen wir die Arbeit nicht. [.interview:bitmark--] [%C10] [!Formen Sie die Präpositionalangaben in konditionale Nebensätze um] === ◇ __Bei anhaltender Kälte__ müssen die Straßen enteist werden.[@shortAnswer] [@example: __Wenn die Kälte anhält__, müssen die Straßen enteist werden.] === [%1] __Bei Aufleuchten des roten Knopfes__ ist das Gerät sofort auszuschalten.[@shortAnswer] [$Wenn der rote Knopf aufleuchtet, ist das Gerät sofort auszuschalten.] === [%2] __Ohne gültiges Visum__ dürfen Sie nicht in dieses Land einreisen.[@shortAnswer] [$Wenn Sie kein gültiges Visum haben/besitzen, dürfen Sie nicht in dieses Land einreisen.] === [%3] __Bei Ausfall des Motors__ schaltet sich automatisch ein Ersatzmotor ein.[@shortAnswer] [$Wenn der Motor ausfällt, schaltet sich automatisch ein Ersatzmotor ein.] === [%4] __Ohne deine Hilfe__ schafft er das Staatsexamen nicht.[@shortAnswer] [$Wenn du ihm nicht hilfst, schafft er das Staatsexamen nicht.] === [%5] Vergessen Sie __beim Verlassen des Flugzeuges__ Ihr Handgepäck nicht.[@shortAnswer] [$Vergessen Sie Ihr Handgepäck nicht, wenn Sie das Flugzeug verlassen.] === [%6] __Ohne Führerschein__ darf man nicht Auto fahren.[@shortAnswer] [$Wenn man keinen Führerschein hat/besitzt, darf man nicht Auto fahren.] === [%7] __Bei regelmäßiger Teilnahme am Kurs__ erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.[@shortAnswer] [$Wenn Sie regelmäßig am Kurs teilnehmen, erhalten Sie eine Teilnahmebestätigung.] === [%8] __Bei genauer Betrachtung des Bildes__ kann man erkennen, dass es eine Fälschung ist.[@shortAnswer] [$Wenn man das Bild genau betrachtet, kann man erkennen, dass es eine Fälschung war/ist.] === [%9] __Bei gleichbleibenden Temperaturen__ weist das Gerät keinerlei Störungen auf.[@shortAnswer] [$Wenn die Temperaturen gleich/stabil bleiben/sich nicht ändern, weist das Gerät keinerlei Störungen auf.] === [%10] __Ohne die Unterschrift des Direktors__ ist der Vertrag nicht gültig.[@shortAnswer] [$Wenn der Direktor nicht unterschreibt/unterschrieben hat, ist der Vertrag nicht gültig.] === [%11] __Bei guter Sicht__ kann man von diesem Berg bis nach Österreich schauen.[@shortAnswer] [$Wenn man eine gute Sicht hat, kann man von diesem Berg aus bis nach Österreich schauen.] === [%12] __Ohne das Vertrauen der Kunden__ laufen die Geschäfte schlecht.[@shortAnswer] [$Wenn die Kunden kein Vertrauen mehr haben/das Vertrauen verlieren, laufen die Geschäfte schlecht.] === [.chapter] [##Teil D] [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark--] [%D1] [!Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.] **Zeit und Tätigkeit** ◇ mit öffentlichen Verkehrsmitteln/mit dem eigenen Wagen unterwegs sein ◇ im Stau stehen/auf etwas warten ◇ die Zeit mit Faulenzen/Fernsehen/Saubermachen/Aufräumen verbringen ◇ die Zeiteinteilung/sich die Zeit einteilen ◇ die Zeitverschwendung/die Zeitvergeudung/die Zeit verschwenden/vergeuden ◇ unter Zeitdruck stehen/unter Zeitmangel leiden ◇ etwas raubt jemandem die Zeit ◇ Zeit für etwas zur Verfügung haben ◇ Er/Sie hätte gern mehr Zeit für seine/ihre Hobbys. ◇ der genaue/straffe/übersichtliche Zeitplan ◇ Die Zeit läuft/drängt/geht vorbei. ◇ sich in der Freizeit/täglich/jedes Wochenende/jeden Tag viel vornehmen ◇ urlaubsreif sein/den Urlaub/die Ruhepause genießen ◇ im Schichtdienst arbeiten/Frühschicht/Spätschicht haben **Freizeit und Lesen** ◇ Trends feststellen/Tendenzen erkennen ◇ an Bedeutung gewinnen ◇ fließende Grenzen zwischen Arbeitszeit und Freizeit ◇ Zeit mit Freunden/mit digitalen Medien verbringen ◇ zu den Verlierern bei den Freizeitaktivitäten gehören ◇ ein großer Widerspruch sein ◇ neue Kommunikationsmöglichkeiten eröffnen ◇ räumliche Distanzen überbrücken können ◇ Angst haben, etwas zu verpassen ◇ ein Bedürfnis nach Erholung haben ◇ beim Stressabbau helfen ◇ etwas für die Gesundheit tun ◇ das Wohlbefinden fördern ◇ sich mehr Flexibilität wünschen ◇ in einem proportionalen Verhältnis zum Glücksgefühl stehen ◇ Bücher lesen/auslesen/vorlesen ◇ verschiedene Lesestile benutzen **Zeit für den Sport** ◇ Sport treiben/machen ◇ zum Sport/Training gehen ◇ eine Sportveranstaltung organisieren/besuchen ◇ einen Lieblingssportler/eine Lieblingssportlerin haben ◇ zu den beliebten/bevorzugten/seltenen Sportarten gehören ◇ auf der Beliebtheitsskala oben/unten stehen ◇ Die Begeisterung für eine Sportart nimmt zu/ab. ◇ Handball/Volleyball/Fußball/Basketball/Tennis spielen ◇ in der Freizeit schwimmen/turnen/wandern/segeln/tanzen/reiten ◇ an einer Weltmeisterschaft teilnehmen ◇ Mitglied der Nationalmannschaft sein ◇ der Weltmeister/die Weltmeisterin sein/werden ◇ einen Weltrekord aufstellen ◇ den Wettkampf/die Meisterschaft/das Endspiel/die Vorrunde/das Länderspiel verlieren/gewinnen ◇ einen Fußballverband gründen ◇ Mitglied eines Sportvereins/Sportklubs sein/werden ◇ Regeln erarbeiten/festlegen/verfeinern **Besondere Tätigkeiten und Hobbys** ◇ besondere/ausgefallene/nicht alltägliche Hobbys/ Tätigkeiten/Beschäftigungen/Wahlfächer ◇ Wasserski/Slalom/Wakeboard fahren ◇ über Rampen springen ◇ sich in den See/ins Wasser stürzen/fallen lassen ◇ das Bienenvolk/der Bienenstock/der Imker/die Imkerbluse/-haube ◇ Honig schleudern/gewinnen ◇ geheime/verschlüsselte Nachrichten versenden ◇ Informationen vor Dritten verbergen ◇ die eigene Geheimschrift entwickeln ◇ Extremsport/Trendsport machen ◇ der Reitsport/die Pferdedressur/das Dressurreiten/ das Springreiten ◇ die Ausdauer/die Kondition erhöhen ◇ die Liftanlage/das Gleichgewichtsgefühl ◇ Sprünge/Saltos/Rotationen vollführen ◇ sich für das Außergewöhnliche/Besondere/Extreme begeistern/interessieren ◇ mit der Mode Schritt halten ◇ einen Kick/einen Nervenkitzel spüren/fühlen/erleben ◇ aus dem Alltag ausbrechen ◇ seine eigenen Grenzen/Schwachpunkte kennen und überwinden/überschreiten lernen [.self-assessment:bitmark--] [%D2] [!Evaluation Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann über meinen Tagesablauf sowohl schriftlich als auch mündlich detailliert berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann mich über die Themen __Zeit__ und __Freizeit__ unterhalten und ich kenne einige Sprichwörter zum Thema __Zeit__. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann eine literarische Kurzgeschichte zum Thema __Freizeit__ verstehen und zusammenfassen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann mich im Internet über das Werk eines Autors informieren und anhand dieser Informationen ein Buch kurz beschreiben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Klappentexte und Bücherempfehlungen verstehen, eine persönliche Buchauswahl treffen und anderen Kursteilnehmern Bücher empfehlen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann mich schriftlich zum Thema __Freizeitverhalten__ äußern und eine Diskussion zum Thema __Lesen__ führen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann über eigene sportliche Aktivitäten/über die Mitgliedschaft in einem Verein berichten und ich kann alle wichtigen Sportarten benennen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen Kurzvortrag über die Geschichte/die Entwicklung einer Sportart halten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann ausführlichere Texte über besondere Tätigkeiten und Hobbys verstehen und ich kann die Vorteile und die Nachteile vom Extremsport erläutern. __(fakultativ)__ [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [%6] [#Spannung und Entspannung] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/004-3b-bea.jpg] Aktuelles [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Neues aus aller Welt] [@leave.subject:Neues aus aller Welt] [.assignment:bitmark--&image] [%A1a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/13-09-20-ard-wahlstudio-2013-07.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fernsehen-sp_t2016-pfad.png] [!Nachrichten Lesen Sie den folgenden Text.] **Wussten Sie das schon?** Eine Untersuchung der Europäischen Gesellschaft für Psychoanalyse hat ergeben: Je hübscher die Nachrichtensprecherin, desto mehr Informationen verpassen die Männer. Bei den Attraktivsten kann es bis zu zwei Minuten dauern, bis der Mann wieder aufmerksam den Nachrichten folgt. Man kann übrigens auch davon ausgehen, dass Frauen bei Nachrichtensprechern ähnlich reagieren. [.interview:bitmark--&article:bitmark--] [%A1b] [!Nachrichten Glauben Sie dem Untersuchungsergebnis? Welche Eigenschaften sollte Ihrer Meinung nach eine Nachrichtensprecherin/ein Nachrichtensprecher besitzen?] === === [&article: **Wussten Sie das schon?** Eine Untersuchung der Europäischen Gesellschaft für Psychoanalyse hat ergeben: Je hübscher die Nachrichtensprecherin, desto mehr Informationen verpassen die Männer. Bei den Attraktivsten kann es bis zu zwei Minuten dauern, bis der Mann wieder aufmerksam den Nachrichten folgt. Man kann übrigens auch davon ausgehen, dass Frauen bei Nachrichtensprechern ähnlich reagieren.] [.interview:bitmark--&image] [%A2] [!Berichten Sie oder befragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/businesswoman_reading_newspaper_uid_9-sw.png] Wie informieren Sie sich über das Tagesgeschehen? Gibt es einen Unterschied in der Mitteilung von Neuigkeiten zwischen den verschiedenen Medien? Nennen Sie Vorteile und Nachteile. === **Vorteile** Fernsehen[@shortAnswer] === Radio[@shortAnswer] === Tageszeitungen[@shortAnswer] === Internet[@shortAnswer] === **Nachteile** Fernsehen[@shortAnswer] === Radio[@shortAnswer] === Tageszeitungen[@shortAnswer] === Internet[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark--] [%A3a] [!Nachrichten Lesen Sie die folgenden Nachrichten.] **1. Berlin: Studie zur Jugendgesundheit Immer mehr Kinder sind psychisch auffällig** Im Auftrag des Bundesbildungsministeriums untersuchte das __Robert-Koch-Institut__ den physischen und psychischen Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Ergebnisse seien alarmierend, meinte die Ministerin, die den Bericht des Instituts gestern auf einer Pressekonferenz vorstellte. Fast jedes fünfte Kind in Deutschland habe psychische Probleme und zehn Prozent der Kinder würden unter Ängsten leiden. 15 Prozent der Kinder seien übergewichtig und 28,9 Prozent der Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren hätten Essstörungen. Für die Studie hatten Wissenschaftler fast 18 000 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre untersucht. **2. London: Käse ist böse! Werbeverbot im britischen Kinderfernsehen** Käse zerstöre den Körper, mache fett, faul und krank. Außerdem sei er zu salzig für Kinder, so die Meinung der britischen Rundfunk-Aufsichtsbehörde Ofcom. Nach mehrjährigen Beratungen entschied die Behörde jetzt, Käse in die Kategorie „Junk Food“ einzuordnen. Die Konsequenz: Für das Milchprodukt darf künftig nicht mehr in Kinderprogrammen geworben werden – ein Schicksal, das der Käse übrigens mit vielen Lebensmitteln, unter anderem mit Rosinen, teilt. **3. Wien: Verbindung zwischen Budapest und Wien Kaninchen blockieren Autobahn** Alarm auf der wichtigsten Verkehrsverbindung zwischen Budapest und Wien: Beim Zusammenstoß von zwei Lastwagen westlich von Budapest sind etwa 5 000 Kaninchen entlaufen, als ein Lkw umstürzte und der Laderaum aufbrach. Die Polizei sperrte die Unfallstelle weiträumig ab. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Polizisten, Feuerwehrleute und der Fahrer des betroffenen Lastwagens seien allerdings noch viele Stunden damit beschäftigt gewesen, die Kaninchen wieder einzufangen, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei. **4. Amsterdam: Dreister Überfall am Flughafen Diamanten im Wert von 100 Millionen Dollar gestohlen** Mehrere bewaffnete Räuber haben gestern bei einem Überfall auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol Edelsteine im Wert von 100 Millionen Dollar erbeutet. In einem Wagen der Fluggesellschaft KLM fuhren die Diebe vor einen KLM-Jet, der mit seiner teuren Fracht eigentlich nach Brüssel fliegen sollte. Sie bedrohten das Sicherheitspersonal und ließen innerhalb weniger Minuten die Diamanten in einem gepanzerten Fahrzeug verschwinden. Das Fahrzeug wurde später leer in der Nähe des Flughafens gefunden. Der Flughafensprecher meinte heute zu dem Vorfall, die Polizei habe noch keinen Verdächtigen, von den Tätern fehle jede Spur. [.interview:bitmark++&article:bitmark++] [%A3b] [!Nachrichten Fassen Sie die Nachrichten kurz zusammen und nutzen Sie die angegebenen Redemittel.] === Berlin: === London: === Wien: === Amsterdam: === |remark:Nachrichten • Das Thema der Nachricht ist ... • In der Nachricht geht es (hauptsächlich) um ... • Zusammenfassend kann man sagen ... • Kurz gesagt, ... • In den Nachrichten wurde gemeldet, dass ... • Aus der Nachricht geht hervor, dass ... [&article:**Nachrichten** **1. Berlin: Studie zur Jugendgesundheit Immer mehr Kinder sind psychisch auffällig** Im Auftrag des Bundesbildungsministeriums untersuchte das __Robert-Koch-Institut__ den physischen und psychischen Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Ergebnisse seien alarmierend, meinte die Ministerin, die den Bericht des Instituts gestern auf einer Pressekonferenz vorstellte. Fast jedes fünfte Kind in Deutschland habe psychische Probleme und zehn Prozent der Kinder würden unter Ängsten leiden. 15 Prozent der Kinder seien übergewichtig und 28,9 Prozent der Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren hätten Essstörungen. Für die Studie hatten Wissenschaftler fast 18 000 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre untersucht. **2. London: Käse ist böse! Werbeverbot im britischen Kinderfernsehen** Käse zerstöre den Körper, mache fett, faul und krank. Außerdem sei er zu salzig für Kinder, so die Meinung der britischen Rundfunk-Aufsichtsbehörde Ofcom. Nach mehrjährigen Beratungen entschied die Behörde jetzt, Käse in die Kategorie „Junk Food“ einzuordnen. Die Konsequenz: Für das Milchprodukt darf künftig nicht mehr in Kinderprogrammen geworben werden – ein Schicksal, das der Käse übrigens mit vielen Lebensmitteln, unter anderem mit Rosinen, teilt. **3. Wien: Verbindung zwischen Budapest und Wien Kaninchen blockieren Autobahn** Alarm auf der wichtigsten Verkehrsverbindung zwischen Budapest und Wien: Beim Zusammenstoß von zwei Lastwagen westlich von Budapest sind etwa 5 000 Kaninchen entlaufen, als ein Lkw umstürzte und der Laderaum aufbrach. Die Polizei sperrte die Unfallstelle weiträumig ab. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Polizisten, Feuerwehrleute und der Fahrer des betroffenen Lastwagens seien allerdings noch viele Stunden damit beschäftigt gewesen, die Kaninchen wieder einzufangen, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei. **4. Amsterdam: Dreister Überfall am Flughafen Diamanten im Wert von 100 Millionen Dollar gestohlen** Mehrere bewaffnete Räuber haben gestern bei einem Überfall auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol Edelsteine im Wert von 100 Millionen Dollar erbeutet. In einem Wagen der Fluggesellschaft KLM fuhren die Diebe vor einen KLM-Jet, der mit seiner teuren Fracht eigentlich nach Brüssel fliegen sollte. Sie bedrohten das Sicherheitspersonal und ließen innerhalb weniger Minuten die Diamanten in einem gepanzerten Fahrzeug verschwinden. Das Fahrzeug wurde später leer in der Nähe des Flughafens gefunden. Der Flughafensprecher meinte heute zu dem Vorfall, die Polizei habe noch keinen Verdächtigen, von den Tätern fehle jede Spur.] [.mark:bitmark++] [%A4a] [!Die indirekte Rede Lesen Sie die folgenden Sätze und kennzeichnen Sie die Verben.] Die Ergebnisse seien alarmierend. Fast jedes fünfte Kind in Deutschland habe psychische Probleme. Käse zerstöre den Körper, mache fett, faul und krank. Von den Tätern fehle jede Spur. ► Diese Sätze stehen in der indirekten Rede, das heißt, sie geben wieder, was jemand gesagt hat. Im Deutschen kann man dafür eine besondere grammatische Form verwenden: den ◼︎ Die Verwendung des **Konjunktiv I** ermöglicht es, einen Sachverhalt oder eine Aussage **neutral** wiederzugeben. Der **Konjunktiv I** wird vor allem bei Nachrichten in Rundfunk, Fernsehen und Zeitungen genutzt. |remark:Indikativ Die Ergebnisse **sind** alarmierend. Jedes fünfte Kind **hat** psychische Probleme. Käse **zerstört** den Körper, ... Von den Tätern **fehlt** jede Spur. |remark:Konjunktiv I Die Ergebnisse **seien** alarmierend. Jedes fünfte Kind **habe** psychische Probleme. Käse **zerstöre** den Körper, ... Von den Tätern **fehle** jede Spur. |remark:Bildung des Konjunktiv I Der Konjunktiv I wird aus dem **Verbstamm im Präsens** und der **Konjunktivendung** gebildet. In vielen Fällen ist der Konjunktiv I identisch mit dem Indikativ. In diesen Fällen nehmen wir den **Konjunktiv II**. **Gegenwart** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gegenwart.jpg| **Vergangenheit** Der Minister sagte: „Ich war in Frankreich und habe mit dem Außenminister gesprochen.“ Der Minister sagte, er **sei** in Frankreich **gewesen** und **habe** mit dem Außenminister **gesprochen**. ➔ Konjunktiv I von __haben/sein__ + Partizip II ||Instruktion: "kennzeichnen" anstatt "unterstreichen"|| [.article:bitmark--] [%A4b] [!Die indirekte Rede Unterstreichen Sie in den Nachrichten alle Formen der indirekten Rede.] **Nachrichten** **1. Berlin: Studie zur Jugendgesundheit Immer mehr Kinder sind psychisch auffällig** Im Auftrag des Bundesbildungsministeriums untersuchte das __Robert-Koch-Institut__ den physischen und psychischen Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen in Deutschland. Die Ergebnisse seien alarmierend, meinte die Ministerin, die den Bericht des Instituts gestern auf einer Pressekonferenz vorstellte. Fast jedes fünfte Kind in Deutschland habe psychische Probleme und zehn Prozent der Kinder würden unter Ängsten leiden. 15 Prozent der Kinder seien übergewichtig und 28,9 Prozent der Mädchen zwischen 11 und 17 Jahren hätten Essstörungen. Für die Studie hatten Wissenschaftler fast 18 000 Kinder und Jugendliche bis 17 Jahre untersucht. **2. London: Käse ist böse! Werbeverbot im britischen Kinderfernsehen** Käse zerstöre den Körper, mache fett, faul und krank. Außerdem sei er zu salzig für Kinder, so die Meinung der britischen Rundfunk-Aufsichtsbehörde Ofcom. Nach mehrjährigen Beratungen entschied die Behörde jetzt, Käse in die Kategorie „Junk Food“ einzuordnen. Die Konsequenz: Für das Milchprodukt darf künftig nicht mehr in Kinderprogrammen geworben werden – ein Schicksal, das der Käse übrigens mit vielen Lebensmitteln, unter anderem mit Rosinen, teilt. **3. Wien: Verbindung zwischen Budapest und Wien Kaninchen blockieren Autobahn** Alarm auf der wichtigsten Verkehrsverbindung zwischen Budapest und Wien: Beim Zusammenstoß von zwei Lastwagen westlich von Budapest sind etwa 5 000 Kaninchen entlaufen, als ein Lkw umstürzte und der Laderaum aufbrach. Die Polizei sperrte die Unfallstelle weiträumig ab. Menschen seien nicht zu Schaden gekommen. Polizisten, Feuerwehrleute und der Fahrer des betroffenen Lastwagens seien allerdings noch viele Stunden damit beschäftigt gewesen, die Kaninchen wieder einzufangen, sagte eine Sprecherin der Autobahnpolizei. **4. Amsterdam: Dreister Überfall am Flughafen Diamanten im Wert von 100 Millionen Dollar gestohlen** Mehrere bewaffnete Räuber haben gestern bei einem Überfall auf dem Amsterdamer Flughafen Schiphol Edelsteine im Wert von 100 Millionen Dollar erbeutet. In einem Wagen der Fluggesellschaft KLM fuhren die Diebe vor einen KLM-Jet, der mit seiner teuren Fracht eigentlich nach Brüssel fliegen sollte. Sie bedrohten das Sicherheitspersonal und ließen innerhalb weniger Minuten die Diamanten in einem gepanzerten Fahrzeug verschwinden. Das Fahrzeug wurde später leer in der Nähe des Flughafens gefunden. Der Flughafensprecher meinte heute zu dem Vorfall, die Polizei habe noch keinen Verdächtigen, von den Tätern fehle jede Spur. [.mark:bitmark--] [%A4c] [!Die indirekte Rede Markieren Sie in der folgenden Meldung alle Formen der indirekten Rede in der Gegenwart und der Vergangenheit.] **Flugausfälle und Verspätungen durch Warnstreiks** Warnstreiks bei mehreren deutschen Fluggesellschaften haben am Morgen zu mehrstündigen Verspätungen und Ausfällen im Flugverkehr geführt. Die Arbeitnehmervereinigung Cockpit hatte die Piloten für zweieinhalb Stunden zu befristeten Warnstreiks aufgerufen. Insgesamt ['hätten sich][@mark:green] rund 200 Piloten und Co-Piloten an dem „äußerst erfolg-reichen“ Arbeitskampf ['beteiligt][@mark:green], teilte Cockpit mit. Von 5.30 Uhr bis 8.00 Uhr ['seien][@mark:green] 97 von 99 Flügen auf allen großen deutschen Flughäfen ['betroffen gewesen][@mark:green]. Lufthansa ['habe][@mark:green] 64 Flüge ['annulliert][@mark:green]. Da der Arbeitgeber in den mehrmonatigen Verhandlungen über Gehaltssteigerungen keine guten Angebote ['vorgelegt habe][@mark:green], ['seien][@mark:green] die Warnstreiks ['notwendig gewesen][@mark:green], sagte ein Sprecher der Pilotengewerkschaft. Die Streiks ['seien][@mark:green] für die Gewerkschaft ['das „letzte Mittel“ gewesen][@mark:green], um ihren Forderungen Nachdruck zu verleihen. Sollte die Gewerkschaft nun keine „deutlich nachgebesserten Angebote“ erhalten, ['werde][@mark:green] es weitere Warnstreiks oder auch einen unbefristeten Streik ['geben][@mark:green]. ||adapt instruction|| [.match:bitmark--] [%A5a] [!Heute war Pressekonferenz. Geben Sie die Aussagen des Ministers in der indirekten Rede wieder. Verwenden Sie dabei den Konjunktiv I – Gegenwart] **Der Minister sagte:** === ◇ Die Ergebnisse __sind__ interessant. == Die Ergebnisse seien interessant.[@example] === [%1] Das Gesprächsklima __ist__ gut. == [$Das Gesprächsklima sei gut.] === [%2] Die Oppositionspolitiker __haben__ nicht recht. == [$Die Oppositionspolitiker hätten nicht recht.] === [%3] Die Kinder in Deutschland __sind__ zu dick. == [$Die Kinder in Deutschland seien zu dick.] === [%4] Schokolade __macht__ krank. == [$Schokolade mache krank.] === [%5] Es __fehlt__ an guten Konzepten zur Lösung des Problems. == [$Es fehle an guten Konzepten zur Lösung des Problems.] === [%6] Der zunehmende Autoverkehr __zerstört__ die Umwelt. == [$Der zunehmende Autoverkehr zerstöre die Umwelt.] === [%7] Die Regierung __ergreift__ jetzt Maßnahmen. == [$Die Regierung ergreife jetzt Maßnahmen.] === [%8] Die Lage auf dem Arbeitsmarkt __wird__ besser. == [$Die Lage auf dem Arbeitsmarkt werde besser.] === [%9] Die Regierung __plant__ ein Gesetz zum Schutz der Kinder. == [$Die Regierung plane ein Gesetz zum Schutz der Kinder.] === [.match:bitmark--] [%A5b] [!Heute war Pressekonferenz. Geben Sie die Aussagen des Ministers in der indirekten Rede wieder. Verwenden Sie dabei den Konjunktiv I – Vergangenheit] **Der Minister sagte:** === [%1] Eine Regierungsdelegation war in Frankreich und hat dort Gespräche mit dem Außenminister geführt. == Eine Regierungsdelegation sei in Frankreich gewesen und habe dort Gespräche mit dem Außenminister geführt.[@example][@longAnswer] === [%2] Die Gespräche sind gut verlaufen. == [$Die Gespräche seien gut verlaufen.] === [%3] Die französische Regierung hat die Vorschläge angenommen. == [$Die französische Regierung habe die Vorschläge angenommen.] === [%4] Beide Regierungen haben eine engere Zusammenarbeit vereinbart. == [$Beide Regierungen hätten eine engere Zusammenarbeit vereinbart.] === [%5] Die Innenminister haben Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit beschlossen. == [$Die Innenminister hätten Maßnahmen zur Verbesserung der Sicherheit beschlossen.] === [%6] Diese Maßnahmen hat eine deutsch-französische Projektgruppe erarbeitet. == [$Diese Maßnahmen habe eine deutsch-französische Projektgruppe erarbeitet.] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zur indirekten Rede ➔ Teil C][►kapitel6c] [.cloze:bitmark--] [%A6] [!Ergänzen Sie die Verben in der indirekten Rede.] **Schlechte Wahlergebnisse** Der Spitzenkandidat erklärte, das schlechte Wahlergebnis seiner Partei [_hänge][!hängen][@example] mit dem schlechten Wetter zusammen, es [_lasse][!lassen][%1] sich aber auch mit der schlechten Lage auf dem Arbeitsmarkt erklären. Man [_müsse][!müssen][%2] deutlich machen, dass sich das Land in einer schwierigen Situation [_befinde][!befinden][%3] und für die Umsetzung der Reformen ein langer Atem erforderlich [_sei][!sein][%4]. Es [_sei][!sein][%5] jetzt das Wichtigste, Arbeitsplätze zu schaffen. Er fügte hinzu, dass sich der Wechsel an der Parteispitze ebenfalls negativ auf das Wahlergebnis ausgewirkt [_habe][!haben][%6]. Der Oppositionsführer erklärte, er [_freue][!freuen][%7] sich über das Abschneiden seiner Partei. Das [_sei][!sein][%8] das Ergebnis ihrer erfolgreichen Oppositionspolitik und des Versagens der Regierung. [.interview&image] [%A7] [!Berichten Sie.] === [%1] Welchen Platz nehmen Nachrichten bei den Fernsehsendern Ihres Heimatlandes ein?[@shortAnswer] === [%2] Welche Art von Nachrichtensendungen gibt es in den Fernsehprogrammen Ihres Heimatlandes?[@shortAnswer] === [%3] Wann werden die Nachrichten gesendet?[@shortAnswer] === [%4] Welche Themen werden behandelt? Welche Themen interessieren Sie, welche nicht?[@shortAnswer] === [%7] Welche dieser Nachrichtensendungen sehen Sie und warum?[@shortAnswer] === [%8] Kennen Sie Nachrichtensendungen für Kinder? Was halten Sie davon?[@shortAnswer] === [%9] Sollte man Ihrer Meinung nach Gewaltszenen in Nachrichten zeigen?[@shortAnswer] === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/zdf-logo.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/news_header.jpg] [.assignment:bitmark--&image] [%A8] [!Ereignisse und Nachrichten. Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/pict0035-sw.jpg] **Wie wird ein Ereignis zur Nachricht?** Warum kennen in Deutschland mehr Menschen die Autobiografie eines deutschen Pop-Produzenten als das neueste Buch eines Nobelpreisträgers für Literatur aus Istanbul? Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Über den einen berichten die Medien ständig, der andere wurde nur kurz erwähnt. Das Gleiche gilt auch im Bereich der politischen Nachrichten. Über den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis beispielsweise wird in Deutschland weitaus öfter berichtet als etwa über die vielen Grenzstreitigkeiten zwischen afrikanischen Staaten oder die Probleme zwischen Nord- und Südkorea. Die Frage ist, wie es zu diesem Ungleichgewicht kommt. Was sind die Kriterien der Nachrichtenredaktionen, nach denen sie die Themen für ihre Sendung auswählen? **Objektivität:Ein erstrebenswertes Ziel** Objektivität ist das Ziel der Nachrichtenmacher und gleichzeitig die Forderung des Publikums. Doch es ist allgemein bekannt, dass es wirkliche Objektivität nicht geben kann. Zu viele Faktoren bei der Entstehung einer Nachrichtensendung sind Von subjektiven Entscheidungen der Redakteure, Reporter und Kameraleute abhängig. Dies fängt schon bei der Kameraarbeit an: Welche Aufnahmen sind wirklich wichtig? Diese Entscheidung trifft der Kameramann vor Ort aus seiner Erfahrung bzw. aus seinem Geühl heraus. Auch bei der Aufarbeitung des Materials wird subjektiv gewertet. So entscheidet der Redakteur, welche Aspekte des Themas in die Nachrichtensendung kommen und welche Themen überhaupt behandelt werden sollen. **Nachrichtenwert in der Wissenschaft** In der Kommunikationswissenschaft gibt es die sogenannte „Nachrichtenwertforschung“, die untersucht, welche Kriterien eine Neuigkeit zur Nachricht machen. Seit den Dreißigerjahren versuchen Wissenschaftler diese Kriterien zu benennen. Die wichtigsten Voraussetzungen, damit ein Ereignis in die Nachrichten kommt, sind: Aktualität und Überraschung (das Ereignis sollte neu sein), Bekanntheit, Personalisierung (die Protagonisten sollten prominent sein), Spannung (die Neuigkeit sollte einen Konflikt beinhalten), Kuriosität (das Ereignis sollte von der Norm abweichen) und Nähe bzw. Identifikation (es sollte einen regionalen und kulturellen Bezug geben). Wendet man diese Forschungsergebnisse auf die obengenannte Frage an, wird klarer, warum das Buch des Pop-Produzenten bekannter ist als das Buch des Literatur-Nobelpreisträgers. Der deutsche Pop-Produzent ist ein Star (Prominenz), er berichtet über Kollegen (Konflikt) und beschreibt intime Details seines Lebens. Damit verstößt er gegen moralische Normen (Kuriosität) und er besitzt die deutsche Nationalität (Nähe). Auf den Literatur-Nobelpreisträger treffen die meisten Kriterien nicht zu. **Nachrichtenwert in der Praxis** Allerdings kümmern sich die Nachrichtenmacher kaum um diese wissenschaftlichen Erklärungsversuche. Trotzdem sind sie die Grundlage ihres journalistischen Handwerks. In der Praxis herrscht oft ein allgemeines Einverständnis über die Wichtigkeit der Themen. Die praktische Vorgehensweise bei der Themenauswahl ist je nach Redaktion verschieden. Meist wird erst über ein Thema diskutiert und dann seine Relevanz und Platzierung in der Sendung festgelegt. Für viele Redakteure ist die wichtigste Frage bei der Planung, ob das Thema den Zuschauer interessieren könnte. Nachrichten müssen immer Aktualität beinhalten, doch auch ein hohes Maß an Aktualität garantiert nicht automatisch einen Platz in den Nachrichten. Neuigkeiten brauchen einen Wiedererkennungswert, etwas, das der Zuschauer schon kennt. Wissenschaftler sprechen dabei von einer sogenannten Themenkarriere. Eine typische Themenkarriere sieht so aus: Ein Medium, z. B. eine Lokalzeitung, führt ein neues Thema ein. Da sich Medien gegenseitig beobachten, wird die Nachricht auch in anderen Redaktionen geprüft und eventuell übernommen. Wenn danach ein Fernsehsender das Thema in seinen Nachrichtensendungen behandelt, kann es schnell zu einem allgemeinen Gesprächsthema werden. [@reference: Wie wird ein Ereignis zur Nachricht? Planet Wissen (Götz Bolten) In: http://www.planet-wissen.de/kultur] [.multiple-choice&article:bitmark--] [%A9a – Textarbeit] [!Entscheiden Sie, welche der Antworten a), b) oder c) passt. Es gibt jeweils nur eine richtige Lösung.] === [%1][!Die Nachrichten werden beeinflusst ] [-a) vom Programmdirektor.] [+b) von der Auswahl verschiedener Leute.] [-c) vom Nachrichtensprecher.] === [%2][!Objektivität] [+a) ist nach wie vor das Ziel aller.] [-b)bedeutet die richtige Auswahl der Themen.] [-c)ist in den meisten Nachrichten vorhanden.] === [%3][!Die Nachrichtenwertforschung untersucht,] [-a) was das Kriterium für eine Neuigkeit ist.] [+b)was das Kriterium für eine Nachricht ist.] [-c)welche Kriterien die Redakteure bei der Auswahl nicht berücksichtigen.] === [%4][!.Nachrichtenredakteure orientieren sich bei der Auswahl der Nachrichten] [-a) an der Meinung der Regierung.] [-b)an wissenschaftlichen Erkenntnissen.] [+c)an ihrem eigenen Interesse und dem Interesse des Publikums.] === [%5][!Eine typische „Themenkarriere“ heißt,] [+a) ein neues Thema wird eingeführt, setzt sich langsam bei vielen Nachrichtenredaktionen durch und wird so zum allgemeinen Gesprächsthema.] [-b)ein neues Thema kommt direkt ins Fernsehen und wird dann von allen anderen Medien übernommen.] [-c)ein neues Thema wird in die Nachrichten aufgenommen und verschwindet nach kurzer Zeit wieder.] === [&article: **Wie wird ein Ereignis zur Nachricht?** Warum kennen in Deutschland mehr Menschen die Autobiografie eines deutschen Pop-Produzenten als das neueste Buch eines Nobelpreisträgers für Literatur aus Istanbul? Die Antwort scheint auf der Hand zu liegen: Über den einen berichten die Medien ständig, der andere wurde nur kurz erwähnt. Das Gleiche gilt auch im Bereich der politischen Nachrichten. Über den Konflikt zwischen Palästinensern und Israelis beispielsweise wird in Deutschland weitaus öfter berichtet als etwa über die vielen Grenzstreitigkeiten zwischen afrikanischen Staaten oder die Probleme zwischen Nord- und Südkorea. Die Frage ist, wie es zu diesem Ungleichgewicht kommt. Was sind die Kriterien der Nachrichtenredaktionen, nach denen sie die Themen für ihre Sendung auswählen? **Objektivität:Ein erstrebenswertes Ziel** Objektivität ist das Ziel der Nachrichtenmacher und gleichzeitig die Forderung des Publikums. Doch es ist allgemein bekannt, dass es wirkliche Objektivität nicht geben kann. Zu viele Faktoren bei der Entstehung einer Nachrichtensendung sind Von subjektiven Entscheidungen der Redakteure, Reporter und Kameraleute abhängig. Dies fängt schon bei der Kameraarbeit an: Welche Aufnahmen sind wirklich wichtig? Diese Entscheidung trifft der Kameramann vor Ort aus seiner Erfahrung bzw. aus seinem Geühl heraus. Auch bei der Aufarbeitung des Materials wird subjektiv gewertet. So entscheidet der Redakteur, welche Aspekte des Themas in die Nachrichtensendung kommen und welche Themen überhaupt behandelt werden sollen. **Nachrichtenwert in der Wissenschaft** In der Kommunikationswissenschaft gibt es die sogenannte „Nachrichtenwertforschung“, die untersucht, welche Kriterien eine Neuigkeit zur Nachricht machen. Seit den Dreißigerjahren versuchen Wissenschaftler diese Kriterien zu benennen. Die wichtigsten Voraussetzungen, damit ein Ereignis in die Nachrichten kommt, sind: Aktualität und Überraschung (das Ereignis sollte neu sein), Bekanntheit, Personalisierung (die Protagonisten sollten prominent sein), Spannung (die Neuigkeit sollte einen Konflikt beinhalten), Kuriosität (das Ereignis sollte von der Norm abweichen) und Nähe bzw. Identifikation (es sollte einen regionalen und kulturellen Bezug geben). Wendet man diese Forschungsergebnisse auf die obengenannte Frage an, wird klarer, warum das Buch des Pop-Produzenten bekannter ist als das Buch des Literatur-Nobelpreisträgers. Der deutsche Pop-Produzent ist ein Star (Prominenz), er berichtet über Kollegen (Konflikt) und beschreibt intime Details seines Lebens. Damit verstößt er gegen moralische Normen (Kuriosität) und er besitzt die deutsche Nationalität (Nähe). Auf den Literatur-Nobelpreisträger treffen die meisten Kriterien nicht zu. **Nachrichtenwert in der Praxis** Allerdings kümmern sich die Nachrichtenmacher kaum um diese wissenschaftlichen Erklärungsversuche. Trotzdem sind sie die Grundlage ihres journalistischen Handwerks. In der Praxis herrscht oft ein allgemeines Einverständnis über die Wichtigkeit der Themen. Die praktische Vorgehensweise bei der Themenauswahl ist je nach Redaktion verschieden. Meist wird erst über ein Thema diskutiert und dann seine Relevanz und Platzierung in der Sendung festgelegt. Für viele Redakteure ist die wichtigste Frage bei der Planung, ob das Thema den Zuschauer interessieren könnte. Nachrichten müssen immer Aktualität beinhalten, doch auch ein hohes Maß an Aktualität garantiert nicht automatisch einen Platz in den Nachrichten. Neuigkeiten brauchen einen Wiedererkennungswert, etwas, das der Zuschauer schon kennt. Wissenschaftler sprechen dabei von einer sogenannten Themenkarriere. Eine typische Themenkarriere sieht so aus: Ein Medium, z. B. eine Lokalzeitung, führt ein neues Thema ein. Da sich Medien gegenseitig beobachten, wird die Nachricht auch in anderen Redaktionen geprüft und eventuell übernommen. Wenn danach ein Fernsehsender das Thema in seinen Nachrichtensendungen behandelt, kann es schnell zu einem allgemeinen Gesprächsthema werden.] [@reference: Wie wird ein Ereignis zur Nachricht? Planet Wissen (Götz Bolten) In: http://www.planet-wissen.de/kultur] [.cloze-instruction-grouped] [%A9b] [!Textarbeit Ergänzen Sie im Text die fehlenden Verben.] Aus welchem Grund [_kennen][!kennen][@example] mehr Menschen die Autobiografie eines Pop-Produzenten als die Bücher eines Literatur-Nobelpreisträgers? [_Liegt][!liegen][%1] es daran, dass die Medien öfter über den Pop-Produzenten [_berichten][!berichten][%2]? Laut Untersuchungsergebnissen der Nachrichtenforschung [_gibt][!geben][%3] es einige Kriterien, die die Neuigkeit zur Nachricht [_machen][!machen][%4]. Die wichtigsten Voraussetzungen, damit ein Ereignis in die Nachrichten [_kommt][!kommen][%5], sind: Aktualität und Überraschung, Bekanntheit, Spannung, Kuriosität und Nähe. Spannung bedeutet, dass die Neuigkeit einen Konflikt [_beinhaltet][!beinhalten][%6]. Kuriosität heißt, dass das Ereignis von der Norm [_abweichen][!abweichen][%7] sollte. Der Pop-Produzent [_erfüllt][!erfüllen][%8] fast alle Bedingungen. Wirkliche Objektivität kann es auch bei Nachrichten nicht [_geben][!geben][%9], denn viele Faktoren [_hängen][!abhängen][%10] von subjektiven Entscheidungen der Redakteure, Reporter und Kameraleute [_ab][%10]. Dies beginnt schon beim Kameramann und endet beim Redakteur, der darüber [_entscheidet][!entscheiden][%11], welche Themen überhaupt in der Nachrichtensendung [_behandelt][!beinhalten][%12] werden sollen. [.cloze-and-multiple-choice-text] [%A9c – Textarbeit] [!Komposita: Was passt zusammen? Ordnen Sie zu. Nennen Sie auch den Artikel.] [_der] Wiedererkennungs[-forms][-träger][-streitigkeiten][-redaktion][-sendung][-macher][-mann][-versuch][-auswahl][+wert][-thema] [_der] Nachrichten[-forms][-träger][-streitigkeiten][+redaktion][-sendung][-macher][-mann][-versuch][-auswahl][-wert][-thema] [_der] Erklärungs[-forms][-träger][-streitigkeiten][-redaktion][-sendung][-macher][-mann][+versuch][-auswahl][-wert][-thema] [_der] Nobelpreis[-forms][+träger][-streitigkeiten][-redaktion][-sendung][-macher][-mann][-versuch][-auswahl][-wert][-thema] [_der] Kamera[-forms][-träger][-streitigkeiten][-redaktion][-sendung][-macher][+mann][-versuch][-auswahl][-wert][-thema] [_der] Grenz[-forms][-träger][+streitigkeiten][-redaktion][-sendung][-macher][-mann][-versuch][-auswahl][-wert][-thema] [_der] Themen[-forms][-träger][-streitigkeiten][-redaktion][-sendung][-macher][-mann][-versuch][+auswahl][-wert][-thema] [_der] Gesprächs[-forms][-träger][-streitigkeiten][-redaktion][-sendung][-macher][-mann][-versuch][-auswahl][-wert][+thema] [.interview:bitmark--] [%A10] [!Erklären Sie die kursiven Ausdrücke mit eigenen Worten.] === [%1] Die Antwort __scheint auf der Hand zu liegen.__[@shortAnswer] [$ist naheliegend] === [%2] Kuriosität: Das Ereignis sollte __von der Norm abweichen__.[@shortAnswer] [$etwas Besonderes sein/nicht normal/alltäglich/gewöhnlich sein] === [%3] Die Nachrichtenmacher __kümmern sich kaum um__ diese wissenschaftlichen Erklärungsversuche.[@shortAnswer] [$interessieren sich nicht für] === [%4] __die Vorgehensweise__ bei der Themenauswahl[@shortAnswer] [$der Ablauf/die Prozedur] === [%5] Neuigkeiten __brauchen einen Wiedererkennungswert__.[@shortAnswer] [$müssen etwas beinhalten, was der Zuschauer schon kennt/was schon bekannt ist] === [.essay:bitmark--] [%A11a] [!Folgende Nachrichten kommen bei einem Fernsehsender ungeordnet in die Redaktion: Bilden Sie Gruppen. Wählen Sie die für Sie wichtigsten Nachrichten aus (maximal sechs) und ordnen Sie sie. Begründen Sie Ihre Auswahl.] **1. Verkehrsunfall auf der A 9** Lastkraftwagenfahrer am Steuer eingeschlafen – Gegenfahrbahn – Pkw – Zusammenstoß – zwei Tote, zwei Schwerverletzte **2. Anzahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt** Arbeitsminister: „Das ist das Resultat der erfolgreichen Regierungspolitik.“ Oppositionsführer: „Die Verbesserung der Lage auf dem Arbeitsmarkt hat mit der Regierungspolitik nichts zu tun. Sie ist die Folge der wachsenden Weltwirtschaft.“ **3. Auszeichnung für Schriftsteller Navid Kermani** Überreichung – Friedenspreis des Deutschen Buchhandels – heute – Frankfurter Paulskirche **4. Deutsche Hilfe für Afghanistan** Einweihung – Botschafter – zwei Mädchenschulen **5. Promi-Hochzeit** Schauspielerin Eva Blond heiratet Sänger James Black. **6. Wetter** Bayern: Sonne – Nordsee: Regen + Sturm – zehn Grad Celsius **7. Deutscher Außenminister in Moskau** Gespräche mit russischem Amtskollegen – Verhältnis Russlands zur Europäischen Union **8. Bundesliga** Stürmer Fritz Schnell wechselt für 25 Millionen Euro von Bayern München zu Manchester United. **9. Hochwasser in China** Überschwemmungen – Dörfer und Städte zerstört – Menschen obdachlos **10. Oberbürgermeisterwahl in Wiesbaden** Sieger: Sven Gerich (SPD) – 50,9 % der Stimmen, Helmut Müller (CDU) – 49,1 % Wahlbeteiligung: 34,1 % Amtszeit: 6 Jahre [.essay:bitmark--] [%A11b] [!Folgende Nachrichten kommen bei einem Fernsehsender ungeordnet in die Redaktion: Formulieren Sie als Nachrichtenschreiber aus den ausgewählten Nachrichten (maximal sechs) Meldungen.] ||adapt instructions|| **1. Verkehrsunfall auf der A 9** Lastkraftwagenfahrer am Steuer eingeschlafen – Gegenfahrbahn – Pkw – Zusammenstoß – zwei Tote, zwei Schwerverletzte **2. Anzahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt** Arbeitsminister: „Das ist das Resultat der erfolgreichen Regierungspolitik.“ Oppositionsführer: „Die Verbesserung der Lage auf dem Arbeitsmarkt hat mit der Regierungspolitik nichts zu tun. Sie ist die Folge der wachsenden Weltwirtschaft.“ **3. Auszeichnung für Schriftsteller Navid Kermani** Überreichung – Friedenspreis des Deutschen Buchhandels – heute – Frankfurter Paulskirche **4. Deutsche Hilfe für Afghanistan** Einweihung – Botschafter – zwei Mädchenschulen **5. Promi-Hochzeit** Schauspielerin Eva Blond heiratet Sänger James Black. **6. Wetter** Bayern: Sonne – Nordsee: Regen + Sturm – zehn Grad Celsius **7. Deutscher Außenminister in Moskau** Gespräche mit russischem Amtskollegen – Verhältnis Russlands zur Europäischen Union **8. Bundesliga** Stürmer Fritz Schnell wechselt für 25 Millionen Euro von Bayern München zu Manchester United. **9. Hochwasser in China** Überschwemmungen – Dörfer und Städte zerstört – Menschen obdachlos **10. Oberbürgermeisterwahl in Wiesbaden** Sieger: Sven Gerich (SPD) – 50,9 % der Stimmen, Helmut Müller (CDU) – 49,1 % Wahlbeteiligung: 34,1 % Amtszeit: 6 Jahre [.assignment:bitmark--&article:bitmark--] [%A11c – Mündliche Übung] [!Tragen Sie die Nachrichten als Nachrichtensprecherin oder Nachrichtensprecher vor] "Guten Abend, meine Damen und Herren ..." [&article: **1. Verkehrsunfall auf der A 9** Lastkraftwagenfahrer am Steuer eingeschlafen – Gegenfahrbahn – Pkw – Zusammenstoß – zwei Tote, zwei Schwerverletzte **2. Anzahl der Arbeitslosen in Deutschland sinkt** Arbeitsminister: „Das ist das Resultat der erfolgreichen Regierungspolitik.“ Oppositionsführer: „Die Verbesserung der Lage auf dem Arbeitsmarkt hat mit der Regierungspolitik nichts zu tun. Sie ist die Folge der wachsenden Weltwirtschaft.“ **3. Auszeichnung für Schriftsteller Navid Kermani** Überreichung – Friedenspreis des Deutschen Buchhandels – heute – Frankfurter Paulskirche **4. Deutsche Hilfe für Afghanistan** Einweihung – Botschafter – zwei Mädchenschulen **5. Promi-Hochzeit** Schauspielerin Eva Blond heiratet Sänger James Black. **6. Wetter** Bayern: Sonne – Nordsee: Regen + Sturm – zehn Grad Celsius **7. Deutscher Außenminister in Moskau** Gespräche mit russischem Amtskollegen – Verhältnis Russlands zur Europäischen Union **8. Bundesliga** Stürmer Fritz Schnell wechselt für 25 Millionen Euro von Bayern München zu Manchester United. **9. Hochwasser in China** Überschwemmungen – Dörfer und Städte zerstört – Menschen obdachlos **10. Oberbürgermeisterwahl in Wiesbaden** Sieger: Sven Gerich (SPD) – 50,9 % der Stimmen, Helmut Müller (CDU) – 49,1 % Wahlbeteiligung: 34,1 % Amtszeit: 6 Jahre &image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/st_basil_cathedral_in_moscow_uid-sw.png] [.essay] [%A12] [!Ihre aktuellen Nachrichten] Sehen Sie am Tag vor dem Unterricht fern, lesen Sie Zeitung, informieren Sie sich im Internet oder hören Sie Radio. Berichten Sie in der nächsten Unterrichtsstunde über die Ihrer Ansicht nach wichtigsten drei Ereignisse des Vortages. [.cloze-instruction-grouped] [%A13] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben in den folgenden Kurznachrichten. Es sind oft mehrere Verben möglich.] ◇ Nach dreijähriger Bauzeit wurde heute ein weiteres Regierungsgebäude in Berlin [_eingeweiht][_fertiggestellt][@example]. 1. Der deutsche Außenminister [_empfing][!empfangen] seinen argentinischen Amtskollegen zu Gesprächen mit Vertretern aus Wirtschaft und Kultur. 2. Die Handelsbeschränkungen gegenüber Afghanistan wurden [_aufgehoben][!aufheben][_befürwortet][!befürworten]. 3. Die Deutsche Bahn musste aufgrund schlechter Bilanzen in diesem Jahr 500 Mitarbeiter [_entlassen][!entlassen]. Zur schnellen Überwindung der Krise will der Vorstand der Deutschen Bahn heute ein weitreichendes Sanierungskonzept [_vorlegen][!vorlegen][_präsentieren][!präsentieren]. 4. Der Bundestag hat ein neues Einwanderungsgesetz [_erlassen][!erlassen][_vorgelegt][!vorlegen]. 5. Nach dem Rücktritt des Ministerpräsidenten in Italien wird heute eine neue Regierung [_gewählt][!wählen]. 6. In Stockholm wurden ein deutscher und ein amerikanischer Physiker mit dem Nobelpreis [_ausgezeichnet][!auszeichnen][_geehrt][!ehren]. 7. Der Bundespräsident [_eröffnete][!eröffnen] gestern die Konferenz zur Bekämpfung der chemischen Waffen. In seiner Eröffnungsansprache [_betonte][!betonen] er die Wichtigkeit der Abrüstung auf diesem Gebiet. 8. Einem Spezialteam gelang es heute, das vor 100 Jahren gesunkene Luxusschiff im Atlantik zu [_heben][!heben][_finden][!finden]. 9. Die siebenjährige Ehe des deutschen Tennisstars wurde von einem amerikanischen Familienrichter [_geschieden][!scheiden]. Das Sorgerecht für die Kinder wurde beiden Elternteilen [_zugesprochen][!zusprechen]. 10. Die Europäische Zentralbank hat den Leitzins um 0,25 Prozent [_erhöht][!erhöhen][_gesenkt][!senken]. 11. Der vor fünf Tagen im Alter von 95 Jahren verstorbene berühmte deutsche Schauspieler wurde im Kreise seiner Familie [_beigesetzt][!beisetzen][_beerdigt][!beerdigen]. 12. Durch den hohen Wasserstand des Rheins wurden einige Teile der Kölner Innenstadt [_überschwemmt][!überschwemmen][_überflutet][!überfluten]. [.true-false:bitmark--] [%A14] [!Hören Sie die Nachrichten. Was ist richtig, was ist falsch? Kreuzen Sie an.] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/12_erkundungen_b2_3a.mp3] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === **Doping** [+1. Der langjährige deutsche Olympia-Arzt Georg Huber hat zugegeben, dass er Sportlern Dopingmittel gegeben hat.] === [-2. Er ist der erste Arzt, der das Schweigen über Doping bricht. ] === **Frauenquote** [-3. In Zukunft müssen in großen Unternehmen 30 Prozent Frauen arbeiten.] === [-4. Wenn ein börsennotiertes Unternehmen für den Aufsichtsrat keine geeigneten Frauen findet, können die Posten weiterhin mit Männern besetzt werden.] === **Telekom** [+5. Um den Streit mit den Mitarbeitern schneller zu beenden, bot der Telekom-Chef den Mitarbeitern eine Erfolgsbeteiligung an.] === **Klimawandel** [+6. Der Klimawandel wird Folgen für die gesamte Erde haben.] === [+7. Am meisten wird Afrika vom Klimawandel betroffen sein.] === [-8. Der Anstieg des Meeresspiegels bedroht vor allem die afrikanischen Wüstengebiete.] === **Giftmüll** [-9. Obwohl Australien seinen Giftmüll selber entsorgen kann, exportiert es den Müll nach Deutschland.] === **Unwetter** [-10. Unwetter haben in ganz Deutschland großen Schaden verursacht.] === [+11. In Berlin war die Feuerwehr am Freitag ca. 500-mal unterwegs, um Schäden zu beseitigen.] === [.assignment:bitmark++] [%A15a] [!Weitergabe von Informationen und Gerüchten Lesen Sie die folgende Nachricht.] Der langjährige deutsche Olympia-Arzt Georg Huber hat am Samstag gestanden, zwischen 1980 bis 1990 jungen Straßenradfahrern das leistungssteigernde Hormon Testosteron verabreicht zu haben. ➔ Wenn Sie diese Information jemandem weitererzählen wollen, können Sie folgenden Satz sagen: Der Olympia-Arzt Georg Huber **soll** Straßenradfahrern das leistungssteigernde Hormon Testosteron **verabreicht haben**. |remark:Gehörte oder gelesene Informationen können Sie im Deutschen auch mithilfe des Modalverbs __sollen__ weitergeben. **Gegenwart**: Das Wetter ist schön. Das Wetter in Tokio **soll** schön **sein**. (Das habe ich gehört.) **Vergangenheit**: Das Wetter in Japan war schön. Das Wetter **soll** in Japan schön **gewesen sein**. (Das hat Paul erzählt.) [.match:bitmark--] [%A15b] [!Weitergabe von Informationen und Gerüchten Diese Informationen haben Sie in den Nachrichten gehört. Geben Sie die Informationen weiter und benutzen Sie dabei __sollen__. Achten Sie auch auf die fehlenden Präpositionen und Artikel.] === ◇ einige Wirtschaftsvertreter – die Verabschiedung, Gesetz–eine Frauenquote in Aufsichtsräten – nicht glücklich sein == Einige Wirtschaftsvertreter __sollen über die Verabschiedung des Gesetzes__ für/über eine Frauenquote in Aufsichtsräten __nicht glücklich sein__.[@example][@longAnswer] === [%1] Mitarbeiter, Telekom – Zukunft – Erfolg – beteiligen – werden == Die Mitarbeiter der Telekom sollen in Zukunft am Erfolg beteiligt werden. === [%2] 50 000 Arbeitsplätze – Telekom – auslagern – werden == 50 000 Arbeitsplätze sollen bei der Telekom auslagert werden. === [%3] Anstieg, Jahresdurchschnittstemperatur – Auswirkungen – ganze Welt – haben == Der Anstieg der Jahresdurchschnittstemperatur soll Auswirkungen auf die ganze Welt haben. === [%4] Afrika – Folgen, Klimawandel – am schwersten – betroffen sein == Afrika soll von den Folgen des Klimawandels am schwersten betroffen sein. === [%5] einige Regionen, Afrika – die Ernte – bis zur Hälfte – zurückgehen == In einigen Regionen Afrikas soll die Ernte bis zur Hälfte zurückgehen. === [%6] australisch, Giftmüll – Deutschland – entsorgen – werden == Australischer Giftmüll soll in Deutschland entsorgt werden. === [%7] Müll – Moment – Hafen von Sydney – lagern == Der Müll soll im Moment im Hafen von Sydney lagern. === [%8] Unwetter – Teile, Deutschland – erhebliche Schäden – anrichten – haben == Ein Unwetter soll in Teilen Deutschlands erhebliche Schäden angerichtet haben. === [.internal-link] [!Zusatzübungen zur Weitergabe von Informationen ➔ Teil C][►kapitel6c] [.interview] [%A16] [!Partnerarbeit: Fernsehen Fragen Sie Ihre Nachbarin/Ihren Nachbarn und berichten Sie.] === [%1] Wie viele Stunden sehen Sie pro Tag fern?[@shortAnswer] === [%2] Was sind die beliebtesten Fernsehsendungen in Ihrem Heimatland?[@shortAnswer] === [%3] Was sehen Sie selbst am liebsten und warum? Was sehen Sie nie?[@shortAnswer] === [%4] Sehen oder lesen Sie gern Krimis? Warum?/Warum nicht?[@shortAnswer] === [%5] Welche Art von Krimis kann man in Ihrem Heimatland sehen? (einheimische/amerikanische/englische ... Serien/Spielfilme ...)[@shortAnswer] === [%6] Gibt es in Ihrem Heimatland einen beliebten Fernsehkommissar?[@shortAnswer] === [%7] Warum sind Ihrer Meinung nach Krimis bei vielen Zuschauern so beliebt?[@shortAnswer] === [.chapter] [###Den Tätern auf der Spur] [@leave.subject:Den Tätern auf der Spur] [.assignment:bitmark--&image] [%A17] [!Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gesch_ft_kommerz_und_handel_10550.jpg] **Der Fernsehkrimi und das wirkliche Leben** Auf dem Parkplatz ist es dunkel. Ein Mann geht auf sein Auto zu und sucht nach seinem Schlüssel. Plötzlich fällt ein Schuss und der unbekannte Mann bricht zusammen. Kurze Zeit später ist der Parkplatz erleuchtet, Blaulichter blinken, die Spurensicherung ist schon bei der Arbeit. Ein Kommissar betritt mit wehendem Mantel den Tatort und fragt: „Wissen wir schon, wer der Tote ist?“ Wir wissen es oder werden es bald erfahren, nur der Täter ist noch unbekannt, aber höchstens 90 Minuten lang. Denn am Ende werden fast alle Verbrecher verhaftet, die täglich im Fernsehen für Spannung sorgen. Dort geschehen pro Jahr rund 26 000 Morde, das sind 33-mal so viel wie im richtigen Leben. Verbrechen lohnen sich, jedenfalls im deutschen Fernsehen. Kaum eine Fernsehsendung erreicht solche hohen Einschaltquoten. Man sagt, Quizsendungen kommen, Talkshows gehen, Krimis bleiben. Täglich könnte man im deutschen Fernsehen rund 19 Stunden lang Mord und Totschlag konsumieren. Das ist neben den Nachrichten die meiste Sendezeit. Doch woher kommt diese Popularität? Klaus Peter Wolf zählt zu den erfolgreichsten Krimi-Drehbuchautoren des Landes. Nach Wolfs Meinung sind es zwei zentrale Elemente, die den Krimi so faszinierend machen: das Gute und das Böse. Die anspruchsvolle Aufgabe eines Krimiautors sei, sagt Wolf, das Böse nicht nur faszinierend, sondern auch nachvollziehbar zu machen. Was die Zuschauer interessiere, seien die Gefühle, Umstände und Taten, die einen „normalen“ Menschen zum Täter machen können. Genauso wichtig wie das Böse ist für die Zuschauer das Gute, denn nichts befriedigt das menschliche Bedürfnis nach Gerechtigkeit so stark wie ein Krimi. Am Ende wird der Fall gelöst, der Verbrecher muss ins Gefängnis. Eine in Unordnung gebrachte Welt wird dank des konsequenten Aufklärungswillens der Polizei innerhalb von 45 oder 90 Minuten wieder in Ordnung gebracht. Vergleicht man allerdings die Fernsehkrimis mit der Wirklichkeit, kommt man schnell zu der Einsicht, dass sich nicht nur die Ermittlungsgeschwindigkeit von der Realität unterscheidet. Der Kommissar, der ununterbrochen im Dienst ist und an seinem freien Sonntag mit seinem Privatwagen zum Tatort fährt, ist eine Erfindung von Krimiautoren. Auch Kommissare haben wie andere Beamte höchstens eine 42-Stunden-Woche und werden nach Dienstschluss nicht mehr angerufen. In einer Großstadt wie München gibt es fünf Mordkommissionen, die im Schichtdienst arbeiten. So stehen zwar rund um die Uhr Ermittler zur Verfügung, aber es sind nicht immer dieselben. Eine reale Mordkommission besteht auch nicht aus zwei, sondern aus sechs bis vierzehn Polizisten. Zum Ziel kommen die Fernsehkommissare oft dadurch, dass sie immer unterwegs sind, sofort die Ergebnisse der Spurensicherung bekommen und ihre ganz eigenen Methoden haben, Beweise zu sammeln. Im wahren Leben dauert die Auswertung der Spuren etwa drei Tage, eine DNA-Analyse noch länger, und einen Großteil ihrer Arbeitszeit sitzen die Kommissare am Schreibtisch. Und Beweise, die sich die Polizei auf illegalem Weg beschafft, dürfen vor Gericht gar nicht verwendet werden. Das alles wäre für einen Fernsehkrimi natürlich viel zu langweilig. Die Zuschauer erwarten Spannung, einen interessanten Ermittlertyp mit lustigem Assistenten und das Geständnis des Täters am Ende der Sendezeit. Nicht dass Krimis Verbrechen zeigen, sondern dass sie diese restlos aufklären, macht das Genre so beliebt. [.multiple-choice-text] [%A18a] [!Wörtern auf der Spur Ergänzen Sie die bestimmten Artikel.] [+der][-die][-das] Schuss [-der][-die][+das] Verbrechen [-der][+die][-das] Spur [-der][+die][-das] Aufklärung [-der][+die][-das] Polizei [+der][-die][-das] Beweis [+der][-die][-das] Mord [-der][+die][-das] Tat [-der][-die][+das] Blaulicht [+der][-die][-das] Totschlag [-der][-die][+das] Geständnis [-der][-die][+das] Ergebnis [-der][+die][-das] Spurensicherung [-der][+die][-das] Mordkommission [-der][+die][-das] DNA-Analyse [-der][+die][-das] Spannung [+der][-die][-das] Ermittler [-der][-die][+das] Gefängnis [+der][-die][-das] Tatort [-der][+die][-das] Realität [.assignment:bitmark--] [%A18b] [!Wörtern auf der Spur Lesen Sie die Redewendungen aus dem Text.] **Den Tätern auf der Spur** ◇ Verbrecher werden verhaftet/müssen ins Gefängnis. ◇ Verbrechen lohnen sich (nicht). ◇ das Bedürfnis nach Gerechtigkeit befriedigen ◇ im Dienst sein ◇ Dienstschluss haben ◇ im Schichtdienst arbeiten ◇ Die Kommissare sitzen am Schreibtisch. ◇ die Ergebnisse der Spurensicherung ◇ Beweise sammeln ◇ sich Beweise illegal beschaffen ◇ Das Verbrechen wird aufgeklärt. ◇ Der Fall wird gelöst. [.match-solution-grouped&image] [%A18c] [!Wörtern auf der Spur Was gehört zusammen? Manchmal gibt es auch mehrere Möglichkeiten.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/glass-2025715_sa_sa.png] === einen Fall == lösen -- aufklären -- auswerten === Beweise == sammeln -- beschaffen === das Bedürfnis nach Gerechtigkeit == befriedigen === ein Verbrechen == aufklären === eine Tat == gestehen === einen Verbrecher == verhaften === eine DNA-Analyse == auswerten === [.essay:bitmark++&article:bitmark--] [%A19] [!Fassen Sie den Inhalt des Textes anhand der folgenden Stichpunkte zusammen.] ◇ Präsenz von Krimis im deutschen Fernsehen ◇ Grund für die Beliebtheit ◇ Unterschiede zur Realität |remark:Eine Zusammenfassung geben • In dem Text geht es um ... • Im Text steht, dass ... • Als Gründe ... werden genannt ... • Der Unterschied besteht darin, dass ... • Als Beispiele werden ... angeführt. • Das wird mit/an folgenden Beispielen verdeutlicht ... [&article: **Der Fernsehkrimi und das wirkliche Leben** Auf dem Parkplatz ist es dunkel. Ein Mann geht auf sein Auto zu und sucht nach seinem Schlüssel. Plötzlich fällt ein Schuss und der unbekannte Mann bricht zusammen. Kurze Zeit später ist der Parkplatz erleuchtet, Blaulichter blinken, die Spurensicherung ist schon bei der Arbeit. Ein Kommissar betritt mit wehendem Mantel den Tatort und fragt: „Wissen wir schon, wer der Tote ist?“ Wir wissen es oder werden es bald erfahren, nur der Täter ist noch unbekannt, aber höchstens 90 Minuten lang. Denn am Ende werden fast alle Verbrecher verhaftet, die täglich im Fernsehen für Spannung sorgen. Dort geschehen pro Jahr rund 26 000 Morde, das sind 33-mal so viel wie im richtigen Leben. Verbrechen lohnen sich, jedenfalls im deutschen Fernsehen. Kaum eine Fernsehsendung erreicht solche hohen Einschaltquoten. Man sagt, Quizsendungen kommen, Talkshows gehen, Krimis bleiben. Täglich könnte man im deutschen Fernsehen rund 19 Stunden lang Mord und Totschlag konsumieren. Das ist neben den Nachrichten die meiste Sendezeit. Doch woher kommt diese Popularität? Klaus Peter Wolf zählt zu den erfolgreichsten Krimi-Drehbuchautoren des Landes. Nach Wolfs Meinung sind es zwei zentrale Elemente, die den Krimi so faszinierend machen: das Gute und das Böse. Die anspruchsvolle Aufgabe eines Krimiautors sei, sagt Wolf, das Böse nicht nur faszinierend, sondern auch nachvollziehbar zu machen. Was die Zuschauer interessiere, seien die Gefühle, Umstände und Taten, die einen „normalen“ Menschen zum Täter machen können. Genauso wichtig wie das Böse ist für die Zuschauer das Gute, denn nichts befriedigt das menschliche Bedürfnis nach Gerechtigkeit so stark wie ein Krimi. Am Ende wird der Fall gelöst, der Verbrecher muss ins Gefängnis. Eine in Unordnung gebrachte Welt wird dank des konsequenten Aufklärungswillens der Polizei innerhalb von 45 oder 90 Minuten wieder in Ordnung gebracht. Vergleicht man allerdings die Fernsehkrimis mit der Wirklichkeit, kommt man schnell zu der Einsicht, dass sich nicht nur die Ermittlungsgeschwindigkeit von der Realität unterscheidet. Der Kommissar, der ununterbrochen im Dienst ist und an seinem freien Sonntag mit seinem Privatwagen zum Tatort fährt, ist eine Erfindung von Krimiautoren. Auch Kommissare haben wie andere Beamte höchstens eine 42-Stunden-Woche und werden nach Dienstschluss nicht mehr angerufen. In einer Großstadt wie München gibt es fünf Mordkommissionen, die im Schichtdienst arbeiten. So stehen zwar rund um die Uhr Ermittler zur Verfügung, aber es sind nicht immer dieselben. Eine reale Mordkommission besteht auch nicht aus zwei, sondern aus sechs bis vierzehn Polizisten. Zum Ziel kommen die Fernsehkommissare oft dadurch, dass sie immer unterwegs sind, sofort die Ergebnisse der Spurensicherung bekommen und ihre ganz eigenen Methoden haben, Beweise zu sammeln. Im wahren Leben dauert die Auswertung der Spuren etwa drei Tage, eine DNA-Analyse noch länger, und einen Großteil ihrer Arbeitszeit sitzen die Kommissare am Schreibtisch. Und Beweise, die sich die Polizei auf illegalem Weg beschafft, dürfen vor Gericht gar nicht verwendet werden. Das alles wäre für einen Fernsehkrimi natürlich viel zu langweilig. Die Zuschauer erwarten Spannung, einen interessanten Ermittlertyp mit lustigem Assistenten und das Geständnis des Täters am Ende der Sendezeit. Nicht dass Krimis Verbrechen zeigen, sondern dass sie diese restlos aufklären, macht das Genre so beliebt.] [.match] [%A20] [!Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf fehlende Präpositionen.] === ◇ deutsch, Fernsehen – Verbrechen – sich lohnen == Im deutschen Fernsehen lohnen sich Verbrechen. Verbrechen lohnen sich im deutschen Fernsehen.[@example][@longAnswer] === [%1] Krimis – beliebtest-, Fernsehsendungen – Deutschland – zählen == [$Krimis zählen zu den beliebtesten Fernsehsendungen in Deutschland.] === [%2] täglich – Mord und Totschlag – Fernsehen – 19 Stunden lang – Spannung – sorgen == [$Täglich sorgen Mord und Totschlag im Fernsehen 19 Stunden lang für Spannung.] === [%3] Fernsehkrimis – 33-mal so viele Morde – richtig, Leben – geschehen == [$In Fernsehkrimis geschehen 33-mal so viele Morde wie im richtigen Leben.] === [%4] Grund – Beliebtheit, Krimis – sein – dass – das Gute – das Böse – besiegen == [$Der Grund für die Beliebtheit der Krimis ist, dass das Gute das Böse besiegt.] === [%5] Polizei – Film – Verbrechen – restlos – aufklären können == [$Die Polizei kann im Film das Verbrechen restlos aufklären.] === [%6] doch – Wirklichkeit – Fernsehkrimis – erheblich – sich unterscheiden == [$Doch die Wirklichkeit unterscheidet sich von den Fernsehkrimis erheblich.] === [%7] richtig, Kommissare – die meiste Zeit – Schreibtisch – sitzen == [$Richtige Kommissare sitzen die meiste Zeit am Schreibtisch.] === [%8] sie – illegal, Weg – Beweise – sich beschaffen – nicht dürfen == [$Sie dürfen sich nicht auf illegalem Weg Beweise beschaffen.] === [.cloze-solution-grouped] [%A21] [!Ergänzen Sie die Nomen.] Auf dem Parkplatz ist es dunkel. Plötzlich fällt ein [_Schuss][@example]. Ein Kommissar betritt mit wehendem Mantel den [_Tatort][%1]. Die Zuschauer müssen sich keine Gedanken darüber machen, ob der [_Täter][%2] gefasst wird, denn nach 90 Minuten werden im Fernsehen fast alle Verbrecher verhaftet. Kaum eine Fernsehsendung erreicht solche hohen [_Einschaltquoten][%3]. Doch woher kommt diese [_Beliebtheit][%4]? Nach Meinung eines Krimiautors sind es zwei zentrale Elemente, die den Krimi so faszinierend machen: [_das Gute][%5] und das Böse. Am Ende muss die in Unordnung gebrachte Welt dank des konsequenten [_Aufklärungswillens][%6] des Ermittlers wieder in Ordnung gebracht werden. Doch wenn man die Fernsehkrimis mit der [_Wirklichkeit][%7] vergleicht, kommt man schnell zu der Einsicht, dass sich nicht nur die [_Ermittlungsgeschwindigkeit][%8] von der Realität unterscheidet. Den Kommissar, der ununterbrochen im [_Einsatz][%9] ist, gibt es nicht. Auch Kommissare haben höchstens eine 42-Stunden-Woche und werden nach [_Dienstschluss][%10] nicht mehr angerufen. In einer Großstadt wie München gibt es fünf Mordkommissionen, die im [_Schichtdienst][%11] arbeiten. So stehen zwar rund um die Uhr Ermittler zur Verfügung, aber es sind nicht immer dieselben. Eine reale [_Mordkommission][%12] besteht auch nicht aus zwei, sondern aus sechs bis vierzehn Polizisten. Zum Ziel kommen die Fernsehkommissare oft dadurch, dass sie sofort die Ergebnisse der [_Spurensicherung][%13] bekommen und ihre ganz eigenen Methoden haben, [_Beweise][%14] zu sammeln. Im wahren Leben dauert die Auswertung der [_Spuren][%15] etwa drei Tage, eine DNA-Analyse noch länger, und einen Großteil ihrer Arbeitszeit sitzen die Kommissare am [_Schreibtisch][%16]. Beweise, die sich die Polizei auf illegalem Weg beschafft, dürfen vor [_Gericht][%17] gar nicht verwendet werden. [.assignment:bitmark--&image] [%A22] [!Kurzvortrag Lesen Sie die folgende Zeitungsmeldung. Halten Sie zu diesem Thema einen Kurzvortrag von ca. drei Minuten. Bereiten Sie sich ca. zehn Minuten auf diesen Vortrag vor. Nehmen Sie zu den folgenden Punkten Stellung:] • Welche Informationen enthält die Zeitungsmeldung? • Was halten Sie von Kriminalromanen? • Welchen Ruf haben Kriminalromane in Ihrem Heimatland? **Deutsche Krimis erobern den Buchmarkt** Bisher haben sich hauptsächlich ausländische Krimis bei deutschen Lesern großer Beliebtheit erfreut. Seit einiger Zeit können Verleger und Autoren auch mit deutschen Krimis Geld verdienen. Der kleine Hamburger Verlag Edition Nautilus publizierte den Debütroman __Tannöd__ der zuvor völlig unbekannten Andrea Maria Schenkel. Bis heute wurde das Buch weit über eine Million Mal verkauft und mit zahlreichen renommierten Preisen ausgezeichnet. Im Gegensatz zu anderen europäischen Ländern hat sich in Deutschland erst relativ spät eine Krimikultur entwickelt. Das liegt unter anderem daran, dass Krimis zur sogenannten Unterhaltungsliteratur zählen und somit den Ruf haben, künstlerisch und intellektuell nicht wertvoll zu sein. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/bank_berfall-pfad.png] [.assignment:bitmark--] [%A23a] [!Nomen-Verb-Verbindungen Lesen Sie die folgenden Sätze aus dem Text.] 1. Vergleicht man allerdings die Fernsehkrimis mit der Wirklichkeit, __kommt__ man schnell zu der __Einsicht__, dass sich nicht nur die Ermittlungsgeschwindigkeit von der Realität unterscheidet. 2. So __stehen__ zwar rund um die Uhr Ermittler __zur Verfügung__, aber es sind nicht immer dieselben. 3. __Zum Ziel kommen__ die Fernsehkommissare oft dadurch, dass sie immer unterwegs sind. |info ▶︎ Die Wendungen: __zur Verfügung stehen, zur Einsicht kommen, zum Ziel kommen__ bestehen aus einem Nomen und einem Verb, man nennt sie deshalb auch **Nomen-Verb-Verbindungen**. Es sind meist feste Verbindungen, die der Sprache einen offizielleren Charakter verleihen. Man findet sie im Geschäftsleben, in der Politik, in der Presse oder auf Ämtern. [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%A23b] [!Nomen-Verb-Verbindungen Ergänzen Sie das passende Verb und anschließend die Nomen-Verb-Verbindung.] ◇ Der Polizeipräsident [_hielt][!halten][@example] gestern eine Rede im Innenministerium __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_eine Rede halten][@example] 1. Anschließend [_führte][!führen] er ein Gespräch mit dem Minister über neue finanzielle Mittel. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_ein Gespräch führen] 2. Im Bereich der Spurensicherung werden neue Arbeitsplätze [_geschaffen][!schaffen]. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_eine Rede halten] 3. Die Spurensicherung [_leistet][!leisten] zur Aufklärung eines Verbrechens einen großen Beitrag. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_einen grossen Beitrag leisten] 4. Im Prozess gegen zwei Mitarbeiter der Firma VW wird heute das Urteil [_gefällt][!fällen]. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_ein Urteil fällen] 5. Der Sportschuh am Tatort [_weckte][!wecken] die Neugier des Kommissars. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_die Neugier wecken] 6. Alle Polizisten müssen regelmäßig Sport [_treiben][!treiben]. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_regelmässig Sport treiben] 7. Nach 35 Jahren Berufstätigkeit [_nahm][!nehmen] gestern Abschied vom Dienst. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_Abschied nehmen] 8. Die Zuschauer [_stellen][!stellen] an Fernsehkrimis keine hohen Ansprüche, aber sie [_legen][!legen] Wert auf Spannung. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_Wert legen auf] 9. Am Anfang des Films [_begeht][!begehen] jemand ein Verbrechen. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_ein Verbrechen begehen] 10. Den Rest der Zeit muss der Kommissar die Tat [_aufklären][!aufklären]. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_die Tat aufklären] 11. Am Ende [_wissen][!wissen] die Zuschauer über das Motiv des Täters genau Bescheid. __Nomen-Verb-Verbindung:__ [_Bescheid wissen] [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Nomen-Verb-Verbindungen ➔ Teil C][►kapitel6c] ||close and interview bit?|| [.essay] [%A24] [!Ihr persönlicher Krimi Schreiben Sie einen kurzen Krimi. Sie können die folgenden Wörter als Inspiration benutzen oder sich etwas ausdenken.] |remark zwei Männer ◇ Bank ◇ Überfall ◇ Beute ◇ zwei Millionen Euro ◇ Pistole ◇ Koffer ◇ Fluchtauto ◇ Polizei ◇ Fingerabdrücke ◇ Verhaftung |remark Supermarkt ◇ Täter ◇ Maske ◇ Pistole ◇ Kasse ◇ Verkäuferin ◇ Besen ◇ Polizei ◇ Verhaftung [.essay:bitmark--] [%A25] [!Vortrag: Streaming gegen klassisches Fernsehen Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen einen kurzen Vortrag halten. Anschließend beantworten Sie einige Fragen zu Ihrem Vortrag. Sie haben zehn Minuten Zeit, um sich vorzubereiten. Notieren Sie einige Stichpunkte. Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Sprechen Sie etwa vier Minuten. Die Notizen aus der Vorbereitungszeit können Sie verwenden.] **Thema: Bedeutet das wachsende Interesse der Zuschauer an Streamingdiensten wie Netflix das Ende des Fernsehens?** • Beantworten Sie die Frage und begründen Sie Ihre Meinung. • Beschreiben Sie Ihr eigenes Fernsehverhalten. • Nennen Sie einige Punkte, die Fern- sehsender verbessern könnten, um mehr Zuschauer zu gewinnen. [.chapter] [###Geschichte und Politik] [@leave.subject:Geschichte und Politik] [.interview] [%A26] [!Beantworten Sie die folgenden Fragen.] === [%1] Interessieren Sie sich für Politik und Geschichte?[@shortAnswer] === [%2] Welche Ereignisse aus der Geschichte Ihres Heimatlandes sind für Sie besonders wichtig?[@shortAnswer] === [%3] Wie informieren Sie sich über geschichtliche und politische Ereignisse im In- und Ausland?[@shortAnswer] === [%4] Wo und in welcher Form haben Sie etwas vom Mauerfall und von der deutschen Wiedervereinigung gehört?[@shortAnswer] === [%5] Hatten der Mauerfall und die deutsche Wiedervereinigung eine Bedeutung für die politische Entwicklung in Ihrem Heimatland? Wenn ja, welche?[@shortAnswer] === [%6] Haben Sie eine Stadt bzw. eine Region in den neuen Bundesländern besucht? Wie waren Ihre Eindrücke?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark++&image] [%A27] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/066-2b.jpg] [!Nachrichten, die um die Welt gingen] **Ein wichtiger Herbst in der deutschen Geschichte** **1989** fiel in Berlin die Mauer und mit ihr kurz darauf die DDR. Die Ereignisse in diesem wichtigen Herbst der deutschen Geschichte überschlugen sich: • Bereits im Sommer 1989 kam es zu einer Massenflucht von DDR-Bürgern über die tradi tionellen DDR-Urlaubsländer Ungarn und Tschechoslowakei. • Die Ungarn bauten die Befestigungen an ihrer Grenze zu Österreich ab, die Botschaft der Bundesrepublik Deutschland in Prag war in diesen Tagen der am dichtesten besiedelte Platz der Erde. Die Botschaftsflüchtlinge durften nach langen Verhandlungen des damaligen bundesdeutschen Außenministers mit Vertretern der DDR-Regierung mit dem Zug direkt in die Bundesrepublik ausreisen. • In der DDR konstituierten sich Oppositionsgruppen, die für eine Demokratisierung der DDR und gegen die Manipulationen der letzten Kommunalwahlen kämpften. • In Leipzig gingen die Teilnehmer am montäglichen Friedensgebet in der Nikolaikirche auf die Straße und protestierten mit dem Ruf „Wir sind das Volk“ gegen die Bevormundung durch den Staat. An diesen Montagsdemonstrationen nahmen Ende Oktober bereits 300 000 Menschen teil. • Der damalige Staats- und Parteichef Erich Honecker, der mit Gewalt gegen die Demonstranten vorgehen wollte, verlor die Unterstützung in den eigenen Reihen und wurde abgelöst. Sein Nachfolger versuchte, mit Zugeständnissen an die DDR-Bevölkerung die Situation im Land zu beruhigen, doch die Demonstrationen hatten sich inzwischen auf viele Städte ausgeweitet. • Am 9. November 1989 erklärte ein Pressesprecher auf einer im DDR-Fernsehen live übertragenen Pressekonferenz die Reisefreiheit von DDR-Bürgern ohne Visumszwang und nannte fälschlicherweise als Zeitpunkt „ab sofort“. • Am selben Abend strömten Tausende von DDR-Bürgern an die Grenzübergänge nach Westberlin. • Um 23.14 Uhr kapitulierte die DDR-Grenzpolizei vor dem Ansturm der Massen und öffnete einfach die Schlagbäume. Damit war die deutsch-deutsche Grenze Vergangenheit. • Anfang Dezember 1989 wurde die DDR-Führung von der eigenen Parteibasis entmachtet. Sie musste geschlossen zurücktreten. • Die neue Führung traf sich seit dem 7. Dezember mit Vertretern der Oppositionsgruppen am __Runden Tisch__. • Der __Runde Tisch__ beschloss die sofortige Auflösung des Ministeriums für Staatssicherheit und freie Wahlen für das Frühjahr 1990. • Am 3. Oktober 1990 wurde die Vereinigung der beiden deutschen Staaten vollzogen. |remark Wenn Sie noch mehr über deutsche Geschichte wissen wollen, dann empfehlen wir Ihnen im Internet www.deutschegeschichten.de und www.dhm.de/lemo. [.match] [%A28a] [!Textarbeit Suchen Sie zu den Verben das passende Nomen mit Artikel.] === ◇ ausreisen == die Ausreise[@example] === [%1] verhandeln == die Verhandlung === [%2] protestieren == der Protest === [%3] unterstützen == die Unterstützung === [%4] demonstrieren == die Demonstration === [%5] flüchten == die Flucht === [%6] bevormunden == die Bevormundung === [%7] wählen == die Wahl === [%8] regieren == die Regierung === [%9] sich ereignen == das Ereignis === [.match-solution-grouped] [%A28b] [!Textarbeit Welche Nomen passen zu den Erklärungen? Ordnen Sie zu.] === 1. die offizielle diplomatische Vertretung eines Staates == die Botschaft === 2. etwas, das man jemandem nach einem Streit oder einer Verhandlung gibt oder erlaubt == das Zugeständnis === 3. das Recht, Informationen frei zu sammeln und zu verbreiten == die Pressefreiheit === 4. das Verfahren, bei dem Vertreter für ein politisches Amt bestimmt werden == die Wahl === 5. Linie, die zwei benachbarte Länder/Staaten voneinander trennt == die Grenze === 6. der Eintrag im Reisepass, mit dem erlaubt wird, in einen anderen Staat zu reisen == das Visum === [.multiple-choice-text:bitmark--] [%A29a] [!„Es wächst zusammen, was zusammengehört.“ Lesen Sie den Text. Welche Sätze passen in die Lücken 1 bis 6? Ein Satz passt nicht.] **Eine Einheit?** Sehen sich die Ost- und Westdeutschen nach drei Jahrzehnten Wiedervereinigung nun als eine Einheit? Diese Frage stellen sich die Politiker jedes Jahr am 3. Oktober, wenn der Jahrestag der deutschen Wiedervereinigung gefeiert wird. [%1][-Im Vergleich zu 2011 ist das aber ein deutlicher Fortschritt.][-Heute sind viele Menschen im Osten mit ihrer Umwelt zufrieden.][+Und jedes Jahr sind die Antworten ernüchternd.][-Die Folge sind verwahrloste und verwaiste Orte.][-Die Erfolge nach der Wiedervereinigung sind enorm.][-Auch einige ostdeutsche Großstädte zählen zu den Gewinnern.][-Aber es geht in kleinen Schritten in die richtige Richtung.] Nach einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts Forsa scheint sich Willy Brandts berühmter Satz: „Es wächst zusammen, was zusammengehört“, den er kurz nach dem Mauerfall geäußert hat, nicht so einfach in die Realität umsetzen zu lassen. [%2][-Im Vergleich zu 2011 ist das aber ein deutlicher Fortschritt.][-Heute sind viele Menschen im Osten mit ihrer Umwelt zufrieden.][-Und jedes Jahr sind die Antworten ernüchternd.][-Die Folge sind verwahrloste und verwaiste Orte.][-Die Erfolge nach der Wiedervereinigung sind enorm.][-Auch einige ostdeutsche Großstädte zählen zu den Gewinnern.][+Aber es geht in kleinen Schritten in die richtige Richtung.] Immerhin sagt nun schon jeder Zweite, die beiden Teile Deutschlands seien sich nähergekommen. Das bedeutet aber auch, die Hälfte der Deutschen sieht das nicht so, in den ostdeutschen Bundesländern sind es sogar 55 Prozent. [%3][+Im Vergleich zu 2011 ist das aber ein deutlicher Fortschritt.][-Heute sind viele Menschen im Osten mit ihrer Umwelt zufrieden.][-Und jedes Jahr sind die Antworten ernüchternd.][-Die Folge sind verwahrloste und verwaiste Orte.][-Die Erfolge nach der Wiedervereinigung sind enorm.][-Auch einige ostdeutsche Großstädte zählen zu den Gewinnern.][-Aber es geht in kleinen Schritten in die richtige Richtung.] Damals gaben 67 Prozent der Ostdeutschen an, dass es immer noch deutliche Unterschiede zwischen den alten und den neuen Bundesländern gebe. Große Differenzen sehen die Bürger vor allem bei der Verteilung des Wohlstands. Ein Beispiel dafür ist die Tatsache, dass nur sechs der 500 reichsten Deutschen in den neuen Bundesländern leben. Viele Regionen im Westen profitierten von der guten wirtschaftlichen Entwicklung. [%4][-Im Vergleich zu 2011 ist das aber ein deutlicher Fortschritt.][-Heute sind viele Menschen im Osten mit ihrer Umwelt zufrieden.][-Und jedes Jahr sind die Antworten ernüchternd.][-Die Folge sind verwahrloste und verwaiste Orte.][-Die Erfolge nach der Wiedervereinigung sind enorm.][+Auch einige ostdeutsche Großstädte zählen zu den Gewinnern.][-Aber es geht in kleinen Schritten in die richtige Richtung.] Verlierer sind die ländlichen Gebiete im Osten des Landes, die von überdurchschnittlich hoher Arbeitslosigkeit und der Abwanderung junger Familien geprägt sind. [%5][-Im Vergleich zu 2011 ist das aber ein deutlicher Fortschritt.][-Heute sind viele Menschen im Osten mit ihrer Umwelt zufrieden.][-Und jedes Jahr sind die Antworten ernüchternd.][+Die Folge sind verwahrloste und verwaiste Orte.][-Die Erfolge nach der Wiedervereinigung sind enorm.][-Auch einige ostdeutsche Großstädte zählen zu den Gewinnern.][-Aber es geht in kleinen Schritten in die richtige Richtung.] Einen positiven Effekt hatte die Wiedervereinigung auf die Umwelt in Ostdeutschland. Weil die Führung in der DDR die Chemieindustrie förderte und sich gleichzeitig nicht um die ökologischen Aspekte kümmerte, litten die Menschen und die Landschaft jahrzehntelang unter Giften und Abgasen. [%6][-Im Vergleich zu 2011 ist das aber ein deutlicher Fortschritt.][+Heute sind viele Menschen im Osten mit ihrer Umwelt zufrieden.][-Und jedes Jahr sind die Antworten ernüchternd.][-Die Folge sind verwahrloste und verwaiste Orte.][-Die Erfolge nach der Wiedervereinigung sind enorm.][-Auch einige ostdeutsche Großstädte zählen zu den Gewinnern.][-Aber es geht in kleinen Schritten in die richtige Richtung.] Hoffnung für die Zukunft geben auch die jungen Leute, die immerhin zu 67 Prozent den Einheitsgedanken bejahen. [@reference: Nach: Badische Zeitung, 2.10.2017] [.match] [%A29b] [!„Es wächst zusammen, was zusammengehört.“ Welches Verb passt? Ordnen Sie zu.] === [%1]sich als eine Einheit == [%c]sehen[@example] === [%2]sich eine Frage == [%g]stellen === [%3]etwas in die Realität == [%f]umsetzen === [%4]unter Giften und Abgasen == [%d]leiden === [%5]einen positiven Effekt == [%a]haben === [%6]zu den Gewinnern == [%b]zählen === [%7]sich nicht um ökologische Aspekte == [%e]kümmern === [.essay] [%A30a] [!Veränderungen beschreiben Beschreiben Sie die folgenden Umfrageergebnisse.] ||add images-not found|| [.essay:bitmark++] [%A30b] [!Veränderungen beschreiben Beschreiben Sie, was sich in Ihrem Heimatland in den letzten Jahren verbessert oder verschlechtert hat. Nennen Sie Beispiele.] ◇ Arbeitsmöglichkeiten ◇ Sicherheit des Arbeitsplatzes ◇ Verhältnis der Bevölkerung zur Regierung ◇ der Schutz der Umwelt ◇ der Zustand von Straßen und Gebäuden ◇ die Verkehrssituation ◇ die Wohnbedingungen ◇ die Gesundheitsversorgung ◇ die Entwicklungschancen für junge Leute ◇ das Bildungssystem ◇ die Sicherheit der Bürger ◇ das Angebot an Waren und Dienstleistungen ◇ die Kaufkraft der Bevölkerung (Gehälter/Preise für Waren) |remark:Eine Entwicklung beschreiben • ... hat sich verbessert/hat eine positive Entwicklung genommen/hat sich in eine positive Richtung entwickelt. • Eine erfreuliche Tendenz ist ... zu verzeichnen. • In/Bei ... gibt es Fortschritte. • ... ist gleich geblieben/hat stagniert. • Es ist noch keine Tendenz sichtbar/absehbar. • ... hat sich verschlechtert/entwickelt sich in eine negative Richtung/weist negative Tendenzen auf. • Ein Rückschritt ist erkennbar bei ... • Die Lage ist besonders gut/denkbar schlecht ... [.assignment:bitmark--] [%A31a] [!Über eine Information sprechen Lesen Sie die folgende Information] **Steigendes politisches Interesse bei Jugendlichen** Die neue __Shell__ Jugendstudie belegt ein ansteigendes politisches Interesse bei Jugendlichen in Deutschland. Während sich im Jahr 2002 nur 30 Prozent der Jugendlichen als politisch interessiert bezeichneten, ist der Prozentsatz im Jahr 2015 auf 41 Prozent angestiegen. Das bedeutet aber auch, dass die Anzahl der politisch desinteressierten Jugendlichen mit 59 Prozent noch immer eine deutliche Mehrheit bildet. Die Politikverdrossenheit erklären die Studienautoren vor allem mit dem geringen Vertrauen gegenüber Parteien und Politikern. Der Aussage „Politiker kümmern sich nicht darum, was Leute wie ich denken“ stimmen sogar 69 Prozent der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren zu. [.essay:bitmark--] [%A31b] [!Über eine Information sprechen Geben Sie Thema und Inhalt des Artikels wieder. Nehmen Sie persönlich Stellung zu den folgenden Punkten. Sprechen Sie ungefähr drei Minuten.] 1. Welche Ursachen könnte das wieder ansteigende Interesse von Jugendlichen an Politik in Deutschland haben? 2. Wie ist das Interesse an Politik in Ihrem Heimatland im Allgemeinen und bei Jugendlichen? 3. Sollte man sich Ihrer Meinung nach für Politik interessieren? **Steigendes politisches Interesse bei Jugendlichen** Die neue __Shell__ Jugendstudie belegt ein ansteigendes politisches Interesse bei Jugendlichen in Deutschland. Während sich im Jahr 2002 nur 30 Prozent der Jugendlichen als politisch interessiert bezeichneten, ist der Prozentsatz im Jahr 2015 auf 41 Prozent angestiegen. Das bedeutet aber auch, dass die Anzahl der politisch desinteressierten Jugendlichen mit 59 Prozent noch immer eine deutliche Mehrheit bildet. Die Politikverdrossenheit erklären die Studienautoren vor allem mit dem geringen Vertrauen gegenüber Parteien und Politikern. Der Aussage „Politiker kümmern sich nicht darum, was Leute wie ich denken“ stimmen sogar 69 Prozent der Jugendlichen zwischen 15 und 25 Jahren zu. ||change instr to written? || [.cloze-solution-grouped:bitmark++&image] [%A32a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/065-1b.png][@caption: Willy Brandt: Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland von 1969 bis 1974] [!Geschichtskenntnisse Ergänzen Sie in dem Text die fehlenden Nomen.] **Als Willy Brandt die DDR regierte ...** Eine Studie kommt zu dem [_Schluss][@example]: Die [_Kenntnisse][%1] von westdeutschen Schülern über die ehemalige DDR sind oft erschreckend. Über zwei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung weist das Wissen über die ehemalige DDR bei einer [_Untersuchung][%2] unter Schülern in Nordrhein-Westfalen erhebliche [_Lücken][%3] auf. Auf die Frage, von wem 1961 die Berliner Mauer errichtet wurde, antwortete ein Teil der Schüler: von den Alliierten. Nur drei von zehn Schülern waren in der [_Lage][%4], den Mauerbau exakt zu beschreiben. Doch das Entsetzen der Wissenschaftler fand kein Ende, denn bei der Einordnung berühmter [_Persönlichkeiten][%5] hielten zwei Drittel der Befragten den ehemaligen Bundeskanzler Ludwig Erhard für einen Politiker der DDR. Eine [_Minderheit][%6] behauptete sogar, die Bundeskanzler Willy Brandt und Konrad Adenauer seien Politiker der DDR gewesen. Die [_Hälfte][%7] der Befragten wusste nicht, dass die Regierung in der DDR nicht frei gewählt wurde. Von den Schulen sei nun gefordert, sagt der Historiker Prof. Schröder, der deutschen Zeitgeschichte einen größeren [_Stellenwert][%8] beizumessen und sich viel intensiver mit dem [_Thema][%9] DDR auseinanderzusetzen. |remark **Lesetipp**: G. Schöllgen: Willy Brandt – Eine Biographie. Propyläen-Verlag Berlin [.essay:bitmark--] [%A32b] [!Geschichtskenntnisse Fassen Sie den Text in drei bis vier Sätzen zusammen.] **Als Willy Brandt die DDR regierte ...** Eine Studie kommt zu dem Schluss: Die Kenntnisse von westdeutschen Schülern über die ehemalige DDR sind oft erschreckend. Über zwei Jahrzehnte nach der deutschen Wiedervereinigung weist das Wissen über die ehemalige DDR bei einer Untersuchung unter Schülern in Nordrhein-Westfalen erhebliche Lücken auf. Auf die Frage, von wem 1961 die Berliner Mauer errichtet wurde, antwortete ein Teil der Schüler: von den Alliierten. Nur drei von zehn Schülern waren in der Lage, den Mauerbau exakt zu beschreiben. Doch das Entsetzen der Wissenschaftler fand kein Ende, denn bei der Einordnung berühmter Persönlichkeiten hielten zwei Drittel der Befragten den ehemaligen Bundeskanzler Ludwig Erhard für einen Politiker der DDR. Eine Minderheit behauptete sogar, die Bundeskanzler Willy Brandt und Konrad Adenauer seien Politiker der DDR gewesen. Die Hälfte der Befragten wusste nicht, dass die Regierung in der DDR nicht frei gewählt wurde. Von den Schulen sei nun gefordert, sagt der Historiker Prof. Schröder, der deutschen Zeitgeschichte einen größeren Stellenwert beizumessen und sich viel intensiver mit dem Thema DDR auseinanderzusetzen. [.interview] [%A32c] [!Geschichtskenntnisse Berichten Sie.] === 1. Haben Sie sich in Ihrer Schulzeit für Geschichte interessiert?[@shortAnswer] === 2. Wie beurteilen Sie Ihren Geschichtsunterricht in der Schule?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark--] [%A33] [!Lesen Sie zum Schluss noch ein paar Lebensweisheiten von klugen Leuten. Sagen Sie Ihre Meinung dazu. ] Je öfter sich ein Politiker widerspricht, desto größer ist er. __(Friedrich Dürrenmatt)__ Es wird niemals so viel gelogen wie vor der Wahl, während des Krieges und nach der Jagd. __(Otto von Bismarck)__ Die Weltgeschichte ist die Summe dessen, was vermeidbar gewesen wäre. __(Konrad Adenauer)__ In der Politik ist es wie in der Mathematik. Alles, was nicht ganz richtig ist, ist falsch. __(Edward Kennedy)__ Je weniger die Leute davon wis- sen, wie Würste und Gesetze gemacht werden, desto besser schlafen sie. __(Otto von Bismarck)__ [.chapter] [##Teil B] [.article:bitmark--] Die Texte und Aufgaben in diesem **fakultativen Teil B** stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.chapter] [###Kriminalität] [@leave.subject:Kriminalität] [.essay:bitmark--&image] [%B1] [!Lesen Sie den folgenden Text und beschreiben Sie die Grafik.] **Die gefährlichsten Städte Deutschlands** Weltweit haben sich die Menschen in Berlin verliebt. Die Hauptstadt an der Spree gilt als cool und äußerst attraktiv – auch für Verbrecher. Der Stadtstaat Berlin führt nämlich die Kriminalitätsrangliste der Bundesländer an. Im Großstadtvergleich sind nur Frankfurt/Main und Köln unsicherer. Das geht aus der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor. Die Kriminalität in Deutschland bleibt laut Statistik auf einem hohen Niveau. Vor allem Eigentumsdelikte wie Wohnungseinbrüche, Auto- und Taschendiebstähle nehmen deutlich zu. Vergleicht man die Bundesländer miteinander, schneiden die Stadtstaaten wie Berlin, Hamburg und Bremen schlecht ab. Das ist kein überraschendes Ergebnis, sondern vielmehr seit Jahren bestehende Kriminalitätsverteilung. In Städten lebt es sich gefährlicher als auf dem Land. Vergleicht man die Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern miteinander, liegt Berlin auf Platz drei der Verbrecherhochburgen. Die gefährlichste Stadt ist wie schon in den Vorjahren Frankfurt mit 16 000 Verbrechen je 100 000 Einwohner. In München wurden im vorigen Jahr nur knapp 7 400 Straftaten gezählt, das ist weniger als die Hälfte. Besonders besorgniserregend ist der bundesweite Trend zu mehr Eigentumsdelikten. Diebstähle machen inzwischen einen Anteil von 40 Prozent an den Gesamtfällen aus. Deutlich angezogen haben Taschendiebstahl und Wohnungseinbruchsdiebstahl. Alarmierend ist dabei, dass es im letzten Jahr einerseits deutlich mehr Diebstähle als in den vergangenen 15 Jahren gab und dass andererseits die Aufklärungsquote ihren schlechtesten Wert seit Mitte der 1990er-Jahre erreichte. Mehr als 80 Prozent der Diebe bleiben unerkannt. Die Polizeistatistik beleuchtet aber nicht nur die Deliktfelder, sondern auch die Täter. Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass die sogenannten „grauen Ganoven“ ein Problem geworden sind. Der demografische Wandel spiegelt sich auch in der Kriminalstatistik wider. Mit der alternden Gesellschaft wächst die Zahl der älteren Straftäter. Fachleute sprechen von „Ü-60-Gangstern“, also rüstigen Senioren, die über 60 Jahre alt sind. Die Altersgruppe stellt inzwischen 7,4 Prozent aller Tatverdächtigen, also gut 150 000 Personen. Davon waren fast 48 000 zwischen 70 und 80 Jahre alt. [@reference: Das sind die gefährlichsten Städte Deutschlands. DIE WELT online, 2.6.2014 (Manuel Bewarder/Martin Lutz) In: https://www.welt.de/politik/] ||Grafik fehlt|| [.assignment&article:bitmark--] [%B2a] [!Textarbeit und Wortschatz Geben Sie den Inhalt des Textes mündlich wieder.] Was sagt die Kriminalitätsstatistik über: 1. Orte 2. Delikte 3. Tätergruppen [?Beispielsätze 1. Die Stadt mit den meisten Verbrechen ist Frankfurt am Main, gefolgt von Köln und Berlin. In München gibt es nur halb so viele Straftaten. Im Vergleich der einzelnen Bundesländer schneiden die Stadtstaaten wie Berlin, Hamburg und Bremen schlecht ab. Berlin gilt als gefährlichster Stadtstaat. Insgesamt ist es in der Stadt gefährlicher als auf dem Land. 2. Vor allem die Eigentumsdelikte wie Wohnungseinbrüche, Auto- und Taschen- diebstähle nehmen deutlich zu. Der bundesweite Trend zu mehr Diebstählen ist besorgniserregend. Leider bleiben mehr als 80 Prozent der Diebe unerkannt. 3. Die Polizeistatistik verzeichnet eine Zunahme der sogenannten „grauen Ganoven“, das heißt, die Zahl der älteren Straftäter ist auf 7,4 Prozent aller Tatverdächtigen angewachsen. Fachleute sprechen von „Ü-60-Gangstern“.] [&article: **Die gefährlichsten Städte Deutschlands** Weltweit haben sich die Menschen in Berlin verliebt. Die Hauptstadt an der Spree gilt als cool und äußerst attraktiv – auch für Verbrecher. Der Stadtstaat Berlin führt nämlich die Kriminalitätsrangliste der Bundesländer an. Im Großstadtvergleich sind nur Frankfurt/Main und Köln unsicherer. Das geht aus der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor. Die Kriminalität in Deutschland bleibt laut Statistik auf einem hohen Niveau. Vor allem Eigentumsdelikte wie Wohnungseinbrüche, Auto- und Taschendiebstähle nehmen deutlich zu. Vergleicht man die Bundesländer miteinander, schneiden die Stadtstaaten wie Berlin, Hamburg und Bremen schlecht ab. Das ist kein überraschendes Ergebnis, sondern vielmehr seit Jahren bestehende Kriminalitätsverteilung. In Städten lebt es sich gefährlicher als auf dem Land. Vergleicht man die Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern miteinander, liegt Berlin auf Platz drei der Verbrecherhochburgen. Die gefährlichste Stadt ist wie schon in den Vorjahren Frankfurt mit 16 000 Verbrechen je 100 000 Einwohner. In München wurden im vorigen Jahr nur knapp 7 400 Straftaten gezählt, das ist weniger als die Hälfte. Besonders besorgniserregend ist der bundesweite Trend zu mehr Eigentumsdelikten. Diebstähle machen inzwischen einen Anteil von 40 Prozent an den Gesamtfällen aus. Deutlich angezogen haben Taschendiebstahl und Wohnungseinbruchsdiebstahl. Alarmierend ist dabei, dass es im letzten Jahr einerseits deutlich mehr Diebstähle als in den vergangenen 15 Jahren gab und dass andererseits die Aufklärungsquote ihren schlechtesten Wert seit Mitte der 1990er-Jahre erreichte. Mehr als 80 Prozent der Diebe bleiben unerkannt. Die Polizeistatistik beleuchtet aber nicht nur die Deliktfelder, sondern auch die Täter. Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass die sogenannten „grauen Ganoven“ ein Problem geworden sind. Der demografische Wandel spiegelt sich auch in der Kriminalstatistik wider. Mit der alternden Gesellschaft wächst die Zahl der älteren Straftäter. Fachleute sprechen von „Ü-60-Gangstern“, also rüstigen Senioren, die über 60 Jahre alt sind. Die Altersgruppe stellt inzwischen 7,4 Prozent aller Tatverdächtigen, also gut 150 000 Personen. Davon waren fast 48 000 zwischen 70 und 80 Jahre alt.] [@reference: Das sind die gefährlichsten Städte Deutschlands. DIE WELT online, 2.6.2014 (Manuel Bewarder/Martin Lutz) In: https://www.welt.de/politik/] [.interview&article:bitmark--] [%B2b] [!Textarbeit und Wortschatz Beantworten Sie die folgenden Fragen.] === [%1] Was hat Sie an den Ergebnissen der Kriminalstatistik überrascht? Was haben Sie erwartet?[@shortAnswer] === [%2] Welche Stadt gilt als die gefährlichste in Ihrem Heimatland? Recherchieren Sie im Internet.[@shortAnswer] === [%3] Welche Tendenzen gibt es in Ihrem Heimatland bezüglich der Delikte und Tätergruppen?[@shortAnswer] === [&article: **Die gefährlichsten Städte Deutschlands** Weltweit haben sich die Menschen in Berlin verliebt. Die Hauptstadt an der Spree gilt als cool und äußerst attraktiv – auch für Verbrecher. Der Stadtstaat Berlin führt nämlich die Kriminalitätsrangliste der Bundesländer an. Im Großstadtvergleich sind nur Frankfurt/Main und Köln unsicherer. Das geht aus der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervor. Die Kriminalität in Deutschland bleibt laut Statistik auf einem hohen Niveau. Vor allem Eigentumsdelikte wie Wohnungseinbrüche, Auto- und Taschendiebstähle nehmen deutlich zu. Vergleicht man die Bundesländer miteinander, schneiden die Stadtstaaten wie Berlin, Hamburg und Bremen schlecht ab. Das ist kein überraschendes Ergebnis, sondern vielmehr seit Jahren bestehende Kriminalitätsverteilung. In Städten lebt es sich gefährlicher als auf dem Land. Vergleicht man die Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern miteinander, liegt Berlin auf Platz drei der Verbrecherhochburgen. Die gefährlichste Stadt ist wie schon in den Vorjahren Frankfurt mit 16 000 Verbrechen je 100 000 Einwohner. In München wurden im vorigen Jahr nur knapp 7 400 Straftaten gezählt, das ist weniger als die Hälfte. Besonders besorgniserregend ist der bundesweite Trend zu mehr Eigentumsdelikten. Diebstähle machen inzwischen einen Anteil von 40 Prozent an den Gesamtfällen aus. Deutlich angezogen haben Taschendiebstahl und Wohnungseinbruchsdiebstahl. Alarmierend ist dabei, dass es im letzten Jahr einerseits deutlich mehr Diebstähle als in den vergangenen 15 Jahren gab und dass andererseits die Aufklärungsquote ihren schlechtesten Wert seit Mitte der 1990er-Jahre erreichte. Mehr als 80 Prozent der Diebe bleiben unerkannt. Die Polizeistatistik beleuchtet aber nicht nur die Deliktfelder, sondern auch die Täter. Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass die sogenannten „grauen Ganoven“ ein Problem geworden sind. Der demografische Wandel spiegelt sich auch in der Kriminalstatistik wider. Mit der alternden Gesellschaft wächst die Zahl der älteren Straftäter. Fachleute sprechen von „Ü-60-Gangstern“, also rüstigen Senioren, die über 60 Jahre alt sind. Die Altersgruppe stellt inzwischen 7,4 Prozent aller Tatverdächtigen, also gut 150 000 Personen. Davon waren fast 48 000 zwischen 70 und 80 Jahre alt.] [@reference: Das sind die gefährlichsten Städte Deutschlands. DIE WELT online, 2.6.2014 (Manuel Bewarder/Martin Lutz) In: https://www.welt.de/politik/] [.mark:bitmark--] [%B2c] [!Textarbeit und Wortschatz Markieren und notieren Sie alle Wörter und Wendungen des Textes, die mit Kriminalität zu tun haben.] Verbrecher, Kriminalitätsrangliste, ... **Die gefährlichsten Städte Deutschlands** Weltweit haben sich die Menschen in Berlin verliebt. Die Hauptstadt an der Spree gilt als cool und äußerst attraktiv – auch für ['Verbrecher][@mark:green]. Der Stadtstaat Berlin führt nämlich die ['Kriminalitätsrangliste][@mark:green] der Bundesländer an. Im Großstadtvergleich sind nur Frankfurt/Main und Köln unsicherer. Das geht aus der neuen ['Polizeilichen Kriminalstatistik][@mark:green] (PKS) hervor. ['Die Kriminalität][@mark:green] in Deutschland bleibt laut Statistik auf einem hohen Niveau. Vor allem ['Eigentumsdelikte wie Wohnungseinbrüche][@mark:green], ['Auto- und Taschendiebstähle][@mark:green] nehmen deutlich zu. Vergleicht man die Bundesländer miteinander, schneiden die Stadtstaaten wie Berlin, Hamburg und Bremen schlecht ab. Das ist kein überraschendes Ergebnis, sondern vielmehr seit Jahren bestehende ['Kriminalitätsverteilung][@mark:green]. In Städten lebt es sich gefährlicher als auf dem Land. Vergleicht man die Städte mit mehr als 200 000 Einwohnern miteinander, liegt Berlin auf Platz drei der ['Verbrecherhochburgen][@mark:green]. Die gefährlichste Stadt ist wie schon in den Vorjahren Frankfurt mit 16 000 ['Verbrechen][@mark:green] je 100 000 Einwohner. In München wurden im vorigen Jahr nur knapp 7 400 ['Straftaten][@mark:green] gezählt, das ist weniger als die Hälfte. Besonders besorgniserregend ist der bundesweite Trend zu mehr Eigentumsdelikten. ['Diebstähle][@mark:green] machen inzwischen einen Anteil von 40 Prozent an den Gesamtfällen aus. Deutlich angezogen haben ['Taschendiebstahl][@mark:green] und ['Wohnungseinbruchsdiebstahl][@mark:green]. Alarmierend ist dabei, dass es im letzten Jahr einerseits deutlich mehr Diebstähle als in den vergangenen 15 Jahren gab und dass andererseits die ['Aufklärungsquote][@mark:green] ihren schlechtesten Wert seit Mitte der 1990er-Jahre erreichte. Mehr als 80 Prozent der ['Diebe][@mark:green] bleiben unerkannt. Die ['Polizeistatistik][@mark:green] beleuchtet aber nicht nur die ['Deliktfelder][@mark:green], sondern auch ['die Täter][@mark:green]. Bemerkenswert ist dabei die Tatsache, dass ['die sogenannten „grauen Ganoven“][@mark:green] ein Problem geworden sind. Der demografische Wandel spiegelt sich auch in der Kriminalstatistik wider. Mit der alternden Gesellschaft wächst die Zahl der ['älteren Straftäter][@mark:green]. Fachleute sprechen von ['„Ü-60-Gangstern“][@mark:green], also rüstigen Senioren, die über 60 Jahre alt sind. Die Altersgruppe stellt inzwischen 7,4 Prozent aller ['Tatverdächtigen][@mark:green], also gut 150 000 Personen. Davon waren fast 48 000 zwischen 70 und 80 Jahre alt. || not found - die Gruppe der Täter|| [.match:bitmark--] [%B2d] [!Textarbeit und Wortschatz Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf eventuell fehlende Präpositionen, den richtigen Kasus und die angegebene Zeitform.] === ◇ die neue Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) – hervorgehen, dass – der Stadtstaat Berlin – die Kriminalitätsrangliste der Bundesländer – anführen __(Präsens)__ == Aus der neuen Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) geht hervor, dass der Stadtstaat Berlin die Kriminalitätsrangliste der Bundesländer anführt.][@example][@longAnswer] === [%1] die Kriminalität – Deutschland – Statistik – ein hohes Niveau – bleiben __(Präsens)__ == Die Kriminalität in Deutschland bleibt laut Statistik/nach der Statistik auf einem hohen Niveau. === [%2] die gefährlichste Stadt – wie schon – Vorjahre – Frankfurt – ist __(Präsens)__ == Die gefährlichste Stadt ist wie schon in den Vorjahren Frankfurt. === [%3] vor allem die Eigentumsdelikte – deutlich – zunehmen __(Perfekt)__ == Vor allem die Eigentumsdelikte haben deutlich zugenommen. === [%4] Städte – man – generell gefährlicher – leben – Land __(Präsens)__ == In Städten lebt man generell gefährlicher als auf dem Land. === [%5] der bundesweite Trend – mehr Eigentumsdelikte – besonders besorgniserregend sein __(Präsens)__ == Der bundesweite Trend zu mehr Eigentumsdelikten ist besonders besorgniserregend. === [%6] die Aufklärungsquote – der schlechteste Wert – Mitte der 1990er-Jahre – erreichen (Präteritum) == Die Aufklärungsquote erreichte den schlechtesten Wert seit Mitte der 1990er-Jahre. === [%7] interessanterweise – die Zahl der älteren Straftäter – steigen __(Perfekt)__ == Interessanterweise ist die Zahl der älteren Straftäter gestiegen. === [%8] Fachleute – „Ü-60-Gangster“ – sprechen __(Präsens)__ == Fachleute sprechen von „Ü-60-Gangstern“. === [.cloze:bitmark--] [%B3] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der Anzeige.] **Strafanzeige gegen unbekannt** Gestern wurde mir auf dem S-Bahnhof Schöneweide meine Brieftasche [_entwendet][_gestohlen] und ich möchte Ihnen kurz den Tathergang [_schildern][_beschreiben]. Ich [_kaufte] mir am Schalter um 12.45 Uhr eine Fahrkarte, die ich zusammen mit meiner Brieftasche in meine Handtasche [_steckte]. Anschließend [_verschloss] ich die Handtasche mit dem Reißverschluss. Beim Einsteigen in die S-Bahn (12.53 Uhr) [_stieß][_rempelte] mich plötzlich jemand von hinten an. Als ich mich umdrehte, sah ich eine Person mit einer gelben Jacke zum Ausgang [_rennen][_laufen][_hasten][_eilen]. Weitere Angaben zu dieser Person kann ich leider nicht [_machen]. Als der Schaffner [_kam], ich, dass meine Brieftasche [_fehlte]. Die Brieftasche [_enthielt]: meinen Führerschein, meine Autozulassungspapiere für einen Suzuki Swift 2.0 B-LA3470, meine Versicherungskarte, 253 Euro in bar, meine EC-Karte und eine Kreditkarte (Visa). [.interview:bitmark--] [%B4] [!Überlegen Sie sich einen Vorfall und erstatten Sie selbst Strafanzeige gegen unbekannt.] (Vorname, Nachname) (Straße, Hausnummer) (Postleitzahl, Ort) (Telefonnummer) An die Staatsanwaltschaft (Straße, Hausnummer) (Postleitzahl, Ort) (Ort, Datum) __Strafanzeige gegen unbekannt__ === Sehr geehrte Damen und Herren, folgenden Vorfall möchte ich zur Anzeige bringen: === Bitte nehmen Sie die Ermittlungen auf und teilen Sie mir das Aktenzeichen mit, unter dem der Vorgang bearbeitet wird. Mit freundlichen Grüßen === [!(Vorname, Nachname)][@shortAnswer] === ||bitmark-Standard wird erweitert, damit das Textfeld - und nur ein Textfeld - sauber eingebettet werden kann|| [.assignment:bitmark++&image] [%B5] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/businessman_holding_euros_uid-sw-dunkler.jpg] [!Kriminalität in Wirtschaft und Politik Lesen Sie den folgenden Text.] **Korruption – alltägliches Geschäft im Schatten** Politik und Korruption – zu diesem Thema fallen vielen nur Sprüche ein wie: „Wenn einer dir etwas in die rechte Tasche steckt, so halte ihm auch die linke hin.“ Und in der Tat: Deutschen Firmen und Politikern wurde es nicht schwer gemacht, denn bis vor einigen Jahren konnten Firmen ==Bestechungsgelder==(@note:Bestechungsgelder = Gelder, die ausgegeben werden, um sich auf rechtswidrigem Wege einen Vorteil zu verschaffen) sogar steuerlich absetzen: „Zur Erlangung eines dienstlichen Geheimnisses habe ich 150 Euro an einen Mitarbeiter der Kommunalverwaltung Potsdam gezahlt. Ich bitte um ==steuerliche Berücksichtigung==(@note:steuerliche Berücksichtigung finden/etwas steuerlich absetzen = den ausgegebenen Betrag ganz oder teilweise von der Steuer/dem Staat zurückerstattet bekommen).“ Diese fingierte Erklärung schickte die Organisation __Transparency International (TI)__, die den weltweiten Kampf gegen die Korruption angetreten hat, an das Finanzamt. Die Finanzbeamten berücksichtigten die Ausgaben unter „sonstige Werbekosten“. Korruption ist Missbrauch von Macht zu privatem Nutzen, so lautet die Definition von TI, sie ==untergräbt==(@note:die gesellschaftliche Integrität untergraben = zerstören) die gesellschaftliche Integrität und verstärkt die Armut. Großaufträge würden nicht wegen des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses vergeben, sondern nach der Höhe der Bestechungsgelder. Laut Bundeskriminalamt gelten als Schwerpunkte der Korruption in Deutschland: die Vergabe öffentlicher Aufträge und im Bereich der Leistungsverwaltung die Erteilung von Arbeits-, Aufenthalts- oder Fahrerlaubnissen. Bei der Bewertung des Phänomens Korruption ist aber nicht allein der materielle Schaden entscheidend. Schlimmer ist, dass die Bevölkerung allmählich das Vertrauen in die staatliche Verwaltung verliert. Der ehemalige Präsident des Bundeskriminalamtes verwies vor Kurzem auf die Höhe der Dunkelziffer in diesem Deliktbereich. „Zu jedem Korrumpierten gehört auch ein Korrumpierender, das heißt, bei der Korruption gibt es nur Täter, keine unmittelbaren Opfer. Die Ermittler stoßen daher meist auf eine Mauer des Schweigens.“ Mit einem Gesetz zur „Informationsfreiheit“ bemüht sich die Regierung in Berlin, mehr Transparenz in die Arbeit der Behörden zu bringen. Bürger erhalten damit einen Zugang zu allen amtlichen Informationen. Das Modell des „gläsernen Staates“ kann ein Anfang zur stärkeren Bekämpfung der Korruption sein. [@reference: Korruption. Rheinische Post, 18.8.2001] [.interview:bitmark++] [%B6a – Textarbeit] [!Geben Sie den Inhalt des Textes zu den folgenden Punkten mit eigenen Worten wieder:] === [%1]die Schwerpunkte der Korruption in Deutschland[@shortAnswer] [$Als Schwerpunkte der Korruption werden die Vergabe von öffentlichen Aufträgen und die Erteilung von Arbeits-, Fahr- und Aufenthaltserlaubnissen genannt.] === [%2] die Situation der Polizei[@shortAnswer] [$Die Ermittler haben es schwer, weil es eigentlich keine Opfer gibt, sondern nur Täter. Es will keiner aussagen. Alle schweigen.] === [%3] die Folgen für den Staat[@shortAnswer] [$Der Staat erleidet einen Vertrauensverlust in/ bei der Bevölkerung.] === [%4] die Bemühungen der Regierun[@shortAnswer] [$Den Bürgern soll es ermöglicht werden, amtliche Informationen zu erhalten. Damit werden Vorgänge wie z. B. Ausschreibungen öffentlich. (o. Ä.)] === **Korruption – alltägliches Geschäft im Schatten** Politik und Korruption – zu diesem Thema fallen vielen nur Sprüche ein wie: „Wenn einer dir etwas in die rechte Tasche steckt, so halte ihm auch die linke hin.“ Und in der Tat: Deutschen Firmen und Politikern wurde es nicht schwer gemacht, denn bis vor einigen Jahren konnten Firmen ==Bestechungsgelder==(@note:Bestechungsgelder = Gelder, die ausgegeben werden, um sich auf rechtswidrigem Wege einen Vorteil zu verschaffen) sogar steuerlich absetzen: „Zur Erlangung eines dienstlichen Geheimnisses habe ich 150 Euro an einen Mitarbeiter der Kommunalverwaltung Potsdam gezahlt. Ich bitte um ==steuerliche Berücksichtigung==(@note:steuerliche Berücksichtigung finden/etwas steuerlich absetzen = den ausgegebenen Betrag ganz oder teilweise von der Steuer/dem Staat zurückerstattet bekommen).“ Diese fingierte Erklärung schickte die Organisation __Transparency International (TI)__, die den weltweiten Kampf gegen die Korruption angetreten hat, an das Finanzamt. Die Finanzbeamten berücksichtigten die Ausgaben unter „sonstige Werbekosten“. Korruption ist Missbrauch von Macht zu privatem Nutzen, so lautet die Definition von TI, sie ==untergräbt==(@note:die gesellschaftliche Integrität untergraben = zerstören) die gesellschaftliche Integrität und verstärkt die Armut. Großaufträge würden nicht wegen des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses vergeben, sondern nach der Höhe der Bestechungsgelder. Laut Bundeskriminalamt gelten als Schwerpunkte der Korruption in Deutschland: die Vergabe öffentlicher Aufträge und im Bereich der Leistungsverwaltung die Erteilung von Arbeits-, Aufenthalts- oder Fahrerlaubnissen. Bei der Bewertung des Phänomens Korruption ist aber nicht allein der materielle Schaden entscheidend. Schlimmer ist, dass die Bevölkerung allmählich das Vertrauen in die staatliche Verwaltung verliert. Der ehemalige Präsident des Bundeskriminalamtes verwies vor Kurzem auf die Höhe der Dunkelziffer in diesem Deliktbereich. „Zu jedem Korrumpierten gehört auch ein Korrumpierender, das heißt, bei der Korruption gibt es nur Täter, keine unmittelbaren Opfer. Die Ermittler stoßen daher meist auf eine Mauer des Schweigens.“ Mit einem Gesetz zur „Informationsfreiheit“ bemüht sich die Regierung in Berlin, mehr Transparenz in die Arbeit der Behörden zu bringen. Bürger erhalten damit einen Zugang zu allen amtlichen Informationen. Das Modell des „gläsernen Staates“ kann ein Anfang zur stärkeren Bekämpfung der Korruption sein. [@reference: Korruption. Rheinische Post, 18.8.2001] [.cloze] [%B6b – Textarbeit] [!Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen.] 1. Korruption ist Missbrauch [_von] Macht [_zu] privatem Nutzen. 2. Großaufträge würden nicht [_wegen][_aufgrund] des besten Preis-Leistungs-Verhältnisses vergeben. 3. [_Laut] Bundeskriminalamt gilt die Vergabe öffentlicher Aufträge [_als] Schwerpunkt der Korruption. 4. Die Bevölkerung verliert allmählich das Vertrauen [_in] die staatliche Verwaltung. 5. Der ehemalige Präsident des Bundeskriminalamtes verwies [_vor] Kurzem [_auf] die Höhe der Dunkelziffer [_in] diesem Deliktbereich. 6. Die Ermittler stoßen meist [_auf] eine Mauer des Schweigens. 7. In Berlin bemüht sich die Regierung [_um] mehr Transparenz [_bei] den Behörden. ||b7 missing|| [.assignment] [%B8 – Gruppenarbeit] [!Stellen Sie sich vor, Sie wären in einer Kommission, die einen Maßnahmeplan gegen Korruption erstellen müsste. Erarbeiten Sie in Gruppen oder einzeln Vorschläge zur Bekämpfung der Korruption und präsentieren Sie diese anschließend im Plenum.] [.chapter][▼kapitel6c] [##Teil C] [.chapter] [###Konjunktiv I: Indirekte Rede] [@grammar:Konjunktiv I: Indirekte Rede] [.article:bitmark--] **Weitergabe von Informationen:** Aussagen von anderen Personen werden im offiziellen Sprachgebrauch, z. B. in den Nachrichten oder in anderen offiziellen Berichten, im **Konjunktiv** I wiedergegeben. Fast jedes fünfte Kind in Deutschland **habe** psychische Probleme. Von den Tätern **fehle** jede Spur. ||add tables|| ➔ Wenn der **Konjunktiv I** mit dem **Indikativ** identisch ist, wird er durch den **Konjunktiv II** ersetzt. Die am häufigsten verwendeten Formen sind: 3. Person Singular und 3. Person Plural. **Vergangenheit** Der Minister sagte: „Ich war in Frankreich und habe mit dem Außenminister gesprochen.“ Der Minister sagte, er **sei** in Frankreich **gewesen** und **habe** mit dem Außenminister **gesprochen**. ➔ Konjunktiv I von __haben/sein__ + Partizip II **Einleitungen** Die Wiedergabe von Meinungen und Äußerungen wird in der Regel eingeleitet mit ◇ Verben wie: meinen – sagen – antworten – fragen – erwidern – betonen – mitteilen Herr/Frau X meinte ... ◇ Wendungen wie: der Auffassung sein – der Meinung sein – der Ansicht sein Herr/Frau X war der Auffassung, dass ... **Perspektivenwechsel** Der Bundeskanzler sagte: „**Ich** werde die hohe Arbeitslosigkeit bekämpfen.“ ➔ Der Bundeskanzler sagte, **er** werde die hohe Arbeitslosigkeit bekämpfen. **Verwendung in der Umgangssprache** In der Umgangssprache, im täglichen Leben entscheiden sich viele entweder für den **Indikativ** oder den **Konjunktiv II**: Paul hat gesagt, er **kommt** nicht/dass er nicht **kommt**. (Indikativ) Susi sagte, sie **müsste** die Zahlen noch mal überprüfen. (Konjunktiv II) [.match:bitmark--] [%C1a] [!Geben Sie die Äußerungen der Personen in der indirekten Rede wieder. Verwenden Sie dabei die richtige Konjunktivform und achten Sie, wenn nötig, auf den Perspektivenwechsel. Gegenwart] === ◇ Der Regierungssprecher: „Die Regierung sieht optimistisch in die Zukunft.“ == [$Der Regierungssprecher sagte, die Regierung __sehe__ optimistisch in die Zukunft.][@example] === [%1] Der Hauptkommissar: „Der Täter befindet sich mit großer Wahrscheinlichkeit noch in der Stadt.“ == [$Der Hauptkommissar sagte, der Täter befinde sich mit großer Wahrscheinlichkeit noch in der Stadt.] === [%2] Der Oppositionsführer im Bundestag: „Ich halte die Entscheidung der Regierung für falsch.“ == [$Der Oppositionsführer sagte im Bundestag, er halte die Entscheidung der Regierung für falsch.] === [%3] Der Außenminister: „Die Bundesregierung verhandelt nicht mit Terroristen.“ == [$Der Außenminister sagte, die Bundesregierung verhandle nicht mit Terroristen.] === [%4] Der Umweltminister: „Das Verhalten der Bevölkerung muss sich ändern.“ == [$Der Umweltminister sagte, das Verhalten der Bevölkerung müsse sich ändern.] === [%5] Ein Demonstrant: „Das Demonstrationsrecht ist ein Bürgerrecht.“ == [$Ein Demonstrant sagte, das Demonstrationsrecht sei ein Bürgerrecht.] === [%6] Die Gesundheitsministerin: „Die Arbeit an der Gesundheitsreform macht niemandem Spaß, aber sie ist notwendig.“ == [$Die Gesundheitsministerin sagte, die Arbeit an der Gesundheitsreform mache niemandem Spaß, aber sie sei notwendig.] === [%7] Der Arbeitsminister: „Auch die Wirtschaft muss einen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit leisten.“ == [$Der Arbeitsminister sagte, auch die Wirtschaft müsse einen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit leisten.] === [%8] Der Wirtschaftsminister: „Ich kann dazu keine Aussage machen.“ == [$Der Wirtschaftsminister sagte, er könne dazu keine Aussage machen.] === [.match:bitmark--] [%C1b] [!Geben Sie die Äußerungen der Personen in der indirekten Rede wieder. Verwenden Sie dabei die richtige Konjunktivform und achten Sie, wenn nötig, auf den Perspektivenwechsel. Vergangenheit] === ◇ Der Regierungssprecher: „Die Regierung hat die Entwicklung zu optimistisch eingeschätzt.“ == Der Regierungssprecher sagte, die Regierung habe die Entwicklung zu optimistisch eingeschätzt.[@example] === [%1] Der Hauptkommissar: „Der Täter ist vermutlich schon ins Ausland geflohen.“ == [$Der Hauptkommissar sagte, der Täter sei vermutlich schon ins Ausland geflohen.] === [%2] Der Oppositionsführer im Bundestag: „Die Bundesregierung hat bis jetzt jede Menge falsche Entscheidungen getroffen.“ == [$Der Oppositionsführer sagte im Bundestag, die Bundesregierung habe bis jetzt jede Menge falsche Entscheidungen getroffen.] === [%3] Der Außenminister: „Die Beziehungen zu Liechtenstein waren schon immer sehr gut.“ == [$Der Außenminister sagte, die Beziehungen zu Liechtenstein seien schon immer sehr gut gewesen.] === [%4] Der Umweltminister: „Der CO2 -Ausstoß hat sich in den letzten Jahren weiter erhöht.“ == [$Der Umweltminister sagte, der CO2 -Ausstoß habe sich in den letzten Jahren weiter erhöht.] === [%5] Ein Demonstrant: „Die Polizei ist mit brutaler Gewalt gegen die Demonstranten vorgegangen.“ == [$Ein Demonstrant sagte, die Polizei sei mit brutaler Gewalt gegen die Demonstranten vorgegangen.] === [%6] Die Gesundheitsministerin: „Die Arbeit an der Gesundheitsreform ist jetzt beendet.“ == [$Die Gesundheitsministerin sagte, die Arbeit an der Gesundheitsreform sei jetzt beendet.] === [%7] Der Arbeitsminister: „Auch die Wirtschaft hat einen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit geleistet.“ == [$Der Arbeitsminister sagte, auch die Wirtschaft habe einen Beitrag zur Bekämpfung der Arbeitslosigkeit geleistet.] === [%8] Der Wirtschaftsminister: „Ich habe meine Meinung dazu schon gesagt.“ == [$Der Wirtschaftsminister sagte, er habe seine Meinung dazu schon gesagt.] === [.cloze:bitmark--] [%C2] [!Ergänzen Sie bei den folgenden Nachrichten die Verben im Konjunktiv I bzw. Konjunktiv II.] **Katastrophenalarm in Sachsen und Bayern** Nach heftigen Regenfällen wurden viele Ortschaften überschwemmt. In einigen Gebieten herrscht der Ausnahmezustand. Die CDU-Politikerin Franka M. meinte heute zu ZDF-Reportern, dass man angesichts der häufigen Unwetter und ihrer katastrophalen Folgen über die Auswirkungen der Umweltveränderungen auf das Klima nachdenken [_müsse][!müssen][@example]. Die Aufgabe der Politik [_sei][!sein][%1] es, sich darüber Gedanken zu machen, wo man z. B. Strom sparen [_könne][!können][%2]. Eine große Verantwortung [_liege][!liegen][%3] bei der Bauindus- trie. Wenn man zum Beispiel bei neuen Gebäuden eine bessere Isolierung [_einbaue][!einbauen][%4], [_lasse][!lassen] [%5] sich ein Teil der Heizkosten sparen. Das wiederum [_führe][!führen] [%6] zu einem geringeren Verbrauch von Heizöl. Der Umweltminister äußerte sich vor Ort ebenfalls zu den Überschwemmungen. Die verantwortlichen Politiker [_hätten][!haben][%7] in den letzten Jahren vieles unternommen, um den CO2-Ausstoß in Deutschland zu reduzieren. Das allein [_reiche][%8] aber noch nicht [_aus][!ausreichen][%8]. Der Bundespräsident versicherte den Opfern, dass die Regierung alles Erdenkliche [_tue][!tun][%9], um schnelle Hilfe zu leisten. Ein Teil der Armee [_stehe][%10] für Aufräumungsarbeiten [_bereit][!bereitstehen][%10]. Die Regierung [_richte][%11] ein Spendenkonto [_ein][!einrichten][%11], von dem aus unbürokratische finanzielle Hilfe möglich ist. [.interview:bitmark--] [%C3] [!Einige Politiker haben beruflich gutgeschriebene Flugmeilen für private Zwecke genutzt und sollen bei einer Pressekonferenz Rede und Antwort stehen. Geben Sie die folgenden Aussagen in der indirekten Rede wieder.] === [%1] Herr A: „Ich __weiß__ nicht, wie diese Informationen die Presse erreicht haben. Da __muss__ es doch bei der Lufthansa eine undichte Stelle geben.“ __Herr A meinte zu Beginn der Pressekonferenz, dass er nicht wisse, wie diese Informationen die Presse erreicht hätten. Da__... [$müsse es doch bei der Lufthansa eine undichte Stelle geben.][@shortAnswer] === [%2] Herr B: „Man __muss__ jetzt erst mal überprüfen, ob es überhaupt mit den Gesetzen __übereinstimmt__, solche Details aus dem Leben von Politikern zu veröffentlichen.“ __Herr B war der Ansicht, dass__... [$dass man jetzt erst mal überprüfen müsse, ob es überhaupt mit den Gesetzen übereinstimme, solche Details aus dem Leben von Politikern zu veröffentlichen.][@shortAnswer] === [%3] Herr C: „Ich __werde__ in jedem Fall Strafantrag gegen die Zeitung stellen!“ __Herr C rief erregt, er__...[@shortAnswer] [$er werde in jedem Fall Strafantrag gegen die Zeitung stellen.] === [%4] Zwischenruf eines Journalisten: „Zur Diskussion __steht__ aber das unkorrekte Verhalten der Politiker, nicht das Verhalten der Zeitung!“ __Ein Journalist rief dazwischen, dass__...[@shortAnswer] [$dass aber das unkorrekte Verhalten der Politiker zur Diskussion stehe, nicht das Verhalten der Zeitung.] === [%5] Frau D: „Ich __bin__ für eine vollständige Untersuchung des Falls durch den Bundestag.“ __Frau D versuchte die Situation zu entspannen. Sie erklärte, sie__...[@shortAnswer] [$sie sei für eine vollständige Untersuchung des Falls durch den Bundestag.] === [%6] Herr F: „Ich __habe__ im Dienst erworbene Flugmeilen privat genutzt. Ich __werde__ von allen meinen politischen Ämtern zurücktreten.“ __Darauf bekannte der Politiker F, dass er und nannte seine Konsequenzen: Er__...[@shortAnswer] [$dass er im Dienst erworbene Flugmeilen privat genutzt habe, und nannte seine Konsequenzen: Er werde von allen seinen politischen Ämtern zurücktreten.] === [%7] Herr A: „Das __ist__ die falsche Reaktion des Kollegen F! Das __ist__ keine kluge Entscheidung!“ __Herr A zeigte sich schockiert. Nach seiner Auffassung__...[@shortAnswer] [$Nach seiner Auffassung sei das die falsche Reaktion von Kollegen F. Das sei keine kluge Entscheidung.] === [%8] Herr B: „Nicht alle Politiker, die mal einen ganz kleinen Fehler begangen __haben, können__ zurücktreten!“ __Herr B unterstützte Kollegen A. Er meinte auch, dass__...[@shortAnswer] [$dass nicht alle Politiker, die mal einen ganz kleinen Fehler begangen hätten, zurücktreten könnten.] === [%9] Herr F: „Ein Politiker __soll__ sich zu seinem Fehlverhalten bekennen und daraus die Konsequenzen ziehen. Das __ist__ seine moralische Pflicht.“ __Herr F verteidigte sich. Nach seiner Ansicht__...[@shortAnswer] [$Nach seiner Ansicht solle sich ein Politiker zu seinem Fehlver- halten bekennen und daraus die Konsequenzen ziehen. Das sei seine moralische Pflicht.] === [%10] Frage eines Journalisten: „__Muss__ dann der ganze Bundestag zurücktreten?“ __An dieser Stelle fragte ein Journalist Herrn F, ob__...[@shortAnswer] [$ob dann der ganze Bundestag zurücktreten müsse.] === [.chapter:bitmark--] [###__Sollen__ zur Weitergabe von Informationen] [.article:bitmark--] Mit dem Modalverb __sollen__ wird ein Sachverhalt wiedergegeben, den man irgendwo gehört hat. Über genauere Informationen verfügt man aber nicht. **Gegenwart:** Klaus **soll** ein guter Tänzer **sein**. Ein Unbekannter **soll** 55 Millionen Euro für das Bild **bieten**. **Vergangenheit:** Klaus **soll** ein guter Tänzer **gewesen sein**. Ein Unbekannter **soll** 55 Millionen Euro für das Bild **geboten haben**. Synonym können verwendet werden: ich habe gehört ◇ jemand hat erzählt ◇ es heißt ◇ angeblich ◇ in den Nachrichten haben sie gesagt ◇ in der Zeitung stand [.interview:bitmark--] [%C4] [!Was ich alles weiß ... Formen Sie die folgenden Sätze um. Bilden Sie Sätze mit __sollen__. Achten Sie auf die Zeitformen.] === ◇ Meine Nachbarin hat mir erzählt, dass Frau Müller ihren Mann verlassen hat.[@shortAnswer] [@example: Frau Müller soll ihren Mann verlassen haben.] === [%1] Von einer anderen Bekannten habe ich erfahren, dass Frau Müller im Urlaub einen anderen Mann kennengelernt hat.[@shortAnswer] [$Frau Müller soll im Urlaub einen anderen Mann kennengelernt haben.] === [%2] Von Frau Schulze weiß ich, dass unsere Sparkassenfiliale an der Ecke geschlossen wird.[@shortAnswer] [$Unsere Sparkassenfiliale an der Ecke soll geschlossen werden.] === [%3] In der Zeitung habe ich dann gelesen, dass alle kleinen Filialen, die nicht mehr rentabel sind, zugemacht werden.(Schade!)[@shortAnswer] [$Alle kleinen Filialen, die nicht mehr rentabel sind, sollen zugemacht werden.] === [%4] Heute haben sie in den Nachrichten gesagt, dass die Preise für Zigaretten wieder angehoben werden.[@shortAnswer] [$Die Preise für Zigaretten sollen wieder angehoben werden.] === [%5] In einem Boulevardmagazin stand, dass die Prinzessin unter Essstörungen gelitten hat.[@shortAnswer] [$Die Prinzessin soll unter Essstörungen gelitten haben.] === [%6] Angeblich hat sie ihre Krankheit jetzt überwunden.[@shortAnswer] [$Sie soll ihre Krankheit jetzt überwunden haben.] === [%7] Es gibt das Gerücht, dass Oberbürgermeister K. 500 000 Euro von einem ihm bekannten Unternehmer angenommen hat.[@shortAnswer] [$Oberbürgermeister K. soll 500 000 Euro von einem ihm bekannten Unternehmer angenommen haben.] === [%8] In Journalistenkreisen wurde bekannt, dass der Bundestagsabgeordnete früher Informant des Staatssicherheitsdienstes der DDR war.[@shortAnswer] [$Der Bundestagsabgeordnete soll früher Informant des Staatssicherheitsdienstes der DDR gewesen sein.] === [%9] Es heißt, die Bundesagentur für Arbeit habe im großen Stil Statistiken gefälscht. Das sei dem Ministerium bekannt gewesen.[@shortAnswer] [$Die Bundesagentur für Arbeit soll im großen Stil Statistiken gefälscht haben und das soll dem Ministerium bekannt gewesen sein.] === [.cloze-instruction-grouped] [%C5] [!Verben, die Sprechhandlungen beschreiben Man kann die direkte Rede auch anders wiedergeben. Beschreiben Sie die folgenden Sprechhandlungen mit einem Verb im Präteritum.] Er sagte: ◇ „Ja, Herr Schulze, das stimmt.“ [_Er gab Herrn Schulze recht.][!recht geben][@example] [%1]„Nein, Frau Müller, das kann nicht sein.“ [_Er widersprach Frau Müller.][!widersprechen] [%2]„Wie komme ich am schnellsten zum Bahnhof?“ [_Er erkundigte sich nach dem schnellsten Weg zum Bahnhof.][!sich erkundigen] [%3]„Soll ich dir helfen, Maria?“ [_Er bot Maria seine Hilfe an.][!anbieten] [%4]„Sie wird eine große Zukunft haben.“ [_Er sagte ihr eine große Zukunft voraus.][!voraussagen] [%5]„Ich bin mir nicht sicher, ob die Angaben stimmen.“ [_Sie zweifelte daran, ob die Angaben stimmen.] [_Sie zweifelte an der Richtigkeit der Angaben.][!zweifeln] [%6]„Du hast mir doch versprochen, dass du nicht mehr rauchst.“ [_Er erinnerte sie/ihn an ihr/sein Versprechen.][!erinnern] [%7]„Ja, ich arbeite gerne an diesem Projekt mit.“ [_Er sagte seine Mitarbeit zu.][!zusagen] [%8]„Paul, du hast dich heute in der Sitzung falsch verhalten.“ [_Er kritisierte Pauls Verhalten in der Sitzung.][!kritisieren] [%9]„Wenn ich doch nur im Lotto gewinnen würde!“ [_Er träumte von einem Lottogewinn.][!träumen] [%10]„Ach übrigens, Gabi, ich soll dich herzlich von Dr. Novald grüßen.“ [_Er richtete Gabi Grüße von Dr. Novald aus.][!ausrichten] [%11]„Dieses Konzert war ein unvergessliches Erlebnis.“ [_Er schwärmte von dem Konzert.][!schwärmen] [%12]„Ich werde auf keinen Fall mit dem Riesenrad fahren.“ [_Er weigerte sich, mit dem Riesenrad zu fahren.][!sich weigern] ||not the best bit|| [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%C6] [!Das Verb __sehen__ Ergänzen Sie die Verben mit __-sehen__ in der richtigen Form.] ◇ Ich habe ihre Hausaufgaben leider noch nicht [_nachgesehen][!nachsehen][@example]. 1. Ich glaube, sie hat es nur auf sein Geld [_abgesehen][!absehen]. 2. Sie ist 1,90 Meter groß! Man kann sie wirklich nicht [_übersehen][!übersehen]! 3. Diesmal werden wir von einer Anzeige noch [_absehen][!absehen], das nächste Mal nicht mehr. 4. Morgen wollen wir uns das neue Haus [_ansehen][!ansehen]. 5. Hast du dich schon nach einem neuen Arbeitsplatz [_umgesehen][!umsehen]? 6. Tut mir leid, den Fehler habe ich völlig [_übersehen][!übersehen]. 7. Jetzt müssen wir aber [_zusehen][!zusehen], dass wir den Zug noch erreichen. 8. Immer diese Grausamkeiten in den Nachrichten. Ich mag da gar nicht mehr [_hinsehen][!hinsehen]. 9. Kannst du mal [_nachsehen][!nachsehen], wer gerade geklingelt hat? 10. Im Kino läuft ein toller Film. Den müssen wir uns unbedingt [_ansehen][!ansehen]. 11. Die Mutter [_sieht] ihrem Sohn fast alle Unarten [_nach][!nachsehen]. 12. Die Bürger sind gefordert, bei Rechtsradikalismus nicht [_wegzusehen][!wegsehen]. 13. Man [_sieht] ihm [_an][!ansehen], dass er traurig ist. [.chapter] [###Nomen-Verb-Verbindungen] [@grammar:Nomen-Verb-Verbindungen] [.article:bitmark--] |remark Das Hotel **wird** noch **gebaut**. Das Hotel **befindet sich** noch **im Bau**. Die Verhandlungen **wurden** erfolgreich **abgeschlossen**. Die Verhandlungen **wurden** zu einem **Abschluss gebracht**. Beim offiziellen, formelleren Sprachgebrauch, z. B. in der Sprache der Wissenschaft, der Ämter oder der Politik, werden gerne Kombinationen aus einem Nomen und einem Verb verwendet: __sich im Bau befinden/etwas zum Abschluss bringen__. Diese Verbindungen geben der Sprache einen offizielleren Charakter. [.cloze] [%C7] [!Mit welchem Verb werden diese Nomen gebraucht? Finden Sie das passende Verb.] 1.[_stellen][@example] jemandem eine Frage einen Antrag etwas in Aussicht Ansprüche 2.[_nehmen] von jemandem Abschied etwas in Anspruch etwas in Angriff auf jemanden/etwas Rücksicht etwas zur Kenntnis auf jemanden/etwas Einfluss auf etwas Bezug 3.[_tun] jemandem einen Gefallen jemandem etwas Gutes 4.[_treffen] eine Entscheidung Maßnahmen Vorbereitungen eine Verabredung 5.[_machen] einen Vorschlag jemandem Hoffnung jemandem einen Vorwurf 6.[_ziehen] den Kürzeren etwas in Betracht etwas in Erwägung 7.[_stehen] zur Diskussion unter Druck mit jemandem in Verbindung 8.[_bringen] jemanden zum Lachen etwas zur Sprache etwas in Erfahrung 9.[_kommen] zu einem Ergebnis zu einer Einigung zur Sprache [.cloze:bitmark++] [%C8] [!Ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] |remark ◇ stellen ◇ nehmen ◇ tun ◇ treffen ◇ machen ◇ ziehen ◇ stehen ◇ bringen ◇ kommen ◇ Ein Clown hat die Aufgabe, Leute zum Lachen zu [_bringen][@example]. 1. Wir haben jetzt so lange darüber diskutiert. Jetzt müssen wir endlich eine Entscheidung [_treffen]. 2. Könntest du mir mal einen Gefallen [_tun]? 3. Wir möchten auf Ihren letzten Brief Bezug [_nehmen]. 4. Aufgrund ihrer guten Leistungen wurde Frau Kröller eine Beförderung in Aussicht [_gestellt]. 5. Alle Vorbereitungen zum Start der Maschine sind [_getroffen] worden. 6. Könntest du mal in Erfahrung [_bringen], wie viel das Gerät beim __Media Markt__ kostet? 7. Bevor man für ein Stipendium infrage [_kommt], muss man einen Antrag [_stellen]. 8. Bei dem Gespräch der Außenminister sind auch Sicherheitsfragen zur Sprache [_gekommen]. 9. Um wirtschaftlicher zu arbeiten, [_ziehen] wir auch eine Preiserhöhung in Betracht. 10. Beim Kampf mit so einem mächtigen Gegner könntest du den Kürzeren [_ziehen]. 11. Nach dem dritten Unfall in diesem Tunnel muss der Stadtrat endlich Maßnahmen zur Erhöhung der Sicherheit [_treffen][_ergreifen]. 12. Ich kann zwar im Moment nicht so schnell laufen, ihr braucht aber auf mich keine Rücksicht zu [_nehmen]. 13. Und wie geht es jetzt weiter? Habt ihr eine Verabredung [_getroffen]? 14. Tausende Menschen [_nahmen][_nehmen] heute von dem verstorbenen Politiker und Staatsmann Abschied. [.chapter] [###Präpositionen] [@grammar:Präpositionen] [.cloze:bitmark--] [%C9] [!Ergänzen Sie die fehlenden Präpositionen und die Artikelendungen, wenn nötig.] 1. [_-] 1989 fiel [_in] Berlin die Mauer. 2. [_In] dies[_em] wichtigen Herbst überschlugen sich die Ereignisse. 3. Bereits [_im] Sommer 1989 kam es [_zu] einer Massenflucht [_von] DDR-Bürgern [_über] d[_ie] traditionellen DDR-Urlaubsländer Ungarn und Tschechoslowakei. 4. Die Ungarn bauten die Befestigungen [_an] ihr[_er] Grenze [_zu][_nach] Österreich ab. 5. Die Botschaftsflüchtlinge durften [_nach] langen Verhandlungen [_mit] d[_em] Zug direkt [_in] d[_ie] Bundesrepublik ausreisen. 6.[_In] d[_er] DDR konstituierten sich Oppositionsgruppen, die [_für] ein[_e] Demokratisierung der DDR und [_gegen] d[_ie] Manipulationen der letzten Kommunalwahlen kämpften. 7. [_In] Leipzig gingen die Teilnehmer [_am] montäglichen Friedensgebet [_in] d[_er] Nikolaikirche [_auf] die Straße. 8. Sie protestierten [_mit] d[_dem] Ruf „Wir sind das Volk“ [_gegen] die Bevormundung des Staates. 9. [_An] dies[_en] Montagsdemonstrationen nahmen [_-] Ende Oktober bereits 300 000 Menschen teil. 10. Der damalige Staats- und Parteichef Erich Honecker, der [_mit] Gewalt [_gegen] die Demonstranten vorgehen wollte, verlor die Unterstützung [_in] d[_en] eigenen Reihen. 11. [_Am] 9. November 1989 erklärte ein Pressesprecher [_auf] einer Pressekonferenz die Reisefreiheit [_von] DDR-Bürgern [_ohne] Visumszwang. 12. [_Am] selben Abend strömten Tausende [_von] DDR-Bürgern [_an] die Grenzübergänge [_nach] Westberlin. 13. [_Um] 23.14 Uhr kapitulierte die DDR-Grenzpolizei [_vor] d[_em] Ansturm der Massen. 14. [_-] Anfang Dezember wurde die DDR-Führung [_von] d[_er] eigenen Parteibasis entmachtet. 15. __Der Runde Tisch__ beschloss die sofortige Auflösung des Ministeriums [_für] Staatssicherheit und freie Wahlen [_für] d[_as]Frühjahr 1990. ||- solutions|| [.chapter] [##Teil D] [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark++] [%D1] [!Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.] |remark:Neues aus aller Welt • der Nachrichtensprecher/die Nachrichtensprecherin • das Fernsehprogramm/das Radioprogramm/die Nachrichtensendung/die Regionalnachrichten/das Tagesgeschehen • Nachrichten sehen/hören/lesen • den Nachrichten aufmerksam folgen • Informationen verpassen • einen Bericht lesen/vorlesen/vorstellen/schreiben • Objektivität ist ein erstrebenswertes Ziel. • bestimmte Themen auswählen/behandeln • eine Entscheidung treffen • die Kameraaufnahme/der Kameramann • Die Themenauswahl hängt von subjektiven Entscheidungen ab. • die Aufarbeitung des Materials • die Nachrichtenforschung • die wichtigsten Voraussetzungen für eine Nachricht: Aktualität, Überraschung, Bekanntheit, Personalisierung, Spannung, Kuriosität, Nähe und Identifikation • gegen moralische Normen verstoßen/von der Norm abweichen • Neuigkeiten brauchen einen Wiedererkennungswert. |remark:Den Tätern auf der Spur – Fernsehkrimis • Ein Schuss fällt. • Das Blaulicht blinkt. • den Tatort untersuchen • den Täter finden/überführen • ein Verbrechen verüben/begehen • den Fall/das Verbrechen/den Mord/den Totschlag restlos aufklären/lösen • Die Mordkommission/Der Ermittler/Der Kommissar fahnden/ermitteln/sind dem Täter auf der Spur. • Beweise sammeln/beschaffen • das Bedürfnis nach Gerechtigkeit befriedigen • die DNA-Analyse auswerten • Dienstschluss haben • rund um die Uhr zur Verfügung stehen • zur Einsicht/zum Ziel kommen • einen Beitrag zur Aufklärung von Verbrechen leisten • den Verbrecher/den Täter/den Dieb/den Mörder verhaften • das Geständnis/ein Geständnis ablegen/machen • die Tat gestehen • die Einschaltquote • Wert auf Spannung legen • Neugier erregen/wecken |remark:Politik • etwas passiert/ereignet sich • Ereignisse überschlagen sich • die Massenflucht von DDR-Bürgern • die Botschaft eines Landes, der Botschafter • Grenzbefestigungen abbauen • Verhandlungen führen • gegen die Bevormundung des Staates protestieren • mit Gewalt gegen Demonstranten vorgehen • vor dem Ansturm der Massen kapitulieren • Etwas verändert/verschlechtert/verbessert sich. • positive/negative Tendenzen aufweisen • Es gibt Fortschritte/Rückschritte. • die Politikverdrossenheit • Das politische Engagement/Interesse/Desinteresse sinkt/steigt/bleibt gleich. |remark:Kriminalität • die Kriminalitätsrangliste anführen • die gefährlichste Stadt/das gefährlichste Bundesland/ eine Verbrechenshochburg sein • aus der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) hervorgehen • in Städten gefährlicher leben als auf dem Land • im Vergleich gut/schlecht abschneiden • Eigentumsdelikte nehmen zu/steigen an./Es gibt einen Trend zu mehr Eigentumsdelikten. • Die Aufklärungsquote erreichte den schlechtesten Wert seit ... • Diebe bleiben unerkannt. • Die Zahl der älteren Straftäter steigt. • von „Ü-60-Gangstern“ sprechen • Strafanzeige (bei der Polizei) erstatten • den Kampf gegen die Korruption antreten • Macht missbrauchen • Bestechungsgelder zahlen/annehmen • das Vertrauen in die staatliche Verwaltung verlieren • auf die hohe Dunkelziffer verweisen/eine hohe Dunkelziffer aufweisen • auf eine Mauer des Schweigens stoßen • sich um mehr Transparenz bemühen • das Bundeskriminalamt [.self-assessment:bitmark--] [%D2] [!Evaluation Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann Nachrichten in allen Formen verstehen, zusammenfassen und weitergeben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann über Nachrichtensendungen in meinem Heimatland und meine eigenen Gewohnheiten berichten und Vor- und Nachteile der verschiedenen Nachrichtenmedien darstellen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Meinungen, Gehörtes und Gesagtes in einer neutralen Form wiedergeben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Artikel über Kriminalfilme im Fernsehen und Kriminalität verstehen und zusammenfassen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Berichte über geschichtliche Ereignisse verstehen und über politische und gesellschaftliche Entwicklungen in meinem Heimatland berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Texte zum Thema Kriminalität und Korruption verstehen und über die Kriminalität in meinem Heimatland berichten. __(fakultativ)__ [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann eine schriftliche Strafanzeige gegen unbekannt erstatten. __(fakultativ)__ [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [%7] [#Technik und Trends] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/pict0226-technik.jpg] Haushaltsgeräte [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Geräte und Produkte im Alltag] [@leave.subject:Geräte und Produkte im Alltag] [.essay] [%A1] [!Klassenspaziergang: Alltagsgeräte Wählen Sie drei Fragen aus und befragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer. Berichten Sie dann im Plenum über die gesammelten Informationen.] 1. Welche technischen Geräte benutzen Sie jeden Tag? 2. Auf welches Gerät/welche Geräte können Sie nicht mehr verzichten? 3. Für welches Gerät haben Sie das meiste Geld ausgegeben? 4. Würden Sie sich selbst als geschickt im Umgang mit Technik bezeichnen? 5. Mit welchem Gerät haben Sie die meisten Probleme? 6. Beraten Sie manchmal andere beim Kauf von neuen Geräten? 7. Möchten Sie immer die neuesten Kommunikationsgeräte besitzen? 8. Wo kaufen Sie neue Geräte? Wo kaufen Sie neue Geräte? Haben Sie wegen eines neuen Geräts schon einmal stundenlang in einer Schlange vor einem Geschäft gestanden? 9. Sind Sie bei Kommunikationsgeräten einer Marke treu? [.essay:bitmark--&image] [%A2] [!Was ist beim Kauf technischer Geräte wichtig? Beschreiben Sie die folgende Grafik und berichten Sie über Ihre eigenen Prioritäten beim Kauf von technischen Geräten.] **Prioritäten** ◇ Das wichtigste Kriterium beim Kauf eines Geräts ist für die Schweizer ... ◇ Den meisten Wert legen die Schweizer auf ... ◇ Die Schweizer achten besonders auf ... ◇ ... Prozent der Schweizer interessieren sich besonders für ... ◇ ... finden ... besonders wichtig. ◇ Für ... hat ... oberste Priorität. ◇ Ganz oben/In der Mitte/Weiter unten auf der Prioritätenliste steht/stehen ... ◇ Weniger relevant ist ... ||Bild fehlt|| [.assignment:bitmark--&image] [%A3a] [!Geräte, Geräte Geräte-Sammeln: Bilden Sie Gruppen und sammeln Sie Bezeichnungen von Geräten. Präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.] **Gruppe A:** Geräte, Maschinen, Apparate, die man in einem Haushalt finden kann **Gruppe B:** Geräte, Maschinen, Apparate, die man in einem Büro finden kann **Gruppe C:** Geräte, Maschinen, Apparate, die man in der Freizeit benutzen kann [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/drucken.png] [.essay:bitmark++] [%A3b] [!Geräte, Geräte Geräte-Raten: Nehmen Sie sich zehn Minuten Zeit und beschreiben Sie ein Gerät. Lesen Sie dann Ihre Beschreibung laut vor. Nennen Sie aber nicht den Namen des Gerätes, den müssen die anderen erraten.] ◇ Das Gerät, das ich beschreiben möchte, steht in jeder Küche. Es ist viereckig und an der rechten Seite befindet sich ein Schalter ... |remark:Redemittel • das Gerät/der Apparat/der Knopf/der Schalter/die Taste/der Hebel ... • ... ist/wurde ausgestattet mit/ist ausgerüstet mit/ enthält/arbeitet mit/lässt sich bedienen mit ... • ... an der linken/rechten/oberen/unteren Seite befinden sich/wurden ... angebaut/befestigt • ... ist vorgesehen für/lässt sich einsetzen als/kann verwendet werden für/als/dient als/zum ... [.essay] [%A4a] [!Unverzichtbar in der Küche: Die Mikrowelle Berichten Sie: Haben Sie einen Mikrowellenofen? Wozu und wie oft nutzen Sie ihn?] [.assignment&audio] [%A4b1] [!Unverzichtbar in der Küche: Die Mikrowelle Hören Sie das folgende Verkaufsgespräch zweimal und lösen Sie dann die Aufgaben A4b2 – A4b4] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/13_erkundungen_b2_3a.mp3] [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark++&image] [%A4b2] [!Unverzichtbar in der Küche: Die Mikrowelle Ergänzen Sie die fehlenden Angaben.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/m8150.png]Typ: M 8150 **Hersteller:** Miele **Tür:** Edelstahl **Farbe innen:** [_schwarz] **Maximale Leistung:** [_800] Watt **Veränderung der Leistungsstufen im laufenden Betrieb:** [+ja][-nein] **Automatikprogramme:** [_neun] **Bedienung:** [+einfach][-schwierig] **Preis:** [_675] Euro |remark Die Mikrowelle __M 8150__ von Miele hat ein ganz modernes Design. Die Tür ist aus Edelstahl, der innere Bereich ist schwarz. Die Tür kann nach links oder nach rechts geöffnet werden. Die Mikrowelle hat eine maximale Leistung von 800 Watt und verfügt insgesamt über sechs Leistungsstufen. Die Leistungsstufen lassen sich im laufenden Betrieb verändern. Außerdem ist das Gerät mit einer Quickstart-Funktion und neun Automatikprogrammen ausgestattet. Die Warmhalteautomatik ist flexibel einstellbar. Das Gerät ist mit einem Zeit- und Leistungswähler zu bedienen. Sie können damit einstellen, ob Sie Ihr Essen auftauen, garen, backen oder grillen wollen. Es gibt auch einen Sicherheitsthermostaten gegen Überhitzung. [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark++&image] [%A4b3] [!Unverzichtbar in der Küche: Die Mikrowelle Ergänzen Sie die fehlenden Angaben.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/r-647w-2.png]Typ: R-647W **Hersteller:** Sharp **Farbe:** [_weiß] **Maximale Leistung:** [_800 W] **Kombifunktion:** Mikrowelle und [_Grill] **Veränderung der Leistungsstufen im laufenden Betrieb:** [+nein][-ja] **Automatikprogramme:** [_12] **Preis:** [_189] Euro [.cloze-and-multiple-choice-text:bitmark++&image] [%A4b4] [!Unverzichtbar in der Küche: Die Mikrowelle Ergänzen Sie die fehlenden Angaben.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/panasonix-prototyp.png]Prototyp **Verwendbar als:** Mikrowelle und [_Kühlschrank] **Entstanden in Zusammenarbeit mit:** [_der NASA] Arbeitet über ein besonderes [_Netzwerk]. Ist zu bedienen über das, [_Internet] von einem PC oder einem [_Handy] aus. Kommt [_im nächsten Jahr] auf den Markt. [.assignment:bitmark--&audio] [%A5] [!Lesen Sie die Beschreibung aus dem Hörtext und danach die einzelnen Sätze mit den Erklärungen.] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/13_erkundungen_b2_3a.mp3] **Passiv und Passiversatzformen** ||add table|| [.match] [%A6a] [!Zustände und Vorgänge Beschreiben Sie den jetzigen Zustand mithilfe des Zustandspassivs.] === ◇ Anzug – reinigen == Der Anzug ist gereinigt.[@example] === [%1] in das Gerät – Thermostat – einbauen == [$In das Gerät ist ein Thermostat eingebaut.] === [%2] Batterie – laden == [$Die Batterie ist geladen.] === [%3] Auto – mit einem Hybridmotor – ausstatten == [$Das Auto ist mit einem Hybridmotor ausgestattet.] === [%4] Sitze – mit feinstem Leder – beziehen == [$Die Sitze sind mit feinstem Leder bezogen.] === [%5] Fußboden – reinigen == [$Der Fußboden ist gereinigt.] === [%6] Diamant – schleifen == [$Der Diamant ist geschliffen.] === [.match:bitmark--] [%A6b] [!Zustände und Vorgänge Beschreiben Sie mögliche Vorgänge. Verwenden Sie dafür eine Passiv- und eine Passiversatzkonstruktion.] === **◇ Leistungsstufen – verändern** a) Passiv: == [@example] Die Leistungsstufen können verändert werden. === b) Passiversatz __(-bar):__ == [$Die Leistungsstufen sind veränderbar.] === **1. Temperatur – beliebig – einstellen** a) Passiv: == [$Die Temperatur kann beliebig eingestellt werden.] === b) Passiversatz __(-bar):__ == [$Die Temperatur ist beliebig einstellbar.] === **2. Gerät – komplett – auseinandernehmen** a) Passiv: == [$Das Gerät kann komplett auseinandergenommen werden.] === b) Passiversatz __(lassen):__ == [$Das Gerät lässt sich komplett auseinandernehmen.] === **3. Mikrowelle – über Handy – bedienen** a) Passiv: == [$Die Mikrowelle kann über das Handy bedient werden.] === b) Passiversatz __(lassen):__ == [$Die Mikrowelle lässt sich über das Handy bedienen.] === **4. Tür – nicht einfach – öffnen** a) Passiv: == [$Die Tür kann nicht einfach geöffnet werden.] === b) Passiversatz __(sein + zu):__ == [$Die Tür ist nicht einfach zu öffnen.] === **5. Sofa – zum Bett – umbauen** a) Passiv: == [$Das Sofa kann zum Bett umgebaut werden.] === b) Passiversatz __(lassen):__ == [$Das Sofa lässt sich zum Bett umbauen.] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Passiv und Passiversatzformen ➔ Teil C][►kapitel7c] [.interview:bitmark--] [%A7a] [!Kaputte Geräte Führen Sie Blitzinterviews mit zwei Gesprächspartnern. Geben Sie danach die interessantesten Informationen wieder.] === **Name:**[@shortAnswer] === Wie viele Geräte sind bei Ihnen in den letzten zwei Jahren kaputtgegangen? Was war der Grund dafür?[@shortAnswer] === Was machen Sie, wenn ein Gerät kaputt ist?[@shortAnswer] === Haben Sie schon einmal etwas von geplanter Obsoleszenz gehört?[@shortAnswer] === **Name:**[@shortAnswer] === Wie viele Geräte sind bei Ihnen in den letzten zwei Jahren kaputtgegangen? Was war der Grund dafür?[@shortAnswer] === Was machen Sie, wenn ein Gerät kaputt ist?[@shortAnswer] === Haben Sie schon einmal etwas von geplanter Obsoleszenz gehört?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark++] [%A7b] [!Kaputte Geräte Lesen Sie die folgende Zeitungsnachricht.] **Studie: Viele Produkte haben eingebaute Fehler** Gerade noch ging der Drucker einwandfrei und dann – nichts mehr außer einer blinkenden Fehlermeldung auf dem Bildschirm. Warum der Drucker plötzlich streikt, ist unklar. Könnte es zum Beispiel daran liegen, dass der Drucker so programmiert ist, nach einer gewissen Anzahl von Druckaufträgen ==den Geist aufzugeben==(@note:den/seinen Geist aufgeben (umg.) kaputtgehen, nicht mehr funktionieren)? Ja. Das jedenfalls belegt jetzt eine aktuelle Studie, die die Bundestagsfraktion der Grünen in Auftrag gegeben hat. Die Studie listet zahlreiche Beispiele wie verklebte Gehäuse bei Handys auf und legt damit nahe, dass einige Produkte so entwickelt werden, dass sie nur eine bestimmte Zeit funktionieren. „Geplante Obsoleszenz“ nennt sich dieses Konzept, das hauptsächlich dazu dient, die Nachfrage und den Gewinn zu sichern. Die Nachteile für die Verbraucher und die Umwelt nehmen die Produzenten in Kauf. Die Grünen fordern nun schärfere Vorschriften für die Hersteller, um solche „eingebauten Schwachstellen“ in Elektrogeräten zu vermeiden. Für die Industrie ist dieses Vorgehen übrigens keineswegs neu: Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Glühbirnen mit immer längerer Brenndauer entwickelt – bis zu 2 500 Stunden. Bald merkten die Hersteller, dass die Verlängerung der Brennzeit zu einem geringeren Umsatz führte. 1924 trafen sich Glühbirnenfirmen wie Osram, Philips, General Electrics und gründeten das „Phoebus“-Kartell. Ihr Ziel war, die Lebensdauer der Leuchtmittel auf 1 000 Stunden herunterzusetzen und so den Verkauf wieder anzukurbeln. Erst im Jahr 1942 kam die US-Regierung dem Kartell auf die Schliche und reichte Klage ein. Die Reduzierung der Brenndauer wurde damals offiziell verboten, geändert hat sie sich laut Medienberichten jedoch nicht. [@reference: Nach: Main Post Online, 20.3.2013 https://www.mainpost.de/ueberregional/] [.essay:bitmark++] [%A7c] [!Kaputte Geräte Fassen Sie den Inhalt dieser Nachricht zusammen.] **Studie: Viele Produkte haben eingebaute Fehler** Gerade noch ging der Drucker einwandfrei und dann – nichts mehr außer einer blinkenden Fehlermeldung auf dem Bildschirm. Warum der Drucker plötzlich streikt, ist unklar. Könnte es zum Beispiel daran liegen, dass der Drucker so programmiert ist, nach einer gewissen Anzahl von Druckaufträgen ==den Geist aufzugeben==(@note:den/seinen Geist aufgeben (umg.) kaputtgehen, nicht mehr funktionieren)? Ja. Das jedenfalls belegt jetzt eine aktuelle Studie, die die Bundestagsfraktion der Grünen in Auftrag gegeben hat. Die Studie listet zahlreiche Beispiele wie verklebte Gehäuse bei Handys auf und legt damit nahe, dass einige Produkte so entwickelt werden, dass sie nur eine bestimmte Zeit funktionieren. „Geplante Obsoleszenz“ nennt sich dieses Konzept, das hauptsächlich dazu dient, die Nachfrage und den Gewinn zu sichern. Die Nachteile für die Verbraucher und die Umwelt nehmen die Produzenten in Kauf. Die Grünen fordern nun schärfere Vorschriften für die Hersteller, um solche „eingebauten Schwachstellen“ in Elektrogeräten zu vermeiden. Für die Industrie ist dieses Vorgehen übrigens keineswegs neu: Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Glühbirnen mit immer längerer Brenndauer entwickelt – bis zu 2 500 Stunden. Bald merkten die Hersteller, dass die Verlängerung der Brennzeit zu einem geringeren Umsatz führte. 1924 trafen sich Glühbirnenfirmen wie Osram, Philips, General Electrics und gründeten das „Phoebus“-Kartell. Ihr Ziel war, die Lebensdauer der Leuchtmittel auf 1 000 Stunden herunterzusetzen und so den Verkauf wieder anzukurbeln. Erst im Jahr 1942 kam die US-Regierung dem Kartell auf die Schliche und reichte Klage ein. Die Reduzierung der Brenndauer wurde damals offiziell verboten, geändert hat sie sich laut Medienberichten jedoch nicht. [@reference: Nach: Main Post Online, 20.3.2013 https://www.mainpost.de/ueberregional/] [.match:bitmark++&article:bitmark--] [%A7d] [!Kaputte Geräte Finden Sie im Text Synonyme für die hervorgehobenen Wendungen.] === 1. Ein Drucker __funktioniert nicht mehr__. == [$ein Drucker gibt den Geist auf] === 2. Nachteile __akzeptieren__ == [$Nachteile in Kauf nehmen] === 3. __jemanden bei etwas Unrechtem ertappen__ == [$jemandem auf die Schliche kommen] === [&article: **Studie: Viele Produkte haben eingebaute Fehler** Gerade noch ging der Drucker einwandfrei und dann – nichts mehr außer einer blinkenden Fehlermeldung auf dem Bildschirm. Warum der Drucker plötzlich streikt, ist unklar. Könnte es zum Beispiel daran liegen, dass der Drucker so programmiert ist, nach einer gewissen Anzahl von Druckaufträgen ==den Geist aufzugeben==(@note:den/seinen Geist aufgeben (umg.) kaputtgehen, nicht mehr funktionieren)? Ja. Das jedenfalls belegt jetzt eine aktuelle Studie, die die Bundestagsfraktion der Grünen in Auftrag gegeben hat. Die Studie listet zahlreiche Beispiele wie verklebte Gehäuse bei Handys auf und legt damit nahe, dass einige Produkte so entwickelt werden, dass sie nur eine bestimmte Zeit funktionieren. „Geplante Obsoleszenz“ nennt sich dieses Konzept, das hauptsächlich dazu dient, die Nachfrage und den Gewinn zu sichern. Die Nachteile für die Verbraucher und die Umwelt nehmen die Produzenten in Kauf. Die Grünen fordern nun schärfere Vorschriften für die Hersteller, um solche „eingebauten Schwachstellen“ in Elektrogeräten zu vermeiden. Für die Industrie ist dieses Vorgehen übrigens keineswegs neu: Anfang des 20. Jahrhunderts wurden Glühbirnen mit immer längerer Brenndauer entwickelt – bis zu 2 500 Stunden. Bald merkten die Hersteller, dass die Verlängerung der Brennzeit zu einem geringeren Umsatz führte. 1924 trafen sich Glühbirnenfirmen wie Osram, Philips, General Electrics und gründeten das „Phoebus“-Kartell. Ihr Ziel war, die Lebensdauer der Leuchtmittel auf 1 000 Stunden herunterzusetzen und so den Verkauf wieder anzukurbeln. Erst im Jahr 1942 kam die US-Regierung dem Kartell auf die Schliche und reichte Klage ein. Die Reduzierung der Brenndauer wurde damals offiziell verboten, geändert hat sie sich laut Medienberichten jedoch nicht.] [@reference: Nach: Main Post Online, 20.3.2013 https://www.mainpost.de/ueberregional/] [.match-solution-grouped] [%A7e] [!Kaputte Geräte Welches Verb passt? Finden Sie die richtige Ergänzung.] === ◇ eine Fehlermeldung anzeigen == anzeigen === 1. den Geist == aufgeben === 2. eine Studie in Auftrag == geben === 3. Produkte == entwickeln === 4. Schwachstellen == einbauen === 5. einem Ziel == dienen === 6. den Gewinn == sichern === 7. etwas in Kauf == nehmen === 8. schärfere Vorschriften == fordern === 9. den Verkauf == ankurbeln === 10. jemandem auf die Schliche == kommen === 11. Klage == einreichen === [.essay:bitmark++] [%A7f] [!Kaputte Geräte Vorschläge unterbreiten] Sie arbeiten für das Verbraucherschutz-Ministerium und sollen im Rahmen einer Expertenkommission Vorschläge zur Bekämpfung von geplanter Obsoleszenz unterbreiten. Erarbeiten Sie in Kleingruppen Ideen und präsentieren Sie Ihre Ergebnisse anschließend im Plenum. |remark:Einen Vorschlag machen • Wir sind zu der Überzeugung gelangt, dass ... • Die wichtigsten Schritte, die eingeleitet werden müssen, sind: ... • Unserer Meinung nach müssen folgende Maßnahmen ergriffen werden: ... • ... sollte unter Strafe gestellt werden. • Überführte Firmen sollten hohe Bußgelder zahlen. • Es müssen Methoden gefunden werden, Manipulationen nachzuweisen. [.interview] [%A8a] [!Produktnamen Berichten Sie.] === Welche Rolle spielt Ihrer Meinung nach der Name eines Produkts?[@shortAnswer] === Welche Produktnamen finden Sie persönlich gelungen/interessant/schön, welche nicht?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark--] [%A8b] [!Produktnamen Lesen Sie den folgenden Text.] **Wie kommen Produkte zu ihren Namen?** __Tigra, Solano, Picanto, Vivendi, Clio__ – was haben diese Wörter gemeinsam? Es sind alles Kunstwörter, Produktnamen, die eine Namensagentur erfunden hat. Im ==Getümmel==(@note: wildes Durcheinander) der rund 55 000 Marken, die derzeit in Deutschland beworben werden, setzen viele Unternehmen größte Hoffnungen auf einen einzigartigen Namen. Wenn der Name in den Köpfen der Verbraucher haften bleibt, hat das Produkt 15 bessere Chancen, sich auf dem Markt durchzusetzen. Und mit rund 7000 neuen Marken, die täglich weltweit dazukommen, wächst die Nachfrage nach einem wirklich unverwechselbaren Namen. Inzwischen hat es sich auch in Deutschland herumgesprochen, dass es klüger ist, Produktnamen nicht allein der Kreativität der eigenen Mitarbeiter zu überlassen, sondern professionelle Namensdesigner mit der Findung von Namen zu be30 auftragen. Kunstwörter stehen bei Produkten im Moment hoch im Kurs, denn nicht auf den Sinn eines Namens kommt es an, sondern auf den Klang. Nur das Produkt füllt den Namen mit Inhalt, gibt ihm eine Bedeutung. Durch ihre Einzigartigkeit sind Kunstnamen rechtlich besser zu schützen und haben den Vorteil, in ganz unterschiedlichen Kulturen und Sprachen verstanden zu werden. Für weltweit operierende Unternehmen sind das die wichtigsten Anforderungen an einen Namen. [.multiple-choice:bitmark++&article:bitmark--] [%A8c] [!Produktnamen Textarbeit: Was ist richtig? Kreuzen Sie an.] === [%1][!__Tigra, Solano, Picanto, Vivendi, Clio__ sind Namen,] [-a) die beim Entwurf des Produktes entstanden sind.] [+b) die sich eine externe Agentur ausgedacht hat.] [-c) die die Mitarbeiter der Firma vorgeschlagen haben.] === [%2][!Kunstnamen sind Namen,] [-a) die den Charakter des Produktes wiedergeben.] [-b) die die Qualität des Produktes beschreiben.] [+c) die eigentlich keine Bedeutung haben.] === [%3][!Der Name eines Produkts] [-a) spielt nur auf dem internationalen Markt eine große Rolle.] [+b) ist für die Vermarktung eines Produktes sehr wichtig.] [-c) muss von allen Menschen verstanden werden.] === **Wie kommen Produkte zu ihren Namen?** [&article: __Tigra, Solano, Picanto, Vivendi, Clio__ – was haben diese Wörter gemeinsam? Es sind alles Kunstwörter, Produktnamen, die eine Namensagentur erfunden hat. Im ==Getümmel==(@note: wildes Durcheinander) der rund 55 000 Marken, die derzeit in Deutschland beworben werden, setzen viele Unternehmen größte Hoffnungen auf einen einzigartigen Namen. Wenn der Name in den Köpfen der Verbraucher haften bleibt, hat das Produkt 15 bessere Chancen, sich auf dem Markt durchzusetzen. Und mit rund 7000 neuen Marken, die täglich weltweit dazukommen, wächst die Nachfrage nach einem wirklich unverwechselbaren Namen. Inzwischen hat es sich auch in Deutschland herumgesprochen, dass es klüger ist, Produktnamen nicht allein der Kreativität der eigenen Mitarbeiter zu überlassen, sondern professionelle Namensdesigner mit der Findung von Namen zu be30 auftragen. Kunstwörter stehen bei Produkten im Moment hoch im Kurs, denn nicht auf den Sinn eines Namens kommt es an, sondern auf den Klang. Nur das Produkt füllt den Namen mit Inhalt, gibt ihm eine Bedeutung. Durch ihre Einzigartigkeit sind Kunstnamen rechtlich besser zu schützen und haben den Vorteil, in ganz unterschiedlichen Kulturen und Sprachen verstanden zu werden. Für weltweit operierende Unternehmen sind das die wichtigsten Anforderungen an einen Namen.] [.match] [%A8d] [!Produktnamen Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze im Präsens. Achten Sie auf eventuell fehlende Präpositionen und den richtigen Kasus.] === ◇ viele Unternehmer – ihre Hoffnungen – ein einzigartiger Name – setzen == Viele Unternehmer setzen ihre Hoffnungen in einen einzigartigen Namen.[@example] === [%1]ein unverwechselbarer Name – das Produkt – bessere Chancen – der Markt – haben == Mit einem unverwechselbaren Namen hat das Produkt bessere Chancen auf dem Markt. === [%2]Produktnamen – nicht – die Kreativität der Mitarbeiter – überlassen werden sollten == Produktnamen sollten nicht der Kreativität der Mitarbeiter überlassen werden. === [%3]viele Firmen – professionelle Namensdesigner – die Findung von Produktnamen – beauftragen == Viele Firmen beauftragen professionelle Namens- designer mit der Findung von Produktnamen. === [%4]Kunstwörter – die Suche – ein Name – momentan – hoch im Kurs – stehen == Kunstwörter stehen bei der Suche nach einem Namen momentan hoch im Kurs. === [%5]sie – unterschiedliche Kulturen und Sprachen – verstanden werden == Sie werden in unterschiedlichen Kulturen und Sprachen verstanden. === [%6]außerdem – man – Kunstnamen – rechtlich – besser – schützen können == Außerdem kann man Kunstnamen rechtlich besser schützen. === [.assignment:bitmark++] [%A9] [!Gruppenarbeit: Produktpräsentation Einigen Sie sich in der Gruppe auf ein Produkt. Erfinden Sie einen Namen und präsentieren Sie dieses Produkt vor der Gruppe.] **1** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/kaffemaschine-necker.png| **2** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/eierkocher.png| **3** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/smartphone.png| **4** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/lcd.png| **5** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/biermax.png| **6** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/haus_und_heimat_70.png| **7** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/wissenschaft_und_technologie_1824.png| **8** |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/bmw120.png| |remark:Redemittel • Sie sehen hier unseren allerneuesten/unsere allerneueste ... • ... heißt/... trägt den Namen ... • Es/Sie besteht aus .../verfügt über .../hat .../Es gibt auch ... • Das Produkt ist in einem besonderen/modernen/klassischen ... Design (gestaltet). • Es wurde von ... entwickelt. Unsere Ingenieure/Entwickler haben innovative Lösungen gefunden. Es entspricht dem höchsten technischen Standard. Natürlich wurden auch ökologische Gesichtspunkte bei der Entwicklung berücksichtigt. • Es ist einsetzbar/verwendbar bei/als ... • Es erfüllt die höchsten Ansprüche. • Der Vorteil dieses Produkt besteht darin, dass .../Es zeichnet sich durch ... aus. • Einzigartig ist, dass ... [.cloze&image] [%A10] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/w_sche_waschen_-_neu.png] [!Unsere Firma ist die beste! Ergänzen Sie die Superlative] 1. Wir arbeiten nur mit dem [_besten][!gut] Material. 2. Wir erfüllen die [_höchsten][!hoch] Ansprüche. 3. Wir haben die [_niedrigsten][!niedrig] Preise. 4. Wir stellen die [_leisesten][!leise] Autos her. 5. Wir bieten die [_umfassendste][!umfassend] Kundenbetreuung. 6. Wir haben den [_schnellsten][!schnell] Lieferservice. 7. [_Modernste][!modern] Technik ist unser Markenzeichen. 8. Wir entwickeln die [_intelligenteste][!intelligent] Software. 9. Unser Produkt bringt die [_strahlendsten][!strahlend] Farben zum Vorschein. 10. Sie suchen eine Finanzierung zu den [_günstigsten][!günstig] Bedingungen? Dann kommen Sie zu uns. 11. Die [_praktischsten][!praktisch] Geräte für Ihren Haushalt finden Sie in unserem Angebot. 12. [_Schonendste][!schonend] Verarbeitung und [_edelste][!edel] Stoffe garantieren einen einzigartigen Komfort. 13. Probleme in der Firma? Wir bieten die [_cleversten][!clever] Ideen und die [_außergewöhnlichsten][!außergewöhnlich] Lösungen. 14. Die Auszeichnung für das [_beeindruckendste][!beeindruckend] Design des Jahres ging an uns! [.internal-link] [!Zusatzübungen zur Komparation der Adjektive und zu Partizipien als Adjektive ➔ Teil C][►kapitel7c1] [.match-solution-grouped:bitmark++] [%A11] [!Klassische Produkte und neue Trends] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/704448_original_r_k_b_by_tim_reckmann_pixelio.de.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gummib_rchen-einzeln-sw.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/150677_original_r_k_by_lucia_weide_pixelio.de.png] In einem internationalen Sommerseminar __Wirtschaftsdeutsch__ sollen sechs Studenten jeweils ein Referat zu deutscher Markenware halten. Das Thema lautet __Markenware zum Anbeißen__. In einer Broschüre informieren sich die Studenten über kulinarische Markenprodukte mit langer Tradition und über neue Trends. Für welche der sieben Marken (A–G) entscheiden sich die jeweiligen Studenten (1–6)? Es gibt nur eine richtige Lösung. Es ist auch möglich, dass nicht für jede Person etwas Passendes zu finden ist. Schreiben Sie dann „negativ“. |info 1. **Max Flores aus Santiago de Chile** mag gut gewürzte und scharfe Speisen. Ihn interessiert, ob es in Deutschland auch einen bekannten Gewürzhersteller gibt. |info 2. **Katja Bobrowski aus Petersburg** möchte am liebsten über einen deutschen Lebensmittelhersteller berichten, der auch in Russland eine Produktionsstätte hat. |info 3. **Annemieke Duyvendak aus Groningen** isst leidenschaftlich gern Lakritze. Sie ist für ihr Referat auf der Suche nach einem deutschen Süßwarenproduzenten, der auch Lakritze herstellt. |info 4. **Peter Morczkowski aus Poznań** ist der Ansicht, dass es auf dem deutschen Markt gute Fleisch- und Wurstwaren gibt. Er würde seinen Vortrag am liebsten über einen renommierten Fleisch- und Wurstfabrikanten halten. |info 5. **Isabella Mazziano aus Triest** sucht einen bekannten deutschen Teigwarenhersteller, der sich auch mit neuen Trends in der Branche beschäftigt. |info 6. **Eliza Clark aus Toronto** zieht ab September für zwei Jahre nach Hamburg. Sie möchte detaillierte Informationen über ein Nahrungsmittelunternehmen, dessen Hauptsitz in Hamburg ist. |remark **A.** Die Familie Kühne mag es gern sauer und den schmackhaften sauren Sachen in Gläsern und Konserven hat sie auch ihren großen wirtschaftlichen Erfolg zu verdanken. 1722 ist in Berlin unter dem Namen __Kühne__ eine kleine Essigbrauerei gegründet worden. Im Laufe von drei Jahrhunderten hat sich __Kühne__ in Sachen Essig zum europäischen Marktführer entwickelt. Die Produktpalette wurde dann allmählich mit Senf, sauren Gurken, Dressings, eingelegten Zwiebeln und küchenfertigem Rotkohl erweitert. Der einstige preußische Hoflieferant hat heute seinen Hauptsitz in Hamburg und verfügt auch über einige Werke in den Niederlanden, in Dänemark, Frankreich, Polen und in der Türkei. |remark **B.** Zwei Jahre nach der Gründung seiner Süßwarenfirma in Bonn hat Hans Riegel 1922 den Goldbären erfunden. Der kleine Goldbär aus Zucker und Gelatine war sofort ein voller Erfolg im In- und Ausland und hat in den vergangenen 80 Jahren viele süße Verwandte bekommen. Die Firma __Haribo__ exportiert ihre Produkte gegenwärtig in 105 Länder und __Haribo__ ist ganz schlicht die Abkürzung für Hans Riegel Bonn. Längst ist die Firma, die bis heute von der Familie Riegel geleitet wird, der weltweit größte Fruchtgummi- und Lakritzhersteller mit fünf Produktionsstandorten in Deutschland und 13 weiteren in Europa. „Haribo macht Kinder froh und Erwachsene ebenso“ gilt als der bekannteste Werbeslogan in Deutschland. |remark **C.** Jährlich stellt die __Birkel Teigwaren GmbH__ 110 000 Tonnen Nudeln her. __Birkel__ ist damit der größte produzierende Nudelspezialist in Deutschland. Inzwischen gehören auch die westdeutsche Traditionsmarke __3 Glocken__ und die in Ostdeutschland bekannte Nudelmarke __Möwe__ zur __Birkel GmbH__. __Birkel__ stellt aber nicht nur die in Deutschland besonders beliebten Eiernudeln in Form von Spiralen, Buchstaben, Muscheln oder Bandnudeln her, sondern versucht mit seiner Teigware auch neuen Trends zu entsprechen. Und so fällt dem Nudelmacher aus dem schwäbischen Waiblingen immer etwas Neues ein, zum Beispiel die Bärlauch- oder Lemonnudeln, Nudeln mit Extra-Ballaststoffen aus Hafer oder Genießer-Nudeln für ehrgeizige Hobbyköche. |remark **D.** Angefangen hat Dr. August Oet ker 1891 im Hinterzimmer seiner Apotheke, wo er das Backpulver __Backin__ entwickelte. Bis heute sind die Backmischungen neben Dessert und Pizza eins der wichtigsten Geschäftsfelder des weltbekannten Unternehmens, das jetzt von einem Urenkel des Firmengründers geleitet wird. Im deutschen Lebensmittelhandel ist die Firma __Dr. Oetker__ mit 250 Produkten vertreten. Das Stammhaus des Familienunternehmens steht in Bielefeld, aber __Dr. Oetker__ ist auch in vielen anderen Ländern ein Begriff, vor allem in Europa – in Frankreich als „ancel“, in Italien als „cameo“, aber auch in Brasilien und Kanada. |remark **E.** Der größte Gewürzanbieter in Europa und der zweitgrößte Gewürzspezialist der Welt kommt aus der Nähe von Osnabrück. __Fuchs-Gewürze__ wurde 1952 von Dieter Fuchs gegründet. Zu dem Unternehmen gehören auch die bekannten Marken __Ubena__ und __Ostmann__. In Deutschland wird an drei Standorten produziert, im Ausland gibt es Produktionsstätten in Frankreich, den USA, China, Rumänien und Brasilien. In dem südamerikanischen Land betreibt Fuchs zudem die größte Paprikaplantage der Erde. Von der Aussaat bis zur Zubereitung stellt der Gewürzspezialist den Anspruch, aktiven Einfluss auf die Qualität seiner Gewürze zu nehmen. |remark **F.** Kann Keks Kunst sein? Der schlichte Leibniz-Butterkeks mit genau 52 Zacken, von Hermann Bahlsen 1891 in Hannover erfunden, wird zumindest gern zu den Denkmalen deutschen Designs gezählt. Und er wird von anderen oft nachgemacht – wie das mit jedem guten Design eben ist. Die deutsche Sprache hat Bahlsen zudem die Erfindung des Wortes Keks zu verdanken – abgeleitet vom englischen „cakes“. Heute arbeiten mehr als 3 500 Menschen an sieben Standorten in Europa für __Bahlsen__. Die Produkte werden in 80 Länder exportiert. In Deutschland ist das Unternehmen Marktführer bei süßen Backwaren, in Europa gehört es mit zur Spitze. |remark **G.** Die geniale Idee mit der Quadratur der Schokolade hatte Klara Ritter. Die Tafel sollte einfach in eine Jackentasche passen, ohne zu brechen, aber so viel wiegen wie die normale Langform. Gemeinsam mit ihrem Mann Alfred Ritter, einem Konditor, hatte sie kurz nach der Hochzeit 1912 eine eigene Schokoladenfirma in Schwabingen gegründet. Bis heute ist das Unternehmen erfolgreich. In 60 Ländern sind die bunten Quadrate ein Begriff. Seit 2004 produziert __Ritter Sport__ auch im Ausland, nämlich in Moskau. === ◇ **Serge Lorenzi** aus Avignon, der sich unter anderem auch mit Lebensmitteldesign beschäftigt und eine Firma sucht, die auf diesem Gebiet Erfahrung hat. == F[@example] === ◇ **Ferenc Szarka** aus Budapest, der etwas mehr über einen Hersteller der flüssigen Nahrung der Deutschen – das Bier – erfahren möchte. == negativ[@example] === 1. **Max Flores** aus Santiago de Chile == E – Bahlens === 2. **Katja Bobrowski** aus Petersburg == G – Ritter Sport === 3. **Annemieke Duyvendak** aus Groningen == B – Haribo === 4. **Peter Morczkowski** aus Poznań == negativ === 5. **Isabella Mazziano** aus Triest == C – Birkel === 6. **Eliza Clark** aus Toronto == A – Kühne === [.chapter] [###Am Computer] [@leave.subject:Am Computer] [.interview] [%A12] [!Interview: Sicherheit im Netz Berichten Sie selbst und fragen Sie Ihren Nachbarn/Ihre Nachbarin.] === [%1] Welche Gefahren lauern im Netz? Hatten Sie schon einmal ein Sicherheitsproblem (privat oder in der Firma)?[@shortAnswer] === [%2] Welche Sicherheitsmaßnahmen kennen Sie, um einen Rechner vor Angriffen zu schützen?[@shortAnswer] === [%3] Welche Sicherheitsmaßnahmen haben Sie getroffen, um Ihre privaten Daten zu schützen?[@shortAnswer] === [.cloze-solution-grouped:bitmark--] [%A13-1] [!Aktuelle Gefahren aus dem Internet Lesen Sie die folgenden Kurztexte und ergänzen Sie die fehlenden Informationen. Arbeiten Sie zu zweit.] **1. Trojaner und Würmer** Trojaner führen auf befallenen Geräten unbemerkt gefährliche Aktionen aus. Würmer verbreiten sich selbst über das Internet und beschädigen [_infizierte Rechner][%1]. Die Klassiker unter den [_IT-Schädlingen][%2] nisten sich unbemerkt in Computersysteme ein. Von dort aus übertragen sie dann [_sensible Daten wie Passwörter][%3] oder versenden wiederum infizierte E-Mails. Jeden Tag tauchen im Internet rund 350 000 [_neue Formen][%4] der Schädlinge auf. Schützen kann man sich dagegen durch [_aktuelle Versionen][%5] der Anti-Viren-Programme. [.cloze-solution-grouped:bitmark--] [%A13-2] [!Aktuelle Gefahren aus dem Internet Lesen Sie die folgenden Kurztexte und ergänzen Sie die fehlenden Informationen. Arbeiten Sie zu zweit.] **2. Webbasierte Software: „Drive-By-Downloads“** Bei webbasierter Schadsoftware lädt sich der Benutzer [_beim Besuch][%6] einer manipulierten Internetseite einen Schädling herunter. Der nutzt [_Sicherheitslücken][%7] in den häufig veralteten Zusatzprogrammen der Browser [%Plug-ins] aus. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als [_als 145 Millionen Internetadressen][%8] identifiziert. Diese heimlichen Downloads gehören aktuell zu [_den größten IT-Bedrohungen][%9], da sich die Viren rasant verbreiten. Um sich vor der Schadsoftware zu schützen, sollten Nutzer stets die [_aktuellste Version][%10] ihrer Plug-ins [%Flash, Java, Acrobat Reader u. a.] verwenden. [.cloze-solution-grouped:bitmark--] [%A13-3] [!Aktuelle Gefahren aus dem Internet Lesen Sie die folgenden Kurztexte und ergänzen Sie die fehlenden Informationen. Arbeiten Sie zu zweit.] **3. Botnetze** Botnetze sind Netzwerke, die aus [_mehreren Computern][%11] bestehen und von einem Botmaster kontrolliert werden. Sie können Passwörter oder andere persönliche Daten ausspähen, das Netzwerk für den [_automatischen Versand][%12] gefährlicher Spam- oder Phishing-Mails verwenden oder damit [_einen kollektiven Angriff][%13] auf ein IT-System starten. [.cloze-solution-grouped:bitmark--] [%A13-4] [!Aktuelle Gefahren aus dem Internet Lesen Sie die folgenden Kurztexte und ergänzen Sie die fehlenden Informationen. Arbeiten Sie zu zweit.] **4. Spam- und Phishing-Mails** Zwar sind Spam-E-Mails zahlenmäßig rückläufig, trotzdem bleiben sie eine der größten Gefahren im Internet. Oft verbirgt sich hinter [_scheinbar seriösen E-Mails][%14] mit Rechnungen oder Informationen zu Onlinebestellungen [_eine infizierte Datei][%15] oder ein Download-Link für gefährliche Schadsoftware. Möglichst viele sensible Daten [_in kurzer Zeit][%16] zu bekommen, das Ziel steckt auch hinter Phishing. Gefälschte Mails enthalten Links zu Onlinehändlern, Bezahldiensten, [_Paketdiensten oder sozialen Netzwerken][%17]. Dort geben [_die Opfer][%18] dann nichtsahnend ihre persönlichen Daten preis. Internetnutzer sollten vorsichtig sein und weder auf [_Anhänge][%19] noch auf [_Links][%20] in E-Mails unbekannter Herkunft klicken. [@reference: Die zehn größten Gefahren im Internet. LINUX MAGAZIN, 30.3.2015 In: https://www.linux-magazin.de/NEWS/] [.essay:bitmark++] [%A14] [!Sicherheitstipps Formulieren Sie fünf Tipps zum sicheren Umgang im Netz. Orientieren Sie sich an den Texten aus A13.1 - A13.4 oder nennen Sie eigene Hinweise.] • Um sich vor Gefahren im Netz zu schützen, sollte man .../ist es notwendig ... • Eine effektive Gefahrenabwehr bietet auch ... • Von Experten wird empfohlen, ... |remark:1. Trojaner und Würmer (A13.1) Trojaner führen auf befallenen Geräten unbemerkt gefährliche Aktionen aus. Würmer verbreiten sich selbst über das Internet und beschädigen infizierte Rechner. Die Klassiker unter den IT-Schädlingen nisten sich unbemerkt in Computersysteme ein. Von dort aus übertragen sie dann sensible Daten wie Passwörter oder versenden wiederum infizierte E-Mails. Jeden Tag tauchen im Internet rund 350 000 neue Formen der Schädlinge auf. Schützen kann man sich dagegen durch aktuelle Versionen der Anti-Viren-Programme. |remark:2. Webbasierte Software: „Drive-By-Downloads“ (A13.2) Bei webbasierter Schadsoftware lädt sich der Benutzer beim Besuch einer manipulierten Internetseite einen Schädling herunter. Der nutzt Sicherheitslücken in den häufig veralteten Zusatzprogrammen der Browser (Plug-ins) aus. Allein im vergangenen Jahr wurden mehr als als 145 Millionen Internetadressen identifiziert. Diese heimlichen Downloads gehören aktuell zu den größten IT-Bedrohungen, da sich die Viren rasant verbreiten. Um sich vor der Schadsoftware zu schützen, sollten Nutzer stets die aktuellste Version ihrer Plug-ins (Flash, Java, Acrobat Reader u. a.) verwenden. |remark:3. Botnetze (A13.3) Botnetze sind Netzwerke, die aus mehreren Computern bestehen und von einem Botmaster kontrolliert werden. Sie können Passwörter oder andere persönliche Daten ausspähen, das Netzwerk für den automatischen Versand gefährlicher Spam- oder Phishing-Mails verwenden oder damit einen kollektiven Angriff auf ein IT-System starten. |remark:4. Spam- und Phishing-Mails (A13.4) Zwar sind Spam-E-Mails zahlenmäßig rückläufig, trotzdem bleiben sie eine der größten Gefahren im Internet. Oft verbirgt sich hinter scheinbar seriösen E-Mails mit Rechnungen oder Informationen zu Onlinebestellungen eine infizierte Datei oder ein Download-Link für gefährliche Schadsoftware. Möglichst viele sensible Daten in kurzer Zeit zu bekommen, das Ziel steckt auch hinter Phishing. Gefälschte Mails enthalten Links zu Onlinehändlern, Bezahldiensten, Paketdiensten oder sozialen Netzwerken. Dort geben die Opfer dann nichtsahnend ihre persönlichen Daten preis. Internetnutzer sollten vorsichtig sein und weder auf Anhänge noch auf Links in E-Mails unbekannter Herkunft klicken. [@reference: Die zehn größten Gefahren im Internet. LINUX MAGAZIN, 30.3.2015 In: http://www.linux-magazin.de/NEWS/] [.match-solution-grouped] [%A15] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Welches Verb passt? Ordnen Sie zu.] === [%1]gefährliche Aktionen == [%b]ausführen === [%2]Rechner durch Schädlinge == [%d]infizieren === [%3]sich unbemerkt in Computersysteme == [%c]einnisten === [%4]sich durch Anti-Viren-Programme == [%h]schützen === [%5]sich einen Schädling == [%a]herunterladen === [%6]zu den größten IT-Bedrohungen == [%e]gehören === [%7]einen kollektiven Angriff auf ein IT-System == [%i]starten === [%8]sich hinter scheinbar seriösen E-Mails == [%f]verbergen === [%9]auf Anhänge oder Links in E-Mails == [%g]klicken === [.essay] [%A16] [!Hacker erbeuten von Banken eine Milliarde Dollar Schreiben Sie einen Kurzbericht für eine Zeitung. Sie können die folgenden Angaben nutzen oder Angaben erfinden. Arbeiten Sie in Kleingruppen.] international agierende Kriminelle ◇ HackerangriffesBeute: eine Milliarde Dollar von Banken ◇ zunächst Angriff mit Phishing und Schadprogrammen auf einzelne Angestelltenrechner ◇ Zugang zu den internen Netzwerken und Überwachungssystemen ◇ Imitation der Arbeit der Angestellten ◇ Veranlassung von Geldüberweisungen oder Barauszahlungen [.assignment&image] [%A17a] [!Das perfekte Passwort Arbeiten Sie in kleinen Gruppen. Stellen Sie sich vor, Sie arbeiten bei der Polizei und wollen den Computer eines Verdächtigen untersuchen. Der Computer ist aber mit einem Passwort geschützt. Was würden Sie tun, um das Passwort zu knacken? Präsentieren Sie Ihre Lösungsvorschläge vor der Gruppe.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/computerarbeit.jpg] [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%A17b] [!Das perfekte Passwort Lesen Sie den folgenden Text und ergänzen Sie die Verben in der richtigen Form.] **Wie** __lautet__ **das perfekte Passwort?** Wir kaufen im Internet ein, [_buchen][!buchen][%1] unsere Flüge, [_erledigen][!erledigen][%2] unsere Bankgeschäfte. Für viele dieser Vorgänge und für den Computer selber [_benötigen][!benötigen][%3] wir ein Passwort. Wer das Passwort [_kennt][!kennen][%4], hat Zugang zu unseren Daten. Jetzt sollte man meinen, dass wir deshalb besonders vorsichtig mit unseren Passwörtern [_umgehen][!umgehen][%5] und das Passwort selbst sorgfältig [_auswählen][!auswählen][%6]. Doch das ist ein Irrtum. Viele Hacker, denen es gelingt, unsere Passwörter zu [_knacken][_entschlüsseln][!knacken][%7], sind nicht so genial, sondern wir sind so dumm. Aus Angst, dieses wichtige Wort zu vergessen, [_verwenden][!verwenden][%8] wir unseren eigenen Vornamen, die Vornamen unserer Liebsten, das eigene Geburtsdatum, den Hochzeitstag oder ähnliches – Dinge, die für jeden Internetfreak schnell [_herauszufinden][!herausfinden][%9] sind. Dabei ist ein sicheres Passwort ganz leicht. Hier einige Tipps: • Wechseln Sie zwischen Groß- und „KleinbUchsTAbEn“. • Sie können auch eine geometrische Figur auf Ihrem Computer [_auswählen][!auswählen][%10], etwa ein Z wie „qwesyxc“ (deutsche Tastatur). • Suchen Sie ein Zitat aus Ihrem Lieblingsfilm, zum Beispiel: „Ich schau dir in die Augen, Kleines“, abgekürzt „IsdidA, K“. Wenn Sie dann noch hinzufügen, wie oft Sie den Film [_gesehen][!sehen][%11] haben, ist das Passwort „IsdidA, K14“ von niemandem mehr zu [_knacken][_entschlüsseln][!entschlüsseln][%12]. [.essay:bitmark++] [%A17c] [!Das perfekte Passwort Geben Sie den Text kurz mit eigenen Worten wieder.] **Wie** __lautet__ **das perfekte Passwort?** Wir kaufen im Internet ein, buchen unsere Flüge, erledigen unsere Bankgeschäfte. Für viele dieser Vorgänge und für den Computer selber benötigen wir ein Passwort. Wer das Passwort kennt, hat Zugang zu unseren Daten. Jetzt sollte man meinen, dass wir deshalb besonders vorsichtig mit unseren Passwörtern umgehen und das Passwort selbst sorgfältig auswählen. Doch das ist ein Irrtum. Viele Hacker, denen es gelingt, unsere Passwörter zu knacken, sind nicht so genial, sondern wir sind so dumm. Aus Angst, dieses wichtige Wort zu vergessen, verwenden wir unseren eigenen Vornamen, die Vornamen unserer Liebsten, das eigene Geburtsdatum, den Hochzeitstag oder ähnliches – Dinge, die für jeden Internetfreak schnell herauszufinden sind. Dabei ist ein sicheres Passwort ganz leicht. Hier einige Tipps: • Wechseln Sie zwischen Groß- und „KleinbUchsTAbEn“. • Sie können auch eine geometrische Figur auf Ihrem Computer auswählen, etwa ein Z wie „qwesyxc“ (deutsche Tastatur). • Suchen Sie ein Zitat aus Ihrem Lieblingsfilm, zum Beispiel: „Ich schau dir in die Augen, Kleines“, abgekürzt „IsdidA, K“. Wenn Sie dann noch hinzufügen, wie oft Sie den Film gesehen haben, ist das Passwort „IsdidA, K14“ von niemandem mehr zu entschlüsseln. |remark:Redemittel • In dem Text geht es um ... • Die wichtigsten Aussagen/Hauptaussagen des Textes sind ... • Der Text empfiehlt/gibt Tipps für ... [.assignment] [%A17d] [!Das perfekte Passwort Helfen Sie Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn beim Finden des richtigen Passwortes. Stellen Sie gezielte Fragen und machen Sie dann einen Passwortvorschlag.] ||add tipps from c?|| [.assignment:bitmark--] [%A18a] [!Wie? – Modalangaben Lesen Sie die folgenden Beispielsätze.] Wie mache ich ein Passwort sicherer? ➔ Frage nach der Art und Weise eines Vorgangs Ich mache ein Passwort sicherer, **indem** ich Groß- und Kleinbuchstaben durcheinander verwende. Ich kann das Passwort **dadurch** sicherer machen, **dass** ich Groß- und Kleinbuchstaben durcheinander verwende. [.match-all:bitmark--] [%A18b] [!Wie? – Modalangaben Antworten Sie. Bilden Sie Sätze wie im Beispiel.] === ◇ Wie kann man diese Tür öffnen?__(grünen Knopf drücken)__ == a) Man kann diese Tür öffnen, __indem__ man auf den grünen Knopf drückt.[@example] -- b) Man kann diese Tür __dadurch__ öffnen, __dass__ man auf den grünen Knopf drückt.[@example] === 1. Wie kann man seinen Wortschatz erweitern?__(viel lesen)__ == [$a) Man kann seinen Wortschatz erweitern, indem man viel liest.] -- [$b) Man kann seinen Wortschatz dadurch erweitern, dass man viel liest.] === 2. Wie kann man einen DVD-Spieler problemlos programmieren?__(die Anweisungen genau beachten)__ == [$a) Man kann einen DVD-Spieler problemlos programmieren, indem man die Anweisungen genau beachtet.] -- [$b) Man kann einen DVD-Spieler dadurch problemlos programmieren, dass man die Anweisungen genau beachtet.] === 3. Wie kann man Opfer eines Internetangriffs werden?__(auf Anhänge oder Links in E-Mails unbekannter Herkunft klicken)__ == [$a) Man kann Opfer eines Internetangriffs werden, indem man auf Anhänge oder Links in E-Mails unbekannter Herkunft klickt.] -- [$b) Man kann dadurch Opfer eines Internetangriffs werden, dass man auf Anhänge oder Links in E-Mails unbekannter Herkunft klickt.] === 4. Wie können kriminelle Hacker Geld von Banken erbeuten?__(Rechner einzelner Angestellter infizieren und sich so Zugang zu den internen Netzwerken verschaffen)__ == [$a) Kriminelle Hacker können Geld von Banken erbeuten, indem sie Rechner einzelner Angestellter infizieren und sich so Zugang zu den internen Netzwerken verschaffen.] -- [$b) Kriminelle Hacker können dadurch Geld von Banken erbeuten, dass sie Rechner einzelner Angestellter infizieren und sich so Zugang zu den internen Netzwerken verschaffen.] === 5. Wie kann man sich vor Computerviren schützen?__(ein Antivirenprogramm benutzen)__ == [$a) Man kann sich vor Computerviren schützen, indem man ein Antivirenprogramm benutzt.] -- [$b) Man kann sich vor Computerviren dadurch schützen/ dadurch vor Computerviren schützen, dass man ein Antivirenprogramm benutzt.] === 6. Wie können wir bessere Produkte anbieten?__(kreativer sein als die Konkurrenz)__ == [$a) Wir können bessere Produkte anbieten, indem wir kreativer sind als die Konkurrenz.] -- [$b) Wir können bessere Produkte dadurch anbieten/dadurch bessere Produkte anbieten, dass wir kreativer sind als die Konkurrenz.] === [.assignment:bitmark--] [%A18c] [!Wie? – Modalangaben Lesen Sie die folgenden Beispielsätze.] Auch Vergleichssätze sind modale Nebensätze: • Das Passwort war **so einfach** zu knacken, **wie** ich es vermutet habe. • Das Passwort war **einfacher** zu knacken, **als** ich es vermutet habe. [.match] [%A18d] [!Wie? – Modalangaben Bilden Sie Vergleichssätze.] === ◇ die Aufgabe – leichter – sein ◇ ich – annehmen == Die Aufgabe ist/war leichter, als ich angenommen habe/hatte.[@example][@longAnswer] === [%1] die Arbeit – schneller – beendet werden können ◇ sich – planen == [$Die Arbeit konnte schneller beendet werden, als ich (es) geplant habe/hatte.] === [%2] die Computerviren – so gefährlich – seins ◇ Experten – es – voraussagen == [$Die Computerviren sind/ waren so gefährlich, wie es Experten voraussagt haben/hatten.] === [%3] manche Mitarbeiter – so aggressiv – reagieren ◇ im Zeitungsartikel – es – beschrieben werden == [$Manche Mitarbeiter reagieren so aggressiv, wie es im Zeitungsartikel beschrieben wird/wurde.] === [%4] Computerfrust – zu höheren Schäden – führens ◇ Volkswirtschaftler – glauben == [$Computerfrust führt/führte zu höheren Schäden als Volkswirtschaftler glauben/glaubten.] === [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Modalangaben ➔ Teil C][►kapitel7c2] [.essay:bitmark++&image] [%A19] [!Spaß beim Spiel Beschreiben Sie die Grafik.] ||Add image-not found|| |remark:Redemittel • Das Thema der Grafik ist ... • Aus der Grafik/Übersicht geht hervor, dass ... • Man kann deutlich sehen, dass ... [.match-solution-grouped:bitmark++] [%A20a] [!Smartphones für Kinder und Jugendliche Sie lesen in einer Zeitschrift verschiedene Meinungsäußerungen zum Thema __Smartphones für Kinder und Jugendliche__. Welche der folgenden Sätze passen inhaltlich zu den Äußerungen A bis F? Eine Aussage passt nicht.] |remark **A.** Kinder sollten ab einem Alter von neun Jahren ein einfaches Prepaid-Handy bekommen. Sie können erst in diesem Alter überhaupt verstehen, dass so ein Gerät Geld kostet, und vernünftig damit umgehen. Komplexe Smartphones sollten Kinder erst ab zwölf Jahren benutzen. __Birgit, Leipzig__ |remark **B.** Laut aktuellen Studien steht bei Kindern und Jugendlichen die Smartphonenutzung an erster Stelle der Freizeitaktivitäten. Sport und Spiel im Freien werden immer weniger wichtig. Neben der körperlichen Fitness verlieren Kinder auch wichtige soziale Kontakte. __Bertram, Grimma__ |remark **C.** Wenn Eltern ihren Kindern ein Smartphone schenken, sollten sie auch genug Zeit investieren, die Funktionen zu erklären und ihre Kinder zu begleiten. Es ist wichtig, dass Eltern wissen, was die Kinder mit den Medien machen. __Dietmar, Dortmund__ |remark **D.** Digitale Medien prägen unseren Alltag. Unsere Kinder sehen, dass wir Erwachsenen den ganzen Tag mit unseren Smartphones beschäftigt sind. Ihr Wunsch, auch eins zu haben, ist durchaus verständlich. __Tamara, Gmund__ |remark **E.** Ich persönlich bin beruhigter, wenn ich meine Kinder jederzeit anrufen kann und weiß, wo sie sich aufhalten. Mobile Geräte sind Teil des Lebens und unsere Kinder wachsen damit auf. Altersempfehlungen finde ich unpassend, denn jedes Kind ist anders. __Bettina, Münster__ |remark **F.** Wenn Kinder im Alter zwischen acht und zwölf Jahren täglich mehr als eine halbe Stunde mit ihrem Mobiltelefon verbringen, steigt das Risiko von Konzentrationsschwäche und Hyperaktivität. Es ist Aufgabe der Eltern, auf die Nutzungszeiten zu achten. __Jochen, Köln__ === 1. Eltern sollten sich mit der Mediennutzung ihrer Kinder beschäftigen. == C (Aussage von Dietmar, Dortmund) === 2. Eltern sollten mit Kindern einen Nutzungsvertrag aushandeln. == keine passende Aussage === 3. Der vernünftige Umgang mit Mobiltelefonen ist erst ab einem bestimmten Alter möglich. == A (Aussage von Birgit, Leipzig) === 4. Kinder orientieren sich oft am Verhalten der Eltern. == D (Aussage von Tamara, Gmund) === 5. Smartphones gehören zum Leben und beruhigen Eltern. == E (Aussage von Bettina, Münster) === 6. Tägliche Smartphonenutzung kann negative Auswirkungen auf die Gesundheit haben. == F (Aussage von Jochen, Köln) === 7. Das Smartphone verdrängt andere Hobbys. == B (Aussage von Bertram, Grimma) === [.essay:bitmark--] [%A20b] [!Smartphones für Kinder und Jugendliche Schreiben Sie einen Forumsbeitrag zum Thema Smartphones für __Kinder und Jugendliche__. Schreiben Sie etwa 150 Wörter und gehen Sie auf die folgenden Fragen ein:] • Ab welchem Alter sollten Kinder ein Smartphone benutzen? • Welche Folgen kann die Smartphonenutzung haben? • Was sollten Eltern und/oder Schulen in diesem Bereich tun? [.chapter] [###Alte und neue Lerntechniken] [@leave.subject:Alte und neue Lerntechniken] [@leave.context:academic] [.assignment:bitmark--] [%A21a] [!Tipps, die das Lernen leichter machen Lesen Sie die folgenden allgemein bekannten Aussagen zum Thema __Lernen__. Welche halten Sie für richtig, welche nicht?] • Über das Gelernte sprechen hilft, es sich zu merken. • Was man aufschreibt, bleibt länger im Gedächtnis. • Tagsüber ist die Leistungsfähigkeit am größten. • Bewegung hilft beim Lernen. • In letzter Sekunde lernt man schneller als drei Wochen vor der Prüfung. • Vor dem Einschlafen ist das Gehirn besonders aufnahmefähig. [.multiple-choice-text&image] [%A21b] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/lernen-pfad.png] [!Tipps, die das Lernen leichter machen Lesen Sie die Kommentare eines Experten und ordnen Sie den Texten den passenden Lernmythos aus a) als Überschrift zu. Arbeiten Sie zu zweit. Einer liest die Texte 1 bis 3, einer 4 bis 6.] 1. [-Über das Gelernte sprechen hilft, es sich zu merken.][-Was man aufschreibt, bleibt länger im Gedächtnis. ][-Tagsüber ist die Leistungsfähigkeit am größten.][-Bewegung hilft beim Lernen.][-In letzter Sekunde lernt man schneller als drei Wochen vor der Prüfung.][+Vor dem Einschlafen ist das Gehirn besonders aufnahmefähig.] Der Lernprozess endet nicht, sobald man das Lehrbuch zuklappt, sondern geht in der Nacht weiter. Wenn wir uns eine bestimmte Information langfristig merken wollen, muss sie vom Hippocampus – einer Art Zwischenspeicher – in die Großhirnrinde gelangen. Das passiert erst im Schlaf: In der Tiefschlafphase lädt das Gehirn Informationen aus dem Hippocampus herunter und verarbeitet sie. Allerdings setzt das Gehirn auch Prioritäten: Lernen wir beispielsweise Vokabeln auswendig und haben anschließend ein dramatisches, emotionales Erlebnis, festigt sich in der darauffolgenden Nacht dieses Erlebnis – nicht aber die Vokabeln. Denn im Gedächtnis landen eher die Informationen, die mit stärkeren Emotionen verknüpft sind. Wenn man gleich nach der Lernphase schlafen geht, kann dazwischen nichts mehr passieren, was das Gehirn als „wichtiger“ einstuft. 2. [-Über das Gelernte sprechen hilft, es sich zu merken.][-Was man aufschreibt, bleibt länger im Gedächtnis. ][-Tagsüber ist die Leistungsfähigkeit am größten.][+Bewegung hilft beim Lernen.][-In letzter Sekunde lernt man schneller als drei Wochen vor der Prüfung.][-Vor dem Einschlafen ist das Gehirn besonders aufnahmefähig.] Sport hat positive Effekte auf das Gehirn, das ist nachgewiesen. Er sorgt für gute Durchblutung, hebt die Stimmung und kann somit auch die Leistungsfähigkeit steigern. Bewegung kann aber auch den Lerneffekt selbst verbessern: Wer einen abstrakten Zusammenhang mit einer körperlichen Bewegung verknüpft, sorgt dafür, dass sich dieser im Gehirn besser festsetzt. 3. [+Über das Gelernte sprechen hilft, es sich zu merken.][-Was man aufschreibt, bleibt länger im Gedächtnis. ][-Tagsüber ist die Leistungsfähigkeit am größten.][-Bewegung hilft beim Lernen.][-In letzter Sekunde lernt man schneller als drei Wochen vor der Prüfung.][-Vor dem Einschlafen ist das Gehirn besonders aufnahmefähig.] Wenn wir miteinander sprechen, senden und empfangen wir permanent Emotionen. Diese wirken wie ein Verstärker: Sie signalisieren dem Gehirn, dass etwas wichtig ist und gespeichert werden sollte. Wichtig für diesen Prozess sind Mimik, Stimmlage und Gestik, weil sie Gefühlen Ausdruck verleihen. Chatten ist weitaus uneffektiver: Studien zeigen, dass Menschen sich im Nachhinein besser an einen Film erinnern, wenn sie über ihn reden, als wenn sie über ihn chatten. 4. [-Über das Gelernte sprechen hilft, es sich zu merken.][-Was man aufschreibt, bleibt länger im Gedächtnis. ][-Tagsüber ist die Leistungsfähigkeit am größten.][-Bewegung hilft beim Lernen.][+In letzter Sekunde lernt man schneller als drei Wochen vor der Prüfung.][-Vor dem Einschlafen ist das Gehirn besonders aufnahmefähig.] Es liegt in der Natur des Menschen, das Hier und Jetzt wichtiger zu nehmen als künftige Probleme. Man muss Kindern erst beibringen, dass sie länger für etwas arbeiten müssen, um Erfolg zu haben: Wer Geige spielen können möchte, muss anstrengende Übungsstunden in Kauf nehmen. Grundlage dafür sind Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin. Menschen, die dieses Durchhaltevermögen nicht trainiert haben, brauchen immer einen aktuellen Impulsgeber, um etwas zu leisten. Es mag sein, dass sie die Klausur trotz Last-Minute-Lernen bestehen. Allerdings werden sie wahrscheinlich weniger Erfolg im Leben haben: Sie richten sich immer nur nach aktuellen Zwängen und können nicht auf ein Ziel in der Zukunft hinarbeiten. 5. [-Über das Gelernte sprechen hilft, es sich zu merken.][-Was man aufschreibt, bleibt länger im Gedächtnis. ][+Tagsüber ist die Leistungsfähigkeit am größten.][-Bewegung hilft beim Lernen.][-In letzter Sekunde lernt man schneller als drei Wochen vor der Prüfung.][-Vor dem Einschlafen ist das Gehirn besonders aufnahmefähig.] Einerseits stimmt das: Eine hohe Lichtintensität steigert die Wachheit und Aufmerksamkeit, weil dann mehr kurzwelliges Licht ins Auge fällt. Es gibt aber Menschen, die überwiegend nachts arbeiten und trotzdem jedes halbe Jahr ein Buch publizieren. Menschen haben also tatsächlich unterschiedliche Tagesrhythmen: Lerchen*-Typen stehen früh auf und sind morgens am leistungsfähigsten. Eulen*-Typen ziehen es vor, nachts zu lernen. Es gibt aber auch diejenigen, die meinen, sie wären Eulen – was aber eher daran liegt, dass sie morgens Probleme haben, aufzustehen. • Lerchen: Singvögel, morgens aktiv; Eulen: Raubvögel, nachtaktiv 6. [-Über das Gelernte sprechen hilft, es sich zu merken.][+Was man aufschreibt, bleibt länger im Gedächtnis. ][-Tagsüber ist die Leistungsfähigkeit am größten.][-Bewegung hilft beim Lernen.][-In letzter Sekunde lernt man schneller als drei Wochen vor der Prüfung.][-Vor dem Einschlafen ist das Gehirn besonders aufnahmefähig.] Wenn man etwas aufschreibt, beschäftigt sich der Kopf intensiver damit, als wenn man es nur liest. Das gilt allerdings nur für die Handschrift: Wenn man sich etwas merken möchte, bringt Tippen weitaus weniger als Schreiben, das haben Studien gezeigt. [@reference: Tipps, die das Lernen leichter machen. DIE ZEIT online, 28.11.2012 (Lydia Klöckner) In: http://www.zeit.de/studium/] [.assignment:bitmark++] [%A22a – Textarbeit] [!Geben Sie Ihrem Lesepartner/Ihrer Lesepartnerin den Inhalt Ihrer Leseabschnitte wieder.] |remark **1.** Der Lernprozess endet nicht, sobald man das Lehrbuch zuklappt, sondern geht in der Nacht weiter. Wenn wir uns eine bestimmte Information langfristig merken wollen, muss sie vom Hippocampus – einer Art Zwischenspeicher – in die Großhirnrinde gelangen. Das passiert erst im Schlaf: In der Tiefschlafphase lädt das Gehirn Informationen aus dem Hippocampus herunter und verarbeitet sie. Allerdings setzt das Gehirn auch Prioritäten: Lernen wir beispielsweise Vokabeln auswendig und haben anschließend ein dramatisches, emotionales Erlebnis, festigt sich in der darauffolgenden Nacht dieses Erlebnis – nicht aber die Vokabeln. Denn im Gedächtnis landen eher die Informationen, die mit stärkeren Emotionen verknüpft sind. Wenn man gleich nach der Lernphase schlafen geht, kann dazwischen nichts mehr passieren, was das Gehirn als „wichtiger“ einstuft. |remark **2.** Sport hat positive Effekte auf das Gehirn, das ist nachgewiesen. Er sorgt für gute Durchblutung, hebt die Stimmung und kann somit auch die Leistungsfähigkeit steigern. Bewegung kann aber auch den Lerneffekt selbst verbessern: Wer einen abstrakten Zusammenhang mit einer körperlichen Bewegung verknüpft, sorgt dafür, dass sich dieser im Gehirn besser festsetzt. |remark **3.** Wenn wir miteinander sprechen, senden und empfangen wir permanent Emotionen. Diese wirken wie ein Verstärker: Sie signalisieren dem Gehirn, dass etwas wichtig ist und gespeichert werden sollte. Wichtig für diesen Prozess sind Mimik, Stimmlage und Gestik, weil sie Gefühlen Ausdruck verleihen. Chatten ist weitaus uneffektiver: Studien zeigen, dass Menschen sich im Nachhinein besser an einen Film erinnern, wenn sie über ihn reden, als wenn sie über ihn chatten. |remark **4.** Es liegt in der Natur des Menschen, das Hier und Jetzt wichtiger zu nehmen als künftige Probleme. Man muss Kindern erst beibringen, dass sie länger für etwas arbeiten müssen, um Erfolg zu haben: Wer Geige spielen können möchte, muss anstrengende Übungsstunden in Kauf nehmen. Grundlage dafür sind Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin. Menschen, die dieses Durchhaltevermögen nicht trainiert haben, brauchen immer einen aktuellen Impulsgeber, um etwas zu leisten. Es mag sein, dass sie die Klausur trotz Last-Minute-Lernen bestehen. Allerdings werden sie wahrscheinlich weniger Erfolg im Leben haben: Sie richten sich immer nur nach aktuellen Zwängen und können nicht auf ein Ziel in der Zukunft hinarbeiten. |remark **5.** Einerseits stimmt das: Eine hohe Lichtintensität steigert die Wachheit und Aufmerksamkeit, weil dann mehr kurzwelliges Licht ins Auge fällt. Es gibt aber Menschen, die überwiegend nachts arbeiten und trotzdem jedes halbe Jahr ein Buch publizieren. Menschen haben also tatsächlich unterschiedliche Tagesrhythmen: __Lerchen*__-Typen stehen früh auf und sind morgens am leistungsfähigsten. __Eulen*__-Typen ziehen es vor, nachts zu lernen. Es gibt aber auch diejenigen, die meinen, sie wären Eulen – was aber eher daran liegt, dass sie morgens Probleme haben, aufzustehen. • __Lerchen: Singvögel, morgens aktiv; Eulen: Raubvögel, nachtaktiv__ |remark **6.** Wenn man etwas aufschreibt, beschäftigt sich der Kopf intensiver damit, als wenn man es nur liest. Das gilt allerdings nur für die Handschrift: Wenn man sich etwas merken möchte, bringt Tippen weitaus weniger als Schreiben, das haben Studien gezeigt. [@reference: Tipps, die das Lernen leichter machen. DIE ZEIT online, 28.11.2012 (Lydia Klöckner) In: http://www.zeit.de/studium/] [.essay:bitmark++] [%A22b] [!Textarbeit Fassen Sie gemeinsam die Tipps und Kommentare schriftlich zusammen (in ein bis drei Sätzen). Vergleichen Sie Ihre Zusammenfassung mit anderen Teilnehmern.] |remark **1.** Der Lernprozess endet nicht, sobald man das Lehrbuch zuklappt, sondern geht in der Nacht weiter. Wenn wir uns eine bestimmte Information langfristig merken wollen, muss sie vom Hippocampus – einer Art Zwischenspeicher – in die Großhirnrinde gelangen. Das passiert erst im Schlaf: In der Tiefschlafphase lädt das Gehirn Informationen aus dem Hippocampus herunter und verarbeitet sie. Allerdings setzt das Gehirn auch Prioritäten: Lernen wir beispielsweise Vokabeln auswendig und haben anschließend ein dramatisches, emotionales Erlebnis, festigt sich in der darauffolgenden Nacht dieses Erlebnis – nicht aber die Vokabeln. Denn im Gedächtnis landen eher die Informationen, die mit stärkeren Emotionen verknüpft sind. Wenn man gleich nach der Lernphase schlafen geht, kann dazwischen nichts mehr passieren, was das Gehirn als „wichtiger“ einstuft. |remark **2.** Sport hat positive Effekte auf das Gehirn, das ist nachgewiesen. Er sorgt für gute Durchblutung, hebt die Stimmung und kann somit auch die Leistungsfähigkeit steigern. Bewegung kann aber auch den Lerneffekt selbst verbessern: Wer einen abstrakten Zusammenhang mit einer körperlichen Bewegung verknüpft, sorgt dafür, dass sich dieser im Gehirn besser festsetzt. |remark **3.** Wenn wir miteinander sprechen, senden und empfangen wir permanent Emotionen. Diese wirken wie ein Verstärker: Sie signalisieren dem Gehirn, dass etwas wichtig ist und gespeichert werden sollte. Wichtig für diesen Prozess sind Mimik, Stimmlage und Gestik, weil sie Gefühlen Ausdruck verleihen. Chatten ist weitaus uneffektiver: Studien zeigen, dass Menschen sich im Nachhinein besser an einen Film erinnern, wenn sie über ihn reden, als wenn sie über ihn chatten. |remark **4.** Es liegt in der Natur des Menschen, das Hier und Jetzt wichtiger zu nehmen als künftige Probleme. Man muss Kindern erst beibringen, dass sie länger für etwas arbeiten müssen, um Erfolg zu haben: Wer Geige spielen können möchte, muss anstrengende Übungsstunden in Kauf nehmen. Grundlage dafür sind Durchhaltevermögen und Selbstdisziplin. Menschen, die dieses Durchhaltevermögen nicht trainiert haben, brauchen immer einen aktuellen Impulsgeber, um etwas zu leisten. Es mag sein, dass sie die Klausur trotz Last-Minute-Lernen bestehen. Allerdings werden sie wahrscheinlich weniger Erfolg im Leben haben: Sie richten sich immer nur nach aktuellen Zwängen und können nicht auf ein Ziel in der Zukunft hinarbeiten. |remark **5.** Einerseits stimmt das: Eine hohe Lichtintensität steigert die Wachheit und Aufmerksamkeit, weil dann mehr kurzwelliges Licht ins Auge fällt. Es gibt aber Menschen, die überwiegend nachts arbeiten und trotzdem jedes halbe Jahr ein Buch publizieren. Menschen haben also tatsächlich unterschiedliche Tagesrhythmen: __Lerchen*__-Typen stehen früh auf und sind morgens am leistungsfähigsten. __Eulen*__-Typen ziehen es vor, nachts zu lernen. Es gibt aber auch diejenigen, die meinen, sie wären Eulen – was aber eher daran liegt, dass sie morgens Probleme haben, aufzustehen. • __Lerchen: Singvögel, morgens aktiv; Eulen: Raubvögel, nachtaktiv__ |remark **6.** Wenn man etwas aufschreibt, beschäftigt sich der Kopf intensiver damit, als wenn man es nur liest. Das gilt allerdings nur für die Handschrift: Wenn man sich etwas merken möchte, bringt Tippen weitaus weniger als Schreiben, das haben Studien gezeigt. [@reference: Tipps, die das Lernen leichter machen. DIE ZEIT online, 28.11.2012 (Lydia Klöckner) In: http://www.zeit.de/studium/] [.match-solution-grouped:bitmark--] [%A23] [!Was passt zusammen? Ordnen Sie die passende Ergänzung zu.] === ◇ Der Lernprozess endet nicht, == [%b] sobald man das Lehrbuch zuklappt.[@example] === [%2] Wenn wir uns eine bestimmte Information langfristig merken wollen, == [%f] muss sie vom Hippocampus in die Großhirnrinde gelangen. === [%3] Im Gedächtnis landen eher die Informationen, == [%h] die mit stärkeren Emotionen verknüpft sind. === [%4] Ein abstrakter Zusammenhang kann sich im Gehirn besser festsetzen, == [%a] wenn man ihn mit einer dazu passenden körperlichen Bewegung verknüpft. === [%5] Wer Geige spielen können möchte, == [%c] muss anstrengende Übungsstunden in Kauf nehmen. === [%6] Menschen, die ein bestimmtes Durchhaltevermögen nicht trainiert haben, == [%d] brauchen immer einen aktuellen Impulsgeber, um etwas zu leisten. === [%7] Wenn wir miteinander sprechen, == [%g] senden und empfangen wir permanent Emotionen. === [%8] Studien zufolge erinnern sich Menschen im Nachhinein besser an einen Film, == [%e] wenn sie über ihn reden, als wenn sie über ihn chatten. === [.match:bitmark--] [%A24] [!Die Betonung des Vorgangs Formen Sie die folgenden Aktivsätze in Passivsätze um. Beachten Sie bei manchen Sätzen die Vorgaben in Klammern.] === ◇ Der Lernprozess **geht** in der Nacht **weiter**.__(fortsetzen)__ == Der Lernprozess wird in der Nacht fortgesetzt.[@example] === [%1] In der Tiefschlafphase lädt **sich das Gehirn** Informationen aus dem Hippocampus herunter und verarbeitet **sie**. == [$In der Tiefschlafphase werden (vom Gehirn) Informationen aus dem Hippocampus heruntergeladen und verarbeitet.] === [%2] Im Gedächtnis **landen** eher die Informationen, die mit stärkeren Emotionen verknüpft sind.__(speichern)__ == [$Im Gedächtnis werden eher die Informationen gespeichert, die mit stärkeren Emotionen verknüpft sind.] === [%3] Sporttreiben **sorgt** für eine gute **Durchblutung** des Gehirns.__(wenn man – durchbluten)__ == [$Wenn man Sport treibt, wird das Gehirn gut durchblutet.] === [%4] Sport steigert auch die Leistungsfähigkeit. == [$Die Leistungsfähigkeit wird (durch Sport) gesteigert.] === [%5] Bewegung **ist aber auch in der Lage**, den Lerneffekt selbst zu verbessern.__(können)__ == [$Durch Bewegung kann der Lerneffekt selbst verbessert werden.] === [%6] **Man** muss Kindern erst beibringen __(Passiv)__, dass sie länger für etwas arbeiten müssen, um ein Erfolgserlebnis zu haben. == [$Kindern muss erst beigebracht werden, dass sie länger für etwas arbeiten müssen, um ein Erfolgserlebnis zu haben.] === [%7] Beim Sprechen senden und empfangen wir permanent Emotionen. == [$Beim Sprechen werden permanent Emotionen gesendet und empfangen.] === [%8] Sie signalisieren dem Gehirn __(Passiv)__, dass etwas wichtig ist und gespeichert werden sollte. == [$Dem Gehirn wird signalisiert, dass etwas wichtig ist und gespeichert werden sollte.] === [%9] Mimik, Stimmlage und Gestik verleihen den Gefühlen Ausdruck. == [$Den Gefühlen wird durch Mimik, Stimmlage und Gestik Ausdruck verliehen.] === [.internal-link] [!Hinweise und Zusatzübungen zum Passiv ➔ Teil C Seite 198 ][►kapitel7c3] [.interview:bitmark--] [%A25] [!Klassenspaziergang: Lernen Wählen Sie drei Fragen aus und befragen Sie möglichst viele Kursteilnehmer. Berichten Sie dann im Plenum.] === 1. Wie viele Fremdsprachen haben Sie gelernt? Welche davon sprechen Sie regelmäßig? === 2. Was fällt Ihnen beim 2 Lernen leicht, was schwer? === 3. Welche Tipps können 3 Sie jemandem geben, der Ihre Muttersprache lernen möchte? === 4. Was möchten Sie gerne noch lernen? === 5. Wie lernen Sie Vokabeln? === [.assignment&image] [%A26 – Mündlicher Ausdruck: ] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/366044_original_r_b_by_thomas_max_m_iler_pixelio.de.png] [!Eine Auswahl treffen] Sie sind zu Besuch bei einer Freundin/einem Freund in Berlin. Sie/Er hat eine neue Stelle und muss dringend Italienisch lernen, weil die Firma geschäftliche Beziehungen zu Italien hat. Das Erlernen der Sprache soll außerhalb der Arbeitszeit erfolgen (abends, am Wochenende, im Urlaub). Diskutieren Sie mit ihr/ihm über verschiedene Möglichkeiten, Italienisch zu lernen. Wägen Sie Vor- und Nachteile der im Folgenden genannten Optionen ab, begründen Sie Ihre Meinung und einigen Sie sich am Ende auf ein Angebot. Diese Möglichkeiten stehen zur Auswahl: ◇ ein 4-Wochen-Intensivkurs in einer Gruppe an einem Sprachinstitut in Berlin (Preis: 1 150 Euro, 100 Unterrichtsstunden) ◇ ein 2-Wochen-Intensivkurs in einer Gruppe in Italien (Preis: 800 Euro Kursgebühr + 1 500 Euro Reise, Unterkunft, Verpflegung, 60 Unterrichtsstunden) ◇ ein Abend-Gruppenkurs einmal in der Woche an einem Sprachinstitut (Preis: 450 Euro, 60 Unterrichtsstunden) ◇ ein Individualkurs (Preis: 3 000 Euro, 45 Unterrichtsstunden) ◇ ein Online-Gruppensprachkurs (Preis: 450 Euro, 60 Unterrichtsstunden, Betreuung durch einen Onlinetutor) ◇ Lernen auf einer Internetplattform zu Hause, ohne Betreuung (keine bzw. geringe Kosten) [.essay:bitmark--] [%A27 – Schriftlicher Ausdruck] [!In einer deutschen Zeitung lesen Sie folgende Meldung:] **Wie früh sollten Kinder Fremdsprachen lernen?** Ob in der ersten Grundschulklasse oder sogar schon im Kindergarten – für viele Eltern kann der Fremdsprachenunterricht bei ihren Sprösslingen gar nicht schnell genug beginnen. Und tatsächlich deuten inzwischen zahlreiche Studien darauf hin, dass es von Vorteil sein kann, wenn Kinder schon früh mit einer zweiten Sprache in Berührung kommen. Das Motto „Je früher, desto besser“ gilt allerdings nicht immer, mahnen Experten. Die zweite Fremdsprache kann Kinder auch überfordern, denn nicht alle Kinder eignen sich gleichermaßen für die Mehrsprachigkeit. Verfassen Sie eine Reaktion an die Zeitung. Schreiben Sie, • wann Sie selbst Ihre erste Fremdsprache gelernt haben • ab welchem Alter Sie das Erlernen einer zweiten Sprache für sinnvoll halten • welche Vor- und Nachteile Sie beim früheren oder späteren Erlernen einer zweiten Sprache sehen • welche Möglichkeiten des Fremdsprachenlernens es in Ihrem Heimatland gibt. [.chapter] [##Teil B] [.chapter] [###Erfindungen] [@leave.subject:Erfindungen] [.article:bitmark--] Die Texte und Aufgaben in diesem __fakultativen Teil B__ stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.essay] [%B1] [!Was ist für Sie die wichtigste Erfindung überhaupt, was ist für Sie die wichtigste Erfindung der letzten zehn Jahre? Begründen Sie Ihre Auswahl.] [.assignment:bitmark++&image] [%B2] [!Kuriose Erfindungen] Nicht alle Erfindungen sind praktisch oder erfolgreich. Hier können Sie einige Erfindungen kennenlernen, die im Kabinett der Kuriositäten bis heute ihren Ehrenplatz behalten. Lesen Sie die Texte und wählen Sie die Ihrer Ansicht nach kurioseste Erfindung. |remark **◎ Wetterschießen** Das Abfeuern von Mörsern, um aufkommende Unwetter zu vertreiben oder zumindest unschädlich zu machen, wurde gegen Ende des 19. Jahrhunderts in vielen Gegenden Europas praktiziert. „Der Erfolg war im Allgemeinen kein günstiger“, berichtet der Berliner Technikautor Franz Feldhaus 1915. Wissenschaftliche Untersuchungen ergaben, dass die Geschosse nicht hinauf zu den Wolken reichten. Dennoch hielten viele Bauerngemeinden lange an dem Brauch fest und ballerten unbeirrt weiter. [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/malbork_-_bombarda.png] |remark **◎ Tierschutz** Um Schafe gegen Überfälle durch Wölfe und wildernde Hunde zu schützen, entwickelte ein Erfinder anno 1880 Schutzschilde für große und kleine Tiere. Die Schilde waren mit Zähnen und Zacken bewehrt und sollten an jenen Stellen befestigt werden, an denen Raubtiere am liebsten zubeißen: an Hals und Hinterbeinen. Die Ausrottung des Wolfs in Zentraleuropa und der Rückgang wildernder Hunde machten den Stachelpanzer überflüssig. |remark **◎ Küchentechnik** Als die „überaus praktische Eierzange“ Ende des 19. Jahrhunderts zum Patent angemeldet wurde, prophezeite man ihr einen Welterfolg. Sie galt als sicher im Gebrauch, da die beiden Zangenschalen mit kleinen Dornen versehen waren, um die Kalkhülle eines Hühnereis zu durchbohren und festzuhalten. Die Konstruktion, so schien es, werde den Umgang mit weich gekochten Eiern bis ins nächste Millennium revolutionieren. Tatsächlich aber scheiterte die Eierzange an simpler Konkurrenz, dem Eierbecher. |remark **◎ Meldewesen** Eine Alarmanlage für Taube oder Menschen mit tiefem Schlaf hat der New Yorker Arnold Zukor 1922 ersonnen. Wenn Einbrecher das Fenster hochschieben, lösen sie – über eine Vielzahl von Stangen und Bolzen – einen Wasserstrahl in das Gesicht des Schläfers aus. Mit 60 Teilen erschien die Anlage allzu komplex. |remark **◎ Jagdwesen** Im 15. und 16. Jahrhundert trugen die Damen kleine Pelze oder hielten Schoßhunde, um sich die damals zahlreichen Flöhe vom Leibe zu halten. Dass einige der sprunggewaltigen Blutsauger dennoch immer wieder ihren Weg ins Dekolleté fanden, führte schließlich zur Erfindung einer Vorrichtung, welche durch die 1727 erschienene Schrift „Die Neuerfundene Curieuse Floh-Falle zu gänzlicher Ausrottung der Flöhe“ bekannt wurde. Die Falle war eine durchlässige Büchse, die am Körper getragen wurde. Im Inneren befand sich ein mit Honig bestrichener Stempel, an welchem der Floh kleben blieb. [@reference: „Erfinder auf Abwegen“. Der SPIEGEL 52/1999.] [.interview:bitmark--&image] [%B3a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/transportmittel_1443.png] [!Erfindung oder Entdeckung? Ordnen Sie zu und begründen Sie Ihre Entscheidung.] die Dampfmaschine ◇ Australien ◇ das Penicillin ◇ das Dynamit ◇ die Straßenbahn ◇ der Sauerstoff ◇ der Buchdruck ◇ das Segelschiff === **Erfindung**[@shortAnswer] [$die Dampfmaschine, das Dynamit, die Straßenbahn, der Buchdruck, das Segelschiff] === **Entdeckung**[@shortAnswer] [$Australien, das Penicillin, der Sauerstoff] === [.interview:bitmark--] [%B3b] [!Erfindung oder Entdeckung? Ordnen Sie die Beschreibungen den Begriffen zu.] es ist ganz neu ◇ jemand hat es sich ausgedacht ◇ jemand hat es (zufällig) gefunden ◇ es war bereits vorhanden, aber niemand wusste es ◇ es muss gewerblich anwendbar sein ◇ es darf keine naheliegende Lösung bieten === **Erfindung**[@shortAnswer] [$es ist ganz neu, jemand hat es sich ausgedacht, es muss gewerblich anwendbar sein, es darf keine naheliegende Lösung bieten] === und/oder **Entdeckung**[@shortAnswer] [$jemand hat es (zufällig) gefunden, es war bereits vorhanden, aber niemand wusste es] === [.multiple-choice&image] [%B4] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gummib_rchen-sw.png] [!Deutsche Erfindungen Wann wurde das erfunden? Raten Sie.] === [!1. der Flachbildschirm] [+1971] [-1990] === [!2. die Röntgentechnik] [-1930] [+1894] === [!3. die Straßenbahn] [-1905] [+1881] === [!4. das Brettspiel „Mensch, ärgere dich nicht“] [+1907] [-1951] === [!5. die Chipkarte] [+1968] [-1985] === [!6. das Aspirin] [+1886] [-1986] === [!7. der Kaffeefilter] [-1960] [+1908] === [!8. die Gummibärchen] [-1952] [+1922] === [.essay&image] [%B5a] [!Anmelderekord beim Europäischen Patentamt Beschreiben Sie die Grafik.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/dna_computer-pfad.png] ||diagramm not found|| [.cloze-solution-grouped] [%B5b] [!Anmelderekord beim Europäischen Patentamt Lesen Sie den zur Grafik gehörenden Text und ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] Konzerne und Erfinder lassen sich ihre Entwicklungen immer häufiger per [_Patent][@example] schützen. Im vergangenen Jahr wurden fast 166000 europäische [_Patentanmeldungen][%1] eingereicht, das entspricht einem Anstieg von fast vier Prozent. Mit 2 398 Anmeldungen ist der chinesische Technologiekonzern Huawei [_Spitzenreiter][%2] unter den Anmeldern. Das ist ein [_Beweis][%3] dafür, dass Huawei viel in Forschung und Entwicklung investiert: Rund 40 Prozent der Mitarbeiter sind in irgendeiner Form im [_Bereich][%4] der Forschung tätig und in den kommenden Jahren sollen nach Aussagen des Konzerns zwischen 10 und 20 Milliarden Dollar in die [_Entwicklung][%5] neuer Geräte fließen. Nach dem zweitplatzierten deutschen Konzern Siemens folgen die südkoreanischen Technologieriesen LG und Samsung. Der in den Niederlanden ansässige Konzern Royal Phillips belegt [_Platz][%6] fünf. Neben den wachsenden [_Anmeldezahlen][%7] aus Asien und den USA stieg auch die Zahl der europäischen Anmeldungen. Mit einer [_Zuwachsrate][%8] von 2,8 Prozent machen europäische Konzerne jetzt 47 Prozent des Gesamtvolumens aus. [.assignment:bitmark--&image] [%B6a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/kerzenhalter_telefon.png] [!Das gewinnbringendste Patent Lesen Sie den folgenden Text und sagen Sie, um welches Gerät es geht.] **Das gewinnbringendste Patent** Am 20. Januar 1876 unterschrieb Alexander Graham Bell seinen Patentantrag, beschloss aber, ihn nicht gleich beim amerikanischen Patentamt einzureichen. Sein Schwiegervater wollte jedoch nicht länger warten und schickte den Patentantrag am 14. Februar 1876 an das amerikanische Patentamt. Das war knapp! Denn Bell kam seinem Konkurrenten Elisha Gray nur um wenige Stunden zuvor. Beide legten sehr ähnliche Konstruktionen vor: In beiden Apparaten veränderte die menschliche Stimme einen Widerstand, der dann in Stromveränderungen umgewandelt wurde. Am 7. März 1876 wurde Alexander Graham Bell das vermutlich gewinnbringendste Patent zugesprochen, das je erteilt wurde, Patent Nr. 174465. [.interview:bitmark--&article] [%B6b] [!Das gewinnbringendste Patent Welche Verben aus dem Text passen zu ...] === Patentantrag:[@shortAnswer] [$unterschreiben, einreichen, schicken] === Patent:[@shortAnswer] [$zusprechen, erteilen, (einreichen)] === [&article: **Das gewinnbringendste Patent** Am 20. Januar 1876 unterschrieb Alexander Graham Bell seinen Patentantrag, beschloss aber, ihn nicht gleich beim amerikanischen Patentamt einzureichen. Sein Schwiegervater wollte jedoch nicht länger warten und schickte den Patentantrag am 14. Februar 1876 an das amerikanische Patentamt. Das war knapp! Denn Bell kam seinem Konkurrenten Elisha Gray nur um wenige Stunden zuvor. Beide legten sehr ähnliche Konstruktionen vor: In beiden Apparaten veränderte die menschliche Stimme einen Widerstand, der dann in Stromveränderungen umgewandelt wurde. Am 7. März 1876 wurde Alexander Graham Bell das vermutlich gewinnbringendste Patent zugesprochen, das je erteilt wurde, Patent Nr. 174465.] [.interview] [%B7] [!Beantworten Sie eine der folgenden Fragen.] === [%1]Auf welchem Gebiet wird es Ihrer Meinung nach in den nächsten Jahrzehnten die größten Entwicklungen geben? Begründen Sie Ihre Meinung.[@shortAnswer] === [%2]In welchem Land werden Ihrer Meinung nach die meisten Erfindungen gemacht? Begründen Sie Ihre Vermutung.[@shortAnswer] === [%3]Was sollte Ihrer Meinung nach unbedingt noch erfunden werden?[@shortAnswer] === [.cloze-instruction-grouped&image] [%B8a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/siemens2a.png] [!Genialer Erfinder, Wissenschaftler und Unternehmer: Werner von Siemens Lesen Sie die biografischen Informationen über Werner von Siemens und ergänzen Sie die fehlenden Verben in der richtigen Form.] ◼︎ Werner Siemens [_wurde][!geboren werden](1] am 13. Dezember 1816 in Lenthe bei Hannover [_geboren][%1]. Als Sohn eines ==Domänenpächters==(@note:jemand, der ein Landgut gegen Geldzahlung mietet) konnte er aus finanziellen Gründen kein technisches Studium [_absolvieren][_machen][!absolvieren][!machen][%2], deshalb [_trat][%3] er als 18-Jähriger in die preußische Armee [_ein][!eintreten][%3]. Dort [_bot][!bieten][%4] sich ihm die Möglichkeit, eine naturwissenschaftliche Ausbildung zu [_wählen][_absolvieren][_machen][!wählen][!absolvieren][!machen][%5]. Bereits mit 26 Jahren [_erhielt][!erhalten][%6] er sein erstes Patent für die galvanische Vergoldung von Metallgegenständen. ◼︎ Der Durchbruch als Techniker und Erfinder [_gelang][!gelingen][%7] ihm 1846 mit der Verbesserung des Zeigertelegrafen zu einem zuverlässigen und relativ einfach zu bedienenden Gerät. Die Einführung dieser Entwicklung in den preußischen Telegrafendienst [_ermöglichte][!ermöglichen][%8] ihm, sich ganz der wissenschaftlich-technischen Vervollkommnung der elektrischen Telegrafie und ihrer Entwicklung zu einem technisch einfachen und ökonomisch rentablen System der Nachrichtenübermittlung zu [_widmen][!widmen][%9]. ◼︎ 1847 [_gründete][!gründen][%10] Werner Siemens eine Firma, die 1848 Telegrafenverbindungen zwischen Berlin und Frankfurt [_installierte][!installieren][%11]; ab 1853 ein Telegrafennetz in Russland [_errichtete][!errichten][%12] und die mehr als 11 000 km lange Telegrafenlinie von London nach Indien[_errichtete][_baute][!errichten][!bauen][%13]. ◼︎ Aber Siemens war nicht nur ein selbstbewusster Unternehmer, sondern auch ein bedeutender Wissenschaftler. Für ihn waren nachhaltige industrielle Erfolge nur dann zu [_erzielen][!erzielen][%14], wenn man als erster neue wissenschaftliche Wege [_beschritt][!beschreiten][%15]. Diese Herangehensweise [_führte][!führen][%16] ihn zur Entdeckung des dynamoelektrischen Prinzips. ◼︎ Das Siemenssche Unternehmen [_beschäftigte][!beschäftigen][%17] sich nun auch mit der Konstruktion und dem Bau leistungsfähiger Dynamomaschinen und Motoren. So [_baute][!baue][%18] die Firma für die Berliner Gewerbeausstellung 1879 die erste Elektrolokomotive der Welt, und auch andere elektrische Innovationen wie Straßenbahn, Aufzug und Beleuchtung [_gingen][!zurückgehen][%19] auf Siemenssche Initiative [_zurück][%19]. ◼︎ Für seine wissenschaftlichen und technischen Pionierleistungen wurde Werner Siemens 1860 die Ehrendoktorwürde der Berliner Universität [_verliehen][!verliehen][%20], drei Jahre später [_ernannte][_machte][!machen][!machte][%21] ihn die Akademie der Wissenschaften zu ihrem Mitglied und 1888 wurde er in den erblichen Adelsstand [_erhoben][!erhebe][%22]. ◼︎ Siemens engagierte sich auch politisch. Ihm ist es zu [_verdanken][!verdanken][%23], dass 1877 vom Reichstag eine einheitliche deutsche Patentgesetzgebung [_verabschiedet][!verabschieden][%24] wurde. Am 6. Dezember 1892 [_starb][!sterben][%25] Werner von Siemens in Berlin. [@reference: Werner von Siemens. Berliner Zeitung, 6.12.1992 (D. Hoffmann)] [.essay:bitmark++] [%B8b] [!Genialer Erfinder, Wissenschaftler und Unternehmer: Werner von Siemens Suchen Sie aus dem Text alle Nomen auf __-ung__ und nennen Sie die dazu passenden Verben.] ◼︎ Werner Siemens wurde am 13. Dezember 1816 in Lenthe bei Hannover geboren. Als Sohn eines ==Domänenpächters==(@note:jemand, der ein Landgut gegen Geldzahlung mietet) konnte er aus finanziellen Gründen kein technisches Studium absolvieren, deshalb trat er als 18-Jähriger in die preußische Armee ein. Dort bot sich ihm die Möglichkeit, eine naturwissenschaftliche Ausbildung zu wählen. Bereits mit 26 Jahren erhielt er sein erstes Patent für die galvanische Vergoldung von Metallgegenständen. ◼︎ Der Durchbruch als Techniker und Erfinder gelang ihm 1846 mit der Verbesserung des Zeigertelegrafen zu einem zuverlässigen und relativ einfach zu bedienenden Gerät. Die Einführung dieser Entwicklung in den preußischen Telegrafendienst ermöglichte ihm, sich ganz der wissenschaftlich-technischen Vervollkommnung der elektrischen Telegrafie und ihrer Entwicklung zu einem technisch einfachen und ökonomisch rentablen System der Nachrichtenübermittlung zu widmen. ◼︎ 1847 gründete Werner Siemens eine Firma, die 1848 Telegrafenverbindungen zwischen Berlin und Frankfurt installierte; ab 1853 ein Telegrafennetz in Russland errichtete und die mehr als 11 000 km lange Telegrafenlinie von London nach Indien errichtete. ◼︎ Aber Siemens war nicht nur ein selbstbewusster Unternehmer, sondern auch ein bedeutender Wissenschaftler. Für ihn waren nachhaltige industrielle Erfolge nur dann zu erzielen, wenn man als erster neue wissenschaftliche Wege beschritt. Diese Herangehensweise führte ihn zur Entdeckung des dynamoelektrischen Prinzips. ◼︎ Das Siemenssche Unternehmen beschäftigte sich nun auch mit der Konstruktion und dem Bau leistungsfähiger Dynamomaschinen und Motoren. So baute die Firma für die Berliner Gewerbeausstellung 1879 die erste Elektrolokomotive der Welt, und auch andere elektrische Innovationen wie Straßenbahn, Aufzug und Beleuchtung gingen auf Siemenssche Initiative zurück. ◼︎ Für seine wissenschaftlichen und technischen Pionierleistungen wurde Werner Siemens 1860 die Ehrendoktorwürde der Berliner Universität verliehen, drei Jahre später ernannte ihn die Akademie der Wissenschaften zu ihrem Mitglied und 1888 wurde er in den erblichen Adelsstand erhoben. ◼︎ Siemens engagierte sich auch politisch. Ihm ist es zu verdanken, dass 1877 vom Reichstag eine einheitliche deutsche Patentgesetzgebung verabschiedet wurde. Am 6. Dezember 1892 starb Werner von Siemens in Berlin. [@reference: Werner von Siemens. Berliner Zeitung, 6.12.1992 (D. Hoffmann)] || [Ausbildung – jemanden ausbilden] [$die Vergoldung – etwas vergolden, die Verbesserung – etwas/sich verbessern, die Einführung – etwas einführen, die Vervollkommnung – etwas/sich vervollkommnen, die Entwicklung – etwas/sich entwickeln, die Telegrafen- verbindung – etwas/Telegrafen verbinden, die Beleuchtung – etwas beleuchten, die Pionierleistung – etwas (als Pionier) leisten, die Patentgesetzgebung – ein (Patent-)Gesetz ist (vor-)gegeben] || [.essay] [%B9] [!Gibt es in Ihrem Heimatland einen berühmten Erfinder oder Entdecker? Wenn ja, berichten Sie über ihn und seine Leistungen.] [.chapter] [##Teil C] [.chapter][▼kapitel7c3] [###Passiv und Passiversatzformen] [@grammar:Passiv und Passiversatzformen] [.article:bitmark++] |remark:Vorgangspassiv Die Tür wird abgeschlossen. ➔ __Präsens__ Die Tür wurde abgeschlossen. ➔ __Präteritum__ Die Tür ist abgeschlossen worden. ➔ __Perfekt__ Die Tür war abgeschlossen worden. ➔ __Plusquamperfekt__ |remark:Zustandspassiv Die Tür ist abgeschlossen. ➔ __Gegenwart__ Die Tür war abgeschlossen. ➔ __Vergangenheit__ |info:► Angabe einer Möglichkeit/Nicht-Möglichkeit Die Tür kann abgeschlossen werden. Das Bild kann nicht verkauft werden. |info:► Angabe einer Notwendigkeit Die Tür muss jeden Abend abgeschlossen werden. |remark:Passiversatzformen **► Angabe einer Möglichkeit/Nicht-Möglichkeit** **sein + zu** + Infinitiv • Die Tür **ist** ab**zu**schließen. (= Die Tür kann abgeschlossen werden.) • Das Bild **ist** nicht **zu** verkaufen. **sich lassen** + Infinitiv • Die Tür **lässt sich** abschließen. • Das Bild **lässt sich** nicht verkaufen. Verbstamm + **-bar** Die Tür ist abschließ**bar**. Verbstamm + **-lich** Das Bild ist unverkäufl**ich**. **► Angabe einer Notwendigkeit** **sein + zu** + Infinitiv • Die Tür **ist** jeden Abend abzuschließen. (= Die Tür muss jeden Abend abgeschlossen werden.) [.mark:bitmark--&image] [%C1] [!Heben Sie im Text alle Passiv- und Passiversatzformen hervor.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/trabant_p50_front.jpg] **Der Trabant** Die Geschichte beginnt durchaus innovativ: 1954 beschloss die DDR-Staatsführung, einen Kleinwagen zu entwickeln. Er sollte ['bezahlbar sein] und gleichzeitig so robust, dass er eine Weile halten würde. Doch bald stellte sich heraus, dass das Projekt ['nicht so einfach umzusetzen war], denn Bleche für die Herstellung einer Auto-Karosserie waren in Ostdeutschland ein seltenes Gut. Nach einigen Überlegungen ['wurde] ein Prototyp auf die Räder ['gestellt], der zeigte, wie sich das Problem ['umgehen ließ]: mit Duroplast, einer Kombination aus Baumwollfasern und Kunststoff. Zur Herstellung des Gehäuses ['wurden] verschiedene Lagen Baumwollfasern mit Kunststoffteilchen ['übereinandergelegt] und mit Hitze in eine Form ['gepresst]. 1957 ['konnte] der ursprünglich __P50__ benannte Wagen mit einer Leistung von 18 PS in Serie ['hergestellt werden]. Bei einem Preisausschreiben gewann der Name __Trabant__, was so viel bedeutet wie Begleiter. Der sowjetische Sputnik stand Pate für den Namen. 1964 ['wurde] der __Trabant__ nach einer Überarbeitung mit stolzen 23 PS und einer neuen Karosserie ['präsentiert]. Insgesamt ['wurden] 17 Verbesserungen an dem Auto ['vorgenommen]. 1991 endet die Geschichte des treuen __Begleiters__ nach mehr als drei Millionen gebauten Exemplaren. Nach der Wiedervereinigung und der Währungsunion war er nicht mehr gefragt. [.cloze:bitmark--] [%C2] [!Das ist ganz leicht. Bilden Sie Sätze im Passiv (a) und mit __sein + zu__ (b) wie im Beispiel.] ◇ Fahrrad – reparieren a) [_Das Fahrrad kann ganz leicht repariert werden.][@example] b) [_Das Fahrrad ist ganz leicht zu reparieren.][@example] 1. DVD-Rekorder – programmieren a) [_Der DVD-Rekorder kann ganz leicht programmiert werden.] b) [_Der DVD-Rekorder ist ganz leicht zu programmieren.] 2. Sprache – erlernen a) [_Die Sprache kann ganz leicht erlernt werden.] b) [_Die Sprache ist ganz leicht zu erlernen.] 3. Grammatikregeln – verstehen a) [_Die Grammatikregeln können ganz leicht verstanden werden.] b) [_Die Grammatikregeln sind ganz leicht zu verstehen.] 4. Kofferraum – öffnen a) [_Der Kofferraum kann ganz leicht geöffnet werden.] b) [_Der Kofferraum ist ganz leicht zu öffnen.] 5. Code – knacken a) [_Der Code kann ganz leicht geknackt werden.] b) [_Der Code ist ganz leicht zu knacken.] [.cloze:bitmark--] [%C3] [!Finden Sie Umschreibungen mit __-bar__ oder __-lich__.] ◇ Man kann die Druckerpatrone auswechseln. Die Druckerpatrone ist [_auswechselbar][@example]. 1. Diese Schrift kann jeder lesen. Diese Schrift ist gut [_lesbar]. 2. Die Gemälde von Picasso sind nicht mehr zu bezahlen. Die Gemälde sind nicht mehr [_bezahlbar]. 3. Vorsicht! Die Gläser zerbrechen sehr leicht. Die Gläser sind sehr leicht [_zerbrechlich]. 4. Das Problem lässt sich leicht lösen. Das Problem ist leicht [_lösbar]. 5. Wir können das in einer Woche machen. Das ist in einer Woche [_machbar]. 6. Man kann die Anleitung sehr gut verstehen. Die Anleitung ist sehr gut [_verständlich]. 7. Dieses Einzelstück ist nicht zu verkaufen. Dieses Einzelstück ist nicht [_verkäuflich]. 8. Ein Patent muss man gewerblich anwenden können. Ein Patent muss gewerblich [_anwendbar] sein. [.match:bitmark--] [%C4] [!Hilfe, mein Computer spinnt! Formulieren Sie Sätze mit sich lassen + Infinitiv.] === ◇ Texte – nicht mehr bearbeiten == [$Die Texte lassen sich nicht mehr bearbeiten.][@example] === [%1] neues Programm – nicht installieren == [$Das neue Programm lässt sich nicht installieren.] === [%2] Maus – nicht mehr bewegen == [$Die Maus lässt sich nicht mehr bewegen.] === [%3] Textprogramm – nicht mehr öffnen == [$Das Textprogramm lässt sich nicht mehr öffnen.] === [%4] Seitenlayout – nicht mehr verändern == [$Das Seitenlayout lässt sich nicht mehr verändern.] === [%5] Tabellen – nicht einfügen == [$Die Tabellen lassen sich nicht einfügen.] === [.interview] [%C5] [!Formen Sie die Sätze um. Verwenden Sie dabei eine Passiversatzform.] === [%1] Die Maschine kann von einer Person bedient werden.[@shortAnswer] [$Die Maschine lässt sich von einer Person bedienen (ist zu bedienen).] === [%2] Das Projekt muss bis Ende des Monats abgeschlossen werden.[@shortAnswer] [$Das Projekt ist bis Ende des Monats abzu- schließen.] === [%3] Die Mikrowelle kann auch als Kühlschrank verwendet werden.[@shortAnswer] [$Die Mikrowelle ist auch als Kühlschrank verwendbar (lässt sich verwenden).] === [%4] Hier müssen noch Verbesserungen vorgenommen werden.[@shortAnswer] [$Hier sind noch Verbesserungen vorzunehmen.] === [%5] Das Material kann ganz einfach verarbeitet werden.[@shortAnswer] [$Das Material lässt sich ganz einfach verarbeiten (ist zu verarbeiten).] === [%6] Mit dem Schiff kann eine Ladung von 3 000 Tonnen befördert werden.[@shortAnswer] [$Mit dem Schiff lässt sich eine Ladung von 3 000 Tonnen befördern.] === [%7] Der Fehler im Softwareprogramm kann nicht gefunden werden.[@shortAnswer] [$Der Fehler im Softwareprogramm lässt sich nicht finden (ist nicht zu finden).] === [%8] Auf den Flughäfen müssen ab jetzt alle Passagiere noch besser kontrolliert werden.[@shortAnswer] [$Auf den Flughäfen sind ab jetzt alle Passagiere noch besser zu kontrollieren.] === [.chapter][▼kapitel7c1] [###Komparation der Adjektive __(Wiederholung)__] [@grammar:Komparation der Adjektive] [.article:bitmark++] |remark:Grundregel Positiv: einfach Komperativ: einfach**er** → **er** **am** einfach**st**en/der einfach**st**e → **st** |remark:Vergleichen Deine Tasche ist **schöner als** meine Tasche. Steht das Adjektiv im Komparativ ➔ **als** Deine Tasche ist genauso **schön wie** meine Tasche. Steht das Adjektiv im Positiv ➔ **wie** |remark:Doppelter Komparativ **Je** __älter__ der Käse **(ist), desto/umso** __intensiver__ **ist** sein Geschmack. [.cloze-instruction-grouped] [%C6] [!Ergänzen Sie die Adjektive im Komparativ.] Könntest du das nächste Mal bitte ... 1. etwas [_deutlicher][!deutlich] schreiben? 2. [_besser][!gut] zuhören? 3. etwas [_leiser][!leise] reden? 4. meine Mutter etwas [_freundlicher][!freundlich] behandeln? 5. [_pünktlicher][!pünktlich] am Bahnhof sein? 6. etwas [_schneller][!schnell] die Treppe hochgehen? 7. etwas [_langsamer][!langsam] fahren? 8. mit dem Geld etwas [_sparsamer][!sparsam] umgehen? [.cloze:bitmark++] [%C7] [!Abstufungen mit Partikeln Beschreiben Sie die Welt vor 40 Jahren. Ergänzen Sie die Substantive und die Adjektive im Komparativ frei.] Wenn Ihnen nichts Eigenes einfällt, können Sie auch die nachfolgenden Wörter benutzen. |remark Autos ◇ Essen ◇ Filme ◇ Benzin ◇ Möbel ◇ Städte ◇ Reisen ◇ Fernsehprogramm ◇ Strände ◇ Leben ◇... |remark gut ◇ billig ◇ teuer ◇ anspruchsvoll ◇ anspruchslos ◇ bequem ◇ unbequem ◇ fettreich ◇ langsam ◇ gefährlich ◇ ungefährlich ◇ schön ◇ ruhig ◇ laut ◇ hässlich ◇ einfach ◇ leer ◇ fröhlich ◇ sauber ◇... • [_Das Wetter][@example] war früher überhaupt nicht [_besser][@example] als heute. [_] war/en früher überhaupt nicht [_] [_] war/en früher ein bisschen [_] [_] war/en früher etwas [_] [_] war/en früher viel [_] [_] war/en früher weitaus/weit [_] [_] war/en früher bei weitem [_] [_] war/en früher erheblich [_] [_] war/en früher bebeutend [_] [_] war/en früher wesentlich [_] [.cloze-instruction-grouped] [%C8] [!Ergänzen Sie die Adjektive im Komparativ.] 1. Je [_länger][!lang] ich darüber nachdenke, desto [_klarer][!klar] wird mir das Problem. 2. Je [_höher][!hoch] das Einkommen ist, desto [_mehr][!viel] Steuern muss man bezahlen. 3. Je [_fleißiger][!fleißig] du trainierst, desto [_besser][!gut] werden deine Wettkampfergebnisse. 4. Je [_mehr][!viel] er den Arm bewegte, desto [_schlimmer][!schlimm] wurden seine Schmerzen. 5. Je [_höher][!hoch] deine Erwartungen werden, desto [_weniger][!wenig] Aussicht hast du, dass sie sich erfüllen. [.cloze-instruction-grouped&image] [%C9] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/rotterdam_jpg.jpg] [!Ergänzen Sie die Adjektive im Superlativ.] 1. Der Rotterdamer Hafen ist der [_größte][!groß] Hafen Europas. 2. Fahrt über die Landstraße, das ist die [_kürzeste][!kurz] Verbindung! 3. Das Livekonzert war mein bisher [_schönstes][!schön] Erlebnis. 4. Der 13. Juli war letztes Jahr der [_wärmste][!warm] Tag. 5. Der Boxer traf auf den [_schwächsten][!schwach] Gegner seiner Laufbahn. 6. Er ist der [_klügste][!klug] Mann, den ich kenne. 7. Auf Hawaii regnet es am [_meisten][!viel]. 8. Das war wirklich die [_dümmste][!dumm] Bemerkung, die ich je gehört habe! 9. Mal sehen, wer von uns den [_längsten][!lang] Atem hat. 10. Bei einer Versteigerung zählt das [_höchste][!hoch] Gebot. ||image has to be rotated|| [.interview] [%C10] [!Ergänzen Sie die Sätze frei.] === ◇ Je mehr Sterne ein Hotel hat, desto teurer ist die Übernachtung.[@shortAnswer] === [%1] Je weniger Funktionen ein Gerät hat,[@shortAnswer] === [%2] Je knapper die Erdölvorräte werden,[@shortAnswer] === [%3] Je größer das Auto ist,[@shortAnswer] === [%4] Je preiswerter die Ware ist,[@shortAnswer] === [%5] Je mehr Werbung man macht,[@shortAnswer] === [%6] Je älter der Käse ist,[@shortAnswer] === [?1. desto besser lässt es sich bedienen. 2. desto teurer wird das Öl. 3. desto mehr Benzin verbraucht man. 4. desto mehr kann man davon verkaufen. 5. desto bekannter wird das Produkt. 7. desto intensiver schmeckt er.] [.chapter] [###Partizipien als Adjektive] [@grammar:Partizipien als Adjektive] [.article:bitmark--] ||add table|| ➔ Kein Partizip II als Adjektiv haben: sein, haben und Verben wie: __arbeiten, antworten, danken, gefallen, nützen, schlafen, sitzen__ und __stehen__. [.match] [%C11] [!Bilden Sie Adjektive wie im Beispiel. Überlegen Sie, ob Partizip I oder II richtig ist.] === ◇ Unser Service ist umfassend. == unser umfassender Service[@example] === ◇ Der Motor wurde eingebaut. == der eingebaute Motor[@example] === [%1]Das Gebäude stürzt ein. == [!das][$das einstürzende Gebäude] === [%2]Das Gebäude ist eingestürzt. == [$das eingestürzte Gebäude] === [%3]Die Mikrowelle wurde manipuliert. == [$die manipulierte Mikrowelle] === [%4]Diese Höchstgeschwindigkeit wurde erlaubt. == [$die erlaubte Höchstgeschwindigkeit] === [%5]Die Strahlungswerte wurden untersucht. == [!die][$die untersuchten Strahlungswerte] === [%6]Diese Materialien wurden verwendet. == [!die][$die verwendeten Materialien] === [%7]Der Verkäufer lächelt. == [$der lächelnde Verkäufer] === [%8]Die Fehler wurden gefunden. == [$die gefundenen Fehler] === [%9]Das Gerät ist leicht zu bedienen. == [$das leicht zu bedienende Gerät] === [%10]Die Tür ist geöffnet. == [$die geöffnete Tür] === ||hints not shown with this bit|| [.chapter][▼kapitel7c2] [###Modalangaben] [@grammar:Modalangaben] [.article:bitmark++] |remark:Verbalform **Bedingungen** Ich mache ein Passwort sicherer, **indem** ich Groß- und Kleinbuchstaben durcheinander __verwende__. Ich kann das Passwort **dadurch** sicherer machen, **dass** ich Groß- und Kleinbuchstaben durcheinander __verwende__. ➔ Subjunktionen |remark:Nominalform **Bedingungen** **Durch** die abwechselnde Verwendung von Groß- und Kleinbuchstaben kann ich mein Passwort sicherer machen. ➔ Präposition mit dem Akkusativ [.interview:bitmark--] [%C12] [!Wie landet das Wort im Kopf? Formulieren Sie Sätze mit __indem__ oder __dadurch, dass__ ...] === ◇ Man liest oder hört sie mit viel Aufmerksamkeit. Fremde Wörter gelangen ins Kurzzeitgedächtnis. [_Fremde Wörter gelangen ins Kurzzeitgedächtnis, __indem__ man sie mit viel Aufmerksamkeit liest oder hört.] [_Fremde Wörter gelangen __dadurch__ ins Kurzzeitgedächtnis, __dass__ man sie mit viel Aufmerksamkeit liest oder hört.] === [%1] Innerhalb von 20 Minuten werden sie wiederholt. Die Wörter werden im Gedächtnis gespeichert. [_Die Wörter werden im Gedächtnis gespeichert, indem sie innerhalb von 20 Minuten wiederholt werden.] [_Die Wörter werden dadurch im Gedächtnis gespeichert, dass sie innerhalb von 20 Minuten wiederholt werden.] === [%2] Sie werden in regelmäßigen Abständen angewendet. Die Wörter bleiben im aktiven Langzeitspeicher. [_Die Wörter bleiben im aktiven Langzeitspeicher, indem sie in regelmäßigen Abständen angewendet werden.] [_Die Wörter bleiben dadurch im aktiven Langzeitspeicher, dass sie in regelmäßigen Abständen angewendet werden.] === [%3] Man erkennt seinen Lerntyp. So kann man es sich beim Sprachenlernen etwas leichter machen. [_Man kann es sich beim Sprachenlernen etwas leichter machen, indem man seinen Lerntyp erkennt.] [_Man kann es sich beim Sprachenlernen dadurch etwas leichter machen, dass man seinen Lerntyp erkennt.] === [%4] Er schreibt sie selbst auf. So prägt sich der visuelle Typ die Wörter am besten ein. [_Der visuelle Typ prägt sich die Wörter am besten ein, indem er sie selbst aufschreibt.] [_Der visuelle Typ prägt sich die Wörter dadurch am besten ein, dass er sie selbst aufschreibt.] === [%5] Er analysiert die Sprache und sucht nach Strukturen. So macht der kognitive Typ die besten Lernfortschritte. [_Der kognitive Typ macht die besten Lernfortschritte, indem er die Sprache analysiert und nach Strukturen sucht.] [_Der kognitive Typ macht dadurch die besten Lernfortschritte, dass er die Sprache analysiert und nach Strukturen sucht.] === [%6] Er hört die Wörter und spricht sie nach. So lernt der imitative Typ am besten. [_Der imitative Typ lernt am besten, indem er die Wörter hört und (sie) nachspricht.] [_Der imitative Typ lernt dadurch am besten, dass er die Wörter hört und (sie) nachspricht.] === [%7] Man lässt sich Anweisungen am Geldautomaten auf Deutsch geben. So erlebt man kleine Sprachabenteuer im Alltag. [_Man erlebt kleine Sprachabenteuer im Alltag, indem man sich Anweisungen am Geldautomaten auf Deutsch geben lässt.] [_Man erlebt kleine Sprachabenteuer im Alltag dadurch, dass man sich Anweisungen am Geldautomaten auf Deutsch geben lässt.] === [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark++] [%D1] [!Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.] |remark:Geräte und Produkte im Alltag **Geräte** • Wert auf eine einfache Bedienung legen • beim Kauf auf Qualität/auf Sonderangebote/auf die Marke achten • Das Gerät/Der Apparat ist ausgestattet ausgerüstet mit ... • technische Geräte/Apparate benutzen/einschalten/ausschalten/bedienen • Der Knopf/Der Schalter/Der Hebel/Die Taste befindet sich an der linken/rechten/oberen/unteren Seite. • Das Gerät lässt sich __(auch)__ einsetzen als/kann __(auch)__ verwendet werden als __(Backofen)__/zum __(Aufbacken von Brötchen)__. • die Mikrowelle/der Mikrowellenofen • der Hersteller • Die Mikrowellenleistung lässt sich/Die Leistungsstufen lassen sich im laufenden Betrieb verändern. • Das Gerät ist mit einer Zeitschaltuhr versehen.. • Die Automatik ist flexibel einstellbar. **Obsoleszenz** • eingebaute Fehler haben • Produkte mit Fehlern entwickeln • Schwachstellen einbauen • nach einer bestimmten Zeit den Geist aufgeben • Nachteile in Kauf nehmen • den Verkauf ankurbeln • den Gewinn sichern • jemandem auf die Schliche kommen • schärfere Vorschriften fordern/Maßnahmen ergreifen/etwas unter Strafe stellen • Klage einreichen **Produktnamen und Produkte** • Die Nachfrage nach einem unverwechselbaren Namen wächst/steigt/erhöht sich. • Es kommt auf den Klang des Namens an. • auf den Namen/das Preis-Leistungs-Verhältnis/die technische Ausstattung/die Umweltverträglichkeit/die Benutzerfreundlichkeit achten • sich auf dem Markt durchsetzen • ein besonderes/modernes/klassisches Design haben • dem höchsten technischen Standard entsprechen/höchste Ansprüche erfüllen |remark:Am Computer • gefährliche Aktionen ausführen • den Rechner durch Schädlinge infizieren • sich unbemerkt in Computersysteme einnisten • sich einen Schädling herunterladen • zu den größten IT-Bedrohungen gehören • einen kollektiven Angriff auf ein IT-System starten • sich hinter scheinbar seriösen E-Mails verbergen • auf Anhänge oder Links in E-Mails klicken • sich durch Anti-Viren-Programme schützen • Daten verschlüsseln • stets die aktuelle Version der Plugins verwenden • ein Passwort eingeben/schützen/auswählen/entschlüsseln/knacken • mit Passwörtern vorsichtig/mit Smartphones und Tablets verantwortungsvoll umgehen • Dritten __(keinen)__ einfachen Zugriff ermöglichen |remark:Alte und neue Lerntechniken • Informationen aus dem Hippocampus herunterladen und verarbeiten • im Gedächtnis landen • mit stärkeren Emotionen verknüpft sein • positive Effekte auf das Gehirn haben • sich im Gehirn besser festsetzen • durch Sport für gute Durchblutung sorgen, die Stimmung heben, die Leistungsfähigkeit steigern • für etwas arbeiten müssen, um ein Erfolgserlebnis zu haben • anstrengende Übungsstunden in Kauf nehmen • beim Sprechen Emotionen versenden und empfangen • Mimik, Stimmlage und Gestik verleihen den Gefühlen Ausdruck. • unterschiedliche Tagesrhythmen haben/berücksichtigen |remark:Erfindungen • eine Erfindung oder eine Entdeckung machen • sich etwas ausdenken/etwas erfinden/etwas entdecken • Etwas ist neu/ist gewerblich anwendbar/bietet keine naheliegende Lösung. • Die Zahl der Anmeldungen steigt/sinkt/bleibt gleich. • Eine Erfindung kann als Patent eingereicht/angemeldet werden. • Die Patentanmeldung wird beim Patentamt eingereicht. • Das Patent wird einem Erfinder vom Patentamt zugesprochen. [.survey] [%D2] [!Evaluation Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann mich über das Thema __Geräte und moderne Technik__ umfassend äußern und eine grafische Darstellung beschreiben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Artikel über moderne Technik und Gerätebeschreibungen auch im Detail verstehen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann ein Gerät beschreiben und ein Produkt präsentieren. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann Texte über Produkte, Obsoleszenz, Produktnamen oder Gefahren am Computer verstehen und den Inhalt wiedergeben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann meine Meinung zu den Themen __Obsoleszenz__ und __Computergefahren__ formulieren und Tipps geben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann mich mündlich und schriftlich zum Thema __Umgang mit Smartphones bei Kindern und Jugendlichen__ äußern und Vorschläge unterbreiten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen Text über Lernprozesse verstehen und mich zu eigenen Lernstrategien äußern. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann eine Auswahl treffen und meine Meinung begründen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einfache Beschreibungen einer Erfindung und Texte zum Thema __Erfindungen und Erfinder__ verstehen und mich zu diesem Thema äußern. __(fakultativ)__ [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [%8] [#Gesundheit und Umwelt] [.article&image] Kraftwerk [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/pict0012-umwelt2-sw.jpg] [.chapter] [##Teil A] [.chapter] [###Gesundes Leben] [@leave.subject:Gesundes Leben] [@leave.context:personal] [.interview:bitmark--&image] [%A1a] [!Was könnte man alles für seine Gesundheit tun? Sammeln Sie sechs bis zehn Ideen.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/woman_getting_a_massage_uid_2-sw.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/stethoscope_uid_13.png] === [!ausreichend schlafen, ...] === [.interview] [%A1b] [!Was tun Sie für Ihre Gesundheit? Berichten Sie.] === === [.essay:bitmark++] [%A2a] [!Strukturierung eines Vortrages Sie sollen einen Vortrag zum Thema __Gesundes Leben__ vorbereiten.] Erarbeiten Sie in Zweier- oder Dreiergruppen eine Struktur für den Vortrag. Nutzen Sie dazu unter anderem die angegebenen Redemittel. Ergänzen Sie dann inhaltliche Stichpunkte. Eine Vertreterin oder ein Vertreter der Gruppe hält den Vortrag im Plenum. |remark:Einleitung • Ich möchte heute über ... sprechen. • Das Thema meines heutigen Vortrages ist ... • Ich interessiere mich für das Thema .../beschäftige mich mit dem Thema ... schon sehr lange. |remark:Hauptteil • Schon seit einigen Jahren .../Wenn man sich die Entwicklung genauer ansieht, muss man feststellen, ... • Studien haben bewiesen, .../Experten weisen immer wieder darauf hin, ... • Meiner Meinung nach .../Ich bin der Ansicht, dass ... • Ich habe die Erfahrung gemacht, ... |remark:Schluss • Das erfordert ein Umdenken. • Wir sollten .../ Ich kann nur empfehlen, ... • Abschließend möchte ich noch betonen, ... [.assignment:bitmark++] [%A2b] [! Strukturierung eines Vortrages Eine Vertreterin oder ein Vertreter der Gruppe hält den Vortrag im Plenum.] Erarbeiten Sie zunächst in Zweier- oder Dreiergruppen eine Struktur für den Vortrag. Nutzen Sie dazu unter anderem die angegebenen Redemittel. Ergänzen Sie dann inhaltliche Stichpunkte. Dann soll eine Vertreterin oder ein Vertreter der Gruppe den Vortrag im Plenum halten. |remark:Einleitung • Ich möchte heute über ... sprechen. • Das Thema meines heutigen Vortrages ist ... • Ich interessiere mich für das Thema .../beschäftige mich mit dem Thema ... schon sehr lange. |remark:Hauptteil • Schon seit einigen Jahren .../Wenn man sich die Entwicklung genauer ansieht, muss man feststellen, ... • Studien haben bewiesen, .../Experten weisen immer wieder darauf hin, ... • Meiner Meinung nach .../Ich bin der Ansicht, dass ... • Ich habe die Erfahrung gemacht, ... |remark:Schluss • Das erfordert ein Umdenken. • Wir sollten .../ Ich kann nur empfehlen, ... • Abschließend möchte ich noch betonen, ... [.cloze-solution-grouped&image] [%A3] [!Wie gesund leben wir? Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die fehlenden Nomen.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/burger_essen.png] Bluthochdruck, Übergewicht, mangelnde Bewegung, Rauchen, falsche Ernährung und übermäßiger Alkoholkonsum: Das sind die sechs wichtigsten [_Risikofaktoren][@example], die fast alle Zivilisationskrankheiten beeinflussen. Dazu gehören [_Erkrankungen][%1] des Herzens, Krebs, Schlaganfall und Diabetes. Nach vielen [_Untersuchungen][%2] ist wissenschaftlich belegt: Durch eine bewusste [_Lebensweise][%3] lassen sich viele Krankheiten verhindern. Die Fakten sprechen also für sich: Jeder sollte sich gesund und ausgewogen ernähren, ausreichend bewegen, [_Übergewicht][%4] vermeiden, auf Blutdruck und Cholesterinwerte achten, auf Nikotin und [_Alkohol][%5] verzichten. Das schützt nicht nur vor Gefäßkrankheiten, sondern auch vor Krebs: Allein durch die [_Veränderung][%6] des Lebensstils und regelmäßige Arztbesuche könnte die Anzahl der Krebserkrankungen um bis zu zwei Drittel sinken, sagen Experten. Obwohl diese Regeln so einfach klingen, fällt ihre [_Umsetzung][%7] vielen Menschen schwer. Fast jeder zweite Deutsche wiegt einige Kilos zu viel und sitzt im [_Durchschnitt][%8] während seines Arbeitslebens 80 000 Stunden im Büro – das sind mehr als neun Jahre. 30 Prozent der deutschen Erwachsenen sind körperlich kaum aktiv. [.interview:bitmark++&image] [%A4a – Textarbeit] [!Beantworten Sie die Fragen zum Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/p1000713_-_gesundheit.png] |remark Bluthochdruck, Übergewicht, mangelnde Bewegung, Rauchen, falsche Ernährung und übermäßiger Alkoholkonsum: Das sind die sechs wichtigsten Risikofaktoren, die fast alle Zivilisationskrankheiten beeinflussen. Dazu gehören Erkrankungen des Herzens, Krebs, Schlaganfall und Diabetes. Nach vielen Untersuchungen ist wissenschaftlich belegt: Durch eine bewusste Lebensweise lassen sich viele Krankheiten verhindern. Die Fakten sprechen also für sich: Jeder sollte sich gesund und ausgewogen ernähren, ausreichend bewegen, Übergewicht vermeiden, auf Blutdruck und Cholesterinwerte achten, auf Nikotin und Alkohol verzichten. Das schützt nicht nur vor Gefäßkrankheiten, sondern auch vor Krebs: Allein durch die Veränderung des Lebensstils und regelmäßige Arztbesuche könnte die Anzahl der Krebserkrankungen um bis zu zwei Drittel sinken, sagen Experten. Obwohl diese Regeln so einfach klingen, fällt ihre Umsetzung vielen Menschen schwer. Fast jeder zweite Deutsche wiegt einige Kilos zu viel und sitzt im Durchschnitt während seines Arbeitslebens 80 000 Stunden im Büro – das sind mehr als neun Jahre. 30 Prozent der deutschen Erwachsenen sind körperlich kaum aktiv. Wie gesund leben wir? === 1. Nennen Sie einige wichtige Risikofaktoren, die Krankheiten auslösen können.[@shortAnswer] === 2. Was sind Zivilisationskrankheiten? Nennen Sie Beispiele.[@shortAnswer] === 3. Lassen sich Zivilisationskrankheiten vermeiden? Wenn ja, wie?[@shortAnswer] === 4. Was wird über das Körpergewicht der Deutschen im Text gesagt?[@shortAnswer] === 5. Bewegen sich die deutschen Erwachsenen genug?[@shortAnswer] === [.interview] [%A4b] [!Bilden Sie mit den Stichpunkten Sätze. Achten Sie auf den Satzbau und eventuell fehlende Präpositionen.] === [%1]Bluthochdruck + mangelnde Bewegung – Risikofaktoren – unsere Gesundheit – gehören[@shortAnswer] [$Bluthochdruck und mangelnde Bewegung gehören zu den Risikofaktoren für unsere Gesundheit.] === [%2]Krankheiten – bewusste Lebensweise – verhindern – lassen[@shortAnswer] [$Krankheiten lassen sich durch bewusste Lebensweise verhindern.] === [%3]Nikotin + Alkohol – man – verzichten – sollen[@shortAnswer] [$Man sollte auf Nikotin und Alkohol verzichten.] === [%4]man – seine Cholesterinwerte – auch – achten – sollen[@shortAnswer] [$Man sollte auch auf seine Cholesterinwerte achten.] === [%5]Zahl, Krebserkrankungen – regelmäßige Arztbesuche – senken – können[@shortAnswer] [$Regelmäßige Arztbesuche können die Zahl der Krebserkrankungen senken.] === [%6]viele Menschen – Umsetzung, Regeln – schwerfallen[@shortAnswer] [$Vielen Menschen fällt die Umsetzung der Regeln schwer.] === [%7]Hälfte, Deutsche – Durchschnitt – Arbeitsleben – 80 000 Stunden – Büro – sitzen[@shortAnswer] [$Die Hälfte der Deutschen sitzt im Durchschnitt während des Arbeitslebens 80 000 Stunden im Büro.] === [%8]30 Prozent, deutsche Erwachsene – keine ausreichende Bewegung – haben[@shortAnswer] [$30 Prozent der deutschen Erwachsenen haben keine ausreichende Bewegung.] === [.interview:bitmark--&image] [%A5] [!Ordnen Sie die vorgegebenen Wörter und Wendungen den Überschriften „gesunde“ bzw. „ungesunde Lebensweise“ zu und ergänzen Sie die Liste mit eigenen Angaben.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/menschen_11441.png] zu viel naschen ◇ abwechslungsreiche Kost ◇ maßlos essen ◇ im Naturkostladen einkaufen ◇ täglich mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen ◇ frische Zutaten verwenden ◇ zu wenig schlafen ◇ täglich in die Imbissstube gehen ◇ rauchen ◇ Obst statt Sahnetorte essen ◇ beim Kochen auf Vitamine und Nahrungsvielfalt achten ◇ sich wenig bewegen ◇ große Portionen verdrücken ◇ regelmäßig Sport treiben ◇ zu viel Alkohol trinken ◇ sich selbst unter Druck setzen === **gesunde Lebensweise**[@shortAnswer] [$abwechslungsreiche Kost – im Naturkostladen einkaufen – täglich mehrere kleine Mahlzeiten zu sich nehmen – frische Zutaten verwenden – Obst statt Sahnetorte essen – beim Kochen auf Vitamine und Nahrungsvielfalt achten – regelmäßig Sport treiben] === **ungesunde Lebensweise**[@shortAnswer] [$zu viel naschen – maßlos essen – zu wenig schlafen – täglich in die Imbissstube gehen – rauchen – sich wenig bewegen – große Portionen verdrücken – zu viel Alkohol trinken – sich selbst unter Druck setzen] === [.assignment:bitmark++] [%A6a] [!Unerwartete Folgen: Konzessiangaben Lesen Sie die folgenden Beispielsätze.] |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fast-food.png| |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gesund_1.png| **Konzessivangaben** • **Obwohl** diese Regeln so einfach __klingen__, fällt ihre Umsetzung vielen Menschen schwer. ➔ Subjunktionen • Diese Regeln klingen so einfach, **trotzdem/dennoch** __fällt__ ihre Umsetzung vielen Menschen schwer. Diese Regeln klingen so einfach, ihre Umsetzung __fällt__ vielen Menschen **trotzdem/dennoch** schwer. ➔ Konjunktionaladverbien • Diese Regeln klingen **zwar** einfach, **aber** ihre Umsetzung __fällt__ vielen Menschen schwer. ➔ Konjunktion [.match:bitmark--] [%A6b] [!Bilden Sie Sätze wie im Beispiel.] === ◇ Bewegung ist gut für die Gesundheit. – Viele Menschen sitzen nur im Büro. == a)__Obwohl__ Bewegung gut für die Gesundheit ist, sitzen viele Menschen nur im Büro.[@example][@longAnswer] === == b) Bewegung ist gut für die Gesundheit, __trotzdem/dennoch__ sitzen viele Menschen nur im Büro.[@example][@longAnswer] === == c) Bewegung ist zwar gut für die Gesundheit, __aber__ viele Menschen sitzen nur im Büro.[@example][@longAnswer] === [%1]Die negativen Folgen für die Gesundheit sind bewiesen. – Manche Leute können nicht auf Zigaretten verzichten. [!a)] == Obwohl die negativen Folgen für die Gesundheit bewiesen sind, können manche Leute nicht auf Zigaretten verzichten. === [!b)] == Die negativen Folgen für die Gesundheit sind bewiesen, dennoch können manche Leute nicht auf Zigaretten verzichten. === [!c)] == Die negativen Folgen für die Gesundheit sind zwar bewiesen, aber manche Leute können nicht auf Zigaretten verzichten. === [%2]Fast Food enthält viel Fett. – Es ist bei Kindern sehr beliebt. [!a)] == Obwohl Fast Food viel Fett enthält, ist es bei Kindern sehr beliebt. === [!b)] == Fast Food enthält viel Fett, trotzdem ist es bei Kindern sehr beliebt. === [!c)] == Fast Food enthält zwar viel Fett, aber es ist bei Kindern sehr beliebt. === [%3]Viele Leute werden durch ungesunde Lebensweise krank. – Sie ändern ihren Lebensstil nicht. [!a)] == Obwohl viele Leute durch ungesunde Lebensweise krank werden, ändern sie ihren Lebensstil nicht. === [!b)] == Viele Leute werden durch ungesunde Lebensweise krank, dennoch ändern sie ihren Lebensstil nicht. === [!c)] == Viele Leute werden durch ungesunde Lebensweise zwar krank, aber sie ändern ihren Lebensstil nicht. === [%4]Martina arbeitet täglich bis zu zehn Stunden. – Sie kocht jeden Abend mit frischen Zutaten. [!a)] == Obwohl Martina täglich bis zu zehn Stunden arbeitet, kocht sie jeden Abend mit frischen Zutaten. === [!b)] == Martina arbeitet täglich bis zu zehn Stunden, trotzdem kocht sie jeden Abend mit frischen Zutaten. === [!c)] == Martina arbeitet zwar täglich bis zu zehn Stunden, aber sie kocht jeden Abend mit frischen Zutaten. === [.internal-link] [!Zusatzübungen zu Konzessivangaben ➔ Teil C][►kapitel8c] [.chapter] [###Gesundheitliche Probleme] [@leave.subject:Gesundheitliche Probleme] [@leave.context:personal] [.interview:bitmark--] [%A7 – Interview] [!Gesundheit Fragen Sie zwei Gesprächspartnerinnen oder Gesprächspartner, machen Sie sich Notizen und berichten Sie.] === **Name**[@shortAnswer] === Haben Sie Ihrer Meinung nach einen guten Hausarzt?[@shortAnswer] === Vor welchem Arzt haben Sie Angst?[@shortAnswer] === Welches Arzneimittel haben Sie immer zu Hause?[@shortAnswer] === Interessieren Sie sich für sogenannte __Medizinische Ratgeber__ in den Medien? Wenn ja, für welche?[@shortAnswer] === Haben Sie selbst schon mal jemandem einen medizinischen Rat gegeben? Wenn ja, welchen?[@shortAnswer] === Haben Sie schon einmal eine alternative Heilmethode ausprobiert?[@shortAnswer] === **Name**[@shortAnswer] === Haben Sie Ihrer Meinung nach einen guten Hausarzt?[@shortAnswer] === Vor welchem Arzt haben Sie Angst?[@shortAnswer] === Welches Arzneimittel haben Sie immer zu Hause?[@shortAnswer] === Interessieren Sie sich für sogenannte __Medizinische Ratgeber__ in den Medien? Wenn ja, für welche?[@shortAnswer] === Haben Sie selbst schon mal jemandem einen medizinischen Rat gegeben? Wenn ja, welchen?[@shortAnswer] === Haben Sie schon einmal eine alternative Heilmethode ausprobiert?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark--&image] [%A8] [!Auch berühmte Menschen werden krank. Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/marcel_proust_1900.jpg] **Das Leiden des Marcel Proust** Während seine Schriften von Logik und Präzision, von heiterer Gelassenheit und bisweilen sogar Weisheit zeugen, führte er ein von entsetzlichem physischen und psychischen Leid geprägtes Leben. Zwar würde mancher sicherlich gern eine Proustsche Haltung zum Leben einnehmen, doch kein vernünftiger Mensch würde wohl im Ernst so leben wollen wie Proust“, schrieb Alain de Botton in einem Buch über Marcel Proust. Hier ist ein kleiner Auszug aus einer langen Liste seiner Leiden: **Asthma**: Erste Anfälle mit zehn, weiter bis an sein Lebensende. Sie sind außerordentlich heftig und dauern bis zu einer Stunde bis zu zehnmal täglich. Da die meisten tagsüber auftreten, wird Proust zum Nachtmenschen; er geht um sieben Uhr morgens zu Bett und steht zwischen vier und fünf Uhr nachmittags auf. Es ist ihm nahezu unmöglich, das Haus zu verlassen, vor allem im Sommer, und wenn, dann nur im Schutze einer verdunkelten Droschke. Die Fenster und Vorhänge in seiner Wohnung sind Tag und Nacht geschlossen, er sieht weder Sonne noch atmet er frische Luft oder treibt Sport. **Empfindliche Haut**: Er verträgt weder Seife noch Creme oder Parfüm. Er wäscht sich mit feingewebten feuchten Handtüchern und tupft sich mit frischem Leinen trocken [%ein normaler Waschvorgang erfordert etwa zwanzig Handtücher, die auf Prousts ausdrückliche Anweisung in die einzige Pariser Wäscherei gebracht werden, die hautfreundliches Waschpulver benutzt). Er gelangt zu dem Schluss, dass ältere Kleider für ihn besser seien als neue und hängt sehr an alten Schuhen und Taschentüchern.] **Kälte**: Er friert ständig. Selbst im Hochsommer geht er nur in Mantel und mit vier Pullovern aus dem Haus. Wenn er eine Soiree besucht, behält er seinen Pelzmantel an. Trotzdem sind seine Hände eiskalt, wie seine Gastgeber erstaunt feststellen. Aus Angst vor einer Rauchvergiftung lässt er sein Zimmer nur notdürftig beheizen und hält sich mittels Wärmflaschen und Wollpullovern warm. Deshalb ist er oft erkältet, und ihm läuft ständig die Nase. Am Ende eines Briefes an Reynaldo Hahn klagt er, dass er sich beim Schreiben achtunddreißigmal die Nase habe putzen müssen. Der Brief ist drei Seiten lang. **Höhenangst**: Als er nach einem Besuch bei seinem Onkel in Versailles nach Paris zurückkehrt, wird Proust von Unwohlsein befallen und ist nicht mehr in der Lage, die Treppen zu seiner Wohnung hinaufzusteigen. In einem Brief an seinen Onkel führt er dies später auf den Höhenunterschied zurück, der ihm zu schaffen gemacht habe. Versailles liegt dreiundachtzig Meter höher als Paris. **Betten**: In sein Bett ist er ganz vernarrt, er verbringt die meiste Zeit darin und macht es zu Schreibtisch und Arbeitszimmer in einem. Dient ihm das Bett als Schutz gegen die Grausamkeit der Welt? „Wenn man Kummer hat, tut es so wohl, in die Wärme seines Bettes zu sinken, ja selbst den Kopf unter die Decke zu stecken, um sich dort bar jeder Anstrengung und jeden Widerstands ganz dem Klagen hinzugeben, ächzend wie Zweige im Herbstwind.“ [@reference: Die Leiden des Marcel Proust. Aus: A. de Botton: Wie Proust Ihr Leben verändern kann. Fischer Taschenbuch Verlag, Frankfurt/M. 2000] [.match:bitmark++&image] [%A9a] [!Textarbeit Welche Folgen hatten für Marcel Proust:] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/asthmaspray.png] === ◇ sein Asthma == [$Proust leidet tagsüber unter heftigen Asthmaanfällen, bis zu zehnmal am Tag. Dadurch wird er zum Nachtmenschen. Er verlässt kaum noch das Haus, meidet Licht, Sonne und Sport. ] === ◇ seine empfindliche Haut == [$Proust verträgt keine Seife, keine Creme, kein Parfüm. Er trocknet sich nur mit Handtüchern ab, die in einer besonderen Wäscherei gewaschen werden. Er trägt nur alte Kleider und Schuhe, weil er meint, die seien besser für ihn. ] === ◇ sein ständiges Frieren == [$Proust geht nur warm angezogen (mit Mantel und vier Pullovern) aus dem Haus. Auch in Räumen behält er seinen Mantel an. Er hat immer kalte Hände. Da er trotz Kälte seine Wohnung nur notdürftig beheizt, ist er oft erkältet. ] === ◇ seine Höhenangst == [$Er empfindet ein starkes Unwohlsein, nachdem er seinen Onkel in Versailles besucht hatte, was nur 83 Meter höher liegt als Paris. ] === ◇ seine Vorliebe für sein Bett == [$Er verbringt die meiste Zeit im Bett, er arbeitet auch darin.] === Lesen Sie den folgenden Text: |remark:Das Leiden des Marcel Proust Während seine Schriften von Logik und Präzision, von heiterer Gelassenheit und bisweilen sogar Weisheit zeugen, führte er ein von entsetzlichem physischen und psychischen Leid geprägtes Leben. Zwar würde mancher sicherlich gern eine Proustsche Haltung zum Leben einnehmen, doch kein vernünftiger Mensch würde wohl im Ernst so leben wollen wie Proust“, schrieb Alain de Botton in einem Buch über Marcel Proust. Hier ist ein kleiner Auszug aus einer langen Liste seiner Leiden: **Asthma**: Erste Anfälle mit zehn, weiter bis an sein Lebensende. Sie sind außerordentlich heftig und dauern bis zu einer Stunde bis zu zehnmal täglich. Da die meisten tagsüber auftreten, wird Proust zum Nachtmenschen; er geht um sieben Uhr morgens zu Bett und steht zwischen vier und fünf Uhr nachmittags auf. Es ist ihm nahezu unmöglich, das Haus zu verlassen, vor allem im Sommer, und wenn, dann nur im Schutze einer verdunkelten Droschke. Die Fenster und Vorhänge in seiner Wohnung sind Tag und Nacht geschlossen, er sieht weder Sonne noch atmet er frische Luft oder treibt Sport. **Empfindliche Haut**: Er verträgt weder Seife noch Creme oder Parfüm. Er wäscht sich mit feingewebten feuchten Handtüchern und tupft sich mit frischem Leinen trocken (ein normaler Waschvorgang erfordert etwa zwanzig Handtücher, die auf Prousts ausdrückliche Anweisung in die einzige Pariser Wäscherei gebracht werden, die hautfreundliches Waschpulver benutzt). Er gelangt zu dem Schluss, dass ältere Kleider für ihn besser seien als neue und hängt sehr an alten Schuhen und Taschentüchern. **Kälte**: Er friert ständig. Selbst im Hochsommer geht er nur in Mantel und mit vier Pullovern aus dem Haus. Wenn er eine Soiree besucht, behält er seinen Pelzmantel an. Trotzdem sind seine Hände eiskalt, wie seine Gastgeber erstaunt feststellen. Aus Angst vor einer Rauchvergiftung lässt er sein Zimmer nur notdürftig beheizen und hält sich mittels Wärmflaschen und Wollpullovern warm. Deshalb ist er oft erkältet, und ihm läuft ständig die Nase. Am Ende eines Briefes an Reynaldo Hahn klagt er, dass er sich beim Schreiben achtunddreißigmal die Nase habe putzen müssen. Der Brief ist drei Seiten lang. **Höhenangst**: Als er nach einem Besuch bei seinem Onkel in Versailles nach Paris zurückkehrt, wird Proust von Unwohlsein befallen und ist nicht mehr in der Lage, die Treppen zu seiner Wohnung hinaufzusteigen. In einem Brief an seinen Onkel führt er dies später auf den Höhenunterschied zurück, der ihm zu schaffen gemacht habe. Versailles liegt dreiundachtzig Meter höher als Paris. **Betten**: In sein Bett ist er ganz vernarrt, er verbringt die meiste Zeit darin und macht es zu Schreibtisch und Arbeitszimmer in einem. Dient ihm das Bett als Schutz gegen die Grausamkeit der Welt? „Wenn man Kummer hat, tut es so wohl, in die Wärme seines Bettes zu sinken, ja selbst den Kopf unter die Decke zu stecken, um sich dort bar jeder Anstrengung und jeden Widerstands ganz dem Klagen hinzugeben, ächzend wie Zweige im Herbstwind.“ [.match-solution-grouped] [%A9b] [!Ordnen Sie die passenden Verben zu.] === [%1]unter Asthmaanfällen == leiden === [%2]keinen Sport == treiben === [%3]die Vorhänge == schließen === [%4]sich mit frischem Leinen == trocken tupfen === [%5]hautfreundliches Waschpulver == benutzen === [%6]an alten Schuhen == hängen === [%7]nur im Mantel aus dem Haus == gehen === [%8]sein Zimmer notdürftig == beheizen === [%9]sich mehrmals die Nase == putzen === [%10]Unwohlsein auf den Höhenunterschied == zurückführen === [%11]seine Zeit im Bett == verbringen === [%12]den Kopf unter die Decke == stecken === [%13]sich ganz dem Klagen == hingeben === [.interview&image] [%A10a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gesund.png] [!Berichten Sie. Was tun Sie, wenn Sie sich krank fühlen, z. B. ...] === ◇ bei einer Erkältung (Husten, Schnupfen)?[@shortAnswer] === ◇ bei einer fiebrigen Grippe?[@shortAnswer] === ◇ bei Kopfschmerzen?[@shortAnswer] === ◇ bei Rücken- oder Nackenschmerzen?[@shortAnswer] === ◇ bei Muskelkater?[@shortAnswer] === **Kennen Sie ein altes Hausmittel, das Sie weiterempfehlen können?** ◇ bei Kopfschmerzen? Beispiel: Bei Kopfschmerzen hilft es, wenn man heißes Wasser trinkt. [.cloze-solution-grouped:bitmark--&image] [%A11] [!Hausrezepte Ergänzen Sie in dem Text die fehlenden Nomen.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/krank-neu.png] **Omas Hausmittel** Alte Hausmittel erfreuen sich immer größerer [_Beliebtheit][%1]. Auch die Forschung hat die alten [_Heilmethoden][%2] wiederentdeckt. So werden überlieferte Hausmittel jetzt medizinisch überprüft und ausgewertet. So manche Geheimtipps unserer Mütter und Großmütter gegen Erkältungen sind inzwischen auch in der [_Schulmedizin][%3] eingeführt. Es gibt unzählige Hausmittel gegen Grippe, Erkältungen und [_Schmerzen][%4]. Gegen Fieber zum Beispiel helfen Wadenwickel. Man taucht zwei Tücher in lauwarmes [_Wasser][%5], wringt sie aus und wickelt sie um die Waden. Darüber kommt ein dickes Frotteehandtuch. Das Ganze lässt man zehn bis fünfzehn [_Minuten][%6] kühlen. Anschließend werden die Tücher erneut nass gemacht und der Vorgang wird dreimal wiederholt. Bei Ohrenschmerzen kann man eine Zwiebel in [_Würfel][%7] hacken und in ein Taschentuch legen. Die Zwiebel wird etwas zerdrückt, bis sich der Saft im Tuch festsetzt, das Tuch wird dann etwa 30 Minuten auf das kranke Ohr gelegt. Bei Schnupfen und Husten sollte man ein Kamillendampfbad machen. Dabei werden getrocknete [_Kamillenblüten][%8] in eine Schüssel gegeben und mit kochendem Wasser übergossen. Unter einem Badehandtuch kann man dann die heißen [_Dämpfe][%9] inhalieren. [.interview&image] [%A12] [!Beschreiben Sie die nebenstehende Grafik.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/smiling_doctor_holding_clipboard_uid_2.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/glo-011538_sz.png] === === [.essay] [%A13] [!Berichten Sie mündlich oder schriftlich.] Wie ist die ärztliche Versorgung in Ihrem Heimatland? • Zu wem geht man, wenn man ein gesundheitliches Problem hat? • Wo ist man krankenversichert? • Gibt es Wartezeiten für Operationen oder wenn man einen Termin bei einem Spezialisten haben möchte? • Gibt es Unterschiede zwischen Stadt und Land? Mit wem (außer dem Arzt) spricht man in Ihrem Heimatland über Krankheiten? Welchen Stellenwert haben in Ihrem Heimatland und für Sie persönlich alternative Heilmethoden (Akupunktur, homöopathische Heilmethoden usw.)? [.chapter] [###Gesunde Ernährung] [@leave.context:personal] [@leave.subject:Gesunde Ernährung] [.interview&image] [%A14] [!Berichten Sie.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_215.png] === Ernähren Sie sich gesund? Wenn ja, wie? Wenn nein, warum nicht?[@shortAnswer] === Was sind Ihrer Meinung nach gesunde Lebensmittel? Welche Lebensmittel sollte man wenig oder gar nicht essen?[@shortAnswer] === [.interview:bitmark--&image] [%A15] [!Lesen Sie den Text. Infomieren Sie sich vor dem Lesen über die Bedeutung der Wörter __"gesättigte und ungesättigte Fettsäuren"__ und __"Herzinfarkt"__:] === **Bedeutung folgender Wörter:** gesättigte/ungesättigte Fettsäuren:[@shortAnswer] === Herzinfarkt:[@shortAnswer] === [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/apfel-foto-sw.png] **Gesunde Ernährung** Unsere Essgewohnheiten sind manchmal merkwürdig, ja beinahe absurd. Damit wir diese Absurdität begreifen, sollten wir uns folgende Fragen stellen: Was wäre, wenn eine wissenschaftliche Studie mit sicheren Daten beweisen würde, dass Hamburger und Pommes frites gesünder wären als Salat mit Olivenöl und Putenbrust? Wie würden wir als gesundheitsbewusste Esser reagieren? Würden wir unsere Gewohnheiten aufgeben und statt eines Salates zum Mittagessen einen Hamburger verspeisen? Was wäre, wenn uns Monat für Monat Zeitungsartikel erklären würden, wie schädlich Olivenöl sei und wie gesund eine Portion Pommes? Würde der Salat dann noch irgendjemandem schmecken? Täglich wählen viele Menschen ihr Essen nach Ernährungsweisheiten, die sie in den Medien gehört oder gelesen haben. Denken wir nur an die Forschungsergebnisse von Ernährungsexperten in den 1960er-Jahren, in denen es hieß, Butter und Eier seien Gift für die Blutgefäße, Margarine hingegen schütze die Menschen vor Herzinfarkt. Inzwischen ist erwiesen, dass der Einfluss von Butter und Eiern auf das Herzinfarktrisiko äußerst gering ist und dass Margarine durch die bei der Herstellung entstehenden Transfettsäuren sogar besonders schädlich ist. Moderne Ernährungskonzepte setzen längst nicht mehr auf das sture Vermeiden von Cholesterin. Eher sollte man tierische Fette reduzieren und mehr ungesättigte Fettsäuren aus Pflanzenölen zu sich nehmen. Doch auch die populäre „Mittelmeerdiät“, die auf dieser Theorie basiert, musste nach genauerer Prüfung revidiert werden. Denn im viel gepriesenen Olivenöl finden sich in erster Linie einfach ungesättigte Fettsäuren, die sich in gezielten Untersuchungen für die Gesundheit des Herzens als bedeutungslos herausstellten. Als wahrhaft herzgesunde Fette wurden dann die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die zum Beispiel in Sonnenblumenöl vorkommen, ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Aber damit ist die Geschichte in Sachen Herz und Fett immer noch nicht zu Ende. Denn nach neuesten Erkenntnissen sind die „Omega-3-Fettsäuren“, die man zum Beispiel im Lachs findet, die beste Medizin gegen Herzinfarkte. Das ist der derzeit gültige Stand der Ernährungswissenschaft. Doch für wie lange? Das Muster ist immer das Gleiche: In einem Jahr wird ein bestimmter Nährstoff als lebensverlängernd entdeckt, im nächsten Jahr wird er nicht mehr erwähnt oder es wird gar das Gegenteil bewiesen. Wer soll da noch den Überblick behalten? Studien zeigen jedoch deutlich, dass Menschen, die sich tendenziell gesund ernähren, länger leben. Und da es keinen Artikel über gesunde Ernährung ohne eine Botschaft gibt, hier die gesicherten Wahrheiten: 1. Essen Sie weniger und bewegen Sie sich mehr – über den Nutzwert sind sich alle Experten einig. 2. Essen Sie reichlich Obst und Gemüse. Das ist ein Ratschlag, über den immer noch weitgehend Einigkeit herrscht. 3. Essen Sie stark verarbeitete Lebensmittel nicht in großen Mengen. Leicht verdauliche Speisen aus Weizenmehl und Zucker können dazu verleiten, zu viel zu essen. 4. Misstrauen Sie industriell hergestellten Lebensmitteln, die mit einzelnen besonders gesunden Inhaltsstoffen werben. Vertrauen Sie althergebrachter und naturbelassener Nahrung – sie hat sich schon länger bewährt und Ihr Körper ist daran angepasst. 5. Nehmen Sie Punkt 1 bis 4 nicht allzu ernst. Achten Sie lieber darauf, was Ihnen persönlich besonders gut bekommt. Folgen Sie Ihren Vorlieben und versuchen Sie, Ihre Körpersignale wie das Sättigungsgefühl wieder wahrzunehmen. Vergessen Sie einzelne Nährstoffe – und genießen Sie einfach Ihre nächste Mahlzeit! [@reference: Hilfe, was soll ich essen? P.M. 6/2007 (Birgit Herden). Credit: B. Herden/PM/Picture Press] [.true-false:bitmark++] [%A16a – Textarbeit] [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] [!Was empfiehlt der Autor des Textes? Kreuzen Sie an, ob die Aussagen richtig oder falsch sind.] === [-1. sich regelmäßig in den Medien über neue Ergebnisse der Ernährungsforschung zu informieren.] === [-2. auf Butter und Eier beim Essen zu verzichten.] === [+3. sich mehr zu bewegen und weniger zu essen.] === [-4. sich in seiner Ernährung an den neuesten Forschungsergebnissen zu orientieren.] === [-5. keinen Alkohol zu trinken und nicht zu rauchen.] === [+6. beim Essen auf den eigenen Körper zu hören.] === [+7. ökologisch hergestellte Produkte zu bevorzugen.] === [+8. sich über das Essen nicht so viele Gedanken zu machen.] === |remark:Gesunde Ernährung Unsere Essgewohnheiten sind manchmal merkwürdig, ja beinahe absurd. Damit wir diese Absurdität begreifen, sollten wir uns folgende Fragen stellen: Was wäre, wenn eine wissenschaftliche Studie mit sicheren Daten beweisen würde, dass Hamburger und Pommes frites gesünder wären als Salat mit Olivenöl und Putenbrust? Wie würden wir als gesundheitsbewusste Esser reagieren? Würden wir unsere Gewohnheiten aufgeben und statt eines Salates zum Mittagessen einen Hamburger verspeisen? Was wäre, wenn uns Monat für Monat Zeitungsartikel erklären würden, wie schädlich Olivenöl sei und wie gesund eine Portion Pommes? Würde der Salat dann noch irgendjemandem schmecken? Täglich wählen viele Menschen ihr Essen nach Ernährungsweisheiten, die sie in den Medien gehört oder gelesen haben. Denken wir nur an die Forschungsergebnisse von Ernährungsexperten in den 1960er-Jahren, in denen es hieß, Butter und Eier seien Gift für die Blutgefäße, Margarine hingegen schütze die Menschen vor Herzinfarkt. Inzwischen ist erwiesen, dass der Einfluss von Butter und Eiern auf das Herzinfarktrisiko äußerst gering ist und dass Margarine durch die bei der Herstellung entstehenden Transfettsäuren sogar besonders schädlich ist. Moderne Ernährungskonzepte setzen längst nicht mehr auf das sture Vermeiden von Cholesterin. Eher sollte man tierische Fette reduzieren und mehr ungesättigte Fettsäuren aus Pflanzenölen zu sich nehmen. Doch auch die populäre „Mittelmeerdiät“, die auf dieser Theorie basiert, musste nach genauerer Prüfung revidiert werden. Denn im viel gepriesenen Olivenöl finden sich in erster Linie einfach ungesättigte Fettsäuren, die sich in gezielten Untersuchungen für die Gesundheit des Herzens als bedeutungslos herausstellten. Als wahrhaft herzgesunde Fette wurden dann die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die zum Beispiel in Sonnenblumenöl vorkommen, ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Aber damit ist die Geschichte in Sachen Herz und Fett immer noch nicht zu Ende. Denn nach neuesten Erkenntnissen sind die „Omega-3-Fettsäuren“, die man zum Beispiel im Lachs findet, die beste Medizin gegen Herzinfarkte. Das ist der derzeit gültige Stand der Ernährungswissenschaft. Doch für wie lange? Das Muster ist immer das Gleiche: In einem Jahr wird ein bestimmter Nährstoff als lebensverlängernd entdeckt, im nächsten Jahr wird er nicht mehr erwähnt oder es wird gar das Gegenteil bewiesen. Wer soll da noch den Überblick behalten? Studien zeigen jedoch deutlich, dass Menschen, die sich tendenziell gesund ernähren, länger leben. Und da es keinen Artikel über gesunde Ernährung ohne eine Botschaft gibt, hier die gesicherten Wahrheiten: 1. Essen Sie weniger und bewegen Sie sich mehr – über den Nutzwert sind sich alle Experten einig. 2. Essen Sie reichlich Obst und Gemüse. Das ist ein Ratschlag, über den immer noch weitgehend Einigkeit herrscht. 3. Essen Sie stark verarbeitete Lebensmittel nicht in großen Mengen. Leicht verdauliche Speisen aus Weizenmehl und Zucker können dazu verleiten, zu viel zu essen. 4. Misstrauen Sie industriell hergestellten Lebensmitteln, die mit einzelnen besonders gesunden Inhaltsstoffen werben. Vertrauen Sie althergebrachter und naturbelassener Nahrung – sie hat sich schon länger bewährt und Ihr Körper ist daran angepasst. 5. Nehmen Sie Punkt 1 bis 4 nicht allzu ernst. Achten Sie lieber darauf, was Ihnen persönlich besonders gut bekommt. Folgen Sie Ihren Vorlieben und versuchen Sie, Ihre Körpersignale wie das Sättigungsgefühl wieder wahrzunehmen. Vergessen Sie einzelne Nährstoffe – und genießen Sie einfach Ihre nächste Mahlzeit! [@reference: Hilfe, was soll ich essen? P.M. 6/2007 (Birgit Herden). Credit: B. Herden/PM/Picture Press] [.essay:bitmark++] [%A16b] [!Lesen Sie den Text Was empfehlen Sie? Formulieren Sie fünf Empfehlungen.] |remark:Gesunde Ernährung Unsere Essgewohnheiten sind manchmal merkwürdig, ja beinahe absurd. Damit wir diese Absurdität begreifen, sollten wir uns folgende Fragen stellen: Was wäre, wenn eine wissenschaftliche Studie mit sicheren Daten beweisen würde, dass Hamburger und Pommes frites gesünder wären als Salat mit Olivenöl und Putenbrust? Wie würden wir als gesundheitsbewusste Esser reagieren? Würden wir unsere Gewohnheiten aufgeben und statt eines Salates zum Mittagessen einen Hamburger verspeisen? Was wäre, wenn uns Monat für Monat Zeitungsartikel erklären würden, wie schädlich Olivenöl sei und wie gesund eine Portion Pommes? Würde der Salat dann noch irgendjemandem schmecken? Täglich wählen viele Menschen ihr Essen nach Ernährungsweisheiten, die sie in den Medien gehört oder gelesen haben. Denken wir nur an die Forschungsergebnisse von Ernährungsexperten in den 1960er-Jahren, in denen es hieß, Butter und Eier seien Gift für die Blutgefäße, Margarine hingegen schütze die Menschen vor Herzinfarkt. Inzwischen ist erwiesen, dass der Einfluss von Butter und Eiern auf das Herzinfarktrisiko äußerst gering ist und dass Margarine durch die bei der Herstellung entstehenden Transfettsäuren sogar besonders schädlich ist. Moderne Ernährungskonzepte setzen längst nicht mehr auf das sture Vermeiden von Cholesterin. Eher sollte man tierische Fette reduzieren und mehr ungesättigte Fettsäuren aus Pflanzenölen zu sich nehmen. Doch auch die populäre „Mittelmeerdiät“, die auf dieser Theorie basiert, musste nach genauerer Prüfung revidiert werden. Denn im viel gepriesenen Olivenöl finden sich in erster Linie einfach ungesättigte Fettsäuren, die sich in gezielten Untersuchungen für die Gesundheit des Herzens als bedeutungslos herausstellten. Als wahrhaft herzgesunde Fette wurden dann die mehrfach ungesättigten Fettsäuren, die zum Beispiel in Sonnenblumenöl vorkommen, ins Licht der Öffentlichkeit gerückt. Aber damit ist die Geschichte in Sachen Herz und Fett immer noch nicht zu Ende. Denn nach neuesten Erkenntnissen sind die „Omega-3-Fettsäuren“, die man zum Beispiel im Lachs findet, die beste Medizin gegen Herzinfarkte. Das ist der derzeit gültige Stand der Ernährungswissenschaft. Doch für wie lange? Das Muster ist immer das Gleiche: In einem Jahr wird ein bestimmter Nährstoff als lebensverlängernd entdeckt, im nächsten Jahr wird er nicht mehr erwähnt oder es wird gar das Gegenteil bewiesen. Wer soll da noch den Überblick behalten? Studien zeigen jedoch deutlich, dass Menschen, die sich tendenziell gesund ernähren, länger leben. Und da es keinen Artikel über gesunde Ernährung ohne eine Botschaft gibt, hier die gesicherten Wahrheiten: 1. Essen Sie weniger und bewegen Sie sich mehr – über den Nutzwert sind sich alle Experten einig. 2. Essen Sie reichlich Obst und Gemüse. Das ist ein Ratschlag, über den immer noch weitgehend Einigkeit herrscht. 3. Essen Sie stark verarbeitete Lebensmittel nicht in großen Mengen. Leicht verdauliche Speisen aus Weizenmehl und Zucker können dazu verleiten, zu viel zu essen. 4. Misstrauen Sie industriell hergestellten Lebensmitteln, die mit einzelnen besonders gesunden Inhaltsstoffen werben. Vertrauen Sie althergebrachter und naturbelassener Nahrung – sie hat sich schon länger bewährt und Ihr Körper ist daran angepasst. 5. Nehmen Sie Punkt 1 bis 4 nicht allzu ernst. Achten Sie lieber darauf, was Ihnen persönlich besonders gut bekommt. Folgen Sie Ihren Vorlieben und versuchen Sie, Ihre Körpersignale wie das Sättigungsgefühl wieder wahrzunehmen. Vergessen Sie einzelne Nährstoffe – und genießen Sie einfach Ihre nächste Mahlzeit! [@reference: Hilfe, was soll ich essen? P.M. 6/2007 (Birgit Herden). Credit: B. Herden/PM/Picture Press] [.multiple-choice:bitmark--] [%A16c] [!Welche Erklärung passt? Kreuzen Sie an.] === [!1. viel __gepriesenes__ Olivenöl] [+empfohlenes] [-untersuchtes] === [!2. in __gezielten__ Untersuchungen] [+systematischen] [-zufälligen] === [!3. __in erster Linie__] [-als erstes] [+hauptsächlich] === [!4. __gesicherte__ Wahrheiten] [-gespeicherte] [+bewiesene] === [!5. __althergebrachte__ Nahrung] [+ursprüngliche] [-alte] === [.cloze] [%A17a] [!Erweiterte Partizipien Wie werden die Nomen im Text beschrieben?] Lebensmittel, die stark verarbeitet wurden: [_stark verarbeitete] Lebensmittel Lebensmittel, die industriell hergestellt wurden: [_industriell hergestellte] Lebensmittel Transfettsäuren, die bei der Herstellung entstanden sind: [_bei der Herstellung entstehende] Transfettsäuren ► Die von Ihnen notierten Attribute sind Partizipialattribute, die durch verschiedene Angaben erweitert wurden. Solche Attribute finden wir hauptsächlich in der Schriftsprache. [.cloze] [%A17b] [!Erweiterte Partizipien Ergänzen Sie das erweitere Partizipialattribut wie im Beispiel.] ◇ Das Arzneimittel wurde vielfach getestet. Das ist [_ein vielfach getestetes][@example] Arzneimittel. 1. Das Essen wurde schon dreimal warm gemacht. Das ist schon [_dreimal warm gemachtes] Essen. 2. Das Olivenöl wurde kalt gepresst. Das ist [_ein kalt gepresstes] Olivenöl. 3. Das Fleisch wurde nur kurz gebraten. Das ist [_ein nur kurz gebratenes] Fleisch. 4. Die Lebensweise wurde grundlegend geändert. Das ist eine [_grundlegend geänderte] Lebensweise. 5. Die Lebensmittel wurden mit Chemikalien behandelt. Das sind [_mit Chemikalien behandelte] Lebensmittel. 6. Das Gemüse wurde besonders schonend verarbeitet. Das ist [_ein besonders schonend verarbeitetes] Gemüse. 7. Diese Fischarten sind vom Aussterben bedroht. Das sind [_vom Aussterben bedrohte] Fischarten. [.internal-link] [!Zusatzübungen zu erweiterten Partizipien ➔ Teil C][►kapitel8c1] [.assignment:bitmark++] [%A18] [!Gesunde Ernährung: PRO und KONTRA Üben Sie zu zweit.] 1. Überlegen Sie sich zuerst, wer die Rolle des Fürsprechers übernimmt und wer sich gegen eine gesunde Ernährung ausspricht. 2. Sammeln Sie für Ihre Rolle Argumente. 3. Führen Sie ein Streitgespräch mit Ihrer Nachbarin/Ihrem Nachbarn. Vielleicht kann Ihre Gesprächspartnerin/Ihr Gesprächspartner Sie mit ihren/seinen Argumenten überzeugen? |remark PRO-KONTRA-Argumentation |remark:PRO ◇ ... spricht für .../Dafür spricht, dass ... ◇ Ein wichtiges Argument für ... ist ... ◇ Vorteile sind ... ◇ Ich befürworte ..., weil ... |remark:KONTRA ◇ ... spricht gegen .../Dagegen spricht, dass ... ◇ Ein wichtiges Argument gegen ... ist ... ◇ Nachteile sind ... ◇ Ich lehne ... ab, weil ... |remark:Für beide Seiten zu verwenden ◇ Ich bin der Meinung/Ansicht, dass ... ◇ Meiner Einschätzung nach ... ◇ Ich vertrete den Standpunkt, dass ... ◇ ... überzeugt mich (nicht). ◇ Das führt zu der Frage, ... |remark:Fragen ◇ Was halten Sie/hältst du von ...? ◇ Wie beurteilen Sie/beurteilst du ...? ◇ Was sind die wichtigsten Gründe für ...? ◇ Wäre es nicht besser, wenn ...? [.assignment:bitmark--] [%A19a] [!Pro und Kontra: __einerseits – andererseits__ und __zwar – aber__ Lesen Sie die folgen Beispielsätze.] ◇ **Einerseits** möchte Marie gern abnehmen, **andererseits** kann sie auf Schokolade nicht verzichten. ◇ Marie möchte **zwar** gern abnehmen, **aber** sie kann auf Schokolade nicht verzichten. [.match:bitmark--&image] [%A19b] [! Pro und Kontra: __einerseits – andererseits__ und __zwar – aber__ Bilden Sie Sätze mit __einerseits – andererseits__ oder __zwar – aber__.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/auto-automobil-fahrzeug-39501__pixabay_wwwpexels_sw.png] === [%1]Otto hat kein Geld. – Er fährt ein teures Auto. == [$Otto hat zwar kein Geld, aber er fährt ein teures Auto.] === [%2]Das Projekt kostet viel Arbeit. – Die Mühe lohnt sich. == [$Einerseits kostet das Projekt viel Arbeit, andererseits lohnt sich die Mühe.] === [%3]Die Menschen sollen sich mehr bewegen. – Sie verbringen immer mehr Zeit im Büro. == [$Einerseits sollen sich die Menschen mehr bewegen, andererseits verbringen sie immer mehr Zeit im Büro.] === [%4]Bioprodukte sind teurer. – Sie schmecken oft besser. == [$Bioprodukte sind zwar teurer, aber sie schmecken oft besser.] === [%5]Michael gefällt seine jetzige Tätigkeit. – Er sucht eine Stelle mit besseren Karrieremöglichkeiten. == [$Michael gefällt zwar seine jetzige Tätigkeit, aber er sucht eine Stelle mit besseren Karrieremöglichkeiten.] === [%6]Unsere Produkte sind sehr preiswert. – Sie erfüllen hohe Qualitätsmaßstäbe. == [$Einerseits sind unsere Produkte sehr preiswert, andererseits erfüllen sie hohe Qualitätsmaßstäbe.] === [.assignment] [%A20] [! Essgewohnheiten in Ihrem Heimatland Halten Sie einen Vortrag von ca. drei Minuten über Essgewohnheiten in Ihrem Heimatland. Stellen Sie dabei auch ein typisches Gericht vor.] [.chapter] [###Essen und Umwelt] [@leave.subject:Essen und Umwelt] [.assignment:bitmark--&image] [%A21a] [!Lebensmittel und ihre Preise Lesen Sie den folgenden Text.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/seite_218_-_2.jpg] **Meere überfischt** Wundern Sie sich darüber, wenn im Supermarkt das eine oder andere Lebensmittel etwas teurer wird oder gar nicht mehr da ist? Wissen Sie, woran das liegen könnte? Normalerweise machen wir uns darüber keine Gedanken, aber eigentlich sollten bei uns die Alarmglocken läuten. Denn hinter so manchen Preiserhöhungen verbergen sich die Folgen des Klimawandels und des jahrelangen Raubbaus an der Natur. Diese Zerstörung fordert, im wahrsten Sinne des Wortes, ihren Preis. Nehmen wir zum Beispiel das Meer. Fisch ist gesund, doch leider ist nicht genug für alle da. Wussten Sie, dass 75 Prozent der Fischarten gegenwärtig vom Aussterben bedroht sind? Nach Angaben von Greenpeace dürften wir eigentlich nur noch vier Fischarten essen: Karpfen, Hering, Seelachs und Makrele. Alle anderen Fischbestände sind so überfischt, dass niemand weiß, ob sie sich überhaupt wieder regenerieren werden. Und je seltener ein Fisch ist, desto höhere Preise kann man damit erzielen und desto skrupelloser wird er gejagt. Die meisten Fischarten werden auf diese Weise früher oder später nicht mehr zu bezahlen sein. [.cloze:bitmark--] [%A21b] [!Im Folgenden finden Sie einige Beispiele, die den Einfluss von bestimmten äußeren Umständen auf den Preis eines Lebensmittels beschreiben. Raten Sie, um welche Lebensmittel bzw. Tiere es sich handelt. (Achtung: Es geht nicht nur um Fische.)] **1. 500 Dollar pro Kilo** Dieser Fisch gehört fest zur japanischen Identität und hat in Sushi-Häppchen als leichte Lifestyle-Mahlzeit den gesamten Globus erobert. Inzwischen übersteigt die Nachfrage das natürliche Angebot. Besonders kostbare Arten der Gattung werden schon jetzt mit Preisen von bis zu 500 Dollar pro Kilo gehandelt. Sushi-Köche denken nun über Alternativen nach. Die weniger edlen Sorten dieses Fisches gibt es auch in Dosen. __Es geht um [_Thunfisch]__ **2. Süße Verlockung** Die Deutschen sind süchtig danach – doch das süße Laster wird in Zukunft deutlich teurer. Der wichtigste Grund ist, dass der Rohstoff dafür knapp wird. Den größten Anteil des weltweit gehandelten Rohstoffs produziert die von Krisen geplagte Elfenbeinküste. Infolge des Bürgerkrieges liegen viele Plantagen brach, die Erträge sind deutlich zurückgegangen. Außerdem ist die Ware im Vergleich zu früher von schlechterer Qualität. Gleichzeitig haben Länder wie Indien und China die süße Verlockung entdeckt – der Markt wächst dort um 20 Prozent im Jahr. Um einem Engpass zuvorzukommen, hat die EU vor einigen Jahren erlaubt, das Produkt mit einem Anteil anderer Fette zu strecken. __Es geht um [_Schokolade][_Kakao]__ **3. Das mysteriöse Sterben** Man sagt diesen Tieren nach, dass sie sehr fleißig sind. Etwa ein Drittel der gesamten Lebensmittelproduktion hängt direkt oder indirekt von ihnen ab, die meisten Obst- und Gemüsesorten werden von ihnen bestäubt. Jetzt stehen die Wissenschaftler vor einem Rätsel: Ganze Völkerstämme der Tiere sind innerhalb kürzester Zeit gestorben. In den USA verschwanden 70 Prozent des gesamten Tierbestandes, auch in Spanien, Polen und Deutschland wurde das mysteriöse Sterben beobachtet. Die Folgen sind schon jetzt spürbar: Der Preis für einige Lebensmittel hat sich in den USA verdreifacht. __Es geht um [_Bienen]__ **4. In 20 Jahren ist Schluss** Man bezeichnet ihn als „das schwarze Gold“ und mit ihm lassen sich riesige Gewinne erzielen. Der Fisch, um dessen Eier es sich handelt, ist in der freien Natur so gut wie ausgestorben. Der Preis pro Kilo beträgt bis zu 6 000 Euro. Man züchtet ihn auch in Aquakulturen, doch echte Feinschmecker halten davon nichts. Experten haben errechnet, dass es die Delikatesse aus dem Meer in 20 Jahren nicht mehr geben wird. __Es geht um [_Kaviar][_Stör]__ [.true-false:bitmark++] [%A22a – Textarbeit] [!Steht das in den Texten? Kreuzen Sie an: richtig oder falsch.] |remark:Meere überfischt Wundern Sie sich darüber, wenn im Supermarkt das eine oder andere Lebensmittel etwas teurer wird oder gar nicht mehr da ist? Wissen Sie, woran das liegen könnte? Normalerweise machen wir uns darüber keine Gedanken, aber eigentlich sollten bei uns die Alarmglocken läuten. Denn hinter so manchen Preiserhöhungen verbergen sich die Folgen des Klimawandels und des jahrelangen Raubbaus an der Natur. Diese Zerstörung fordert, im wahrsten Sinne des Wortes, ihren Preis. Nehmen wir zum Beispiel das Meer. Fisch ist gesund, doch leider ist nicht genug für alle da. Wussten Sie, dass 75 Prozent der Fischarten gegenwärtig vom Aussterben bedroht sind? Nach Angaben von Greenpeace dürften wir eigentlich nur noch vier Fischarten essen: Karpfen, Hering, Seelachs und Makrele. Alle anderen Fischbestände sind so überfischt, dass niemand weiß, ob sie sich überhaupt wieder regenerieren werden. Und je seltener ein Fisch ist, desto höhere Preise kann man damit erzielen und desto skrupelloser wird er gejagt. Die meisten Fischarten werden auf diese Weise früher oder später nicht mehr zu bezahlen sein. |remark:500 Dollar pro Kilo Dieser Fisch gehört fest zur japanischen Identität und hat in Sushi-Häppchen als leichte Lifestyle-Mahlzeit den gesamten Globus erobert. Inzwischen übersteigt die Nachfrage das natürliche Angebot. Besonders kostbare Arten der Gattung werden schon jetzt mit Preisen von bis zu 500 Dollar pro Kilo gehandelt. Sushi-Köche denken nun über Alternativen nach. Die weniger edlen Sorten dieses Fisches gibt es auch in Dosen. |remark:Süße Verlockung Die Deutschen sind süchtig danach – doch das süße Laster wird in Zukunft deutlich teurer. Der wichtigste Grund ist, dass der Rohstoff dafür knapp wird. Den größten Anteil des weltweit gehandelten Rohstoffs produziert die von Krisen geplagte Elfenbeinküste. Infolge des Bürgerkrieges liegen viele Plantagen brach, die Erträge sind deutlich zurückgegangen. Außerdem ist die Ware im Vergleich zu früher von schlechterer Qualität. Gleichzeitig haben Länder wie Indien und China die süße Verlockung entdeckt – der Markt wächst dort um 20 Prozent im Jahr. Um einem Engpass zuvorzukommen, hat die EU vor einigen Jahren erlaubt, das Produkt mit einem Anteil anderer Fette zu strecken. |remark:Das mysteriöse Sterben Man sagt diesen Tieren nach, dass sie sehr fleißig sind. Etwa ein Drittel der gesamten Lebensmittelproduktion hängt direkt oder indirekt von ihnen ab, die meisten Obst- und Gemüsesorten werden von ihnen bestäubt. Jetzt stehen die Wissenschaftler vor einem Rätsel: Ganze Völkerstämme der Tiere sind innerhalb kürzester Zeit gestorben. In den USA verschwanden 70 Prozent des gesamten Tierbestandes, auch in Spanien, Polen und Deutschland wurde das mysteriöse Sterben beobachtet. Die Folgen sind schon jetzt spürbar: Der Preis für einige Lebensmittel hat sich in den USA verdreifacht. |remark:In 20 Jahren ist Schluss Man bezeichnet ihn als „das schwarze Gold“ und mit ihm lassen sich riesige Gewinne erzielen. Der Fisch, um dessen Eier es sich handelt, ist in der freien Natur so gut wie ausgestorben. Der Preis pro Kilo beträgt bis zu 6 000 Euro. Man züchtet ihn auch in Aquakulturen, doch echte Feinschmecker halten davon nichts. Experten haben errechnet, dass es die Delikatesse aus dem Meer in 20 Jahren nicht mehr geben wird. [@labelTrue:richtig][@labelFalse:falsch] === [+1. Je seltener ein Fisch ist, desto begehrter ist er.] === [-2. Feinschmecker stellen sich langsam auf Ersatzprodukte um, die z. B. in Fischfarmen erzeugt werden.] === [+3. Auch politische Krisen können Einfluss auf den Lebensmittelmarkt haben.] === [+4. Die EU hat zur Stabilität des Marktes für die „süße Verlockung“ vor einigen Jahren das Gesetz geändert.] === [-5. Wissenschaftler haben das Rätsel des Insektensterbens gelöst.] === [.interview:bitmark++] [%A22b – Textarbeit] [!Lesen und berichten Sie.] |remark:Meere überfischt Wundern Sie sich darüber, wenn im Supermarkt das eine oder andere Lebensmittel etwas teurer wird oder gar nicht mehr da ist? Wissen Sie, woran das liegen könnte? Normalerweise machen wir uns darüber keine Gedanken, aber eigentlich sollten bei uns die Alarmglocken läuten. Denn hinter so manchen Preiserhöhungen verbergen sich die Folgen des Klimawandels und des jahrelangen Raubbaus an der Natur. Diese Zerstörung fordert, im wahrsten Sinne des Wortes, ihren Preis. Nehmen wir zum Beispiel das Meer. Fisch ist gesund, doch leider ist nicht genug für alle da. Wussten Sie, dass 75 Prozent der Fischarten gegenwärtig vom Aussterben bedroht sind? Nach Angaben von Greenpeace dürften wir eigentlich nur noch vier Fischarten essen: Karpfen, Hering, Seelachs und Makrele. Alle anderen Fischbestände sind so überfischt, dass niemand weiß, ob sie sich überhaupt wieder regenerieren werden. Und je seltener ein Fisch ist, desto höhere Preise kann man damit erzielen und desto skrupelloser wird er gejagt. Die meisten Fischarten werden auf diese Weise früher oder später nicht mehr zu bezahlen sein. |remark:500 Dollar pro Kilo Dieser Fisch gehört fest zur japanischen Identität und hat in Sushi-Häppchen als leichte Lifestyle-Mahlzeit den gesamten Globus erobert. Inzwischen übersteigt die Nachfrage das natürliche Angebot. Besonders kostbare Arten der Gattung werden schon jetzt mit Preisen von bis zu 500 Dollar pro Kilo gehandelt. Sushi-Köche denken nun über Alternativen nach. Die weniger edlen Sorten dieses Fisches gibt es auch in Dosen. |remark:Süße Verlockung Die Deutschen sind süchtig danach – doch das süße Laster wird in Zukunft deutlich teurer. Der wichtigste Grund ist, dass der Rohstoff dafür knapp wird. Den größten Anteil des weltweit gehandelten Rohstoffs produziert die von Krisen geplagte Elfenbeinküste. Infolge des Bürgerkrieges liegen viele Plantagen brach, die Erträge sind deutlich zurückgegangen. Außerdem ist die Ware im Vergleich zu früher von schlechterer Qualität. Gleichzeitig haben Länder wie Indien und China die süße Verlockung entdeckt – der Markt wächst dort um 20 Prozent im Jahr. Um einem Engpass zuvorzukommen, hat die EU vor einigen Jahren erlaubt, das Produkt mit einem Anteil anderer Fette zu strecken. |remark:Das mysteriöse Sterben Man sagt diesen Tieren nach, dass sie sehr fleißig sind. Etwa ein Drittel der gesamten Lebensmittelproduktion hängt direkt oder indirekt von ihnen ab, die meisten Obst- und Gemüsesorten werden von ihnen bestäubt. Jetzt stehen die Wissenschaftler vor einem Rätsel: Ganze Völkerstämme der Tiere sind innerhalb kürzester Zeit gestorben. In den USA verschwanden 70 Prozent des gesamten Tierbestandes, auch in Spanien, Polen und Deutschland wurde das mysteriöse Sterben beobachtet. Die Folgen sind schon jetzt spürbar: Der Preis für einige Lebensmittel hat sich in den USA verdreifacht. |remark:In 20 Jahren ist Schluss Man bezeichnet ihn als „das schwarze Gold“ und mit ihm lassen sich riesige Gewinne erzielen. Der Fisch, um dessen Eier es sich handelt, ist in der freien Natur so gut wie ausgestorben. Der Preis pro Kilo beträgt bis zu 6 000 Euro. Man züchtet ihn auch in Aquakulturen, doch echte Feinschmecker halten davon nichts. Experten haben errechnet, dass es die Delikatesse aus dem Meer in 20 Jahren nicht mehr geben wird. === Welche Aussagen in den Texten haben Sie überrascht? === Welchen Fisch essen Sie gern? === Wie könnte man die bedrohten Fischarten Ihrer Meinung nach retten? === [.interview:bitmark--] [%A22c] [!Erklären Sie die hervorgehobenen Wörter und Wendungen mit eigenen Worten.] === 1. Eigentlich sollten __bei uns die Alarmglocken läuten__.[@shortAnswer] [?sollten wir wachsam/aufmerksam sein] === 2. Diese Zerstörung __fordert ihren Preis__.[@shortAnswer] [?hat Folgen] === 3. __Die Fischbestände sind überfischt__.[@shortAnswer] [?Es wurden zu viele Fische gefangen.] === [.interview:bitmark--] [%A22d] [!Formen Sie die Sätze um. Verwenden Sie dabei die in Klammern angegebenen Wörter.] === ◇ Wissen Sie, **woran die Preissteigerung liegen könnte**?__(Grund)__[@shortAnswer] [@example:Wissen Sie, **was der Grund für die Preissteigerung sein könnte**?] === [%1]Normalerweise **machen** wir **uns** darüber **keine Gedanken**.__(nicht nachdenken)__[@shortAnswer] [$Normalerweise denken wir darüber nicht nach.] === [%2]**Hinter** so manchen Preiserhöhungen **verbergen sich** die Folgen des Klimawandels.__(Ursache)__[@shortAnswer] [$Ursache für so manche Preiserhöhungen sind die Folgen des Klimawandels.] === [%3]Fisch ist gesund, doch leider **ist nicht genug für alle da**.__(für alle Menschen reichen)__[@shortAnswer] [$Fisch ist gesund, doch leider reicht er nicht für alle Menschen.] === [%4]**Nach Angaben von** Greenpeace dürften wir eigentlich nur noch vier Fischarten essen.__(laut)__[@shortAnswer] [$Laut Greenpeace dürften wir eigentlich nur noch vier Fischarten essen.] === [%5]Je seltener ein Fisch ist, desto **höhere Preise kann man damit erzielen**.__(teurer werden)__[@shortAnswer] [$Je seltener ein Fisch ist, desto teurer wird er.] === [%6]Die meisten Fischarten **werden** früher oder später **zu unbezahlbaren Delikatessen**.__(nicht mehr bezahlen können)__[@shortAnswer] [$Die meisten Fischarten können wir früher oder später nicht mehr bezahlen.] === [.cloze-instruction-grouped] [%A22e] [!Ergänzen Sie die Verben in der richtigen Form.] 1. Viele Tiere sind vom Aussterben [_bedroht][!bedrohen]. 2. Der Preis hat sich [_verdreifacht][!verdreifachen]. 3. Die meisten Obstbäume werden von diesen Insekten [_bestäubt][!bestäuben]. 4. China und Indien haben die süße Verlockung [_entdeckt][!entdecken]. 5. Besonders kostbare Arten werden mit Kilopreisen von bis zu 500 Euro [_gehandelt][!handeln]. 6. Der Fisch wird in Aquakulturen [_gezüchtet][!züchten]. 7. Der Rohstoff wird in Krisengebieten [_produziert][!produzieren]. [.assignment:bitmark++] [%A23a] [!Zukünftiges ausdrücken mit __werden__ Lesen Sie die Sätze aus Text A21a.] • Die meisten Fischarten **werden** auf diese Weise früher oder später **nicht mehr zu bezahlen sein**. • Die Delikatesse aus dem Meer **wird** es in 20 Jahren **nicht mehr geben**. Was drückt das Verb __werden__ hier aus? [.interview:bitmark--] [%A23b] [!Drücken Sie zukünftige Erwartungen mithilfe von __werden__ zu den folgenden Themen aus.] === ◇ Verkehrssituation in Ihrer Heimatstadt/Ihrem Heimatland[@shortAnswer] [@example:Die Staus auf den Autobahnen werden zunehmen. Die Preise für die öffentlichen Verkehrsmittel werden steigen.] === [%1]Eisberge in der Antarktis[@shortAnswer] === [%2]Wasserspiegel des Meeres[@shortAnswer] === [%3]Ernährungssituation auf der Erde[@shortAnswer] === [%4]Fast Food[@shortAnswer] === [%5]Raumfahrt[@shortAnswer] === [%6]Lebenserwartung der Menschen[@shortAnswer] === [%7]medizinischer Fortschritt[@shortAnswer] === [%8]Energieversorgung[@shortAnswer] === [%9]Trinkwasser[@shortAnswer] === [%10]Luxus[@shortAnswer] === [.multiple-choice-text:bitmark--] [%A23c] [!Lesen Sie die folgenden Sätze und überlegen Sie, welche Funktion __werden__ hat. Ordnen Sie zu.] 1. Ich werde mich sofort darum kümmern. [-Ausdruck einer Vermutung][-Vollverb][-Hilfsverb für das Passiv][+Ausdruck einer Absicht oder eines Versprechens][-Ausdruck einer Zukunftserwartung] 2. Wo ist Otto? Er wird wohl noch im Büro sein. [+Ausdruck einer Vermutung][-Vollverb][-Hilfsverb für das Passiv][-Ausdruck einer Absicht oder eines Versprechens][-Ausdruck einer Zukunftserwartung] 3. Der Fisch wird gekocht. [-Ausdruck einer Vermutung][-Vollverb][+Hilfsverb für das Passiv][-Ausdruck einer Absicht oder eines Versprechens][-Ausdruck einer Zukunftserwartung] 4. Otto wird Polizist. [-Ausdruck einer Vermutung][+Vollverb][-Hilfsverb für das Passiv][-Ausdruck einer Absicht oder eines Versprechens][-Ausdruck einer Zukunftserwartung] 5. Morgen wird es regnen. [-Ausdruck einer Vermutung][-Vollverb][-Hilfsverb für das Passiv][-Ausdruck einer Absicht oder eines Versprechens][+Ausdruck einer Zukunftserwartung] 6. Maria ist gestern 30 geworden. [-Ausdruck einer Vermutung][+Vollverb][-Hilfsverb für das Passiv][-Ausdruck einer Absicht oder eines Versprechens][-Ausdruck einer Zukunftserwartung] 7. Wir werden dir helfen. [-Ausdruck einer Vermutung][-Vollverb][-Hilfsverb für das Passiv][+Ausdruck einer Absicht oder eines Versprechens][-Ausdruck einer Zukunftserwartung] 8. Der Klimawandel wird weiter voranschreiten. [-Ausdruck einer Vermutung][-Vollverb][-Hilfsverb für das Passiv][-Ausdruck einer Absicht oder eines Versprechens][+Ausdruck einer Zukunftserwartung] [.internal-link:bitmark--] [!Zusatzübungen zur Verwendung von __werden__ ➔ Teil C][►kapitel8c2] [.chapter] [###Umweltprobleme und die Belastung für den Menschen] [@leave.subject:Umweltprobleme und die Belastung für den Menschen] [.essay:bitmark--] [%A24] [!Welche Wörter und Wendungen fallen Ihnen zum Thema __Umweltprobleme__ ein? Erstellen Sie in Kleingruppen ein Assoziogramm.] [.essay&image] [%A25 – Diskussion] [!Diskutieren Sie in Kleingruppen über Probleme mit der Umwelt im täglichen Leben. Erarbeiten Sie eine Reihenfolge der Umweltbelastungen, die Sie am meisten stören, und präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/stau-neu.png] [.essay:bitmark++&image] [%A26a] [!Umfrageergebnis: Bedrohungen für die Menschen Beschreiben Sie die folgende Grafik, die auf einer Umfrage in Österreich zum Thema __Bedrohungen für unseren unmittelbaren Lebensbereich__ beruht. Welche Aussagen haben Sie überrascht? Wie lassen sich einige Ergebnisse erklären? Vergleichen Sie die Angaben mit Ihren Ergebnissen aus Übung A25.] |remark:Redemittel • Die größte Angst haben die Österreicher vor ... • Die stärkste Bedrohung für den Menschen geht von ... aus. • ... Prozent der Österreicher fühlen sich bedroht durch/von ... • Als (dritt-)größte Bedrohung/größtes Problem sehen die Menschen in Österreich ... • Des Weiteren fürchten sie ... • ... Prozent sehen in ... einen negativen Einfluss auf die Umwelt/ den Lebensbereich der Menschen. • Das Bedrohungs-/ Angstgefühl in Bezug auf ... ist im Vergleich zu früher gestiegen/ gesunken. ||Grafik fehlt|| [.cloze-instruction-grouped:bitmark--] [%A26b] [!Ergänzen Sie in dem Kommentar zur Grafik die fehlenden Verben in der richtigen Form.] Die Top 3 der Umweltbedrohungen [_waren][@example] 1991 bei einer Befragung in Österreich Luftverschmutzung, Ozonbelastung und Grundwasserverschmutzung. Inzwischen hat die Reaktorkatastrophe von Fukushima deutliche Spuren [_hinterlassen][!hinterlassen][%1]: Kernkraftwerke [_stehen][!stehen][%2] auf Platz 1 der unmittelbaren Bedrohungsszenarien, zwei Drittel [_sehen][!sehen][%3] die Umwelt durch die Ölverschmutzung der Meere in großer Gefahr. Die Luftverschmutzung [_bleibt][!bleiben][%4] nach wie vor ein Gefahrenherd, ebenso [_rückt][!rücken][%5] das Regenwaldsterben ins Zentrum der Ängste. Die Antworten [_zeigen][!zeigen][%6] zudem, dass die Österreicher heute globaler [_denken][!denken][%7] und den unmittelbaren Lebensbereich weiter [_fassen][!fassen][%8] als früher. Obwohl z. B. die Meere nicht zum Lebensraum des Binnenlandes Österreich [_gehören][!gehören][%9], wird angesichts der Erinnerung an hilflose, ölverschmierte Vögel die Ölverschmutzung der Meere inzwischen von 65 Prozent der Österreicher als unmittelbare Bedrohung [_gesehen][!sehen][%10], ähnlich ist es beim Regenwaldsterben mit 55 Prozent. Eine weitere aktuelle Umfrage hat [_ergeben][!ergeben][%11], dass sich jede[%r] Zweite über Umweltgefahren Sorgen [_macht][!machen][%12], 47 Prozent [_fürchten][!fürchten][%13] eine Existenzgefährdung der gesamten Menschheit durch Umweltprobleme. Die Umweltproblematik ist bereits so stark ins Blickfeld [_geraten][!geraten][%14], dass selbst die Finanzkrise sie nicht mehr aus dem Bewusstsein [_verdrängen][!verdrängen][%15] kann: Nur jeder zehnte Österreicher [_meint][!meinen][%16], dass Umweltprobleme zu viel Aufmerksamkeit [_genießen][!genießen][%17]. [@reference: Starke Zunahme der Umweltängste. market INSTITUT, Mai 2012 In: https://www.market.at/de/market-aktuell/] [.multiple-choice-text&image] [%A27a] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/verschmutzung.png] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes A26b. Arbeiten Sie zu zweit. Was kann man miteinander verbinden? Bilden Sie Komposita und nennen Sie auch die Artikel.] [+die][-der][-das][@example] Luft[-Kraftwerk][-Krise][-Szenarium][+Verschmutzung][-Katastrophe][-Herd][-Sterben][-Gefahren][@example] [+die][-der][-das] Reaktor[-Kraftwerk][-Krise][-Szenarium][-Verschmutzung][+Katastrophe][-Herd][-Sterben][-Gefahren] [-die][-der][+das] Kern[+Kraftwerk][-Krise][-Szenarium][-Verschmutzung][-Katastrophe][-Herd][-Sterben][-Gefahren] [-die][-der][+das] Bedrohungs[-Kraftwerk][-Krise][+Szenarium][-Verschmutzung][-Katastrophe][-Herd][-Sterben][-Gefahren] [-die][+der][-das] Gefahren[-Kraftwerk][-Krise][-Szenarium][-Verschmutzung][-Katastrophe][+Herd][-Sterben][-Gefahren] [-die][-der][+das] Regenwald[-Kraftwerk][-Krise][-Szenarium][-Verschmutzung][-Katastrophe][-Herd][+Sterben][-Gefahren] [+die][-der][-das] Umwelt[-Kraftwerk][-Krise][-Szenarium][-Verschmutzung][-Katastrophe][-Herd][-Sterben][+Gefahren] [+die][-der][-das] Finanz[-Kraftwerk][+Krise][-Szenarium][-Verschmutzung][-Katastrophe][-Herd][-Sterben][-Gefahren] [.match-solution-grouped] [!Ordnen Sie die passenden Verben zu.] [%A27b] === [%1]Aufmerksamkeit == [%b]genießen[@example] === [%2]etwas aus dem Bewusstsein == [%g]verdrängen === [%3]ins Blickfeld == [%e]geraten === [%4]eine Existenzgefährdung == [%d]fürchten === [%5]deutliche Spuren == [%a]hinterlassen === [%6]ins Zentrum der Ängste == [%h]rücken === [%7]etwas als unmittelbare Bedrohung == [%c]sehen === [%8]sich Sorgen == [%f]machen === [.interview:bitmark++] [%A27c] [!Formulieren Sie aus folgenden Wörtern und Wendungen fünf Sätze.] |remark die Luftverschmutzung, die Reaktorkatastrophe, das Kernkraftwerk, das Bedrohungsszenarium, der Gefahrenherd, das Regenwaldsterben, die Umweltgefahren, die Finanzkrise |remark Aufmerksamkeit genießen, etwas aus dem Bewusstsein verdrängen, ins Blickfeld geraten, eine Existenzgefährdung fürchten, deutliche Spuren hinterlassen, ins Zentrum der Ängste rücken, etwas als unmittelbare Bedrohung sehen, sich Sorgen machen === 1. Satz[@shortAnswer] === 2. Satz[@shortAnswer] === 3. Satz[@shortAnswer] === 4. Satz[@shortAnswer] === 5. Satz[@shortAnswer] === [?1. Die Luftverschmutzung in den Städten genießt bei den Bürgern besondere Aufmerksamkeit. 2. Die Reaktorkatastrophe in Japan rückte die Atomkraft ins Zentrum der Ängste. 3. Kernkraftwerke werden als unmittelbare Bedrohung gesehen. 4. Das Regenwaldsterben wurde aus dem Bewusstsein verdrängt. 5. Umweltgefahren sind wieder ins Blickfeld der Politik geraten.] [.assignment:bitmark++&image] [%A28a] [!Vorbereitung einer Umweltkonferenz Mündlicher Ausdruck: Fotoauswahl] Sie gehören zum Organisationsteam einer kleinen Umweltkonferenz und sollen die Einladung und andere Konferenzunterlagen mit einem Foto gestalten. Sie haben drei Fotos zur Auswahl. Diskutieren Sie mit Ihrem Nachbarn/ Ihrer Nachbarin, welches Foto Sie für geeignet halten, und begründen Sie Ihre Auswahl. Treffen Sie am Ende eine gemeinsame Entscheidung. |remark:Über Fotos sprechen • Meiner Meinung nach .../ Meines Erachtens ... • Mir gefällt Foto ... am besten. • Foto ... überzeugt mich, weil ... • Inhaltlich/Künstlerisch spricht mich Foto ... am meisten an, denn ... • Ich glaube eher, dass ... • In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Meinung. • Ich kann mir nicht vorstellen/Ich bezweifle, dass ... • Dieses Foto setzt des Thema nur unzureichend um./Das Foto trifft das Thema nicht. • Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass ... [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/476839_original_r_k_b_by_maret_hosemann_pixelio.de.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/606268_original_r_by_alexander_klaus_pixelio.de.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/730997_original_r_k_by_oliver_mohr_pixelio.de.png] [.essay] [%A28b] [!Vorbereitung einer Umweltkonferenz Schriftlicher Ausdruck: Eine Einladung zur Konferenz schreiben] Einer der Vortragenden hat plötzlich abgesagt. Schreiben Sie eine E-Mail an Dr. Max Lehmann und bitten Sie ihn, kurzfristig einzuspringen. Dr. Lehmann ist Experte für Wasserressourcen und Trinkwasserqualität. Nennen Sie in Ihrer Mail auch Ort, Zeitpunkt und Thema der Konferenz sowie organisatorische Details wie Honorar,Übernachtung usw. [.multiple-choice&imageWithAudio] [%A29a] [!Konferenzbeitrag Sie hören auf der Konferenz einen Beitrag zum Thema Umweltschutz – wo wir heute stehen. Kreuzen Sie beim Hören oder danach an, welche Aussage dem Text entspricht.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/umwelt.jpg] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/14_erkundungen_b2_3a.mp3] [@reference: Umweltverschmutzung. Planet Wissen, 4.3.2014 (Melanie Wieland) In: https://www.planet-wissen.de/natur/] === [!1. Die Qualität des Wassers] [+a) hat sich in europäischen Flüssen verbessert.] [-b) ist überall auf der Welt schlecht.] [-c) erfordert dringend neue Gesetze.] === [!2. Sauberes Trinkwasser] [-a) gibt es eigentlich genug. Es wird nur verschwendet.] [+b) ist für viele Millionen Menschen nicht oder nur schwer zugänglich.] [-c) kann durch künstliche Leitungssysteme viele Menschen versorgen.] === [!3. Der größte Problemverursacher für die Luft ist heute] [-a) die Industrie mit ihren qualmenden Schornsteinen.] [-b) noch immer das Verbrennen des Hausmülls.] [+c) der zunehmende Verkehr.] === [!4. Der Boden] [+a) wird durch den Bau neuer Straßen immer mehr geschädigt.] [-b) verliert durch die vielen Baum- und Pflanzenwurzeln Wasser.] [-c) sollte wenn möglich in Bauland umgewandelt werden.] === [.cloze&audio] [%A29b] [!Konferenzbeitrag Hören Sie Teil 1 des Textes noch einmal und ergänzen Sie die fehlenden Informationen.] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/14_erkundungen_b2_3a.mp3] 1. Der ehemalige deutsche Umweltminister Klaus Töpfer wollte mit seiner Aktion beweisen, dass man im Rhein [_baden kann]. 2. Viele europäische Flüsse, darunter der Rhein und die Elbe, sind heute [_sauberer] als früher. 3. So manches Gewässer konnte mit modernen [_Kläranlagen] und dank neuer [_Gesetze] gerettet werden. 4. Aber es gibt immer noch Flüsse und Seen, in denen das Wasser so stark verschmutzt ist, dass sein Genuss [_lebensbedrohlich ist]. 5. Ursachen dafür sind unter anderem wirtschaftliche Zwänge, z. B. die Notwendigkeit, so billig wie möglich zu produzieren, um [_auf dem Weltmarkt mithalten zu können]. 6. Nur ein verschwindend geringer Teil des Wassers auf der Erde kann von Menschen [_verwertet werden][_genutzt werden]. 7. Rund [_783 Millionen Menschen] haben immer noch keinen Zugang zu ausreichend sauberem Trinkwasser. 8. Außerdem schadet die Begradigung von Flüssen [_dem Ökosystem enorm]. 9. Auch die Möglichkeit, Wasser durch künstliche Leitungssysteme zu pumpen und dadurch trockene Böden [_als Ackerland] zu nutzen, hat der Natur erheblich geschadet. [.match] [%A29c] [!Konzessivangaben Verbinden Sie die Sätze mit obwohl und trotzdem. Analysieren Sie zuerst den Satzbau der Beispielsätze und die Funktion der Satzverbindungen. Arbeiten Sie zu zweit.] === ◇ Die erste internationale Konferenz für Naturschutz fand schon 1913 in Bern statt. Der Zustand der Umwelt hat sich global weiter verschlechtert. == a) Obwohl die erste internationale Konferenz für Naturschutz schon 1913 in Bern stattfand, hat sich der Zustand der Umwelt global weiter verschlechtert.[@example][@longAnswer] === == b) Die erste internationale Konferenz für Naturschutz fand schon 1913 in Bern statt, trotzdem hat sich der Zustand der Umwelt global weiter verschlechtert.[@example][@longAnswer] === [%1]Wasser ist die Existenzgrundlage für alles Leben auf diesem Planeten. Die Menschen gehen achtlos damit um. == Obwohl Wasser die Existenzgrundlage für alles Leben auf diesem Planeten ist, gehen die Menschen achtlos damit um. [!a)] === [!b)] == Wasser ist die Existenzgrundlage für alles Leben auf diesem Planeten, trotzdem gehen die Menschen achtlos damit um. === [%2]Die Atemluft im Ruhrgebiet ist schon lange nicht mehr kohlschwarz. Von sauberer Luft kann keine Rede sein. [!a)] == Obwohl die Atemluft im Ruhrgebiet schon lange nicht mehr kohlschwarz ist, kann von sauberer Luft keine Rede sein. === [!b)] == Die Atemluft im Ruhrgebiet ist schon lange nicht mehr kohlschwarz, trotzdem kann von sauberer Luft keine Rede sein. === [%3]Die Verbrennung von Haus- und Industriemüll erfolgt in Öfen mit modernen Filteranlagen. Die Umwelt wird nach wie vor verpestet. [!a)] == Obwohl die Verbrennung von Haus- und Industriemüll in Öfen mit modernen Filteranlagen erfolgt, wird die Umwelt nach wie vor verpestet. === [!b)] == Die Verbrennung von Haus- und Industriemüll erfolgt in Öfen mit modernen Filteranlagen, trotzdem wird die Umwelt nach wie vor verpestet. === [%4]Viele Städte ergreifen Maßnahmen zur Eindämmung des Autoverkehrs. Er nimmt immer mehr zu. [!a)] == Obwohl viele Städte Maßnahmen zur Eindämmung des Autoverkehrs ergreifen, nimmt er immer mehr zu. === [!b)] == Viele Städte ergreifen Maßnahmen zur Eindämmung des Autoverkehrs, trotzdem nimmt er immer mehr zu. === [%5]Viele giftige Altlasten und Schwermetalle wurden im Boden bereits beseitigt. Sie stellen noch immer eine große Gefahr dar. [!a)] == Obwohl viele giftige Altlasten und Schwermetalle im Boden bereits beseitigt wurden, stellen sie noch immer eine große Gefahr dar. === [!b)] == Viele giftige Altlasten und Schwermetalle wurden im Boden bereits beseitigt, trotzdem stellen sie noch immer eine große Gefahr dar. === [%6]Es wurden auf Umweltkonferenzen viele Beschlüsse gefasst. Es ist bisher nicht gelungen, die globale Situation zu verbessern. [!a)] == Obwohl auf Umweltkonferenzen viele Beschlüsse gefasst wurden, ist es bisher nicht gelungen, die globale Situation zu verbessern. === [!b)] == Auf Umweltkonferenzen wurden viele Beschlüsse gefasst, trotzdem ist es bisher nicht gelungen, die globale Situation zu verbessern. === Hinweise und Zusatzübungen zu Konzessivangaben ð Teil C Seite 227 ||attachment|| [.essay:bitmark--&image] [%A30] [!Konferenz-Workshop: Situation in den Großstädten ] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/438208_original_r_by_rike_pixelio.de.png] Die enorme Verschwendung von Ressourcen und die Belastungen der Umwelt in den großen Metropolen werden auf jedem Umweltgipfel diskutiert. Sie stellen eine starke Gefährdung der Gesundheit der in Großstädten lebenden Menschen dar. **Sie sollen in einer Arbeitsgruppe konkrete Vorschläge zur Verbesserung der Situation unterbreiten. Einigen Sie sich auf eine Stadt und arbeiten Sie in Kleingruppen.** Ihre Ziele sind, dass ... • die Pkw-Dichte abnimmt, vor allem in der Innenstadt • es mehr Grünflächen und grüne Gebäude gibt • weniger Müll produziert wird • weniger Energie im öffentlichen und im privaten Bereich verbraucht wird • mehr alternative Energien genutzt werden. Präsentieren Sie am Ende Ihre Ergebnisse im Plenum. **Formulieren Sie Ihre Vorschläge schriftlich in einer E-Mail an den Bürgermeister der Stadt.** [.match] [%A31a] [!Politik und Umwelt Die Betonung der Absicht Der Politiker Fritz Grün möchte bei der nächsten Wahl gewinnen. Er hat vor, seine Konkurrenten mit Wahlversprechen zu Umweltthemen zu übertrumpfen. Übernehmen Sie die Rolle des Politikers und formulieren Sie Absichtserklärungen. Achten Sie auch auf eventuell fehlende Präpositionen und den richtigen Kasus.] Unter meiner Leitung werden wir ... === ◇ nachhaltige Umweltkonzepte – entwickeln – und – bald – ein Vorbild – das ganze Land – sein == nachhaltige Umweltkonzepte entwickeln und bald ein Vorbild für das ganze Land sein.[@example] === [%1]Projekte – grüne Energietechnologien – 80 Millionen Euro – unterstützen == [$Projekte für grüne Energietechnologien mit 80 Millionen Euro unterstützen.] === [%2]öffentliche Gebäude – Sonnenenergie – versorgen == [$öffentliche Gebäude mit Sonnenenergie versorgen.] === [%3]die Pkw-Dichte – Erhebung einer Innenstadtmaut – verringern == [$die Pkw-Dichte durch die Erhebung einer Innenstadtmaut verringern.] === [%4]die Höchstgeschwindigkeit – innerhalb der Stadt – 30 km/h – begrenzen == [$die Höchstgeschwindigkeit innerhalb der Stadt auf 30 km/h begrenzen.] === [%5]mehr Hausmüll – recyceln == [$mehr Hausmüll recyceln.] === [%6]Plastiktüten – verbieten == [$Plastiktüten verbieten.] === [%7]Gebäudesanierungen – Fördermittel – Verfügung – stellen == [$für Gebäudesanierungen Fördermittel zur Verfügung stellen.] === [%8]eine Hightech-Stadtbahn – bauen – und – damit – das neue Elektrozeitalter – einläuten == [$eine Hightech-Stadtbahn bauen und damit das neue Elektrozeitalter einläuten.] === [%9]herkömmliche Busse – Elektrobusse – komplett ersetzen == [$herkömmliche Busse durch Elektrobusse komplett ersetzen.] === [%10]alle Haltestellen – Ladestationen – Elektroautos – installieren == [$an allen Haltestellen Ladestationen für Elektroautos installieren.] === [%11]Grünflächen – ausbauen – und – dadurch – mehr Frischluftaustausch – sorgen == [$Grünflächen ausbauen und dadurch für mehr Frischluftaustausch sorgen.] === [%12]das fällige Nachtflugverbot – Flughafen – durchsetzen == [$das Nachtflugverbot am/auf dem Flughafen durchsetzen.] === [.match] [%A31b] [!Politik und Umwelt Bilden Sie nominale Ausrücke wie im Beispiel.] === Der Politiker hat vor, ... ◇ nachhaltige Strategien zu entwickeln. Die Stadt plant ... == die Entwicklung nachhaltiger Strategien.[@example] === Der Politiker hat vor, ... [%1]die Luftqualität zu verbessern. Die Stadt plant ... == [$die Verbesserung der Luftqualität.] === Der Politiker hat vor, ... [%2]Stadtflächen zu begrünen. Die Stadt plant ... == [$die Begrünung von Stadtflächen.] === Der Politiker hat vor, ... [%3]die öffentlichen Verkehrsmittel auszubauen. Die Stadt plant ... == [$den Ausbau der öffentlichen Verkehrsmittel.] === Der Politiker hat vor, ... [%4]erneuerbare Energien zu fördern. Die Stadt plant ... == [$die Förderung erneuerbarer Energien.] === Der Politiker hat vor, ... [%5]Gebäudesanierungen finanziell zu unterstützen. Die Stadt plant ... == [$die finanzielle Unterstützung von Gebäudesanierungen.] === Der Politiker hat vor, ... [%6]eine Innenstadtmaut einzuführen. Die Stadt plant ... == [$die Einführung einer Innenstadtmaut.] === Der Politiker hat vor, ... [%7]den allgemeinen Stromverbrauch zu reduzieren. Die Stadt plant ... == [$die Reduzierung des allgemeinen Stromverbrauchs.] === Der Politiker hat vor, ... [%8]Ladestationen für Elektroautos zu installieren. Die Stadt plant ... == [$die Installation von Ladestationen für Elektroautos.] === [.assignment&image] [%A32a] [!Mit Tempo 30 durch die Stadt Lesen Sie die folgende Mitteilung.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/auto_fahren.png] Der Verkehrsklub Deutschland und andere Verbände fordern seit Langem eine Geschwindigkeitsbegrenzung auf 30 km/h in Ortschaften. Das stößt auf Widerstand bei den Automobilklubs, die zähen Verkehr und Stillstand in den Großstädten prophezeien. Erfahrungen in einigen Städten in Großbritannien, die ein Tempolimit von 30 km/h bereits eingeführt haben, zeigen, dass die durchschnittlichen Fahrzeiten nur geringfügig verlängert werden und gemeinsames Langsamfahren sogar den Verkehrsfluss verbessert. Außerdem sinkt die Gefahr schwerer Verkehrsunfälle drastisch. [.interview] [%A32b] [!Mit Tempo 30 durch die Stadt Berichten Sie.] === 1. Wie schnell darf man in Ihrem Heimatland fahren (innerhalb von Ortschaften, auf der Landstraße, auf der Schnellstraße, auf der Autobahn)?[@shortAnswer] === 2. Wie ist die Verkehrssituation für Autos in den Großstädten?[@shortAnswer] === 3. Halten sich die Autofahrer an die Tempovorgaben innerorts und außerhalb von Ortschaften?[@shortAnswer] === 4. Was passiert, wenn man zu schnell fährt? (Hilfe: die Höchstgeschwindigkeit überschreiten, geblitzt werden, erwischt werden, ein Bußgeld zahlen, jemandem wird der Führerschein für eine bestimmte Zeit entzogen)[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark++] [%A32c] [!Mit Tempo 30 durch die Stadt PRO-KONTRA-Diskussion Führen Sie eine PRO-und-KONTRA-Diskussion. Eine Person ist für, eine gegen die Einführung eines Tempolimits von 30 km/h innerhalb von Ortschaften.] |remark:PRO-KONTRA-Argumentation |remark:Die eigene Meinung ausdrücken • Meiner Meinung nach/Meines Erachtens ... • Ich bin davon überzeugt/Ich bin mir sicher, dass ... |remark:Vor- und Nachteile nennen • Auf der einen Seite/Einerseits kann ich Ihre Argumente nachvollziehen, auf der anderen Seite/andererseits ... • Ein Vorteil ist ..., das gebe ich zu, aber die Nachteile liegen auch auf der Hand/die Nachteile sind nicht zu übersehen: ... |remark:Jemandem widersprechen/Zweifel anmelden • Ich glaube eher, dass ... • Das sehe ich ganz anders. • Ich kann mir nicht vorstellen, dass ... • Ich befürchte/bezweifle, dass ... • Ihre Argumente können mich nicht ganz/vollständig überzeugen. • Meinen Sie wirklich, dass ...? [.essay] [%A32d] [!Reagieren Sie auf die Forderung des Verkehrsklubs schriftlich oder mündlich.] Schreiben bzw. sagen Sie, • warum Sie sich äußern • welche Vorteile oder Nachteile ein Tempolimit von 30 km/h in der Stadt nach Ihrer Meinung hat • wie die Situation in Ihrem Heimatland ist. [.cloze:bitmark--&image] [%A33] [!Verkehrsprobleme in Großstädten: Der tägliche Stress auf den Straßen Sie lesen in einem Forum über Verkehrsprobleme in Großstädten die Meinung einiger Personen. Welche der Aussagen 1 bis 7 trifft auf die Personen A, B, C oder D zu? Mehrfachnennungen sind möglich.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/726694_original_r_k_b_by_rainer_sturm_pixelio.de.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/701485_original_r_k_by_alexandra_h._pixelio.de.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/660104_original_r_b_by_petra_schmidt_pixelio.de.jpg] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/501175_original_r_k_b_by_rainer_sturm_pixelio.de.jpg] 1. Wer ist der Meinung, dass die verantwortlichen Politiker etwas tun müssen? Lösung:[_A][_B][_C] 2. Wer beklagt das unkorrekte Verhalten von Verkehrsteilnehmern? Lösung:[_A][_B] 3. Für wen sind moderne digitale Methoden Teil der Lösung? Lösung:[_C][_D] 4. Wer fordert den Ausbau von bestimmten Verkehrswegen? Lösung:[_A][_C] 5. Wer ist für eine stärkere finanzielle Belastung der Autofahrer? Lösung:[_B] 6. Wer meint, dass die Autohersteller zur Lösung der Probleme einen Beitrag leisten können? Lösung:[_D] 7. Für wen ist die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht geeignet? Lösung:[_C] |remark:A. Ella Wenn ich früh mit meinem Fahrrad zur Arbeit fahre, ärgere ich mich jeden Tag aufs Neue über die Verkehrspolitik der Stadt. Es gibt nur auf einem kleinen Teil meines Weges überhaupt Radwege und selbst die sind oft von parkenden Autos zugestellt. Die Fahrt auf den überfüllten Straßen ist manchmal lebensgefährlich, weil Autofahrer beim Rechtsabbiegen nicht richtig aufpassen und einem die Vorfahrt schneiden. Der Oberbürgermeister hat bei seiner Wahl versprochen, sich um das Verkehrschaos zu kümmern. Das war vor drei Jahren. Für die Fahrradfahrer hat sich seitdem nichts verbessert. Warum hat man bis heute mit einem flächendeckenden Ausbau der Fahrradwege noch nicht begonnen? Ein Netz sicherer Fahrradwege würde dazu führen, dass mehr Menschen vom Auto auf das Fahrrad umsteigen würden und es weniger Unfälle mit Fahrradfahrern gäbe. |remark:B. Klaus In vielen Bereichen vereinfacht der technische Fortschritt das Leben, nur im Straßenverkehr nicht. Chaos und Frust nehmen jedes Jahr zu. Es gibt immer mehr Autos, die die Straßen vollstopfen, die Stauzeiten werden immer länger. Auch die Aggression der Verkehrsteilnehmer nimmt zu. Polizisten berichten von Autofahrern, die andere Menschen beschimpfen oder verprügeln. Es ist allerhöchste Zeit, dass radikale Maßnahmen ergriffen werden, um die Verkehrssituation zu verbessern. Und das geht meiner Meinung nach nur, wenn es den Autofahrern an den Geldbeutel geht. Eine richtig hohe Maut innerhalb des Stadtrings würde viele Autofahrer dazu bewegen, ihr Auto in der Garage zu lassen und öffentliche Verkehrsmittel zu nutzen. |remark:C. Andreas Ich wohne am Stadtrand und muss täglich zu meiner Arbeit in die Innenstadt fahren. Bevor ich zur Arbeit fahre, bringe ich meine beiden Kinder in den Kindergarten. Öffentliche Verkehrsmittel sind für mich keine Option. Deshalb halte ich es für keine gute Idee, Autofahrern mit irgendwelchen Extra-Gebühren noch mehr in die Tasche zu greifen. Wir zahlen doch schon genug Steuern. Warum nehmen die verantwortlichen Politiker nicht unsere Steuergelder und bauen damit die Straßen aus? Ein gutes, modernes Straßennetz und digitale Leitsysteme würden die Staus reduzieren und den Verkehr fließen lassen. |remark:D. Ariane Auch Autos und Verkehr könnten sich mithilfe der Digitalisierung weiterentwickeln und die teils katastrophalen Verkehrsverhältnisse in den Städten, vor allem in den Innenstädten, könnten sich deutlich verbessern. Autohersteller bieten schon heute digitale Assistenten an, z. B. zur Parkplatzsuche. Nach Schätzungen von Experten verbringen 33 Prozent der Autofahrer in Innenstädten viel Zeit mit der Suche nach einem Parkplatz. Der digitale Assistent zeigt den Autofahrern die Parkmöglichkeiten direkt an. Zudem könnten moderne, digital unterstützte Sharingmodelle wie Carsharing oder Bikesharing das Verkehrsaufkommen reduzieren. Mit einer App könnten die Stadtbewohner denjenigen Transportmodus wählen, der für sie in diesem Moment der richtige ist. [.chapter] [##Teil B] [.chapter] [###Gesunder Schlaf] [@leave.subject:Gesunder Schlaf] [@leave.context:personal] [.article:bitmark--] Die Texte und Aufgaben in diesem **fakultativen Teil B** stellen ein Angebot für Lerner und Lerngruppen dar, die ihre sprachlichen Fähigkeiten zusätzlich erweitern möchten. [.interview] [%B1] [!Interview Führen Sie Blitzinterviews mit zwei Gesprächspartnern. Geben Sie die interessantesten Informationen wieder.] === **Name:**[@shortAnswer] === Sind Sie ein Frühaufsteher (Lerchentyp) oder ein Nachtmensch (Eulentyp)?[@shortAnswer] === Wie lange schlafen Sie nachts?[@shortAnswer] === Wann stehen die meisten Leute in Ihrem Heimatland auf, wann gehen sie in der Regel ins Bett?[@shortAnswer] === Zu welcher Tageszeit fühlen Sie sich am müdesten bzw. unkonzentriertesten?[@shortAnswer] === Machen Sie mittags ein Schläfchen oder eine Ruhepause? Wenn ja, wie lange?[@shortAnswer] === **Name:**[@shortAnswer] === Sind Sie ein Frühaufsteher (Lerchentyp) oder ein Nachtmensch (Eulentyp)?[@shortAnswer] === Wie lange schlafen Sie nachts?[@shortAnswer] === Wann stehen die meisten Leute in Ihrem Heimatland auf, wann gehen sie in der Regel ins Bett?[@shortAnswer] === Zu welcher Tageszeit fühlen Sie sich am müdesten bzw. unkonzentriertesten?[@shortAnswer] === Machen Sie mittags ein Schläfchen oder eine Ruhepause? Wenn ja, wie lange?[@shortAnswer] === [.assignment:bitmark--] [%B2] [!Powernapping Lesen Sie den folgenden Text.] **Gesundes Nickerchen** In Spanien oder Lateinamerika heißt es Siesta, in Japan wird es Inemuri genannt. In vielen Ländern ist eine Mittagsruhe Teil der Kultur und gehört sogar als Teil einer längeren Mittagspause zum Arbeitsalltag dazu. In den deutschen Büros dagegen hat das kurze Mittagsschläfchen Hausverbot. Wir ==brüsten uns==(@remark:sich brüsten mit etwas = mit etwas angeben, sich selbst loben) lieber damit, wie wenig wir schlafen und wie müde wir sind, als uns einfach mal einen Moment der ==Muße==(@remark:Muße = innere Ruhe) zu gönnen – und sei es nur für ein paar Minuten. Dabei macht uns das ==Nickerchen==(@remark:Nickerchen = kurzer Schlaf) wacher, es verbessert unsere Konzentration und unser Gedächtnis, es hebt die Stimmung und beugt Unfällen vor. Das alles hat die Schlafforschung bereits bewiesen. Bis heute will man in deutschen Unternehmen davon nichts wissen. Zur Mittagszeit schlafende Kollegen gelten nach wie vor als schwach oder faul. Dabei kommt das Nickerchen der Natur des Menschen eigentlich entgegen, weil es das Mittagstief überbrückt. Menschen, die frühmorgens mit Leichtigkeit aus dem Bett springen – „die Lerchen“ – fallen zwischen 12 und 14 Uhr in ein Tief: Der Kreislauf ist instabiler und die Körpertemperatur sinkt. Für Frühaufsteher ist das die ideale Zeit, sich auszuruhen. Danach – zwischen 14 und 16 Uhr – erleben sie ein körperliches Leistungshoch, um zwischen 16 und 18 Uhr wieder in ein Nachmittagstief abzutauchen. Das ist genau der Zeitpunkt, an dem die „Eulen“ – die Abendtypen – ihr Tagestief erreichen. Trotz des Leistungstiefs versuchen die meisten Büroangestellten, weiter zu funktionieren, auch wenn ihre Gedanken abschweifen und sie Löcher in den Bildschirm starren. Diese Einstellung sollte sich ändern, meinen Schlafmediziner. Wenn es keine Möglichkeiten zum Mittagsschläfchen gibt, reiche schon eine kurze Ruhephase, um die Augen zu schließen und Gedanken kreisen zu lassen. Mehrere Studien haben sich mit dem positiven Effekt eines solchen Naps beschäftigt. Gerade mal sechs Minuten Schlaf reichen aus, um das Gedächtnis zu verbessern, das konnte sowohl bei Untersuchungen in Deutschland als auch an amerikanischen Universitäten belegt werden. Fluggesellschaften wie Lufthansa haben den positiven Effekt von Naps schon vor Jahren erkannt: Es gibt sogar eine Napping Policy – eine Dienstvorschrift für das Nickerchen. Verständlicherweise, denn schläfrige Piloten machen Fehler – wie andere müde Menschen auch. Doch einen Fehler im Cockpit bezahlen Menschen schlimmstenfalls mit ihrem Leben. Den Weg ins Büro hat das Nickerchen in Deutschland noch nicht gefunden. In der Schweiz finden sich einige Beispiele, wie etwa der Schokoladenhersteller Toblerone, der Internetdienstleister Google oder das Computerunternehmen IBM. Google in Zürich meint es mit seinen Mitarbeitern besonders gut: Das Unternehmen hat großzügige Ruheräume mit komfortablen Liegen, gedämpftem Licht und Aquarien eingerichtet. Das Schläfchen soll hier nicht nur entspannen, sondern auch die Kreativität beflügeln. [@reference: Das Büroschläfchen bleibt tabu. DIE ZEIT online, 15.9.2014 (Tina Groll) In: https://www.zeit.de/karriere/] ||fussnoten?|| [.essay:bitmark++&image] [%B3] [!Textarbeit Geben Sie den Inhalt des Textes anhand der folgenden Stichpunkte wieder.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/553535_original_r_k_b_by_resi_garen-sch_ffer_pixelio.de.png] 1. positive Effekte des Mittagsschläfchens 2. die Situation in Deutschland 3. die Leistungstiefs während der Arbeitszeit 4. die Meinung der Schlafmediziner 5. Beispiele von Firmen |remark:Gesundes Nickerchen In Spanien oder Lateinamerika heißt es Siesta, in Japan wird es Inemuri genannt. In vielen Ländern ist eine Mittagsruhe Teil der Kultur und gehört sogar als Teil einer längeren Mittagspause zum Arbeitsalltag dazu. In den deutschen Büros dagegen hat das kurze Mittagsschläfchen Hausverbot. Wir ==brüsten uns==(@remark:sich brüsten mit etwas = mit etwas angeben, sich selbst loben) lieber damit, wie wenig wir schlafen und wie müde wir sind, als uns einfach mal einen Moment der ==Muße==(@remark:Muße = innere Ruhe) zu gönnen – und sei es nur für ein paar Minuten. Dabei macht uns das ==Nickerchen==(@remark:Nickerchen = kurzer Schlaf) wacher, es verbessert unsere Konzentration und unser Gedächtnis, es hebt die Stimmung und beugt Unfällen vor. Das alles hat die Schlafforschung bereits bewiesen. Bis heute will man in deutschen Unternehmen davon nichts wissen. Zur Mittagszeit schlafende Kollegen gelten nach wie vor als schwach oder faul. Dabei kommt das Nickerchen der Natur des Menschen eigentlich entgegen, weil es das Mittagstief überbrückt. Menschen, die frühmorgens mit Leichtigkeit aus dem Bett springen – „die Lerchen“ – fallen zwischen 12 und 14 Uhr in ein Tief: Der Kreislauf ist instabiler und die Körpertemperatur sinkt. Für Frühaufsteher ist das die ideale Zeit, sich auszuruhen. Danach – zwischen 14 und 16 Uhr – erleben sie ein körperliches Leistungshoch, um zwischen 16 und 18 Uhr wieder in ein Nachmittagstief abzutauchen. Das ist genau der Zeitpunkt, an dem die „Eulen“ – die Abendtypen – ihr Tagestief erreichen. Trotz des Leistungstiefs versuchen die meisten Büroangestellten, weiter zu funktionieren, auch wenn ihre Gedanken abschweifen und sie Löcher in den Bildschirm starren. Diese Einstellung sollte sich ändern, meinen Schlafmediziner. Wenn es keine Möglichkeiten zum Mittagsschläfchen gibt, reiche schon eine kurze Ruhephase, um die Augen zu schließen und Gedanken kreisen zu lassen. Mehrere Studien haben sich mit dem positiven Effekt eines solchen Naps beschäftigt. Gerade mal sechs Minuten Schlaf reichen aus, um das Gedächtnis zu verbessern, das konnte sowohl bei Untersuchungen in Deutschland als auch an amerikanischen Universitäten belegt werden. Fluggesellschaften wie Lufthansa haben den positiven Effekt von Naps schon vor Jahren erkannt: Es gibt sogar eine Napping Policy – eine Dienstvorschrift für das Nickerchen. Verständlicherweise, denn schläfrige Piloten machen Fehler – wie andere müde Menschen auch. Doch einen Fehler im Cockpit bezahlen Menschen schlimmstenfalls mit ihrem Leben. Den Weg ins Büro hat das Nickerchen in Deutschland noch nicht gefunden. In der Schweiz finden sich einige Beispiele, wie etwa der Schokoladenhersteller Toblerone, der Internetdienstleister Google oder das Computerunternehmen IBM. Google in Zürich meint es mit seinen Mitarbeitern besonders gut: Das Unternehmen hat großzügige Ruheräume mit komfortablen Liegen, gedämpftem Licht und Aquarien eingerichtet. Das Schläfchen soll hier nicht nur entspannen, sondern auch die Kreativität beflügeln. [@reference: Das Büroschläfchen bleibt tabu. DIE ZEIT online, 15.9.2014 (Tina Groll) In: https://www.zeit.de/karriere/] [?1. Das Mittagsschläfchen hat viele positive Effekte, z. B. verbessert es unsere Konzentration und unser Gedächtnis. Es macht wacher, hebt die Stimmung und beugt Unfällen vor. 2. In Deutschland sieht man das Mittagsschläfchen sehr kritisch. Schlafende Kollegen gelten als schwach oder faul. 3. Frühaufsteher erreichen ihr Tagestief zwischen 12 und 14 Uhr, bei Abendtypen kommt das Tief viel später, erst zwischen 16 und 18 Uhr. 4. Schlafmediziner sind der Meinung, dass schon eine kurze Ruhephase zur Entspannung führen kann. Gerade mal sechs Minuten Schlaf reichen aus, um das Gedächtnis zu verbessern. 5. Einige Firmen wie die Lufthansa, der Schokoladenhersteller Toblerone oder IBM und Google haben die positiven Effekte bereits erkannt. Bei der Lufthansa gibt es sogar eine Napping Policy – eine Dienstvorschrift für das Nickerchen, damit schläfrige Piloten keine Fehler machen.] [.match-solution-grouped] [%B4a] [! Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Was passt zusammen. Ordnen Sie die richtigen Verben zu] === [%1]die Stimmung == [%b]heben === [%2]als schwach und faul == [%g]gelten === [%3]einen positiven Effekt == [%e]haben === [%4]Fehler == [%c]machen === [%5]etwas mit dem Leben == [%j]bezahlen === [%6]die Kreativität == [%i]beflügeln === [%7]eine These mit einer Studie == [%d]belegen === [%8]Löcher in den Bildschirm == [%h]starren === [%9]die Gedanken == [%a]kreisen lassen === [%10]ein Leistungstief mit dem Mittagsschlaf == [%f]überbrücken === [.match:bitmark--] [%B4b] [!Vertiefen Sie den Wortschatz des Textes. Bilden Sie aus den vorgegebenen Wörtern Sätze. Achten Sie auf eventuell fehlende Präpositionen, den richtigen Kasus und die Hinweise in Klammern.] === ◇ viele Länder – die Mittagsruhe als Teil einer längeren Mittagspause – Arbeitsalltag – gehören[@example] == In vielen Ländern gehört die Mittagsruhe als Teil einer längeren Mittagspause zum Arbeitsalltag. === [%1]die deutschen Büros – der Mittagsschlaf – ein schlechter Ruf – haben, denn – wer – schlafen, der – nicht – arbeiten == [$In den deutschen Büros genießt der Mittagsschlaf einen schlechten Ruf, denn wer schläft, der arbeitet nicht.] === [%2]Kollegen, – die – Mittagszeit – schlafen, – schwach oder faul – gelten == [$Kollegen, die zur Mittagszeit schlafen, gelten als schwach oder faul.] === [%3]neue Untersuchungen der Schlafforschung – aber – ergeben __(Perfekt)__, – dass – ein kurzer Mittagsschlaf – die Konzentration – verbessern == [$Neue Untersuchungen der Schlafforschung haben aber ergeben, dass ein kurzer Mittagsschlaf die Konzentration verbessert.] === [%4]außerdem – das kurze Nickerchen – die Stimmung – heben – und – Unfälle – vorbeugen == [$Außerdem hebt das kurze Nickerchen die Stimmung und beugt Unfällen vor.] === [%5]die Leistungsfähigkeit vieler Menschen – 12 und 14 Uhr – ein Tiefpunkt – erreichen == [$Die Leistungsfähigkeit vieler Menschen erreicht zwischen 12 und 14 Uhr einen Tiefpunkt.] === [%6]Leistungstief – die meisten Büroangestellten – versuchen, – weiter – funktionieren == [$Trotz/Während des Leistungstiefs/In diesem Leistungstief versuchen die meisten Büroangestellten, weiter zu funktionieren.] === [%7]ihre Gedanken – abschweifen – und – sie – Löcher – der Bildschirm – starren == [$Ihre Gedanken schweifen ab und sie starren Löcher in den Bildschirm.] === [%8]es – aber – besser sein __(Konjunktiv II)__, – wenn – man – 12 und 14 Uhr – eine kurze Ruhephase – sich gönnen __(Konjunktiv II)__ == [$Es wäre aber besser, wenn man sich zwischen 12 und 14 Uhr eine kurze Ruhephase gönnen würde.] === [%9]neue Studien – nur sechs Minuten Schlaf – Steigerung der Gedächtnisleistung – ausreichen == [$Neuen Studien zufolge/Nach neuen Studien reichen nur sechs Minuten Schlaf zur Steigerung der Gedächtnisleistung aus.] === [%10]Fluggesellschaften wie Lufthansa – der positive Effekt des kurzen Schlafs – bereits – erkennen – und – eine Napping Policy – entwickeln __(Perfekt)__ == [$Fluggesellschaften wie Lufthansa haben den positiven Effekt des kurzen Schlafs bereits erkannt und eine Napping Policy entwickelt.] === [.interview] [%B5a] [!Wortschatz: Personen und Nomen rund um den Schlaf Was sind das für Menschen? Beschreiben Sie diese Personen.] === [%1] der Langschläfer[@shortAnswer] [$jemand, der lange schläft] === [%2] der Schlafwandler[@shortAnswer] [$jemand, der im Schlaf wandelt/herumläuft] === [%3] die Schlafmütze[@shortAnswer] [$ein unaufmerksamer/träger Mensch oder jemand, der extrem lange schläft] === [%4] der Schlafgast[@shortAnswer] [$ein Gast, der übernachten möchte] === [%5] der Träumer[@shortAnswer] [$jemand, der etwas realitätsfern wirkt, oft seinen Gedanken nachhängt] === [.match:bitmark--] [%B5b] [!Wortschatz: Personen und Nomen rund um den Schlaf Finden Sie für die folgenden Umschreibungen zusammengesetzte Wörter mit __Schlaf-__.] === [%1]Zeit zum Schlafen[@shortAnswer] == [$die Schlafenszeit] === [%2]Eisenbahnwagen mit Schlafgelegenheit[@shortAnswer] == [$der Schlafwagen] === [%3]Lied zum Einschlafen[@shortAnswer] == [$das Schlaflied] === [%4]Stadt oder Stadtteil ohne Gelegenheit zur Freizeitgestaltung[@shortAnswer] == [$die Schlafstadt] === [%5]deckenähnliche Hülle zum Schlafen, z. B. in Zelten[@shortAnswer] == [$der Schlafsack] === [.cloze-instruction-grouped&image] [%B6] [!Schlafstörungen Lesen Sie den Text und ergänzen Sie die fehlenden Nomen in der richtigen Form. Arbeiten Sie zu zweit.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/schlafen-neu.jpg] Viele Menschen leiden unter Schlafstörungen oder [_Schlafmangel][@example]. Das wirkt sich nicht nur negativ auf das allgemeine [_Wohlbefinden][!Wohlbefinden][%1] aus, sondern beeinträchtigt auch unsere Konzentrations-, Reaktions- und [_Leistungsfähigkeit][!Leistungsfähigkeit][%2]. Als einer der ersten Schlafforscher hat William C. Dement an der Universität Stanford 1970 das erste [_Schlafforschungszentrum][!Schlafforschungszentrum][%3] gegründet. Er konnte bereits in den 1970er-Jahren nachweisen, dass das Gehirn versucht, tagsüber zu schlafen, wenn es nachts nicht genug [_Ruhe][!Ruhe][%4] bekommt. Das bedeutet, wer über einen längeren Zeitraum zu wenig schläft, fügt seinem Gehirn nachhaltigen [_Schaden][!Schaden][%5] zu. Außerdem können gesundheitliche Probleme wie Bluthochdruck, Herzerkrankungen und psychische [_Störungen][!Störungen][%6] wie Depressionen auftreten. In der [_Schlafmedizin][!Schlafmedizin][%7] werden 80 verschiedene Formen von Schlafstörungen unterschieden. Diese lassen sich grob in vier Gruppen einteilen: Die erste Gruppe sind die Ein- und Durchschlafstörungen, die zweite Gruppe beinhaltet die Tagesmüdigkeit. Die dritte Gruppe bilden die Störungen im Schlaf-Wach-Rhythmus und zur vierten Gruppe zählen Probleme während des [_Schlafens][!Schlafen][%8], wie das Schlafwandeln, das Zähneknirschen oder [_Albträume][!Albträume][%9]. All diese Arten von Schlafstörungen lassen sich auf unterschiedliche [_Ursachen][!Ursachen][%10] zurückführen und auf unterschiedliche [_Weise][!Weise][%11] behandeln. [.essay:bitmark++] [%B7] [!Der kleine Schlummerhelfer Sie werden gebeten, für die Boulevardzeitschrift „Fit aktuell“ Empfehlungen für Schlaflose zu erarbeiten. Formulieren Sie in Gruppen Tipps und präsentieren Sie Ihre Ergebnisse im Plenum. Verfassen Sie danach einen kurzen Artikel für die Zeitschrift.] ◇ Sie sollten (nicht) ... ◇ Ich empfehle Ihnen ... ◇ Ich würde an Ihrer Stelle ... ◇ Verzichten Sie auf ... ◇ Vermeiden Sie ... ◇ Treiben Sie ... ◇ Gehen Sie ... ◇ Denken Sie (nicht) an ... ◇ Achten Sie auf ... |remark Kaffee ◇ Tee ◇ Alkohol ◇ Nikotin ◇ warme Milch mit Honig ◇ Sport ◇ Spaziergang ◇ Probleme ◇ fernsehen ◇ lesen ◇ laut tickende Uhren ◇ leuchtende Zifferblätter ◇ schweres und scharf gewürztes Essen ◇ Schäfchen zählen ◇ Schlaftabletten nehmen ◇ nachts den Kühlschrank plündern ◇ 14 bis 18 Grad Schlafzimmertemperatur ◇ zu festen Zeiten ins Bett gehen ◇ erst ins Bett gehen, wenn Sie müde sind ◇ unbegrenzt ausschlafen ◇ jeden Morgen zur gleichen Zeit aufstehens... [.chapter][▼kapitel8c] [##Teil C] [.chapter] [###Konzessivangaben] [@grammar:Konzessivangaben] [.article:bitmark--] ◼︎ **Verbalform** Gegengründe **Obwohl** diese Regeln so einfach __klingen__, fällt ihre Umsetzung vielen Menschen schwer. ➔ Subjunktion Unerwartete Folge Diese Regeln klingen so einfach, **trotzdem/dennoch** __fällt__ ihre Umsetzung vielen Menschen schwer. Diese Regeln klingen so einfach, ihre Umsetzung __fällt__ vielen Menschen **trotzdem/dennoch** schwer. ➔ Konjunktionaladverb Diese Regeln klingen **zwar** einfach, **aber** ihre Umsetzung __fällt__ vielen Menschen schwer. ➔ Konjunktion ◇ **Obwohl** diese Regeln so einfach __klingen__, fällt ihre Umsetzung vielen Menschen schwer. ➔ **Obwohl** leitet einen Nebensatz ein, das finite Verb steht an letzter Stelle. ◇ Diese Regeln klingen so einfach, **trotzdem/dennoch** __fällt__ ihre Umsetzung vielen Menschen schwer. Diese Regeln klingen so einfach, ihre Umsetzung __fällt__ vielen Menschen **trotzdem/dennoch** schwer. ➔ Nach **trotzdem/dennoch** (Satzanfang) folgt ein Hauptsatz, das finite Verb steht direkt nach **trotzdem/dennoch**. **Trotzdem** und **dennoch** sind Adverbien und können auch an anderen Stellen des Satzes stehen. ◇ Diese Regeln klingen **zwar** einfach, **aber** ihre Umsetzung __fällt__ vielen Menschen schwer. ➔ Nach **aber** folgt ein Hauptsatz, das finite Verb steht an zweiter Stelle nach **aber**. ◼︎ **Nominalform** Unerwartete Folge **Trotz** der Einfachheit der Regeln fällt vielen Menschen ihre Umsetzung schwer. ➔ Präposition mit dem Genitiv [.match:bitmark--] [%C1] [!Verbinden Sie die beiden Sätze miteinander, indem Sie die in Klammern angegebenen Wörter verwenden.] === ◇ __Er hatte Hunger__. Er aß beim Abendessen nichts.__(obwohl)__ == [$__Obwohl__ er Hunger hatte, aß er beim Abendessen nichts.][@example] === ◇ Er hatte Hunger. __Er aß beim Abendessen nichts__.__(trotzdem)__ == [$Er hatte Hunger, __trotzdem__ aß er beim Abendessen nichts. Er hatte Hunger, er aß __trotzdem__ beim Abendessen nichts.][@example] === [%1]__Sie ist Millionärin__. Sie dreht jeden Cent zweimal um. (zwar/aber) == [$Sie ist zwar Millionärin, aber sie dreht jeden Cent zweimal um.] === [%2]Sie ist krank. __Sie geht heute ins Büro__.__(trotzdem)__ == [$Sie ist krank, trotzdem geht sie heute ins Büro.] === [%3]__Viele Menschen könnten mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren__. Sie nehmen das Auto.__(obwohl)__ == [$Obwohl viele Menschen mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren könnten, nehmen sie das Auto.] === [%4]__Sie war pünktlich losgefahren__. Sie kam über eine Stunde zu spät.__(obwohl)__ == [$Sie kam über eine Stunde zu spät, obwohl sie pünktlich losgefahren war.] === [%5]Der Arzt hatte es ihm verboten. __Er rauchte jeden Tag zwei Schachteln Zigaretten__.__(dennoch)__ == [$Der Arzt hatte es ihm verboten, dennoch rauchte er jeden Tag zwei Schachteln Zigaretten.] === [%6]__Das Paket wurde rechtzeitig abgeschickt__. Es ist bis heute nicht angekommen.__(zwar/aber)__ == [$Das Paket wurde zwar rechtzeitig abgeschickt, aber es ist bis heute nicht angekommen.] === [.match:bitmark--] [%C2] [!Bilden Sie Sätze im Präteritum wie im Beispiel.] === ◇ trotz __(seine Erfolge)__ – er – ein bescheidener Mensch – bleiben == Trotz seiner Erfolge blieb er ein bescheidener Mensch.[@example] === [%1]trotz __(ihre zahlreichen Bewerbungen)__ – sie – noch keine Stelle – finden == [$Trotz ihrer zahlreichen Bewerbungen fand sie noch keine Stelle.] === [%2]trotz __(die vielen Proteste)__ – die alte Kirche – abgerissen werden == [$Trotz der vielen Proteste wurde die alte Kirche abgerissen.] === [%3]trotz __(sein Fleiß)__ – er – durch die Abschlussprüfung – fallen == [$Trotz seines Fleißes fiel er durch die Abschlussprüfung.] === [%4]trotz __(die Warnung – sein Arzt)__ – er – an dem Marathonlauf – teilnehmen == [$Trotz der Warnung seines Arztes nahm er an dem Marathonlauf teil.] === [%5]trotz __(schlechte Arbeitsbedingungen)__ – die Mitarbeiter – das Projekt – erfolgreich – beenden wollen == [$Trotz schlechter Arbeitsbedingungen wollten die Mitarbeiter das Projekt erfolgreich beenden.] === [%6]trotz __(ihre Talentlosigkeit)__ – sie – ein Superstar – werden == [$Trotz ihrer Talentlosigkeit wurde sie ein Superstar.] === [.chapter][▼kapitel8c1] [###Erweiterte Partizipien] [@grammar:Erweiterte Partizipien] [.article:bitmark--] ◼︎ Erweiterte Partizipien werden oft in der Schriftsprache verwendet: ◇ die immer weiter **steigende** Nachfrage Partizip ➔ I ◇ mit Chemikalien **behandelte** Lebensmittel Partizip ➔ II ◼︎ Gerundiv ◇ die zu bewässernden Felder. ➔ zu + Partizip I Die Felder müssen bewässert werden. ➔ Notwendigkeit ◇ Das sind zu lösende Probleme. ➔ zu + Partizip I Die Probleme können gelöst werden. ➔ Möglichkeit ➔ Das Gerundiv wird hauptsächlich in der Schriftsprache verwendet. [.cloze:bitmark--&image] [%C3] [!Bilden Sie Partizipialattribute mit dem Partizip II.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/gesch_ft_kommerz_und_handel_958.png] Das sind ... ◇ von mir __gebildete__ Sätze. __(bilden)__ 1. bereits [_genannte][!nennen] Argumente. 2. von Arbeitslosigkeit [_betroffene][!betreffen] Jugendliche. 3. seit Langem [_bewiesene][!beweisen] Tatsachen. 4. im letzten Jahr [_festgesetzte][!festgesetzt] Beiträge. 5. viel [_befahrene][!befahren] Straßen. Das ist/war ... 6. der lang [_ersehnte][!ersehnen] Brief. 7. für den Unterricht [_geeignetes][!eignen] Material. 8. eine von 120 Millionen Menschen [_gesprochene][!sprechen] Sprache. 9. eine nicht [_genutzte][!nutzen] Chance. 10. ein noch nicht [_veröffentlichter][!veröffentlichen] Artikel. [.cloze-instruction-grouped] [%C4] [!Bilden Sie Partizipialattribute mit dem Partizip I und ergänzen Sie die folgenden Sätze. Achten Sie auf die Endungen.] ◇ Die Ratten verlassen das [_sinkende][!sinken][@example] Schiff. 1. Die über unser heutiges Thema [_hinausgehenden][!hinausgehen] Fragen werden auf der nächsten Besprechung diskutiert. 2. Die [_steigende][!steigen] Nachfrage bringt den Betrieb in personelle Schwierigkeiten. 3. Wir haben dieses Jahr nur pünktlich [_zahlende][!zahlen] Kursteilnehmer! 4. Die sich im Moment gut [_entwickelnden][!entwickeln] Handelsbeziehungen zwischen den Nachbarstaaten wirken auch politisch stabilisierend. 5. Dank gut [_funktionierender][!funktionieren] Bremsen konnte bei dem Unfall Schlimmeres verhindert werden. 6. Alle in diesem Bereich [_anfallenden][!anfallen] Arbeiten werden ab jetzt von zwei Mitarbeitern erledigt. 7. Diese Wand ist eine [_tragende][!tragen] Wand, sie kann nicht abgerissen werden. 8. Alle aus diesem Gebiet [_stammenden][!stammen] Pflanzen stehen unter Naturschutz. 9. Das alles [_beherrschende][!beherrschen] Thema der deutschen Politik war in dieser Woche das Verhältnis Deutschlands zu den Vereinigten Staaten. 10. Er ist ein sehr [_zurückhaltender][!zurückhalten] Mensch. 11. Der aus Madagaskar [_stammende][!stammen] Saphir hat einen Marktwert von ca. 500 000 Euro. 12. Gegen Kopfschmerzen gibt es jetzt ein neues, sehr schnell [_wirkendes][!wirken] Medikament. 13. Der für die Aufklärung des Falles [_entscheidende][!entscheiden] Hinweis kam aus der Bevölkerung. 14. Die Musik hat eine [_beruhigende][!beruhigen] Wirkung auf mich. 15. Das ist eine in dieser Region häufig [_auftretende][!auftreten] Krankheit. 16. Die bereits zwei Jahre [_dauernden][!dauern] Konflikte zwischen den unterschiedlichen Bevölkerungsgruppen sollen in Gesprächen beigelegt werden. [.cloze:bitmark--] [%C5] [!Ergänzen Sie das Gerundiv (__zu__ + Partizip I).] ◇ Die Daten müssen noch gespeichert werden. Das sind: noch [_zu speichernde][@example] Daten. 1. Die Reparaturen müssen noch durchgeführt werden. noch [_durchzuführende] Reparaturen. 2. Die Texte müssen noch überarbeitet werden. noch [_zu überarbeitende] Texte. 3. Die Vorschriften müssen eingehalten werden. [_einzuhaltende] Vorschriften. 4. Die Aufgaben müssen noch erledigt werden. noch [_zu erledigende] Aufgaben. 5. Die Fehler müssen noch korrigiert werden. noch [_zu korrigierende] Fehler. 6. Die E-Mails müssen noch beantwortet werden. noch [_zu beantwortende] E-Mails. [.cloze-instruction-grouped&image] [%C6] [!Ergänzen Sie die fehlenden Partizipien.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/tennis_ball_uid.png] Körperliche Belastung ist eine wichtige Voraussetzung für die Erhaltung der Gesundheit. Regelmäßige [_kontrollierte][!kontrollierte][_wohltuende][!wohltuenden][_gesundheitsfördernde][!gesundheitsfördernden][%1] Bewegung und Sport beeinflussen den Alterungsprozess und führen zu einer [_verbesserten][!verbesserten][%2] Immunabwehr. Sport hat außerdem positive Auswirkungen auf das Herz-Kreislauf-System und auf die durch Arbeit [_angespannte][!angespannte][%3] Psyche. Er hilft, Stress und Anspannung abzubauen und sorgt für [_wohltuenden][!wohltuenden][%4] Schlaf. Um der Gesundheit wirklich zu dienen, sollte er richtig dosiert werden und das Alter und den Trainingszustand einer Person berücksichtigen. Zu starke Reize, Höchstleistungen und daraus [_resultierende][!resultierende][%5] Überlastungen sind unbedingt [_zu vermeidende][!zu vermeidende][%6] Risiken. Achten Sie auf die Qualität der Bewegungsform; am besten sind an die Person und die Situation [_angepasste][!angepasste][%7] Übungen. Der in der heutigen Form [_betriebene][!betriebene][%8] Hochleistungssport ist keine Aktivität im Sinne einer [_gesundheitsfördernden][!gesundheitsfördernden][%9] Betätigung! ||multiple possibilities & instruction-grouped?|| [.chapter:bitmark--][▼kapitel8c2] [###Die Funktionen von __werden__] [@grammar:Die Funktionen von werden] [.article:bitmark--] __werden__ als Vollverb Ich **werde** gesund. Paul **wird** Abteilungsleiter. __werden__ als Hilfsverb a) **werden** + Partizip II ➔ Passiv Der Motor **wird eingebaut**. b) **werden** + Infinitiv = Futur I ➔ Absicht/Versprechen Ich **werde** mich darum **kümmern**. ➔ Erwartung Morgen **wird** es **regnen**. ➔ Vermutung (Ausdruck einer Wahrscheinlichkeit) Wo ist Frau Kümmel? – Sie **wird** noch im Stau **stehen**. Wo war Frau Kümmel gestern? – Sie **wird** krank **gewesen sein**. [.match] [%C7] [!Drücken Sie eine Absicht aus. Bilden Sie Sätze und achten Sie auch auf die Wortstellung.] === ◇ ich – nicht mehr rauchen == [$Ich werde nicht mehr rauchen.][@example] === [%1] wir – Friedrich – Krankenhaus – besuchen – Dienstag == [$Wir werden Friedrich am Dienstag im Krankenhaus besuchen.] === [%2] ich – du – Karte – London – schreiben == [$Ich werde dir eine Karte aus London schreiben.] === [%3] wir – morgen – Firma FAR – anrufen + Termin – verschieben == [$Wir werden morgen bei der/die Firma FAR anrufen und den Termin verschieben.] === [%4] ich – Fehler – nicht – noch einmal – machen == [$Ich werde den Fehler nicht noch einmal machen.] === [%5] ich – nie wieder – heiraten == [$Ich werde nie wieder heiraten.] === [%6] wir – Lösung – sich bemühen == [$Wir werden uns um eine Lösung bemühen.] === [.match:bitmark--&image] [%C8a] [!Formulieren Sie Vermutungen für gegenwärtiges und vergangenes Geschehen mithilfe von __werden__. Orientieren Sie sich am Beispielsatz. Gegenwart] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/menschen_4650.png] === ◇ Otto ist nicht pünktlich im Büro.__(Sein Zug hat mal wieder Verspätung.)__ == [$Sein Zug **wird** mal wieder Verspätung **haben**. __(werden + Infinitiv)__][@example] === [%1]Otto kommt auch nicht pünktlich nach Hause.__(noch arbeiten)__ == [$Er wird noch arbeiten.] === [%2]Wo isst Otto heute?__(in der Kantine)__ == [$Er wird in der Kantine essen.] === [%3]Was macht Otto heute Abend?__(die Krimireihe „Tatort“ sehen)__ == [$Er wird die Krimireihe„Tatort“ sehen.] === [%4]Ob Otto das Buch gefällt?__(es mögen)__ == [$Er wird es mögen.] === [.match:bitmark--] [%C8b] [!Formulieren Sie Vermutungen für gegenwärtiges und vergangenes Geschehen mithilfe von __werden__. Orientieren Sie sich am Beispielsatz. Vergangenheit] === ◇ Otto hat Magenschmerzen.__(was Schlechtes essen)__ == [$Otto **wird** was Schlechtes **gegessen haben**.__(werden + Partizip II + haben/sein)__][@example] === [%1]Otto ist erkältet.__(sich nicht warm genug anziehen)__ == [$Er wird sich nicht warm genug angezogen haben.] === [%2]Otto ist müde.__(die ganze Nacht feiern)__ == [$Er wird die ganze Nacht gefeiert haben.] === [%3]Otto hat kein Geld mehr.__(alles für Kleidung ausgeben)__ == [$Er wird alles für Kleidung ausgegeben haben.] === [.chapter] [##Teil D] [.chapter] [###Rückblick] [.article:bitmark++] [%D1] [!Hier finden Sie wichtigen Wortschatz des Kapitels.] **Gesundes Leben** ◇ die Krankheiten/Zivilisationskrankheiten/Erkrankungen ◇ etwas kann Krankheiten auslösen ◇ der Risikofaktor/die Risikofaktoren: falsche Ernährung/mangelnde Bewegung/übermäßiger Alkoholkonsum/Rauchen ◇ Krankheiten vermeiden/verhindern ◇ sich ausgewogen ernähren/sich ausreichend bewegen/auf Zigaretten und Alkohol verzichten/regelmäßig Sport treiben/auf Nahrungsvielfalt achten/den Lebensstil ändern ◇ gesunde Ernährung wichtig finden ◇ reichlich Obst und Gemüse essen ◇ weniger stark verarbeitete Lebensmittel zu sich nehmen ◇ industriell hergestellten Lebensmitteln misstrauen ◇ althergebrachter/naturbelassener Nahrung vertrauen ◇ sich in der Ernährung __(nicht)__ immer nach den neuesten Forschungsergebnissen richten ◇ auf die eigenen Körpersignale achten ◇ das eigene Sättigungsgefühl wahrnehmen ◇ die nächste Mahlzeit genießen **Gesundheitliche Probleme** ◇ der Arzt/die Ärztin/die Ärzte ◇ zum Arzt gehen ◇ Angst vor dem __(Zahn-)__Arzt haben ◇ an __(einer Krankheit)__/unter __(Schmerzen/Asthmaanfällen)__ leiden ◇ Schmerzen lindern ◇ eine Erkältung/Grippe/Kopfschmerzen/Muskelkater ... haben ◇ ein altes Hausmittel verwenden/weiterempfehlen ◇ einen Umschlag/ein Dampfbad machen ◇ die Schulmedizin/die medizinische Versorgung ◇ sich für alternative Heilmethoden interessieren ◇ auf einen __(Operations-)__Termin warten ◇ die Krankenversicherung/krankenversichert sein **Essen und Umwelt** ◇ Die Alarmglocken sollten läuten. ◇ die Folgen des Klimawandels ◇ der Raubbau an der Natur ◇ Tiere sind vom Aussterben bedroht. ◇ Die Meere sind überfischt. ◇ Die Tierbestände müssen sich regenerieren. ◇ Der Rohstoff wird knapp. ◇ Die Nachfrage übersteigt das Angebot. ◇ Plantagen liegen brach. ◇ Es kommt zu einem Engpass. ◇ Es wird ein mysteriöses Sterben beobachtet. ◇ Feinschmecker/Köche stellen sich auf Ersatzprodukte um. ◇ Die Lebensmittelpreise steigen/haben sich verdreifacht. **Umweltprobleme und die Belastung für den Menschen** ◇ Die größten Umweltbedrohungen waren Luftverschmutzung, Ozonbelastung und Grundwasserverschmutzung. ◇ Die Reaktorkatastrophe hat deutliche Spuren hinterlassen. ◇ Kernkraftwerke stehen auf Platz 1 der unmittelbaren Bedrohungsszenarien. ◇ Die Luftverschmutzung bleibt nach wie vor ein Gefahrenherd. ◇ Das Regenwaldsterben rückt ins Zentrum der Ängste. ◇ Die Umweltproblematik ist bereits stark ins Blickfeld geraten. ◇ Umweltprobleme genießen __(zu)__ viel Aufmerksamkeit. ◇ die Umwelt durch die Ölverschmutzung der Meere in großer Gefahr sehen ◇ Projekte für grüne Energietechnologien __(mit 80 Millionen Euro)__ unterstützen ◇ öffentliche Gebäude mit Sonnenenergie versorgen ◇ die Pkw-Dichte durch die Erhebung einer Innenstadtmaut verringern ◇ die Höchstgeschwindigkeit innerhalb der Stadt auf 30 km/h begrenzen ◇ mehr Hausmüll recyceln/Plastiktüten verbieten ◇ für Gebäudesanierungen Fördermittel zur Verfügung stellen ◇ eine Hightech-Stadtbahn bauen und damit das neue Elektrozeitalter einläuten ◇ herkömmliche Busse durch Elektrobusse ersetzen ◇ an Haltestellen Ladestationen für Elektroautos installieren ◇ Grünflächen ausbauen und dadurch für mehr Frischluftaustausch sorgen ◇ das Nachtflugverbot am/auf dem Flughafen durchsetzen **Gesunder Schlaf** ◇ der Schlaf/der Mittagsschlaf/das Mittagsschläfchen ◇ sich eine Ruhepause gönnen ◇ in Deutschland einen schlechten Ruf haben ◇ als schwach oder faul gelten ◇ einen positiven Effekt haben/nachweisen ◇ die Konzentration/die Leistungsfähigkeit/die Gedächtnisleistung verbessern ◇ die Stimmung heben ◇ Unfällen vorbeugen ◇ einen Tiefpunkt erreichen/trotz des Leistungstiefs weiter funktionieren ◇ Die Gedanken schweifen ab. ◇ Löcher in den Bildschirm starren ◇ unter Schlafstörungen/Einschlafstörungen/Schlafmangel leiden ◇ die Konzentrationsfähigkeit beeinträchtigen ◇ dem Gehirn nachhaltigen Schaden zufügen ◇ Albträume haben ◇ sich auf unterschiedliche Ursachen zurückführen lassen [.self-assessment] [%D2] [!Evaluation Überprüfen Sie sich selbst.] === Ich kann populärwissenschaftliche Artikel über gesundes Leben, gesunde Ernährung und bedrohte Tierarten verstehen und Empfehlungen zu diesen Themen geben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann über Essgewohnheiten und das Gesundheitssystem in meinem Heimatland berichten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann erwartetes zukünftiges Geschehen beschreiben. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann mit Pro- und Kontra-Argumenten meine Meinung zum Thema __Tempolimit__ mündlich und schriftlich darlegen. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen Vortrag über das Thema __Umweltschutz__ verstehen, die wichtigsten Informationen wiedergeben und Vorschläge unterbreiten. [•gut ] [•nicht so gut] === Ich kann einen Text zum Thema __Mittagsschlaf__ verstehen und mich zum Thema Schlafen und Gesundheit äußern. __(fakultativ)__ [•gut ] [•nicht so gut] === [.chapter] [#Anhang 1] [.article&image] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/karabinerhacken.jpg] Anhänger [.chapter] [##Anhang] [.article] **1. Wichtige Redemittel 2. Übungssatz: Goethe-Zertifikat B2 3. Grammatik in Übersichten 4. Übersicht unregelmäßiger Verben** [.chapter] [.article:bitmark++] [###Wichtige Redemittel] |remark:Eine Diskussion/Ein Gespräch führen **Die eigene Meinung ausdrücken** • Meiner Meinung nach/Meines Erachtens ... • Ich bin der Auffassung/Meinung/Überzeugung, dass ... • Ich bin davon überzeugt/Ich bin mir sicher, dass ... • Ich schlage vor, dass ... **Jemandem zustimmen** • Da gebe ich Ihnen/dir recht. • Damit/Mit dieser Aussage bin ich einverstanden. • Das sehe ich auch so. • Das entspricht auch meiner Erfahrung. • Dem kann ich nur zustimmen. **Jemandem widersprechen/Zweifel anmelden** • Ich glaube eher, dass ... • Das sehe ich ganz anders. • In diesem Punkt habe ich eine ganz andere Meinung. • Ich kann mir nicht vorstellen, dass ... • Ich befürchte/bezweifle, dass ... • Man sollte bedenken, dass ... • Wäre es nicht besser, wenn ...? **Jemanden unterbrechen** • Darf ich Sie/dich mal kurz unterbrechen? • Dazu würde ich gerne auch etwas sagen. • Ich wollte noch hinzufügen, dass ... **Nach der Meinung anderer fragen** • Was halten Sie/hältst du von ...? • Wie beurteilen Sie/beurteilst du ...? • Was sind Ihrer/deiner Meinung nach die wichtigsten Gründe für ...? **Pro- und Kontra-Argumente nennen** • Einerseits ..., andererseits ... • Auf der einen Seite ..., auf der anderen Seite ... • ... spricht dafür, ... spricht dagegen. • Ein Vorteil ist ..., ein Nachteil ist ... **Sich einigen** • Ich schlage vor, dass ... • Vielleicht können wir uns darauf einigen, dass ... • Was halten Sie/hältst du von ... **Ratschläge/Empfehlungen geben** • Sie sollten/Du solltest ... • Ich an Ihrer/deiner Stelle würde ... • ... kann ich Ihnen/dir sehr empfehlen. • Ich habe gute Erfahrungen gemacht mit ... in ... **Eine Vermutung ausdrücken** • Vermutlich/Wahrscheinlich/Vielleicht ... • Es ist anzunehmen, dass ... • Ich vermute, dass ... • Etwas kann/könnte/wird (passiert sein). |remark:Sich beschweren **Sich beschweren** • Ich möchte mich über ... beschweren. • Wir sind davon ausgegangen, dass ... • Jetzt müssen wir feststellen, dass ... • Wir sind sehr enttäuscht von ... • ... entsprach nicht meinen/unseren Erwartungen. • Wir hätten etwas anderes/mehr erwartet. • Wir hoffen, dass Sie ... **Eine Beschwerde entgegennehmen** • Das tut mir leid. Uns ist leider ein Fehler passiert/ unterlaufen ... • Ich kann Ihren Ärger verstehen. • Ich werde mich darum kümmern, dass ... • Wir werden nach einer Lösung suchen. • Wir können Ihnen anbieten, dass ... |remark:Etwas beschreiben/präsentieren **Eine Grafik/Statistik beschreiben** • Man kann in/aus der Grafik/Statistik deutlich erkennen ... • Aus der Grafik/Statistik kann man entnehmen ... • Aus der Grafik/Statistik geht hervor .../wird deutlich ... • Die Grafik/Statistik zeigt ... • An der Spitze/Auf Platz eins/zwei steht/liegt ... Dahinter kommt/folgt ... • Am wichtigsten ist .../... ist weniger wichtig/... ist (mir/ den Befragten) gleichgültig/egal ... **Veränderungen beschreiben** • ... hat sich verbessert/hat eine positive Entwicklung genommen/hat sich in eine positive Richtung entwickelt. • Eine erfreuliche Tendenz ist zu verzeichnen in/bei ... • Es gibt Fortschritte auf dem Gebiet ... • ... ist gleich geblieben/hat stagniert. • Es ist noch keine Tendenz absehbar. • ... hat sich verschlechtert/entwickelt sich in eine negative Richtung/weist negative Tendenzen auf. • Es ist ein Rückschritt erkennbar. • Die Lage ist denkbar schlecht. **Ein Gerät beschreiben** • Das Gerät/Der Apparat ist/wurde ausgestattet mit .../ist ausgerüstet mit .../enthält .../arbeitet mit .../lässt sich bedienen mit ... • An der linken/rechten/oberen/unteren Seite befinden sich .../wurden ... angebaut/befestigt. • Das Gerät ist vorgesehen für .../lässt sich einsetzen als .../ kann verwendet werden für/als .../dient als/zum ... **Ein Produkt vorstellen** • Er/Sie/Es besteht aus .../verfügt über .../hat ... • Es gibt auch ... • Das Produkt ist in einem besonderen/modernen/klassischen ... Design (gestaltet). • Es wurde von ... entwickelt. • Unsere Ingenieure/Entwickler haben innovative Lösungen gefunden. • Es entspricht dem höchsten technischen Standard. Natürlich wurden auch ökologische Gesichtspunkte bei der Entwicklung berücksichtigt. • Es ist einsetzbar/verwendbar bei/als ... • Es erfüllt die höchsten Ansprüche. • Der Vorteil dieses Produkts besteht darin, dass ... Es zeichnet sich durch ... aus. • Einzigartig ist, dass ... |remark:Texte zusammenfassen/bewerten **Einen Text zusammenfassen** • Das Thema des Textes ist ... Der Text handelt von ... • In dem Text geht es hauptsächlich/in erster Linie um ... • Der Autor beschreibt/meint/behauptet ... • Als Beispiele werden ... angeführt. Das wird mit folgenden Beispielen verdeutlicht: ... • Der Autor zieht die Schlussfolgerung, dass ... **Einen Text bewerten** • Ich fand den Text interessant/langweilig/spannend/humorvoll/informativ/unverständlich/lustig/sachlich ... • Mir ist aufgefallen, dass ... • Der Text war schwer/leicht verständlich. • Der Autor benutzt viel Alltagssprache/Umgangssprache. |remark:Etwas strukturieren **Eine Tagesordnung vorstellen** • Auf unserer Tagesordnung stehen heute folgende Punkte/Themen: ... • Ich schlage folgende Tagesordnungspunkte vor: ... • Wir befassen uns (heute) mit ... • Wir sprechen/diskutieren (heute) über .../Wir besprechen heute ... • Wir haben uns folgendes Programm vorgenommen: Erstens .../Zweitens .../Drittens ... • Der erste Punkt unserer Tagesordnung ist ... • Als zweiten Punkt haben wir ... vorgesehen ... • Als letztes Thema steht ... auf dem Programm. • Am Anfang/Zu Beginn sprechen wir über .../Wir beginnen mit .../Danach werden wir ... • Anschließend .../Zum Schluss ... **Einen Leserbrief strukturieren** • Betreff: das Thema angeben • Anrede: Sehr geehrte Damen und Herren, ... __(Nach der Anrede wird klein weitergeschrieben.)__ • __Einleitung__: Das Thema ... interessiert mich sehr./Ich beschäftige mich schon lange mit dem Thema .../Ihren Beitrag zum Thema ... fand ich besonders interessant. • __Hauptteil__: Ihre Meinung: Meiner Meinung nach .../Ich bin der Ansicht, dass ... • Ihre Erfahrungen: In meinem Heimatland .../Ich habe die Erfahrung gemacht, dass .../Aus meiner persönlichen Erfahrung kann ich sagen, dass .../Studien/Untersuchungsergebnisse haben gezeigt, .../Ein konkretes Beispiel dafür ist .../Als Beispiele dafür kann man anführen ... • Pro- und Kontra-Argumente: Auf der einen Seite ..., auf der anderen Seite .../Dafür/Dagegen spricht ... • __Schlussteil__: Empfehlungen: Ich rate/kann nur empfehlen .../Meiner Meinung nach sollten .../Es wäre wünschenswert ... Zusammenfassung: Zusammenfassend/Abschließend möchte ich sagen/betonen ... [.chapter] [##Anhang 2] [.chapter:bitmark--] [###Übungssatz: __Goethe-Zertifikat B2__] [.article] Diese Prüfung besteht aus vier Teilen: Lesen, Hören, Schreiben und Sprechen. Die Teile können einzeln (modular) abgelegt werden oder zusammen mit einem Mal. [.chapter] [###Lesen] [.article] Der Prüfungsteil Lesen umfasst fünf Aufgaben. Zur Lösung der Aufgaben haben Sie insgesamt **65 Minuten** Zeit. [.cloze:bitmark++] [%Lesen Teil 1 - Prüfungsvorbereitung] (Arbeitszeit: 18 Minuten) [!Sie lesen in einem Forum über Umweltbewusstsein und Umweltverhalten die Meinung einiger Personen. Welche der Aussagen 1 bis 9 trifft auf die Personen A, B, C oder D zu? Mehrfachnennungen sind möglich.] ◇ Wer meint, dass sich viele für die Umwelt interessieren, aber zu wenig dafür tun? Lösung:[_a][@example] 1. Wer meint, dass jeder Mensch sein eigenes Handeln überprüfen sollte? Lösung:[_a] 2. Wer sieht einen Widerspruch zwischen dem Verhalten vieler junger Menschen und dem von Wirtschaft und Politik geförderten Konsumwachstum? Lösung:[_c] 3. Wer ist für eine Bestrafung von Umweltsündern im Bereich der Wirtschaft? Lösung:[_b] 4. Wer hält Umweltkonferenzen für Geldverschwendung? Lösung:[_b] 5. Wer kann sich die Nutzung öffentlicher Verkehrsmittel nicht leisten? Lösung:[_d] 6. Wer achtet beim Einkauf von Lebensmitteln auf Bioqualität? Lösung:[_b] 7. Wer glaubt, dass für Menschen mit weniger Einkommen die Umweltdebatte keine Rolle spielt? Lösung:[_d] 8. Wer spart mit bewusstem Verhalten und Verzicht auf übermäßigen Konsum Geld? Lösung:[_c] 9. Für wen bestimmt der Blick in die eigene Geldbörse das Umweltverhalten? Lösung:[_d] |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/bauernhof-baume-draussen-771149_bruce_mars_wwwpexels_sw.jpg| |remark **David** Seit den 1960er-Jahren beschäftigen sich die Menschen mit dem Thema __Umwelt__, seit Mitte der 1980er-Jahre gehört der Umweltschutz zu den wichtigsten politischen Aufgaben. Auch in diversen Umfragen bezeichnen sehr viele Deutsche den Umweltschutz als wichtig. Aber was machen die Bürger und die Politiker? Sie machen überwiegend nichts! In Deutschland wird die Energie noch immer aus fossilen Brennstoffen wie Kohle gewonnen, obwohl alle wissen, dass es schädlich für die Umwelt ist. Viele Menschen fahren noch immer große Autos oder fliegen dreimal im Jahr in den Urlaub. Autos und Flugzeuge haben mit den Schadstoffen, die sie produzieren, einen großen Anteil an der schlechten Luft. So kommen wir nicht weiter! Wir müssen etwas tun und anfangen müssen wir bei uns selbst. Nehmen wir das Beispiel Verkehr: Ich habe mein Auto gegen ein Fahrrad eingetauscht und nutze gelegentlich öffentliche Verkehrsmittel. Im Urlaub fahre ich nur in Orte, die man mit dem Zug erreichen kann. Wenn das viel mehr Menschen machen würden, dann wäre das ein Anfang. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/688826_original_r_b_by_tim_reckmann_pixelio.de.jpg| |remark **Senta** Ich habe, wie viele andere Menschen auch, eine positive Einstellung zum Umweltschutz. Ich achte zum Beispiel darauf, Lebensmittel aus der Bioproduktion zu kaufen, das heißt Biogemüse oder Fleisch aus nachhaltiger Tierhaltung. Und ich lasse an schönen Tagen mein Auto in der Garage und fahre mit dem Rad. Ich finde aber, dass man nicht nur von den Bürgern erwarten kann, dass sie sich für die Umwelt engagieren. Auch Politik und Wirtschaft sollten einen Beitrag zu einem besseren Umweltschutz leisten. Da vermisse ich zum Beispiel das Engagement der Regierung für alternative Energiegewinnung. Oder die Bestrafung von Autofirmen, die bei der Messung der Schadstoffe manipulieren. Vor jeder Wahl höre ich: „Wir tun etwas für die Umwelt“ und nach der Wahl ist für große Investitionen auf diesem Gebiet kein Geld da. Auf Umweltkonferenzen wird sehr viel Geld dafür ausgegeben, dass viele Menschen tagelang über die Umwelt reden und am Ende kein gemeinsamer Aktionsplan herauskommt. Wenn wir diese Konferenzkosten in Zukunft sparen würden und Firmen, die sich nicht an Umweltauflagen halten, hohe Strafen zahlen müssten, dann wäre genug Geld für die Umwelt da. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fotolia_72791662_s_sa.png| |remark **Ernst** Umweltbewusstsein und Umweltverhalten passen nicht zueinander? Bei mir schon. Ich habe mein Alltagsleben komplett umgestellt. Mein Auto habe ich verkauft, ich bin in eine kleinere Wohnung gezogen. Dinge, die ich nicht mehr brauche, habe ich weggegeben. Wenn ich unterwegs bin, schalte ich alle Elektrogeräte aus, die Heizung drehe ich runter. Auch meine Kleidungsstücke habe ich reduziert. Interessanterweise kann man mit dieser bewussten Art zu leben eine Menge Geld sparen. Ich bin kreativer geworden und viel aufmerksamer. Ich glaube, dass sich viele junge Leute von dem ständigen Konsumieren verabschieden und sich ganz bewusst für den Verzicht entscheiden. Das einzige Problem für eine deutliche Verbesserung der Umwelt sind Wirtschaft und Politik. Sie treiben gemeinsam den wachsenden Konsum immer weiter voran. |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/140262_original_r_k_by_wu-buster_pixelio.de_sa.jpg| |remark **Margit** Umweltbewusstsein und Umweltverhalten, das ist doch eine Diskussion für Reiche. Ich suche seit langer Zeit einen Job und mein Mann hat nur ein geringes Einkommen. Wir haben zwei Kinder und können es uns nicht leisten, Bioprodukte im Supermarkt zu kaufen. Auch die Fahrt mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist teurer, als wenn wir zu viert mit dem Auto fahren. Jetzt sagen die Politiker, wir dürfen unser altes Diesel-Auto nicht mehr benutzen, weil es die Luft verschmutzt. Womit sollen wir dann fahren? Und ja, wir fliegen mit dem Billigflieger in den Urlaub und kaufen beim Discounter ein. Etwas anderes können wir nicht bezahlen. Ich möchte meinen Kindern ja auch etwas bieten. Und, um ganz ehrlich zu sein, wenn man jeden Tag in ein halb leeres Portemonnaie guckt, ist einem die Umwelt wirklich egal. Da fragt man in erster Linie: Wo bekomme ich die billigsten Lebensmittel und moderne Kleidung zu einem vernünftigen Preis? [.multiple-choice-text:bitmark--&image] [%Lesen Teil 2 - Prüfungsvorbereitung] (Arbeitszeit: 12 Minuten) [!Sie lesen in einer Zeitschrift einen kurzen Artikel über Urlaub im Wandel. Welche Sätze passen in die Lücken 10 bis 15? Zwei Sätze passen nicht.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/globus2016-pfad.png] **Urlaub im Wandel** Erinnern Sie sich manchmal an den Sommerurlaub in Ihrer Kindheit? Sie haben drei Wochen lang jeden Tag das Gleiche gemacht, sich oft gelangweilt und sind nach einer gefühlten Ewigkeit braun gebrannt nach Hause zurückgekehrt? (◇)[+Solche Erfahrungen gehören der Vergangenheit an.][-Der Sommerurlaub war und ist für die Erholung besonders wichtig.][-Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung kurze Erlebnisreise.][-Allerdings sehen Tourismusforscher in der Entwicklung auch eine Gefahr.][-Reisen ist preiswerter geworden.][-Das hängt sicher auch mit dem Einzug der Exotik in den Alltag der Menschen zusammen.][-Im Gegensatz zu früher ist der Sommerurlaub nichts Besonderes mehr.][-Bei den meisten Angeboten wird besonderer Wert auf die Qualität im Bereich Service gelegt.][-Viele Reisende nehmen ihren Alltag in den Urlaub mit.]Die Urlaubsgewohnheiten haben sich in den letzten Jahren stark verändert. Dem Wiener Institut für Freizeit- und Tourismusforschung (IFT) zufolge planen wir heute lieber mehrere Urlaube im Jahr, die im Durchschnitt nur eine Woche dauern. (10) [-Solche Erfahrungen gehören der Vergangenheit an.][-Der Sommerurlaub war und ist für die Erholung besonders wichtig.][-Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung kurze Erlebnisreise.][-Allerdings sehen Tourismusforscher in der Entwicklung auch eine Gefahr.][-Reisen ist preiswerter geworden.][-Das hängt sicher auch mit dem Einzug der Exotik in den Alltag der Menschen zusammen.][+Im Gegensatz zu früher ist der Sommerurlaub nichts Besonderes mehr.][-Bei den meisten Angeboten wird besonderer Wert auf die Qualität im Bereich Service gelegt.][-Viele Reisende nehmen ihren Alltag in den Urlaub mit.] Den Status als Ereignis des Jahres, auf das man sich monatelang freut, hat er verloren. Nach Meinung der Tourismusforscher liegt das unter anderem daran, dass es keine klare Trennung zwischen Alltag und Urlaub mehr gibt. (11) [-Solche Erfahrungen gehören der Vergangenheit an.][-Der Sommerurlaub war und ist für die Erholung besonders wichtig.][-Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung kurze Erlebnisreise.][-Allerdings sehen Tourismusforscher in der Entwicklung auch eine Gefahr.][-Reisen ist preiswerter geworden.][-Das hängt sicher auch mit dem Einzug der Exotik in den Alltag der Menschen zusammen.][-Im Gegensatz zu früher ist der Sommerurlaub nichts Besonderes mehr.][-Bei den meisten Angeboten wird besonderer Wert auf die Qualität im Bereich Service gelegt.][+Viele Reisende nehmen ihren Alltag in den Urlaub mit.] Das kann man zum Beispiel daran erkennen, dass die Qualität der Internetverbindung am Reiseziel auf den Erfolg einer Reise einen mindestens ebenso großen Einfluss hat wie die touristischen Gegebenheiten vor Ort. Schöne Strände, Palmen und exotische Restaurants hinterlassen in einer globalisierten Welt keinen nachhaltigen Eindruck mehr. (12) [-Solche Erfahrungen gehören der Vergangenheit an.][-Der Sommerurlaub war und ist für die Erholung besonders wichtig.][-Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung kurze Erlebnisreise.][-Allerdings sehen Tourismusforscher in der Entwicklung auch eine Gefahr.][-Reisen ist preiswerter geworden.][+Das hängt sicher auch mit dem Einzug der Exotik in den Alltag der Menschen zusammen.][-Im Gegensatz zu früher ist der Sommerurlaub nichts Besonderes mehr.][-Bei den meisten Angeboten wird besonderer Wert auf die Qualität im Bereich Service gelegt.][-Viele Reisende nehmen ihren Alltag in den Urlaub mit.] Mann kann in jeder größeren österreichischen oder deutschen Stadt Restaurants besuchen, die Speisen aus fernen Ländern anbieten, oder im heimischen Tropenbad mit einem Erfrischungsgetränk unter einer Palme liegen. (13) [-Solche Erfahrungen gehören der Vergangenheit an.][-Der Sommerurlaub war und ist für die Erholung besonders wichtig.][+Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung kurze Erlebnisreise.][-Allerdings sehen Tourismusforscher in der Entwicklung auch eine Gefahr.][-Reisen ist preiswerter geworden.][-Das hängt sicher auch mit dem Einzug der Exotik in den Alltag der Menschen zusammen.][-Im Gegensatz zu früher ist der Sommerurlaub nichts Besonderes mehr.][-Bei den meisten Angeboten wird besonderer Wert auf die Qualität im Bereich Service gelegt.][-Viele Reisende nehmen ihren Alltag in den Urlaub mit.] Die Programme für die Kurztrips schneiden die Reiseveranstalter speziell auf die Zielgruppen zu. (14)[-Solche Erfahrungen gehören der Vergangenheit an.][-Der Sommerurlaub war und ist für die Erholung besonders wichtig.][-Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung kurze Erlebnisreise.][-Allerdings sehen Tourismusforscher in der Entwicklung auch eine Gefahr.][-Reisen ist preiswerter geworden.][-Das hängt sicher auch mit dem Einzug der Exotik in den Alltag der Menschen zusammen.][-Im Gegensatz zu früher ist der Sommerurlaub nichts Besonderes mehr.][+Bei den meisten Angeboten wird besonderer Wert auf die Qualität im Bereich Service gelegt.][-Viele Reisende nehmen ihren Alltag in den Urlaub mit.] Auch die sogenannten „fünf S“ spielen eine wichtige Rolle: Schönheit der Landschaft, Sauberkeit der Unterkunft, Sicherheit vor Ort, Schutz vor Risiken und Sehenswürdigkeiten in der Umgebung. Und selbstverständlich wird dafür gesorgt, dass die Kunden ihrer Zufriedenheit auf verschiedenen Online-Plattformen Ausdruck verleihen oder ihre Erlebnisse in den sozialen Netzwerken präsentieren können. (15) [-Solche Erfahrungen gehören der Vergangenheit an.][-Der Sommerurlaub war und ist für die Erholung besonders wichtig.][-Der Trend geht ganz eindeutig in Richtung kurze Erlebnisreise.][+Allerdings sehen Tourismusforscher in der Entwicklung auch eine Gefahr.][-Reisen ist preiswerter geworden.][-Das hängt sicher auch mit dem Einzug der Exotik in den Alltag der Menschen zusammen.][-Im Gegensatz zu früher ist der Sommerurlaub nichts Besonderes mehr.][-Bei den meisten Angeboten wird besonderer Wert auf die Qualität im Bereich Service gelegt.][-Viele Reisende nehmen ihren Alltag in den Urlaub mit.] Mehrere kurze Reisen nimmt man so nebenbei mit, der Unterschied zwischenUrlaubund Alltag wird immer geringer. Dabei ist es gerade für Kinder sehr wichtig, sich über einen längeren Zeitraum auf etwas zu freuen, zum Beispiel auf den Sommerurlaub. [.multiple-choice:bitmark++&article:bitmark++] [%Lesen Teil 3 - Prüfungsvorbereitung] (Arbeitszeit: 12 Minuten) [!Sie lesen in einer Zeitung einen Artikel über nachhaltige Mode. Wählen Sie bei den Aufgaben 16 bis 21 die richtige Lösung a), b) oder c).] === [!◇ Das Konzept der Kleidertauschpartys] [-a) dient der Umweltschutzorganisation Greenpeace.] [+b) beruht darauf, dass man gebrauchte eigene Kleidungsstücke gegen gebrauchte Kleidung von anderen tauscht.][@example] [-c) liegt voll im Trend.] === [!16. Die Deutschen] [-a) tragen nur 40 Prozent ihrer Kleidung.] [-b) kaufen immer teurere Kleidung.] [+c) kaufen immer mehr Kleidung.] === [!17. Aktivisten möchten] [-a) mit umweltfreundlicher Kleidung mehr Geld verdienen.] [+b) ,dass die Menschen mehr auf faire Produktionsbedingungen in der Textilindustrie achten.] [-c) ,dass Vegetarier mehr Kleidung kaufen.] === [!18. Mit Umweltsiegeln und Kampagnen kann man] [-a) die Produktionsbedingungen in der Industrie ändern.] [-b) Menschen problemlos von nachhaltiger Mode überzeugen.] [+c) nicht sehr viel erreichen.] === [!19. Das Angebot nachhaltiger Mode] [-a) kann vor allem durch Schlagwörter wie „nachhaltig“ oder „verantwortlich“ überzeugen.] [-b) kann ästhetisch und finanziell mit Angeboten von Discountern mithalten.] [+c) ändert das Kaufverhalten der Kunden nur sehr langsam.] === [!20. Zertifikate für verantwortungsvolle Kleidung] [+a) konzentrieren sich oft auf einen Teilbereich der Produktion.] [-b) sind nicht vertrauenswürdig.] [-c) stehen für nachhaltig produzierte Kleidung.] === [!21. Wer kein Geld für Kleidung ausgeben möchte,] [+a) kann alternative Möglichkeiten nutzen, seinen Kleiderschrank mit neuen Kleidungsstücken zu füllen.] [-b) muss das tragen, was er hat.] [-c) trägt aktiv zu fairen Produktionsbedingungen bei.] === [&article: |image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/bluse2016-pfad.png| **Nachhaltige Mode** **Die Deutschen kaufen immer mehr Kleidung und werfen sie weg wie Pappbecher. Dabei geht es auch anders.** Wie wäre das: Jede Woche ein neues Kleidungsstück im Schrank – modisch, umweltfreundlich, für null Euro. Eine wirre Ökofantasie? Nein,das ist längst möglich. Zum Beispiel so: An einem warmen Samstag strömten im Juni rund 10 000 Menschen in Deutschland zu sogenannten Kleidertauschpartys. Das Konzept: mit zehn aussortierten Kleidungsstücken hingehen, mit zehn gebrauchten Kleidungsstücken heimgehen. In 40 Städten hatte die Umweltschutzorganisation Greenpeace solche Tauschbörsen organisiert, allein in Hamburg kamen etwa tausend Leute – es könnte ein Trend werden. Laut einer Studie von Greenpeace werden von den 5,2 Milliarden Kleidungsstücken in unseren Kleiderschränken 40 Prozent sehr selten oder nie getragen, jeder Achte trägt seine Schuhe nicht einmal zwölf Monate lang. Zugleich geben die Deutschen immer mehr Geld für ihre Kleidung aus, obwohl Textilien zu immer niedrigeren Preisen angeboten werden. Seit einiger Zeit halten Aktivisten, Behörden und Non-Profit-Organisationen dagegen. Sie werben für Nachhaltigkeit, decken Textilskandale auf, prüfen Sozialstandards und verleihen Umweltsiegel. Und sie hoffen darauf, dass sich die Idee der fairen Kleidung nach und nach als Geschäftsmodell durchsetzt und dass nach dem Siegeszug der Vegetarier nun immer mehr Menschen quasi zu „Klamottariern“ werden. Doch Umweltsiegel und gut gemeinte Kampagnen allein werden die weltweiten Probleme unseres Textilkonsums kaum stoppen, denn das Wissen um Missstände verändert nicht zwangsläufig das Verhalten. Das liegt unter anderem daran, dass Menschen im Moment des Kaufens eine spontane Entscheidung treffen und die Probleme bei der Herstellung ausblenden. Außerdem sind viele Verbraucher offenbar vom inflationären Gebrauch von Wörtern wie „nachhaltig“ oder „verantwortlich“ in Werbekampagnen genervt. Und zum Schluss bleibt noch die Frage: Ist nachhaltige Mode nicht viel hässlicher und teurer als die neueste Kollektion beim Textildiscounter? Über Geschmack lässt sich natürlich streiten, aber es gibt Bewegung auf dem Modemarkt. Einige Designer haben sich aufs sogenannte Upcycling spezialisiert, also darauf, aus Abfallmaterialien trendige Mode zu kreieren. So entstanden Modelabels, die hippe Shirts aus Pflanzen oder Pullover aus Plastikflaschen herstellen - andere Modemarken verzichten komplett auf Baumwolle, Billiglöhne oder Chemikalien. Ebenfalls im Trend liegen Zertifikate für verantwortungsbewusste Mode. Hier sollten die Kunden aber vorsichtig sein, denn die meisten Siegel beziehen sich nur auf einzelne Stationen der Herstellungskette: Mal stehen ökologische Standards im Mittelpunkt, mal die Arbeitsbedingungen. Mal geht es um die Herkunft von Baumwolle oder Farbstoffen, mal um den Einsatz von Chemikalien oder die Bausubstanz von Textilfabriken. Doch es gibt auch wirklich vertrauensvolle Siegel wie __Fairtrade Cotton, Naturland__ oder __Ökotex__. Moderne technische Helfer können die Suche ebenfalls unterstützen. Plug-Ins wie __aVOID__ sollen beim Surfen Werbung für Kleidungsstücke ausblenden, die mithilfe von Kinderarbeit entstanden sind. Der Markt für alternative Modeunternehmen ist klein, wächst aber seit einigen Jahren. Wenn man nichts kaufen will, kann man Kleidung inzwischen problemlos tauschen (beispielsweise über den __Kleiderkreisel__), ausleihen oder selbst herstellen (sogar aus Müll). Und dann gibt es natürlich noch die Kleidertauschpartys …] [@reference: Es geht noch billiger als mit Billigklamotten. Nachhaltige Mode. SPIEGEL ONLINE, 3.12.2015 (Peter Maxwill) In: http://www.spiegel.de/wirtschaft/service/] [.cloze:bitmark++] [%Lesen Teil 4 - Prüfungsvorbereitung] (Arbeitszeit: 12 Minuten) [!Sie lesen in einer Zeitschrift verschiedene Meinungsäußerungen zu einer möglichen Regelung des E-Mail-Verkehrs im Unternehmen. Welche der Überschriften 22 bis 27 passen inhaltlich zu den Äußerungen A bis H? Eine Äußerung passt nicht. A ist das Beispiel und kann nicht noch einmal verwendet werden.] ◇ E-Mails nach Dienstschluss will kein Mensch. Lösung: [_A][@example] 22. Manche Arbeitssituationen erfordern die sofortige Antwort auf eine E-Mail. Lösung: [_E] 23. In einigen Branchen hängt das Überleben der Firmen von der Erreichbarkeit ab. Lösung: [_D] 24. Einige E-Mails sind überflüssig. Lösung: [_F] 25. E-Mails nach der Arbeitszeit gehören einfach zur heutigen Lebensform. Lösung: [_B] 26. E-Mails beeinträchtigen die Leistungsfähigkeit. Lösung: [_H] 27. Ständige Erreichbarkeit war in der Vergangenheit eine Pflicht in wenigen Berufen. Lösung: [_G] **Keine E-Mails nach Dienstschluss** |remark **A.** Ich kenne niemanden, der rund um die Uhr erreichbar sein möchte. Feierabend ist Feierabend. Abends, wenn man nach Hause geht, will man sich entspannen und die Zeit mit der Familie genießen. __Jens, Weimar__ |remark **B.** In der heutigen Zeit ist es unmöglich, abends und am Wochenende völlig abzuschalten. Der Wunsch, Arbeit und Freizeit zu trennen, ist unrealistisch. Daran müssen wir uns gewöhnen, ob es uns gefällt oder nicht. Caroline, Mannheim |remark **C.** Wenn nach Dienstschluss keine E-Mails mehr weitergeleitet werden, ist man vielleicht nach Feierabend nicht mehr mit Fragen und Problemen konfrontiert. Was bringt es aber, wenn ich am nächsten Morgen 50 E-Mails in meinem Posteingang finde, die ich alle möglichst schnell beantworten muss? __Birgit, Berlin__ |remark **D.** Als Übersetzerin würde ich sofort die Hälfte meiner Kunden verlieren, wenn ich ihnen nicht Tag und Nacht zur Verfügung stehen würde. Sie können einem Kunden nicht erklären, dass er Sie ausschließlich von 8.00 bis 17.00 Uhr kontaktieren darf. __Tanja, Darmstadt__ |remark **E.** Wir dürfen nicht vergessen, dass in manchen Berufszweigen die ständige Erreichbarkeit ein Muss ist. Wie kann man zum Beispiel als Marketingmanager gute Arbeit leisten, wenn man nicht sofort auf eine Beschwerdemail reagiert? __Andrea, Münster__ |remark **F.** Das Problem liegt meines Erachtens nicht darin, wann man jemandem eine E-Mail schickt, sondern darin, dass viele E-Mails manchmal gar nicht nötig sind. Sie landen gleich im Papierkorb. __Paula, Koblenz__ |remark **G.** Früher waren es nur die Ärzte, Feuerwehrleute und Journalisten, die rund um die Uhr erreichbar sein mussten, und auch das nicht jeden Tag! Ich glaube nicht, dass alle E-Mails, die nach Dienstschluss abgeschickt werden, dringend beantwortet werden müssen. __Jörg, Marburg__ |remark **H.** Zu Hause bin ich meist effizienter und schneller als am Arbeitsplatz, wo es doch so viele Ablenkungen gibt. Im Büro spreche ich mit meinen Kollegen, aber den Teil der Arbeit, der viel Konzentration verlangt, mache ich zu Hause. Da will ich auch nicht von dienstlichen E-Mails gestört werden, denn die stören meine Konzentration. __Olaf, Friedrichshafen__ [.multiple-choice-text:bitmark--&image] [%Lesen Teil 5 - Prüfungsvorbereitung )] [!Sie sind Journalist und möchten in der Bibliothek des Bundesgerichtshofs etwas über einen Fall recherchieren. Lesen Sie die Nutzungsmodalitäten und wählen Sie die passenden Überschriften zu den Punkten 28 bis 30.] (Arbeitszeit: 6 Minuten **Bibliothek des Bundesgerichtshofs Nutzungsmodalitäten für externe Personen** ◇ [-Arbeitsbedingungen][-Virtueller Rundgang][-Nutzungsbegrenzung][-Recherche][+Zugang][-Sicherheitshinweise][-Datenbanken][-Service][@example] Für den Zutritt auf das Gelände des Bundesgerichtshofs müssen Sie im Empfangsgebäude Ihren Personalausweis oder Reisepass vorlegen. Sie erhalten dort eine Codekarte, mit der sich die rechte Außentür des Bibliotheksgebäudes und die linke Innentür öffnen lassen. Diese Karte ist zugleich Ihr Besucherausweis, den Sie bitte während des gesamten Aufenthalts auf dem Gelände gut sichtbar tragen. 28. [-Arbeitsbedingungen][-Virtueller Rundgang][-Nutzungsbegrenzung][-Recherche][-Zugang][+Sicherheitshinweise][-Datenbanken][-Service] Mit Ausnahme von Notebooks und Laptops dürfen keine elektronischen Geräte in die Bibliothek mitgebracht werden. Bitte nutzen Sie die Schließfächer im Empfangsgebäude für alle Dinge, die Sie während des Bibliotheksbesuchs nicht unbedingt benötigen. In die Bibliothek mitgebrachte Gegenstände, etwa Schreibwaren oder Notebooks, dürfen nur in durchsichtigen Plastiktaschen transportiert werden. Die Plastiktaschen erhalten Sie leihweise im Empfangsgebäude. Bitte stellen Sie sich darauf ein, dass der Inhalt der Taschen vor Verlassen der Bibliothek kontrolliert wird. 29. [-Arbeitsbedingungen][-Virtueller Rundgang][+Nutzungsbegrenzung][-Recherche][-Zugang][-Sicherheitshinweise][-Datenbanken][-Service] Die Nutzungsmöglichkeit erstreckt sich auf den Medienbestand des Freihandbereichs mit Ausnahme der Bände an der Langen Wand im zweiten Obergeschoss. Der Zutritt zum Lesesaal ist nicht gestattet. Außerdem kann die Nutzung von Datenbanken Einschränkungen unterliegen. An externe Nutzerinnen und Nutzer werden keine Medien ausgeliehen. 30. [-Arbeitsbedingungen][-Virtueller Rundgang][-Nutzungsbegrenzung][-Recherche][-Zugang][-Sicherheitshinweise][-Datenbanken][+Service] Die meisten Arbeitsplätze in der Bibliothek verfügen über eine Steckdose, an die Sie Ihr Notebook anschließen können. Ein Internetzugriff mit privaten Notebooks über LAN oder WLAN ist nicht möglich. An den Recherche-Rechnern in der Bibliothek haben Sie ohne persönliche Anmeldung Zugriff auf ausgewählte juristische Fachinformationsangebote. Für eine darüber hinausgehende Internetrecherche ist eine Anmeldung mit persönlichen Zugangsdaten erforderlich. Diese erhalten Sie auf Wunsch an der Informationstheke. Im Rahmen des geltenden Urheberrechts können Kopien angefertigt werden. Hierfür sind pro Seite 5 Cent zu entrichten. Bei der Nutzung der Kopiergeräte genießen Angehörige des Hauses stets Vorrang. Die Anfertigung von Scans ist nicht möglich. [@reference: Bibliothek des Bundesgerichtshofs. Nutzungsmodalitäten für exter- ne Personen. Zugriff: 4.1.2019, In: http://www.bundesgerichtshof. de/DE/Bibliothek/Bibliothek_node.html] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/buch2016neu-pfad.png] [.chapter] [###Hören] [.article:bitmark--] Der Prüfungsteil Hören umfasst vier Aufgaben. Dieser Teil dauert insgesamt **40 Minuten**. [.multiple-choice:bitmark--&audio] [%Hören Teil 1 - Prüfungsvorbereitung] [!Sie hören fünf Gespräche und Äußerungen. Sie hören jeden Text einmal. Wählen Sie bei den Aufgaben die korrekte Lösung __richtig__ oder __falsch__ und a), b) oder c).] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/15_erkundungen_b2_3a.mp3] === [%1][!Die Frau will einen Englischkurs machen.] [-richtig] [+falsch] === [%2][!Die Anmeldung für den Sprachkurs] [-a) muss bis zum 31. März erfolgen.] [+b) ist nur bis heute möglich.] [-c) hat noch zwei Wochen Zeit.] === [%3][!Immobilien sind in München am teuersten.] [+richtig] [-falsch] === [%4][!Wohnungen in Hamburg] [-a) kosten 10 Prozent weniger als in München.] [-b) kosten genauso viel wie in München.] [+c) sind im Preis um 10 Prozent gestiegen.] === [%5][!Der Mann ist von seinem neuen Job begeistert. ] [+richtig] [-falsch] === [%6][!Der Mann] [-a) leitet interessante Projekte.] [+b) hat einen langen Arbeitsweg.] [-c) muss jeden Tag zwei Stunden zur Arbeit fahren.] === [%7][!Renate Haupt hat einen Roman geschrieben. ] [-richtig] [+falsch] === [%8][!Das Buch von Frau Haupt] [+a) betrachtet verschiedene Verhandlungskulturen auf humorvolle Weise.] [-b) beschreibt die Kultur in deutschen Betrieben.] [-c) ist in vielen europäischen Ländern erhältlich.] === [%9][!Die Frau isst kein Fleisch.] [+richtig] [-falsch] === [%10][!Ihre Eltern] [-a) sind keine Vegetarier, essen aber wenig Fleisch.] [-b) ernähren sich sehr ungesund.] [+c) haben eine andere Vorstellung von gesunder Ernährung.] === [.multiple-choice&imageWithAudio] [%Hören Teil 2 - Prüfungsvorbereitung] [!Sie hören im Radio ein Interview mit einer Persönlichkeit aus der Wissenschaft. Sie hören den Text zweimal. Lesen Sie die Aufgaben 11 bis 16 und wählen Sie die richtige Lösung a), b) oder c).] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/musik_h_ren2016-pfad.png] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/16_erkundungen_b2_3a.mp3] === [%11][!Die Anzahl der engen Freunde] [-a) liegt durchschnittlich bei 150 Freunden pro Person.] [+b) hat sich in den letzten Jahrzehnten nicht verändert.] [-c) hat durch die digitalen Medien zugenommen.] === [%12][!In den sozialen Medien bedeutet der Begriff „Freunde“, dass man ] [-a) mit jemandem regelmäßig kommuniziert.] [-b) gemeinsame Interessen hat.] [+c) auf der Kontaktliste einer Person steht.] === [%13][!Wenn man neue Freundschaften schließt,] [+a) nehmen die neuen Freunde den Platz der alten Freunde ein.] [-b) hat man mehr Freunde als vorher.] [-c) kann die Verbindung zu den neuen Freunden nicht so intensiv sein wie zu den alten.] === [%14][!Die Pflege von engen Freundschaften] [-a) hat heute keinen Wert mehr.] [-b) kann über soziale Medien viel einfacher erfolgen.] [+c) kostet viel Gefühl und viel Zeit.] === [%15][!Enge Freundschaft] [-a) bedeutet regelmäßigen persönlichen Kontakt.] [-b) wird immer seltener.] [+c) hat für jeden eine andere Bedeutung.] === [%16][!Durch die digitalen Medien] [-a) ist die Kommunikation mit Freunden besser geworden.] [+b) hat sich nur die Art und Weise der Kommunikation verändert.] [-c) wird die Kommunikation mit guten Freunden erschwert.] === [.multiple-choice:bitmark--&imageWithAudio] [%Hören Teil 3 - Prüfungsvorbereitung] [!Sie hören im Radio ein Gespräch mit mehreren Personen. Sie hören den Text einmal. Lesen Sie die Aufgaben 17 bis 22 und entscheiden Sie: Wer sagt das?] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fotolia_142452127_s_sw.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fotolia_53417883_m_sw.png] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/577592_original_r_by_bernhard_sattlers_fotograf_pixelio.de.png] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/17_erkundungen_b2_3a.mp3] [@reference: Nach: Arbeitgeber Careerbuilder, 23.11.2017 https://arbeitgeber.careerbuilder.de/blog] === ◇ [!Computer kommen im Bewerbungsverfahren bei der Auswertung der Bewerbungsunterlagen und bei Bewerbungsgesprächen zum Einsatz.] [-a) Moderator ] [+b) Herr Schreiner] [-c) Frau Kühn] === [%17][!Die elektronische Hilfe bei Auswahlverfahren ist schon länger im Einsatz.] [-a) Moderator ] [+b) Herr Schreiner] [-c) Frau Kühn] === [%18][!Ihr/Ihm gefällt die Vorstellung nicht, mit einem Computer sprechen zu müssen.] [+a) Moderator ] [-b) Herr Schreiner] [-c) Frau Kühn] === [%19][!Der Einsatz von Computern in Bewerbungsverfahren garantiert Objektivität und Neutralität.] [-a) Moderator ] [+b) Herr Schreiner] [-c) Frau Kühn] === [%20][!Standardisierte Bewerbungsverfahren suchen nach Schlüsselwörtern, auf die sich Kandidaten auch vorbereiten können.] [-a) Moderator ] [-b) Herr Schreiner] [+c) Frau Kühn] === [%21][!Der Computer kann individuelle Fähigkeiten und soziale Kompetenzen nicht erkennen.] [-a) Moderator ] [-b) Herr Schreiner] [+c) Frau Kühn] === [%22][!Die endgültige Entscheidung über die Stellenvergabe treffen Menschen.] [-a) Moderator ] [+b) Herr Schreiner] [-c) Frau Kühn] === [.multiple-choice:bitmark--&audio] [%Hören Teil 4 - Prüfungsvorbereitung] [!Sie hören einen kurzen Vortrag. Sie hören den Text zweimal. Lesen Sie die Aufgaben 23 bis 30 und wählen Sie die richtige Lösung.] [&audio:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/audio/18_erkundungen_b2_3a.mp3] [@reference: Nach: Welt Online, 26.1.2015, https://www.welt.de/gesundheit] === [%23][!Die Deutsche Krankenversicherung Köln] [-a) wertet die Krankheitsstatistik der Deutschen aus.] [+b) befragt einmal im Jahr ausgewählte Bürger zu ihrem Gesundheitsverhalten.] [-c) möchte mit einer jährlichen Umfrage das Gesundheitsverhalten der Deutschen nachhaltig verbessern.] === [%24][!Die Deutschen sitzen am Tag durchschnittlich] [+a) 7,5 Stunden.] [-b) 9 Stunden.] [-c) 6,5 Stunden.] === [%25][!Am längsten sitzen] [-a) Studenten.] [-b) ältere Menschen.] [+c) junge Leute zwischen 18 und 29.] === [%26][!Langes Sitzen] [-a) kann sich negativ auf die Körperhaltung auswirken.] [+b) gilt unter Experten als ernsthaftes Gesundheitsrisiko.] [-c) hat keine negativen Auswirkungen, wenn man Sport treibt.] === [%27][!Gegen die Gefahren des langen Sitzens hilft am besten] [-a) ein körperliches Training von zweieinhalb Stunden.] [-b) ein Spaziergang am Wochenende.] [+c) regelmäßige tägliche Bewegung.] === [%28][!11 Prozent der Bevölkerung] [-a) haben keine Probleme mit ihrer Gesundheit.] [+b) verhalten sich nach den Kriterien der Krankenkasse gesundheitsbewusst.] [-c) sind ein positives Beispiel für ihre Kinder.] === [%29][!Herr Augentaler meint,] [+a) dass die Menschen ihr Verhalten ändern müssen.] [-b) dass die Krankenkasse keinen Einfluss auf das Verhalten der Menschen hat.] [-c) dass Eltern ihre Kinder besser erziehen sollten.] === [%30][!Wer mehr Informationen möchte, kann] [-a) das Handout lesen.] [-b) bei der Versicherung anrufen.] [+c) mit Herrn Augentaler per E-Mail Kontakt aufnehmen.] === [.chapter] [###Schreiben] [.article:bitmark--] Dieser Prüfungsteil besteht aus zwei Aufgaben. Sie haben für den Teil insgesamt **75 Minuten** Zeit. [%Schreiben Teil 1] (Arbeitszeit: 50 Minuten) [.essay:bitmark--&image] [%Schreiben Teil 1 - Prüfungsvorbereitung] (Arbeitszeit: 50 Minuten) [!Sie schreiben einen Forumsbeitrag zum Thema __Berufe mit Zukunft__. Denken Sie an eine Einleitung und einen Schluss. Bearbeiten Sie alle Inhaltspunkte und achten Sie neben der Korrektheit auch auf abwechslungsreiche und sinnvolle sprachliche Übergänge und Verknüpfungen. Schreiben Sie mindestens 150 Wörter.] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/fotolia_87443206_l-sw_sa.jpg] • Nennen Sie einige Berufe, die Ihrer Meinung nach gute Zukunftschancen haben. • Begründen Sie Ihre Auswahl. • Nennen Sie Kriterien, die junge Menschen bei der Berufswahl berücksichtigen sollten. • Schreiben Sie etwas über Ihre persönliche berufliche Situation oder die allgemeine berufliche Situation in Ihrem Heimatland. [.essay] [%Schreiben Teil 2 - Prüfungsvorbereitung] (Arbeitszeit: 25 Minuten) [!Sie sollen am Freitag die Resultate einer Projektarbeit präsentieren. Sie sind aber aus verschiedenen Gründen mit der Arbeit noch nicht so weit, dass Sie Ergebnisse vorweisen können. Schreiben Sie eine Nachricht an die Abteilungsleiterin Frau Schade.] Überlegen Sie sich eine passende Reihenfolge der inhaltlichen Punkte. Achten Sie neben der Korrektheit auch auf abwechslungsreiche und sinnvolle sprachliche Übergänge und Verknüpfungen. Schreiben Sie mindestens 100 Wörter. • Machen Sie einen Vorschlag. • Begründen Sie den Zeitverzug. • Schildern Sie, wie weit Sie bisher gekommen sind. • Bitten Sie um Verständnis. [.chapter] [###Sprechen] [.article:bitmark--] Sie haben für den Teil Sprechen **15 Minuten** Vorbereitungszeit. [.assignment:bitmark++] [%Sprechen Teil 1: Einen Vortrag halten - Prüfungsvorbereitung] [!Sie nehmen an einem Seminar teil und sollen einen kurzen Vortrag halten. Wählen Sie ein Thema aus (A oder B). Anschließend beantworten Sie einige Fragen zu Ihrem Vortrag. Strukturieren Sie Ihren Vortrag mit einer Einleitung, einem Hauptteil und einem Schluss. Sprechen Sie circa 4 Minuten. Die Notizen aus der Vorbereitungszeit können Sie verwenden.] |remark **Thema A: Sport ist die beste Medizin** • Beschreiben Sie die Bedeutung des Satzes. • Beschreiben Sie Möglichkeiten und Grenzen. • Nennen Sie einige Beispiele. **Thema B: Effektives Lernen** • Beschreiben Sie mehrere Methoden und Beispiele. • Nennen Sie Vor- und Nachteile der Beispiele und bewerten Sie sie. • Beschreiben Sie Ihre persönlichen Erfahrungen. [.assignment:bitmark--&image] [%Sprechen Teil 2: Eine Diskussion führen - Prüfungsvorbereitung] [&image:https://docs.bitbook.education/bit-books/schubert/schubert_erkundungen_b2/web-resources/images/259375_original_r_by_thomas_k_lsch_pixelio.de.jpg] [!Sie nehmen an einer Diskussionsrunde über eine aktuelle Frage teil und diskutieren mit einer Partnerin/einem Partner.] • Legen Sie Ihren Standpunkt dar und nennen Sie Ihre Argumente. • Reagieren Sie auf die Argumente Ihrer Gesprächspartnerin/Ihres Gesprächspartners. • Fassen Sie am Ende zusammen: Sind Sie dafür oder dagegen? |remark **Sollen junge Leute nach Beendigung der Schule ein Jahr Auszeit nehmen, bevor sie mit der Berufsausbildung oder dem Studium beginnen?** Sie können die Stichpunkte zur Hilfe nehmen: • Lebenserfahrung sammeln/sich orientieren notwendig? ➔ notwendig/nicht • soziale Tätigkeit leisten/eine Weltreise machen sinnvoll? ➔ sinnvoll/nicht • Zeit verschwenden ja/nein? • das Lernen verlernen ja/nein?